DE19821246C2 - Schläger - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Schlä
ger für Spiele, wie beispielsweise Ballspiele und bezieht sich
insbesondere auf einen einstellbaren Schaft eines Schlägers
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein solcher Schläger ist zum Beispiel aus der DE-OS 20 30 998
bekannt. Dort ist die Länge des Schaftes einstellbar, indem
unterschiedliche mechanische Lösungen vorgesehen werden. Mehre
re Schaftteile werden beispielsweise mittels Einzelgewinde oder
mittels einer Mehrzahl von Federn miteinander verbunden, wobei
Arretierungsstifte vorgesehen sind, die in Querrichtung des
Schaftes zwei benachbarte Schaftteile verriegeln. Die vielen
Teile dieses bekannten Schlägers führen zu einem hohen Kosten
aufwand bei der Herstellung des Schlägers. Durch die Vielzahl
an Schaftteilen und die damit die Mehrzahl an Arretierungsstif
ten ist zudem die Bedienbarkeit bzw. Einstellbarkeit des Schaf
tes schlecht.
Aus der EP-0 898 988 ist eine Verlängerung eines Schlägerschaf
tes anhand mehrerer unterschiedlicher "Module" offenbart, die
an der Verkaufsstelle vorrätig gehalten werden müssen. Der
Spieler selbst kann die Länge des Schafts nicht verstellen, je
denfalls nicht ohne diese weiteren Module zu besitzen.
Die DE 35 26 069 lehrt eine Verlängerung eines Schlägerschaftes
mittels Steckverschlüssen. Und die DE-GM 70 14 618 zeigt eine
Verlängerungsmöglichkeit mittels ineinander einschiebbarer Tei
le, die mittels eines schwer zu handhabenden Keilstiftes gesi
chert werden.
Demgegenüber ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ei
nen einstellbaren Schaft für einen Schläger zu schaffen, der
kostengünstig herstellbar ist und der einfach zu bedienen ist.
Diese Aufgabe wird durch einen Schläger gelöst, der die Merkma
le des Hauptanspruchs aufweist.
Demnach weist der Handgriff einen Klemmabschnitt auf, der durch
zumindest drei Klemmteile ausgebildet ist, wobei an der Außen
seite ein Gewindeabschnitt vorgesehen ist, die sich mit einer
Befestigungseinrichtung in Eingriff befindet. Durch Lösen des
Gewindes läßt sich der Handgriff/Schaft einfach und präzise in
der Länge einstellen; anschließend wird das Gewinde wieder
festgezogen. Durch die Größe der Befestigungseinrichtung (gro
ßer Durchmesser) bedingt, läßt sich das Gewinde ohne großen
Kraftaufwand lösen und festziehen. Die wenigen Teile des Schlä
gers bzw. Schaftes lassen sich einfach und kostengünstig her
stellen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren An
sprüchen 2 bis 7 beschrieben.
Die Aufgabe, die Merkmale, die Funktionen und die Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden unter Berücksichtigung der fol
genden detaillierten Beschreibung einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Zeichnungen deutlicher werden. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungs
form nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Teilschnittansicht im Längsschnitt;
Fig. 3 eine Teilschnittansicht im Querschnitt;
Fig. 4 eine Ansicht der Befestigungseinrichtung nach
der vorliegenden Erfindung in einem Längsschnitt;
Fig. 5 eine Ansicht der Befestigungseinrichtung in ei
ner Querschnittsansicht; und
Fig. 6 eine weitere schematische Darstellung der Aus
führungsform nach der vorliegenden Erfindung.
Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, weist ein Spielschlä
ger bzw. Schläger in der gezeigten Ausführungsform nach der Er
findung einen Kopfrahmen (in der Zeichnung nicht dargestellt)
mit einer aufgespannten Fläche zum Schlagen eines Balles, einen
Schaft 10, einen Handgriff 20, eine Büchse bzw. Hülse 30 und
eine Befestigungseinrichtung 40 auf.
Der Schaft 10 ist aus einem metallischen Werkstoff oder aus ei
nem Kohlefaserwerkstoff gefertigt und weist an einem Ende einen
daran befestigten Kopfrahmen auf.
Der Handgriff 20 ist aus einem Holz oder einem Kunststoffwerk
stoff gefertigt und weist an einem Ende davon eine axiale Boh
rung bzw. Axialbohrung 21 auf.
Die Hülse 30 ist aus einem faserverstärkten oder mit Nylon ver
stärkten Kunststoffwerkstoff oder einem Metallwerkstoff gefer
tigt. Die Hülse 30 besitzt eine Axialbohrung 31 und einen
Klemmabschnitt 32, der an ihrem einen Ende angeordnet ist. Der
Klemmabschnitt 32 weist an einer Außenwandfläche einen Gewinde
abschnitt 33 auf und besitzt an einer Innenwandfläche eine
Vielzahl von Rippen 34 oder unterbrochene Profile. Der Klemmab
schnitt 32 ist darüber hinaus mit vier Schlitzen 35 versehen,
die gleichförmig beabstandet angeordnet sind derart, daß die
Schlitze 35 den Klemmabschnitt 32 in vier biegsame Klemmteile
36 unterteilen.
Die Hülse 30 ist darüber hinaus mit zwei Langlöchern 37 von
vorbestimmter Länge versehen, die sich entlang der Richtung der
Längsachse der Hülse 30 erstrecken derart, daß die beiden Lang
löcher 37 einander gegenüberliegend angeordnet sind. Der Schaft
10 besitzt ein weiteres Ende, welches sich in der Axialbohrung
31 der Hülse 30 angeordnet befindet derart, daß der Schaft 10
über einen Stift 15 einstellbar aufgenommen ist, der die Lang
löcher 37 durchsetzt.
Die Hülse 30 ist ihrerseits in der Axialbohrung 21 des Hand
griffes 20 so eingepaßt, daß der Klemmabschnitt 32 aus dem
Handgriff 20 hervor ragt und sich die Hülse 30 in der Axialboh
rung 21 des Handgriffes 20 über einen Stift 25 sicher aufgenom
men befindet, der den Handgriff 20 und das rückseitige Ende der
Hülse 30 durchsetzt.
Die Befestigungseinrichtung 40 ist mit einer Axialbohrung 41
versehen, einem Gewindeabschnitt 42 und mit einer Vielzahl von
Rippen 43, die an einer Außenwandfläche davon angeordnet sind.
Der Schaft 10 wird in der Axialbohrung 41 der Befestigungsein
richtung 40 aufgenommen. Der Gewindeabschnitt 42 befindet sich
mit dem Gewindeabschnitt 33 der Hülse 30 im Eingriff. Die Rip
pen 43 dienen dazu, das Drehen der Befestigungseinrichtung 40
zu erleichtern. Durch das Drehen der Befestigungseinrichtung 40
wird der Klemmabschnitt 32 der Hülse 30 dazu gebracht, den
Schaft 10 sicher und fest zu halten.
Der Handgriff 20 ist mit einer Griffabdeckung 50 und mit einer
Endstückkappe 55 versehen.
Die Länge des Schaftes 10 kann dadurch eingestellt werden, daß
die Befestigungseinrichtung 40 zunächst gelöst wird, um den
Schaft 10 in der Axialbohrung 21 des Handgriffes 20 zu ver
schieben, bevor die Befestigungseinrichtung 40 wieder festgezo
gen wird, um den Schaft 10 wieder sicher festzulegen, wie es in
Fig. 6 dargestellt ist.
Es ist daher ein Spielschläger vorgesehen mit einem Kopfrahmen,
einem Schaft, an dessen einem Ende der Kopfrahmen festgelegt
ist und mit einem Handgriff an dessen einem Ende der Schaft be
festigt ist. Der Handgriff ist an seinem einen Ende mit einer
Axialbohrung versehen, in der sich das andere Ende des Schaftes
einstellbar aufgenommen befindet. Darüber hinaus ist der Hand
griff mit einer darin eingepaßten Hülse und Befestigungsein
richtung versehen, die sich mit der Hülse im Eingriff befindet
derart, daß die Befestigungseinrichtung gedreht werden kann,
damit ein Klemmabschnitt der Hülse dazu gebracht wird, den
Schaft zu halten und sicher festzulegen.
An einem Ende des Schaftes kann eine Führungseinrichtung in der
Form einer hervorstehenden Feder oder eines Keiles angeordnet
sein, die mit einer Führungseinrichtung am Handgriff in der
Form einer Nut in Überdeckung und in Eingriff gebracht werden
kann, die sich an einer Innenwand der Axialbohrung des Hand
griffes angeordnet befindet.
Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter
Merkmale der Erfindung wird im übrigen ausdrücklich auf die An
sprüche und die Zeichnungen hingewiesen.
Claims (7)
1. Schläger, mit:
einem Kopfrahmen;
einem Schaft (10), an dessen einem Ende der Kopfrahmen angeordnet ist;
einem Handgriff (20), an dessen einem Ende das andere Ende des Schaftes (10) angeordnet ist;
wobei das eine Ende des Handgriffes (20) mit einer Axialbohrung (21) verse hen ist, die sich entlang der Richtung der Längsachse des Handgriffes (20) erstreckt und wobei der Handgriff (20) mit einer Befestigungseinrichtung (40) versehen ist; und
wobei das andere Ende des Schaftes (10) in der Axialbohrung (21) des Handgriffes (20) einstellbar aufgenommen ist derart, dass der Schaft (10) von der Befestigungseinrichtung (40) angeordnet und sicher festgelegt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass
das eine Ende des Handgriffes (20) mit einem Klemmabschnitt (32) versehen ist, der von drei oder mehr biegsamen Klemmteilen (36) gebildet ist und an einer Au ßenwandfläche mit einem Gewindeabschnitt (33) versehen ist, die sich mit der Be festigungseinrichtung (40) im Eingriff befindet.
einem Kopfrahmen;
einem Schaft (10), an dessen einem Ende der Kopfrahmen angeordnet ist;
einem Handgriff (20), an dessen einem Ende das andere Ende des Schaftes (10) angeordnet ist;
wobei das eine Ende des Handgriffes (20) mit einer Axialbohrung (21) verse hen ist, die sich entlang der Richtung der Längsachse des Handgriffes (20) erstreckt und wobei der Handgriff (20) mit einer Befestigungseinrichtung (40) versehen ist; und
wobei das andere Ende des Schaftes (10) in der Axialbohrung (21) des Handgriffes (20) einstellbar aufgenommen ist derart, dass der Schaft (10) von der Befestigungseinrichtung (40) angeordnet und sicher festgelegt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass
das eine Ende des Handgriffes (20) mit einem Klemmabschnitt (32) versehen ist, der von drei oder mehr biegsamen Klemmteilen (36) gebildet ist und an einer Au ßenwandfläche mit einem Gewindeabschnitt (33) versehen ist, die sich mit der Be festigungseinrichtung (40) im Eingriff befindet.
2. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (10) und der
Handgriff (20) jeweils mit einer Führungseinrichtung zur Begrenzung der axialen Ver
schiebung des Schaftes (10) in der Axialbohrung (21) des Handgriffes (20) versehen
ist.
3. Schläger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrich
tung des Schaftes (10) eine hervorstehende Feder ist, die sich an einem anderen
Ende des Schaftes (10) angeordnet befindet und dass die Führungseinrichtung des
Handgriffes (20) eine Nut ist, die sich an einer Innenwand der Axialbohrung des
Handgriffes (20) angeordnet befindet derart, dass die Nut hinsichtlich ihrer Anordnung
der hervorstehenden Feder des Schaftes (10) entspricht und mit dieser in Ein
griff bringbar ist.
4. Schläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (20) mit
einer Hülse (30) versehen ist, die darin eingepasst ist derart, dass die Hülse (30) ü
ber dem Schaft (10) angeordnet ist und dass die Hülse (30) einen Klemmabschnitt
(32) aufweist, der aus drei oder mehr biegsamen Klemmteilen (36) gebildet ist und an
einer Außenwandfläche des Klemmabschnittes (32) ein Gewindeabschnitt (33) vor
gesehen ist, der sich mit der Befestigungseinrichtung (40) in Eingriff befindet und die
die Klemmteile (36) zum sicheren Halten des Schaftes (10) beaufschlagt.
5. Schläger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (30) an dem
Handgriff (20) über einen Stift (25) festgelegt ist.
6. Schläger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (30) mit we
nigstens einem Langloch (37) von vorbestimmter Länge versehen ist, welches sich
entlang der Richtung der Längsachse der Hülse (30) erstreckt und dass das andere
Ende des Schaftes (10) mit einem Stift (15) versehen ist, der sich zur Führung der
axialen Verschiebung des Schaftes (10) in dem Langloch (37) angeordnet befindet.
7. Schläger nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmab
schnitt (32) an einer Innenwand davon mit einer Vielzahl von Rippen (34) oder unter
brochenen Profilen versehen ist zur Vergrößerung der Haltekraft des Klemmab
schnittes (32).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| TW87100289 | 1998-01-12 |
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| DE19821246A Expired - Fee Related DE19821246C2 (de) | 1998-01-12 | 1998-05-12 | Schläger |
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| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN116036558A (zh) * | 2023-01-05 | 2023-05-02 | 徐建昇 | 一体式羽毛球拍及其制作方法 |
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| DE7014618U (de) * | 1900-01-01 | Winter H | ||
| DE2030998A1 (de) * | 1970-06-23 | 1971-12-30 | Kranz, Vladimir, DipL-Ing., 8000 München | Tennisschläger |
| DE3526069A1 (de) * | 1985-07-20 | 1987-01-22 | Ruediger Lothar Von Di Reppert | Verfahren zur herstellung und anwendung von tennisschlaegern mit verlaengertem griff fuer spieler mit unterschiedlichen koerpermassen |
| US5407197A (en) * | 1993-09-30 | 1995-04-18 | Armament Systems And Procedures | Expandable baton with coupler |
| EP0898988A2 (de) * | 1997-08-22 | 1999-03-03 | Dunlop Slazenger Group Limited | Spielschläger |
-
1998
- 1998-05-12 DE DE19821246A patent/DE19821246C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
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| DE19821246A1 (de) | 1999-07-15 |
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