DE19811868C2 - Hochauflösende Verzögerungsschaltung - Google Patents
Hochauflösende VerzögerungsschaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verzögerungsschaltung zum
Verzögern eines Logiksignals und insbesondere eine hochauf
lösende Verzögerungsschaltung mit einer Logikverzögerungs
schaltung zum Erzeugen einer Verzögerungszeit, die einem
ganzzahligen Vielfachen einer Zeitperiode eines Referenztak
tes gleich ist, und einer Feinverzögerungsschaltung zum Er
zeugen einer Teil- oder Feinverzögerungszeit, die kleiner
ist als die Zeitperiode des Referenztaktes.
Beim Prüfen eines Halbleiterbausteins durch ein Halb
leiterprüfsystem müssen dem zu prüfenden Halbleiterbaustein
Prüfmuster mit verschiedenen Takten zugeführt werden. Die
Zeitauflösung und die Genauigkeit müssen sehr hoch sein,
z. B. 1/100 einer Zeitperiode eines Referenztaktes des Halb
leiterprüfsystems. Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Verzögerungsschaltung zum Erzeugen einer hochaufgelösten
Verzögerungszeit, wobei die Anwendung der Erfindung nicht
auf Halbleiterprüfsysteme beschränkt ist.
Ein Beispiel einer Verzögerungsschaltung
für einen solchen Zweck ist in den Fig. 3-6 dargestellt.
Wie in Fig. 5 dargestellt, weist die Verzögerungsschaltung
eine Logikverzögerungsschaltung 20, einen Umwandlungsspei
cher 31, ein Flipflop 50, ein UND-Gatter 11 und eine Fein
verzögerungsschaltung 61 auf. Die Verzögerungsschaltung von
Fig. 5 dient zum Erzeugen eines verzögerten Signals q am
Ausgang der Feinverzögerungsschaltung 61, das bezüglich ei
nes Startsignals b unter Verwendung eines Referenztaktes a
um eine vorgegebene Zeitdauer verzögert ist.
Die Logikverzögerungsschaltung 20 dient zum Erzeugen
eines Impulssignals, dessen Verzögerungszeit einem ganzzah
ligen Vielfachen eines Taktzyklus (Zeitperiode) des Refe
renztaktes a gleich ist, durch Zählen der Anzahl von Impul
sen des Referenztaktes a. Im Beispiel von Fig. 5 weist die
Logikverzögerungsschaltung 20 eine Start/Stop-Steuerungs
schaltung 21, einen Speicher 22 und einen Rückwärtszähler 23
auf. Der Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 wird das Startsi
gnal b und der Referenztakt a zugeführt. Der Rückwärtszähler
23 erzeugt einen verzögerten Impuls (Übertragssignal) m, das
dem Flipflop 50 zugeführt wird.
Die Feinverzögerungsschaltung 61 dient dazu, eine Fein
verzögerungszeit, die kleiner ist als ein Zyklus des Refe
renztaktes zum verzögerten Impuls m mit einer Verzöge
rungszeit zu addieren, die einem ganzzahligen Vielfachen des
Referenztaktzyklus von der Logikverzögerungsschaltung 20
entspricht. Dadurch wird das verzögerte Signal q mit einer
hochaufgelösten Verzögerungszeit am Ausgang der Feinverzöge
rungsschaltung 61 erzeugt. Wie in Fig. 3 dargestellt, weist
die Feinverzögerungsschaltung 61 in Serie geschaltete Fein
verzögerungszeitschaltungen bzw. Kurzzeitverzögerungsschal
tungen 5a, 5b, . . . 5n mit verschiedenen Feinverzögerungszei
ten bzw. Bruchteilverzögerungszeiten auf. Jede der Feinver
zögerungszeitschaltungen 5a-5n weist einen Verzögerungsweg
auf, auf dem einem ankommenden Signal eine Feinverzöge
rungszeit aufgeprägt wird, und einen Durchgangsweg, auf dem
keine Feinverzögerungszeit aufgeprägt wird.
Die Feinverzögerungszeit wird auf dem Verzögerungsweg
durch in Serie geschaltete Verzögerungselemente 1a-1n er
zeugt, die beispielsweise aus CMOS-Puffern oder -Schalt
elementen gebildet werden. Der Verzögerungsweg oder der
Durchgangsweg in der Feinverzögerungszeitschaltung wird
durch ein Ausgangssignal eines Flipflops 4 ausgewählt, das
durch ein Auswahlsignal t (digitale Codes vom Umwandlungs
speicher 31) gesteuert wird. Ein Ausgangssignal F, das den
ausgewählten Weg durchlaufen hat, wird am Ausgang eines
ODER-Gatters 3 erzeugt und der nächsten Stufe, d. h. der
Feinverzögerungszeitschaltung 5b, zugeführt, wie in Fig. 3
dargestellt.
Nachstehend wird die Arbeits- oder Funktionsweise der
Verzögerungsschaltung von Fig. 5 unter Bezug auf die in
Fig. 6 dargestellte Impulsübersicht erläutert. In diesem Bei
spiel wird durch die Verzögerungsschaltung 20 ein Impuls-
Signal erzeugt, das bezüglich dem Startsignal b um 202,5 ns
verzögert ist, wobei eine Zykluszeit des Referenztaktes 100
ns beträgt. Außerdem ist in der Impulsübersicht von Fig. 6,
um die Beschreibung zu vereinfachen, keine Laufzeitverzöge
rung für die einzelnen Komponenten der Verzögerungsschaltung
berücksichtigt.
In der Logikverzögerungsschaltung 20 wird das mit dem
Referenztakt a (Fig. 6B) synchronisierte Startsignal b
(Fig. 6A) der Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 zugeführt. Der
Referenztakt a wird außerdem einem Taktanschluß der
Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 zugeführt. Durch das
Startsignal b wird der Referenztakt a freigegeben, so daß
dieser die Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 durchlaufen
kann. Dadurch wird dem Rückwärtszähler 23 ein Taktsignal k
(Fig. 6C) mit der gleichen Taktrate oder -folge wie der Re
ferenztakt a zugeführt.
Der Rückwärtszähler 23 empfängt vorgegebene Daten s vom
Speicher 22 und zählt das durch die vorgegebenen Daten s de
finierte Taktsignal k. Beispielsweise zeigen die vorgegebe
nen Daten s in diesem Fall die letzte Verzögerungszeit von
202,5 ns an, die die durch die Verzögerungsschaltung 20 zu
erzeugende Soll-Verzögerungszeit darstellt. Basierend auf
den höheren Bits der vorgegebenen Daten s erzeugt der Rück
wärtszähler 23 ein Übertragssignal m, wenn er die durch die
höheren Bits der vorgegebenen Daten s definierte vorgegebene
Anzahl von Taktsignalen k gezählt hat. Im Beispiel von Fig.
6 wird, weil die höheren Bits eine Verzögerungszeit von 200
ns darstellen, das Übertragssignal m beim dritten Impuls
(200 ns nach dem Startsignal b) des Taktsignals k erzeugt,
wie in Fig. 6D dargestellt.
Das Übertragssignal m wird der Flipflopschaltung 50 zu
geführt (Fig. 6E) und am UND-Gatter 11 durch den Referenz
takt a neu synchronisiert. Dadurch wird am Ausgang des UND-
Gatters 11 ein verzögertes Signal p mit einer Verzögerungs
zeit von 200 ns erzeugt, wie in Fig. 6F dargestellt. Das
verzögerte Signal p wird der Feinverzögerungsschaltung 61
zugeführt, wo ihm eine Fein-(Teil-)Verzögerungszeit Tpd
aufgeprägt wird, die kleiner ist als ein Zyklus des Refe
renztaktes a, wie in Fig. 6G dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine Impulsübersicht zum Darstellen einer
Arbeits- oder Funktionsweise der Feinverzögerungsschaltung
von Fig. 3. Um die Beschreibung zu vereinfachen, sind in
der Impulsübersicht von Fig. 4 keine Signallaufzeitverzöge
rungen der einzelnen Komponenten der Verzögerungsschaltung
von Fig. 3 berücksichtigt. Wie vorstehend erwähnt, weist
die Feinverzögerungsschaltung 61 die in Serie geschalteten
Feinverzögerungszeitschaltungen 5a, 5b, . . . 5n auf, die von
einander verschiedene Feinverzögerungszeiten erzeugen. Jede
der Feinverzögerungszeitschaltungen 5a-5n weist in Serie
geschaltete Verzögerungselemente 1a-1n auf, z. B. CMOS-
Schaltelemente, um eine Feinverzögerungszeit Tpd zu erzeugen.
Der Verzögerungsweg oder der Durchgangsweg in der Verzöge
rungsschaltung wird durch Steuern des Ausgangssignals des
Flipflops 4 durch digitale Codes t ausgewählt.
Wenn das Ausgangssignal des Flipflops 4 die in Fig. 4C
dargestellte Form aufweist, wählt das Flipflop 4 durch Öff
nen des UND-Gatters 2b den Verzögerungsweg aus. Im Verzöge
rungsweg wird die durch die Verzögerungselemente 1a-1n er
zeugte Verzögerungszeit Tpd zum Eingangssignal A von Fig. 4A
addiert, um ein in Fig. 4B dargestelltes verzögertes Signal
c zu erzeugen. Daher wird das verzögerte Signal F (Fig. 4D)
vom Ausgang der Feinverzögerungszeitschaltung 5a der näch
sten Feinverzögerungszeitschaltung 5b zugeführt. Auf diese
Weise wird die Feinverzögerungszeit Tpd, die kleiner ist als
der Referenztaktzyklus, durch die Feinverzögerungsschaltung
61 zum Eingangssignal addiert.
Typischerweise weisen die Feinverzögerungszeitschaltun
gen 5a-5n eine unterschiedliche Anzahl von Verzögerungs
elementen auf, um voneinander verschiedene Feinverzögerungs
zeiten Tpd zu erzeugen. Um eine längere Verzögerungszeit zu
erzeugen, müssen in der Verzögerungsschaltung 61 eine höhere
Anzahl von Verzögerungselementen vorgesehen sein. Durch Aus
wählen einer oder mehrerer Feinverzögerungszeitschaltungen
kann eine gewünschte Feinverzögerungszeit erzeugt werden,
die kleiner ist als ein Referenztaktzyklus.
Beispielsweise weist die Feinverzögerungszeitschaltung
51 eine Verzögerungszeit auf, die einem halben (1/2) Zyklus
des Referenztaktes a entspricht. Die durch die Verzögerungs
schaltung 5b erzeugte Verzögerungszeit entspricht der halben
Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 5a. Ähnlicherwei
se entspricht die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung
5c der halben Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 5b,
und die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 5d ent
spricht der halben Verzögerungszeit der Verzögerungsschal
tung 5c usw. Daher wird, wenn ein Zyklus des Referenztaktes
a 100 ns und die gewünschte Zeitauflösung 0,1 ns beträgt,
die Feinverzögerungsschaltung 61 aus zehn Feinverzögerungs
zeitschaltungen 5 gebildet, die Verzögerungszeiten von 50
ns, 25 ns, 12,5 ns, 6,3 ns, 3,2 ns, 1,6 ns, 0,8 ns, 0,4 ns,
0,2 ns bzw. 0,1 ns aufweisen.
Die digitalen Codes t zum Steuern der Feinverzögerungs
zeitschaltungen 5a-5n werden durch den Umwandlungsspeicher
31 bereitgestellt. Die digitalen Codes werden durch den Um
wandlungsspeicher 31 durch Lesen digitaler Daten r im Spei
cher 22 der Logikverzögerungsschaltung 20 erzeugt. Im vor
stehend erwähnten Beispiel muß, um die Verzögerungszeit von
202,5 ns zu erzeugen, die Feinverzögerungsschaltung 61 eine
Verzögerungszeit von 2,5 ns für das ankommende Signal erzeu
gen. Daher werden durch die digitalen Codes die Feinverzöge
rungszeitschaltungen 5 für Verzögerungszeiten von 1,6 ns,
0,8 ns bzw. 0,1 ns ausgewählt. Dadurch wird dem in Fig. 5
dargestellten, um 200 ns verzögerten Signal P am Eingang der
Feinverzögerungsschaltung 61 eine Verzögerungszeit von 2,5
ns aufgeprägt, um die gewünschte Verzögerungszeit von 202,5
ns zu erhalten.
In einer in den Fig. 3-6 dargestellten
Verzögerungsschaltung sind die Feinverzögerungszeiten Tpd der
Feinverzögerungszeitschaltung abhängig von der Zeitperiode
des Referenztaktes. Wenn die Zeitperiode des Referenztaktes
zunimmt, muß die Feinverzögerungsschaltung 61, um Verzöge
rungszeiten abzudecken, die kleiner sind als eine Zykluspe
riode des Referenztaktes, die Fähigkeit haben, längere Ver
zögerungszeiten gemäß dem Referenztakt einzustellen. Daher
muß die Anzahl von Verzögerungselementen, z. B. von CMOS-
Schaltelementen, in der Feinverzögerungsschaltung erhöht
werden. Nicht nur durch die erhöhte Anzahl von Komponenten,
sondern auch durch die längere Verzögerungszeit nimmt die
Genauigkeit der Zeitsteuerung und die Zeitauflösung ab. Au
ßerdem muß die Kapazität des Speichers 31 erhöht werden,
weil für die digitalen Codes zum Steuern der Feinverzöge
rungsschaltungen eine größere Bitzahl erforderlich ist.
Wenn die Zeitperiode des Referenztaktes verkürzt wird,
d. h., wenn die Frequenz des Referenztaktes erhöht wird,
nimmt der elektrische Leistungsverbrauch der CMOS-
Schaltelemente, durch die die Verzögerungselemente gebildet
werden, zu. Durch den erhöhten Leistungsverbrauch in der
Verzögerungsschaltung wird außerdem thermisches Rauschen in
einem Signal erzeugt, das diese Schaltung durchläuft. Außer
dem ist eine solche Frequenzerhöhung des Referenztaktes
durch die Arbeitsgeschwindigkeit der Logikverzögerungsschal
tung 20 begrenzt. Darüber hinaus sind, um eine höhere Ar
beitsgeschwindigkeit in der Verzögerungsschaltung zu reali
sieren, teure Schaltungskomponenten erforderlich.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verzögerungsschaltung bereitzustellen, die hochaufgelö
ste und exakte Verzögerungszeiten erzeugen kann, während die
Anzahl von Schaltungskomponenten reduziert ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verzögerungsschaltung bereitzustellen, die in geringe
rem Maße anfällig ist für thermisches Rauschen, das durch
die die Verzögerungsschaltung bildenden Komponenten erzeugt
wird, oder für externes Rauschen, indem die Anzahl der
Schaltungskomponenten vermindert und eine Signalweglänge re
duziert wird.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verzögerungsschaltung bereitzustellen, in der höhere
Referenztaktfrequenzen verwendet werden können, ohne daß der
elektrische Leistungsverbrauch in der Schaltung zunimmt.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine kleinformatige und kostengünstige Verzögerungsschaltung
durch Reduzieren der Anzahl von darin verwendeten Schaltung
komponenten bereitzustellen.
Die erfindungsgemäße Verzögerungsschaltung dient zum
Erzeugen einer Verzögerungszeit, die länger ist als eine Zy
kluszeit eines Referenztaktes, während die Auflösung der
Verzögerungszeit kleiner ist als eine Zykluszeit des Refe
renztaktes. Die erfindungsgemäße Verzögerungsschaltung weist
auf: eine Logikverzögerungsschaltung zum Erzeugen eines
Übertragssignals mit einer Verzögerungszeit, die einem ganz
zahligen Vielfachen einer Zykluszeit eines ihr zugeführten
Referenztaktes entspricht, einen Frequenzteiler zum Unter
setzen einer Frequenz des Referenztaktes, um das der Logik
verzögerungsschaltung zugeführte Taktsignal zu erzeugen, ei
ne Flipflopschaltung, der das Referenztaktsignal zugeführt
wird, um ein ankommendes Signal um eine Zeitperiode des Re
ferenztaktes zu verzögern, eine Zeitsteuerungs- oder Syn
chronisierschaltung zum Empfangen eines Ausgangssignals von
der Flipflopschaltung und zum Erzeugen eines verzögerten Lo
giksignals synchron mit dem Referenztakt, einen Decodierer
zum Empfangen des Übertragssignals von der Logikverzöge
rungsschaltung und zum selektiven Zuführen des Übertrags
signals zur Flipflopschaltung oder zur Synchronisierschal
tung, und eine Feinverzögerungsschaltung zum Addieren einer
Feinverzögerungszeit, die kleiner ist als eine Zykluszeit
des Referenztaktes, zum verzögerten Logiksignal von der Syn
chronisierschaltung.
In der erfindungsgemäßen Verzögerungsschaltung weist
die vorstehend erwähnte Logikverzögerungsschaltung auf: eine
Start/Stop-Steuerungsschaltung, der ein Startsignal, für das
durch die Verzögerungsschaltung eine Verzögerungszeit be
reitgestellt wird, und das Taktsignal vom Frequenzteiler zu
geführt werden, wobei die Start/Stop-Steuerungsschaltung das
Taktsignal synchron mit dem Startsignal erzeugt, einen Spei
cher zum Speichern von die Verzögerungszeit darstellenden
Verzögerungsdaten, und einen Rückwärtszähler zum Zählen der
Anzahl von Impulsen des Taktsignals von der Start/Stop-
Steuerungsschaltung und zum Erzeugen des Übertragssignals,
wenn der Zählwert des Zählers einen durch die Verzögerungs
daten vom Speicher definierten vorgegebenen Wert erreicht
hat.
In der erfindungsgemäßen Verzögerungsschaltung wird die
vorstehend erwähnte Feinverzögerungsschaltung aus mehreren
in Serie geschalteten Feinverzögerungszeitschaltungen bzw.
Kurzzeitverzögerungsschaltungen gebildet, wobei jede Fein
verzögerungszeitschaltung aufweist: einen Durchgangsweg zum
Übertragen eines ankommenden Signals ohne Verzögerung, einen
Verzögerungsweg zum Erzeugen einer Feinverzögerungszeit für
ein ankommendes Signal, wobei der Verzögerungsweg mehrere in
Serie geschaltete Verzögerungselemente aufweist, und eine
Auswahleinrichtung zum Auswählen des Durchgangsweges oder
des Verzögerungsweges basierend auf einem durch die im Spei
cher gespeicherten Verzögerungsdaten erzeugten Auswahlsi
gnal.
Durch die erfindungsgemäße Verzögerungsschaltung werden
hochaufgelöste und exakte Verzögerungszeiten erzeugt, wäh
rend die Anzahl von Schaltungskomponenten, z. B. Verzöge
rungselemente, und die Kapazität des darin verwendeten Spei
chers reduziert werden. Außerdem ist die erfindungsgemäße
Verzögerungsschaltung weniger anfällig für durch die die
Verzögerungsschaltung bildenden Schaltungskomponenten er
zeugtes thermisches Rauschen oder für externes Rauschen,
weil die Anzahl von Schaltungskomponenten und die Signal
weglänge in der Verzögerungsschaltung erheblich reduziert
sind.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Verzögerungsschal
tung, in der aktive Komponenten als Verzögerungselemente
verwendet werden, bei höheren Frequenzen des Referenztaktes
betrieben werden, ohne daß der elektrische Leistungsver
brauch der aktiven Komponenten zunimmt. Durch die verminder
te Anzahl von Schaltungskomponenten und die reduzierte Spei
cherkapazität kann die erfindungsgemäße Verzögerungsschal
tung kleinformatig und kostengünstig hergestellt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen
näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm zum Darstellen einer Struktur
einer erfindungsgemäßen Verzögerungsschaltung;
Fig. 2 eine Impulsübersicht zum Darstellen einer Ar
beits- oder Funktionsweise der erfindungsgemäßen Verzöge
rungsschaltung;
Fig. 3 ein Blockdiagramm zum Darstellen einer Struktur
einer Feinverzögerungsschaltung zum Erzeugen einer Verzöge
rungszeit, die kleiner ist als eine Zeitperiode eines Refe
renztaktes;
Fig. 4 eine Impulsübersicht zum Darstellen einer Ar
beits- oder Funktionsweise der Feinverzögerungsschaltung von
Fig. 3;
Fig. 5 ein Blockdiagramm zum Darstellen einer Struktur
einer Verzögerungsschaltung; und
Fig. 6 eine Impulsübersicht zum Darstellen einer Ar
beits- oder Funktionsweise einer Logikverzögerungsschaltung
in der Verzögerungsschaltung von Fig. 5.
Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachstehend unter Bezug auf die Fig. 1 und 2 erläutert.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist die erfindungsgemäße Ver
zögerungsschaltung auf: eine Logikverzögerungsschaltung 20,
einen Umwandlungsspeicher 30, Flipflopschaltungen 50 und 51,
ein ODER-Gatter 13, ein UND-Gatter 11, eine Feinverzöge
rungsschaltung 60, einen Decodierer 40 und einen Frequenz
teiler 70. Die Struktur und Funktion der Logikverzögerungs
schaltung 20 und der Feinverzögerungsschaltung 60 sind
grundsätzlich der Struktur und Funktion der unter Bezug auf
die Fig. 3-6 erläuterten herkömmlichen Schaltung gleich.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist der Frequenzteiler 70
zwischen dem Referenztakt und der Start/Stop-Steuerungs
schaltung 21 angeordnet. Daher empfängt die Start/Stop-
Steuerungsschaltung 21 ein Referenztaktsignal, das durch den
Frequenzteiler 70 frequenzuntersetzt wurde. Dem Decodierer
40 werden vorgegebene Daten vom Speicher 22 und ein Über
tragssignal vom Abwärtszähler 23 zugeführt. Der Decodierer
40 erzeugt in Abhängigkeit vom durch die vorgegebenen Daten
dargestellten Wert ein Ausgangssignal an einem Ausgangsan
schluß 0 oder 1. Das Ausgangssignal vom Decodierer 40 wird
durch das Flipflop 51 und das UND-Gatter 11 bezüglich des
Referenztaktes zeitlich neu abgeglichen oder synchronisiert.
Das Ausgangssignal des UND-Gatters 11 wird der Feinverzöge
rungsschaltung 60 zugeführt, wo es um eine Feinverzögerungs
zeit verzögert wird, die kleiner ist als die Zeitperiode des
Referenztaktes.
Nachstehend wird die Arbeits- oder Funktionsweise der
erfindungsgemäßen Verzögerungsschaltung unter Bezug auf die
Impulsübersicht von Fig. 2 erläutert. Es wird ein Fall be
schrieben, bei dem eine Verzögerungszeit von 202,5 ns als
letztes Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung von Fig. 1
erzeugt wird. In diesem Beispiel ist außerdem die Frequenz
des Referenztaktes doppelt so hoch wie diejenige des Bei
spiels von Fig. 6, d. h. eine Zyklusperiode beträgt anstatt
100 ns in diesem Beispiel 50 ns. Um die Referenztaktfrequenz
durch den Faktor 2 zu teilen, d. h. eine Taktrate oder -folge
von 100 ns zu erzeugen, wird das Untersetzungsverhältnis N
des Frequenzteilers auf den Wert N = 2 gesetzt.
In diesem Fall arbeitet die Logikverzögerungsschaltung
20 auf die gleiche Weise wie in den Fig. 5 und 6 darge
stellt. In der Logikverzögerungsschaltung 20 wird das in
Fig. 2A dargestellte Startsignal b, das mit dem in Fig. 2B
dargestellten Referenztakt a synchronisiert ist, der
Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 zugeführt. Der untersetzte
Referenztakt c mit einem Intervall von 100 ns (Fig. 2C)
wird außerdem vom Frequenzteiler 70 einem Taktanschluß der
Start/Stop-Steuerungsschaltung 21 zugeführt. Durch das
Startsignal b wird der untersetzte Referenztakt c freigege
ben, so daß dieser die Start/Stop-Steuerungsschaltung 21
durchlaufen kann und das in Fig. 2D dargestellte Taktsignal
d dem Rückwärtszähler 23 zugeführt wird. Daher weist das
Taktsignal d eine Zeitperiode von 100 ns auf.
Der Rückwärtszähler 23 empfängt vorgegebene Daten s vom
Speicher 22 und zählt die durch die vorgegebenen Daten s de
finierte Anzahl von Taktsignalen d. Ähnlich wie im in den
Fig. 5 und 6 dargestellten Beispiel stellen die vorgege
benen Daten s die durch die Verzögerungsschaltung 20 zu er
zeugende letzte Verzögerungszeit von 202,5 ns dar. Basierend
auf den vorgegebenen Daten s erzeugt der Rückwärtszähler 23
ein Übertragssignal e, wenn er die durch die höheren Bits
der vorgegebenen Daten definierte Anzahl von Taktsignalen d
gezählt hat. Im in Fig. 2 dargestellten Beispiel wird, weil
die höheren Bits eine Verzögerungszeit von 200 ns anzeigen,
das Übertragssignal e beim dritten Impuls (200 ns nach dem
Startsignal b) des Taktsignals d erzeugt, wie in Fig. 2E
dargestellt.
Das Übertragssignal e wird dem Decodierer 40 zugeführt,
dessen anderem Anschluß die vorgegebenen Daten s vom Spei
cher 22 zugeführt werden. Der Decodierer 40 bestimmt, ob die
letzte Verzögerungszeit zwischen 200 ns und 250 ns beträgt
(200 ns plus 50 ns, d. h. ein Zyklus des Referenztaktes a)
oder zwischen 200 ns und 300 ns (200 ns plus 100 ns, d. h.
zwei Zyklen des Referenztaktes a). Weil die vorgegebenen Da
ten s vom Speicher 22 die letzte Verzögerungszeit von 202,5
ns anzeigen, erzeugt der Decodierer ein Ausgangssignal g,
das dem ODER-Gatter 13 zugeführt wird, wie in Fig. 2F dar
gestellt. Wenn die Daten vom Speicher 22 eine Verzögerungs
zeit von mehr als 250 ns und weniger als 300 ns darstellen,
erzeugt der Decodierer ein Ausgangssignal f, das dem
Flipflop 50 zugeführt wird. In diesem Fall wird dem Signal f
durch das Flipflop 50 und den ihm zugeführten Referenztakt
eine Verzögerungszeit von einer Zykluszeit des Referenztak
tes a aufgeprägt, um eine Verzögerungszeit von 250 ns zu er
zeugen.
Das Ausgangssignal des ODER-Gatters 13 wird dem
Flipflop 51 zugeführt, dessen Ausgangssignal (Fig. 2G) im
UND-Gatter 11 durch den Referenztakt a zeitlich neu abgegli
chen oder synchronisiert wird. Dadurch wird am Ausgang des
UND-Gatters 11 ein verzögertes Signal i mit der Verzöge
rungszeit von 200 ns erzeugt, wie in Fig. 2H dargestellt.
Das verzögerte Signal i wird der Feinverzögerungsschaltung
61 zugeführt, wo es eine weitere Feinverzögerungszeit Tpd er
hält, die kleiner ist als ein Zyklus des Referenztaktes a
und als letzte Verzögerungszeit j erzeugt wird, wie in Fig.
2I dargestellt.
Die Feinverzögerungszeit Tpd wird durch die Feinverzöge
rungsschaltung 60 auf eine unter Bezug auf die Fig. 3 und
4 beschriebene Weise erzeugt. In diesem Beispiel wird die
Feinverzögerungszeit von 2,5 ns durch die Feinverzögerungs
schaltung 60 zum Signal i vom UND-Gatter 11 addiert. Um die
Verzögerungszeit von 2,5 ns einzustellen, steuern digitale
Codes u vom Umwandlungsspeicher 30 die beispielsweise in
Fig. 3 dargestellten Feinverzögerungszeitschaltungen, die die
Feinverzögerungsschaltung 60 bilden. Die digitalen Codes u
werden durch Lesen der digitalen Daten r im Speicher 22 und
Umwandeln der digitalen Daten r durch den Umwandlungsspei
cher 30 erzeugt. Daher werden Feinverzögerungszeitschaltun
gen zum Erzeugen von Verzögerungszeiten von 1,6 ns, 0,8 ns
und 0,1 ns ausgewählt, um die Feinverzögerungszeit von 2,5
ns in der Feinverzögerungsschaltung 60 zu erzeugen, wodurch
der in Fig. 2I dargestellte Takt j mit einer Verzögerungs
zeit von 202,5 ns erhalten wird.
Die Arbeits- oder Funktionsweise der Feinverzögerungs
schaltung 60 ist grundsätzlich die gleiche wie unter Bezug
auf Fig. 3 und 4 beschrieben. Im Beipiel der Fig. 1 und
2 beträgt die Zeitperiode des Referenztaktes a jedoch 50 ns
und ist damit halb so groß wie im Fig. 6 dargestellten Bei
spiel. Daher muß die Feinverzögerungszeitschaltung 5a (Fig.
3) mit der größten Feinverzögerungszeit eine Feinverzöge
rungszeit von 25 ns aufweisen, was der Hälfte (1/2) eines
Zyklus des Referenztaktes a entspricht. Die Feinverzöge
rungszeitschaltung 5b weist eine Verzögerungszeit auf, die
der Hälfte der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 5a
entspricht, die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung
5c entspricht der Hälfte der Verzögerungszeit der Verzöge
rungsschaltung 5b, usw. Daher wird, wenn die gewünschte
Zeitauflösung 0,1 ns beträgt, die Feinverzögerungsschaltung
61 aus neun Feinverzögerungszeitschaltungen 5 mit Verzöge
rungszeiten von 25 ns, 12,5 ns, 6,3 ns, 3,2 ns, 1,6 ns, 0,8
ns, 0,4 ns, 0,2 ns bzw. 0,1 ns gebildet.
D. h., daß die Anzahl der in der Feinverzögerungsschal
tung 60 erforderlichen Verzögerungselemente auf die Hälfte
des in der Feinverzögerungsschaltung 61 von Fig. 3 erfor
derlichen Wertes reduziert ist, weil die Verzögerungszeit
von 50 ns nicht mehr erforderlich ist. Daher werden, wenn
vorausgesetzt wird, daß jedes Verzögerungselement (z. B. ein
CMOS-Schaltelement) eine Verzögerungszeit von 0,1 ns auf
weist, 500 Verzögerungselemente (CMOS-Schaltelemente) elimi
niert. Außerdem werden aufgrund der verminderten Anzahl von
Verzögerungselementen, z. B. 500 Verzögerungselemente, wie
vorstehend erwähnt, die Datenbits vom Umwandlungsspeicher
zum Steuern der Feinverzögerungsschaltung 60 entsprechend
reduziert.
Bei der vorliegenden Erfindung sind zusätzliche Kompo
nenten erforderlich, z. B. der Frequenzteiler 70, der Deco
dieren 40, das Flipflop 51 und das ODER-Gatter 13. Hinsicht
lich der erheblichen Reduzierung der Anzahl von Verzöge
rungselementen, die typischerweise in der gesamten Verzöge
rungsschaltung durch CMOS-Schaltelemente gebildet werden,
ist eine solche Erweiterung der Komponenten jedoch vernach
lässigbar.
Vorstehend wurde die vorliegende Erfindung bezüglich
eines Falls beschrieben, bei dem die Frequenz des Referenz
taktes um den Faktor zwei erhöht ist, d. h. daß die Periode
auf die Hälfte des im herkömmlichen Beispiel vorgesehenen
Wertes reduziert ist. Eine ähnliche Ausführungsform kann je
doch auch erhalten werden, wenn die Frequenz des Referenz
taktes um den Faktor N erhöht wird, d. h., daß die Periode um
den Faktor 1/N vermindert wird. In einem solchen Fall werden
ähnliche Ergebnisse erhalten, indem in der in Fig. 1 darge
stellten Schaltung im Frequenzteiler 70 ein Untersetzungs
verhältnis 1/N eingestellt wird, im Decodierer 40 N Ausgänge
vorgesehen sind und N Flipflops in Serie geschaltet werden.
Dadurch wird die Anzahl von Verzögerungselementen, z. B. von
CMOS-Schaltelementen, in der Verzögerungsschaltung um den
Faktor 1/N weiter reduziert, weil die durch die Feinverzöge
rungsschaltung erforderliche (Teil-)Verzögerungszeit um den
Faktor 1/N reduziert wird.
Aus Gründen der Erläuterung wurde die vorstehende Aus
führungsform für einen Fall beschrieben, bei dem der Taktzy
klus relativ lang ist, z. B. 100 ns beträgt. In einer realen
Verzögerungsschaltung können jedoch höhere Taktraten, z. B.
Zeitperioden von einigen wenigen Nanosekunden, und eine hö
here Auflösung der Feinverzögerungszeit, z. B. in der Größen
ordnung von einigen Picosekunden, verwendet werden. Die vor
liegende Erfindung ist unter Verwendung von auf dem Markt
erhältlichen Halbleiterbausteinen für einen Hochgeschwindig
keitsbetrieb geeignet.
Wie vorstehend beschrieben, wird in der erfindungsgemä
ßen Verzögerungsschaltung ein Referenztakt mit einem N-mal
höheren Referenztakt verwendet, d. h. mit einer Periode, die
um den Faktor 1/N geringer ist als im entsprechenden her
kömmlichen Beispiel. Der Referenztakt wird durch N geteilt,
so daß die Logikverzögerungsschaltung mit einer Taktrate
oder -folge betrieben werden kann, die um den Faktor 1/N
niedriger ist als der Referenztakt. Weil die Referenztaktpe
riode um den Faktor 1/N reduziert ist, wird der Feinverzöge
rungszeitbereich entsprechend um den Faktor 1/N reduziert.
Wie vorstehend beschrieben, werden durch die erfin
dungsgemäße Verzögerungsschaltung hochaufgelöste und exakte
Verzögerungszeiten erzeugt, während die Anzahl von Schal
tungskomponenten, z. B. von Verzögerungselementen, und die
darin verwendete Speicherkapazität reduziert werden. Außer
dem ist die erfindungsgemäße Verzögerungsschaltung weniger
anfällig für durch die die Verzögerungsschaltung bildenden
Schaltungskomponenten erzeugtes thermisches Rauschen oder
für externes Rauschen, weil die Anzahl von Schaltungskompo
nenten und die Signalweglänge in der Verzögerungsschaltung
erheblich reduziert sind.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Verzögerungsschal
tung, in der aktive Komponenten als Verzögerungselemente
verwendet werden, mit einer höheren Referenztaktfrequenz be
trieben werden, ohne daß der elektrische Leistungsverbrauch
durch die aktiven Komponenten zunimmt. Aufgrund der Vermin
derung der Anzahl von Schaltungskomponenten und der Spei
cherkapazität kann die erfindungsgemäße Verzögerungsschal
tung kleinformatig und kostengünstig hergestellt werden.
Claims (8)
1. Verzögerungsschaltung zum Erzeugen einer Verzögerungs
zeit, die länger ist als eine Zykluszeit eines Refe
renztaktes, während die Auflösung der Verzögerungszeit
kleiner ist als eine Zykluszeit des Referenztaktes,
mit:
einer Logikverzögerungsschaltung zum Erzeugen ei nes Übertragssignals mit einer Verzögerungszeit, die einem ganzzahligen Vielfachen einer Zykluszeit eines ihr zugeführten Referenztaktes entspricht;
einem Frequenzteiler zum Untersetzen einer Fre quenz des Referenztaktes, um das der Logikverzögerungs schaltung zugeführte Taktsignal zu erzeugen;
einer Flipflopschaltung, der der Referenztakt zu geführt wird, um ein ankommendes Signal um eine Zeitpe riode des Referenztaktes zu verzögern;
einer Synchronisierschaltung zum Empfangen eines Ausgangssignals von der Flipflopschaltung und zum Er zeugen eines verzögerten Logiksignals synchron mit dem Referenztakt;
einem Decodierer zum Empfangen des Übertrags signals von der Logikverzögerungsschaltung und zum se lektiven Zuführen des Übertragssignals zur Flipflop schaltung oder zur Synchronisierschaltung; und
einer Feinverzögerungsschaltung zum Addieren einer Feinverzögerungszeit, die kleiner ist als eine Zyklus zeit des Referenztaktes, zum verzögerten Logiksignal von der Synchronisierschaltung.
einer Logikverzögerungsschaltung zum Erzeugen ei nes Übertragssignals mit einer Verzögerungszeit, die einem ganzzahligen Vielfachen einer Zykluszeit eines ihr zugeführten Referenztaktes entspricht;
einem Frequenzteiler zum Untersetzen einer Fre quenz des Referenztaktes, um das der Logikverzögerungs schaltung zugeführte Taktsignal zu erzeugen;
einer Flipflopschaltung, der der Referenztakt zu geführt wird, um ein ankommendes Signal um eine Zeitpe riode des Referenztaktes zu verzögern;
einer Synchronisierschaltung zum Empfangen eines Ausgangssignals von der Flipflopschaltung und zum Er zeugen eines verzögerten Logiksignals synchron mit dem Referenztakt;
einem Decodierer zum Empfangen des Übertrags signals von der Logikverzögerungsschaltung und zum se lektiven Zuführen des Übertragssignals zur Flipflop schaltung oder zur Synchronisierschaltung; und
einer Feinverzögerungsschaltung zum Addieren einer Feinverzögerungszeit, die kleiner ist als eine Zyklus zeit des Referenztaktes, zum verzögerten Logiksignal von der Synchronisierschaltung.
2. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 1, wobei die Logik
verzögerungsschaltung aufweist:
eine Start/Stop-Steuerungsschaltung, der ein Startsignal, für das durch die Verzögerungsschaltung die Verzögerungszeit bereitgestellt wird, und das Takt signal vom Frequenzteiler zugeführt wird, wobei die Start/Stop-Steuerungsschaltung das Taktsignal synchron mit dem Startsignal erzeugt;
einen Speicher zum Speichern von die Verzögerungs zeit darstellenden Verzögerungsdaten; und
einen Rückwärtszähler zum Zählen der Anzahl von Impulsen des Taktsignals von der Start/Stop-Steuerungs schaltung und zum Erzeugen des Übertragssignals, wenn der Zählwert des Zählers einen durch die Verzögerungs daten vom Speicher definierten vorgegebenen Wert er reicht.
eine Start/Stop-Steuerungsschaltung, der ein Startsignal, für das durch die Verzögerungsschaltung die Verzögerungszeit bereitgestellt wird, und das Takt signal vom Frequenzteiler zugeführt wird, wobei die Start/Stop-Steuerungsschaltung das Taktsignal synchron mit dem Startsignal erzeugt;
einen Speicher zum Speichern von die Verzögerungs zeit darstellenden Verzögerungsdaten; und
einen Rückwärtszähler zum Zählen der Anzahl von Impulsen des Taktsignals von der Start/Stop-Steuerungs schaltung und zum Erzeugen des Übertragssignals, wenn der Zählwert des Zählers einen durch die Verzögerungs daten vom Speicher definierten vorgegebenen Wert er reicht.
3. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die
Feinverzögerungsschaltung aus mehreren in Serie ge
schalteten Feinverzögerungszeitsschaltungen gebildet
wird, wobei jede Feinverzögerungszeitsschaltung auf
weist:
einen Durchgangsweg zum Übertragen eines ankommen den Signals ohne Verzögerung;
einen Verzögerungsweg zum Bereitstellen einer Feinverzögerungszeit für ein ankommendes Signal, wobei der Verzögerungsweg mehrere in Serie geschaltete Verzö gerungselemente aufweist; und
eine Auswahleinrichtung zum Auswählen des Durch gangsweges oder des Verzögerungsweges basierend auf ei nem durch die im Speicher gespeicherten Verzögerungsda ten erzeugten Auswahlsignal.
einen Durchgangsweg zum Übertragen eines ankommen den Signals ohne Verzögerung;
einen Verzögerungsweg zum Bereitstellen einer Feinverzögerungszeit für ein ankommendes Signal, wobei der Verzögerungsweg mehrere in Serie geschaltete Verzö gerungselemente aufweist; und
eine Auswahleinrichtung zum Auswählen des Durch gangsweges oder des Verzögerungsweges basierend auf ei nem durch die im Speicher gespeicherten Verzögerungsda ten erzeugten Auswahlsignal.
4. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 3, wobei jedes der
Verzögerungselemente ein CMOS-Schaltelement mit einer
kleinen Signallaufzeitverzögerung ist.
5. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 3 oder 4, wobei das
Auswahlsignal für die Feinverzögerungsschaltung durch
einen in der Verzögerungsschaltung angeordneten Umwand
lungsspeicher durch Umwandeln der Verzögerungsdaten vom
Speicher in digitale Codes erzeugt wird.
6. Verzögerungsschaltung nach Anspruch 5, wobei die im
Speicher gespeicherten Verzögerungsdaten die durch die
Verzögerungsschaltung zu erzeugende Verzögerungszeit
darstellen.
7. Verzögerungsschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
der Frequenzteiler eine Frequenz des
Referenztaktes durch einen Faktor N teilt, um das Taktsignal
zu erzeugen, dessen Frequenz der 1/N-fachen Frequenz
des Referenztaktes entspricht, um der Logikverzöge
rungsschaltung eine Taktzeitperiode zuzuführen, die N-
mal länger ist als die Zykluszeit des Referenztaktes; ferner mit
N in Serie geschalteten Flipflopschaltungen, denen
jeweils das Referenztaktsignal zugeführt wird, um ein
ankommendes Signal um eine Zykluszeit des Referenztak
tes zu verzögern; wobei
die Synchronisierschaltung das
Ausgangssignal von der letzten Stufe der Flipflop
schaltungen empfängt; und wobei
der Decodierer
das Übertragssignal selektiv zu den Flipflop
schaltungen oder zur Synchronisierschaltung zuführt.
8. Verzögerungsschaltung zum Erzeugen einer Verzögerungszeit basierend auf in
einem Speicher gespeicherten Verzögerungsdaten mit:
einem Frequenzteiler zum Teilen der Frequenz eines Referenztaktes, um ein Taktsignal zu erzeugen;
einer Grobverzögerungsschaltung, der das Taktsignal von dem Frequenzteiler zugeführt wird, zum Erzeugen eines Signals mit grober Verzögerung mit einer Verzögerungszeit, die einem ganzen Vielfachen einer Zykluszeit des ihr zugeführten Taktsignals entspricht;
mehreren in Serie geschalteten Flip-Flop-Schaltungen, denen jeweils das Referenztaktsignal zugeführt wird, wobei jede Flip-Flop-Schaltung ein ankommendes Signal um eine Zykluszeit des Referenztaktes verzögert;
einer Einrichtung zum selektiven Zuführen des Signals mit grober Verzögerung von der Grobverzögerungsschaltung zu einer der Flip-Flop-Schaltungen basierend auf den Verzögerungsdaten; und
einer Feinverzögerungsschaltung zum Addieren einer Feinverzögerungszeit, die kleiner ist als eine Zykluszeit des Referenztaktes, zu einem Ausgangssignal von der einen Flip-Flop-Schaltung.
einem Frequenzteiler zum Teilen der Frequenz eines Referenztaktes, um ein Taktsignal zu erzeugen;
einer Grobverzögerungsschaltung, der das Taktsignal von dem Frequenzteiler zugeführt wird, zum Erzeugen eines Signals mit grober Verzögerung mit einer Verzögerungszeit, die einem ganzen Vielfachen einer Zykluszeit des ihr zugeführten Taktsignals entspricht;
mehreren in Serie geschalteten Flip-Flop-Schaltungen, denen jeweils das Referenztaktsignal zugeführt wird, wobei jede Flip-Flop-Schaltung ein ankommendes Signal um eine Zykluszeit des Referenztaktes verzögert;
einer Einrichtung zum selektiven Zuführen des Signals mit grober Verzögerung von der Grobverzögerungsschaltung zu einer der Flip-Flop-Schaltungen basierend auf den Verzögerungsdaten; und
einer Feinverzögerungsschaltung zum Addieren einer Feinverzögerungszeit, die kleiner ist als eine Zykluszeit des Referenztaktes, zu einem Ausgangssignal von der einen Flip-Flop-Schaltung.
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