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DE102011006887A1 - Elektrischer Verbinder und Stecksystem - Google Patents

Elektrischer Verbinder und Stecksystem Download PDF

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DE102011006887A1
DE102011006887A1 DE102011006887A DE102011006887A DE102011006887A1 DE 102011006887 A1 DE102011006887 A1 DE 102011006887A1 DE 102011006887 A DE102011006887 A DE 102011006887A DE 102011006887 A DE102011006887 A DE 102011006887A DE 102011006887 A1 DE102011006887 A1 DE 102011006887A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
connector
sections
electrical connector
lines
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102011006887A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Eckel
Olivier De Cloet
Stefan Siegert
Wolfgang Balles
Walter Sänger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TE Connectivity Germany GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics AMP GmbH
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Publication date
Application filed by Tyco Electronics AMP GmbH filed Critical Tyco Electronics AMP GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/53Bases or cases for heavy duty; Bases or cases for high voltage with means for preventing corona or arcing
    • HELECTRICITY
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    • H01R13/658High frequency shielding arrangements, e.g. against EMI [Electro-Magnetic Interference] or EMP [Electro-Magnetic Pulse]
    • H01R13/6581Shield structure

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen elektrischer Verbinder (100, 200, 200', 300) zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem Gegenverbinder (170). Der elektrische Verbinder (100, 200, 200', 300) weist ein Gehäuse (105, 205, 305) auf, in welchem endseitige Leitungsabschnitte von mehreren Leitungen (190) aufnehmbar sind. Dabei ist vorgesehen, dass die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen (190) schräg zueinander verlaufend in dem Gehäuse (105, 205, 305) aufnehmbar sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem Gegenverbinder. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Stecksystem umfassend einen solchen elektrischen Verbinder und einen mit dem elektrischen Verbinder steckbaren Gegenverbinder.
  • Stecksysteme zum Herstellen und Trennen von elektrischen Verbindungen sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Die Stecksysteme, mit deren Hilfe zum Beispiel eine Leitung an eine andere Vorrichtung angeschlossen werden kann, umfassen in der Regel einen elektrischen Verbinder, auch als Steckverbinder bezeichnet, und einen dazugehörigen und mit dem Verbinder steckbaren Gegenverbinder. Verbinder und Gegenverbinder sind mit einander entsprechenden Kontaktelementen versehen, über welche eine elektrische Verbindung hergestellt werden kann. Die Kontaktelemente können in Form von männlichen und weiblichen Kontaktelementen ausgebildet sein, welche auch als Kontaktstift bzw. „Pin” und Kontaktbuchse bezeichnet werden.
  • Ein bekanntes und im Kraftfahrzeugbereich eingesetztes Hochspannungs-Stecksystem umfasst einen Steckverbinder, in dessen Gehäuse Kontaktelemente in Form von Kontaktbuchsen in einem vorgegebenen Raster („Schnittstellenrastermaß”) nebeneinander angeordnet sind. In dem Gehäuse sind ferner endseitige Leitungsabschnitte von mehreren Hochspannungsleitungen aufgenommen, wobei Adern der Leitungen an die Kontaktbuchsen angeschlossen sind. Das Gehäuse des Steckverbinders besitzt einen parallelen Leitungsabgang, so dass die aufgenommenen Leitungen in einer Ebene parallel zueinander verlaufen. Der Abstand der aufgenommenen Leitungen zueinander ist hierbei auf das Abstandsraster der Kontaktbuchsen abgestimmt. Das Gehäuse ist ferner dazu ausgelegt, weitere an den Leitungen vorgesehene Komponenten wie zum Beispiel Leitungsdichtungen, sowie im Falle von geschirmten Leitungen Kontaktierungselemente zum Kontaktieren von Abschirmungen der Leitungen, aufzunehmen.
  • Bei dem Steckverbinder ist die Verwendung von Leitungen nur bis zu einem bestimmten, maximalen Leitungsdurchmesser bzw. Querschnitt möglich. Beispielsweise ist der Steckverbinder bei ungeschirmten Leitungen auf einen Draht- bzw. Aderquerschnitt von maximal 70 Quadratmillimetern, und bei geschirmten Leitungen (aufgrund der zusätzlich aufzunehmenden Kontaktierungselemente zur Schirmkontaktierung) auf einen Draht- bzw. Aderquerschnitt von maximal 50 Quadratmillimetern beschränkt.
  • Um größere Leitungen bzw. Leitungen mit einem größeren Querschnitt verwenden zu können, kann in Betracht gezogen werden, den Steckverbinder „größer” auszulegen und infolgedessen auch das Schnittstellenrastermaß zu vergrößern. Hierdurch ist der Steckverbinder jedoch nicht mehr kompatibel zu Stecksystemen bzw. Gegenverbindern mit dem ursprünglichen Rastermaß, bzw. erfordert diese Vorgehensweise auch eine entsprechende Anpassung eines Gegenverbinders.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen verbesserten elektrischen Verbinder sowie ein entsprechendes Stecksystem mit einem solchen Verbinder anzugeben, wobei der elektrische Verbinder ohne Änderung eines Schnittstellenrastermaßes zur Verarbeitung von größeren Leitungsquerschnitten geeignet ist.
  • Diese Aufgabe wird durch einen elektrischen Verbinder gemäß Anspruch 1 und durch ein Stecksystem gemäß Anspruch 10 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß wird ein elektrischer Verbinder zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem Gegenverbinder vorgeschlagen. Der elektrische Verbinder weist ein Gehäuse auf, in welchem endseitige Leitungsabschnitte von mehreren Leitungen aufnehmbar sind. Dabei ist vorgesehen, dass die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen schräg zueinander verlaufend in dem Gehäuse aufnehmbar sind.
  • Erfindungsgemäß wird des Weiteren ein Stecksystem umfassend einen solchen elektrischen Verbinder und einem mit dem elektrischen Verbinder steckbaren Gegenverbinder vorgeschlagen.
  • Die Ausgestaltung des Gehäuses des elektrischen Verbinders zur Aufnahme einer Anordnung von schräg zueinander verlaufenden, endseitigen Leitungsabschnitten bietet die Möglichkeit, das Gehäuse mit größeren Platzverhältnissen für die Leitungsabschnitte zu versehen. Dadurch können (auch) Leitungen mit einem größeren Querschnitt in dem Gehäuse aufgenommen, sowie weitere Komponenten (insbesondere Dichtungen, Kontaktierungselemente zum Kontaktieren einer gegebenenfalls vorgesehenen Abschirmung der Leitungen) an derartigen Leitungen angeordnet werden. Hierfür ist keine Anpassung bzw. Vergrößerung eines Abstandsrasters von Kontaktelementen des elektrischen Verbinders erforderlich, bzw. kann der elektrische Verbinder weiterhin ein vorgegebenes Schnittstellenrastermaß aufweisen. Gegenüber einem elektrischen Verbinder mit einem parallelen Leitungsabgang kann infolgedessen eine höhere Einsatzflexibilität und Vielseitigkeit zur Verfügung gestellt werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen nebeneinander und aufeinander zulaufend in dem Gehäuse aufnehmbar. Hierdurch kann ein geringer Platzbedarf im Bereich des mit den Leitungen versehenen elektrischen Verbinders ermöglicht werden, was von Vorteil ist im Hinblick auf Anwendungen mit einem geringen zur Verfügung stehenden Bauraum.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen einander teilweise überdeckend in dem Gehäuse aufnehmbar sind. Auch auf diese Weise kann ein geringer Platzbedarf im Bereich des mit den Leitungen versehenen elektrischen Verbinders erzielt werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Gehäuse mehrere kammerartige Teilabschnitte, in welchen jeweils ein endseitiger Leitungsabschnitt einer Leitung aufnehmbar ist. Die kammerartigen Teilabschnitte sind schräg zueinander verlaufend ausgebildet. Durch das Vorsehen derartiger kammerartiger und schräg zueinander verlaufender Teilabschnitte für die einzelnen Leitungen kann ein Anschließen der Leitungen an den elektrischen Verbinder bzw. ein Einführen der endseitigen Leitungsabschnitte in dessen Gehäuse erleichtert werden. Auch können in den kammerartigen Teilabschnitten des Gehäuses den jeweiligen Leitungen zugeordnete Komponenten wie zum Beispiel Leitungsdichtungen, Kontaktierungselemente zum Kontaktieren einer Abschirmung der Leitungen, weitere die Leitungen umschließende Gehäuseteile und Schirmungsteile angeordnet werden. Für ein Anbringen der Leitungen an dem elektrischen Verbinder können derartige Komponenten zum Teil an den Leitungsabschnitten „vorassembliert” sein, und zusammen mit den Leitungsabschnitten in die kammerartigen Teilabschnitte eingeschoben werden.
  • Im Hinblick auf ein einfaches Anordnen der endseitigen Leitungsabschnitte in dem Gehäuse ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass das Gehäuse mehrere stutzenförmige und jeweils eine Öffnung umfassende Durchführungsabschnitte zum Durchführen einer Leitung aufweist, welche verkippt zueinander angeordnet sind. Hierbei können die stutzenförmigen Durchführungsabschnitte Bestandteile der oben beschriebenen kammerartigen Teilabschnitte des Gehäuses sein, oder auch mit den kammerartigen Teilabschnitten des Gehäuses verbunden sein bzw. an diese angrenzen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der elektrische Verbinder des Weiteren mehrere kappenförmige Gehäuseteile auf, welche an den Durchführungsabschnitten anbringbar sind, und welche jeweils eine Öffnung zum Durchführen einer Leitung umfassen. Hierdurch kann das Gehäuse bzw. können die an dem Gehäuse vorgesehenen Durchführungsabschnitte auf einfache Weise verschlossen werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse des elektrischen Verbinders einen sich verjüngenden Gehäuseabschnitt auf, in welchem die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen aufnehmbar sind. Ein solcher sich verjüngender Gehäuseabschnitt kann beispielsweise die oben beschriebenen, kammerartigen und schräg zueinander verlaufenden Teilabschnitte umfassen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse des elektrischen Verbinders L-förmig ausgebildet und weist einen weiteren Gehäuseabschnitt auf, welcher sich senkrecht von dem sich verjüngenden Gehäuseabschnitt erstreckt. In dem weiteren Gehäuseabschnitt sind Kontaktelemente des elektrischen Verbinders zum Kontaktieren von komplementären Kontaktelementen des Gegenverbinders angeordnet. Durch eine solche L-förmige Ausgestaltung wird ein geringer Platzbedarf des elektrischen Verbinders (weiter) begünstigt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind in dem Gehäuse des elektrischen Verbinders endseitige Leitungsabschnitte von drei Leitungen aufnehmbar. Eine solche Ausgestaltung kommt insbesondere bei Anwendungen mit Dreiphasenwechselstrom, zum Beispiel bei Elektrofahrzeugen oder im Bahnverkehr (Elektrolokomotiven, Elektrotriebzüge) in Betracht.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine seitliche Darstellung eines elektrischen Verbinders, an welchem mehrere Leitungen angeordnet sind, und eines dazugehörigen Gegenverbinders im ungesteckten Zustand;
  • 2 eine 1 entsprechende seitliche Darstellung von Verbinder und Gegenverbinder im gesteckten Zustand;
  • 3 eine Draufsicht auf den elektrischen Verbinder, anhand derer ein gespreizter Leitungsabgang des elektrischen Verbinders deutlich wird;
  • 4 eine Sicht von unten auf den elektrischen Verbinder;
  • 5 und 6 weitere perspektivische Darstellungen des elektrischen Verbinders;
  • 7 eine 6 entsprechende perspektivische Darstellung des elektrischen Verbinders ohne Leitungen;
  • 8 bis 10 eine Draufsicht und zwei dazugehörige seitliche Darstellungen von weiteren elektrischen Verbindern; und
  • 11 eine Draufsicht auf einen weiteren elektrischen Verbinder.
  • Anhand der folgenden Figuren werden mögliche Ausführungsformen eines elektrischen Verbinders beschrieben, welcher steckbar ist mit einem dazugehörigen Gegenverbinder. Bei dem aus Verbinder und Gegenverbinder zusammengesetzten Stecksystem kann es sich insbesondere um ein bei Hybrid-, Elektro- bzw. Batterie- und/oder Brennstoffzellenfahrzeugen, oder auch im Bahnverkehr (Elektrolokomotiven, Elektrotriebzüge) einsetzbares Hochspannungs- bzw. HV-Stecksystem („High Voltage”) handeln, mit dessen Hilfe Hochspannungsleitungen 190 elektrisch an Vorrichtungen wie zum Beispiel Batterien, Elektromotoren, usw. angeschlossen werden können. Verbinder und Gegenverbinder können hierbei Außenabmessungen zum Beispiel im Zentimeterbereich aufweisen.
  • 1 zeigt eine seitliche Darstellung eines elektrischen Verbinders 100 und eines mit dem elektrischen Verbinder 100 steckbaren Gegenverbinders 170 im ungesteckten Zustand. An dem elektrischen Verbinder 100, welcher im Folgenden auch als Steckverbinder 100 bezeichnet wird, sind ferner drei zur Übertragung von elektrischer Energie eingesetzte Kabel bzw. Leitungen 190 angeschlossen. Hierbei handelt es sich um einadrige Leitungen 190, welche eine Ader, zum Beispiel in Form von Kupferlitzen, und einen isolierenden Mantel umfassen. Bei den Leitungen 190 kann es sich ferner sowohl um ungeschirmte, als auch um geschirmte Leitungen 190 handeln, wobei die Leitungen 190 bei der geschirmten Variante zusätzlich zwischen dem Mantel und der Ader eine Abschirmung und eine Zwischenisolation umfassen können (nicht dargestellt). Die drei Leitungen 190, mit deren Hilfe zum Beispiel ein Drehstrom bzw. ein Dreiphasenwechselstrom übertragen werden kann, sind dabei in einer Ebene schräg aufeinander zulaufend an dem Steckverbinder 100 angeordnet (siehe beispielsweise 6). Ein derartiger gespreizter Kabelabgang ermöglicht das Anbringen von Leitungen 190 mit einem relativ großen Durchmesser bzw. einer relativ großen Querschnittsfläche an dem Steckverbinder 100. Hierauf wird weiter unten noch näher eingegangen.
  • Der Steckverbinder 100 weist ein Gehäuse 105 aus einem Kunststoffmaterial auf. Das Gehäuse 105 besitzt von der Seite her betrachtet eine im Wesentlichen L-förmige Gestalt mit einem Gehäuseabschnitt 110 und einem sich senkrecht von dem Gehäuseabschnitt 110 erstreckenden weiteren Gehäuseabschnitt 120, wie anhand von 1 ersichtlich ist. Innerhalb des Gehäuseabschnitts 110 sind die Leitungen 190 bzw. endseitige Abschnitte der Leitungen 190, sowie weitere an den Leitungen 190 angeordnete bzw. die Leitungen 190 umschließende, nicht dargestellte Komponenten aufgenommen. In dem hieran angrenzenden anderen Gehäuseabschnitt 120 sind weitere Komponenten sowie Kontaktelemente 160 des Steckverbinders 100 angeordnet (siehe 4 und 5), welche steckbar sind mit komplementär ausgebildeten Kontaktelementen des Gegenverbinders 170. Bei dem hier gezeigten Stecksystem weist der Steckverbinder 100 Kontaktbuchsen 160, und der Gegenverbinder 170 korrespondierende Kontaktstifte (nicht dargestellt) auf, welche in die Kontaktbuchsen 160 einsteckbar sind. Sowohl die Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 als auch die Kontaktstifte des Gegenverbinders 170 sind in einem vorgegebenen Abstandsraster („Schnittstellenrastermaß”) linear nebeneinander angeordnet. Für den Steckverbinder 100 bzw. dessen Kontaktbuchsen 160 ist dies anhand der 4 und 5 ersichtlich.
  • Der Gehäuseabschnitt 120 des Steckverbinders 100 ist dazu vorgesehen, beim Steckvorgang von Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 auf den Gegenverbinder 170 aufgesetzt zu werden. Dabei wird der Steckverbinder 100 in einer in 1 anhand eines Pfeils angedeuteten Steckrichtung S in Richtung des Gegenverbinders 170 bewegt. Hierdurch wird ein Teil des Gegenverbinders 170 in dem an einer Seite („Steckseite”) zugänglichen Gehäuseabschnitt 120 des Steckverbinders 100 aufgenommen, und werden die Kontaktstifte des Gegenverbinders 170 in die Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 eingesteckt, wodurch diese Kontaktelemente miteinander kontaktiert werden. Dieser Steckzustand ist in 2 dargestellt. Die L-förmige Ausgestaltung des Steckverbinders 100 sowie die im Bereich des Steckverbinders 100 in einer Ebene nebeneinander verlaufenden Leitungen 190 ermöglichen hierbei einen geringen Platzbedarf bzw. eine geringe Höhe der über Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 hergestellten Steckverbindung, was von Vorteil ist im Hinblick auf Anwendungen mit einem geringen, zur Verfügung stehenden Bauraum.
  • Der mit den Kontaktstiften versehene Gegenverbinder 170 ist in Form einer Stiftleiste ausgebildet und weist, wie in den 1 und 2 dargestellt ist, ein platten- oder sockelförmiges Basisteil 171 mit daran angeformten hohl- bzw. kreiszylinderförmigen Halteabschnitten 176 auf. Innerhalb der Halteabschnitte 176 des Gegenverbinders 170 sind dessen Kontaktstifte angeordnet bzw. gehalten. Die Halteabschnitte 176 sind, wie des Weiteren in den 1 und 2 gezeigt ist, an einer Unterseite des Basisteils 171 herausgeführt bzw. erstrecken sich über die Unterseite des Basisteils 171 hinaus nach unten.
  • An einer Oberseite des Basisteils 171 des Gegenverbinders 170 ist des Weiteren, wie in 1 dargestellt ist, eine kragenförmige Wandung 172 angeordnet, welche eine geschlossene umlaufende Form besitzt. Die Wandung 172, welche im Folgenden auch als Kragen 172 bezeichnet wird, umschließt die Kontaktstifte sowie gegebenenfalls weitere Komponenten des Gegenverbinders 170. Der Kragen 172 ist ferner in zwei Kragenabschnitte 173, 174 mit unterschiedlicher Höhe aufgeteilt, wie in 1 gezeigt ist. Diese gestufte Form des umlaufenden Kragens 172 ist an die L-förmige Gestalt des Gehäuses 105 des Steckverbinders 100 angepasst, und wirkt sich weiter günstig auf einen geringen Platzbedarf der über Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 hergestellten Steckverbindung aus.
  • Beim Steckvorgang von Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 wird der Kragen 172, wie anhand von 2 deutlich wird, über die offene Steckseite in dem Gehäuse 105 bzw. in dem Gehäuseabschnitt 120 des Steckverbinders 100 aufgenommen. Dabei kann der Kragen 172 in einen Berührkontakt mit einer in dem Gehäuseabschnitt 120 angeordneten und die Kontaktbuchsen 160 umlaufenden Dichtung (nicht dargestellt) des Steckverbinders 100 gelangen, wodurch die Steckverbindung zwischen Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 an dieser Stelle abgedichtet wird.
  • Wie des Weiteren in den 1 und 2 dargestellt ist, ist an dem Gehäuse 105 des Steckverbinders 100 ein schwenkbar gelagerter Verriegelungshebel bzw. Verriegelungsbügel 140 angeordnet. Dieser dient dazu, das Aufstecken des Steckverbinders 100 auf den Gegenverbinder 170 zu erleichtern und den auf den Gegenverbinder 170 aufgesteckten Steckverbinder 100 zu verriegeln. Der Verriegelungsbügel 140 besitzt eine das Gehäuse 105 des Steckverbinders 100 teilweise umgreifende, im Wesentlichen U-förmige Form mit einem mittigen und von einem Benutzer betätigbaren Betätigungsabschnitt und zwei sich seitlich hiervon erstreckenden Verriegelungsabschnitten (siehe 6).
  • Für die schwenkbare Lagerung des Verriegelungsbügels 140 an dem Gehäuse 105 sind die Verriegelungsabschnitte des Verriegelungsbügels 140 mit entsprechenden Aussparungen 141 versehen, in welche beidseitig an dem Gehäuse 105 angeordnete Erhebungen 131 eingreifen (siehe 1 und 2). Des Weiteren weist der Verriegelungsbügel 140 an den Verriegelungsabschnitten kreisbogen- bzw. kulissenförmige Ausnehmungen 145 auf, welche zu einer Seite hin offen sind und im Hinblick auf an dem Gegenverbinder 170 angeordnete Erhebungen 175 ausgebildet sind. Die Erhebungen 175 sind hierbei beidseitig an dem Kragen 172 des Gegenverbinders 170 angeordnet.
  • Für den Steckvorgang von Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 wird der Verriegelungsbügel 140 in eine in 1 gezeigte Entriegelungsstellung gebracht. Der Steckverbinder 100 wird ferner derart auf den Gegenverbinder 170 aufgesetzt, dass die kulissenförmigen Ausnehmungen 145 des Verriegelungsbügels 140 die Erhebungen 175 des Gegenverbinders 170 in Eingriff nehmen können. Durch nachfolgendes Betätigen und Schwenken des Verriegelungsbügels aus der Entriegelungsstellung in eine in 2 gezeigte Verriegelungsstellung kann der Steckverbinder 100 aufgrund der mit den Erhebungen 175 zusammen wirkenden Ausnehmungen 145 (in Steckrichtung S) an den Gegenverbinder 170 herangezogen und an diesem fixiert werden. Zum Lösen der Fixierung kann der Verriegelungsbügel 140 aus der Verriegelungs- in die Entriegelungsposition geschwenkt werden, wodurch der Steckverbinder 100 von dem Gegenverbinder 170 entgegen der Steckrichtung S wegbewegt wird und die Erhebungen 175 des Gegenverbinders 170 (wieder) freigegeben werden können.
  • Der Verriegelungsbügel 140 ist des Weiteren, wie in 1 gezeigt ist, mit Aussparungen 142 an den Verriegelungsabschnitten versehen. Hierzu korrespondierend weist das Gehäuse 105 beidseitig angeordnete Erhebungen bzw. Rasterhebungen 132 auf. In der in 2 gezeigten Verriegelungsstellung des Verriegelungsbügels 140 greifen die Erhebungen 132 in die Aussparungen 140 ein, wodurch der Verriegelungsbügel 140 zusätzlich (lösbar) an dem Gehäuse 105 verrastet ist.
  • Die 3 und 4 zeigen eine Draufsicht sowie eine Sicht von unten auf den Steckverbinder 100. Hierbei wird deutlich, dass der Gehäuseabschnitt 110 des Gehäuses 105 ausgehend von einem Eingangsbereich, in welchem die drei Kabelleitungen 190 in den Gehäuseabschnitt 110 eingeführt sind, eine sich in Richtung des anderen Gehäuseabschnitts 120 trichterförmig verjüngende Form bzw. Kontur aufweist. Diese Form des Gehäuseabschnitts 110 ermöglicht es, dass die drei Leitungen 190 bzw. endseitige Leitungsabschnitte der Leitungen 190 in einer Ebene gespreizt bzw. schräg aufeinander zulaufend in dem Gehäuse 105 bzw. in dem Gehäuseabschnitt 110 aufgenommen werden können. Die aufgenommenen Leitungen 190 laufen hierbei auf die in einem vorgegebenen Abstandsraster (Schnittstellenrastermaß) angeordneten Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 zu, wie anhand von 4 ersichtlich wird. Dabei ist vorgesehen, dass die in dem Gehäuse 105 aufgenommenen Abschnitte der Leitungen 190 an dem Eingangsbereich (noch) mit einem isolierenden Mantel versehen sind. Weiter innen in dem Gehäuse 105 sind die Leitungen 190 hingegen (stufenweise) abisoliert, und sind die Adern der Leitungen 190 (elektrisch) mit den Kontaktbuchsen 160 verbunden (nicht dargestellt).
  • Das Gehäuse 105 des Steckverbinders 100 kann derart ausgebildet sein, dass zwei benachbarte (aufgenommene) Leitungsabschnitte jeweils einen Winkel von 10° einschließen können.
  • Alternativ ist es jedoch auch möglich, den Steckverbinder 100 bzw. dessen Gehäuse 105 derart zu gestalten, dass andere Winkel zwischen benachbarten Leitungsabschnitten vorliegen. In Betracht kommende Winkel können zum Beispiel in einem Winkelbereich zwischen 5° und 45° liegen.
  • Die Ausgestaltung des Gehäuses 105 bzw. Gehäuseabschnitts 110 mit einem gespreizten Kabelabgang macht es möglich, relativ große Platzverhältnisse für die aufgenommenen endseitigen Abschnitte der Leitungen 190 vorzusehen. Gegenüber einem herkömmlichen Steckverbinder mit einem parallelen Leitungsabgang, bei welchem in ein Gehäuse eingesetzte Leitungsenden in einer Ebene zueinander parallel verlaufen, können durch die gespreizte Ausgestaltung bei gleichem bzw. gleichbleibendem Schnittstellenrastermaß größere Platzverhältnisse für die Leitungen 190 zur Verfügung gestellt werden.
  • Infolgedessen können bei dem gezeigten Steckverbinder 100 (auch) Leitungen 190 mit einem größeren Querschnitt aufgenommen, sowie weitere nicht dargestellte Komponenten an den größeren bzw. einen größeren Umfang aufweisenden Leitungsabschnitten vorgesehen werden. Der Steckverbinder 100 bzw. dessen Gehäuse 105 kann zum Beispiel zum Anordnen von Leitungen 190 mit einem Leitungsdurchmesser größer als 15,6 Millimeter ausgebildet sein. Hierbei können ungeschirmte Leitungen 190 mit einem Draht- bzw. Aderquerschnitt größer als 70 Quadratmillimetern, und geschirmte Leitungen 190 mit einem Draht- bzw. Aderquerschnitt größer als 50 Quadratmillimetern verwendet werden.
  • Um bei einem herkömmlich aufgebauten Steckverbinder mit einem parallelen Leitungsabgang größere Leitungsquerschnitte verarbeiten zu können, ist es erforderlich, den Steckverbinder bzw. ein zugehöriges Gehäuse derart auszulegen, dass das Abstandsraster von Kontaktelementen vergrößert wird. Dies ist bei dem gezeigten Steckverbinder 100 nicht erforderlich, welcher daher weiterhin ein unverändertes bzw. vorgegebenes Schnittstellenrastermaß aufweisen kann. Gegenüber einem elektrischen Verbinder mit einem parallelen Leitungsabgang kann infolgedessen eine höhere Einsatzflexibilität und Vielseitigkeit zur Verfügung gestellt werden.
  • Wie ferner anhand der 3 und 4 deutlich wird, umfasst der Gehäuseabschnitt 110 drei den drei Leitungen 190 zugeordnete, längliche kammerartige Teilabschnitte 112, welche nebeneinander und schräg zueinander verlaufend ausgebildet sind bzw. auf die Kontaktbuchsen 160 hin zulaufen (siehe auch 7). In den kammerartigen Teilabschnitten 112 können die endseitigen Abschnitte der Leitungen 190 getrennt voneinander aufgenommen werden. Die kammerartigen Teilabschnitte 112 grenzen an den Gehäuseabschnitt 120 mit den Kontaktbuchsen 160 an bzw. sind zu diesem hin geöffnet, um die Leitungen 190 bzw. deren (abisolierte) Adern mit den Kontaktbuchsen 160 verbinden zu können. Entsprechend den obigen Angaben können zwei benachbarte und schräg zueinender verlaufende Teilabschnitte 112 jeweils einen Winkel von 10°, oder auch einen anderen Winkel aus einem Winkelbereich von zum Beispiel zwischen 5° und 45° miteinander einschließen.
  • Die Ausgestaltung des Gehäuses 105 des Steckverbinders 100 mit den kammerartigen und gespreizt bzw. schräg zueinander verlaufender Teilabschnitten 112 für die einzelnen Leitungen 190 bietet die Möglichkeit, ein Anschließen der Leitungen 190 an den Steckverbinder bzw. ein Einführen der endseitigen Leitungsabschnitte in das Gehäuse 105 zu erleichtern. Neben den eigentlichen Leitungen 190 bzw. deren Leitungsabschnitten, welche eingangsseitig (noch) einen isolierenden Mantel aufweisen und weiter innen abisoliert sind, können in den kammerartigen Teilabschnitten 112 des Gehäuses 105, wie bereits oben angedeutet, noch weitere, nicht dargestellte Komponenten aufgenommen sein.
  • Hierunter fallen zum Beispiel im Eingangsbereich vorgesehene Leitungsdichtungen, welche jeweils einen isolierenden Mantel einer zugehörigen Leitung 190 umschließen, sowie – im Falle von geschirmten Leitungen 190 – weiter innen liegende Kontaktierungselemente (zum Beispiel in Form von Crimphülsen) zum Kontaktieren einer Abschirmung einer Leitung 190. Insbesondere für derartige an den Leitungen 190 vorgesehene Komponenten kann infolge der gespreizt verlaufenden Teilabschnitte 112 ein ausreichender Platz zur Verfügung gestellt werden. An den (noch) weiter innen angeordneten und abisolierten Adern der aufgenommenen Abschnitte der Leitungen 190 können des Weiteren zum Beispiel geeignete Anschlusselemente angeschlossen sein, über welche die Adern der Leitungen 190 mit den Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 verbunden sein können. In diesem Bereich, in welchem die Leitungen 190 abisoliert sind bzw. mit den Anschlusselementen verbunden sind, bedarf es keiner so großen Platzverhältnisse mehr wie im Bereich der vorstehend genannten Dichtungen und Kontaktierungselemente. Zum Anschließen der Leitungen 190 an den Steckverbinder 100 können derartige Komponenten zum Teil an den abisolierten Leitungsenden „vorassembliert” werden, und zusammen mit den Leitungen 190 in die kammerartigen Teilabschnitte 112 eingeschoben werden.
  • Insbesondere im Hinblick auf geschirmte Leitungen 190 können ferner innerhalb der Kammern 112 auch weitere, mit Schirmungsteilen versehene bzw. von Schirmungsteilen umschlossene Gehäuseteile bzw. Einsätze vorgesehen sein, welche die aufgenommenen Leitungsabschnitte umschließen (nicht dargestellt). Diese Schirmungsteile können mit den die Abschirmungen der Leitungen 190 kontaktierenden Kontaktierungselementen verbunden sein, bzw. beim Einschieben der „vorassemblierten” Leitungsenden mit diesen verbunden werden.
  • Zum Zwecke der Abschirmung können auch die Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 in dem anderen Gehäuseabschnitt 120 von zugehörigen Schirmungsteilen umgeben sein, welche mit den vorstehend beschriebenen und innerhalb der kammerartigen Teilabschnitte 112 angeordneten Schirmungsteilen des Gehäuses 105 verbunden sein können (nicht dargestellt). Entsprechende Schirmungsteile können auch an dem Gegenverbinder 170 angeordnet sein, welche dessen Kontaktstifte umschließen (nicht dargestellt). Im Hinblick auf den in 2 gezeigten Steckzustand von Verbinder 100 und Gegenverbinder 170 kann des Weiteren vorgesehen sein, dass die um die Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 herum angeordneten Schirmungsteile die Schirmungsteile des Gegenverbinders 170 kontaktieren.
  • 5 zeigt eine perspektivische Darstellung des Steckverbinders 100 mit einer Sicht von unten auf dessen offene bzw. zugängliche Steckseite. Dabei wird auch eine (mögliche) Fixierung der Kontaktbuchsen 160 des Steckverbinders 100 mit Hilfe von in/an dem Gehäuseabschnitt 120 angeordneten, im Wesentlichen hohlzylinderförmigen isolierenden Haltelementen 161 deutlich. Die Halteelemente 161 sind auf die Kontaktbuchsen 160 (bzw. Randbereiche derselben) aufgesetzt, so dass die Kontaktbuchsen 160 in einem Abstand zur Steckseite des Gehäuses 105 gehalten werden. Hierdurch fungieren die Halteelemente 161 ferner als „Fingerschutz”, um ein gegebenenfalls gesundheitsschädigendes Berühren der Kontaktbuchsen 160 durch einen Benutzer zu verhindern. Auf weitere in diesem Bereich vorhandene Komponenten wird nicht näher eingegangen.
  • Anhand der folgenden 6 und 7, welche den Steckverbinder 100 mit und ohne Leitungen 190 zeigen, bzw. durch einen Vergleich der 6 und 7, werden weitere Details des Steckverbinders 100 bzw. von dessen Gehäuse 105 ersichtlich. Eingangsseitig weist das Gehäuse 105 bzw. der Gehäuseabschnitt 110 drei stutzenförmige und jeweils eine Öffnung umfassende Durchführungsabschnitte 111 zum Durchführen einer Leitung 190 auf, wie in 7 dargestellt ist. Die Durchführungsabschnitte 111 sind hierbei Bestandteile der schräg zueinander verlaufenden, kammerartigen Teilabschnitte 112 des Gehäuses 105. Entsprechend der gespreizten Anordnung der kammerartigen Teilabschnitte 112 sind die Durchführungsabschnitte 111 verkippt bzw. geneigt zueinander ausgerichtet, wodurch ein einfaches Anordnen bzw. Einschieben der Leitungen 190 (sowie weiterer an den Leitungen 190 vorgesehenen Komponenten) begünstigt wird.
  • Im montierten Zustand der Leitungen 190 sind des Weiteren, wie in 6 gezeigt ist, kappenartige Gehäuseteile 150, im Folgenden auch als Leitungskappen 150 bezeichnet, an den Durchführungsabschnitten 111 angeordnet. Durch die Leitungskappen 150, welche auf die Leitungen 190 abgestimmte Öffnungen zum Durchführen derselben aufweisen, kann das Gehäuse 105 eingangsseitig bzw. können die an dem Gehäuse vorgesehenen Durchführungsabschnitte 111 auf einfache Weise verschlossen werden.
  • Zum Fixieren der Leitungskappen 150 an den Durchführungsabschnitten 111 weisen die Leitungskappen 150 an zwei entgegen gesetzten Seiten Aussparungen 153 auf, und sind die Durchführungsabschnitte 111 außenseitig mit hierzu korrespondierenden Rasterhebungen 133 versehen (siehe auch 3 und 4). Im an den Durchführungsabschnitten 111 angeordneten Zustand der Leitungskappen 150 greifen die Rasterhebungen 133 in die Aussparungen 153 der Leitungskappen 150 ein, wodurch die Leitungskappen 150 an dem Gehäuse 105 verrastet sind.
  • Im Hinblick auf die oben beschriebenen und den einzelnen Leitungen 190 zugeordneten Leitungsdichtungen kann vorgesehen sein, diese innerhalb der Durchführungsabschnitte 111 anzuordnen. In diesem Zusammenhang kann ferner vorgesehen sein, die Leitungsdichtungen an den Leitungskappen 150 zu befestigen, so dass die Leitungsdichtungen durch Aufschieben der Leitungskappen 150 auf die Durchführungsabschnitt 111 in die Durchführungsabschnitte 111 eingeschoben werden.
  • Anhand der folgenden Figuren werden weitere Ausführungsformen von Steckverbindern eines Stecksystems beschrieben, bei denen Leitungen 190 ebenfalls schräg zueinander verlaufend in einem Gehäuse aufnehmbar sind, um bei einem vorgegebenen bzw. gleichbleibenden Schnittstellenrastermaß (auch) größere Leitungsquerschnitte verwenden zu können. Diese Steckverbinder weisen einen ähnlichen oder vergleichbaren Aufbau auf wie der oben beschriebene Steckverbinder 100, so dass im Hinblick auf bereits beschriebene Details, welche sich auf gleichartige oder übereinstimmende Komponenten, einsetzbare Verfahrensschritte zur Montage, mögliche Vorteile usw. beziehen, auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen wird.
  • Die 8 und 9 zeigen in einer (schematischen) Aufsichtsdarstellung und in einer seitlichen Darstellung einen Steckverbinder 200, welcher ein Gehäuse 205 aufweist. Das Gehäuse 205 umfasst einen Gehäuseabschnitt 210 mit drei kammerartigen Teilabschnitten 212, in welchen endseitige Abschnitte von drei Leitungen 190 sowie weitere an den Leitungen 190 vorgesehene Komponenten aufgenommen sind. Hieran angrenzend umfasst das Gehäuse 205 einen weiteren Gehäuseabschnitt 220, in welchem drei Kontaktelemente des Steckverbinders 200 (zum Beispiel Kontaktbuchsen) in einem vorgegebenen Abstandsraster linear nebeneinander angeordnet sind (nicht dargestellt). Der Gehäuseabschnitt 220, welcher entsprechend dem Gehäuseabschnitt 120 des Steckverbinders 100 aufgebaut sein kann, ist (erneut) dazu vorgesehen, auf einen korrespondierenden Gegenverbinder (zum Beispiel den Gegenverbinder 170 der 1 und 2) aufgesetzt zu werden, bzw. den Gegenverbinder im Steckzustand teilweise aufzunehmen, wobei die Kontaktelemente des Steckverbinders 200 mit komplementären Kontaktelementen des Gegenverbinders kontaktiert werden. Zum Erleichtern des Steckvorgangs kann auch der Steckverbinder 200 mit einem Verriegelungsbügel versehen sein (nicht dargestellt).
  • Im Unterschied zu dem oben beschriebenen Steckverbinder 100 liegen die kammerartigen Teilabschnitte 212 des Steckverbinders 200, und damit die hier aufgenommenen endseitigen Abschnitte der Leitungen 190 nicht in einer Ebene gespreizt zueinander vor. Von der Seite her betrachtet sind die Teilabschnitte 212, wie in 9 gezeigt ist, schräg zueinander verlaufend. Des Weiteren sind die Teilabschnitte 212, wie in der Aufsichtsdarstellung von 8 angedeutet ist, einander teilweise überdeckend bzw. überlappend angeordnet, und sind in der Aufsicht zueinander „parallel” ausgerichtet. Dabei können die Teilabschnitte 212 (und damit auch die hier aufgenommenen Leitungsabschnitte) in der Aufsicht in einem Abstandsraster bzw. Mittenabstandsraster angeordnet sein, welches dem Rastermaß der in dem Gehäuseabschnitt 220 nebeneinander angeordneten Kontaktelemente entspricht.
  • Auch bei einer solchen Ausgestaltung des Steckverbinders 200 ist die Möglichkeit gegeben, Leitungen 190 mit einem relativ großen Querschnitt (sowie weitere an den Leitungen 190 vorgesehene Komponenten wie zum Beispiel Leitungsdichtungen, Kontaktierungselemente, usw.) in dem Gehäuse 205 bzw. in den Kammern 212 aufzunehmen, wobei weiterhin ein vorgegebenes Schnittstellenrastermaß vorliegen kann. Durch die einander teilweise überdeckende Ausgestaltung ist der Steckverbinder 200 mit den daran angeordneten Leitungen 190 (bezogen auf die Aufsichtsdarstellung von 8) relativ schmal, was ebenfalls von Vorteil sein kann im Hinblick auf Anwendungen mit einem geringen zur Verfügung stehenden Bauraum.
  • Von der Seite her betrachtet ist der mittlere der drei Teilabschnitte 212, welcher schraffiert dargestellt ist, bezogen auf eine Steckseite des Steckverbinders 200 bzw. von dessen Gehäuseabschnitt 220 nach oben hin abgewinkelt, und sind die beiden äußeren Teilabschnitte 212 hierzu entgegengesetzt nach unten hin abgewinkelt (siehe 9). Bei einer solchen Ausgestaltung können die sich schräg zueinander erstreckenden Teilabschnitte 212 (ebenfalls) einen Winkel aus einem Bereich zwischen zum Beispiel 5° und 45° einschließen.
  • Abgesehen von der unterschiedlichen Ausrichtung können die kammerartigen Teilabschnitte 212 des Steckverbinders 200 entsprechend den Teilabschnitten 112 des Steckverbinders 100 aufgebaut sein. Beispielsweise können die Teilabschnitte 212 eingangsseitig verkippt zueinander orientierte, stutzenförmige Durchführungsabschnitte aufweisen, an welchen, wie in den 8 und 9 angedeutet ist, erneut Leitungskappen 150 angeordnet sein können.
  • 10 zeigt eine seitliche Darstellung eines weiteren Steckverbinders 200', welcher im Wesentlichen mit dem Steckverbinder 200 übereinstimmt, und für welchen ebenfalls die Aufsichtsdarstellung von 8 herangezogen werden kann. Bei dem Steckverbinder 200' liegen die kammerartigen und einander teilweise überdeckenden Teilabschnitte 212 von der Seite her betrachtet in einer (leicht) abgewandelten Ausrichtung vor. Hierbei sind die beiden äußeren Teilabschnitte 212 im Wesentlichen rechtwinklig zu dem Gehäuseabschnitt 220 orientiert, und ist (lediglich) der mittlere und schraffiert dargestellte Teilabschnitt 212 (bezogen auf eine Steckseite des Steckverbinders 200') nach oben hin abgewinkelt. Auch der Steckverbinder 200' ist zum Anschließen von Leitungen 190 mit einem relativ großen Leitungsquerschnitt geeignet.
  • Die anhand der vorhergehenden Figuren beschriebenen Steckverbinder sind für das Anbringen von drei Leitungen 190 ausgebildet. Alternativ ist es jedoch auch möglich, Steckverbinder für andere Anzahlen von Leitungen 190 auszubilden, wobei die Leitungen 190 erneut schräg zueinander verlaufend in einem Gehäuse aufnehmbar sind, um größere Leitungsquerschnitte verwenden zu können.
  • Zur beispielhaften Veranschaulichung zeigt 11 eine schematische Aufsichtsdarstellung eines weiteren Steckverbinders 300, welcher im Wesentlichen mit dem anhand der 1 bis 7 beschriebenen Steckverbinder 100 übereinstimmt. Im Unterschied zu dem Steckverbinder 100 sind bei dem Steckverbinder 300 jedoch lediglich zwei Leitungen 190 anschließbar.
  • Der Steckverbinder 300 weist ein Gehäuse 305 mit einem Gehäuseabschnitt 310 zum Aufnehmen der zwei Leitungen 190, und einen sich senkrecht hiervon erstreckenden weiteren Gehäuseabschnitt 320 auf, in welchem zwei Kontaktelemente des Steckverbinders 300 (zum Beispiel Kontaktbuchsen) linear nebeneinander in einem vorgegebenen Abstandsraster angeordnet sind (nicht dargestellt). Der Gehäuseabschnitt 320, welcher entsprechend zu dem Gehäuseabschnitt 120 des Steckverbinders 100 aufgebaut sein kann, ist (erneut) dazu vorgesehen, auf einen korrespondierenden Gegenverbinder (zum Beispiel ein zu dem Gegenverbinder 170 der 1 und 2 vergleichbarer Gegenverbinder mit zwei Kontaktstiften) aufgesetzt zu werden, bzw. den Gegenverbinder im Steckzustand teilweise aufzunehmen. Zum Erleichtern des Steckvorgangs kann auch der Steckverbinder 300 mit einem Verriegelungsbügel versehen sein (nicht dargestellt).
  • Der Gehäuseabschnitt 310, welcher erneut eine sich verjüngende Form aufweist, umfasst hierbei zwei kammerartige Teilabschnitte 312 zum Aufnehmen der endseitigen Abschnitte der zwei Leitungen 190. Dabei sind die Teilabschnitte 312 gespreizt bzw. schräg zueinander verlaufend ausgebildet, und können sich in Richtung der in dem Gehäuseabschnitt 320 vorgesehenen Kontaktelemente erstrecken. Hierdurch ist wiederum die Möglichkeit gegeben, Leitungen 190 mit einem relativ großen Querschnitt (sowie weitere an den Leitungen 190 vorgesehene Komponenten wie zum Beispiel Leitungsdichtungen, Kontaktierungselemente, usw.) in dem Gehäuse 305 bzw. in den Kammern 312 aufzunehmen. Die kammerartigen Teilabschnitte 312 des Steckverbinders 300 können entsprechend den Teilabschnitten 112 des Steckverbinders 100 aufgebaut sein, und daher verkippt zueinander orientierte, stutzenförmige Durchführungsabschnitte aufweisen, an welchen, wie in 11 angedeutet ist, Leitungskappen 150 angeordnet sein können.
  • Die anhand der Figuren erläuterten Ausführungsformen stellen bevorzugte bzw. beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung dar. Neben den beschriebenen und abgebildeten Ausführungsformen sind weitere Ausführungsformen vorstellbar, welche weitere Abwandlungen bzw. Kombinationen von Merkmalen umfassen können.
  • Insbesondere können Steckverbinder mit einem Gehäuse verwirklicht werden, welches dazu ausgebildet ist, schräg zueinander verlaufende Leitungsabschnitte aufzunehmen, wobei ein anderer Aufbau als bei den anhand der Figuren beschriebenen Steckverbindern 100, 200, 200', 300 vorliegt, und welche gegebenenfalls zur Aufnahme anderer Anzahlen an Leitungen geeignet sind. In entsprechender Weise kann auch ein Gegenverbinder anders als der oben beschriebene Gegenverbinder 170 aufgebaut sein.
  • Im Hinblick auf einen Steckverbinder können bei einer Anordnung aus schräg zueinander verlaufenden Leitungen bzw. bei einer Anordnung aus schräg zueinander verlaufenden kammerartigen Teilabschnitten, in welchen die Leitungen aufnehmbar sind, andere als die oben angegeben Winkel in Betracht kommen. Dies trifft auch auf die angegebenen Abmessungen für verwendbare Leitungen zu, welche wie die Winkelangaben lediglich als Beispiele anzusehen sind.
  • Möglich sind auch Ausgestaltungen von Steckverbindern, bei denen unterschiedliche Winkel vorliegen. Beispielsweise kann bei einer Ausführungsform mit drei kammerartigen Teilabschnitten ein „Paar” benachbarter Teilabschnitte einen ersten Winkel, und ein anderes „Paar” benachbarter Teilabschnitte einen sich von dem ersten Winkel unterscheidenden zweiten Winkel einschließen.
  • Im Hinblick auf die anhand der 8 bis 10 beschriebenen Steckverbinder 200, 200' besteht eine mögliche Abwandlung darin, andere Ausrichtungen der kammerartigen und sich teilweise überlappenden Teilabschnitte vorzusehen. Beispielsweise kann der Steckverbinder 200' von 10 derart abgeändert werden, dass der mittlere Teilabschnitt 212 nach unten hin ausgerichtet ist.
  • In Bezug auf die Ausführungsformen der 8 bis 10 kann ein Gehäuse auch zur Aufnahme von (lediglich) zwei Leitungen ausgebildet sein. Auch hier können entsprechende kammerartige Teilabschnitte von der Seite her betrachtet schräg zueinander ausgerichtet sein, und sich in der Aufsicht teilweise überdecken.
  • Eine weitere mögliche Abwandlung besteht in einer Kombination des Steckverbinders 100 der 1 bis 7 mit dem Steckverbinder 200 bzw. 200' der 8 bis 10, so dass zur Aufnahme von Leitungen vorgesehene kammerartige Teilabschnitte sowohl von der Seite her betrachtet als auch in der Aufsicht schräg zueinander verlaufend, und in der Aufsicht ferner einander teilweise überlappend sind.
  • Des Weiteren ist es vorstellbar, einen Steckverbinder mit Kontaktpins bzw. Kontaktstiften, und einen hierzu korrespondierenden Gegenverbinder mit Kontaktbuchsen auszustatten.
  • Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass das hier beschriebene Stecksystem sowie Abwandlungen hiervon nicht nur auf die oben beschriebenen Einsatzgebiete (Elektrofahrzeuge, Bahnverkehr) beschränkt ist, sondern auch bei anderen Einsatzgebieten verwendet werden kann.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Steckverbinder
    105
    Gehäuse
    110
    Gehäuseabschnitt
    111
    Durchführungsabschnitt
    112
    Kammerartiger Teilabschnitt
    120
    Gehäuseabschnitt
    131
    Erhebung
    132
    Erhebung
    133
    Rasterhebung
    140
    Verriegelungsbügel
    141
    Aussparung
    142
    Aussparung
    145
    Kulissenförmige Ausnehmung
    150
    Leitungskappe
    153
    Aussparung
    160
    Kontaktbuchse
    161
    Halteelement
    170
    Gegenverbinder
    171
    Basisteil
    172
    Kragen
    173, 174
    Kragenabschnitt
    175
    Erhebung
    176
    Halteabschnitt
    190
    Leitung
    200, 200'
    Steckverbinder
    205
    Gehäuse
    210
    Gehäuseabschnitt
    212
    Kammerartiger Teilabschnitt
    220
    Gehäuseabschnitt
    300
    Steckverbinder
    305
    Gehäuse
    310
    Gehäuseabschnitt
    312
    Kammerartiger Teilabschnitt
    320
    Gehäuseabschnitt
    S
    Steckrichtung

Claims (10)

  1. Elektrischer Verbinder (100, 200, 200', 300) zum Herstellen einer Steckverbindung mit einem Gegenverbinder (170), aufweisend ein Gehäuse (105, 205, 305), in welchem endseitige Leitungsabschnitte von mehreren Leitungen (190) aufnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen (190) schräg zueinander verlaufend in dem Gehäuse (105, 205, 305) aufnehmbar sind.
  2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, wobei die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen (190) nebeneinander und aufeinander zulaufend in dem Gehäuse (105, 305) aufnehmbar sind.
  3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, wobei die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen (190) einander teilweise überdeckend in dem Gehäuse (205) aufnehmbar sind.
  4. Elektrischer Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (105, 205, 305) mehrere kammerartige Teilabschnitte (112, 212, 312) umfasst, in welchen jeweils ein endseitiger Leitungsabschnitt einer Leitung (190) aufnehmbar ist, wobei die kammerartigen Teilabschnitte (112, 212, 312) schräg zueinander verlaufend ausgebildet sind.
  5. Elektrischer Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (105, 205, 305) mehrere stutzenförmige und jeweils eine Öffnung umfassende Durchführungsabschnitte (111) zum Durchführen einer Leitung (190) aufweist, wobei die Durchführungsabschnitte (111) verkippt zueinander angeordnet sind.
  6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 5, weiter aufweisend mehrere kappenförmige Gehäuseteile (150), welche an den Durchführungsabschnitten (111) anbringbar sind und jeweils eine Öffnung zum Durchführen einer Leitung (190) umfassen.
  7. Elektrischer Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (105, 305) einen sich verjüngenden Gehäuseabschnitt (110, 310) aufweist, in welchem die endseitigen Leitungsabschnitte der Leitungen (190) aufnehmbar sind.
  8. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 7, wobei das Gehäuse (105, 305) L-förmig ausgebildet ist und einen weiteren Gehäuseabschnitt (120, 320) aufweist, welcher sich senkrecht von dem sich verjüngenden Gehäuseabschnitt (110, 310) erstreckt, wobei in dem weiteren Gehäuseabschnitt (120, 320) Kontaktelemente (160) des elektrischen Verbinders zum Kontaktieren von komplementären Kontaktelementen des Gegenverbinders (170) angeordnet sind.
  9. Elektrischer Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in dem Gehäuse (105, 205) endseitige Leitungsabschnitte von drei Leitungen (190) aufnehmbar sind.
  10. Stecksystem umfassend einen elektrischen Verbinder (100, 200, 200', 300) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einen mit dem elektrischen Verbinder steckbaren Gegenverbinder (170).
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