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DE19809297A1 - Fahrbarer Kosmetikcontainer - Google Patents

Fahrbarer Kosmetikcontainer

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Publication number
DE19809297A1
DE19809297A1 DE19809297A DE19809297A DE19809297A1 DE 19809297 A1 DE19809297 A1 DE 19809297A1 DE 19809297 A DE19809297 A DE 19809297A DE 19809297 A DE19809297 A DE 19809297A DE 19809297 A1 DE19809297 A1 DE 19809297A1
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DE
Germany
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cosmetic container
container according
cosmetic
trains
water tank
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DE19809297A
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English (en)
Inventor
Schilling
Koska
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D19/00Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair
    • A45D19/04Portable wash stands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D44/00Other cosmetic or toiletry articles, e.g. for hairdressers' rooms
    • A45D44/02Furniture or other equipment specially adapted for hairdressers' rooms and not covered elsewhere
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D37/00Other furniture or furnishings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof

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  • Electrochemistry (AREA)
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  • Cosmetics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Kosmetikcon­ tainer zum Einsatz in Luftfahrzeugen und Zügen, der als verfahrbarer Wagen gebildet ist.
Heutzutage genießen Reisende auf Langstreckenflügen oder längeren Bahnreisen, die oftmals viele Stun­ den, wenn nicht gar Tage in Anspruch nehmen, verg­ lichen mit früheren Zeiten ganz erhebliche Verbes­ serungen bei der Bequemlichkeit und der Möglichkeit der Befriedigung der üblichen menschlichen Bedürf­ nisse. Für die Nahrungsaufnahme steht in Zügen bei­ spielsweise im Regelfall ein Speisewagen zur Verfü­ gung, während in Flugzeugen der Cateringwagen für kalte und warme Mahlzeiten sorgt. Was die sanitären Einrichtungen anbelangt, so stehen in Zügen und Flugzeugen WC's mit einer Waschgelegenheit sowie einer Steckdose, die zum Anschluß eines elektri­ schen Rasierapparates geeignet ist, zur Verfügung. Zum Schlafen werden in den bekannten Liegesitzen in Zügen auch Liegewagen sowie Schlafwagen angeboten; in Großraumflugzeugen sind Liege- und Schlafkabinen geplant oder bereits eingeführt.
Bei vielen Reisenden besteht aber auf längeren Flü­ gen oder Bahnfahrten, insbesondere nach einer Über­ nachtung im Flugzeug oder Zug, das Bedürfnis nach weitergehender Körperpflege, beispielsweise einer gründlichen Reinigung und Pflege des Gesichtes, dem Auftragen dekorativer Kosmetik und dem Richten der Frisur, um einerseits gegenüber der Mitreisenden und andererseits auch bei der Ankunft ein anspre­ chendes Erscheinungsbild zu bieten, dem man die Strapazen der Reise nicht ansieht. Als Hilfsmittel zur Körperpflege auf Reisen ist beispielsweise eine Reisetasche für Kosmetikartikel mit einer Vielzahl von Innenfächern bekannt, die der Reisende im Hand­ gepäck mit sich führen kann. Diese Reisetasche läßt sich im geöffneten Zustand so aufhängen, daß die zur Körperpflege benötigten Geräte, Hilfsmittel und Substanzen frei zugänglich sind.
Dennoch ist die Körperpflege an Bord von Flugzeugen oder Zügen nur sehr eingeschränkt möglich, da nur die Geräte und Hilfsmittel zur Verfügung stehen, die der Reisende im Handgepäck, das naturgemäß nur begrenzten Raum bietet, mit sich führt, so daß bei­ spielsweise ein Fön oder Modelierstab zum Richten der Frisur nur in Ausnahmefällen einsetzbar ist. Am Sitzplatz stehen dem Reisenden im allgemeinen weder ein Spiegel noch Wasser oder Stromanschluß zur Ver­ fügung und überdies ist der Sitzplatz im allgemei­ nen von den Mitreisenden gut einsehbar, was gerade bei der Körperpflege üblicherweise als sehr störend empfunden wird. In den an Bord von Flugzeugen oder Zügen zur Verfügung stehenden Waschräumen bestehen diese Schwierigkeiten zwar nicht, aber auch hier sind die Platzverhältnisse beengt und die Beleuch­ tung in den meisten Fällen unzureichend. Darüber hinaus dienen die wenigen Waschräumlichkeiten zugleich als WC's, die naturgemäß von vielen Passa­ gieren aufgesucht werden und daher für einen ein­ zelnen nicht für die zu einer gründlichen Körper­ pflege erforderliche Zeit zur Verfügung stehen. Kosmetische Verrichtungen wie eine gründliche Ge­ sichtspflege, das sorgfältige Auftragen von Make-Up, die Herrichtung einer aufwendigen Frisur oder auch sonstige zur Herstellung eines gepflegten Er­ scheinungsbildes beitragende Maßnahmen wie Maniküre oder Pediküre sind an Bord eines Flugzeuges oder Zuges teils gar nicht und teils nur unter Bedingun­ gen möglich, unter denen die Ausführung derartiger kosmetischer Verrichtungen wenig attraktiv er­ scheint.
Vor diesem Hintergrund hat sich die vorliegende Er­ findung das Ziel gesetzt, eine Möglichkeit zu schaffen, mit der Passagiere von Luftfahrzeugen so­ wie Bahnreisende unterwegs in Ruhe und Bequemlich­ keit ihren Körper und insbesondere ihr Gesicht pflegen und herrichten können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wagen mit einer Anlage zur elektrischen En­ ergieversorgung ausgerüstet ist, die Anlage über einen Energiespeicher verfügt, der Wagen mit zumin­ dest einem Frischwassertank ausgestattet ist, dem über eine Entnahmevorrichtung Frischwasser entnehm­ bar ist, und Behältnisse zur Aufnahme von Gerät­ schaften und sonstigen Materialien vorhanden sind.
Die Grundidee der vorliegenden Erfindung besteht darin, in Zügen oder Luftfahrzeugen wie beispiels­ weise Flugzeugen oder Zeppelinen mobile Strom- und Wasserversorgungen zur Verfügung zu stellen, die es einem entsprechend vorgebildeten Fachpersonal oder aber den Passagieren selbst ermöglicht, auch auf­ wendigere kosmetische Verrichtungen in der Bequem­ lichkeit des eigenen Sitzplatzes auszuführen. Hierzu soll ein fahrbarer Kosmetikcontainer verwen­ det werden, der in Analogie zu den bekannten Cate­ ringwagen, die die Versorgung der Passagiere an ih­ rem Sitzplatz mit Nahrung und Getränken sicherstel­ len, als verfahrbarer Wagen gebildet und unter an­ derem mit einer Einrichtung zur Stromversorgung für den Betrieb elektrischer Geräte wie Fön oder Model­ lierstab ausgestaltet ist, wobei diese Einrichtung aufgrund des mobilen Einsatzes des Kosmetikcontai­ ners einen Energiespeicher umfassen muß. Für viel kosmetische Verrichtungen ist der Einsatz von Was­ ser unerläßlich. Daher soll der erfindungsgemäße Kosmetikcontainer mit einem Frischwassertank ausge­ stattet sein, aus dem über eine geeignete Entnahme­ vorrichtung Frischwasser entnommen werden kann. Diese kann beispielsweise in Form eines üblichen Wasserhahns gebildet sein. Alternativ oder ergän­ zend hierzu kommt aber auch eine beispielsweise beim Frisieren hilfreiche Zerstäubungsvorrichtung in Frage, die Wasser in feine Tröpfchen zerstäubt und beispielsweise zum Befeuchten der Haare beim Frisieren hilfreich ist. Da der Frischwassertank i.a. unterhalb der Entnahmevorrichtung angeordnet sein wird, kann ihr das Wasser beispielsweise über eine elektrische Pumpe zugeführt werden. Schließ­ lich muß der erfindungsgemäße Kosmetikcontainer auch über Behältnisse verfügen, die zur Aufnahme von Gerätschaften, Hilfsmitteln und sonstigen Sub­ stanzen für den kosmetischen Einsatz geeignet sind. Als Beispiele sind hier Fön, Modellierstab, Spie­ gel, Kosmetika, Handtücher, Frisierumhänge, Scheren und Schminkutensilien zu nennen. Mit einem derartig ausgerüsteten Kosmetikcontainer sind auch aufwendi­ gere kosmetische Anwendungen wie beispielsweise ein Gesichtsdampfbad durchführbar, bei dem der Ge­ sichtshaut mit Wasserdampf gesättigte oder übersät­ tigte Luft bei erhöhter Temperatur, beispielsweise über Düsen zugeführt wird und eine Durchblutungs­ steigerung und Reinigung der Haut bewirkt. Mit zu­ sätzlichen ätherischen Ölen versetzt können derar­ tige Dampfbäder überdies Linderung bei Erkältungen verschaffen.
Der erfindungsgemäße Kosmetikcontainer kann in sei­ nen Abmessungen ohne weiteres so ausgebildet wer­ den, daß er ohne Schwierigkeiten auf den Gängen und zwischen der Sitzreihen in herkömmlichen Zügen oder Luftfahrzeugen verfahrbar ist und somit auch bei bestehenden Zügen oder Luftfahrzeugen ohne weiteres eingesetzt werden kann, ohne daß vorhergehende auf­ wendige Umbau- oder Nachrüstarbeiten erforderlich wären.
Da der erfindungsgemäße Kosmetikcontainer am Platz eines Passagieres stehend eingesetzt werden soll, darf er sich auch bei Erschütterungen, Brems- oder Beschleunigungsvorgängen nicht verschieben und wird daher in bevorzugter Ausbildung der Erfindung mit einer Feststellbremse ausgestattet, die seine Räder blockiert und den Kosmetikcontainer dadurch an sei­ nem Einsatzort festlegt.
Das für kosmetische Anwendungen eingesetzte Wasser muß normalerweise angewärmt sein. Nun erfordert die Erwärmung von Wasser einen hohen Einsatz an Ener­ gie, die im erfindungsgemäßen Kosmetikcontainer nur sehr begrenzt zur Verfügung steht. Daher wird der Frischwassertank in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung als Warmwassertank mit thermisch isolie­ renden Wänden gebildet. Hierdurch wird es möglich, den Frischwassertank zu Beginn eines Einsatzes des Kosmetikcontainers mit warmem Wasser zu befüllen, ohne daß dieses während eines mehrstündigen Betrie­ bes nennenswert an Temperatur verliert, so daß auch nach mehreren Stunden noch angenehm warmes Wasser zur Verfügung steht. Natürlich sind auch Kosmetik­ container denkbar, die sowohl einen Warm- wie auch einen Kaltwassertank enthalten, so daß sich die Wassertemperatur durch Wahl des Mischungsverhält­ nisses einstellen läßt. Besonders vorteilhaft ist es, den erfindungsgemäßen Kosmetikcontainer mit ei­ nem Waschbecken auszustatten, das es seinem Nutzer ermöglicht, sich beispielsweise Hände, Gesicht oder auch die Haare zu waschen. Hierfür ist es aller­ dings erforderlich, den Kosmetikcontainer mit einem Abwassertank auszustatten, der zweckmäßigerweise mit dem Abfluß des Waschbeckens verbunden wird und das bei Waschvorgängen anfallende durch den Abfluß des Waschbeckens ablaufende Abwasser aufnimmt.
Zur Energieversorgung des fahrbaren Kosmetikcontai­ ners empfiehlt die Erfindung die Verwendung eines elektrochemischen Energiespeichers, also einer Bat­ terie oder eines Akkumulators, wobei letzterer auf­ grund seiner Wiederaufladbarkeit bevorzugt ist. Al­ ternativ dazu kann der erfindungsgemäße Kosmetik­ container auch durch eine Brennstoffzelle mit elek­ trischer Energie versorgt werden.
Bei vielen kosmetischen Verrichtungen, wie bei­ spielsweise dem Frisieren, dem Auftragen von Schminke oder Lidschatten oder der Bearbeitung von Wimpern oder Augenbrauen ist eine gute Beleuchtung unabdingbar. Daher wird der Kosemtikcontainer in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung mit einer vorzugsweise schwenkbaren Beleuchtungseinrichtung ausgestattet, die es dem Nutzer gestattet, die Be­ leuchtungsverhältnisse an seine aktuellen Bedürf­ nisse anzupassen.
Für kosmetische Verrichtungen aller Art werden ge­ meinhin abgeschirmte Räumlichkeiten bevorzugt, in die unbeteiligte Personen keinen Einblick haben. Um auch dem Benutzer des erfindungsgemäßen Kosmetik­ containers eine derartige Räumlichkeit mit abge­ schirmter Atmosphäre bieten zu können, wird der Kosmetikcontainer in Fortbildung der Erfindung mit beweglichen Zwischenwänden ausgestattet, die norma­ lerweise in am Container angeordneten Aufnahmen un­ tergebracht sind und während des Einsatzes ausge­ klappt oder um den Sitzplatz des Benutzers herum aufgestellt werden, wodurch um den Nutzer herum eine abgeschirmte, vor neugierigen Blicken ge­ schützte Räumlichkeit entsteht. Alternativ dazu kann diese Räumlichkeit auch aus Vorhängen gebildet werden, wozu der Kosmetikcontainer mit beispiels­ weise teleskopartig aus fahrbaren oder schwenkbaren Vorhangstangen ausgestattet werden kann, an denen der Vorhang auf übliche Art und Weise befestigt ist.
Insgesamt erhält man einen fahrbaren Kosmetikcon­ tainer, der an Bord von Fernzügen oder Luftfahrzeu­ gen wie Flugzeugen oder Zeppelinen vorteilhaft da­ für verwendet werden kann, auf Anforderung durch einen Passagier zu dessen Sitzplatz gefahren und dort abgestellt zu werden und dem Passagier dort als Hilfsmittel für kosmetische Verrichtungen wie Gesichtspflege, Massage, Anlegen von Make-Up, Fri­ sieren, Maniküre oder auch Pediküre zur Verfügung zu stehen, wobei diese Tätigkeiten entweder vom Passagier selbst oder aber von entsprechend vorge­ bildeten Fachpersonal ausgeführt werden können. Al­ ternativ dazu ist auch sein Einsatz an gesonderten, für kosmetische Behandlungen ausgewiesenen Sitzen denkbar. Die Verwendung eigener Kosmetiksitzplätze bietet insbesondere auch den Vorteil, daß zur Er­ zeugung abgeschirmter Räumlichkeiten um diese Sitz­ plätze herum Zwischenwände oder Vorhänge fest in­ stalliert werden können, so daß der Kosmetikcontai­ ner selbst nicht damit ausgestattet werden muß und sie dennoch jedem Nutzer zur Verfügung stehen, ohne daß sie eigens um ihn herum aufgebaut werden müs­ sen.
Selbstverständlich ist das Einsatzfeld des fahrba­ ren Kosmetikcontainers nicht auf Luftfahrzeuge und Fernzüge beschränkt, er läßt sich vielmehr bei­ spielsweise auch für den Zimmerservice in Hotels und Krankhäusern vorteilhaft einsetzen.
Dazu wird der Kosmetikcontainer nach Bestellung durch den Hotelgast oder Patienten auf dessen Zim­ mer gefahren, wo ihm der Kosmetikcontainer - vor­ zugsweise zusammen mit entsprechend vorgebildeten Begleitspersonal - für eine Kosmetikbehandlung zur Verfügung steht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er­ findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei­ bungsteil entnehmen, in dem anhand einer Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläu­ tert ist. Sie zeigt eine Seitenansicht eines erfin­ dungsgemäßen fahrbaren Kosmetikcontainers in sche­ matischer Darstellung.
In der Abbildung ist ein erfindungsgemäßer Kosme­ tikcontainer in Seitenansicht dargestellt. Der Kos­ metikcontainer, dessen Abmessungen in etwa denen eines üblichen Cateringwagens entsprechen, ist ver­ mittels der auf seiner Unterseite angeordneten Rä­ der (1) zu seinem Einsatzort, beispielsweise dem Sitzplatz eines weiblichen Passagiers, der den Kos­ metikcontainer bestellt hat, fahrbar, wobei der Griff (5) zum Schieben dient, und dort mit der Feststellbremse (2), die zumindest einen Teil der Räder (1) blockiert, festlegbar. Am Einsatzort wer­ den die teleskopartig aus fahrbaren Vorhangstangen (3), sowie der Vorhang (4) herausgezogen, so daß sich in Verbindung mit den angrenzenden Rückenleh­ nen eine abgeschirmte Räumlichkeit für die Kosme­ tikbehandlung ergibt. In dem Kosmetikcontainer ist unter anderem ein Frischwassertank mit thermisch isolierenden Wänden eingebaut, in dem sich ein Vor­ rat warmen Wassers befindet, der über die am Wasch­ becken (6) angeordneten Entnahmevorrichtungen (7), einem Wasserhahn und einem Duschkopf, der an einem Schlauch beweglich ist, entnommen werden kann. Mit Hilfe dieses Duschkopfes ist es z. B. möglich, sich am Waschbecken (6) die Haare zu waschen. Das an­ fallende Abwasser wird dabei über einen Abfluß ei­ nem in den Kosmetikcontainer eingebauten Abwasser­ tank zugeleitet.
Weiterhin ist der Kosmetikcontainer zur elektri­ schen Energieversorgung mit einem Akkumulator aus­ gestattet, mit dem beispielsweise seine Beleuch­ tungseinrichtung (8), im vorliegenden Beispiel eine schwenkbare Lampe oder auch der Fön (9) betrieben wird. Schließlich besitzt er noch Behältnisse (10), die Gerätschaften wie den Fön (9) oder einen Model­ lierstab, aber auch Hilfsmittel, wie Shampoo (11), Haarfestiger (12) oder auch einen Spiegel (13) auf­ nehmen. Schließlich ist an dem abgebildeten Kosme­ tikcontainer noch ein Handtuchhalter (14) mit einem Handtuch (15) angebracht.
Im Ergebnis erhält man einen fahrbaren Kosmetikcon­ tainer, der es den Passagieren von Luftfahrzeugen und Fernzügen ermöglicht, sich unterwegs auf ihren Sitzplatz ungestört der Gesichts- und Schönheits­ pflege widmen zu können, beispielsweise ihre Haare zu waschen und zu frisieren, Pflegemasken aufzutra­ gen und einwirken zu lassen und das Make-Up zu er­ neuern.

Claims (11)

1. Fahrbarer Kosmetikcontainer zum Einsatz in Luft­ fahrzeugen und Zügen, der als verfahrbarer Wagen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Wagen mit einer Anlage zur elektrischen Ener­ gieversorgung ausgerüstet ist,
  • - die Anlage über einen Energiespeicher verfügt,
  • - der Wagen mit zumindest einem Frischwassertank ausgestattet ist,
  • - dem über eine Entnahmevorrichtung (7) Frischwas­ ser entnehmbar ist, und
  • - Behältnisse (10) zur Aufnahme von Gerätschaften und sonstigen Materialien vorhanden sind.
2. Kosmetikcontainer nach Anspruch 1, gekennzeich­ net durch eine Feststellbremse (2).
3. Kosmetikcontainer nach Anspruch 1 oder 2, ge­ kennzeichnet durch einen Frischwassertank mit ther­ misch isolierenden Wänden.
4. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Abwassertank.
5. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Wasch­ becken (6) ausgestattet ist.
6. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage zur elek­ trischen Energieversorgung eine Batterie und/oder einen Akkumulator und/oder eine Brennstoffzelle enthält.
7. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Beleuchtungseinrich­ tung (8).
8. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Aufnahmen für bewegliche Zwischenwände.
9. Kosmetikcontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ausfahrbare Vorhangstangen (3)
10. Verwendung des fahrbaren Kosmetikcontainers nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß er an Bord von Luftfahrzeugen oder Fernzügen zum Sitzplatz eines Nutzers gefahren, dort abgestellt und vom Nutzer als Hilfsmittel für kosmetische Verrichtungen eingesetzt wird.
11. Verwendung des fahrbaren Kosmetikcontainers nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß er in Hotels oder Krankenhäusern in das Zimmer eines Nutzers gefahren, dort abgestellt und vom Nutzer als Hilfsmittel für kosmetische Ver­ richtungen eingesetzt wird.
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