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DE19812722C2 - Adapter zum Anschließen eines Meßgeräts an einem Heizkörperventil - Google Patents

Adapter zum Anschließen eines Meßgeräts an einem Heizkörperventil

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DE19812722C2
DE19812722C2 DE19812722A DE19812722A DE19812722C2 DE 19812722 C2 DE19812722 C2 DE 19812722C2 DE 19812722 A DE19812722 A DE 19812722A DE 19812722 A DE19812722 A DE 19812722A DE 19812722 C2 DE19812722 C2 DE 19812722C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Adapter zum Anschließen eines Meßgeräts an einem herkömmlichen Heizkörperven­ til.
Ein herkömmliches Heizkörperventil der Danfoss A/S. zum Beispiel vom Typ RA 2000, hat einen Anschlußstutzen, an den ein Anschlußstück in Form einer Anschlußhülse mit einer durchgehenden Bohrung angeschraubt wird. Das An­ schlußstück hat ferner ein Anschlußprofil in Form einer Halterippe für einen Thermostataufsatz. In der Bohrung des Anschlußstücks ist ein Ventilschaft mit einem Ven­ tilverschlußstück an seinem einen Ende axial verschieb­ bar geführt, und im äußeren Ende der Bohrung ist eine Stopfbuchse einschraubbar, durch die ein Ventilstößel, am anderen Ende des Ventilschafts anliegend, heraus­ führbar ist. Der Ventilschaft trägt ein Schließelement in Form eines gummielastischen Dichtrings in einer Ringnut, die eine axiale Verschiebung des Dichtrings, gegebenenfalls über die Ringnut hinaus, zuläßt, wobei sich das Schließelement bei aus der Anschlußhülse ent­ fernter Stopfbuchse an einen Sitz in der Bohrung des Anschlußstücks anlegt und die Anschlußhülse gegen den Austritt von Wasser aus dem Heizkörperventil abdichtet.
Aus der GB-Patentschrift 1 565 649 ist ein Adapter zum Anschließen eines Durchflußmeßgeräts an einer Wasser­ leitung bekannt. Der Adapter besitzt eine Bypasslei­ tung, deren einer Endabschnitt anstelle des Verschluß­ stücks eines Zapfventils am Ventilsitz des Zapfventils in der Wasserleitung anschließbar ist. Die Bypasslei­ tung enthält einen zusätzlichen Ventilsitz, der mit dem Verschlußstück des Zapfventils zusammenwirken kann, in Reihe mit einem Durchflußmeßgerät. Der andere Endab­ schnitt der Bypassleitung ist koaxial zu dem einen En­ dabschnitt dicht mit der in der Wasserleitung vorgese­ henen Anschlußöffnung des Verschlußstücks des Zapfven­ tils verbunden. Bei diesem Adapter muß vor seiner Mon­ tage an der Anschlußöffnung ein zusätzliches Sperrven­ til stromoberhalb der Zapfstelle vorgesehen sein und geschlossen werden, um den Abfluß von Wasser während der Montage weitgehend zu verhindern. Dennoch kann, je nach der Höhe der Lage der Zapfstelle, bei der Montage Wasser aus der Anschlußöffnung austreten, was insbeson­ dere bei einer Warmwasserleitung und in Wohnräumen un­ erwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Adapter zum Anschließen eines Meßgerätes an einem herkömmlichen Heizkörperventil der eingangs genannten Art anzugeben, um eine physikalische Größe des Fluids in der ange­ schlossenen Heizungsanlage zu messen, zum Beispiel die Druckverhältnisse in oder nahe bei dem Heizkörperventil zur Ermittlung der Ursache störender Geräusche, ohne konstruktive Änderungen am Heizkörperventil vornehmen zu müssen.
Erfindungsgemäß weist der Adapter zum Anschließen eines Meßgeräts an einem solchen Heizkörperventil ein Verbin­ dungsrohr auf, das mit seinem einen Ende anstelle der Stopfbuchse in das Anschlußstück einschraubbar ist, wobei im anderen Ende des Verbindungsrohrs die Stopf­ buchse einschraubbar ist, das Verbindungsrohr eine An­ schlußöffnung für einen Meßgerät-Anschlußleitungsab­ schnitt aufweist und der Ventilstößel durch das Verbin­ dungsrohr und die in das Verbindungsrohr eingeschraubte Stopfbuchse hindurchgeführt ist.
Vorzugsweise hat das Verbindungsrohr ein Anschlußprofil entsprechend dem des Anschlußstücks.
Bei dieser Ausbildung des Adapters kann das Verbin­ dungsrohr anstelle der Stopfbuchse in das Anschlußstück eingeschraubt, im anderen Ende des Verbindungsrohres die Stopfbuchse eingeschraubt und der herkömmliche Thermostataufsatz, der normalerweise am Anschlußstück angeschlossen wird, an dem Verbindungsrohr befestigt werden. Über den entsprechend länger als bisher ausge­ bildeten Ventilstößel kann der Thermostataufsatz - wie bisher ohne den Adapter - mit dem Heizkörperventil zu­ sammenwirken. Um eine physikalische Größe der Heizungs­ anlage, zum Beispiel den Druck nahe bei oder in dem Heizkörperventil, zu messen, kann dann ein entsprechen­ des Meßgerät über den Anschlußleitungsabschnitt mit der Anschlußöffnung verbunden werden. Beim Entfernen der Stopfbuchse aus dem Heizkörperventil verschließt das Schließelement das Anschlußstück unter dem Innendruck der Heizungsanlage, der bis zu 10 bar betragen kann, so daß praktisch kein Wasser aus der Heizungsanlage aus­ tritt. Nach der Montage des Thermostataufsatzes am Ver­ bindungsrohr wird der Ventilschaft durch entsprechende Verschiebung des Ventilstößels in Abhängigkeit von der Einstellung des Thermostataufsatzes normalerweise so weit verstellt, daß das Schließelement von seinem Sitz abhebt und das Heizungswasser über das Heizkörperven­ til, das Anschlußstück und den Adapter zum Meßgerät gelangen kann. Sollte bei Verwendung eines gummielasti­ schen Dichtrings als Schließelement auch bei aufgesetz­ tem Thermostataufsatz der Dichtring unter dem Innen­ druck aus der Ringnut heraus bis gegen seinen Sitz ge­ drückt bleiben, so daß der Dichtring die Bohrung des Anschlußstücks weiterhin unter dem Innendruck ver­ schlossen hält, dann kann mittels einer ebenfalls über den Meßgerät-Anschlußleitungsabschnitt angeschlossenen Pumpe kurzzeitig ein solcher Gegendruck aufgebaut wer­ den, daß der Dichtring dennoch von seinem Sitz abhebt und die Verbindung zwischen dem Inneren des Heizkörper­ ventils und dem Meßgerät freigibt.
Statt des Thermostataufsatzes kann am Adapter eine Hau­ be, bis zur Anlage am äußeren Ende des Ventilstößels und darüber hinaus unter Mitnahme des Ventilstößels, auf ein Außengewinde des Anschlußstücks aufgeschraubt sein. Durch eine Verstellung der Haube kann dann eben­ falls über den Ventilstößel und den Ventilschaft das Schließelement von seinem Sitz abgehoben werden, so daß die Verbindung zwischen dem Inneren des Heizkörperven­ tils und dem Meßgerät freigegeben wird. Auch in diesem Fall kann eine Pumpe zum kurzzeitigen Aufbau eines Ge­ gendrucks vorgesehen sein, wenn bei Verwendung eines Schließelements in Form eines aus seiner Ringnut auf dem Ventilschaft herausdrückbaren gummielastischen Dichtrings die Verstellung des Ventilschafts mittels der Haube nicht ausreicht, um den Dichtring von seinem Sitz abzuheben. Sodann ist es möglich, den Druck im Heizkörper zu messen. Ferner kann die Haube zur Ein­ stellung eines bestimmten Öffnungsgrads des Heizkörper­ ventils verwendet werden, der zusammen mit dem gemesse­ nen Druck zur Berechnung eines augenblicklichen Durch­ flusses herangezogen werden kann.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste­ hend anhand der beigefügten Zeichnungen bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein herkömmliches Heizkörperventil in Verbindung mit einem er­ findungsgemäßen Adapter im Querschnitt sowie einem daran angeschlossenen Meßgerät und ei­ ner daran angeschlossenen Hydraulikquelle,
Fig. 2 eine Draufsicht einer im Heizkörperventil angeordneten Führungsmanschette in vergrößer­ tem Maßstab,
Fig. 3 den Schnitt III-III der Fig. 2 und
Fig. 4 das Heizkörperventil und den Adapter nach Fig. 1 mit einem herkömmlichen Thermostatauf­ satz.
Nach Fig. 1 liegt ein herkömmliches Heizkörperventil 1 in einer zu einem Heizkörper 2 führenden Warmwasserlei­ tung 3, wobei dem Heizkörper 2 ein weiteres (schema­ tisch dargestelltes) Ventil 4 nachgeschaltet sein kann, das ebenso wie das Heizkörperventil 1 ausgebildet sein kann.
Das Heizkörperventil 1 hat einen Anschlußstutzen 5 mit Innengewinde, in das der eine mit einem entsprechenden Außengewinde versehene Endabschnitt eines Anschluß­ stücks 6 in Form einer Hülse eingeschraubt ist. Das Anschlußstück 6 ist von einer abgestuften Bohrung durchsetzt, in der der Ventilschaft 7 mit dem an seinem einen Ende befestigten Ventilverschlußstück 8 axial verschiebbar gelagert ist. Der Ventilschaft 7 ist von einem Bund 9 umgeben. An der einen Seite des Bundes 9 liegt eine den Ventilschaft 7 in die Offenstellung be­ lastende Druckfeder 10 an. Auf der anderen Seite des Bundes 9 liegt ein den Ventilschaft 7 in einer Ringnut axial verschiebbar umgebendes Schließelement 11 in Form eines gummielastischen Dichtrings an. Der andere Endab­ schnitt des Anschlußstücks 6 ist mit einem Außengewinde 12 und einem Innengewinde 13 versehen. Ferner hat das Anschlußstück 6 ein Anschlußprofil 14 in Form einer umlaufenden Halterippe mit einer schrägen Flanke 15 zwischen den beiden mit Außengewinde versehenen Endab­ schnitten.
Ein als Adapter wirkendes Verbindungsrohr 16 ist mit einem ein Außengewinde 17 aufweisenden Endabschnitt in das Innengewinde 13 des Anschlußstücks 6 eingeschraubt, in das normalerweise eine das Anschlußstück 6 ver­ schließende Stopfbuchse 18 eingeschraubt ist. Bei Ver­ wendung des Adapters wird die Stopfbuchse 18 jedoch, wie dargestellt, in ein Innengewinde 19 im anderen End­ abschnitt des Verbindungsrohrs 16 eingeschraubt. Das Verbindungsrohr 16 und die Stopfbuchse 18 sind koaxial von einem Ventilstößel 20 durchsetzt, der einerseits an dem nicht mit dem Ventilverschlußstück 8 versehenen Ende des Ventilschafts 7 und andererseits innen an der Stirnwand einer Haube 21 anliegt, die nach Art einer Überwurfmutter auf Seiten der Stopfbuchse 18 teilweise über das Verbindungsrohr 16 hinweg auf ein Außengewinde 22 des Verbindungsrohrs 16 geschraubt ist. Das Verbin­ dungsrohr 16 hat ferner in seiner Wand eine Anschluß­ öffnung 23, in die ein Anschlußleitungsabschnitt 24 eines Meßgeräts 25 eingeschraubt ist. Bei dem Meßgerät 25 handelt es sich um ein Druckmeßgerät oder ein Tempe­ raturmeßgerät. Am Meßgerät 25 kann ein Aufzeichnungs­ gerät angeschlossen sein, um den Wert der Meßgröße lau­ fend aufzuzeichnen. Parallel zum Meßgerät 25 ist eine Hydraulikquelle 26 in Form einer Pumpe angeschlossen. Zwischen dem inneren Ende des Anschlußstücks 6 und dem Ventilverschlußstück 8 ist der Ventilschaft 7 von einer mit Durchgangskanälen 27 versehenen Führungsmanschette 28 für den Ventilschaft 7 umgeben. An der Führungsman­ schette 28 stützt sich außerdem das andere Ende der Druckfeder 10 ab. Zwischen dem Ventilschaft 7 und der das Anschlußstück 6 durchsetzenden Bohrung befindet sich über die gesamte Länge des in diese Bohrung ragen­ den Abschnitts des Ventilschafts 7 ein hinreichend wei­ ter Spalt für den Durchtritt von Wasser aus dem Heiz­ körperventil 1. Der Rand der Führungsmanschette 28 ist zwischen dem inneren Ende des Anschlußstücks 6 und ei­ ner Schulter der das Anschlußstück 6 aufnehmenden Boh­ rung des Gehäuses des Heizkörperventils 1 eingeklemmt. Die Führungsmanschette 28 ist in den Fig. 2 und 3 ver­ größert dargestellt.
Das Außengewinde 22 befindet sich auf einem dem An­ schlußprofil 14 entsprechenden Anschlußprofil 14a mit einer der Flanke 15 entsprechenden konischen Flanke 15a.
Der in die Bohrung des Anschlußstücks 6 geschraubte Endabschnitt des Verbindungsrohres 16 hat innen eine mit einer axialen Mittelbohrung versehene Querwand, in der der Ventilstößel 20 geführt ist. Neben der Mittel­ bohrung befindet sich wenigstens eine weitere axiale Bohrung 29 für den Durchtritt von Wasser.
Wenn der Adapter und über diesen das Meßgerät 25 und die Hydraulikquelle 26 am Heizkörperventil 1 ange­ schlossen sind, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, kann durch Verdrehung der Haube 21 der Durchflußquerschnitt des Heizkörperventils 1 auf den gewünschten Wert einge­ stellt und die Meßgröße des bei nicht vorhandenem oder geöffnetem Ventil 4 durch das Heizkörperventil 1 strö­ menden warmen Wassers, d. h. entweder der Druck oder die Temperatur, mittels des Meßgeräts 25, je nach dem, ob es sich um ein Druck- oder ein Temperaturmeßgerät han­ delt, gemessen werden. Sollte hierbei der Durch­ flußquerschitt (der Öffnungsgrad) des Heizkörperventils 1 mittels der Haube 21 so eingestellt sein, daß der im Heizkörperventil 1 herrschende Druck das Schließelement 11 gegen seinen an der gegenüberliegenden Ringschulter der Bohrungsstufe des Anschlußstücks 6 ausgebildeten Sitz drückt, indem sich das als gummielastischer Dich­ tring ausgebildete Schließelement 11 auf dem Ventil­ schaft 7 aus seiner Ringnut heraus axial verschiebt, dann kann durch entsprechende Wahl des Gegendrucks der Hydraulikquelle 26 während einer kurzen Zeit, d. h. durch einen Gegendruckimpuls, dafür gesorgt werden, daß das Schließelement 11 wieder von seinem Sitz abhebt, weiterhin abgehoben bleibt und die Verbindung vom In­ nenraum des Heizkörperventils 1 zum Meßgerät 25 frei­ gibt. Wenn das Heizkörperventil 1 anstelle des elasti­ schen Dichtrings ein Schließelement enthält, das bei jeder Einstellung der Haube 21 in seine Offenstellung gebracht wird, kann die Hydraulikquelle 26 entfallen. Ein solches Schließelement ist beispielsweise in der DE 196 47 028 A1, die nicht vorveröffentlicht ist, darge­ stellt. Wenn das Ventil 4 hinter dem Heizkörper 2 vor­ handen und geschlossen ist, kann der Eingangsdruck des Heizkörpers 2 gemessen werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind das Heiz­ körperventil 1 und das Verbindungsrohr 16 ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ausgebildet. Anstelle der Haube 21 ist jedoch ein herkömmlicher Thermostataufsatz 30, wie er üblicherweise ohne Verwen­ dung des Verbindungsrohrs 16 auf dem Anschlußstück 6 befestigt werden kann, auf dem Verbindungsrohr 16 befe­ stigt, wobei dann lediglich der Ventilstößel 20 ent­ sprechend länger als der herkömmliche ausgebildet ist. Hierbei wird die üblicherweise vorgesehene Klemmschrau­ be 31 des Thermostataufsatzes 30 nicht mit der schrägen Flanke 15 des Anschlußprofils 14, sondern mit der schrägen Flanke 15a des Anschlußprofils 14a des Verbin­ dungsrohrs 16 zur Anlage gebracht. Auch in diesem Fall sind das Meßgerät 25 und die Hydraulikquelle 26 über den Anschlußleitungsabschnitt 24 am Verbindungsrohr 16 angeschlossen. Der Durchfluß des Heizkörperventils 1 kann dann wie bisher mittels der herkömmlichen Soll­ wert-Einstellhaube 32 des Thermostataufsatzes 30 von Hand oder selbsttätig und in Abhängigkeit von der Umge­ bungstemperatur jeweils über den Ventilstößel 20 und den Ventilschaft 7 gegen die Kraft der Druckfeder 10 eingestellt und mittels des Meßgeräts 25 beispielsweise der Druck des warmen Wassers im Heizkörperventil 1 ge­ messen werden.
Bei beiden Ausführungsbeispielen bleiben das herkömmli­ che Heizkörperventil 1 und der normalerweise unmittel­ bar am Heizkörperventil 1 angeschlossene Thermostatauf­ satz 30 unverändert. Die gewünschte Meßgröße kann daher ohne Änderung des Heizkörperventils 1 und des Thermo­ stataufsatzes 30, nach Einbau des Adapters, gemessen werden.

Claims (3)

1. Adapter zum Anschließen eines Meßgeräts (25) an ei­ nem Heizkörperventil (1) mit einem ein Anschlußpro­ fil (14) für einen Thermostataufsatz (30) aufwei­ senden Anschlußstück (6), das eine Bohrung auf­ weist, in der ein Ventilschaft (7) mit einem Ven­ tilverschlußstück (8) an seinem einen Ende axial verschiebbar geführt und in deren äußeres Ende eine Stopfbuchse (18) einschraubbar ist, durch die ein Ventilstößel (20), am anderen Ende des Ventil­ schafts (7) anliegend, herausführbar ist, wobei der Ventilschaft (7) ein Schließelement (11) trägt, das bei aus dem Anschlußstück (6) entfernter Stopfbuch­ se (18) gegen einen Sitz in der Bohrung des An­ schlußstücks (6) abdichtet, wobei der Adapter ein Verbindungsrohr (16) aufweist, das mit seinem einen Ende anstelle der Stopfbuchse (18) in das Anschluß­ stück (6) einschraubbar ist, im anderen Ende des Verbindungsrohrs (16) die Stopfbuchse (18) ein­ schraubbar ist, das Verbindungsrohr (16) eine An­ schlußöffnung (23) für einen Meßgerät-Anschlußlei­ tungsabschnitt (24) aufweist und der Ventilstößel (20) durch das Verbindungsrohr (16) und die in das Verbindungsrohr (16) eingeschraubte Stopfbuchse (18) hindurchgeführt ist.
2. Adapter nach Anspruch 1, bei dem das Verbindungs­ rohr (16) ein Anschlußprofil (14a) entsprechend dem des Anschlußstücks (6) hat.
3. Adapter nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine Haube (21), bis zur Anlage am äußeren Ende des Ventilstö­ ßels (20) und darüber hinaus unter Mitnahme des Ventilstößels (20), auf ein Außengewinde (22) des Anschlußstücks (6) aufgeschraubt ist.
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