Die Erfindung betrifft eine Standleuchte gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1, welche insbesondere für die Be
leuchtung eines Arbeitsplatzes in Büroräumen, z. B. eines
Schreibtisches oder dgl. vorgesehen ist. Hierbei handelt
es sich um Standleuchten, die nach der sogenannten Sekun
därtechnik ausgebildet sind, der zufolge die Lichtquelle
die zu beleuchtende Fläche im wesentlichen ausschließlich
durch Reflexion an einem zur Leuchte gehörigen, von der
Lichtquelle getrennten Reflektor beleuchtet. Beleuchtungs
systeme in Sekundärtechnik werden vor allem zur Beleuch
tung von Außenbereichen, z. B. für Lichtmasten oder Stra
ßenleuchten vorgesehen, da es dort die räumliche Trennung
von Lampe und Reflektorelement ermöglicht, eine Werfer
leuchte in Bodennähe und damit für Wartungs- und Repara
turarbeiten leicht zugänglich anzuordnen.
Ein Beleuchtungssystem in Sekundärtechnik für einen Innen
raum wurde in der EP 0 735 311 A1 vorgeschlagen, der zu
folge ein Reflektorelement mit mehreren Teilreflektoren an
der Decke angebracht wird und von einer am Boden aufge
stellten Werferleuchte angeleuchtet wird. Die Einstellung
des beleuchteten Bereiches erfolgt über eine Verstellung
der Teilreflektoren der an der Decke angebrachten Reflek
toreinheit.
Obwohl sich diese Anordnung in vielen Bereichen bewährt
hat, ist die Einstellung des beleuchteten Bereichs über
die an der Decke angebrachten Reflektoren aufwendig. Wei
terhin hat sich gezeigt, daß eine gezielte Ausleuchtung
eines relativ kleinen Bereichs, etwa der Arbeitsfläche
eines Schreibtischs, sowie die Anpassung an eine Ortsände
rung der ausgeleuchteten Fläche, etwa wenn ein Schreib
tisch verschoben wird, durch einen an der Decke angebrach
ten Reflektor schwierig ist.
Die EP 0 735 311 A1 offenbart ein Beleuchtungssystem für eine Innenraum mit einer Wer
ferleuchte und einem Reflektor, wobei der Reflektor modulartig aus Teilreflektoren zusam
mengesetzt ist, die eine Vielzahl von Reflektorelementen mit sphärisch gekrümmter Oberflä
che aufweisen.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 88 03 720 U1 ist eine Leuchte, insbesondere eine
Straßenleuchte, bekannt, die eine Werfereinheit und ein Reflektorsystem umfaßt, wobei die
Werfereinheit verstellbar ausgeführt sein kann. Das Reflektorsystem kann aus mehreren ge
krümmten Reflektorteilen zusammengesetzt sein.
Die DE 40 31 302 C2 offenbart ebenfalls eine Beleuchtungsanordnung mit einer Werfer
leuchte und einer Reflektoranordnung, wobei die Reflektoranordnung aus einer Anzahl ein
zelner Reflektoren bestehen kann, die kallottenförmig ausgebildet sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Standleuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur
Verfügung zu stellen, mit welcher relativ kleine Raumbereiche, wie Schreibtische etc., aus
geleuchtet werden können und die in einfacher Weise auf die konkreten Gegebenheiten einge
stellt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Standleuchte für Innenräume mit einer Reflektoreinheit ge
löst, wie sie in Anspruch 1 definiert ist.
Dabei können die Facetten so ausgebildet sein, daß sich
die Breite einer durch ein reflektiertes Strahlbündel
ausgeleuchteten Fläche in einer Ebene senkrecht zu der
Längsachse der Leuchte bei einem Verschwenken der Werfer
leuchte im wesentlichen unter Beibehaltung der Form der
Lichtverteilungskurve des reflektierten Lichts ändert. Die
Reflektoreinheit befindet sich vorzugsweise am oberen Ende
des Gestells und strahlt nach unten ab, wobei in diesem
Zusammenhang "unten" die Seite der Standfläche der Leuchte
ist.
Die Erfindung kann weiterhin vorsehen, daß die Reflexions
fläche einer Facette, bezogen auf die Richtung ihrer
Asymmetrie, einen ersten, konvex gekrümmten Abschnitt
aufweist, an den sich in der Richtung der Asymmetrie ein
zweiter Bereich mit einem größeren Krümmungsradius oder
einer konkaven Krümmung stetig anschließt. An diesen zwei
ten Bereich können sich weitere Bereiche mit einer gerin
geren konvexen bzw. stärker konkaven Krümmung anschließen,
wobei die Stärke der konvexen Krümmung in der Richtung der
Asymmetrie abnimmt (d. h. der lokale Krümmungsradius nimmt
zu) und ggf. die konkave Krümmung in dieser Richtung zu
nimmt.
Dabei kann vorgesehen sein, daß der erste Bereich den mi
nimalen Krümmungsradius in der Facette aufweist und sich,
bezogen auf die Asymmetrierichtung, am Rand der Facette
befindet.
Die Erfindung kann weiterhin vorsehen, daß der erste Be
reich eine Länge von ungefähr 1/3 der Länge der Facette,
bezogen auf die Richtung der Asymmetrie, aufweist.
Ein Problem, das bislang die Anwendung der Sekundärtechnik
für Innenräume wesentlich behindert hat, war die Bildung
von mehr und weniger stark beleuchteten Streifen auf der
zu beleuchtenden Fläche. Dieses Problem macht sich umso
stärker bemerkbar, je näher die Reflektoreinheit bei der
zu beleuchtenden Fläche liegt und führt bei Verwendung
einer konventionellen Reflektortechnik bei den hier rele
vanten Größenordnungen von 1 m bis 2 m zu deutlichen Ab
bildungsmustern. Zur Lösung dieses Problems sieht die Er
findung vor, daß die Facetten zumindest in der Asymmetrie
richtung, vorzugsweise auch in der hierzu senkrechten
Richtung, im wesentlichen stetig aneinander anschließen.
Eine Blendung durch eine unkontrollierte Reflexion an Fa
cettengrenzen, die z. B. bei Stufen zwischen den Facetten
auftreten kann, wird dadurch vermieden.
Weiterhin kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß die
Facetten in der Richtung senkrecht zur Richtung der Asymm
etrie einen symmetrischen Krümmungsverlauf aufweisen.
Erfindungsgemäß ist der Krümmungsradius der Facetten bzw.
der (variierende) lokale Krümmungsradius der Facetten,
z. B. in der Richtung der Asymmetrie, im Verhältnis zu der
Abmessung (Länge, Breite) der Facetten relativ groß. Die
ses Verhältnis liegt in der Regel in einem Bereich von
mehr als 3, typischerweise in einem Bereich oberhalb von
4. Beispielhafte Werte für den minimalen Krümmungsradius
in der Richtung der Asymmetrie und in der Richtung senk
recht dazu sind 4,7 cm und 8,9 cm.
Die Erfindung kann weiterhin vorsehen, daß die Lichtver
teilungskurve des von der Reflektoreinheit reflektierten
Lichts, bezogen auf eine Ebene parallel zu der Richtung
der Asymmetrie und zu einer die Werferleuchte und die Re
flektoreinheit durchsetzenden Geraden, für jede Stellung
der Werferleuchte im wesentlichen auf ein begrenztes,
durch Verschwenken der Werferleuchte variables Intervall
von Winkeln zu der Längsachse der Standleuchte beschränkt
ist, wobei die Lichtstärke (abgesehen von den Streulicht
bereichen an den äußersten Rändern des Intervalls) von
einem nicht verschwindenden Minimalwert an einer Grenze
des Intervalls kontinuierlich zu einem Maximalwert an der
anderen Grenze des Winkelintervalls ansteigt.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß sich die Werferleuchte
ungefähr in Tischhöhe (etwa im Bereich von 0,72 m bis
0,85 m) befindet, wenn die Standleuchte auf dem Boden auf
gestellt ist.
Außerdem kann vorgesehen sein, daß die Werferleuchte und/
oder die Reflektoreinheit in Längsrichtung der Leuchte
verschiebbar an dem Gestell gehalten sind.
Die erfindungsgemäße Standleuchte kann auch eine Leuchten
einheit mit einer Lampe und einem Reflektor aufweisen,
welche Licht in die Richtung weg von der Standfläche der
Leuchte zur indirekten Beleuchtung abstrahlt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines besonderen
Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeich
nungen deutlich.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht ein
Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Standleuchte,
Fig. 2 zeigt schematisch eine Draufsicht eines Facet
tenclusters,
Fig. 3 zeigt schematisch einen Querschnitt einer Fa
cette senkrecht zu der Richtung der Asymmetrie,
Fig. 4 zeigt schematisch einen Querschnitt einer Fa
cette parallel zu der Richtung der Asymmetrie.
Fig. 5 zeigt schematisch einen Querschnitt durch meh
rere aufeinanderfolgende Facetten parallel zu
der Richtung der Asymmetrie.
Fig. 6 zeigt schematisch die Lichtverteilungskurve des
direkt von der Reflektoreinheit reflektierten
Lichts.
Fig. 7 zeigt schematisch die Verbreiterung des ausge
leuchteten Bereichs bei einem Verschwenken der
Werferleuchte.
Die in Fig. 1 dargestellte Stehleuchte weist einen Ständer
1 auf, an dessen oberem Ende eine zu der Längsrichtung des
Ständers 1 geneigte Reflektoreinheit 3 angeordnet ist, an
deren dem Ständer 1 abgewandten Ende eine Reflektorschale
5 mit einer oder mehreren Lampen und Reflektoren (nicht
dargestellt) anschließt. Die Reflektorschale 5 kann ein
Designelement sein, das in seinem Inneren die Reflektoren
und Lampen aufnimmt. Am Fuß 6 des Ständers 1 ist ein Ge
häuse 7 vorgesehen, welches eine nach oben gerichtete Wer
ferleuchte 9 aufnimmt. Die Werferleuchte 9 strahlt durch
eine Öffnung in dem Gehäuse 7 nach oben zu der Reflekto
reinheit 3 und ist so ausgerichtet, daß ihr Licht im we
sentlichen vollständig von der Reflektoreinheit 3 nach
unten, beispielsweise zu einem Schreibtisch (nicht darge
stellt), reflektiert wird. Die Werferleuchte 9 ist um eine
Achse A in dem Gehäuse verschwenkbar gelagert, die senk
recht zu der Längsachse des Ständers 1 steht.
Die Reflektoreinheit 3 ist aus einem oder mehreren Clu
stern 11 wie in Fig. 2 dargestellt aufgebaut, die bei die
sem Ausführungsbeispiel jeweils aus 10 × 10 identischen
gewölbten Facetten 13 bestehen. Die Wölbung der Facetten
13 hängt von der Richtung ab. In der Richtung des Pfeils B
besitzen die Facetten, wie in Fig. 3 dargestellt, eine im
wesentlichen bezüglich der Mittenebene symmetrisch gewölb
te Reflexionsfläche, wobei der lokale Krümmungsradius vor
zugsweise in der Mitte 13 1 am kleinsten ist und zu den En
den 13 2 hin zunimmt. Die Wölbung kann zu den Enden 13 2 hin
auch in eine im Querschnitt gerade Reflektoroberfläche
übergehen. Alternativ kann die Reflexionsfläche in der
Richtung des Pfeils B auch mit einem einheitlichen Radius
gekrümmt sein. Die Breite der Facetten und der Radius der
Krümmung legen die Breite des beleuchteten Bereichs ent
sprechend der Formel
r = b/(2 . sin((arctan(a/2h)/2)))
fest, wobei r den Krümmungsradius der Facette, b die Brei
te der Facette, h die Höhe der Facette über dem beleuchte
ten Bereich und a die Breite des beleuchteten Bereichs
bezeichnen.
In einem Schnitt in der Richtung des Pfeils C in Fig. 2
haben die Reflektorelemente 13 eine bezüglich der Mitten
ebene asymmetrische Konfiguration mit einer relativ stark
ausgeprägten konvexen Wölbung 13 4 in der Nähe eines Ende
13 5, wobei der lokale Krümmungsradius zu dem anderen Ende
13 6 hin abnimmt und die reflektierende Oberfläche stetig in
eine weniger stark gekrümmte Konfiguration, ggf. auch in
eine ebene oder konkave Konfiguration, übergeht. In einem
Cluster 11 sind alle Facetten 13 so ausgerichtet, daß die
Richtung der Asymmetrie übereinstimmt und alle Facetten 13
gleich orientiert sind, so daß die konvexe Wölbung 13 4 je
weils auf derselben Seite liegt. Vorzugsweise sind die
Facetten 13 an den Rändern 13 2 und 13 5 bzw. 13 6 nicht oder
nur schwach gekrümmt.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, gehen die Bereiche der
einzelnen Facetten 13 stetig ineinander über. Dies hat
neben fertigungstechnischen Vorzügen den Vorteil, daß eine
Streifenbildung auf der auszuleuchtenden Fläche sowie eine
unkontrollierte Reflexion an den Facettengrenzen, wie sie
insbesondere bei einem stufenartigen Verlauf des Grenzbe
reichs zwischen zwei Facetten auftreten kann, selbst bei
einem vergleichsweise geringen Abstand von ca. 1 m zwi
schen der Reflektoreinheit 3 und der zu beleuchtenden Flä
che S vermieden wird.
Wie man bei einem Vergleich von Fig. 2, Fig. 4 und Fig. 6
erkennt, ist bezüglich der Richtung des Pfeils C der
stärker gewölbte Bereich 13 4 von der zu beleuchtenden Flä
che weggewandt, während die weniger stark gekrümmten oder
konkaven Reflektorabschnitte 13 7 an dem Ende 13 6 der Facet
te der zu beleuchtenden Fläche S zugewandt sind. Auf diese
Weise wird erreicht, daß ein Teillichtstrahlbündel, wel
ches in den leuchtennahen Bereich reflektiert wird, stär
ker aufgeweitet wird als ein Teilstrahlbündel, das in den
leuchtenfernen Bereich reflektiert wird. Damit wird kom
pensiert, daß wegen des längeren Lichtweges ein in den
leuchtenfernen Bereich reflektiertes Teilstrahlbündel ei
nen größeren Teilbereich der Fläche S abdeckt als ein in
den leuchtennahen Bereich reflektiertes Teilstrahlbündel,
so daß sich insgesamt eine homogene Ausleuchtung der zu
beleuchtenden Fläche S ergibt. Dies spiegelt sich in der
Gesamtlichtverteilungskurve des direkt über die Re
flektoreinheit 3 reflektierten Lichts wider, die in Fig. 6
dargestellt ist. Wie man aus Fig. 6 erkennt, wird das
Licht unterhalb von 13° bzw. oberhalb von 71° abgeschirmt,
wobei diese beiden Grenzwinkel den äußersten Rand der be
leuchteten Fläche S festlegen (in der Darstellung der Fig.
6 entspricht der Winkel 0° der Längsachse des Ständers 1).
Die Lichtverteilungskurve der Fig. 6 zeigt weiterhin, daß
die Lichtstärke für kleine Winkel, also für den leuchten
nahen Bereich, relativ klein ist und zum leuchtenfernen
Bereich hin stark zunimmt. Die Lichtverteilungskurve ist
so ausgelegt, daß sich insgesamt eine gleichmäßige Be
leuchtung der zu beleuchtenden Fläche S ergibt.
Durch Verschwenken der Werferleuchte 9 um die Achse A um
einen Winkel α (Fig. 1) kann der Strahl der Werferleuchte
9 auf der Reflektoreinheit 3 verlagert werden. Dabei ist
die Schwenkebene parallel zu der Richtung der Asymmetrie
der Facetten, die in Fig. 2 und Fig. 7 durch den Pfeil C
bezeichnet ist, so daß der Strahl der Werferleuchte 3 in
der Richtung der Asymmetrie wandert, wenn die Werferleuch
te 3 verschwenkt wird. Die Facetten 13 der Reflektorein
heit 3 sind so ausgebildet, daß sich bei einem Ver
schwenken der Werferleuchte A bei verschiedenen Schwenk
winkeln α1, α2 eine von der Ausgangslänge L0 verschiedene
Länge L1 bzw. L2 des ausgeleuchteten Bereichs auf der be
leuchteten Fläche S, etwa einer Schreibtischplatte, unter
Beibehaltung der wesentlichen Form der Lichtverteilungs
kurve gemäß Fig. 6 ergibt, was schematisch in Fig. 7 dar
gestellt ist. Dabei kann der ausgeleuchtete Winkelbereich
beim Verschwenken der Werferleuchte 9 um das Zentrum der
Fig. 6 gedreht werden.
Wie bereits erwähnt, weist das dargestellte Ausführungs
beispiel eine weitere Lampe auf, die in einem nach oben
offenen Reflektor in der Reflektorschale 5 aufgenommen
ist. Auf diese Weise kann zusätzlich zu der direkten Be
leuchtung durch die Werferleuchte 9 und die Reflektorein
heit 3 Licht nach oben an die Decke für eine indirekte
Beleuchtung abgestrahlt werden.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Standleuchte hat typischerweise eine Höhe von mehr als
1,70 m, vorzugsweise eine Höhe in einem Bereich von 1,80 m
bis 2,30 m, vorzugsweise 1,90 m. Um eine Blendung eines
sitzenden Benutzers zu vermeiden, befindet sich die Licht
austrittsöffnung der Werferleuchte typischerweise etwa in
Höhe einer Schreibtischfläche oder darüber. Typischerweise
wird man die Lichtaustrittsöffnung der Werferleuchte in
einem Bereich von ca. 70 cm bis 1 m über dem Boden anord
nen oder die Werferleuchte 9 bzw. das Gehäuse 7 so gestal
ten, daß die Lichtaustrittsöffnung der Werferleuchte 9 in
Längsrichtung des Gestells 1 in diesem Bereich verschieb
bar ist. Vorzugsweise ist die Reflektoranordnung 3 in ei
nem spitzen Winkel zu der Längsrichtung des Ständers 1
angeordnet, der in einem Bereich von 60° bis 70°, z. B. bei
67,6°, liegen kann, wobei der Abstand der Reflektoranord
nung 3 von der Werferleuchte 9 ca. 1 m betragen kann. Die
Facetten, die quadratisch oder rechteckig ausgebildet sein
können, haben eine Länge bzw. eine Breite von ca. 1 cm und
die Cluster, welche ebenfalls rechteckig ausgebildet sein
können, haben Abmessungen im Bereich von 20 cm bis 30 cm.
Ein typischer Wert für einen Krümmungsradius der Facette
beträgt 47 mm bis 89 mm.
Eine rechteckige Gestaltung der Facetten, bei der die
Asymmetrierichtung parallel zu der längeren Seite der Fa
cetten ist, ist für die Variierung der Länge des ausge
leuchteten Bereichs durch Verschwenken der Werferleuchte
vorteilhaft.
Das vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel kann in
verschiedener Hinsicht abgewandelt werden. Insbesondere
ist es möglich, die Facetten entlang der Linie, welche der
Strahl der Werferleuchte 9 bei einem Verschwenken um die
Achse A auf der Reflektoreinheit 3 durchläuft, unter
schiedlich zu gestalten, so daß der in Fig. 6 dargestellte
Effekt der Veränderung der Breite mit einem Verschwenken
der Werferleuchte verstärkt oder auf andere Weise den ge
gebenen Erfordernissen angepaßt werden kann. Grundsätzlich
ist es auch möglich, den Werfer um zwei Achsen schwenkbar
zu lagern, so daß sowohl die Länge als auch die Breite des
ausgeleuchteten Bereichs durch Verschwenken des Werfers
variiert werden können. In diesem Fall sind die Facetten
vorzugsweise in den Richtungen parallel zu den beiden
Schwenkebenen wie in Fig. 4 dargestellt asymmetrisch aus
gebildet. Gegebenenfalls können bei einer erfindungsgemä
ßen Standleuchte auch mehrere Werferleuchten und/oder Re
flektorelemente verwendet werden, die insbesondere um den
Ständer 1 herum in gleichen Winkelabständen angeordnet
sein können, um beispielsweise gleichzeitig mehrere ver
setzte Schreibtische zu beleuchten.