DE19815312C1 - Verfahren und Vorrichtung zum genauen Positionieren, insbesondere eines Fahrzeugs, in einem Windkanal - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum genauen Positionieren, insbesondere eines Fahrzeugs, in einem WindkanalInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zum genauen Positionieren eines aerodynamisch zu untersuchenden Fahrzeugs in einer Meßposition in einem Windkanal, in der es eine genau vorgegebene Relativlage zur Kanalachse des Windkanals einnimmt, stützt sich das Meßobjekt in der Meßposition über Hilfsstützen, im Falle eines Kraftfahrzeuges über dessen Laufräder, lagestabil am Boden bzw. auf Waagenaufstandspunkten des Windkanals ab. Das Meßobjekt wird außerhalb des Windkanals auf einen zumindest in Meßobjektträgerlängsrichtung bewegbaren Meßobjektträger aufgesetzt und gegenüber diesem genau ausgerichtet. Der Meßobjektträger mit dem ausgerichteten Meßobjekt wird in den Windkanal verbracht und darin in genau vorgegebener Position angehalten. Anschließend wird das Meßobjekt lediglich in vertikaler Richtung an die Meßstrecke des Windkanals übergeben und arretiert, wobei der Meßobjektträger in eine die Messung nicht beeinflussende und/oder störende Warteposition gebracht wird. Nach der Messung wird das Meßobjekt vom Meßobjektträger wieder übernommen oder an diesen übergeben. Schließlich wird der Meßobjektträger mit dem Meßobjekt aus dem Windkanal gebracht.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
genauen Positionieren eines aerodynamisch zu untersuchenden
Meßobjekts, insbesondere eines Fahrzeugs, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bzw. 9.
Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind aus ATZ
Automobiltechnische Zeitschrift 80 (1978) 1, Seiten 27-32,
bekannt. Ein Windkanal ist nicht nur eine technisch aufwendige
sondern im Betrieb auch sehr teuere Anlage. Andererseits sind
aber Windkanalmessungen, insbesondere in der Kraftfahrzeug
industrie, unerlässlich. Das Meßobjekt muß dabei im Windkanal
ganz genau ausgerichtet sein und eine exakt vorgegebene
Position einnehmen. Bis letzteres gewährleistet ist vergeht
eine relativ lange Zeit in welcher im Grunde genommen Kosten
anfallen ohne daß man Messungen durchführt.
Ein Verfahren zum genauen Positionieren eines Fahrzeugs in
einer Meßposition in einem Windkanal, in der es eine genau
vorgegebene Relativlage zur Kanalachse des Windkanals einnimmt,
ist aus der oben genannten ATZ Automobiltechnische Zeitschrift
80 (1978) 1, Seiten 27-32, aus der US 5,020,364 und der DE 34
24 265 A1 bekannt. Aus der DE 38 13 239 A1 ist bekannt, einen
bewegten Meßobjektträger zum Positionieren eines Prüflings in
einem Prüfraum zu verwenden. Die DE 42 40 128 C1 offenbart,
Meßobjekte über einen unter einer Fahrbahn angeordneten
Schlitten anzutreiben.
Ausgehend von einem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 9 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, dieses Verfahren
und diese Vorrichtung derart weiterzubilden, daß mit ihnen eine
Reduzierung der Windkanalkosten möglich ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist Merkmale des Anspruchs 1
auf. Konen und Gegenkonen sind ein technisch bestens geeignetes
Mittel um zwei Objekte in eine dreidimensional korrekte gegen
seitige Lage zu bringen. Der entscheidende Grundgedanke liegt
darin, daß eine genaue Ausrichtung des Meßobjekts außerhalb des
Windkanals vorgenommen wird und man anschließend das Meßobjekt
so ins Innere des Windkanals, insbesondere an die für die
Messung Vorgegebene Stelle bringt, daß die Meßposition ohne
weitere Korrektur eingenommen und für die Gesamtdauer der
Messung auch beibehalten wird. Die Kosten für diese Messung
lassen sich somit ganz entscheidend verringern, weil der Wind
kanal wirklich nur dann verwendet wird, wenn darin auch die
vorgesehenen Messungen durchgeführt werden.
Das Entscheidende bei diesem Verfahren ist also nicht nur das
korrekte Ausrichten des Meßobjekts an beliebiger Stelle außer
halb des Windkanals sondern auch die Überführung unter Beibe
haltung der zuvor vorgenommenen Justierung. Kernstück dieser
Erfindung ist die Verwendung eines Meßobjektträgers auf welchem
das Meßobjekt nicht nur unverrückbar gehalten sondern auch
exakt ausgerichtet werden kann. Desweiteren muß dieser
Meßobjektträger so ausgebildet sein, daß nach seinem Transport
in den Windkanal das Meßobjekt darin die exakte, für die
Messung korrekte Lage einnimmt und die Messung durch ihn nicht
beeinflußt oder gar gestört wird. Desweiteren muß er in der
Lage sein nach der Messung das Meßobjekt wieder aus dem
Windkanal herauszubringen.
Hieraus ergibt sich, daß es in Bezug auf die Windkanal-Kosten
unerheblich ist wie lange das Ausrichten des Meßobjekts gegen
über dem Meßobjektträger dauert, weil die zugehörigen Arbeits
gänge durchgeführt werden können während bspw. ein anderes Meß
objekt im Windkanal Messungen unterzogen wird. Das Ausrichten
des Meßobjekts auf dem Meßobjektträger kann in analoger Weise
zum seitherigen Ausrichten im Windkanal erfolgen, d. h. es wird
dabei eine charakteristische Referenzlinie des Meßobjekts her
angezogen die beim Messen eine bestimmte Relativlage zur Kanal
achse des Windkanals in der Meßstrecke hat. Diese Referenzlinie
wird beim erfindungsgemäßen Verfahren außerhalb des Windkanals
in X-Y- und Z-Richtung erfasst. Beim Übergang von der Vorberei
tungsposition außerhalb des Windkanals in die Meßposition im
Windkanal bleibt die eingestellte Lage des Fahrzeugs in allen
drei Achsrichtungen erhalten.
Anspruch 2 schafft die Voraussetzungen für eine problemlose
Übergabe des Meßobjektträgers an den Windkanal bzw. dessen Meß
strecke am Boden. In Transportrichtung einen im Windkanal
korrekten Haltepunkt anzusteuern ist weder bei einem Transport
von Hand noch bei automatischem Transport ein technisches
Problem. Nach dem punktgenauen Anhalten erfolgt lediglich noch
das Absenken damit die Konen in die ortsfesten Gegenkonen ein
treten können und damit ist dann gleichzeitig auch die korrekte
Ausrichtung des Meßobjekts, insbesondere Fahrzeugs, im
Windkanal erreicht.
Der Meßobjektträger darf, wie gesagt, die Messungen nicht be
einträchtigen oder verfälschen und erst recht nicht stören. In
sofern ist eine Ausgestaltung gemäß Anspruch 5 von besonderem
Vorteil.
Der Meßobjektträger wird auf einer an sich bekannten Dreh
scheibe im Bereich der Meßposition des Windkanals abgestellt.
Diese Drehscheibe wird während des Einfahrens des Meßobjekt
trägers in die Meßposition oder dessen Entfernens aus derselben
mit ihrer beim Messen in der Windkanalachse liegenden Referenz
linie in die Verfahrrichtung des Meßobjektträgers gedreht und
nach Abstellen des Meßobjektes auf die Drehscheibe beide mit
der Referenzlinie bzw. Mittellängsachse in die Längsachse des
Windkanals verschwenkt. Der Meßobjektträger braucht dann ledig
lich radial auf das Drehzentrum der Drehscheibe zu- bzw. von
ihm weggefahren zu werden. Dies hat den Vorteil, daß Kurven
fahrten beim Ein- oder Ausfahren des Meßobjektträgers vermieden
werden können.
Wenn es sich beim Meßobjekt um ein Kraftfahrzeug handelt, das
normalerweise und auch bei den Messungen auf den Reifen steht,
so kann man es auf dem Meßobjektträger nicht auf die Aufstands
flächen der Reifen stellen, wenn es schnell, sicher und präzise
an die Meßstrecke im Windkanal übergeben werden soll. Insofern
ist eine Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 9 besonders
zweckmäßig.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Wirkungsweisen ergeben
sich aus den Unteransprüchen, insbesondere auch aus den Vor
richtungsansprüchen 10 bis 33.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der
Vorrichtung nach der Erfindung in etwas schematisierter Weise. Hierbei zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eines ersten Meßob
jektträgers in einer für die Übergabe des nicht dar
gestellten Meßobjekts an die Meßstrecke geeigneten
Stellung,
Fig. 2 eine analoge Darstellung nach einer teilweisen Ab
senkung des Meßobjektträgers,
Fig. 3 eine Darstellung nach vollständiger Absenkung des
Meßobjektträgers in den Boden des Windkanals,
Fig. 4 in sehr schematisierter Darstellung eine zweite Aus
führungsform des Meßobjektträgers.
Der Meßobjektträger 1 des ersten Ausführungsbeispiels der
Vorrichtung nach der Erfindung zur Durchführung des
Verfahrens nach der Erfindung ist mit vier Laufrädern 2 ausgestattet die
entweder ausklapp- oder ausfahrbar, d. h. auf jeden Fall von
einer wirksamen (Fig. 1) in eine unwirksame Position bringbar
sind. Er besteht bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen
aus den beiden etwa U-förmigen Längsteilen 3 und 4 die über
Koppelelemente 5, 6 oder auch jeweils ein Koppelelementpaar
lösbar miteinander verbunden sein können, so daß zusammen mit
den Laufrädern 2 insgesamt eine transportwagenartige Vorrich
tung entsteht. Das nicht dargestellte Meßobjekt, insbesondere
ein Kraftfahrzeug, wird auf vier Tragelemente 7 aufgesetzt von
denen in der Zeichnung nur jeweils diejenigen des Längsteils 4
zu sehen sind. Dabei besteht jedes Tragelement beim Ausfüh
rungsbeispiel aus einem paar Stäben 8 die im Sinne des Doppel
pfeils 9 in ihrer Längsrichtung ein- und ausfahrbar sind und
von denen wenigstens ein Paar im Sinne des Doppelpfeils 10 ge
genüber dem anderen verfahrbar ist. Wenn auf diesen Tragele
menten bspw. die Räder eines Kraftfahrzeugs abgestützt werden
sollen, so lässt sich auf diese Weise der Achsabstand der ver
schiedenen, als Meßobjekte dienenden Kraftfahrzeuge berücksich
tigen. Im Übrigen wird noch angemerkt, daß die Kopplung der
beiden Längsteile 3 und 4 entfallen kann, wenn das Meßobjekt
nur angehoben werden soll, da die Momente weiterhin von der in
der Meßstrecke des nicht näher dargestellten Windkanals fest
eingebauten Hubeinrichtung übernommen werden. Außerdem wird an
dieser Stelle noch darauf hingewiesen, daß der Windkanal einen
konventionellen Meßstreckenboden aufweisen oder mit einer neu
erdings gebräuchlichen Laufbandtechnik ausgestattet sein kann.
In der Zeichnung ist ein Laufband 11 symbolisch dargestellt.
Seine Längsachse verläuft in Richtung der Längsachse des Wind
kanals bzw. in der beispielsweisen Transportrichtung 12 des
Meßobjektträgers 1.
An der Unterseite des Meßobjektträgers 1 befinden sich wenig
stens zwei, vorzugsweise aber vier nicht gezeigte Positionier
elemente in Form jeweils eines Konus. Am Boden 13 oder an dort
befestigten Elementen des Windkanals sind in entsprechender An
ordnung vier Gegenkonusse, insbesondere versenkt, angebracht.
Wenn man den Meßobjektträger mit dem nicht gezeigten Meßobjekt
bzw. Kraftfahrzeug absenkt, so daß über die Zwischenstellung
gemäß Fig. 2 schließlich die Endstellung gemäß Fig. 3 er
reicht wird, so greifen die Konusse in die windkanalfesten
Gegenkonusse ein. Dadurch wird die exakte Stellung des Meßob
jektträgers im Windkanal erreicht und zwar in allen drei Ko
ordinatenrichtungen. Gleichzeitig ist dann auch das Kraftfahr
zeug gegenüber dem Windkanal bzw. einer Referenzlinie ganz
genau ausgerichtet. Hierbei ist allerdings noch zu beachten,
daß im Falle von Kraftfahrzeugrädern diese beim Abstützen auf
den Stäben jedes Tragelements die Stäbe nach unten hin über
ragen.
Im Bereich der Meßstrecke des Windkanals befinden sich in des
sen Bodenbereich mehrere, beim Ausführungsbeispiel insbesondere
vier, die Ecken eines Rechtecks markierende Stützelemente 14.
Sie sind in nicht näher gezeigter Weise teilbar. Außerdem ist
jedem Stützelement noch ein Raddrehelement 15 zugeordnet. Hin
sichtlich der Stützelemente und auch der Raddrehelemente 15
kann es sich zumindest dem Prinzip nach um bekannte Ausführun
gen handeln. Zu den Tragelementen 7 ist noch nachzutragen, daß
sie beim Überführen von der zurückgezogenen Stellung in die ge
zeichnete Gebrauchsstellung gegeneinander hin ausgefahren wer
den. Zum Querausrichten des Meßobjekts gegenüber dem Meßobjekt
träger 1 ist es aber genauso möglich, sie bezogen auf die
Transportrichtung 12 synchron alle gleichzeitig zum linken
Längsteil hin oder alle zum rechten Längsteil hin zu verfahren.
Dies dient, wie leicht einzusehen ist, der Querausrichtung des
Meßobjekts während man die Längsausrichtung des letzteren durch
entsprechendes Verfahren und Positionieren der einzelnen Trag
elemente im Sinne des Pfeils 12 oder in Gegenrichtung vornehmen
kann.
Die Stützelemente 14 sind wie bereits ausgeführt wurde, vor
zugsweise teilbar und als Schwellerstützen ausgebildet. Sie
sind in X- und Y-Richtung, also in Längs- und Querrichtung,
verstellbar, so daß sie auf verschiedene Fahrzeuge eingestellt
werden können. Sie sind in Z-Richtung einstellbar, um die Ka
rosserielage des Meßobjekts bezüglich des Meßstreckenbodens än
dern zu können. Sie bleiben teilweise in der Meßstrecke.
Aus Fig. 3 geht hervor, daß bei dieser Variante der Meßobjekt
träger 1 in der Meßposition Bestandteil des Windkanalbodens 13
ist (Fig. 3). Desweiteren entnimmt man Fig. 3, daß beim Messen
die Koppelelemente 5 und 6 eingefahren sind und sich die beiden
Längsteile 3 und 4 des Meßobjektträgers diesseits und jenseits
des Laufbands 12 oder, bei einer Ausführung ohne Laufband,
einer entsprechenden Fläche am Windkanalboden befinden. Sie
werden oberflächenbündig abgesenkt und dies gilt vorzugsweise
auch für alle vom Meßobjektträger lösbaren, die Hilfsstützen
des Meßobjekts tragenden Teile.
Ein wichtiger Aspekt dieser Vorrichtung nach der Erfindung be
steht auch darin, daß man sie als Hebebühne sowohl in der Meß
strecke als auch an den außerhalb gelegenen Arbeitsplätzen ver
wenden kann. Die maximale Hubhöhe ist abhängig von der ortsfe
sten Hubanlage. Man erspart sich auf diese Weise an allen Ar
beitsplätzen eine Hebebühne. Das Ausrichten in Fahrzeuglängs
richtung erfolgt wie beschrieben quasi automatisch während das
Ausrichten in Fahrzeugquerrichtung halbautomatisch vorgenommen
wird.
Bei einer geteilten Ausbildung der Stützelemente 14 werden die
beiden Teile automatisch entkoppelt. In der Zeichnung (Fig. 2)
ist das windkanalfeste Teil der Stützelemente zu sehen. Das ab
nehmbare Teil befindet sich am Meßobjekt, beispielsweise je
weils am Schweller des Kraftfahrzeugs und wird außerhalb des
Windkanals dort anmontiert. Beim Absenken des in seiner Meßpo
sition befindlichen Fahrzeugs im Windkanal erfolgt die automa
tische Koppelung der beiden Teile der Stützelemente 14. Im Üb
rigen kann man die erwähnte Zentrierung, wie gesagt, über Konen
und Gegenkonen im Bereich der Stützelemente 14 vornehmen. Die
Raddrehelemente sind als solche bereits bekannt. Sie ermögli
chen das Antreiben der Fahrzeugräder während der Messung, so
daß man eine betriebsnahe Situation simulieren kann. Die mit
dem Meßobjekt verbundenen Stützelemente 14 verhindern im Üb
rigen ein Wegfahren des Fahrzeugs trotz angetriebener Räder.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Vorrich
tung nach der Erfindung (Fig. 4) besteht der Meßobjektträger 1 aus zwei in Trans
portrichtung 12 hintereinander angeordneten Transporteinheiten
16 und 17. Sie können mechanisch miteinander gekuppelt sein,
was durch Verbindungselemente 18 und 19 in Fig. 4 versinnbild
licht ist. Im Falle einer mechanischen Verbindung sind diese
Verbindungselemente entweder verkürzbar oder wenigstens teil
weise in mindestens eine der Transporteinheiten einfahrbar.
Statt einer mechanischen Verbindung kann auch eine elektroni
sche Abstandshalterung vorgesehen sein. Im letzteren Falle
müssen dann beide Transporteinheiten selbstfahrend sein, wäh
rend es im dargestellten Falle mit der mechanischen Kupplung
ausreicht, wenn nur eine Transporteinheit selbstfahrend ist.
Auf jeden Fall besitzen die Transporteinheiten wenigstens vier
Laufräder 20. Beim Ausführungsbeispiel sind es jeweils vier
Laufradpaare.
Der aus den Transporteinheiten 16 und 17 bestehende Meßobjekt
träger fährt bei eingebautem Laufband 11 über das Laufband
hinweg. Da das Laufband gespannt und auch ständig nachgespannt
werden muß, entstehen neben den Spannrollen Bereiche, in denen
keine tragenden Führungsflächen für das Laufband vorhanden
sind, sondern die lediglich durch das Laufband frei überspannt
werden. Durch die im dargestellten Ausführungsbeispiel vorge
sehenen vier Laufräder je Seite des Meßobjektträgers soll si
chergestellt werden, daß dieser Spalt ohne Gefahr für das rela
tiv empfindliche Laufband von dem Meßobjektträger überfahren
werden kann. Wenn es gelingt, beispielsweise durch teleskopar
tig ineinander greifende Kammstrukturen, diesen Spalt in be
lastbarer Weise zu überbrücken, so könnten auch weniger Laufrä
der je Objektträgerseite vorgesehen werden.
Jede Transporteinheit nimmt zwei Hilfsstützen des Meßobjekts
bzw. im Falle eines zu vermessenden Kraftfahrzeugs zwei Lauf
räder des letzteren auf. Nachfolgend wird lediglich noch von
Laufrädern bzw. einem zu vermessenden Kraftfahrzeug geredet,
ohne daß dies einschränkend verstanden werden darf.
Jede Transporteinheit 16, 17 weist zwei quer bzw. senkrecht zu
ihrer Transportrichtung 12 verstellbare Schlitten 21 und 22
auf. Sie können, wie in der Zeichnung dargestellt, so groß
sein, daß sie in eingefahrenem Zustand etwa aneinander anlie
gen. Stattdessen ist es auch möglich, ein unverschiebbares
Zwischenstück vorzusehen und die Schlitten dann in Verfahr
richtung 23 entsprechend kürzer auszuführen. Jeder Schlitten
dient zur Abstützung eines Laufrads des zu vermessenden Kraft
fahrzeugs.
Um die Transporteinheit auf die Spurbreite des Kraftfahrzeugs
einstellen zu können, werden die beiden Schlitten 21, 22 auf
einander zu oder von einander weg bewegt. Ein teilautomatisches
Querausrichten des Fahrzeuges ist mit Meßobjektträger nach
Fig. 4 nicht möglich, weil die U-förmigen Tragelemente 24, 25
beim Absetzen des Fahrzeuges auf die Lage der entsprechenden
Ausschnitte im Boden des Windkanals angewiesen sind. Das Meßob
jekt muß also auf dem Meßobjektträger in Querrichtung manuell
genau mittig ausgerichtet werden.
Die Tragelemente haben beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 je
weils eine U-förmige Gestalt mit nach links bzw. rechts abste
henden U-Schenkeln. Der Spaltraum zwischen den letzteren bildet
eine Aufnahme für ein Laufrad, welches beim Aufsitzen auf den
beiden U-Schenkeln sicher gehalten ist. Anstelle von U-förmigen
Tragelementen kann man auch rahmenförmige vorsehen, die eine
entsprechende Aufnahme für das Aufstandsende des Laufrads ha
ben.
Die beiden Schlitten 21 und 22 können mechanisch über Verstell
spindeln miteinander gekuppelt sein, was durch die in Fig. 4
schematisch eingezeichneten Verbindungselemente 26 bzw. 27 sym
bolisiert ist. Selbstverständlich ist auch eine Einzelverstel
lung mit bekannten Verstelleinrichtungen und Lageerkennungen
möglich. Bevorzugterweise erfolgt die Verstellung sowohl über
die Verbindungselemente 18 und 19 als auch die Verbindungsele
mente 26 und 27 zweckmäßigerweise ferngesteuert. Entsprechendes
gilt bei Einzelverstellung. Auf die Ausbildung der Servoantrie
be, der Fernsteuerungen und eventueller Führungen kommt es hier
im Detail nicht an. Aus diesem Grunde sind insoweit Einzelhei
ten weder gezeigt noch beschrieben, vielmehr können sie von
herkömmlicher Bauart und Wirkungsweise sein. Anstelle einer
Einzelspindel oder eines Spindelpaars können selbstverständlich
auch Spindel-Tripel vorgesehen werden.
Die Tragelemente 24, 25 sind abnehmbar am Schlitten 21 bzw. 22
angebracht. Dies hat, wie nachstehend noch näher erläutert
wird, den Vorteil, daß man sie während der Messung im Windkanal
belassen und nur den tragelementfreien Meßobjektträger während
der Messung aus dem Meßbereich, vorzugsweise aber aus dem Wind
kanal selbst herausfahren kann.
Jedes Tragelement 24, 25 ist mittels einer fernbetätigbaren
Verriegelungsvorrichtung mit dem zugeordneten Schlitten 21 bzw.
22 lösbar verbunden. Dabei ist insbesondere vorgesehen, daß
entsprechende Verriegelungselemente an den Schlitten 21, 22
vorgesehen sind, die in entsprechend geformte und ausgebildete
sowie angeordnete Verriegelungsaufnahmen der Tragelemente 24,
25 ein- und ausriegelbar sind. Bevorzugterweise sind die Ver
riegelungselemente im Schlitten versenkbar.
In der Meßposition des Meßobjektträgers sind, wie bereits aus
geführt wurde, die Tragelemente 24 bzw. 25 von einer Hubvor
richtung 28 des Windkanals übernehmbar bzw. an diese übergeb
bar. Es kann sich dabei um eine bekannte Bauart handeln, die
aus drei Hubspindeln 29, 30, 31 besteht. Sie sind im Meßbereich
an der Meßstrecke am Boden des Windkanals angebracht und können
in bekannter Weise aus- und zurückgefahren werden. Wenn sich
die Meßstrecke in bevorzugter Weise an einer nicht dargestell
ten, aber an sich bekannten Drehscheibe befindet, so sind auch
die Hubvorrichtungen 28 an dieser Drehscheibe angebracht. Eine
Drehscheibe hat bekanntlich den Vorteil, daß man die zu messen
den Objekte bzw. Fahrzeuge auch schräg zur Windrichtung in den
Meßbereich bzw. an die Meßstelle bringen und dann mittels der
Drehscheibe dementsprechend ausrichten kann. Bevorzugterweise
ist es bei der hier verwendbaren Windkanalanlage vorgesehen,
daß die Fahrzeuge in vier verschiedenen, jeweils um 90° gegen
einander versetzten, gegenüber der Windkanalachse um 45° ver
setzten Transportbahnen oder -strecken an- und abtransportier
bar sind. Auf diese Weise kann man den Windkanal mit verschie
denen Vorbereitungsräumen, Werkstätten und dergleichen ausstat
ten, die allesamt das unmittelbare Verbringen des Fahrzeugs in
den Meßbereich gestatten. In keinem Falle muß der Meßobjekt
träger eine andere als eine geradlinige Bewegung im Windkanal
durchführen.
Die Hubspindeln 29, 30, 31 werden von unten her im Sinne des
Pfeils 32 zugestellt, sobald der Meßobjektträger im Windkanal
seine für das Messen geeignete Position erreicht hat. Sie wer
den im Falle von U-förmigen Tragelementen 24, 25 gegen jeweils
einen der drei U-Schenkel zugestellt und können damit vorzugs
weise auch ferngesteuert und verriegelt werden. Nach dem Abkup
peln von den Schlitten 21, 22 und dem Entfernen des schlitten
freien Meßobjektträgers im Sinne des Pfeils 12 oder in Gegen
richtung werden die Tragelemente 24, 25 gleichzeitig abgesenkt,
was wiederum ferngesteuert erfolgen kann. Die Absenkung ist
beendet, wenn die Fahrzeugräder entweder am Boden oder - wie
beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 vorgesehen -
an entsprechenden Raddrehelementen 15 aufstehen.
Im Falle von Raddrehelementen 15, die jeweils durch kleine
Laufbänder gebildet sind, ist das oder jedes Laufband beim Mes
sen im Bereich der Radaufstandsfläche vom zugeordneten Tragele
ment 24, 25 umschlossen.
Die beiden diesseits und jenseits der Schlitten 21, 22 gelege
nen Teile der Transporteinheiten 16, 17 können außer den ange
sprochenen Aggregaten und Steuerungen auch noch Batterien und
dergleichen Zubehör für das Betätigen und/oder Fahren aufneh
men.
Claims (33)
1. Verfahren zum genauen Positionieren eines aerodynamisch zu
untersuchenden Meßobjekts, insbesondere eines Fahrzeugs,
in einer Meßposition in einem Windkanal, in der es eine
genau vorgegebene Relativlage zur Kanalachse des Windka
nals einnimmt, wobei sich das Meßobjekt in der Meßposition
über Hilfsstützen, insbesondere Räder, und/oder Beine
lagestabil am Boden (13) des Windkanals abstützt m. H.
eines bewegbaren Meßobjektträgers, dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßobjekt außerhalb des Windkanals auf den
zumindest in Windkanallängsrichtung (12) verschieb- und
verfahrbaren Meßobjektträger (1) aufgesetzt und gegenüber
diesem genau ausgerichtet wird, daß der Meßobjektträger
(1) mit dem ausgerichteten Meßobjekt in den Windkanal
verbracht und darin in genau vorgegebener Position
angehalten wird, daß anschließend das Meßobjekt lediglich
in vertikaler Richtung an die Meßstrecke des Windkanals
übergeben und dadurch oder danach arretiert wird, wobei
der Meßobjektträger (1) in eine die Messung nicht
beeinflussende und/oder störende Warteposition gebracht
wird, daß nach der Messung das Meßobjekt vom Meßobjekt
träger (1) wieder übernommen oder an diesen übergeben
wird, und daß schließlich der Meßobjektträger (1) mit dem
Meßobjekt aus dem Windkanal gebracht wird, wobei weiterhin
der Meßobjektträger (1) mittels Konen und Gegenkonen,
insbesondere im Windkanalboden (13) der Meßstrecke,
reproduzierbar genau in Meßposition ausgerichtet wird,
wobei vorzugsweise eine charakteristische Referenzlinie
des Meßobjekts eine bestimmte Relativlage zur
Windkanalachse in der Meßtrecke einnimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der beladene Meßobjektträger (1) mittels Laufrädern (2) in
den und aus dem Windkanal verfahren wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der beladene Meßobjektträger (1) mittels den Laufrädern
(2) spurgeführt verfahren wird.
4. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Meßobjekt auf dem Meßobjektträger (1) dreidimensional,
insbesondere aber quer zur Windkanal-Längsachse, gegenüber
dem Meßobjektträger (1) ausgerichtet wird.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßobjektträger (1), insbesondere bündig, in den Boden
(13) des Windkanals abgesenkt wird, wobei das Meßobjekt
beim Absenken von Tragelementen (7) des Meßobjektträgers
(1) an stationäre Stützelemente (14) bzw.
Stützelementteile und/oder Raddrehelemente (15) im Bereich
der Meßstrecke an der Meßposition übergeben wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßobjektträger (1) nach der Übergabe des Meßobjekts
an Hubvorrichtungen (28) des Windkanals zumindest aus dem
Meßbereich des Windkanals verbracht wird, wobei mittels
der Hubvorrichtungen (28) das Meßobjekt im Bereich der
Meßstrecke an der Meßposition auf den Boden (13) des
Windkanals, auf Raddrehelemente (15) am Boden (13) oder
dergleichen abgesenkt wird.
7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
während des Vermessens eines Meßobjekts innerhalb des
Windkanals wenigstens ein weiteres Meßobjekt außerhalb des
Windkanals gegenüber einem weiteren Meßobjektträger (1)
ausgerichtet und zur Messung vorbereitet wird, wobei die
Aufstandsflächen der Hilfsstützen des Meßobjekts,
vorzugsweise der Laufräder (2) des Kraftfahrzeugs,
freigehalten werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Meßobjektträger (1) auf einer an sich bekannten Dreh
scheibe im Bereich der Meßposition abgestellt wird, wobei
während des Einfahrens des Meßobjektträgers (1) in die
Meßposition oder dessen Entfernens aus derselben die Dreh
scheibe mit der beim Messen in der Windkanalachse liegen
den Referenzlinie in die Verfahrrichtung des Meßobjekt
trägers (1) gedreht wird und der Meßobjektträger (1)
radial auf das Drehzentrum der Drehscheibe zu- bzw. von
ihm weggefahren wird und daß nach Abstellen des Meß
objektes auf die Drehscheibe beide gemeinsam mit der
Referenzlinie bzw. Mittellängsachse in die Längsachse des
Windkanals verschwenkt werden.
9. Vorrichtung zum genauen Positionieren eines aerodynamisch
zu untersuchenden Meßobjekts, insbesondere eines
Fahrzeugs, in einer Meßposition in einem Windkanal, in der
es eine genau vorgebbare Relativlage zur Kanalachse des
Windkanals einnimmt, wobei sich das Meßobjekt in der
Meßposition über Hilfsstützen, insbesondere Räder,
und/oder Beine lagestabil am Boden (13) des Windkanals
abstützt m. H. eines bewegbaren Meßobjektträgers, zur
Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch den
relativ zur Meßstrecke des Windkanals verschieb- und
verfahrbaren Meßobjektträger (1) zur lagegenauen Aufnahme
des Meßobjekts, wobei in Längs- und Querrichtung (10, 9)
wirksame Konusse mit ortsfesten Gegenkonussen im Bereich
der Meßstrecke des Windkanals eine genaue, reproduzierbare
Meßposition im Windkanal gewährleisten, und wobei der
Meßobjektträger (1) oder zumindest lösbare Teile davon in
der Übergabestellung an der Meßstrecke mittels einer
Hebevorrichtung absenkbar und anhebbar ist bzw. sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßobjektträger (1) mit vorzugsweise vier, die Ecken
eines Rechtecks markierenden Tragelementen (7) für Hilfs
stützen des Meßobjekts, insbesondere Laufräder des Kraft
fahrzeugs, ausgestattet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragelemente (7) in etwa horizontaler Richtung (10)
quer (9) zur Transportrichtung (12) des Meßobjekts (1)
verschieb- und arretierbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Tragelement (7) aus einem Paar Stäben (8) besteht,
deren gegenseitiger Abstand so gewählt und insbesondere
einstellbar ist, daß die Aufstandsfläche der jeweils
aufliegenden Hilfsstütze des Meßobjekts, insbesondere
eines Laufrads eines Kraftfahrzeugs, die Tragelemente (7)
nach unten hin überragt.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Transportrichtung (12) gesehen der Abstand der beiden
Tragelemente (7) einstellbar ist.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützelemente (14) als Schwellerstützen ausgebildet
und sie insbesondere teilbar sind.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Transportsystem mit dem Meßobjektträger (1) in der
Meßposition Bestandteil des Windkanalbodens (13) ist.
16. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßobjektträger (1) in Transportrichtung (12) gesehen
ein linkes und ein rechtes Längsteil (3, 4) aufweist und
sich diese Teile beim Messen links bzw. rechts eines
Laufbands (11) oder einer Windkanalbodenteilfläche an der
Meßstelle im Windkanal befinden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Längsteile (3, 4) zumindest in der maximal an
gehobenen Stellung des Meßobjektträgers (1) koppelbar
sind, und daß dabei Laufräder (2) des letzteren in
Arbeitsstellung bringbar sind.
18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Meßobjektträger (1) aus zwei in Transportrichtung (12)
hintereinander angeordneten Transporteinheiten (16, 17)
besteht, die jeweils die Hilfsstützen des Meßobjekts, ins
besondere die Laufräder eine Achse des Kraftfahrzeugs,
aufnehmen und die zumindest bei einem Leertransport me
chanisch (18, 20) oder über eine elektronische Abstands
halterung kuppelbar sind, wobei vorzugsweise beide Trans
porteinheiten (16, 17) selbstangetrieben, insbesondere
mittels Laufrädern (20) selbstfahrbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß jede
Transporteinheit (1, 2) mittels wenigstens vier Laufrädern
(20) oder Laufradpaaren verfahrbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß jede
Transporteinheit (16, 17) zwei quer zu ihrer Transport
richtung (12) verstellbare (23) Schlitten (21, 22) zur
Abstützung je eines Laufrads oder dergleichen des Meßob
jekts, insbesondere des Kraftfahrzeugs, aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitten (21, 22) gegeneinander oder gleichzeitig in die
gleiche Richtung verstell- inbesondere verschiebbar an
ihrer Transporteinheit (16, 17) gelagert sind.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitten (21, 22) servomotorisch und insbesondere fern
gesteuert verstellbar sind.
23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Transporteinheiten (16, 17) servomotorisch und insbesonde
re ferngesteuert gegeneinander oder auseinander bewegbar
sind.
24. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Transporteinheiten (16, 17) über ein Spindelpaar oder
Spindel-Tripel verstellbar miteinander gekuppelt sind.
25. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 18 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Schlitten (21, 22) an seinem außen gelegenen Ende ein im
Wesentlichen U- oder rahmenförmiges Tragelement (24, 25)
zur Aufnahme eines Fahrzeugrads trägt, das abnehmbar ge
halten und in der Meßposition mit einer am Windkanal ver
bleibenden Hubvorrichtung (28) kuppelbar oder zumindest
von dieser übernehmbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Tragelement (24, 25) mittels einer fernbetätigbaren Ver
riegelungsvorrichtung vom zugeordneten Schlitten (21, 22)
lösbar ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß Ver
riegelungselemente der Verriegelungsvorrichtung im Schlit
ten (21, 22) versenkbar sind und sie in Arbeitsstellung in
Aussparungen oder dergleichen Aufnahmen des Tragelements
(24, 25) verriegelnd eingreifen.
28. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 25 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubvorrichtung (28) zwei oder vorzugsweise drei Hubspin
deln (29, 30, 31) aufweist, die von unten her gegen das
zugeordnete Tragelement (24, 25) zustellbar und daran an
legbar oder bevorzugterweise damit kuppelbar sind.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubspindeln (29, 30, 31) ferngesteuert betätigbar sind.
30. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 25 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Hubvorrichtungen (28) an einer Drehscheibe im Bereich
der Meßstrecke befinden.
31. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 25 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß sich
im Bereich jedes in Meßstellung befindlichen Tragelements
(24, 25) ein Laufband (11) oder Laufbandbereich befindet.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Laufband (11) beim Messen im Bereich der Radaufstandsflä
che vom Tragelement (24, 25) umschlossen ist.
33. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 30 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Windkanal mehrere, vorzugsweise vier um jeweils 90° gegen
einander versetzte Transportbahnen oder -strecken aufweist
und die Drehscheibe gegen jede in Drehrichtung ausrichtbar
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998115312 DE19815312C1 (de) | 1998-04-06 | 1998-04-06 | Verfahren und Vorrichtung zum genauen Positionieren, insbesondere eines Fahrzeugs, in einem Windkanal |
| PCT/EP1999/001741 WO1999051958A1 (de) | 1998-04-06 | 1999-03-17 | Verfahren und vorrichtung zum genauen positionieren eines fahrzeugs in einem windkanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998115312 DE19815312C1 (de) | 1998-04-06 | 1998-04-06 | Verfahren und Vorrichtung zum genauen Positionieren, insbesondere eines Fahrzeugs, in einem Windkanal |
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| DE19815312C1 true DE19815312C1 (de) | 1999-11-18 |
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ID=7863713
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998115312 Expired - Fee Related DE19815312C1 (de) | 1998-04-06 | 1998-04-06 | Verfahren und Vorrichtung zum genauen Positionieren, insbesondere eines Fahrzeugs, in einem Windkanal |
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| WO1999051958A1 (de) | 1999-10-14 |
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