DE19821000A1 - Schlauchbeutelmaschine - Google Patents
SchlauchbeutelmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schlauchbeutelmaschine (1) zum Befüllen von Beuteln, aufweisend einen Kragen (5) zur Formung eines Schlauches (6) aus einer Kunststoffolie, einen Längssiegelbalken (10) zum vertikalen Verschweißen des Schlauches (6), einen Quersiegelbalken (14) zum horizontalen Verschweißen des Schlauches (6) und einen Transportriemen (7) zum Transportieren der Kunststoffolie. Mit Hilfe von Traversen (21 bis 24) und/oder der Platten (27, 28, 32) sind wenigstens drei Säulen (25, 26) zueinander fixiert. Der Kragen (5), der Längssiegelbalken (10), der Quersiegelbalken (14) und der Transportriemen (7) sind mittels der Traversen (21 bis 24) und/oder der Platten (27, 28, 32) im wesentlichen zentriert in einem Raum zwischen den wenigstens drei Säulen (25, 26) angeordnet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlauchbeutelma
schine zum Befüllen von Beuteln, aufweisend einen Kragen
zur Formung eines Schlauches aus einer Kunststoffolie,
einen Längssiegelbalken zum vertikalen Verschweißen des
Schlauches, einen Quersiegelbalken zum horizontalen Ver
schweißen des Schlauches und einen Transportriemen zum
Transportieren der Kunststoffolie.
Derartige Maschinen werden zur Verpackung von Gütern
in Beuteln genutzt. Bei der Ausbildung und Befüllung der
Beutel wird eine Kunststoffolie von einer Rolle abgewic
kelt. Die Kunststoffolie wird mittels eines an der
Schlauchbeutelmaschine angeordneten Kragens zu einem
Schlauch geformt. Die Seitenkanten der Kunststoffolie wer
den anschließend mittels eines Längssiegelbalkens ver
schweißt. Die zum Schlauch geformte Kunststoffolie wird mit
Hilfe eines Quersiegelbalkens horizontal verschweißt. Hier
durch ist ein Boden eines zu befüllenden Beutels ausgebil
det.
Nachdem mittels des Quersiegel- und des Längssiegel
balkens ein Beutel ausgebildet ist, wird das zu verpackende
Gut in den Beutel eingebracht. Oberhalb des Bereiches, wel
cher mit dem zu verpackenden Gut gefüllt wurde, wird die
zum Schlauch geformte Kunststoffolie nochmals mittels des
Quersiegelbalkens verschweißt. Hierzu muß der Quersiegel
balken entlang einer Linie parallel zum Schlauch verschoben
werden. Nach dem Befüllen und dem Verschweißen des Beutels
kann dieser von dem Schlauch getrennt werden und einem wei
teren Verpackungsvorgang zugeführt werden.
Gemäß dem Stand der Technik weist eine derartige
Schlauchbeutelmaschine einen Grundkörper auf. Innerhalb
dieses Grundkörpers sind die Antriebe, welche vorzugsweise
als Motoren ausgebildet sind, für eine Bewegung des Quer- und/oder
des Längssiegelbalkens angeordnet. Des weiteren
ist innerhalb des Grundkörpers ein Antrieb für einen Trans
portriemen angeordnet. Mittels des Transportriemens wird
die Kunststoffolie bei der Ausbildung und bei der Befüllung
eines Beutels vorwärts transportiert. Der Quer- und der
Längssiegelbalken und der Transportriemen sowie der Kragen
sind seitlich neben dem Grundkörper angeordnet. Die
genannten Teile der Schlauchbeutelmaschine werden mit Hilfe
von Befestigungsvorrichtungen am Grundkörper fixiert. Aus
dem beschriebenen bekannten Aufbau einer Schlauchbeutelma
schine folgt, daß die zur Ausbildung und Befüllung eines
Beutels notwendigen Maschinenteile, insbesondere der Quer- und
der Längssiegelbalken, der Kragen, der Transportriemen
und die Antriebe für diese Teile räumlich nebeneinander an
geordnet sind. Die eigentliche Ausbildung und Befüllung des
Beutels findet außerhalb des Grundkörpers der Schlauchbeu
telmaschine statt.
Nachteil dieses aus dem Stand der Technik bekannten
Aufbaus einer Schlauchbeutelmaschine ist der erhebliche
Platzbedarf für die Anordnung einer Schlauchbeutelmaschine.
Des weiteren sind die bekannten Maschinen aufgrund der
festgelegten Anordnung der Antriebe in dem Grundkörper je
weils nur für bestimmte Verpackungsvorgänge von Beuteln
nutzbar.
Das mit Hilfe der Erfindung zu lösende technische Pro
blem besteht darin, eine platzsparende und flexibel ein
setzbare Schlauchbeutelmaschine der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen.
Dieses technische Problem wird dadurch gelöst, daß die
Schlauchbeutelmaschine wenigstens drei Säulen, die mit
Hilfe von Traversen und/oder von Platten zueinander fixiert
sind, aufweist, wobei der Kragen, der Längssiegelbalken,
der Quersiegelbalken und der Transportriemen mittels der
Traversen und/oder der Platten im wesentlichen zentriert in
einem Raum zwischen den wenigstens drei Säulen fixiert
sind.
Der wesentliche Vorteil, welcher mit der Erfindung ge
genüber dem Stand der Technik erreicht ist, besteht darin,
daß durch den säulenartigen Aufbau der Schlauchbeutelma
schine gewährleistet ist, daß die Ausbildung und die Befül
lung eines Beutels im Zentrum der Schlauchbeutelmaschine
stattfinden. Hierdurch wird die Stabilität der Schlauchbeu
telmaschine wesentlich verbessert. Die zentrale Anordnung
der Einzelteile der Schlauchbeutelmaschine führt zu einem
verminderten Platzbedarf bei der Aufstellung einer
Schlauchbeutelmaschine an einem Produktionsstandort.
Ein weiterer Vorteil des säulenartig aufgebauten
Grundgerüstes der Schlauchbeutelmaschine ist es, daß dieses
Grundgerüst flexibel für verschiedene Schlauchbeutelmaschi
nen einsetzbar ist.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung sind
die wenigstens drei Säulen auf einer Grundplatte angeord
net, wodurch die grundsätzliche Fixierung der Säulen zuein
ander ausgebildet ist. Diese grundsätzliche Fixierung wird
anschließend mittels der Traversen und/oder der Platten
stabilisiert. Auf der Grundplatte können weiterhin Gewichte
angeordnet sein, die ein Umkippen der Schlauchbeutelma
schine verhindern.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor,
daß die wenigstens drei Säulen lösbar auf der Grundplatte
angeordnet sind. Hierdurch ist ein Austausch der wenigstens
drei Säulen durch andere Säulen möglich. Die anderen Säulen
können sich durch Material, Länge oder andere Parameter von
den wenigstens drei Säulen unterscheiden.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, daß die wenigstens
drei Säulen in Führungen in der Grundplatte einsteckbar
sind. Hierdurch wird ein mit geringem Zeit- und Arbeitsauf
wand verbundenes Austauschen der wenigstens drei Säulen er
möglicht.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß die Traversen und/oder die Platten lösbar an den
wenigstens drei Säulen angeordnet sind, wodurch Traversen
und/oder Platten einer speziellen Ausbildung der Schlauch
beutelmaschine entsprechend an den wenigstens drei Säulen
anordbar sind. Dies unterstützt einen flexiblen Einsatz der
wenigstens drei Säulen beim Aufbau einer Schlauchbeutelma
schine.
Bevorzugt sind die Traversen und/oder die Platten ent
lang der wenigstens drei Säulen verschiebbar. Hierdurch
können beispielsweise der Quer- und der Längssiegelbalken
parallel zu den wenigstens drei Säulen verschoben werden,
um die Schlauchbeutelmaschine an verschiedene Beutelgrößen
anzupassen.
Zweckmäßig sind die Traversen und/oder die Platten
mittels Schrauben und/oder Klemmen an den wenigstens drei
Säulen angeordnet, wodurch einerseits eine feste Verbindung
zwischen den wenigstens drei Säulen und den Traversen
und/oder den Platten ausgebildet ist. Andererseits gewähr
leistet eine derartige Verbindung ein problemloses Lösen
der Traversen und/oder der Platten.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß an der Schlauchbeutelmaschine eine Zunge dem
Längssiegelbalken gegenüberliegend angeordnet ist, derart,
daß die Zunge beim vertikalen Verschweißen des Schlauches
als ein Gegenstück zum Längssiegelbalken nutzbar ist. Hier
durch ist ein auf einfache Weise ausführbares vertikales
Verschweißen des Schlauches gewährleistet.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, daß die Zunge am
Kragen angeordnet ist, wodurch die Zunge stets zusammen mit
dem Kragen verschoben wird, wenn dieser in Anpassung an ei
nen bestimmten Verpackungsvorgang in eine neue Position
verschoben wird.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung kann da
durch gebildet sein, daß die Schlauchbeutelmaschine ein
Füllrohr aufweist, welches von dem Schlauch umfaßt ist, und
welches unterhalb des Kragens angeordnet ist, derart, daß
das Füllrohr beim vertikalen Verschweißen des Schlauches
als Gegenstück zum Längssiegelbalken nutzbar ist. Hierdurch
wird eine Zunge eingespart. Das Füllrohr gewährleistet die
Führung eines zu verpackenden Gutes in den zu befüllenden
Beutel und dient gleichzeitig als Gegenstück zum Längssie
gelbalken.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung kann
der Quersiegelbalken entlang einer Linie, die parallel zu
den wenigstens drei Säulen verläuft, auf- und abbewegt wer
den, wodurch ein und derselbe Quersiegelbalken zur Ausbil
dung eines Bodens des Beutels vor der Befüllung des Beutels
und zum Verschweißen des Beutels nach der Befüllung nutzbar
ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor,
daß die Auf- und Abbewegung des Quersiegelbalkens mit Hilfe
eines Exzenter-Motors ausführbar ist. Hierdurch ist eine
räumlich und zeitlich exakt reproduzierbare Auf- und Abbe
wegung des Quersiegelbalkens ausführbar.
Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß der Exzenter-
Motor mit Hilfe der Traversen und/oder der Platten im Raum
zwischen den wenigstens drei Säulen angeordnet ist, wodurch
eine platzsparende Anordnung dieses Maschinenteils erreich
bar ist.
Zweckmäßig weist die Schlauchbeutelmaschine Antriebe
für Bewegungen des Längssiegelbalkens, des Quersiegelbal
kens und des Transportriemens auf, wobei die Antriebe mit
Hilfe der Traversen und/oder der Platten im Raum zwischen
den wenigstens drei Säulen angeordnet sind. Hierdurch wird
die Stabilität des Aufbaus der Schlauchbeutelmaschine und
die Standfestigkeit der Schlauchbeutelmaschine bei der Be
nutzung zur Befüllung eines Beutels unterstützt.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, daß im Raum zwischen
den wenigstens drei Säulen mit Hilfe der Traversen und/oder
der Platten eine Vakuumvorrichtung angeordnet ist, derart,
daß mittels eines von der Vakuumvorrichtung erzeugbaren Va
kuums der Schlauch durch Öffnungen in dem Transportriemen
ansaugbar ist. Hierdurch ist ein stetiger Vorschub der
Kunststoffolie während der Ausbildung und der Befüllung
eines Beutels gewährleistet. Bei diesem Vorschub wird die
Kunststoffolie materialschonend transportiert.
An Stelle eines kontinuierlichen Vorschubes kann die
erfindungsgemäße Vorrichtung auch als intermittierend
arbeitende Vorrichtung ausgebildet sein.
Zweckmäßig ist oberhalb des Kragens ein Vorratsbehäl
ter angeordnet, derart, daß ein zu verpackendes Gut aus dem
Vorratsbehälter durch eine Öffnung in dem Kragen in dem
Schlauch eingebracht werden kann. Nach dem Austritt aus dem
Vorratsbehälter führt das zu verpackende Gut bei dieser
Anordnung aufgrund der Gewichtskraft eine beschleunigte
Bewegung in den zu befüllenden Beutel aus. Hierdurch wird
der Zeitaufwand für die Befüllung eines Beutels vermindert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung
näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine vertikale Schlauchbeutelmaschine mit
Säulen;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer weiteren
Schlauchbeutelmaschine mit drei Säulen.
Gemäß Fig. 1 wird beim Ausbilden und beim Befüllen ei
nes Beutels mittels einer Schlauchbeutelmaschine 1 eine
Kunststoffolie 2 von einer Rolle 3 in Richtung eines
Pfeiles A abgewickelt. Über Rollen 4 wird die Kunst
stoffolie 2 der Schlauchbeutelmaschine 1 zugeführt. Mit
Hilfe eines Kragens 5 wird die Kunststoffolie 2 zu
einem Schlauch 6 geformt.
Der Vorschub der Kunststoffolie 2 entlang der Rich
tung des Pfeiles A wird mittels eines Transportriemens
7 erreicht. Der Transportriemen 7 wird mit Hilfe von
Rollen 8 in Richtung des Pfeiles B bewegt. Der Trans
portriemen 7 weist Öffnungen auf. Durch diese Öffnungen
wird die zum Schlauch 6 geformte Kunststoffolie 2 an
den Transportriemen 7 herangesaugt. Das Ansaugen des
Schlauches 6 an den Transportriemen 7 wird mit Hilfe
eines Vakuums, welches von einer Vakuumvorrichtung 9
erzeugt wird, erreicht. Hierdurch wird gewährleistet, daß
der Schlauch 6 beim Vorschub des Transportriemens 8
mitbewegt wird.
Der Transportriemen 7 weist vorteilhaft Öffnungen
auf. An der Vorderseite des Transportriemens 7 liegt der
Schlauch 6 an und wird von dem Transportriemen 7 ge
führt. An der Rückseite des Transportriemens 7 ist die
Vakuumvorrichtung 9 angeordnet, die ebenfalls Öffnungen
aufweist. In der Vakuumvorrichtung 9 wird ein Unterdruck
erzeugt, derart, daß der Transportriemen 7 an der Vakuum
kammer vorbeilaufen kann und gleichzeitig den Schlauch 6
mitnimmt.
Die zum Schlauch 6 geformte Kunststoffolie 2 wird
mit Hilfe eines Längssiegelbalkens 10 vertikal ver
schweißt. Der Längssiegelbalken 10 wird hierbei mit Hilfe
eines Längssiegelbalkenantriebes 11 in Richtung des Pfei
les C bewegt. Am Kragen 5 ist eine Zunge 12 angeord
net. Der Längssiegelbalken 10 drückt den Schlauch 6 ge
gen die Zunge 12 und verschweißt den Schlauch 6. Nach
Beendigung des Schweißens wird der Längssiegelbalken 10
entgegen der Pfeilrichtung C zurückgefahren.
Die Anordnung der Zunge 12 am Kragen 5 hat den
Vorteil, daß eine zusätzliche Befestigung für die Zunge
12 eingespart wird, und daß bei einer vertikalen Ver
schiebung des Kragens die Zunge 12 stets mitverschoben
wird.
In einem unteren Bereich 13 wird der Schlauch 6
mit Hilfe eines Quersiegelbalkens 14 verschweißt. Der
Quersiegelbalken 14 weist zwei Balken 15, 16 auf. Durch
das Aneinanderdrücken der zwei Balken 15, 16 wird der
Schlauch 6 im unteren Bereich 13 verschweißt. Ein Boden
eines zu befüllenden Beutels wird hierdurch ausgebildet.
Nachdem der Boden des zu befüllenden Beutels ausgebildet
ist, kann ein zu verpackendes Gut 17, welches in einem
Vorratsbehälter 18 angeordnet ist, in den Schlauch 6
eingebracht werden. Der Vorratsbehälter 18 ist mittels
Stützen 19 oberhalb des Schlauches 6 angeordnet. Nach
dem das zu verpackende Gut 17 in den Schlauch 6 einge
bracht wurde, werden die zwei Balken 15, 16 entlang der
Richtung der Pfeile D, E auseinanderbewegt. Danach wird
der Quersiegelbalken entlang des Pfeiles F vertikal nach
oben verschoben. Durch das Zusammenbringen der zwei Balken
15, 16 oberhalb des in dem Schlauch eingebrachten zu ver
packenden Gutes 17 wird der Beutel verschweißt. Hierdurch
ist das zu verpackende Gut 17 in dem Beutel eingeschlos
sen. Der Beutel kann vom Schlauch 6 getrennt werden und
einem weiteren Verpackungsvorgang zugeführt werden.
Der Quersiegelbalken 14 wird anschließend parallel
zur Pfeilrichtung F nach unten bewegt, um erneut im unte
ren Bereich 13 des Schlauches 6 einen Boden auszubil
den. Der Quersiegelbalken 14 wird mit Hilfe eines Quer
siegelbalkenantriebes 20 entlang der Pfeilrichtung F
auf- und abbewegt. Der Quersiegelbalkenantrieb 20 ist
vorzugsweise als ein Exzenter-Motor ausgebildet.
Die Vakuumvorrichtung 9, der Längssiegelbalken 10,
der Längssiegelbalkenantrieb 11, die Quersiegelbalken
14 und der Quersiegelbalkenantrieb 20 sind mit Hilfe
von Traversen 21 bis 24 an Säulen 25, 26, 50, 51
angeordnet, wie den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist. Zur
Befestigung der Traversen 21 bis 24 an den Säulen 25,
26 sind vorzugsweise Schrauben oder Klemmen nutzbar. Die
mittels Schrauben oder Klemmen ausgebildeten Verbindungen
zwischen den Traversen 21 bis 24 und den Säulen 25, 26
sind lösbar, derart, daß die Traversen 21 bis 24 entlang
der Säulen 25, 26 vertikal verschiebbar sind. Auch eine
Schwenkbarkeit der Traversen 21 bis 24 um die Säulen 25,
26 ist vorsehbar. Mit Hilfe der Traversen 21 bis 24 sind
verschiedene Einzelteile einer Schlauchbeutelmaschine 1
an den Säulen 25, 26 fixierbar. Die Einzelteile können
einem jeweiligen Verpackungsvorgang entsprechend ausgewählt
und an den Säulen 25, 26 angeordnet werden.
Um die Säulen 25, 26 in ihren Positionen zueinander
zu fixieren, weist die Schlauchbeutelmaschine 1 gemäß
Fig. 1 Platten 27, 28 auf. Diese Platten 27, 28 stabi
lisieren den Aufbau der Schlauchbeutelmaschine 1. Mit
Hilfe einer weiteren Platte 32 ist der Kragen 5 fi
xiert.
Des weiteren sind die Säulen 25, 26 in einer Grund
platte 29 angeordnet. Vorzugsweise sind die Säulen 25,
26 in Ausnehmungen 30, 31 in der Grundplatte 29 einge
steckt. Hierdurch sind die Säulen 25, 26 mit geringem
Aufwand aus der Grundplatte 29 entfernbar. Die Grund
platte 29 kann die Anordnung von drei oder mehr Säulen
25, 26 vorsehen. In der Grundplatte 29 können mehr Aus
nehmungen 30, 31 vorgesehen sein, als zum Aufbau einer
bestimmten Schlauchbeutelmaschine 1 notwendig sind. In
Abhängigkeit von der konkret auszubildenden Schlauchbeutel
maschine 1 ist es möglich, nur einen Teil der Ausneh
mungen 30, 31 zu nutzen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung einer Schlauchbeu
telmaschine 1 kann am Kragen 5 ein Füllrohr nicht dar
gestellt angeordnet sein, derart, daß es zwischen dem Kra
gen 5 und dem unteren Bereich des Schlauches 13 po
sitioniert ist, und daß es von dem Schlauch 6 umfaßt ist.
Hierdurch wird die Anordnung einer Zunge 12 eingespart.
Das Füllrohr wirkt beim vertikalen Verschweißen des Schlau
ches 6 als Gegenstück zum Längssiegelbalken 10. Des
weiteren wird mittels des Füllrohres das zu verpackende Gut
17 auf seinem Weg vom Vorratsbehälter 18 in den
Schlauch 6 geführt.
Gemäß Fig. 3 können Säulen 40, 41, 42, mit deren
Hilfe eine Schlauchbeutelmaschine 1 aufgebaut werden
soll, in Füßen 43, 44, 45 angeordnet sein. Die Säulen
40, 41, 42 können lösbar oder nichtlösbar in den Füßen
43, 44, 45 angeordnet sein. Eine Dreipunktlagerung einer
Schlauchbeutelmaschine 1 gemäß Fig. 3 gewährleistet auch
bei einer unebenen Unterlage eine gute Standfestigkeit der
Schlauchbeutelmaschine 1.
Die Säulen 40, 41, 42 sind mit Hilfe von Traversen
46, 47, 48 miteinander verbunden. Hierdurch wird eine
stabile Positionierung der Säulen 40, 41, 42 und eine
exakte Fixierung der Säulen 40, 41, 42 zueinander gewähr
leistet. In einem Raum 49 zwischen den Säulen 40, 41,
42 sind die Einzelteile einer Schlauchbeutelmaschine 1,
welche zur Ausbildung und Befüllung eines Beutels benötigt
werden, angeordnet. Dies ist in Fig. 3 durch die schemati
sche Darstellung eines zu befüllenden Schlauches 52 ange
deutet.
Eine im wesentlichen zentrierte Anordnung der Einzel
teile einer Schlauchbeutelmaschine 1 im Raum 49 zwi
schen den Säulen 40, 41, 42 hat den Vorteil, daß das Ge
wicht der Einzelteile annähernd gleichmäßig auf die Säulen
40, 41, 42 verteilt ist. Dies unterstützt eine stabile
Lage der Schlauchbeutelmaschine 1. Insbesondere bei der
Bewegung des Längssiegelbalkens 10 und/oder des Quersie
gelbalkens 14 behält die Schlauchbeutelmaschine 1 auf
grund der im wesentlichen zentrierten Anordnung der Einzel
teile eine stabile Lage. Auftretende Schwingungen werden so
vorteilhaft gedämpft.
1
Schlauchbeutelmaschine
2
Kunststoffolie
3
Kunststoffolienrolle
4
Rollen
5
Kragen
6
Schlauch
7
Transportriemen
8
Rollen
9
Vakuumvorrichtung
10
Längssiegelbalken
11
Längssiegelbalkenantrieb
12
Zunge
13
unterer Bereich des Schlauches
6
14
Quersiegelbalken
15
,
16
Balken
17
zu verpackendes Gut
18
Vorratsbehälter
19
Stützen
20
Quersiegelbalkenantrieb
21
,
22
,
23
,
24
Traversen
25
,
26
,
40
,
41
,
42
,
50
,
51
Säulen
27
,
28
,
32
Platten
29
Grundplatte
30
,
31
Ausnehmungen
43
,
44
,
45
Füße
46
,
47
,
48
Traversen
49
Raum zwischen den Säulen
40
,
41
,
42
52
Schlauch
A, B, C, D, E, F Pfeile
A, B, C, D, E, F Pfeile
Claims (17)
1. Schlauchbeutelmaschine zum Befüllen von Beuteln,
aufweisend einen Kragen zur Formung eines Schlauches aus
einer Kunststoffolie, einen Längssiegelbalken zum vertika
len Verschweißen des Schlauches, einen Quersiegelbalken zum
horizontalen Verschweißen des Schlauches und eine Trans
porteinrichtung zum Transportieren der Kunststoffolie,
gekennzeichnet durch wenigstens drei
Säulen (25, 26), die mit Hilfe von Traversen (21 bis 24)
und/oder von Platten (27, 28, 32) zueinander fixiert sind,
wobei der Kragen (5), der Längssiegelbalken (10), der Quer
siegelbalken (14) und die Transporteinrichtung (7) mittels
der Traversen (21 bis 24) und/oder der Platten (27, 28, 32)
im wesentlichen zentriert in einem Raum zwischen den wenig
stens drei Säulen (25, 26) angeordnet sind.
2. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens drei Säulen (25, 26) auf
einer Grundplatte (29) angeordnet sind.
3. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens drei Säulen (25, 26)
lösbar auf der Grundplatte (29) angeordnet sind.
4. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die wenigstens drei Säulen (25, 26) in
Führungen (30, 31) in die Grundplatte (29) einsteckbar
sind.
5. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Traversen (21 bis 24) und/oder die
Platten (27, 28, 32) lösbar an den wenigstens drei Säulen
(25, 26) angeordnet sind.
6. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Traversen (21 bis 24) und/oder die
Platten (27, 28, 32) entlang der wenigstens drei Säulen
(25, 26) verschiebbar sind.
7. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Traversen (21 bis 24) und/oder die
Platten (27, 28, 32) mittels Schrauben und/oder Klemmen an
den wenigstens drei Säulen (25, 26) angeordnet sind.
8. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch eine Zunge (12), welche dem Längssiegel
balken (10) gegenüberliegend angeordnet ist, derart, daß
die Zunge (12) beim vertikalen Verschweißen des Schlauches
(6) als ein Gegenstück zum Längssiegelbalken (12) nutzbar
ist.
9. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zunge (12) am Kragen (5) angeordnet
ist.
10. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch ein Füllrohr, welches von dem Schlauch (6)
umfaßt ist, und welches unterhalb des Kragens (5) angeord
net ist, derart, daß das Füllrohr beim vertikalen Ver
schweißen des Schlauches (6) als Gegenstück zum Längssie
gelbalken (10) nutzbar ist.
11. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Quersiegelbalken (14) entlang einer
Linie, die parallel zu den wenigstens drei Säulen (25, 26)
verläuft, auf- und abbewegt werden kann.
12. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auf- und Abbewegung des Quersiegel
balkens (14) mit Hilfe eines Exzenter-Motors ausführbar
ist.
13. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Exzenter-Motor mittels der Traver
sen (21 bis 24) und/oder der Platten (27, 28, 32) im Raum
zwischen den wenigstens drei Säulen (25, 26) angeordnet
ist.
14. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch Antriebe für Bewegungen des Längssiegel
balkens (10), des Quersiegelbalkens (14) und der Trans
porteinrichtung (7), wobei die Antriebe mit Hilfe der
Traversen (21 bis 24) und/oder der Platten (27, 28, 32) im
Raum zwischen den wenigstens drei Säulen (25, 26)
angeordnet sind.
15. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Raum zwischen den wenigstens drei
Säulen (25, 26) mit Hilfe der Traversen (21 bis 24)
und/oder der Platten (27, 28, 32) eine Vakuumvorrichtung
(9) angeordnet ist, derart, daß mittels eines von der Va
kuumvorrichtung (9) erzeugbaren Vakuums der Schlauch (6)
durch Öffnungen in einem Transportriemen (7) ansaugbar ist.
16. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß oberhalb des Kragens (5) ein Vorratsbe
hälter (18) angeordnet ist, derart, daß ein zu verpackendes
Gut (17) aus dem Vorratsbehälter (18) durch eine Öffnung in
dem Kragen (5) in den Schlauch (6) eingebracht werden kann.
17. Schlauchbeutelmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlauchbeutelmaschine als kontinu
ierlich oder diskontinuierlich arbeitende Schlauchbeutelma
schine ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998121000 DE19821000A1 (de) | 1998-05-11 | 1998-05-11 | Schlauchbeutelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998121000 DE19821000A1 (de) | 1998-05-11 | 1998-05-11 | Schlauchbeutelmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19821000A1 true DE19821000A1 (de) | 1999-11-18 |
Family
ID=7867360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998121000 Ceased DE19821000A1 (de) | 1998-05-11 | 1998-05-11 | Schlauchbeutelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19821000A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110451007A (zh) * | 2019-07-22 | 2019-11-15 | 徐州国飞食品有限公司 | 适用于蔬菜真空包装的装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3267822A (en) * | 1963-06-28 | 1966-08-23 | Harry W Harrison | Packaging apparatus |
| DE2848706A1 (de) * | 1978-01-19 | 1979-07-26 | Kartridg Pak Co | Schlauchbeutelverpackungsmaschine |
| DE3704797A1 (de) * | 1987-02-16 | 1988-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum herstellen von beuteln |
-
1998
- 1998-05-11 DE DE1998121000 patent/DE19821000A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3267822A (en) * | 1963-06-28 | 1966-08-23 | Harry W Harrison | Packaging apparatus |
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| CN110451007A (zh) * | 2019-07-22 | 2019-11-15 | 徐州国飞食品有限公司 | 适用于蔬菜真空包装的装置 |
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