DE19816121A1 - Material-Belüftungs- und Mischmaschine - Google Patents
Material-Belüftungs- und MischmaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Belüftungs- und Mischmaschine für die
biologische Reinigung von Stoffen.
Mit der zunehmenden Sorge um die Umwelt haben das Beseitigen und Re
cycling von Abfällen einen Bedarf an wirksameren Methoden zum Behandeln
von Abfällen zwecks Umwandlung zu recyclierten Stoffen mit wirtschaftlichem
Wert erzeugt. Dabei wird zum Umwandeln von Abfällen aller Art in wertvolle
Bodenzusätze zunehmend die Kompostierung eingesetzt. Auch muß mit toxi
schen Stoffen verschmutzter Erdboden abgenommen, gereinigt und von Ver
schmutzungen befreit wieder aufgebracht werden. Für die biologische Reini
gung von Erdböden und das Schwadenlegen abgelegter Abfälle, damit natür
liche Bakterien organische Stoffe aufschließen und Abfälle zu nutzbaren Pro
dukten verwandeln können, sind Maschinen bekannt und verfügbar. Da es
sich dabei um aerobe Prozesse handelt, muß das kompostierte Material bzw.
der Erdboden bearbeitet werden, um den Sauerstoff einzuführen und
festzuhalten, der für die Bioreinigung erforderlich ist. Hierzu muß das
kompostierte Material bzw. der Erdboden regelmäßig und gründlich
durchgemischt und durchlüftet werden, damit die biologischen Prozesse
ablaufen können. Dieser Prozeß der biologischen Reinigung entfernt die
toxischen Stoffe aus dem Erdboden, so daß er von Verschmutzungen frei
wieder aufgebracht werden kann. Der Prozeß wandelt auch die Abfälle zu
einem stabilen, verhältnismäßig geruchfreien und zur Bodenanreicherung
geeigneten Material.
Zum Lüften und Durchmischen von Boden oder Kompost, der in Stapeln oder
Schwaden vorliegt, ist eine Anzahl von Maschinen bekannt und verfügbar.
Beispiele hierfür sind in den US-PS 49 32 196 und 49 76 095 (jeweils auf
einen Kompostschwadenwender gerichtet) offenbart. Die in diesen beiden
Patentschriften gezeigten Maschinen sind ausgezeichnet geeignet, um
verschmutzten Boden oder Abfälle, die in Schwaden gelegt sind, zu heben,
durchzuarbeiten, zu wenden und wieder zu Schwaden zu legen. Andere
bekannte Maschinen benutzen Trommeln, mit hoher Geschwindigkeit
arbeitende Schlegel oder Messer, die das gespeicherte Material
durchschlagen, um es zu pulverisieren. Generell ist die typische Maschine
zum Lüften von entweder zu Schwaden gelegtem oder gestapeltem
Lüftungsgut, aber nicht für beide konstruiert. Aus Kostengründen setzen
Verarbeitungsbetriebe entweder eine Schwadenlege- oder eine
Stapelmaschine ein, aber nicht beide. Es kann jedoch vorkommen, daß ein
einzelner Benutzer einen Teil des Bearbeitungsguts schwadenlegen und
einen anderen Teil stapeln will. In diesem Fall braucht man eine einzige Ma
schine, mit der sich sowohl in Schwaden gelegtes als auch gestapeltes Gut
lüften läßt. Weiterhin soll eine solche Maschine in der Lage sein, das Bearbei
tungsgut zum Transport an eine andere Stelle auf einen Lkw oder dergl. zu
laden. Weiterhin müssen Maschinen dieser Art häufig von einem zu einem an
deren Aufstellungsort verbracht werden; daher ist es wünschenswert, sie ge
drängt und mit minimalem Verlade- und Einrichtaufwand umsetzbar zu kon
struieren.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Material-Lüftungs- und Mischmaschine
für die Bioreinigung von Behandlungsgut mit einem tragenden Gestell, das die
vordere, hintere, rechte und linke Seite der Maschine bildet, einer am Gestell
angebrachten und auf dem Boden aufsitzenden Einrichtung zum Bewegen
der Maschine über den Boden sowie einem Materialheber, der an der Vor
derseite der Maschine am Gestell angebracht ist, um Bearbeitungsgut von
einem Stapel oder einer Schwade aufzunehmen, zu heben, zu durchmischen
und zu lüften; diese Maschine ist gekennzeichnet durch einen Querförderer,
den das Gestell in einer Position lagert, in der er vom Materialheber
abgegebenes Bearbeitungsgut übernehmen kann, und der allgemein von
rechts nach links quer zur Bewegungsrichtung der Maschine verläuft, durch
Einrichtungen zum Umsetzen des Querförderers aus einer ersten Position zur
rechten Seite der Maschine hin, in der er zum Stapelwenden oder Beladen
dient, in eine zum Schwadenlegen dienende zweite Position zur linken Seite
der Maschine hin, durch einen Austragförderer, der auf der linken Seite der
Maschine um ein allgemein vertikales Schwenklager schwenkbar auf dem
Gestell gelagert ist, und zwar aus einer allgemein quer zur
Bewegungsrichtung der Maschine und in einer Linie mit dem Querförderer
liegenden ersten Position zur Übernahme von vom Querförderer ausgege
benem Bearbeitungsgut zum Beladen eines Lkw in eine winklige zweite
Position, in der der Austragförderer sich vor- und auswärts erstreckt, um vom
Querförderer abgegebenes Behandlungsgut zum Stapelwenden zu
übernehmen, wobei der Austragförderer auch in eine dritte Position bringbar
ist, in der der Austragförderer sich beim Schwadenwenden und beim
Transport auf der linken Seite der Maschine befindet, und durch
Einrichtungen, mit denen der Quer- und der Austragförderer unabhängig
voneinander und der Querförderer in beiden Richtungen antreibbar ist, um
Bearbeitungsgut von rechts nach links oder von links nach rechts zu fördern.
Die erfindungsgemäße Lüftungs- und Mischmaschine ist selbstfahrend und
vorzugsweise mit einem Raupenkettenantrieb ausgeführt, kann aber auch auf
Gummireifen montiert sein und geschleppt werden. Die Maschine trägt einen
Materialheber, der das Bearbeitungsgut hebt, durchmischt und lüftet. Die Ma
schine hat zwei Förderer, d. h. einen zum Schwadenwenden seitlich versetz
baren Querförderer und einen Austragförderer, der in einer waagerechten
Ebene in verschiedene Positionen schwenkbar ist, und zwar eine auf einer
Linie mit dem Querförderer zum Beladen von Lkws und eine weitere, winklige
Position zum Stapelwenden, sowie auch in eine dritte Position, in der der
Förderer zum Schwadenwenden und Transport eingeschwenkt ist. Zum
Schwadenlegen, Stapelwenden, Beladen oder Transport verwendet die
erfindungsgemäße Maschine zwei in verschiedene Positionen bringbare
Förderer. Die Maschine läßt sich von einer Bedienungsperson in einer auf
dieser montierten Kabine bedienen oder fernsteuern.
Fig. 1 zeigt als Seitenriß die erfindungsgemäße Vorrichtung mit beiden
Förderern in ihrer Transportposition;
Fig. 2 ist eine Rückansicht der Vorrichtung mit seitlich versetztem Quer
förderer und dem Austragförderer in der Schwadenwendeposi
tion;
Fig. 3 zeigt in einer Draufsicht den Austragförderer auf einer Linie mit
dem Querförderer zum Beladen eines Lkw;
Fig. 4 ist eine Draufsichtdarstellung des zum Stapelwenden winklig ab
geknickten Austragförderers; und
Fig. 5 zeigt als Draufsicht den Querförderer zum Schwadenwenden
versetzt und den seitlich abgeschwenkten Austragförderer.
Zunächst zeigen die Fig. 1 & 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer be
vorzugten Ausführungsform als selbstfahrender Schwaden- und Stapelwen
der mit einer Fahrerkabine 10 vorn links vor einem Motor in einer
Motorkammer 12. Der Motor treibt einen Raupenkettenantrieb 14, der auf dem
Fachmann bekannte Weise an einem Hauptgestell 15 angebracht ist. Falls
erwünscht, kann die Einheit auch auf Gummireifen (nicht gezeigt) fahren und
wird dann von einer Zugmaschine gezogen. Der Motor im Abteil 12 dient auch
zur Beaufschlagung einer Hydraulik (nicht gezeigt), die ihrerseits ein
Hebewerk 16 beliebiger Art antreibt und steuert. Ein Beispiel eines für
Maschinen dieser Art geeigneten Hebewerks ist in der US-PS 49 76 095
offenbart. Auf die unten beschriebene Weise treibt die Hydraulik auch die
anderen bewegbaren Teile der Maschine an.
Das zu wendende Bearbeitungsgut (Erdboden oder Abfall) wird vom
Hebewerk 16 aufgenommen, angehoben, durchmischt und gelüftet, das das
Gut dann auf einen Querförderer 18 ausgibt, der auf der Rückseite der Einheit
hinter und unter dem Hebewerk 16 angeordnet ist. Der Querförderer 18 ist
vorzugsweise ein Endlos-Förderband geeigneter Art und wird von einem
hydraulischen Motor (nicht gezeigt) in beiden Richtungen angetrieben. Wie
am besten in der Fig. 2 zu ersehen, läuft der Querförderer 18 in einer im
wesentlichen waagerechten Ebene quer zur Fahrrichtung der Maschine. Der
Querförderer ist auf einer geeigneten Halterung 19 angeordnet, die eine
schwenkbar gelagerte Führungsschiene 20 aufweist, die erlaubt, den
Querförderer 18 mit einem hydraulischen Zylinder 22 nach links oder rechts zu
verschieben. Wie im folgenden ausführlicher erläutert, erlaubt die
Konstruktion 19 auch, für den Transport den Querförderer 18 einzufalten.
Auf der linken Seite der Einheit ist auf einer Tragkonstruktion 24 ein Austrag
förderer 26 angeordnet. Der Austragförderer 26 ist ebenfalls vorzugsweise ein
von einem hydraulischen Motor (nicht gezeigt) angetriebener Bandförderer.
Eine Halterung 24 ist auf einem Schwenklager 28 angeordnet, das seinerseits
an einem Teil des Hauptrahmens 15 der Maschine befestigt ist. Das Schwenk
lager 28 weist einen hydraulischen Zylinder 36 auf, der die
Schwenkbewegung des Austragförderers 26 betätigt. Wie am besten in den
Fig. 3, 4 und 5 zu ersehen, erlaubt die Halterung 28 eine vom hydraulischen
Zylinder 36 angetriebene Schwenkbewegung 26 in einer waagerechten
Ebene in verschiedene Positionen, in deren einer der Förderer 26 seitlich
entlang der Maschine in deren allgemeiner Längsausdehnung und
Bewegungsrichtung verläuft. Diese Position ist in der Fig. 5 gezeigt. In diese
Position ist der Austragförderer 26 aus dem Weg des Querförderers 18
geschwenkt, so daß ein Transport oder Schwadenwenden erfolgen kann.
Die Fig. 3 zeigt den Austragförderer 26 in einer so auf dem Schwenklager 28
verschwenkten Position, daß der Austragförderer 26 auf einer Linie mit dem
Querförderer 18 und geringfügig unter dessen linkem Ende liegt. In dieser Po
sition läßt das Ablaufende 30 sich mit hydraulischen Zylindern 34 (vergl. Fig.
1) anheben, die Teil der Halterung 24 bilden. Weiterhin läßt sich der
Austragförderer mit dem hydraulischen Zylinder 36 zwischen der vorderen
Position der Fig. 5 und der Transportposition, die die Fig. 3 zeigt, beliebig
verschwenken. Die Fig. 4 zeigt den Austragförderer 26 unter einem Winkel
von etwa 30° zum Querförderer 18 ausgestellt. In dieser Position ist der
Austragförderer 26 für den Einsatz der Maschine zum Stapelwenden richtig
angeordnet; der Querförderer 18 ist dabei ganz nach rechts versetzt.
Die Seitenansicht der Einheit in Fig. 1 zeigt sowohl den Querförderer 18 als
auch den Austragförderer 26 in ihren Transportpositionen. Hierzu befindet
sich der Austragförderer 26 in der in der Fig. 5 gezeigten vorderen Position.
Wie die Fig. 1 zeigt, ist der Querförderer 18 durch Schwenken um die
Führungsschiene 20 hochgeklappt, wobei die Schwenkbewegung durch
einen hydraulischen Zylinder 38 erfolgt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet in ihren verschiedenen
Betriebszuständen wie folgt. Für den Transport soll sie so raumsparend wie
möglich sein. Die Fig. 1 zeigt die Einheit im Transportzustand, in dem der
Querförderer 18 auf- und der Austragförderer 26 in die vorderer Position
umgeschwenkt liegen. Dies erleichtert das Auf- und Abladen der Einheit auf
einen bzw. von einem Transportanhänger sowie das Verfahren derselben von
einer Seite zur anderen unter dem Eigen- oder einem Fremdantrieb. Soll sie
zum Schwadenwenden eingesetzt werden, wird der Austragförderer 26 in die
vordere bzw. Transportposition gebracht und sein Antrieb abgeschaltet.
Sodann wird der Querförderer 18 durch Beaufschlagen des hydraulischen
Zylinders 22 ganz nach links gefahren. Diese Schwadenwendeanordnung
zeigt die Draufsicht der Fig. 5. Hier wird vom Heber 16 aufgenommenes
Bearbeitungsgut auf den Querförderer 18 abgelegt, der im
Schwadenlegebetrieb das Gut von links nach rechts fördert, wie in Fig. 5
gezeigt.
Soll die Maschine im Stapelwendebetrieb arbeiten, wird der Querförderer 18
mit dem hydraulischen Zylinder 22 in die am weitesten rechts liegende
Position versetzt und dann erregt, um das Gut von rechts nach links zu fördern.
In diesem Betriebszustand befindet der Austragförderer 26 sich in seiner 30°-Lage;
Bearbeitungsgut, das der Heber 16 von einem Stapel aufgenommen
hat, wird auf dem Querförderer 18 abgelegt, der es zur Bildung eines neuen
Stapels austrägt. Den Stapelwendezustand zeigt die Fig. 4.
Soll Behandlungsgut auf einen Lkw oder dergl. geladen werden, wird der
Querförderer 18 in die äußerste Rechtsposition gebracht und für den Lauf von
rechts nach links eingeschaltet. Dann wird der Austragförderer 26 in seine
90°-Lage geschwenkt, in der er parallel zum Querförderer 18 liegt, und sein
Ablaufende 32 angehoben. Der Austragförderer wird nun eingeschaltet, so
daß vom Heber 16 aufgenommenes Bearbeitungsgut auf dem Querförderer
18 abgelegt, von diesem auf den Austragförderer 26 überführt, gehoben und
dann zum Transport auf einen Lkw oder dergl. ausgegeben wird. Dieser
Ladezustand ist in der Fig. 3 gezeigt.
Die Fig. 3, 4 und 5, die die Vorrichtung im Lade-, Stapelwende- und
Schwadenwendezustand zeigen, deuten die Laufrichtung des
Behandlungsguts jeweils mit Pfeilen an. Das Hebewerk 16, der Querförderer
18 und der Austragförderer 26 werden jeweils und unabhängig von
hydraulischen Motoren (nicht gezeigt) angetrieben; eine geeignete Hydraulik
ist vorgesehen und wird vom Bedienungsmann in der Fahrerkabine 10
getätigt. Die Hydraulik und die Bedienelemente sind Stand der Technik und
hier nicht erläutert.
Aus der vorgehenden Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
einzusehen, daß eine einzige gedrängt aufgebaute Vorrichtung mehrere
Funktionen ausführen kann und diese daher eine vielseitige Einheit darstellt,
die zum Stapelwenden, Schwadenwenden oder Beladen eines Lkw
einsetzbar ist. Weiterhin ist die Einheit so aufgebaut, daß die Förderer sich in
Positionen bringen lassen, mit denen eine für den Transport raumsparende
Einheit entsteht. Der Übergang von einem zum anderen Betriebszustand
erfolgt bei minimalem Zeitaufwand von der Fahrerkabine her oder
ferngesteuert. Die Vorrichtung läßt sich selbst- und auf Raupenketten oder
Gummireifen fahrend - im letzteren Fall geschleppt - ausführen.
Claims (8)
1. Material-Lüftungs- und Mischmaschine für die Bioreinigung von Be
handlungsgut mit einem tragenden Gestell, das die vordere, hintere, rechte
und linke Seite der Maschine bildet, einer am Gestell angebrachten und auf
dem Boden aufsitzenden Einrichtung zum Bewegen der Maschine über den
Boden sowie einem Materialheber, der an der Vorderseite der Maschine am
Gestell angebracht ist, um Bearbeitungsgut von einem Stapel oder einer
Schwade aufzunehmen, zu heben, zu durchmischen und zu lüften,
gekennzeichnet durch
einen Querförderer, den das Gestell in einer Position lagert, in der er vom Materialheber abgegebenes Bearbeitungsgut übernehmen kann, und der allgemein von rechts nach links quer zur Bewegungsrichtung der Maschine verläuft,
Einrichtungen zum Umsetzen des Querförderers aus einer ersten Position zur rechten Seite der Maschine hin, in der er zum Stapelwenden oder Beladen dient, in eine zum Schwadenlegen dienende zweite Position zur linken Seite der Maschine hin,
einen Austragförderer, der auf der linken Seite der Maschine um ein allgemein vertikales Schwenklager schwenkbar auf dem Gestell gelagert ist, und zwar aus einer allgemein quer zur Bewegungsrichtung der Maschine und in einer Linie mit dem Querförderer liegenden ersten Position zur Übernahme von vom Querförderer ausgegebenem Bearbeitungsgut zum Beladen eines Lkw in eine winklige zweite Position, in der der Austragförderer sich vor- und auswärts erstreckt, um vom Querförderer abgegebenes Behandlungsgut zum Stapelwenden zu übernehmen,
wobei der Austragförderer auch in eine dritte Position bringbar ist, in der der Austragförderer sich beim Schwadenwenden und beim Transport auf der linken Seite der Maschine befindet, und
Einrichtungen, mit denen der Quer- und der Austragförderer unabhän gig voneinander und der Querförderer in beiden Richtungen antreibbar ist, um Bearbeitungsgut von rechts nach links oder von links nach rechts zu fördern.
einen Querförderer, den das Gestell in einer Position lagert, in der er vom Materialheber abgegebenes Bearbeitungsgut übernehmen kann, und der allgemein von rechts nach links quer zur Bewegungsrichtung der Maschine verläuft,
Einrichtungen zum Umsetzen des Querförderers aus einer ersten Position zur rechten Seite der Maschine hin, in der er zum Stapelwenden oder Beladen dient, in eine zum Schwadenlegen dienende zweite Position zur linken Seite der Maschine hin,
einen Austragförderer, der auf der linken Seite der Maschine um ein allgemein vertikales Schwenklager schwenkbar auf dem Gestell gelagert ist, und zwar aus einer allgemein quer zur Bewegungsrichtung der Maschine und in einer Linie mit dem Querförderer liegenden ersten Position zur Übernahme von vom Querförderer ausgegebenem Bearbeitungsgut zum Beladen eines Lkw in eine winklige zweite Position, in der der Austragförderer sich vor- und auswärts erstreckt, um vom Querförderer abgegebenes Behandlungsgut zum Stapelwenden zu übernehmen,
wobei der Austragförderer auch in eine dritte Position bringbar ist, in der der Austragförderer sich beim Schwadenwenden und beim Transport auf der linken Seite der Maschine befindet, und
Einrichtungen, mit denen der Quer- und der Austragförderer unabhän gig voneinander und der Querförderer in beiden Richtungen antreibbar ist, um Bearbeitungsgut von rechts nach links oder von links nach rechts zu fördern.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Schwadenwenden der Querförderer zum Fördern des Behandlungsguts
von links nach rechts angetrieben wird und der Austragförderer sich im
Stillstand befindet.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Stapelwendebetrieb der Querförderer zum Fördern des Behandlungsguts
von rechts nach links angetrieben wird und der Austragförderer sich in der
dritten Position befindet.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Lkw-Beladen der Querförderer zum Fördern des Behandlungsguts von
rechts nach links angetrieben wird und der Austragförderer sich in der zweiten
Position befindet.
5. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtun
gen, mit denen der Querförderer entlang einer allgemein waagerechten, von
rechts nach links verlaufenden Querachse aufschwenkbar ist, um in eine
Transportposition gebracht zu werden.
6. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Ein
richtung zum Anheben des Austragsförderers im Lkw-Beladebetrieb.
7. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch am Gestell
angebrachte und auf dem Boden aufsitzende Raupenketten sowie Einrichtun
gen zum Vortrieb der Maschine.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Quer- und der Austragförderer Förderbänder sind.
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