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DE102006011465A1 - Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers - Google Patents

Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers Download PDF

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DE102006011465A1
DE102006011465A1 DE200610011465 DE102006011465A DE102006011465A1 DE 102006011465 A1 DE102006011465 A1 DE 102006011465A1 DE 200610011465 DE200610011465 DE 200610011465 DE 102006011465 A DE102006011465 A DE 102006011465A DE 102006011465 A1 DE102006011465 A1 DE 102006011465A1
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    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0123Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the knees
    • A61F5/0125Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the knees the device articulating around a single pivot-point

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Abstract

Die Vorrichtung weist eine Manschettenanordnung mit einer oberen Manschette (1), die oberhalb des Knies anlegbar ist, und einer unteren Manschette (2) auf, die unterhalb des Knies anlegbar ist. Es ist eine Stützstruktur (3, 4) vorgesehen, die die beiden Manschetten verbindet und eine Gelenkachse (6) zwischen den beiden Manschetten entsprechend der Kniegelenkachse aufweist. Die obere Manschette (1) ist ausgelegt, um unmittelbar unterhalb des kleinen Höckers (12) (Trochanter minor) am Oberschenkel, das heißt im Bereich des Gesäßbackenmuskels angelegt zu werden, während die untere Manschette (2) an die Form der unteren Vorsprünge (13) des Unterschenkels, insbesondere des Tribiaknöchels angepasst ist und sich auf diesen Vorsprüngen abstützt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers.
  • Angesichts der steigenden Lebenserwartung ist die Alters-Knie-Arthrose zu einer weit verbreiteten Krankheit geworden, deren Ursache bisher noch ungeklärt ist. Möglichkeiten, die Krankheit zu heilen, ihren Fortgang aufzuhalten oder zu verlangsamen, gibt es noch nicht. Die gegenwärtige Therapie besteht hauptsächlich in einer Schmerzlinderung durch Medikamente, die jedoch teilweise ernste Nebenwirkungen haben.
  • Eine weitere Möglichkeit ist der Ersatz des natürlichen Kniegelenkes durch ein Kunstgelenk zum Beispiel aus Keramik. Auf diese Möglichkeit wird man nur in allerletzter Not zurückgreifen.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Entlastung des Kniegelenkes bestünde auch darin, oberhalb und unterhalb des Kniegelenkes Bolzen quer durch den Oberschenkelknochen beziehungsweise Unterschenkelknochen zu setzen und die Bolzen mit einer Gelenkstruktur miteinander zu verbinden. Jedoch besteht hier eine hohe Infektionsgefahr.
  • Aus der FR-2802801-A1 ist eine Orthese bekannt, die die gesamte Beinstruktur und insbesondere das Kniegelenk von dem Gewicht des Körpers entlastet. Diese Orthese weist zwei Fußplatten auf, auf die der Patient aufsteigen kann, ferner eine Manschette unterhalb des Kniegelenkes und oberhalb des Kniegelenkes und schließlich eine Becken/Hüftstruktur, die einen Be ckengurt aufweist, wobei zwischen dem Beckengurt, den Manschetten und den Fußplatten eine Gelenkstruktur aus Stäben und Gelenken vorgesehen ist, die den Bewegungen des Oberschenkels und des Unterschenkels beim Gehen des Patienten folgt. Diese Orthese ist allerdings mechanisch sehr aufwendig und dürfte für den Alltagsgebrauch nicht tauglich sein; sie wurde seinerzeit entwickelt, Infanteristen beim Marschieren zu unterstützen.
  • Es sind fernerhin gelenkige Kniestützen bekannt, die eine obere Manschette oberhalb des Kniegelenkes und eine untere Manschette unterhalb des Kniegelenkes aufweisen, die mehr oder minder fest jeweils den Oberschenkel beziehungsweise den Unterschenkel umfassen, und die mit einer gelenkigen Stützkonstruktion miteinander verbunden sind, deren Gelenkachse der Gelenkachse des Knies entspricht. Jedoch sind von Manschetten umschlungene Muskeln stets etwas dehnbar und geben etwas bei einer Kraftausübung nach. Da sich die Manschetten jedoch bei der Bewegung des Fußes vertikal wie auch zu den Seiten auf der Haut, dem Unterhautgewebe und den darunter liegenden Muskeln verschieben können, können die Kräfte vom Oberschenkel zum Unterschenkel nicht zuverlässig übertragen werden, wobei zusätzlich noch eine Verschiebung der Gelenkachse der Manschette in Bezug zu der Knieachse auftreten kann. Da außerdem die von den Manschetten benutzten Muskeln nicht Gewicht von einem tiefer gelegenen Knochen abnehmen oder übertragen können, sondern diesen Vorgang auf die gegenüber liegenden Knochen ausüben, an welchem ihre Sehnen ansetzen, kann keine wirkliche Entlastung des Kniegelenkes erreicht werden. Ein großer Nutzen solcher Vorrichtungen zur Entlastung des Kniegelenkes mit Manschetten muss daher bezweifelt werden, auch wenn die mechanische Konstruktion solcher Vorrichtungen zur Entlastung des Kniegelenkes relativ einfach ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Entlastung des Kniegelenkes mit Manschetten anzugeben, mit denen das Gewicht vom Oberschenkel auf den Unterschenkel unter Schonung des Kniegelenkes wirkungsvoll umgeleitet werden kann.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Demnach wird die obere Manschette so ausgelegt, dass sie unmittelbar unterhalb des kleinen Höckers (Trochanter minor), das heißt des im Oberschenkelhals innen liegenden Knöchelvorsprunges anlegbar ist. Die untere Manschette ist formmäßig an die unteren Knochenvorsprünge des Unterschenkels, insbesondere an den Vorsprung des Schienbeinknochens (Tibia) angepasst und stützt sich auf diesen Vorsprüngen beziehungsweise dem Tebia-Knöchel ab.
  • Die beiden Manschetten sind über eine gelenkige Stützstruktur miteinander verbunden, deren Gelenkachse in der Gelenkachse des Knies gelegen ist, wobei gegebenenfalls noch Einstellvorrichtungen vorgesehen sind, um die Gelenkachse der gelenkigen Stützstruktur optimal an die Gelenkachse des Knies anzupassen.
  • Die Stützstruktur liegt zumindest auf einer Seite eines Beines, vorzugsweise der Innenseite, kann jedoch auch an der Außenseite oder an beiden Seiten des Beines gelegen sein, wobei Letzteres bevorzugt wird, wenn die Arthrose schon relativ weit fortgeschritten ist.
  • Mit einer solchen Konstruktion für eine Vorrichtung zum Entlasten des Knies beziehungsweise Kniegelenkes kann eine annähernd optimale Entlastung erfolgen. Die obere Manschette liegt direkt unterhalb des Glutaeus maximus und nimmt Gewicht von allen darunter liegenden Muskeln ab. Diese Manschette liegt nicht im Bereich von Muskelsehnen, die direkt zum Unterschen kel verlaufen, wie dieses bei herkömmlichen Manschetten der Fall ist, die auch aus diesem Grunde den Unterschenkel beziehungsweise das Kniegelenk nicht entlasten können. Der Gesäßbackenmuskel (Glutaeus maximus) und die schräg nach oben verlaufenden Adduktoren haben ihren Ansatz jeweils am Oberschenkel und stehen nicht mit dem Unterschenkel in Verbindung. Wird demnach die obere Manschette, die am unteren Rand des Gesäßbackenmuskels anliegt, nach oben gezogen, so ergibt sich eine gewisse Hebung des Oberschenkels, wodurch eine Entlastung des Kniegelenkes, wenn auch keine vollständige Entlastung, eintritt. Durch entsprechende Auslegung der gelenkigen Stützstruktur zwischen den beiden Manschetten kann diese Teilentlastung entsprechend eingestellt oder, bei einer Variation der Länge der Stützkonstruktion auch variabel eingestellt werden. Die Körperteile, die bei dieser Vorrichtung eine völlige Gewichtsbelastung behalten und zur Entlastung des Kniegelenkes beitragen können, sind somit der obere Teil des Oberschenkels, die obere Manschette, die Stützstruktur, die untere Manschette mit dem Knöchelübertragungskörper, das Knöchelgelenk und natürlich die Fußknochen. Eine teilweise Gewichtsentlastung ergibt sich in dem Oberschenkelbereich, welcher sich unterhalb der oberen Manschette und am Kniegelenk befindet.
  • Die erwähnte Variation der Gewichtsentlastung führt zu einer Verringerung der Kniebelastung, wenn die totale Länge der Stützkonstruktion verlängert wird; verkürzt man diese Länge, so übernehmen die Streben weniger Gewichtsdruck und mehr Druck verbleibt an den Gelenkoberflächen. Anzumerken ist, dass das Knöchelgelenk am unteren Ende des Unterschenkels bei einer solchen Strebenkonstruktion keiner größeren Gewichtsbelastung ausgesetzt ist. Außerdem ist dieses Knöchelgelenk fast nie von symptomatischer Gelenkarthrose befallen.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser stellen dar:
  • 1: eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers gemäß der vorliegenden Erfindung, mit einer Manschettenanordnung aus einer oberen Manschette und einer unteren Manschette;
  • 2: eine schematische Aufsicht auf die obere Manschette;
  • 3a und 3b: jeweils eine schematische Ansicht einer Einstellvorrichtung für die obere Manschette in zwei unterschiedlichen Positionen;
  • 4: eine schematische Darstellung einer variierten Ausführung einer Vorrichtung zur Entlastung des menschlichen Knies; und
  • 5a bis 5c: jeweils eine schematische Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine Aufsicht der unteren Manschette.
  • In 1 ist sehr schematisch eine Vorrichtung zum Entlasten des Knies eines Menschen in Form einer Manschettenanordnung dargestellt. Die Manschettenanordnung weist eine obere Manschette 1, eine untere Manschette 2 sowie eine Stützstruktur zwischen diesen beiden Manschetten auf, die auf der Innenseite und Außenseite des Beines gelegene obere Streben 3 und untere Streben 4 aufweist. Die oberen Streben 3 sind z. B. Metallrohre und erstrecken sich von der oberen Manschette 1 in Richtung bis in den Bereich des Kniegelenkes und sind jeweils über ein Gelenk 5 mit dem oberen Ende der unteren Stützen 4 verbunden, die an ihren unteren Enden mit der unteren Manschette 2 fest gekoppelt sind. Das Gelenk 5 hat eine Gelenkachse 6, die hier strichpunktiert dargestellt ist und so eingestellt ist, dass sie mit der Kniegelenkachse des Menschen zusammenfällt.
  • In der schematischen Ansicht der 1 ist ferner der Oberschenkel 7 mit dem Oberschenkelknochen 8, der Unterschenkel 9 mit dem Schienbeinknochen (Tibia) 10 schematisch dargestellt, wobei die Kniescheibe 11 angedeutet ist. Die obere Manschette 1 wird im Bereich des Gesäßbackenmuskels (Glutaeus maximus) knapp unterhalb des an der Innenseite des Oberschenkels gut fühlbaren so genannten kleinen Höckers 12 (Trochanter minor) angelegt; die untere Manschette 2 ist an die Form des Unterschenkelknochens im Bereich des Sprunggelenkes, insbesondere an die Form des Tibiaknöchels 13 angepasst und stützt sich auf diesem ab.
  • Im Bereich der oberen Streben 3 ist bevorzugt noch eine Einstelleinrichtung 14 vorgesehen, mit der die Länge der jeweiligen oberen Streben zwischen der oberen Manschette 1 und der Gelenkachse 6 verkürzt oder verlängert werden kann. Vorzugsweise ist auch für die unteren Streben 4 eine Einstelleinrichtung 15 angeordnet, mit der die unteren Streben 4 so verlängert beziehungsweise verkürzt werden können, dass der Abstand zwischen der unteren Manschette 2 und der Gelenkachse 6 so justiert werden kann, dass diese Gelenkachse mit der Kniegelenkachse zusammenfällt. Diese Einstellung ist in der Regel nur einmal vorzunehmen.
  • In 1 ist eine Manschettenanordnung gezeigt, bei der sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenseite von Unter- und Oberschenkel Streben angeordnet sind. Diese Konstruktion ist beispielhaft. Es ist durchaus möglich, lediglich eine Stützstruktur aus einer oberen und einer unteren Strebe vorzugsweise an der Innenseite des Beines vorzusehen. Auch eine Stützstruktur lediglich auf der Außenseite von Ober- und Unterschenkel ist möglich. Ebenso ist es möglich, die beiden oberen Streben 4 zu überkreuzen, sodass jede Strebe von der Innen- zur Außenseite des Oberschenkels und umgekehrt verläuft. Auch wenn in 1 die oberen und unteren Streben als gerade Stücke dargestellt sind, ist es selbstverständlich möglich, diese Streben etwa an die Kontur des Ober- und Unterschenkels anzupassen, wie dieses in 4 gezeigt ist. Weitere Varianten liegen im Rahmen der Erfindung, solange die Ausbildung und Lage der beiden Manschetten beibehalten wird.
  • Vorteilhafterweise wird knapp unterhalb des Knies eine Hilfsmanschette 16 angelegt, die die Manschettenanordnung umgreift und die dortigen Streben sicher am Platz hält. Eine solche Hilfsmanschette kann natürlich auch noch an anderen Orten, etwa im Bereich knapp oberhalb des Knies angelegt werden, sodass stets sichergestellt ist, dass die Gelenkachse 6 der Stützstruktur mit der Kniegelenkachse zusammenfällt.
  • In 2 ist schematisch eine Aufsicht auf die obere Manschette 1 dargestellt. Die Manschette besteht aus einem zwischen 7 und 10 cm breiten Band aus flexiblem, jedoch vorzugsweise nicht elastischem Material in einer oder mehreren Lagen, mit dem an bestimmten Punkten die oberen Enden der oberen Streben 3 befestigt sind. Wenn, wie in 1 gezeigt, zwei am Oberschenkel innen und außen liegende Streben 3 verwendet werden, müssen diese so an dem Band befestigt sein, dass sie sich bei um den Oberschenkel geschnallten Band direkt gegenüber liegen. Das Band 21 kann zur Verstärkung noch quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Verstärkungsstäbe 22 zum Beispiel aus Kunststoff oder Metall aufweisen. Das Band ist noch mit einem Klettverschluss 23 versehen, um die obere, um den Oberschenkel geschnallte Manschette 1 in ihrer Lage zu fixieren. Anstelle eines Klettverschlusses kann jeder geeignete Verschluss verwendet werden, so zum Beispiel ein Verschluss mit Haken auf der einen und Ösen auf der anderen Seite, mit entsprechenden Haken- und Ösenleisten etc.
  • Die Einstelleinrichtung 14 zum Verlängern beziehungsweise Verkürzen der oberen Strebe 3 kann vielfältig aufgebaut werden. Eine einfache Variante ist in den 3a und 3b gezeigt. Die obere Strebe 3 geht im oberen Ende in ein Rohr 31 über, in dessen Innenwand ein Linksgewinde 32 eingeschnitten ist. In dieses Linksgewinde ist ein Bolzen 33 eingeschraubt, wobei der Bolzen 33 hierzu mit einem Einstellknopf 34 versehen ist, der manuell betätigt werden kann. Mit dem Bolzenschaft ist drehbar ein U-Eisen verbunden, in das das Band 21 der Manschette 1 eingefügt ist. Durch Verdrehen des Bolzens 33 mit Hilfe des Einstellknopfes 34 kann die Gesamtlänge der oberen Strebe 3 vergrößert beziehungsweise verringert werden, wodurch die Lage der oberen Manschette 1 an dem Oberschenkel verstellt werden kann: Je höher die Manschette ausgefahren ist, desto näher liegt die obere Manschette an dem Trochanter minor oder über dem Gesäßbackenmuskel, wodurch eine größere Kraft von dem Oberschenkel auf den Unterschenkel übertragen und damit das Knie stärker entlastet werden kann. In 3b ist die Einstelleinrichtung in einer Position gezeigt, in der die obere Manschette ganz nach oben verschoben ist.
  • Aus medizinischer Sicht ist es im Übrigen nicht erstrebenswert, das Knie total zu entlasten und damit Schmerz durch die Arthrose vollständig zu beseitigen. Vielmehr ist es geraten, noch eine gewisse Belastung einzustellen und damit einen gewissen Schmerz hinzunehmen, damit eine Erneuerung des Gewebes, insbesondere des durch die Arthrose geschädigten Gelenkknorpels, durch Stimulation ermöglicht wird.
  • In 4 ist schematisch eine Manschettenanordnung ähnlich der in 1 angegeben, wobei die oberen und unteren Streben zu beiden Seiten von Ober- und Unterschenkel an die Kontur dieser Schenkel angepasst sind. Die Einstelleinrichtung zum Verlängern beziehungsweise Verkürzen der oberen Strebe ist in diese integriert. Die obere Strebe 3 besteht aus vier Segmenten 3-1, 3-2, 3-3 und 3-4. Das erste hohle Rohrstück 3-1 ist an ihrer Oberseite mit einem Keil 36 verbunden, der mit der oberen Manschette 1 zum Beispiel mit Hilfe von Schrauben, durch Schweißen oder dergleichen verbunden ist. In dem rohrförmigen Teil 3-1 ist eine Schraubenfeder 37 angeordnet. In dem ersten Teil 3-1 greift das zweite Rohrteil 3-2 ein, das auf die Schraubenfeder 37 wirkt. Das Teil 3-2 besitzt an seinem unteren Ende ein Rechtsgewinde, auf das eine Muffe 38 aufgeschraubt ist. Der untere Teil dieser Muffe ist mit einem Linksgewinde ausgestattet, das in einem Linksgewinde mit dem dritten Rohrteil 3-3 zusammenwirkt. Das vierte Rohrteil 3-4 wird über das Teil 3-3 geschoben und mit diesem zum Beispiel über einen Bolzen verbunden.
  • Durch Verdrehen der Muffe 38 kann die gesamte Rohrverbindung zwischen der oberen Manschette und dem Gelenk 5 verkürzt oder verlängert werden, um dementsprechend die Belastung des Knies einzustellen. Eine Grundeinstellung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die miteinander zusammen wirkenden Rohrteile zunächst durch Bolzen miteinander verbunden werden.
  • Durch die Schraubenfeder 37 können kleinere Längenänderungen der Manschettenanordnung bei der Bewegung des Patienten ausgeglichen werden.
  • In den 5a, 5b und 5c ist die untere Manschette 2 in Verbindung mit den Vorsprüngen 13 des Unterschenkelknochens, insbesondere des Tibiaknöchels dargestellt. Die untere Manschette wird, wie dieses zum Beispiel in der Zahnheilkunde Verwendung findet, mit Hilfe eines Plastik-Abdruckes als Plastik- oder Metallkraftübertragungskörper angefertigt. Die Manschette ist im Wesentlichen schalenförmig und nach hinten offen und stützt sich, wie auch aus 1 zu entnehmen, an den Schienbeinknöcheln 13 und auch an den gegenüber liegenden Knö cheln 13 mit jeweils schrägen Anlageflächen ab. Mit der Manschette sind, wie in 5a schematisch angedeutet, die unteren Streben 4 fest verbunden. Die untere Manschette 2 weist auf den gegenüberliegenden Seiten zwei nach unten ragende Arme 41 auf, deren Innenseiten entsprechend dem Abdruck an die Form der vorspringenden Knöchel 13 des Unterschenkels angepasst sind. Die untere Manschette 2 weist zwei nach hinten gerichtete Arme 42 auf, die auf gegenüber liegenden Seiten des Unterschenkels gelegen sind und mit einer Verbindung, zum Beispiel einem Verbindungsbolzen 43, miteinander verbunden sind. Die Arme 41 sollen so weit nach hinten reichen, dass durch die Verbindung 43 insbesondere die Achillessehne des Fußes nicht irritiert wird. Ebenso ist es möglich, die Innenseite der unteren Manschette mit einem geeigneten Material auszupolstern, um Druckstellen oder Reizungen der Haut zu vermeiden.
  • Der obere Rand der unteren Manschette 2 kann mit Nuten 44 versehen sein, in die entsprechende Zapfen eines Verbindungsgliedes zwischen den unteren Streben 4 eingreifen.
  • Mit der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers angegeben, die zwei Manschetten, nämlich eine oberhalb des Knies gelegene obere Manschette und eine untere, unterhalb des Knies gelegene Manschette aufweist, die miteinander durch eine Verbindungsstruktur verbunden sind, deren Gelenkachse mit der Gelenkachse des Knies korrespondiert. Entscheidend ist, dass die obere Manschette so ausgebildet ist, dass sie etwa im Bereich des Gesäßbackenmuskels angelegt werden kann, und dass die untere Manschette sich auf den seitlich vorspringenden Knöcheln des Unterschenkels, insbesondere auf dem Tibiaknöchel abstützt. Nur hierdurch ist eine ausreichende Kraftübertragung zwischen dem Oberschenkel und dem Unterschenkel möglich, und damit auch eine Gewichtsentlastung des Knies.

Claims (13)

  1. Vorrichtung zum Entlasten des Knies des menschlichen Körpers, mit einer oberen Manschette, die oberhalb des Knies anlegbar ist, und einer unteren Manschette, die unterhalb des Knies anlegbar ist, sowie mit einer Stützstruktur, die die beiden Manschetten verbindet und eine Gelenkachse zwischen den beiden Manschetten entsprechend der Kniegelenkachse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Manschette (1) ausgelegt ist, um unmittelbar unterhalb des kleinen Höckers (Trochanter minor) am Oberschenkel, das heißt im Bereich des Gesäßbackenmuskels angelegt zu werden, und dass die untere Manschette (2) an die Form der unteren Vorsprünge des Unterschenkels, insbesondere des Tibiaknöchels angepasst ist und sich auf diesen Vorsprüngen abstützt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Manschette (2) formmäßig an die Knöchelvorsprünge (13) auf beiden Seiten des Unterschenkels angepasst ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Manschette (2) eine Form entsprechend eines Abdruckes im Bereich der Knöchel des Unterschenkels aufweist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Manschette (2) eine offene Halbschale ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschale zwei Arme (42) aufweist, die sich über die Knö chel (13) hinweg erstrecken und mit einer Verbindung, insbesondere einem Verbindungsbolzen (43) miteinander verbunden sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der unteren Manschette (2) ausgepolstert ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Manschette (1) so ausgebildet ist, dass sie in einem Bereich des Oberschenkels anlegbar ist, in dem Muskeln vorhanden sind, deren Sehnen am Oberschenkelknochen ihren Ansatz haben und nicht zum Unterschenkel verlaufen.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stützstruktur für die obere Manschette (1) eine Einstelleinrichtung (14) zum Einstellen der Länge der Stützstruktur vorgesehen ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstelleinrichtung (14) zur Einstellung der Länge der Stützstruktur im Bereich der oberen Manschette (1) eine Federkonstruktion (37) in Richtung der Stützstruktur aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die untere Manschette (2) eine Einstelleinrichtung zum Einstellen der Länge der Stützstruktur vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur aus oberen und unteren Streben (3, 4) besteht, die zwischen den Manschetten verlaufen, wobei zwischen den oberen und den unteren Streben eine Gelenkanordnung (5) mit einer Gelenkachse (6) entsprechend der Kniegelenkachse vorgesehen ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der oberen Manschette (1) und der unteren Manschette (2) zumindest Streben (3, 4) auf einer Seite des Ober- und Unterschenkels vorgesehen sind.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur Streben (3, 4) auf der Innenseite oder der Außenseite oder auf gegenüberliegenden Seiten, d. h. auf der Innenseite und der Außenseite des Ober- und Unterschenkels aufweist.
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