DE19809792A1 - Vorrichtung zum Untersuchen eines Mediums - Google Patents
Vorrichtung zum Untersuchen eines MediumsInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung hat eine im wesentlichen geschlossene Kammer (2), die in ihrem Innenraum ein zu untersuchendes Medium (3) aufweist. Außenseitig an der Kammer (2) ist zum Auskoppeln optischer Strahlung aus dem Medium (3) wenigstens eine Empfängersonde (5) angeordnet, die einen optischen Zugang zu der Kammer (2) hat. Der Empfängersonde (5) ist ein mit einer Meß- und Auswerteeinrichtung verbundener optischer Empfänger (7) zugeordnet. Zur richtungsaufgelösten Erfassung von in Richtung eines Meßpfades (8) aus dem Innenraum der Kammer (2) in die Empfängersonde (5) einfallender optischer Strahlung weist die Empfängersonde eine Strahlführung mit einer Abbildungsoptik (9) auf. Die Vorrichtung ermöglicht eine richtungsselektive Messung aus einem Teilvolumen der Kammer (2) austretender optischer Stahlung (Fig. 1).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einer im
wesentlichen geschlossenen Kammer, die in ihrem Innenraum ein zu
untersuchendes Medium, insbesondere ein heißes Gas oder Plasma
aufweist, wobei außenseitig an der Kammer zum Auskoppeln optischer
Strahlung aus dem Medium wenigstens eine Empfängersonde an
geordnet ist, die einen optischen Zugang zu der Kammer hat, wobei
der Empfängersonde ein mit einer Meß- und Auswerteeinrichtung
verbundener optischer Empfänger zugeordnet ist.
Aus US 4,393,687 kennt man bereits eine Vorrichtung der ein
gangs genannten Art, die zum Beobachten eines Verbrennungsprozesses
im Brennraum eines Otto-Motors eine Zündkerze aufweist, deren
Zentralelektrode als Hohlleiter ausgebildet ist, in dessen Innenkern
ein optischer Lichtleiter angeordnet ist. Zum Auskoppeln optischer
Strahlung aus dem in dem Brennraum befindlichen Verbrennungs
medium grenzt der Lichtleiter mit seinem einen Axialende an den
Brennraum an und ist mit seinem anderen Axialende an einen optischen
Empfänger herangeführt, der zum Detektieren von bei klopfender
Verbrennung auftretenden Intensitätsschwankungen der von dem
Verbrennungsmedium emittierten Strahlung mit einer Meß- und
Auswerteeinrichtung verbunden ist. Die vorbekannte Vorrichtung
ermöglicht zwar ein frühzeitiges Erkennen von Verbrennungsklopfen
im Motor, jedoch sind die mit der Vorrichtung detektierten optischen
Signale für eine weitergehende Untersuchung des im Brennraum
ablaufenden Verbrennungsprozesses, wie sie beispielsweise für die
Entwicklung schadstoffarmer Motoren wünschenswert ist, nur sehr
begrenzt geeignet.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die eine detailliertere Untersuchung
des in der Kammer befindlichen Mediums ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Empfängersonde
zur richtungsaufgelösten Erfassung von in Richtung eines Meßpfades
aus dem Innenraum der Kammer in die Empfängersonde einfallender
optischer Strahlung eine Strahlführung mit einer Abbildungsoptik
aufweist. Dadurch ist eine definierte Abbildung von Teilvolumina
des in der Kammer schwer zugänglichen Mediums möglich, so daß der
Prozeßablauf in dem Medium in bestimmten Teilbereichen des Mediums
lokal untersucht werden kann. Dadurch können beispielsweise bei
einem Verbrennungsmotor detailliertere Informationen über die
Ausbreitung der Flammfront in dem Brennraum bzw. der Kammer gewonnen
werden. Selbstverständlich kann die Vorrichtung aber auch für
Messungen an anderen schwer zugänglichen industriellen Prozessen,
wie sie in Plasmen, technischen Verbrennungen oder Turbinen
vorkommen, verwendet werden.
Besonders vorteilhaft ist, wenn am Umfang der Kammer verteilt mehrere
Empfängersonden angeordnet sind, deren Meßpfade im wesentlichen
in einer gemeinsamen Meßebene verlaufen und einander kreuzen. Es
sind also unter verschiedenen Winkeln das Medium durchsetzende
Meßpfade oder Gruppen von nebeneinander angeordneten Meßpfaden
vorgesehen, so daß die von dem Medium in Richtung der einzelnen
Meßpfade emittierte Strahlung jeweils gemessen werden kann. Aus
den Meßwerten läßt sich dann durch tomografische Rekonstruktion
orts- und zeitaufgelöst die Emission in dem Medium ermitteln.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß
wenigstens einer Empfängersonde eine einen optischen Zugang zu der
Kammer aufweisende Einstrahlsonde zugeordnet ist, die mit einer
optischen Strahlungsquelle, insbesondere einem Laser in Einstrahl
verbindung steht, daß die Einstrahlsonde eine Strahlführung mit
einer Abbildungsoptik zum Einkoppeln eines den Innenraum der Kammer
entlang eines Meßpfades durchsetzenden optischen Prüfstrahls hat,
und daß die Empfängersonde an der Austrittsstelle des Prüfstrahls
aus der Kammer angeordnet ist. Mit der Vorrichtung kann also ein
Teilvolumen des Innenraums der Kammer mit einem Prüfstrahl
durchstrahlt werden. Durch Messung der Intensitätsschwächung des
Prüfstrahls beim Durchtritt durch das Medium läßt sich die Absorption
des Mediums in dem durchstrahlten Teilvolumen ermitteln. Dies kann
beispielsweise in der Weise geschehen, daß mit dem optischen
Empfänger zunächst die Intensität des Prüfstrahls bei aus dem
Innenraum der Kammer entferntem oder bei thermisch inaktivem Medium
gemessen und anschließend eine weitere Intensitätsmessung bei in
dem Innenraum befindlichen, thermisch aktivem Medium durchgeführt
wird. Aus der Differenz der so ermittelten Meßwerte läßt sich dann
die Absorption des Mediums bestimmen.
Vorteilhaft ist, wenn zusätzlich zu wenigstens einer Empfängersonde
der eine Einstrahlsonde zugeordnet ist, zumindest eine weitere
Empfängersonde vorgesehen ist. Dadurch ist eine gleichzeitige
Absorptions- und Emissionsmessung in dem in der Kammer befindlichen
Medium möglich.
Vorteilhaft ist, wenn im Strahlengang von der Lichtquelle zu der
Einstrahlsonde eine Strahl-Unterbrechungsvorrichtung, insbeson
dere eine Bragg-Zelle angeordnet ist. Der Prüfstrahl kann dann zur
wechselweisen Messung von Emission und Absorption in dem Medium
periodisch unterbrochen bzw. moduliert werden. Dadurch kann mit
nur einem optischen Empfänger quasi zeitgleich sowohl der zeitliche
Verlauf der Absorption, als auch derjenige der Emission bezüglich
des Meßpfades ermittelt werden.
Besonders vorteilhaft ist, wenn am Umfang der Kammer verteilt
mehrere, jeweils einander zugeordnete Einstrahlsonden und
Empfängersonden angeordnet sind, und daß die Meßpfade dieser
einander zugeordneten Einstrahlsonden und Empfängersonden im
wesentlichen in einer gemeinsamen Meßebene verlaufen und einander
kreuzen. Das Medium kann dann mit unter verschiedenen Winkeln
angeordneten Prüfstrahlen oder Gruppen von nebeneinander angeordneten
Prüfstrahlen gleichzeitig durchstrahlt werden, wobei jeweils die
Absorption der einzelnen Prüfstrahlen ermittelt werden kann. Durch
tomografische Rekonstruktion läßt sich dann aus den Absorptionsmeß
werten die Absorption in der Meßebene ortsaufgelöst und gegebenen
falls zeitaufgelöst bestimmen. Wenn im Strahlengang von der optischen
Strahlungsquelle zu den Einstrahlsonden eine Strahlunter
brechungsvorrichtung angeordnet ist, ist es sogar möglich, zusätzlich
zu der Absorption auch die von dem Medium emittierte thermische
Strahlung zu messen. Dadurch kann auf einfache Weise unmittelbar
aus den Meßdaten für Emission und Absorption die räumliche
Temperatur- und/oder Konzentrations- bzw. Dichteverteilung in dem
Medium durch tomographische Rekonstruktion bestimmt werden, ohne
daß es dazu der Kenntnis atomarer und/oder molekularer Daten des
zu untersuchenden Mediums oder der Spezies bedarf. Dabei wird davon
ausgegangen, daß in dem Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden
Emissions- und Absorptionsmessungen keine nennenswerten Unter
schiede hinsichtlich der Absorption und der Emission des Mediums
in dem Detektionsbereich auftreten.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor,
daß zusätzlich zu mehreren Empfängersonden deren Meßpfade im
wesentlichen in einer gemeinsamen Meßebene verlaufen und einander
kreuzen, am Umfang der Kammer verteilt mehrere einander zugeordnete
Einstrahlsonden und Empfängersonden vorgesehen sind, deren Meßpfade
ebenfalls einander kreuzen und im wesentlichen in der Meßebene oder
etwas zu dieser versetzt verlaufen. Mit dieser Vorrichtung
können gleichzeitig sowohl die Absorption als auch die thermische
Emission bezüglich mehrerer sich kreuzender Meßpfade bestimmt werden,
so daß durch tomografische Rekonstruktion, Absorption, Emission
und/oder die Temperatur in der Meßebene orts- und gegebenenfalls
zeitaufgelöst bestimmt werden kann. Dabei wird davon ausgegangen,
daß in den voneinander zugeordneten Absorptions- und Emissions-
Meßpfaden jeweils durchlaufenen Teilvolumina des Mediums im
Meßzeitpunkt keine nennenswerte Unterschiede hinsichtlich der
Absorption und der Emission des Mediums vorhanden sind. Dies kann
dadurch sichergestellt werden, daß die einander zugeordneten
Absorptions- und Emissions-Meßpfade räumlich dicht zueinander
benachbart angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß wenigstens eine Einstrahl- und/oder
zumindest eine Empfängersonde zum gleichzeitigen Ein- oder
Auskoppeln mehrerer Prüf- oder Meßstrahlen mit einem zu der
optischen Strahlungsquelle oder dem optischen Empfänger führenden,
mehrere Lichtleiter aufweisenden Lichtleiterbündel verbunden ist.
Mit einer einzigen Strahlführung können dann mehrere Prüfstrahlen
gleichzeitig in das Medium eingekoppelt und/oder mehrere Meßstrahlen
aus diesem ausgekoppelt werden. Dadurch ergibt sich eine besonders
kompakt aufgebaute Meßvorrichtung.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor,
daß wenigstens eine Einstrahlsonde und/oder zumindest eine
Empfängersonde als Hohl-Sonde ausgebildet ist, die einen rückseitigen
Anschluß für einen zu der optischen Strahlungsquelle oder dem
optischen Empfänger führenden, vorzugsweise lösbar mit der Sonde
verbindbaren Lichtleiter aufweist, und daß die Strahlführung mit
der Abbildungsoptik innerhalb der Sonde angeordnet ist. Die Sonde
kann dann lösbar mit der Kammer verbindbar sein, so daß sie bei
Bedarf leicht ausgewechselt werden kann, ohne daß dazu die Kammer
demontiert werden muß. Wenn die Kammer der Brennraum eines
Verbrennungsmotors ist, kann die Sonde beispielsweise in einer von
außen zugänglichen, im Motorblock oder dem Zylinderkopf des
Motors befindlichen Inspektionsöffnung angeordnet sein, so daß die
Sonde, wenn sie beispielsweise durch Verbrennungsrückstände
verschmutzt ist, ohne eine Demontage des Zylinderkopfs vom Motorblock
ausgewechselt werden kann. Vorzugsweise ist die Sonde an einem
Wandungsdurchbruch der Kammerwand druckdicht mit dieser verbunden.
Dadurch lassen sich Verbrennungsprozesse bei Drücken bis 400
Megapascal untersuchen.
Zweckmäßigerweise weist wenigstens eine Empfängersonde und/oder
zumindest eine Einstrahlsonde ein dem Innenraum der Kammer
zugewandtes optisches Fenster auf, das vorzugsweise in der Hohl-Sonde
angeordnet ist und das Innere der Sonde gegen den Innenraum der
Kammer abdichtet. Die Strahlführung mit der Abbildungsoptik ist
dann gegen Verschmutzung durch das Medium geschützt.
Vorteilhaft ist, wenn die Einstrahlsonde und die Empfängersonde
auf derselben Seite der Kammer angeordnet sind und wenn auf der
gegenüberliegenden Seite der Kammer eine Strahlumlenkeinrichtung
zum Umlenken eines von der Einstrahlsonde ausgesandten Prüfstrahls
zu dem der Empfängersonde zugeordneten Empfänger vorgesehen ist.
Da die Strahlumlenkeinrichtung nur relativ wenig Platz benötigt,
kann sie beispielsweise auch an einer schlecht zugänglichen Stelle
in der Kammerwand angeordnet sein.
Vorteilhaft ist, wenn die Einstrahlsonde und die Empfängersonde
eine Einheit bilden und insbesondere eine gemeinsame, optische
Strahlführung aufweisen und wenn zum Trennen von ein- und
aus fallender Strahlung ein Strahlteiler, insbesondere ein
dichroitischer Spiegel im Strahlengang angeordnet ist. Zum Ein- und
Auskoppeln der Strahlung wird also die gleiche Strahlführung
verwendet, so daß der Platzbedarf für den optischen Zugang zu der
Kammer entsprechend klein ist.
Zweckmäßigerweise ist als optische Strahlungsquelle ein Laser
vorgesehen, wobei die Einkoppelvorrichtung zum Erzeugen einer
inkohärenten Prüfstrahlung eine Streuscheibe aufweist. Dadurch kann
eine Prüfstrahlung hoher Intensität erreicht werden, so daß auch
Medien, die eine intensive thermische Eigenstrahlung emittieren,
untersucht werden können. Dabei werden durch die Streuscheibe
Interferenzen in der Prüfstrahlung weitestgehend vermieden.
Vorteilhaft ist, wenn im Strahlengang von der Empfängersonde zu
dem optischen Empfänger, vorzugsweise zwischen einer als Kollimator
dienenden Gradientenindexlinse des Lichtleiters und dem Empfänger
ein Interferenzfilter angeordnet ist. Dadurch kann die spektrale
Detektionsbreite auf einfache Weise an den Wellenlängenbereich der
Laserstrahlung und/oder eine Absorptionswellenlänge des zu
untersuchenden Mediums angepaßt werden.
Zweckmäßigerweise ist wenigstens eine Empfänger- und/oder
Einstrahlsonde winkelförmig ausgebildet, wobei innerhalb der
Strahlführung zur Strahlumlenkung wenigstens ein Umlenkspiegel oder
dergleichen Umlenkoptik angeordnet ist, die vorzugsweise als
Abbildungsoptik ausgebildet ist. Die winkelförmige Ausbildung der
Sonde ermöglicht auch an schlecht zugänglichen Stellen, beispiels
weise unter einem Auspuff- oder Ansaugkrümmer eines Verbrennungs
motors einen optischen Zugang zu der das Medium aufweisenden Kammer,
beispielsweise dem Brennraum des Motors. Wenn die Strahlumlenkung
gleichzeitig als Abbildungsoptik ausgebildet ist, ergibt weist die
Sonde besonders kompakte Abmessungen auf.
Besonders vorteilhaft ist, wenn in der Kammerwand und/oder der Sonde
eine Heizung für das (die) optische(n) Fenster vorgesehen ist.
Dadurch kann einem vorzeitigen Verschmutzen des optischen Fensters
durch in dem Medium enthaltene Bestandteile, beispielsweise durch
Kraftstofftropfen entgegengewirkt werden.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen zum Teil stärker schematisiert:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Messung der Absorption und/oder der
Emission eines im Brennraum eines Verbrennungsmotors
befindlichen Verbrennungsgases, wobei der Motorblock und
die damit verschraubten Einstrahl- und Empfängersonden
im Schnitt dargestellt sind,
Fig. 2 eine Vorrichtung zur Messung der Absorption und/oder der
Emission eines im Brennraum eines Verbrennungsmotors
befindlichen Verbrennungsgases, wobei die Meßpfade für
die Absorptions- und die Emissionsmessung in dem
Brennraum räumlich getrennt voneinander angeordnet sind,
Fig. 3 den zeitlichen Verlauf der Strahlungsintensität einer
aus dem Brennraum nach Fig. 1 in Richtung eines Meßpfades
austretenden Strahlung, während des Verbrennungs
vorganges im Motor,
Fig. 4 eine teilweise Darstellung der Vorrichtung nach Fig. 1,
während des Kalibrierens mit einem Referenzstrahler,
Fig. 5 eine graphische Darstellung der mit der Vorrichtung nach
Fig. 1 gemessenen Strahlungsintensität eines Kalibrier
strahlers und eines Lasers, wobei auf der Abszisse der
Kehrwert der schwarzen Temperatur und auf der Ordinate
die normierte Strahlungsintensität in logarithmischer
Darstellung aufgetragen sind,
Fig. 6 eine graphische Darstellung der Intensität als Funktion
der Wellenlänge für zwei verschiedene Farbstofflaser und
die Kalium-Linie sowie die Durchlaßkurve eines Linien
filters,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine zwischen Motorblock und
Zylinderkopf eines Motors angeordnete Fensterplatte, mit
der Einstrahl- und Empfängersonden lösbar und druck
dicht verbindbar sind,
Fig. 8 und 9 einen Längsschnitt durch die Mittelebene einer als
Hohlsonde ausgebildeten Einstrahlsonde,
Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine als Hohlsonde ausgebildete
Empfängersonde,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch die Mittelebene einer Ein
strahlsonde, die eine einstückig mit einem optischen
Fenster ausgebildete Abbildungsoptik aufweist,
Fig. 12 eine Vorrichtung, bei der Einstrahl- und Empfängersonde
eine Einheit bilden und eine gemeinsame optische
Strahlführung aufweisen, wobei auf der der Sonde
gegenüberliegenden Seite der Kammer ein Umlenkspiegel
angeordnet ist,
Fig. 13 und 14 einen Querschnitt durch die Längsmittelebene einer
winkelförmig ausgebildeten Einstrahlsonde und
Fig. 15 einen Teilquerschnitt durch einen Verbrennungsmotor mit
einer winkelförmigen Einkoppelsonde.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung weist eine im
wesentlichen geschlossene Kammer 2 auf, die den Brennraum eines
Verbrennungsmotors bildet (Fig. 1). Im Innenraum der Kammer 2 ist
ein zu untersuchendes Medium 3 angeordnet, nämlich das Ver
brennungsgas des Motors. Außenseitig an der Kammer 2 ist zum
Auskoppeln optischer Strahlung aus dem Medium 3 in einer eine
Kammerwand 4 durchsetzenden Öffnung eine dicht gegen die Kammerwand
4 abschließende Empfängersonde 5 angeordnet, die einen optischen
Zugang zu der Kammer 2 hat. Die Empfängersonde 5 ist rückseitig
mit einem Gradientenindex-Lichtleiter 6 mit einem optischen Empfänger
7 verbunden, der an einer Meß- und Auswerteeinrichtung angeschlossen
ist.
Zur richtungsaufgelösten Erfassung von in Richtung eines
Meßpfades 8 aus dem Innenraum der Kammer 2 in die Empfängersonde
5 einfallender optischer Strahlung weist die Empfängersonde 5 eine
Strahlführung mit einer Abbildungsoptik 9 auf. Die Vorrichtung 1
ermöglicht die Messung einer aus einem bestimmten Teilvolumen der
Kammer 2 in Richtung des Meßpfades 8 in die Empfängersonde 5
einfallenden optischen Strahlung.
Die Vorrichtung 1 weist ferner eine der Empfängersonde 5 zugeordnete
Einstrahlsonde 10 auf, die einen optischen Zugang zu der Kammer
2 hat und über einen Gradientenindex-Lichtleiter 11 mit einem
Laser 12 in Einstrahlverbindung steht. Die Einstrahlsonde 10 hat
eine Strahlführung mit einer Abbildungsoptik 13 zum Einkoppeln eines
den Innenraum der Kammer 2 entlang des Meßpfades 8 durchsetzenden
Prüfstrahls.
Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, ist die Einstrahlsonde 10 in einer
die der Empfängersonde 5 gegenüberliegende Kammerwand 4 durch
setzenden Wandungsöffnung angeordnet, an der die Empfängersonde
5 von der Außenseite der Kammerwand 4 zugänglich ist. Die mit der
Einstrahlsonde 10 in die Kammer 2 eingekoppelte Prüfstrahlung
durchläuft das Medium 3 und tritt dann in die Empfängersonde 5 ein,
die über einen Gradientenindex-Lichtleiter 12 mit dem optischen
Empfänger 7 verbunden ist.
In dem Strahlengang von dem Laser 12 zu der Einstrahlsonde 10 ist
eine Bragg-Zelle 14 als Strahl-Unterbrechungseinrichtung angeordnet.
Dadurch kann die Prüfstrahlung periodisch unterbrochen werden.
Fig. 3 zeigt den mit dem Empfänger 7 gemessenen Signalverlauf,
der entlang des Meßpfades 8 in die Empfängersonde 5 eingestrahlten
optischen Strahlung während eines in der Kammer 2 ablaufenden
Verbrennungsprozesses. Deutlich ist erkennbar, daß der Prüfstrahl
periodisch ein- und ausgeschaltet wird. Vor Beginn des Verbrennungs
prozesses (in Fig. 3 links) herrscht in dem in der Kammer 2 des
Motors befindlichen Medium 3 noch eine vergleichsweise niedrige
Temperatur. Demgemäß strahlt das Medium 3 praktisch keine
Eigenstrahlung ab und weist nur eine sehr geringe Absorption für
die Prüfstrahlung auf. Der Prüfstrahl wird deshalb nahezu vollständig
durch das Medium 3 transmittiert. Während der Einschaltdauer des
Prüfstrahls entspricht deshalb das Meßsignal des an der Aus
strahlseite des Mediums 3 angeordneten Empfängers 7 der Eintritts
intensität Lλ,1 des in das Medium 3 mit der Einstrahlsonde 10
eingekoppelten Prüfstrahls.
Während des Verbrennungsprozesses (Fig. 3 Mitte und rechts)
strahlt das Medium 3 aufgrund der dann erhöhten Temperatur in dem
Detektionsbereich thermische Eigenstrahlung ab. Die Emissions
intensität Lλ,3 resultiert bei unterbrochenem Prüfstrahl in einem
Meßsignal an dem optischen Empfänger 7. Bei eingeschaltetem
Prüfstrahl addiert sich zu der thermischen Eigenstrahlung des
Mediums 3 die durch das Medium 3 transmittierte Prüfstrahlung. Die
Austrittsintensität Lλ,2 des Prüfstrahls nach dem Durchlaufen des
Mediums 3 entspricht deshalb dem Signalunterschied an dem optischen
Empfänger 7 zwischen unmittelbar zueinander benachbarten Einschalt- und
Unterbrechungsphasen des Prüfstrahls. Aus den Intensitäten
Lλ,1, Lλ,2 und Lλ,3 läßt sich die Absorption entlang des Meßpfades
8 nach der Formel (Lλ,1-Lλ,2)/Lλ,1 errechnen.
In Fig. 3 ist die Einschaltdauer des Prüfstrahls mit te und die
Unterbrechungsdauer mit tu gekennzeichnet. Diese Zeitdauern
können beispielsweise jeweils etwa 1 Mikrosekunde betragen. Der
zeitliche Abstand zwischen aufeinanderfolgenden und einander
zugeordneten Absorptions- und Emissionsmessungen ist so gewählt,
daß sich in diesem Zeitraum keine nennenswerten Unterschiede
hinsichtlich der Absorption und der Emission des Mediums 3 in
dem Detektionsbereich ergeben.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die Absorption und
die thermische Eigenstrahlung des Mediums 3 gleichzeitig gemessen.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird dazu das
Medium 3 entlang eines Meßpfades 8 mit einem Prüfstrahl durchstrahlt.
Für den Prüfstrahl wird zunächst die Intensität Lλ,1 beim Eintritt
in die Kammer 2 mit dem der an der Prüfstrahlaustrittsseite der
Kammer 2 angeordneten Empfängersonde 5 zugeordneten optischen
Empfänger 7 bei thermisch inaktivem oder aus der Kammer entfernten
Medium 3 indirekt gemessen. Während des zu untersuchenden, in der
Kammer ablaufenden Verbrennungsvorgangs, wird mit dem Empfänger
7 die Austrittsintensität Lλ,2 nach dem Durchlaufen des Prüfstrahls
durch das Medium 3 gemessen.
Die Intensität Lλ,3 der thermischen Eigenstrahlung des Mediums 3
wird in Richtung eines von dem Meßpfad 8 abweichenden Emissionsmeß
pfad 8' gemessen. Die von den einander zugeordneten Meßpfaden 8,
8' jeweils durchsetzten Teilvolumina sind so dicht zueinander
benachbart angeordnet, daß davon ausgegangen werden kann, daß in
diesen Teilvolumina keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich
der Absorption beziehungsweise der Emission des Mediums 1 in dem
Detektionsbereich auftreten.
Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, wird mittels der Abbildungsoptik
13 der Einstrahlsonde 10 ein ein Laserstrahl 21 eines Lasers 12
entlang des Meßpfades 8 in die Kammer 2 eingekoppelt. Zwischen dem
Laser 12 und der Kammer 2 ist im Strahlengang des Laserstrahls 21
eine Streuscheibe 25 zum Beseitigen der Kohärenz angeordnet.
Die aus dem Medium 3 in Richtung der Meßpfade 8, 8' austretende
Strahlung wird mittels der Abbildungsoptik 2 einer Mehrfachsonde
in jeweils in eine Gradientenindexlinse 17, 17' eingekoppelt, die
über die Gradientenindex-Lichtleiter 16, 16' mit den Empfängern
7, 7' für die aus den aus den einzelnen Meßpfaden 8, 8' ausge
koppelte Strahlung verbunden ist. Die Meßpfade 8, 8' sind etwas
geneigt zueinander angeordnet, so daß deren Projektionen auf die
Gradientenindexlinsen 17, 17' räumlich voneinander beabstandet sind.
Zwischen der Kammer 2 und den Empfängern 7, 7' ist ein Neutralfilter
15 im Strahlengang angeordnet.
Mit dem Empfänger 7' kann die von dem Medium 3 entlang des Meßpfades
8' abgestrahlte thermische Strahlung weitestgehend unabhängig von
dem Prüfstrahl des Meßpfades 8 detektiert werden. Der optische
Empfänger 7 liefert das Summensignal aus der Prüfstrahlung und
der thermischen Eigenstrahlung des Mediums 3. Somit können mit der
Vorrichtung nach Fig. 2 gleichzeitig die Emission und die Absorption
in dem Medium 3 gemessen werden.
Die aus dem Medium 3 austretenden Prüfstrahlen durchlaufen
ferner einen Linienfilter 18, der im Strahlengang zwischen der Kammer
2 und den optischen Empfängern 7, 7' angeordnet ist. Auch bei der
Vorrichtung nach Fig. 1 ist im Strahlengang zwischen Empfängersonde
5 und Empfänger 7 ein Linienfilter 18 angeordnet. Die Durchlaßkurve
19 des Linienfilters 18 ist auf eine Absorptions- bzw. Emissions
wellenlänge des Mediums 3 abgestimmt. In Fig. 6 ist deutlich
erkennbar, daß die Durchlaßkurve 19 und somit die spektrale
Detektionsbreite der Strahldichtemessung im wesentlichen dem
wellenlängenabhängigen Intensitätsverlauf der Kalium-Linie 20
entspricht. Die spektrale Breite der Prüfstrahlung sollte immer
größer oder mindestens gleich der spektralen Breite der untersuchten
Eigenstrahlung sein, da die Breite der spektralen Detektion, die
durch den Linienfilter 18 vorgegeben wird, oft nicht auf oder unter
die spektrale Breite der untersuchten Eigenstrahlung - hier die
Kalium-Linie - eingeschränkt werden kann. In diesem Fall ist es
notwendig, die gesamte Durchlaßbreite des Linienfilters 18 mit der
Hintergrundstrahlung des Prüfstrahls spektral zu überdecken.
Der Effekt einer zu geringen Spektralbreite der Prüfstrahlung kann
aber auch rechnerisch berücksichtigt werden, wenn die spektrale
Breite und Form der untersuchten Resonanzstrahlung des Mediums 3
bekannt sind. In dem Beispiel nach Fig. 6 ist die spektrale
Detektionsbreite durch das Linienfilter 18 auf die untersuchte
Eigenstrahlung (hier: Kalium-Linie 17) eingestellt und soweit wie
möglich spektral eingeschränkt. Wie aus Fig. 6 erkennbar ist,
ist die durch die Durchlaßkurve 19 des Linienfilters 18 vorgegebene
spektrale Detektionsbreite kleiner als die Breite der Kalium-Linie
20. Um zumindest die Breite der Kalium-Linie 20 zu überdecken, ist
der Frequenzgang des Laserstrahls 21 mittels eines Lyotfilters
verbreitert. In Fig. 6 ist beispielhaft der Frequenzgang 22 für
die mittels 1-Platten-Lyotfilter und der Frequenzgang 23 für die
mittels 3-Platten-Lyotfilter verbreiterte Laserstrahlung wiederge
geben.
Aus den Meßdaten für die Eintrittsintensität Lλ,1, die Austritts
intensität Lλ,2 und die Emissionsintensität Lλ,3 läßt sich nach den
Strahlungsgesetzen von Kirchhoff und Planck bzw. Wien direkt die
Temperatur ermitteln. Aus der tomografischen Rekonstruktion der
mit vielen Strahlen gewonnenen Absorptions- und Emissionsdaten ergibt
sich zeitlich aufgelöst das Temperaturfeld im untersuchten
Teilvolumen des durchstrahlten Mediums 3.
Zum Kalibrieren der zumessenden Temperatur wird anstelle des
Mediums 3 ein Kalibrierstrahler 24, zum Beispiel eine Wolframband
lampe in der Kammer 2 oder dem Meßvolumen angeordnet, was in Fig.
4 schematisch dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt eine graphische Darstellung der Strahlungs
intensität als Funktion der schwarzen Temperatur in Wienscher Nährung
unter Verwendung realer Meßdaten. Aus den Meßgrößen Eintritts
intensität Lλ,1, Austrittsintensität Lλ,2 und Emissionsintensität
Lλ,3 wird mittels der Strahlungsgesetze von Kirschhoff und Wien direkt
die Temperatur des Mediums 3 gemäß der in Fig. 5 angegebenen
Formel ermittelt. Der hierfür benötigte Zusammenhang zwischen der
Emissionsintensität Lλ,3 mit der schwarzen Temperatur Sλ ergibt sich
aus der Kalibrierung des Meßpfads 8, 8' beziehungsweise des
Detektionsstrahlenganges mit dem Kalibrierstrahler 24.
Die Arrhenius-Darstellung zeigt den in Wienscher Nährung linearen
Zusammenhang zwischen dem natürlichen Logarithmus der Strahlungs
intensität Lλ und dem Kehrwert der schwarzen Temperatur Sλ mit der
bekannten Steigung c2/λ. Es kommt bei der Kalibrierung also nur auf
die Bestimmung einer durch die Geometrie der Optik bedingten,
prinzipiell sogar berechenbaren Proportionalitätskonstante an. Der
Strahldichte des Prüfstrahls beziehungsweise des Laserstrahls 4
läßt sich eine schwarze (Wiensche) Temperatur Sλ,Laser zuordnen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind am Umfang der Kammer
2 verteilt mehrere, jeweils einander zugeordnete Einstrahlsonden
10 und Empfängersonden 5 angeordnet. Die Meßpfade 8 dieser
einander zugeordneten Sonden 5, 10 verlaufen im wesentlichen in
einer gemeinsamen Meßebene, die der Querschnittsebene in Fig. 7
entspricht. Wie aus Fig. 7 weiter erkennbar ist, sind drei Gruppen
mit jeweils vier in der Meßebene parallel zueinander angeordneten
Meßpfaden 8 vorgesehen. Die Meßpfade unterschiedlicher Gruppen von
sind in der Meßebene unter einem Winkel zueinander angeordnet, so
daß sich die Meßpfade 8 an einer Vielzahl von Kreuzungspunkten
schneiden. Die Einstrahlsonden 10 sind jeweils über Gradientenindex-
Lichtleiter 11 mit einer gemeinsamen Strahlteilervorrichtung
verbunden, die zum Einkoppeln eines Laserstrahls 21 im Strahlengang
eines Lasers 12 angeordnet ist. Zwischen dem Laser 12 und der
Strahlteilervorrichtung ist zum periodischen Unterbrechen des
Laserstrahls 21 eine Bragg-Zelle 14 im Strahlengang angeordnet.
Wie vorstehend erläutert, kann für jeden der Meßpfade 8 jeweils
die Absorption und die Emission in dem Medium 3 ermittelt werden.
Aus den Absorptions- und Emissionsmeßwerten lassen sich Absorption,
Emission und Temperatur in dem Medium orts- und zeitaufgelöst
rekonstruieren.
Wie aus Fig. 8 bis 10 erkennbar ist, sind die Empfängersonde 5
und die Einstrahlsonde 10 jeweils als Hohlsonde ausgebildet. Diese
weist ein im wesentlichen etwa zylindrisches Sondengehäuse 26 mit
einer Innenhöhlung 27 auf, die in Gebrauchsstellung den optischen
Zugang zu der Kammer 2 bildet. An ihrem in Gebrauchsstellung dem
Innenraum der Kammer 2 zugewandten Ende ist in die Innenhöhlung
27 ein optisches Fenster 28 eingesetzt, welches die Innenhöhlung
27 gasdicht gegen den Innenraum der Kammer 2 abdichtet und das
Eindringen von Schmutz in die Innenhöhlung 27 verhindert.
An ihrem dem Fenster 28 abgewandten rückseitigen Ende haben die
Empfängersonde 5 und die Einstrahlsonde 10 jeweils einen Steck-
Anschluß für einen zu dem Laser 12 oder dem optischen Empfänger
7, 7' führenden, lösbar mit der Sonde verbindbaren Gradientenindex-
Lichtleiter 6, 11, der an seinem dem Sondengehäuse 26 zugewandten
Ende eine Gradientenindexlinse 17, 17', 29 als Kollimator
aufweist. Zwischen dem optischen Fenster 28 und der Gradienten
indexlinse 17, 17', 29 ist eine Linse als Abbildungsoptik 9, 13
im Strahlengang angeordnet.
Zur Beseitigung der Kohärenz in die Einstrahlsonde 10 einge
koppelten Laserlichts befindet sich im Strahlengang zwischen der
Abbildungsoptik 13 und der Gradientenindexlinse 29 die Streuscheibe
25.
An seinem in Gebrauchsstellung der Kammer 2 zugewandten Ende
weisen die Empfängersonde 5 und die Einstrahlsonde 10 an ihrem
Außenumfang jeweils ein Außengewinde auf, das zum gasdichten
Verbinden mit der Kammerwand 4 jeweils zu einem in der Kammerwand
4 befindlichen Innengewinde paßt. Damit Empfängersonde 5 und
Einstrahlsonde 10 nicht versehentlich vertauscht werden können,
weisen die Außengewinde 30 von Empfängersonde 5 und Einstrahlsonde
10 eine unterscheidliche Geometrie, insbesondere eine unter
schiedliche Gewindesteigung auf. An dem dem optischen Fenster 28
abgewandten Ende sind zum Fixieren und Lösen der Gewindeverschraubung
außenseitig an dem Sondengehäuse 26 Angriffsstellen 31 für einen
Schraubenschlüssel vorgesehen.
Wie aus Fig. 11 ersichtlich ist, kann die Abbildungsoptik 9, 13
auch einstückig mit dem optischen Fenster ausgebildet sein.
Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 12 sind die Einstrahlsonde 10 und
die Empfängersonde 5 auf derselben Seite der Kammer 2 angeordnet.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer 2 ist eine Strahlumlenk
einrichtung 32 zum Umlenken eines von der Einstrahlsonde 10
ausgesandten Prüfstrahls zu dem der Empfängersonde 5 zugeordneten
Empfänger 7, 7' vorgesehen ist.
Die Einstrahlsonde 10 und die Empfängersonde 5 bilden eine Baueinheit
und weisen eine gemeinsame Abbildungsoptik 9 sowie eine gemeinsame
Gradientenindexlinse 17 als Kollimator für den Lichtleiter 6 auf.
Zum Trennen von ein- und ausfallender Strahlung ist ein dichroiti
scher Spiegel 33 im Strahlengang zwischen der Sonde 5, 10 und der
Bragg-Zelle 14 angeordnet, der die aus dem Medium rückgekoppelte
Strahlung auf den optischen Empfänger 7 leitet.
Die in Fig. 13 und 14 gezeigten Einstrahlsonden 10 sind winkelförmig
ausgebildet und weisen eine 90°-Strahlumlenkung auf. Innerhalb der
Strahlführungist zur Strahlumlenkung ein Umlenkspiegel 34 angeordnet,
der als Fokussierspiegel ausgebildet ist und gleichzeitig die
Abbildungsoptik bildet. Die Einstrahlsonde 10 nach Fig. 14 hat
zusätzlich zu dem Fokussierspiegel noch einen ebenen Umlenkspiegel
35 für eine weitere 90°-Strahlumlenkung. Dabei sind die Umlenkspiegel
34, 35 so angeordnet, daß sich eine Strahlumlenkung in ent
gegengesetzten Richtungen ergibt, so daß der in die Einstrahlsonde
10 eintretende und der aus der Einstrahlsonde 10 austretende
Lichtstrahl zueinander parallelversetzt sind.
Fig. 15 zeigt die Einstrahlsonde 10 nach Fig. 14 in Gebrauchs
stellung. Deutlich ist zu erkennen, daß die Geometrie der
Einstrahlsonde 10 an die Platzverhältnisse an der Außenseite der
Kammerwand 4 angepaßt ist. Um ein einfaches Austauschen der
Einstrahlsonde 10 ohne eine Demontage des darüberbefindlichen
Ansaugkrümmers 27 zu ermöglichen, weist die Einstrahlsonde 10 einen
Bajonettanschluß auf, der mit einem dazu passenden, an der Kammerwand
4 vorgesehenen Kupplungsteil verbindbar ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist am Außenumfang des
optischen Fensters 28 eine elektrische Heizung 36 angeordnet, die
eine das Fenster 28 umfangsseitig umschließende Heizwicklung hat.
Durch das Beheizen des Fensters 28 wird einer Verschmutzung durch
Kondensatbildung an dem Fenster 28 entgegengewirkt.
Insgesamt ergibt sich somit eine Vorrichtung, die eine im
wesentlichen geschlossene Kammer (2) hat, welche in ihrem Innenraum
ein zu untersuchendes Medium (3) aufweist. Außenseitig an der Kammer
(2) ist zum Auskoppeln optischer Strahlung aus dem Medium (3)
wenigstens eine Empfängersonde (5) angeordnet, die einen optischen
Zugang zu der Kammer (2) hat. Der Empfängersonde (5) ist ein mit
einer Meß- und Auswerteeinrichtung verbundener optischer Empfänger
(7, 7') zugeordnet. Zur richtungsaufgelösten Erfassung von in
Richtung eines Meßpfades (8, 8') aus dem Innenraum der Kammer (2)
in die Empfängersonde (5) einfallender optischer Strahlung weist
die Empfängersonde eine Strahlführung mit einer Abbildungsoptik
(9) auf. Die Vorrichtung ermöglicht eine richtungsselektive Messung
aus einem Teilvolumen der Kammer (2) austretender optischer
Strahlung.
Claims (19)
1. Vorrichtung mit einer im wesentlichen geschlossenen Kammer
(2), die in ihrem Innenraum ein zu untersuchendes Medium (3),
insbesondere ein heißes Gas oder Plasma aufweist, wobei
außenseitig an der Kammer (2) zum Auskoppeln optischer
Strahlung aus dem Medium (3) wenigstens eine Empfängersonde
(5) angeordnet ist, die einen optischen Zugang zu der Kammer
(2) hat, wobei der Empfängersonde (5) ein mit einer Meß- und
Auswerteeinrichtung verbundener optischer Empfänger (7, 7')
zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängersonde
(5) zur richtungsaufgelösten Erfassung von in Richtung eines
Meßpfades (8, 8') aus dem Innenraum der Kammer (2) in die
Empfängersonde (5) einfallender optischer Strahlung eine
Strahlführung mit einer Abbildungsoptik (9) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
Umfang der Kammer (2) verteilt mehrere Empfängersonden (5)
angeordnet sind, deren Meßpfade (8, 8') im wesentlichen in
einer gemeinsamen Meßebene verlaufen und einander kreuzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einer Empfängersonde (5) eine einen optischen
Zugang zu der Kammer (2) aufweisende Einstrahlsonde (19)
zugeordnet ist, die mit einer optischen Strahlungsquelle,
insbesondere einem Laser (12) in Einstrahlverbindung steht,
daß die Einstrahlsonde (10) eine Strahlführung mit einer
Abbildungsoptik (13) zum Einkoppeln eines den Innenraum der
Kammer (2) entlang eines Meßpfades (8) durchsetzenden optischen
Prüfstrahls hat, und daß die Empfängersonde (5) an der
Austrittsstelle des Prüfstrahls aus der Kammer (2) angeordnet
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich zu wenigstens einer
Empfängersonde (5), der eine Einstrahlsonde (10) zugeordnet
ist, zumindest eine weitere Empfängersonde (5) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Strahlengang von der optischen
Strahlungsquelle zu der Einstrahlsonde (10) eine Strahl-
Unterbrechungsvorrichtung, insbesondere eine Bragg-Zelle (14)
angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß am Umfang der Kammer (2) verteilt mehrere,
jeweils einander zugeordnete Einstrahlsonden (10) und
Empfängersonden (5) angeordnet sind, und daß die Meßpfade
dieser einander zugeordneten Sonden (5, 10) im wesentlichen
in einer gemeinsamen Meßebene verlaufen und einander
kreuzen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich zu mehreren Empfängersonden
(5), deren Meßpfade (8, 8') im wesentlichen in einer gemein
samen Meßebene verlaufen und einander kreuzen, am Umfang der
Kammer (2) verteilt mehrere einander zugeordnete Einstrahl
sonden (10) und Empfängersonden (5) vorgesehen sind, deren
Meßpfade (8) ebenfalls einander kreuzen und im wesentlichen
in der Meßebene oder etwas zu dieser versetzt verlaufen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine Einstrahlsonde (10)
und/oder zumindest eine Empfängersonde (5) zum gleichzeitigen
Ein- oder Auskoppeln mehrerer Prüf- oder Meßstrahlen mit
einem zu der optischen Strahlungsquelle oder dem optischen
Empfänger (7, 7') führenden, mehrere Lichtleiter (6, 11, 16,
16') aufweisenden Lichtleiterbündel verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine Einstrahlsonde (10)
und/oder zumindest eine Empfängersonde (5) als Hohl-Sonde
ausgebildet ist, die einen rückseitigen Anschluß für einen
zu der optischen Strahlungsquelle oder dem optischen Empfänger
(7, 7') führenden, vorzugsweise lösbar mit der Sonde (5, 10)
verbindbaren Lichtleiter (6, 11, 16, 16') aufweist, und daß
die Strahlführung mit der Abbildungsoptik (9, 13) innerhalb
der Sonde angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine Empfängersonde (5) und/oder
zumindest eine Einstrahlsonde (10) ein dem Innenraum der Kammer
(2) zugewandtes optisches Fenster (28) aufweist und daß das
Fenster (28) vorzugsweise in der Hohl-Sonde (5, 10) angeordnet
ist und das Innere der Sonde (5, 10) gegen den Innenraum
der Kammer abdichtet.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstrahlsonde (10) und die Empfänger
sonde (5) auf derselben Seite der Kammer (2) angeordnet sind
und daß auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer (2) eine
Strahlumlenkeinrichtung (32) zum Umlenken eines von der
Einstrahlsonde (10) ausgesandten Prüfstrahls zu dem der
Empfängersonde (5) zugeordneten Empfänger (7, 7') vorgesehen
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstrahlsonde (10) und die Empfänger
sonde (5) eine Baueinheit bilden und insbesondere eine
gemeinsame, optische Strahlführung aufweisen und daß zum
Trennen von ein- und ausfallender Strahlung ein Strahlteiler,
insbesondere ein dichroitischer Spiegel (33) im Strahlengang
angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der an eine Einstrahlsonde (10) beziehungs
weise an eine Empfängersonde(S) angeschlossene Lichtleiter
(6, 13, 16, 16') an seinem der Sonde (5, 10) zu- und/oder
seinem der Sonde (5, 10) abgewandten Ende eine Gradienten
indexlinse (17, 29) als Kollimator aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß als optische Strahlungsquelle ein Laser
(12) vorgesehen ist und daß die Einstrahlsonde (10) zum
Erzeugen einer inkohärenten Prüfstrahlung eine Streuscheibe
(25) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß im Strahlengang von der Empfängersonde
(5) zu dem optischen Empfänger (7, 7'), vorzugsweise
zwischen der als Kollimator dienenden Gradientenindexlinse
(17, 29) des Lichtleiters (6, 13, 16, 16') und dem Empfänger
(7, 7') ein Interferenzfilter angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine Empfängersonde (5) und/oder
Einstrahlsonde (10) winkelförmig ausgebildet ist und daß
innerhalb der Strahlführung zur Strahlumlenkung wenigstens
ein Umlenkspiegel (34, 35) oder dergleichen Umlenkoptik
angeordnet ist, die vorzugsweise als Abbildungsoptik ausge
bildet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Kammerwand (4) und/oder der Sonde
(5, 10) eine Heizung für das (die) optische(n) Fenster (28)
vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sonde ein Außengewinde (30) zum
Einschrauben in eine Gewindebohrung der Kammerwand oder
einen Bajonettanschluß aufweist und daß sich rückseitig an
das Außengewinde (30) oder den Bajonettanschluß eine umlaufende
Dichtfläche anschließt.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß sie zum Kalibrieren eines in dem Medium
(3) gemessenen Temperaturmeßwertes einen Kalibrierstrahler
(24) mit einer bekannten schwarzen Temperatur aufweist.
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