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DE19816997A1 - Dachrandverkleidung für Flachdächer o. dgl. - Google Patents

Dachrandverkleidung für Flachdächer o. dgl.

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Publication number
DE19816997A1
DE19816997A1 DE1998116997 DE19816997A DE19816997A1 DE 19816997 A1 DE19816997 A1 DE 19816997A1 DE 1998116997 DE1998116997 DE 1998116997 DE 19816997 A DE19816997 A DE 19816997A DE 19816997 A1 DE19816997 A1 DE 19816997A1
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Germany
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support
roof edge
leg
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cladding according
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Withdrawn
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DE1998116997
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KIRCHHAMMER GEB GUTSCHER
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KIRCHHAMMER GEB GUTSCHER
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/15Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs
    • E04D13/155Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs retaining the roof sheathing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachrandverkleidung für Flachdächer o. dgl., bestehend aus einem Blendenprofil, einzelnen Haltern für letzteres, einem Trägerprofil für die Dachhaut und aus mittels mindestens einem Auflageschenkel am Dachrand befestigbaren Tragvorrichtungen für das Trägerprofil. Jede Tragvorrichtung weist an ihrem mindestens einen Auflageschenkel einen hochragenden Stützteil mit einem dazu schräg verlaufenden Halteschenkel auf. Das Trägerprofil weist auf einer Seite eine Aufnahme zum zumindest im wesentlichen formschlüssigen Aufnehmen von mehreren mit ihren jeweiligen Halteschenkeln von vorn oder vom Trägerprofilende her in die Aufnahme eingebrachten Stützteilen auf. Das Trägerprofil bildet zusammen mit mehreren eingebrachten und daran unverlierbar gehaltenen Stützteilen eine Montageeinheit und dient als Ausrichthilfe beim Ausrichten zumindest zweier Stützteile, die sich im Abstand voneinander befinden, und Befestigen mit ihren Auflageschenkeln.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachrandverkleidung für Flachdächer od. dgl. der im Oberbegriff des Anspruchs 1 de­ finierten Art.
Es ist eine Dachrandverkleidung dieser Art bekannt (DE 33 36 915 A1), bei der die den hochragenden Befestigungsschenkel sowie den am Dachrand befestigbaren Auflageschenkel aufweisende Tragvorrichtung aus einem einstückigen Winkelteil besteht und das Trägerprofil mit einem gerundeten oberen Rand lose auf einen abgerundeten Kopfteil des Halters auflegbar ist. Bei dieser Dachrandverkleidung werden zunächst die winkelförmigen Tragvorrichtungen am Dachrand befestigt. Die Dachhaut kann noch nicht verlegt werden, weil es zunächst der Anbringung der Halter an den Tragvorrichtungen bedarf, um auf den ge­ rundeten Kopfteil der Halter das Trägerprofil lose auflegen zu können, über das dann die Dachhaut hinweggeführt wird. Soll bei der Montage ein abgedichtetes Dach erreicht werden vor Anbringung des Blendenprofiles, so müssen also nicht nur die Tragvorrichtungen, sondern auch an letzteren die Halter ange­ bracht werden. Die Ausrichtung der einzelnen Tragvorrichtungen am Dachrand ist aufwendig, vergegenwärtigt man sich, daß das Trägerprofil eine relativ große Länge hat, z. B. von 4 m, und über diese Länge möglichst horizontal verlaufen sollte. Da das Trägerprofil beim Anbringen der Tragvorrichtungen nicht zur Verfügung steht, ist deren Ausrichtung und Be­ festigung umso schwieriger und nur in aufwendiger Weise unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln möglich. Wird ober­ seitig des Dachrandes eine Wärmedämmung aufgebracht, was heutzutage allgemein üblich ist, so läßt sich die bekannte Dachrandverkleidung dann nur verwenden, wenn auf den Dach­ rand Holzrandbohlen aufgesetzt und damit verbunden werden. Je größer der Querschnitt der Wärmedämmung ist, umso höher muß dann der Aufbau solcher Dachrandbohlen sein. Diese liegen in der Regel mit einem Querschnitt von etwa 50 mm vor, wobei nur maximal drei Holzrandbohlen übereinander plaziert werden dürfen. Dies reicht mitunter als Gesamt­ höhe nicht aus, um einen entsprechenden, demgegenüber größeren Querschnitt einer oberen Wärmedämmung auszu­ gleichen. Außerdem ist der Einsatz von Holzrandbohlen auf­ wendig. Diese sind teuer und relativ schwer und aufwendig montierbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dachrand­ verkleidung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so auszubilden, daß diese eine einfacherere Aus­ richtung der Tragvorrichtungen ermöglicht.
Diese Aufgabe ist bei einer Dachrandverkleidung der ein­ gangs genannten Art gemäß der Erfindung durch die Merk­ male im Anspruch 1 gelöst. Dies ermöglicht eine schnellere, bessere und leichtere Einstellung der einzelnen Tragvor­ richtungen und gewährleistet eine gute Ausrichtung des Trägerprofils, ohne daß es beim Ausrichten und Befestigen der Tragvorrichtungen für die Ausrichtung besonderer Hilfsmittel bedarf; denn das Trägerprofil dient selbst als Ausrichthilfe nach Art eines Lineals, in dem darin unver­ lierbar gehaltene Tragvorrichtungen beim Ausrichten und Befestigen stabilisiert sind. Dabei reicht es z. B., wenn an jedem Ende eine Tragvorrichtung im Trägerprofil ausge­ richtet und zunächst am Dachrand befestigt wird, wobei weitere dazwischen befindliche Tragvorrichtungen dann dadurch, daß auch diese im Trägerprofil aufgenommen sind, bereits lagerichtig positioniert sind und am Dachrand befestigt werden können, ohne daß es auch für diese wei­ teren Tragvorrichtungen aufwendiger Einstellarbeiten bedarf. Da nach dem Anbringen bereits das Trägerprofil fixiert ist, und zwar unverlierbar und so, daß es auch bei angreifenden Windkräften sicher am jeweiligen Halte­ schenkel des jeweiligen Stützteils gehalten ist, läßt sich das Trägerprofil zugleich dazu heranziehen, daß nach Aufbringen oberseitiger Wärmedämmungen mit oder ohne Abdichtung das Trägerprofil mit seiner Unterkante von oben her auf die Wärmedämmung aufstößt und diese niederhalten kann. In vorteilhafter Weise ist damit über das Träger­ profil die Wärmedämmung gegen Abheben durch Wind. od. dgl. gesichert.
Von Vorteil ist ferner, daß die Tragvorrichtungen eine ausreichende Höhe ermöglichen und die Voraussetzungen für eine Schwenkverstellbarkeit und/oder Vertikalverstellbar­ keit bieten, so daß selbst bei querschnittsdicken ober­ seitigen Wärmedämmungen mit oder ohne Abdichtung sonst benötigte Holzrandbohlen eingespart werden können, wodurch der Montageaufwand und die Kosten weiter gesenkt werden.
Weitere Erfindungsmerkmale und Ausgestaltungen ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen 2 bis 30. Je nach Gestaltung bietet die Dachrandverkleidung eine viel­ fältige Verstell- und Einstellmöglichkeit mit jeweiliger Fixierung der eingestellten Position. Von Vorteil ist auch, daß je nach Höhe des Blendenprofils entsprechend angepaßte Halter zusammen mit im übrigen unveränderten Tragvorrichtungen verwendet werden können. Die Trag­ vorrichtungen lassen sich aus kostengünstigen Bauteilen gewissermaßen bausatzmäßig je nach Bedarf zusammensetzen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wodurch je­ doch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale sowie auch die allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere Bestand­ teile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervor­ gehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen vertikalen Schnitt einer fertig montierten Dachrandverkleidung für Flachdächer od. dgl. gemäß einem ersten Aus­ führungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Auflage­ schenkels der Dachrandverkleidung in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht des Auflageschenkels in Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht des Stützteils der Dachrandverkleidung in Fig. 1,
Fig. 5 eine Ansicht in Pfeilrichtung V des Stützteils in Fig. 4,
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht eines Halters der Dachrandverkleidung in Fig. 1,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht einer Klammer der Dachrandverkleidung in Fig. 1,
Fig. 8 einen schematischen vertikalen Schnitt einer Dachrandverkleidung gemäß einem zweiten Aus­ führungsbeispiel,
Fig. 9 eine schematische Seitenansicht eines Stütz­ teils der Dachrandverkleidung in Fig. 8,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht eines Stütz­ teils für eine Dachrandverkleidung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 ist eine Dachrandverkleidung 10 gezeigt, die ein im Querschnitt etwa -förmiges Blendenprofil 11 mit verti­ kalem Blendenschenkel 12, oberem Flansch 13 und unterem Flansch 14 aufweist. Der obere Flansch 13 geht über in einen zum Dachrand 15 schräg nach unten abgewinkelten Schenkel.
Zur Befestigung der Dachrandverkleidung 10 am Dachrand 15 dienen in Abstand voneinander am Dachrand 15 anzubringende Tragvorrichtungen 16 und Halter 17. Beim gezeigten Aus­ führungsbeispiel ist im Bereich des Dachrandes 15 eine außenseitige, vertikale Wärmedämmung 18 und eine ober­ seitige, horizontale Wärmedämmung 19, jeweils mit oder ohne Abdichtung darüber, vorgesehen.
Jeder Halter 17 weist einen vertikalen Schenkel 20 auf, an dessen unterem Ende ein Schieber 21 üblicher Gestaltung verschiebbar gehalten ist, der unter der Wirkung einer Feder steht und nach unten gegen den unteren Flansch 14 gedrückt ist.
Die Dachrandverkleidung 10 weist ferner ein Trägerprofil 22 für die Dachhaut 23 auf. Das Trägerprofil 22 hat eine relativ große Länge z. B. bis zu 4 m. Das Trägerprofil 22 verläuft in Fig. 1 von links oben schräg nach unten zum Dachrand 15 hin und ist mittels der einzelnen Tragvor­ richtungen 16 derart gehalten, daß es mit seiner Unterkante 24 von oben her auf der Wärmedämmung 19 im wesentlichen aufstößt und diese niederhält. Am oberen Rand, der der Unterkante 24 gegenüberliegt, ist das Trägerprofil 22 etwa bogenförmig bei 25 gekrümmt. Die Dachhaut 23 ist über das Trägerprofil 22 geführt einschließlich des oberen bogen­ förmigen Randes 25 und hängt von dort frei herab. Im Bereich des bogenförmigen Randes 25 ist die Dachhaut 23 mittels eines Klemmprofils 26 gehalten.
Jeder Halter 17 ist mittels einer hochschiebbaren Klammer 27, die z. B. als Rechteckrohr ausgebildet ist (Fig. 7), lösbar an einem hochragenden Befestigungsschenkel 28 einer zugeordneten Tragvorrichtung 16 gehalten. Die Klammer 27 kann im Inneren auf beiden einander gegenüberliegenden Breitseiten bei 29 gezahnt sein, wobei diese Zahnung 29 durch einander abwechselnde vertikale Rillen bzw. Stege gebildet sein kann. Die Klammer 27 hält den Befestigungs­ schenkel 28 und den vertikalen Schenkel 20 zusammen. Durch Hochschieben der Klammer 27 sind beide voneinander lösbar und damit der Halter 17 von der Tragvorrichtung 16. Die Klammer 27 ist unverlierbarer Teil des Halters 17, auf dessen Schenkel 20 sie aufgeschoben wird, bevor anschließend als untere Verliersicherung der Schieber 21 angebracht wird.
Jede Tragvorrichtung 16 ist zumindest zweiteilig. Sie besteht aus einem Stützteil 30 einerseits und mindestens einem am Dachrand 15 befestigbaren Auflageschenkel 40 andererseits, wobei der hochragende Befestigungsschenkel 28 einstückiger Bestandteil des Stützteiles 30 ist. Somit weist jede Tragvorrichtung 16 einen an ihrem mindestens einen Auflageschenkel 40 zumindest schwenkverstellbar und in der eingestellten Stellung feststellbar gehaltenen hochragenden Stützteil 30 mit einem dazu schräg verlaufenden Halte­ schenkel 31 auf, der dem Trägerprofil 22 zugeordnet ist.
Das Trägerprofil 22 weist auf der Seite, die ihrer Auflage­ seite für die Dachhaut 23 abgewandt ist, eine Aufnahme 52 zum zumindest im wesentlichen formschlüssigen Aufnehmen von mehreren, mit ihren jeweiligen Halteschenkeln 31 vom Trägerprofilende her in diese Aufnahme 52 eingeschobenen Stützteilen 30 auf. Das Trägerprofil 22 bildet zusammen mit mehreren darin eingeschobenen und dadurch unverlierbar gehaltenen Stützteilen 30 eine Montageeinheit. Dabei dient das Trägerprofil 22 in vorteilhafter Weise als Ausricht­ hilfe und gewissermaßen als Lineal beim Ausrichten zumin­ dest zweier Stützteile 30, die sich in Abstand voneinander befinden, und beim Befestigen dieser mit ihren Auflage­ schenkeln 40 am Dachrand 15.
Das Trägerprofil 22 weist ferner über der erstgenannten Aufnahme 52 für die Halteschenkel 31 der Stützteile 30 eine zweite Aufnahme 53 zum Aufnehmen mehrerer Halter 17 auf, die mit daran vorgesehenen Kopfteilen 32 von unten her in die zweite Aufnahme 53 einschwenkbar sind. Die erste Aufnahme 52 des Trägerprofils 22 ist als im Quer­ schnitt etwa
-förmige Rinne 54 ausgebildet, die also oben und unten jeweils ein U-Profil 55, 56 hat, in dem der obere bzw. untere Rand des Halteschenkels 31 auf­ genommen ist. Die zweite Aufnahme 53 des Trägerprofils 52 weist eine nach unten offene, im Querschnitt etwa U-förmige oder statt dessen bogenförmige Rinne 57 auf, die z. B. wie die obere bogenförmige Krümmung 25 über einen Umfangswinkel größer 180° verläuft. Das Trägerprofil 22 weist in Abstand unterhalb dieser bogenförmigen Rinne 57 einen hochragenden z. B. schräg gerichteten, Abstützschenkel 33 auf.
Der Kopfteil 32 jedes Halters 17 ist an der Oberseite eines schrägen Steges 34 ausgebildet, der von einem dazu etwa rechtwinklig verlaufenden Abschnitt 35 abgeht und diesen nach oben hin überragt. Der schräge Steg 34 weist einen nach unten zumindest geringfügig über den Abschnitt 35 überstehenden Fußteil 36 auf. Mit diesem Fußteil 36 kann der jeweilige Halter 17 bei und/oder nach dem Einschwenken von oben her auf dem Abstützschenkel 33 aufliegen und ab­ gestützt werden, so daß nicht die Gefahr besteht, daß der Halter 17 herunterfällt.
Jeder Halter 17 weist in Abstand unterhalb des schrägen Steges 34 auf der Seite, die dem hochragenden Befestigungs­ schenkel 28 jedes Stützteils 30 zugewandt ist, einen Absatz 37 auf, der eine Stützstufe als Abstützung auf der Ober­ kante des Befestigungsschenkels 28 bildet.
Obwohl es ausreichend sein kann, wenn der Stützteil 30 nur einen am Dachrand 15 befestigbaren Auflageschenkel 40 auf­ weist, kann es von Vorteil sein, wenn zwei in Abstand voneinander verlaufende, gleichartige Auflageschenkel 40 vorgesehen sind, die von einer ganz durchgehenden Schraube 41 mit am anderen Ende befindlicher, in Fig. 1 nicht sicht­ barer Mutter zum axialen Zusammenspannen und zu Feststell­ zwecken durchsetzt sind. Jeder Auflageschenkel 40 weist ein Lagerauge 42 vorzugsweise mit Innenvielkant 43, z. B. einem Vierkant, auf, der eine Verdrehsicherung der Schraube 41 ermöglicht, wenn diese, was nicht weiter gezeigt ist, auf dem dem Schraubenkopf axial benachbarten Bolzenbereich mit einem entsprechenden Vielkant, z. B. Vierkant, versehen ist, der in den Innenvielkant 43 eingreift. An den Enden der Schraube 41 bzw. zwischen der nicht sichtbaren Mutter und der Schraube und bedarfsweise auch dazwischen können Fächerscheiben od. dgl. Verdrehsicherungselemente angeord­ net sein. Die Gestaltung der Tragvorrichtungen 16 ist so gewählt, daß der Stützteil 30 relativ zu seinem mindestens einen Auflageschenkel 40 um eine solche Schwenkachse 44 schwenkverstellbar und in der eingestellten Stellung fest­ stellbar ist, die etwa parallel zur Längsrichtung des Trägerprofils 22 verläuft. Jeder Auflageschenkel 40 weist z. B. zwei Langlöcher 45 zur einstellbaren Befestigung am Dachrand 15 auf.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist der Stütz­ teil 30 vermittels eines Armes 60 als Zwischenglied zwischen zwei beabstandeten Auflageschenkeln 40 gehalten und mit diesen über die Schraube 41 verbunden und in der um die Schwenkachse 44 eingestellten Relativstellung verspannt.
Bei anderen Ausführungsbeispielen, z. B. bei der Gestaltung der Stützteile in Fig. 9 und 10, dagegen ist der jeweilige Stützteil unmittelbar zwischen zwei beabstandeten Auflage­ schenkeln 40 gehalten und mit diesen über die Schraube 41 in analoger Weise verbunden und zusammengespannt. In allen Fällen ist es möglich, daß der eine Auflageschenkel 40 relativ zum anderen Auflageschenkel und/oder der Stützteil 30 relativ zu letzteren um die Schwenkachse 44 jeweils ein­ stellbar und an die Gegebenheiten am Dachrand 15 anpaßbar ist. Dabei versteht es sich, daß die Auflageschenkel 40 nicht unbedingt in horizontaler Ausrichtung gemäß Fig. 1 sondern bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungs­ beispiel statt dessen auch je nach den Gegebenheiten in vertikaler Ausrichtung an einem Dachrand 15 befestigt sein können.
Das in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsbeispiel mit einem Arm 60 als Zwischenglied ermöglicht eine maximale Vertikal­ verstellung zwischen dem Stützteil 30 einerseits und dem Arm 60 andererseits in Pfeilrichtung 61. Der Arm 60 ist dabei analog den Auflageschenkeln 40 mit einem Lagerauge gleicher Art versehen. Der Arm 60 kann in vorteilhafter Weise mit den Auflageschenkeln 40 gleichartig sein und z. B. aus dem gleichen Profil wie die Auflageschenkel 40 gebildet sein. Der Stützteil 30 weist in Abstand seitlich neben dem Befestigungsschenkel 28 einen etwa vertikal ge­ richteten Tragteil 38 auf, der beim ersten Ausführungs­ beispiel als flacher Tragschenkel 39 ausgebildet ist, welcher am Arm 60 anliegt und mit diesem mittels einer Schraube 46 und aufgeschraubten Mutter 47 lösbar verbunden ist. Die Schraube 46 ist in eine Gewindebohrung 62 des Armes 60 eingeschraubt und durchsetzt ein vertikales Lang­ loch 48 im Tragschenkel 39, der durch Festziehen der Mutter 47 in der jeweils eingestellten Position fest mit dem Arm 60 verbunden ist. Die Schraube 46 fungiert als Spann­ schraube. Der Stützteil 30 ist somit mittels des Tragteils 38, insbesondere des Tragschenkels 39, relativ zum Arm 60 in Pfeilrichtung 61 höhenverstellbar und außerdem, je nach Bedarf, um eine solche etwa horizontale Schwenkachse 49 schwenkverstellbar, die etwa rechtwinklig zu der von dem mindestens einen Auflageschenkel 40 gebildeten Schwenkachse 44 verläuft.
Es versteht sich, daß das Langloch 48 statt dessen auch im Arm 60 vorgesehen sein kann.
Jeder Halter 17 und/oder Stützteil 30 und/oder Arm 60 und/oder Auflageschenkel 40 ist mit Vorteil aus dem Abschnitt eines jeweiligen Strangpreßprofiles gebildet und somit in kostengünstiger Weise gestaltet.
Bei der Verlegung und Montage der Dachrandverkleidung 10 wird in folgenden Schritten vorgegangen. Zunächst werden in ein Trägerprofil 22, und zwar in dessen Aufnahme 52, mehrere, z. B. vier, Tragvorrichtungen 16 so eingeschoben, daß diese zusammen mit dem Trägerprofil 22 eine unverlier­ bare Einheit bilden. Dies geschieht in der Weise, daß mehrere Stützteile 30, an denen jeweils über einen Arm 60 zumindest ein Auflageschenkel 40 gehalten ist, mit ihrem jeweiligen Halteschenkel 31 von einem Ende des Trägerprofils 22 her in dessen erste Aufnahme 52 eingeschoben werden, wonach die Stützteile 30 dann zusammen mit dem Trägerprofil 22 eine unverlierbare Einheit bilden, da die Halteschenkel 31 nur noch längs der Aufnahme 52 verschoben werden können, jedoch nicht nach vorne herausfallen können. Sodann werden z. B. jeweils im Bereich des Endes des Trägerprofils 22 befindliche Tragvorrichtungen 16 mit ihren Auflageschenkeln 40 am Dachrand 15 ausgerichtet und in üblicher Weise mittels Schrauben befestigt. Dabei ist die oberseitige Wärmedämmung 19 noch nicht aufgebracht. Beim Ausrichten und Befestigen der Auflageschenkel 40 können diese durch Relativschwenkung relativ zueinander einen Ausgleich bewirken. Sodann wird die oberseitige Wärmedämmung 19 aufgebracht und sodann bei den zwei z. B. endseitigen Stützteilen 30 die Höhenein­ stellung in Pfeilrichtung 61 und/oder Schwenkverstellung um die Schwenkachse 44 und/oder 49 so weit vorgenommen, daß das Trägerprofil 22 die maßgenaue Sollposition hat. Bei der Höhenverstellung in Pfeilrichtung 61 wird so vor­ gegangen, daß der Stützteil 30 mitsamt dem Trägerprofil 22 vertikal abgesenkt wird, bis die Unterkante 24 zumindest im wesentlichen auf die oberseitige Wärmedämmung 19 mit oder ohne Abdichtung darauf drückt. Durch Anziehen der Mutter 47 sowie der Mutter am anderen Ende der Schraube 41 wird die jeweils eingestellte Position gesichert. Dadurch, daß das Trägerprofil 22 über seine gesamte Länge mit seiner Unterkante 24 von oben auf die oberseitige Wärme­ dämmung 19 mit oder ohne Abdichtung darauf drückt, wird die Wärmedämmung 19 in einfacher Weise und zuverlässig gesichert gegen etwaiges Abheben durch Wind od. dgl.
Bei der Montage und Ausrichtung von zunächst nur zwei Trag­ vorrichtungen 16, die sich jeweils z. B. etwa am Ende des Trägerprofils 22 befinden, dient das Trägerprofil 22 als Ausrichthilfe und gewissermaßen als Lineal und Stabili­ sierung, so daß es keiner zusätzlichen weiteren Ausricht­ hilfsmittel bedarf. Wenn zwei Tragvorrichtungen 16 in beschriebener Weise ausgerichtet und eingestellt sind, können dann auch die zusätzlichen weiteren Tragvorrichtungen 16 dazwischen ausgerichtet und befestigt werden, wobei die Sollposition durch den ausgerichteten Verlauf des Träger­ profils 22 vorgegeben wird. Somit ist dies besonders ein­ fach und schnell zu bewerkstelligen.
Wenn sodann die oberseitige Wärmedämmung 19 aufgebracht wird, können alle Tragvorrichtungen 16 schnell und einfach in beschriebener Weise in Höhenrichtung gemäß Pfeil 61 und so eingestellt und fixiert werden, daß die Wärmedämmung 19 durch die Unterkante 24 des Trägerprofils 22 sicher gehalten ist. Von Vorteil ist, daß aufgrund der besonderen Gestaltung der Dachrandverkleidung keine oberseitigen Holzrandbohlen notwendig sind, die sonst einen hohen Kostenaufwand be­ dingen. Von Vorteil ist ferner, daß etwaige Kältebrücken vermieden sind.
Nachdem in beschriebener Weise die oberseitige Wärme­ dämmung 19 durch die Unterkante 24 des Trägerprofils 22 im vorderen Bereich fixiert worden ist, kann die Dachhaut 23 darüber verlegt und über das Trägerprofil 22 gezogen werden und mittels des Klemmprofils 26 bei Bedarf festge­ klemmt werden. In diesem Zustand ist das Dach komplett und sicher abgedichtet.
Je nach Baufortschritt können dann später für die Befesti­ gung des Blendenprofils 11 einzelne Halter 17 angebracht werden. Dies geschieht in der Weise, daß jeweils im Bereich vorhandener Tragvorrichtungen 16 ein Halter 17 mit seinem oberseitigen Kopfteil 32 von vorn und dabei von unten her in die zweite Aufnahme 53 des Trägerprofils 22 eingeschwenkt wird. Nach dem Einschwenken kann als Sicherung gegen Herausrutschen der Fußteil 36 von oben her auf dem Abstützschenkel 33 des Trägerprofils 22 aufliegen und abge­ stützt werden, bis der Halter 17 mit seinem vertikalen Schenkel 20 an den Befestigungsschenkel 28 und so weit herangeschwenkt worden ist, daß der Halter 17 mit seinem Absatz 37 auf der Oberkante des Befestigungsschenkels 28 Abstützung findet und dann die bis dahin hochgeschobene Klammer 27 in die Position gemäß Fig. 1 herunterbewegt werden kann, sofern sie nicht dann von selbst herunter­ fällt. Bei dieser Anlage des Schenkels 20 am Befestigungs­ schenkel 28 und Zusammenspannen mittels der Klammer 27 erfolgt eine Verspannung des Trägerprofils 22 im Bereich des Halteschenkels 31 und/oder des schrägen Steges 34, auf jeden Fall dergestalt, daß eine etwaige bis dahin vorhandene Lose beseitigt wird, ohne die hergestellte Ein­ stellung zu verändern. Nach der so erfolgten Anbringung der Halter 17 kann sodann das Blendenprofil 11 in üblicher Weise aufgebracht werden.
Beim Ausführungsbeispiel in Fig. 8 ist eine Besonderheit gezeigt, bei der ein Stützteil 130 als separates Bauteil dazu verwendet ist, einen Halter 17 in zuvor beschriebener Weise daran zu befestigen. Im Vergleich zum ersten Aus­ führungsbeispiel besteht aber der Unterschied, daß der Stützteil 130 in Fig. 8 nicht am Dachrand 15 über mindestens einen Auflageschenkel 40 befestigt ist, sondern ein davon separiertes Bauteil darstellt. Damit ist verdeutlicht, daß der Stützteil 130 eine Befestigung eines Halters 17 daran und am Trägerprofil 22 auch an den Stellen möglich macht, wo sonst eine Anbringung eines Halters 17 aus baulichen Gegebenheiten nicht möglich wäre. Fig. 8 zeigt somit, daß der Stützteil 130 nicht zwingend über mindestens einen Auflageschenkel 40 am Dachrand befestigt sein muß, um zur Befestigung eines Halters 17 dienen zu können. Vielmehr kann der Stützteil 130 auch als vom Auflageschenkel 40 separiertes Bauteil, gewissermaßen als Hilfsglied, zur Anbringung eines Halters 17 eingesetzt werden.
Auch bei dem in Fig. 9 und 10 gezeigten weiteren Ausführungs­ beispiel sind für die Teile, die dem ersten Ausführungs­ beispiel in Fig. 1 bis 7 entsprechen, gleiche Bezugszeichen verwendet, so daß dadurch zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen ist.
In Fig. 9 ist der Stützteil 130 so wie in Fig. 8 beschaffen. Die Besonderheit liegt hier darin, daß dieser Stützteil 130 unmittelbar zwischen zwei beabstandeten Auflage­ schenkeln 40 entsprechend Fig. 1 gehalten wird und mit diesen in Richtung der Schwenkachse 44 über eine Schraube 41 mit endseitiger Mutter verbunden werden kann. Der Stützteil 130 weist in Abstand seitlich neben dem Befesti­ gungsschenkel 28 einen etwa vertikal gerichteten Tragteil 138 auf, der einen etwa parallel zur Längsrichtung des Trägerprofils 22 verlaufenden Durchlaß 170 aufweist, den die Schraube 41 des mindestens einen Auflageschenkels 40 durchsetzen kann. Der Tragteil 138 weist einen im Quer­ schnitt etwa viereckigen Rohrteil 171 auf, der den Durchlaß 170 enthält. Der Rohrteil 171 wird bei diesem Ausführungs­ beispiel zwischen z. B. zwei Auflageschenkeln 40 aufgenommen und mittels der Schraube 41, die den Durchlaß 170 durch­ setzt, mit den Auflageschenkeln verspannt. Ein zusätzlicher Arm 60 wie beim ersten Ausführungsbeispiel entfällt hier. Damit entfällt auch eine Höhenverstellbarkeit des Stütz­ teils 130, der lediglich um die Schwenkachse 44 schwenk­ verstellbar relativ zu dem mindestens einen Auflageschenkel 40 ist.
Beim dritten Ausführungsbeispiel in Fig. 10 weist der Stützteil 230 in Abstand seitlich neben dem Befestigungs­ schenkel 28 einen ebenfalls etwa vertikal gerichteten Tragteil 238 auf, der einen Durchlaß 270 für die Schraube 41 enthält. Der Tragteil 238 gemäß Fig. 10 weist einen etwa vertikal verlaufenden Flachrohrteil 272 auf, der den Durchlaß 270 enthält, der hier etwa wie ein vertikal ge­ richtetes Langloch gestaltet ist. Der Flachrohrteil 272 hat somit etwa die Gestalt einer Öse. Auch in dieser Form ist der Stützteil 230 mit dem Flachrohrteil 272 zwischen zwei Auflageschenkeln 40 aufgenommen und mittels der Schraube 41, die den Durchlaß 270 durchsetzt, mit den Auflageschenkeln 40 verbunden und axial verspannbar. Auch hier fehlt der Arm 60. Der Stützteil 230 ist nicht nur um die Schwenkachse 44 schwenkverstellbar, sondern auch in Richtung des Durchlasses 270, also in vertikaler Richtung, relativ zur Schraube 41 höhenverstellbar. Im Vergleich zum ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 fehlt aber eine zusätzliche Schwenkverstellbarkeit um die horizontale Schwenkachse 49.
Bei beiden Ausführungsformen in Fig. 9 und 10 ergibt sich eine einfachere Gestaltung allein deswegen, weil der Arm 60 als weiterer Profilteil entfällt. Alle sonstigen Vorteile bleiben aber erhalten, u. a. auch derjenige, daß teuere und schwer montierbare Holzrandbohlen eingespart werden. Von Vorteil ist bei allen Ausführungsbeispielen auch, daß unter Beibehaltung der jeweiligen Tragvorrichtung 16 Halter 17 unterschiedlicher Gestaltung, je nach Höhe des Blenden­ profils 11, zum Einsatz kommen können.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel stellt die Tragvorrichtung 16 ein einstückiges Bauteil dar, bei dem also der Stützteil 30 und der mindestens eine Auflageschenkel 40 einstückig miteinander sind unter Weg­ fall der Schwenkverstellbarkeit um die Schwenkachse 44 und der Höhenverstellbarkeit in Pfeilrichtung 61. Eine solche Ausführungsform des Stützteils 30 kann je nach Gegebenheiten ausreichend sein.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel entfällt beim Stützteil 30 bzw. 130 bzw. 230 der hochragen­ de Befestigungsschenkel 28, wobei der Halter 17 nicht am Stützteil 30 lösbar befestigt ist, sondern statt dessen in beschriebener Weise mit dem Steg 34 in die zweite Auf­ nahme 53 des Trägerprofils 22 eingebracht ist und allein an letzterem gehalten ist. Dies hat den Vorteil, daß der Halter 17 an beliebiger Stelle des Trägerprofils 24 an­ gebracht werden kann, so daß man nicht darauf angewiesen ist, den Halter 17 im Bereich einer vorhandenen Tragvor­ richtung 16 zu plazieren.
Hierbei wie auch bei den beschriebenen Ausführungsbei­ spielen läßt sich der Halter 17 sowohl, wie beschrieben, von vorn her oder statt dessen auch vom Ende des Träger­ profils 22 her in die zweite Aufnahme 53 einbringen, z. B. von vorn her einschwenken bzw. vom Trägerprofilende her einschieben.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist der jeweilige Stützteil 30 bzw. 130 bzw. 230 mit seinem jeweiligen Halteschenkel 31 in die zugeordnete Aufnahme 52 des Trägerprofils 22 von vorn her einsetzbar, z. B. einschwenkbar, statt der beschriebenen Einschiebbar­ keit vom Trägerprofilende her.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist jeder Halter 17 am hochragenden Befestigungsschenkel 28 mittels einer Klammer 27 lösbar befestigt. Statt einer Klammer kann auch eine andere Befestigungsmethode dienen, z. B. eine Befestigung durch Klemmung, eine Befestigung durch Schrauben od. dgl. Alternativ kann auf die Befestigung am Befestigungsschenkel 28 auch verzichtet werden unter Wegfall der gezeigten Klammer 27, so daß der jeweilige Halter 17 mit seinem vertikalen Schenkel 20 lediglich am Befestigungsschenkel 28 anliegt und von oben her mit dem Absatz 37 aufsitzt.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Halter 17 so gestaltet, daß der Abschnitt 35 mit­ samt dem schrägen Steg 34 und dem Kopfteil 32 entfällt und eine lösbare Befestigung der Halter 17 nur am hoch­ ragenden Befestigungsschenkel 28 mittels Schrauben, Klemmung, Klammern 27 od. dgl. vorgesehen ist.

Claims (30)

1. Dachrandverkleidung für Flachdächer od. dgl., bestehend aus einem Blendenprofil (11), einzelnen Haltern (17) für das Blendenprofil (11), einem Trägerprofil (22) für die Dachhaut (23) und aus mittels mindestens einem Auflage­ schenkel (40) am Dachrand (15) befestigbaren Tragvorrich­ tungen (16) für das Trägerprofil (22), dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragvorrichtung (16) am mindestens einen Auflage­ schenkel (40) einen hochragenden Stützteil (30; 130; 230) mit einem dazu schräg verlaufenden Halteschenkel (31) auf­ weist, daß das Trägerprofil (22) auf der Seite, die ihrer Auflageseite für die Dachhaut (23) abgewandt ist, eine Auf­ nahme (52) zum zumindest im wesentlichen formschlüssigen Aufnehmen von mehreren mit ihren jeweiligen Halteschenkeln (31) in die Aufnahme (52) eingebrachten Stützteilen (30; 130; 230) aufweist und daß das Trägerprofil (22) zusammen mit mehreren darin eingebrachten und dadurch unverlierbar gehaltenen Stützteilen (30; 130; 230) eine Montageeinheit bildet und als Ausrichthilfe beim Ausrichten zumindest zweier Stützteile (30; 130; 230), die sich in Abstand voneinander befinden, und zum Befestigen mit ihren Auflageschenkeln (40) am Dachrand (15) dient.
2. Dachrandverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützteile (30; 130; 230) mit ihren Halteschenkeln (31) in die Aufnahme (52) des Trägerprofils (22) von vorn her einsetzbar, z. B. einschwenkbar, oder vom Trägerprofil­ ende her einschiebbar sind.
3. Dachrandverkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerprofil (22) über der Aufnahme (52) für die Halteschenkel (31) der Stützteile (30; 130; 230) eine zweite Aufnahme (53) zum Aufnehmen mehrerer Halter (17) nach Wahl an beliebiger Stelle aufweist, die mit daran vorgesehenen Kopfteilen (32) in die zweite Aufnahme (53) von unten her einschwenkbar oder vom Trägerprofilende her einschiebbar sind.
4. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtungen (16) einen hochragenden Be­ festigungsschenkel (28) aufweisen, an dem ein jeweiliger Halter (17) lösbar halterbar ist, z. B. mittels Schrauben, Klemmung, Klammern (27) od. dgl.
5. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aufnahme (52) des Trägerprofils (22) als im Querschnitt etwa -förmige Rinne (54) ausgebildet ist.
6. Dachrandverkleidung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Aufnahme (53) des Trägerprofils (22) eine nach unten offene, im Querschnitt etwa U-förmige oder bogenförmige Rinne (57) aufweist.
7. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (32) jedes Halters (17) an der Oberseite eines schrägen Steges (34) ausgebildet ist.
8. Dachrandverkleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge Steg (34) von einem dazu etwa rechtwinklig verlaufenden Abschnitt (35) jedes Halters (17) abgeht und diesen nach oben überragt.
9. Dachrandverkleidung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge Steg (34) einen nach unten zumindest geringfügig über den Abschnitt (35) überstehenden Fußteil (36) aufweist.
10. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerprofil (22) in Abstand unterhalb der etwa U-förmigen oder bogenförmigen Rinne (57) einen hochragen­ den Abstützschenkel (33) aufweist, an dem der jeweilige Halter (17) bei und/oder nach dem Einbringen mit seinem Fußteil (36) von oben her aufliegen und abgestützt werden kann.
11. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (17) in Abstand unterhalb des schrägen Steges (34) auf der Seite, die dem hochragenden Befesti­ gungsschenkel (28) jedes Stützteils (30; 130; 230) zuge­ wandt ist, einen eine Stützstufe bildenden Absatz (37) als Abstützung auf der Oberkante des Befestigungsschenkels (28) aufweist.
12. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (30; 130; 230) an seinem mindestens einen Auflageschenkel (40) schwenkverstellbar und in der eingestellten Stellung feststellbar gehalten ist.
13. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (30; 130; 230) relativ zu seinem mindestens einen Auflageschenkel (40) um eine solche Schwenkachse (44) schwenkverstellbar ist, die etwa parallel zur Längsrichtung des Trägerprofils (22) ver­ läuft.
14. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Auflageschenkel (40) ein Lagerauge (42), vorzugsweise mit Innenvielkant (43), z. B. Vierkant, aufweist, in dem eine Schraube (41) vorzugsweise undrehbar aufgenommen ist, die der Schwenklagerung dient und mittels endseitiger Mutter zu Feststellzwecken axial spannbar ist.
15. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, gekennzeichnet durch zwei in Abstand voneinander verlaufende gleichartige Auf­ lageschenkel (40), durch die sich die Schraube (41) hin­ durch erstreckt.
16. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (30; 130; 230) vermittels eines Armes (60) als Zwischenglied oder unmittelbar zwischen zwei beabstandeten Auflageschenkeln (40) gehalten und mit diesen über die Schraube (41) verbunden ist.
17. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Auflageschenkel (40) und/oder der Arm (60) und/oder der Stützteil (30; 130; 230) um die Schwenkachse (44) schwenkverstellbar ist.
18. Dachrandverkleidung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (60) ein Lagerauge analog den Auflageschenkeln (40) aufweist.
19. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (60) gleichartig mit den Auflageschenkeln (40) ist und vorzugsweise aus dem gleichen Profil wie diese gebildet ist.
20. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützteil (30; 130; 230)einen etwa vertikal gerich­ teten Tragteil (38; 138; 238) aufweist, vorzugsweise in Abstand seitlich neben dem Befestigungsschenkel (28).
21. Dachrandverkleidung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (38) als flacher Tragschenkel (39) ausge­ bildet ist, der am Arm (60) anliegt und mit diesem lösbar verbunden ist.
22. Dachrandverkleidung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (30) mittels des Tragteils (38), ins­ besondere des Tragschenkels (39), relativ zum Arm (60) höhenverstellbar und/oder um eine solche etwa horizontale Schwenkachse (49) schwenkverstellbar ist, die etwa rechtwinklig zu der von dem mindestens einen Auflage­ schenkel (40) gebildeten Schwenkachse (44) verläuft.
23. Dachrandverkleidung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragschenkel (39) oder der Arm (60) ein verti­ kales Langloch (48) aufweist und daß der Tragschenkel (39) mit dem Arm (60) mittels einer Schraube (46) ver­ bunden ist, die das Langloch (48) durchsetzt.
24. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (138; 238) des Stützteils (130; 230) einen etwa parallel zur Längsrichtung des Trägerprofils (22) verlaufenden Durchlaß (170; 270) aufweist, den die Schrau­ be (41) des mindestens einen Auflageschenkels (40) durchsetzt.
25. Dachrandverkleidung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (138) des Stützteils (130) einen im Querschnitt etwa viereckigen Rohrteil (171) aufweist, der den Durchlaß (170) enthält.
26. Dachrandverkleidung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (238) des Stützteils (230) einen etwa vertikal verlaufenden Flachrohrteil (272) aufweist, der den Durchlaß (170) enthält.
27. Dachrandverkleidung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrteil (171) bzw. Flachrohrteil (272) des Stützteils (130; 230) zwischen zwei Auflageschenkeln (40) aufgenommen und mittels der durchgehenden Schraube (41) mit diesen verspannbar ist.
28. Dachrandverkleidung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil (130) als von mindestens einem Auf­ lageschenkel (40) separiertes Bauteil in die erste Aufnahme (52) des Trägerprofils (22) eingeschoben ist und zur Anbringung eines Halters (17) dient.
29. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (17) und/oder Stützteil (30; 130; 230) und/oder Arm (60) und/oder Auflageschenkel (40) aus dem Abschnitt eines jeweiligen Strangpreßprofiles gebildet ist.
30. Dachrandverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerprofil (22) mittels der einzelnen Trag­ vorrichtungen (16) derart gehalten ist, daß es mit seiner Unterkante (24) von oben her auf einer auf dem Dachrand (15) aufliegenden Wärmedämmung (19) mit oder ohne Abdichtung im wesentlichen aufstößt und diese niederhält.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009015042A1 (de) * 2009-03-26 2010-09-30 Kirchhammer, Ralf Dachrandkonsole
BE1027080B1 (nl) * 2019-02-27 2020-09-24 Lorenzo Desloovere Waterdichte verankering voor het vast bevestigen van elementen aan een gebouw en bijhorende werkwijze

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