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CH130466A - Ferrarismotor. - Google Patents

Ferrarismotor.

Info

Publication number
CH130466A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
iron
ferrari
dependent
opposite pole
pole
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
Original Assignee
Aeg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aeg filed Critical Aeg
Publication of CH130466A publication Critical patent/CH130466A/de

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  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


      Ferrarismotor.       Infolge der modernen Stromtarife haben  die als     Ferrarismotore    ausgebildeten     Tarif-          oder        Pauschalmotore    eine besondere Bedeu  tung erlangt. Bei der Konstruktion dieser  Apparate besteht die Aufgabe, die Abmes  sungen möglichst klein zu gestalten, um sie  in dem Tarifzähler leicht unterbringen zu  können. Daneben sind genügendes Dreh  moment, kleine Umdrehungszahl und gerin  ger Eigenverbrauch erforderlich.

   Es ist  schliesslich auch zu beachten, dass bei Ver  kleinerung die Eisenverluste proportional  dem Kubus aus den linearen Dimensionen  zurückgehen, die Streuverluste an Stossfugen  aber nur proportional dem Quadrate dersel  ben; daraus folgt, dass je kleiner die Motoren  werden, um so weniger die Eisenverluste im  Verhältnis zu den Streuverlusten eine Rolle  spielen. Es kann deswegen gemäss der Er  findung die     Lamellierung    zum Teil auf  gegeben werden, während die Stossfugen be  sonders sorgfältig ausgebildet werden müs  sen.

   Ein solcher     Motor    hat geringen Eigen    verbrauch und     trotzdem    wegen der geringen  Streuverluste ein starkes     magnetisches    Feld,  welches seinerseits hohes Drehmoment und  zugleich starke Bremsung, also kleine Um  drehungszahl, zur Folge hat.

   Eine besonders  brauchbare Bauart erhält man, wenn das der,  magnetischen Fluss     zurückleitende    Schluss  eisen nicht lamelliert, sondern aus einem  oder mehreren Eisenblechen gebildet ist und  mit dem die Spannungsspule tragenden,     la-          mellierten    oder nicht lamellierten Innen  zinken so verbunden ist, dass die Stirnflächen  der Lamellen mit der breiten Fläche des       Schlusseisens    zusammengepresst werden. Da  das     Schlusseisen    bei dieser Bauart genügend  stabil ist, kann es zugleich die verschiede  nen Teile des Motors (Innenzinken, Gegen  polspule usw.) ohne einen besonderen Trä  ger unter genauer Einhaltung der vor  geschriebenen Abstände zusammenhalten.

    Es ist vorteilhaft passend gebogen, so dass  dadurch ein beweglicher Gegenpol zum  Innenzinken am     Schlusseisen    so angebracht      werden     kann,        dass'    er parallel verschoben wer  den kann, ohne dass der Luftspalt sich dabei  ändert.  



  In der     Abb.    1 bis 4 ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. 1 ist die  Spannungsspule, 2 die Scheibe; 3 ist der in  diesem Beispiel lamellierte Innenzinken,  dessen unterer Pol in     bekannter    Weise zur  Hälfte durch einen     Kurzschlussring    belastet  ist; 4 ist das aus einem massiven Blech ge  bogene     Schlusseisen.    Der Innenzinken trägt       einen    oder zwei Eisenwinkel 5, 6, von wel  chen Lappen so abgebogen sind, dass sie  etwas hinter der Endfläche des     Innenzinkens     zurückstehen.

   Werden nun die Schrauben  7, 8     in    den entsprechenden     Gewinden    des       Schlusseisens    festgezogen, so     werden    die La  mellen des Innenzinkens mit ihren Stirn  flächen fest an das     Schlusseisen    gepresst und  haben dadurch     vorzügliche    magnetische       Verbindung    mit dem letzteren.

   Der     untere     Teil des     Schlusseisens        trägt    einen Gegenpol 9  aus massivem oder lamelliertem Eisen, wel  cher     vermittelst    der Schraube 10 arretiert       und        festgepresst    wird. In bekannter Weise ist  er zur Hälfte durch einen     Kurzschlussring     belastet. Ein     Fortsatz        11    des Gegenpols ist  mit einem in     Fig.    1 punktiert eingezeichne  ten Winkel versehen, der durch einen Schlitz  12 des     Schlusseisens    4 in eine Aussparung  des Gegenpols 9 eingreift.

   Nach Lösen der  Schraube 10 kann der Gegenpol 9 längs des  Schlitzes 12 parallel verschoben werden.  wobei sich die Umdrehungszahl der Scheibe  ändert.     In    jeder neu fixierten Lage ist wie  der guter     magnetischer    Schluss vorhanden.  Der Luftspalt für die Scheibe bleibt stets un  verändert. Die Parallelverschiebung des Ge  genpols kann stetig erfolgen vermittelst  einer Schraube 13, welche in einem Lappen  14 des     Schlusseisens    selbst Führung hat.       'Der    umgebogene Teil des     Schlusseisens    kann  ferner das Unterlager 15 für den rotierenden  Anker aufnehmen.  



  Die in den     Abb.    5 und 6 dargestellte  Ausführungsform unterscheidet sich von der  in den     Fig.    1 bis 4     dargestellten,    im wesent  lichen nur in der Gestaltung des Schluss-         eisens.    Dieses ist U-förmig und der     lamel-          lierte    Innenzinken 3 wird durch die-Winkel  5     und    6 mit Hilfe der Schrauben 7 und 8  gegen den     obern    Schenkel des     Schlusseisens    4  gepresst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ferrarismotor, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Spule tragender Innenzinken mit einem den magnetischen Fluss zurück leitenden Schlusseisen so verbunden ist, dass die eine Stirnfläche des Innenzinkens mit einer breiten Fläche des Schlusseisens zu sammengepresst ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Ferrarismotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Schluss eisen gebogen ist und einen Gegenpol zum Spannungspol trägt, welcher Gegenpol so befestigt ist, dass er parallel zur Scheibe verscboben werden kann, so dass die Um drehungszahl ohne Änderung des Luft spaltes geregelt werden kann. 2. Ferrarismotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Schlusseisen eine zur Ver stellung des Gegenpols vorgesehene Re gulierschraube aufnimmt.
    3. Ferraiismotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gegenpol mittelst einer Schraube arretiert und fest an das Schlusseisen gepresst ist. -t. Ferrarismotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schlusseisen das Unterlager des rotierenden Ankers trägt. 5. Ferrarismotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schlusseisen gleich zeitig zur Befestigung des Ferrarismotors bestimmt ist.
CH130466D 1927-02-18 1928-02-02 Ferrarismotor. CH130466A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE130466X 1927-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH130466A true CH130466A (de) 1928-12-15

Family

ID=5663652

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130466D CH130466A (de) 1927-02-18 1928-02-02 Ferrarismotor.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH130466A (de)

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