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DE19803318A1 - Fingerzahnbürste - Google Patents

Fingerzahnbürste

Info

Publication number
DE19803318A1
DE19803318A1 DE1998103318 DE19803318A DE19803318A1 DE 19803318 A1 DE19803318 A1 DE 19803318A1 DE 1998103318 DE1998103318 DE 1998103318 DE 19803318 A DE19803318 A DE 19803318A DE 19803318 A1 DE19803318 A1 DE 19803318A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
finger
bristles
holder
tooth
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998103318
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEPPE CHRISTIAN
Original Assignee
DEPPE CHRISTIAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEPPE CHRISTIAN filed Critical DEPPE CHRISTIAN
Priority to DE1998103318 priority Critical patent/DE19803318A1/de
Publication of DE19803318A1 publication Critical patent/DE19803318A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/04Brush bodies; Handles integral with brushware shaped as gloves or finger-stalls or other special holding ways, e.g. by the tongue

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

Zahnbürsten sind notwendig zur Entfernung der Zahnplaque die Karies und Parodontitis verursacht. Die Plaque haftet in Spalten und Nischen auf den Kauflächen des Zahns, zwischen Zahn und Zahn­ fleisch und zwischen den Zähnen. Die Handhabung der herkömmlichen Zahnbürste erfordert ein erhebliches Maß an Geschick, Fingerfer­ tigkeit und Übung da Rotations- bzw. einphasige Wischbewegungen unter gleichmäßiger, relativ geringer Kraftaufwendung ausgeführt werden sollen.
Herkömmliche Zahnbürsten sind funktionell gegliedert: Sie beste­ hen aus dem Halte- und Führungsteil in Form des Stielgriffs und dem Arbeitsteil in Form des Bürstenkopfs. Form und Größe beider Teile der bis dato angebotenen Zahnbürsten variieren erheblich, sind jedoch in dieser funktionellen Gliederung identisch.
Über den Griff wird der Bürstenkopf in die Mundhöhle eingebracht und meist in beengte Spalten zwischen Zahn bzw. Zahnreihe und den Weichgeweben geschoben und dort in geeigneter Weise mit möglichst geringer Kraftaufwendung gegenüber dem Zahn bewegt.
Der Zielort, der einzelne Zahn bzw. die Zahnreihe ist dem direkten Visus und damit der Vorstellungsbildung des Putzenden unzugänglich. Prophylaxekonzepte sahen deshalb z. B. die Anferti­ gung von Modellen vor, um besonders schwer zugängliche Bereiche anschaulich werden zu lassen. Eine Orientierung in der Mundhöhle und über die Zähne, die Besonderheiten und Schwierigkeiten ihres Zugangs ist jedoch nicht über die visuell, sondern in praktischer Absicht nur über die taktil orientierte Vorstellung möglich.
Die herkömmlichen Zahnbürsten mit ihrer Zweiteilung in Bürsten­ kopf und Griff desorientieren die taktile Wahrnehmung durch die Hebelwirkung des Griffs. Hierbei führen die Bewegungen der Hand im Handgelenk als Bewegungszentrum der konzeptionsgerechten Putzbewegung zusätzlich zur Überlagerung der taktilen Wahrnehmung in der Mundhöhle durch Spannungs- und Druckwahrnehmungen im Bereich des Handgelenks, dessen Motorik und Nozizeption vergleichsweise grob sind und das nur wenige Freiheitsgrade aufweist.
Die funktionelle Zweiteilung der herkömmlichen Zahnbürsten in Stielgriff und Bürstenkopf erschwert die Zahnhygiene unnötig.
Die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung vermeidet die Zwei­ teilung und die dadurch bedingte Erschwerung der Zahnhygiene dadurch, daß
  • - das Zentrum der Arbeits- und Putzbewegung näher an den Zielort Zahn bzw. Zahnreihe in die Fingergelenke verlegt wird. Das Grundgelenk ermöglicht zusammen mit dem Mittel- und dem Endgelenk des Fingers sehr viel mehr Freiheitsgrade eine feinere Motorik und damit eine bessere Reinigung der Zähne.
  • - die erfindungsgemäße Fixierung der Halterung gemäß Patentan­ spruch 2 im Bereich der Fingerbeere des Endglieds den unmittel­ baren, nur durch die gemäß Patentanspruch 3 mit der Halterung verbundenen Borsten vermittelten Kontakt zwischen dem Zahn und der Fingerkuppe erlaubt. Die taktile Orientierung und Vorstel­ lungsbildung während des Bürstens werden so erst möglich und können unmittelbar in fortlaufender Anpassung umgesetzt werden.
  • - gemäß Patentanspruch 4 durch die Veränderbarkeit der Borsten­ position in Bezug auf die Achse des Fingers als Rotationsachse die Freiheitsgrade des Fingers ergänzt werden. Dies ermöglicht die Anpassung an die Anforderungen der jeweiligen Zahnreihe in den drei Dimensionen.
Die folgenden Zeichnungen zeigen in Fig. 1 und Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, sowie in Fig. 3 und Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel. Dabei ist
  • (1) die Halterung zur Aufnahme durch ein Fingerglied, ausgeführt in Form eines den Finger umfassenden Rings,
  • (2) die Borsten, hier als Borstenfeld ausgeführt in einer Fassung (2a) mit basaler Retention (2b) zur Aufnahme in einer
  • (3) Aussparung (2c) von mehreren zur Veränderung der Borstenposition in Bezug auf die Fingerachse.
  • (4) die Halterung zur Aufnahme durch ein Fingerglied, ausgeführt in Form eines Fingerling zur Aufnahme durch eine Finger­ kuppe,
  • 5) das austauschbare Borstenfeld,
  • (6) die Rotation des Fingerlings und damit des Borstenfelds um die Achse des Fingers bzw. Fingerglieds.

Claims (4)

1. Fingerzahnbürste zur Aufnahme und Führung durch einen Finger, dadurch gekennzeichnet, daß in geeigneter Weise zusammengefaßte und in geeigneter Weise angeordnete Borsten oder andere Elemente mit einer Halterung zur Aufnahme durch einen Finger der bin Finger­ glied verbunden sind.
2. Fingerzahnbürste nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halterung zur Aufnahme durch einen Finger oder ein Fingerglied geeignet ist.
3. Fingerzahnbürste nach Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Halterung Borsten oder andere Elemente lösbar und auswechselbar verbunden werden können.
3. Fingerzahnbürste nach Patentansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung oder die Verbindung des Borstenfelds mit der Halterung die Veränderung der Position der Borsten in Bezug auf die Fingerachse als Rotationszentrum ermöglicht.
DE1998103318 1998-01-29 1998-01-29 Fingerzahnbürste Withdrawn DE19803318A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE1998103318 DE19803318A1 (de) 1998-01-29 1998-01-29 Fingerzahnbürste

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DE1998103318 DE19803318A1 (de) 1998-01-29 1998-01-29 Fingerzahnbürste

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19803318A1 true DE19803318A1 (de) 1998-07-16

Family

ID=7855952

Family Applications (1)

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DE1998103318 Withdrawn DE19803318A1 (de) 1998-01-29 1998-01-29 Fingerzahnbürste

Country Status (1)

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DE (1) DE19803318A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10100532A1 (de) * 2001-01-08 2002-07-11 Melanie Weisweiler Vorrichtung - als Kombination aus Ring und Gabel - zur Aufnahme von Lebensmitteln
DE10033849C2 (de) * 1999-07-14 2003-12-18 Hartmut Jacobs Vorrichtung, mit der durch die Zunge eine Betätigung durchführbar ist und Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung
US20150096136A1 (en) * 2013-10-04 2015-04-09 Matthew B. McKee Golf thumb brush tool

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10033849C2 (de) * 1999-07-14 2003-12-18 Hartmut Jacobs Vorrichtung, mit der durch die Zunge eine Betätigung durchführbar ist und Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung
DE10100532A1 (de) * 2001-01-08 2002-07-11 Melanie Weisweiler Vorrichtung - als Kombination aus Ring und Gabel - zur Aufnahme von Lebensmitteln
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