DE19820364A1 - Dosiervorrichtung für Gewürzpulver - Google Patents
Dosiervorrichtung für GewürzpulverInfo
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Abstract
Dosiervorrichtung für Gewürzpulver, bestehend aus Aufnahmegehäuse für das Gewürzpulver mit Aufnahmegehäuseboden, in dem Aufnahmegehäuse angeordneter Antriebswelle und radial an die Antriebswelle angeschlossenen Förderzungen mit Förderzungenspitzen. In dem Aufnahmegehäuseboden ist eine Mehrzahl von Ausgabeöffnungen für das Gewürzpulver vorgesehen. Die mit der Antriebswelle rotierenden Förderzungen liegen beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens zumindest in einem Teilbereich des Aufnahmegehäusebodens mit ihren Förderzungenspitzen federnd auf dem Aufnahmegehäuseboden auf. Die Förderzungenspitzen greifen beim Passieren der Ausgabeöffnungen vorübergehend in die Ausgabeöffnungen ein und stoßen dabei Gewürzpulver aus den Ausgabeöffnungen aus.
Description
Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für Gewürz
pulver, - bestehend aus Aufnahmegehäuse für das Gewürzpul
ver mit Aufnahmegehäuseboden. - Gewürzpulver meint im Rah
men der Erfindung beispielsweise Pfefferpulver, Currypul
ver, Paprikapulver und ähnliche, aber auch Kochsalz in sei
ner handelsüblichen Form. Eine Dosiervorrichtung für Ge
würzpulver dient dazu, den zu würzenden bzw. zu salzenden
Lebensmitteln das Gewürzpulver in möglichst genau dosierten
Mengen zuzuführen. Die Erfindung betrifft insbesondere eine
automatische Dosiervorrichtung für Gewürzpulver, die vor
zugsweise im Rahmen einer automatischen Zubereitung von Le
bensmitteln eingesetzt wird. Ein bevorzugtes Anwendungsge
biet der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung sind Verkaufs
automaten für fritierte Lebensmittel, vorzugsweise für Pom
mes frites. Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung kann in
diesen Verkaufsautomaten beispielsweise für ein dosiertes
Salzen der Pommes frites eingesetzt werden.
Aus der Praxis sind insbesondere Dosiervorrichtungen für
Gewürzpulver bekannt, die manuell betrieben werden. Ein
Beispiel hierfür sind die allgemein bekannten Pfeffermüh
len. Bei allen bekannten Dosiervorrichtungen ergibt sich in
der Regel das Problem, daß einerseits die Genauigkeit und
Reproduzierbarkeit der Dosierung zu wünschen übrig läßt und
andererseits eine effektive Verteilung des Gewürzpulvers
auf den zu würzenden Lebensmitteln nicht gewährleistet ist
bzw. nur aufwendig erreichbar ist. Außerdem verstopfen bei
den bekannten Dosiervorrichtungen die Ausgabeöffnungen für
das Gewürzpulver schnell.
Demgegenüber liegt der Erfindung das technische Problem zu
grunde, eine Dosiervorrichtung für Gewürzpulver der
eingangs genannten Art anzugeben, die funktionssicher und
einfach arbeitet und mit der nichtsdestoweniger eine genaue
und reproduzierbare Dosierung möglich ist sowie eine effek
tive Verteilung des Gewürzpulvers auf den Lebensmitteln ge
währleistet ist.
Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung
eine Dosiervorrichtung für Gewürzpulver, bestehend aus
Aufnahmegehäuse für das Gewürzpulver mit Aufnahmegehäusebo den, in dem Aufnahmegehäuse angeordneter Antriebswelle und radial an die Antriebswelle angeschlossenen Förderzungen mit Förderzungenspitzen,
wobei in dem Aufnahmegehäuseboden eine Mehrzahl von Ausga beöffnungen für das Gewürzpulver vorgesehen sind,
wobei die mit der Antriebswelle rotierenden Förderzungen beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens zumindest in einem Teilbereich des Aufnahmegehäusebodens mit ihren Förderzun genspitzen federnd auf dem Aufnahmegehäuseboden aufliegen
und wobei die Förderzungenspitzen beim Passieren der Ausga beöffnungen vorübergehend in die Ausgabeöffnungen eingrei fen und dabei Gewürzpulver aus den Ausgabeöffnungen aus stoßbar ist.
Aufnahmegehäuse für das Gewürzpulver mit Aufnahmegehäusebo den, in dem Aufnahmegehäuse angeordneter Antriebswelle und radial an die Antriebswelle angeschlossenen Förderzungen mit Förderzungenspitzen,
wobei in dem Aufnahmegehäuseboden eine Mehrzahl von Ausga beöffnungen für das Gewürzpulver vorgesehen sind,
wobei die mit der Antriebswelle rotierenden Förderzungen beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens zumindest in einem Teilbereich des Aufnahmegehäusebodens mit ihren Förderzun genspitzen federnd auf dem Aufnahmegehäuseboden aufliegen
und wobei die Förderzungenspitzen beim Passieren der Ausga beöffnungen vorübergehend in die Ausgabeöffnungen eingrei fen und dabei Gewürzpulver aus den Ausgabeöffnungen aus stoßbar ist.
Zweckmäßigerweise ist das Aufnahmegehäuse oben, d. h. an
der dem Aufnahmegehäuseboden gegenüberliegenden Seite mit
einem entsprechenden Deckel versehen, welcher Deckel eine
Nachfüllöffnung für das Gewürzpulver verschließt. Vorzugs
weise ist der Aufnahmegehäuseboden teilzylindermantelförmig
ausgebildet. Zweckmäßigerweise liegen die Förderzungen beim
Passieren des Aufnahmegehäusebodens in dem teilzylinderman
telförmigen Bereich des Aufnahmegehäusebodens mit ihren
Förderzungenspitzen federnd auf dem Aufnahmegehäuseboden
auf.
Federndes Aufliegen der Förderzungenspitzen auf dem Aufnah
megehäuseboden meint insbesondere, daß die Förderzungen
bzw. Förderzungenspitzen gegenüber ihrer ursprünglichen
Form mehr oder weniger abgebogen bzw. abgewinkelt auf dem
Aufnahmegehäuseboden aufliegen und im Bereich des Aufnahme
gehäusebodens gleichsam unter Vorspannung stehen. Es ver
steht sich, daß hierzu zumindest Teilbereiche der Förder
zungen und/oder der Förderzungenspitzen elastisch ausge
führt sein müssen. Vorzugsweise bestehen die Förderzungen
spitzen aus einem elastischen Material, bevorzugt aus ela
stischem Stahlblech. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung,
daß die gesamte Förderzunge aus einem elastischen Material,
bevorzugt aus elastischem Stahlblech, besteht. Durch die
genannte Vorspannung der Förderzungen bzw. Förderzungen
spitzen gegen den Aufnahmegehäuseboden wird erreicht, daß
zumindest die Förderzungenspitzen beim Passieren einer Aus
gabeöffnung durch diese Ausgabeöffnung gedrückt werden und
dabei Gewürzpulver aus der entsprechenden Ausgabeöffnung
ausstoßen. Beim Weiterdrehen der Antriebswelle wird die
entsprechende Förderzungenspitze wieder aus der Ausgabeöff
nung herausgezogen und liegt wieder federnd auf dem Aufnah
megehäuseboden auf.
Radialer Anschluß der Förderzungen an die Antriebswelle
meint, daß die Förderzungen radial von der Antriebswelle
bzw. der zugeordneten Achse abstehen. Vorzugsweise sind die
Förderzungen in zumindest einer Reihe parallel zueinander
längs der Antriebswelle angeordnet. Nach bevorzugter Aus
führungsform der Erfindung sind zwei Reihen jeweils paral
lel zueinander ausgerichteter Förderzungen längs der An
triebswelle angeordnet. Bevorzugt sind dabei die beiden
Reihen Förderzungen an gegenüberliegenden Seiten der An
triebswelle angeschlossen. Vorzugsweise sind die Förderzun
gen mit gleichen Abständen in einer Reihe angeordnet. Es
liegt im Rahmen der Erfindung, daß in einer Reihe vier bis
sechs, vorzugsweise fünf Förderzungen vorgesehen sind. Es
versteht sich, daß zumindest die Förderzungenspitzen eine
Breite aufweisen, die ihr ungehindertes Eintreten in eine
Ausgabeöffnung ermöglicht. Zweckmäßigerweise ist die Breite
der Förderzungenspitze nur wenig kleiner als die Breite der
Ausgabeöffnungen. Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die
Förderzungenspitzen rechteckförmig ausgebildet sind. Es
liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, daß die Förderzun
genspitzen am vorderen Ende abgerundet ausgeführt sind.
Vorzugsweise beträgt die Breite der Förderzungenspitze und
bevorzugt auch der gesamten Förderzunge 2 bis 4 mm.
Zweckmäßigerweise sind die Ausgabeöffnungen in zumindest
einer parallel zur Antriebswelle angeordneten Reihe in dem
Aufnahmegehäuseboden vorgesehen. Bevorzugt sind zwei sol
cher Reihen von Ausgabeöffnungen in dem Aufnahmegehäusebo
den angeordnet. Zweckmäßigerweise weisen die in einer Reihe
vorgesehenen Ausgabeöffnungen gleiche Abstände voneinander
auf und entsprechen bevorzugt diese Abstände den Abständen,
die die Förderzungen einer Förderzungenreihe aufweisen
und/oder den Abständen der mit dem Aufnahmegehäuseboden in
Kontakt kommenden Förderzungenspitzen. Wie oben bereits
ausgeführt, ist die Breite der Ausgabeöffnungen vorzugs
weise nur wenig größer als die Breite der zugeordneten
Förderzungenspitzen bzw. Förderzungen. Die Breite der Aus
gabeöffnungen beträgt bevorzugt 2 bis 4 mm. Die Ausgabeöff
nungen können im Querschnitt quadratisch und/oder recht
eckig und/oder kreisförmig ausgeführt sein. Es versteht
sich, daß die Öffnungsweite der Ausgabeöffnungen vorzugs
weise so eingerichtet wird, daß ein selbsttätiges
Ausdringen des Gewürzpulvers weitgehend vermieden wird und
das Gewürzpulver lediglich beim Eingriff der Förderzungen
spitzen in die Ausgabeöffnungen aus den Ausgabeöffnungen
ausgestoßen wird.
Nach bevorzugter Ausführungsform, der im Rahmen der Erfin
dung besondere Bedeutung zukommt, ist die Antriebswelle an
einen Antriebsmotor angeschlossen, welcher Antriebsmotor
mit einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung verbunden ist.
Insoweit kann die Aktivierung der Dosiervorrichtung bzw.
der Antrieb der Antriebswelle ohne weiteres gesteuert
und/oder geregelt werden. Diese Ausführungsform eignet sich
insbesondere für den Einsatz in einer automatischen Lebens
mittelzubereitung und insbesondere in Verkaufsautomaten für
gegarte bzw. fritierte Lebensmittel, vor allem für Pommes
frites. Über die Steuer- und/oder Regeleinrichtung kann
ohne weiteres die von der Dosiervorrichtung in einem Ar
beitsgang ausgegebene Gewürzpulvermenge funktionssicher
eingestellt bzw. vorgegeben werden. Nach bevorzugter Aus
führungsform der Erfindung ist fernerhin eine Zähleinrich
tung vorgesehen, mit welcher Zähleinrichtung die Anzahl der
Antriebswellenumdrehungen ermittelbar ist und welche
Zähleinrichtung bevorzugt an die Steuer- und/oder
Regelvorrichtung angeschlossen ist. Insoweit kann eine ge
wünschte Anzahl von Antriebswellenumdrehungen vorgegeben
bzw. eingestellt werden und nach Erreichen der Umdrehungs
anzahl die Dosiervorrichtung wieder deaktiviert werden.
Hierdurch ist eine funktionssichere Steuerung und/oder Re
gelung der Dosiermenge möglich. Nach bevorzugter Ausfüh
rungsform der Erfindung ist eine Zählscheibe an die An
triebswelle angeschlossen, mit welcher Zählscheibe ein Sen
sorelement der Zähleinrichtung wechselwirkt. Zweckmäßiger
weise greift das Sensorelement in die Zählscheibe ein. - Es
liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, die Dosiermenge
des Gewürzpulvers durch Veränderung der Öffnungsweite der
Ausgabeöffnungen einzustellen. Hierzu ist zweckmäßigerweise
unterhalb des Aufnahmegehäusebodens eine formschlüssig an
dem Aufnahmegehäuseboden anliegende Einstellplatte vorgese
hen, welche Einstellplatte Öffnungen aufweist, die vorzugs
weise den Ausgabeöffnungen in dem Aufnahmegehäuseboden in
Form und Größe entsprechen. Durch Verschiebung der Ein
stellplatte kann die Größe und/oder die Form der Ausgabe
öffnungen variiert werden. Auf diese Weise ist zusätzlich
eine Steuerung der Dosiermenge möglich. Es versteht sich,
daß auch die Verschiebung der Einstellplatte automatisch,
beispielsweise mit entsprechendem Antriebsmotor, vorgenom
men werden kann.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine be
sonders funktionssichere und einfache Zuführung von Gewürz
pulver möglich ist, wenn die erfindungsgemäße Dosiervor
richtung eingesetzt wird. Die Dosiermenge kann auf einfache
und wenig aufwendige Weise vorgegeben bzw. eingestellt wer
den und die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Dosie
rung ist überraschend hoch. Im übrigen kann eine effektive
Verteilung des Gewürzpulvers auf den zugeordneten Lebens
mitteln erreicht werden, da die unter Vorspannung stehenden
Förderzungen das Gewürzpulver aus den Ausgabeöffnungen
gleichsam impulsweise ausstoßen bzw. gleichsam herausschla
gen. Dadurch wird an jeder Ausgabeöffnung ein Streueffekt
bzw. eine wirksame Verteilung des ausgestoßenen Gewürzpul
vers erzielt. Auch durch Variation der Form und/oder der
Größe der Ausgabeöffnungen kann die gewünschte Verteilungs
wirkung ohne weiteres eingestellt werden. Aufgrund der ge
ringen Rieselfähigkeit von Gewürzpulvern arbeitet die er
findungsgemäße Dosiervorrichtung überraschend einwandfrei.
Insbesondere tritt aus den Ausgabeöffnungen das Gewürzpul
ver nicht selbsttätig aus, sondern wird im wesentlichen
lediglich durch die Förderzungenspitzen aus den Ausgabeöff
nungen herausbefördert. Von besonderem Vorteil ist, daß die
Ausgabeöffnungen der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
nicht verstopfen können, da das Eingreifen der Förderzun
genspitzen in die Ausgabeöffnungen jegliche Verstopfung
verhindert bzw. beseitigt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu
tert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Dosiervorrichtung im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Dosier
vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1
und
Fig. 4 den Gegenstand gemäß Fig. 3 in einer anderen Aus
führungsform.
Die Figuren zeigen eine Dosiervorrichtung für Gewürzpulver,
die ein Aufnahmegehäuse 1 für das Gewürzpulver mit Aufnah
megehäuseboden 2 aufweist. In dem Aufnahmegehäuse 1 ist
eine Antriebswelle 3 angeordnet, die an einen Antriebsmotor
7 angeschlossen ist, welcher Antriebsmotor 7 vorzugsweise
mit einer nicht dargestellten Steuer- und/oder Regelein
richtung verbunden ist. An die Antriebswelle 3 sind in ra
dialer Richtung Förderzungen 4 mit Förderzungenspitzen 5
angeschlossen. Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren sind
die Förderzungen 4 in zwei Reihen jeweils parallel zueinan
der längs der Antriebswelle 3 angeordnet. Die beiden För
derzungenreihen sind dabei an gegenüberliegenden Seiten der
Antriebswelle 3 angeschlossen.
In dem Aufnahmegehäuseboden 2 ist eine Mehrzahl von Ausga
beöffnungen 6 für das Gewürzpulver vorgesehen, welche Aus
gabeöffnungen 6 im Ausführungsbeispiel einen quadratischen
Querschnitt haben (Fig. 2). Im Ausführungsbeispiel nach den
Figuren sind die Ausgabeöffnungen 6 in zwei parallel zur
Antriebswelle 3 angeordneten Reihen in dem Aufnahmegehäuse
boden 2 vorgesehen. Die Ausgabeöffnungen 6 jeder Reihe wei
sen zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel gleiche
Abstände voneinander auf, welche Abstände bevorzugt den Ab
ständen der Förderzungen 4 in den beiden an der Antriebs
welle 3 angeschlossenen Reihen entsprechen.
Bei Aktivierung der Dosiervorrichtung bzw. beim Einschalten
des Antriebsmotors 7 rotieren die Förderzungen 4 mit der
Antriebswelle 3. Beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens
2, der vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel teilzylin
dermantelförmig ausgebildet ist, liegen die Förderzungen 4
mit ihren Förderzungenspitzen 5 federnd auf dem Aufnahmege
häuseboden 2 auf. Hierzu wird auf das gestrichelt darge
stellte Förderzungenpaar in Fig. 3 verwiesen. Die hier auf
dem Aufnahmegehäuseboden 2 aufliegende Förderzungenspitze 5
bzw. Förderzunge 4 ist im Vergleich zu ihrer ursprünglichen
Form aufgrund des federnden Aufliegens geringfügig abgebo
gen. Es liegt im übrigen im Rahmen der Erfindung, daß die
Förderzungenspitze 5 auch im ursprünglichen nicht abgeboge
nen Zustand abgewinkelt zu der übrigen Förderzunge 4 ange
ordnet ist. Dabei ist die Förderzungenspitze 5 vorzugsweise
entgegen der Drehrichtung abgewinkelt. Dabei ist die För
derzungenspitze 5 bevorzugt um 20 bis 60° entgegen der
Drehrichtung von der Förderzunge 4 abgewinkelt.
Wenn eine Förderzunge 4 bei der Drehung der Antriebswelle 3
über eine Ausgabeöffnung 6 geführt wird, greift die Förder
zungenspitze 5 der entsprechenden Förderzunge 4 kurzzeitig
in die zugeordnete Ausgabeöffnung 6 ein und dabei wird Ge
würzpulver aus dieser Ausgabeöffnung 6 ausgestoßen. Eine
entsprechende Stellung einer Förderzunge 4 ist in den Fig.
3 und 4 ausgezogen dargestellt.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung und im Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist eine Zähleinrichtung 8
vorgesehen, mit welcher Zähleinrichtung 8 die Anzahl der
Antriebswellenumdrehungen ermittelbar ist und welche
Zähleinrichtung 8 vorzugsweise an die Steuer- und/oder Re
gelvorrichtung angeschlossen ist. Im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4 ist eine Zählscheibe 9 an die Antriebswelle 3
angeschlossen, mit welcher Zählscheibe 9 ein Sensorelement
10 der Zähleinrichtung 8 wechselwirkt. Gemäß Fig. 4 greift
das Sensorelement 10 in entsprechende Ausnehmungen der
Zählscheibe 9 ein.
Claims (7)
1. Dosiervorrichtung für Gewürzpulver, - bestehend aus
Aufnahmegehäuse (1) für das Gewürzpulver mit Aufnahme gehäuseboden (2), in dem Aufnahmegehäuse (1) angeordne ter Antriebswelle (3) und radial an die Antriebswelle (3) angeschlossenen Förderzungen (4) mit Förderzungen spitzen (5),
wobei in dem Aufnahmegehäuseboden (2) eine Mehrzahl von Ausgabeöffnungen (6) für das Gewürzpulver vorgesehen sind,
wobei die mit der Antriebswelle (3) rotierenden Förderzun gen (4) beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens (2) zumin dest in einem Teilbereich des Aufnahmegehäusebodens (2) mit ihren Förderzungenspitzen (5) federnd auf dem Aufnahmege häuseboden (2) aufliegen
und wobei die Förderzungenspitzen (5) beim Passieren der Ausgabeöffnungen (6) vorübergehend in die Ausgabeöffnungen (6) eingreifen und dabei Gewürzpulver aus den Ausgabeöff nungen (6) ausstoßbar ist.
Aufnahmegehäuse (1) für das Gewürzpulver mit Aufnahme gehäuseboden (2), in dem Aufnahmegehäuse (1) angeordne ter Antriebswelle (3) und radial an die Antriebswelle (3) angeschlossenen Förderzungen (4) mit Förderzungen spitzen (5),
wobei in dem Aufnahmegehäuseboden (2) eine Mehrzahl von Ausgabeöffnungen (6) für das Gewürzpulver vorgesehen sind,
wobei die mit der Antriebswelle (3) rotierenden Förderzun gen (4) beim Passieren des Aufnahmegehäusebodens (2) zumin dest in einem Teilbereich des Aufnahmegehäusebodens (2) mit ihren Förderzungenspitzen (5) federnd auf dem Aufnahmege häuseboden (2) aufliegen
und wobei die Förderzungenspitzen (5) beim Passieren der Ausgabeöffnungen (6) vorübergehend in die Ausgabeöffnungen (6) eingreifen und dabei Gewürzpulver aus den Ausgabeöff nungen (6) ausstoßbar ist.
2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Aufnahmege
häuseboden (2) teilzylindermantelförmig ausgebildet ist.
3. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wo
bei die Förderzungen (4) in zumindest einer Reihe parallel
zueinander längs der Antriebswelle (3) angeordnet sind.
4. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wo
bei die Ausgabeöffnungen (6) in zumindest einer parallel
zur Antriebswelle (3) angeordneten Reihe in dem Aufnahmege
häuseboden (2) vorgesehen sind.
5. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wo
bei die Antriebswelle (3) an einen Antriebsmotor (7) ange
schlossen ist, welcher Antriebsmotor (7) mit einer Steuer-
und/oder Regeleinrichtung verbunden ist.
6. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wo
bei eine Zähleinrichtung (8) vorgesehen ist, mit welcher
Zähleinrichtung (8) die Anzahl der Antriebswellenumdrehun
gen ermittelbar ist und welche Zähleinrichtung (8) an die
Steuer- und/oder Regeleinrichtung angeschlossen ist.
7. Dosiervorrichtung nach Anspruch 6, wobei eine Zähl
scheibe (9) an die Antriebswelle (3) angeschlossen ist, mit
welcher Zählscheibe (9) ein Sensorelement (10) der Zählein
richtung (8) wechselwirkt.
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Also Published As
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