DE19816096A1 - Bindevorrichtung, Binder und Verfahren zur Herstellung der Binder - Google Patents
Bindevorrichtung, Binder und Verfahren zur Herstellung der BinderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bindevorrichtung, bandförmige
Binder für die Bindevorrichtung und ein Verfahren zur Her
stellung solcher Binder.
Zum Erreichen eines festen Bindens werden bekanntlich bandför
mige Binder verwendet, die aus Kunststoff mit vergleichsweise
großer Steifigkeit hergestellt werden. An wenigstens einer
ihrer Oberflächen haben die Binder eine Vielzahl von Ein
griffsklauen, die in einer Reihe angeordnet sind. An einem
Ende des Binders ist einstückig ein Sicherungsteil vorgesehen,
in dem ein Eingriffsabschnitt mit einem Einführloch zum Ein
führen des vorderen Endes eines Binders und für einen Eingriff
mit der Klaue ausgebildet ist. Ein solcher bandförmiger Binder
wird um einen zu bindenden Gegenstand so gebunden, daß sein
distales Ende in das Einführloch eingeführt und festgezogen
wird. Je nach Notwendigkeit wird das vorstehende Ende des
Binders abgeschnitten.
Da diese Vorgänge von Hand ausgeführt werden, ist der Wir
kungsgrad beeinträchtigt und ergibt sich eine Unregelmäßigkeit
in der Festziehkraft abhängig davon, an welchem Teil ein
Gegenstand zu binden ist, sowie davon, wer diese Arbeit macht.
In manchen Fällen ist die Festziehkraft zu stark oder in
manchen Fällen zu gering. Außerdem ermüden die Finger der
Bedienungsperson schnell.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb
darin, eine Bindevorrichtung, dafür geeignete Binder sowie ein
Verfahren zu ihrer Herstellung bereitzustellen, mit denen sich
diese Nachteile vermeiden lassen und der Bindevorgang sowie
das Abschneiden von überschüssigen Bindern in einem einzigen
Kontaktvorgang durch Betätigen eines Hebels mechanisch ausge
führt werden kann, wobei zusätzlich dieser Vorgang kontinuier
lich wiederholbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bindevorrichtung
gelöst, wie sie im Patentanspruch 1 beschrieben ist. Der dabei
verwendete Binder ist im Patentanspruch 3 beschrieben. Das
Verfahren zur Herstellung eines solchen Binders ist Gegenstand
des Patentanspruchs 10.
Erfindungsgemäß kann durch Steuern des Hebels nach Einsetzen
des Binderverbunds in einer vorgegebenen Position eine Reihe
von Bindevorgängen durchgeführt werden, bei denen ein gleich
förmiger bandförmiger Binder von dem Binderverbund abgeschnit
ten wird, wonach der Binder um einen zu bindenden Gegenstand
herumgelegt wird, der in einer entsprechenden Position ju
stiert ist. Danach wird das distale Ende oder vordere Ende des
Binders in ein Einführloch eingeführt, das in einem Siche
rungsteil ausgebildet ist und so vorgeschoben, daß es ver
kleinert wird. Schließlich wird der überschüssige Teil des
Binders abgeschnitten. Durch Rückführen des Hebels, d. h. durch
Lösen der auf den Griff ausgeübten Kraft, kann der nächste
Binder automatisch in eine Bereitstellungsposition gebracht
und gehalten werden.
Anhand von Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Mechanismus einer Bindevor
richtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht längs der Linie W von Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht längs der Linie S von Fig. 1;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 5 eine Ansicht längs der Linie T von Fig. 1;
Fig. 6 eine Rückansicht des Mechanismus;
Fig. 7 eine Ansicht längs der Linie R von Fig. 1;
Fig. 8 eine Ansicht längs der Linie Z von Fig. 1;
Fig. 9 eine Ansicht längs der Linie Y von Fig. 1;
Fig. 10 eine Ansicht längs der Linie X von Fig. 1;
Fig. 11 eine Ansicht längs der Linie V von Fig. 1;
Fig. 12 eine Ansicht längs der Linie Q von Fig. 1;
Fig. 13 eine Ansicht eines Transportzahnrads und einer
Schneidvorrichtung;
Fig. 14 eine Schnittansicht eines unteren Teils eines Griffes
und eine Ansicht eines Schwenkbefestigungsabschnitts
eines schwenkbaren Führungsarms;
Fig. 15 eine Draufsicht auf einen bandförmigen Binder gemäß
der Erfindung;
Fig. 16 eine Seitenansicht des Binders;
Fig. 17 eine Schnittansicht eines Führungsteils, das in einen
Sicherungsteil eingebracht ist;
Fig. 18 in der Schnittansicht von Fig. 17, einen Eingriffs
zustand;
Fig. 19 in der Schnittansicht, den Zustand, in welchem eine
Kraft in Rückziehrichtung aufgebracht ist;
Fig. 20 perspektivisch den Binder als Einheits-Körper;
Fig. 21 perspektivisch den Binder in gebundenem Zustand;
Fig. 22 perspektivisch einen wesentlichen Teil einer modifi
zierten Ausführungsform des Binders;
Fig. 23 perspektivisch den Binder von Fig. 22 im gebundenen Zu
stand;
Fig. 24 perspektivisch eine Gruppe von Bindern in eine U-Form
gebracht;
Fig. 25 perspektivisch eine weitere Gruppe von Bindern in eine
U-Form gebracht;
Fig. 26 eine Draufsicht auf eine Gruppe von Bindern beim
Ausformen;
Fig. 27 eine Stirnansicht eines Binders, bei welchen das
Führungsteil ziemlich kurz ausgebildet ist;
Fig. 28 eine Stirnansicht eines Binders, bei welchen das Füh
rungselement eine Länge hat, die den Sicherungsteil
erreicht;
Fig. 29 perspektivisch einen Formprozeß;
Fig. 30 perspektivisch eine Form zum Formen einer U-förmigen
Gestalt;
Fig. 31 wie Fig. 30 die Form und die Zwangskühlung der Binder
gruppe und
Fig. 32 perspektivisch einen Teil des Binders.
Die in Fig. 1 bis 14 gezeigte Bindevorrichtung hat ein Gehäuse
1 mit einem Paar von linken und rechten Gehäuseelementen. An
dem Gehäuse 1 sitzt ein Deckel 2 zum Abdecken des internen
Mechanismus in dem Gehäuse 1. Das Gehäuse 1 hat einen Griff 3,
der in dem Gehäuse 1 integriert ist. Dieser Griff 3 ist an
seiner Vorderseite offen. Über einen Bolzen 4a ist ein Hebel 4
schwenkbar mit seinem oberen Ende an der offenen Vorderseite
gehalten. An einem unteren Teil des Griffs 3 ist eine
Schwenkführung 3a für den Hebel 4 ausgebildet. Ein vorderes
Ende der Schwenkführung 3a wird an einem Anschlag 3b gebildet.
Der Anschlag 3b ist an einem abgestufen Teil 4b, der an einem
inneren Ende einer Unterseite des Hebels 4 ausgebildet ist, in
Anlage bringbar, so daß der Hebel 4 nicht entweichen kann. Mit
Hilfe von Gewindebohrungen 3c ist das Gehäuse 1 durch Schrau
ben 5 mit dem Griff 3 fest verbunden.
Ein Verbindungsarm 6 ist mit seinem unteren Endteil über eine
Achse 6a an dem Griff 3 angebracht. Der Verbindungsarm 6 ist
durch eine Schraubenfeder 7 vorgespannt, so daß ein unteres
Ende des Verbindungsarms 6 rückwärts gerichtet festgelegt ist.
Ein Ende der Schraubenfeder 7 ist an einem Vorsprung 3e befe
stigt, welcher mit der Schwenkführung 3a an deren inneren
oberen Teil in Anlage bringbar ist. Ein Schlitz 6b ist in
einem unteren Endteil des Verbindungsarms 6 ausgebildet. In
diesen Schlitz 6b steht ein Stift 4c vor, der in dem Hebel 4
angeordnet ist. Eine Einbuchtung 6c ist in der Mitte der
rückseitigen Fläche des Verbindungsarms 6 ausgebildet. Die
Einbuchtung 6c wird an einer Innenseite eines gebogenen Teils
3d, der an dem Griff 3 ausgebildet ist, in Anlage gebracht, um
aufgrund des Hebelprinzips ein ruckfreies, gleichmäßiges
Betätigen des Hebelarms 6 zu gewährleisten. Außerdem ist ein
ausgebuchteter Teil 6d an einer Vorderseite eines unteren
Endteils des Hebelarms 6 ausgebildet, der in Anlage mit einer
Innenseite des vorderen Teils des Hebels 4 gebracht wird, wenn
die Betätigung des Hebels 4 beendet ist, so daß ein Klicken
wahrgenommen werden kann.
Der Verbindungsarm 6 bildet in seinem oberen Teil eine Einheit
mit einem Querstück 8. Das Querstück 8 wiederum bildet eine
Einheit mit einer Anzahl von Betätigungsteilen, um die Funk
tionen durchzuführen, die später noch beschrieben werden. Die
jeweiligen Betätigungsteile sind in der Länge unterschiedlich
ausgeführt, so daß eine beabsichtigte Verzögerung zum Zeit
punkt einer Betätigung erhalten werden kann.
Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist eine Grundplatte 9 angeord
net. Langgestreckte Fensteröffnungen, durch welche die Betäti
gungsteile vorstehen und schwenkbar sind, und welche Führungen
für verschiedene mechanische Teile sind, die von den Betäti
gungsteilen angetrieben werden, u.ä. sind in der Grundplatte 9
ausgebildet.
Zum Anbringen eines Verbindungsteils für ein Verbinden von
bandförmigen Bindern 11 (Fig. 15) an zwei Stellen, nämlich an
einem äußeren Teil seines distalen Endteils 11a und an einem
äußeren Teil des Sicherungsteils 11, in gleichen Abständen und
in einer Parallelbeziehung zueinander über die Verbindungs
teile 11c, dient ein Installierteil 10. Die Verbindungsteile
11c werden zusammen mit den Bindern 11, die insgesamt zu einer
U-Form gebogen sind, in die Führungen 10a eingelegt. An einer
Oberseite jedes Binders 11 ist eine Vielzahl von Eingriffs
klauenteilen ausgebildet. Der distale Endteil 11a des Binders
11 ist dünner ausgeführt. In dem Sicherungsteil 11b ist eine
Einführöffnung 11e ausgebildet, welche einen Eingriffsteil 11d
einschließt, welcher mit dem Eingriffsklauenteil in Eingriff
bringbar ist. Zum Einlegen eines zu bindenden Objekts dient
eine Ausnehmung 12.
Ein erstes Vorschubschneidglied 13 dient zum Abschneiden des
Binders 11 von dem distalen Endteil 11a und dem Verbindungs
teil 11c. Eine Eingriff-Fensteröffnung 13a ist vertikal durch
das Vorschubschneidteil 13 ausgebildet. Der erste Betätigungs
teil 14a, der an dem Querteil 8 vorgesehen ist, ist ausgebil
det für einen Eingriff in die Fensteröffnung 13a. Eine Vor
derseite des ersten Vorschubschneidglieds 13 ist durch einen
gekrümmten Flächenteil 13b festgelegt. Dieser gekrümmte Teil
13b schiebt eine rückseitige Fläche an den gekrümmten distalen
Endteil 11a des Binders 11, um den Verbindungsteil 11f zwi
schen dem distalen Endteil 11a und dem Verbindungsteil 11c
gegen den Abschneider 15 zu drücken, damit er abgeschnitten
wird. Ein anderer Abschneider, der nicht fluchtend mit dem Ab
schneider 15 untergebracht ist, ist so angeordnet, daß der
Verbindungsteil 11f zwischen dem Sicherungsteil 11b des Bin
ders 11 und dem Verbindungsteil 11c abgeschnitten werden kann.
An einer unteren Fläche eines zweiten Vorschubschneidglieds 16
ist ein Vorsprung 16a ausgebildet. Eine Vorderseite des zwei
ten Betätigungsteils 14b, der an dem Querstück 8 vorgesehen
ist, ist in Anlage an einer rückseitigen Fläche des Vorsprungs
16a gehalten. Auch das zweite Vorschubschneidglied 16 ist an
seinem distalen Ende mit einem Verlängerungsteil 16b versehen.
Ein gekrümmter Oberflächenteil 16c ist an einem distalen Ende
des Verlängerungsteils 16b ausgebildet. Bei Betätigen des
Hebels 4 wird auch synchron mit dem ersten Vorschubschneid
glied 13 das zweite Vorschubschneidglied 14 betätigt, so daß
die rückseitige Fläche des Sicherungsteils 11b von dem dista
len Ende des Verlängerungsteils 16b geschoben bzw. gestoßen
wird. Außerdem wird die rückseitige Fläche an dem Sicherungs
teil 11b von dem gekrümmten Oberflächenteil 16c geschoben, so
daß der Verbindungsteil 11f gegen den zweiterwähnten Abschnei
de 15 gedrückt wird, welcher nicht fluchtend ausgerichtet
bezüglich des ersterwähnten Abschneiders 15 angeordnet ist, um
so abgeschnitten zu werden.
Eine Rückführkurvenscheibe 17 ist um einen Bolzen 17a schwenk
bar gehalten (siehe Fig. 11). Ein oberes Ende der Kurvenscheibe
17 ist an der Vorderfläche des Vorsprungs 16a des zweiten
Vorschubschneidglieds 16 in Anlage gehalten. Eine Schraubenfe
der 17b ist zwischen der Kurvenscheibe 17 und einem abgestuf
ten Teil angeordnet, der an dem zweiten Betätigungsteil 14b
vorgesehen ist und ist vorgesehen, um das Glied 16 üblicher
weise nach rückwärts vorzuspannen. Aufgrund dieser Anordnung
wird das Rückführen nach einem Schneidvorgang genauer.
Ein Behältnis 18 für ein Paar Schubstangen 19 weist eine hül
senartige Form auf. Ein Schaft jeder der Schubstangen 19 ist
in dem hülsenartigen Behältnis 18 untergebracht. An den dista
len Enden der Schubstange 19 sind Schubteile 19a ausgebildet.
Am Außenumfang jeder der Schubstangen 19 ist zwischen einer
rückseitigen Fläche der Schubstangen 19a und einer Vorder
fläche des Behältnisses 18 eine Schraubenfeder federnd an
geordnet.
Benachbarte Behältnisse 18 sind durch vordere und hintere Bol
zen 21a und 21b verbunden. Der vordere Bolzen 21a ist an dem
vorerwähnten Querstück 8 vorgesehen, mit welchem der dritte
Betätigungsteil 14c, der ein gabelförmiges distales Ende hat,
in Eingriff steht. Das heißt, wenn der dritte Betätigungsteil
14c über den Verbindungsarm 6 durch den Hebel 4 betätigt wird,
wird das Behältnis 8 gleichzeitig vorwärts bewegt und die
Druck ausübenden Schubteile 19a werden gebogen, während sie
durch die Schraubenfedern 20 gedämpft sind, und schiebt die
rückwärtige Fläche des Binders 11, das von den Verbindungs
teilen 11c abgeschnitten wird, so daß der Binder 11 vorwärts
geschoben wird. Bezugszeichen 22 bezeichnen Schlagstifte.
Ein schwenkbarer Führungsarm 23 ist im allgemeinen in einer
gekrümmten bzw. geknickten Form gebogen und auf seiner Innen
seite ist eine Führung 23a zum Führen des distalen Ende des
Binders 11 ausgebildet. Ein distaler Endteil der Führung 23a
ist ausgeschnitten, damit der distale Endteil 11a des Binders
11 vorstehen kann.
Ein Grundteil des schwenkbaren Führungsarms 23 ist über einen
Bolzen 23b an der Grundplatte 9 gehalten. Ein Langloch 23d,
das in einer Verlängerung 23c ausgebildet ist, die von dem
Grundteil des Führungsarms 23 vorsteht, ist ein vorstehender
Bolzenteil 24a in Eingriff, der an einem vorderen vorsprin
genden Ende einer Führungsstange 24 vorgesehen ist.
Eine Schraubenfeder 26 ist zwischen einem hinteren Ende der
Führungsstange 24 und einem Bolzen 25a angeordnet, der von
einer Anschlagwand 25 vorsteht. Die Führungsstange 24 ist
normalerweise durch die Schraubenfeder 26 nach rückwärts vor
gespannt. Ein Führungstreiber 27 ist an einer Seitenfläche
vorgesehen, von welcher ein Bolzen 27a vorsteht. Ein vierter
Betätigungsteil 14d, der an einer Seite des Querstücks 8 vor
gesehen ist und ein gabelförmiges distales Ende hat, steht in
Eingriff mit dem Bolzen 27a. Ferner ist eine Führungsschiene
27b für den Führungstreiber 27 vorgesehen.
Ein Führungsteil 28 ist an der Anschlagswand 25 über einen
Bolzen 28a vertikal aufgehängt, der an deren oberen Ende
befestigt ist. Der Führungsteil 28 ist in einen Schlitz 24b
eingeführt, der in der Führungsstange 24 ausgebildet ist. Eine
vordere Endfläche des Führungstreiber 27 liegt an einer rück
wärtigen Fläche an dessen unteren Ende an. Das heißt, wenn der
vierte Betätigungsteil 14d durch Betätigen des Hebels 4 bewegt
wird, wird der Führungstreiber 27 vorwärtsbewegt, um ein
unteres Ende des Führungsteils 28 zu verschieben. Gegen eine
Vorspannkraft der Schraubenfeder 26 wird durch diese Schub
kraft bewirkt, daß der Führungsteil 28 den Führungstreiber 24
vorwärtsschiebt; der vorstehende Bolzenteil 24a an dem vor
stehenden Ende schiebt die innere Wandungsfläche des Langlochs
23d des schwenkbaren Führungsarms 23. Folglich wird der Füh
rungsarm 23 um den Bolzen 23b in der Weise verschwenkt, daß
die Aussparung 12 umschlossen ist, wie durch eine strichpunk
tierte Linie angezeigt ist. Das heißt, diese Bewegung macht es
möglich, daß ein Objekt gebunden wird, welches in die Aus
sparung 12 gelegt ist, indem es mit dem Binder 11 umschlungen
wird.
Da in diesem Zustand das Sicherungsteil 11b des Binders 11
durch den Anschlag 29 entsprechend positioniert ist, wirkt die
Schubkraft, die durch die Schubstange 19 (dem Schubteil 19a)
auf den Binder 11 ausgeübt wird, auf den distalen Endteil 11a.
Folglich wird der distale Endteil 11a in die in dem Siche
rungsteil 11 ausgebildete Einführöffnung 11e eingeführt.
Eine erste Zahnstange 30 hat auf einer Innenseite einen mit
Zähnen versehenen Teil 30a und ist in einem gewöhnlich zen
tralen Bereich mit einem vertikalen Langloch 30b versehen. Ein
fünfter Betätigungsteil 14e, der mit dem Querstück 8 verbunden
ist, ist in das Langloch 30b eingebracht. Ein mit Zähnen
versehener Teil 31a einer zweiten Zahnstange 31 ist an einer
Innenseite in der Weise ausgebildet, daß sie dem mit Zähnen
versehenen Teil 30a der ersten Zahnstange 30 gegenüberliegt.
Die zweite Zahnstange 31 ist mit einem vertikal verlaufenden
Langloch 31b versehen. Ein sechster Betätigungsteil 14f liegt
an einem rückwärtigen Ende des Langlochs 31b an, um bei einem
freigegebenen Zustand des Hebels 4 die zweite Zahnstange 31
nach rückwärts zu schieben.
Ein erster Zahnradantrieb 33 ist in Eingriff mit dem gezähnten
Teil 30a der ersten Zahnstange 30, und ein zweiter Zahnrad
antrieb 34 ist in Eingriff mit dem ersten Zahnradantrieb 33.
Der zweite Zahnradantrieb 34 ist in Eingriff mit dem gezähnten
Teil 31a der zweiten Zahnstange 31.
Ein Endlosband 36 ist zwischen dem ersten Transportzahnrad 35
und einem oberen Ende des ersten Zahnradantriebs 33 angeord
net. Das Endlosband 36 wird infolge des Eingriffs zwischen den
ersten und zweiten Zahnstangen 30 und 31 und den Zahnradan
trieben 33 und 34 in einer Richtung bewegt, welche in Fig. 1
durch einen Pfeil angezeigt ist. Die erste Zahnstange 30 ist
durch den Betätigungsteil 14e vorwärts bewegbar. Entsprechend
ist auch die zweite Stange 31 durch den zweiten Zahnradantrieb
34 vorwärts bewegbar, welcher mit dem ersten Zahnradantrieb 33
in Eingriff steht, welcher wiederum mit der ersten Zahnstange
30 in Eingriff ist.
Das erste Transportzahnrad 35 ist in Eingriff mit einem mit
Zähnen versehenen Teil eines zweiten Zahnrads 37, das einen
kleineren Durchmesser hat. Ein Teil des zweiten Zahnrads 37
mit einem größeren Durchmesser hält gefangen und übersetzt den
distalen Endteil 11a, welcher durch den Sicherungsteil 11b des
Binders 11 hindurchgegangen ist, durch eine Rolle 38, an deren
Umfangsfläche eine Rändelung oder ein gezähntes Klinkenrad
ausgebildet ist.
Auf diese Weise wird ein überschüssiger Teil am distalen End
teil 11a des Binders 11, welcher nach Durchlaufen des Siche
rungsteils 11b vorgestanden ist, mittels eines Abschneiders 40
abgeschnitten. Ein Halteteil 39 betätigt, indem er durch einen
sektorförmig ausgeschnittenen Hebel 41 vorgeschoben wird,
dessen Endteil an einem Bolzen 41a schwenkbar gehalten ist.
Der ausgeschnittene Hebel 41 wird betätigt, wenn eine Fläche
durch ein Ende eines Schiebegriffs 42 verschoben wird.
Ein Endteil des Schiebegriffs ist an einem Bolzen 42a schwenk
bar gehalten. Der Schiebegriff 42 wird betätigt, wenn dessen
Steuerteil 42b, das entfernt von dem Drehpunkt des Bolzens 42a
festgelegt ist, von der ersten Zahnstange 30 verschoben wird.
Der Halteteil 39 hat einen Bolzen 39a, welcher von dessen un
teren Ende vorsteht. Der Halteteil 39 ist normalerweise durch
eine an dem Bolzen 39a vorgesehene Schraubenfeder 43 nach
rückwärts vorgespannt. Durch Freigeben des Hebels 4 wird die
zweite Zahnstange 31 durch einen sechsten Betätigungsteil 14f
zurückgebracht, und die erste Zahnstange 31 wird durch den
ersten Zahnradantrieb 33 zurückgebracht. Folglich ist der
Schiebegriff 42 wieder in einen freien Zustand gebracht.
Durch Transportstangen 44 wird Schritt für Schritt der Verbin
dungsteil des Binders 11 vorgeschoben. Die Stange 44 schiebt
den Verbindungsteil des Binders 11 vor, indem die Verbindungs
teile 11f des Binders 11 mit einem Zahnrad erfaßt werden, wie
später noch beschrieben wird. Zwei dieser Stangen, welche der
Seite des distalen Endteils 11a und der Seite des Sicherungs
teils 11b des Binders 11 entsprechen, werden vorbereitet. Die
noch zu beschreibenden Mechanismen werden alle synchron betä
tigt.
Die Stange 44 weist ein sehr langes vertikales Durchgangsloch
44a auf, so daß eine Betätigungskraft in einer Endstufe aus
geübt werden kann. Ein siebter Betätigungsteil 14g ist anfangs
in dem vertikalen Durchgangsloch 44a untergebracht und liegt
an dessen rückwärtiger Endfläche an. Ein rückwärtiges Ende der
Stange 44 ist durch eine Schraubenfeder 45 federnd vorge
spannt (Fig. 9).
Ein vorderes Ende der Stange 44 ist abwärts gebogen. Ein Bol
zen 44b steht von einem Grundteil der Stange 44 vor. Ein Haken
46 ist an dem Bolzen 44b schwenkbar gehaltert. Ein oberer Teil
eines rückwärtigen Endes dieses Hakens 46 ist durch eine
Schraubenfeder 47 gespannt. Ein klauenförmiges Teil 46a, das
an einer oberen Fläche am vorderen Ende des Hakens 46 vorge
sehen ist, wird durch diese Spannung nach rückwärts vorge
spannt, so daß der klauenförmige Teil 46a in Eingriff mit ei
nem Klinkenrad 48 gebracht ist.
Ein Halteteil 49 eines zweiten Klinkenrads 50 ist an einem
Teil mit zwei parallelen Schlitzen 49a befestigt, in welche
Stifte 49b vorstehen. Das zweite Klinkenrad 50 ist an dem
vorderen Teil des Halteteils 49 schwenkbar gehalten. Das
zweite Klinkenrad 50 enthält eine Sperrklinke 50a des Klin
kenrads 48. Ein Vorsprung 50b am rückwärtigen Ende des zweiten
Klinkenrads 50 steht mit einem Anschlag 49c des Halters 49 in
Eingriff, um das Klinkenrad 48 normalerweise zurückzuhalten.
Eine Schraubenfeder 51 ist zwischen einem oberen Ende des
zweiten Klinkenrades 50 und einem Bolzen angeordnet, der an
einem vorderen Ende des Halters 49 vorgesehen ist; eine wei
tere Schraubenfeder 52 ist zwischen dem oberen Ende des zwei
ten Klinkenrads 50 und dem anderen Ende des Bolzens angeord
net. Aufgrund dieser Anordnung ist der Halteteil 49 gewöhnlich
vorwärts gerichtet vorgespannt.
Das Klinkenrad 48 ist koaxial zu einem Vorschubzahnrad 53 an
gebracht. An dem Vorschubzahnrad 53 sind Abstandshalter 53a
ausgebildet, die vorgesehen sind, um eine Reibung mit einer
Abdeckung 54 zu verhindern, die an dem Installierteil 10 des
Binders 11 angebracht ist. Das heißt, wenn durch den zweiten
Betätigungsteil 14g die Stange 44 bewegt wird, kommt der
klauenförmige Teil 46a des Hakens 46 außer Eingriff von dem
Klinkenrad 48, und der Halteteil 49 wird entlang der Schlitze
49a entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 52 zurückgezogen.
Folglich wird der Ansatz 50b des zweiten Klinkenrades 50 außer
Eingriff gebracht, und die Sperrklinke 50a wird durch die
Schraubenfeder 51 außer Eingriff von dem Klinkenrad 48 ge
bracht. Während des Rücklaufs greift der klauenförmige Teil
46a des Hakens 46 in das Klinkenrad 48 ein, wodurch das Klin
kenrad 48 um eine Teilung weiter gedreht wird. Synchron mit
dieser Drehbewegung wird auch das Zahnrad 53 um eine Teilung
weiter gedreht. Durch diese Drehbewegung wird der Verbindungs
teil 11f vorgeschoben, so daß der neue Binder 11 in einer
Bereitstellungsposition gehalten ist.
Die Bindevorrichtung gemäß der Erfindung ist in der vorstehend
beschriebenen Weise ausgeführt und betreibbar. Folglich können
durch eine Einhand-Bedienung des Hebels eine Reihe von Binde
operationen durchgeführt werden, bei welchen um ein zusammen
zubindendes Objekt ein Binder herumgelegt wird; ein überschüs
siger Teil des Binders wird abgeschnitten, der gebundene
Binder wird vorgeschoben und ein neuer Binder wird in Bereit
stellungsposition gehalten.
Der in Fig. 15 bis 32 gezeigte bandförmige Binder 11 ist in
einem Stück aus Kunststoff mit einer vergleichsweisen hohen
Steifigkeit hergestellt. Ein Ende des Binders 11 bildet eine
Einheit mit einem Sicherungsteil 63, das eine Durchgangsöff
nung 62 hat.
Ein beweglicher Teil 65 ist an einer oberen Fläche des Inneren
der Durchgangsöffnung 62 des Sicherungsteils 63 ausgebildet.
Der bewegliche Teil 65 enthält einen (sichernden) klauenarti
gen Teil 64, welcher mit einem Klinkenradteil in Eingriff
bringbar ist, wie später noch beschrieben wird. Ein Ende des
beweglichen Teils 65 ist keilförmig ausgebildet, so daß der
Endteil allmählich schmaler wird. Der so geformte Endteil des
beweglichen Teils 65 wirkt infolge der Elastizität des Materi
als wie eine Feder.
Das andere Ende des Binders 11 ist als ein Führungsteil 67
ausgebildet, welches in die Durchgangsöffnung 62 des Siche
rungsteil 63 zu verschieben ist. Dieses Führungsteil 67 ist
leicht konisch zulaufend und seine Dicke nimmt zur Spitze hin
allmählich ab, so daß es ohne weiteres in die Durchgangsöff
nung 62 geschoben werden kann.
Eine obere Fläche dieses Führungsteils 67 ist in Sägezahnform
ausgebildet, während dessen untere Fläche glatt ausgebildet
ist.
Der Führungsteil 67 wird bezüglich des Binders 11 zu dessen
Ende hin in der Dicke allmählich dünner, so daß das Vorschie
ben des Führungsteil 67 in die Durchgangsöffnung 62 des Siche
rungsteils 63 leicht und glatt erfolgt. Ein sägezahnförmiger
Teil 60 ist kontinuierlich an der oberen Fläche des Binders 11
ausgebildet, während ein glatter Teil 69a zwischen dem Binder
11 und dem Sicherungsteil 63 ausgebildet ist; ein anderer
glatter Teil 69b ist am distalen Ende des Führungsteils 67
ausgebildet. Folglich wird beim Zusammenbinden die obere
Flächenseite, welche mit dem sägezahnförmigen Teil 60 ausge
bildet ist, eine innere Fläche eines zu bildenden Rings und
dient als eine Art Widerlagerfläche wenn ein Objekt zusammen
zubinden ist.
In Fig. 15 sind ein erstes Verbindungsteil 71a und ein zweites
Verbindungsteil 71b vorgesehen. Das erste Verbindungsteil 71a
ist innerhalb und unterhalb der Sicherungsteile 63 der Binder
11 festgelegt, die in vorherbestimmten Abständen und parallel
zueinander angeordnet sind. Das zweite Verbindungsteil 71b ist
zwischen dem sägezahnförmig ausgebildeten Teil 60 und dem
Führungsteil 67 ausgebildet und unterhalb des sägezahnförmigen
Teils 60 festgelegt.
Das erste Verbindungsteil 71a und das zweite Verbindungsteil
71b sind parallel zueinander, d. h. senkrecht bezüglich des
Binders 11 ausgebildet. Die Einstückigkeit zwischen den ersten
und zweiten Verbindungsteilen 71a, 71b und den Bindern 11 wird
über ein Verbindungsteil 62 erreicht, wodurch eine Verbund
gruppierung gebildet ist.
Ein Binder 11 dieser Gruppierung wird zu einer U-Form gebogen,
wobei sich die Seite des Binders 11 mit dem sägezahnförmig
ausgebildeten Teil 60 innen befindet. Die beiden Verbindungs
teile 71a und 71b sind in eine vorher festgelegte Führungsnut
eingebracht und in einem Bereitstellungszustand gehalten. Ein
Ladeteil des Binders, welches die Anordnung darstellt, wird
vorwärts gerichtet geöffnet, um so als ein Einstellteil für
das zu bindende Objekt zu dienen. Wenn ein Steuerhebel einer
Bindevorrichtung betätigt wird, nachdem der Binder geladen
ist, und das zu bindende Objekt eingelegt ist, werden der
Verbindungsteil 72 nahe dem Führungsteil 67 und der Verbin
dungsteil 72 nahe dem Sicherungsteil 63 gleichzeitig geschnit
ten. Dann wird der freie Führungsteil 67 in die Durchgangsöff
nung 62 des Sicherungsteils 63 geschoben, und die Unterseite
(Außenseite des U-förmigen Binders) wird kontinuierlich mit
Hilfe eines Schubteils (Mitnehmers) verschoben, so daß der
Führungsteil 67 vollständig in die Durchgangsöffnung 62 einge
bracht wird, bis das vordere Ende des Führungsteils 67 aus dem
Durchgangsöffnung 62 herausgeschoben ist.
Dann wird das aus dem Durchgangsloch 21 herauskommende Füh
rungsteil 67 klemmend gehalten und gezogen, um die Länge zu
reduzieren. Wenn das vordere Ende des Führungsteils 67 in eine
Endstellung gebracht ist, die sich abhängig von der Größe des
zu bindenden Gegenstands ändert, wird das extra Längenstück
des Führungsteils 67 des Binders 11, welches von dem Siche
rungsteil 63 aus freiliegt, von dem Binder 11 abgeschnitten.
Auf diese Weise wird der Bindevorgang für einen zu bindenden
Gegenstand durchgeführt. Für das Erreichen des Bindezustands
drückt der dem Führungsteil 67 folgende Binder 11 einen Siche
rungsklauenteil 64, wenn er durch das Durchgangsloch 62 hin
durchgeht, so daß der bewegliche Abschnitt 65 abgesenkt wird.
Dann wird das sägezahnförmige Teil 60 in Eingriff mit dem
Sicherungsklauenteil 64 gebracht. Da die Klaue des sägezahn
förmigen Teils 60 eine vorher festgelegte Ausrichtung hat,
kann der Binder 11 je nach Notwendigkeit im Inneren des Durch
gangslochs 62 vorwärtsbewegt werden. Wenn der Binder 11 in die
festgelegte Position, d. h. die Endstellung gebracht ist,
stehen das sägezahnförmige Teil 60 und das Sicherungsklauen
teil 64 in einem stabilen Eingriff miteinander und das be
wegliche Teil 65 kehrt in seine Ausgangsstellung zurück.
Da das sägezahnförmige Teil 60 und das Sicherungsklauenteil 64
in einem solchen stabilen Eingriffszustand übereinander an
geordnet sind, bleibt zwischen dem Binder 11 und der Innen
wandfläche des Durchgangslochs 62 ein sehr kleiner Raum 73.
Wenn eine Kraft in die Rückziehrichtung auf den Binder 11 in
diesem Zustand ausgeübt wird, zieht das sägezahnförmige Teil
60 das Sicherungsklauenteil 64 aufgrund seiner Ausrichtung
hoch und der keilförmig zugeschnittene Abschnitt 66 wird
gespreizt und der bewegliche Teil 65 angehoben. Der Binder 11
kommt in innigen Kontakt 11 mit der Innenwandfläche im Durch
gangsloch 62, wodurch der Binder 11 nicht zurückgezogen werden
kann. Das bedeutet, daß der Binder 11 in einem vollständig
arretierten Zustand gehalten wird.
Der Binder 11 kann, wie in Fig. 22 und 23 gezeigt ist, so
aufgebaut sein, daß sowohl das Durchgangsloch 62a als auch der
Binder 11 in einer horizontalen Richtung längs der Oberseite
des Binders 11 ausgerichtet sind. In diesem Fall ist in dem
Durchgangsloch 62a das Sicherungsklauenteil 64a des sägezahn
förmigen Teils 60 aufgerichtet. Dadurch liegt das Führungsteil
67 längs der Oberseite des Binders 11 an und es wird kein
spezielles Beschneiden erforderlich.
Die Gruppierung der Binder 11 ist vorzugsweise von Anfang an
in eine U-Form gebogen, um sie an die Bindevorrichtung anzu
passen. Dadurch kann der Ladevorgang leichter durchgeführt
werden. Die Gruppierung 100 in Fig. 24 ist zu einer U-Form
vorgebogen. Die jeweiligen Führungsteile 67 und die entspre
chenden Sicherungsteile 63 sind in einem Stück der Verbin
dungsabschnitte 101 jeweils verbunden. Fig. 24 zeigt die
Verbindungsabschnitte 101 etwas größer als ihre tatsächliche
Länge. Sie können durch Punktschweißung erzeugt werden, was
hinsichtlich einer einfacheren Handhabung günstiger ist, wenn
der Binder 1 als Einzelelement abgeschnitten wird.
Die Gruppierung 100a von Fig. 25 hat Verbindungsteile 71a, 71b
und ist zu einer U-Form gebogen. Zur Bildung der Gruppierung
bzw. des Verbunds 100a mit der U-Form werden die Gruppierungen
in flacher Form mit Hilfe einer üblichen Form ausgeformt, was
in Fig. 26 gezeigt ist. Die flachen Gruppierungen 100a werden
dann sandwichartig zwischen zwei Heizeinrichtungen 103 und
103a gelegt, so daß die Bereiche, die in die U-Form gebogen
werden sollen, d. h. die Mittelbereiche der Binder 11 zwei bis
zehn Sekunden auf eine Temperatur von 200 bis 250°C erhitzt
werden, wobei die gegenüberliegenden Enden klemmend gehalten
werden. Dann geht das Verfahren zum nächsten Schritt über.
Anschließend wird die Gruppierung sandwichartig zwischen eine
untere Heizeinrichtung 104, in deren Oberseite eine U-förmige
Nut eingeformt ist, und eine domförmige obere Heizeinrichtung
105 eingelegt, die in die Nut 104a paßt; wonach ein Erhitzen
von eins bis fünf Sekunden auf eine Temperatur von 200 bis
250°C folgt.
Anschließend wird die erhitzte U-förmige Gruppierung 100
zwischen Kühlformhälften 106 und 107 mit der gleichen Form wie
die untere Heizeinrichtung 104 und die obere Heizeinrichtung
105 gehalten und fünf bis zehn Sekunden bei Raumtemperatur
gekühlt. Durch diese drei Schritte erhalten die Gruppierungen
100 und 100a ihre U-Form. Da die Gefahr besteht, daß der
vorstehende Teil des sägezahnförmigen Teils 60 während des
Erhitzens und Kühlens verformt und zerdrückt wird, können auf
gegenüberliegenden Rändern längs des sägezahnförmigen Teils 60
des Binders 11 hochstehende Schutzwände 108 ausgebildet wer
den. Bei diesem Aufbau befindet sich das Sicherungsklauenteil
64 zwischen den aufgerichteten Wänden 108 und in Eingriff mit
dem sägezahnförmigen Teil 60.
Claims (10)
1. Bindevorrichtung
- - mit einem Einsetzteil für die Aufnahme eines U-förmig gebogenen Verbunds aus in insgesamt gleichförmigen Abständen und parallel zueinander angeordneten und durch Abschnitte miteinander verbundenen Bindern, von den jeder auf seiner Oberseite eine Vielzahl von Eingriffs klauen und an seinem einem Ende einen Sicherungsteil aufweist,
- - mit einer ersten Schneideinrichtung zum Abschneiden eines Einzelbinders von dem Verbund durch eine Hebelbe tätigung,
- - mit einer Schubeinrichtung zum Schieben des so abge schnittenen Binders nach vorne,
- - mit einem gekrümmten Schwenkführungsarm zum Führen des distalen Endes des Binders zu dem Sicherungsteil,
- - mit einer Einschiebeinrichtung zum Schieben des distalen Endes des Binders in den Sicherungsteil,
- - mit einer Zieheinrichtung zum Ziehen des distalen Endes des aus dem Sicherungsteil vorstehenden Binders,
- - mit einer zweiten Schneideinrichtung zum Abschneiden des danach aus dem Sicherungsteil vorstehenden distalen Endes des Binders und
- - mit einer Transporteinrichtung zum Weiterführen des Binderverbunds entsprechend dem Intervall eines Binders.
2. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Hebel, der für die Ausführung der Arbeitsgänge
beginnend mit dem Abschneiden des Binders von dem Verbund
und endend mit dem abschließenden Zuschneiden des in den
Sicherungsabschnitt geführten und daraus vorstehenden
distalen Endes des Binders in einer einzigen Betätigung
ausgebildet ist.
3. Aus Kunststoff hergestellter Binder, insbesondere zur
Verwendung mit der Bindevorrichtung nach Anspruch 1 oder
2, gekennzeichnet durch ein ein Durchgangsloch aufweisen
des Sicherungsteil, das in einem Stück an einem Ende des
Binders ausgebildet ist, und durch ein einstückig am
anderen Ende ausgeführtes Führungsteil zum Einführen in
das Sicherungsteil, wobei das Führungsteil insgesamt
linear ausgebildet ist, so daß es an die Bindevorrichtung
anpaßbar und in das Durchgangsloch für ein glattes Binden
einführbar ist.
4. Binder nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen säge
zahnförmigen Teil, der durchgehend an seiner Oberseite
ausgebildet ist, wobei der Sicherungsteil mit einem Siche
rungsklauenabschnitt versehen ist, der mit dem sägezahn
förmigen Teil in Eingriff bringbar ist, wobei der Siche
rungsklauenteil an einem beweglichen Teil ausgebildet ist,
welches in einem Stück mit dem Sicherungsteil ausgebildet
ist.
5. Binder nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen säge
zahnförmigen Teil, der durchgehend an seiner Oberseite
ausgebildet ist, wobei das Führungsteil insgesamt über
einer Gesamtfläche von ihm mit einem Sägezahn so versehen
ist, daß, wenn das Führungsteil in einen Festziehabschnitt
der Bindevorrichtung eingeführt ist, der Festziehabschnitt
den Binder zuverlässig halten und festziehen kann, um die
gewünschte Bindewirkung zu erhalten.
6. Binder nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sie in einer Vielzahl in Abständen und parallel zu
einander angeordnet sind, wobei ein Paar von Verbindungs
teilen senkrecht zu den Bindern fest mit den Unterseiten
der Binder über Verbindungsabschnitte verbunden ist,
wodurch eine Verbundgruppierung erhalten wird.
7. Binder nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Verbin
dungsteil an einem Abschnitt an der Unterseite des Siche
rungsteils und das andere Verbindungsteil an der Innen
seite eines Bereichs in der Nähe des gebogenen Bereichs
des Führungsteils angeordnet ist.
8. Binder nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine
Vorbiegung zu einer U-Form.
9. Binder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vielzahl der parallel in vorgegebenen Abständen angeord
neten Binder angrenzend an die Führungsteile und angren
zend an die Sicherungsteile jeweils durch Verbindungs
elemente verbunden sind, wodurch eine Verbundgruppierung
erreicht wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Binders, insbesondere nach
einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
ein insgesamt mittleren Bereich einer Gruppierung von
Bindern, die im flachen Zustand vorliegen, erhitzt und zu
einer U-Form mit Hilfe einer Heizeinrichtung geformt wird,
die eine U-förmige Nut hat, wobei die gegenüberliegenden
Enden der Verbundgruppierung klemmend gehalten sind, und
der Verbund aus Bindern durch eine Kühlform gekühlt wird,
die ebenfalls eine U-förmige Nut aufweist.
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