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DE19815580A1 - Fördereinrichtung mit Seiltragwerk - Google Patents

Fördereinrichtung mit Seiltragwerk

Info

Publication number
DE19815580A1
DE19815580A1 DE1998115580 DE19815580A DE19815580A1 DE 19815580 A1 DE19815580 A1 DE 19815580A1 DE 1998115580 DE1998115580 DE 1998115580 DE 19815580 A DE19815580 A DE 19815580A DE 19815580 A1 DE19815580 A1 DE 19815580A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
belt
strand
conveyor
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1998115580
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Eckardt
Lutz Petermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FAM GmbH
Original Assignee
Magdeburger Foerderanlagen und Baumaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magdeburger Foerderanlagen und Baumaschinen GmbH filed Critical Magdeburger Foerderanlagen und Baumaschinen GmbH
Priority to DE1998115580 priority Critical patent/DE19815580A1/de
Publication of DE19815580A1 publication Critical patent/DE19815580A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/02Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
    • B65G21/04Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements the ties being formed by longitudinal cables or ropes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
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    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Abstract

Fördereinrichtung für Schüttgüter mit einem durch Tragrollen in Schlauchform gehaltenen und an Tragseilen mit großen Stützweiten aufgehängten Fördergurt, dadurch gekennzeichnet, daß das Lasttrum des Fördergurtes durch das darüberliegende Leertrum abgedeckt wird, und die Tragrollen des Lasttrums zugleich das darüberliegende Leertrum stützen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung mit den Merkmalen des Ober­ begriffes von Patentanspruch 1. Bekannt sind sogenannte seilverspannte Gurtförderer, deren Girlandentragrollenstationen an Seilen aufgehängt sind und diese Seile zwecks Bodenfreiheit unter dem Förderer in großen Abständen ebenfalls über Seile oder Ketten, z. B. an der Decke (am First) eines Tunnels oder eines Bergbaustrebes, aufgehängt sind. Die Stützwei­ ten der Firstaufhängungen liegen in der Größenordnung von 6 bis 12 Metern.
Bekannt sind weiterhin Lösungen, wo die Tragrollenstationen an darüber­ liegenden Tragseilen aufgehängt sind und diese Tragseile in wesentlich größeren Abständen von z. B. 100 Metern über Einzelstützen auf dem Untergrund abgestützt sind. Große Stützweiten sind immer dann erforder­ lich, wenn unwegsames Gelände oder Wasserflächen mit möglichst weni­ gen Stützen, d. h. mit großen Stützweiten, zu überbrücken sind. Der wesentliche Nachteil dieser Förderer mit großen Stützweiten besteht darin, daß die große Eigenmasse der bekannten Gurtförderer in Verbindung mit den großen Stützweiten schwere Tragseile erfordert. Die Eigenmasse der teuren Tragseile läßt sich nur dann möglichst kleinhalten, wenn die Eigen­ masse des darunterhängenden Gurtförderers ein Minimum erreicht. Dem­ entsprechend besteht die Aufgabe darin, eine solche Anordnung des För­ dergurtes und der ihn stützenden Tragrollen zu finden, daß die Gesamtei­ genmasse von Fördergurt und Tragrollen ein Minimum erreicht. Diese Auf­ gabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 gelöst.
Durch die Anordnung der Tragrollen wird erreicht, daß verschiedene Zweckfunktionen, für die herkömmlich verschiedene Baugruppen verwen­ det werden müssen, zusammengefaßt werden, so daß eine Baugruppe mehrere Funktionen erfüllt. Die Tragrollen des Lasttrums stützen zugleich das Leertrum, so daß separate Tragrollen für das Leertrum eingespart werden.
In größeren Abständen angeordnete Führungsrollen bewirken Formschluß und ersetzen die Sturzstellung der Tragrollen. Das Leertrum des Förder­ gurtes deckt das Lasttrum ab und ersetzt die in den meisten Anwendungs­ fällen notwendige Abdeckung gegen Regenwasser. Die oberen Tragrollen des Lasttrums treiben das Leertrum an, ersetzen zugleich Zwischenantrie­ be für ein langes Leertrum und bewirken bei langen Förderern geringere Gurtzugkräfte und damit geringere Eigenmassen. Die Erfindung wird nach­ folgend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 Die Seitenansicht einer horizontal verlegten Fördereinrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Förderer längs der Linie A-A in Fig. 1 mit Last und Leertrum
Fig. 3 die Draufsicht auf das Lasttrum gemäß Fig. 2,
Fig. 4 die Seitenansicht auf Last- und Leertrum gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine Tragseilstütze des Förderer gemäß Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt durch einen kastenförmigen Querschnitt des Last­ trums längs der Linie B-B in Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt durch einen geschlossenen Querschnitt des Last­ trums längs der Linie B-B in Fig. 5,
Fig. 8 die Draufsicht auf einen Förderabschnitt mit Kurvenführung,
Fig. 9 einen Schnitt durch die Kurvenführung längs der Linie G-C in Fig. 8.
Die in Fig. 1 gezeigte Förderstrecke der Fördereinrichtung besteht aus dem Fördergurt 1, der an Tragseilen 3 aufgehängt ist, welche in größeren Abständen durch Tragseilstützen 15 gehalten werden. Die Aufgabestelle 19 des Fördergutes und die Abwurfstelle 20 sind skizzenhaft dargestellt. Das Lasttrum 4 des Fördergurtes wird nach der Aufgabestelle 19 schlauchförmig geschlossen und an der Abwurfstelle 20 wieder geöffnet, dann umgelenkt und als Leertrum oberhalb des Lasttrums 4 wieder zurückgeführt.
Gemäß Fig. 2 wird das Lasttrum 4 durch Tragrollen 2 in seiner Schlauch­ form gehalten, wobei die oberen Tragrollen 6 der Tragrollen des Lasttrums zugleich als Tragrollen des Leertrums 5 fungieren. Die Führungsrollen 7 gewährleisten eine formschlüssige Führung des Lasttrums, die Führungs­ rollen 8 führen das Leertrum formschlüssig. Die Eigenlast von Last- und Leertrum wird über die Tragrollenträger 9 und die Aufhängung 10 auf die Tragseile 3 übertragen. Sturmbügel 21 verhindern ein Abheben des Leer­ trums im Stillstand unter der Wirkung von Windkräften.
Wie in Fig. 3 zu sehen, sind die Lasttrumführungsrollen 7 zueinander um ein geringes Maß a versetzt, damit sie immer nur an einer Gurtkante wäl­ zen.
Die gemäß Fig. 4 gespreizte Aufhängung 10 gewährleistet eine stabile Lage der Gurtführung relativ zum Tragseil 3.
Die Anordnung der Tragrollen zum Fördergurt gemäß Fig. 2 bietet folgen­ de Vorteile: Die Tragrollen 6 führen das Lasttrum 4 und stützen zugleich das Leertrum 5. Das Leertrum 5 wirkt zugleich als Abdeckung des nicht vollständig geschlossenen Lasttrums.
Die Führungsrollen 7 und 8 realisieren eine formschlüssige Führung von Last- und Leertrum. Damit wird erreicht, daß auch bei erheblicher seitli­ cher Auslenkung der instabilen Trägseile infolge Windlast ein stabiler Lauf von Last- und Leertrum gewährleistet ist. Die seitliche Windangriffsfläche der Anordnung gemäß Fig. 2 bis 4 erreicht insofern einen Kleinstwert, als sie ganz überwiegend nur vom Gurtschlauch gebildet wird.
In Fig. 5 wird gezeigt, daß Lasttrum 4 und Leertrum 5 durch die Aufhän­ gungen 10 von den Tragseilen 3 gehalten werden. Eine bestimmte Pylon­ wirkung, d. h. eine Verringerung der Tragseilzugkraft, wird dadurch erreicht, daß der Abstand zwischen Tragseil und Fördergurt an den Trag­ seilstützen 15 größer ist als zwischen den Stützen. Die Stützkräfte zwi­ schen Tragrolle und Last- bzw. Leertrum sind wegen des in Fig. 1 gezeig­ ten Gurtknickwinkels an den Tragseilstützen 15 vielfach höher als zwi­ schen den Stützen.
Gemäß Fig. 6 und 7 werden diene Kräfte durch die Gurttrommeln 16 und 17 aufgenommen. Eine kastenförmige bzw. ellipsenförmige Verformung des Lasttrums durch die Führungsrollen 11 und 12 an den Tragseilstützen 15 ist trotz des erwähnten Knickwinkels möglich, weil die zugtragenden Einlagen 13 im Mittelbereich 14 konzentriert sind und die elastischen Randbereiche sich stärker dehnen können.
Werden die Gurttrommeln 16 in regelmäßigen Abständen, z. B. an jeder Tragseilstütze oder auch in größeren Abständen angetrieben, so entste­ hen folgende Vorteile: Die Gurtzugkraft steigt nicht mehr mit der Förderlän­ ge, sie muß näherungsweise nur noch nach dem zulässigen Gurtdurch­ hang zwischen den Aufhängungen 10 der Tragrollenträger ausgelegt wer­ den. Damit sind die Fördergurtkosten nicht mehr von der Förderlänge abhängig, und die Förderlänge ist theoretisch unbegrenzt. Da die Tragrol­ len 6 gemäß Fig. 2 vom Lasttrum angetrieben werden und ihrerseits direkt das Leertrum antreiben, gilt die weitgehende Unabhängigkeit der Gurtzug­ kraft von der Förderlänge auch für das Leertrum. Die auch für große För­ derlängen nahezu konstante Zugkraft im Fördergurt reduziert die Gefahr von Längsschwingungen des Fördergurtes und ermöglicht auch für Langstreckenförderer Anlauf- und Bremszeiten, die wegen des viel gerin­ geren Einflusses der Kraftfortpflanzungsgeschwindigkeit vielfach kleiner sind im Vergleich zu Förderern mit Kopf- und Heckantrieb.
Fig. 8 zeigt die Draufsicht auf eine um einen Winkel α umgelenkte Förder­ strecke des Last- und Leertrums. Wird der Tragrollenträger 9 gemäß Fig. 9 um einen Winkel β zur kurvenäußeren Seite hin geneigt, dann entsteht aus der Gurtzugkraft FG eine Horizontalkomponente FH, die mit der Gurtei­ genlast FE eine Resultierende FR bildet, die um den Winkel β geneigt ist. Die nahezu konstante Gurtzugkraft begünstigt eine formschlüssige Kur­ venführung des Gurtes mit niedrigen Rollenkräften der Führungsrollen 8 und 12.
Zusammenfassend liegen die Vorteile der vorliegenden Erfindung darin, daß Langstreckengurtförderer ähnlich Seilschwebebahnen auch in unweg­ samem oder überflutetem Gelände und auch in Kurve mit dem strukturell kleinstmöglichen Material- und Kostenaufwand realisiert werden können.
Bezugszeichenliste
1
Fördergurt
2
Tragrollen des Lasttrums
3
Tragseil
4
Lasttrum
5
Leertrum
6
Tragrollen des Leertrums
7
Führungsrollen des Lasttrums
8
Führungsrollen des Leertrums
9
Tragrollenträger
10
Aufhängung der Tragrollenträger
11
Führungsrollen des kastenförmigen Lasttrums
12
Führungsrollen des geschlossenen Lasttrums
13
Zugtragende Einlagen des Fördergurtes
14
Mittelbereich des Fördergurtes
15
Tragseilstütze
16
Gurttrommel zur Stützung des Lasttrums
17
Gurttrommel zur Stützung des Leertrums
18
Gurtantriebstrommel
19
Gutaufgabestelle
20
Gutabwurftrommel
21
Sturmbügel
22
Querneigungswinkel β der Führungsrollen

Claims (11)

1. Fördereinrichtung für Schüttgüter unter Verwendung eines Förder­ gurtes (1), der durch Tragrollen (2) in eine Schlauchform gebracht und in Tragseilen (3) abgestützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Lasttrum (4) durch das Leertrum (5) abgedeckt ist und die oberen Tragrollen (6) des Lasttrums zugleich Stützrollen des Leer­ trums (5) sind.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks formschlüssiger Führung des Lasttrums (4) Führungs­ rollen (7) angeordnet sind.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks formschlüssiger Führung des Leertrums (5) Führungs­ rollen (8) angeordnet sind.
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Tragrollenträger (9) über Aufhängungen (10) mit dem Tragseil (3) verbunden sind.
5. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lasttrum (4) mittels Führungsrollen (11) kastenförmig aus­ gebildet ist.
6. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lasttrum (4) mittels Führungsrollen (12) rechteckförmig oder ellipsenförmig geschlossen ist.
7. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugtragenden Einlagen (13) des Fördergurtes im Mittelbe­ reich (14) konzentriert sind.
8. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Tragseilstützen (15) Gurttrommeln (16) zur Stützung des Lasttrums angeordnet sind.
9. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Tragseilstützen (15) Gurttrommeln (17) zur Stützung des Leertrums angeordnet sind.
10. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gurttrommeln (16) als Gurtantriebstrommeln (18) ausgebildet wer­ den.
11. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kurvenführung des Last- und Leertrums die Führungsrol­ len (8), (11) und (12) um einen Querneigungswinkel (22) zur Senkrech­ ten geneigt angeordnet werden.
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WO2016088147A1 (en) * 2014-12-04 2016-06-09 Laboratorio Inntech S.R.L. Mobility system through route suspended by fixed cables of autonomous vehicles lightweight at electrical supply

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