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DE19810677A1 - Knie-Orthese - Google Patents

Knie-Orthese

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Publication number
DE19810677A1
DE19810677A1 DE1998110677 DE19810677A DE19810677A1 DE 19810677 A1 DE19810677 A1 DE 19810677A1 DE 1998110677 DE1998110677 DE 1998110677 DE 19810677 A DE19810677 A DE 19810677A DE 19810677 A1 DE19810677 A1 DE 19810677A1
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DE
Germany
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knee
joint
leg
knee joint
thigh
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Withdrawn
Application number
DE1998110677
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Backhaus
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE19810677A1 publication Critical patent/DE19810677A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0123Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the knees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
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    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F2005/0132Additional features of the articulation
    • A61F2005/0172Additional features of the articulation with cushions
    • A61F2005/0174Additional features of the articulation with cushions laterally placed

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
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Abstract

Technisches Problem DOLLAR A Mit der Knie-Orthese soll in einfacher Weise eine wirksame Korrektur der arthrotischen Kniegelenkstellung erreicht werden, wobei krankhafte Reaktionen des Kniegelenkes und des Gewebes des Oberschenkels und des Unterschenkels infolge übermäßiger Druckbelastung vermieden und somit der Behandlungs- und Heilungserfolg herbeigeführt oder zumindest verbessert werden kann. DOLLAR A Lösung des Problems DOLLAR A Das Orthesengelenk (6) und das Kniegelenk (11) sind jeweils auf der anderen Seite der Traglinie (9) des Beins angeordnet. Die Oberschenkelmanschette ist als Rahmen (4) und die Unterschenkelmanschette als Rahmen (5) ausgebildet, wobei die Rahmen (4; 5) aus anatomisch geformten, wenigstens 180 DEG umgreifenden Hülsen bestehen. DOLLAR A Die Rahmen (4; 5) besitzen auf der dem Orthesengelenk (6) gegenüberliegenden Seite, das Kniegelenk (11) freilassende, abstützende Anlageflächen (17) und auf der Seite des Orthesengelenkes (6) flügelartig verlängerte Anlageflächen (18). DOLLAR A Da die Traglinie des Beines zwischen der Mitte des Kniegelenkes (11) und dem Orthesengelenk (6) verläuft, ist gleichzeitig festgelegt, daß das Orthesengelenk (6) immer auf der der prominenten Seite des Kniegelenkes (11) gegenüberliegenden Seite angeordnet ist. DOLLAR A Knie-Orthese zur Stützung eines arthrotisch veränderten Kniegelenkes (11).

Description

Die Erfindung betrifft eine Knie-Orthese zur Stützung eines Kniegelenkes, insbesondere bei betont einseitig medialer oder lateraler Gonarthrose und Gonarthritis mit veränderter, von der Tragelinie des Beines abweichender Kniegelenkmitte.
Derartige aktive Orthesen substituieren durch Entlastung, Fixierung oder Führung fehlende dynamische Kniefunktionen, korrigieren Fehlstellungen und können einen Heilungsprozeß unterstützen. Knie-Orthesen werden individuell im allgemeinen nach einem Gipsmodell aus synthetischem Material wie Polyethylen oder Polypropylen, aus Leder, Metall und textilem Gewebe angefertigt.
Bei arthrotisch veränderter Beinachse weicht die Kniegelenk- Mitte von der Tragelinie des Beines ab.
Die Knie-Orthese besteht üblicherweise aus einer Oberschenkel­ manschette zur Abstützung am Oberschenkel und einer Unter­ schenkelmanschette zur Abstützung am Unterschenkel. Wenigstens an einer Seite des Kniegelenkes ist die Oberschenkelmanschette mit der Unterschenkelmanschette durch ein polyzentrisches Orthesengelenk, meist ein Zahnsegmentgelenk, verbunden.
Die Orthesengelenkachse muß möglichst weitgehend an die Kniege­ lenkachse des arthrotisch veränderten Kniegelenkes angepaßt werden.
Derartige Knie-Orthesen werden auch bei Fehlstellungen, wie o-förmigen Krümmungen des Beines (Varus-Stellung) oder bei Knickbildung in der Gliedmaßenachse (Valgus-Stellung), verwendet.
Aus der EP 0 670 152 A1 ist eine Knie-Orthese mit an einer Seite des Kniegelenkes angeordnetem Knie-Orthesengelenk be­ kannt, welches mit einem Kondylenpolster ausgestattet ist.
Dieses Knie-Orthesengelenk liegt mit dem Kondylenpolster immer auf der prominenten Seite des Kniegelenkes, lateral oder medial, an und soll durch Druckausübung auf das Kniegelenk den gegenüberliegenden Gelenkspalt öffnen. Infolge des damit ver­ bundenen Druckschmerzes ist seine Einsatzmöglichkeit jedoch beschränkt, in manchen Fällen sogar unmöglich.
Bei Valgusstellung beider Kniegelenke sind diese aneinander angenähert. Da in diesem Falle die beiden Knie-Orthesenge­ lenke gleichfalls medial angeordnet sein müssen, besteht erhöhte Kollisionsgefahr der beiden Beine im Kniebereich. Daraus resultieren erhebliche Einschränkungen der Bewegungsmöglich­ keit des Patienten.
Zur Befestigung sind Ober- und Unterschenkelhülsen als schmale starre, ventral anliegende Rahmen ausgeführt, die mittels dorsaler Klettriemen und für diese vorgesehene Ösen angeschnallt werden.
Durch die schmale Ausführung der Rahmen sind bei adipösen Patienten Einschnürungen zu befürchten. Das Wirkungsprinzip und die Kraftübertragung sind an den Weichteilpolstern nicht opti­ mal.
Das durch die Erfindung zu lösende Problem besteht darin, mit der Knie-Orthese in einfacher Weise eine wirksame Korrektur der Kniegelenkstellung zu erreichen, wobei krankhafte Reaktionen des Kniegelenkes und des Gewebes des Oberschenkels und des Unterschenkels infolge übermäßiger Druckbelastung vermieden und somit der Behandlungs- und Heilungserfolg her­ beigeführt oder zumindest verbessert werden kann.
Das Problem wird durch die in Patentanspruch 1 angegebene Knie-Orthese gelöst. Da die Tragelinie des Beines zwischen der Kniegelenkmitte und dem Orthesengelenk verläuft ist gleichzeitig festgelegt, daß das Orthesengelenk immer auf der der promi­ nenten Seite des Kniegelenkes gegenüberliegenden Seite ange­ ordnet ist. Dadurch entfällt jede Druckausübung auf das Kniege­ lenk durch das Orthesengelenk. Kondylenpolster werden nicht benötigt. Die laterale oder mediale Kniespaltaufdehnung erfolgt durch großflächige Druckpunktauflagen der Anlageflächen der als Hülsen ausgebildeten Rahmen ausschließlich am Ober- und am Unterschenkel. Die Anlageflächen auf der prominenten Seite des Kniegelenkes ermöglichen großflächige Druckverteilungen direkt oberhalb und unterhalb des Kniegelenkes, während auf der gegen­ überliegenden Seite die Anlageflächen flügelartig oberhalb und unterhalb des Orthesengelenkes verlängert und damit mit noch größeren Anlageflächen ausgestaltet sind.
Dadurch ist die Druckverteilung der am Ober- und Unterschenkel anliegenden Rahmen günstiger gestaltet und die Gefahr even­ tueller Gewebebeschädigungen wesentlich eingeschränkt. Der Patient ist keinem Druckschmerz am krankhaft veränderten Kniegelenk ausgesetzt.
Gleichzeitig wird die gewählte Korrekturstellung der Knie- Orthese durch die anatomisch geformten, großen Anlageflächen der hülsenförmigen Rahmen an Ober- und Unterschenkel fixiert. Das Orthesengelenk dient der statischen Führung der hülsenförmigen Rahmen. Der geringe Abstand des Orthesengelenkes von der gedachten Tragelinie verringert die Gefahr seitlicher Auslenkung der Knie-Orthese, verbunden mit verstärkter Einwirkung auf den Ober- und den Unterschenkel über die Rahmen, und erhöht deren Stabilität. Dadurch wird die Statik verbessert. Das Orthe­ sengelenk unterliegt einer geringeren Belastung, wodurch seine Funktionsfähigkeit über einen längeren Zeitpunkt erhalten bleibt.
Da das Orthesengelenk auf der der prominenten Seite gegenüber­ liegenden Seite angeordnet ist, wird die Kollisionsgefahr ver­ mindert. Dadurch ist eine größere Bewegungsfreiheit und kosme­ tische Akzeptanz für den Träger der Knie-Orthese gewährlei­ stet.
Auch bei Varus- und/oder Valgusstellung des Beines oder der Beine läßt sich über eine korrigierende Abweichung der Orthe­ sengelenkachse von der Waagerechten und anatomische Anpassung der Hülsen eine Aufdehnung des Gelenkspaltes ohne Druckaus­ übung auf das Kniegelenk erzielen.
Eine Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen, daß die hülsenförmigen Rahmen aus in gewissem Umfang flexiblem Material bestehen, welches einerseits die Stabilität der Knie-Orthese gewährleistet, andererseits aber ausgleichende Anpassungen, insbesondere zwischen den Rahmen für den Oberschenkel und für den Unterschenkel, aber auch hinsichtlich der Anlageflächen er­ laubt.
Weiterhin bestehen nach einer anderen Ausgestaltung der erfin­ dungsgemäßen Knie-Orthese die hülsenförmigen Rahmen aus car­ bonfaserverstärktem Kunststoff, welcher den Flexibilitäs- und Stabilitätsanforderungen an das Material in besonderem Maße entspricht.
Schließlich ist auch darin eine Ausgestaltung der Erfindung zu sehen, daß die hülsenförmigen Rahmen eine hautfreundliche, rutschfeste Polsterung besitzen. Dadurch ist ein sicherer Sitz in der gewünschten Korrekturstellung gewährleistet und die Belastung des Ober- und Unterschenkelgewebes gering gehalten.
Nachstehend soll die Erfindung in Ausführungsbeispielen erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung stellen dar:
Fig. 1a Knie-Orthese entsprechend dem bekannten Stand der Technik bei Varus-Stellung des Beines, in Ansicht, teilweise geschnitten dargestellt,
Fig. 1b Knie-Orthese entsprechend dem bekannten Stand der Technik bei Valgus-Stellung des Beines, in Ansicht, teilweise geschnitten dargestellt,
Fig. 2a erfindungsgemäße Knie-Orthese bei Beinstellung gemäß Fig. 1a,
Fig. 2b erfindungsgemäße Knie-Orthese bei Beinstellung gemäß Fig. 1b,
Fig. 3 ventrale Ansicht einer am rechten Bein angelegten Knieorthese,
Fig. 4 dorsale Ansicht einer am linken Bein angelegten Knieorthese.
Der besseren Verständlichkeit halber ist in Fig. 1a eine her­ kömmliche Knie-Orthese und in Fig. 2a die erfindungsgemäße Knie-Orthese, jeweils an einem rechten Bein mit Varus-Stellung angebracht, in direkter Gegenüberstellung gezeigt.
Bei der erfindungsgemäßen Knie-Orthese entsprechend Fig. 2a liegt, in Blickrichtung gesehen, das Orthesengelenk 6 rechts und das Kniegelenk 11, mit der prominenten lateralen Seite, links von der gedachten Tragelinie 9. Die Stützkraft 2 greift groß­ flächig in den Anlageflächen 17 der Rahmen 4; 5 oberhalb und unterhalb des Kniegelenkes 11 an. Im Gegensatz wird der Druck auf das arthrose Kniegelenk 11 gemäß Fig. 1a kleinflächig direkt über das Kondylenpolster 19 ausgeübt.
Die Stützkräfte 1; 3 auf medialer Seite werden, oberhalb und unterhalb des Orthesengelenkes 6, an den noch größeren, flügel­ förmigen Anlageflächen 18 ausgeübt. Die Rahmen 4; 5 sind hülsen­ förmig aus carbonfaserverstärktem Kunststoff hergestellt, und dem Oberschenkel 12 und dem Unterschenkel 13 angepaßt.
Der Abstand 10 zwischen der Schwenkebene des Orthesengelenkes 6 und der gedachten Tragelinie 9, und damit der seitlichen Auslenkung, ist bei der erfindungsgemäßen Knie-Orthese gemäß Fig. 2a wesentlich kleiner als bei der vergleichsweisen Knie- Orthese nach Fig. 1a.
In den Fig. 1b und Fig. 2b ist ebenfalls in analoger Gegenüber­ stellung der Anwendungsfall bei Valgus-Stellung des rechten Beines mit dem Oberschenkel 12 und dem Unterschenkel 13 dar­ gestellt. Die dominante mediale Seite des Kniegelenkes 11 ist gemäß Fig. 2b frei und unterliegt keiner Druckbelastung, ebenso wie bei dem nicht dargestellten linken Bein. Im Gegensatz dazu sind bei der üblichen Knie-Orthese nach Fig. 1b die Orthesenge­ lenke 6 beide medial angeordnet, wodurch erhöhte Kollisionsge­ fahr zwischen beiden besteht und die Bewegungsfreiheit des Orthesenträgers eingeschränkt ist.
Fig. 3 zeigt ein Bein in Valgus-Stellung. Die ideale Orthesenge­ lenkachse 14 muß nach Möglichkeit an die abweichende Kniege­ lenkachse angepaßt werden. Am Oberschenkel 12 ist der hülsen­ förmige Rahmen 4 anatomisch angepaßt und dorsal mittels breiter Klettgurte 7 und schmaler Kettgurte 8 befestigt, ebenso wie der Rahmen 5 am Unterschenkel 13. Die fixierte Korrekturstellung der Knie-Orthese wird jedoch an den Anlageflächen 17; 18 der Rahmen 4; 5 erreicht, die von dem Orthesengelenk 6 mit an­ gezeigter Extensionssperre 16 stabilisiert werden.
Die Einstellung der erfindungsgemäßen Knie-Orthese auf einen Anwendungsfall zur Korrektur eines lateralen oder medialen Kniegelenkspaltes erfolgt gemäß nachfolgend geschildertem Anwendungsfall.
Das Anwendungsprinzip entspricht den einwirkenden Stützkräften 1; 2; 3 wie vorstehend geschildert. Die Druckeinwirkung wird großflächig in den Anlageflächen 17; 18 auf den Oberschenkel 12 und den Unterschenkel 13 verteilt. Dazu ermittelt der Orthopäde nach Ausmessen und in einer Gipsmaßnahme den arthrosen Istzu­ stand. Nach den aufgenommenen Maßen wird anschließend die mögliche und notwendige Korrektur in Form der lateralen oder medialen Kniespaltaufdehnung errechnet und als Ausgangswert für die Herstellung der Rahmen 4; 5 mit den großflächigen, ana­ tomisch korrekten Anlageflächen 17; 18 am Oberschenkel 12 und am Unterschenkel 13 benutzt. Orthesengelenk 6 wirkt stabi­ lisierend zwischen den Rahmen 4; 5 und liegt nicht am Kniege­ lenk 6 an. Durch anatomisch korrekte Anpassung der Anlageflächen 17; 18 wird eine hohe Paßgenauigkeit erzielt. Die Möglich­ keit der Einrechnung der Kniegelenkachse 15 läßt die Verwen­ dung der Knie-Orthese auch bei Varus- oder Vulgusstellung des Beines zu.
Bezugszeichenliste
1
Stützkraft
2
Stützkraft
3
Stützkraft
4
Rahmen
5
Rahmen
6
Orthesengelenk
7
Klettgurt
8
Klettgurt
9
Tragelinie
10
Abstand
11
Kniegelenk
12
Oberschenkel
13
Unterschenkel
14
Orthesengelenkachse
16
Extensionssperre
17
Anlagefläche
18
Anlagefläche
19
Kondylenpolster

Claims (4)

1. Knie-Orthese zur Stützung eines Kniegelenkes, insbesondere mit arthrotisch veränderter Beinachse, wobei die Kniegelenk­ mitte von der Tragelinie des Beines seitlich abweicht, bestehend aus einer Oberschenkelmanschette zur Fassung des Ober­ schenkels und einer Unterschenkelmanschette zur Fassung des Unterschenkels, wobei die Oberschenkelmanschette und die Unterschenkelmanschette durch ein an einer Seite des Kniege­ lenkes angeordnetes polyzentrisches Orthesengelenk mit Flexions- und Extensionssperren gelenkig miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • - das Orthesengelenk (6) und das Kniegelenk (11) jeweils auf der anderen Seite der Tragelinie (9) angeordnet sind,
  • - die Oberschenkelmanschette als Rahmen (4) und die Un­ terschenkelmanschette als Rahmen (5) ausgebildet sind, wobei die Rahmen (4; 5) aus anatomisch geformten, wenigstens 180° umgreifenden Hülsen bestehen,
  • - die Rahmen (4; 5) auf der dem Orthesengelenk (6) gegenüber­ liegenden Seite, das Kniegelenk (11) freilassende, abstüt­ zenden Anlageflächen (17) und
  • - auf der Seite des Orthesengelenkes (6) flügelartig verlän­ gerten Anlageflächen (18) besitzen.
2. Knie-Orthese nach Pantentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hülsenförmigen Rahmen (4; 5) aus teilflexiblem Material bestehen.
3. Knie-Orthese nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hülsenförmigen Rahmen (4; 5) aus carbonfaserverstärktem Kunststoff bestehen.
4. Knie-Orthese nach den Patentansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hülsenförmigen Rahmen (4; 5) ein hautfreundliches, rutsch­ festes Polstermaterial besitzen.
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