DE19811191A1 - Rücksaugventil - Google Patents
RücksaugventilInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Rücksaugventil,
das in der Lage ist, ein Flüssigkeitstropfen eines Fluids an
einer Zufuhröffnung zu verhindern, indem eine festgelegte
Menge des durch einen Fluiddurchgang fließenden Fluids auf der
Basis der Verschiebung eines Diaphragmas (Membran) angesaugt
wird.
Es ist bisher ein Halbleiterwaferherstellungsprozeß bekannt,
bei dem Rücksaugventile eingesetzt werden. Bei dem Rück
saugventil gibt es, wenn die Zufuhr von Beschichtungsflüssig
keit zu dem Halbleiterwafer gestoppt wird, die Funktion der
Verhinderung eines sog. Flüssigkeitstropfens, bei dem geringe
Mengen an Beschichtungsflüssigkeit aus einer Zufuhröffnung auf
den Halbleiterwafer tropfen.
Das Rücksaugventil gemäß diesem Stand der Technik ist in
Fig. 5 dargestellt und beispielsweise in der japanischen
Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 8-10399 beschrieben.
Ein solches Rücksaugventil 1 weist einen Hauptventilkörper 5
mit einem eine Fluideinlaßöffnung 2 und eine Fluidauslaßöff
nung 3 verbindenden Fluiddurchgang 4 und eine Kappe 6 auf, die
mit einem oberen Abschnitt des Hauptventilkörpers 5 verbunden
ist. Ein Diaphragma 7, das aus einem dickwandigen Abschnitt
und einem dünnwandigen Abschnitt besteht, ist in der Mitte des
Fluiddurchgangs 4 angeordnet. Eine nicht dargestellte
Fluidzufuhrquelle ist mit der Kappe 6 verbunden, wobei die
Kappe außerdem eine Druckfluidzufuhröffnung 8 für die Zufuhr
von unter Druck stehender Luft zur Betätigung eines Diaphrag
mas unter der Schaltwirkung eines Richtungskontrollventiles
(nicht dargestellt) aufweist.
Ein Kolben 9 ist mit dem Diaphragma 7 verbunden, wobei eine
V-Dichtung 10 an dem Kolben 9 entlang einer inneren Wandfläche
des Hauptventilkörpers 5 gleitend angebracht ist und eine
Dichtungsfunktion übernimmt. Außerdem ist eine Feder 11, die
den Kolben normalerweise nach oben vorspannt, in dem Hauptven
tilkörper 5 angeordnet.
Eine Einstellschraube 12 ist auf der Kappe angeordnet, die
gegen den Kolben 9 anliegt und durch Vergrößern bzw. Verrin
gern einer Einschraubtiefe die Größe der Verschiebung des
Kolbens 9 einstellt, wodurch die Menge der durch das Diaphrag
ma 7 angesaugten Beschichtungsflüssigkeit eingestellt wird.
Eine Beschichtungsflüssigkeitszufuhrquelle 13, die eine
Beschichtungsflüssigkeit aufnimmt, ist über ein Rohr 14 mit
der Fluideinlaßöffnung 2 verbunden. Außerdem ist zwischen der
Beschichtungsflüssigkeitszufuhrquelle 13 und der Fluideinlaß
öffnung 2 ein ON/OFF-Ventil 15 angeschlossen, das als
separater Körper getrennt von dem Rücksaugventil 1 aufgebaut
ist. Das ON/OFF-Ventil übernimmt die Funktion des Umschaltens
zwischen einem Zufuhrzustand und einem Zustand der Unter
brechung der Zufuhr von Beschichtungsflüssigkeit zu dem
Rücksaugventil 1 auf der Basis von Betätigungs- und Abschalt
wirkungen des ON/OFF-Ventiles 15.
Nachfolgend wird die Funktion des Rücksaugventiles 1 grob
beschrieben. Im Normalzustand, in dem ein Fluid von der
Fluideinlaßöffnung 2 zu der Fluidauslaßöffnung 3 gefördert
wird, werden der Kolben 9 und das Diaphragma 7 entsprechend
der Wirkung des von der Druckfluidzufuhröffnung 8 zugeführten
unter Druck stehenden Fluids gemeinsam nach unten verschoben.
Das Diaphragma 7, das mit dem Kolben 9 gekoppelt ist, steht,
wie in Fig. 5 durch die gestrichelte Linie gezeigt ist, in den
Fluiddurchgang 4 vor.
Wenn der Durchfluß von Fluid durch den Fluiddurchgang 4
gestoppt wird, werden der Kolben 9 und das Diaphragma 7
gemeinsam unter der Wirkung einer von dem Feder 11 ausgeübten
elastischen Kraft angehoben, indem die Zufuhr von unter Druck
stehendem Fluid von der Druckfluidzufuhröffnung 8 gestoppt
wird. Eine festgelegte Menge an Fluid, die in dem Fluiddurch
gang 4 verbleibt, wird unter der Wirkung des von dem Diaphrag
ma 7 erzeugten Unterdruckes angesaugt. Dadurch wird ein
Herabtropfen von Flüssigkeit, das anderenfalls an einer nicht
dargestellten Fluidzufuhröffnung auftreten würde, verhindert.
In diesem Fall entspricht die Rücksaugmenge der Beschichtungs
flüssigkeit der Verschiebung des Kolbens 9, wobei die Größe
der Verschiebung des Kolbens 9 durch das Schraubelement 12
eingestellt wird.
Mit dem Rücksaugventil 1 gemäß dem Stand der Technik ist zur
Einstellung der Durchflußmenge der von der Druckfluidzufuhr
öffnung 8 zugeführten Druckluft eine Geschwindigkeitssteuerung
oder dergleichen Durchflußsteuerventil 17 über eine Lei
tung 16, beispielsweise ein Rohr, verbunden. Das Durch
flußmengensteuerventil 17 stellt den Durchfluß des durch
fließenden unter Druck stehenden Fluids ein, indem der
Durchflußdurchgangsquerschnitt innerhalb des Ventiles geändert
wird. Bei dem Rücksaugventil 1 gemäß dem Stand der Technik
wird die Durchflußmenge der von der Druckfluidzufuhröffnung
8 zugeführten unter Druck stehenden Luft jedoch über mecha
nische Mittel gesteuert, beispielsweise das oben beschriebene
Durchflußmengensteuerventil 17, so daß der Nachteil besteht,
daß eine Feineinstellung der Durchflußmenge des von der
Druckfluidzufuhröffnung zugeführten unter Druck stehenden Luft
nicht erreicht werden kann.
Außerdem besteht bei dem Rücksaugventil gemäß dem Stand der
Technik der Nachteil, daß die Menge an rückgesaugter Beschich
tungsflüssigkeit nicht präzise gesteuert werden kann, da die
Einstellung der Rücksaugmenge der Beschichtungsflüssigkeit
manuell durch Vergrößern/Verringern einer Einschraubtiefe
eines Schraubelements 12 durchgeführt wird. In diesem Fall muß
die Einschraubtiefe des Schraubelements, die zuvor eingestellt
wurde, jedes Mal entsprechend der gewünschten Beschichtungs
flüssigkeitsrücksaugmenge rejustiert werden, was den Aufwand
weiter erhöht.
Außerdem sind bei der Verwendung des herkömmlichen Rück
saugventiles 1 Rohrverbindungen zwischen dem Rücksaugventil 1
und dem Durchflußmengensteuerventil 17 sowie zwischen dem
Rücksaugventil 1 und dem ON/OFF-Ventil 15 notwendig, was einen
weiteren Nachteil darstellt. Zusätzlich ist ein bestimmter
Raum notwendig, um das Durchflußmengensteuerventil 17 bzw. das
ON/OFF-Ventil 15 außerhalb getrennt von dem Rücksaugventil 1
anzubringen, so daß sich der Installationsraum der Gesamtvor
richtung vergrößert.
Außerdem wird der Durchflußdurchgangswiderstand aufgrund der
zusätzlichen Rohrleitungen, die zwischen dem Rücksaugventil 1
und dem Durchflußmengensteuerventil 17 angeschlossen sind,
erhöht, was dazu führt, daß die Reaktionsgenauigkeit (Re
aktionsgeschwindigkeit) des Diaphragmas 7 verschlechtert wird.
Schließlich muß eine Antriebsvorrichtung zum Umschalten des
ON/OFF-Ventiles zwischen ON- und OFF-Zuständen separat
vorgesehen sein, so daß zusätzlich zu einer weiteren Rohr
verbindung zur Verbindung des ON/OFF-Ventiles 15 mit der
Antriebsvorrichtung auch die Gesamtkosten der Vorrichtung
erhöht werden.
Außerdem tritt in dem Fall, daß das Diaphragma unter Verwen
dung nicht dargestellter elektrischer Einrichtungen verschoben
wird, die Befürchtung einer Änderung der Charakteristiken des
innerhalb des Fluiddurchgangs fließenden Fluids aufgrund der
von den elektrischen Einrichtungen erzeugten Wärme auf.
Es ist daher eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine hochgenaue Steuerung eines Steuerdruckes zu
erreichen, der dazu verwendet wird, ein flexibles Material
(Diaphragma), das einem Fluiddurchgang gegenüberliegend
angebracht ist, zu verschieben, und ein Rücksaugventil zu
schaffen, das die Durchflußmenge eines durch das flexible
Material angesaugten Fluids mit hoher Präzision steuern kann.
Es soll ferner ein Rücksaugventil geschaffen werden, das auch
dann in der Lage ist, Änderungen oder Verschlechterungen der
Qualität eines in einem Fluiddurchgang fließenden Fluids
aufgrund einer durch elektrische Einrichtungen erzeugten Wärme
zu verhindern, wenn das flexible Element (Diaphragma) durch
die elektrischen Einrichtungen verschoben wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines
Rücksaugventiles mit verbesserter Reaktionsgeschwindigkeit und
-genauigkeit des oben beschriebenen flexiblen Materials
(Diaphragma).
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines
Rücksaugventiles, bei dem Rohrverbindungen unnötig sind und
dadurch der Installationsraum der Gesamtvorrichtung verringert
wird.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Weitere Ziele, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der
Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den
Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Rücksaugventils
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Durchflußmengensteuerein
richtung, die einen Teil des Rücksaugventiles gemäß
Fig. 1 bildet,
Fig. 3 eine teilweise aufgebrochene perspektivische
Ansicht eines Encoders, der einen Teil eines
Rücksaugventiles gemäß Fig. 1 bildet,
Fig. 4 eine Ansicht, die die Funktion des Rücksaugventiles
gemäß Fig. 1 erläutert, und
Fig. 5 einen Schnitt durch ein herkömmliches Rücksaugven
til.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 20 das Rücksaugventil
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das
Rücksaugventil weist eine Kupplung (Fitting) 24 mit einem Paar
von Rohren 22a, 22b, die daran an festgelegten Trennstellen
lösbar angebracht sind, einen ON/OFF-Ventilmechanismus 26, der
in einem oberen Teil in Längsrichtung der Kupplung 24
angeordnet ist, einen Rücksaugventilmechanismus 28, der an
einem anderen oberen Abschnitt in Längsrichtung der Kupp
lung 24 angeordnet ist, und einen Antrieb 30 zum Antrieb des
Rücksaugventilmechanismus 28 auf. Die Kupplung 24, das ON/OFF-Ventil
26, der Rücksaugventilmechanismus 28 und der Antrieb 30
sind, wie in Fig. 1 dargestellt ist, einstückig zusammenge
setzt.
Ein erster Anschluß 34 ist an einem Ende und ein zweiter
Anschluß 36 ist an dem anderen Ende der Kupplung 24 vor
gesehen, wobei der erste Anschluß 34 und der zweite Anschluß
36 jeweils mit einem Kopplungskörper 40, der einen die ersten
und zweiten Anschlüsse 34 und 36 verbindenen Fluiddurchgang
38 aufweist, in Verbindung stehen und außerdem innere Elemente
42 aufweisen, die in Öffnungen der Rohre 22a, 22b eingesetzt
sind, sowie Verriegelungsmuttern 44, die die luftdichte
Verbindung der Rohre 22a, 22b aufrecht erhalten, indem sie auf
Schraubengewinde an den Enden des Kopplungskörpers 40
aufgeschraubt sind.
Der ON/OFF-Ventilmechanismus 26 ist an einem oberen Abschnitt
der Kupplung 24 in der Nähe des ersten Anschlusses 34
angeordnet, wobei der ON/OFF-Ventilmechanismus 26 einen ersten
Ventilkörper 46, der einstückig mit dem Kopplungskörper 40
verbunden ist, einen Kolben 50, der innerhalb einer in dem
ersten Ventilkörper 46 ausgebildeten Zylinderkammer 48 in
Richtung der Pfeile X1 und X2 verschiebbar ist, und ein
Abdeckelement 52 aufweist, das die Zylinderkammer 48 herme
tisch abdichtet. Außerdem ist zwischen einem sich radial
erstreckenden äußeren Umfangsabschnitt (Flansch) des
Kolbens 50 und dem ersten Ventilkörper 46 ein flexibles
ringförmiges Stützelement 53 angeordnet, das den Kolben 50
abstützt. In diesem Fall ist der Kolben 50 zur Verschiebung
in Richtung des Pfeiles X2 unter der Verformung des Stütz
elements 53 angeordnet.
Ein Federelement 54 ist zwischen dem Kolben 50 und dem
Abdeckelement 52 angeordnet, wobei der Kolben 50 normalerweise
durch die elastische Kraft des Federelements 54 nach unten
vorgespannt wird (d. h. in Richtung des Pfeiles X2).
Eine erste Diaphragmakammer 58 ist an einem unteren Ende des
Kolbens 50 ausgebildet, wobei ein erstes Diaphragma (Mem
bran) 56 mit einem unteren Ende des Kolbens 50 verbunden und
so angeordnet ist, daß es gemeinsam mit dem Kolben 50
verschiebbar ist. In diesem Fall erfüllt das erste Diaphrag
ma 56 die Funktion des Öffnens und Schließens des Fluiddurch
gangs 38, durch Abheben von bzw. Aufsetzen auf einen Sitz 59,
der in dem Ventilkörper 40 ausgebildet ist. Dementsprechend
kann das Umschalten zwischen einem Zufuhrzustand und einem
Zustand der Unterbrechung der Zufuhr von Fluid (beispielsweise
Beschichtungsflüssigkeit), das durch den Fluiddurchgang 38
fließt, durch Öffnen und Schließen des ersten Diaphragmas 56
durchgeführt werden.
Außerdem ist ein ringförmiges Dämpfungselement 60, das einen
dünnwandigen Abschnitt des Diaphragmas 56 abstützt, an einer
obere Fläche des ersten Diaphragmas 56 angeordnet, wobei das
Dämpfungselement 60 durch ein im Querschnitt L-förmiges
Stützelement abgestützt wird, das mit einem unteren Ende des
Kolbens 50 verbunden ist.
Eine Durchflußmengensteuereinrichtung 58 für die Steuerung
einer Durchflußmenge von der Zylinderkammer 48 zugeführtem
unter Druck stehenden Fluid, ist an dem ON/OFF-Ventilmecha
nismus über ein Rohr 67 angebracht, welches einen Durch
gang 65, der mit dem Steuerdurchgang 64 in Verbindung steht,
und eine Druckfluidzufuhröffnung 66 aufweist, die mit dem
Durchgang 65 in Verbindung steht.
Die Durchflußmengensteuereinrichtung 68 wird, wie in Fig. 2
dargestellt ist, durch Übereinanderstapeln eines ersten Wafers
(Scheibe) 69, der beispielsweise aus Pyrex-Glas besteht, eines
zweiten Wafers 70, der an einer oberen Fläche des ersten
Wafers 69 befestigt ist und beispielsweise aus einem Silizium
substrat besteht, und einem dritten Wafer 71, der an einer
oberen Fläche des zweiten Wafers 70 befestigt ist und
beispielsweise aus Pyrex-Glas besteht, gebildet.
Ein Paar von Einlaßöffnungen 72a, 72b sind zwischen dem ersten
Wafer 69 und dem zweiten Wafer 70 in einem festgelegten
Abstand ausgebildet. Hierbei ist eine der Einlaßöffnungen 72a
dazu vorgesehen, mit der Druckfluidzufuhröffnung 66 in
Verbindung zu treten, während die andere Einlaßöffnung 72b
durch einen Blindstopfen verschlossen ist.
Eine Düse 74 mit einer darin ausgebildeten Düsenöffnung 73 ist
zwischen dem Paar von Einlaßöffnung 72a, 72b angeordnet, wobei
die Düsenöffnung 73 dazu vorgesehen ist, mit einer Auslaßöff
nung 75 in Verbindung zu treten, die sich zum Boden des ersten
Wafers hin öffnet. Zusätzlich steht die Auslaßöffnung 75 in
Verbindung mit dem Durchgang 65.
Eine im Querschnitt trapezförmige Kammer 76 ist innerhalb des
zweiten Wafers 70 ausgebildet, und ein in Reaktion auf eine
aufgebrachte Wärmemenge expandierendes Fluid, beispielsweise
eine Siliziumflüssigkeit, ist innerhalb der Kammer 76
eingeschlossen. Am Boden der Kammer 76 ist eine Membran 78
ausgebildet, wobei die Membran 78 von einem Ende der Düse 74
um einen festen Abstand beabstandet und so ausgebildet ist,
daß sie sich unter der Expansion des Fluids 77 nach unten zu
der Düse 74 biegt (s. die gestrichelten Linien in Fig. 2).
Ein gemusterter elektrischer Widerstandskörper 79 ist auf der
Unterseite des dritten Wafers 71 angeordnet, der die obere
Fläche der Kammer 76 bildet, wobei der elektrische Wider
standskörper 79 über ein Paar von Elektroden 80a, 80b und
Leitungen 81 mit einer nicht dargestellten Steuerung verbunden
ist.
Ein Steuerdurchgang 64 ist in dem ersten Ventilkörper 76
ausgebildet und steht mit der Zylinderkammer 78 in Verbindung.
Hierbei wird durch Zufuhr eines unter Druck stehenden Fluids
(Steuerdruck) unter Steuerung der Durchflußmengensteuerung 68
durch den Steuerdurchgang 64 zu der Zylinderkammer 48 der
Kolben 50 entgegen der elastischen Kraft des Federelements 54
angehoben. Dementsprechend wird der Fluiddurchgang 68 durch
Abheben des ersten Diaphragmas 56 von dem Sitz 59 um einen
festgelegten Abstand geöffnet, wodurch Beschichtungsflüssig
keit von dem ersten Anschluß 34 zu dem zweiten Anschluß 36
fließt.
Außerdem ist in dem ersten Ventilkörper 46 ein Durchgang 82
ausgebildet, der die erste Diaphragmakammer 58 mit der
Atmosphäre verbindet, wodurch durch Ablassen von Luft durch
den Durchgang 82 aus dem Inneren der Diaphragmakammer 58 das
Diaphragma 56 sanft betätigt werden kann. Das Bezugszeichen 84
bezeichnet ein Dichtungselement zur Aufrechterhaltung der
Luftdichtigkeit der Zylinderkammer 48, und das Bezugs
zeichen 86 bezeichnet ein Dämpfungselement, das an dem Kolben
50 anliegt und eine Dämpfungsfunktion erfüllt.
Ein Rücksaugventilmechanismus 28 ist an einem oberen Abschnitt
der Kupplung 24 in der Nähe des zweiten Anschlusses 36
vorgesehen, wobei der Rücksaugventilmechanismus 28 einen
zweiten Ventilkörper 29, der einstückig mit dem Kopplungs
körper 40 verbunden ist, und einen entlang einer in dem
zweiten Ventilkörper 92 ausgebildeten Kammer 94 in Richtung
der Pfeile X1 und X2 verschiebbaren Stab 96 aufweist.
Ein Verschleißring 97 ist an einem äußeren Umfang des
Stabes 56 über eine ringförmige Nut angebracht, wobei der
Verschleißring 97 als Führung zur Gewährleistung einer
linearen Verschiebung des Stabes 96 dient. Innerhalb der
Kammer 94 ist ein Federelement 98 angeordnet, das den Stab 96
durch die elastische Kraft des Federelements 98 normalerweise
nach oben (in Richtung des Pfeiles X1) vorspannt, indem es an
einem Flansch des Stabes 96 angreift.
Eine Vielzahl von Greifklauen ist an einem unteren Ende des
Stabes 96 ausgebildet, wobei das zweite Diaphragma (Mem
bran) 100 durch die Klauen gehalten wird. Das zweite Diaphrag
ma 100 ist mit dem Stab 96 verbunden und verschiebt sich
gemeinsam mit diesem, wobei eine zweite Diaphragmakammer 102
durch das zweite Diaphragma 100 gebildet wird.
Ein ringförmiges Dämpfungselement 104 zum Schutz des dünn
wandigen Abschnitts des zweiten Diaphragmas 100 ist an einer
oberen Fläche des zweiten Diaphragmas 100 angeordnet, wobei
das Dämpfungselement 104 durch ein im Querschnitt L-förmiges
Stützelement 106 abgestützt wird, das mit einem unteren Ende
des Stabes 96 verbunden ist. Ein Durchgang 108 zur Verbindung
der zweiten Diaphragmakammer 102 mit der Atmosphäre ist in dem
zweiten Ventilkörper 92 ausgebildet.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, ist in dem Kopplungskörper 40
gegenüberliegend dem Fluiddurchgang 38 ein Vorsprung 110 mit
einer abgeschrägten Fläche, die der Form der Bodenfläche des
zweiten Diaphragmas 100 folgt, ausgebildet. Das zweite
Diaphragma 100 ist so angeordnet, daß es auf bzw. von dem
Vorsprung 110 auf setzt bzw. getrennt wird. Hierbei wird Fluid
in eine Lücke gesaugt, die durch Abheben des zweiten Diaphrag
mas 100 von dem Vorsprung 110 gebildet wird.
Außerdem sind eine Zufuhröffnung 116a für die Zufuhr eines
nicht reaktiven (Inert-) Gases, beispielsweise Stickstoff, zu
einem Raum 114 innerhalb der Kappe 112 und eine Ablaßöffnung
für die Abfuhr des Inertgases aus dem Inneren des Raumes 114
in dem zweiten Ventilkörper 92 ausgebildet. Die Zufuhröffnung
116a und die Ablaßöffnung 116b sind mit dem Raum 114 durch
Durchgänge 117a bzw. 117b verbunden. Hierbei dient das
Inertgas als Kühlmedium für ein Linearstellglied, das später
beschrieben wird.
Der Antrieb 30 umfaßt eine Kappe 112, die einstückig mit einem
oberen Abschnitt des zweiten Ventilkörpers 92 verbunden ist.
Ein Linearstellglied 118 für die Verschiebung des zweiten
Diaphragmas 100 über einen Stab 96 in Richtung der Pfeile X1
und X2 und ein Encoder 120 zur Feststellung der Größe der
Verschiebung des zweiten Diaphragmas 100 auf der Basis der
Verschiebung des Linearstellgliedes 118 sind in dem Raum 114
innerhalb der Kappe 112 angeordnet.
Das Linearstellglied 118 wird im wesentlichen durch einen
vierphasigen Unipolar-Schrittmotor gebildet, der durch
elektrische Signale eingeschaltet bzw. abgeschaltet wird, und
umfaßt einen nicht dargestellten Stator und Rotor, die in
einem Gehäuse angeordnet sind, und einen Verbinder, der mit
einer Stromquelle verbunden ist, um dem Stator einen Magneti
sierungsstrom zuzuführen. In diesem Fall verschiebt sich die
Antriebsachse 126 durch Drehung des nicht dargestellten Rotors
in einer festen Richtung in Richtung der Pfeile X1 und X2.
Eine obere Seite der Antriebsachse 126, die mit dem Enco
der 120 verbunden ist, weist eine im Querschnitt nicht
kreisförmige Form, beispielsweise eine Ellipse (vgl. Fig. 3)
auf. Andererseits ist eine Kugel 128 über eine Öffnung in ein
unteres Ende der Antriebsachse 126 eingesetzt. Die Kugel 128
ist so ausgebildet, daß sie in Punktkontakt mit einer oberen
Fläche des Stabes 196 tritt.
Hierbei sind, wie in Fig. 4 dargestellt ist, der Stab 96 und
die Antriebsachse 126 des Linearstellglied 118 nicht durch ein
Kopplungselement oder dergleichen einstückig miteinander
verbunden, sondern so ausgebildet, daß der Stab 96 und die
Antriebsachse 126 über die Kugel 128 aneinander anliegen.
Dementsprechend sind sie so angeordnet, daß in einem Fall, daß
der Stab 96 und die Antriebsachse 126 des Linearstellglieds
118 aufgrund eines Verbindungsfehlers oder ähnlichem nicht
koaxial zueinander angeordnet sind und selbst in einem
Zustand, in dem die Antriebsachse 126 des Linearstell
glieds 118 in einem leicht schrägen Winkel zu der Axiallinie
des Stabes 96 anliegt, eine Toleranz eines solchen Fehlers
ermöglicht und dieser ausgeglichen wird.
Ein Encoder 120 umfaßt, wie in Fig. 3 dargestellt, eine in
seiner Mitte angeordnete Scheibe mit einer im Querschnitt im
wesentlichen elliptisch geformten Öffnung 130, die einem
oberen Ende der Antriebsachse 126 entspricht, und einer
Vielzahl von Schlitzen 132, die in festen Abständen um ihren
Umfang angeordnet sind.
Außerdem weist der Encoder 120, wie in den Fig. 3 und 4
dargestellt ist, ein Stützelement 138 mit einer an seiner
inneren Umfangsfläche ausgebildeten ringförmigen Nut auf, in
der sich die Scheibe 134 drehen kann. Das Stützelement 138 ist
kreisförmig ausgebildet, wobei etwa ein Viertel hiervon
weggeschnitten ist. Der Encoder 120 umfaßt ferner einen
Fotounterbrecher 142 mit einem lichtaussendenden Element 139a
und einem lichtempfangenden Element 139b, die an festgelegten
Abständen angeordnet und so vorgesehen sind, daß sie einem
Teil der Scheibe 134 innerhalb einer Aussparung 140 gegen
überliegen, die im Querschnitt U-förmig ( ]-Form) ausgebildet
ist. Die Größe der Verschiebung des Linearstellgliedes 118
wird dadurch festgestellt, daß das lichtempfangende Element
139b von dem lichtaussendenden Element 139a Licht empfängt,
das die Schlitze 132 der Scheibe 134 durchtritt.
In diesem Fall ist die Antriebsachse 126 auf der oberen Seite
des Linearstellgliedes 118 so angeordnet, daß sie sich relativ
zu der im Querschnitt elliptischen Öffnung 130 in der Scheibe
134 in Richtung des Pfeiles A (vgl. Fig. 3) verschiebt.
Dementsprechend verschiebt sich die Antriebsachse 126 des
Linearstellgliedes 118 durch die im Querschnitt elliptische
Öffnung 130 relativ zu der Scheibe 134 nach oben und nach
unten, wobei die Scheibe in ihrer Verschiebung nach oben und
unten (Richtung des Pfeiles A) begrenzt ist.
Im einzelnen ist die Scheibe 134 in einer festen Richtung
drehbar angeordnet, wobei die Antriebsachse 126 als Rotations
zentrum dient. Außerdem wird ihre Verschiebung nach oben und
unten durch die ringförmige Nut 136 in dem Stützelement 138
begrenzt. Als Folge hiervon wird durch feste Aufrechterhaltung
der Höhe der Scheibe 134 ein Freiraum zwischen dem licht
aussendenden Element 139a und dem lichtempfangenden Ele
ment 139b, die in der Aussparung 140 des Fotounterbrechers 142
angeordnet sind, und der Scheibe 134 gewährleistet.
Ein Stopper 144, der an einem Ende der Antriebsachse 126
anliegt, und eine Mutter 146, die mit dem Stopper 144 an einer
festen Position in Eingriff steht, sind an einer oberen Fläche
der Kappe 112 angeordnet. Der Stopper 144 ist in eine
Einschrauböffnung der Kappe 112 über ein in seine Umfangs
fläche eingeschnittenes Gewinde eingeschraubt, wobei durch
Vergrößern/Verringern seiner Einschraubtiefe an der Antriebs
achse 126 angegriffen wird und diese an einer festen Position
in Aufwärts/Abwärts-Richtung gestoppt wird.
Das Rücksaugventil 20 gemäß der vorliegenden Erfindung ist im
wesentlichen wie oben beschrieben aufgebaut. Nachfolgend wird
seine Funktion beschrieben.
Zunächst wird eine Beschichtungsflüssigkeitszufuhrquelle 148,
die eine Beschichtungsflüssigkeit aufnimmt, mit dem Rohr 22a,
das mit dem ersten Anschluß 34 des Rücksaugventiles 20 in
Verbindung steht, verbunden, und die Beschichtungsflüssig
keitstropfvorrichtung 154, in der eine Düse 152 zum Auftropfen
von Beschichtungsflüssigkeit auf den Halbleiterwafer 150
angeordnet ist, wird mit dem Rohr 22b verbunden, das mit dem
zweiten Anschluß 36 in Verbindung steht. Außerdem wird durch
Einstellen einer Einschraubtiefe des Stoppers 144 die
Ursprungsposition der Antriebsachse 126 des Linearstell
gliedes 118 eingestellt.
Außerdem wird ein Aktivierungssignal von einer nicht dar
gestellten Steuerung durch den Verbinder 124 an das Linear
stellglied 118 abgegeben, und die Antriebsachse 126 des
Linearstellgliedes wird, wie in Fig. 1 dargestellt, in ihre
niedrigste Position eingestellt.
Nach Durchführung dieser Vorbereitungsmaßnahmen wird die
Druckfluidzufuhrquelle 156 betätigt und gibt ein unter Druck
stehendes Fluid an die Druckfluidzufuhröffnung 66 ab. Das
unter Druck stehende Fluid (Steuerdruck), das der Druckfluid
zufuhröffnung 66 zugeführt wird, wird wiederum in die
Durchflußmengensteuereinrichtung 68 eingeführt.
Dann gibt die nicht dargestellte Steuerung ein Aktivierungs
signal an die Durchflußmengensteuereinrichtung 68. In der
Durchflußmengensteuereinrichtung 68 fließt ein Strom durch die
Elektroden 80a, 80b zu dem elektrischen Widerstandskörper 79,
was ein Aufheizen des elektrischen Widerstandskörpers 79
bewirkt. Als Folge hiervon wird das in die Kammer 76 gefüllte
Fluid 77 erwärmt und expandiert und die Membran 78 wird, wie
durch die gestrichelten Linien in Fig. 2 dargestellt ist,
durch den Druck nach unten gebogen, wodurch der Abstand
zwischen der Membran 78 und der Düse 74 auf einen festgelegten
Wert eingestellt wird. Dementsprechend wird die Durchflußmenge
des unter Druck stehenden Fluids, das durch die Auslaßöff
nung 75 von der Düsenöffnung 73 fließt, durch deren Begrenzung
entsprechend dem Abstand zwischen der Membran 78 und der
Düse 74 gesteuert.
Die Folge hiervon ist, daß durch Einstellen der Durchflußmenge
des von der Auslaßöffnung 75 der Durchflußmengenkontrollein
richtung 68 abgelassenen unter Druck stehenden Fluids der der
Zylinderkammer 48 des ON/OFF-Ventilmechanismus 26 zugeführte
Steuerdruck auf einen festgelegten Wert gesteuert wird.
Das unter Druck stehende Fluid (Steuerdruck), das der
Zylinderkammer 48 zugeführt wird, verschiebt den Kolben 50
entgegen der elastischen Kraft des Federelements 54 in
Richtung des Pfeiles X1. Dementsprechend hebt das erste
Diaphragma 56, das mit dem Kolben 50 verbunden ist, von dem
Sitz 59 ab und der ON/OFF-Ventilmechanismus 26 nimmt einen ON-Zustand
an. Zu dieser Zeit fließt Beschichtungsflüssigkeit,
die von der Beschichtungsflüssigkeitszufuhrquelle 148
zugeführt wird, entlang des Fluiddurchgangs 38 und wird durch
die Beschichtungsflüssigkeitstropfvorrichtung 152 auf den
Halbleiterwafer 150 getropft. Als Folge hiervon wird auf dem
Halbleiterwafer 150 eine Schicht von Beschichtungsflüssigkeit
(nicht dargestellt) mit gewünschter Filmdicke ausgebildet.
Nachdem eine festgelegte Menge an Beschichtungsflüssigkeit
über die Beschichtungsflüssigkeitstropfvorrichtung 152 auf den
Halbleiterwafer 150 aufgebracht wurde, wird die Zufuhr von
unter Druck stehendem Fluid zu dem ON/OFF-Ventilmechanismus
gestoppt. Dementsprechend wird der Kolben 50 unter der Wirkung
der elastischen Kraft des Federelements 54 in Richtung des
Pfeiles X2 verschoben, wodurch das erste Diaphragma 56 auf den
Sitz 59 aufgesetzt wird und der ON/OFF-Ventilmechanismus 26
einen OFF-Zustand annimmt.
Die Zufuhr von Beschichtungsflüssigkeit zu dem Halbleiterwa
fer 150 wird durch Unterbrechen des Fluiddurchgangs 38
gestoppt, wenn der ON/OFF-Ventilmechanismus 26 einen OFF-Zustand
annimmt. Außerdem wird dann der Tropfzustand der
Beschichtungsflüssigkeit auf den Halbleiterwafer 150 von der
Düse 152 der Beschichtungsflüssigkeitstropfvorrichtung 154
gestoppt. In diesem Fall besteht die Befürchtung, daß ein
unerwünschtes Flüssigkeitstropfen auftreten kann, weil die
Beschichtungsflüssigkeit, die derjenigen, die auf den
Halbleiterwafer 150 getropft wurde, unmittelbar nachfolgt,
innerhalb der Düse 152 der Beschichtungsflüssigkeitstropfvor
richtung 154 verbleibt.
An diesem Punkt gibt eine nicht dargestellte Steuerung über
einen Verbinder 124 ein Aktivierungssignal an das Linearstell
glied 118, wodurch die Antriebsachse 126 des Linearstell
gliedes 118 nach oben in Richtung des Pfeiles X1 verschoben
wird. Dementsprechend werden das zweite Diaphragma 100 und der
Stab 96 unter der Wirkung der elastischen Kraft des Feder
elements 98 gemeinsam angehoben und nehmen den in Fig. 4
dargestellten Zustand an.
D.h., daß durch Anheben des zweiten Diaphragmas 100 unter der
Verschiebungswirkung der Antriebsachse 126 des Linearstell
gliedes 118 ein Unterdruck erzeugt wird. Als Folge dieses
Unterdruckes wird eine festgelegte Menge an Beschichtungs
flüssigkeit in dem Fluiddurchgang 30 in Richtung des Pfeiles
in Fig. 4 in die zwischen dem zweiten Diaphragma 100 und dem
Vorsprung 110 ausgebildete Lücke gesaugt. Als Folge hiervon
wird eine festgelegte Menge an Beschichtungsflüssigkeit, die
in der Düse 152 der Beschichtungsflüssigkeitszufuhrvor
richtung 154 verbleibt, in Richtung des Rücksaugventiles 20
zurückgeführt, so daß ein unerwünschtes Flüssigkeitstropfen
auf den Halbleiterwafer verhindert werden kann.
In diesem Fall wird die Größe der Verschiebung des zweiten
Diaphragmas 100 durch den Encoder 120 über die Größe der
Rotation des Linearstellgliedes 118 festgestellt, und auf der
Basis eines von dem Encoder 120 ausgegebenen Feststellsignals
(Pulssignal) steuert die Steuerung das Linearstellglied 118,
so daß das zweite Diaphragma 100 an einer festgelegten
Position gestoppt wird.
Im einzelnen zählt die nicht dargestellte Steuerung die von
dem Encoder 120 ausgegebenen Pulssignale und gibt bei
Erreichen einer festgelegten Anzahl von Pulsen, die zuvor
festgelegt wurde, ein Deaktivierungssignal an das Linearstell
glied 118, wodurch der Antriebszustand des Linearstell
gliedes 118 gestoppt wird. Dementsprechend kann die angesaugte
Menge an Beschichtungsflüssigkeit einfach und sehr genau
gesteuert werden, da das zweite Diaphragma 100 an einer
Position gestoppt werden kann, die einer angesaugten Menge an
Beschichtungsflüssigkeit entspricht.
Wenn der ON/OFF-Ventilmechanismus 26 erneut einen ON-Zustand
annimmt und das erste Diaphragma 56 von dem Sitz 59 getrennt
wird und gleichzeitig das zweite Diaphragma 100 unter der
Antriebswirkung des Linearstellgliedes 118 auf den Vor
sprung 110 aufgesetzt wird, wird der in Fig. 1 dargestellte
Zustand erreicht und ein Tropfen von Beschichtungsflüssigkeit
auf den Halbleiterwafer 150 wird erneut initiiert.
Bei der vorliegenden Ausführungsform kann die Durchflußmenge
an Beschichtungsflüssigkeit, die von dem zweiten Diaphrag
ma 100 angesaugt wird, durch das Linearstellglied 118
elektrisch gesteuert werden. Dementsprechend kann die
Durchflußmenge an Beschichtungsflüssigkeit, die von dem
zweiten Diaphragma angesaugt wird, einfach und mit hoher
Genauigkeit gesteuert werden.
Hierbei wird die Qualität des Fluids (beispielsweise der
Beschichtungsflüssigkeit), das in dem Durchflußdurchgang 38
fließt, durch die von dem Linearstellglied 118 erzeugte
Wärmemenge nicht verschlechtert oder geändert und das Fluid
kann auf einer festen Qualität gehalten werden, da das
Linearstellglied 118 durch ein Inertgas, das in den Raum 114
eingefüllt ist, in geeigneter Weise gekühlt werden kann.
Außerdem kann bei der vorliegenden Ausführungsform im
Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem mechanische Mittel
verwendet werden, um die Durchflußmenge eines unter Druck
stehenden Fluids zu steuern, mittels der verwendeten elek
trisch gesteuerten Durchflußmengensteuereinrichtung 68 ein dem
ON/OFF-Ventilmechanismus 26 zugeführter Steuerdruck sehr genau
gesteuert werden und die Reaktionsgenauigkeit des ON/OFF-Ventilmechanismus
kann weiter verbessert werden.
Im einzelnen wird durch Steuerung des dem ON/OFF-Ventilmecha
nismus 26 zugeführten Steuerdruckes durch die Durchflußmengen
steuereinrichtung 98 die Antriebsgeschwindigkeit des ON/OFF-Ventilmechanismus
im Vergleich zum Stand der Technik ver
bessert und gleichzeitig sein Betriebsbereich erweitert.
Außerdem kann durch Anheben der Geschwindigkeit, mit der der
ON/OFF-Ventilmechanismus 26 zwischen ON- und OFF-Zuständen
geschaltet wird, die Durchflußmenge an Beschichtungsflüssig
keit, die auf den Halbleiterwafer 150 getropft wird, genau
eingestellt werden. Außerdem kann die Membran 78 Biegungen bei
hoher Frequenz widerstehen, so daß ein Kriechen reduziert und
die Reproduzierbarkeit verbessert wird.
Ferner ist bei der vorliegenden Ausführungsform das Anbringen
von Rohrverbindungen zwischen dem Rücksaugventil 20 und einem
Durchflußmengensteuerventil oder zwischen dem Rücksaugven
til 20 und einem separaten ON/OFF-Ventilmechanismus im
Gegensatz zum Stand der Technik nicht notwendig, weil das
Kupplungselement 24, der ON/OFF-Ventilmechanismus 26, der
Rücksaugmechanismus 28 und der Antrieb 30 einstückig zu
sammengesetzt sind. Da es nicht notwendig ist, einen be
sonderen Platz für das separate Anbringen eines Durch
flußmengensteuerventiles oder eines ON/OFF-Ventiles vor
zusehen, wird eine effektive Nutzung des Installationsraumes
ermöglicht.
Außerdem kann der Gesamtaufbau der Vorrichtung sehr viel
kleiner gestaltet werden, da im Gegensatz zum Stand der
Technik, bei dem die Ansaugelemente getrennt aufgebaut sind
und miteinander verbunden werden, der ON/OFF-Ventilmecha
nismus 26, der Antrieb 30 usw. einstückig mit dem Rücksaug
mechanismus 28 vorgesehen sind.
Schließlich besteht bei der vorliegenden Ausführungsform keine
Notwendigkeit für Rohrleitungen zwischen dem Rücksaugventil 20
und einem Durchflußmengensteuerventil und eine Erhöhung des
Durchflußdurchgangswiderstandes kann vermieden werden.
Claims (8)
1. Rücksaugventil mit
einem Kupplungselement (24), das einen Fluiddurchgang (38) mit einem ersten Anschluß (34) an einem Ende und einem zweiten Anschluß (36) an dem anderen Ende aufweist,
einem Rücksaugmechanismus (28) zum Ansaugen eines in dem Fluiddurchgang (38) fließenden Fluids unter dem Unterdruck, der durch Verschieben eines flexiblen Elements (100) erzeugt wird,
einem ON/OFF-Ventilmechanismus (26) zum Öffnen und Schließen des Fluiddurchgangs (38) unter der Wirkung eines Steuer druckes,
einem Antrieb (30) mit einem elektrischen Linearstell glied (118) zum Verschieben des flexiblen Elements (100),
einer Durchflußmengensteuerung (68) zur Steuerung des auf den ON/OFF-Ventilmechanismus (26) aufgebrachten Steuerdruckes und
einem Kühlmedium zum Kühlen des elektrischen Linearstell glieds (118).
einem Kupplungselement (24), das einen Fluiddurchgang (38) mit einem ersten Anschluß (34) an einem Ende und einem zweiten Anschluß (36) an dem anderen Ende aufweist,
einem Rücksaugmechanismus (28) zum Ansaugen eines in dem Fluiddurchgang (38) fließenden Fluids unter dem Unterdruck, der durch Verschieben eines flexiblen Elements (100) erzeugt wird,
einem ON/OFF-Ventilmechanismus (26) zum Öffnen und Schließen des Fluiddurchgangs (38) unter der Wirkung eines Steuer druckes,
einem Antrieb (30) mit einem elektrischen Linearstell glied (118) zum Verschieben des flexiblen Elements (100),
einer Durchflußmengensteuerung (68) zur Steuerung des auf den ON/OFF-Ventilmechanismus (26) aufgebrachten Steuerdruckes und
einem Kühlmedium zum Kühlen des elektrischen Linearstell glieds (118).
2. Rücksaugventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kühlmedium durch ein nicht reagierendes (Inert-) Gas
gebildet wird, das durch einen in einem Ventilkörper (92) des
Rücksaugmechanismus ausgebildeten Zufuhranschluß (116a) in
einen Raum (114) eingeführt wird, der in dem elektrischen
Linearstellglied vorgesehen ist.
3. Rücksaugventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Durchflußmengensteuerung einen Behälter (69,
70, 71), in dem ein unter Wärmeeinwirkung expandierbares und
kompressibles Fluid (77) eingeschlossen ist und der teilweise
durch eine Membran (78) gebildet wird, eine Düse (74), die der
Membran (78) des Behälters (69, 70, 71) gegenüberliegt, und
eine Heizvorrichtung (78) zur Steuerung des Aufheizens des
Fluids in dem Behälter (69, 70, 71) aufweist.
4. Rücksaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rücksaugmechanismus (28) verschieblich
in dem Ventilkörper (92) angeordnet ist und einen Stab (96),
der an einer Antriebsachse (126) des elektrischen Linearstell
gliedes (118) anliegt, ein Diaphragma (100), das dem Fluid
durchgang (38) gegenüberliegt und gemeinsam mit dem Stab (96)
verschiebbar ist, und ein Federelement (78) aufweist, das den
Stab (96) zu dem elektrischen Linearstellglied (118) hin
vorspannt.
5. Rücksaugventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrische Linearstellglied (118) einen Schrittmotor
aufweist, wobei die Antriebsachse (126) des Schrittmotors und
der Stab (96) über eine Kugel (128) in Punktkontakt mitein
ander stehen.
6. Rücksaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplung (24), der Rücksaugmechanismus
(28), der ON/OFF-Ventilmechanismus (26) und der Antrieb (30)
einstückig zusammengesetzt sind.
7. Rücksaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das flexible Element ein Diaphragma (100)
aufweist, wobei das Diaphragma (100) so angeordnet ist, daß
es auf bzw. von einem Vorsprung (110) mit einer der Form einer
Bodenfläche des Diaphragmas (100) folgenden abgeschrägten
Oberfläche aufsetzt bzw. abgehoben wird, und daß das Fluid
unter einem Unterdruck in eine durch Abheben des Diaphrag
mas (100) von dem Vorsprung (110) geformte Lücke gesaugt wird.
8. Rücksaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch einen Encoder (120), der in dem
Antrieb (30) angeordnet ist, um die Größe einer Verschiebung
des elektrischen Linearstellgliedes (118) entsprechend dem
Empfang von Licht von einem lichtempfangenden Element (139a)
feststellt, wobei das Licht durch ein lichtaussendendes
Element (139b) erzeugt wird und eine kreisförmige Scheibe
(134) durch einen Schlitz (132) durchtritt, wobei ein Ende der
Antriebsachse (126) des elektrischen Linearstellgliedes (118)
einen nicht kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei das Ende
der Antriebsachse (126) in Axialrichtung der Antriebsachse
(126) relativ zu einer Öffnung (130), die in der Mitte der
Scheibe (134) entsprechend der Querschnittsform der Antriebs
achse (126) ausgebildet ist, gleitend angeordnet ist.
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