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DE19814514C2 - Plattenvorrichtung mit Ventilationsstruktur zwischen Aussenseite und Innenseite - Google Patents

Plattenvorrichtung mit Ventilationsstruktur zwischen Aussenseite und Innenseite

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DE19814514C2
DE19814514C2 DE19814514A DE19814514A DE19814514C2 DE 19814514 C2 DE19814514 C2 DE 19814514C2 DE 19814514 A DE19814514 A DE 19814514A DE 19814514 A DE19814514 A DE 19814514A DE 19814514 C2 DE19814514 C2 DE 19814514C2
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damper
disk device
hole
ventilation
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Tsuneyori Ino
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Fujitsu Ltd
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Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenvorrich­ tung oder genauer eine Plattenvorrichtung, die eine hohe Schallisolationsfähigkeit hat, um Geräusche, die in der Plattenvorrichtung erzeugt werden, daran zu hindern, nach außen zu dringen, und die eine Ventilationsstruktur enthält, um es Luft zu gestatten, zwischen der Innenseite und der Au­ ßenseite der Vorrichtung zu strömen, unabhängig von der Um­ gebung, in der die Vorrichtung in einem Computersystem ver­ wendet wird.
2. Beschreibung der zugehörigen Technik
In den vergangenen Jahren kamen Plattenvorrichtungen, wie eine Magnetplattenvorrichtung und eine Optikplattenvor­ richtung, als Speichervorrichtungen für den Computer in Ge­ brauch. Diese Vorrichtungen werden mit dem Computer in ver­ schiedenen Umgebungen verwendet, und erfordern daher eine Einstellung der Druckdifferenz zwischen der Innenseite und Außenseite der Vorrichtung, die durch die Änderung der Umgebungstemperatur oder des Umgebungsdruckes verursacht wird. Zu diesem Zweck sind üblicherweise Ventilationslöcher (auch Atmungslöcher genannt) im Deckel der Plattenvorrichtung aus­ gebildet.
In dem Fall, in dem es einer Plattenvorrichtung, die au­ ßer Betrieb ist, gestattet ist, in einer gewöhnlichen Umge­ bung zu stehen, neigen solche Substanzen, wie S oder SO2 (als das Resultat der Diffusion deren Moleküle) zum Eindrin­ gen in die Vorrichtung auf dem Weg der Ventilation zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plattenvorrichtung. Auch haben Staub und korrosive Gase, die in die Vorrichtung eindringen können, eine schädliche Wirkung auf die internen Bauteile, wie die Platten der Plattenvorrichtung.
Im Hinblick darauf wurde konventionell eine Ventilati­ onsstruktur (auch eine Beatmungsstruktur genannt) vorge­ schlagen, um das Eindringen von schädlichen Gasen in die Plattenvorrichtung zu verhindern durch einen Gasadsorptions­ filter, der in die Ventilationslöcher der Plattenvorrichtung montiert wurde.
Jedoch ist bei der herkömmlichen Plattenvorrichtung ein Filter üblicherweise am Inneren des Deckels angebracht. In diesem Fall muß ein Aufnahmeraum für den Filter in der Rück­ seite des Deckels ausgebildet sein, um einen Kontakt mit der Platte zu vermeiden, oder ein Metalldeckel ist an dem Filter erforderlich, um die Expansion des Filters zu unterdrücken. Ferner sind bei der herkömmlichen Plattenvorrichtung die Ventilationslöcher, die in der oberen Oberfläche des Deckels ausgebildet sind, oft verschlossen und funktionieren in Abhängigkeit von der Struktur des Montagerahmens der Plattenvor­ richtung, die in das System eingebaut ist, nicht.
Ferner dringen die Geräusche, die in der Vorrichtung er­ zeugt werden, manchmal im Hinblick auf die Tatsache nach außen, daß sich die Platten mit hoher Geschwindigkeit drehen und der Kopf, der auf die Platten zugreift, durch einen Aktuator in der Vorrichtung beim Betrieb geschwungen und gesteuert wird.
Eine Plattenvorrichtung mit den oben genannten Eigenschaf­ ten ist beispielsweise in der JP-A-128955 beschrieben
Die US 5,025,336 offenbart eine Plattenvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1. Eine Ventilations­ öffnung verbindet den Innenbereich eines Laufwerkes mit dem Au­ ßenbereich, so dass es auch bei dieser Vorrichtung zu den vor­ stehend genannten Nachteilen kommt.
ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Platten­ vorrichtung zu schaffen, die eine verbesserte Struktur mit ei­ nem Luftstromdurchlaß zur Ventilation zwischen der Innenseite und der Außenseite der Vorrichtung hat, in welcher der Luft­ durchlaß zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plat­ tenvorrichtung positiv gesichert werden kann, selbst in dem Fall, in dem die oberen oder Seitenflächen der Plattenvorrich­ tung geschlossen sind, während es für Geräusche, die in der Vorrichtung erzeugt werden, gleichzeitig erschwert ist, nach außerhalb übertragen zu werden.
Um das oben angegebene Ziel zu erreichen, wird gemäß ersten bis siebten Aspekten der vorliegenden Erfindung, die nachfolgen be­ schrieben ist, eine verbesserte Plattenvorrichtung geschaffen, enthaltend einen Spindelmotor mit wenigstens einer daran mon­ tierbaren Aufzeichnungsplatte, einen Aktuator zum Betreiben ei­ nes Wagens, der wenigstens einen Kopf zum Schreiben von Infor­ mationen auf der Platte hat, eine Basis mit daran montiert dem Spindelmotor und dem Aktuator, und einen Deckel, der an der o­ bersten Oberfläche der Basis über eine Dichtung zum hermetischen Abdichten des Spindelmotors und des Aktuators montiert ist, wobei der Dec­ kel eine Ventilationsstruktur hat, um der Luftdruckdifferenz zwischen der Innenseite und Außenseite der Plattenvorrich­ tung zu begegnen.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Plat­ tenvorrichtung geschaffen, wobei die Ventilationsstruktur enthält wenigstens ein Durchgangsloch, das in der Nachbar­ schaft einer Kante des Deckels zur Verbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plattenvorrichtung ausge­ bildet ist, eine Filterunterbringungsausnehmung, die um das Durchgangsloch an der oberen Oberfläche des Deckels ausge­ bildet ist, einen Adsorptionsfilter, der in der Filterunter­ bringungsausnehmung in einer solchen Weise angeordnet ist, um das Durchgangsloch zu bedecken, einen Luftdurchlaß zum Sichern der Verbindung vom Boden der Basis zur oberen Ober­ fläche der Basis der Plattenvorrichtung längs der Außenseite einer Dichtung, eine Ventilationsnut, die in der oberen Oberfläche des Deckels zur Verbindung zwischen der Filterun­ terbringungsausnehmung und dem Luftdurchgang ausgebildet ist, und Dichteinrichtungen zum Abschließen der Filterunter­ bringungsausnehmung, der Ventilationsnut und der oberen Öff­ nung des Luftdurchgangs.
Gemäß einem zweiten Aspekt ähnlich dem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung geschaffen, wobei die Dichteinrichtungen ein Dämpfer sind, der aus einer einzelnen festen Platte besteht, die dicht über der gesamten oberen Oberfläche des Deckels angebracht ist.
Gemäß einem dritten Aspekt ähnlich dem zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung geschaffen, wobei der Dämpfer aus einer einzelnen festen Platte aus einem Blech aus rostfreiem Stahl und einem doppelseitigen Klebe­ band besteht, die aneinander angebracht und von der Seite des Blechs aus rostfreiem Stahl her durchstoßen oder durch­ bohrt sind, und wobei wenigstens ein Filmbauteil zwischen das doppelseitige Klebeband und die obere Oberfläche des Deckels eingesetzt ist, um einen direkten Kontakt zwischen dem doppelseitigen Klebeband und dem Luftfilter zu verhin­ dern.
Gemäß einem vierten Aspekt ähnlich dem zweiten oder dritten Aspekt der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung geschaffen, wobei die Ventilationsstruktur ferner eine Ver­ tiefung, die auf eine gleichmäßige Tiefe in einem vorgegebe­ nen Bereich ausgebildet ist, der die Filterunterbringungs­ ausnehmung an der oberen Oberfläche des Deckels enthält, und einen zweiten Dämpfer enthält, der in der Vertiefung einge­ setzt ist, wobei die obere Oberfläche davon mit der oberen Oberfläche des Deckels fluchtet.
Gemäß einem fünften Aspekt ähnlich dem vierten Aspekt der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung geschaffen, wobei der zweite Dämpfer aus einem Metall, einem Schwammaterial oder einem Textilverbundstoff besteht.
Gemäß einem sechsten Aspekt ähnlich den ersten und vier­ ten Aspekten der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung ge­ schaffen, wobei die Ventilationsstruktur ferner eine innerer Nut, die in der Innenoberfläche des Deckels ausgebildet ist und eine Ende davon in Verbindung mit dem Durchgangsloch hat, welches andere Ende davon, das mit dem internen Teil der Plattenvorrichtung verbunden ist, einen negativen Druck hat, und ein Filmbauteil enthält, um das Durchgangsloch und den Teil der inneren Nut, außer jenem des anderen Endes da­ von von der Innenoberflächenseite des Deckels, zu schließen.
Gemäß einem siebten Aspekt, ähnlich den dritten und sechsten Aspekten der Erfindung wird eine Plattenvorrichtung geschaffen, wobei das Filmbauteil aus einem Metall, einem Kunstharz, auf das Aluminium durch Bedampfen abgeschieden wurde, oder einem Kunstharz besteht, daß einen spezifischen Durchgangswiderstand von nicht mehr als 108 Ω.m hat.
Bei der Plattenvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt ist das Innere der Plattenvorrichtung in Verbindung mit dem Bo­ den der Basis durch das Durchgangsloch, das in dem Deckel ausgebildet ist, den Luftfilter, der in der Filterunterbrin­ gungsausnehmung angeordnet ist, die in der oberen Oberfläche des Deckels ausgebildet ist, die Ventilationsnut, die zwi­ schen der oberen Oberfläche des Deckels und dem Dichtungs­ bauteil ausgebildet ist, und dem Luftdurchgang, der eine Verbindung vom Boden der Basis der oberen Oberfläche des Deckels bildet. Selbst in dem Fall, in dem die obere Ober­ fläche oder die Seitenoberfläche der Plattenvorrichtung ge­ schlossen ist, wird die Ventilation der Plattenvorrichtung daher nicht nachteilig beeinflußt.
Bei der Plattenvorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt ist das Dichtungsbauteil ein Dämpfer, der aus einer einzelnen festen Platte besteht, und daher ist die Schallisolationsei­ genschaft der Plattenvorrichtung verbessert.
Bei der Plattenvorrichtung gemäß dem dritten Aspekt sind das doppelseitige Klebeband und der Filter durch das Film­ bauteil daran gehindert, in direkten Kontakt miteinander zu kommen, und daher ist der Luftfilter, selbst wenn er aus ir­ gend einem Grund expandiert ist, nie an dem zweiseitigen Klebeband angebracht.
Bei der Plattenvorrichtung gemäß den vierten und fünften Aspekten wird die Vibration der Magnetplatte ferner durch den zweiten Dämpfer unterdrückt.
Bei der Plattenvorrichtung gemäß dem sechsten Aspekt ist das Durchgangsloch, das in dem Deckel ausgebildet ist, in Verbindung mit dem Negativdruckteil in der Plattenvorrich­ tung mittels der inneren Nut, die in der inneren Oberfläche des Deckels ausgebildet ist, und daher ist die Ventilations­ effizienz verbessert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorliegende Erfindung ist anhand der nachfolgend an­ gegebenen Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen klarer zu verstehen, wobei:
Fig. 1 ein Diagramm ist, das eine allgemeine Konfigura­ tion einer Magnetplattenvorrichtung zeigt, die eine herkömm­ liche Deckelstruktur mit einem Luftdurchgang hat,
Fig. 2A eine vergrößerte Schnittansicht ist, um einen Teil eines Beispiels des in der Fig. 1 gezeigten Luftdurch­ ganges zu erklären,
Fig. 2B eine vergrößerte Schnittansicht ist, um einen Teil eines anderen Beispiels des in der Fig. 1 gezeigten Luftdurchganges zu erklären,
Fig. 2C eine perspektivische Ansicht ist, die eine Kon­ figuration zum Zusammenbau einer Filtereinheit in den Fig. 2A und 2B zeigt,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Magnetplatten­ einheit ist, die mit einer Ventilationsstruktur gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung zusammengebaut werden soll,
Fig. 4A eine Schnittansicht ist, die eine Struktur des Luftdurchgangs zeigt, der in dem Deckel der Magnetplatten­ vorrichtung von Fig. 1 ausgebildet ist,
Fig. 4B eine perspektivische Ansicht ist, die die Struk­ tur eines Filters zeigt, der in dem Luftdurchgang, der in der Fig. 4A gezeigt ist, eingebaut und angeordnet werden soll,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Dec­ kel für die Ventilationsstruktur gemäß einer Modifikation der ersten Ausführung der Erfindung zeigt,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Dec­ kel und einen Dämpfer für die Ventilationsstruktur gemäß ei­ ner anderen Modifikation die ersten Ausführungen der Erfin­ dung zeigt,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Magnetplatten­ vorrichtung ist, die mit der Ventilationsstruktur gemäß einer zweiten Ausführung der Erfindung zusammengebaut werden soll,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Deckels ist, der für die Ventilationsstruktur gemäß einer Modifikation der in der Fig. 7 gezeigten zweiten Ausführung der Erfin­ dung zusammengebaut werden soll,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Deckels ist, der die für die Ventilationsstruktur gemäß einer anderen Mo­ difikation der in der Fig. 7 gezeigten zweiten Ausführung der Erfindung zusammengebaut werden soll, und
Fig. 10 eine Schnittansicht ist, die den Luftdurchgang einer Magnetplattenvorrichtung zeigt, die mit der Ventilati­ onsstruktur von Fig. 9 konfiguriert ist.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
Bevor die bevorzugten Ausführungen beschrieben werden, wird eine Erklärung der herkömmlichen Plattenvorrichtung an­ gegeben, die in Fig. 1 bis 2C gezeigt ist.
Die Fig. 1 zeigt eine Konfiguration einer Magnetplatten­ vorrichtung 10, die eine Deckelstruktur gemäß dem Stand der Technik hat. In der Fig. 1 bezeichnen das Bezugszeichen 1 einen Dämpfer zum Unterdrücken der Vibrationen und Geräu­ sche, die von der Magnetplattenvorrichtung 10 erzeugt wer­ den, die Nummer 3 einen Deckel und die Nummer 5 eine Dich­ tung zum Abdichten des Raums zwischen einer Basis 6 und dem Deckel 3. Der Dämpfer 1 ist in einer Vertiefung 34, die an dem Deckel 3 ausgebildet ist, durch eine viskoelastische Platte angebracht. Die Basis 6 hat daran montiert einen Spindelmotor zum Tragen einer Mehrzahl von Aufzeichnungs­ platten, einen Wagen zum Tragen eines Kopfes zum Schreiben von Informationen auf die Aufzeichnungsplatten, einen Aktua­ tor zum Antreiben des Wagens, etc.
Ein Ventilationsloch 13 ist an einer vorgegebenen Posi­ tion des Dämpfers 1 an der oberen Oberfläche des Deckels 3 zur Atmosphäre freiliegend ausgebildet. Ein Luftdurchgang 30, der von dem Dämpfer 1 hermetisch abgedichtet ist, ist in der Vertiefung 34 ausgebildet. Der Luftdurchgang 30 ist un­ ter Berücksichtigung der Strömungswegkonduktanz geformt. Ein Ende des Luftdurchgangs 30 überlappt mit dem Ventilations­ loch 13, das in dem Dämpfer 1 ausgebildet ist, und das ande­ re Ende des Luftdurchgangs 30 ist mit einem weiteren Venti­ lationsloch 33 ausgebildet, das mit dem Inneren der Magnet­ plattenvorrichtung 10 in Verbindung ist. Eine Filtereinheit, die später beschrieben wird, ist unter dem Teil des Deckels 3 angeordnet, die dem Ventilationsloch 33 entspricht.
Die Fig. 2A ist eine vergrößerte Schnittansicht, die ei­ nen Teil einer Beispielsstruktur des Luftdurchgangs 30 zeigt, der in dem Deckel 3 von Fig. 1 ausgebildet ist. Die Fig. 2B ist eine vergrößerte Schnittansicht, die einen Teil einer anderen Beispielsstruktur des Luftdurchgangs 30 zeigt, der in dem Deckel 3 ausgebildet ist. Die Fig. 2C zeigt eine Konfiguration der Filtereinheit 4.
Wie in den Fig. 2A, 2B gezeigt ist, überlappt ein Ende des Luftdurchgangs 30, der in der Vertiefung 34 ausgebildet ist, mit dem Ventilationsloch 13, das in dem Dämpfer 1 aus­ gebildet ist, der am selben Ende aufgelegt ist. Das andere Ende des Luftdurchgangs 30 überlappt das Ventilationsloch 33, das durch den Deckel 3 ausgebildet ist. Die Nummer 2 be­ zeichnet die oben angegebene viskoelastische Platte, und die Nummer 20 eine Öffnung, die in der viskoelastischen Platte 2 in der selben Form ausgebildet ist, wie der Luftdurchgang 30. Die Filtereinheit 4 ist auf der Innenseite des Teils des Deckels 3 angeordnet, der mit dem Ventilationsloch 33 ausge­ bildet ist. Diese Filtereinheit 4 ist, wie in der Fig. 2A gezeigt ist, direkt an der inneren Oberfläche des Deckels 3 angebracht, oder wie in der Fig. 2B gezeigt ist, in einer Filtermontageausnehmung 40 untergebracht, die in der inneren Oberfläche des Deckels 3 ausgebildet ist. Gemäß dieser Aus­ führung ist die Filtermontageausnehmung 40 im wesentlichen D-förmig.
Die Fig. 2C zeigt eine Konfiguration der Filtereinheit 4, die direkt an der inneren Oberfläche des Deckels 3 mon­ tiert oder in der Filtermontageausnehmung 40 untergebracht ist. Die Filtereinheit 4 enthält ein doppelseitiges Klebe­ band 41, das an der inneren Oberfläche des Deckels 3 oder an der Bodenoberfläche der Filtermontageausnehmung 40 ange­ bracht ist, eine PET-Lage 42, einen chemischen Filter 43 zum adsorbieren von Gasen, und einen Filter 44 zum Entfernen von Staub. Die Luft, die ins. Innere des Deckels 3 durch das Ven­ tilationsloch 33 eintritt, geht immer durch die Filterein­ heit 43. Für die Platten schädliche Gase, die in der Luft enthalten sein können, die durch die Einheit 4 hindurchgeht, werden daher gefangen in (adsorbiert von) dem chemischen Filter 43 und somit daran gehindert, nach innerhalb des Dec­ kels 3 einzudringen.
Bei der Deckelstruktur der herkömmlichen Plattenvorrich­ tung macht es jedoch die Tatsache, daß die Filtereinheit 4 für die Ventilationsstruktur an der Innenoberfläche (Rück­ seite) des Deckels 3 angeordnet ist, erforderlich, irgend eine Vorrichtung zum Vermeiden des Kontaktes mit den inter­ nen Platten vorzusehen. Auch ist das Ventilationsloch 13 der Plattenvorrichtung, das an der oberen Oberfläche des Deckels 3 ausgebildet ist, manchmal unerwünschterweise durch ein Hindernis 8, wie einen Montagerahmen der Plattenvorrichtung, der durch den doppelt punktierten Linienzug in den Fig. 2A, 2B angegeben ist, in Abhängigkeit von der Struktur des Rah­ mens verschlossen, wenn die Plattenvorrichtung in ein System eingebaut ist, mit dem Ergebnis, daß das Ventilationsloch 13 nicht richtig funktioniert.
Ferner ist bei der Deckelstruktur, wie für die Platten­ vorrichtung, die in der Fig. 1 gezeigt ist, die Magnetschal­ tung des Aktuators in einer großen Größe ausgebildet, und ein Reliefloch 39 für die Magnetschaltung ist in dem Teil des Deckels 3 ausgebildet, der der Magnetschaltung ent­ spricht, um die Zugriffszeit des Aktuators in der Platten­ vorrichtung zu verkürzen. Folglich werden die Geräusche, die in der Plattenvorrichtung erzeugt werden, leicht durch das Reliefloch 39 nach außerhalb übertragen, was das Problem ei­ ner verschlechterten Schallisolationseigenschaft aufwirft.
Ein spezielles Beispiel einer Konfiguration einer Plat­ tenvorrichtung gemäß der Erfindung, die vorgesehen ist, um den oben angegebenen Problemen zu begegnen, wird spezifisch beschrieben. Die Komponentenbauteile der Plattenvorrichtung gemäß dieser Ausführung, die identisch mit jenen der her­ kömmlichen Plattenvorrichtung 10 sind, die in den Fig. 1 bis 2C gezeigt sind, sind jeweils mit den selben Bezugszeichen bezeichnet.
Die Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Ma­ gnetplattenvorrichtung 10A, die mit einer Ventilationsstruk­ tur gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung zusammenge­ baut werden soll. In der Fig. 3 bezeichnen eine Nummer 1A einen Dämpfer, der aus einer einzelnen festen Platte be­ steht, zum Unterdrücken der Vibrationen und Geräusche, die von der Magnetplattenvorrichtung 10A erzeugt werden, die Nummer 3A einen Deckel, die Nummer 4A eine Filtereinheit, die Nummer 5 eine Dichtung, die Nummer 6 eine Basis und die Nummer 7 eine Trockenmitteleinheit.
Die Basis 6 hat daran montiert einen Spindelmotor 65 zum Tragen einer Mehrzahl von Aufzeichnungsplatten 61, einen Wa­ gen 63 zum Tragen so vieler Köpfe 62, wie es Aufzeichnungs­ plattenoberflächen gibt, zum Schreiben von Informationen auf die Platten 61, einen Aktuator 64 zum Betreiben des Wagens 63, etc. Die Teile, die den Spindelmotor 65, den Aktuator 64, etc. enthalten, die an der Basis 6 montiert sind, sind durch den Deckel 3A hermetisch abgedichtet, der an der Basis 6 durch die Dichtung 5 aufgelegt ist.
Die Dichtung 5 dient zur hermetischen Abdichtung des Raums zwischen der Basis 6 und des Deckels 3A und besteht aus einem elastischen Material, wie Gummi. Die Dichtung 6 ist an dem kleinsten möglichen Bereich angeordnet, der aus­ reicht, um den Innenraum der Basis 6 alleine abzudichten, und solche Teile, die nicht zum Innenraum gehören, wie das Ventilationsloch 66, das durch die oberen und unteren Oberflächen der Basis ausgebildet ist, sind außerhalb der Dich­ tung 5 angeordnet.
Die obere Oberfläche des Deckels 3A, die gemäß der er­ sten Ausführung in Kontakt mit der Atmosphäre ist, hat ein Ventilationsloch 33, das in der Nachbarschaft einer Kante des Deckels 3A ausgebildet ist und ein Durchgangsloch zur Kommunikation zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Plat­ tenvorrichtung 10A bildet, eine kreisförmige Filterunter­ bringungsausnehmung 36, die mit einer gleichmäßigen Tiefe um das Ventilationsloch 33 herum ausgebildet ist, einen Luft­ durchgang 37, der durch den Deckel 3A an einer Stelle ausge­ bildet ist, die mit dem Ventilationsloch 66 überlappt, das durch die oberen und unteren Oberflächen der Basis 6 ausge­ bildet ist, und eine Ventilationsnut 38, um die Kommunikati­ on zwischen dem Luftdurchgang 37 und der Filterunterbrin­ gungsausnehmung sicherzustellen. Die Nummer 35 bezeichnet ein Loch zum Befestigen der Drehwelle des Spindelmotors 65 und die Nummer 39 ein Reliefloch für die Magnetschaltung des Aktuators 64. Bei dem Reliefloch 39, das in dem Deckel 3A ausgebildet ist, ist die obere Oberfläche üblicherweise mit einem dünnen Band bedeckt, das nicht gezeigt ist.
Die Filtereinheit 4A, die in der Filterunterbringungs­ ausnehmung 36 untergebracht ist, enthält, wie genau in der Fig. 4A gezeigt ist, eine Dichtungsplatte 46, die ein zen­ trales Loch 46A hat, einen kreisförmigen Staubfilter 47, der einen größeren Durchmesser als das Loch 46A hat, einen Luft­ filter 48, der Aktivkohle der selben Größe wie der Staubfil­ ter 47 enthält, und einen hutförmigen Staubfilter 49. Die Staubfilter 47, 49 können zum Beispiel aus Polytetrafluoro­ ethylen (PTFE) konfiguriert sein. Der Staubfilter 47 und der Luftfilter 48 sind miteinander überlappt und in eine Vertie­ fung 49A des hutförmigen Staubfilters 49 eingesetzt. Die Dichtungsplatte 46 ist mit einem Flansch 49B des Staubfil­ ters 49 überlappt und bildet die Filtereinheit 4A. Die Fil­ tereinheit 4A ist, wie in der Fig. 3 gezeigt ist, in der Filterunterbringungsausnehmung 36 in einer solchen Weise montiert, daß die Dichtungsplatte 46 am Boden der Filterun­ terbringungsausnehmung 36 angeordnet ist. Auch ist eine Filmlage 2a über dem Staubfilter 49 eingesetzt.
Die Luft, die durch das Ventilationsloch 33 in die Basis 6 eintritt, geht daher immer durch die Filtereinheit 4A. Der Staub, der in der Luft enthalten ist, die durch die Fil­ tereinheit 4A hindurchgeht, wird durch die Staubfilter 47, 49 entfernt. Ebenso werden Gase, die für die Platten schäd­ lich sind, eingefangen von (adsorbiert in) dem Luftfilter 48 und können somit nicht in die Magnetplattenvorrichtung 10A eindringen.
Der Dämpfer 1A, der aus einer einzelnen festen Platte geformt ist, die im wesentlichen den selben Bereich wie der Deckel 3A hat, besteht aus einem Metall, wie rostfreiem Stahl, 0,2 mm dick oder weniger. Der Dämpfer 1A ist über die gesamte obere Oberfläche des Deckels 3A durch ein zweiseiti­ ges Klebeband oder ähnliches angeklebt, das dieselbe Form wie der Dämpfer 1A und 0,05 mm Dicke oder weniger hat. Das zweiseitige Klebeband wird, nachdem es an dem Blech aus rostfreiem Stahl angebracht ist, integral durch Preßarbeit von der Seite des rostfreien Stahls her gelocht. Dies ermög­ licht eine gleichzeitige Locharbeit zu niedrigeren Fabrika­ tionskosten. Die oben angegebene Filmlage 1a dient zum Ver­ hindern, daß der Staubfilter 49 in dem Fall, in dem die Filtereinheit 4A aus irgend einem Grund expandiert, an dem dop­ pelseitigen Klebeband angebracht wird.
Außer der oben angegebenen Ausführung, bei der der Dämp­ fer 1A aus einer einzelnen festen Platte besteht, die an dem Deckel 3A montiert ist, kann ein dünnes Dichtungsbauteil 1B alternativ über der gesamten Oberfläche des Deckels anstelle des Dämpfers 1A angebracht werden. Auch kann ein kleines Dichtungsbauteil 1C, das ausreichend ist, die Filterunter­ bringungsausnehmung 36, die Ventilationsausnehmung 38 und die obere Oberfläche des Luftdurchgangs 37 alleine auf dem Deckel 3A abzudecken, auf einem kleinen Bereich angebracht werden, der durch einen doppelt punktierten Linienzug defi­ niert ist.
Die Fig. 4A zeigt eine Konfiguration des Luftdurchgangs, der in dem Deckel 3A der Magnetplattenvorrichtung 10A der Fig. 3 ausgebildet ist. Wie oben beschrieben wurde, werden die Filterunterbringungsausnehmung 36, die Ventilationsaus­ nehmung 38 und die obere Seite des Luftdurchgangs 37, die auf der oberen Oberfläche des Deckels 3A ausgebildet sind, durch den Dämpfer 1A abgedichtet, der an der oberen Oberflä­ che des Deckels 3A durch das doppelseitige Klebeband ange­ bracht ist. Eine Filterlage 2a zum Verhindern, daß der Staubfilter 49 der Filtereinheit 4A an dem doppelseitigen Klebeband angebracht wird, ist auf die Oberfläche des Dämp­ fers 1A gegenüberliegend der Filterunterbringungsausnehmung 36 aufgelegt. Auch ist ein Ventilationsloch 6 durch die obe­ ren und unteren Oberflächen der Basis 6 unter dem Luftdurch­ gang 37 ausgebildet. Ferner ist eine gedruckte Platte 9 mit daran montierten Schaltungsteilen zum Steuern der Magnetplattenvorrichtung 10A allgemein an der Bodenoberfläche der Basis 6 angeordnet.
Bei der Magnetplattenvorrichtung 10A gemäß der ersten Ausführung, die wie oben beschrieben wurde konfiguriert ist, ist der Innenraum der Magnetplattenvorrichtung 10A mit einem Spalt 14 zwischen dem Deckel 3A und der Basis 6 durch die Filtereinheit 4A, die Filterunterbringungsausnehmung 36, die Ventilationsausnehmung 38 und den Luftdurchgang 37, oder mit einer zweiten Lücke 15 hinter der Bodenoberfläche der Basis 6 und der gedruckten Platte 9 durch das Ventilationsloch 66, das in der Basis 6 ausgebildet ist, in Verbindung. Als Re­ sultat wird Luft in die Magnetplattenvorrichtung 10A von dem Spalt 14 oder 15 eingeführt, wie durch Pfeile angegeben ist. Selbst in dem Fall, in dem die obere Oberfläche oder die Seitenoberfläche der Magnetplattenvorrichtung 10A abgedich­ tet ist, wird daher wenigstens die Luft an der Bodenoberflä­ che der Basis 6 in die Magnetplattenvorrichtung 10A einge­ führt, wodurch die Magnetplattenvorrichtung 10A in einem be­ lüfteten Zustand gehalten wird.
Auch steht die Filtereinheit 4A, die an der oberen Ober­ fläche des Deckels 3A angeordnet ist, nie in die Magnetplat­ tenvorrichtung 10A vor, noch beeinflußt sie die Magnetplat­ ten. Ferner ist, da der Dämpfer 1A, der aus einer einzelnen festen Platte besteht, dicht über die gesamte obere Oberflä­ che des Deckels angebracht ist, das Reliefloch 39, das in dem Deckel 3A ausgebildet ist, von dem Dämpfer 1A abgedeckt, um dadurch die internen Geräusche der Plattenvorrichtung für eine verbesserte Schallisolationseigenschaft der Plattenvor­ richtung abzustellen.
Die Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht, die den Deckel 3A zeigt, der als eine Modifikation der Ventilati­ onsstruktur gemäß der ersten Ausführung, die unter Bezugnah­ me auf die Fig. 3 bis 4C beschrieben wurde, zusammengebaut werden soll. Der Innendruck der Magnetplattenvorrichtung 10A im Betrieb ist aufgrund der Rotation der Platten nicht gleichmäßig. Speziell ist der Druck am Außenumfang der Plat­ ten hoch, während der Druck am inneren Umfang der Platten (in der Nachbarschaft des Rotationszentrums der Spindel) ei­ nen negativen Wert annimmt. Dies gibt an, daß ein Ventilati­ onsloch, wenn es in der inneren Peripherie der Platten aus­ gebildet ist, einen negativen Druck verursacht und das Ein­ führen der atmosphärischen Luft erleichtert.
Im Hinblick darauf ist gemäß der Ausführung, die in der Fig. 5 gezeigt ist, ein Lufteinlaß 23 in der inneren Ober­ fläche des Deckels 3A in der Nähe des Lochs 35 zum Fixieren der Drehwelle der Spindel gemäß der ersten Ausführung ausge­ bildet. Dieser Lufteinlaß 23 ist in Verbindung mit dem Ven­ tilationsloch 33 durch eine Lufteinführausnehmung 22, die in der inneren Oberfläche des Deckels 3A ausgebildet ist. Die Teile des Ventilationslochs 33 und der Lufteinführausnehmung 22, an der inneren Oberfläche der Magnetplattenvorrichtung 10A sind durch eine filmähnliche Dichtung 21 abgedichtet, die an der inneren Oberfläche des Deckels 3A angebracht ist. Folglich geht die Luft, die durch das Ventilationsloch 33 eingeführt wurde, wie oben beschrieben wurde, nachfolgend durch die Lufteinführausnehmung 22 in die Magnetplattenvor­ richtung 10A durch den Lufteinlaß 23.
Wie oben beschrieben wurde, ist der letzte Einlaß zum Einführen der Atmosphärenluft in die Magnetplattenvorrichtung 10A in der Nachbarschaft der Drehwelle der Spindel an­ geordnet. Die atmosphärische Luft kann somit leicht in die Magnetplattenvorrichtung 10A eingeführt werden.
Die Fig. 6 zeigt eine andere Modifikation der Ventilati­ onsstruktur gemäß der ersten Ausführung der Erfindung, die unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 4C beschrieben wurde. Diese Modifikation unterscheidet sich von der ersten Ausfüh­ rung nur dadurch, daß der Dämpfer 1A' dünner geformt ist, und ist in den anderen Punkten identisch zur ersten Ausfüh­ rung. Somit ist eine Filmlage 2a, obwohl es nicht gezeigt ist, an der unteren Oberfläche des Dämpfers 1A' in gegen­ überliegender Relation zur Filterunterbringungsausnehmung 36 angebracht. Von dem Reliefloch 39, das in dem Deckel 3A aus­ gebildet ist, ist die obere Oberfläche mit einem dünnen Band bedeckt, das nicht gezeigt ist. Der Dämpfer 1A' hat einen Schlitz 24, der diagonal ausgebildet ist, um dem Schritt mit dem Band Platz zu bieten.
Der Vorteil, den Dämpfer 1A' aus rostfreiem Stahl dünner zu machen, ist, daß die Verringerung bei der Steifheit des Deckels 3A minimiert werden kann, und daß geringere Grate in der Metallplatte erzeugt werden, wenn der Dämpfer 1A' inte­ gral gelocht wird. Auch in dem Fall, in dem die Höhe des Deckels 3A begrenzt ist, wird der Deckel 3A unvermeidbar dünner gemacht, wenn der Dämpfer 1A aus rostfreiem Stahl dick ist, was zu einer verringerten Steifheit zum Halten der Drehwelle des Spindelmotors oder des Aktuators führt. In ei­ nem solchen Fall ist daher die Verwendung des Dämpfers 1A' aus rostfreiem Stahl effektiv.
Die Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht einer Ma­ gnetplattenvorrichtung 10B, die mit einer Ventilationsstruk­ tur gemäß der zweiten Ausführung der Erfindung zusammenge­ baut werden soll. In der Fig. 7 bezeichnen die Nummer 1A ei­ nen Dämpfer, der aus einer einzelnen festen Platte (erster Dämpfer) zum Unterdrücken der Vibrationen und Geräusche, die von der Magnetplattenvorrichtung 10B erzeugt werden, be­ steht, die Nummer 2A einen zweiten Dämpfer, die Nummer 3A einen Deckel, die Nummer 4A eine Filtereinheit, die Nummer 5 eine Dichtung, die Nummer 6 eine Basis und die Nummer 7 eine Trockenmitteleinheit.
Der erste Dämpfer 1A, die Filmlage 2a, die Filmeinheit 4A, die Dichtung 5, die Basis 6 und die Trockenmitteleinheit 7 haben genau dieselbe Konfiguration wie die entsprechenden Komponententeile der ersten Ausführung und werden daher nicht weiter beschrieben.
Gemäß der zweiten Ausführung wird der vergleichsweise dicke obere Oberflächenteil des Deckels 3A in Kontakt mit der Atmosphäre auf eine vorgegebene Tiefe von ungefähr 0,6 mm vertieft. Diese Vertiefung 34A hat in sich ausgebil­ det, wie bei der ersten Ausführung, ein Ventilationsloch 33, das ein Durchgangsloch erzeugt, um eine Verbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plattenvorrichtung 10B sicher zu stellen, eine kreisförmige Filterunterbringungs­ ausnehmung 36 und gleichmäßiger Tiefe, die um das Ventilati­ onsloch 33 ausgebildet ist, einen Luftdurchgang 37, der durch den Deckel 3A an einer Position ausgebildet ist, die mit dem Ventilationsloch 66, das durch die oberen und unte­ ren Oberflächen der Basis 6 ausgebildet ist, überlappt, und eine Ventilationsnut 38, um eine Verbindung zwischen dem Luftdurchgang 37 und der Filterunterbringungsausnehmung 36 zu schaffen. Die Nummer 35 bezeichnet ein Loch zum Fixieren der Drehwelle des Spindelmotors 65, und die Nummer 39 ein Reliefloch für die Magnetschaltung des Aktuators 64, von welchem Loch die obere Oberfläche normalerweise mit einem dünnen Band bedeckt ist, das nicht gezeigt ist.
Der zweite Dämpfer 2A hat dieselbe Form und dieselbe Hö­ he wie die Vertiefung 34A, die in dem Deckel 3A ausgebildet ist. Der zweite Dämpfer 2A ist, wenn er in der Vertiefung 34A angeordnet ist, im wesentlichen fluchtend mit der oberen Endoberfläche des Deckels 3A. Die Filmlage 2a ist an der Oberfläche des zweiten Dämpfers 2A gegenüber der Filterun­ terbringungsausnehmung 36 angebracht.
Nun wird eine Erläuterung des Grundes angegeben, warum die Vertiefung 34A in der oberen Oberfläche des Deckels 3A ausgebildet und der zweiter Dämpfer 2A zwischen dem ersten Dämpfer 1A und dem Deckel 3A eingesetzt ist.
Die Vibrationen, die in der Magnetplattenvorrichtung 10B auftreten können, werden zum Deckel 3A übertragen und erzeu­ gen Schall. In dem Fall, in dem der erste Dämpfer 1A an dem Deckel 3A dicht angebracht ist, wie bei der ersten Ausfüh­ rung, ist es daher auch für den ersten Dämpfer 1A möglich, zu vibrieren und Schall zu erzeugen. Daher ist eine Struktur erforderlich, die es für die Vibration des Deckels 3A er­ schwert, zum ersten Dämpfer 1A übertragen zu werden. Die Vertiefung 34A an dem Deckel 3A, die vorgesehen ist, um die­ ses Erfordernis zu erfüllen, ist ausgebildet, in dem der vergleichsweise dicke Teil davon dünner gemacht wird. Die Vertiefung 34A bildet einen Raum zwischen dem Deckel 3A und dem ersten Dämpfer 1A, wodurch es für die Vibration des Dec­ kels 3A erschwert wird, zum ersten Dämpfer 1A übertragen zu werden.
Konsequenterweise kann der zweite Dämpfer 2A, der in der Vertiefung 34A angeordnet ist, aus einem solchen schalldämp­ fenden Material ausgebildet sein, wie Schwamm oder Textil­ verbundstoffen, die den Schall absorbieren, der von dem Dec­ kel 3A herrührt. Der zweiter Dämpfer 2A kann alternativ aus einem solchen Metalldämpfungsmaterial, wie Blei, mit einem großen spezifischen Gewicht bestehen, das geeignet ist, die Vibrationen des Deckels 3A zu reduzieren. Auf diese Weise kann eine Auswärtsausbreitung interner Vibrationen der Ma­ gnetplattenvorrichtung 10B durch Montieren des zweiten Dämp­ fers 2A in der Vertiefung 34A des Deckels 3A unterdrückt werden. Die Zuverlässigkeit und der Geräuschisolationseffekt des Deckels 3 sind somit weiter verbessert.
Die Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht des Deckels 3A, der mit der Ventilationsstruktur gemäß einer Modifikati­ on der zweiten Ausführung zusammengebaut werden soll. Diese Modifikation ist ähnlich der ersten Ausführung, die unter Bezugnahme auf die Fig. 5 erklärt wurde. Speziell ist gemäß dieser Modifikation ein Lufteinlaß 23 in der inneren Ober­ fläche des Deckels 3A in der Nachbarschaft des Lochs 35 zum Fixieren der Drehachse der Spindel ausgebildet. Dieser Lufteinlaß 23 kommuniziert mit dem Ventilationsloch 33 mit­ tels der Lufteinführnut 22, die in der inneren Oberfläche des Deckels 3A ausgebildet ist. Die Oberflächen des Ventila­ tionslochs 33 und der Lufteinführnut 22 an der Innenseite der Magnetplattenvorrichtung 10 B sind mit einer filmähnli­ chen Dichtung 21 geschlossen, die an der inneren Oberfläche des Deckels 3A angebracht ist. Somit geht die Luft, die in das Ventilationsloch 33 eingeführt wurde, wie oben beschrie­ ben wurde, nachfolgend durch die Lufteinführnut 22 und tritt in das Magnetplattenlaufwerk 10B durch den Lufteinlaß 23 ein.
Auch bei dieser Modifikation ist das Einführen von atmo­ sphärischer Luft in die Magnetplattenvorrichtung 10B durch Anordnen des letzten Atmosphärenlufteinlasses an der Magnet­ plattenvorrichtung 10B in der Nachbarschaft der Drehwelle der Spindel erleichtert.
Die Fig. 9 zeigt eine Ventilationsstruktur gemäß einer weiteren Modifikation der zweiten Ausführung der Erfindung. Diese Modifikation entspricht der Modifikation der ersten Ausführung, die in der Fig. 6 gezeigt ist. Diese zweite Mo­ difikation der zweiten Ausführung unterscheidet sich von der zweiten Ausführung nur dadurch, daß der Dämpfer 1A' dünner ausgebildet ist, und daß ein kreisförmiges Loch 25, das den selben Durchmesser wie die Filterunterbringungsausnehmung 36 hat, an einer Position gegenüber der Filterunterbringungs­ ausnehmung 36 des zweiten Dämpfers 2A ausgebildet ist. Die verbleibenden Teile sind identisch zu den entsprechenden Teilen der ersten Modifikation der zweiten Ausführung. Das kreisförmige Loch 25 ist ausgebildet, um einen Raum sicher­ zustellen, der die Expansion, falls eine auftritt, der Fil­ tereinheit 4A aus irgendeinem Grund unterbringen kann. Bei dieser Modifikation ist die Filmlage 2a ebenfalls an dem un­ teren Oberflächenteil des Dämpfer 1A' gegenüber der Fil­ terunterbringungsausnehmung 36 angebracht, um die Filterein­ heit 4A außer Kontakt mit dem doppelseitigen Klebeband zu halten, das an der unteren Oberfläche des Dämpfers 1A' angebracht ist. Die obere Oberfläche des Reliefloches 39, das in dem Deckel 3A ausgebildet ist, ist mit einem dünnen Band be­ deckt, das nicht gezeigt ist. Ein diagonaler Schlitz 24, der in dem Dämpfer 1A' ausgebildet ist, dient zum Unterbringen der Höhendifferenz mit dem Band.
Der Vorteil, den Dämpfer 1A' aus rostfreiem Stahl dünner zu machen, ist, daß die Steifheitsverringerung des Deckels 3A minimiert wird, so daß weniger Grate auf der Metallplatte ausgebildet werden, wenn der Dämpfer 1A' integral gelocht wird. Auch in dem Fall, in dem der Deckel 3A eine Höhenbe­ grenzung hat, würde es eine große Dicke des Dämpfers 1A aus rostfreiem Stahl unmöglich machen, die Dicke des Deckels 3A zu verringern, was zu einer reduzierten Steifheit zum Halten der Drehwellen des Aktuators und des Spindelmotors, die in der Plattenvorrichtung eingebaut sind, zu verringern. In ei­ nem solchen Fall ist daher die Verwendung des Dämpfers 1A' aus einer dünnen Platte aus rostfreiem Stahl vorteilhaft.
Die Filmlage 2a kann aus einem Material bestehen, das zum Unterdrücken der Erzeugung statischer Elektrizität ge­ eignet ist, wie ein Metall, ein Kunstharz, das mit Aluminium durch Bedampfen beschichtet ist, oder ein Kunstharz, daß ei­ nen spezifischen Durchgangswiderstand von nicht mehr als 108 Ω.m hat. In einem solchen Fall kann der Effekt stati­ scher Elektrizität auf den MR-Kopf minimiert werden.
Die Fig. 10 zeigt eine Struktur des Ventilationsdurch­ gangs in der Magnetplattenvorrichtung 10B unter Verwendung des Deckels 3A von Fig. 9. Gemäß einer weiteren Modifikation der zweiten Ausführung ist ein kreisförmiges Loch 25 an dem Teil des zweiten Dämpfers 2A ausgebildet, der in der Vertiefung 34A des Deckels 3A montiert ist, der gegenüber der Fil­ terunterbringungsausnehmung 36 liegt. Als ein Ergebnis sind die Ventilationsnut 38, die an der Vertiefung 34A ausgebil­ det ist, und der obere Teil des Luftdurchgangs 37 durch den zweiten Dämpfer 2A abgedichtet. Auch der obere Teil der Fil­ terunterbringungsausnehmung 36 ist durch die Filmlage 2a ab­ gedichtet. In dieser Darstellung bezeichnet die Nummer 2b ein doppelseitiges Klebeband zum Befestigen des ersten Dämp­ fers 1A' an der oberen Oberfläche des Deckels 3A. Diese Aus­ führung ist zur zweiten Ausführung darin identisch, daß ein Ventilationsloch 66, das durch die oberen und unteren Ober­ flächen der Basis 6 ausgebildet ist, unter dem Luftdurchgang 37 liegt, und daß eine gedruckte Platte 39, die darauf mon­ tiert die Schaltungsteile zum Steuern der Magnetplattenvor­ richtung 10B hat, am Boden der Basis 6 angeordnet ist.
Die Magnetplattenvorrichtung 10B gemäß der zweiten Aus­ führung, die unter Bezugnahme auf die Fig. 7 beschrieben wurde, hat eine Konfiguration identisch jener der zweiten Modifikation der zweiten Ausführung, mit der Ausnahme, daß in der Magnetvorrichtung, die in der Fig. 10B gezeigt ist, das kreisförmige Loch 25 nicht an dem Teil des zweiten Dämp­ fers 2A ausgebildet ist, der der Filterunterbringungsausneh­ mung 36 entspricht, anders als in der Fig. 10, und daß der erste Dämpfer 1A dicker ausgebildet ist als der erste Dämp­ fer 1A'. Die Basiskonfiguration des Ventilationsdurchgangs der Magnetplattenvorrichtung 10B ist für beide Ausführungen dieselbe. Auch bei der Magnetplattenvorrichtung 10B gemäß der zweiten Ausführung, die wie oben beschrieben wurde, kon­ figuriert ist, kommuniziert der Innenraum der Magnetplatten­ vorrichtung 10B mit einem ersten Spalt 14 zwischen dem Dec­ kel 3A und der Basis 6 durch die Filtereinheit 4A, die Filterunterbringungsausnehmung 36, die Ventilationsnut 38 und den Luftdurchgang 37, oder mit einem zweiten Spalt 15 zwi­ schen dem Boden der Basis 6 und der gedruckten Platte 9 durch das Ventilationsloch 66, das in der Basis 6 ausgebil­ det ist. Als ein Ergebnis wird Luft auch in die Magnetplat­ tenvorrichtung 10B von dem Spalt 14 oder dem Spalt 15 einge­ führt, wie durch Pfeile angegeben ist. Selbst in dem Fall, in dem die obere Oberfläche oder die Seite der Magnetplat­ tenvorrichtung 10B abgedichtet ist, wird daher Luft zumin­ dest von der Bodenoberfläche der Basis 6 in die Magnetplat­ tenvorrichtung 10B eingeführt, wodurch es ermöglicht wird, das Innere der Magnetplattenvorrichtung 10B immer belüftet zu halten.
Bei der Magnetplattenvorrichtung 10B gemäß der zweiten Ausführung, die den zweiten Dämpfer 2A in der Vertiefung 34A des Deckels 3A zusätzlich zum ersten Dämpfer 1A enthält, ist der Schallisolationseffekt ferner gegenüber der Magnetplat­ tenvorrichtung 10A der ersten Ausführung verbessert.
Die vorliegende Erfindung ist auch auf eine Plattenvor­ richtung (JP-A-10-320964) anwendbar, die den Deckel 3A in der Form einer "Fallklappe" über der Basis 6 hat. Die Schalliso­ lation der Plattenvorrichtung kann weiter verbessert werden, wenn ein Dämpfer an der Seite und am Boden der Basis der Plattenvorrichtung angebracht ist. Obwohl die oben beschrie­ benen Ausführungen eine Magnetplattenvorrichtung als ein Beispiel betreffen, ist die Plattenvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ebenfalls mit gleicher Wirkung auf andere Plattenvorrichtungen, wie eine Optikplattenvorrich­ tung, anwendbar.
Es ist daher von der vorhergehenden Beschreibung zu ver­ stehen, daß gemäß der vorliegenden Erfindung der Einlaß zum Einführen von Luft von außerhalb der Plattenvorrichtung zur Verwendung zur Ventilation zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plattenvorrichtung nicht von der oberen Ober­ fläche des Deckels vorsteht, sondern wenigstens im Boden der Plattenvorrichtung ausgebildet ist. Selbst in dem Fall, in dem die obere oder seitliche Oberfläche der Plattenvorrich­ tung bedeckt ist, wenn die Plattenvorrichtung in das System eingebaut ist, kann der Ventilationsdurchgang daher zwischen der Innenseite und der Außenseite der Plattenvorrichtung si­ chergestellt werden, was somit die Zuverlässigkeit der Plat­ tenvorrichtung verbessert.
Auch kann die Anordnung eines Dämpfers, der aus einer einzelnen festen Platte besteht, an der oberen Oberfläche des Deckels der Plattenvorrichtung die Auswärtsausbreitung der Geräusche und Vibrationen, die in der Plattenvorrichtung erzeugt werden, unterdrücken.

Claims (7)

1. Plattenvorrichtung, enthaltend eine Basis (6), we­ nigstens eine einzelne Aufzeichnungsplatte (61) und wenigstens einen Kopf (62) zum Schreiben von Informationen in die Platte (61), und welche Basis (6) durch einen Deckel (3A) abgedeckt ist, der an der oberen Endfläche der Basis (6) durch eine Dich­ tung (5) montiert ist, welcher Deckel (3A) eine Ventilations­ struktur zum Eliminieren der Druckdifferenz zwischen der Innen­ seite und der Außenseite der Plattenvorrichtung hat, wobei die Ventilationsstruktur enthält:
ein Durchgangsloch (33), das in dem Deckel (3A) ausgebil­ det ist, zur Kommunikation zwischen der Innenseite und der Au­ ßenseite der Plattenvorrichtung, und
einen adsorbierenden Luftfilter (48),
gekennzeichnet durch
eine Filterunterbringungsausnehmung (36), die um das Durchgangsloch (33) ausgebildet ist, wobei der Luftfilter (48) in einer solchen Position angeordnet ist, um das Durchgangsloch (33) innerhalb der Filterunterbringungsausnehmung (36) abzude­ cken,
Luftdurchgänge (37, 66) zum Sicherstellen einer Kommunika­ tion zwischen der Bodenoberfläche der Basis (6) und der oberen Oberfläche des Deckels (3A) längs der Außenseite der Dichtung (5) der Plattenvorrichtung,
eine Ventilationsnut (38), die in der oberen Oberfläche des Deckels (3A) ausgebildet ist, um eine Kommunikation zwi­ schen der Filterunterbringungsausnehmung (36) und dem Luft­ durchgang (37) sicherzustellen, und
Dichtungseinrichtungen zum Schließen der Öffnungen in den oberen Oberflächen der Luftfilterunterbringungsausnehmung (36), der Ventilationsnut (38) und des Luftdurchgangs (37).
2. Plattenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dichtungseinrichtungen ein Dämpfer (1A) sind, der aus einer einzelnen festen Platte besteht, die dicht über der gesamten oberen Oberfläche des Deckels (3A) angebracht ist.
3. Plattenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Dämpfer (1A) aus einer einzelnen fe­ sten Platte aus einem Blech aus rostfreiem Stahl und einem doppelseitigen Klebeband aufgebaut ist, die aneinander ange­ bracht und integral von der Seite des Blechs aus rostfreiem Stahl davon durchgelocht sind, und daß Filmbauteile (1B, 1C) zum Verhindern eines direkten Kontaktes zwischen dem doppelseitigen Klebeband und dem Dec­ kel (3A) zwischen das doppelseitige Klebeband und die obere Oberfläche des Deckels (3A) zwischengelegt sind.
4. Plattenvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilationsstruktur ferner enthält:
eine Vertiefung (34A), die mit einer gleichmäßigen Tie­ fe in einem vorgegebenen Bereich ausgebildet ist, der die Filterunterbringungsausnehmung (36) an der oberen Oberfläche des Deckels (3A) enthält, und
einen zweiten Dämpfer (2A), der in die Vertiefung (34A) in einer solchen Weise eingesetzt ist, um die obere Oberflä­ che davon im wesentlichen fluchtend mit der oberen Oberflä­ che des Deckels (3A) auszurichten.
5. Plattenvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der zweite Dämpfer (2A) besteht aus einer Auswahl aus einem Metall, einem Schwammaterial und einem Fa­ serverbundstoff.
6. Plattenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilationsstruktur fer­ ner enthält:
eine innere Nut (2), die in der Innenoberfläche des Deckels (3A) ausgebildet ist und von der ein Ende mit dem Durchgangsloch (33) kommuniziert und das andere Ende mit ei­ nem internen Negativdruckteil der Plattenvorrichtung (3) kommuniziert, und
ein Filmbauteil (21) zum Schließen des Teils der inne­ ren Nut (22), ausschließlich des anderen Endes und des Durchgangslochs (33), von der inneren Oberfläche des Deckels (3A).
7. Plattenvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Filmbauteil (1B, 1C, 21) aufgebaut ist aus einer Auswahl eines Metalls, eines Kunst­ harzes, das mit Aluminium durch Bedampfen beschichtet ist, und eines Kunstharzes, daß einen spezifischen Durchgangswi­ derstand von nicht mehr als 108 Ω.m aufweist.
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