DE19804725A1 - Nietmaschine - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/10—Riveting machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J13/00—Details of machines for forging, pressing, or hammering
- B21J13/04—Frames; Guides
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nietmaschine, bei der ein Setzwerkzeug in dem
einen Schenkel und eine Matrize in dem anderen Schenkel eines offenen Rahmens
eingebaut sind.
Bekannt sind C-Rahmen zur Aufnahme des Nietwerkzeuges mit dem Stem
pel in dem einen Schenkel und der Matrize in dem anderen Schenkel. Die C-Rah
men sind mit verschiedenen Ausladungen lieferbar (Böllhoff Prospekt "Stanzniet
technik RIVSET").
Aus WO 84/04710 ist ein C-Rahmen zur Aufnahme eines Nietwerkzeuges
bekannt, der aus einem die Matrize tragenden unteren Schenkel und einen den
Stempel tragenden oberen Schenkel besteht, die über einen Zug und einen Druck
stab miteinander verbunden sind. Diese Stäbe nehmen die im Betrieb auftretenden
Druck- bzw. Spannungsbelastungen auf, und ihre Verankerung in den Schenkeln
des Rahmens muß so ausgeführt sein, daß ein Verdrehen der Schenkel zueinander
ausgeschlossen ist.
EP 0604733 A1 zeigt eine auf einem Schlitten befestigte Halterung für einen
eine Dichtmasse abgebenden Anwendungskopf einer Nietmaschine, der an einem
Leichtbauträger befestigt ist. Bei der Abgabe der Dichtmasse entstehen jedoch nur
geringe Kräfte, weshalb keine besonderen stabilitätserhöhenden Vorkehrungen ge
troffen sind. Der Halteträger ist ohne weitere Abstützung auf einem verfahrbaren
Schlitten befestigt.
Durch die Anwendung der Stanzniettechnik in der Großserienfertigung hat
der Einsatz solcher Nietmaschinen an Industrierobotern zunehmend an Bedeutung
gewonnen. Aufgrund der von den Roboteterstellern angegebenen maximal zuläs
sigen Belastungen ist die Baugröße und damit die maximal erreichbare Ausladung
der herkömmlichen C-Rahmen bei Nietmaschinen gewichtsmäßig begrenzt. Mit
anderen Worten sollen die C-Rahmen Ausladungen erhalten, die in der herkömm
lichen Bauweise zu einem unzulässig hohen Gewicht des Rahmens führen.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen in Leicht
bauweise zu schaffen, der für Nietmaschinen die geforderte große Ausladung auf
weist.
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe mit den Merkmalen des An
spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
So besteht erfindungsgemäß der Leichtbau-C-Rahmen aus zwei Hohlraum
trägern, die durch Platten miteinander verbunden sind. Die Krafteinleitung erfolgt
über das Setzwerkzeug und die Matrize auf den jeweiligen Hohlraumträger.
Die die zwei Hohlraumträger verbindenden Platten haben eine doppelte
Funktion: zum einen nehmen sie die im Betrieb auftretenden Zug- und Druckkräfte
auf, zum anderen sorgen sie für eine parallele, fluchtende verwindungssteife Aus
richtung der Träger.
Die Verbindung der Platten mit den Hohlraumträgern erfolgt erfindungsge
mäß durch Rohrstücke, die durch Öffnungen in den Hohlraumträgern gesteckt sind,
die in einem im wesentlichen spannungsneutralen Bereich der Hohlraumträger vor
gesehen sind. Auf die vorstehenden Enden der Rohrstücke werden die Platten auf
gesteckt. Damit lassen sich hohe Zug- und Druckkräfte auf die Zug- und Druckbe
reiche der Platten übertragen, ohne daß die Befestigungsstellen der Rohrstücke an
den Hohlraumträgern belastet werden. Somit können infolge der Rohrstücke die
auftretenden Kräfte in relativ spannungsneutralen Bereichen der Hohlraumträger auf
die Stäbe übertragen werden. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Rohr
stücke in den Hohlraumträgern eingeschweißt und die Platten auf den Rohrstücken
über Muttern vorgespannt. Durch dieses Prinzip der Kraftübertragung von den
Hohlraumträgern über die Rohrstücke auf die Platten ist es in Leichtbauweise mög
lich, die bei großen Ausladungen auftretenden hohen Zug- und Druckkräfte aufzu
fangen und den Spannungsverlauf in den Hohlraumträgern gleichmäßig zu gestal
ten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeich
nung näher erläutert, in der ein Leichtbau-C-Rahmen einer Nietmaschine in seit
licher Ansicht dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Rahmens,
Fig. 2 eine Draufsicht von oben.
Fig. 1 zeigt zwei Hohlraumträger 1 und 2, also kastenförmige Profile, die aus
zwei Seitenwänden bestehen, die mit zwei Stegen miteinander verbunden sind. Zur
Gewichtsverminderung sind in den Seitenwänden und auch den Stegen Durch
brüche 3 angeordnet. Die Durchbrüche 3 sind der Form und Größe nach in relativ
kräftefreien Zonen der Platten angeordnet. Am vorderen Ende des Hohlraumträgers
1 ist ein Setzwerkzeug 4 befestigt, das in bekannter Weise ausgebildet ist und bei
spielsweise einen doppelt wirkenden Zylinder zum Ausführen des Nietsetzvorgangs
aufweist. Am vorderen Ende des unteren Hohlraumträgers 2 ist eine Matrize 5 be
festigt, die für den Nietsetzvorgang erforderlich ist.
Die Verbindung der beiden Hohlraumträger 1 und 2 zu dem erfindungsge
mäßen Leichtbau-C-Rahmen erfolgt durch beidseits der Hohlraumträgerseitenwände
verlaufende Platten 12. Die Befestigung der Platten 12 an den Seitenwänden der
Hohlraumträger ist mit Rohrstücken 14 bzw. 15 vorgenommen, die durch entspre
chende Bohrungen in den Hohlraumträgern greifen (s. Fig. 2). Die Bohrungen zum
Durchstecken der Rohrstücke sind in im wesentlichen spannungsneutralen Berei
chen der Hohlraumträger angeordnet. Die Platten sind auf den Rohrstücken aufge
steckt (Drehlagerung). Aus Stabilitätsgründen werden in der bevorzugten Ausfüh
rungsform die Rohrstücke in den Bohrungen der Hohlraumtrager eingeschweißt und
die Platten 12 werden über Muttern 16 mit den Hohlraumträgern 1 und 2 verspannt.
Beide Platten 12 haben in dem im wesentlichen spannungsfreien Mittelbe
reich eine Ausnehmung 9. Sie weisen somit einen den Werkzeugen 4, 5 abgekehrten
Druckbereich 7 sowie einen den Werkzeugen 4, 5 zugekehrten Zugbereich 6 auf.
Die Krafteinleitung beim Nietsetzvorgang erfolgt über das Setzwerkzeug 4
und die Matrize 5 auf die beiden Träger 1 und 2. Somit treten in den Zugbereichen 6
der Platten 12 Zugkräfte auf, während in den endseitigen Druckbereichen 7 der Plat
ten 12 entsprechende Druckkräfte wirken. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind
die Hohlraumtrager in Seitenansicht des Rahmens dreiecksförmig ausgebildet. Die
von den Platten 12 aufzunehmenden Kräfte lassen sich mit Hilfe der Hebelarmver
hältnisse von Setzwerkzeug 4, 5, Zugbereich 6 und Druckbereich 7 an den Hohl
raumträgern 1 und 2 festlegen. Der Abstand zwischen der dem Setzwerkzeug zuge
kehrten Seite der Platten 12 und der Längsachse des Setzwerkzeugs 4 bzw. 5 ist in
der Zeichnung mit T bezeichnet und stellt die Ausladung des Leichtbau-C-Rahmens
dar. Mit dieser Bauweise lassen sich große Ausladungen T erzielen und die dabei
auftretenden hohen Zug- bzw. Druckkräfte auffangen. Außerdem läßt sich der Span
nungsverlauf in den Hohlraumträgern 1 und 2 gleichmäßig gestalten und die Plat
ten 12 stellen eine parallele Ausrichtung der Hohlraumträger 1, 2 sicher, wodurch
diese Bauweise verwindungssteif ist und eine hohe Gewichtsverminderung des Rah
mens ermöglicht.
Claims (9)
1. Nietmaschine, bei der ein Setzwerkzeug mit dem Nietstempel in dem einen
Schenkel und eine Matrize in dem anderen Schenkel eines offenen Rahmens einge
baut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Rahmens als Hohlraum
träger (1, 2) ausgebildet sind, die an dem vom Setzwerkzeug und der Matrize abge
kehrten Ende über mindestens eine quer zu den Schenkeln verlaufende Platte (12)
mit mindestens einem Zugbereich (6) und mindestens einem Druckbereich (7) ver
bunden sind, wobei die Befestigungspunkte (8) der Platte (12) an den Hohlraum
trägern (1, 2) als Drehlager ausgeführt sind.
2. Nietmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befesti
gung der Platten (12) an den Hohlraumträgern (1, 2) Rohrstücke (14, 15) vorgese
hen sind, die zum Übertragen der Zug- und Druckkräfte in im wesentlichen span
nungsneutralen Bereichen der Hohlraumträger (1, 2) vorgesehen sind.
3. Nietmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohr
stücke (14, 15) durch Öffnungen in den Hohlraumträgern (1, 2) und in den Platten
(12) hindurchgesteckt sind.
4. Nietmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrstücke (14, 15) in den Öffnungen der Hohlraumträger (1, 2) eingeschweißt
sind.
5. Nietmaschine nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platten (12) auf den Rohrstücken (14, 15) über Muttern (16, 17) vorgespannt sind.
6. Nietmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Platte (12) in der im wesentlichen spannungsfreien Zone zwi
schen dem Zugbereich (6) und dem Druckbereich (7) eine Ausnehmung aufweist.
7. Nietmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß je eine Platte (12) beiderseits der Seitenwände der Hohlraum
träger (1, 2) vorgesehen ist.
8. Nietmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Abstand der das Setzwerkzeug (4) bzw. die Matrize (5)
tragenden Hohlraumträger (1, 2) von der Platte (12) die Ausladung (T) bestimmt
und der Abstand der Lagerpunkte (8) des Druckbereiches (7) von den Lagerpunkten
(8) des Zugbereiches (6) von den abzustützenden Kräften bestimmt ist.
9. Nietmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Hohlraumträger (1, 2) mit Ausnehmungen (3) in den Sei
tenwänden und den die Seitenwände verbindenden Stegen versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19804725A DE19804725A1 (de) | 1997-02-13 | 1998-02-06 | Nietmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19705525 | 1997-02-13 | ||
| DE19804725A DE19804725A1 (de) | 1997-02-13 | 1998-02-06 | Nietmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19804725A1 true DE19804725A1 (de) | 1998-10-15 |
Family
ID=7820148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19804725A Withdrawn DE19804725A1 (de) | 1997-02-13 | 1998-02-06 | Nietmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19804725A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10064238B4 (de) * | 2000-12-22 | 2005-03-24 | Strama-Mps Maschinenbau Gmbh & Co. Kg | Rahmen für eine Fügevorrichtung |
| DE102007020166A1 (de) * | 2007-04-26 | 2008-10-30 | Robert Bosch Gmbh | Werkzeughalter mit mechanischen Wirkmitteln |
| DE102007020167A1 (de) * | 2007-04-26 | 2008-11-06 | Robert Bosch Gmbh | Modularer Werkzeughalter |
| WO2016001105A1 (de) * | 2014-06-30 | 2016-01-07 | Modus One Gmbh | Verbesserte c-gestell-presse |
-
1998
- 1998-02-06 DE DE19804725A patent/DE19804725A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10064238B4 (de) * | 2000-12-22 | 2005-03-24 | Strama-Mps Maschinenbau Gmbh & Co. Kg | Rahmen für eine Fügevorrichtung |
| DE102007020166A1 (de) * | 2007-04-26 | 2008-10-30 | Robert Bosch Gmbh | Werkzeughalter mit mechanischen Wirkmitteln |
| DE102007020167A1 (de) * | 2007-04-26 | 2008-11-06 | Robert Bosch Gmbh | Modularer Werkzeughalter |
| WO2016001105A1 (de) * | 2014-06-30 | 2016-01-07 | Modus One Gmbh | Verbesserte c-gestell-presse |
| US20170095988A1 (en) * | 2014-06-30 | 2017-04-06 | Modus One Gmbh | C-frame press |
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