DE19811688C1 - Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz - Google Patents
Fahrzeugsitz, insbesondere KraftfahrzeugsitzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen längseinstellbaren Fahrzeugsitz, insbesondere
Kraftfahrzeugsitz, mit einer ersten automatischen Höheneinstellvorrichtung für
seine Kopfstütze, wobei diese Höheneinstellvorrichtung die Kopfstütze in
Abhängigkeit von dem Längseinstellweg des Sitzes derart einstellt, daß in der
vordersten Sitzeinstellposition die Kopfstütze ihre tiefste und in der hintersten
Sitzeinstellposition ihre höchste Lage einnimmt.
Ein dahingehend gattungsgemäßer Fahrzeugsitz ist durch die DE 195 13 705
A1 bekannt. Diese bekannte Lösung geht von der Überlegung aus, daß ein
Sitzbenutzer die Längseinstellung des Sitzes entsprechend seiner Größe wählt,
d. h. daß ein kleiner Sitzbenutzer den Sitz in eine relativ weit vorne liegende
Einstellposition und ein großer Sitzbenutzer in eine relativ weit hinten liegende
Einstellposition einstellen wird. Da eine zutreffende Höheneinstellung der
Kopfstütze maßgebend von der Größe des Sitzbenutzers abhängt, läßt sich eine
automatische Höheneinstellung in Abhängigkeit von dem Sitzlängseinstellweg
ausführen. Bei einer Verschiebung des Sitzes nach hinten wird so die Kopf
stütze nach oben automatisch bewegt und umgekehrt.
In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß die dahingehende automatische
Einstellmöglichkeit nicht genügt, um von der Norm abweichenden Personen
perzentile eine optimale Kopfstützeneinstellung zu ermöglichen.
Ausgehend
von dem vorbezeichneten Stand der Technik liegt daher der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, zusätzlich zu der automatischen Höheneinstellvorrichtung
überlagerte Einstellmöglichkeiten für die Kopfstütze für von der Norm abwei
chende Personenperzentile zu schaffen, wobei die überlagerte
Einstellung sinnvoll mit der angesprochenen bekannten automatischen Kopf
stützenvoreinstellung zusammenwirken soll. Eine dahingehende Aufgabe löst
ein längseinstellbarer Fahrzeugsitz mit den Merkmalen des Anspruches 1.
Dadurch, daß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 eine zweite
Höheneinstellvorrichtung mit der ersten derart zusammenwirkt, daß bei einer
manuellen Änderung der durch die erste Höheneinstellvorrichtung automatisch
vorgegebenen Höheneinstellung der Kopfstütze diese entlang von vorgegebe
nen Höhenbahnen eine zur automatischen Höheneinstellung überlagerte eigen
ständige Einstellbewegung erfährt, ist eine erweiterte Höheneinstellmöglichkeit
für die Kopfstütze im oben skizzierten Sinne möglich.
Bei dem erfindungsgemäßen längseinstellbaren Fahrzeugsitz besteht eine
Vielzahl prinzipieller Möglichkeiten der Interaktion zwischen dem automati
schen Kopfstützenvoreinstellsystem in Form der ersten Höheneinstellvor
richtung und der zweiten Höheneinstellvorrichtung für die Kopfstütze, wobei
der Sitzbenutzer nach dem Einstellen der Längsposition des Sitzes zusätzlich
zu der damit verbundenen voreingestellten Kopfstützenhöheneinstellung durch
manuelles Nachobenziehen der Kopfstütze diese in eine ihm aus Sicherheits
gründen angepaßte Stellung bringt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen längseinstellbaren
Fahrzeugsitzes sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden wird der erfindungsgemäße Fahrzeugsitz anhand eines Ausfüh
rungsbeispiels nach der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die
Fig. 1 und 2 prinzipielle Möglichkeiten der Interaktion zwischen
der ersten automatischen Höheneinstellvorrichtung
und der zweiten Höheneinstellvorrichtung der Kopf
stütze;
Fig. 3 und 4 in Vorderansicht bzw. in Seitenansicht die wesentli
chen mechanischen Bestandteile der beiden Höhen
einstellvorrichtungen;
Fig. 5 und 6 in Vorderansicht bzw. in Draufsicht die wesentli
chen mechanischen Bauteile der zweiten, insbeson
dere manuellen Höheneinstellvorrichtung;
Fig. 7 in der Art einer Zusammenbauzeichnung per
spektivisch eine weitere Ausführungsform der Hö
heneinstellvorrichtungen.
Der längseinstellbare Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz 10, ist mit
einer ersten, als Ganzes mit 12 bezeichneten automatischen Höheneinstellvor
richtung für seine Kopfstütze 14 versehen. Diese erste Höheneinstellvorrichtung
12 stellt die Kopfstütze 14 in Abhängigkeit von dem Längseinstellweg 16 (vgl.
Fig. 1 und 2) des Sitzes 10 derart ein, daß in der vordersten Sitzeinstellposition
Xo die Kopfstütze 14 ihre tiefste und in der hintersten Sitzeinstellposition Xmax
ihre höchste Lage einnimmt.
Eine als Ganzes mit 18 bezeichnete zweite Höheneinstellvorrichtung wirkt mit
der ersten derart zusammen, daß bei einer manuellen Änderung der durch die
erste Höheneinstellvorrichtung 12 automatisch vorgegebenen Höheneinstellung
20 der Kopfstütze 14 diese entlang von vorgegebenen Höhenbahnen (1 bis 4
und I bis IV) eine zur automatischen Höheneinstellung 20 überlagerte eigen
ständige Einstellbewegung (vgl. Fig. 1 und 2) erfährt.
Im folgenden werden nun anhand der Fig. 1 und 2 die verschiedenen prinzi
piellen Möglichkeiten der bereits angesprochenen Interaktion zwischen den
beiden Höheneinstellvorrichtungen näher angegeben.
Die Fig. 1 und 2 zeigen zunächst den Niveauverlauf oder die Höheneinstellung
20 der automatischen Kopfstützenvoreinstellung über den Weg der Sitzlängs
einstellung, also über den Längseinstellweg 16. In der vordersten Position Xo
des Sitzlängseinstellweges 16 ist dabei die Kopfstütze auf ihrer untersten Stel
lung gegenüber dem sonstigen Sitz und an der mit xmax angegebenen Stelle
nimmt sie ihre höchste Stellung zmax ein. Die Fig. 1 gibt dabei grundsätzlich
die Einstellsituation bei einer Sitzlängseinstellung nach hinten und die Fig. 2
nach vorne wieder. Die in der Fig. 1 mit einem Kreis bezeichnete Position gibt
die jeweilige fiktive Position der Kopfstütze 14 an.
Die in den Fig. 1 und 2 mit 1 und I bezeichneten Rückstellpositionen zeigen als
prinzipielle Möglichkeit eine sog. Resetfunktion, d. h. die um den Weg Δz
ausgezogene Kopfstütze 14 wird von der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18
bei Δz = const und beispielsweise gekoppelt an die Auslösung der Sitzschiene
oder durch manuelles Entriegeln auf Δz = 0 heruntergefahren.
Wie des weiteren die Fig. 1 und 2 zeigen, ist dort mit 3 bzw. III ein Kopfstüt
zenverlauf über den Längseinstellweg 16 aufgezeigt, bei dem Δz const ist, der
die um einen Betrag Δz manuell ausgezogene Kopfstütze 14 bei sich verän
derndem Sitzlängseinstellweg 16 auf einem konstant vorgebbaren Höhenab
stand Δz beläßt. Ein einmal eingestellter manueller Ausfahrweg durch den
Sitzbenutzer würde mithin bei dieser Art des Zusammenwirkens zwischen den
beiden Höheneinstellvorrichtungen 12 und 18 konstant bleiben. Vergleichbar
der bereits angesprochenen Resetfunktion betreffend die Bahnverläufe der Kopf
stütze 14, die mit 1 und I bezeichnet ist, ist eine vergleichbare Resetfunktion IV
an der angegebenen Stelle Xo möglich.
Die mit 2 bzw. II angegebenen Kopfstützenniveauverläufe werden dadurch
erreicht, daß die zweite manuelle Höheneinstellvorrichtung 18 die manuell
ausgezogene Kopfstütze 14 bei sich änderndem Sitzlängseinstellweg 16 parallel
zur Sitzverschieberichtung bewegt. Bei der in Fig. 1 gezeigten Rückstellbewe
gung des Fahrzeugsitzes 10 entlang dieser Parallelachse 2 kehrt die Kopfstütze
14 auf den durch die erste Höheneinstellvorrichtung 12 vorgegebenen Höhen
verlauf 20 zurück. Bei der Nachvornebewegung des Sitzes wird, wie dies die
Fig. 2 zeigt, die Parallelachse II gleichfalls beibehalten, was jedoch zu einer
Vergrößerung des Abstandes Δz zwischen der Kopfstütze 14 und der eigentlich
automatisch eingestellten Kopfstützenhöhe an der Stelle Xo führt. Für den
Kurvenverlauf 2 gilt mithin die Funktion z(x) = const für x < xi und Δz = 0 für
x < xi; für den Kurvenverlauf II gilt z(x) = const für x < xo. Es besteht die
Möglichkeit, vom Kurvenverlauf II und III eine Resetfunktion bis auf Δz = 0
auszulösen. Im übrigen gilt für den Kurvenverlauf 3 Δz = const und für den
Kurvenverlauf III Δz = const für x < xo. xo entspricht der untersten Stellung der
Kopfstütze, jedoch nicht unbedingt der untersten Gebrauchsstellung.
Der Bewegungsablauf für die Kopfstütze 14 gemäß 4 besteht zunächst aus
einem ersten Bewegungsabschnitt, wobei die zweite Höheneinstellvorrichtung
18 die manuell ausgezogene Kopfstütze 14 bei sich änderndem Sitzlängsein
stellweg 16 auf einem konstant einstellbaren Höhenabstand zu dem durch die
erste Höheneinstellvorrichtung 12 vorgebbaren Höhenverlauf hält. In einem
weiteren zweiten Bewegungsabschnitt bei weiter sich änderndem Längs
einstellweg 16 verfährt die Kopfstütze 14 parallel zur Sitzverschieberichtung,
also entlang der Ausrichtung des Längseinstellweges 16 des jeweiligen Fahr
zeuges. Hierbei gilt für den Kurvenverlauf 4 Δz = const für x < xk und z(x) =
zmax für x < xk.
Anhand der Fig. 1 und 2 sind mithin die prinzipiellen Möglichkeiten der Inter
aktion zwischen den beiden Höheneinstellvorrichtungen 12 und 18 aufgezeigt.
Bei einem Fahrzeugsitz 10 ist vorzugsweise immer nur eine Interaktionsmög
lichkeit realisiert; es ist jedoch auch möglich, bei nur einem Fahrzeugsitz
mehrere vorwählbare Überlagerungsbewegungen und Kombinationen für die
Kopfstütze 14 zu verwirklichen.
Die erste und die zweite Höheneinstellvorrichtung 12, 18 können elektrische,
pneumatische und/oder mechanische Einstellmittel aufweisen, die zur Umset
zung des Längseinstellweges 16 in einer zuordenbaren Höheneinstellung für
die Kopfstütze 14 dienen. Des weiteren können nicht näher dargestellte Sen
soren und Steuer- sowie Regelungseinheiten vorhanden sein, die die aktuelle
Höhenposition der Kopfstütze 14 entsprechend erfassen und auswerten können.
Bei der Ausführungsform eines Fahrzeugsitzes gemäß den Fig. 3 bis 6 werden
mechanische Einstellmittel 22 sowohl für die erste als auch für die zweite
Höheneinstellvorrichtung 12, 18 eingesetzt. Insbesondere dienen hierbei um
Umlenkrollen 44 geführte Seilzüge 26, die mit Federkraftspeichern 28, 28' in
Form von Zugfedern zusammenwirken.
Rein mechanische Mittel 22 zur Umsetzung einer Längseinstellung des Sitzes
10 in eine Höheneinstellung der Kopfstütze 14 sind nicht nur aus Kostengrün
den vorteilhaft, sondern auch medizinisch unbedenklich. Da in der Regel der
Längseinstellungsbereich eines Sitzes 10 wesentlich größer ist als der Höhen
einstellungsbereich einer Kopfstütze 14, weisen die mechanischen Mittel 22
der ersten automatischen Höheneinstellvorrichtung 12 vorzugsweise ein nicht
näher dargestelltes Übersetzungsgetriebe auf, dessen Übersetzung gleich dem
Verhältnis des Höheneinstellbereiches der Kopfstütze 14 zum Längseinstellbe
reich des Sitzes 10 gewählt ist. Es lassen sich aber auch nichtlineare Abhängig
keiten realisieren.
Sofern für die Längseinstellung des Sitzes 10 ein Elektromotor zur Verfügung
steht, kann man beispielsweise über eine biegsame Welle od. dgl. die erste
Höheneinstellvorrichtung 12 der Kopfstütze 14 mit demselben Motor antreiben,
wobei die in der Regel vorhandenen unterschiedlichen Einstellwege durch eine
geeignete Übersetzung aufeinander abzustimmen sind.
Da die praktische Realisierung der ersten Höheneinstellvorrichtung 12 durch den
Stand der Technik bekannt ist, wird an dieser Stelle,
um Wiederholungen zu vermeiden, hierauf nur noch insofern eingegangen, als
das Zusammenwirken mit der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18 angespro
chen ist.
Die Bewegung des Sitzes 10 wird mit Hilfe eines bereits angesprochenen
Seilrollensystems 44,26 auf ein Hebegestell 30 und die daran angebrachten
beiden Mitnehmer 32 übertragen, die Hohl-Längsrohre ausbilden. Bei dieser
technischen Anordnung der ersten Höheneinstellvorrichtung 12 ist ein Ende des
Seiles 22 des Bowdenzuges 34 über eine Öse 36 am beweglichen Schienen
oberteil 35 des Sitzes 10 befestigt. Das angesprochene Seilende wird zunächst
über eine erste Rolle 40 geführt (vgl. Fig. 4), die genau wie eine Bowdenzug
halterung am unteren feststehenden Teil 42 der Schiene befestigt ist. Zwei
weitere Rollen 44 befinden sich zum einen am Lehnengestell 46 zwischen den
beiden Befestigungsflanschen 48 und zentrisch angeordnet am oberen Rand des
Hebegestelles 30. Über diese Rolle wird das Seil 26 in gleicher Reihenfolge
geführt und endet an dem Gestell 46, an dem es durch eine Seilklemme 50
fixiert ist. Derart entsteht eine Art Flaschenzug, der das Heben und Senken des
Hebegestelles 30 entgegen der Federwirkung der beiden unteren an ihm ange
brachten beiden Zugfedern 28' ermöglicht.
Wenn der Sitz 10 vom Sitzbenutzer nach vorn eingestellt wird, verkürzt sich
mithin der Abstand zwischen der Rolle am unteren Schienenteil und der Seil
befestigung über die Öse 36, so daß am Flaschenzug eine längere Strecke an
Seil 26 zur Verfügung steht und das Hebegestell 30 von den zwei Schrau
benfedern 28 nach unten gezogen wird, wobei die Kopfstütze 14 nach vorn
entlang der Linie 20 in den Fig. 1 und 2 verfährt und mithin sich in ihre maxi
mal eingezogene Position zurückverstellt. Entsprechend in umgekehrter Rich
tung verläuft ein Einstellvorgang, sofern der Sitz 10 von einer vorderen in eine
hintere Position zurückverfahren wird. Durch den Zug der am Hebegestell 30
angreifenden Zugfedern 28' wird das Vorverstellen des Sitzes 10 unterstützt
und die Rückverstellung des Sitzes 10 gebremst, was kinematisch einen Vorteil
darstellt.
Wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, ist die Kopfstütze 14 an einem U-förmigen
Haltebügel 52 angeordnet, wobei mindestens eine der beiden Längsstäbe 54
des Haltebügels 52 mit einer in Längsrichtung verlaufenden Rastenanordnung
56 mit kerbenartigen Rastausnehmungen 58 versehen ist, in die eine Rastnase
60 einer Auslösevorrichtung 62 der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18 ein
greift.
Wie insbesondere die Fig. 5 und 6 zeigen, ist die Rastnase 60 Teil eines sog.
Verschiebetellers 64, der unter der Einwirkung eines Kraftspeichers in Form
einer Druckfeder 66 die Rastnase 60 zwar für das manuelle Ausziehen der
Kopfstütze 14 freigibt, in der anderen gegenüberliegenden Verfahrrichtung
diese Rastnase 60 jedoch in der Verriegelungsstellung, wie sie in den Fig. 5 und
6 gezeigt ist, hält. Wie insbesondere die Fig. 5 zeigt, weist die Rastnase 60 nach
unten hin eine Abschrägung 68 auf, die das manuelle Ausziehen der Kopfstütze
14 von Hand erlaubt, jedoch in der anderen Richtung, also beim Zurückfahren
oder Einziehen der Kopfstütze, eine wirksame Verriegelung bildet.
Die dahingehend wirksame Verriegelungsstellung kann durch Betätigen der
Auslösevorrichtung 62 gelöst werden. Durch Ziehen am entsprechenden Seil
zug 26' läßt sich das Hebelgestänge 70 der Auslösevorrichtung 62 in dem
Sinne betätigen, daß der Verschiebeteller 64 in Blickrichtung auf die Fig. 5 und
6 gesehen von seiner dort gezeigten linken Position entgegen der Wirkung der
Druckfeder 66 in seine rechte nicht dargestellte Auslöseposition verfährt, wobei
die Rastnase 60, die mit dem Verschiebeteller 64 verbunden ist, außer Eingriff
mit der jeweils zugeordneten Rastausnehmung 58 der Rastenanordnung 56
gerät. Der Verschiebeteller 64 ist in horizontaler Richtung in einer Schlitz
führung 72 eines muffenartigen Aufnahmekörpers 74 geführt, der mit einem
nach oben vorstehenden Anschlagflansch 76 des Verschiebetellers 64 zusam
menwirkt. Dabei greift die Druckfeder 66 mit ihrem einen freien Ende an dem
Anschlagflansch 76 an und mit ihrem anderen freien Ende über eine Ausneh
mung im Aufnahmekörper 74 an diesem an.
Unter der Einwirkung des Kraftspeichers 28 innerhalb der rohrförmigen Mitneh
mer 32 ist es dann möglich nach Betätigen der Auslösevorrichtung 62 und
mithin unter der Freigabe der Rastnase 60, daß die Kopfstütze 14 eine Rück
stellbewegung nach unten erfährt, die vorzugsweise über eine Begrenzungs
vorrichtung, beispielsweise in Form eines Anschlages 80, den vorgegebenen
Höhenverlauf mittels der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18 einhält. Hierfür
sind die Längsstäbe 54 in den hohlzylindrischen Mitnehmerlängsstäben 32
längsverfahrbar geführt und die Zugfeder 78 als weiterer Kraftspeicher holt die
Kopfstütze 14 in die vorgegebene Höheneinstellposition bis zum Auftreffen auf
den Anschlag 80 bei Betätigen der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18 zu
rück. In Abhängigkeit von der Anschlagbegrenzung und der Anbindung des
Seiles 26 lassen sich somit ohne weiteres die Höhenverläufe 1, 2 und 3 errei
chen sowie I, II und III. Beim Kurvenverlauf 4 kann eine verstellbare Anschlag
begrenzung vorgesehen sein.
Des weiteren ist es auch möglich, über Gewindespindeln, Elektromotoren,
pneumatische oder hydraulische Stellzylinder die Überlagerung der Einstell
vorgänge von erster und zweiter Höheneinstellvorrichtung 12 bzw. 18 zu
erreichen. In Abhängigkeit von den jeweils vorgesehenen Einstellmitteln sind
auch andere Kurvenverläufe für die Höheneinstellung der Kopfstütze 14 mög
lich.
Im folgenden wird anhand der Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der beiden
Höheneinstellvorrichtungen 12, 18 näher erläutert. Dabei werden diejenigen
Bauteile, die den vorstehend bezeichneten Bauteilen funktionsmäßig entspre
chen, mit denselben Bezugsziffern versehen. Mit den Höheneinstellvorrich
tungen 12,18 gemäß der Fig. 7 läßt sich der Einstellkurvenverlauf 4 nach der
Fig. 1 realisieren.
Für die Verbindung der Kopfstütze 14 mit der Rückenlehne des Kraftfahrzeug
sitzes 10 dienen zwei lehnenfeste Kopfstützenstangen 82, die am unteren Ende
geringfügig abgekröpft sind und ansonsten parallel zueinander verlaufend ange
ordnet sind. Ferner weisen die beiden Kopfstützenstangen 82 an ihrem in Blick
richtung auf die Fig. 7 gesehen unteren Ende zwei ineinandergreifende Aufnah
mehülsen 84 auf. Am oberen Ende des Abknickbereiches der Kopfstützenstan
gen 82 sind diese über ein Abstandsblech 86 auf Abstand zueinander gehalten.
Entlang den freien oberen Enden der beiden Kopfstützenstangen 82 ist als Mit
nehmer 32 jeweils ein zylindrisches Rastrohr 88 geführt, die auf ihren einander
zugewandten Seiten jeweils eine Rastenanordnung 56 mit den kerbenartigen
Rastausnehmungen 58 aufweisen.
Das untere Ende des jeweiligen Rastrohres 88 ist in einer muffenartigen Rast
rohrhalterung 90 aufgenommen, die an ihren einander zugewandten Klamme
renden fest über einen Quersteg 92 miteinander verbunden sind. Im Mittelteil
des mehrstückigen Quersteges 92 ist die Seilklemmung 50 für das eine Ende
des Seilzuges 26 vorgesehen. Auf dem Quersteg 92 und an die jeweilige
Rastrohrhalterung 90 anschließend sitzen reiterartig zwei Klammerhalterungen
94, die auf ihrer Oberseite jeweils ein Anschlagstangenteil 96 tragen. An dem
oberen Ende der Vorrichtung sind weitere Anschlagstangenteile 96 vorhanden,
die Teil einer weiteren Klammerhalterung 98 sind, die jeweils Teil der Auslöse
vorrichtung 62 sind und die in ihren klammerartigen Schlitzen zwischen sich
fest eine Grundplatte 100 aufnehmen.
Die Grundplatte 100 verlängert sich stegartig nach unten und weist mittig im
Bereich ihrer stegartigen Verlängerung eine durchgehende Schlitzführung 102
auf. In dieser Schlitzführung 102 ist der Quersteg 92 über sein Mittelteil längs
verfahrbar geführt, wobei die beiden Rastrohre 88 über die Rastrohrhalterungen
90 mitgenommen parallel zur Schlitzführung 102 verfahren können, und zwar
entlang den beiden Kopfstützenstangen 82. Am oberen Ende der Grundplatte
100 ist etwas außerhalb ihrer Längsmitte eine Doppelseilrolle 104 um einen
Längsbolzen 106 drehbar gelagert. Die Doppelseilrolle 104 verfügt über zwei
unterschiedliche Durchmesserbereiche oder Durchmesserradien für den Seilzug
26, wobei das Seil des Seilzuges 26 von der Seilklemmung 50 zunächst über
den kleineren Durchmesser der Seilrolle 104 geführt wird, um dann anschlie
ßend über den größeren außenumfangsseitigen Durchmesserbereich nach unten
als Teil des mechanischen Einstellmittels 22 für das Betätigen der ersten Höhen
einstellvorrichtung 12 fortgeführt zu werden. Damit ist ein sehr gutes Überset
zungsverhältnis für den benötigten Höheneinstellbereich erreicht, wobei die
Einstellmöglichkeit von erster und zweiter Höheneinstellvorrichtung 12, 18 über
die einander zugewandten Anschlagstangenteile 96 von den Klammerhalterun
gen 94, 98 begrenzt ist.
Endseitig mit der Grundplatte 100 sind die beiden weiteren Klammerhaltungen
98 verbunden, die dem Betrachter der Fig. 7 zugewandt bzw. abgewandt an
ihren Seitenflächen einzelne Führungswinkel 108 aufweisen, die jeweils zwi
schen ihren freien Enden das Rastrohr 88 längsverfahrbar innerhalb des derart
gebildeten Aufnahmeraumes aufnehmen.
Oberhalb der beiden Rastrohrhalterungen 90 und längsverschiebbar entlang
den Rastrohren 88 geführt ist jeweils ein oberes Führungsteil 110 und ein
unteres Führungsteil 112 angeordnet. Das jeweilige obere Führungsteil 110 ist
mit dem unteren Führungsteil 112 fest verbunden und weist deckungsgleich
übereinanderliegend eine Durchgangsbohrung 114 auf, die geringfügig im
Durchmesser größer ist als der Durchmesser des über die jeweilige Durch
gangsbohrung 114 in Eingriff befindlichen Rastrohres 88. Die beiden ein Paar
bildenden Führungsteile 110 und 112 begrenzen zwischen sich die Schlitzfüh
rung 72, die dem Eingriff eines riegelartigen Sperrstückes 116 dient. Das aus
einem Flachmaterial gebildete Sperrstück 116 hat Führungszapfen 118, die in
zugeordnete Führungsausnehmungen innerhalb der Führungsteile 110, 112
eingreifen und derart eine Anschlagbegrenzung bilden. Das Sperrstück 116
weist einen Steuerschlitz 120 auf sowie eine Durchgriffsöffnung 122 mit einer
angeschrägten Eingriffsnase 124.
Nach außen hin ist das riegelartige Sperrstück 116 mit einer Rosette 126 verse
hen, die auf dem Kopfstützenbezugsmaterial bündig aufliegt. Die Rosette 126
ist hülsenartig zum Sperrstück 116 hin verlängert, wobei die dahingehende
Aufnahmehülse der verschiebbaren Lagerung eines Druckknopfes 128 dient.
Durch Betätigung des jeweiligen Druckknopfes 128 von Hand lassen sich
vorzugsweise entgegen einer Federkraft die Sperrstücke 116 randseitig jeweils
aufeinander zu bewegen, wobei die Eingriffsnase 124 dann die jeweils zuge
ordnete Rastausnehmung 58 freigibt für eine Höheneinstellung der Kopfstütze
14 von Hand, bei der diese beispielsweise nach unten hin eingefahren wird.
Die beiden deckungsgleich jeweils übereinanderliegenden Führungsteile
110, 112 begrenzen nach innen hin einen Führungskanal 130, wobei der Steu
erschlitz 120 in diesen Führungskanal 130 mit den zugehörigen umfassenden
Riegelteilen des Sperrstückes 116 eingreift. In den beiden Führungsteilen
110, 112 auf einer jeden Seite des jeweiligen Rastrohres 88 sind in Sackbohrun
gen 132 sog. Reset-Federn 134 eingesetzt, deren Funktion noch näher erläutert
werden wird und die von außen über nicht näher dargestellte Steuerbolzen in
Form von Schraubenbolzen vorspannbar sind (nicht dargestellt), die auf der
Unterseite eines jeden Führungswinkels 108 vorragen und mit diesem fest am
Verbindungspunkt 136 verbunden sind. Auf den einander gegenüberliegenden
Vorder- und Rückseiten von den beiden paarweise einander zugeordneten Füh
rungsteilen 110, 112 ist jeweils ein Halteblech 138 vorgesehen, die als Hal
terung für die Kopfstütze 14 dienen und diese zusammen als Teil der zweiten
Höheneinstellvorrichtung 18 mitnehmen.
Als Auslösevorrichtung 62 auf der Unterseite der weiteren Klammerhalterung
98 dient ein zapfenartiger Eingriffsriegel 140 mit einer angeschrägten Steuer
fläche, die für den Eingriff mit dem jeweils vorgesehenen Steuerschlitz 120 des
Sperrstückes 116 vorgesehen ist, wobei die maximale Eindringtiefe des Eingriffs
riegels 140 in das Sperrstück 116 durch einen absatzartigen Anschlag 142 am
Eingriffsriegel 140 begrenzt ist. Der derart ausgebildete Eingriffsriegel 140 dient
dem Eingriff in den Führungskanal 130, wobei dieser Kanal längs des Eingriffs
riegels 140 verfahrbar ist.
Zum besseren Verständnis wird die vorgestellte Ausführungsform nach der Fig. 7
anhand des Kopfstützen-Einstellverlaufes nach der Kurve 4 in Fig. 1 näher er
läutert. Zunächst wird innerhalb des Längseinstellweges 16 zwischen xo und xk,
wie in der Fig. 1 dargestellt, die Kopfstütze 14 um einen Betrag Δz von Hand
nach oben geschoben, beispielsweise gemäß des Verlaufes 1. Die Eingriffsnase
124 des Sperrstückes 116 verhindert dabei ein ungewolltes Zurückverfahren
der Kopfstütze 14 in eine untere Stellung.
Wird nun der Sitz in Richtung des Sitzlängseinstellweges 16 weiter in Richtung
auf die Position xk zubewegt, verkürzt sich die freie Seillänge des Seilzuges 26
und über die Doppelseilrolle 104 wird das Hebegestell 30 angehoben zusam
men mit den Rastrohren 88, wobei die darauf über die Führungsteile 110, 112
fixierte Kopfstütze 14 ihre Position relativ zu den Rastrohren 88 derart beibe
hält, daß der von Hand ausgezogene Weg Δz konstant bleibt. Üblicherweise
kann dann ein axialer Abstand zwischen der jeweiligen Rastrohrhalterung 90
der ersten Höheneinstellvorrichtung 12 und den jeweiligen Führungsteilen
110, 112 der zweiten Höheneinstellvorrichtung 18 bestehen. Ist die Position xk
(vgl. Fig. 1) entlang des möglichen Längseinstellweges 16 erreicht, greifen dann
die Eingriffsriegel 140 der stationär angeordneten Auslösevorrichtung 62 in den
Steuerschlitz 120 ein und ziehen das jeweilige riegelartige Sperrstück 116 in
seine das Rastrohr 88 freigebende Entriegelungsstellung, bei der die Eingriffs
nase 124 außer Eingriff mit der zugeordneten Rastausnehmung 58 der Rasten
anordnung 56 kommt. Dies hat zur Folge, daß über die erste Höheneinstellvor
richtung 12 und die Rastrohrhalterung 90 das jeweilige Rastrohr 88 beim Zu
rückfahren des Kraftfahrzeugsitzes 10 weiter nach oben hin bewegt wird, die
stationär angeordnete Auslösevorrichtung 62 jedoch dafür Sorge trägt, daß die
Führungsteile 110, 112 ihre Position beibehalten und mithin über die beiden
Haltebleche 138 der wahre Höheneinstellwert für die Kopftstütze konstant
bleibt mit der Folge, daß beim weiteren Zurückfahren des Kraftfahrzeugsitzes
10 längs des Längseinstellweges 16 zwischen xk und xmax die Kopfstütze 14
parallel zur Ausrichtung des Längseinstellweges 16 bei abnehmendem Δz bis
zum Wert Null verfahren kann. Von dort kann bei einer Vorwärtsbewegung des
Sitzes 10 über die erste Höheneinstellvorrichtung 12 der Höhenverlauf 20
wiederum eingenommen werden.
Jedes Mal, wenn die erste Höheneinstellvorrichtung 12 beim Zurückverfahren
des Sitzes die Kopfstütze 14 zwangsweise mit anheben will, wird dies gemäß
Verlauf 4 nach der Fig. 1 durch Freigabe der jeweiligen Rastausnehmung 58
über die stationär angeordnete Auslösevorrichtung 62 verhindert, indem diese
die Verbindung zwischen Rastrohr 88 und den Führungsteilen 110, 112 freigibt.
Kommt es zu einem Eingriff des Eingriffsriegels 140 in den Steuerschlitz 120,
kommt es auch zur Anlage des mit dem Führungswinkel 108 jeweils verbunde
nen Steuerbolzens (nicht dargestellt), der dann die Reset-Federn 134 in den
Sackbohrungen 132 der beiden Führungsteile 110, 112 derart vorspannt, daß
diese kraftschlüssig in Richtung der ersten Höheneinstellvorrichtung 12 ge
drückt werden, so daß kraftdefiniert immer die nächstfolgende untere Verra
stungsmöglichkeit mit der zugeordneten Rastausnehmung 58 angestrebt wird,
was eine erhöhte Sicherheit im Crashfall oder bei sonstiger Überbeanspruchung
darstellt, da grundsätzlich die Höheneinstellvorrichtungen 12, 18 die Tendenz
des raschest möglichen Verriegelns zueinander aufweisen.
Claims (10)
1. Längseinstellbarer Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz (10), mit
einer ersten automatischen Höheneinstellvorrichtung (12) für seine Kopf
stütze (14), wobei diese Höheneinstellvorrichtung (12) die Kopfstütze (14)
in Abhängigkeit von dem Längseinstellweg (16) des Sitzes (10) derart
einstellt, daß in der vordersten Sitzeinstellposition (xo) die Kopfstütze (14)
ihre tiefste und in der hintersten Sitzeinstellposition (xmax) ihre höchste
Lage einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Höheneinstell
vorrichtung (18) mit der ersten (12) derart zusammenwirkt, daß bei einer
Änderung der durch die erste Höheneinstellvorrichtung (12) automatisch
vorgegebenen Höheneinstellung (20) der Kopfstütze (14) diese entlang
von vorgegebenen Höhenbahnen (1-4 und I-IV) eine zur automatischen
Höheneinstellung (20) überlagerte eigenständige Einstellbewegung erfährt.
2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Höheneinstellvorrichtung (18) die ausgezogene. Kopfstütze (14) bei
sich veränderndem Sitzlängseinstellweg (16) auf den durch
die erste Höheneinstellvorrichtung (12) vorgegebenen Höhenverlauf (20)
zurückholt bzw. einen konstant einstellbaren Höhenabstand (3, III) beibe
hält.
3. . Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Höheneinstellvorrichtung (18) die ausgezogene Kopfstütze (14) bei
sich änderndem Sitzlängseinstellweg (16) parallel zur Sitzverschieberich
tung bewegt, insbesondere bei der Rückstellbewegung des Fahrzeugsitzes
(10) entlang dieser Parallelachse (2) auf den durch die erste Höheneinstell
vorrichtung (12) vorgegebenen Höhenverlauf (20) zurückholt.
4. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst in einem ersten Bewegungsabschnitt die zweite Höhen
einstellvorrichtung (18) die manuell ausgezogene Kopfstütze (14) bei sich
änderndem Sitzlängseinstellweg (16) auf einem konstant einstellbaren
Höhenabstand zu dem durch die erste Höheneinstellvorrichtung (12)
vorgegebenen Höhenverlauf (20) hält und daß in einem zweiten Bewe
gungsabschnitt bei weiter sich änderndem Längseinstellweg (16) die Kopf
stütze (14) parallel zur Sitzverschieberichtung verfährt.
5. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß alle vorstehend bezeichneten Einstellbewegungen der Kopfstütze (14)
jeweils für sich oder in Kombination vorgesehen sind.
6. Fahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste und die zweite Höheneinstellvorrichtung (12, 18) elektrische,
pneumatische und/oder mechanische Einstellmittel aufweist, die zur Um
setzung des Sitzlängseinstellweges (16) in eine zuordenbare Höhenein
stellung für die Kopfstütze (14) dienen.
7. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als mecha
nische Einstellmittel (22) der ersten und zweiten Höheneinstellvorrichtung
(12, 18) um Umlenkrollen (44, 40) geführte Seilzüge (26) dienen, die mit
Federkraftspeichern (28) zusammenwirken.
8. Fahrzeugsitz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopf
stütze (14) an einem U-förmigen Haltebügel (52) angeordnet ist, wobei
mindestens einer der Längsstäbe (54) des Haltebügels (52) mit einer
Rastenanordnung (56) versehen ist, in die eine Rastnase (60) einer Auslö
sevorrichtung (62) der zweiten Höheneinstellvorrichtung (18) eingreift.
9. Fahrzeugsitz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase
(60) Teil eines Verschiebetellers (64) ist, der unter der Einwirkung eines
Kraftspeichers (66) die Rastnase (60) für das manuelle Ausziehen der
Kopfstütze (14) freigibt und in der anderen Verfahrrichtung diese in der
Verriegelungsstellung hält.
10. Fahrzeugsitz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß unter der
Einwirkung eines weiteren Kraftspeichers (78) und nach Betätigen der
Auslösevorrichtung (62) und Freigabe der Rastnase (60) die Kopfstütze
(14) eine Rückstellbewegung erfährt, die über eine Begrenzungsvorrich
tung (80) den vorgegebenen Höhenverlauf einhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19811688A DE19811688C1 (de) | 1998-03-18 | 1998-03-18 | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19811688A DE19811688C1 (de) | 1998-03-18 | 1998-03-18 | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19811688C1 true DE19811688C1 (de) | 1999-09-09 |
Family
ID=7861274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19811688A Revoked DE19811688C1 (de) | 1998-03-18 | 1998-03-18 | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19811688C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1586485A2 (de) | 2004-04-16 | 2005-10-19 | Aisin Seiki Kabushiki Kaisha | Höhenfeststellvorrichtung für eine Kopfstütze |
| DE102011012078A1 (de) * | 2011-02-14 | 2012-08-16 | Keiper Gmbh & Co. Kg | Betätigungseinrichtung |
| DE102006061596B4 (de) * | 2005-12-28 | 2015-02-05 | Aisin Seiki K.K. | Sitzgleitgerät für ein Kraftfahrzeug |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19513705A1 (de) * | 1995-04-11 | 1996-10-17 | Keiper Recaro Gmbh Co | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
-
1998
- 1998-03-18 DE DE19811688A patent/DE19811688C1/de not_active Revoked
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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