DE19812689A1 - Spiegelstellungserfassungsvorrichtung - Google Patents
SpiegelstellungserfassungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugspiegel dessen Nei
gungswinkel mittels einer Fernsteuerung geändert werden kann und ins
besondere eine Technik zum Erfassen des Neigungswinkels des Spiegels.
Allgemein ist es nötig, den Neigungswinkel des Kraftfahrzeugspiegels ein
zustellen, um ihn an den Fahrer anzupassen. Da es sehr mühsam ist, der
artige Operationen von Hand durchzuführen, werden zum Einstellen des
Spiegelwinkels durch Fernsteuerung bisher verschiedene Mittel einge
setzt.
Die Einstellung des Spiegelwinkels auf diese Art wird normalerweise da
durch erreicht, daß Gleitstäbe in geeigneten Auf-Ab- und Links-Rechts-
Richtungen auf der Rückseite des Spiegels angeordnet und dann bewegt
werden. Mit anderen Worten, bewirkt die Bewegung des Gleitstabs, der in
der Auf-Ab-Richtung am Spiegel befestigt ist, daß dieser aufwärts und ab
wärts geneigt wird, während die Bewegung des Gleitstabs, der in der
Links-Rechts-Richtung des Spiegels befestigt ist, bewirkt, daß dieser nach
rechts oder links bewegt wird. Dies gestattet es, mittels Fernsteuerung den
Spiegelwinkel auf die gewünschte Position einzustellen.
Da der Neigungswinkel des Spiegels sich normalerweise von Fahrer zu
Fahrer unterscheidet, ist eine Feineinstellung jedesmal erforderlich,
wenn der Fahrer wechselt. Wenn ein Fahrzeug in eine Garage gebracht
wird, ist es für den Fahrer zweckmäßig, die nähere Umgebung der Hinter
räder im Blickfeld zu haben. Allerdings ist es mühsam, wenn der Spiegel
winkel jedesmal, wenn das Fahrzeug in eine Garage gebracht wird, durch
Fernsteuerung eingestellt werden muß, um die Hinterräder in das Blick
feld des Spiegels zu bringen. Bisher wurden Vorschläge für eine Spiegel
stellungserfassungsvorrichtung gemacht, um den Neigungswinkel des
Spiegels festzustellen oder zu erfassen. Wenn eine derartige Spiegelstel
lungserfassungsvorrichtung an den Kippmechanismus des Spiegels ge
koppelt ist, wird es möglich, den Spiegel mit einem einzelnen Fingerdruck
auf den gewünschten Winkel einzustellen. Mit anderen Worten, dort wo
mehr als eine Person ein Fahrzeug fahren, gestattet es die Möglichkeit, ei
ne den Spiegelwinkel für jeden Fahrer speichernde Vorrichtung zu haben,
den Neigungswinkel des Spiegels mit einem einzigen Fingerdruck auf den
für den jeweiligen Fahrer am besten geeigneten einzustellen. Somit ist
nicht nur die Einstellung des Winkels sehr einfach, sondern es ist auch
möglich, den Winkel mit einem einzigen Fingerdruck so einzustellen, daß
die nähere Umgebung der Hinterräder gesehen werden kann, wenn das
Fahrzeug in eine Garage gefahren wird.
Beispiele für herkömmliche Spiegelstellungserfassungsvorrichtungen
sind aus dem japanischen Gebrauchsmuster S57(1982)-157 548 (im fol
genden herkömmliches Beispiel 1 genannt) und dem japanischen Ge
brauchsmuster S58(1983)-115 440 (im folgenden herkömmliches Beispiel
2 genannt) bekannt.
Fig. 12 zeigt die technischen Einzelheiten der Spiegelstellungserfas
sungsvorrichtung, die im herkömmlichen Beispiel 1 beschrieben ist. Wie
Fig. 12 zeigt, ist bei dieser Spiegelstellungserfassungsvorrichtung ein
Kontakthalter 104 über ein Verbindungsglied 103 mit dem nachlaufenden
oder hinteren Ende einer Betriebsspindel 102 befestigt, die durch Drücken
und Ziehen dazu dient, den Spiegel 101 zu kippen. Die Gleitbewegung die
ses Kontakthalters 104 bewirkt, daß sich der Widerstandswert eines vari
ablen Widerstands 105 ändert. Durch Messen dieses Widerstandswerts
wird der Neigungswinkel des Spiegels 101 erfaßt. Die in dem herkömmli
chen Beispiel 1 beschriebene Spiegelstellungserfassungsvorrichtung lei
det jedoch unter dem Nachteil, daß sie für ihre Anordnung extra Platz be
nötigt, da der Kontakthalter 104 am hinteren Ende der Betriebsspindel
102 befestigt ist, was bedeutet, daß es unmöglich ist, das Spiegelgehäuse
als Ganzes kompakter zu machen.
Fig. 13 zeigt die technischen Einzelheiten der in dem herkömmlichen
Beispiel 2 beschriebenen Spiegelstellungserfassungsvorrichtung. Wie in
Fig. 13(A) gezeigt, bewirkt die Gleitbewegung einer Antriebsspindel 110,
daß der Spiegel gekippt wird, während ein Kontakt 111 in Übereinstim
mung damit entlang einem variablen Widerstand 112 gleitet. Dies bewirkt,
daß sich der Widerstandswert des variablen Widerstands 112 ändert.
Durch Messen dieses Widerstandswerts wird der Neigungswinkel des
Spiegels 101 erfaßt. Fig. 13 (B) zeigt die Spiegelstellungserfassungsvor
richtung und den elektrischen Ersatzschaltkreis. Dieser ist so aufgebaut,
daß die Spannung zwischen den Anschlüssen T10 und T11 erfaßt wird, die
sich mit der Bewegung der Antriebsspindel 110 verändert. Durch Erfassen
dieser Spannung ist es möglich, die Länge des Verschiebeweges der An
triebsspindel 110 zu messen und damit den Neigungswinkel des Spiegels
zu erfassen. Die in dem herkömmlichen Beispiel 2 beschriebene Spiegel
stellungserfassungsvorrichtung leidet jedoch unter demselben Nachteil
wie die im herkömmlichen Beispiel 1 beschriebene, da der variable Wider
stand 112 an dem hinteren oder nachlaufenden Ende der Antriebsspindel
110 angeordnet ist, was bedeutet, daß es unmöglich ist, Platz zu sparen.
Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, daß, wie in Fig. 13 (B) gezeigt, die
Spannung, die zwischen den Anschlüssen T10 und T11 gemessen wird, als
ein auf 0 Volt basierender Wert gewonnen wird. Mit anderen Worten, wenn
die Spannung, die an beiden Enden des variablen Widerstands 112 ange
legt ist, als V2 dargestellt wird, liegt die zwischen den Anschlüssen T10
und T11 gemessene Spannung in einem Bereich von 0 bis V2 Volt. Die Be
nutzung einer niedrigen Spannung nahe 0 Volt als Erfassungssignal führt
aufgrund von Rauschen und anderen Faktoren zu einer schlechten Ge
nauigkeit der Erfassung und es ist unmöglich, die Stellung mit hoher Ge
nauigkeit zu erfassen.
Somit sind die herkömmlichen Spiegelstellungserfassungsvorrichtungen
fehlerhaft, da die Befestigung eines variablen Widerstands am hinteren
Ende einer Spindel, die zum Kippen oder Neigen des Spiegels dient, bedeu
tet, daß sie einen großen Raum beansprucht. Die Messung der Spannung
einem Bereich zwischen 0 und wenigen Volt durch Anschließen eines Er
fassungskontakts an einen variablen Widerstand, der sich entsprechend
dem Neigungswinkel des Spiegels ändert, bedeutet unterdessen, daß sie
leicht durch Rauschen und andere Faktoren beeinträchtigt werden kann,
so daß eine genaue Positionserfassung nicht möglich ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spiegelstellungserfas
sungsvorrichtung bereitzustellen, die nicht viel Platz zur Anordnung ihrer
verschiedenen Teile erfordert und die es gestattet, den Winkel des Spiegels
mit hoher Genauigkeit zu erfassen.
Erfindungsgemäß ist eine Spiegelstellungserfassungsvorrichtung so auf
gebaut, daß ein Widerstandssubstrat in einem Gleitblock angeordnet ist,
der seinerseits koaxial zu einem Mutterneinsteller angeordnet ist, dort ist
an dem Widerstandssubstrat ist ein Kontaktglied angeklemmt, das in
Übereinstimmung mit der Bewegung des Mutterneinstellers gleitet. Auf ei
ner Seite des Widerstandssubstrats ein langer Widerstand R1 angeordnet,
während ein Leiter auf der anderen Seite vorgesehen ist. Die beiden Enden
des Widerstands R1 sind mit einer Gleichspannungsquelle über Wider
stände R2 bzw. R3 verbunden. Das Kontaktglied gestattet eine kontinuier
liche Verbindung zwischen dem Widerstand Rl und dem Leiter, mit dem
Ergebnis, daß ein Spannungssignal mit einem Pegel entsprechend der
Kontaktstellung mit dem Kontaktglied in dem Leiter erzeugt wird. Mit an
deren Worten ist es möglich, eine Spannung entsprechend der Bewegung
des Mutterneinstellers zu erlangen, und somit den Neigungswinkel des
Spiegels durch Erfassen dieser Spannung zu bestimmen.
Da das Widerstandssubstrat und das Kontaktglied in dem Gleitblock an
geordnet und untergebracht sind, besteht kein Bedürfnis für viel Platz zur
Anordnung verschiedener Teile und die gesamte Vorrichtung kann kom
pakt aufgebaut werden. Außerdem bedeutet die Tatsache, daß der Wider
stand R1 über die Widerstände R2 und R3 mit der Gleichspannungsquelle
verbunden ist, daß die gemessene Spannung in Form eines Zwischenwerts
der Spannung der Gleichspannungsquelle gewonnen wird, und daß es
möglich ist, den Spiegelwinkel mit hoher Genauigkeit unbeeinträchtigt
von Rauschen und anderen Faktoren festzustellen.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung nä
her erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht des inneren Aufbaus eines Türspiegels, an
dem die erfindungsgemäße Spiegelstellungserfassungsvorrichtung ange
bracht ist,
Fig. 2 eine schräge Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungs
beispiels der erfindungsgemäßen Spiegelstellungserfassungsvorrich
tung,
Fig. 3(A) die Vorderseite des Widerstandssubstrats,
Fig. 3(B) die Rückseite des Widerstandssubstrats,
Fig. 4 eine Schnittansicht der in Fig. 2 dargestellten Spiegelstel
lungserfassungsvorrichtung und veranschaulicht, wie der Mutternein
steller mehr oder weniger zentral in dem Schraubenteil liegt,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entsprechend Fig. 4 zur Veranschau
lichung, wie der Mutterneinsteller an dem vorderen Ende des Schrauben
teils liegt,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung entsprechend Fig. 4 zur Veranschau
lichung, wie der Mutterneinsteller an der Basis des Schraubenteils liegt,
Fig. 7 ein Ersatzschaltbild des Widerstandssubstrats,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung zur Veranschaulichung, wie der Kipp
mechanismus an die Rückseite des Spiegels angepaßt und daran ange
bracht ist,
Fig. 9 das Verhältnis zwischen der ersten Stellung des Kontakts zwi
schen dem Widerstand und dem Kontaktglied auf der einen Seite und der
von dem Voltmeter gemessenen Spannung auf der anderen,
Fig. 10 eine Explosionsdarstellung zur Veranschaulichung des detail
lierten Aufbaus eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemä
ßen Spiegelstellungserfassungsvorrichtung,
Fig. 11 eine Schnittdarstellung der Spiegelstellungserfassungsvor
richtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Darstellung zur Veranschaulichung
des herkömmlichen Beispiels 1, und
Fig. 13 eine Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des herkömmli
chen Beispiels 2 wobei (A) die Kontaktstellung zwischen dem variablen Wi
derstand und dem Kontakt darstellt, und (B) das elektrische Ersatzschalt
bild ist.
Fig. 1 ist eine Schrägansicht, die die innere Struktur eines Türspiegels
einschließlich der erfindungsgemäßen Spiegelstellungserfassungsvor
richtung zeigt. In dem Gehäuse 1, das das Äußere des Spiegels bildet, sind
zwei Kippmechanismen 2 (2a, 2b) angeordnet, mit denen jeweils ein Motor
3 (3a, 3b) verbunden ist, um sie anzutreiben. Der Drehantrieb dieser Moto
ren 3 veranlaßt den jeweiligen Kippmechanismus 2 zu gleiten, so daß der
Spiegel, der an der führenden Kante oder dem vorderen Ende des Kippme
chanismus angebracht ist, auf und ab oder rechts und links gekippt wer
den kann.
Wie in Fig. 2 gezeigt, umfaßt der Kippmechanismus 2 ein Schraubenglied
8, einen Mutterneinsteller (Gleitstab) 10, ein Zahn- oder Getrieberad 9
zum Einstellen des Spiegels, einen Gleitblock 7, ein Widerstandssubstrat
4, das in den Gleitblock 7 eingesetzt ist, ein Kontaktglied 6, das die Vorder-
und Rückseite des Widerstandssubstrats 4 einklemmt und es führt, und
einen Stift 5 (Verbindungsmittel), der dazu dient, den Gleitblock 7 und den
Mutterneinsteller 10 so zu verbinden, daß sie drehbar sind.
In der Mitte des Schraubenglieds 8 ist ein hohler Gewindebolzen 8a ausge
bildet, während am Umfang ein ringförmiger Rand 8b ausgebildet ist. Am
vorderen Ende des Mutterneinstellers 10 ist ein kugelförmiger Zapfen 10a
ausgebildet, während am hinteren Ende fünf Klauen (Schraubenkörper)
10b ausgebildet sind, die mit dem Gewindebolzen 8a des Schraubenglieds
8 in Eingriff sind, ferner ist ein Stopper 10c an der Seite befestigt.
Das Getrieberad 9 zum Einstellen des Spiegels weist an seinem Innenum
fang eine Nut 9a auf, die mit dem Stopper 10c des Mutterneinstellers 10 in
Eingriff ist, während am Außenumfang ein Getriebeelement 9b ausgebil
det ist, das mit dem in Fig. 1 gezeigten Motor 3 in Eingriff und verbunden
ist. Der Gleitblock 7 ist so in den Gewindebolzen 8a des Schraubenglieds 8
eingesetzt, daß eine Rotation gegenüber dem Schraubenglied 8 verhindert
wird.
Wie die Fig. 3(A) und (B) zeigen, ist der Widerstandsträger oder das Wi
derstandssubstrat 4 flach und T-förmig. Auf ihm sind sechs Anschlußele
mente T1-T6 ausgebildet. Die Zusätze a und b bezeichnen die Vorderseite
bzw. die Rückseite. Wie Fig. 3(A) zeigt, ist ein langer Widerstand R1 (er
ster Widerstand) auf der Vorderseite des langen Teils 4a des Widerstands
substrats 4 befestigt. Ein Ende dieses Widerstands R1 ist mit dem An
schlußelement T6 verbunden, während das andere Ende über einen kur
zen Widerstand R3 (dritter Widerstand) mit dem Anschlußelement T3 ver
bunden ist. Ein kurzer Widerstand R2 (zweiter Widerstand) ist in ähnlicher
Weise zwischen den Anschlußelementen T1 und T2 verbunden.
Fig. 3(B) zeigt, daß ein langer Leiter 11 auf der Rückseite des langen Teils
4a des Widerstandssubstrats 4 befestigt ist. Ein Ende dieses Leiters 11 ist
nicht mit dem Anschlußelement T6 verbunden, während das andere Ende
mit dem Anschlußelement T4 verbunden ist. Die Anschlußelemente T1
und T6 sind miteinander verbunden, wie auch die Anschlußelemente T2
und T5. Wie später beschrieben wird, ist das Anschlußelement T5 mit ei
nem Versorgungsspannungsanschluß, das Anschlußelement T3 mit ei
nem Masseanschluß und das Anschlußelement T4 mit einem Fühleraus
gangsanschluß verbunden. Mit anderen Worten ist zwischen den An
schlußelementen T3 und T4 eine (nicht dargestellte) Spannungsmeßvor
richtung angeordnet, wodurch es möglich ist, die Spannung zu messen.
Wie Fig. 4 zeigt, ist das lange Glied 4a des in Fig. 3 dargestellten Wider
standssubstrats 4 in den Gleitblock 7 eingesetzt, der seinerseits in den Ge
windebolzen 8a des Schraubenglieds 8 eingesetzt ist. Zusätzlich ist das
Kontaktglied 6 vorgesehen, um die Vorder- und Rückseiten des Wider
standssubstrats 4 einzuklemmen. Wie in Fig. 4 zu erkennen ist, ist das
Kontaktglied 6 wie eine Pinzette mit nach innen vorstehenden vorderen
Enden 6a ausgebildet. Dieser vorstehende Abschnitt bildet den Kontakt.
Der rund- oder umgebogene Abschnitt 6b des Kontaktglieds 6 weist eine
kleine Öffnung auf, in die ein Stift 5 eingesetzt ist. Dieser Stift 5 geht durch
den Gleitblock 7 und den kugelförmigen Zapfen 10a des Mutterneinstel
lers 10 hindurch. Seine Spitze 5a ist umgebogen und dadurch befestigt.
Durch die Befestigung des Stifts 5 gleitet das Kontaktglied 6 entsprechend
der Bewegung des Mutterneinstellers 10, ist jedoch nicht mit der Rotation
des Mutterneinstellers 10 gekoppelt sondern wird am Rotieren gehindert,
selbst wenn der letztere rotiert.
Fig. 8 ist ein Erläuterungsdiagramm, das zeigt, wie der Kippmechanis
mus 2 an die Rückseite des Spiegels angepaßt und daran angebracht ist.
Wenn sich der Mutterneinsteller 10 bewegt, neigt sich ein Plattengelenk 12
ebenso wie der Spiegel 13, der an dem Plattengelenk 12 befestigt ist.
Soweit der Aufbau des vorliegenden Ausführungsbeispiels, es folgt nun die
Beschreibung seiner Arbeitsweise. Wenn der in Fig. 1 gezeigte Motor 3
(3a, 3b) gedreht und angetrieben wird, um den in Fig. 8 gezeigten Spiegel
13 zu neigen, wird das Getrieberad 9 zum Einstellen des Spiegels ebenfalls
gedreht und angetrieben, das mittels des Getriebeelements 9b mit dem
Motor 3 verbunden ist (vgl. Fig. 2). Der Stopper 10c, der an der Seite des
Mutterneinstellers 10 ausgebildet ist, greift in die Nut 9a ein, die am In
nenumfang des Getrieberads 9 ausgebildet ist. Infolgedessen rotiert der
Mutterneinsteller 10 gemeinsam mit der Rotation des Getrieberads 9. Wie
bereits erklärt wurde, stehen die Klauen 10b des Mutterneinstellers 10 in
Eingriff mit dem Gewindebolzen 8a des Schraubenglieds 8 und bewegen
sich daher in Längsrichtung des Gewindebolzens 8a. Wenn der Muttern
einsteller 10 in einer Richtung dreht, bewegt er sich also in Richtung auf
das vordere Ende des Gewindebolzens 8a während er sich zur Basis des
Gewindebolzens 8a hin bewegt, wenn er in die entgegengesetzte Richtung
dreht. Somit ändern sich die Winkel des Plattengelenks 12 und des Spie
gels 13, die mit dem kugelförmigen Zapfen 10a des Mutterneinstellers 10
(siehe Fig. 8) verbunden sind, in Folge der Bewegung des Mutterneinstel
lers 10.
Außerdem veranlaßt die Bewegung des Mutterneinstellers 10 gegenüber
dem Gewindebolzen 8a das Kontaktglied 6 sich auch gegenüber dem Wi
derstandssubstrat 4 zu bewegen. Wenn der Mutterneinsteller 10 in Rich
tung des Vorstehens gleitet, kommt das vordere Ende 6a des Kontaktglieds
6 in Kontakt mit dem vorderen Ende des Widerstandssubstrats 4, wie in Fig.
5 gezeigt. Während das vordere Ende 6a des Kontaktglieds 6 in Kontakt
mit der Basis des Widerstandssubstrats 4 gelangt, wenn es in Richtung der
Basis gleitet, wie in Fig. 6 gezeigt. Demzufolge ändert die Position des
Kontakts zwischen dem vorderen Ende 6a des Kontaktglieds 6 und des Wi
derstands R1 entsprechend der Stellung des Mutterneinstellers 10.
Um dies mehr im einzelnen zu erläutern, wird Bezug auf Fig. 3 genom
men. Ein Spannungsquellenpotential bzw. ein Massepotential ist mit dem
Anschlußelement T5 bzw. T3 verbunden und ein Strom folgt einem Weg
durch T5a, T5b, T2b, T2a, R2, T1a, T1b, T6b, T6a, R1, R3 und T3a in dieser
Reihenfolge. Ferner werden der Widerstand R1 und der Leiter 11, der auf
seiner Rückseite ist, über das Kontaktglied 6 miteinander verbunden,
während der Leiter 11 mit dem Anschlußelement T4 (Fühlerausgang) ver
bunden ist. Somit wird eine der Stellung des vorderen Endes 6a des Kon
taktglieds 6 entsprechende Spannung am Anschlußelement T4 erzeugt.
Wenn der Mutterneinsteller 10 an dem vorderen Ende des Gewindebolzens
8a positioniert ist, wie in Fig. 5 gezeigt, ist also der Widerstandswert ent
sprechend dem Widerstand R1 groß, so daß infolgedessen die an dem An
schlußelement T4 erzeugte Spannung ebenfalls groß ist. Umgekehrt wird
der Widerstandswert entsprechend dem Widerstand R1 klein, wenn der
Mutterneinsteller 10 an der Basis des Gewindebolzens 8a positioniert ist,
wie in Fig. 6 gezeigt, so daß die an der Anschlußelement T4 erzeugte
Spannung ebenfalls klein ist.
Mit anderen Worten kann das in Fig. 3 dargestellte Widerstandssubstrat
durch das in Fig. 7 dargestellte Ersatzschaltbild repräsentiert werden.
Die Tatsache, daß sich die Position des Kontakts zwischen dem Anschluß
kontakt T4 und dem Widerstand R1 entsprechend der Lage des Muttern
einstellers 10 verändert, bedeutet, daß sich der Spannungspegel am An
schlußelement T4 infolgedessen ebenfalls verändert. Demzufolge ist es
durch Lesen des Spannungspegels am Anschlußelement T4 mit Hilfe des
Voltmeters 14 (Mittel zur Spannungsmessung) möglich, die aktuelle Stel
lung des Mutterneinstellers in Bezug auf das Schraubglied 8 zu ermitteln
und somit den Neigungswinkel des Spiegels 13 zu erfassen.
Somit ist das vorliegende Ausführungsbeispiel in einer Weise ausgestal
tet, daß mit Hilfe des Widerstandssubstrats 4, das an dem Gehäuse 1 befe
stigt ist, und dem Kontaktglied 6, das zusammen mit der Bewegung des
Mutterneinstellers 10 gleitet, ein Spannungssignal entsprechend dem
Neigungswinkel des Spiegels 13 am Anschlußelement T4 erzeugt und die
Erfassung des aktuellen Neigungswinkels des Spiegels 13 gestattet wird.
Da sowohl das Widerstandssubstrat 4 als auch das Kontaktglied 6 in dem
Gewindebolzen 8a angeordnet und untergebracht sind, besteht ferner kein
großer Platzbedarf um sie anzupassen und anzubringen. Die gesamte Vor
richtung kann daher kompakter gemacht werden.
In Anbetracht der Tatsache, daß die Widerstände R2 und R3 an jedem Ende
des Widerstands R1 angebracht sind, der über diese Widerstände R2 und
R3 mit der Spannungsquelle und dem Masseanschluß verbunden ist, ist es
möglich, für die an dem Anschlußelement T4 erzeugte Spannung einen Pe
gel zwischen der Spannungsquelle und Masse zu erhalten, wie es aus dem
in Fig. 7 dargestellten Ersatzschaltbild und der in Fig. 9 gezeigten Cha
rakteristik klar wird. Mit anderen Worten, wie Fig. 9 zeigt, wird die am
Anschlußelement T4 durch Bewegung des Kontaktglieds 6 erhaltene
Spannung in Bezug auf den Widerstand Rl in dem durch Va bezeichneten
Bereich liegen. Da ein Zwischenwert der Gesamtspannung 0-V1 benutzt
wird, ist die an dem Anschlußelement T4 erfaßte Spannung weniger durch
Rauschen und andere Faktoren beeinträchtigt, wodurch es gestattet wird,
die Stellung des Spiegels mit einem hohen Grad von Genauigkeit zu erfas
sen.
Da das Widerstandssubstrat 4 und das Kontaktglied 6 in den Gleitblock 7
eingesetzt sind, der am Drehen gegenüber dem Schraubenglied 8 gehin
dert ist, sind sie nicht unnötigen Drehkräften ausgesetzt, selbst wenn der
Mutterneinsteller 10 rotiert. Infolgedessen kann sich das Kontaktglied 6
in stabiler Weise entlang dem Widerstandssubstrat 4 bewegen.
Es folgt nun die Beschreibung eines zweiten Ausführungsbeispiels. Wie Fig.
10 zeigt, unterscheidet sich die Spiegelstellungserfassungsvorrich
tung von der in Fig. 2 dargestellten hinsichtlich des Stiftes 5, des Kon
taktglieds 6 und des Gleitblocks 7. Ansonsten ist es das gleiche. Mit ande
ren Worten weist das Kontaktglied 21 der in Fig. 10 dargestellten Spiegel
stellungserfassungsvorrichtung einen umgebogenen Abschnitt 21b auf,
der anders geformt ist, als der umgebogene Abschnitt 6b des Kontaktglieds
6. Der umgebogene Abschnitt 21b ist kreuzförmig ausgestaltet. Ferner
weist der Gleitblock 22 eine kreuzförmige Öffnung 22a auf, die es dem
kreuzförmigen umgebogenen Abschnitt 21b des Kontaktglieds 21 ermög
licht, in sie eingesetzt zu werden. Ferner ist es so ausgestaltet, daß, wenn
das Kontaktglied 21 in den Gleitblock 22 eingesetzt ist, der kreuzförmige
umgebogene Abschnitt 21b des Kontaktglieds 21 in der Öffnung 22a des
Gleitblocks 22 gehalten ist. Eine Feder 23 (Verbindungsmittel) ist vorgese
hen, um das Kontaktglied 21 durch Drücken gegen die innere Oberfläche
10d des Mutterneinstellers 10 (vgl. Fig. 11) zu befestigen. Es muß hinzu
gefügt werden, daß der Stift 5 in dem in Fig. 10 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel nicht vorhanden ist.
Wie in Fig. 11 gezeigt, ist das Kontaktglied 21 derart angeordnet, daß es
die Vorder- und Rückseite des Widerstandssubstrats 4 in dem Gleitblock
22 einklemmt. Es ist dann in der Öffnung 22a des Gleitblocks 22 durch den
kreuzförmigen umgebogenen Abschnitt 21a des Kontaktglieds 21 gehal
ten. Zwischen der führenden Kante bzw. dem vorderen Ende 22a des Gleit
blocks 22 und der Basis 4b des Widerstandssubstrats 4 ist die Feder 23
angeordnet, deren Federkraft dazu dient, den Gleitblock 22 gegen die inne
re Oberfläche 10d des Mutterneinstellers 10 (unten in Fig. 11) zu
drücken. Infolgedessen kommt der umgebogene Abschnitt 21b des Kon
taktglieds 21 in Kontakt mit der inneren Oberfläche 10d des Mutternein
stellers 10. Dabei steht die Stelle der inneren Oberfläche 10d des Muttern
einstellers 10, die in Kontakt mit dem Kontaktglied 21 gelangt, etwas vor,
um der inneren Oberfläche 10d des Mutterneinstellers 10 zu gestatten,
glatt gegenüber dem umgebogenen Abschnitt 21b des Kontaktglieds 21 zu
rotieren.
In gleicher Weise wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel gestattet
es die Rotation des Mutterneinstellers 10 ihm sich in Bezug auf dem Ge
windebolzen 8a zu bewegen. Da die Federkraft der gegebenenfalls vorge
spannten Feder 23 sicherstellt, daß das Kontaktglied 21 immer gegen die
innere Oberfläche 10d des Mutterneinstellers 10 gedrückt ist, bewegt sich
das Kontaktglied 21 auch zusammen mit der Bewegung des Mutternein
stellers 10. Der Gleitblock 22 ist am Rotieren gegenüber dem Schrauben
glied 8 gehindert und rotiert nicht, selbst wenn der Mutterneinsteller 10
rotiert, während das Kontaktglied 21 und die innere Oberfläche 10a des
Mutterneinstellers 10 am Ort des Kontakts gleiten.
Somit bewegt sich auch das Kontaktglied 21 in Übereinstimmung mit der
Bewegung des Mutterneinstellers 10. Infolgedessen ändert sich die Span
nung am Anschlußelement T4 in der gleichen Weise wie bei dem vorherigen
Ausführungsbeispiel entsprechend mit der Bewegung des in Fig. 9 dar
gestellten Kontaktglieds 21. Durch Messen dieser Spannung ist es möglich
den Neigungswinkel des Spiegels 13 zu erfassen. Dabei bedeutet die Tatsa
che, daß der Gleitblock 22 das Kontaktglied 21 am Rotieren hindert, daß es
möglich ist, altersbedingte Beschädigungen und Störungen zu vermeiden,
da das Widerstandssubstrat 4 keinen unnötigen Drehkräften ausgesetzt
ist. Ferner kommen bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der umgebogene
Abschnitt 21b des Kontaktglieds 21 und die innere Oberfläche 10d des
Mutterneinstellers 10 in Kontakt, mit dem Ergebnis, daß wenig Spiel vor
handen ist, wenn sich das Kontaktglied 21 bewegt. Somit wird die Spiegel
stellungserfassung mit hoher Genauigkeit erleichtert.
Claims (8)
1. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung zum Erfassen des Neigungs
winkels eines Kraftfahrzeugspiegels, wobei es möglich ist, den Neigungs
winkel durch Bewegen eines Gleitstabes einzustellen, der auf der Rücksei
te des Spiegels angeordnet ist, mit:
- - einer Gleichspannungsquelle,
- - einem ersten Widerstand (R1), der auf der gleichen Achse wie der Gleitstab (10) liegt,
- - einem Kontaktglied (6, 21), das sich über den ersten Widerstand (R1) entsprechend der Bewegung des Gleitstabs (10) bewegt, wobei beide En den mit der Gleichspannungsquelle verbunden sind, und
- - Mitteln (14) zur Spannungsmessung, wodurch die Spannung des Kontaktglieds (6, 21) gemessen wird, sowie sie sich durch die Bewegung des Gleitstabs (10) ändert.
2. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Ende der ersten Widerstands (R1) durch einen
zweiten Widerstand (R2) mit einem Ende der Gleichspannungsquelle ver
bunden ist, während das andere Ende des ersten Widerstands (R1) durch
einen dritten Widerstand (R3) mit dem anderen Ende der Gleichspan
nungsquelle verbunden ist.
3. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung, die in einem Spiegelgehäu
se (1) zum Erfassen des Neigungswinkels eines Kraftfahrzeugspiegels un
tergebracht ist, wobei es möglich ist, den Neigungswinkel einzustellen,
mit:
- - einer Gleichspannungsquelle,
- - einem am Spiegelgehäuse (1) befestigten Schraubenglied (8) in Form eines hohlen Rohrs und mit einem Außengewinde,
- - einem Gleitblock (7, 22) in Form eines hohlen Rohrs, das in den hoh len Abschnitt des Schraubenglieds (8) eingesetzt und am Rotieren gegenü ber dem Schraubenglied (8) gehindert ist,
- - einem Widerstandssubstrat (4), das in den hohlen Abschnitt des Gleitblocks (7, 22) eingesetzt und an dem Spiegelgehäuse (1) befestigt ist, und an dem ein Widerstand (R1) angebracht ist, dessen beide Enden mit der Gleichspannungsquelle verbunden sind,
- - einem elektrisch leitenden Kontaktglied (6, 21), das in den hohlen Abschnitt des Gleitblocks (7, 22) eingesetzt ist und sich entlang dem Wi derstandssubstrat (4) bewegen kann;
- - einem Gleitstab (10), dessen führendes Ende mit der Rückseite des Spiegels verbunden ist, und dessen nachlaufendes Ende als Schraube ausgebildet ist, die mit dem Gewinde des festen Glieds (8) in Eingriff steht,
- - Verbindungsmitteln (5, 23), die das Kontaktglied (6, 21) und den Gleitstab (10) in der Weise verbinden, daß eine Rotation möglich ist,
- - Mitteln zum Drehen und Antreiben (3; 3a, 3b), die zum Drehen und Antreiben des Gleitstabs (10) dienen, und
- - Mitteln (14) zur Spannungsmessung mit denen die Spannung am Kontaktglied (6, 21) gemessen wird.
4. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß koaxial zum Gleitblock (7, 22) ein Einstellgetriebe
rad (9) zylindrischer Form vorgesehen ist, das auf seinem Außenumfang
eine Getriebenut oder Getriebeverzahnung aufweist, wobei an der Seite
des Gleitstabs (10) ist ein Stopper (10c) ausgebildet, während eine Nut
(9a), die mit diesem Stopper (10c) in Eingriff ist, am Innenumfang des Ein
stellgetrieberads (9) ausgebildet ist, und der Gleitstab (10) durch Verbin
dung der Getriebeverzahnung auf dem Außenumfang des Einstellgetriebe
rads (9) mit den Dreh- und Antriebsmitteln (3; 3a, 3b) veranlaßt wird zu ro
tieren, wenn sie gedreht und angetrieben werden.
5. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerstandssubstrat (4) flach und T-förmig ist,
einen langen Abschnitt (4a) und einen Basisabschnitt (4b) umfaßt, wobei
der erste Widerstand (R1) auf einer Seite des langen Abschnitts (4a) und
der Leiter (11) auf der anderen Seite befestigt ist, das Kontaktglied (6, 21)
klemmt die beiden Seiten des langen Abschnitts (4a), um den ersten Wider
stand (R1) und den Leiter (11) zu verbinden, während die Mittel zur Span
nungsmessung (14) die Spannung am Kontaktglied (6, 21) messen, die
durch die Bewegung des Gleitstabs (10) erzeugt wird.
6. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Ende des ersten Widerstands (R1) mittels eines
zweiten Widerstands (R2) mit einem Ende der Gleichspannungsquelle ver
bunden ist, während das andere Ende des ersten Widerstands (R1) durch
einen dritten Widerstand (R3) mit dem anderen Ende der Gleichspan
nungsquelle verbunden ist.
7. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel aus einem Stift (5) besteht,
der durch das Kontaktglied (6), den Gleitblock (7) und den Gleitstab (10)
hindurchgeht, um das Kontaktglied (6) mit dem Gleitstab (10) so zu verbin
den, daß eine Rotation möglich ist.
8. Spiegelstellungserfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel aus einer Feder (23) be
steht, die so angeordnet ist, eine Rückstellkraft in einer Richtung angelegt
ist, um die Basis (4b) des Widerstandssubstrats (4) von dem Gleitblock (7,
22) wegzudrücken, diese Rückstellkraft drückt das Kontaktglied (21) und
den Gleitstab (10) so in Kontakt miteinander, daß eine Rotation möglich
ist.
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