DE19819027A1 - Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Entladungslampe - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer EntladungslampeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Entladungslampe (LP) an einem Halbbrückenwechselrichter (Q1, Q2) mit mindestens einem Koppelkondensator (C3) und mit einer Abschaltungsvorrichtung (T1, A), die den Halbbrückenwechselrichter (Q1, Q2) bei zündungswilliger Lampe (LP) dauerhaft abschaltet. Erfindungsgemäß besitzt die Schaltungsanordnung Mittel (V1, V2) zur Überwachung des Spannungsabfalls an dem mindestens einen Koppelkondensator (C3) und zur Aktivierung der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) in Abhängigkeit von dem an dem mindestens einen Koppelkondensator (C3) detektierten Spannungsabfall. Weicht die Spannung am Koppelkondensator (C3) deutlich von ihrem Normalwert ab, beispielsweise bedingt durch das Auftreten des Gleichrichteffektes am Lebensdauerende der Entladungslampe (LP), so wird der Halbbrückenwechselrichter (Q1, Q2) mittels der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) stillgelegt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens
einer Entladungslampe gemäß des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Eine dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechende Schaltungsan
ordnung ist beispielsweise in der Offenlegungsschrift EP 0 753 987 A1 offen
bart. Diese Schaltungsanordnung weist einen Halbbrückenwechselrichter
mit einer Abschaltungsvorrichtung auf, die den Halbbrückenwechselrichter
im Falle eines anomalen Betriebszustandes - beispielsweise bei zündunwil
liger oder defekter Lampe - abschaltet. Die Abschaltungsvorrichtung besitzt
einen Feldeffekttransistor, dessen Drain-Source-Strecke im Steuerkreis eines
Halbbrückenwechselrichtertransistors angeordnet ist und den Steuerkreis
zwischen einem niederohmigen und einem hochohmigen Zustand schaltet.
Beim Auftreten eines anomalen Betriebszustandes erfolgt die Abschaltung
synchron zur Sperrphase desjenigen Halbbrückenwechselrichtertransistors,
in dessen Steuerkreis der Feldeffekttransitor angeordnet ist. Die Abschal
tungsvorrichtung dieser Schaltungsanordnung schaltet zwar den Halbbrüc
kenwechselrichter bei zündunwilliger Lampe zuverlässig ab, sie reagiert
aber im allgemeinen zu unempfindlich auf das Auftreten des sogenannten
Gleichrichteffektes der Entladungslampe, der nachstehend näher erläutert
wird.
Eine mögliche Ausfallursache von Entladungslampen, insbesondere von
Niederdruckentladungslampen, ist durch eine über die Lampenlebensdauer
verminderte Elektronen-Emissionsfähigkeit der Lampenelektroden bedingt.
Da der Verlust der Emissionsfähigkeit bei den beiden Lampenelektroden
über die Lampenlebensdauer im allgemeinen unterschiedlich stark fort
schreitet, hat sich am Lebensdauerende einer mit Wechselstrom betriebenen
Entladungslampe für den Entladungsstrom durch die Entladungslampe eine
Vorzugsrichtung ausgebildet. Die Entladungslampe entfaltet in diesem Fall
eine stromgleichrichtende Wirkung. Dieser Effekt wird als Gleichrichteffekt
der Entladungslampe bezeichnet. Durch das Auftreten des Gleichrichteffek
tes in der Entladungslampe wird die emissionsunfähige Lampenelektrode
extrem erhitzt, so daß unzulässig hohe Temperaturen auftreten können, die
sogar ein Schmelzen des Lampenkolbenglases bewirken können.
Außerdem verursacht der Gleichrichteffekt der Entladungslampe bei Entla
dungslampen, die an einem Halbbrückenwechselrichter betrieben werden,
eine deutliche Abweichung des Spannungsabfalls an dem Koppelkondensa
tor bzw. an den Koppelkondensatoren von dem Normalwert, der üblicher
weise halb so groß ist wie der Wert der Eingangsspannung des Halbbrüc
kenwechselrichters. Bei selbstschwingenden Halbbrückenwechselrichtern
führt diese Abweichung des Spannungsabfalls an dem Koppelkondensator
bzw. den Koppelkondensatoren dazu, daß die Schwingung des Halbbrüc
kenwechselrichters gestoppt wird, weil die Versorgungsspannung eines der
beiden Halbbrückenzweige in diesem Fall zu gering zur Aufrechterhaltung
der Rückkopplung ist. Allerdings wird die Schwingung des Halbbrücken
wechselrichters unmittelbar nach ihrer Unterbrechung durch die Startschal
tung des Halbbrückenwechselrichters wieder in Gang gesetzt, wenn die Ab
schaltungsvorrichtung nicht getriggert wird. Dadurch wird die vom Gleich
richteffekt betroffene Entladungslampe nicht zuverlässig abgeschaltet, son
dern flackert statt dessen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Betrieb
mindestens einer Entladungslampe mit einer verbesserten Abschaltungs
vorrichtung bereitzustellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht
aufweist. Insbesondere soll die Abschaltungsvorrichtung das Auftreten des
Gleichrichteffektes der mindestens einen Entladungslampe erkennen und
den Halbbrückenwechselrichter in diesem Fall dauerhaft abschalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkma
le des Patentanspruchs 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, die einen Halbbrückenwech
selrichter mit nachgeschaltetem Lastkreis, mindestens einen mit dem Last
kreis und dem Halbbrückenwechselrichter verbundenen Koppelkondensator
sowie Anschlüsse für mindestens eine Entladungslampe und eine Abschal
tungsvorrichtung zur Abschaltung des Halbbrückenwechselrichters beim
Auftreten eines anomalen Betriebszustandes aufweist, besitzt erfindungsge
mäß Mittel zur Überwachung des Spannungsabfalls an dem mindestens ei
nen Koppelkondensator und zur Aktivierung der Abschaltungsvorrichtung
in Abhängigkeit von dem an dem mindestens einen Koppelkondensator de
tektierten Spannungsabfall.
Wie bereits weiter oben erläutert, verursacht das Auftreten des Gleichrichtef
fektes der mindestens einen Entladungslampe eine deutliche Abweichung
des Spannungsabfalls an dem mindestens einen Koppelkondensator von sei
nem Normalwert, der halb so groß wie die Eingangsspannung des Halb
brückenwechselrichters ist. Mit Hilfe der vorgenannten erfindungsgemäßen
Mittel wird das Auftreten des Gleichrichteffektes der mindestens einen Ent
ladungslampe detektiert, indem mit Hilfe dieser Mittel der Spannungsabfall
an dem mindestens einen Koppelkondensator überwacht wird und die Ab
schaltungsvorrichtung aktiviert wird, wenn an dem mindestens einen Kop
pelkondensator der Spannungsabfall deutlich von seinem Normalwert ab
weicht.
Vorteilhafterweise umfassen die vorgenannten erfindungsgemäßen Mittel
eine erste Vorrichtung zur Aktivierung der Abschaltungsvorrichtung beim
Erreichen eines vorbestimmten oberen Grenzwertes des Spannungsabfalls an
dem mindestens einen Koppelkondensator und eine zweite Vorrichtung zur
Aktivierung der Abschaltungsvorrichtung beim Erreichen eines vorbestimm
ten unteren Grenzwertes des Spannungsabfalls an dem mindestens einen
Koppelkondensator. Der obere und der untere Grenzwert müssen so vorein
gestellt werden, daß nicht schon eine geringe Unsymmetrie bei den Lam
penelektroden zur Aktivierung der Abschaltungsvorrichtung führt. Aus die
sem Grund beträgt der obere Grenzwert vorteilhafter mindestens 75 Prozent
der Eingangs- oder Versorgungsspannung des Halbbrückenwechselrichters
und der untere Grenzwert beträgt vorteilhafterweise höchstens 25 Prozent
der Eingangs- oder Versorgungsspannung des Halbbrückenwechselrichters.
Die erste und/oder zweite Vorrichtung weisen vorteilhafterweise zumindest
ein elektrisches Bauteil mit nichtlinearer Strom-Spannungs-Kennlinie auf,
das mit dem mindestens einen Koppelkondensator und mit dem wenigstens
einen Steuereingang der Abschaltungsvorrichtung verbunden ist. Mit Hilfe
eines solchen elektrischen Bauteils mit nichtlinearer Strom-Spannungs-
Kennlinie können der obere oder untere Grenzwert des Spannungsabfalls an
dem mindestens einen Koppelkondensator, bei dem die Abschaltungsvor
richtung durch die erste oder zweite Vorrichtung aktiviert wird, auf das ge
wünschte Niveau voreingestellt werden. Als elektrische Bauteile mit nichtli
nearer Strom-Spannungs-Kennlinie eignen sich vorteilhafterweise Bauteile
aus der Gruppe Diode, Zenerdiode, Suppressordiode und Varistor. Ferner
besitzt die Abschaltungsvorrichtung der erfindungsgemäßen Schaltungsan
ordnung vorteilhafterweise wenigstens zwei Steuer- oder Regelungseingän
ge, nämlich jeweils einen für die erste und die zweite Vorrichtung. Ein Steu
ereingang ist vorteilhafterweise zusätzlich wechselstrommäßig parallel zu
der mindestens einen Entladungslampe geschaltet, um den Spannungsabfall
über den Anschlüssen für die mindestens eine Entladungslampe zu überwa
chen. Um während eines Störfalles oder beim Auftreten des Gleichrichteffek
tes der mindestens einen Entladungslampe eine möglichst sichere und dau
erhafte Abschaltung des Halbbrückenwechselrichters zu gewährleisten,
weist die Abschaltungsvorrichtung der erfindungsgemäßen Schaltungsan
ordnung vorteilhafterweise eine bistabile Schalteinrichtung auf. Als bistabile
Schalteinrichtung eignet sich besonders gut eine aus zwei Transistoren auf
gebaute Thyristorersatzschaltung, da diese bereits über zwei separate Steu
ereingänge verfügt, die von der ersten und der zweiten Vorrichtung zur Ak
tivierung der Abschaltungsvorrichtung genutzt werden können. Die erste
Vorrichtung besteht vorteilhafterweise aus einem elektrischen Bauteil mit
nichtlinearer Strom-Spannungs-Kennlinie und einer in Serie dazu geschalte
ten Diode, wobei die Anode der Diode mit einem Lampenanschluß und mit
dem wenigstens einen Koppelkondensator verbunden ist, während die Ka
thode dieser Diode mit dem elektrischen Bauteil mit nichtlinearer Strom-
Spannungs-Kennlinie verbunden ist, und wobei dieses elektrische Bauteil an
den ersten Steuereingang der Abschaltungsvorrichtung angeschlossen ist.
Die zweite Vorrichtung besteht vorteilhafterweise aus der Serienschaltung
wenigstens einer Diode mit wenigstens einem Widerstand, wobei diese Seri
enschaltung einerseits mit dem mindestens einen Koppelkondensator und
einem Lampenanschluß verbunden ist und andererseits an den zweiten
Steuereingang der Abschaltungsvorrichtung angeschlossen ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungs
beispiels näher erläutert. Eine Schaltskizze der Schaltungsanordnung gemäß
des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist in der Figur abgebildet. Diese
Schaltungsanordnung dient zum Betrieb einer Leuchtstofflampe. Sie besitzt
einen mit zwei Bipolartransistoren Q1, Q2 bestückten, freischwingenden
Halbbrückenwechselrichter, der seine Eingangs- oder Versorgungsspannung
über die Gleichspannungsanschlüsse j1, j2 bezieht. Der Gleichspannungsan
schluß j2 liegt auf Massepotential und an dem Gleichspannungsanschluß j1
wird eine Spannung von ca. +400 V bereitgestellt. Diese Eingangs- oder Ver
sorgungsspannung wird in bekannter Weise, beispielsweise mit Hilfe eines
vorgeschalteten, in der Figur nicht gezeigten Hochsetzstellers aus der
gleichgerichteten Netzwechselspannung, erzeugt. Dem Netzspannungs
gleichrichter ist ferner ein ebenfalls nicht abgebildetes, an sich bekanntes
Funkentstörfilter vorgeschaltet.
Die beiden Bipolartransistoren Q1, Q2 des Halbbrückenwechselrichters sind
jeweils mit einer Freilaufdiode D1, D2 versehen, die parallel zur Kollektor-
Emitter-Strecke des entsprechenden Transistors Q1, Q2 geschaltet sind. Au
ßerdem besitzen beide Bipolartransistoren Q1, Q2 jeweils einen Emitterwi
derstand R1, R2 und einen Basis-Emitter-Parallelwiderstand R3, R4. Parallel
zur Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Q1 ist ferner ein Kondensator
C1 angeordnet. Die Ansteuerung der beiden Schalttransistoren Q1, Q2 des
Halbbrückenwechselrichters erfolgt mittels eines Ringkerntransformators,
der eine Primärwicklung N1 und zwei Sekundärwicklungen N2, N3 besitzt.
Die Primärwicklung N1 ist in den als Serienresonanzkreis ausgebildeten
Lastkreis des Halbbrückenwechselrichters geschaltet. Der Lastkreis ist mit
dem Mittenabgriff M1 zwischen den Bipolartransistoren Q1, Q2 des Halb
brückenwechselrichters und mit dem Mittenabgriff M2 zwischen den beiden
Koppelkondensatoren C2, C3 verbunden. Der Lastkreis besteht aus der Pri
märwicklung N1, einer Resonanzinduktivität L1, einem Resonanzkondensa
tor C4 und jeweils zwei Anschlüssen für die beiden Elektrodenwendeln E1,
E2 einer Leuchtstofflampe LP. Der Resonanzkondensator C4 ist parallel zur
Entladungsstrecke der Leuchtsofflampe LP geschaltet. Die Sekundärwick
lungen N2, N3 sind jeweils in dem Basis-Emitter-Kreis eines Bipolartransi
stors Q1, Q2 angeordnet und jeweils über einen Basis-Vorwiderstand R7, R8
mit dem Basisanschluß des betreffenden Wechselrichtertransistors Q1, Q2
verbunden. Der Halbbrückenwechselrichter besitzt ferner eine Startvorrich
tung, die im wesentlichen aus dem Diac DC, der an den Basisanschluß des
Bipolartransistors Q2 angeschlossen ist, und dem Startkondensator C5, der
einerseits mit dem auf Massepotential liegenden Anschluß j2 und anderer
seits über einen Widerstand R9 sowie eine Gleichrichterdiode D3 mit dem
Mittenabgriff M1 des Halbbrückenwechselrichters verbunden ist, sowie aus
dem parallel zum Startkondensator C5 angeordneten Widerstand R20 be
steht. Die Startschaltung besorgt das Anschwingen des Halbbrückenwech
selrichters nach dem Einschalten der Schaltungsanordnung.
Die Koppelkondensatoren C2, C3 weisen jeweils einen Parallelwiderstand
R5, R6 auf. Mit Hilfe der Koppelkondensatoren C2, C3 und ihrer Parallelwi
derstände R5, R6 wird am Mittenabgriff M2 zwischen den Koppelkondensa
toren C2, C3 ein Spannungsabfall erzeugt, der im Idealfall halb so groß wie
die an den Anschlüssen j1, j2 bereitgestellte Eingangs- oder Versorgungs
spannung des Halbbrückenwechselrichters ist. Im Idealfall beträgt der
Spannungsabfall am Mittenabgriff M2 und an dem Koppelkondensator C3
also ca. +200 V bei ca. +400 V Eingangsspannung des Halbbrückenwechsel
richters. In der Realität weicht der Spannungsabfall am Mittenabgriff M2
und am Koppelkondensator C3 von diesem Idealwert geringfügig ab.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist außerdem eine Abschal
tungsvorrichtung auf, die den Halbbrückenwechselrichter Q1, Q2 beim
Auftreten eines anomalen Betriebszustandes, das heißt, bei zündunwilliger
oder defekter Entladungslampe LP, abschaltet. Die Abschaltungsvorrichtung
besteht im wesentlichen aus einem Feldeffekttransistor T1, dessen Drain-
Source-Strecke in Serie zu dem Emitterwiderstand R2 des Wechselrichter
transistors Q2 geschaltet ist, und aus einer Thyristorersatzschaltung A, die
von den Bipolartransistoren Q3, Q4 gebildet wird, sowie aus einer Fehlersig
nalüberwachungseinheit, die die Kondensatoren C8, C9, C10, die Dioden D6,
D7, D10, D11 und die Widerstände R10, R11, R17, R18 umfaßt. Die Thyri
storersatzschaltung A besitzt zwei Steuereingänge. Der erste Steuereingang
der Thyristorersatzschaltung ist mit dem Basisanschluß des npn-Transistors
Q4 verbunden, während ihr zweiter Steuereingang an den Basisanschluß des
pnp-Transistors Q3 angeschlossen ist. Der Ausgang der Thyristorersatzschal
tung A am Kollektoranschluß des Transistors Q4 ist über eine Diode D9 mit
dem Gate des Feldeffekttransistors T1 verbunden, wobei die Anode der Di
ode D9 an das Gate des Transistors T1 und ihre Kathode an den Kollektor
des Transistors Q4 angeschlossen ist. Der Gate-Anschluß des Feldeffekttran
sistors T1 ist ferner über die Widerstände R1, R6, R5 und über eine Elektro
denwendel der Entladungslampe LP mit dem Anschluß j1 verbunden. Paral
lel zur Gate-Source-Strecke des Feldeffekttransistors T1 ist außerdem eine
Zenerdiode D12 geschaltet, die als Überspannungsschutz für den Transistor
T1 dient. Der erste Steuereingang der Thyristorersatzschaltung A wird mit
tels der Fehlersignalüberwachungseinheit angesteuert.
Die Fehlersignalüberwachungseinheit generiert mit Hilfe des RC-Integra
tionsgliedes R17, C10, der Gleichrichterdiode D10 und des Kondensators C9
eine geglättete, am Kondensator C10 anliegende Gleichspannung, die pro
portional zum Spannungsabfall über der Entladungslampe LP ist. Die vor
genannten Bauteile sind wechselstrommäßig parallel zur Entladungsstrecke
der Entladungslampe LP geschaltet. Der positive Pol des Kondensators C10
ist über die Bauteile R10, C9, R17 mit einem Anschluß der Elektrodenwendel
E2 der Entladungslampe LP und über die Bauelemente R10, R11, D6, D7 mit
dem ersten Steuereingang j3 der Thyristorersatzschaltung A verbunden. Au
ßerdem erzeugt die Fehlersignalüberwachungseinheit mittels der CR-Rei
henschaltung C8, R10, die ein Differenzierglied bildet, ein Synchronisati
onssignal, das durch Differentation der am Mittenabgriff M1 anliegenden
trapezförmigen Ausgangsspannung des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2
gewonnen wird. Am Widerstand R10 liegt daher eine Rechteckspannung an,
deren positive Halbwelle durch die ansteigende Flanke und deren negative
Halbwelle durch die abfallende Flanke dir trapezförmigen Halbbrücken
wechselrichterausgangsspannung erzeugt wird. Die ansteigende Flanke der
trapezförmigen Halbbrückenwechselrichterausgangsspannung entsteht
durch das Abschalten des Transistors Q2, während die abfallende Flanke der
trapezförmigen Halbbrückenwechselrichterausgangsspannung durch das
Abschalten des Transistors Q1 entsteht. Am Mittenabgriff j5 des Differen
ziergliedes C8, R10 liegt eine Spannung an, die sich additiv aus dem Span
nungsabfall am Kondensator C10 und dem Spannungsabfall am Widerstand
R10 zusammensetzt. Diese Spannung wird dem ersten Steuereingang j3 der
Thyristorersatzschaltung über die Zenerdiode D7 zugeführt. Die Fehlersi
gnalüberwachungseinheit und deren Zusammenwirken mit der Thyristorer
satzschaltung A und dem Feldeffekttransistor T1 ist ausführlich in der Of
fenlegungsschrift EP 0 753 987 beschrieben.
Weiterhin besitzt die in der Figur abgebildete Schaltungsanordnung eine
erste Vorrichtung V1 und eine zweite Vorrichtung V2 zur Aktivierung der
Abschaltungsvorrichtung, die mit dem ersten beziehungsweise mit dem
zweiten Steuereingang der Thyristorersatzschaltung A verbunden sind. Die
erste Vorrichtung V1 besteht aus der Serienschaltung einer Zenerdiode D4
mit einer Diode D5, wobei die Anode der Diode D5 mit dem Mittenabgriff
M2 zwischen den Koppelkondensatoren C2, C3 und mit einem Anschluß der
Elektrodenwendel E1 der Entladungslampe LP verbunden ist und die Ka
thode der Diode D5 an die Kathode der Zenerdiode D4 angeschlossen ist.
Die Anode der Zenerdiode D4 ist über die Widerstände R10, R11, die
gleichsinnig zur Diode D5 gepolte Diode D6 und über eine weitere Zenerdi
ode D7, die gleichsinnig zur Zenerdiode D4 angeordnet ist, mit dem ersten
Steuereingang am Basisanschluß des Transistors Q4 der Thyristorersatz
schaltung A verbunden. Die zweite Vorrichtung V2 besteht aus der Reihen
schaltung einer Diode D8 mit einem Widerstand R12. Die Kathode der Di
ode D8 ist mit dem Mittenabgriff M2 und mit demselben Anschluß der
Elektrodenwendel E1 der Entladungslampe LP wie die Anode der Diode D5
verbunden. Die Anode der Diode D8 ist mit dem Widerstand R12 verbun
den, der seinerseits an den zweiten Steuereingang am Basisanschluß des
Transistors Q3 der Thyristorersatzschaltung A angeschlossen ist. Die Thyri
storersatzschaltung A enthält neben den Transistoren Q3, Q4 als weitere
Bauteile die Kondensatoren C6, C7 und die Widerstände R13, R14, R15, R16.
Die Funktionsweise einer aus zwei Transistoren aufgebauten Thyristorer
satzschaltung ist beispielsweise auf den Seiten 395 bis 396 im Buch
"Bauelemente der Elektronik und ihre Grundschaltungen" von H. Höger, F.
Kähler, G. Weigt aus der Reihe "Einführung in die Elektronik" Bd. 1, Verlag
H. Stam GmbH, 7. Auflage beschrieben.
Nachstehend wird die Funktionsweise der oben beschriebenen Schaltungs
anordnung für den Fall des Normalbetriebes, das heißt bei einwandfrei ar
beitender Entladungslampe, und für den Fall des anomalen Betriebszustan
des, das heißt bei zündunwilliger Entladungslampe oder beim Auftreten des
Gleichrichteffektes der Entladungslampe, näher erläutert. Eine geeignete
Dimensionierung der verwendeten Bauteile ist in der Tabelle angegeben.
Im Falle des Normalbetriebes baut sich nach dem Einschalten der Entla
dungslampe bzw. der Schaltungsanordnung an den Anschlüssen j1, j2 die
Gleichspannungsversorgung für den Halbbrückenwechselrichter Q1, Q2 auf.
Die Drain-Source-Strecke des Feldeffekttransistors T1, dessen Gate über die
Widerstände R19, R6, die Elektrodenwendel E1 und den Widerstand R5 mit
dem auf ca. +400 V liegenden Anschluß j1 verbunden ist, wird in den niede
rohmigen Zustand versetzt. Weiterhin lädt sich der Startkondensator C5
über den Widerstand R5, die Elektrodenwendel E1 und den Widerstand R6
auf die Durchbruchsspannung des Diacs DC auf, der dann Triggerimpulse
für die Basis des Bipolartransistors Q2 erzeugt und dadurch das Anschwin
gen des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2 veranlaßt. Nach dem Durch
schalten des Transistors Q2 wird der Startkondensator C5 über den Wider
stand R9 und die Diode D3 so weit entladen, daß der Diac DC keine weite
ren Triggerimpulse generiert. An den beiden Koppelkondensatoren C2, C3
liegt jeweils die halbe Eingangsspannung des Halbbrückenwechselrichters
Q1, Q2 an, so daß sich sich der Mittenabgriff M2 zwischen den Koppelkon
densatoren C2, C3 auf einem elektrischen Potential von ca. +200 V befindet.
Die beiden Halbbrückenwechselrichtertransistoren Q1, Q2 schalten alternie
rend, so daß der Mittenabgriff M1 zwischen den Transistoren Q1, Q2 ab
wechselnd mit dem Pluspol j1 (+400 V) und dem Minuspol j2
(Massepotential) der Gleichspannungsversorgung des Halbbrückenwech
selrichters verbunden ist. Dadurch fließt in dem Lastkreis zwischen den
Mittenabgriffen M1 und M2 ein mittelfrequenter Wechselstrom, dessen Fre
quenz mit der Schaltfrequenz des Halbbrückenwechselrichters überein
stimmt. Während der Schaltpausen, in denen beide Transistoren Q1, Q2
sperren, wird der Lastkreisstrom mittels der Resonanzinduktivität L1 auf
rechterhalten und fließt über eine der beiden Freilaufdioden D1, D2. Übli
cherweise werden die Elektrodenwendeln E1, E2 der Leuchtstofflampe LP
vor dem Zünden der Lampe mittels einer Heizvorrichtung (nicht abgebildet)
mit einem Heizstrom beaufschlagt und auf diese Weise vorgeheizt. Zum
Zünden der Gasentladung in der Entladungslampe LP wird an dem Reso
nanzkondensator C4 die dafür erforderliche Zündspannung mittels der Me
thode der Resonanzüberhöhung bereitgestellt. Das heißt, die Schaltfrequenz
des Halbbrückenwechselrichters wird der Resonanzfrequenz des Serienre
sonanzkreises L1, C4 angenähert. Nach erfolgter Lampenzündung wird der
Resonanzkreis L1, C4 durch die dann leitfähige Entladungsstrecke der Ent
ladungslampe LP gedämpft. Die Transistoren Q3, Q4 der Thyristorersatz
schaltung A befinden sich während des Normalbetriebes im gesperrten Zu
stand und die Abschaltungsvorrichtung ist deaktiviert.
Bei fehlender Entladungslampe LP kann der Halbbrückenwechselrichter Q1,
Q2 nicht Anschwingen, da die Verbindung des Startkondensators C5 zum
Spannungsversorgungsanschluß j1 über die Anschlüsse für die Elektroden
wendel E1 geführt ist. Eine zündunwillige Entladungslampe LP oder eine
defekte Entladungslampe LP, die beispielsweise eine alterungsbedingt er
höhte Betriebsspannung besitzt, verursacht einen erhöhten Spannungsabfall
am Kondensator C10. Die positiven Spannungsspitzen des vom Differen
zierglied C8, R10 erzeugten Synchronisationssignals addieren sich am Ab
griff j5 zur Spannung des Kondensators C10. Dadurch wird die Schwellen
spannung der Zenerdiode D7 überschritten und die Transistoren Q3, Q4 der
Thyristorersatzschaltung A werden über den ersten Steuereingang j3 in den
leitfähigen Zustand geschaltet. Nun ist das Gate des Feldeffekttransistors T1
über die Diode D9 und die leitfähige Kollektor-Emitter-Strecke des Bipolar
transistors Q4 mit dem Massepotential verbunden. Dem Gate des Feldeffekt
transistors T1 wird daher das Ansteuerungssignal entzogen und die Drain-
Source-Strecke des Feldeffekttransistors T1 geht in den hochohmigen oder
gesperrten Zustand über. Dadurch wird der Halbbrückenwechselrichter Q1,
Q2 stillgelegt und kann erst durch erneutes Einschalten oder durch Aus
tausch der Entladungslampe LP wieder gestartet werden, da die Thyri
storersatzschaltung A nur durch Unterbrechung der Spannungsversorgung
wieder in den gesperrten Zustand des Normalbetriebes zurückgesetzt wird.
Diese Abschaltung des Halbbrückenwechselrichters erfolgt synchron zur
Sperrphase des Transistors Q2. Nach dem Abschalten des Halbbrücken
wechselrichters entlädt sich der Kondensator C10 über seinen Parallelwi
derstand R18.
Beim Auftreten des Gleichrichteffektes in der Entladungslampe LP wird die
Abschaltungsvorrichtung T1, A des Halbbrückenwechselrichters Q1, Q2
entweder mittels der ersten V1 oder mittels der zweiten Vorrichtung V2 ak
tiviert. Wie bereits weiter oben erwähnt, führt der Gleichrichteffekt dazu,
daß die Entladungslampe LP auf den mittelfrequenten Lastkreisstrom, der
zwischen den Mittenabgriffen M1 und M2 fließt, eine gleichrichtende Wir
kung ausübt. Je nachdem, welche Stromrichtung durch den Gleichrichteffekt
der Entladungslampe LP bevorzugt wird, erhöht oder erniedrigt sich der
Spannungsabfall am Koppelkondensator C3 und das elektrische Potential
am Mittenabgriff M2. Der Gleichrichteffekt der Entladungslampe LP verur
sacht eine Abweichung des Spannungsabfalls am Koppelkondensator C3
von seinem Normalwert, der ungefähr +200 V beträgt. Falls die Abweichung
des Spannungsabfalls am Koppelkondensator C3 von seinem Normalwert
auf nahezu 100% angewachsen ist, so wird die Abschaltungsvorrichtung T1,
A durch die erste V1 oder die zweite Vorrichtung V2 aktiviert.
Beträgt der Spannungsabfall am Koppelkondensator C3 ungefähr +400 V,
das entspricht der vollen Eingangsspannung des Halbbrückenwechselrich
ters, so wird die Schwellenspannung der Zenerdiode D4 der ersten Vorrich
tung V1 erreicht und der Kondensator C10 so weit aufgeladen, daß der
Spannungsabfall am Kondensator C10 und das am Abgriff j5 dazu addierte
Synchronisationssignal des Differenziergliedes C8, R10 die Schwellenspan
nung der Zenerdiode D7 erreichen und die Transistoren Q3, Q4 der Thyri
storersatzschaltung A werden über den ersten Steuereingang j3 in den lei
tenden Zustand gekippt. Dadurch wird die Drain-Source-Strecke des Feldef
fekttransistor T1 gesperrt und der Halbbrückenwechselrichter Q1, Q2 syn
chron zur Sperrphase des Transistors Q2 stillgelegt.
Ist der Spannungsabfall am Koppelkondensator C3 sehr gering und liegt der
Mittenabgriff M2 deshalb nahezu auf Massepotential, so wird zunächst der
pnp-Transistor Q3 der Thyristorersatzschaltung A über den zweiten Steuer
eingang j4, der durch die Serienschaltung D8, R12 der zweiten Vorrichtung
V2 mit dem Mittenabgriff M2 verbunden ist, durchgesteuert und anschlie
ßend auch der npn-Transistor Q4 in den leitfähigen Zustand gekippt. Wie
der wird dadurch dem Feldeffekttransistor T1 das Gate-Ansteuerungssignal
entzogen, so daß dessen Drain-Source-Strecke in den gesperrten Zustand
übergeht und der Halbbrückenwechselrichter Q1, Q2 stillgelegt wird. Erst
durch eine Stromunterbrechung, wie sie beispielsweise durch Auswechseln
der Entladungslampe LP oder durch erneutes Einschalten hervorgerufen
wird, wird die Thyristorersatzschaltung A in den sperrenden Zustand zu
rückgesetzt und die Abschaltungsvorrichtung deaktiviert.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das oben näher erläuterte Ausfüh
rungsbeispiel. Beispielsweise ist die Erfindung auch auf Halbbrückenwech
selrichter anendbar, die nur einen Koppelkondensator besitzen. Ferner kann
die Erfindung nicht nur bei selbstschwingenden Halbbrückenwechselrich
tern sondern auch bei fremdgesteuerten Halbbrückenwechselrichtern ver
wendet werden. Außerdem können der obere und der untere Grenzwert des
Spannungsabfalls an dem Koppelkondensator C3, bei denen die Abschal
tungsvorrichtung aktiviert wird, durch geeignete Dimensionierung der
Bauteile auf andere Werte eingestellt werden.
| R1 | 0,68 Ω |
| R2 | 0,56 Ω |
| R3, R4, R10 | 47 Ω |
| R5, R6 | 560 kΩ |
| R7, R8 | 10 Ω |
| R9, R12 | 22 kΩ |
| R11 | 2,2 kΩ |
| R13, R14, R15, R16 | 10 kΩ |
| R17 | 470 kΩ |
| R18, R20 | 1 MΩ |
| R19 | 330 kΩ |
| C1 | 3,3 nF |
| C2, C3 | 200 nF |
| C4 | 6,8 nF |
| C5 | 100 nF |
| C6, C7, C9 | 560 pF |
| C8 | 33 pF |
| C10 | 1 µF |
| D1, D2, D3, D5, D8 | 1N4946 |
| D4 | Zenerdiode, 370 V |
| D6, D9 | LL4148 |
| D7 | Zenerdiode, 27 V |
| D10, D11 | 1N4148 |
| D12 | Zenerdiode, 12 V |
| DC | 1N413M |
| Q1, Q2 | BUF 644 |
| Q3 | BC857A |
| Q4 | BC847A |
| T1 | MTD3055V |
| L1 | 2,2 mH |
| LP | Leuchtstofflampe, 32 V |
| N1, N2, N3 | Ringkern R 8/4/3,8 |
Claims (13)
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb mindestens einer Entladungslam
pe, wobei die Schaltungsanordnung folgende Merkmale aufweist:
- - einen Halbbrückenwechselrichter (Q1, Q2) mit einem nachgeschal teten Lastkreis (N1, L1, C4),
- - mindestens einen Koppelkondensator (C3), der mit dem Lastkreis (N1, L1, C4) und mit dem Halbbrückenwechselrichter (Q1, Q2) verbunden ist,
- - eine Abschaltungsvorrichtung (T1, A) zur Abschaltung des Halb brückenwechselrichters (Q1, Q2) beim Auftreten eines anomalen Betriebszustandes,
- - der Lastkreis (N1, L1, C4) Anschlüsse für mindestens eine Entla dungslampe (LP) aufweist,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel eine erste Vorrichtung (V1) zur Aktivierung der Abschal
tungsvorrichtung (T1, A) beim Erreichen eines vorbestimmten oberen
Grenzwertes des Spannungsabfalls an dem mindestens einen Koppel
kondensator (C3) und eine zweite Vorrichtung (V2) zur Aktivierung
der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) beim Erreichen eines vorbe
stimmten unteren Grenzwertes des Spannungsabfalls an dem minde
stens einen Koppelkondensator (C3) aufweisen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltungsanordnung zwei Koppelkondensatoren (C2, C3) mit ei
nem Mittenabgriff (M2) zwischen den Koppelkondensatoren (C2, C3)
besitzt, wobei der Lastkreis (N1, L1, C4) mit dem Mittenabgriff (M2)
zwischen den Koppelkondensatoren (C2, C3) verbunden ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Abschaltungsvorrichtung (T1, A) wenigstens einen Steuerein gang (j3) besitzt,
- - die erste (V1) und/oder zweite Vorrichtung (V2) zumindest ein elektrisches Bauteil (D4) mit einer nichtlinearen Strom-Spannungs- Kennlinie aufweisen, das mit dem wenigstens einen Koppelkon densator (C3) und mit dem wenigstens einen Steuereingang (j3) der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Grenzwert größer oder gleich 75 Prozent der Eingangs-
oder Versorgungsspannung des Halbbrückenwechselrichters (Q1, Q2)
beträgt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der untere Grenzwert kleiner oder gleich 25 Prozent der Eingangs-
oder Versorgungsspannung des Halbbrückenwechselrichters (Q1, Q2)
beträgt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschaltungsvorrichtung (T1, A) wenigstens zwei Steuer- oder
Regelungseingänge (j3, j4) besitzt, wobei die erste Vorrichtung (V1)
zur Ansteuerung des ersten Steuereingangs (j3) und die zweite Vor
richtung (V2) zur Ansteuerung des zweiten Steuereingangs (j4) dient.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das zumindest eine elektrische Bauteil (D4) mit nichtlinearer Strom-
Spannungs-Kennlinie ein Bauteil aus der Gruppe Diode, Zenerdiode,
Suppressordiode und Varistor ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
dem zumindest einen elektrischen Bauteil (D4) mit nichtlinearer
Strom-Spannungs-Kennlinie mindestens eine Diode (D5) in Serie ge
schaltet ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschaltungsvorrichtung (T1, A) eine bistabile Schalteinrichtung
(A) aufweist.
11. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 7 und 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- - die erste Vorrichtung (V1) aus einem elektrischen Bauteil (D4) mit nichtlinearer Strom-Spannungs-Kennlinie und einer in Serie dazu geschalteten Diode (D5) besteht, wobei die Anode der Diode (D5) mit einem Anschluß für die mindestens eine Entladungslampe (LP) und mit dem wenigstens eine Koppelkondensator (C3) verbunden ist und die Kathode der Diode (D5) mit dem elektrischen Bauteil (D4) mit nichtlinearer Strom-Spannungs-Kennlinie verbunden ist,
- - das elektrische Bauteil (D4) mit nichtlinearer Strom-Spannungs- Kennlinie der ersten Vorrichtung (V1) mit dem ersten Steuerein gang (j3) der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) verbunden ist,
- - die zweite Vorrichtung (V2) aus einer Serienschaltung wenigstens einer Diode (D8) mit wenigstens einem Widerstand (R12) besteht, wobei diese Serienschaltung mit dem wenigstens einen Koppel kondensator (C3), einem Anschluß für die mindestens eine Entla dungslampe (LP) und mit dem zweiten Steuereingang (j4) der Ab schaltungsvorrichtung (T1, A) verbunden ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Steuereingang (j3) der Abschaltungsvorrichtung (T1, A) wechsel
strommäßig parallel zu der mindestens einen Entladungslampe (LP)
geschaltet ist und den Spannungsabfall über den Anschlüssen für die
mindestens eine Entladungslampe (LP) überwacht.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die bistabile Schalteinrichtung (A) eine Thyristor-Ersatzschaltung
(Q3, Q4) ist.
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