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DE19803677B4 - Elektrisches Steckverbindergehäuse - Google Patents

Elektrisches Steckverbindergehäuse Download PDF

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DE19803677B4
DE19803677B4 DE1998103677 DE19803677A DE19803677B4 DE 19803677 B4 DE19803677 B4 DE 19803677B4 DE 1998103677 DE1998103677 DE 1998103677 DE 19803677 A DE19803677 A DE 19803677A DE 19803677 B4 DE19803677 B4 DE 19803677B4
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DE
Germany
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cable
housing
electrical connector
electrical
connector housing
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DE1998103677
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Werner BÖCK
Franz Müller
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Whitaker LLC
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    • H01R13/6581Shield structure

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Abstract

Elektrisches Steckverbindergehäuse mit folgenden Merkmalen:
a) es ist ein Gehäuse (1) zur Aufnahme von zumindest zwei Leiterenden eines mehradrigen elektrischen Kabels und von den jeweils mit den Leiterenden verbundenen elektrischen Anschlussklemmen vorgesehen,
b) das Gehäuse (1) erstreckt sich von einer Steckgesichtseite (2) zur steckenden Verbindung mit einem komplementären elektrischen Steckverbinder zu einer Kabelanschlusseite (3) zum Anschluss an das mehradrige elektrische Kabel,
c) die Kabelanschlusseite (3) weist zumindest einen Kabelausgang (6, 6') zur Aufnahme eines Endes des elektrischen Kabels auf,
d) der Kabelausgang (6, 6') ist im wesentlichen unter einem Winkel zur Ebene der Steckgesichtseite (2) angeordnet,
dadurch gekennzeichnet, dass
e) zwei Kabelausgänge (6, 6') im wesentlichen an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Kabelanschlusseite (3) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Steckverbindergehäuse mit folgenden Merkmalen: Es ist ein Gehäuse zur Aufnahme von zumindest zwei Leiterenden eines mehradrigen elektrischen Kabels und von den jeweils mit den Leiterenden verbundenen elektrischen Anschlussklemmen vorgesehen, das Gehäuse erstreckt sich von einer Steckgesichtseite zur steckenden Verbindung mit einem komplementären elektrischen Steckverbinder zu einer Kabelanschlusseite zum Anschluss an das mehradrige elektrische Kabel, die Kabelanschlusseite weist zumindest einen Kabelausgang zur Aufnahme eines Endes des elektrischen Kabels auf, der Kabelausgang ist im wesentlichen unter einem Winkel zur Ebene der Steckgesichtseite angeordnet.
  • Mehrpolige Steckverbinder werden vor allem bei Computersystemen eingesetzt, um Peripheriegeräteanzuschliessen und um eingehende und ausgehende Signale im System zu übertragen. Um Platz zu sparen, und um Beschädigungen des elektrischen Kabels zu verhindern, wird der Kabelausgang auf der Kabelanschlusseite des Steckverbindergehäuses oft zur Schmalseite hin abgewinkelt angeordnet.
  • DE 28 24 009 A1 zeigt eine Einrichtung zur Zugentlastung für Griffteile elektrischer Steckvebinder bei denen die kontakteinhaltenden Steckverbinder an den Griffteilen angeordnet sind, wobei dass das Griffteil im Bereich des Kabelabganges Durchbrüche für einfädelbare Kabelbänder aufweist und wobei das eingelegte Kabel vom in die seitlich von diesem befindlichen Durchbrücheeingefädelten Kabelband umgriffen ist.
  • DE 44 04 260 A1 zeigt ein in eine Buchse einsteckbares Steckerteil einer elektrischen Steckverbindung mit einem den Kontakteinsatz aufnehmenden Gehäuse aus Isoliermaterial und einer sich vom Steckbereich bis zum Kabelanschlussende erstreckenden hülsenförmigen Metallabschirmung, wobei die Metallabschirmung in dem Isoliermaterial des Gehäuses eingebettet und damit innen und aussen isoliert ist und nur im Steckbereich in mindestens einer fensterförmigen Aussparung des äusseren Isoliermaterials nach aussen und nur im Bereich des Kabelanschlussendes als Ringfläche für den Anschluss der Kabelabschirmung nach innen freiliegt.
  • Es stellt sich daher die Aufgabe der Erfindung, ein elektrisches Steckverbindergehäuse anzugeben, das in einer Anordnung von mehreren Steckverbindergehäusen platzsparend eingesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein elektrisches Steckverbindergehäuse mit folgenden Merkmalen: Es ist ein Gehäuse zur Aufnahme von zumindest zwei Leiterenden eines mehradrigen elektrischen Kabels und von den jeweils mit den
  • Leiterenden verbundenen elektrischen Anschlussklemmen vorgesehen, das Gehäuse erstreckt sich von einer Steckgesichtseite zur steckenden Verbindung mit einem komplementären elektrischen Steckverbinder zu einer Kabelanschlusseite zum Anschluss an das mehradrige elektrische Kabel, die Kabelanschlusseite weist zumindest einen Kabelausgang zur Aufnahme eines Endes des elektrischen Kabels auf, der Kabelausgang ist im wesentlichen unter einem Winkel zur Ebene der Steckgesichtseite angeordnet, zwei Kabelausgänge sind im wesentlichen an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Kabelanschlusseite angeordnet.
  • Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
  • Es ist von Vorteil, dass die Signale im elektrischen Steckverbinder gegen elektromagnetische Störungen von aussen abgeschirmt werden können. Dies wird dadurch erreicht, dass das Gehäuse aus einem isolierendem Umgehäuse und einem im Umgehäuse angeordneten metallischen Innengehäuse aufgebaut ist.
  • Es ist auch von Vorteil, dass das elektrische Steckverbindergehäuse einfach zusammengebaut werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass das isolierende Umgehäuse als Kunststoffspritzgussteil einteilig ausgebildet ist. Dies wird auch dadurch erreicht, dass das metallische Innengehäuse als zwei Metalldruckgussteile derart zweiteilig ausgebildet ist, dass die Metalldruckgussteile entlang einer in Steckrichtung verlaufenden Naht zueinander passend zusammenfügbar sind.
  • Es ist weiter von Vorteil, dass das Steckverbindergehäuse ein hohe Festigkeit aufweist. Dies wird dadurch erreicht, dass an dem isolierenden Umgehäuse an den Schmalseiten jeweils eine in der Steckrichtung zwischen dem jeweiligen Kabelausgang und der Steckgesichtseite verlaufende äussere Trennwand angeordnet ist. Dies wird auch dadurch erreicht, dass die äusseren Trennwände an den einander gegenüberliegenden Schmalseiten des isolierenden Umgehäuses jeweils zur Mittellinie und zueinander in entgegengesetzter Richtung versetzt angeordnet sind.
  • Durch die Anordnung von zwei Kabelausgängen an einem Steckverbindergehäuse wird die Möglichkeit gegeben, beispielsweise in einem Bussystem, die Kabel für die eingehenden und ausgehenden Signale voneinander zu trennen. Es wird auch möglich, einzelne Leiter der Eingangs- und Ausgangskabel im Steckverbindergehäuse durchzuschleifen. Durch die Aufteilung der Leiter auf zwei Kabelausgänge kann jeder Kabelausgang für sich kleiner ausgeführt werden als der einzelne gemeinsame Kabelausgang der bestehenden Steckverbinder. Durch die Anordnung von zwei Kabelausgängen an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Kabelanschlusseite des elektrischen Steckverbindergehäuses können mehrere Steckverbindergehäuse dichter nebeneinander in einem engeren Raster angeordnet werden, als dies mit den bestehenden einzelnen abgewinkelten Kabelausgängen bisher möglich ist. Durch die diagonale Anordnung der Kabelausgänge werden die Befestigungsschrauben des Steckverbinders besser zugänglich als bei bestehenden abgewinkelten Steckverbindern. Durch die Anordnung der äusseren Trennwänden wird zusätzlich zur Erhöhung der Festigkeit des Gehäuses bei einem gelegentlichen Abrutschen des Schraubendrehers verhindert, dass die Umgebung des Steckverbinders beschädigt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Figuren erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemässen elektrischen Steckverbindergehäuses,
  • 2 eine weitere perspektivische Darstellung des Steckverbindergehäuses von 1,
  • 3 eine perspektivische Darstellung des zweiteiligen metallischen Innengehäuse und
  • 4 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung des elektrischen Steckverbindergehäuses von 2.
  • In 1 ist ein elektrischer Steckverbinder dargestellt, wie er beispielsweise in Computersysteme angewendet wird. In 1 ist ein Gehäuse 1 dargestellt, das zur Aufnahme von zwei mehradrigen elektrischen Kabeln und von neun jeweils mit den Leiterenden verbundenen elektrischen Anschlussklemmen dient. Das Gehäuse 1 kann auch für eine Verbinderanordnung mit mehr als neun Anschlussklemmen ausgelegt werden. Das Gehäuse 1 erstreckt sich von einer Steckgesichtseite 2 zu einer Kabelanschlussseite 3. Auf der Steckgesichtseite 2 ist ein D-förmiges oder trapezförmiges Steckerteil 4 ersichtlich, das neun in zwei Reihen angeordnete Öffnungen 5 aufweist. Die Anschlussklemmen, die hier nicht dargestellt sind, sind in an sich bekannter Art und Weise im wesentlichen bereichsweise im Steckerteil 4 angeordnet. Die Steckgesichtseite 2 kann mit einem komplementären elektrischen Steckverbinder, beispielsweise mit einer seriellen Schnittstelle in einem Computer, verbunden werden. Auf der Kabelanschlussseite 3 sind zwei Kabelausgänge 6, 6' angeordnet. Die Kabelausgänge 6, 6' sind im wesentlichen unter einem Winkel zur Ebene der Steckgesichtseite 2 angeordnet. Über jeden Kabelausgang 6, 6' wird das Ende eines elektrischen Kabels 7, 7' im Gehäuse 1 aufgenommen.
  • In der Ansicht von 2 ist ersichtlich, wie die Kabelausgänge 6, 6' an zwei im wesentlichen einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Kabelanschlusseite 3 angeordnet sind. Das Gehäuse 1 besteht aus einem isolierenden Umgehäuse 8 und einem im Umgehäuse 8 angeordneten metallischen Innengehäuse. Das metallische Innengehäuse ist vollständig innerhalb vom isolierenden Umgehäuse 8 angeordnet und wird anhand von 3 und 4 näher beschrieben. In der Ansicht von 1 und 2 ist ersichtlich, wie das isolierende Umgehäuse 8 auf den Schmalseiten 9, 9' eine in der Steckrichtung verlaufenden äusseren Trennwand 10, 10' aufweist. Die Trennwand 10, 10' verläuft in der Steckrichtung vom Kabelausgang 6, 6' in der Richtung der Steckgesichtseite 2. Die äusseren Trennwände 10, 10' sind auf den Schmalseiten 9, 9' asymmetrisch angeordnet. Das Gehäuse 1 weist zur Befestigung des Steckverbindergehäuses an dem komplementären Steckverbinder des Computersystems zwei an sich bekannte Befestigungsschrauben 11, 11' auf. Diese Befestigungsschrauben 11, 11' dienen zur schraubbaren Befestigung des elektrischen Steckverbindergehäuses mit den Eingangs- und Ausgangskarten des Computersystems. Die Plazierung der Befestigungsschrauben 11, 11' ist in Übereinstimmung mit den Befestigungsstellen auf den Eingangs- und Ausgangskarten des Computersystems festgelegt. Durch die asymmetrische Anordnung der äusseren Trennwände 10, 10' wird erreicht, dass die Kabelausgänge 6, 6' in der abgewinkelten Stellung eine stabile Einheit mit dem Gehäuse 1 bilden. Ein weiterer Vorteil der äusseren Trennwände 10, 10' ist, dass, bei dem An- oder Abschrauben der Befestigungsschrauben 11, 11', bei einem gelegentlichen Abrutschen des Schraubendrehers, verhindert wird, dass die Umgebung des elektrischen Steckverbinders beschädigt wird. Die äusseren Trennwände 10, 10' am Umgehäuse 8 erlauben somit den Einsatz des Steckverbindergehäuses auch an schlecht zugänglichen, schwer einsehbaren Stellen und in einer für Beschädigungen empfindlichen Umgebung.
  • In 3 ist ein metallisches Innengehäuse 12 bei abgenommenem isolierenden Umgehäuse 8 perspektivisch dargestellt. Das metallische Innengehäuse 12 besteht aus zwei Metalldruckgussteilen 13, 14. Die Metalldruckgussteile 13, 14 sind entlang einer in Steckrichtung verlaufenden Naht 15 zueinander passend zusammenfügbar, beispielsweise mittels Rastmitteln, Fugen oder durch Verkleben oder Verschweissen. Durch die Ausführung des Innengehäuses 12 mit zwei Metalldruckgussteilen 13, 14 wird erreicht, dass die elektrischen Leiter und die jeweils mit den Leiterenden verbundenen Anschlussklemmen im elektrischen Steckverbindergehäuse abgeschirmt werden können. Auch der Zusammenbau des Steckverbindergehäuses wird durch das zweiteilige Innengehäuse 12, vor allem bei mehrpoligen Steckverbindern, erleichtert.
  • In 4 ist das Steckverbindergehäuse von 2 nochmals, jedoch teilweise geschnitten, perspektivisch dargestellt. In 4 ist ersichtlich, wie die Metalldruckgussteile 13, 14 vom isolierenden Umgehäuse 8 umgeben sind. Im Innenraum des Gehäuses 1 ist genügend Platz vorgesehen, um die Leiterenden der mehradrigen elektrischen Kabel 7, 7', die mit den Anschlussklemmen verbunden sind, aufzunehmen. Es kann auch Platz vorgesehen werden, um einzelne Leiter der elektrischen Kabel 7, 7' im Gehäuse 1 durchzuschleifen. Es ist auch denkbar, im Inneren des Steckverbindergehäuses weitere elektrische oder elektronische Bauelemente, wie beispielsweise Widerstände oder Kondensatoren, zur Behandlung der Signale anzuordnen.

Claims (6)

  1. Elektrisches Steckverbindergehäuse mit folgenden Merkmalen: a) es ist ein Gehäuse (1) zur Aufnahme von zumindest zwei Leiterenden eines mehradrigen elektrischen Kabels und von den jeweils mit den Leiterenden verbundenen elektrischen Anschlussklemmen vorgesehen, b) das Gehäuse (1) erstreckt sich von einer Steckgesichtseite (2) zur steckenden Verbindung mit einem komplementären elektrischen Steckverbinder zu einer Kabelanschlusseite (3) zum Anschluss an das mehradrige elektrische Kabel, c) die Kabelanschlusseite (3) weist zumindest einen Kabelausgang (6, 6') zur Aufnahme eines Endes des elektrischen Kabels auf, d) der Kabelausgang (6, 6') ist im wesentlichen unter einem Winkel zur Ebene der Steckgesichtseite (2) angeordnet, dadurch gekennzeichnet, dass e) zwei Kabelausgänge (6, 6') im wesentlichen an zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Kabelanschlusseite (3) angeordnet sind.
  2. Elektrisches Steckverbindergehäuse nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit einem isolierenden Umgehäuse (8) und einem metallischen Innengehäuse (12) aufgebaut ist.
  3. Elektrisches Steckverbindergehäuse nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende Umgehäuse (8) als Kunststoffspritzgussteil einteilig ausgebildet ist.
  4. Elektrisches Steckverbindergehäuse nach dem Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Innengehäuse (12) als Metalldruckgussteile (13, 14) zweiteilig ausgebildet ist.
  5. Elektrisches Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem isolierenden Umgehäuse (8) an den Schmalseiten (9, 9') jeweils eine in der Steckrichtung zwischen dem jeweiligen Kabelausgang (6, 6') und der Steckgesichtseite (2) verlaufende äussere Trennwand (10, 10') angeordnet ist.
  6. Elektrisches Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Trennwände (10, 10') an den einander gegenüberliegenden Schmalseiten (9, 9') des isolierenden Umgehäuses (8) jeweils zur Mittellinie und zueinander in entgegengesetzter Richtung versetzt angeordnet sind.
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