DE19816001A1 - Fensterschließer mit Verriegelungsvorrichtung - Google Patents
Fensterschließer mit VerriegelungsvorrichtungInfo
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Abstract
Es wird ein Fensterschließer beschrieben. Er weist ein Schließergehäuse (11) auf, das im Flügel (1) integriert angeordnet ist. In dem Schließergehäuse (11) ist eine Schließfeder und eine hydraulische Dämpfungseinrichtung angeordnet. Das Abtriebsglied des Schließers ist mit einem Gleitarm (12) verbunden, der in einer rahmenseitigen Führungsschiene (14) geführt ist. Das Abtriebsglied des Fensterschließers (11) ist mit einer im Flügel geführten Treibstange (9) verbunden, die Riegelglieder (4) aufweist, die mit Schließblechen (4a) am Blendrahmen (13) zusammenwirken. Beim manuellen Öffnen des Flügels (1) wird die Schließerfeder geladen, der Schließvorgang erfolgt sodann unter Wirkung der Schließerfeder selbsttätig, wobei in der Schließlage des Fensters die Treibstange selbsttätig zur Verriegelung betätigt wird.
Description
Die Erfindung betrifft einen Beschlag mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Aus der DE 31 40 855 A1 ist eine über ein Gestänge betätigte Oberlichtöffner
schere für einen Klapp- oder Kippfensterflügel bekannt, die eine in die Schere
integrierte Verriegelungsvorrichtung aufweist. Die Verriegelung des Flügels er
folgt dadurch, daß ein Gelenkbolzen, der die beiden Scherenarme verbindet, in
Schließstellung während des Verriegelungshubs der Stellstange eine Verriege
lungsnase hintergreift, die an einem vom Stellgestänge betätigten Schiebeteil
angeordnet ist.
Ferner sind Treibstangenbeschläge für Fenster bekannt, die in einer Rahmennut
des Fensterflügels angeordnet sind, wobei die in der Nut verschiebbare
Treibstange Riegelglieder trägt, die mit blendrahmenseitigen Riegelblechen zu
sammenwirken. Derartige Treibstangenbeschläge werden üblicherweise über
einen Handgriff manuell betätigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbsttätige Schließvorrichtung
für einen vorzugsweise angetriebenen Flügel eines Fensters oder einer Tür zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 oder des An
spruchs 2 gelöst.
Der erfindungsgemäße Beschlag kann einen mechanischen Energiespeicher,
vorzugsweise ein Federelement aufweisen, welcher beim manuellen Öffnen
oder Schließen des Flügels aufgeladen wird und dessen gespeicherte Energie
zum selbsttätigen Schließen bzw. Öffnen des Flügels sowie zur Aktivierung
und Betätigung der Verriegelungsvorrichtung in Geschlossenstellung des Flü
gels genutzt wird.
Der Energiespeicher ist vorzugsweise im Rahmenprofil des Fensterflügels an
geordnet. Seine Abtriebswelle ist mit einem Ende eines kraftübertragenden Ge
stänge drehfest verbunden, dessen anderes Ende mit einem Gleiter gekoppelt
ist. Der Gleiter wird in einer im Blendrahmen vorzugsweise integrierten Gleit
schienenprofil geführt. Hierdurch wird eine optisch ansprechende Anordnung
erreicht.
Der geöffnete Flügel wird mittels eines Rastmechanismus in der Offenstellung
oder Schließstellung festgehalten. Über ein Zeitglied, dessen Zeitkonstante
eingestellt werden kann, wird nach Ablauf der Zeitkonstante der Rastmecha
nismus entriegelt und der Flügel freigegeben. Mittels der im Energiespeicher
gespeicherten Energie wird der Flügel geschlossen bzw. geöffnet.
Die Feststellvorrichtung für den geöffneten bzw. geschlossenen Flügel kann
vorteilhafterweise zusammen mit einer elektrischen Vorrichtung zum Schließen
und/oder Öffnen des Flügels kombiniert werden. Die Zeitkonstante des Zeit
glieds dann über eine elektronische Steuerungsvorrichtung einstellbar sein.
Der Energiespeicher kann durch die Öffnungs- oder Schließbewegung des Flü
gels oder durch Drehen des Fenstergriffs, vorzugsweise Kurbelgriff, oder durch
Betätigung eines Betätigungshebels geladen werden.
In Geschlossenstellung des Flügels wird der Flügel durch eine vorzugsweise
flügelfeste oder blendrahmenfeste Stellstange, die mit Riegelelementen gekop
pelt ist, verriegelt. Dabei greifen die Riegelelemente in entsprechende Ausspa
rungen im Blendrahmen ein und verbinden den Flügel kraft- und formschlüssig
mit dem Blendrahmen. Die Verriegelung erfolgt selbsttätig mittels der im Ener
giespeicher gespeicherten Energie. Durch die Verriegelung des Flügels mit dem
Blendrahmen wird verhindert, daß der Flügel von außen aufgedrückt werden
kann. Dadurch ist ein wirksamer Einbruchschutz gegeben.
Der Energiespeicher wirkt vorteilhafterweise mit einer vorzugsweise hydrauli
schen Dämpfungsvorrichtung im Inneren des Schließergehäuses zusammen,
die die Schließbewegung des Flügels steuert und die Schließgeschwindigkeit
regelt.
Die erfindungsgemäße Schließvorrichtung dient dem Zweck, ein geöffnetes
Fenster nach Ablauf einer einstellbaren Zeit selbsttätig zu schließen und zu
verriegeln. Dies ist beispielsweise für die Belüftung von Bädern oder Toiletten
nützlich. Bei alternativen Ausführungen ist eine selbsttätige Öffnungseinrich
tung mit Energiespeicher zum selbsttätigen Öffnen vorgesehen.
Die Vorrichtung kann in Drehfenstern, Dreh-Kippfenstern, Klappfenstern und
Wendefenstern angeordnet sein, vorzugsweise leicht integrierbar und einfach
zu bedienen.
Der erfindungsgemäße Fensterschließer oder Fensteröffner kann vorteilhafter
weise mit einem elektrischen Antrieb zum Öffnen oder Schließen des Flügels
zusammenwirken.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen,
die nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert werden.
Die Erfindung wird nun anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungs
beispiele näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eines Drehfensters mit selbsttätigem Fen
sterschließer in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 in schematischer Darstellung einen Kippflügel mit Oberlichtöffner, der
mit einem selbsttätigen Schließer zusammenwirkt.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Drehfenster mit einem Fen
sterflügel 1 mit erfindungsgemäßer selbsttätiger Schließvorrichtung 11. Der
Flügel 1 schließt in seiner Geschlossenstellung mit einem fest mit der Wand 2
verbundenen Blendrahmen 13 ab. Der Flügel 1 ist in Scharnierbändern 15 um
seine vertikale Achse drehbar am Blendrahmen 13 gelagert.
Der Fensterschließer 11 ist im oberen Teil des Rahmenprofils 5 des Flügels an
geordnet. In der Schließvorrichtung wirken ein Energiespeicher, beispielsweise
einer Feder, ein mit dem Energiespeicher zusammenwirkenden Getriebe, bei
spielsweise ein Zahnradgetriebe, eine vorzugsweise hydraulischen Dämpfungs
vorrichtung sowie einer Vorrichtung zum Festhalten des Flügels in geöffneter
Stellung zusammen.
Die Schließvorrichtung 11 wirkt mit Stellstangen 7, 9 zusammen, die in Rah
mennuten des Flügelprofils geführt werden. Die Stellstangen sind über eine
Umlenkvorrichtung 8, beispielsweise einem Umlenkband, miteinander verbun
den, die die vertikale Bewegung der Stellstange 7 mit der horizontalen Bewe
gung der Stellstange 9 koppelt. Auf den Stellstangen 7, 9 sind Verriegelungse
lemente 4 angeordnet, die fest mit der Stellstange verbunden sind.
Die Verriegelungselemente greifen in Geschlossenstellung des Flügels in korre
spondierende Aussparungen 4a eines auf dem Blendrahmen angeordneten
Schließblechs ein und verriegeln in einem Verriegelungshub der Stellstangen
den Fensterflügel mit dem Blendrahmen.
Die Stellstange 7 ist an ihrem oberen Ende über eine Umlenkvorrichtung 8 mit
dem rechten Ende der Stellstange 9 verbunden, die innerhalb des oberen Teils
des Fensterrahmens 5 in einer Rahmennut horizontal verschiebbar gelagert ist.
Die Stellstange 7 ist ebenfalls in einer Rahmennut gelagert und vertikal ver
schiebbar. Das linke Ende der Stellstange 9 ist mit dem Eingangsglied des Fen
sterschließers 11 gekoppelt und beispielsweise als Zahnstange ausgebildet, die
mit einer Verzahnung des Getriebeeingangs des Fensterantriebs 11 in Eingriff
ist.
Der Drehgriff 6 ist an der rechten Seite des Flügels auf dem Rahmen 5 ange
ordnet und über ein Getriebe 3 mit der Stellstange 7 verbunden.
Die Schließerwelle 10 bildet das Abtriebsglied der Schließvorrichtung 11 und
durchdringt das Rahmenprofil 5 nach oben durch eine Öffnung im Rahmen
profil. Die Schließerwelle ist mit dem schließerseitigen Ende des kraftübertra
genden Gestänges 12 drehfest verbunden. Das andere Ende des Gestänges ist
über ein nicht dargestelltes Gleitstück innerhalb einer im oberen Blendrahmen
profil 13 angeordneten Gleitschiene 14 horizontal beweglich gelagert und ge
führt. Das Gestänge 12 durchgreift das Blendrahmenprofil durch eine horizon
tale Nut, hinter der die Geleitschiene angeordnet ist. Bei einem abgewandelten
Ausführungsbeispiel gegenüber Fig. 1 greift ein am freien Ende des Gestän
ges 12 angeordneter Gleiter in die von unten offene Gleitschiene ein, die im
Falzbereich des horizontalen Blendrahmenholms angeordnet ist.
Der Flügel wird in seiner Offenstellung von einer hier nicht dargestellte Arre
tiervorrichtung festgehalten, die im Inneren des Fensterschließers 11 angeord
net ist. Die Arretiervorrichtung für die Offenstellung des Flügels wird von ei
nem Zeitglied gesteuert, das im Fensterschließer 11 angeordnet ist. Nach Ab
lauf der einstellbaren Zeitkonstante wird die Arretierung freigegeben und der
Flügel mittels der im Energiespeicher gespeicherten Energie geschlossen. Dabei
dämpft die mit dem Fensterschließer verbundene Dämpfervorrichtung die
Schließbewegung und steuert ihre Geschwindigkeit.
Vor dem Öffnen des Fensterflügels 1 wird der Griff 6 manuell in Öffnungsstel
lung gedreht. Hierdurch wird der Eingriff der Verriegelungselemente in die
Aussparungen des Blendrahmens aufgehoben und damit der Flügel entriegelt.
Der Flügel kann geöffnet werden, wobei der Energiespeicher geladen wird.
Beim Öffnen wird dann über das Gestänge 12 die Schließerwelle 10 verdreht
und über ein Getriebe innerhalb des Fensterschließers 11 der mechanischer
Energiespeicher, der innerhalb der Schließvorrichtung 11 angeordnet ist, gela
den.
Wenn das Fenster geöffnet wurde und von der Arretiervorrichtung in geöffne
ter Stellung festgehalten wird, so wird die Arretierung nach Ablauf der Zeit
konstante des Zeitglieds freigegeben und das Fenster durch den Fensterschlie
ßer 11 mittels der im Energiespeicher gespeicherten Energie geschlossen. Nach
dem Schließen des Flügels werden in Geschlossenstellung des Flügels die
Stellstangen 7, 9 mittels der im Energiespeicher gespeicherten Energie ver
schoben, d. h. in Geschlossenstellung des Flügels werden die Stellstangen in
einem Verriegelungshub verschoben. Die Umlenkvorrichtung 8 überträgt die
Bewegung der Stellstange 9 auf die Stellstange 7 und bringt dabei die Verrie
gelungselemente 4 mit den Aussparungen im Blendrahmen in Eingriff, um den
Flügel sicher mit dem Schließblech im Blendrahmen 13 zu verriegeln.
Dabei wird auch der Drehgriff 6 über die Stellstange und das Getriebe in seine
Geschlossenstellung gedreht.
Der Fensterschließer 11 verfügt über eine Freilaufvorrichtung, die es ermög
licht, den Flügel manuell vor Ablauf der Zeitkonstante des Zeitglieds zu schlie
ßen, ohne den Schließermechanismus zu beschädigen.
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung einen Kippfensterflügel 20, bei
spielsweise von einem Oberlichtfenster, der um seine horizontale Achse dreh
bar in Scharnierbändern 15 am wandfesten Blendrahmen 13 gelagert ist. Der
Kippflügel wird durch Umlegen eines Hebels 21 geöffnet, der in einem wandfe
sten Getriebe 26 um seine horizontale Achse drehbar gelagert ist. Der Aus
gang des Hebelgetriebes ist mit einem kraftübertragenden Gestänge 22 ver
bunden. Das Gestänge wird beim Betätigen des Hebels 21 durch das Getriebe
parallel zur Wand vertikal verschoben. Die Stellstange 22 ist in ein oberes Ge
stängeteil 22b und ein unteres Gestängeteil 22a geteilt. Zwischen den beiden
Gestängeteilen ist der Fensterschließer 28 wandfest angeordnet. Er weist ei
nen Energiespeicher, hier als Feder ausgeführt, ein Getriebe, eine Dämpfervor
richtung sowie eine Feststellvorrichtung zum Offenhalten des Flügels auf, die
im Gehäuse des Fensterschließers 28 angeordnet sind. Das obere Ende des
Gestängeteils 22a ist mit dem Eingangsglied des Getriebes gekoppelt, es ist
beispielsweise als Zahnstange ausgebildet und mit einer Verzahnung des Ge
triebeeingangs des Fensterantriebs 11 in Eingriff. Das untere Ende des Gestän
geteils 22b ist mit dem Abtriebsglied des Getriebes gekoppelt und beispiels
weise ebenfalls als Zahnstange ausgebildet und mit einer Verzahnung des Ge
triebeausgangs des Fensterantriebs 11 in Eingriff.
Das obere Ende des Gestängeteils 22b ist mit der Umlenkvorrichtung 30, bei
spielsweise einem Umlenkband, verbunden, das die vertikale Translationsbe
wegung des Gestänges 22 in eine Horizontalbewegung der Betätigungsstange
32 umwandelt.
Die Betätigungsstange 32 ist auf dem oberen Teil des Blendrahmens 15 hori
zontal verschiebbar gelagert. Sie ist an ihrem Ende mit einer horizontalen Aus
stellschere 35 verbunden. Wird zum Öffnen des Flügels der Hebels 21 manuell
betätigt, so wird über das Gestänge 22, die Umlenkvorrichtung 30 und die Be
tätigungsstange 32 die horizontal bewegliche Ausstellschere 35 vom Blen
drahmen weg ausgestellt und der Flügel geöffnet. Gleichzeitig wird der Ener
giespeicher, der über das Getriebe im Fensterschließer mit der Stellstange ver
bunden ist, geladen.
Wie in Fig. 1 beschrieben wird in Offenstellung des Flügels eine Arretiervor
richtung im Innern des Fensterschließers 28 zum Festhalten der Stellstange
und damit des Flügels aktiviert. Die Arretiervorrichtung wird durch ein Zeitglied
nach Ablauf einer Zeitkonstante wieder freigegeben und der Flügel wird durch
die im Energiespeicher gesammelte Energie geschlossen. Dabei dämpft die im
Fensterschließer angeordnete Dämpfungsvorrichtung die Schließbewegung und
steuert ihre Geschwindigkeit.
Der in der Oberlichtschere integrierte Verriegelungsmechanismus wirkt ähnlich
wie in der DE 31 40 855 A1 beschrieben. Ein Gelenkbolzen der Ausstellschere
35 wird in Schließstellung während des Verriegelungshubs der Betätigungs
stange 32 von einer Verriegelungsnase hintergriffen, die an einem von der
Betätigungsstange 32 betätigten Schiebeteil angeordnet ist. Hierdurch wird die
Ausstellschere und damit der Flügel verriegelt.
Der Fensterschließer bewegt während des Verriegelungshubs der Betätigungs
stange 32 über die Umlenkvorrichtung 30, das Gestänge 22 und das Getriebe
26 den Hebel 21 in seine Geschlossenstellung.
Auch bei dieser Ausführung des erfindungsgemäßen Fensterschließers sorgt
eine Freilaufvorrichtung im Fensterschließer dafür, daß das Fenster bereits vor
Ablauf der Zeitkonstante des Zeitglieds manuell durch Umlegen des Hebels 21
geschlossen werden kann, ohne daß die Schließvorrichtung beschädigt wird.
1
Fensterflügel, Drehflügel
2
Wand
3
Getriebe (für Drehgriff
6
)
4
Verriegelungselement
4
a Aussparung im Schließblech
5
Rahmen
6
Drehgriff
7
Stellstange
8
Umlenkvorrichtung
9
Stellstange
10
Schließerwelle
11
Fensterschließer, Fensterantrieb
12
kraftübertragendes Gestänge
13
Blendrahmen
14
Gleitschiene
15
Scharnierbänder
20
Klappfenster
21
Hebel
22
Stellstange
22
a unterer Gestängeteil
22
b oberer Gestängeteil
26
Getriebe
28
Fensterschließer
30
Umlenkvorrichtung
32
Betätigungsstange
35
Ausstellschere
Claims (19)
1. Beschlag für einen Flügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen,
mit einer Verriegelungseinrichtung, über die der Flügel in der Geschlossen lage verriegelbar ist,
vorzugsweise mit einem manuellen oder automatischen, vorzugsweise selbsttätigen Antrieb zum Schließen und/oder Öffnen des Flügels,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Energiespeicher vorge sehen ist, der mit der Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt und der beim Öffnen oder beim Schließen des Flügels geladen und zur selbsttäti gen Verriegelung und/oder Entriegeln entladen wird.
mit einer Verriegelungseinrichtung, über die der Flügel in der Geschlossen lage verriegelbar ist,
vorzugsweise mit einem manuellen oder automatischen, vorzugsweise selbsttätigen Antrieb zum Schließen und/oder Öffnen des Flügels,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Energiespeicher vorge sehen ist, der mit der Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt und der beim Öffnen oder beim Schließen des Flügels geladen und zur selbsttäti gen Verriegelung und/oder Entriegeln entladen wird.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Energiespeicher ein Teil des Antriebs ist und daß der Energiespei
cher bei der Öffnungsbewegung oder bei der Schließbewegung geladen
und zum selbsttätigen Schließen bzw. Öffnen entladen wird.
3. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung eine Stellstange
aufweist oder mit einer Stellstange verbunden ist, die mit Verriegelungse
lementen gekuppelt ist und mit dem Energiespeicher zusammenwirkt.
4. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, insbesondere An
spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Energie
speicher mit einer Stellstange zusammenwirkt, die im oder auf dem Flügel
geführt ist, vorzugsweise verschiebbar in einer Flügelrahmennut, wobei
vorzugsweise vorgesehen ist, daß die Stellstange als Treibstange eines in
der Flügelrahmennut montierbaren Treibstangenfensterbeschlags ausgebil
det ist.
5. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher flügelseitig, vorzugsweise
im oder auf dem Flügelrahmen angeordnet ist.
6. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher blendrahmenfest oder
wandfest angeordnet ist.
7. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher mit einer Dämpfungsein
richtung, vorzugsweise einer hydraulischen Dämpfungsvorrichtung zu
sammenwirkt.
8. Beschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Energiespeicher und die Dämpfungsvorrichtung in einem gemein
samen Gehäuse angeordnet sind.
9. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher und/oder das mit dem
Energiespeicher zusammenwirkende Stellgestänge mit einem zwischen
Flügel und dem ortsfesten Rahmen abgestützten kraftübertragenden Ge
stänge verbunden ist.
10. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher mit einer Feststellvorrich
tung zusammenwirkt, über die der Flügel in einer geöffneten Stellung arre
tierbar ist.
11. Beschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Energiespeicher und/oder die Feststellvorrichtung mit einem Zeit
glied gekoppelt ist, das die Arretierung des Flügels in Offenstellung erst
nach Ablauf einer Zeitkonstante freigibt und die Schließbewegung des Flü
gels initiiert.
12. Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitkonstante des Zeitglieds einstellbar ist, wobei vorzugsweise
vorgesehen ist, daß das Zeitglied als elektronische Steuerungseinrichtung
ausgebildet ist.
13. Beschlag nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zeitglied im Gehäuse des Antriebs und/oder des
Energiespeichers und/oder der Feststellvorrichtung integriert ist.
14. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Laden des Energiespeichers durch Drehen
eines Betätigungsgriffs erfolgt, der über ein Getriebe mit den Stellstangen
oder einem kraftübertragenden Gestänge verbunden ist, durch die die Be
wegung des Betätigungsgriffs auf ein Eingangsglied, vorzugsweise Getrie
beeingangsglied des Antriebs übertragen wird, wobei das Eingangsglied
bzw. das Getriebe mit dem Energiespeicher gekoppelt ist.
15. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Laden des Energiespeichers durch die
manuell betätigte Öffnungsbewegung des Flügels erfolgt, wobei ein
kraftübertragendes Gestänge vorgesehen ist, dessen eines Ende über einen
Gleiter in einer am ortsfesten Blendrahmen angeordneten Gleitschiene ge
führt ist und dessen anderes Ende mit einem Abtriebsglied, vorzugsweise
mit einer Abtriebswelle des Antriebs und/oder des Energiespeichers ver
bunden ist.
16. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher und/oder der Antrieb in
Drehfenstern, Drehkippfenster, Kippfenstern, Klappfenster, Wendefenstern
oder Oberlichtfenstern eingesetzt wird.
17. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher und/oder der Antrieb mit
einer Freilaufeinrichtung verbunden ist, die es ermöglicht, den Flügel ma
nuell vor Ablauf der Zeitkonstante des Zeitglieds zu schließen.
18. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Energiespeicher mit einem elektrischen
Motor zum motorischen Schließen und/oder motorischen Öffnen des Flü
gels gekoppelt ist.
19. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Einrichtung, die den Energiespeicher und
die Dämpfungsvorrichtung enthält, ein manueller Türschließer, vorzugs
weise hydraulischer Türschließer, eingesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998116001 DE19816001A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Fensterschließer mit Verriegelungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998116001 DE19816001A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Fensterschließer mit Verriegelungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19816001A1 true DE19816001A1 (de) | 1999-10-14 |
Family
ID=7864160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998116001 Withdrawn DE19816001A1 (de) | 1998-04-09 | 1998-04-09 | Fensterschließer mit Verriegelungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19816001A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1998
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