DE19819505A1 - Integrierte Schaltung - Google Patents
Integrierte SchaltungInfo
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Abstract
Die erfinderische integrierte Schaltung (IC) ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Kombination eines nicht reprogrammierbaren Prozessors (muP) und einem reprogrammierbaren Block (FPGA) aufweist. Durch die Kombination werden zwei entscheidende Vorteile erzielt: Zum einen kann ein Standard-Mikroprozessor eingesetzt werden, der die Grundfunktionen der integrierten Schaltung übernimmt und hinsichtlich der benötigten Chipfläche optimiert ist. Zum anderen kann als reprogrammierbarer Block (FPGA) ein CPLD oder ein FPGA verwendet werden, die jeweils nach den Kundenwünschen programmiert und reprogrammiert werden können. Es steht somit eine universelle integrierte Schaltung (IC) zur Verfügung, die unabhängig von ihrer späteren Verwendung einmal hergestellt wird und fortlaufend reprogrammiert wiederholt für eine Vielzahl von unterschiedlichen kundenspezifischen Wünschen einsetzbar ist. Ein Kunde spart damit eine teure ASIC Entwicklung und Fertigung. Er kann sich universelle integrierte Schaltungen (IC) "von der Stange" auf Vorrat kaufen und nach Bedarf in seinen Systemen nach entsprechender Programmierung einsetzen. Die universelle Schaltung (IC) kann sogar wiederverwendet werden, indem sie einfach aus dem bisherigen System ausgebaut, reprogrammiert und in ein neues System eingesetzt wird. Die erspart Kosten und reduziert elektronischen Müll.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine integrierte Schaltung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Integrierte Schaltungen werden oftmals als kundenspezifische integrierte
Schaltungen hergestellt, sog. ASICs; ASIC = Application Specific Integrated
Circuit. Ein ASIC ist ein maskenprogrammierter Baustein, der nicht
reprogrammierbar ist. Die spezifische Funktion wird in Siliziumtechnik durch
Belichtung hergestellt. ASICs bieten die Möglichkeit analoge und digitale
Schaltkreise auf einem Baustein unterzubringen. Üblicherweise sind ASICs
aus einem Mikroprozessor zur Durchführung von Prozessen, insbesondere
Rechenoperationen und einer kundenspezifischen logischen Schaltung zur
Durchführung von kundenspezifischen Operationen aufgebaut. Zur
Veränderung der Funktionalität eines ASICs bedarf es eines Redesigns oder
eines komplett neuen Designs. Jedes Redesign und jedes neue Design
sowie die anschließende Fertigung des veränderten ASICs sind kosten- und
zeitintensiv, da neue Masken hergestellt werden müssen und jeweils ein
komplexer Herstellungsprozeß durchlaufen werden muß. Zudem können
bei jedem neuen Design/Redesign neue Fehlerquellen auftreten, z. B.
Synchronisations-, Latching- oder Interferenzprobleme.
Alternativ können ASICs auch aus reprogrammierbaren Blöcken aufgebaut
werden. In der Zeitschrift Elektronik 14/1997, Seiten 64 bis 75 sind
Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten moderner CPLDs und FPGAs
beschrieben; CPLD = Complex Programmable Logic Device, FPGA = Field
Programmable Gate Array. CPLDs und FPGAs werden einmal gefertigt und
können dann von außerhalb der integrierten Schaltung ohne
Hardwareveränderung und ohne Redesign programmiert sowie
reprogrammiert werden. Mittels CPLDs und FPGAs können
kundenspezifische Schaltungen aufgebaut werden, indem die CPLDs bzw.
FPGAs entsprechend den Kundenwünschen programmiert werden.
Heutzutage haben allerdings kundenspezifische Schaltungen eine
Komplexität erlangt, die mindestens einen Mikroprozessor und weitere
logische Bausteine erfordert. Ein Mikroprozessor läßt sich zwar auch in ein
CPLD oder ein FPGA programmieren, doch sind weder CPLD noch FPGA
von ihrer Struktur her für eine solche Programmierung ausgelegt und
optimiert. Die Integration einer Mikroprozessorfunktionalität in ein CPLD
oder ein FPGA verschwendet viel Chipfläche, die dann nicht mehr für die
Integration der erforderlichen kundenspezifischen logischen Schaltkreise zur
Verfügung steht.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine integrierte Schaltung zu schaffen,
die die Nachteile des Standes der Technik überwindet und auf einfache Art
und Weise die Herstellung von kundenspezifischen Schaltungen ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine integrierte Schaltung gemäß dem
Patentanspruch 1. Diese integrierte Schaltung ist insbesondere dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Kombination eines nicht reprogrammierbaren
Prozessors und einem reprogrammierbaren Block aufweist. Durch die
Kombination werden zwei entscheidende Vorteile erzielt: Zum einen kann
ein Standard-Mikroprozessor eingesetzt werden, der die Grundfunktionen
der integrierten Schaltung übernimmt und hinsichtlich der benötigten
Chipfläche optimiert ist. Zum anderen kann als reprogrammierbarer Block
ein CPLD oder ein FPGA verwendet werden, die jeweils nach den
Kundenwünschen programmiert und reprogrammiert werden können. Es
steht somit eine universelle integrierte Schaltung zur Verfügung, die
unabhängig von ihrer späteren Verwendung einmal hergestellt wird und,
fortlaufend reprogrammiert, wiederholt für eine Vielzahl von
unterschiedlichen kundenspezifischen Wünschen einsetzbar ist. Einem
Kunden kann somit eine integrierte Schaltung angeboten werden, die
hinsichtlich benötigter Chipfläche optimiert ist und bei der jegliche
Fehlerquellen, wie z. B. Synchronisations-, Latching- oder
Interferenzprobleme ausgeschaltet wurden. Die einmal konzipierte und
realisierte erfindungsgemäße integrierte Schaltung kann vom Kunden selbst
programmiert und reprogrammiert werden. Der Kunde spart damit eine
teure ASIC Entwicklung und Fertigung. Er kann sich universelle integrierte
Schaltungen "von der Stange" auf Vorrat kaufen und nach Bedarf in seinen
Systemen nach entsprechender Programmierung einsetzen. Die universelle
Schaltung kann sogar wiederverwendet werden, indem sie einfach aus den
bisherigen System ausgebaut, reprogrammiert und in ein neues System
eingesetzt wird. Die erspart Kosten und reduziert elektronischen Müll.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Fünf Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter
Zuhilfenahme der Fig. 1 bis 5 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen integrierten Schaltung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen integrierten Schaltung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen integrierten Schaltung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen integrierten Schaltung und
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines fünften Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen integrierten Schaltung.
Das erste Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Zuhilfenahme von
Fig. 1 erläutert. Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen integrierten Schaltung IC. Die integrierte Schaltung IC
ist eine universelle, reprogrammierbare Schaltung, die in allen Bereichen,
insbesondere der Telekommunikation einsetzbar ist. Einsatzgebiete sind z. B.
Steuerungschip in einem digitalen Telefon (ISDN Terminal oder Mobilfunk
Terminal) oder Steuerungschip für die Autoelektronik, usw. Die integrierte
Schaltung IC kann z. B. als kundenspezifische Schaltung direkt vom
Hersteller oder vom Endkunden selbst programmiert und ggf.
reprogrammiert werden.
Die integrierte Schaltung IC beinhaltet einen maskenprogrammierten, nicht
reprogrammierbaren Prozessor µP zur Durchführung von Prozessen,
insbesondere von Rechenoperationen, und einen reprogrammierbaren
Block FPGA, der mit dem Prozessor µP verbunden ist und derart
programmierbar ist, daß spezielle logische Schaltkreise realisierbar sind,
die zur Durchführung von Operationen dienen, die vom Prozessor µP nicht
wahrgenommen werden.
Der Prozessor µP stellt die Grundfunktionen zur Verfügung. In den
reprogrammierbaren Block FPGA, auf den der Prozessor µP zugreift,
werden kundenspezifische logische Schaltkreise integriert. Für jeden
Endkunden bleibt die Funktionalität des Prozessors µP gleich, während die
Funktionalität des reprogrammierbaren Blocks FPGA in der Regel für jeden
Endkunden unterschiedlich ist und auf die jeweiligen Anforderungen des
Endkunden zugeschnitten ist. Der Prozessor µP ist ein Standard Prozessor,
der eine vorgegebene Verarbeitungsgeschwindigkeit besitzt und eine
vorgegebene Chipfläche benötigt. Ein solcher Prozessor µP ist aufgrund der
bereits ausgereiften Technologie leicht herzustellen. Es können keine
unerwarteten Fehlerquellen auftreten, so daß die Fertigung eine hohe
Ausbeute liefert. Der reprogrammierbare Block FPGA ist ebenfalls aus
Standard Elementen aufgebaut, z. B. logische Gatter, die über
Matrixverbindungen miteinander verknüpft sind. Die benötigte Chipfläche
ist abhängig von der erforderlichen Komplexität. Ein solcher
reprogrammierbarer Block FPGA ist ebenfalls aufgrund der bereits
ausgereiften Technologie leicht herzustellen. Es können ferner ebenfalls
keine unerwarteten Fehlerquellen auftreten, so daß die Fertigung eine hohe
Ausbeute liefert. Die integrierte Schaltung IC ist somit eine erfinderische
Kombination einzeln bekannter Blöcke, Prozessor µP +
reprogrammierbarer Block FPGA, die eine stabile, universell einsetzbare
und wiederverwendbare integrierte Schaltung zur Verfügung stellt.
Der reprogrammierbare Block FPGA ist als CPLD oder als FPGA
ausgeführt; CPLD = Complex Programmable Logic Device, FPGA = Field
Programmable Gate Array. Abhängig von den Anforderungen der
Endkunden an die Komplexität der integrierten Schaltung IC können CPLDs
oder FPGAs verwendet werden. Der reprogrammierbare Block FPGA ist
alternativ aus Makrozellen aufgebaut.
Der Prozessor µP ist als Mikroprozessor oder als digitaler Signalprozessor
ausgeführt. Der Prozessor µP ist hinsichtlich seiner benötigten Chipfläche
optimiert. Der Prozessor µP ist somit insbesondere nicht aus einem FPGA
oder einem CPLD aufgebaut. Letztere Realisierungsmöglichkeiten sind für
den strukturellen Aufbau der Prozessors ungeeignet und würden nur
unnötig Chipfläche verschwenden.
Der reprogrammierbare Block FPGA weist eine externe Schnittstelle auf,
über die der reprogrammierbare Block FPGA programmierbar ist. Die
externe Schnittstelle ist mit dem Prozessor µP verbunden, um den
reprogrammierbaren Block FPGA über den Prozessor µP zu
programmieren. Die integrierte Schaltung IC hat somit nur eine
Schnittstelle, die von außen zugänglich ist. Über diese eine Schnittstelle
werden sowohl die zu bearbeitenden Daten in den Prozessor µP
geschrieben, die bearbeiteten Daten aus dem Prozessor µP ausgelesen
sowie die Programmierung/Reprogrammierung des reprogrammierbaren
Blocks FPGA durchgeführt. Im Prozessor µP wird zu diesem Zweck ein
Programmiermodus eingerichtet, der ausschließlich für die Programmierung
reserviert ist. Z.B. kann im Kopfteil eines Protokolls ein Abschnitt vorgesehen
werden, der eine spezielle Kennung aufweist, die den Normalmodus oder
den Programmiermodus angibt. Im einfachsten Fall ist dies ein Bit, das
durch eine logische Eins den Normalmodus (= Datenverarbeitung) und
durch eine logische Null den Programmiermodus angibt. Dieses Bit wird
vom Prozessor µP überwacht und ausgewertet, so daß der Prozessor µP
weiß, ob die nachfolgenden Signale zu bearbeitende Daten oder
Programmiersignale sind.
Das zweite Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Zuhilfenahme von
Fig. 2 erläutert. Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen integrierten Schaltung IC. Die integrierte Schaltung IC
entspricht von ihren Aufbau und ihrer Funktionalität der integrierten
Schaltung aus Fig. 1 mit dem Unterschied, daß der reprogrammierbare
Block FPGA zur Programmierung eine externe Schnittstelle aufweist, die von
außerhalb der integrierten Schaltung IC zugänglich ist, um den
reprogrammierbare Block FPGA von außerhalb der integrierten Schaltung
IC zu programmieren. Dies hat den Vorteil, daß für die Datenverarbeitung
ein Standard Protokoll verwendet werden kann und für die Programmierung
kein Programmiermodus zur Verfügung gestellt werden muß. Die
Programmierung des reprogrammierbaren Blocks FPGA erfolgt nicht über
die Datenschnittstelle, sondern über eine separate
Programmierschnittstelle.
Das dritte Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Zuhilfenahme von
Fig. 3 erläutert. Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen integrierten Schaltung IC. Die integrierte Schaltung IC
entspricht von ihren Aufbau und ihrer Funktionalität der integrierten
Schaltung aus Fig. 1 mit dem Unterschied, daß die integrierte Schaltung IC
mindestens einen weiteren reprogrammierbaren Block FPGA aufweist, z. B.
insgesamt drei reprogrammierbare Blöcke FPGA1, FPGA2, FPGA3, um
mindestens zwei reprogrammierbare Blöcke mit unterschiedlichen logischen
Schaltkreisen zu realisieren, die zur Durchführung von unterschiedlichen
Operationen dienen. Eine solche Schaltung IC ist noch flexibler einsetzbar,
da sie zum einen mehr Komplexität auf einem Chip vereint und zum
anderen unterschiedliche reprogrammierbare Blöcke beinhalten kann, z. B.
ein FPGA, ein CPLD und ein Feld von Makrozellen, wodurch die integrierte
Schaltung für eine Vielzahl von Anwendungen verschiedener Endkunden
verwendet werden kann. Die einzelnen reprogrammierbaren Blöcke FPGA1,
FPGA2, FPGA3 sind über den Prozessor µP programmierbar. Alternativ ist
vorgesehen sie über mindestens eine separate Programmierschnittstelle zu
programmieren.
Das vierte Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Zuhilfenahme von
Fig. 4 erläutert. Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen integrierten Schaltung IC. Die integrierte Schaltung IC
entspricht von ihren Aufbau und ihrer Funktionalität der integrierten
Schaltung aus Fig. 1 mit dem Unterschied, daß die integrierte Schaltung IC
eine externe Schnittstelle zum Empfang von analogen Eingangssignalen von
außerhalb der integrierten Schaltung IC beinhaltet. Der Prozessor µP ist als
digitaler Prozessor zur Bearbeitung von digitalen Daten ausgeführt. Die
integrierte Schaltung IC beinhaltet mindestens einen Analog/Digital
Umsetzer A/D, um analoge Eingangssignale in digitale Signale umzusetzen
und anschließend dem Prozessor µP zur weiteren Bearbeitung zuzuleiten.
Physikalische Meßgrößen z. B. sind analoge Signale. Sollen solche analogen
Signale von der integrierten Schaltung IC bearbeitet werden, so erfordert
dies eine Umsetzung in digitale Signale. Dies wird durch den Analog/Digital
Umsetzer erreicht. Vorteilhaft wirkt sich aus, daß bei einer digitalen
Bearbeitung weniger Fehler auftreten als bei einer analogen Bearbeitung.
Sollen die Ausgangssignale ebenfalls analog vorliegen, z. B. um analoge
Meßinstrumente anzusteuern, so wird zusätzlich ein Digital/Analog-
Umsetzer integriert, der die digitalen Ausgangssignals des digitalen
Prozessors in analoge Signale umsetzt, die aus dem Chip geleitet werden.
Der Analog/Digital Umsetzer und/oder der Digital/Analog-Umsetzer
können sowohl in der integrierten Schaltung aus Fig. 2 als auch in
derjenigen aus Fig. 3 verwendet werden.
Das fünfte Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Zuhilfenahme von
Fig. 5 erläutert. Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen integrierten Schaltung IC. Die integrierte Schaltung IC
entspricht von ihren Aufbau und ihrer Funktionalität der integrierten
Schaltung aus Fig. 1 mit dem Unterschied, daß die integrierte Schaltung IC
mindestens einen reprogrammierbaren Speicher EPROM beinhaltet, um
mindestens ein spezielles Softwareprogramm abzuspeichern, auf das der.
Prozessor µP und/oder der reprogrammierbare Block FPGA zugreifen
können. Neben der Programmierung des reprogrammierbaren Blocks
FPGA entsteht nun ein zweiter Freiheitsgrad, der vom Endkunden
beeinflußbar ist. Der reprogrammierbare Speicher EPROM ist z. B. ein RAM,
ein EPROM, ein EEPROM oder ein Flash. Der Endkunde kann nicht nur die
Hardwarefunktionalität verändern (durch Programmierung des
reprogrammierbaren Chips nach seinen Anforderungen), sondern
zusätzlich auch noch die Softwarefunktionalität; durch Einspeisung einer
speziell von ihm entwickelten Software, die seinen Anforderungen
entspricht. Die Flexibilität der integrierten Schaltung IC wird somit
noch einmal erhöht. Der reprogrammierbare Speicher EPROM kann in jeder
integrierten Schaltung aus Fig. 2 bis 4 verwendet werden. Somit steht eine
universelle integrierte Schaltung IC zur Verfügung, die Basisfunktionen
(Prozessor) bereits vorgefertigt auf dem Chip enthält. Dieses Basisfunktionen
werden von jedem Endkunden benötigt und sind deshalb hinsichtlich
Chipfläche optimiert. Des weiteren enthält die integrierte Schaltung IC
sowohl hardwaremäßig als auch softwaremäßig veränderliche Blöcke
(FPGA+EPROM), die es jedem Endkunden erlauben mit einfachsten
Programmierkenntnissen seine spezifische Anwendung zu integrieren, also
sowohl hardewaremäßig logische Schaltkreise aufzubauen als auch
softwaremäßig spezielle Programme zu integrieren. Und dies mit ein und
desselbem Hardware, die einmal entworfen in hoher Stückzahl und mit
einer sehr geringen Ausfallquote einer Vielzahl von Kunden zur Verfügung
steht und zudem wiederverwendet werden kann durch einfache
Reprogrammierung oder Einspeisung neuer Software.
Claims (10)
1. Integrierte Schaltung (IC) beinhaltend einen maskenprogrammierten,
nicht reprogrammierbaren Prozessor (µP) zur Durchführung von
Prozessen, insbesondere von Rechenoperationen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die integrierte Schaltung (IC) einen reprogrammierbaren Block
(FPGA) beinhaltet, der mit dem Prozessor (µP) verbunden ist und derart
programmierbar ist, daß spezielle logische Schaltkreise realisierbar sind,
die zur Durchführung von Operationen dienen, die vom Prozessor (µP)
nicht wahrgenommen werden.
2. Integrierte Schaltung (IC) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der reprogrammierbare Block (FPGA) als CPLD oder als FPGA
ausgeführt ist.
3. Integrierte Schaltung (IC) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der reprogrammierbare Block (FPGA) aus Makrozellen aufgebaut
ist.
4. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Prozessor (µP) als Mikroprozessor oder als
digitaler Signalprozessor ausgeführt ist.
5. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Prozessor (µP) hinsichtlich benötigter Chipfläche
optimiert ist.
6. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der reprogrammierbare Block (FPGA) eine externe
Schnittstelle aufweist, über die der reprogrammierbare Block (FPGA)
programmierbar ist, und daß die externe Schnittstelle mit dem Prozessor
(µP) verbunden ist, um den reprogrammierbaren Block (FPGA) über den
Prozessor (µP) zu programmieren.
7. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der reprogrammierbare Block (FPGA) eine externe
Schnittstelle aufweist, über die der reprogrammierbare Block (FPGA)
programmierbar ist, und daß die externe Schnittstelle von außerhalb der
integrierten Schaltung (IC) zugänglich ist, um den reprogrammierbaren
Block (FPGA) von außerhalb der integrierten Schaltung (IC) zu
programmieren.
8. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die integrierte Schaltung (IC) mindestens einen
weiteren reprogrammierbaren Block (FPGA) aufweist, um mindestens
zwei reprogrammierbare Blöcke mit unterschiedlichen logischen
Schaltkreisen zu realisieren, die zur Durchführung von unterschiedlichen
Operationen dienen.
9. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die integrierte Schaltung (IC) eine externe
Schnittstelle zum Empfang von analogen Eingangssignalen von
außerhalb der integrierten Schaltung (IC) beinhaltet, daß der Prozessor
(µP) als digitaler Prozessor zur Bearbeitung von digitalen Daten
ausgeführt ist, und daß die integrierte Schaltung (IC) mindestens einen
Analog/Digital Umsetzer (A/D) beinhaltet, um analoge Eingangssignale
in digitale Signale umzusetzen und anschließend dem Prozessor (µP) zur
weiteren Bearbeitung zuzuleiten.
10. Integrierte Schaltung (IC) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die integrierte Schaltung (IC) mindestens einen
reprogrammierbaren Speicher beinhaltet, um mindestens ein spezielles
Softwareprogramm abzuspeichern, auf das der Prozessor (µP) und/oder
der reprogrammierbare Block (FPGA) zugreifen können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998119505 DE19819505A1 (de) | 1998-04-30 | 1998-04-30 | Integrierte Schaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998119505 DE19819505A1 (de) | 1998-04-30 | 1998-04-30 | Integrierte Schaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19819505A1 true DE19819505A1 (de) | 1999-11-04 |
Family
ID=7866395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998119505 Withdrawn DE19819505A1 (de) | 1998-04-30 | 1998-04-30 | Integrierte Schaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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