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DE19818832A1 - Lichtmühle - Google Patents

Lichtmühle

Info

Publication number
DE19818832A1
DE19818832A1 DE1998118832 DE19818832A DE19818832A1 DE 19818832 A1 DE19818832 A1 DE 19818832A1 DE 1998118832 DE1998118832 DE 1998118832 DE 19818832 A DE19818832 A DE 19818832A DE 19818832 A1 DE19818832 A1 DE 19818832A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
magnetizable
light mill
attraction
wing arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998118832
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Biedermann
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998118832 priority Critical patent/DE19818832A1/de
Publication of DE19818832A1 publication Critical patent/DE19818832A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/56Photometry, e.g. photographic exposure meter using radiation pressure or radiometer effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft die Lager von Lichtmühlen. Durch ein magnetisches Feld läßt sich eine Lagerung schaffen, die die Nachteile der bisherigen Spitzenlagerung behebt. Insbesondere wird die bisherige Regel durch die Erfindung korrigiert, daß nur sehr leichte Flügelanordnungen in einer Lichtmühle eingesetzt werden können. Damit werden neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Description

Stand der Technik
Der Radiometereffekt soll bereits 1825 von A. J. FRESNEL entdeckt worden sein. WILLIAM CROOKES nutzte später den Effekt zur Herstellung eines sich fortwährend drehenden Radiometers (Lichtmühle). Die Lichtmühlen sind physikalische Spielzeuge, die offenbar immer auf ein gewisses Interesse stoßen, so daß Lichtmühlen schon seit langem kommerziell vertrieben werden. Die Erklärung zum Aufbau und zur Funktionsweise findet sich in vielen Physik-Lehrbüchern (beispielsweise: GRIMSEHL, Lehrbuch der Physik, Drit­ ter Band, Optik, Leipzig 1952, S. 51/1/) und sogar in allgemeinbildenden Enzyklopädien (beispielsweise BROCKHAUS-Enzyklopädie: in 24 Bd. 19. Auflage, Bd. 18, Seite 21/2/).
Die Funktion des Radiometers beruht auf der unterschiedlichen Erwärmung von Oberflächen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften. Die auf die wärmere Oberflä­ che auftreffenden Gasmoleküle werden mit größerer Geschwindigkeit reflektiert, so daß ein Rückstoß resultiert. Die Oberflächen befinden sich auf Anordnungen, welche oft als Flügel bezeichnet werden. Diese Flügelanordnungen sind so gestaltet, daß aus dem Rück­ stoß ein Drehmoment um eine - in der Regel vertikale - Achse entsteht.
Für die Nutzung als Radiometer ist es ausreichend die Flügelanordnung an ei­ nem Torsionsfaden auftuhängen. Die Torsion ist dann ein Maß für die Beleuchtungsstärke. Für Nutzung als Lichtmühle ist dagegen eine Lagerung erforderlich, die freies Drehen er­ möglicht. Die Güte dieser Lagerung hat Einfluß auf die Umdrehungsgeschwindigkeit der Lichtmühle. Verluste im Lager sind schädlich für die Funktion der Lichtmühle. So daß bei Lichtmühlen Spitzenlagerung angewandt wird, die kleinste Verluste aufweist (Fig. 1a, 1b). Die gesamte Flügelanordnung wird auf möglichst kleine Verluste der Lagerung ausgerich­ tet. Das bedeutet insbesondere die Forderung nach sehr kleinem Gewicht der Flügelanord­ nung.
Die Forderung nach kleinem Gewicht ist eine technische Einschränkung, die die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt.
Die Spitzenlagerung verlangt besondere konstruktive Maßnahmen:
die Auflagefläche der Nadelspitze muß oberhalb des Schwerpunkts der Flügelanordnung liegen (sofern keine weiteren konstruktiven Maßnahmen vorhanden sind, die Kippen ver­ hindern), das Gewicht wirkt nach unten, deshalb ist ein Träger für die Auflagefläche erforderlich, der unterhalb der Flügelanordnung verläuft,
die Flügelanordnung muß Aussparungen für die Stellen aufweisen, die durch den Träger beansprucht werden.
Diese besonderen konstruktiven Maßnahmen ergeben weitere technische Ein­ schränkungen. Insgesamt sind viele Gestaltungsmöglichkeiten, die gerade für die Nutzung als dekoratives Objekt wünschenswert sind, stark begrenzt. Insbesondere wäre es sehr aufwendig, ein Objekt als Flügelanordnung herzustellen, welches mechanisch stabil, kom­ pliziert und unsymmetrisch gestaltet ist.
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lichtmühle zu schaffen, deren Lagerung die bisherigen technischen Einschränkungen beseitigt.
Darstellung der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß
die Flügelanordnung mit einem ersten magnetischen oder magnetisierbaren Körper ver­ bunden wird,
mit dem Gefäß der Lichtmühle ein zweiter magnetischer oder magnetisierbarer Körper verbunden wird,
die Anziehungskraft zwischen erstem und zweitem magnetischen oder magnetisierbaren Körper größer eingestellt wird als das Summengewicht aus Flügelanordnung und aller da­ mit verbundenen Teile.
Eine Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt, dort ist der erste magnetische oder magnetisierbare Körper mit 1 und der zweite magnetische oder magnetisierbare Kör­ per mit 2 bezeichnet.
Für die Kombination der beiden Körper kommen folgende Möglichkeiten in Frage:
beide Körper sind magnetisch - Anziehung bei geeigneter Polung
ein Körper ist magnetisch, der andere ist magnetisierbar - immer Anziehung
beide Körper sind magnetisierbar - Anziehung bei Anlegen eines äußeren Magnetfelds.
Als Ausführungsbeispiel wird als erster Körper eine handelsübliche Stopfnadel eingesetzt, als zweiter Körper ein Permanentmagnet auf Ferrit-Basis. Ausgewählt wird ein Permanentmagnet mit einem Magnetfeld, das die Nadel mit einer Kraft von 0,01 N anzieht. An der Flügelanordnung wird ein Faden befestigt. Am anderen Ende wird der Faden an der Öse der Nadel befestigt. Durch die Verwendung eines Fadens kann die Flügelanordnung sich gemäß ihres Schwerpunkts allein ausrichten. Nadel, Faden und Flügelanordnung mö­ gen zusammen eine Masse von 1 g besitzen. Daraus resultiert ein Gewicht von 0,00981 N. Bei der herkömmlichen Anordnung würde die Auflagefläche zwischen Nadel und Pfanne mit der dem Gewicht identischen Kraft belastet. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung wird die Auflagefläche nur mit der Differenz aus Anziehungskraft und Gewicht, also mit 0,00019 N belastet. Die herkömmliche Anordnung würde bei gleichem Gewicht um den Faktor 50 höhere Reibungsverluste im Lager aufweisen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung ist es einleuchtend, daß nahezu beliebig geformte Objekte "aufgehängt" werden können. Insofern sind Herstellung und Montage der Lichtmühle wesentlich vereinfacht.
Die Zugfestigkeit eines dünnen Fadens ist erheblich größer als die Knickfestig­ keit. So daß die erfindungsgemäße Anordnung erstmals die Möglichkeit eröffnet, Lichtmüh­ len mit Objekten zu gestalten, die sich scheinbar frei im Raum drehen. Dann nämlich wenn der Faden so dünn gemacht wird, daß er bei üblicher Beleuchtung praktisch nicht zu er­ kennen ist.
Für die resultierende Kraft auf die Auflagefläche der Nadel ist die Differenz aus Anziehungskraft und Gewicht maßgebend. Bei bestimmter Differenz ist die Auflagekraft völlig unabhängig von der Masse. D. h. es können beliebig schwere Flügelanordnungen verwendet werden. Allerdings steigt dann auch die Trägheit der Anordnung und bei Er­ schütterungen besteht die Gefahr, daß die Körper voneinander abfallen. Abhilfe schafft die Anordnung einer Abfallsicherung, welche den maximalen Abstand der beiden magneti­ schen oder magnetisierbaren Körper auf einen solchen Abstand begrenzt, daß die Körper wieder zur Anziehung gebracht werden können. Dargestellt ist eine solche Abfallsicherung in Fig. 4. Dort begrenzt ein Drahtbügel 4 den maximalen Abstand. Bei normaler Funktion verursacht der Drahtbügel keine zusätzliche Reibung, insofern beeinträchtigt die Abfallsi­ cherung nicht die Funktion der Lichtmühle. Lediglich das zusätzliche Gewicht des Drahtbü­ gels muß berücksichtigt werden.
Es ist nicht immer notwendig, den magnetischen oder magnetisierbaren Körper 2 zusätzlich anzuordnen. Dann nämlich, wenn das Gefäß teilweise aus einem magneti­ schen oder magnetisierbaren Material besteht. Beispielsweise dargestellt in Fig 3a. Dort wird der magnetische oder magnetisierbare Körper 2 von einem bereits vorhandenen me­ tallischen Deckel gebildet.
Die beiden magnetischen oder magnetisierbaren Körper müssen nicht unmittel­ bar an der Berührungsfläche aufeinandertreffen. Das Magnetfeld kann nichtmagnetische oder nichtmagnetisierbare Materialien durchdringen, so daß zwischen den beiden magne­ tischen oder magnetisierbaren Körpern ein nichtmagnetisches oder nichtmagnetisierbares Material angeordnet werden kann. Vorteile entstehen, wenn eine Pfanne aus einem Materi­ al geformt wird, welches geringste Reibung verursacht. Eine solche Anordnung ist darge­ stellt in Fig. 3b, wo sich zwischen den beiden magnetischen oder magnetisierbaren Kör­ pern eine Pfanne aus nichtmagnetischem oder nichtmagnetisierbarem Material 3 befindet. Auch kann es technologisch vorteilhaft sein, den Magneten an der Außenwand des Gefä­ ßes zu befestigen - wenn die Gefäßwand aus einem nichtmagnetischen oder nichtmagne­ tisierbaren Material besteht.

Claims (3)

1. Lichtmühle mit einer auf kleiner Berührungsfläche drehbar gelagerten Flügelanordnung innerhalb eines Gefäßes mit geringem Gasdruck, dadurch gekennzeichnet, daß
die Flügelanordnung mit einem ersten magnetischen oder magnetisierbaren Körper ver­ bunden ist,
mit dem Gefäß der Lichtmühle ein zweiter magnetischer oder magnetisierbarer Körper verbunden ist,
die Anziehungskraft zwischen erstem und zweitem magnetischen oder magnetisierbaren Körper größer ist als das Summengewicht aus Flügelanordnung und aller damit verbun­ denen Teile.
2. Lichtmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abfallsicherung ange­ bracht ist, welche den maximalen Abstand der beiden magnetischen oder magnetisierba­ ren Körper auf einen solchen Abstand begrenzt, daß die Körper wieder zur Anziehung ge­ bracht werden können.
3. Lichtmühle nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den bei­ den magnetischen oder magnetisierbaren Körpern ein nichtmagnetisches oder nichtma­ gnetisierbares Material angeordnet ist.
DE1998118832 1998-04-27 1998-04-27 Lichtmühle Withdrawn DE19818832A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10063858A1 (de) * 2000-12-21 2002-07-04 Werner Klausner Vorrichtung und Verfahren zur Messung der Konzentration von Gasen
DE10120898A1 (de) * 2001-04-27 2002-11-07 Cipin Andree Farbige Lichtmühle
DE102004011037A1 (de) * 2004-03-06 2005-09-29 Andree Cipin Lichtmühle

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