DE19801569A1 - Fehlerberichtigender Drehmomentsensor - Google Patents
Fehlerberichtigender DrehmomentsensorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektronischen
Drehmomentsensor zum Messen des Betrags des Drehmoments,
das auf ein drehbares Element aufgebracht wird.
Das Erfordernis für zuverlässige und kostengünstige
Drehmomentsensoren ist bei Anwendungen wie elektrischen
Servolenksystemen bei Kraftfahrzeugen gestiegen. Die
vorliegende Erfindung schafft einen Sensor zum Messen
des Drehmoments, der auf ein Torsionsstangensystem auf
gebracht wird, das mit einem segmentierter Welle verse
hen ist, der mit einer nachgiebigen Torsionsstange, die
die Segmente miteinander verbindet, aufweist, wie dies
in dem Stand der Technik bekannt ist. In den meisten
Fällen wird ein Wellensegment einen kleineren Durchmes
ser relativ zu dem anderen Wellesegment haben. Einen
Drehmoment, das auf das eine Ende der Welle aufgebracht
wird, verursacht eine Drehung des ersten Wellensegments
relativ zu dem zweiten Wellensegment aufgrund der Nach
giebigkeit der Torsionsstange. Der Betrag des Drehmo
ments, das auf die Welle aufgebracht wird, kann in ge
eigneter Weise aus der Relativbewegung zwischen den bei
den Wellensegmenten hergeleitet werden.
Bekannte Drehmomentsensoren verwendeten eine Kombination
von Rotoren, die an jedem Wellensegment angebracht wa
ren, um die Relativbewegung zwischen den Wellensegmenten
zu messen. Ein erster "Drehmoment-Rotor" ist an dem Wel
lensegment mit geringerem Durchmesser angebracht, ein
zweiter "Kreisrotor" ist an dem Wellensegment mit größe
rem Durchmesser angebracht. Der Kreisrotor liefert eine
Signalbezugsspannung und eine Signalmasse an ein Wider
standselement. Der Drehmoment-Rotor liefert ein Signal
kontakt, der entlang dem Widerstandselement reitet ent
lang einem Punkt zwischen der Signalbezugsspannung und
der Signalmasse, die von dem Kreisrotor geliefert wer
den. Das Widerstandselement wirkt als Spannungsteiler
zwischen der positiven Bezugsspannung und dem Drehmo
mentkontakt und dem Drehmomentkontakt und dem Massepo
tential. Die Ausgangsspannung des Sensors, die an dem
Drehmomentkontakt gemessen wird, wird irgendwo zwischen
dem Bezugsspannungspotential und dem Massepotential lie
gen. Wenn ein Drehmoment auf die Welle aufgebracht wird,
drehen sich die beiden Wellensegmente relativ zueinan
der. Die Relativbewegung der beiden Wellensegmente be
wirkt, daß sich der Drehmomentkontakt in Beziehung zu
der Masse und der Bezugsspannung bewegt unter Bewegung
entweder näher zu der Bezugsmasse und weiter - weg von dem
Bezugssignal oder näher - zu dem Bezugssignal und weiter
weg von der Bezugsmasse, abhängig von der Richtung des
aufgebrachten Drehmoments. In jedem Fall ändert sich die
Ausgangsspannung an dem Drehmomentkontakt, wenn sich der
Kontakt entlang dem Widerstandselement bewegt. Die Aus
gangsspannung erhöht sich, wenn sich der Drehmomentkon
takt näher zu dem Bezugssignal bewegt und nimmt ab, wenn
sich der Drehmomentkontakt in Richtung auf die Bezugs
masse bewegt. Der Sensor liefert so ein Ausgangsspan
nungssignal, das proportional zu dem Betrag des Drehmo
ments ist, das auf die Welle aufgebracht wird.
Bei einer Ausbildung wird das Widerstandselement als ein
Bogen aus einem einen Widerstand bildenden Material aus
gebildet, das direkt auf die Fläche des Kreisrotors auf
gebracht ist. Die Signalbezugsspannung wird an das eine
Ende des Bogens aufgebracht und ein Massepotential wird
auf das andere Ende aufgebracht. Der Drehmomentkontakt
erstreckt sich von dem Drehmomentrotor und gleitet ent
lang der Fläche des Bogens. Bei beiden Rotoren können
sich gemeinsam frei drehen, wenn die Welle gedreht wird.
Wenn jedoch ein Drehmoment auf die Welle aufgebracht
wird, drehen sich die beiden Rotoren relativ zueinander
und der Drehmomentkontakt bewegt sich entlang dem Wider
standsbogen, wie es oben beschrieben worden ist, wodurch
ein Drehmomentsignal erzeugt wird.
Bei einer anderen Ausgestaltung ist das Widerstandsele
ment auf einer gesonderten, ortsfesten gedruckten
Schaltkarte ausgebildet. Das Element ist kreisförmig und
die Kontaktelemente erstrecken sich von beiden Rotoren,
um entlang der Fläche des Widerstandselements zu reiten,
wenn sich die Welle dreht. Sowohl der Signalbezugsspan
nungskontakt als auch der Massebezugskontakt erstrecken
sich von dem Kreisrotor und der Drehmomentsignalkontakt
erstreckt sich von dem Drehmomentrotor. Bei einer geeig
neten Ausrichtung erstreckt sich der Drehmomentkontakt
von dem Drehmomentrotor an einem Punkt direkt zwischen
dem Signalbezugsspannungskontakt und dem Massebezugskon
takt von dem Kreisrotor. Ein Drehmoment, das auf die
Welle aufgebracht wird, bewirkt, daß die Rotoren sich
relativ zueinander bewegen, wodurch eine Relativbewegung
der beiden Kontakte zueinander verursacht wird, was ih
ren Relativabstand entlang dem Widerstandselement än
dert. Das Widerstandselement wirkt als Spannungsteiler,
das Ändern des Widerstandsverhältnisses zwischen dem
Drehmomentkontakt und dem Signalbezugskontakt erzeugt
ein Ausgangssignal, das proportional zu dem Betrag des
Drehmoments ist, das auf die Wellenanordnung aufgebracht
wird, wie oben beschrieben.
Bei einer anderen Ausgestaltung ist es erforderlich,
zwei unabhängige Ausgangssignale zu erzeugen, um die Zu
verlässigkeit des Sensors zu verbessern. Im allgemeinen
werden die Kontaktanordnungen, wie oben beschrieben wor
den ist, um 180° gesondert von einem ersten Satz von
Kontakten sein. Der zweite Satz von Kontakten arbeitet
genau wie der erste, mit Ausnahme, daß die Polarität um
gekehrt ist. Wenn ein Drehmoment in eine Richtung aufge
bracht wird, wird dies bewirken, daß das erste Dreh
momentausgangssignal zunimmt, dasselbe Drehmoment wird
bewirken, daß das zweite Ausgangssignal abnimmt, und um
gekehrt. Im Ergebnis finden wir zwei Ausgangssignale mit
entgegengesetzten Polaritäten.
Ein Problem bei dem bekannten Ausbildungen derartiger
Sensoren besteht darin, daß sie gegenüber Fehlmessungs
problemen anfällig sind. Typischerweise werden die bei
den Wellensegmente nicht exakt entlang der Drehachse der
Welle zentriert sein. Die Nachgiebigkeit der Torsions
stange und übliche Herstellungstoleranzen können zu ei
nem Versatz von bis zu 1 mm zwischen den Wellensegmenten
führen. Aufgrund eines solchen Versatzes sind die Dreh
momentkontakte an dem Drehmomentrotor nicht immer genau
mit den Signalbezugskontakten, die von dem Kreisrotor
gebildet werden, ausgerichtet. Wenn die Wellensegmente
nicht ausgerichtet sind, sind die Drehmomentkontakte
nicht zwischen den Bezugspunkten zentriert und der Sen
sor gibt falsche Drehmomentsignale aus. Um dies Problem
zu illustrieren, sei eine positive Bezugsspannung von
+5,0 V angenommen, die von dem Kreisrotor angelegt wird.
Bei einer richtigen Ausrichtung der beiden Wellensegmen
te wird dann, wenn ein Drehmoment auf die Welle aufge
bracht wird, jeder der beiden Drehmomentkontakte gegen
das Widerstandselement an Punkten positioniert sein, der
genau auf halben Weg zwischen dem Bezugspunkt mit +5,0 V
und Masse positioniert sein. Der Spannungsabfall von 5,0 V
zwischen dem +5,0 V Signal und dem Massesignal wird
genau von den Drehmomentkontakten geteilt, so daß die
Spannung an jedem Drehmomentkontakt 2,5 V sein wird. Bei
einer Verwendung einer Signalbezugsspannung 5,0 V wird,
mit anderen Worten, eine Ausgangsspannung von +2,5 V an
gegeben, das ein Drehmoment auf die Welle aufgebracht
wird. Wenn ein Drehmoment auf die Welle im Uhrzeigersinn
aufgebracht wird, wird sich der Drehmomentrotor relativ
zu dem Kreisrotor drehen. Der erste Drehmomentkontakt
wird sich entlang dem Widerstandselement in Richtung auf
den 5,0-V-Punkt und der zweite Drehmomentkontakt wird
sich in Richtung auf den Massepunkt bewegen. In Abhän
gigkeit von dem Betrag des aufgebrachten Drehmoments
wird die Spannung an dem ersten Drehmomentkontakt in
Richtung auf +0,5 V zunehmen und die Spannung an dem
zweiten Drehmomentkontakt wird in Richtung auf 0,0 V ab
nehmen. Eine Ausgangsspannung an dem ersten Drehmoment
signal, das größer als +2,5 V ist und eine Ausgangsspan
nung des zweiten Drehmomentsignals, das geringer als
-2,5 V ist, wird angeben, daß ein Drehmoment im Uhrzei
gersinn aufgebracht worden ist, der Betrag des aufge
brachten Drehmoments ist proportional zu der Änderung
der Spannung von +2,5 V zu dem Ausgang, der an dem Dreh
momentkontakt gemessen wird. Umgekehrt wird eine Aus
gangsspannung des ersten Drehmomentsignals, das geringer
als -2,5 V ist und ein Ausgangssignal an dem zweiten
Drehmomentsignal, das größer als +2,5 V ist angeben, das
ein Drehmoment gegen den Uhrzeigersinn aufgebracht wird,
wobei der Betrag des Drehmoments proportional zu der
Größe der Spannungsänderung von +2,5 V ist. In jedem
Fall wird der Betrag der positiven Spannungsänderung an
einem Drehmomentkontakt gleich dem Betrag der negativen
Spannungsänderung an dem anderen Drehmomentkontakt sein,
da die beiden Kontakte auf demselben Rotor befestigt
sind und sich gemeinsam bewegen.
Falls jedoch die beiden Wellensegmente fehl ausgerichtet
sind, wird die Spannung an den beiden Drehmomentaus
gangssignalen sich nicht wie erwartet verhalten. Da die
beiden Wellen außermittig sind, werden die Drehmoment
kontakte nicht direkt zwischen dem Signalspannungs
bezugskontakt und dem Massebezugskontakt liegen. Bei
Ruhestellung oder aber bei einem Null-Drehmomentsignal
wird etwas anderes als die Hälfte der Signalbezugsspan
nung gemessen. Falls beispielsweise wiederum eine +5,0 V
Signalbezugsspannung verwendet wird, können Drehmoment
signale von +2,5 V an jedem der Drehmomentausgangskon
takte erwartet werden. Falls die beiden Wellensegmente
jedoch derart fehl ausgerichtet sind, daß die beiden
Drehmomentausgangskontakte in Richtung auf ihre jeweili
gen Massebezugspunkte verschoben sind, würde die Span
nung an den beiden Ausgangskontakten geringer als 2,5 V
sein, obwohl kein Drehmoment auf die Welle aufgebracht
wird. Wenn die beiden Signale unterhalb von 2,5 V sind,
ist es offensichtlich, daß ein Fehler vorliegt, da das
Drehmoment, das auf die Welle aufgebracht wird, unter
normalen Bedingungen einen Signalanstieg von mehr als
2,5 V und das andere weniger als 2,5 V abfallen wird.
Unter diesen Bedingungen kann dann, wenn beide Signale
gleich sind, angenommen werden, daß kein Drehmoment auf
die Welle aufgebracht wird. Wenn jedoch die beiden Sig
nale nicht gleich sind, ist es unmöglich, zu bestimmen,
welches Drehmoment aufgebracht ist.
Es besteht daher Bedarf an einem Drehmomentsensor, der
auch bei einem Versatz der Wellensegmente noch ein
genaues Ausgangssignal liefert, das zu dem Betrag des
Drehmoments, das auf die Welle aufgebracht wird, propor
tional ist. Ein solcher Sensor sollte dazu in der Lage
sein, die Relativpositionen der beiden gesonderten Wel
lensegmente, die durch eine nachgiebige Torsionsstange
verbunden sind, zu beobachten. Ein solcher Sensor sollte
es erlauben, daß sich die Welle frei dreht und sollte
weiter wenigstens ein Ausgangssignal liefern, das pro
portional zu dem Betrag des Drehmoments, das auf die
Welle aufgebracht wird, ist, unabhängig davon, ob die
beiden Wellensegmente vollständig miteinander ausgerich
tet sind.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
zuverlässigen und kostengünstigen Drehmomentsensor zu
schaffen. Dabei soll ein Drehmomentsensor geschaffen
werden, der dazu in der Lage ist, ein genaues Ausgangs
spannungssignal zu schaffen, das proportional zu dem Be
trag des Drehmoments, das auf eine drehbare Welle aufge
bracht wird, ist.
Es soll weiter ein Drehmomentsensor geschaffen werden,
der zwei unabhängige Drehmomentsignale mit unterschied
lichen Polaritäten erzeugt, von denen auf dem Subtrakti
onsweg ein Mittelwert gebildet werden kann, um Signal
fehler zu kompensieren, die aufgrund einer Fehlausrich
tung der verschiedenen Sensorkomponenten eingeführt wor
den ist.
Dabei soll weiter ein Drehmomentsensor mit zwei unabhän
gigen Kontaktträgern geschaffen werden, die von einem
ersten Wellensegment getragen werden und mit einem
Kreisrotor zusammenwirken, der von einem zweiten Wellen
segment angetrieben wird, um zwei Drehmomentsignale, die
voneinander unabhängig sind, zu erzeugen.
Durch die vorliegende Erfindung soll nach einem anderen
Gesichtspunkt ein Drehmomentsensor geschaffen werden,
der zwei voneinander unabhängige Kontaktträgerelemente
aufweist, die direkt an einem Kreisrotor gekoppelt sind,
so daß die Bewegung der Kontaktträgerwelle tief zu dem
Kreisrotor bezüglich einer Winkeldrehung um die Rotati
onsachse des Kreisrotors begrenzt ist.
Dabei soll nach einem anderen Aspekt der vorliegenden
Erfindung ein Drehmomentsensor geschaffen werden, der
zwei unabhängige Kontaktträger hat, die von gesonderten
Drehmomenttreibern angetrieben werden, die fest an einem
ersten Wellensegment befestigt sind.
Es soll weiter ein Drehmomentsensor mit zwei unabhängi
gen Kontaktträgern und einem gesonderten Drehmomenttrei
ber geschaffen werden, die so ausgebildet sind, daß nur
eine Wegbewegung, die mittig um die Drehachse des Kreis
rotors zentriert sind, von dem Drehmomenttreiber auf die
Kontaktträger übertragen wird, und daß jede Bewegung,
die anders gerichtet ist, von der Verbindung zwischen
dem Drehmomenttreiber und den Kontaktträgern absorbiert
wird.
Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden eingehenden
Beschreibung eines gegenwärtig bevorzugten Ausführungs
beispiels der Erfindung.
Bei dem gegenwärtigen bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird ein Drehmomentsensor zum Messen des Betrags des
Drehmoments, das auf eine drehbare Welle aufgebracht
wird, geschaffen. Die Welle ist ein Zweisegment-Tor
sionsstangensystem, wobei die beiden gesonderten Wellen
segmente über eine nachgiebige Torsionsstange miteinan
der verbunden sind. Wenn ein Drehmoment auf das eine
Ende der Welle aufgebracht wird, drückt sich die Torsi
onsstange zusammen und die beiden Wellensegmente drehen
sich leicht relativ zueinander. Durch Messen des Betrags
der Drehung zwischen den beiden Wellensegmenten ist es
möglich, den Betrag des Drehmoments zu messen, das auf
die Welle aufgebracht wird. Die vorliegende Erfindung
mißt die Relativpositionen der beiden Wellensegmente
durch Beobachten der Interaktion der beiden Rotoren, die
fest an jedem der Wellensegmente befestigt sind. Die
beiden Rotoren sind mit elektrischen Kontakten versehen,
die es ihnen erlauben, mit einem Widerstandselement zu
sammenzuwirken. Aufgrund des Zusammenwirkens der elek
trischen Kontakte mit dem Widerstandselement wird ein
Spannungssignal entwickelt, das zu dem Betrag des Dreh
moments, das auf die Welle aufgebracht wird, proportio
nal ist.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Wider
standselement als kreisförmiges Muster auf einer ortsfe
sten gedruckten Schaltkarte, die an dem Sensorgehäuse
befestigt ist, ausgebildet. Die gedruckte Schaltkarte
ist derart befestigt, daß das Widerstandselement zu der
Drehachse der Welle zentriert ist. Kontaktelemente
erstrecken sich von den beiden Rotoren, um das Wider
standselement zu berühren, um so ein Drehmomentsignal zu
erzeugen, wie dies in dem Stand der Technik bekannt ist.
Alternative Anordnungen der Rotorkontakte und des Wider
standselements, sind weiter in dem Stand der Technik
bekannt, etwa die Anordnung von Widerstandsbögen direkt
auf einem der Rotoren und das Aufbringen von Bezugsspan
nungen direkt an jedem Ende der Bögen. Das neue Merkmal
der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf das Steuern
der Relativbewegung zwischen den Rotoren und der Manipu
lation der sich ergebenden Signale. Der Schutzbereich
der Erfindung ist nicht auf eine besondere Ausgestaltung
der Signalkontakte und des Widerstandselements bezogen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist, wie gesagt,
das Widerstandselement auf einer gesonderten gedruckten
Schaltkarte, die an dem Sensorgehäuse befestigt ist,
ausgebildet. Die Bezugskontakte erstrecken sich von
einem "Kreisrotor" derart, daß sie gegenständlich das
Widerstandselement berührt. Wenn sich der zweite Rotor
mit der Welle dreht, laufen die Signalbezugskontakte um
das Widerstandselement um. Die beiden Sätze von Signal
bezugskontakten, die jeweils einen Signalspannungs
bezugskontakt und einen Signalmassebezugskontakt aufwei
sen, werden von dem Kreisrotor etwa 180° gesondert von
einander zugeführt.
Die beiden Sätze von Kontakten sind mit der Ausnahme
identisch, daß ihre Polarität umgekehrt ist. Die umge
kehrte Polarität bewirkt, daß die beiden Ausgangssigna
le, die jedem der Kontaktsätze zugehörig sind, eine ent
gegengesetzte Polarität haben, wenn ein Drehmoment auf
die Welle aufgebracht wird. Auf den gegenüberliegenden
Seiten des Kreisrotors sind ein Paar von bogenförmigen
Eindrückungen in der Nähe des inneren Umfangs des Kreis
rotors ausgebildet, um die entsprechenden bogenförmigen
Rippen, die an einem Paar von Kontaktträgerelementen
ausgebildet sind, welche von einem gesonderten
"Drehmomenttreiber"-Rotor ausgebildet sind, zu ergrei
fen. Die bogenförmigen Eindrückungen und die bogenförmi
gen Rippen bilden gemeinsam eine Kupplung vom Oberflä
chentyp, so daß die Relativbewegung der Kontaktträger
bezüglich des Kreisrotors bei einer Winkelbewegung be
grenzen, die auf der Drehachse des Kreisrotors zentriert
ist.
Der zweite Rotor oder der Drehmomenttreiber ist an dem
zweiten Wellensegment angebracht. Der Drehmomenttreiber
wird verwendet, um zwei unabhängige Drehmomentsignalkon
taktträger in Bezug auf den Kreisrotor anzutreiben. Der
Drehmomenttreiber weist ein Paar von Armen auf, die sich
radial von dem Drehmomenttreiber um 180° versetzt er
strecken. Die Treiberblöcke erstrecken sich senkrecht
von dem Ende jedes Arms in der Richtung des Kreisrotors.
Die Treiberblöcke definieren radiale Schlitze zum Er
greifen von Treiberstiften, die sich von den Kontaktträ
gern erstrecken. Die Treiberblöcke wirken auf die Kon
taktstifte, um die Kontaktträger anzutreiben, wenn sich
der zweite Rotor dreht.
Die Drehmomentsignalkontakte erstrecken sich von den
zweiten unabhängigen Kontaktträgern, um mit den Bezugs
spannungskontakten des Kreisrotors und dem Widerstands
band zusammenzuwirken. Treiberstifte sind in der Nähe
des äußeren Umfangs der Kontaktträger ausgebildet, um
die geschlitzten Treiberblöcke des Treiberrotors zu er
greifen. Der Durchmesser der Stifte ist der Breite der
Schlitze gleich, so daß eine Bewegung des Drehmoment
treibers, die kreisförmig um die Achse des Kreisrotors
gerichtet ist, direkt auf die Kontaktträger übertragen
wird. Die Schlitze sind jedoch derart verlängert, daß
die Bewegung des Drehmomenttreibers, die anders als im
Drehsinn um die Achse des Kreisrotors ausgerichtet sind,
von der Überschußlänge des Schlitzes aufgenommen wird
und keine Auswirkung auf die Position der Kontaktträger
relativ zu dem Kreisträger hat. Wenn der Drehmomenttrei
ber und der Kreisrotor geringfügig gegeneinander ver
setzt sind aufgrund einer Fehlausrichtung der beiden
Wellensegmente, wird nur eine reine Drehbewegung zwi
schen den beiden Wellensegmenten auf die Drehmomentsig
nalkontakte übertragen, was verhindert, daß ein Versatz
fehler auf die Signale übertragen wird.
Bei einer solchen Ausgestaltung wird dann, wenn die Wel
lensegmente gegeneinander versetzt sind, das Drehmoment
signal, das von den Drehmomentkontakten erkannt wird, zu
dem Betrag des aufgebrachten Drehmoments proportional
sein wird, wobei die Amplitude dieser Signale sich nicht
wie erwartet verhalten wird im Vergleich dazu, wenn die
beiden Segmente richtig ausgerichtet sind. Die Signale
müssen daher justiert werden. Ein wahres Drehmomentsig
nal kann durch Subtrahierendes zweiten Signals von dem
ersten Signal und Teilen durch zwei hergeleitet werden.
Das Ergebnis ist ein Spannungssignal, das direkt zu dem
Betrag des Drehmoments, das auf die Welle aufgebracht
wird, proportional ist. Ein Null-Drehmoment wird zu ei
ner Signalspannung von Null-Volt führen. Ein Drehmoment,
das in eine Richtung aufgebracht wird, wird zu einem po
sitiven Spannungssignal führen und ein Drehmoment in der
anderen Richtung wird zu einem negativen Spannungssignal
führen. Das maximale Drehmoment, das in eine Richtung
aufgebracht wird, wird zu einem Signal führen mit einer
Amplitude, das der Hälfte der Signalbezugsspannung, die
auf den Kreisrotor aufgebracht wird, gleich ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung
erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine isometrische Explosionsansicht eines
Drehmomentsensors nach der vorliegenden Erfin
dung, die die Oberfläche der verschiedenen
Sensorkomponenten verdeutlicht,
Fig. 2 ist eine isometrische Explosionsansicht eines
Drehmomentsensors nach der vorliegenden Erfin
dung, die die untere Fläche der verschiedenen
Sensorkomponenten wiedergibt,
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine ortsfeste Scheibe
nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, die die Position der verschiedenen
Kontakte dann, wenn die Wellensegmente richtig
miteinander ausgerichtet sind, zeigt,
Fig. 4 ist eine Draufsicht der ortsfesten Scheibe von
Fig. 3, die die Positionen der verschiedenen
Kontakte dann, wenn die Wellensegmente in ei
ner ersten Richtung fehlausgerichtet sind,
wiedergibt, und
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die ortsfeste Scheibe
von Fig. 3, die die Position der verschiedenen
Kontakte dann, wenn die beiden Segmente in ei
ner von derjenigen, die in Fig. 4 gezeigt ist,
entgegengesetzten Richtung ausgerichtet sind,
wiedergibt.
Die vorliegende Erfindung ist auf einen Drehmomentsensor
zum Messen des Betrags des Drehmoments, das auf eine
drehbare Welle aufgebracht wird, gerichtet. Die Welle,
auf die das zu messende Drehmoment ausgerichtet ist, muß
sich frei für wenigstens einige Umdrehungen drehen kön
nen, etwa bei einer Lenksäule, die von einer extremen
linken Position in eine extreme rechte Position gedreht
wird. Der Drehmomentsensor nach der vorliegenden Erfin
dung ist dazu ausgebildet, das Drehmoment auf eine Welle
aufgebrachte Drehmoment, das auf eine Welle aufgebrachte
Drehmoment zu messen, die aus zwei Wellensegmenten
besteht, die von einer nachgiebigen Torsionsstange ver
bunden werden, wobei das Drehmoment gemessen wird, indem
die Nachgiebigkeit der Torsionsstange beobachtet wird,
wenn die beiden Wellensegmente sich relativ zueinander
in Antwort auf ein auf dieses aufgebrachte Drehmoment
dreht, gemessen wird.
Es wird jetzt die Fig. 1 und 2 Bezug genommen, in
denen isometrische Explosionsansichten eines Drehmoment
sensors nach der vorliegenden Erfindung gezeigt sind.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf den
Sensor und Fig. 2 zeigt eine perspektivische Bodenan
sicht. Die hier verwendeten Begriffe "oben" und "unten"
dienen lediglich der Demonstration. Der Sensor selbst
kann effektiv in jeder räumlichen Ausrichtung montiert
sein und die hier besonders dargestellte Ausrichtung
sollte nicht als den Schutzbereich der Erfindung in ir
gendeiner Weise beschränkend angesehen werden.
Ein Drehmomentsensor 100 ist zum Messen des auf eine
drehbare Welle 102 aufgebrachten Drehmoments darge
stellt. Die Welle besteht aus einem ersten Wellensegment
104 und einem zweiten Wellensegment 106. Bei dem bevor
zugten Ausführungsbeispiel hat das erste Wellensegment
104 einen etwas größeren Durchmesser als das zweite Wel
lensegment 106. Das erste und das zweite Wellensegment
104, 106 sind durch eine nachgiebige Torsionsstange 107
miteinander verbunden. Der Sensor 100 weist ein Gehäuse
108, eine ortsfeste, gedruckte Schaltkarte 110, einen
ersten "Kreis"-Rotor 112, ein erstes Paar von Kontakt
einsätzen 114, 115, erste und zweite Kontaktträger 116,
118, entsprechende Signalkontakteinsätze 120, 122 und
einen zweiten "Drehmomenttreiber"-Rotor 124 sowie eine
Abdeckung 125 auf.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 3 wird jetzt die
ortsfeste, gedruckte Schaltung 110 beschrieben. Eine
Scheibe 110, die aus einem Isolationsmaterial wie CERMET
oder FR4 gebildet ist, ist in der Nähe der Rückwandung
126 des Gehäuses 108 montiert. Eine Reihe von kreisför
migen Elementen ist auf der Innenfläche 128 der Scheibe
110 ausgebildet. Die inneren Element 130 und 132 sind
aus einem hochleitfähigen Material, etwa Kupfer, gebil
det. Die beiden inneren Element sind elektrisch mit
elektrischen Anschlüssen Vcc und GND miteinander verbun
den, wo sie mit einer äußeren Spannungsquelle zum Auf
bringen eines Bezugsspannungssignals und eines Signal
massebezugssignals verbunden werden können. Die inneren
Bahnen 130, 132 liefern die Massebezugsspannung und die
Signalspannungsbezugssignale an den Kreisrotor 112. Die
Bahn 134 besteht aus einem Widerstandsmaterial und bil
det eine konstante lineare Spannung über den Umfang der
Bahn. Die Widerstandsbahn 134 wird zum Ableiten der
Drehmomentsignalausgänge von dem Sensor verwendet. Die
äußeren Bahnen 133, 135 repräsentieren Ausgangsspan
nungsbahnen. Die Ausgangsbahn 133 ist mit einem Aus
gangsanschluß T1 versehen und repräsentiert einen ersten
Drehmomentsignalausgang von dem Sensor 100. Die Aus
gangsbahn 135 ist mit einem Ausgangsanschluß T2 verbun
den und stellt einen zweiten Drehmomentsignalausgang von
dem Sensor 100 dar.
Zurück zu den Fig. 1 und 2, anhand derer der Kreisro
tor 112 genauer erläutert werden wird. Der Kreisrotor
112 ist fest mit dem ersten Wellensegment 104 mit größe
rem Durchmesser mittels eines (nicht gezeigten) kreis
förmigen Federelements verbunden, das direkt auf der
Welle klemmt. Radial vorragende Nasen erstrecken sich
von dem Federelement, um Schlitze 112 zu ergreifen, die
mit regelmäßigem Abstand auf dem inneren Umfang des
Kreisrotors 112 ausgebildet sind. Die Nasen auf dem Fe
derelement und die Schlitze auf dem Kreisrotor bilden
eine direkte Kupplung, wobei die Winkelbewegung des Wel
lensegments 104 direkt auf den Kreisrotor 112 übertragen
wird.
Zwischen dem Kreisrotor 112 und der ortsfesten Scheibe
110 sind erste Kontakteinsätze 114, 115 eingesetzt. Die
Kontakteinsätze 114, 115 werden in Drehrichtung von dem
Kreisrotor 112 angetrieben. Die Kontakteinsätze 114, 115
sind aus einem elektrisch leitfähigen Material ausgebil
det und weisen eine Reihe von elektrischen Kontakten
auf, die dann, wenn der Sensor 100 montiert wird, ent
lang der verschiedenen Bahnen reitet, die auf der orts
festen Scheibe 110 ausgebildet sind. Bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel bestehen die Kontakteinsätze 114,
115 aus Palieney 6, einem Material, das von NEY, Inc. of
Connecticut hergestellt wird. Ein Kontakt 136, der das
Massebezugssignal liefert, reitet entlang der Signalmas
sebezugsbahn 130 und liefert eine Signalbezugmasse an
den Kontakteinsatz 114. Der Kontakt 138, der den Signal
spannungsbezug liefert, reitet entlang der Signalspan
nungsbezugsbahn 132 und liefert ein Bezugsspannungssig
nal an den Kontakteinsatz 115. Der Kontakt 136 für das
Massebezugssignal ist elektrisch mit einem ersten Masse
signalbezugskontakt 140 und einem zweiten Massebezugs
signalkontakt 142 verbunden. Der Bezugssignalspannungs
zufuhrkontakt 138 ist elektrisch mit dem ersten Bezugs
signalspannungskontakt 144 und dem zweiten Bezugssignal
spannungskontakt 146 verbunden. Die Kontakte 140, 142,
144 und 146 reiten entlang der Widerstandsspur 134 und
drehen sich gemeinsam mit dem Kreisrotor 112. Bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel sind der Bezugssignal
spannungskontakt 114 und der erste Bezugssignalmassekon
takt 140 um 20° voneinander beabstandet, wie dies der
zweite Bezugssignalspannungskontakt 146 und der zweite
Bezugssignalmassekontakt 142 sind. Der Abstand von 20°
zwischen dem Spannungsbezugskontakt und dem Massebezugs
kontakt stellen die physikalische Grenze dafür dar, wie
sich die beiden Wellensegmente 140 und 146 relativ zu
einander verdrehen dürfen. Da das Ausmaß der Relativdre
hung zwischen den Wellensegmenten sich direkt mit dem
Betrag des Drehmoments ändert, das auf die Welle aufge
bracht wird, repräsentiert der Abstand zwischen dem
Spannungsbezugskontakt und dem Massebezugskontakt die
Grenzen des Drehmoments des Sensors 6. Obwohl ein Ab
stand von 20°, wie er hier vorgeschlagen wird, den ge
genwärtig bevorzugten Abstand bildet, versteht es sich,
daß ein anderer Abstand gewählt werden kann, um einen
Drehmomentsensor mit unterschiedlichen Eigenschaften zu
bilden, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlas
sen.
Da der erste Signalbezugsspannungskontakt 144 mit dem
Bezugsspannungszufuhrkontakt 138 verbunden ist und da
die Signalbezugsmasse 140 mit dem Bezugsmassesignalzu
fuhrkontakt 136 verbunden sind, ist der Spannungsabfall,
der entlang der Widerstandsbahn zwischen den Kontakten
144 und 140 auftritt, dem Spannungsabfall zwischen der
Bezugsspannungssignalbahn 132 und der Signalspannungs
massebahn 130, wie er durch Vcc und GND geliefert wird,
gleich. Ein gleicher Spannungsabfall tritt zwischen dem
zweiten Bezugssignalspannungskontakt 146 und dem zweiten
Signalbezugsmassekontakt 142 auf.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Kreisrotors 112
sind, wie Fig. 2 zeigt, ein Paar von fächerförmigen Ein
drückungen 148, 150 an den gegenüberliegenden Enden des
Kreisrotors 112 zum Aufnehmen von Kontaktträgern 116,
118 ausgebildet. Jede der fächerförmigen Eindrückungen
ist in radialer Richtung durch bogenförmige Stufen 151,
153 am Innendurchmesser und durch den Außendurchmesser
des Kreisrotors 112 befestigt. Die bogenförmigen Verbin
dungen jedes der fächerförmigen Eindrückungen werden
durch die Seitenwandungen 155, 157 begrenzt. Die Stufen
151, 153 des Innendurchmessers und der Außendurchmesser
der Kreisrotors 112 wirken als Führungen zum Richten der
Relativbewegung zwischen den Kontaktträgern 116, 118 und
des Kreisrotors 112.
Auch die Kontaktträger 116, 118 sind fächerförmig mit
Innendurchmessern 154, Außendurchmessern 156 und ge
streckten radialen Seiten 158, die sich zwischen diesen
erstrecken, ausgebildet. Der Radius jedes Innendurchmes
sers 154 jedes der Kontaktträger 116, 118 ist derselbe
wie der Radius der entsprechenden bogenförmigen Stufe
151, 153 der radialen Eindrückungen 148, 150, denen der
Innendurchmesser 154 der Kontaktträger 116, 118 ent
spricht. Der Radius der Außendurchmesser der Kontaktträ
ger 116, 118 ist derselbe wie der Innendurchmesser des
Gehäuses 108. Die Winkelbreite der Kontaktträger 116,
118 ist jedoch geringer als die Winkelbreite der Ein
drückungen 148, 150, so daß dann, wenn die Kontaktträger
116, 118 innerhalb der Eindrückungen 148, 150 plaziert
sind, die frei sind, sich von Seite zu Seite innerhalb
des Winkels, der die Eindrückungen 148, 150 beschränkt,
zu verlagern.
Die untere Fläche der Kontaktträger 115, 118 sind mit
einer gestuften Kontur ausgebildet, so daß ein Außenab
schnitt 163 jedes Kontaktträgers 116, 118 dicker als der
entsprechende Innenabschnitt 167 ist. Eine bogenförmige
Rippe 171, die denselben Durchmesser wie der Außendurch
messeer des Kreisrotors 112 hat, teilt den breiteren äu
ßeren Abschnitt 163 von dem engeren inneren Abschnitt
167. Wenn der Sensor 100 montiert wird, wird der innere,
engere Abschnitt 167 jedes Kontaktträgers 116, 118 in
die Eindrückungen 148, 150 eingesetzt und der äußere,
weitere Abschnitt 1163, 165 wird zwischen dem äußeren
Durchmesser des Kontaktträgers 112 und dem Innendurch
messer 108 angeordnet. Die verschiedenen gekurvten Flä
chen der Kontaktträger 116, 118 entsprechen den ver
schiedenen gekrümmten Flächen des Kreisrotors 112 und
des Gehäuses 108, um die Relativbewegung der Kontaktträ
ger 116, 118 bezüglich des Kreisrotors 112 zu begrenzen
und zu führen. Die Innendurchmesser 154 stoßen gegen die
bogenförmigen Stufen 151, 153 des inneren Durchmessers,
die gebogenen Rippen 171 stoßen gegen den Außendurchmes
ser des Kontaktträgers 112 und die äußeren Durchmesser
156 stoßen gegen die Innendurchmesser des Gehäuses 108.
Die Bewegung der Kontaktträger 116, 118 relativ zu dem
Kreisrotor 112 in der nach außen gerichteten radialen
Richtung wird durch das Gehäuse 108 verhindert und in
der inneren radialen Richtung durch das Zusammenwirken
der bogenförmigen Rippe 171 mit dem Außendurchmesser des
Kreisrotors 112 als auch dem Zusammenwirken der Innen
durchmesser 154 der Kontaktträger 116, 118 mit den
bogenförmigen Stufen des inneren Durchmesser 151, 153
des Kreisrotors 112. Das Zusammenwirken der verschiede
nen gekrümmten Flächen des Kreisrotors 112, der Kontakt
träger 116, 118 und des Gehäuses 108 bilden in ihrer
Kombination eine Kupplung vom Flächentyp, die die Rela
tivbewegung der Kontaktträger 116, 118 bezüglich des
Kreisrotors 112 gegen eine Winkeldrehung um die Mittel
achse des Kreisrotors 112 begrenzt. Die gekrümmten,
zusammenpassenden Flächen der Kontaktträger 116, 118
stellen sicher, daß die Gesamtbewegung der Kontaktträger
relativ zu dem Kreisrotor 112 auf der Drehachse des
Kreisrotors 112 zentriert wird.
Der breitere Außenabschnitt 163 der Kontaktträger 116,
118 erstreckt sich, wie gesagt, über den Außendurchmes
ser des Kreisrotors 112. Es besteht daher ein freier Weg
zwischen dem äußeren Abschnitt 163 des Kontaktträgers
116, 118 und der ortsfesten Scheibe 110 derart, daß die
Signalkontaktansätze 120, 122 sich von den Kontaktträ
gern 166, 168 hinter den Kreisrotor erstrecken können,
um die Widerstandsbahn 134 zu ergreifen, die auf der
ortsfesten Scheibe 110 ausgebildet ist. Auch die beiden
Drehmomentsignalkontakteinsätze 120, 122 bestehen aus
Palieney 6 und weisen Signalkontaktelemente 166, 168 und
Ausgangskontaktelemente 170, 172 auf. Die Signalkontakt
elemente 166, 168 ergreifen und drehen sich um die
Widerstandsbahn 128, der Ausgangskontakt 170 ergreift
und dreht sich um die erste Ausgangsbahn 133 und der
Ausgangskontakt 172 ergreift und dreht sich um die zwei
te Ausgangsbahn 135. Die Relativpositionen der verschie
denen Kontakte bei Eingriff mit den Bahnen, die auf der
ortsfesten Scheibe 110 ausgebildet sind, sind in den
Fig. 3, 4 und 5 erkennbar. Die Ausgangssignale, die auf
den Signalkontaktelementen 166, 168 entwickelt werden,
werden so zu den Ausgangsbahnen 133, 135 übertragen, wo
sie von dem Sensor 100 über die Ausgangsanschlüsse T1,
T2 ausgegeben werden können. Wenn der Sensor vollständig
montiert ist, werden die Kontaktelemente 166, 168 über
den Umfang zwischen dem ersten Signalmassebezugskontakt
140 und dem ersten Signalspannungsbezugskontakt 144 und
dem zweiten Signalmassebezugskontakt 142 und dem zweiten
Signalspannungsbezugskontakt 146 positioniert (siehe
Fig. 3) entlang des kreisförmigen Weges der jeweiligen
Bahn 134. In Ruheposition, also wenn kein Drehmoment auf
die Welle aufgebracht wird, wird das Kontaktelement 166
direkt jenseits des kreisförmigen Wegs, den die Kontakte
140, 144 abfahren, wenn sie sich um die Widerstandsbahn
134 drehen, an einen Punkt positioniert, der nahezu auf
halben Weg zwischen den Kontakten 140 und 144 liegt. Das
Signalkontaktelement 166 wird, mit anderen Worten, der
art positioniert sein, daß eine Linie, die von der Dre
hachse des Kreisrotors 112 zu dem Kontaktelement 166 ge
zogen wird, den Winkel, der zwischen dem ersten Signal
nassebezugskontakt 140, der Drehachse des Kreisrotors 112
und dem ersten Signalspannungsbezugskontakt 144 ge
zogen wird, teilt. Das Signalkontaktelement 168 wird in
ähnlicher Weise zwischen den Kontakten 142 und 146 posi
tioniert. Die Anordnung der bogenförmigen Eindrückungen
148, 150 und die Form der Kontaktträger 116, 118 erlaubt
es dem Signalkontaktelement 166, sich frei in dem Be
reich zwischen den Kontakten 140 und 144 zu bewegen und
dem Signalkontaktelement 168, sich frei in dem Bereich
zwischen den Kontakten 142 und 146 zu bewegen.
An der gegenüberliegenden Seite der Kontaktträger 116,
118 erstrecken sich Antriebsstifte 174, 176 in Richtung
auf den Drehmomenttreiber 124. Die Antriebsstifte sind
in ihrer Form zylindrisch und sind von einer ausreichen
den Länge, um die geschlitzten Antriebsblöcke 178, 180
zu ergreifen, die auf den Drehmomenttreiber 124 ausge
bildet sind. Der Antriebstreiber 124 dreht sich mit dem
zweiten Wellensegment 106. Wenn sich der Drehmomenten
treiber 124 dreht, wirken die Antriebsblöcke 178, 180
auf die Antriebsstifte 174, 176, um die Kontaktträger
116, 118 anzutreiben. Während die Kontaktträger 116, 118
daran gehindert werden, sich um die Achse des Kreisrot
ors 112 zu drehen, wird ihre Winkelposition durch den
Kontakttreiber 124 und die Winkelposition des zweiten
Wellensegments 106 kontrolliert.
Der Drehmomententreiber 124 ist mit einem im wesentli
chen scheibenförmigen Körper 182 versehen, der eine Mit
telöffnung 184 zum Anbringen des Drehmomententreibers an
dem zweiten Wellensegment 106 aufweist. Der Drehmomen
tentreiber 123 ist an dem zweiten Wellensegment 106 in
derselben Weise angebracht, in der der Kreisrotor 112 an
dem ersten Wellensegment 104 angebracht ist, wie es oben
beschrieben worden ist. Antriebsarme 186, 188 erstrecken
sich radial von dem Hauptkörper 182 an gegenüberliegen
den Enden des Drehmomententreibers 124.
Antriebsblöcke 178, 180 erstrecken sich von den Enden
jedes der Antriebsarme 186, 188 parallel zu der Drehach
se der Welle und in der Richtung der Kontaktträger 116,
118. Die Antriebsblöcke sind mit Schlitzen 190, 192 zum
Aufnehmen von Antriebsstiften 174, 178 von den Kontakt
trägern 116, 118 ausgebildet. Die Schlitze 190, 192 ha
ben eine kleinere Achsenerstreckung, die dem Durchmesser
der Antriebsstifte 174, 176 gleich ist.
Die Antriebsblöcke 178, 180, die an den Enden der An
triebsarme 186, 188 angeordnet sind, sind gezwungen,
sich winklig um einen Kreis zu bewegen, der zu der Dre
hachse des zweiten Wellensegments 180 zentriert ist. Die
Kontaktträger 186, 188 sind an einer Winkelbewegung um
einen Kreis, der um die Drehachse des ersten Wellenseg
ments 104 zentriert ist, gehindert. Wenn die beiden Wel
lensegmente 104, 108 gegeneinander versetzt sind, werden
die Kontaktträger 116, 118 und die Antriebsblöcke 178,
180 daran gehindert, sich um Kreise mit unterschiedli
chen Mittelpunkten zu drehen. Damit der Drehmomenten
treiber 124 die Kontaktträger unter diesen Bedingungen
antreiben kann, muß eine Anpassung für den linearen Ver
satz zwischen dem Kreis, den die Antriebsblöcke 178, 180
und dem Kreis, den die Antriebsstifte 174, 178 abfahren,
erfolgen. Diese Anpassung erfolgt innerhalb der Länge
der Schlitze 190, 192 und durch die Unabhängigkeit der
beiden Drehmomentträger 116, 118. Jedwede Fehlausrich
tung der beiden Wellensegmente in jede Richtung kann be
schrieben werden als auch zwei orthogonalen Komponenten
bestehend, von denen die eine parallel zu der Hauptachse
der Schlitze 190, 192 läuft und die andere senkrecht da
zu. Jede Komponente der Fehlausrichtung der Welle, die
parallel zu der Hauptachse der Schlitze 190, 192 ver
läuft, wird von den Antriebsstiften 174, 176, die hoch
oder herunter entlang der Länge der Schlitze 190, 192
relativ zu den Antriebsblöcken 178, 180 gleiten, absor
biert. Wenn die beiden Wellensegmente 104, 106 relativ
zueinander in Antwort auf ein aufgebrachtes Drehmoment
sich drehen, divergieren die Wege der Antriebsstifte
174, 176 und der Antriebsblöcke 178, 180. Die Antriebs
stifte 174, 176 werden dazu gezwungen, sich relativ zu
den Antriebsblöcken 178, 180 zu bewegen, die entweder
entlang der Schlitze 190, 192 hinauf oder herabgleiten
in Abhängigkeit von der Richtung der Fehlausrichtung.
Wenn die Wege in eine nähere Ausrichtung kommen, werden
die Stifte 174, 176 zurück zu der Mitte der Schlitze
190, 192 gezwungen. Die Komponenten der Fehlausrichtung
der Welle, die parallel zu der Hauptachse der Schlitze
190, 192 verlaufen, werden absorbiert und führen nicht
zu einem Fehler, der in den Drehsignalmoment eingeht.
Komponenten einer Fehlausrichtung der Welle, die senk
recht zu der Hauptachse der Wellen 190, 192 verläuft,
sind dagegen Problematischer. Die Antriebsarme 186, 188
des Drehmomententreibers 124, an dem die Antriebsblöcke
178, 180 angebracht sind, bestehen aus einem einzigen
Materialstück und die Antriebsblöcke 178, 180 werden in
fester Beziehung zueinander gehalten. Wenn die beiden
Wellensegmente 104, 106 gegeneinander nach links oder
nach rechts zu der Hauptachse der Schlitze 190, 192 ver
setzt sind, werden die Antriebsblöcke und damit die
Schlitze selbst ebenfalls versetzt, wobei der erste
Schlitz 190 und der zweite Schlitz 192 um gleiche Beträ
ge versetzt sind. Bei einem Einsetzen der Antriebsstifte
174, 176 in die Schlitze 190, 192 werden auf die Kon
taktträger aus der Mitte weggezwungen. Ein Kontaktträger
wird dazu gezwungen, sich im Uhrzeigersinn in dem Kreis
rotor 112 zu bewegen und der andere wird gezwungen, sich
gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, beide bewegen sich in
die Richtung des Versatzes der Welle. Diese einander
entgegengesetzte Bewegung der beiden Kontaktelemente 116, 118
ist möglich, da die beiden Kontaktträger unab
hängig voneinander sind. Die Kontaktträger 116, 118, die
sich auf diese Weise in entgegengesetzte Richtungen be
wegen, führen einen Fehler in die Drehmomentsignalaus
gänge ein. Da die beiden Antriebsschlitze 190, 192 um
gleiche Beträge versetzt sind, wird der Fehler, der in
die beiden Drehmomentsignale eingeht, glücklicherweise
ebenfalls gleich sein. In Kenntnis dieses Umstandes ist
es möglich, die Drehmomentsignalausgänge zu korrigieren,
wie dies unten beschrieben werden wird, um ein wahres
und genaues Ausgangssignal, das zu dem Betrag des Dreh
moments, das auf die Welle 102 aufgebracht wird, propor
tional ist, herzuleiten.
Da die beiden Wellensegmente 104, 106 sich in Antwort
auf ein Drehmoment relativ zueinander verdrehen, treibt
der Drehmomenttreiber 124 die Kontakttreiber 116, 118
relativ zu dem Kreisrotor 112. Der Drehmomenttreiber 124
wirkt auf die Kontakttreiber über Antriebsblöcke 178,
180 und Antriebsstifte 174, 176. Da der Drehmomenttrei
ber 124 sich relativ zu dem Kreisrotor 112 dreht, berüh
ren nur die Seiten der Schlitze 190, 192 die Treiber
stifte 174, 176, und da die Antriebsstifte 174, 176 rund
sind, können nur die Antriebsblöcke 178, 180 auf die An
triebsstifte 174, 176 in eine Richtung senkrecht zu den
Seiten der Schlitze 190, 192 wirken. Die Längsseiten der
Schlitze 190, 192 sind radial in Richtung auf die Achse
der Wellensegmente 106 ausgerichtet. Wenn sich der Dreh
momenttreiber 124 dreht, wird die Kraft, die auf die An
triebsblöcke 178, 180 auf die Antriebsstifte 174, 176
aufgebracht wird, immer senkrecht zu den Seiten der
Schlitze 190, 192 sein und sie werden daher immer tan
gential zu einem Kreis verlaufen, der zu der Achse der
Wellensegmente 106 zentriert ist. Während die Kontaktträger
116, 118 daran gehindert sind, sich um die Achse des
Kreisrotors 112 zu drehen, stellt die tatsächliche Bewe
gung, die auf die Kontaktträger aufgebracht wird, die
Drehbewegung des Drehmomenttreibers 124 und des zweiten
Wellensegments 106 dar. Es sollte hier beachtet werden,
daß die Anordnung der Schlitze 190, 192 und der An
triebsstifte 174, 176 umgekehrt werden kann, ohne daß
dies eine Wirkung auf den Sensor hat. Durch Ausbilden
der Schlitze auf den Kontaktträgern 116, 118 und der
kreisförmigen Antriebsstifte auf Antriebsarmen 116, 118
kann dieselbe Relativbewegung zwischen dem Antriebstrie
ber 124 den Kontaktträgern 116, 118 und dem Kreisrotor
112 erreicht werden.
Bei dem Betrieb wirken der erste Signalmassebezugskon
takt 140, der erste Signalspannungsbezugskontakt 144,
das erste Signalkontaktelement 166 und die Widerstands
bahn 134 zusammen, um ein erstes Drehmomentsignal T1 zu
erzeugen. Der zweite Signalmassebezugskontakt 142, der
zweite Signalspannungsbezugskontakt 146 und das zweite
Signalkontaktelement 168 und die Widerstandsbahn 134
wirken zusammen, um ein zweites Drehmomentsignal T2 zu
bilden. Wenn die Welle 102 sich dreht, treibt der Kreis
rotor 112, der von dem ersten Wellensegment 104 ange
trieben wird, die Bezugskontakte 140, 142, 144 und 146,
um die Widerstandsbahn 134 in einer festen Beziehung zu
einander. Der Drehmomentrotor 124, der von dem zweiten
Wellensegment 106 angetrieben wird, treibt die Kontakt
träger 116, 118, die wiederum Signalkontaktelemente 166,
168 um die Widerstandsbahn 134 in eine Relativbeziehung
zwischen den Signalspannungskontakten und den Massebe
zugskontakten 138, 134 und 140, 136 antreibt. Die Anord
nung der Kontakte ist am besten in Fig. 3 erkennbar.
Der Signalmassebezugskontakt 140, der erste Signalspan
nungsbezugskontakt 144 und das erste Signalkontaktele
ment 166 drehen sich gemeinsam um die Widerstandsbahn
134. Der lineare Widerstand der Widerstandsbahn 134, der
den ersten Signalspannungsbezugskontakt 144 von dem er
sten Signalkontaktelement 166 und das erste Signalkon
taktelement 166 von dem Signalmassebezugskontakt 140
trennt, wirkt als Spannungsteiler. Wenn kein Drehmoment
auf die Welle 102 aufgebracht wird, sind das erste Wel
lensegment 104 und das zweite Wellensegment 106 in Ruhe,
ohne eine Winkelabweichung zwischen den beiden. Das er
ste Kontaktelement 166 liegt annähernd auf halben Weg
zwischen dem ersten Signalspannungsbezugspunkt 144 und
dem ersten Signalmassebezugspunkt 140, so daß das Span
nungssignal auf dem ersten Signalkontaktelement 166 un
gefähr die Hälfte der Bezugsspannung beträgt, die auf
den ersten Signalspannungsbezugskontakt 144 von der Sig
nalbezugsspannungsbahn 132 aufgebracht wird. Wenn ein
Drehmoment auf die Welle 102 aufgebracht wird, drehen
sich das erste Wellensegment 104 und das zweite Wellen
segment 106 leicht relativ zueinander aufgrund der Nach
giebigkeit der Torsionsstange 107. Da der erste Span
nungsbezugskontakt 144 und der erste Signalmassebezugs
kontakt 140 von dem ersten Wellensegment 104 über den
Kreisrotor 102 angetrieben werden und da das erste Sig
nalkontaktelement 166 von dem zweiten Schaftelement 106
über den Drehmomenttreiberrotor 104 angetrieben wird,
wird die Relativbewegung der beiden Wellensegmente auf
das erste Signalkontaktelement 166 übertragen. In Abhän
gigkeit von dem aufgebrachten Drehmoment wird sich das
erste Signalkontaktelement 166 entweder näher zu oder
weiter weg von dem ersten Signalspannungskontakt 144
bewegen. Wenn sich das erste Signalkontaktelement 166
näher zu dem ersten Signalspannungsbezugskontakt 144
bewegt, nimmt die Ausgangsspannung auf dem Signal T1 in
Richtung auf die Bezugsspannung zu. Wenn dagegen ein
Drehmoment in der entgegengesetzten Richtung aufgebracht
wird, wird das erste Signalkontaktelement 166 dazu
gezwungen, sich von dem ersten Signalspannungsbezugskon
takt 144 in Richtung auf den ersten Signalmassebezugs
kontakt 140 zu bewegen, die Ausgangsspannung auf dem
Ausgangssignal T1 nimmt in Richtung auf das Massesignal
zu. Auf diese Weise wird ein Ausgangsspannungssignal T2,
erzeugt, das zu dem Betrag des auf die Welle 102 auf
gebrachten Drehmoments proportional ist.
Das Ausgangssignal T2 wird auf genau dieselbe Weise un
ter Verwendung des zweiten Signalmassebezugskontakts
142, des zweiten Signalspannungsbezugskontakts 146 und
des zweiten Signalkontaktelements 168 hergeleitet. Da
die zweite Gruppe von Kontakten spiegelbildlich zu dem
ersten Satz von Kontakten ausgebildet ist, wird das Aus
gangssignal T2 eine zu der Polarität des Signals T1 ent
gegengesetzten Polarität haben. Das Drehmoment, das das
erste Signalkontaktelement 166 dazu veranlaßt, sich in
Richtung auf den ersten Signalspannungsbezugskontakt 144
zu bewegen, wird das zweite Signalkontaktelement 168 da
zu veranlassen, sich weg von dem zweiten Signalspan
nungsbezugskontakt 146 zu bewegen.
Auf diese Weise wird das Drehelement, das in eine erste
Richtung gerichtet ist, die Spannung von T1 erhöhen,
während es gleichzeitig die Spannung von T2 verringern
wird. Das Drehmoment, das in der entgegengesetzten Rich
tung aufgebracht wird, wird die entgegengesetzte Wirkung
haben. Mit anderen Worten wird daher die Neigung der
Ausgangssignale T1 und T2 einander entgegengesetzt sein.
Die obige Beschreibung gibt in Einzelheiten an, wie die
Ausgangssignale T1 und T2 erzeugt werden, unter der
Annahme, daß die Wellensegmente 104, 106 in genauer Aus
richtung sind, und unter der Annahme, daß dann, wenn die
beiden Wellensegmente sich relativ zueinander drehen,
diese sich um eine gemeinsame Achse drehen. Dies stellt
jedoch lediglich die optimale Situation dar, die nicht
immer der Fall ist. Aufgrund der Nachgiebigkeit der Tor
sionsstange, aufgrund von Herstellungstoleranzen, Stößen
und anderer Faktoren, wird die Ausrichtung der beiden
Wellensegmente leicht gegeneinander versetzt sein. Auf
diese Weise wird der Punkt, an dem die Signalkontaktele
mente 166, 168 dann liegen, wenn kein Drehmoment auf die
Welle 102 aufgebracht wird, nicht direkt zwischen den
Spannungssignalbezugskontakten und den Massesignalbe
zugskontakten (140, 144 für T1; 142, 146 für T2) zen
triert sein, wie oben beschrieben. Die beiden Signalkon
taktelemente 166, 168 werden vielmehr entweder nach
rechts oder nach links verschoben sein, näher zu entwe
der den Signalspannungsbezugskontakten 144, 146 oder den
Signalmassebezugskontakten 140, 142, wie sich dies aus
den Fig. 4 und 5 ergibt. Eine solche Verschiebung
wird ein Spannungssignal, sowohl auf T1 als auch auf T2
erzeugen, das unter normalen Arbeitsbedingungen als un
gültig betrachtet werden würde. Aus Fig. 4 ergibt sich,
daß bei einer Verschiebung der Kontaktelemente 166, 168,
entweder in Richtung auf den ersten Massebezugskontakt
140 oder den zweiten Massebezugskontakt 142 die Span
nung, die auf den beiden Signalen T1 und T2 vorhanden
ist, etwas geringer sein als der Hälfte der Bezugsspan
nung entspricht, die von der Signalspannungsbezugsbahn
132 zugeführt wird. Unter normalen Bedingungen würde
dies als ein ungültiges Signal betrachtet werden, da in
der Ruhestellung die Spannung sowohl von T1 als auch von
T2 der Mittelspannung zwischen der Signalmassebezugs
spannung und der Signalbezugsspannung, die von den Sig
nalbezugsbahnen 130, 132 geliefert wird, gleich sein
sollte. Nur wenn ein Drehmoment auf die Welle 102 aufge
bracht wird, sollte die Signalspannung auf T1 und T2
sich von der Mittelpunktsspannung unterscheiden, und in
diesem Fall sollte die Änderung der Signalspannungen auf
T1 und T2 gleich und einander entgegengesetzt sein.
Wenn, beispielsweise, T1 um 1 Volt über die Mittelspan
nung erhöht wird, sollte die Spannung T2 um entsprechend
1 Volt unterhalb der Mittelpunktsspannung liegen. Der
Betrag des Drehmoments, der auf die Welle 102 aufge
bracht wird, wird von dem Betrag der Abweichung eines
jeden Signals von der Mittelpunktsspannung hergeleitet.
Wenn die beiden Wellensegmente außermittig sind und die
beiden Signalkontaktelemente zu der einen oder zur ande
ren Seite verschoben sind, wird die Beziehung zwischen
dem Betrag des Drehmoments, der auf die Welle 102 und
der Mittelpunktsspannung zwischen dem Signalmassebezugs
punkt und dem Signalspannungsbezugspunkt zerstört. Ein
Drehmoment kann nicht länger durch die Änderung der
Spannung zwischen den Signalkontaktelementbezugspunkten
hergeleitet werden.
Bei der vorliegenden Erfindung wird ein zusammengesetz
tes Signal Tc aus den unabhängigen Signalen T1 und T2
hergeleitet, die jeden Versatzfehler aufgrund einer
Fehlausrichtung der Wellensegmente 102, 106 ausgleicht.
Das zusammengesetzte Signal wird aus der folgenden For
mel hergeleitet:
Tc = (T1-T2)/2
Diese Formel ist am besten bei einer Anwendung auf einen
Satz von drei Beispielen verständlich. Die in den nach
folgenden Spannungen vorgegebenen Werte sind lediglich
erläutert und betreffen den Schutzbereich der vorliegen
den in keiner Weise. Für jedes dieser Beispiele wird an
genommen, daß eine Signalbezugsspannung von +5 V auf den
Kreisrotor 112 aufgebracht wird.
In dem ersten Beispiel wird der Fall betrachtet, daß die
beiden Wellensegmente 104, 106 in einer Drehausrichtung
sind. Wenn kein Drehmoment auf die Welle 102 aufgebracht
wird, werden die beiden Drehmomentkontaktsignale direkt
zwischen ihren jeweiligen Signalbezugskontakten und Mas
sebezugskontakten positioniert sein (Fig. 3). Auf diese
Weise werden T1 und T2 der Mittelpunktsspannung zwischen
den Massebezugskontakten und den entsprechenden Span
nungssignalkontakten gleich sein, in diesem Beispiel
+2,5 V. Wendet man dies auf die obige Formel an, Tc =
(2,5-2,5)/2 = 0 V entspricht dies einem Drehmoment von
Null. Wenn ein Drehmoment in der entgegengesetzten Rich
tung aufgebracht wird, wird sich das Kontaktelement 166
in Richtung auf den ersten Spannungskontakt 144 und das
zweite Spannungssignalkontaktelement 168 wird sich in
Richtung auf den zweiten Massebezugskontakt 142 verdre
hen. Die Spannung auf dem Signal T1 wird abnehmen und
die Spannung auf dem Signal T2 wird um einen entspre
chenden Betrag zunehmen. Unter der Annahme, daß die
Spannungsänderung 0,5 V beträgt, wird die Spannung des
Signals T1 auf 3,0 V zunehmen und die Spannung des Sig
nals T2 wird auf 2,0 V abnehmen. Bei einer Anwendung auf
die Formel ergibt sich Tc = (3,0-2,0)/2 = 0,5 V, was die
richtige Änderung der Spannung in der positiven Richtung
angibt. Eine Aufbringung desselben Betrags des Dreh
moments in der entgegengesetzten Richtung wird bewirken,
daß sich das erste Signalkontaktelement in Richtung auf
den ersten Massebezugskontakt 140 dreht und das zweite
Signalkontaktelement 166 sich in Richtung auf den zwei
ten Spannungsbezugskontakt 146 dreht. Die Spannung auf
dem Signal T1 wird abnehmen und die Spannung des Signals
T2 wird um einen entsprechenden Betrag zunehmen. Es sei
wieder angenommen, daß die Spannungsänderung 0,5 V be
trägt. Die Spannung des Signals T1 wird auf 2,0 V ab
nehmen und die Spannung des Signals T2 wird auf 3,0 V
zunehmen. Bei einer Anwendung auf die Formel ergibt sich
Tc = (2,0-3,0)/2 = 0,5 V, was die richtige Änderung der
Spannung in negativer Richtung angibt. Das zusammen
gesetzte Signal Tc stellt so ein Spannungssignal dar,
das zu dem Betrag des Drehmoments, das auf die Welle 102
aufgebracht wird, proportional ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird der Fall ange
nommen, daß die beiden Wellensegmente 104, 106 nicht
derart fehlausgerichtet sind, daß die beiden Signalkon
taktelemente 166, 168 in Richtung auf ihre entsprechen
den Signalmassebezugskontakte 140, 142 verschoben sind,
wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. In der Ruheposition, in
der kein Drehmoment auf die Welle 102 aufgebracht wird,
sind die Signalkontaktelemente 166, 168 nicht direkt
zwischen ihren entsprechenden Signalspannungskontakten
und Massebezugskontakten ausgerichtet. Die Spannung der
Signale T1 und T2 wird daher nicht der Mittelpunktsspan
nung zwischen den Massebezugskontakten und den entspre
chenden Spannungssignalkontakten gleich sein, sondern
eine Spannung haben, die geringer als die Mittelpunkts
spannung von 2,5 V ist. Zum Zwecke dieses Beispiels sei
angenommen, daß die Spannungsverschiebung durch den Ver
satz -1,0 V beträgt, so daß die Ruhespannung auf den bei
den Signalen T1 und T2 = +1,5 V ist. Bei einer Anwen
dung auf die obige Formel ist dies Tc = (1,5-1,5)/2 =
0 V, was einem 0-Drehmoment entspricht. Wenn das Drehmo
ment in Richtung des Uhrzeigersinns aufgebracht wird,
wird das Signalkontaktelement 166 sich in Richtung auf
den ersten Spannungsbezugskontakt 144 drehen, und das
zweite Signalkontaktelement 168 wird sich in Richtung
auf den zweiten Massebezugskontakt 142 drehen. Die Span
nung des Signals T1 wird zunehmen und die Spannung des
Signals T2 wird um einen entsprechenden Betrag abnehmen.
Unter der Annahme, daß die Spannungsänderung 0,5 V be
trägt, wird die Spannung des Signals T1 um +2,0 V zuneh
men, und die Spannung des Signals T2 wird um +1,0 V ab
nehmen. Wiederum in Anwendung auf die Formel ergibt dies
Tc = (2,0-1,0)/2 = +0,5 V, was die richtige Spannungs
änderung in der positiven Richtung angibt. Das Aufbrin
gen desselben Drehmomentbetrags in der entgegengesetzten
Richtung wird bewirken, daß sich das erste Signalkon
taktelement 166 in Richtung auf den ersten Massebezugs
kontakt 140 dreht und daß sich das zweite Signalkontakt
element 168 in Richtung auf den zweiten Spannungsbezugs
kontakt 146 dreht. Die Spannung des Signals T1 wird ab
nehmen, und die Spannung des Signals T2 wird um einen
entsprechenden Betrag zunehmen. Unter der Annahme, daß
die Spannungsänderung wiederum 0,5 V beträgt, wird die
Spannung des Signals T1 auf 2,0 V abnehmen und die Span
nung des Signals T1 wird auf 3,0 V zunehmen. Eine Anwen
dung auf die obige Formel ergibt Tc = (2,0-3,0)/2 =
-0,5 V, was die richtige Spannungsänderung in der nega
tiven Richtung angibt. Auch wenn die Fehlausrichtung der
Welle einen Signalfehler von -0,5 V in jedem der Signale
T1 und T2 angibt, wird durch das zusammengesetzte Signal
Tc ein genaues Spannungssignal geschaffen, das zu dem
Betrag des Drehmoments, das auf die Welle 102 aufge
bracht wird, proportional ist.
Bei dem dritten Beispiel sei der Fall berücksichtigt,
daß die beiden Segmente 104, 106 derart fehlausgerichtet
sind, daß die beiden Signalkontaktelemente 166, 168 in
Richtung auf ihre entsprechenden Signalspannungsbezugs
kontakte 144, 146 verschoben sind, wie in Fig. 5 ge
zeigt. In der Ruheposition, bei der kein Drehmoment auf
die Welle 102 aufgebracht wird, sind die Signalkontakt
elemente 166, 168 wiederum relativ zu den Mittelpunkten
zwischen ihren jeweiligen Signalbezugskontakten und Mas
sebezugskontakten versetzt. Die Signalspannungen von T1
und T2 werden daher nicht der Mittelpunktsspannung zwi
schen den Massebezugskontakten und den entsprechenden
Spannungssignalkontakten entsprechen, es liegt vielmehr
eine Spannung vor, die etwas größer als die Mit
telpunktsspannung von +2,5 V ist. Für dieses Beispiel sei
angenommen, daß die Versatzspannungsverschiebung = 1,0 V
ist, derart, daß die Ruhespannung auf den beiden Signa
len T1 und T2 = +3,5 V ist. Bei einer Anwendung auf die
obige Formel ergibt sich Tc = (3,5-3,5)/2 = 0 V, was
einem Drehmoment von Null entspricht. Wenn das Dreh
moment in Richtung des Uhrzeigersinns aufgebracht wird,
wird sich das erste Signalkontaktelement 166 in Richtung
auf den ersten Spannungsbezugskontakt 144 drehen, und
das zweite Signalkontaktelement 168 wird sich in Rich
tung auf den zweiten Massebezugskontakt 142 drehen. Die
Spannung des Signals T1 und die Spannung des Signals T2
wird um einen entsprechenden Betrag abnehmen. Unter der
Annahme, daß die Spannungsänderung 0,5 V beträgt, wird
die Spannung des Signals T2 auf +4,0 V zunehmen, und die
Spannung des Signals T2 wird auf +3,0 V abnehmen. Bei
einer Anwendung auf die Formel ergibt sich Tc = (4,0-3,0)/2
= +0,5 V, was die richtige Spannungsänderung in
der positiven Richtung angibt. Bei der Aufbringung des
selben Betrags des Drehmoments in der entgegengesetzten
Richtung wird dies bewirken, daß sich das erste Signal
kontaktelement 166 in Richtung auf den ersten Massebe
zugskontakt 140 dreht und das zweite Signalkontaktele
ment 168 sich in Richtung auf den zweiten Spannungsbe
zugskontakt 146 dreht. Die Spannung des Signals T1 wird
abnehmen, und die Spannung des Signals T2 wird um einen
entsprechenden Betrag zunehmen. Unter der Annahme, daß
die Spannungsänderung 0,5 V beträgt, wird die Spannung
des Signals T1 auf +3,0 V abnehmen, und die Spannung auf
dem Signal T2 wird auf +4,0 V zunehmen. Bei einer Anwen
dung auf die Formel ergibt sich Tc = (3,0-4,0)/2 =
-0,5 V, was die richtige Spannungsänderung in negativer
Richtung angibt. Obwohl die Fehlausrichtung der Welle
einen Signalfehler von 0,5 V in jedem der Signale T1, T2
verursacht, stellt das zusammengesetzte Signal T2 ein
genaues Spannungssignal dar, das zu dem Betrag des Dreh
moments, das auf die Welle 102 aufgebracht wird, propor
tional ist.
Aus den vorangehenden Beispielen ergibt sich, daß die
vorliegenden Erfindung einen Drehmomentsensor 100
schafft, der es erlaubt, den Betrag des Drehmoments zu
messen, der auf eine drehbare Welle 100 aufgebracht
wird. Zwei unabhängige Kontaktträger 116, 118, die dreh
bar auf einem ersten Kreisrotor 112 aufgesetzt sind,
nehmen eine mögliche Fehlausrichtung der Wellensegmente
104, 106 auf und bewirken die Erzeugung eines genauen
Spannungssignals, das zu dem Betrag des Drehmoments, das
auf die Welle 102 aufgebracht wird, proportional ist.
Es versteht sich, daß verschiedene Abwandlungen und Än
derungen der hier dargestellten bevorzugten Ausführungs
beispiele dem Fachmann geläufig sind. Derartige Änderun
gen und Abwandlungen sind möglich, ohne sich von dem
Grundgedanken und dem Schutzbereich der vorliegenden Er
findung zu lösen und ohne die erreichbaren Vorteile zu
mindern. Es versteht sich daher, daß derartige Änderun
gen und Modifikationen durch die beiliegenden Ansprüche
abgedeckt sind.
Claims (27)
1. Drehmomentsensor (100) zum Messen des Betrags des
Drehmoments, das auf eine drehbare Welle (102) aufge
bracht wird durch Messen der Winkelverschiebung zwi
schen einem ersten Wellensegment (104) und einem zwei
ten Wellensegment (106), die über eine nachgiebige Tor
sionsstange (107) miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sensor aufweist:
- - einen ersten Rotor (112), der an dem ersten Wellen segment (104) angebracht ist;
- - einen zweiten Rotor (124), der an dem zweiten Wel lensegment (106) angebracht ist;
- - einen ersten Kontaktträger (116) und einen zweiten Kontaktträger (118), die zwischen dem ersten Rotor (112) und dem zweiten Rotor (124) angebracht sind, wo bei die Kontaktträger (116, 118) von dem zweiten Rotor (124) angetrieben werden;
- - Mittel zum Erzeugen eines ersten unabhängigen Dreh momentsignals entsprechende der Position des ersten Kontaktträgers (116) relativ zu dem ersten Rotor (112); und
- - Mittel zum Erzeugen eines zweiten unabhängigen Drehmomentsignals entsprechend der Position des zweiten Kontaktträgers (118) relativ zu dem ersten Rotor (112).
2. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Kontaktträger (116) und
der zweite Kontaktträger (118) mit dem ersten Rotor
(112) derart gekoppelt sind, daß die Relativbewegung
des ersten Kontaktträgers (116) und des zweiten Kon
taktträgers (118) bezüglich des ersten Rotors (112) auf
eine Winkelverlagerung begrenzt ist, die um die Dreh
achse des ersten Rotors (112) zentriert ist.
3. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel zum Koppeln des ersten
Kontaktträgers (116) und des zweiten Kontaktträgers
(118) mit dem ersten Rotor (112) zusammenpassende
bogenförmige Flächenausgestaltungen aufweist, die auf
dem ersten Kontaktträger (116) und dem zweiten Kontakt
träger (118) und auf dem ersten Rotor (112) ausgebil
det sind, wobei die radiale Mitte der zusammenwirkenden
bogenförmigen Flächenelemente die Drehachse des ersten
Rotors (112) ist.
4. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erzeugen eines er
sten unabhängigen Drehmomentsignals aufweist:
- - einen ersten Signalspannungsbezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - einen ersten Signalmassebezugspunkt, der an dem er sten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - eine Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, der in elektrischem Kontakt mit dem ersten Signalspannungsbezugspunkt und dem ersten Signalmassebezugspunkt ist und sich zwischen diesen erstreckt; und
- - einen ersten Drehmomentsignalkontakt, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, um die Wider standsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmassebezugs punkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Spannungssig nal, das an dem ersten Spannungssignalkontakt vorhanden ist, mit der Relativposition des Kontaktelements des Signalspannungspunkts und dem Signalmassebezugspunkt variiert.
5. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, das das Mittel zum Erzeugen eines zwei
ten unabhängigen Drehmomentsignals aufweist:
- - einen zweiten Signalspannungsbezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - einen zweiten Signalmassebezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - eine Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, der in elektrischem Kontakt mit dem ersten Signalspannungsbezugspunkt und dem zweiten Signalmassebezugspunkt ist und sich zwi schen diesen erstreckt; und
- - einen zweiten Drehmomentsignalkontakt, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, um die Wider standsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmassebezugs punkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Spannungssig nal, das an dem zweiten Spannungssignalkontakt vorhan den ist, mit der Relativposition des Kontaktelements des Signalspannungspunkts und dem Signalmassebezugs punkt variiert.
6. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch eine sich selbst justierende Antriebs
verbindung, die den zweiten Rotor (124) mit dem ersten
Kontaktträger (116) und dem zweiten Kontaktträger (118)
verbindet, über den der zweite Rotor (124) die Kontakt
träger (116, 118) antreibt.
7. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich selbst ausrichtende An
triebsverbindung aufweist:
- - einen ersten Antriebsblock (178) und einen zweiten Antriebsblock (180), die auf dem zweiten Rotor (124) ausgebildet sind, wobei der erste Antriebsblock (178) und der zweite Antriebsblock (180) einen länglichen Schlitz (190) ausbilden, der von der Drehachse des zweiten Rotors (124) aus radial nach außen gerichtet ist;
- - einen ersten Antriebsstift (174), der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, der ausgebildet ist, um in den Schlitz (190) einzugreifen, der von dem ersten Antriebsblock (178) gebildet wird;
- - einen zweiten Antriebsstift (176), der sich von dem
zweiten Kontaktträger (118) erstreckt, der ausgebildet
ist, um in den Schlitz (190) einzugreifen, der von dem
zweiten Antriebsblock (180) ausgebildet wird;
wobei der erste Kontaktstift und der zweite Kontakt stift rund sind und Durchmesser haben, die der Breite des ersten Antriebsschlitzes (190) und des zweiten An triebsschlitzes (192) entsprechen.
8. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die sich selbst justierende An
triebsverbindung aufweist:
- - einen ersten Antriebsstift (174) und einen zweiten Antriebsstift (176), die sich von dem zweiten Rotor (124) in Richtung des ersten Kontaktträgers und des zweiten Kontaktträger (118) s erstrecken, wobei
- - der erste Kontaktträger (116) einen ersten radialen Schlitz (190) definiert, der von der Drehachse des er sten Rotors weg nach außen gerichtet ist und der erste radiale Schlitz (190) eine Querbreite hat;
- - der zweite Kontaktträger (118) einen zweiten radia len Schlitz (192) ausbildet, der nach außen weg von der Drehachse des ersten Rotors ausgerichtet ist, wobei der zweite radiale Schlitz (192) eine Querbreite hat;
- - der erste Antriebsstift (174) rund ist und so aus gebildet ist, daß er in den radialen ersten Schlitz (190) eingreift, der von dem ersten Kontaktträger (116) ausgebildet wird und einen Durchmesser hat, der der Querbreite des ersten Schlitzes (190) entspricht; und
- - der zweite Antriebsstift (174) rund ist und so aus gebildet ist, daß er in den radialen zweiten Schlitz (192) eingreift, der von dem zweiten Kontaktträger (118) ausgebildet wird und einen Durchmesser hat, der der Querbreite des zweiten Schlitzes (192) gleich ist.
9. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein korrigiertes Ausgangssignal
durch Subtrahieren des zweiten unabhängigen Drehmoment
signals von dem ersten unabhängigen Drehmomentsignals
und Teilen des Ergebnisses durch zwei hergeleitet wird.
10. Ein Drehmomentsensor (100) zum Messen des Betrags
eines Drehmoments, das auf eine drehbare Welle (102)
aufgebracht wird, durch Messen der Winkelverlagerung
zwischen einem ersten Wellensegment (104) und einem
zweiten Wellensegment (106), die über eine nachgiebige
Torsionsstange (107) miteinander verbunden sind, da
durch gekennzeichnet, daß der Sensor zur Kompensation
einer Fehlausrichtung zwischen dem ersten Wellensegment
(104) und dem zweiten Wellensegment (106) ausgebildet
ist und aufweist:
- - einen ersten Kreisrotor, der an dem ersten Wellen segment (104) angeordnet ist;
- - einen ersten Kontaktträger (116) und einen zweiten Kontaktträger (118), die mit dem ersten Rotor (112) derart gekoppelt sind, daß die Relativbewegung des er sten Kontaktträgers und des zweiten Kontaktträger (118) bezüglich des ersten Rotors auf eine winklige Verla gerung, die um die Drehachse des ersten Rotors zen triert ist, begrenzt ist, wobei der erste Rotor und der erste Kontaktträger (116) und der zweite Kontaktträger (118) in Kombination ein Mittel zum Erzeugen zweier un abhängiger Drehmomentsignale bildet, die auf der Posi tion des ersten Kontaktträgers und des zweiten Kontakt träger (118) s relativ zu dem ersten Rotor (112) basie ren und wobei die beiden unabhängigen Signale einander entgegengesetzte Richtungen haben;
- - einen zweiten Rotor (124) (124), der an dem zweiten Wellensegment (106) angebracht ist; und
- - eine sich selbst justierende Antriebsverbindung zwischen dem zweiten Rotor (124) und dem ersten Kon taktträger (116) und dem zweiten Kontaktträger (118), wodurch der zweite Rotor eine Drehbewegung auf den er sten Kontaktträger (116) und den zweiten Kontaktträger (118) aufbringt.
11. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die sich selbst ausrichten
de Antriebsverbindung aufweist:
- - einen ersten Antriebsblock (178) und einen zweiten Antriebsblock (180), die auf dem zweiten Rotor (124) ausgebildet sind, wobei der erste Antriebsblock (178) und der zweite Antriebsblock (180) einen länglichen Schlitz (192) ausbilden, der von der Drehachse des zweiten Rotors aus radial nach außen gerichtet ist;
- - einen ersten Antriebsstift (174), der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, der ausgebildet ist, um in den Schlitz (190) einzugreifen, der von dem ersten Antriebsblock (178) gebildet wird;
- - einen zweiten Antriebsstift (176), der sich von dem
zweiten Kontaktträger (118) erstreckt, der ausgebildet
ist, um in den Schlitz (192) einzugreifen, der von dem
zweiten Antriebsblock (180) ausgebildet wird;
wobei der erste Kontaktstift und der zweite Kontakt stift rund sind und Durchmesser haben, die der Breite des ersten Antriebsschlitzes (190) und des zweiten An triebsschlitzes (192) entsprechen.
12. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß die sich selbst justierende
Antriebsverbindung aufweist:
- - einen ersten Antriebsstift (174) und einen zweiten Antriebsstift (176), die sich von dem zweiten Rotor (124) in Richtung des ersten Kontaktträgers und des zweiten Kontaktträger (118) s erstrecken, wobei
- - der erste Kontaktträger (116) einen ersten radialen Schlitz (190) definiert, der von der Drehachse des er sten Rotors weg nach außen gerichtet ist und der erste radiale Schlitz (190) eine Querbreite hat;
- - der zweite Kontaktträger (118) einen zweiten radia len Schlitz (192) ausbildet, der nach außen weg von der Drehachse des ersten Rotors (112) ausgerichtet ist, wo bei der zweite radiale Schlitz (192) eine Querbreite hat;
- - der erste Antriebsstift (174) rund ist und so aus gebildet ist, daß er in den radialen ersten Schlitz (190) eingreift, der von dem ersten Kontaktträger (116) ausgebildet wird und einen Durchmesser hat, der der Querbreite des ersten Schlitzes (190) entspricht; und
- - der zweite Antriebsstift (176) rund ist und so aus gebildet ist, daß er in den radialen zweiten Schlitz (192) eingreift, der von dem zweiten Kontaktträger (118) ausgebildet wird und einen Durchmesser hat, der der Querbreite des zweiten Schlitzes (192) gleich ist.
13. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Koppeln des
ersten Kontaktträgers (116) und des zweiten Kontaktträ
gers (118) mit dem ersten Rotor (112) eine passende
bogenförmige Flächenausgestaltung hat, die auf dem er
sten Kontaktträger (116) und dem zweiten Kontaktträger
(118) und dem ersten Rotor (112) ausgebildet ist,
wobei das radiale Zentrum der passenden bogenförmigen
Flächenausgestaltung die Drehachse des ersten Rotors
(112) ist.
14. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 10, da
durch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erzeugen eines
ersten unabhängigen Drehmomentsignals aufweist:
- - einen ersten Signalspannungsbezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - einen ersten Signalmassebezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - eine Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, der in elektrischem Kontakt mit dem ersten Signalspannungsbezugspunkt und dem ersten Signalmassebezugspunkt ist und sich zwischen diesen erstreckt; und
- - einen ersten Drehmomentsignalkontakt, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, um die Wider standsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmassebezugs punkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Spannungssig nal, das an dem ersten Spannungssignalkontakt vorhanden ist, mit der Relativposition des Kontaktelements des Signalspannungspunkts und dem Signalmassebezugspunkt variiert.
15. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, das das Mittel zum Erzeugen eines
zweiten unabhängigen Drehmomentsignals aufweist:
- - einen zweiten Signalspannungsbezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - einen zweiten Signalmassebezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - eine Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, der in elektrischem Kontakt mit dem ersten Signalspannungsbezugspunkt und dem zweiten Signalmassebezugspunkt ist und sich zwi schen diesen erstreckt; und
- - einen zweiten Drehmomentsignalkontakt, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, um die Wider standsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmassebezugs punkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Spannungssig nal, das an dem zweiten Spannungssignalkontakt vorhan den ist, mit der Relativposition des Kontaktelements des Signalspannungspunkts und dem Signalmassebezugs punkt variiert.
16. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 14, da
durch gekennzeichnet, daß das korrigierte Ausgangssig
nal durch Subtrahieren des zweiten unabhängigen Drehmo
mentsignals von dem ersten unabhängigen Drehmomentsig
nals und Teilen des Ergebnisses durch zwei hergeleitet
wird.
17. Ein Verfahren zum Erzeugen eines korrigierten Aus
gangssignals aus einem Drehmomentsensor (100), der zur
Messung des Betrags des Drehmoments der auf eine dreh
bare Welle (102) aufgebaut wird, ausgebildet ist, durch
Messen der Winkelverlagerung zwischen einem ersten Wel
lensegment (104) und einem zweiten Wellensegment (106),
die miteinander über eine nachgiebige Torsionsstange
(107) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das
verfahren die folgenden Schritte aufweist:
- - Erzeugen eines ersten Drehmomentsignals;
- - Erzeugen eines zweiten Drehmomentsignals, das eine Polarität hat, die derjenigen des ersten Signals entge gengesetzt ist; und
- - Erzeugen eines korrigierten Ausgangssignals durch Subtrahieren von dem ersten Signal und Dividieren des Ergebnisses durch zwei.
18. Ein Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Schritt
des Erzeugens des ersten Drehmomentsignals weiter die
folgenden Schritte aufweist:
- - Bilden eines ersten Signalspannungsbezugspunkts von dem ersten Rotor (112);
- - Erzeugen eines ersten Signalmassebezugspunkts von dem ersten Rotor (112);
- - Bilden einer Widerstandsbahn (130, 132, 134), die einen gleichförmigen linearen Widerstand in elektri schem Kontakt mit dem ersten Signalbezugspunkt und dem ersten Signalmassebezugspunkt hat und sich zwischen diesen erstreckt; und
- - Bilden eines ersten Spannungssignalkontakts, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt, um die Widerstandsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwi schen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmas sebezugspunkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Span nungssignal, das dem ersten Drehmomentsignalkontakt vorhanden ist, mit der Relativposition des Kontakts zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signal massebezugspunkt variiert.
19. Der Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 18, da
durch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erzeugen eines
zweiten unabhängigen Drehmomentsignals aufweist:
- - einen zweiten Signalspannungsbezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - einen zweiten Signalmassebezugspunkt, der an dem ersten Rotor (112) vorgesehen ist;
- - eine Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, der in elektrischem Kontakt mit dem zweiten Signalspannungsbezugspunkt und dem zweiten Signalmassebezugspunkt ist und sich zwi schen diesen erstreckt;
- - einen zweiten Drehmomentsignalkontakt, der sich von dem zweiten Kontaktträger (118) erstreckt, um die Wi derstandsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem Signalspannungsbezugspunkt und dem Signalmassebe zugspunkt gleitend zu ergreifen, wodurch das Spannungs signal, das an dem zweiten Spannungssignalkontakt vor handen ist, mit der Relativposition des Kontaktelements des Signalspannungspunkts und dem Signalmassebezugs punkt variiert;
- - wobei der Ort des zweiten Signalspannungsbezugs punkts und des zweiten Signalmassebezugspunkts gegen über dem ersten Signalspannungsbezugspunkt und dem zweiten Signalmassebezugspunkt derart umgekehrt ist, daß das zweite Drehmomentsignal eine entgegengesetzte Polarität zu derjenigen des ersten Drehmomentsignals hat.
20. Ein Drehmomentsensor (100) zum Messen des Betrags
eines Drehmoments, das auf eine segmentierte drehbare
Welle (102) aufgebracht ist, wobei die Wellensegmente
miteinander über eine nachgiebige Torsionsstange (107)
miteinander verbunden sind und das Drehmoment durch Be
obachten der relativen Winkelposition der Wellensegmen
te (104, 106) gemessen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sensor aufweist:
- - ein Gehäuse (108);
- - eine ortsfeste Scheibe (110), die aus einem Isola tionsmaterial gefertigt ist und an dem Gehäuse montiert ist;
- - eine kreisförmige Widerstandsbahn (130, 132, 134) mit einem gleichförmigen linearen Widerstand, die auf einer Fläche der Scheibe (110) ausgebildet ist;
- - einen Kreisrotor (112), der an einem ersten Wellen segment (104) derart angebracht ist, daß der Kreisrotor (112) sich mit dem ersten Wellensegment (104) dreht;
- - einem ersten Paar von Bezugskontakten (140, 144) und einem zweiten Paar von Bezugskontakten (142, 146), die sich von dem ersten Rotor (112) erstrecken, um die Widerstandsbahn (130, 132, 134) gleitend zu ergreifen, wobei das erste Paar von Bezugskontakten (140, 144) einen ersten Signalspannungsbezugskontakt (140) und ei nen ersten Massebezugskontakt (144) aufweist und das zweite Paar von Bezugskontakten (142, 146) einen ersten Signalspannungsbezugskontakt (140) und einen zweiten Massebezugskontakt (146) aufweist;
- - einen Drehmomentantriebsrotor (124), der an einem zweiten Wellensegment (106) derart angebracht ist, daß der Drehmomentantriebsrotor (124) sich mit dem zweiten Wellensegment (106) dreht;
- - einen ersten Kontaktträger (116) und einen zweiten Kontaktträger (118), die zwischen dem Kreisrotor (112) und dem Drehmomentantriebsrotor (124) angeordnet sind, wobei die Kontaktträger (116, 118) mit dem Kreisrotor (112) derart gekoppelt sind, daß die Kontaktträger (116, 118) daran gehindert sind, sich im Kreis relativ zu dem Kreisrotor (112) um die Drehachse des Kreisrot ors (112) zu bewegen;
- - einen ersten Signalkontakt, der sich von dem ersten Kontaktträger (116) erstreckt und gleitend die Wider standsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem ersten Paar von Bezugskontakten zum Erzeugen eines er sten unabhängigen Drehmomentsignals erstreckt;
- - einen zweiten Signalkontakt, der sich von dem er sten Kontaktträger (116) in gleitendem Eingriff mit der Widerstandsbahn (130, 132, 134) an einem Punkt zwischen dem zweiten Paar von Bezugspunkten zum Erzeugen eines zweiten unabhängigen Drehmomentsignals erstreckt; und
- - eine sich selbst justierende Antriebsverbindung zwischen dem Drehmomentantriebsrotor (124) und dem er sten Kontaktträger (116) und dem zweiten Kontaktträger (118), über das der Drehmomentantriebsrotor eine Dreh bewegung auf den ersten Kontaktträger (116) und den zweiten Kontaktträger (118) überträgt.
21. Ein Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 20, wobei
bogenförmige Rippen, die auf dem Kreisrotor (112) aus
gebildet sind, passende bogenförmige Kerben ergreifen,
die auf den Kontaktträgern (116, 118) ausgebildet sind,
um die Bewegung des ersten Kontaktträgers und des zwei
ten Kontaktträgers (118) relativ zu dem Kreisrotor
(112) zu begrenzen.
22. Ein Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Antriebsverbindung auf
weist:
- - ein Paar von Antriebsblöcken (178, 180), die auf dem Drehmomentantriebsrotor ausgebildet sind, wobei die Antriebsblöcke (178, 180) radial ausgerichtete innere Antriebsschlitze (190, 192) ausbilden, die radial aus gerichtete Seitenwandungen aufweisen; und
- - zylindrische Antriebsstifte (174, 176), die sich von dem ersten Kontaktträger (116) und dem zweiten Kon taktträger (118) erstrecken, wobei die Antriebsstifte (174, 176) ausgebildet sind, um in die Antriebsschlitze einzugreifen, wobei die Antriebsstifte (174, 176) einen Durchmesser haben, die der Breite der Antriebsstifte (174, 176) entspricht.
23. Drehmomentsensor nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebsverbindung aufweist:
- - Kontaktträger (116, 118), die radial ausgerichtete Antriebsschlitze (190, 192) haben, die mit radial aus gerichteten Innenwandungen versehen sind;
- - zylindrische Antriebsstifte (174, 176), die sich von dem Drehmomentrotor erstrecken und ausgebildet sind, um in die Antriebsschlitze (190, 192) einzugrei fen, wobei die Antriebsstifte (174, 176) einen Durch messer haben, der der Breite der Antriebsstifte (174, 176) gleich ist;
- - wobei die Antriebsstifte (174, 176) auf die jewei ligen radial ausgerichteten Seitenwandungen gerichtet sind, um den ersten Kontaktträger (116) und den zweiten Kontaktträger (118) anzutreiben.
24. Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 20, wobei ein
zusammengesetztes Signal durch Subtrahieren des zweiten
unabhängigen Drehmomentsignals von dem ersten unabhän
gigen Drehmomentsignal und Teilen des Ergebnisses durch
zwei hergeleitet wird.
25. Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch ein Gehäuse (108) zur Aufnahme des er
sten Rotors (112) und des zweiten Rotors (124) und des
ersten Kontaktträgers (116) und des zweiten Kontaktträ
gers (118), wobei das Gehäuse eine ringförmige Wandung
aufweist, die auf der Drehachse des ersten Rotors (112)
zentriert ist.
26. Drehmomentsensor (100) nach Anspruch 25, dadurch
gekennzeichnet, daß
- - der erste Rotor (124) eine erste Randfläche auf weist, die einen zu der Drehachse des ersten Rotors (112) zentrierten Bogen ausbildet,
- - der erste Kontaktträger (116) eine ringförmige erste innere Paßfläche und eine gebogene äußere Paßflä che aufweist,
- - die innere Paßfläche des ersten Kontaktträgers (116) im wesentlichen denselben Radius wie die erste Randfläche des ersten Rotors (112) hat, und
- - die äußere Paßfläche des ersten Kontaktträgers (116) im wesentlichen denselben äußeren Radius wie die ringförmige Wandung des Gehäuses (108) hat.
27. Drehmomentsensor nach Anspruch 26, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - der erste Rotor (112) eine zweite Randfläche hat, die einen um die Drehachse des ersten Rotors (112) zen triert ist, und
- - der erste Kontaktträger (116) eine gebogene zweite innere Paßfläche aufweist, die im wesentlichen densel ben Radius wie der Randfläche des ersten Rotors (112) hat, jedoch kleiner als der Radius der ersten Randflä che und der ersten inneren Paßfläche ist.
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| 8181 | Inventor (new situation) |
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