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DE19817982C1 - Schalungselement einer Flachfugenschalung und Verfahren zu dessen Ausbau - Google Patents

Schalungselement einer Flachfugenschalung und Verfahren zu dessen Ausbau

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DE19817982C1
DE19817982C1 DE19817982A DE19817982A DE19817982C1 DE 19817982 C1 DE19817982 C1 DE 19817982C1 DE 19817982 A DE19817982 A DE 19817982A DE 19817982 A DE19817982 A DE 19817982A DE 19817982 C1 DE19817982 C1 DE 19817982C1
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flat joint
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Abstract

Ein Schalungselement einer Flachfugenschalung (8) mit Mitteln zum Ablösen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen (10) sowie von Umlaufbeton bei der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand, ist dadurch gekennzeichnet, daß es einen Grundkörper (1) mit betonseitig angeordneten und vertikale Führungselemente (2) ausbildenden Flächenteilen (3) aufweist, zwischen welchen ein im Schnitt einer horizontalen Ebene (x-x) U-förmiger, mit dem Rücken form- und kraftschlüssig an der Betonmasse (10) anliegender, zur Aufnahme einer Spreizvorrichtung (4) mit einem vertikalen Durchlaß (5) ausgebildeter Druckkörper (6) in horizontaler Richtung zwischen den Flächenteilen (3) der Führungselemente (2), mit diesen in Formschluß, verlagerbar angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schalungselement einer Flachfu­ genschalung mit Mitteln zum Ablösen bzw. Absprengen von an­ haftenden Betonmassen sowie von Umlaufbeton bei der ab­ schnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand sowie ein Verfahren zu dessen Anbau.
Schlitzwände bilden ein wichtiges Bauteil im Grundbau und dienen beispielsweise als Baugrubenumschließung, Stützmauer bei Gelängesprüngen oder als Dichtungswand bei Dämmen und Mülldeponien.
Charakteristisch für die Ausführung von Schlitzwänden ist, daß ein offener Bodenschlitz durch nachgefüllte Stütz­ flüssigkeit ständig stabilisiert wird.
Bekanntermaßen werden Schlitzwände schrittweise in einzel­ nen Bauabschnitten hergestellt, wobei jeder Abschnitt eine Betoniereinheit bildet. Die Schlitzwandabschnitte werden in der Regel durch Abstellkonstruktionen voneinander getrennt. In der Vergangenheit wurden als Abstellkonstruktionen unter anderem Abschalrohre aus Stahl verwendet, die nach Anstei­ fen des Betons wiedergewonnen wurden, das heißt, es konnte mit dem Ziehen der Rohre nicht gewartet werden, bis der Be­ ton abgebunden war. Zum Ziehen mußten äußerst schwere Zieh­ geräte eingesetzt werden.
Seit einigen Jahren ist man dazu übergegangen, als Abstell­ konstruktionen Flachfugenschalungen zu verwenden, die erst nach dem Abbinden des Betons gelöst und ohne Ziehpressen gezogen werden. Weil aber insbesondere bei tiefen Schlitz­ wänden aufgrund von Unebenheiten und statischem Flüssig­ keitsdruck in der ausgehobenen Wand beim Betoniervorgang flüssiger Beton hinter die Fugenschalung läuft, sogenannter Umlaufbeton, muß in vielen Fällen dennoch ein erheblicher Aufwand betrieben werden, um die Flachfugenschalungen vom fertiggestellten Schlitzwandbereich zu lösen.
In der EP 0 101 350 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausziehen der Schalung bei der Herstellung einer unter­ irdischen Schlitzwand beschrieben. Es handelt sich dabei um ein Verfahren zum Ausziehen eines Schalungselementes, wel­ ches bei der Herstellung einer Platte benutzt wird, die Be­ standteil einer im Boden gegossenen Wand ist, wobei das Schalungselement einen mittleren profilierten Teil, dessen Profil einer Vertiefung entspricht, die in das Ende der herzustellenden Platten eingeformt werden soll, und zwei Flansche aufweist, die beiderseits des mittleren Teiles liegen. Das Verfahren ist gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
  • - Verwenden eines Schalungselementes der oben genannten Art, das über die Oberfläche des Bodens vorragt;
  • - Montieren eines Werkzeuges auf dem vorragenden Teil des Schalungselementes, wobei das Werkzeug einen Körper und zwei profilierte Teile aufweist, die seitlich auf den Flanschen des Schalungselementes gleitende Nuten bilden, wobei der untere Teil der profilierten Teile derart ange­ fast ist, daß er einen Entschalungskeil bildet;
  • - Aufbringen einer Rammbewegung auf das Werkzeug derart, daß die keilförmigen Bereiche der profilierten Teile zwi­ schen die betonierte Platte und ihr zugehöriges Scha­ lungselement gepreßt werden, bis die Keile zwischen die betonierte Platte und das Schalungselement eingeführt sind;
  • - Fortsetzen der Rammbewegung, um das Werkzeug immer tiefer einzusenken bis zum vollständigen Ablösen des Schalungs­ elementes.
Ein Werkzeug für die Durchführung dieses Verfahrens ist da­ durch gekennzeichnet, daß es einen Körper und zwei profi­ lierte Teile aufweist, die seitliche, auf den Flanschen des Schalungselementes gleitende Nuten bilden, wobei der untere Teil der profilierten Teil derart angefast ist, daß er ei­ nen Entschalungskeil bildet.
In EP 0 374 051 A1 ist eine Verschalung einer Endfuge eines Anschnittes einer Schlitzwand beschrieben. Die Schalung für die endseitige Verbindungsstelle von Formwandabschnitten, die eine Platte und einen auf dieser montierten Kasten um­ faßt, im Querschnitt eine Längsfuge zum Einfügen der Ver­ bindungsstelle aufweist und aus mindestens zwei Teilen auf­ gebaut ist, und zur aufeinanderfolgenden Verbindung in Längsrichtung mit Verbindungselementen ausgerüstet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten jedes Teils gegen­ über einem entsprechenden Ende der Platte zurückgesetzt ist, und daß die Verbindungselemente von einem Verbindungs­ stück gebildet sind, das im wesentlichen den gleichen Quer­ schnitt hat wie der Kasten und mit den betreffenden Platten jedes der Teile verbindbar ist, indem es in den Unterbre­ chungsbereich der Kästen derart eingefügt wird, daß es die Endbereiche der Platten übergreift.
Die EP 0 402 247 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vor­ richtung zum Ablösen einer am Beton haftenden Dichtung ei­ nes im Boden gegossenen Wandabschnittes. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß auf die von dem Beton abgewand­ te Seite der Dichtung ein Stoß mit Hilfe eines Werkzeuges ausgeführt wird, das an einer über der Stoßstelle gelegenen Stelle mit der Dichtung verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Scha­ lungselement einer Flachfugenschalung mit Mitteln zum Ablö­ sen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen sowie ins­ besondere von Umlaufbeton bei der abschnittsweisen Herstel­ lung einer Schlitzwand anzugeben, sowie ein rationelles Verfahren zu dessen Ausbau, die sich gegenüber bekannten Mitteln und Verfahren durch besondere Effizienz und unkom­ plizierte Handhabung beim Ablösen bzw. Absprengen anhaften­ der Betonmassen auszeichnen und dadurch den Baufortschritt fördern und die sich beim Abdichten von Schlitzwand- Abschnitten ergebenden Schwierigkeiten besser überwinden und den Fortlauf der Arbeiten erleichtern.
Zur Lösung der Aufgabe wird bei einem Schalungselement der im Oberbegriff von Anspruch 1 angegebenen Art mit der Er­ findung vorgeschlagen, daß es einen Grundkörper mit beton­ seitig angeordneten und vertikale Führungselemente ausbil­ denden Flächenteilen aufweist, zwischen welchen ein im Schnitt einer horizontalen Ebene U-förmiger, mit dem Rücken form- und kraftschlüssig an der Betonmasse anliegender, zur Aufnahme einer Spreizvorrichtung mit einem vertikalen Durchlaß ausgebildeter Druckkörper in horizontaler Richtung zwischen den Flächenteilen der Führungselemente, mit diesen in Formschluß, verlagerbar angeordnet ist.
Durch den Einsatz einer Spreizvorrichtung wird das Abspren­ gen einer Flachfugenschalung vom anstehenden Beton wesent­ lich erleichtert, die Anwendung von Schlageinwirkung ver­ mieden und damit erhöhter Verschleiß sowie Erschütterungen und erhöhter Baustellenlärm unterbunden. Das Arbeiten mit der erfindungsgemäß einzusetzenden Spreizvorrichtung er­ laubt einen zügigen Arbeitsfortschritt bei problemloser Handhabung der Spreizvorrichtung und der damit zusammenwir­ kenden Flachfugenschalung und trägt damit gleichzeitig zur Humanisierung des entsprechenden Arbeitsprozesses bei.
Weitere Ausgestaltungen des Schalungselementes sind ent­ sprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
Ein Verfahren zum Ausbau einer nach den Ansprüchen ausge­ bildeten, aus Schalungselementen zusammensetzbaren Flachfu­ genschalung ist gekennzeichnet durch die Arbeitsschritte:
  • - daß ein Spreizkörper bzw. eine zusammenhängende Einheit mehrerer Spreizkörper, beispielsweise in Form eines spreizbaren Abdrückschlittens, mit einer Hebevorrichtung von oben her in wenigstens jeweils einen vertikalen Durchlaß eines Flachfugenschalungs-Grundkörpers eingeführt wird,
  • - daß Flachfugenschalungs-Grundkörper sukzessive bevorzugt von oben nach unten durch Spreizen des bzw. der Speizkör­ per vom anstehenden Beton abgesprengt werden,
  • - daß nach Absprengen der Flachfugenschalungs-Grundkörper vom Beton die komplette Flachfugenschalung enschließlich des bzw. der Druckkörper nach oben aus der Schlitzwand herausgezogen und ausgebaut werden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispie­ les. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine im Bau befindliche Schlitzwand mit Einsatz eines Schalungselementes nach der Erfindung;
Fig. 2 Schlitzwand mit Flachfugenschalung gemäß Fig. 1 nach Absprengen der Betonmasse unter der Wirkung der Spreizvorrichtung in Draufsicht;
Fig. 3 mehrere Spreizkörper im Zusammenwirken mit einer He­ bevorrichtung in Seitenansicht, miteinander zu einer Einheit nach Art eines Abdrückschlittens verbunden.
Fig. 1 zeigt ein Schalungselement einer Flachfugenschalung 8 mit Mitteln zum Ablösen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmassen 10 sowie (nicht gezeigt) von Umlaufbeton bei der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand. Das Schalungselement besitzt einen Grundkörper 1 mit betonsei­ tig angeordneten und vertikale Führungselemente 2 ausbil­ denden Flächenteilen 3, zwischen welchen ein im Schnitt ei­ ner horizontalen Ebene x-x U-förmiger, mit dem Rücken form- und kraftschlüssig an der Betonmasse 10 anliegender, zur Aufnahme einer Spreizvorrichtung 4 mit einem vertikalen Durchlaß 5 ausgebildeter Druckkörper 6 in horizontaler Richtung zwischen den Flächenteilen 3 der Führungselemente 2 und mit diesen im Formschluß verlagerbar angeordnet ist. Das Schalungselement ist zusammen mit einem von oben her lose einsetzbaren Spreizkörper 4 als integrierende Funkti­ onseinheit der Flachfugenschalung 8 ausgebildet. Weiter sieht eine Ausgestaltung vor, daß die Spreizvorrichtung 4 einerseits mit horizontaler Achse in kraftschlüssiger Anla­ ge am Grundkörper 1 der Flachfugenschalung 8, und anderer­ seits an der Innenwand des Druckkörpers 6 zum Absprengen des Schalungselementes bzw. Grundkörpers 1 von anhaftender Betonmasse 10 ausgebildet ist.
Dazu zeigt Fig. 2 den Grundkörper bzw. das Schalungsele­ ment 1 nach erfolgtem Ablösen bzw. Absprengen von anhaften­ den Betonmassen 10, wobei sich der Grundkörper 1 mit der integrierten Querwand nach rechts gegen den Aushub 11 des nächsten Abschnitts verschoben hat. Die Abschlußwand des Grundkörpers 1 reicht wie dargestellt zur Überbrückung des Abstandes zwischen den Leitwänden 7.
Dazu zeigt Fig. 3 eine vorteilhafte Ausgestaltung der Er­ findung, wobei mehrere Spreizkörper 4 bevorzugt im Zusam­ menwirkung mit einer Hebevorrichtung 12 miteinander zu ei­ ner Einheit 9 in Form eines Abdrückschlittens verbunden sind.
Erfindungsgemäß kann die Spreizvorrichtung 4 eine hydrauli­ sche oder pneumatische Kolben/Zylinder-Einheit sein. Es soll aber mit der Erfindung nicht ausgeschlossen werden, daß die Spreizvorrichtung 4 auch mit einem elektro­ mechanischen Spindeltrieb ausgebildet sein kann.
Das Schalungselement einer Flachfugenschalung 8 nach der Erfindung eignet sich in besonders vorteilhafter Weise zum Einsatz beim Bau einer Schlitzwand sowie zum abschnittswei­ sen Fortschritt unter Einbau einer nach den Ansprüchen 1 bis 6 ausgebildeten, aus Schalungselementen zusammensetzba­ ren Flachfugenschalung 8 und löst somit in optimaler Weise die eingangs gestellte Aufgabe.

Claims (7)

1. Schalungselement einer Flachfugenschalung (8) mit Mit­ teln zum Ablösen bzw. Absprengen von anhaftenden Betonmas­ sen (10) sowie von Umlaufbeton bei der abschnittsweisen Herstellung einer Schlitzwand, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Grundkörper (1) mit betonseitig angeordneten und vertikale Führungselemente (2) ausbildenden Flächenteilen (3) aufweist, zwischen welchen ein im Schnitt einer hori­ zontalen Ebene (x-x) U-förmiger, mit dem Rücken form- und kraftschlüssig an der Betonmasse (10) anliegender, zur Auf­ nahme einer Spreizvorrichtung (4) mit einem vertikalen Durchlaß (5) ausgebildeter Druckkörper (6) in horizontaler Richtung zwischen den Flächenteilen (3) der Führungselemen­ te (2), mit diesen in Formschluß, verlagerbar angeordnet ist.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß es zusammen mit einem von oben her lose einsetzba­ ren Spreizkörper (4) als integrierende Funktionseinheit der Flachfugenschalung (8) ausgebildet ist.
3. Schalungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Spreizvorrichtung (4) einerseits mit horizontaler Achse in kraftschlüssiger Anlage am Grundkör­ per (1) der Flachfugenschalung (8), und andererseits an der Innenwand des Druckkörpers (6), zum Absprengen des Scha­ lenelements bzw. Grundkörpers (1) von anhaftender Betonma­ sse (10) ausgebildet ist.
4. Schalungselement nach einem oder mehreren der Ansprü­ che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Spreizkör­ per (4) bevorzugt im Zusammenwirken mit einer Hebevorrich­ tung (12) miteinander zu einer Einheit (9) verbunden sind.
5. Schalungselement nach einem oder Mehreren der Ansprü­ che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrich­ tung (4) eine hydraulische oder pneumatische Kolben/Zylin­ der-Einheit ist.
6. Schalungselement nach einem oder mehreren der Ansprü­ che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrich­ tung (4) mit einem elektromechanischen Spindeltrieb ausge­ bildet ist.
7. Verfahren zum Ausbau einer nach Anspruch 1 bis 6 aus­ gebildeten, aus Schalungselementen zusammensetzbaren Flach­ fugenschalung (8), gekennzeichnet durch die Arbeitsschrit­ te:
  • 1. daß ein Spreizkörper (4) bzw. eine zusammenhängende Ein­ heit mehrerer Spreizkörper, beispielsweise in Form eines spreizbaren Abdrückschlittens (9), mit einer Hebevorrich­ tung von oben her in wenigstens jeweils einen vertikalen Durchlaß eines Flachfugenschalungs-Grundkörpers (1) ein­ geführt wird,
  • 2. daß Flachfugenschalungs-Grundkörper (1) sukzessive bevor­ zugt von oben nach unten durch Spreizen des bzw. der Spreizkörper vom anstehenden Beton (10) abgesprengt wer­ den,
  • 3. daß nach Absprengen der Flachfugenschalungs-Grundkörper (1) vom Beton (10)die komplette Flachfugenschalung (8) einschließlich des bzw. der Druckkörper (6) nach oben aus der Schlitzwand (12) herausgezogen und ausgebaut werden.
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