DE19813153C2 - Füllfederhalter - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Füllfederhalter mit einem
rohrförmigen Halterschaft, einem im Halterschaft angeordneten
Tintenleiter, auf dessen vorderem Ende eine Schreibfeder befe
stigt ist, sowie einem Schreibflüssigkeitsvorratsraum in Form
einer auf das hintere Ende des Tintenleiters aufgesetzten
Schreibflüssigkeitspatrone, wobei der Tintenleiter zwischen
einer Schreibstellung, in der sein vorderer Endbereich aus dem
vorderen Ende des Halterschaftes vorsteht, und einer Aufbewah
rungsstellung verlagerbar ist, in der der vordere Endbereich des
Tintenleiters und die auf ihm befestigte Feder in den Halter
schaft zurückgezogen sind.
Bei bekannten Füllfederhaltern dieser Art (FR 1 539 276 A, U.S.
3,203,403 A) erfolgt das Aufsetzen einer neuen Schreibflüssig
keitspatrone sowie das Abnehmen einer leeren Schreibflüssig
keitspatrone derart, daß ein hinterer Teil des rohrförmigen
Halterschaftes vom vorderen Teil des rohrförmigen Halterschaftes
abgenommen wird, so daß die Schreibflüssigkeitspatrone zugäng
lich wird und ergriffen und abgezogen bzw. eine neue Schreib
flüssigkeitspatrone auf den hinteren Endbereich des Tintenlei
ters aufgesteckt werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Füllfederhalter mit zurück
ziehbarem Tintenleiter und mit diesem zurückziehbarer Feder
derart auszugestalten, daß sich die Schreibflüssigkeitspatrone
einfach auswechseln läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Füllfederhalter der eingangs
erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß der Tin
tenleiter aus der Aufbewahrungsstellung in eine Austauschstel
lung verlagerbar ist, in der der hintere Bereich der auf den
Tintenleiter aufgesetzten Schreibflüssigkeitspatrone aus dem
hinteren Ende des Halterschaftes vorsteht.
Der erfindungsgemäße Füllfederhalter ist somit, wie heute üb
lich, mit einer den Schreibflüssigkeitsvorratsraum bildenden
Schreibflüssigkeitspatrone ausgestattet, die austauschbar auf
dem hinteren Ende des Tintenleiters sitzt, so daß in üblicher
Weise aus ihr Tinte durch eine Mittelöffnung des Tintenleiters
in diesen eintreten und nach vorn zur Schreibfeder gelangen
kann. Damit die Schreibflüssigkeitspatrone sich jedoch ohne
Zerlegen des Halterschaftes, also auf besonders einfache Weise
austauschen läßt, hat der Tintenleiter eine Austauschstellung,
in die er aus der Aufbewahrungsstellung, in der sich die aufge
setzte Schreibflüssigkeitspatrone vollständig innerhalb des
Halterschaftes befindet, nach hinten verlagert werden kann. In
dieser Austauschstellung ragt das hintere Ende der Schreibflüs
sigkeitspatrone aus dem hinteren Ende des Halterschaftes heraus,
so daß der Benutzer die Schreibflüssigkeitspatrone ergreifen und
vom hinteren Ende des Tintenleiters abziehen kann, um sie durch
eine neue, gefüllte Schreibflüssigkeitspatrone zu ersetzen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist am hinteren Ende des
Halterschaftes eine schwenkbare Verschlußkappe vorgesehen, so
daß die Öffnung des Halterschaftes im normalen Betrieb von die
ser Verschlußkappe abgedeckt ist, während die Verschlußkappe in
ihre Öffnungsstellung bewegt wird, wenn eine Verlagerung des
Tintenleiters aus der Aufbewahrungsstellung in die Austausch
stellung erfolgen soll, damit das hintere Ende des Halterschaf
tes für den Durchtritt der Schreibflüssigkeitspatrone offen ist.
Um die Verlagerungsbewegung des Tintenleiters zwischen Schreib
stellung, Aufbewahrungsstellung und Austauschstellung zu ermög
lichen, kann im Halterschaft drehbar, jedoch axial unverlagerbar
eine Stellhülse angeordnet sein, die eine gewindeförmige Führung
hat, in die mindestens ein unverlagerbar mit dem Tintenleiter
verbundener Mitnehmer eingreift. Hierdurch wird bei Drehung der
Steilhülse eine schraubenförmige Verlagerungsbewegung des Mit
nehmers relativ zur Stellhülse und somit eine entsprechende
axiale Verlagerungsbewegung des Tintenleiters bewirkt.
Eine besonders gleichförmige Verlagerungsbewegung ergibt sich
dann, wenn die Führung die Form eines doppelgängigen Gewindes
hat und am Tintenleiter zwei Mitnehmer diametral gegenüberlie
gend angeordnet sind.
Um einen einfachen Aufbau des Tintenleiters zu erreichen, kann
der mindestens eine Mitnehmer an einem Buchsenteil vorgesehen
sein, das auf dem hinteren Ende des Tintenleiters befestigt ist.
Dadurch ist es möglich, den Tintenleiter gemäß den üblichen
Anforderungen auszubilden und herzustellen, während das Buchsen
teil in einem gesonderten Arbeitsgang mit dem fertigen Tinten
leiter verbunden wird.
Damit der Benutzer im Gebrauch das Erreichen der Aufbewahrungs
stellung spürt und die Verlagerungsbewegung in der einen oder
der anderen Richtung unterbrechen kann, kann die Führung zumin
dest einen die Aufbewahrungsstellung definierenden Abschnitt mit
verringerter Steigung aufweisen.
Am vorderen Ende der Führung kann eine Abstützfläche für den
mindestens einen Mitnehmer vorhanden sein, über die der im Ge
brauch auftretende, auf den Tintenleiter wirkende Schreibdruck
aufgenommen wird.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Verschluß
kappe am hinteren Ende der Stellhülse gehaltert, so daß der
Benutzer die in die Öffnungsstellung bewegte Verschlußkappe
ergreifen und mit ihrer Hilfe die Stellhülse zur Verlagerung des
Tintenleiters in die gewünschte Stellung verdrehen kann.
Der Halterschaft kann in für Füllfederhalter üblicher Weise ein
Außengewinde für die Aufnahme einer sein vorderes Ende umschlie
ßenden Abdeckkappe aufweisen. Gegebenenfalls kann das Befestigen
der Abdeckkappe aber auch durch einfaches Aufstecken erfolgen.
Es wird im folgenden ein Ausführungsbei
spiel anhand der Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt teilweise im Schnitt und teilweise als Ansicht
einen Füllfederhalter in der Schreibstellung.
Fig. 2 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 den
Füllfederhalter in der Aufbewahrungsstellung.
Fig. 3 zeigt in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 und
2 den Füllfederhalter in der Austauschstellung.
Fig. 4 zeigt im Schnitt die Stellhülse des Füllfederhalters
aus den Fig. 1 bis 3.
Fig. 5 zeigt in einer Abwicklung die Gewindeanordnung der
Stellhülse aus Fig. 4.
Der dargestellte Füllfederhalter hat einen rohrförmigen Halter
schaft 1, der an seinem vorderen Ende eine Öffnung 2 aufweist,
deren Durchmesser gegenüber dem lichten Durchmesser des benach
barten Abschnittes des Halterschaftes 1 etwas verringert ist. Im
vorderen Bereich ist im Abstand von der Öffnung 2 auf dem Hal
terschaft 1 ein Außengewinde 4 ausgebildet, auf das in üblicher
Weise eine nicht dargestellte Abdeckkappe aufgeschraubt werden
kann.
Im vorderen Teil des Halterschaftes 1 befindet sich ein üblicher
Tintenleiter, der aus einer Tintenleiterhülse 5' und einem in
diese eingesteckten Tintenleitereinsatz 5 besteht. In den
Fig. 1 bis 3 sind die am vorderen Endbereich des Tintenleiterein
satzes 5 ausgebildeten Lamellen 6 zu erkennen, die kapillare
Schreibflüssigkeitsaufnahmeräume bilden und einen Teil des übli
chen Druckausgleichssystems darstellen. An der den Lamellen 6
radial gegenüberliegenden Seite ist zwischen Tintenleitereinsatz
5 und Tintenleiterhülse 5', wie üblich, lösbar eine Schreibfe
der 10 eingeklemmt, deren vorderes Ende über das vordere Ende
des Tintenleitereinsatzes 5 hinausragt. Am vorderen Endbereich
der Tintenleiterhülse 5' ist eine Ringschulter 8 vorhanden, die
in der Schreibstellung gemäß Fig. 1 am die Öffnung 2 umgeben
den, eingezogenen Bereich des Halterschaftes 1 anliegt und da
durch die vordere Endstellung des Tintenleiters und damit der
Schreibfeder 10 definiert. Zwischen der Ringschulter 8 und einer
benachbarten, weiter hinten liegenden Ringschulter trägt die
Tintenleiterhülse 5' einen Dichtring.
Am hinteren Ende der Tintenleiterhülse 5' ist in üblicher Weise
ein axialer, zylindrischer Vorsprung 7 ausgebildet, auf den der
Halsabschnitt einer üblichen Schreibflüssigkeitspatrone 23, etwa
einer sogenannten Euro-Patrone aufgesteckt ist, so daß der Hals
abschnitt der Schreibflüssigkeitspatrone 23 klemmend auf dem
Vorsprung 7 gehalten ist, wobei der Vorsprung 7 beim Aufstecken
der Schreibflüssigkeitspatrone 23 auch das Öffnen oder Durch
stoßen von deren Verschluß bewirkt. Über den Vorsprung 7 ist der
Innenraum der Schreibflüssigkeitspatrone 23 mit der nicht darge
stellten, koaxialen Innenbohrung der Tintenleiterhülse 5' ver
bunden, so daß in für derartige Tintenleiter üblicher Weise über
den Tintenleitereinsatz 5 und das Druckausgleichssystem, das
u. a. die Lamellen 6 enthält, eine Verbindung zur Schreibfeder 10
gebildet wird.
Auf den hinteren Bereich 9 der Tintenleiterhülse 5', der nach
vorn an den Vorsprung 7 anschließt, ist ein Buchsenteil 11 auf
gesetzt und, beispielsweise durch Verschraubung, mit der Tinten
leiterhülse 5' verbunden. Der hintere Bereich des Buchsenteils
11 bildet einen zylindrischen Führungsabschnitt für den vorderen
Bereich der Schreibflüssigkeitspatrone 23. Am hinteren Ende des
Buchsenteils 11 sind zwei einander diametral gegenüberliegende,
radial nach außen vorstehende Mitnehmer 12, 13 ausgebildet, die
beispielsweise kreisförmigen Querschnitt haben und deren Funk
tion später erläutert wird.
In den Halterschaft 1 ist von hinten eine zylindrische Stell
hülse 14 eingesetzt, die sich mit ihrem vorderen Ende an einer
inneren Ringschulter des Halterschaftes 1 abstützt und in diesem
Bereich von einem Metallring umgeben ist. In einem weiter hinten
liegenden Bereich weist die Stellhülse 14 eine Ringschulter auf,
auf der sich eine Ringschulter eines Hülsenteils 17 abstützt,
das von hinten in den Halterschaft 1 eingesetzt ist und sich mit
einer nach außen gerichteten Ringschulter auf dessen hinterem
Ende abstützt. Halterschaft 1 und Hülsenteil 17 sind, beispiels
weise durch Verschraubung, fest miteinander verbunden. Auf diese
Weise sitzt die Stellhülse 14 axial unverlagerbar, jedoch dreh
bar zwischen einer inneren Ringschulter des Halterschaftes 1 und
einer Ringschulter des Hülsenteils 17.
Die Stellhülse 14 steht mit einem hinteren Abschnitt über das
hintere Ende des Hülsenteils 17 vor, und auf diesem Abschnitt
ist ein Hülsenelement 18 aufgesetzt und beispielsweise mit der
Stellhülse 14 verschraubt. Am Hülsenelement 18 ist mittels
einer Schwenkachse 19 um diese verschwenkbar eine Verschlußkap
pe 20 gehaltert. Die Verschlußkappe 20 trägt in einer an ihrer
Innenseite vorgesehenen Ringnut einen Sprengring 22, der im
eingesetzten Zustand etwas elastisch zusammengedrückt ist. Bei
geschlossener Verschlußkappe 20 greift der der Schwenkachse 19
nahe Bereich des Sprengrings 22 in eine am nach hinten vorsprin
genden Bereich des Hülsenelementes 18 ausgebildete Vertiefung
ein, so daß sich eine definierte Schließstellung für die Ver
schlußkappe 20 ergibt.
Die Stellhülse 14 hat im Bereich zwischen den vorstehend erwähn
ten Ringschultern zwei gewindegangförmige, gleiche Steigungen
aufweisende Einschnitte 15, 16, die um 180° versetzt sind und an
deren vorderen Enden geradlinige Einführabschnitte 15b, 16b
(Fig. 5) ausgebildet sind. Die gewindegangförmigen Einschnit
te 15, 16 verlaufen über etwa 360° und weisen an ihren Enden
sich in Umfangsrichtung erstreckende Endabschnitte 15c, 16c auf.
Im Mittelbereich der Einschnitte 15, 16 sind kurze, in etwa in
Umfangsrichtung verlaufende Zwischenabschnitte 15a, 16a ausge
bildet. Dabei liegen sowohl die beiden Zwischenabschnitte 15a,
16a als auch die beiden Endabschnitte 15c, 16c jeweils auf glei
cher axialer Höhe.
Wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, erstrecken sich die
kreiszylindrischen Ansätze 12, 13 des Buchsenteils 11 in die
Einschnitte 15, 16, wobei das Einführen der Mitnehmer 12, 13 in
diese Einschnitte durch die am vorderen Ende der Stellhülse 14
ausgebildeten und nach vorne offenen Einführabschnitte 15b, 16b
erfolgt ist. Der in den Fig. 1 bis 3 angedeutete Metallring
umschließt die Stellhülse 14 im Bereich der Einführabschnitte
15b, 16b und verhindert im montierten Zustand des Füllfederhal
ters das Austreten der Mitnehmer 12, 13 aus den vorderen Enden
der Einschnitte 15, 16. Wie ohne weiteres zu erkennen ist, wird
durch Verdrehen der Stellhülse 14 innerhalb des Hülsenteils 1
eine Verlagerung der Mitnehmer 12, 13 entlang der gewindegang
förmigen Einschnitte 15, 16 bewirkt, so daß der Tintenleiter 5,
5' und damit auch die Feder 10 unter Ausführung einer Drehbewe
gung axial bezüglich des Halterschaftes 1 verlagert werden.
Es sei erwähnt, daß in den Darstellungen gemäß Fig. 1 bis 3
davon ausgegangen ist, daß bei der Bewegung in die verschiedenen
Stellungen der Halterschaft 1 zusammen mit der Stellhülse 14 um
Tintenleiter 5, 5' und Buchsenteil 11 verdreht werden, so daß
die Feder 10 immer in der gezeigten Stellung verbleibt.
In der Schreibstellung gemäß Fig. 1 befinden sich die Mitneh
mer 12, 13 in ihrer vordersten, im Betrieb vorkommenden Endstel
lung, und die Tintenleiterhülse 5' liegt mit ihrer Ringschul
ter 8 an der Einziehung der am vorderen Ende des Halterschaf
tes 1 ausgebildeten Öffnung 2 an. Dadurch ist keine weitere
Verlagerung des Tintenleiters 5, 5' nach vorn möglich. In dieser
Stellung befinden sich die Mitnehmer 12, 13 im Übergangsbereich
zwischen den Einführabschnitten 15b, 16b und den daran anschlie
ßenden Einschnitten 15, 16. In diesem Übergangsbereich verläuft,
wie Fig. 5 zeigt, eine hintere Kante oder Abstützfläche jedes
Einführabschnittes 15b, 16b in Umfangsrichtung, so daß sie in
der Schreibstellung gemäß Fig. 1 eine Abstützung für die Mit
nehmer 12, 13 bewirkt. Somit wird der auf die Feder 10 wirkende
Schreibdruck durch Abstützung der Mitnehmer 12, 13 an diesen Um
fangskanten oder -flächen aufgenommen.
Um den Tintenleiter 5, 5' in die Aufbewahrungsstellung gemäß
Fig. 2 zu bewegen, öffnet der Benutzer die Verschlußkappe 20, so
daß er an ihr angreifen und mit ihrer Hilfe die Stellhülse 14 im
Halterschaft 1 verdrehen kann. Dadurch verlagern sich die Mit
nehmer 12, 13 entlang der Einschnitte 15, 16 nach hinten, bis
sie in den Bereich der in Umfangsrichtung verlaufenden Zwischen
abschnitte 15a, 16a gelangen, so daß für den Benutzer bei Dre
hung der Stellhülse 14 ein leichter "Leerlauf" spürbar wird, der
ihm anzeigt, daß die Aufbewahrungsstellung gemäß Fig. 2 er
reicht ist, in der das vordere Ende der Schreibfeder 10 nicht
mehr über das vordere Ende des Hülsenteils 1 hinausragt. Der
Benutzer kann dann die Verschlußkappe 20 wieder schließen, so daß
sich die in Fig. 2 gezeigte Stellung ergibt, und er kann auf
das Außengewinde 4 die zugehörige, nicht dargestellte Abdeckkap
pe aufschrauben.
Durch entsprechenden umgekehrten Ablauf der Bewegungen läßt sich
der dargestellte Füllfederhalter wieder in die Schreibstellung
gemäß Fig. 1 bringen.
Ist die Schreibflüssigkeitspatrone 23 leergeschrieben oder soll
sie aus einem anderen Grund ausgetauscht werden, öffnet der
Benutzer wiederum die Verschlußkappe 20 und verdreht die Stellhül
se 14 in gleicher Richtung wie bei der Verlagerung des Tinten
leiters 5, 5' von der Schreibstellung (Fig. 1) in die Aufbewah
rungsstellung (Fig. 2), so daß die Mitnehmer 12, 13 aus den
Zwischenabschnitten 15a, 16a weiter nach hinten entlang der
Einschnitte 15, 16 verlagert werden, bis sie in die in Umfangs
richtung verlaufenden Endabschnitte 15c, 16c eintreten, deren
Enden die Verlagerungsbewegung begrenzen. Dadurch ist die Aus
tauschstellung gemäß Fig. 3 erreicht, in der der hintere Endbe
reich der Schreibflüssigkeitspatrone 23 aus dem hinteren Ende
des Halterschaftes 1 und den mit ihm verbundenen Bauteilen,
nämlich Hülsenteil 17, Stellhülse 14 und Hülsenelement 18 vor
steht, so daß dieser hintere Endbereich ergriffen und die
Schreibflüssigkeitspatrone 23 abgezogen werden kann. Nach dem
Einsetzen einer neuen Schreibflüssigkeitspatrone 23 erfolgt dann
durch Drehung der Stellhülse 14 die Verlagerung des Tintenlei
ters 5, 5' nach vorn entweder in die Aufbewahrungsstellung gemäß
Fig. 2 oder gleich in die Schreibstellung gemäß Fig. 1.
Claims (9)
1. Füllfederhalter mit
- 1. einem rohrförmigen Halterschaft (1),
- 2. einem im Halterschaft (1) angeordneten Tintenleiter (5, 5'), auf dessen vorderem Ende eine Schreibfeder (10) befestigt ist, sowie
- 3. mit einem Schreibflüssigkeitsvorratsraum in Form einer auf das hintere Ende des Tintenleiters (5, 5') aufge setzten Schreibflüssigkeitspatrone (23),
- 4. - wobei der Tintenleiter (5, 5') zwischen einer Schreibstel lung, in der sein vorderer Endbereich aus dem vorderen Ende des Halterschaftes (1) vorsteht, und einer Aufbewah rungsstellung verlagerbar ist, in der der vordere Endbe reich des Tintenleiters (5, 5') und die auf ihm befestigte Feder (10) in den Halterschaft (1) zurückgezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenleiter (5, 5') aus der Aufbewahrungsstellung in eine Austauschstellung verlagerbar ist, in der der hintere Endbereich der auf den Tintenleiter (5, 5') aufgesetzten Schreibflüssigkeitspatrone (23) aus dem hinteren Ende des Halterschaftes (1) vorsteht.
2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Halterschaft (1) drehbar, jedoch axial unverlagerbar eine
Stellhülse (14) angeordnet ist, die eine gewindeförmige
Führung (15, 16) hat, in die mindestens ein unverlagerbar
mit dem Tintenleiter (5, 5') verbundener Mitnehmer (12, 13)
eingreift.
3. Füllfederhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führung (15, 16) die Form eines doppelgängigen Gewindes
hat und am Tintenleiter (5, 5') zwei Mitnehmer (12, 13)
diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
4. Füllfederhalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß der mindestens eine Mitnehmer (12, 13) an einem
Buchsenteil (11) vorgesehen ist, das auf dem hinteren Ende
des Tintenleiters (5, 5') befestigt ist.
5. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führung (15, 16) mindestens einen die
Aufbewahrungsstellung definierenden Abschnitt (15a, 16a) mit
verringerter Steigung hat.
6. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß am vorderen Ende (15b, 16b) der Füh
rung (15, 16) eine Abstützfläche für den mindestens einen
Mitnehmer (12, 13) vorgesehen ist.
7. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Halterschaftes (1)
eine schwenkbare Verschlußkappe (20) vorgesehen ist.
8. Füllfederhalter nach Anspruch 7 und einem der Ansprüche 2
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (20)
am hinteren Ende der Stellhülse (14) gehaltert ist.
9. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halterschaft (1) ein Außengewinde
(4) für die Aufnahme einer sein vorderes Ende umschließenden
Abdeckkappe aufweist.
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