DE19814800A1 - Variable Ventilsteuerung für eine Hubkolben-Brennkraftmaschine - Google Patents
Variable Ventilsteuerung für eine Hubkolben-BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Eine variable Ventilsteuerung für eine Hubkolben-Brennkraftmaschine, die mindestens ein Einlaßventil und mindestens ein Auslaßventil aufweist, umfaßt eine Einlaß-Auslaß-Nockenwelle, auf der ein Einlaß-Öffnet-Nocken zur Steuerung der Öffnungsfunktion des Einlaßventils sowie ein Auslaßnocken zur Steuerung des Auslaßventils angeordnet ist, eine Einlaß-Schließt-Nockenwelle, auf der ein Einlaß-Schließt-Nocken zur Steuerung der Schließfunktion des Einlaßventils angeordnet ist, einen Einlaß-Betätigungshebel zur Übertragung der Stellbewegung des Einlaß-Öffnet-Nockens und des Einlaß-Schließt-Nockens auf das Einlaßventil, einen Auslaß-Betätigungshebel zur Übertragung der Stellbewegung des Auslaßnockens auf das Auslaßventil, und eine Einrichtung zur Änderung der Phasenlage zwischen den beiden Nockenwellen. DOLLAR A Der Abstand der Mittelebenen von Einlaß-Schließt-Nocken und Auslaßnocken ist kleiner als die Summe von halber Auslaßnockenbreite und halber Einlaß-Schließt-Nockenbreite, wobei der die Nockenerhebung umfassende Kopfkreis des Auslaßnockens sich mit dem entsprechenden Kopfkreis des Einlaß-Schließt-Nockens überschneidet und die Nockenerhebungen des Auslaßnockens und des Einlaß-Schließt-Nockens berührungsfrei miteinander kämmen.
Description
Die Erfindung betrifft eine variable Ventilsteuerung für eine
Hubkolben-Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspru
ches 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 196 00 536 A1 be
kannt. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, Schadstoffe im
Abgas zu reduzieren bzw. eine Drehmomentsteigerung zu errei
chen. Durch Verringerung der Gaswechselarbeit bzw. der Last
wechselarbeit kann der Verbrauch reduziert werden. Darüberhin
aus kann bei der Steuerung der Brennkraftmaschine auf eine
Drosselklappe im Ansaugkanal verzichtet werden.
Diese Vorrichtung umfaßt zwei Nockenwellen, wobei auf einer der
Nockenwellen ein Einlaß-Öffnet-Nocken für die Öffnungsfunktion
des Einlaßventils sowie ein Auslaßnocken für das Auslaßventil
und auf der anderen Nockenwelle ein Einlaß-Schließt-Nocken für
die Schließfunktion des Einlaßventils angeordnet ist. Der Ein
laß-Öffnet-Nocken und der Einlaß-Schließt-Nocken wirken nach
Art eines Addierers zusammen und bestimmen gemeinsam den Öff
nungshub und die Öffnungsdauer des Einlaßventils. Über eine
Einrichtung zur Änderung der Phasenlage kann der relative Win
kel zwischen den beiden Nockenwellen eingestellt werden, um den
Öffnungshub bzw. die Öffnungsdauer des Einlaßventils zu beein
flussen.
Der Einlaß-Öffnet-Nocken und der Einlaß-Schließt-Nocken liegen
in einer gemeinsamen Ebene, so daß die Drehbewegung des Einlaß-Öff
net-Nockens auf der ersten Nockenwelle und die Drehbewegung
des Einlaß-Schließt-Nockens auf der zweiten Nockenwelle in der
gleichen Bewegungsebene ausgeführt werden. Diese Hintereinan
derschaltung der Einlaßnocken erfordert zwar nur einen schmalen
Einbauraum, hat andererseits aber den Nachteil, daß der seit
lich des Einlaß-Öffnet-Nockens angeordnete Auslaßnocken mit
seitlichem Versatz zum Auslaßventil liegt, was einen gekröpften
Auslaß-Betätigungshebel bedingt. Der Anlenkpunkt zwischen dem
Auslaßnocken und dem Auslaß-Übertragungshebel liegt außerhalb
der Mittelebene des Auslaßventils. Diese Asymmetrie hat Torsi
onskräfte zur Folge, die den Verschleiß beschleunigen und eine
präzise Bewegungsübertragung beeinträchtigen können.
Es sind darüberhinaus auch Vorrichtungen für variable Ventil
steuerungen mit zwei Einlaß-Öffnet-Nocken und zwei Auslaßnocken
bekannt, wobei die Einlaß-Öffnet-Nocken auf der einen Nocken
welle auf Lücke zum Einlaß-Schließt-Nocken auf der anderen Noc
kenwelle liegen und die Auslaßnocken axial außenliegend neben
den Einlaß-Öffnet-Nocken positioniert sind. Auch bei diesen
Vorrichtungen muß die Stellbewegung des Auslaßnockens mittels
eines gekröpften Hebels auf das Auslaßventil übertragen werden.
Außerdem benötigen die insgesamt vier nebeneinanderliegenden
Nocken auf nur einer Nockenwelle relativ viel Platz, so daß die
Zylinderabstände entsprechend groß gewählt werden müssen und
man insgesamt eine groß bauende Vorrichtung erhält.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine klein bauende
gattungsgemäße variable Ventilsteuerung für eine Hubkolben-Brenn
kraftmaschine mit hoher Funktionssicherheit auszubilden.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des An
spruches 1 gelöst.
Die Mittelebenen des Einlaß-Schließt-Nockens und des Auslaßnoc
kens weisen einen nur geringen Abstand zueinander auf, der
kleiner als die Summe von halber Breite des Einlaß-Schließt-Noc
kens und halber Breite des Auslaßnockens ist, so daß in der
Draufsicht sich beide Nocken axial überlappen. Zugleich ist der
Abstand der beiden Nockenwellen und die Dimensionierung der
Nocken so bemessen, daß die die Kontur der Nocken umfassenden
Kopfkreise sich überschneiden, wobei die Nockenerhebungen des
Einlaß-Schließt-Nockens und des Auslaßnockens nach Art eines
einzahnigen Zahnrads berührungsfrei miteinander kämmen.
Diese Ausbildung ermöglicht es, den Abstand der beiden Nocken
wellen gering zu halten und zugleich Nockenbewegungen des Ein
laß-Schließt-Nockens und des Auslaßnockens ohne gegenseitige
Behinderung zu ermöglichen. Es ist eine kompakte Ausbildung der
Ventilsteuerung bei axial kurzer Baulänge gegeben, da der Ein
laß-Schließt-Nocken und der Auslaßnocken auf etwa gleicher
axialer Höhe angeordnet werden können.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß trotz der axial kurzen
Baulänge die Nocken mit einer für die Aufnahme der zu übertra
genden Kräfte erforderlichen Breite ausgebildet werden können,
so daß keine Probleme hinsichtlich der Festigkeit und Funkti
onssicherheit der Nocken zu erwarten sind.
Da die Mittelebenen des Auslaßnockens und des Einlaß-Schließt-Noc
kens nur einen geringen Abstand zueinander aufweisen, redu
ziert sich die Anzahl der Bewegungsebenen für die Einlaß- und
Auslaßnocken. In einer bevorzugten Ausführung fallen die Mittel
ebene des Auslaßnockens und die Bewegungsebene des Auslaßven
tils etwa zusammen, so daß eine direkt Übertragung der Stellbe
wegung des Auslaßnockens auf das Auslaßventil ohne seitlichen
Versatz möglich ist und keine die Bauteile belastenden Torsi
onskräfte entstehen. Der Auslaß-Betätigungshebel kann einfacher
ausgebildet werden, weil eine Kröpfung nicht mehr notwendig
ist; sämtliche das Auslaßventil steuernden Bauteile und auch
das Auslaßventil selbst liegen in nur einer Mittel- bzw. Bewe
gungsebene.
In einer zweckmäßigen Ausführung liegt der Auslaßnocken in Pro
jektion in Richtung der Längsachse der Einlaß-Auslaß-Noc
kenwelle gesehen innerhalb der Kontur des Einlaß-Öffnet-Noc
kens. Eine Beeinflussung des Einlaßventils durch den Auslaß
nocken ist dadurch ausgeschlossen.
Die Vorrichtung eignet sich sowohl für Brennkraftmaschinen mit
drei Ventilen als auch für solche mit vier Ventilen.
Bei 3-Ventil-Motoren mit zwei Einlaßventilen und einem Auslaß
ventil liegt der Auslaßnocken mittig zwischen zwei Einlaß-Öff
net-Nocken auf der Einlaß-Auslaß-Nockenwelle. Dem Auslaßnoc
ken liegt in der gleichen Mittelebene ein Einlaß-Schließt-Noc
ken auf der anderen Nockenwelle gegenüber.
Bei 4-Ventil-Motoren mit zwei Einlaß- und zwei Auslaßventilen
sind zwei Auslaßnocken vorgesehen, denen jeweils ein Ein
laß-Schließt-Nocken gegenüberliegt.
Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungsformen sind den
weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnun
gen zu entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1 eine variable Ventilsteuerung für einen
3-Ventil-Motor in Draufsicht,
Fig. 2 eine Ansicht von vorne auf die Ventilsteue
rung,
Fig. 3 die Ventilsteuerung im Schnitt,
Fig. 4 bis Fig. 6 eine den Fig. 1 bis 3 entsprechende Darstel
lung einer Ventilsteuerung für einen
4-Ventil-Motor.
Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte variable Ventilsteuerung 1
steuert die Ein- und Auslaßventile einer 3-Ventil-Hubkolben-Brenn
kraftmaschine. Die Vorrichtung umfaßt zwei achsparallele
Nockenwellen, eine Einlaß-Auslaß-Nockenwelle 2 und eine Ein
laß-Schließt-Nockenwelle 3, zur Steuerung der Öffnungs- und
Schließfunktion der beiden Einlaßventile 7a, 7b. Die Ein
laß-Auslaß-Nockenwelle 2 übernimmt zugleich die Steuerung des Aus
laßventils 8. Über eine nicht dargestellte Einrichtung, insbe
sondere ein Koppelgetriebe, kann die relative Phasenlage der
beiden Nockenwellen 2, 3 zueinander verändert werden, um die
Öffnungszeit und den Öffnungshub der Einlaßventile 7a, 7b einzu
stellen. Bei Verwendung der Ventilsteuerung 1 kann auf eine
Drosselklappe im Ansaugkanal der Brennkraftmaschine verzichtet
werden.
Auf der Einlaß-Auslaß-Nockenwelle 2 sind zwei Einlaß-Öffnet-Noc
ken 4a, 4b angeordnet, die mit einem Einlaß-Schließt-Nocken 5
auf der parallelen Einlaß-Schließt-Nockenwelle 3 nach Art eines
Addierers zusammenwirken. Die Einlaß-Öffnet-Nocken 4a, 4b be
stimmen die Öffnungsfunktion der Einlaßventile, der Ein
laß-Schließt-Nocken 5 die Schließfunktion. Die Stellbewegung der
Einlaßnocken 4a, 4b, 5 wird mittels eines Einlaß-Be
tätigungshebels auf die Einlaßventile 7a, 7b übertragen. Die
beiden Nockenwellen 2, 3 sind in Lagergehäusen 23a, 23b, 24a, 24b
gehalten.
Auf der Einlaß-Auslaß-Nockenwelle 2 ist mittig zwischen den
beiden Einlaß-Öffnet-Nocken 4a, 4b ein Auslaßnocken 6 angeord
net, dessen Stellbewegung mit Hilfe eines Auslaß-Be
tätigungshebels 10 auf das Auslaßventil 8 übertragen wird.
Die Mittelebene 11 des Einlaß-Schließt-Nocken 5 und die Mittel
ebene 27 des Auslaßnockens 6 liegen so nahe beieinander, daß
der Abstand zwischen den Mittelebenen 11, 27 geringer ist als
die Summe aus halber Einlaß-Schließt-Nockenbreite e/2 und hal
ber Auslaßnockenbreite a/2, so daß quer zur Achsrichtung gese
hen eine Überdeckung von Einlaß-Schließt-Nocken 5 und Auslaß
nocken 6 gegeben ist. Im Ausführungsbeispiel fallen die Mittel
ebenen 11 und 27 zusammen. Sowohl die Rotationen der Nocken 5
und 6 als auch die Hubbewegung des Auslaßventils 8 werden in
den Ebenen 11 bzw. 27 ausgeführt. Auch die Übertragungsbewegung
des Auslaß-Betätigungshebels 10 liegt in der Mittelebene 11
bzw. 27.
Wie der Schnittdarstellung nach Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 1
zu entnehmen, liegt die Kontur 19 des Auslaßnockens 6 in der
Projektion in Richtung der Längsachse 12 der Nockenwelle 2 ge
sehen innerhalb der Kontur 13 der beiden Einlaß-Öffnet-Nocken
4a, 4b. Auch die Nockenerhebung 14 des Auslaßnockens 6 ragt
nicht über die Kontur 13 der Einlaß-Öffnet-Nocken hinaus.
Der Abstand der Nockenwellen 2 und 3 und die Dimensionierungen
der Nocken sind so gewählt, daß der Kopfkreis 15 des Auslaßnoc
kens 6 den Kopfkreis 17 des Einlaß-Schließt-Nockens 5 auf der
Nockenwelle 3 überschneidet. Der Radius des Kopfkreises 15 des
Auslaßnockens 6 reicht vom Mittelpunkt der Einlaß-Auslaß-Noc
kenwelle 2 bis zur Nockenerhebung 14 des Auslaßnockens; über
einen Teil seines Umfanges deckt sich der Kopfkreis 15 mit der
Kontur 13 der Einlaß-Öffnet-Nocken 4a, 4b.
Entsprechend reicht der Radius des Kopfkreises 17 des Ein
laß-Schließt-Nockens 5 vom Mittelpunkt der Einlaß-Schließt-Noc
kenwelle 3 bis zur Nockenerhebung 16 des Einlaß-Schließt-Noc
kens 5; über einen Teil seines Umfanges deckt sich der Kopf
kreis 17 mit der Kontur 21 des Einlaß-Schließt-Nockens 5.
Um eine wechselseitige Behinderung zu vermeiden, kämmen die
beiden Nockenerhebungen 14 und 16 der Nocken 6 und 5 berüh
rungsfrei miteinander, und zwar über alle auftretenden Phasen
lagen der Nockenwelle 3 in bezug zur Nockenwelle 2.
Die Überschneidung der beiden Kopfkreise 14, 16 hat zur Folge,
daß der Abstand zwischen den beiden Nockenwellen kleinstmöglich
gewählt werden kann, so daß eine kleinbauende Vorrichtung rea
lisiert werden kann.
Weiterhin kann Fig. 3 entnommen werden, daß die Stellbewegung
des Auslaßnockens 6 über eine Rolle 18 auf den Auslaß-Be
tätigungshebel 10 übertragen wird, wobei die Rolle 18 am Aus
laß-Betätigungshebel 10 gelagert ist. Die Stellbewegung der
Einlaßnocken wird über ein Rollenpaket 20, das verschieblich
auf dem Einlaß-Betätigungshebel angeordnet ist, auf den Einlaß-Be
tätigungshebel 9 übertragen. Das Rollenpaket 20 ist von zwei
Federn 25a, 25b (Fig. 1 und 3) zur Anlage an die Kontur der Ein
laßnocken beaufschlagt. Die Federn 25a, 25b stützen sich an einem
Steg 26 ab, der am Einlaß-Betätigungshebel 9 befestigt ist.
Der Einlaß-Betätigungshebel 9 und der Auslaß-Betätigungshebel
10 sind an einer gemeinsamen Hebelachse 22 drehbar gelagert,
wobei die Hebelachse 22 parallel zu den Nockenwellen 2, 3 ver
läuft.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine variable Ventilsteuerung 1 für ei
ne 4-Ventil-Hubkolben-Brennkraftmaschine. Die Bauteile, die
denjenigen der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung ent
sprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Jedem Zylinder der Brennkraftmaschine sind zwei Einlaßventile
7a, 7b und zwei Auslaßventile 8a, 8b zugeordnet. Die Ein- und
Auslaßnocken zur Betätigung der Ventile sind auf den beiden
achsparallelen Nockenwellen 2, 3 angeordnet, deren relative
Phasenlage zueinander durch eine geeignete Einrichtung ver
stellt werden kann.
Auf der Einlaß-Auslaß-Nockenwelle 2 ist ein zentraler Einlaß-Öff
net-Nocken 4 angeordnet, der gemeinsam mit den beiden beab
standeten Einlaß-Schließt-Nocken 5a, 5b auf der Einlaß-Schließt-Noc
kenwelle 3 die Öffnungsfunktion der Einlaßventile steuert.
Die beiden Einlaß-Schließt-Nocken 5a, 5b liegen jeweils seitlich
versetzt zum Einlaß-Öffnet-Nocken 4 in Mittelebenen 11a, 11b. Die
Mittelebenen 27a, 27b der Auslaßnocken 6a, 6b und die Mittelebe
nen der Einlaß-Schließt-Nocken 5a, 5b liegen so nahe beieinan
der, daß der Abstand zwischen den Mittelebenen 11a, 11b und 27a,
27b geringer ist als die Summe aus halber Einlaß-Schließt-Noc
kenbreite e/2 und halber Auslaßnockenbreite a/2, so daß quer
zur Achsrichtung gesehen eine Überdeckung von Einlaß-Schließt-Noc
ken 5a, 5b und Auslaßnocken 6a, 6b gegeben ist.
Die Nockenkontur der Auslaßnocken wird von den am Auslaß-Be
tätigungshebel 10, der die gleiche Hebelachse 22 aufweist wie
der Einlaß-Betätigungshebel 9, gelagerten Rollen 18 abgegriffen
und auf die Auslaßventile übertragen. Die Nockenkontur der Ein
laßnocken wird von dem Rollenpaket 20, das von den sich am Steg
26 abstützenden Federn 25a, 25b zur Anlage an die Nockenkontur
beaufschlagt wird, auf den Einlaß-Betätigungshebel 9 und weiter
auf die Einlaßventile übertragen.
Wie auch beim ersten Ausführungsbeispiel überschneidet sich der
Kopfkreis 15 der Auslaßnocken 6a, 6b mit dem Kopfkreis 17 der
Einlaß-Schließt-Nocken 5a, 5b, wodurch eine platzsparende Anord
nung geschaffen ist.
Claims (10)
1. Variable Ventilsteuerung für eine Hubkolben
rennkraftmaschine, die mindestens ein Einlaßventil und minde
stens ein Auslaßventil aufweist,
mit einer Einlaß-Auslaß-Nockenwelle (2), auf der ein Einlaß-Öff net-Nocken (4, 4a, 4b) zur Steuerung der Öffnungsfunktion des Einlaßventils (7a, 7b) sowie ein Auslaßnocken (6, 6a, 6b) zur Steuerung des Auslaßventils (8, 8a, 8b) angeordnet ist,
mit einer Einlaß-Schließt-Nockenwelle (3), auf der ein Ein laß-Schließt-Nocken (5, 5a, 5b) zur Steuerung der Schließfunktion des Einlaßventils (7a, 7b) angeordnet ist,
mit einem Einlaß-Betätigungshebel (9) zur Übertragung der Stellbewegung des Einlaß-Öffnet-Nockens (4, 4a, 4b) und des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) auf das Einlaßventil (7a, 7b),
mit einem Auslaß-Betätigungshebel (10) zur Übertragung der Stellbewegung des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) auf das Auslaßven til (8, 8a, 8b),
und mit einer Einrichtung zur Änderung der Phasenlage zwischen den beiden Nockenwellen (2, 3),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Mittelebenen (11, 11a, 11b; 27, 27a, 27b) von Einlaß-Schließt-Nocken (5, 5a, 5b) und Auslaßnocken (6, 6a, 6b) kleiner ist als die Summe von halber Auslaßnockenbreite (a/2) und halber Einlaß-Schließt-Nockenbreite (e/2),
wobei der die Nockenerhebung (14) umfassende Kopfkreis (15) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) sich mit dem entsprechenden Kopfkreis (17) des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) überschneidet
und die Nockenerhebungen (14, 16) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) und des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) berührungsfrei mit einander kämmen.
mit einer Einlaß-Auslaß-Nockenwelle (2), auf der ein Einlaß-Öff net-Nocken (4, 4a, 4b) zur Steuerung der Öffnungsfunktion des Einlaßventils (7a, 7b) sowie ein Auslaßnocken (6, 6a, 6b) zur Steuerung des Auslaßventils (8, 8a, 8b) angeordnet ist,
mit einer Einlaß-Schließt-Nockenwelle (3), auf der ein Ein laß-Schließt-Nocken (5, 5a, 5b) zur Steuerung der Schließfunktion des Einlaßventils (7a, 7b) angeordnet ist,
mit einem Einlaß-Betätigungshebel (9) zur Übertragung der Stellbewegung des Einlaß-Öffnet-Nockens (4, 4a, 4b) und des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) auf das Einlaßventil (7a, 7b),
mit einem Auslaß-Betätigungshebel (10) zur Übertragung der Stellbewegung des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) auf das Auslaßven til (8, 8a, 8b),
und mit einer Einrichtung zur Änderung der Phasenlage zwischen den beiden Nockenwellen (2, 3),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Mittelebenen (11, 11a, 11b; 27, 27a, 27b) von Einlaß-Schließt-Nocken (5, 5a, 5b) und Auslaßnocken (6, 6a, 6b) kleiner ist als die Summe von halber Auslaßnockenbreite (a/2) und halber Einlaß-Schließt-Nockenbreite (e/2),
wobei der die Nockenerhebung (14) umfassende Kopfkreis (15) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) sich mit dem entsprechenden Kopfkreis (17) des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) überschneidet
und die Nockenerhebungen (14, 16) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) und des Einlaß-Schließt-Nockens (5, 5a, 5b) berührungsfrei mit einander kämmen.
2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaßnocken (6, 6a, 6b) in der Projektion in Richtung
der Nockenwellen-Längsachse (12) gesehen innerhalb der Kontur
(13) des Einlaß-Öffnet-Nockens (4, 4a, 4b) liegt.
3. Ventilsteuerung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelebenen (11, 11a, 11b; 27, 27a, 27b) von Ein
laß-Schließt-Nocken (5, 5a, 5b) und Auslaßnocken (6, 6a, 6b) eine
gemeinsame Ebene bilden.
4. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungsebene des Auslaßventils (8, 8a, 8b) mit der
Mittelebene (27, 27a, 27b) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) zusam
menfällt.
5. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Auslaßnocken (6, 6a, 6b) eine am Auslaß-Be
tätigungshebel (10) gelagerte Rolle (18) zugeordnet ist, über
die die Nockenkontur (19) des Auslaßnockens (6, 6a, 6b) auf den
Auslaß-Betätigungshebel (10) übertragbar ist.
6. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Einlaßnocken (4, 4a, 4b, 5, 5a, 5b) ein am Einlaß-Be
tätigungshebel (9) verschieblich angeordnetes Rollenpaket
(20) zugeordnet ist, über das die Nockenkontur (13, 21) der
Einlaßnocken (4, 4a, 4b, 5, 5a, 5b) auf den Einlaß-Be
tätigungshebel (9) übertragbar ist.
7. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Einlaß-Öffnet-Nocken (4a, 4b) vorgesehen sind, die
beidseitig des einzelnen Auslaßnockens (6) auf der Ein
laß-Auslaß-Nockenwelle (2) angeordnet sind.
8. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Auslaßnocken (6a, 6b) und zwei Einlaß-Schließt-Nocken
(5a, 5b) vorgesehen sind, wobei jeweils ein Auslaßnocken (6a;
6b) und ein Einlaß-Schließt-Nocken (5a; 5b) in gemeinsamen Mit
telebenen (11a; 11b, 27a; 27b) angeordnet sind.
9. Ventilsteuerung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittig zwischen den beiden Auslaßnocken (6a, 6b) der Ein
laß-Öffnet-Nocken (4) angeordnet ist.
10. Ventilsteuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaß-Betätigungshebel (9) und der Auslaß-Be
tätigungshebel (10) an einer gemeinsamen Hebelachse (22) ge
lagert sind.
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