DE19813602A1 - Schwenkklappenvorrichtung zur Regelung eines Luftstroms, insbesondere für den Wärmetauscher eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Schwenkklappenvorrichtung zur Regelung eines Luftstroms, insbesondere für den Wärmetauscher eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung
eines Luftstroms, insbesondere für den Wärmetauscher
eines Kraftfahrzeugs.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt eine Mehrzahl
von Klappen, die schwenkbar um zu einem Gestell pa
rallele Achsen gelagert sind, sowie ein Steuergestän
ge, das durch Gelenkverbindungen mit den Klappen ver
bunden ist, wobei das besagte Steuergestänge
geradlinig in einer Richtung verschiebbar ist, die
rechtwinklig zu den Achsen der Klappen verläuft, um
die Klappen zwischen einer Öffnungsposition und einer
Schließposition zu verschwenken.
Es ist bereits, insbesondere aus der deutschen Pa
tentschrift Nr. 3 420 419 eine derartige Vorrichtung
bekannt, deren Aufgabe darin besteht, einen Luftstrom
zu regeln, der durch einen Wärmetauscher strömt, etwa
durch einen Kühler eines Kraftfahrzeugmotors.
Die schwenkbaren Klappen sind entweder vor oder hin
ter dem Kühler angeordnet, der selbst auf der Seite
der Frontpartie des Kraftfahrzeugs angebracht ist,
damit er von dem Luftstrom durchströmt werden kann,
der durch die Fahrgeschwindigkeit des Kraftfahrzeugs
und/oder durch einen oder mehrere mit dem Kühler ver
bundene Lüftersätze erzeugt wird.
Das Steuergestänge ist wiederum mit einem Betäti
gungsmittel, beispielsweise einem Stellantrieb, ver
bunden, um die Klappen im Gleichlauf zwischen der
Öffnungsposition und der Schließposition zu ver
schwenken. Dadurch kann der durch den Wärmetauscher
strömende Luftstrom in Abhängigkeit von gegebenen Pa
rametern geregelt werden.
Auf diese Weise kann man die Klappen vollständig
schließen, um den Temperaturanstieg des Motors zu
verbessern und die Geräuschemissionen nach außen zu
verringern, oder umgekehrt die Klappen vollständig
öffnen, um den Wärmeaustausch und damit auch die Küh
lung des Motors zu fördern.
In der Öffnungsposition oder Neutralstellung muß die
Achse des Profils jeder der Klappen senkrecht zum
Rohrbündel des Wärmetauschers verlaufen, mit anderen
Worten: parallel zur Strömungsrichtung des Luft
stroms, um einen maximalen Luftdurchsatz zu ermögli
chen.
Es ist jedoch praktisch unmöglich, sicherzustellen,
daß in dieser Öffnungsposition die Achsen der Profile
der Klappen jeweils einen rechten Winkel mit dem
Rohrbündel des Wärmetauschers bilden.
Unter Berücksichtigung der Betriebsspiele, die insbe
sondere durch die Gelenkverbindungen der Klappen be
dingt sind, und unser Berücksichtigung ihrer Ferti
gungstoleranzen erweist es sich als unmöglich, eine
einwandfreie Einhaltung des Werts des Winkels zu ge
währleisten, der durch die Achse der Profile der
Klappen gebildet wird. Daraus ergeben sich wiederum
Druckverluste, da die Achsen der Profile der Klappen
nicht in einer Richtung gehalten werden können, die
parallel zur Strömungsrichtung des Luftstroms ver
läuft, so daß diese Klappen dazu neigen, zufällige
Positionen einzunehmen.
Eine solche zufällige Position kann im Falle einer
Ausrichtung der Klappen unterhalb der Neutralstellung
zu einem Selbstschließeffekt der Klappen führen, wenn
die Strömungsgeschwindigkeit des Luftstroms einen ho
hen Wert, typischerweise in einer Größenordnung von 9
Metern pro Sekunde, erreicht.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde,
die vorgenannten Nachteile zu beseitigen.
So besteht insbesondere ein Zweck der Erfindung dar
in, eine Schwenkklappenvorrichtung der vorgenannten
Art vorzuschlagen, bei der die Klappen einwandfrei in
ihrer Öffnungsposition gehalten werden können, um die
Druckverluste zu minimieren und einen Selbstschließ
effekt der Klappen bei einer hohen Strömungsgeschwin
digkeit des Luftstroms zu verhindern.
Dazu schlägt die Erfindung eine Vorrichtung der ein
gangs definierten Art vor, bei der das Steuergestänge
Anschläge umfaßt, die jeweils in der Nähe der Gelenk
verbindungen angeordnet sind und die jeweils zur
Zwangsanlage an einer Klappe kommen können, wenn das
Steuergestänge geradlinig zu einer Endposition ver
stellt wird, in der sich die Klappen in ihrer Öff
nungsposition befinden.
Wenn das Steuergestänge zu dieser Endposition ver
stellt wird, kommen die Klappen daher zur Zwangsanla
ge an mechanischen Anschlägen, wodurch der Öffnungs
winkel jeder der Klappen kontrolliert werden kann.
Darüber hinaus neigt die Luftströmung durch die Vor
richtung dazu, die Klappen an ihren jeweiligen An
schlägen anzudrücken, und nicht, sie von diesen An
schlägen zu entfernen.
Je höher daher die Strömungsgeschwindigkeit der Luft
ausfällt, um so mehr werden die Klappen an ihren je
weiligen Anschlägen angedrückt.
Dadurch wird es möglich, den Druckverlust der Klappen
in Öffnungsposition zu kontrollieren und jedes Risiko
einer Selbstschließung der Klappen zu beseitigen.
Die Zwangsanlage eines Anschlags an der entsprechen
den Klappe wird vorteilhafterweise bei der geradlini
gen Verstellung des Steuergestänges auf einem be
grenzten Endverstellweg erzielt, der zur Endposition
führt.
Dieser begrenzte Endverstellweg ermöglicht eine Ver
stellung der Klappen etwas über die Öffnungsposition
oder Neutralstellung hinaus, um den Anschlageffekt zu
erzielen.
In einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt jeder
Anschlag eine Anschlagkante, die zu einem seitlichen
Vorsprung des Steuergestänges gehört.
Diese Anschlagkante erstreckt sich vorzugsweise ent
lang einer Richtung, die in etwa senkrecht zur Längs
richtung des Steuergestänges verläuft.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung trägt jeder
der seitlichen Vorsprünge des Steuergestänges eine
Gelenkverbindung für die entsprechende Klappe.
Jede Gelenkverbindung umfaßt vorzugsweise einen
Stift, der an dem Gestänge angebracht ist und der in
einen Gabelbügel eingreifen kann, den die entspre
chende Klappe umfaßt.
Dies trägt zu einer einfachen Montage der Vorrichtung
bei.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt das
Steuergestänge an mindestens einem seiner Enden eine
Nockenbahn, die einen fest mit dem Gestell verbunde
nen Stift aufnehmen kann, so daß der Stift in der
Endposition, die der Öffnung der Klappe entspricht,
an einem Ende der Nockenbahn zum Anschlag kommt.
Der Stift kann vorzugsweise an einem anderen Ende der
Nockenbahn zum Anschlag kommen, wenn sich das Steuer
gestänge in einer anderen Endposition befindet, die
dem Schließen der Klappen entspricht.
Dank dieser Nockenbahn ergibt sich dabei eine gute
Stabilität der Klappen nicht nur in der Öffnungsposi
tion, sondern auch in der Schließposition.
Diese Nockenbahn enthält vorzugsweise ein Langloch,
das in der Dicke des Steuergestänges ausgebildet ist.
In der nachstehenden, nur als Beispiel angeführten
Beschreibung wird auf die beigefügten Zeichnungen Be
zug genommen. Darin zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine als Längsschnitt ausgeführte schemati
sche Teilansicht des Motorraums eines Kraftfahrzeugs,
in dem zwei Wärmetauscher und eine erfindungsgemäße
Regelungsvorrichtung angeordnet sind;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Regelungsvorrichtung
von Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang
der Linie III-III von Fig. 2, wobei die Klappen in
ihrer Öffnungsposition (durchgezogene Linien) und in
ihrer Schließposition (gestrichelte Linien) darge
stellt sind;
Fig. 4 eine endseitige Ansicht einer Klappe;
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des Steu
ergestänges und einer Klappe in Öffnungsposition; und
Fig. 6 eine andere perspektivische Ansicht des
Steuergestänges und von zwei Klappen in Öffnungsposi
tion.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen, die einen
Motorraum 10 eines Kraftfahrzeugs darstellt, der im
oberen Teil durch eine Motorhaube 12, im unteren Teil
durch eine Schalldämmplatte 14 und im hinteren Be
reich durch eine Stirnwand 16 begrenzt wird. Die
Stirnwand 16 dient zur Abtrennung des Motorraums 10
vom (nicht dargestellten) Fahrgastraum des Kraftfahr
zeugs.
Der Motorraum 10 umfaßt vorderseitig einen Lufteinlaß
18, der einen Luftstrom F aufnehmen kann, der an
schließend durch zwei Wärmetauscher strömen soll, und
zwar durch einen Kondensator 20, der zu einer Klima
anlage gehört, und durch einen Kühler 22, der zur
Kühlung des im Motorraum 10 angeordneten Motors M
dient. Der Luftstrom kann außerdem durch einen Lüf
tersatz 24 in Bewegung gesetzt werden.
Hinter dem Kühler 22 ist eine erfindungsgemäß ausge
führte Regelungsvorrichtung 26 angebracht, die dazu
dient, den Durchsatz des Luftstroms zu regeln, der
anschließend durch die Wärmetauscher 20 und 22
strömt.
Die Vorrichtung 26 (Fig. 2) umfaßt ein Gestell 28,
das in Form eines rechteckigen Rahmens ausgeführt
ist, der zwei vertikale Streben 30 und 32 und zwei
horizontale Querstäbe 34 und 36 enthält. Die Quer
stäbe 34 und 36 können an der Struktur des Kraftfahr
zeugs oder direkt am Kühler befestigt werden, was an
hand von zwei Ansätzen 38 bzw. von zwei Ansätzen 40
erfolgt.
Außerdem umfaßt die Vorrichtung 26 eine Mehrzahl von
Klappen 42, die in Form von länglichen Lamellen aus
geführt sind, die zwischen den Streben 30 und 32 und
den Querstäben 34 und 36 angeordnet sind.
Die Klappen 42 können im Gleichlauf um zugehörige
Achsen 44 schwenken (Fig. 3 und 4), die sich pa
rallel zueinander und parallel zu den Streben 30 und
32 erstrecken. Die Schwenkbewegung der Klappen wird
durch ein Steuergestänge 46 (Fig. 2, 3, 5 und 6)
gesteuert, das an jeder der Klappen 42 angelenkt ist
und das geradlinig in einer Richtung verschoben wer
den kann, die allgemein rechtwinklig zu den Achsen 44
der Klappen verläuft. Dadurch können diese Klappen
etwa um eine Vierteldrehung zwischen einer Öffnungs
position (in Fig. 3 mit durchgezogenen Linien darge
stellt) und einer Schließposition (in Fig. 3 mit ge
strichelten Linien dargestellt) über eine Mehrzahl
von Zwischenpositionen verschwenkt werden, um die Re
gelung des durch die Wärmetauscher 20 und 22 strömen
den Luftstroms zu ermöglichen.
Jede der Klappen 42 ist ein Form einer Lamelle mit
zwei Flügeln 48 und 50 ausgeführt, die sich symme
trisch beiderseits der Achse 44 erstrecken und von
denen eine in einer Längskante 52 mit einem nasenför
migen Profil und die andere in einer Längskante 54
mit einem Hohlprofil endet, das formschlüssig mit dem
nasenförmigen Profil ausgeführt ist (Fig. 4).
Wenn sich die Klappen in Schließposition befinden
(Fig. 3), kommt daher eine Kante 42 einer Klappe an
einer Kante 54 einer benachbarten Klappe zum Ein
griff, wodurch eine Zusammenfügung zwischen den Klap
pen herbeigeführt werden kann. In dieser Schließposi
tion kommt die endseitige Klappe an einer Rippe 56
der Strebe 32 zur Anlage.
Jede der Klappen 42 besitzt ein Profil mit einer Ach
se A (Fig. 4), die die Schwenkachse 44 schneidet und
durch die Kanten 52 und 54 der Klappe hindurchgeht.
In der Schließposition (Fig. 3) verlaufen die jewei
ligen Achsen A der Klappen praktisch parallel zur
Ebene des Rohrbündels 58 des Kühlers 22, das heißt
praktisch senkrecht zur Strömungsrichtung F des Luft
stroms.
Das Steuergestänge 46 umfaßt eine Mehrzahl von seit
lichen Vorsprüngen 60 (Fig. 3, 5 und 6), die sich
auf derselben Seite des Gestänges erstrecken und die
paarweise um eine Entfernung entsprechend dem Mitten
abstand der Klappen zueinander beabstandet sind.
Jeder der Vorsprünge 60 bildet eine Ausstülpung, die
einen Zahn mit einer in etwa rechteckigen Form bil
det. Die Vorsprünge 60 tragen jeweils zylindrische
Stifte 62 mit entsprechenden Achsen 64, die parallel
zueinander und parallel zu den Schwenkachsen der
Klappen verlaufen. Jeder der Stifte 62 geht durch den
entsprechenden Vorsprung hindurch und weist daher
zwei Teile auf, die sich jeweils beiderseits des Vor
sprungs 60 erstrecken, wie dies in Fig. 6 zu erken
nen ist. Diese beiden Teile können in einen doppelten
Gabelbügel 66 eingreifen (Fig. 6), der ein Bestand
teil der Klappe ist. Jeder der Gabelbügel 66 ist ein
stückig an der Klappe 42 angeformt und definiert da
bei einen offenen Schlitz 68 (Fig. 4), der bei der
Montage der Vorrichtung einen Stift 62 aufnehmen
kann.
Jeder der Vorsprünge 60 umfaßt eine Anschlagkante 70,
die auf einer seiner Seiten vorgesehen ist und sich
entlang einer Richtung erstreckt, die in etwa senk
recht zur Längsrichtung des Gestänges verläuft (Fig.
5).
Das Steuergestänge 46 kann geradlinig entweder in
Richtung des Pfeils F1 verschoben werden, um die
Klappen in die Öffnungsposition zu bringen, oder in
der Gegenrichtung des Pfeils F2, um die Klappen in
die Schließposition zu bringen (Fig. 3). Wenn das
Gestänge durch Verschiebung in Richtung des Pfeils F1
in eine Endposition gebracht wird, kommt jede der An
schlagkanten 70 zur Zwangsanlage an der entsprechen
den Klappe 42, und zwar an der Fläche 72 des Flügels
50, der den Gabelbügel 66 trägt (Fig. 4), in einem
Abstand von der Achse 44.
Durch diese Zwangsanlage werden die Klappen in der
Öffnungsposition gehalten, wobei der durch die Achse
A des Profils der Klappe und die Ebene des Rohrbün
dels 58 des Kühlers 22 gebildete Winkel kontrolliert
wird. Dadurch ist es möglich, dafür zu sorgen, daß
dieser Winkel gleich oder etwas größer als 90° ist,
wodurch die Druckverluste minimiert werden. Aufgrund
dieser Zwangsanlage neigt außerdem die Luftströmung
entlang der Richtung des Pfeils F dazu, jede Platte
an den entsprechenden Anschlag anzudrücken, wodurch
jedes Risiko einer Selbstschließung verhindert wird.
Es ist wichtig, daß das Steuergestänge 46 in eine
Endposition gebracht und gehalten werden kann, in der
sich jede der Klappen in Zwangsanlage an dem entspre
chenden Anschlag befindet.
Dazu umfaßt die Strebe 32 (Fig. 3) einen Queransatz
74, von dem ein Stift 76 ausgeht, der mit einer Nockenbahn
78 zusammenwirken kann, die an einem Ende 80
des Steuergestänges ausgebildet ist.
Die Nockenbahn ist in Form eines Langlochs in der
Dicke des Endes 80 des Gestänges ausgeführt. Diese
Nockenbahn umfaßt zunächst eine kreisbogenförmige
Spur 82, durch die der Stift 76 läuft, wenn die Klap
pen von der Öffnungsposition zur Schließposition oder
umgekehrt verschwenkt werden. Diese kreisbogenförmige
Spur entspricht einer Teilumdrehung, im dargestellten
Beispiel etwa einer Vierteldrehung. Die kreisbogen
förmige Spur 82 wird durch eine geradlinige Spur 84
verlängert, die einer geradlinigen Verschiebung des
Stifts 76 auf einem begrenzten Verstellweg ent
spricht. Die Nockenbahn 78 umfaßt zwei Enden: ein En
de 86, das die kreisbogenförmige Spur 82 abschließt,
und ein Ende 88, das die geradlinige Spur 84 ab
schließt.
Die Enden 86 und 88 entsprechen zwei Endpositionen
des Steuergestänges für die Öffnungsposition bzw. die
Schließposition der Klappen.
Wenn das Gestänge 46 vollständig in Richtung des
Pfeils F1 verschoben wird, kommt der Stift 76 am Ende
86 der Nockenbahn 78 zum Anschlag.
Die Öffnungsposition wird dabei erreicht, bevor der
Stift 76 am Ende 86 der Nockenbahn 78 zum Anschlag
kommt. Anschließend muß die Bewegung des Gestänges
auf dem begrenzten Verstellweg fortgesetzt werden,
damit der Stift 76 wirklich am Ende 86 zum Anschlag
kommen kann, was gleichzeitig eine Zwangsanlage der
Klappen 42 an ihren jeweiligen Anschlägen bewirkt.
Wenn der Stift 76 am Ende 88 der Nockenbahn zum An
schlag kommt, werden die Klappen sicher in ihrer
Schließposition gehalten.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die vorstehend
als Beispiele beschriebenen Ausführungsformen be
schränkt.
So können die Klappen mit ihren Schwenkachsen in ver
tikaler oder horizontaler Ausrichtung angeordnet
sein. Es besteht die Möglichkeit, andere Ausführungs
formen der Gelenkmittel zwischen dem Gestänge und den
Klappen vorzusehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kommt vorzugsweise
bei der Steuerung eines Luftstroms durch einen Wärme
tauscher zur Anwendung, insbesondere durch den Kühler
des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeugs.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Regelung eines Luftstroms, insbe
sondere für einen Wärmetauscher eines Kraftfahrzeugs,
umfassend eine Mehrzahl von Klappen (42), die
schwenkbar um zu einem Gestell (28) parallele Achsen
(44) gelagert sind, sowie ein Steuergestänge (46),
das durch Gelenkverbindungen mit den Klappen verbun
den ist, wobei das besagte Steuergestänge geradlinig
in einer Richtung verschiebbar ist, die rechtwinklig
zu den Achsen der Klappen (42) verläuft, um die Klap
pen zwischen einer Öffnungsposition und einer
Schließposition zu verschwenken,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuergestänge (46) Anschläge (60, 70) umfaßt, die
jeweils in der Nähe der Gelenkverbindungen (62, 66)
angeordnet sind und die jeweils zur Zwangsanlage an
einer Klappe (42) kommen können, wenn das Steuerge
stänge (46) geradlinig zu einer Endposition verstellt
wird, in der sich die Klappen (42) in ihrer Öffnungs
position befinden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zwangsanlage eines
Anschlags (60, 70) an der entsprechenden Klappe (42)
bei der geradlinigen Verstellung des Steuergestänges
(46) auf einem begrenzten Endverstellweg erzielt
wird, der zur Endposition führt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, da
durch gekennzeichnet, daß jeder An
schlag (60, 70) zur Zwangsanlage an einem Flügel (50)
der Klappe (42) in einem Abstand von der Schwenkachse
(44) der Klappe (42) kommen kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß jeder
Anschlag (60) eine Anschlagkante (70) umfaßt, die Be
standteil eines seitlichen Vorsprungs (60) des Steu
ergestänges (46) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 , dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Anschlagkante
(70) entlang einer Richtung erstreckt, die in etwa
senkrecht zur Längsrichtung des Steuergestänges (46)
verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, da
durch gekennzeichnet, daß jeder der
seitlichen Vorsprünge (60) des Steuergestänges (46)
eine Gelenkverbindung (62) für die entsprechende
Klappe (42) trägt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 , dadurch ge
kennzeichnet, daß jede Gelenkverbindung
einen Stift (62) umfaßt, der an dem Steuergestänge
(46) angebracht ist und in einen Gabelbügel (66) ein
greifen kann, den die entsprechende Klappe umfaßt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß das Steu
ergestänge (46) an mindestens einem seiner Enden (80)
eine Nockenbahn (78) umfaßt, die einen fest mit dem
Gestell verbundenen Stift (76) aufnehmen kann, so daß
sich der Stift (76) in der Endposition, die der Öff
nung der Klappen (42) entspricht, an einem Ende (86)
der Nockenbahn in Anschlag befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8 , dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stift (76) an einem
anderen Ende (88) der Nockenbahn (78) zum Anschlag
kommen kann, wenn sich das Steuergestänge (46) in ei
ner anderen Endposition befindet, die der Schließung
der Klappen (42) entspricht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 und 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Nockenbahn
(78) ein Langloch enthält, das in der Dicke
des Steuergestänges (46) ausgebildet ist.
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