DE19804708A1 - Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf einem flächigen Informationsträger sowie Markierelement und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf einem flächigen Informationsträger sowie Markierelement und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur optischen Markierung
von Positionen auf einem flächigen Informationsträger, ein
zur Durchführung des Verfahrens geeignetes Markierelement und
eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.
Im geschäftlichen wie privaten Bereich kann es, beispielswei
se bei Besprechungen oder Präsentationen, erforderlich
werden, auf flächigen Informationsträgern wie Landkarten,
Terminplänen, Statistiken, Spielen oder dergleichen verschie
dene Positionen oder Gruppen von Positionen besonders hervor
zuheben. Hierzu können Markierelemente eingesetzt werden,
die an der gewünschten Position schnell und einfach befestig
bar und genau so leicht wieder abnehmbar sind. Zu diesem
Zwecke sind beispielsweise Markiernadeln bekannt, die mit
verschiedenfarbigen Köpfen versehen sein können und die an
die zu markierenden Punkte des Informationsträgers angesteckt
werden können. Zur Hervorhebung einer Gruppe von zusammenge
hörigen Positionen kann diese Gruppe mit gleichfarbigen Mar
kiernadeln gekennzeichnet werden, während andere Positionen
oder Gruppen von Positionen mit anders farbigen Markiernadeln
gekennzeichnet werden. Für ähnliche Zwecke sind auch Markier
elemente in Form kleiner Permanentmagnete mit verschiedenfar
bigen Kunststoffüberzügen bekannt. Wird bei einer Präsenta
tion auf eine bestimmte Gruppe markierter Punkte Bezug
genommen, dann kann dies beispielsweise unter Nennung der
entsprechenden Farbe geschehen oder dadurch, daß durch einen
Referenten auf die einzelnen, gleichfarbig markierten Posi
tionen mit Hilfe eines Zeigestockes hingewiesen wird. Nach
teilig bei diesen bekannten Markierelementen ist es, daß
deren ggf. vorhandene Unterschiede aus großer Entfernung,
insbesondere in abgedunkelten Räumen, nur schwer zu erkennen
sind. Die räumliche Verteilung der markierten Positionen, die
ggf. wichtige Informationen beinhaltet, kann nur mit Schwie
rigkeiten direkt erfaßt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie
geeignete Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens
vorzuschlagen, durch die eine einfache, effektive und va
riable Präsentation von Informationen ermöglicht wird, die
auf flächigen Informationsträgern wie Landkarten, Terminplä
nen oder dergleichen vorliegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren
mit den Merkmalen von Anspruch 1 sowie ein Markierelement mit
den Merkmalen von Anspruch 7 und eine Vorrichtung mit den
Merkmalen von Anspruch 16 vor.
Bei dem Verfahren der Erfindung kann ein Markierelement an
einer zur Markierung vorgesehenen Position in einer Leucht
stellung angebracht werden, in der das Markierelement mit
einer zugeordneten, gesonderten Lichtquelle, die die Vorder
seite des Informationsträgers nicht direkt bzw. unmittelbar
beleuchtet, derart zusammenwirkt, daß bei Beleuchtung durch
die Lichtquelle das Markierelement unter Nutzung des Lichtes
der Lichtquelle aufleuchtet und es erfolgt eine Beleuchtung
des Markierelementes durch die Lichtquelle. Nach dem Verfah
ren ist es also möglich, an dem Informationsträger ein
Markierelement anzubringen, das aus Sicht eines Betrachters
aufleuchtet, wenn eine zugeordnete, vorzugsweise elektrische
Lichtquelle eingeschaltet ist, deren Licht die dem Betrachter
zugewandte Vorderseite des Informationsträgers nicht beleuch
tet oder erhellt. Dadurch wird das Markierelement gegenüber
dem Informationsträger leuchtend hervorgehoben. Die Licht
quelle ist jedoch nicht Teil des Markierelementes, sondern
ist räumlich getrennt von diesem, in der Regel ortsfest, an
einer geeigneten Stelle angebracht. Um das frei positionier
bare, nicht leitungsgebundene Markierelement aufleuchten zu
lassen, ist es lediglich notwendig, es bezüglich der zugeord
neten Lichtquelle in der entsprechenden Leuchtstellung am
Informationsträger anzubringen. Eine Stellung, in der das
Markierelement zwar durch mindestens eine Lichtquelle be
leuchtbar ist, für einen Betrachter aber bei eingeschalteter
Lichtquelle selbst nicht aufleuchtet, wird als Neutralstel
lung bezüglich der Lichtquelle bezeichnet.
Da ein Markierelement selbst keine eigene Lichtquelle benö
tigt, kann es einfach und kostengünstig auch in größeren
Stückzahlen hergestellt werden. Insbesondere ist es nicht
notwendig, an dem Markierelement und/oder im Bereich des
Informationsträgers elektrische Verbindungsmittel vorzusehen,
die beispielsweise notwendig wären, wenn das Markierelement
selbst, beispielsweise nach Art einer Glühbirne, mit einer
eigenen Lichtquelle ausgestattet wäre. Es können durch eine
einzige Lichtquelle mehrere, an unterschiedlichen Punkten
angebrachte Markierelemente zum Aufleuchten gebracht werden.
Weiterhin vorteilhaft ist, daß ein derartiges Markierelement
mindestens zwei unterschiedliche optische Erscheinungsbilder
hat, nämlich eines, wenn die zugeordnete Lichtquelle ausge
schaltet ist und/oder das Markierelement nicht in Leucht
stellung angebracht wird, und mindestens ein anderes, wenn
das Markierelement in Leuchtstellung angebracht und die
Lichtquelle eingeschaltet ist. Im ersten Fall ist das
Markierelement zwar normalerweise erkennbar, aber nicht
beleuchtet, während es im zweiten Fall aufleuchtet. Das
Erscheinungsbild des Markierelementes in der Leuchtstellung
kann durch Ansteuerung der zugeordneten gesonderten Licht
quelle gesteuert werden. Beispielsweise kann es in unter
schiedlichen Farben und/oder unterschiedlichen Intensitäten
und/oder in unterschiedlichen zeitlichen Abfolgen, beispiels
weise impulsartig, beleuchtet werden und dem Betrachter
entsprechend auffällig, beispielsweise blinkend, erscheinen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Licht der Lichtquelle
mittels mindestens eines in Leuchtstellung befindlichen
Markierelementes durch Lichtbrechung und/oder Reflexion
umgelenkt wird, so daß eine Haupt-Abstrahlrichtung der
Lichtquelle in einem vorzugsweise rechten Winkel zur Ab
strahlrichtung des Markierelementes verlaufen kann.
Um die Erkennbarkeit der markierten Position aus unterschied
lichen Richtungen zu verbessern, kann es vorteilhaft sein,
wenn das Markierelement in einer Leuchtstellung das Licht der
Lichtquelle diffus streut. Weiterhin kann alternativ oder
zusätzlich vorgesehen sein, daß die Farbe des Lichtes der
Lichtquelle in einer Leuchtstellung durch das Markierelement
beispielsweise durch geeignete Filterung verändert wird.
Dadurch wird es möglich, mit einer einzigen Lichtquelle
vorgegebener "Farbe" Markierelemente in unterschiedlichen
Farben zum Aufleuchten zu bringen. Alternativ oder zusätzlich
ist es auch möglich, daß das Markierelement so ausgebildet
ist, daß es beispielsweise das für das menschliche Auge nicht
direkt wahrnehmbare Licht einer Ultraviolettlicht-Lichtquelle
in sichtbares Licht umwandelt.
Bei einem bevorzugten Verfahren ist es möglich, das einem
Betrachter erkennbare Erscheinungsbild eines Markierele
mentes stark zu variieren. Das kann dadurch erreicht werden,
daß das Markierelement gleichzeitig oder abwechselnd mit
Licht mehrerer unterschiedlicher Farben beleuchtet wird,
insbesondere mit Rotlicht, Grünlicht, Blaulicht und/oder
Weißlicht. Es ist möglich, dies durch eine einzige Lichtquel
le zu erreichen, die beispielsweise durch entsprechende
Filterung verschiedenfarbiges Licht abgeben kann. Vorzugswei
se wird jedoch das Markierelement gleichzeitig oder ab
wechselnd mit mehreren räumlich voneinander getrennten
Lichtquellen unterschiedlicher Farbe beleuchtet, insbesondere
aus unterschiedlichen, vorzugsweise koplanaren Richtungen.
Das Markierelement kann dann jeweils in der Farbe der Licht
quelle erscheinen, bezüglich derer es sich in einer Leucht
stellung befindet. Bezüglich der anderen Lichtquellen kann
es sich in einer Neutralstellung befinden, so daß deren Licht
nicht zum Betrachter geleitet wird.
Der Wechsel zwischen verschiedenen Leuchtstellungen und
Neutralstellungen kann sich durch entsprechende Manipulatio
nen an dem Markierelement ergeben etwa dadurch, daß ein oder
mehrere Teile des Markierelementes gegeneinander bewegt, z. B.
gedreht oder verschoben werden. Vorzugsweise ist es so, daß
sich bei Bewegung, insbesondere Drehung des gesamten Markier
elementes die Farbe des von dem Markierelement abgebenden
Lichtes ändert, wobei der Begriff Farbe hier auch das Er
scheinungsbild des Markierelementes umfaßt, das in einer
Neutralstellung entsteht, in der es bezüglich keiner Licht
quelle in Leuchtstellung ist.
Besonders bevorzugt ist es, wenn das Markierelement von der
Rückseite des Informationsträgers beleuchtet wird, insbeson
dere durch mindestens eine von der Vorderseite des Informa
tionsträgers nicht direkt bzw. unmittelbar sichtbare Licht
quelle. In diesem Fall gelangt das Licht der Lichtquelle nur
über das Markierelement zu den Betrachtern und stört die
Präsentation, insbesondere in abgedunkelten Räumen, nicht.
Das Licht wird mittels des Markierelementes von der Rückseite
des Informationsträgers zu der dem Betrachter zugewandten
Vorderseite geführt.
Bei einem bevorzugten Verfahren wird das Markierelement an
dem Informationsträger angesteckt, wobei es vorzugsweise mit
einem Abschnitt derart durch den Informationsträger hindurch
gesteckt werden kann, daß der Abschnitt aus der Rückseite
des Informationsträgers herausragt. In diesen Abschnitt kann
das Licht der mindestens einen Lichtquelle eingekoppelt und
durch das Markierelement hindurch zur für den Betrachter
sichtbaren Vorderseite des Informationsträger geführt werden.
Ein insbesondere zur Durchführung des Verfahrens geeignetes
Markierelement zur temporären oder bleibenden Markierung von
Punkten hat Befestigungsmittel zur lösbaren, insbesondere
werkzeuglosen manuellen Befestigung an dem Informationsträger
und ist derart zum Zusammenwirken mit mindestens einer
gesonderten, externen Lichtquelle ausgebildet, daß es in
einer Leuchtstellung bei Beleuchtung durch die Lichtquelle
aufleuchtet. Vorzugsweise kann es auch eine Neutralstellung
haben, in der es auch bei Beleuchtung durch die Lichtquelle
nicht aufleuchtet.
Bei einer bevorzugtesten Ausführungsform ist das Markierelement
als Umlenkeinrichtung für das Licht einer Lichtquelle ausge
bildet, die das Licht durch Lichtbeugung und/oder Reflexion
umlenkt. Es können Spiegelflächen und/oder als optische
Linsen oder Prismen wirkende Teile vorgesehen sein und/oder
solche Teile, an deren Grenzflächen das Licht der Lichtquelle
totalreflektiert wird, beispielsweise ein oder mehrere
Lichtleiter. Es können auch Lichtstreu-Einrichtungen zur
diffusen Streuung von Licht vorgesehen sein.
Ein Markierelement kann z. B. magnetisch am Informationsträger
befestigbar sein. Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist das
Markierelement eine Markiernadel, insbesondere mit einem
einzigen Nadelkopf und einem einzigen daran angebrachten
Nadelschaft zum Anstecken des Markierelementes an dem Infor
mationsträger. Der Nadelschaft ist vorzugsweise nach Art
einer Kanüle oder eines Rohres mit einem hohlen Innenraum
ausgebildet und besteht vorzugsweise aus Metall, insbesondere
Edelstahl. Er kann jedoch auch aus Nichtmetall, beispielswei
se Kunststoff bestehen. Zur Erleichterung des Einsteckens
kann der Nadelschaft eine vorzugsweise asymmetrisch ange
schrägte Spitze haben. Auf der Seite der Schräge entsteht bei
im Querschnitt runden Kanülen eine aus radialer Richtung
zugängliche, ovale Öffnung zum hohlen Innenraum, während die
radial gegenüberliegende Seite durch die Kanülenwand abge
deckt ist. Die radial offene Seite kann als Lichteintritts
öffnung in das Innere der Kanüle genutzt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Markierelement minde
stens einen Lichtleiter aufweist, der vorzugsweise in Form
einer Lichtleitfaser oder eines Lichtleiter-Faserbündels,
beispielsweise aus Glas, vorliegen kann. Der Lichtleiter kann
vor mechanischer Beschädigung durch die Kanülenwand ge
schützt, innerhalb des Nadelschaftes verlaufen, vorzugsweise
von der eine Lichteintrittsöffnung bildenden Nadelspitze bis
in den Bereich des Nadelkopfes. Durch einen geeigneten
Lichtleiter kann das Licht innerhalb des Markierelementes im
wesentlichen verlustfrei durch Totalreflexion geleitet
werden.
Zur Verbesserung der Einkopplung des extern auftreffenden
Lichtes einer Lichtquelle in den Lichtleiter kann dieser an
seinem dem Nadelkopf abgewandten Ende derart ausgebildet,
insbesondere angeschrägt sein, daß Licht einer quer, insbe
sondere im wesentlichen senkrecht zur Lichtleiterachse
einstrahlenden Lichtquelle optimal in den Lichtleiter einge
koppelt wird. Hierzu können alternativ oder zusätzlich zu
einer geeigneten Anschrägung des Lichtleiterendes eine oder
mehrere geeignete ausgerichtete Spiegelflächen vorgesehen
sein.
Das dem Lichteintritt abgewandte Ende des Nadelschaftes,
insbesondere des Lichtleiters, kann direkt zur Markierung
genutzt werden, denn dieses Ende erscheint bei geeigneter
Beleuchtung des anderen Endes hell. Eine für eine Beobachtung
ggf. besser geeignete Lichtverteilung am Lichtaustritt kann
dadurch erreicht werden, daß der Nadelkopf aus transparentem
und/oder milchigem Material hergestellt ist, insbesondere aus
Glas oder Kunststoff. Ein Kopf aus milchigem oder opakem
Material verteilt das am Kopfende des Nadelschaftes austre
tende Licht durch diffuse Streuung besser, so daß die leuch
tende Stelle aus unterschiedlichen Richtungen gut wahrgenom
men werden kann. Der Nadelkopf kann zur Verbesserung der
Lichtverteilung nach Art einer optischen Linse, insbesondere
einer Sammellinse geformt sein, insbesondere im wesentlichen
kugelabschnittsförmig, vorzugsweise halbkugelförmig. Vorzugs
weise kann das Ende des Lichtleiters in der Nähe des Brenn
punktes der Linse angeordnet sein. Der Nadelkopf kann somit
einerseits hinsichtlich der Funktion als Lichtverteiler
optimiert werden. Andererseits kann seine Form so gewählt
werden, daß sich die Nadel im Kopfbereich gut greifen läßt.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Anzeige von
markierten Positionen auf einem flächigen Informationsträger,
die eine Halteeinrichtung zur Halterung mindestens eines
Informationsträgers und eine der Halteeinrichtung zugeordne
te Beleuchtungseinrichtung mit mindestens einer Lichtquelle
hat. Der Vorrichtung kann wenigstens ein an dem Informations
träger lösbar anbringbares, durch die Lichtquelle beleuchtba
res Markierelement der beschriebenen Art zugeordnet sein oder
werden, das vorzugsweise nach Art der beschriebenen Markier
nadel ausgebildet ist. Die Halteeinrichtung kann ein Rahmen
sein, an dem der Informationsträger nach Art einer Bilder
leinwand bereichsweise freitragend angebracht oder aufge
spannt wird. Bevorzugt weist die Halteeinrichtung einen
vorzugsweise ebenen Träger zum flächigen Auflegen des Infor
mationsträger auf, wobei der Träger vorzugsweise mindestens
bereichsweise aus einem für eine Nadel durchstechbarem,
vorzugsweise selbstschließendem Material besteht. Der vor
zugsweise biegesteife Träger kann nach Art einer Lochplatte
oder eines Gitters mit an fest vorgegebenen Stellen vorgese
henen Durchtrittsöffnungen für ein Markierelement ausgebildet
sein, er kann aber auch mindestens bereichsweise aus durch
stechbarem, hinreichend fest gespanntem textilem Material
oder aus Kork, Filz oder Kunststoff, insbesondere Schaumstoff
bestehen. Auch Kombinationen dieser Materialien sind möglich.
Auf dem Träger kann zum einen der entsprechende, in der Regel
blattförmige oder folienartige Informationsträger beispiels
weise durch Heftzwecken, Befestigungsnadeln oder Befesti
gungsstifte oder durch Magnethalter angebracht werden.
Andererseits können nadelartige Markierelemente nach Durch
stoßen des Informationsträgers leicht an dem Träger befestigt
werden und ggf. durch diesen hindurch stoßen, so daß ein
Spitzenbereich aus der Rückseite des Träger hinausragt. Der
Träger kann die Vorderseite einer beispielsweise in Form
eines flachen Kastens ausgebildeten Anzeigeeinrichtung bilden,
die an die Wand gehängt oder, ggf. auf einem Ständer oder
einem Podest, frei aufgestellt werden kann.
Obwohl viele der Vorteile der Erfindung schon mit einer
Beleuchtungseinrichtung erreicht werden können, die nur eine
einzige ggf. auch nur einfarbige Lichtquelle hat, ist es
bevorzugt, wenn die Beleuchtungseinrichtung mehrere, insbe
sondere vier räumlich getrennte Lichtquellen unterschied
licher Farbe aufweist, die beispielsweise im Randbereich der
Halteeinrichtung, insbesondere an den Seiten oder in den
Eckbereichen einer im wesentlichen rechteckförmigen Halte
einrichtung angeordnet sein können. Sie können insbesondere
in einer gemeinsamen Ebene parallel zum Träger angeordnet
sein. Bevorzugt ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung
derart, beispielsweise an der Rückseite des Informationsträ
gers oder des Trägers für diesen angeordnet ist, daß das
Licht der Lichtquellen nicht direkt auf die dem Betrachter
zugewandte Vorderseite des Informationsträgers oder in
Richtung der Betrachter fällt. Insbesondere kann die Beleuch
tungseinrichtung derart im Inneren der Anzeigevorrichtung
angeordnet sein, daß deren Licht nur an Stellen nach außen
dringt, bei denen es durch ein in Leuchtstellung befindliches
Markierelement zur Vorderseite des Informationsträgers
geleitet wird. Derartige Anzeigeeinrichtungen sind insbeson
dere auch in abgedunkelten Räumen hervorragend einsetzbar.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu
mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein können. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne
Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränkt die unter
diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine schematische, perspektivische Vorderan
sicht einer Ausführungsform einer kasten
förmigen Anzeigeeinrichtung, auf deren Vorder
seite eine Landkarte mit eingesteckten Mar
kiernadeln befestigt ist und
Fig. 2 einen axialen Querschnitt durch eine erfin
dungsgemäß ausgebildete Markiernadel, die an
der Anzeigeeinrichtung nach Fig. 1 festge
steckt ist.
Die perspektivische, schematische Vorderansicht in Fig. 1
zeigt eine Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung 1, mit
der es bei Verwendung geeigneter Markierelemente in Form von
Markiernadeln 2, 3 möglich ist, durch die Markiernadeln
markierte Positionen auf der Vorderseite eines beispielsweise
in Form einer Landkarte 4 vorliegenden flächigen Informa
tionsträgers anzuzeigen und erforderlichenfalls besonders
hervorzuheben. Die Anzeigeeinrichtung 1 hat ein lichtundurch
lässiges, als Halteeinrichtung für den Informationsträger
dienendes Gehäuse 5 in Form eines flachen, quaderförmigen
Kastens. Die dem Betrachter zugewandte Vorderseite des
Kastens 5 wird durch einen plattenförmigen, biegestabilen,
ebenen Träger 6 in Form einer Filzplatte gebildet, auf deren
Außenseite die Landkarte 4 mit Heftzwecken 7 befestigt ist.
Der Träger 6 ist auf den hinteren, schuhkastenförmigen
Gehäuseteil 8 aufgeschraubt, der z. B. aus Metall, Kunststoff
oder Holz bestehen kann.
Im Inneren des Gehäuses 5 befinden sich die Lichtquellen
einer Beleuchtungseinrichtung 10 mit vier in den vier Ecken
des Gehäuses 5 angeordneten, schematisch dargestellten
Lichtquellen 11, 12, 13, 14, die von einer nicht gezeigten
Steuer- und Versorgungseinheit über ein Elektrokabel 15 mit
elektrischem Strom versorgt werden können und die getrennt
voneinander steuerbar, insbesondere ein- und ausschaltbar
sind. Die Lichtquellen 11 bis 14 können Licht hoher Intensi
tät abgeben, das jedoch durch das Gehäuse 5 vollständig nach
außen abgeschirmt wird und nicht direkt oder unmittelbar auf
die Vorderseite des Informationsträgers fallen kann. Ihr
Licht wird im wesentlichen fächerförmig in Richtung parallel
zum Träger 6 derart abgestrahlt, daß von jeder Lichtquelle
die gesamte Rückseite des Trägers ausgeleuchtet ist. Die
obere linke Lichtquelle 11 ist eine Weißlichtquelle, die
obere rechte Lichtquelle 12 eine Blaulichtquelle, die unter
linke Lichtquelle 13 eine Rotlichtquelle und die untere
rechte Lichtquelle 14 eine Grünlichtquelle. Die Lichtquellen
können Dauerlicht abgeben oder in vorgebbarer zeitlicher
Abfolge beispielsweise impulsartig betrieben werden. Es kann
sich bei den Lichtquellen um Laserlichtquellen oder andere
Lichtquellen handeln, die die gewünschte Farbe in ausreichen
der Intensität und räumlicher Verteilung abgeben. Es ist auch
möglich, die Farbe einer Lichtquelle durch entsprechende
Filter in einer gewünschten Weise zu verändern.
Auf der Vorderseite des Informationsträgers 4 sind zwei
verschiedene Positionen durch Markierelemente 2, 3 besonders
hervorgehoben, die an dem Informationsträger bzw. an dem
Träger 6 festgesteckt sind. Der Aufbau eines Markierelementes
und die Art seiner Anbringung an dem Informationsträger 4
bzw. der Anzeigevorrichtung 1 sind besonders gut in Fig. 2 zu
erkennen. Ein Markierelement 2 ist in Form einer Markiernadel
oder Markierungsnadel ausgebildet und hat einen langgestreck
ten, geraden, im Querschnitt runden, biegesteifen Nadel
schaft 20, an dessen Kopfende ein linsenförmiger Nadelkopf 21
fest angebracht ist. Der Edelstahl-Nadelschaft 20 ist nach
Art einer Spritzenkanüle für medizinische Zwecke ausgebildet
und hat einen hohlen, axialen Innenraum 22 und eine einsei
tig, also asymmetrisch angeschrägte Spitze 23, an der der
hohle Innenraum mit einer etwa elliptischen Mündung 24 endet.
In dem hohlen Innenraum 22 sitzt lagesicher festgeklebt ein
gerader Lichtleiter 30 in Form eines Glasfaserbündels. Im
Bereich der Spitze 23 ragt das Ende des Lichtleiters bis in
den Bereich der Mündung 24 hinein und weist auf der der
Mündung 24 radial gegenüberliegenden Seite eine in einem
Winkel von 45° zur Längsachse des Lichtleiters angestellte
Schrägfläche 31 auf, die eben poliert ist und verspiegelt
sein kann.
Im Bereich des griffgünstig linsenförmig geformten Nadelkop
fes 21 endet der Lichtleiter mit einer senkrecht zur Leiter
achse verlaufenden, ebenen Stirnfläche 32, die im gezeigten
Beispiel noch innerhalb der Kanüle 20 liegt. Der Nadelkopf
ist aus transparentem Kunststoff gefertigt und an den Nadel
schaft angeklebt oder direkt angeformt. Im gezeigten Beispiel
ist der Kopf 21 nach Art einer optischen Sammellinse etwa
halbkugelförmig geformt, und das Stirnende 32 des Lichtleiters
30 liegt etwa auf Höhe des Brennpunktes der Sammellinse 21.
Hierdurch wird in den Lichtleiter 30 im Bereich der Mündung
24 einfallendes, durch den Lichtleiter axial zum Kopf gelei
tetes Licht optimal in Verlängerung der Markiernadel sicht
bar. Das Material des als Lichtausgabeeinrichtung wirkenden
Linsenkopfes kann auch milchig bzw. diffus streuend ausgebil
det sein, was ebenfalls die Sichtbarkeit des aus dem Licht
leiter austretenden Lichtes fördert.
Die Markierung von hervorzuhebenden Positionen auf einem
Informationsträger kann mit Hilfe derartiger Markiernadeln
wie folgt durchgeführt werden: Zunächst werden Markiernadeln
an den zu markierenden Positionen des Informationsträgers
angesteckt und, wie in Fig. 2 gezeigt, so weit durch den
Informationsträger und den Träger 6 hindurch gesteckt, bis
die Spitze 23 mit der Lichteintrittsöffnung 24 auf der
Rückseite des Informationsträgers 4 bzw. des Trägers 6 in den
Raum hinter dem Träger hineinragt. Der Zwischenraum zwischen
Vorderwand 6 der Anzeigeeinrichtung und der in Fig. 2 erkenn
baren, an ihrer Innenfläche reflexmindernd geschwärzten
Rückwand 35 kann so bemessen sein, daß die Spitze 23 an die
Rückwand anstößt und somit die Einstecktiefe der Nadel
festgelegt ist. Alternativ oder zusätzlich kann beispielswei
se ein ggf. bundförmiger Vorsprung an der Außenseite des
Schaftes die Einstecktiefe so begrenzen, daß die Lichtein
trittsöffnungen 24 aller eingesteckten Markiernadeln etwa in
einer gemeinsamen Ebene liegen, oder es können die Nadeln
jeweils so weit eingesteckt werden, daß der Nadelkopf am
Informationsträger anliegt.
In Fig. 2 sind zwei der vier in Fig. 1 gezeigten Lichtquellen
schematisch gezeigt, nämlich die obere rechte Blaulicht
quelle 12 und die untere linke Rotlichtquelle 13. Sie liegen
bezogen auf die Position der Markiernadel 2 einander etwa
radial gegenüber. In Fig. 2 ist die Markiernadel 2 bezogen
auf die in der Figur rechte Lichtquelle 13 in einer Leucht
stellung, in der das Licht der Lichtquelle durch die Licht
eintrittsöffnung 24 auf die Schrägfläche 31 des Lichtleiters
30 fallen kann, von der es etwa in axialer Richtung in den
Lichtleiter hinein in Richtung zum Nadelkopf 21 reflektiert
wird. Bei Einschaltung der Lichtquelle 13 leuchtet daher der
Nadelkopf 21 in der Farbe der Lichtquelle auf, wenn Lichtlei
ter und Nadelkopf im wesentlichen farblos sind. Bezogen auf
die in der Fig. 2 linke Lichtquelle 12 ist die Markiernadel 2
in einer Neutralstellung, denn das Licht dieser Lichtquelle
trifft auf die der Lichteintrittsöffnung 24 radial gegenüber
liegende Kanülenwand und kann nicht in den Lichtleiter
einkoppeln. Allein durch Beleuchtung der Markiernadel 2
mittels einer Lichtquelle, der Lichtquelle 13, kann das
optische Erscheinungsbild der Markiernadel für einen auf die
Vorderseite des Informationsträgers blickenden Betrachter
schon zwischen mindestens zwei Zuständen verändert werden,
nämlich einem unbeleuchteten Zustand und einem beleuchteten
Zustand.
Das Erscheinungsbild der Markiernadel 2 kann aber auch
dadurch geändert werden, daß diese als Ganzes axial bei
spielsweise um ca. 180° derart gedreht wird, daß die Licht
eintrittsöffnung 24 nun auf die Blaulichtquelle 12 gerichtet
ist und die Rotlichtquelle 13 durch die Kanülenwand ausge
blendet ist. Es ist also bei eingeschalteten Lichtquellen 12,
13 möglich, allein durch eine leicht manuell durchzuführende
Drehung der Markiernadel 2 um ihre Längsachse deren Erschei
nungsbild so zu ändern, daß der zunächst rot leuchtende Kopf
21 nach der Drehung blau leuchtet. Bei der Anzeigevorrichtung
in Fig. 1 mit vier verschiedenfarbigen Lichtquellen kann auf
diese Weise durch einfache Drehung der Markiernadeln deren
Farbe zwischen vier verschiedenen Farben verändert werden,
indem die eingesteckten Markiernadeln jeweils mit ihrer
Lichteinfallöffnung 24 auf die gewünschte Lichtquelle ausge
richtet werden. Bezüglich dieser Lichtquelle ist eine Mar
kiernadel dann in einer Leuchtstellung, bezüglich aller
anderen in einer neutralen Stellung.
Die Ausrichtung einer Markiernadel auf eine gewünschte
Lichtquelle kann bei eingeschalteter Lichtquelle derart
erfolgen, daß die Nadel solange gedreht wird, bis das Licht
optimal im Kopf aufleuchtet. Es ist auch möglich, die Licht
einfallöffnungsseite der Nadel, beispielsweise durch eine
Kennzeichnung am Kopf, derart zu kennzeichnen, daß ein
Benutzer diese Kennzeichnung in Richtung zur gewünschten Ecke
der Anzeigeeinrichtung einstellt. Diese Einstellung kann auch
bei ausgeschalteten Lichtquellen erfolgen. Wird dann die
entsprechende Lichtquelle eingeschaltet, so ist die Lichtein
fallsöffnung schon im wesentlichen optimal auf die gewünschte
Lichtquelle ausgerichtet und der Nadelkopf leuchtet in der
entsprechenden Farbe. Nach Herausziehen der Nadel aus dem
Träger 6 schließt sich der Durchstecknadel weitgehend oder
ganz von selbst, wenn das Trägermaterial entsprechend rück
stellende Eigenschaften hat, z. B. eine Schaumstofflage
aufweist. Durch ältere Durchstecklöcher kann somit kein Licht
nach außen dringen.
Das System eignet sich hervorragend zur Kennzeichnung zu
sammengehöriger Gruppen von Positionen innerhalb einer
größeren Vielzahl von markierten Positionen. Alle zusammenge
hörigen Markiernadeln können nämlich auf eine gemeinsame
Lichtquelle einer gewünschten Farbe ausgerichtet werden,
während die anderen Markiernadeln von nicht zu der gewünsch
ten Gruppe gehörenden Positionen in Neutralstellung bezüglich
dieser Lichtquelle gebracht werden. Die Gruppe zusammengehö
riger Positionen kann dann durch Einschalten der entsprechen
den Lichtquelle gemeinsam hervorgehoben werden und leuchtet
gemeinsam auf, während alle anderen Markiernadeln bei diesem
Einschaltvorgang ihr Erscheinungsbild nicht ändern. Durch
Ausschalten der entsprechenden Lichtquelle sind die durch
die zugehörige Farbe gekennzeichneten Informationen neutrali
siert, da die Markiernadeln bezüglich einer einzigen Licht
quelle in Leuchtstellung, bezüglich aller anderen aber in
Neutralstellung stehen. Selbstverständlich können auch
gleichzeitig mehrere Gruppen zusammengehöriger Positionen mit
jeweils unterschiedlichen Farben gekennzeichnet und zum
Aufleuchten gebracht werden.
Die Erfindung schafft also die Möglichkeit, auf leuchtende
Markierungen durch nicht leitungsgebundene, frei positionier
bare Markierelemente vorzusehen, die selbst keine eigene
Lichtquelle besitzen. Die Markierelemente können wie herkömm
liche Markiernadeln gehandhabt werden. Sie sind, beispiels
weise durch Verwendung handelsüblicher Kanülen für den
Nadelschaft, kostengünstig herstellbar. Auch der technische
Aufwand für den Aufbau geeigneter Anzeigeeinrichtungen kann
erforderlichenfalls sehr gering gehalten werden. Es ist dank
der Erfindung ohne großen Aufwand möglich, die Aussagekraft
von Präsentationen zu steigern und deren Verständlichkeit zu
erhöhen. Die bevorzugte, ohne eigene Lichtquelle leuchtende
Markiernadel, die durch einfaches Drehen ihre Farbe ändern
kann, stellt das Zentralelement eines völlig neuen Präsenta
tionskonzeptes für Informationen dar, die auf flächigen
Informationsträgern wie Charts, Landkarten, Lageplänen,
Terminplänen, Statistiken, Spielen usw. vorliegen.
Claims (20)
1. Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf
einem flächigen Informationsträger, insbesondere einer
Landkarte, einem Terminplan oder dergleichen, bei dem
Markierelemente an zur Markierung vorgesehenen Positio
nen angebracht werden, mit folgenden Schritten:
Anbringung mindestens eines Markierelementes in einer Leuchtstellung, bei der das Markierelement mit einer zugeordneten, gesonderten, räumlich getrennten Licht quelle, die den Informationsträger nicht direkt beleuch tet, derart zusammenwirkt, daß bei Beleuchtung durch die Lichtquelle das Markierelement unter Nutzung des Lichtes der Lichtquelle aufleuchtet;
Beleuchtung des Markierelementes durch die Lichtquelle.
Anbringung mindestens eines Markierelementes in einer Leuchtstellung, bei der das Markierelement mit einer zugeordneten, gesonderten, räumlich getrennten Licht quelle, die den Informationsträger nicht direkt beleuch tet, derart zusammenwirkt, daß bei Beleuchtung durch die Lichtquelle das Markierelement unter Nutzung des Lichtes der Lichtquelle aufleuchtet;
Beleuchtung des Markierelementes durch die Lichtquelle.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Licht einer Lichtquelle mittels eines in Leuchtstel
lung befindlichen Markierelementes durch Lichtbrechung
und/oder Reflexion umgelenkt wird, vorzugsweise quer,
insbesondere im wesentlichen senkrecht zu einer Ein
strahlrichtung.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Markierelement gleichzeitig oder abwech
selnd mit Licht mehrerer unterschiedlicher Farben
beleuchtet wird, insbesondere mit Rotlicht, Grünlicht,
Blaulicht und/oder Weißlicht, insbesondere aus unter
schiedlichen, vorzugsweise koplanaren Richtungen.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich bei Bewegung, insbeson
dere Drehung des Markierelementes die Farbe des von dem
Markierelement abgegebenen Lichtes ändert.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Markierelement von der
Rückseite des Informationsträgers beleuchtet wird,
insbesondere durch mindestens eine von der Vorderseite
des Informationsträgers nicht direkt wahrnehmbare
Lichtquelle.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Markierelement an dem
Informationsträger angesteckt, vorzugsweise abschnitts
weise derart durch den Informationsträger hindurch
gesteckt wird, daß ein Abschnitt des Markierelementes
aus der Rückseite des Informationsträgers beleuchtbar
herausragt.
7. Markierelement zur Markierung von Positionen auf einem
flächigen Informationsträger, insbesondere einer Land
karte, einem Terminplan oder dergleichen, mit Befesti
gungsmitteln zur lösbaren Befestigung an dem Informa
tionsträger, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierele
ment (2, 3) derart zum Zusammenwirken mit mindestens
einer externen, den Informationsträger (4) nicht direkt
beleuchtenden Lichtquelle (11 bis 14) ausgebildet ist,
daß es in einer Leuchtstellung bei Beleuchtung durch die
Lichtquelle unter Nutzung des Lichtes der Lichtquelle
aufleuchtet.
8. Markierelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß es derart ausgebildet ist, daß es in einer Neutral
stellung bei Beleuchtung durch eine Lichtquelle nicht
aufleuchtet.
9. Markierelement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß es als Umlenkeinrichtung für das Licht der
Lichtquelle ausgebildet ist, die das Licht durch Licht
beugung und/oder Reflexion umlenkt, vorzugsweise quer,
insbesondere im wesentlichen senkrecht zu einer Ein
strahlrichtung.
10. Markierelement nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine Markiernadel (2, 3) ist,
vorzugsweise mit einem Nadelkopf (21) und einem fest
daran angebrachten Nadelschaft (20) zum Anstecken des
Markierelementes an dem Informationsträger (4).
11. Markierelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Nadelschaft (20) nach Art einer vorzugsweise aus
Edelstahl hergestellten Kanüle mit einem hohlen Innen
raum (22) ausgebildet ist, vorzugsweise mit einer
asymmetrisch abgeschrägten Spitze (23).
12. Markierelement nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen Licht
leiter (30) aufweist, vorzugsweise in Form einer Licht
leitfaser oder eines Lichtleitfaserbündels, wobei
vorzugsweise der Lichtleiter im wesentlichen innerhalb
des Nadelschaftes (20) verläuft.
13. Markierelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtleiter an seinem dem Nadelkopf (21) abge
wandten Ende derart ausgebildet, insbesondere ange
schrägt ist, daß Licht einer quer, insbesondere senk
recht zur Lichtleiterachse einstrahlenden Lichtquelle
(11 bis 14) in den Lichtleiter einkoppelbar ist.
14. Markierelement nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelkopf (21) aus
transparentem und/oder milchigem Material hergestellt
ist, insbesondere aus Glas oder Kunststoff.
15. Markierelement nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelkopf (21) nach Art
einer optischen Linse, insbesondere einer Sammellinse,
geformt ist, wobei vorzugsweise ein Ende (32) des
Lichtleiters im Bereich eines Brennpunktes der Linse
angeordnet ist.
16. Vorrichtung zur Anzeige von markierten Positionen auf
einem flächigen Informationsträger, insbesondere einer
Landkarte, einem Terminplan oder dergleichen, wobei eine
Position durch ein Markierelement (2, 3) nach einem der
Ansprüche 7 bis 15 markierbar ist, mit einer Halteein
richtung (5) zur Halterung mindestens eines Informa
tionsträgers (4) und einer der Halteeinrichtung zugeord
neten Beleuchtungseinrichtung (10) mit mindestens einer
Lichtquelle (11 bis 14) zur Beleuchtung des Markierele
mentes (2, 3).
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung (5) einen vorzugsweise ebenen
Träger (6) zum flächigen Auflegen des Informationsträ
gers (4) aufweist, wobei vorzugsweise der Träger minde
stens bereichsweise aus einem für eine Nadel durchstech
barem Material besteht, das vorzugsweise derart selbst
rückstellende Eigenschaften hat, daß es nach Entfernung
der Nadel einen Durchsteckkanal wieder schließt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (10) mehrere,
insbesondere vier räumlich getrennte Lichtquellen (11
bis 14) unterschiedlicher Farbe aufweist, die vorzugs
weise im Randbereich der Halteeinrichtung (5), insbeson
dere an den Seiten oder Ecken einer rechtwinkligen
Halteeinrichtung (5), angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine Lichtquelle, vor
zugsweise alle Lichtquellen (11 bis 14) an der Rückseite
des vorzugsweise lichtundurchlässigen Trägers (6)
angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die mindestens eine Lichtquelle (11
bis 14) derart verdeckt angeordnet ist, daß ihr Licht
nicht unmittelbar auf die Vorderseite des Informations
trägers und/oder in Richtung auf Betrachter fällt, wobei
vorzugsweise die mindestens eine Lichtquelle im Inneren
einer im wesentlichen lichtundurchlässigen Halteeinrich
tung (5) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998104708 DE19804708A1 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf einem flächigen Informationsträger sowie Markierelement und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998104708 DE19804708A1 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf einem flächigen Informationsträger sowie Markierelement und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19804708A1 true DE19804708A1 (de) | 1999-08-12 |
Family
ID=7856831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998104708 Withdrawn DE19804708A1 (de) | 1998-02-06 | 1998-02-06 | Verfahren zur optischen Markierung von Positionen auf einem flächigen Informationsträger sowie Markierelement und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19804708A1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7614957U1 (de) * | Roesch, Erhard, 7703 Rielasingen | |||
| AT217354B (de) * | 1958-05-31 | 1961-09-25 | Alfred Schropp | Tafel mit veränderbaren und entfernbaren Leucht-Punktmarkierungen, insbesondere auf Landkarten |
| DE1447298A1 (de) * | 1964-05-02 | 1969-01-02 | M Schropp Alfred K | Vorrichtung zur veraenderbaren Leuchtmarkierung von Schaubildern |
| DE7221498U (de) * | 1972-06-08 | 1972-10-12 | Dennukat G | Beleuchtbare Platte |
| EP0057157A2 (de) * | 1981-01-22 | 1982-08-04 | Günther Kuhn | Vorrichtung, die eine frei wählbare Markierung auf Landkarten und anderen graphischen Darstellungen erlaubt |
-
1998
- 1998-02-06 DE DE1998104708 patent/DE19804708A1/de not_active Withdrawn
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| BLUMENFELD,A.M.,JONES,S.E.: Parts That Gow. In: Machine Design, 29.10.1959, S.94-103 * |
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