DE19806690A1 - Befestigung eines Bauteiles an einem plattenförmigen Tragteil - Google Patents
Befestigung eines Bauteiles an einem plattenförmigen TragteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine lösbare Befestigung eines Bautei
les an einem plattenförmigen Tragteil mit den Merkmalen des
Oberbegriffes des Anspruches 1.
Aus der DE 34 14 845 A1 ist eine lösbare Befestigung bekannt,
bei der das Bauteil pilzförmige Halteelemente aufweist, die
jeweils aus einem etwa senkrecht vom Bauteil abstehenden
Schaft bestehen, der an seinem freien Ende ein den Schaft
quer zu seiner Längsrichtung überragendes Kopfteil aufweist.
Außerdem verfügt das Tragteil bei der bekannten Befestigung
über schlüssellochförmige Durchlaßöffnungen, in welche in ei
nen Endbereich mit größerer Öffnungsweite jeweils ein Kopf
teil eines der Halteelemente einführbar ist. Nach einer Ver
stellbewegung in Längsrichtung der schlüssellochförmigen
Durchlaßöffnungen und quer zu den Längsrichtungen der Haltee
lemente hintergreifen die Kopfteile die seitlichen Begrenzun
gen der Durchlaßöffnungen in deren anderen Endbereich mit
kleinerer Öffnungsweite, wobei sich eine in Längsrichtung der
Halteelemente belastbare formschlüssige Verbindung zwischen
dem Tragteil und dem Kopfteil und folglich mit dem Bauteil
ausbildet.
Zur Sicherung dieser formschlüssigen Verbindung sind die mit
dem Kopfteil des jeweiligen Halteelementes zusammenwirkenden
Randbereiche der jeweiligen Durchlaßöffnung als Erhebungen
ausgebildet, die jeweils in Richtung auf das Kopfteil zu vom
Trägerteil abstehen und ein Verspannen zwischen den Erhebun
gen und dem Kopfteil bewirken. Eine derartige Sicherung er
fordert einen relativ großen Aufwand bei der Vorbereitung
bzw. Herstellung des Trägerteiles, da die genannten Erhebun
gen erst durch spezielle Formvorgänge ausgebildet werden müs
sen. Die Sicherung der formschlüssigen Verbindung zwischen
Bauteil und Tragteil mit Hilfe der zwischen den Erhebungen
und den Kopfteilen ausgebildeten reibschlüssigen Verbindung
ist nicht für eine mehrfache Montage und Demontage geeignet,
da der dabei aufgrund der Reibung auftretende Verschleiß die
Sicherungswirkung beeinträchtigen kann.
Aus der DE 28 14 656 C3 ist eine Befestigung für ein Verklei
dungsteil an einem Blechbauteil bekannt, bei der auf einer
dem Blechbauteil zugewandten Außenseite des Verkleidungstei
les mehrere, in der gleichen Richtung abgekröpfte Haken ange
ordnet sind, die in dazu deckungsgleich am Blechbauteil ange
brachte Öffnungen einführbar sind. Außerdem weist das Ver
kleidungsteil einen Rastzapfen auf, der von derselben Außen
seite wie die Haken vom Verkleidungsteil absteht und in eine
entsprechende Aussparung im Blechbauteil einrastet, wenn das
Verkleidungsteil in Richtung der Abkröpfungen der Haken so
weit verstellt ist, daß die Haken des Verkleidungsteiles die
Randbereiche der jeweils zugeordneten Öffnung im Blechbauteil
hintergreifen. Um eine derartige Montage zu ermöglichen, ist
das Verkleidungsteil aus einem elastisch verformbaren Kunst
stoff hergestellt. Eine Demontage des Verkleidungsteiles bzw.
ein Lösen der Befestigung ist relativ aufwendig.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
eine Befestigung der eingangs genannten Art dahingehend aus
zugestalten, daß eine einfache und rasche Montage und Demon
tage des Bauteiles am Tragteil ermöglicht wird, wobei auch
nach mehreren Montagevorgängen eine wirksame Sicherung der
Befestigung gewährleistet werden soll.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Befestigung
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hierbei bewirkt
das erfindungsgemäß vorgeschlagene wenigstens eine Rastele
ment einen formschlüssigen Eingriff in die zugehörige Ausspa
rung im Tragteil, wodurch eine formschlüssige Sicherung aus
gebildet wird, zumindest entgegen der zum Lösen der Befesti
gung durchzuführenden Verstellbewegung zwischen Bauteil und
Tragteil. Der sich in der Ebene des Bauteiles bzw. des plat
tenförmigen Tragteiles erstreckende federelastische Bügel des
Rastelementes wird dabei quer zu seiner Federelastizität be
lastet, d. h. in einer Richtung, in welcher der Bügel mit re
lativ hohen Zug- oder Druckkräften belastet werden kann, ohne
daß sich eine nennenswerte Verformung des Bügels einstellt.
Da der langgestreckte Bügel des Rastelementes quer zu seiner
Längserstreckung bzw. etwa senkrecht zur Außenseite des plat
tenförmigen Tragteiles federelastisch ausgebildet ist, kann -
bei entsprechend gewählten Dimensionierungen der Abstände
zwischen Befestigungspunkt des Bügels am Bauteil und Anord
nungspunkt der Rastnase am Bügel - der Bügel mit relativ ge
ringen Kräften von der Außenseite des Tragteiles soweit abge
hoben werden, daß die Rastnase zur Entriegelung der Rastver
bindung aus der Aussparung im Tragteil freikommt. Auf diese
Weise kann die Demontage rasch durchgeführt werden.
Aufgrund der Federelastizität des Bügels kann die Rastnase
selbsttätig in die entsprechende Aussparung im Tragteil ein
rasten, wenn die Halteelemente die für die Ausbildung des
Formschlusses vorgesehene Position in den Durchlaßöffnungen
erreicht haben. Somit kann auch die Montage des Bauteils am
Tragteil rasch durchgeführt werden.
Durch die geringen Kräfte, die notwendig sind, um den Bügel
des Rastelementes während der Demontage bzw. der Montage zu
biegen, können Montage sowie Demontage außerdem nahezu ver
schleißfrei durchgeführt werden. Folglich kann mit der erfin
dungsgemäßen Befestigung das Bauteil mehrfach hintereinander
rasch montiert und demontiert werden, wobei im montierten Zu
stand jeweils eine wirkungsvolle Sicherung der Befestigung
gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße Befestigung eignet sich daher in beson
derer Weise für die Fließbandmontage von Bauteilen, die bis
zu ihrer endgültigen Befestigung mehrfach (vor-)montiert und
demontiert werden müssen. Dies ist beispielsweise bei der
Montage von Sitzbelegungserkennungsgeräten der Fall.
Die für die erfindungsgemäße Befestigung im Trägerteil vorge
sehenen Durchlaßöffnungen und Aussparungen können besonders
einfach hergestellt werden, da diese beispielsweise aus dem
Tragteil einfach ausgestanzt werden können. Weitere, erheb
lich aufwendigere Bearbeitungen, insbesondere Verformungen,
sind am Tragteil nicht durchzuführen. Die erfindungsgemäße
Befestigung kann somit ohne große Kosten in eine laufende
Fertigung integriert werden.
Um biegeempfindliche Bauteile gegenüber Biegebelastungen quer
zur Ebene des plattenförmigen Tragteiles zu schützen, kann
die dem Tragteil zugewandte Außenseite des Bauteils flächig
ausgebildet sein, wobei dann mehrere Halteelemente im Bereich
des Außenumfanges dieser Außenseite angeordnet sind.
Insbesondere kann das Bauteil aus einem biegesteifen Material
gebildet sein und beispielsweise als Träger von daran ange
brachten biegeempfindlichen Bauelementen dienen. Dies ist
z. B. dann wichtig, wenn das Bauteil ein elektronisches Steu
ergerät ist oder eine biegeempfindliche Leiterplatine ent
hält. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Befestigung ermög
licht die Anbringung des Bauteils ohne dessen Verformung, da
lediglich die biegeelastischen, federnd nachgiebigen Bügel
der Rastelemente zur Montage bzw. Demontage (elastisch) ver
formt werden müssen.
Dabei kann das Bauteil auch eine Platte, Platine oder der
gleichen sein, die zwar an sich zumindest geringfügig ela
stisch biegbar ist, die aber aufgrund der daran angebrachten
Bauelemente, Leiterbahnen, Lötverbindungen nicht gebogen wer
den darf. In diesem Fall können Bereiche dieses Bauteils, die
für die Anbringung von Bauelementen nicht benötigt werden,
zur Ausbildung der Bügel der Rastelemente ausgenutzt werden.
Aufgrund der langgestreckten Form der Bügel können geringe
Biegungen ausreichen, um das Bauteil zu montieren oder zu de
montieren. In diesem Fall können das aufgrund des Aufbaues
biegeempfindliche Bauteil und die elastisch verbiegbaren Bü
gel sogar aus demselben Material und einteilig hergestellt
sein.
Eine für eine rasche Montage besonders zweckmäßige Ausgestal
tung der erfindungsgemäßen Befestigung weist schlüsselloch
förmig ausgebildete Durchlaßöffnungen auf, wobei die Durch
laßöffnung einen den Bereich mit kleinerer Öffnungsweite bil
dendes Langloch aufweisen, das sich an einem Ende zu einer
den Bereich mit größerer Öffnungsweite bildenden Bohrung er
weitert. Es ist selbstverständlich, daß bei mehreren Durch
laßöffnungen deren Längsrichtungen jeweils in der bzw. paral
lel zur Montage- und Demontagerichtung des Bauteiles liegen
und die Bereiche mit größerer Öffnungsweite bzw. die Bereiche
mit kleinerer Öffnungsweite innerhalb der Durchlaßöffnungen
jeweils gleich orientiert sind.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Befestigung kann jedes Rastelement einen Lösehebel aufweisen,
der derart am Bügel angeordnet ist, daß der Lösehebel bei in
die Aussparung eingerasteter Rastnase von der dem Bauteil zu
gewandten Außenseite der Trägerteile beabstandet ist. Diese
Maßnahme ermöglicht ein besonders einfaches Herausheben der
Rastnasen aus deren Aussparungen im Trägerteil, wodurch die
Demontage besonders einfach durchgeführt werden kann.
Zur Vereinfachung der Montage des Bauteiles am Trägerteil
kann bei einer vorteilhaften Ausführungsform das Trägerteil
ein parallel zu der Längsrichtung der Durchlaßöffnungen ver
laufendes Langloch aufweisen, das eine Führung für einen kor
respondierenden Bolzen bildet, der parallel zu den Halteele
menten vom Bauteil absteht, wobei das Langloch bezüglich der
Durchlaßöffnungen und der Bolzen bezüglich der Halteelemente
exzentrisch angeordnet ist. Diese aus Langloch und darin ein
gebrachtem Bolzen gebildete Kulissenführung bewirkt, insbe
sondere bei symmetrisch angeordneten Durchlaßöffnungen und
Halteelementen, daß das Bauteil nur in der Ausrichtung auf
das Trägerteil ausgebracht werden kann, in der auch die Ra
stelemente mit den Aussparungen zur Sicherung der Befestigung
zusammenwirken.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann eine Außenfläche
der Rastnase des Rastelementes, die an einer entsprechenden
Wandung der Aussparung des Tragteiles einrastet, mit einer
quer zur Bügellängsrichtung verlaufenden Ebene einen Winkel
von etwa 30° oder weniger einschließen. Diese Maßnahme be
wirkt, daß sich eine formschlüssige Verbindung zwischen Rast
nase und Aussparungswandung ausbildet, auch wenn die Rastnase
nicht vollständig in die Aussparung eindringen kann. Auf die
se Weise können insbesondere Längentoleranzen der Durchlaß
öffnungen ausgeglichen werden.
Eine andere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß
eine Außenfläche der Rastnase des Rastelementes, die der an
der entsprechenden Wandung der Aussparung des Tragteiles ein
rastenden Außenfläche der Rastnase abgewandt ist, mit einer
quer zur Bügellängsrichtung verlaufenden Ebene einen Winkel
von etwa 45° oder mehr einschließt. Durch die Anbringung ei
ner Schräge in der vorgeschlagenen Weise muß der Bügel weni
ger stark verbogen werden, damit seine Rastnase in die Aus
sparung einrasten bzw. von dieser freikommen kann.
Bei einer anderen Ausführungsform können die Halteelemente
mit einem in deren Längsrichtung verlaufenden, etwa mittig
angeordneten Schlitz versehen sein, wodurch einerseits eine
spielfreie Positionierung des Bauteils am Tragteil und ande
rerseits ein Ausgleich von Maßtoleranzen bezüglich der Öff
nungsweite der Durchlaßöffnungen und/oder des Außendurchmes
sers der Halteelement-Schäfte ermöglicht wird.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Befestigung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den
Zeichnungen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzug
ter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigen,
jeweils schematisch,
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht auf ein Bauteil, das
erfindungsgemäß an einem Tragteil befestigt ist,
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf das Bauteil,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Bereich des Tragteiles,
auf dem das Bauteil aus den Fig. 1 und 2 befestigbar
ist,
Fig. 4 eine Detailansicht von der Seite auf eine spezielle
Ausführungsform einer Rastnase und
Fig. 5 eine Detailansicht von der Seite auf eine weitere
Ausführungsform einer Rastnase.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist ein Bauteil 1 beispielswei
se im wesentlichen kastenförmig ausgebildet. Das Bauteil 1
kann dabei ein Gehäuse mit darin enthaltenen elektronischen
Bauelementen umfassen und aufgrund seiner Bauweise biegeemp
findlich bzw. starr oder unelastisch ausgebildet sein.
Eine Unterseite 2 des Bauteiles 1 weist vier pilzförmig aus
gebildete Halteelemente 3 auf, die jeweils einen etwa senk
recht von der Unterseite 2 abstehenden Schaft 4 sowie einen
an dem freien Ende des Schaftes 4 angeordneten Kopf 5 aufwei
sen, der den jeweiligen Schaft 4 quer zu dessen Längsrichtung
überragt. Die Schäfte 4 sind vorzugsweise zylindrisch, mit
kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, ebenso weisen die Köp
fe 5 vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt auf, so daß
die Köpfe 5 die Schäfte 4 an deren freien Enden radial in al
len Richtungen überragen.
Auf der Unterseite 2 des Bauteiles 1 ist außerdem ein im Aus
führungsbeispiel als Hohlzylinder ausgebildeter Bolzen 6 an
gebracht, der sich parallel zu den Schäften 4 von der Unter
seite 2 abstehend erstreckt.
An der Unterseite 2 des Bauteiles 1 sind außerdem zwei Raste
lemente 7 ausgebildet, die einen langgestreckten Federbügel 8
aufweisen. Jeder Federbügel 8 erstreckt sich jeweils parallel
zur Unterseite 2 und trägt an seinem freien Ende eine nach
unten abstehende, das heißt in dieselbe Richtung wie die Hal
teelemente 3 abstehende Rastnase 9. Auf der der Rastnase 9
gegenüberliegenden Seite des Federbügels 8 ist ein Lösehebel
10 angeordnet, der in der dargestellten Ausführungsform etwa
parallel zum Federbügel 8 verläuft und seitlich über diesen
bzw. dessen Rastnase 9 vorsteht.
Aufgrund der Kastenform des Bauteiles 1 ist dieses zumindest
in dem die Halteelemente 3 enthaltenden Bereich im wesentli
chen unbiegsam. Ein den Bolzen 6 tragender Bereich 11 ist
beispielsweise mit Hilfe eines Stützelementes 12 am kasten
förmigen Bereich des Bauteiles 1 abgestützt, so daß auch die
ser Bereich 11 des. Bauteiles 1 bzw. der Unterseite 2 ver
gleichsweise unbiegsam ist. Im Unterschied dazu sind die
langgestreckt und flach ausgebildeten Federbügel 8 senkrecht
zur Unterseite 2 des Bauteiles 1 federnd nachgiebig und kön
nen daher flexibel parallel zur Längsrichtung der Halteele
mente 3 nach oben oder unten verbogen werden.
Entsprechend Fig. 3 ist ein zur Aufnahme des vorbeschriebenen
Bauteiles 1 vorbereitetes Tragteil 13 zumindest in dem darge
stellten, zur Befestigung des Bauteiles 1 dienenden Bereich
plattenförmig, das heißt eben und mit relativ dünner Wanddic
ke, ausgebildet. Im Tragteil 13 sind vier Durchlaßöffnungen
14 ausgespart, die schlüssellochförmig ausgebildet sind und
einerseits aus einer Bohrung 15 und andererseits aus einem
sich an die Bohrung 15 anschließenden Langloch 16 gebildet
sind. Die Bohrungen 15 und die Langlöcher 16 der Durchlaßöff
nungen 14 sind dabei jeweils gleich orientiert. Jede Bohrung
15 weist einen Durchmesser auf, der größer als der Durchmes
ser des jeweils zugehörigen Kopfes 5 des entsprechenden Hal
teelementes 3 ist. Die Öffnungsweite der Langlöcher 16 ist in
entsprechender Weise so gewählt, daß der jeweilige Schaft 4
des zugeordneten Halteelementes 3 darin in Längsrichtung des
Langloches 16 verschiebbar ist.
Im Tragteil 13 sind beabstandet von den Durchlaßöffnungen 14
außerdem zwei Aussparungen 17 vorgesehen, die im Ausführungs
beispiel rechteckig, insbesondere quadratisch ausgebildet
sind und mit den Rastnasen 9 korrespondieren.
Etwa mittig zwischen den Aussparungen 17 ist ein Langloch 18
angeordnet, daß zur Aufnahme des Bolzens 6 dient.
Die Durchlaßöffnungen 14, die Aussparungen 17 sowie das Lang
loch 18 können im Tragteil 13 durch einen einfachen Stanzvor
gang hergestellt werden.
Die Montage des Bauteiles 1 am Tragteil 13 bzw. das Ausbilden
der erfindungsgemäßen Befestigung funktioniert wie folgt:
Das Bauteil 1 wird mit seiner Unterseite 2 vorausgehend auf das Tragteil 13 aufgesetzt, wobei die Köpfe 5 der Halteele mente 3 deckungsgleich zu den Bohrungen 15 der Durchlaßöff nungen 14 ausgerichtet werden, so daß die Köpfe 5 die Durch laßöffnungen 14 durchdringen können. Dies ist ohne größeren Kraftaufwand nur dann möglich, wenn außerdem der Bolzen 6 in das dafür im Tragteil 13 vorgesehene Langloch 18 eindringt, da der Bolzen 6 - falls er nicht in sein Langloch 18 ein dringt, sondern auf der Oberfläche des Tragteils 13 aufliegt - aufgrund seiner Anbringung in dem relativ unbiegsamen Be reich 11 des Bauteils 1 eine Durchdringung zumindest der Köp fe 5 der dem Bolzen 6 zugewandten Halteelemente 3 durch die zugehörigen Durchlaßöffnungen 14 wirksam verhindert. Auf die se Weise kann insbesondere bei einer symmetrischen Anordnung der Halteelemente 4 ein falscher Einbau des Bauteiles 1 ver hindert werden. Zu diesem Zweck ist der Bolzen 6 asymmetrisch bzw. exzentrisch bezüglich der Halteelemente 4 angeordnet.
Das Bauteil 1 wird mit seiner Unterseite 2 vorausgehend auf das Tragteil 13 aufgesetzt, wobei die Köpfe 5 der Halteele mente 3 deckungsgleich zu den Bohrungen 15 der Durchlaßöff nungen 14 ausgerichtet werden, so daß die Köpfe 5 die Durch laßöffnungen 14 durchdringen können. Dies ist ohne größeren Kraftaufwand nur dann möglich, wenn außerdem der Bolzen 6 in das dafür im Tragteil 13 vorgesehene Langloch 18 eindringt, da der Bolzen 6 - falls er nicht in sein Langloch 18 ein dringt, sondern auf der Oberfläche des Tragteils 13 aufliegt - aufgrund seiner Anbringung in dem relativ unbiegsamen Be reich 11 des Bauteils 1 eine Durchdringung zumindest der Köp fe 5 der dem Bolzen 6 zugewandten Halteelemente 3 durch die zugehörigen Durchlaßöffnungen 14 wirksam verhindert. Auf die se Weise kann insbesondere bei einer symmetrischen Anordnung der Halteelemente 4 ein falscher Einbau des Bauteiles 1 ver hindert werden. Zu diesem Zweck ist der Bolzen 6 asymmetrisch bzw. exzentrisch bezüglich der Halteelemente 4 angeordnet.
Wenn die Köpfe 5 der Halteelemente 3 die Durchlaßöffnungen 14
durchdringen, liegen die Nasen 9 auf der Oberfläche des Trag
teiles 13 auf und die Federbügel 8 werden nach oben umgebo
gen.
Ist das Bauteil 1 ordnungsgemäß auf das Tragteil 13 aufge
setzt, kann es in Richtung der Langlöcher 16, entsprechend
Fig. 3 nach rechts, verschoben werden. Im Verlaufe dieser
Verschiebbewegung hintergreifen die Köpfe 5 der Halteelemente
3 die seitlichen Berandungen der Langlöcher 16, wodurch sich
eine formschlüssige Verbindung zwischen Bauteil 1 und Trag
teil 13 ausbildet. Diese formschlüssige Verbindung ist in
Richtung der Halteelemente 4, das heißt etwa senkrecht zur
Unterseite 2 des Bauteiles 1 bzw. senkrecht zur Oberfläche
des Tragteiles 13 belastbar.
Wenn im Verlaufe der Verschiebebewegung die Halteelemente 3
ihre Endstellung in den Durchlaßöffnungen 14 erreichen, sind
die Nasen 9 der umgebogenen Rastelemente 7 deckungsgleich mit
den zugehörigen Aussparungen 17 und können aufgrund der fede
relastischen Rückstellkräfte in diese einrasten, wobei sich
ein Formschluß ausbildet, der einer Verschiebebewegung zum
Lösen des Bauteiles 1 wirksam entgegenwirkt.
Nach dem Einrasten der Nasen 9 in ihre Aussparungen 17 befin
den sich die Lösehebel 10 vorzugsweise mit einem geringfügi
gem Abstand oberhalb der Oberfläche des Tragteiles 13.
Die Demontage des Bauteiles 1 vom Tragteil 13 bzw. das Lösen
der erfindungsgemäßen Befestigung funktioniert wie folgt:
Aufgrund des bestehenden Abstandes zwischen den Lösehebeln 10 und der Oberfläche des Tragteiles 13 kann mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeuges oder von Hand eine Kraft aufge bracht werden, mit der die Federbügel 8 nach oben und folg lich die Rastnasen 9 aus ihren Aussparungen 17 heraus bewegt werden können. Nach der dadurch bewirkten Freigabe dieser Si cherung der erfindungsgemäßen Befestigung läßt sich das Bau teil 1 wieder zurückverschieben, das heißt entsprechend Fig. 3 nach links, bis die Halteelemente 3 wieder aus den Durch laßöffnungen 14 herausnehmbar sind.
Aufgrund des bestehenden Abstandes zwischen den Lösehebeln 10 und der Oberfläche des Tragteiles 13 kann mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeuges oder von Hand eine Kraft aufge bracht werden, mit der die Federbügel 8 nach oben und folg lich die Rastnasen 9 aus ihren Aussparungen 17 heraus bewegt werden können. Nach der dadurch bewirkten Freigabe dieser Si cherung der erfindungsgemäßen Befestigung läßt sich das Bau teil 1 wieder zurückverschieben, das heißt entsprechend Fig. 3 nach links, bis die Halteelemente 3 wieder aus den Durch laßöffnungen 14 herausnehmbar sind.
Sowohl beim Montieren als auch beim Demontieren werden die
Rastelemente 7 lediglich in ihrem Elastizitätsbereich verbo
gen und das Bauteil 1 muß im übrigen gar nicht verbogen wer
den. Auf diese Weise kann somit ein biegeempfindliches Bau
teil 1 mehrfach rasch und einfach montiert bzw. demontiert
werden.
Entsprechend Fig. 4 kann bei einer besonderen Ausführungsform
der Rastnase 9 diese mit einer Schräge 19 ausgestattet sein,
wodurch der Auflagebereich der Nase 9 auf der Oberfläche des
Tragteiles 13 während der Montage und Demontage möglichst
weit vom Befestigungspunkt des Federbügels 8 am Bauteil 1
entfernt ist, so daß nur minimale Verbiegungen für den Feder
bügel 8 erreicht werden müssen.
Die Schräge 19 schließt mit einer etwa in Richtung der Hal
teelemente 3 verlaufenden Vertikale V einen Winkel α von min
destens 45° ein.
Entsprechend einer anderen, in Fig. 5 dargestellten Ausfüh
rungsform kann eine Flanke 20 der Nase 9, die mit der ent
sprechenden Wandung der zugehörigen Aussparung 17 unter Aus
bildung der Rastverbindung zusammenwirkt, abgeschrägt ausge
bildet sein. Diese abgeschrägte Flanke 20 ermöglicht einen
Toleranzausgleich bezüglich der Abstände zwischen den Durch
laßöffnungen 14 und den Aussparungen 17 bzw. zwischen dem Ab
stand der Nase 9 zu den Halteelementen 3, da diese Flanke 20
bereits dann eine wirksame Rastverbindung gewährleistet, wenn
die Nase 9 noch nicht vollständig in die Aussparung 17 einge
rastet ist.
Die Flanke 20 schließt mit einer etwa in Richtung der Haltee
lemente 3 verlaufenden Vertikalen V einen Winkel β von höch
stens 30° ein.
Claims (9)
1. Lösbare Befestigung eines Bauteiles an einem plattenför
migen Tragteil mit folgenden Merkmalen:
- A) das Tragteil weist wenigstens eine längliche Durchlaßöff nung auf, die bezüglich ihrer Längsrichtung an einem Ende einen Bereich mit größerer Öffnungsweite und am anderen Ende einen Bereich mit kleinerer Öffnungsweite aufweist,
- B) das Bauteil weist wenigstens ein pilzförmiges Halteelement auf, das aus einem etwa senkrecht vom Bauteil abstehenden Schaft und aus einem am freien Ende des Schaftes angeord neten, den Schaft quer überragenden Kopf gebildet ist,
- C) der Außendurchmesser des Kopfes ist kleiner als die größe re Öffnungsweite der Durchlaßöffnung und größer als die kleinere Öffnungsweite der Durchlaßöffnung,
- D) der Außendurchmesser des Schaftes ist kleiner oder gleich der kleineren Öffnungsweite der Durchlaßöffnung, gekennzeichnet durch folgende Merkmale,
- E) das Tragteil (13) weist wenigstens eine von der bzw. den Durchlaßöffnungen (14) beabstandete Aussparung (17) auf,
- F) das Bauteil (1) weist wenigstens ein Rastelement (7) auf, das aus einem sich quer zum Schaft (4) erstreckenden, in Längsrichtung des Schaftes (4) federnd nachgiebigen Bügel (8) und aus einer am freien Ende des Bügels (8) angeordne ten, in derselben Richtung wie das Halteelement (3) vom Bauteil (1) abstehenden Rastnase (9) gebildet ist,
- G) die Rastnase (9) rastet in die Aussparung (17) ein, wenn sich der Schaft (4) des Halteelementes (3) in dem Bereich (16) mit der kleineren Öffnungsweite der Durchlaßöffnung (14) befindet.
2. Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Tragteil (13) zugewandte Außenseite (2) des Bau
teils (1) flächig ausgebildet ist, wobei mehrere Halteelemen
te (3) im Bereich des Außenumfanges dieser Außenseite (2) an
geordnet sind.
3. Befestigung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bauteil (1) aus biegesteifem Material besteht und als
Träger von daran angebrachten biegeempfindlichen Bauelementen
dient.
4. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchlaßöffnung (14) schlüssellochförmig ausgebildet
ist, wobei sie ein den Bereich mit kleinerer Öffnungsweite
bildendes Langloch (16) aufweist, das sich an einem Ende zu
einer den Bereich mit größerer Öffnungsweite bildenden Boh
rung (15) erweitert.
5. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rastelement (7) einen Lösehebel (10) aufweist, der
derart am Bügel (8) angeordnet ist, daß der Lösehebel (10)
bei in die Aussparung (17) eingerasteter Rastnase (9) von der
dem Bauteil (1) zugewandten Außenseite des Trägerteiles (13)
beabstandet ist.
6. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerteil (13) ein parallel zu der Längsrichtung der
Durchlaßöffnungen (14) verlaufendes Langloch (18) aufweist,
das eine Führung für einen korrespondierenden Bolzen (6) bil
det, der parallel zu den Halteelementen (3) vom Bauteil (1)
absteht, wobei das Langloch (18) bezüglich der Durchlaßöff
nungen (14) und der Bolzen (6) bezüglich der Halteelemente
(3) exzentrisch angeordnet ist.
7. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Außenfläche (20) der Rastnase (9), die an einer ent
sprechenden Wandung der Aussparung (17) einrastet, mit einer
quer zur Bügellängsrichtung verlaufenden Ebene einen Winkel
(β) von etwa 30° oder weniger einschließt.
8. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Außenfläche (19) der Rastnase (9), die der an der
entsprechenden Wandung der Aussparung (17) einrastenden Au
ßenfläche der Rastnase (9) abgewandt ist, mit einer quer zur
Bügellängsrichtung verlaufenden Ebene einen Winkel (α) von
etwa 45° oder mehr einschließt.
9. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (3) mit einem in deren Längsrichtung
verlaufenden, etwa mittig angeordneten Schlitz versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998106690 DE19806690A1 (de) | 1998-02-18 | 1998-02-18 | Befestigung eines Bauteiles an einem plattenförmigen Tragteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998106690 DE19806690A1 (de) | 1998-02-18 | 1998-02-18 | Befestigung eines Bauteiles an einem plattenförmigen Tragteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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