DE19802383A1 - Körper mit geringer Dichte - Google Patents
Körper mit geringer DichteInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Körper mit ge
ringer Dichte, wie beispielsweise ein Papierblatt oder
Blatt, einen Karton und ein Formteil, der hauptsächlich
Zellstoffasern aufweist, auf dem sich im wesentlichen kein
Randstaub bildet und der eine hohe innere Haft- oder Ver
bundfestigkeit aufweist.
Körper mit geringer Dichte werden in verschiedenen An
wendungsgebieten verwendet, wobei ihr leichtes Gewicht, ihre
Dämpfungs- oder Dämmeigenschaften, ihre wärmeisolierenden
Eigenschaften, ihre schallabsorbierenden Eigenschaften usw.
vorteilhaft ausgenutzt werden. Die allgemein am häufigsten
verwendeten Körper mit geringer Dichte sind Schaumstoffe aus
Kunstharz, z. B. Polystyrol, Polyurethan und Polyethylen. Ob
wohl diese Körper eine ausgezeichnete Festigkeit aufweisen
und sehr gut verarbeitbar sind, besteht bei ihnen das Pro
blem, daß sie, wenn sie in einer natürlichen Umgebung gelas
sen werden, ihre Form beibehalten, weil sie nicht biologisch
abbaubar sind, so daß sie das Erscheinungsbild des Ortes für
eine lange Zeitdauer beeinträchtigen und Umweltverschmutzung
verursachen. Außerdem wird, wenn sie auf dem Gebiet einer
einer Müllhalde oder Halde gelagert werden, das Gebiet in
nerhalb einer kurzen Zeitdauer gefüllt, weil sie nicht bio
logisch abbaubar und großvolumig bzw. sperrig sind.
Außerdem ist, weil diese Körper eine hohe Verbrennungs
wärme erzeugen, die Verbrennungstemperatur hoch, wenn sie in
einem Veraschungs- oder Abfallverbrennungsofen verbrannt
werden, wodurch der Abfallverbrennungsofen belastet oder be
schädigt wird und seine Lebensdauer abnimmt.
Hinsichtlich dieser Umstände wurden verschiedenartige
biologisch abbaubare Cellulosefaserkörper mit geringer Dich
te und mit einem geringen Heizwert vorgeschlagen. Beispiels
weise wurde ein Verfahren vorgeschlagen, gemäß dem ein syn
thetisches oder Kunstharz mit Cellulosefasern vermischt wird
und das Gemisch geschäumt wird [ungeprüfte Japanische Patent
veröffentlichung (nachstehend als "J.P. KOKAI" bezeichnet)
Nr. Sho 55-23109 und Hei 3-269025 und Japanische Patentver
öffentlichung (nachstehend als "J.P. KOKOK U") Nr. Sho
52-019152 bezeichnet]; ein Verfahren zum Erzeugen eines geschäum
ten Produkts, gemäß dem ein Schaumbildner mit einer Zer
falls- oder Zersetzungstemperatur von nicht mehr als 100°C
einer Zusammensetzung beigemischt wird, die Cellulosefasern
aufweist, die vermischt sind mit einer vorgegebenen Menge
eines aus einer tierischen oder pflanzlichen Quelle herge
stellten Verfestigungs- oder Haftmittels und einem aus
Kunstharzemulsionen und gummiartigem Harz ausgewählten Kleb
stoffs, wobei die Zusammensetzung geschäumt wird (J.P. KOKAI
Nr. Hei 7-41588); ein Verfahren zum Herstellen eines Papier
blatts mit einer geringen Dichte und einem großen Volumen
durch Beimischen eines granulatförmigen Schaumbildners in
Cellulosefasern, Herstellen eines Basispapiers aus dem er
haltenen Gemisch und Schäumen des Papiers durch Erwärmen
(J.P. KOKAI Nr. Hei 5-339898); großvolumige Papierblätter
mit Cellulosefasern und Calciumcarbonat in der Form von
hohlkugelförmigem Vaterit (J.P. KOKAI Nr. Hei 3-124895); und
großvolumige Blätter, die durch Formen eines Gemischs aus
durch Wärme verschmelzbaren Fasern und vernetzten Zellstoff
asern erhalten werden, die durch veranlassen einer Reaktion
von Zellstoffasern mit einem Vernetzungsmittel bei Anwesen
heit eines Faseraufweichungsmittels erhalten werden (J.P.
KOKAI Nr. Hei 4-202895).
Obwohl die durch Kombinieren von Cellulosefasern mit in
Wärme schmelzenden Fasern erhaltenen Körper mit geringer
Dichte ein großes Volumen besitzen, weisen sie den Nachteil
auf, daß die Anzahl von Verbindungspunkten der Fasern unzu
reichend ist, um eine hohe Haftkraft zu erhalten, so daß
Zwischenschichten sich leicht abschälen oder absplittern,
und daß sich während des Herstellungsprozesses, der Handha
bung und des Formungsprozesses der Körper Papierstaub bildet
und die Arbeitsumgebung verschmutzt. Das vorstehend be
schriebene Verfahren zum Herstellen eines Körpers mit gerin
ger Dichte durch Schäumen mit Hilfe eines Schaumbildners
weist Nachteile dadurch auf, daß der Schäumungsprozeß nicht
leicht gesteuert werden kann und der Schäumungszustand lokal
ungleichmäßig ist, wodurch eine heterogene Struktur erhalten
wird, und daß, wenn ein übermäßiger Schäumungsvorgang auf
tritt, innere Schichten sich abschalen oder absplittern, so
daß sich an den abgeschälten oder abgesplitterten Abschnit
ten Randstaub bildet. Beim Verfahren, bei dem ein nicht bio
logisch abbaubares Harz oder nicht biologisch abbaubare Fa
sern verwendet werden, tritt das vorstehend beschriebene
Entsorgungsproblem auf.
Nach intensiven Untersuchungen bezüglich Körpern mit
geringer Dichte und mit sehr guten Eigenschaften, die bei
spielsweise aus biologisch abbaubaren Cellulosefasern als
Hauptausgangsmaterial hergestellt werden, und auch bezüglich
eines Verfahrens zum Herstellen der Körper bei diesen Ver
hältnissen, haben die Erfinder festgestellt, daß ein Körper
mit geringer Dichte, der durch Entfernen einer Flüssigkeit
(Entwässern) aus einem wässerigen Schlamm oder Brei, der be
stimmte feine Fasern und gekräuselte Fasern als Ausgangsma
terialien enthält, und Trocknen des erhaltenen Produktes
hergestellt wird, sehr gute Eigenschaften aufweist. Die vor
liegende Erfindung basiert auf diesen Ergebnissen. Die vor
liegende Erfindung führte durch folgende Gründe zum Erfolg:
die Erfinder stellten fest, daß, obwohl die gekräuselten Fa
sern, die einen Naßkräuselungsfaktor im Bereich von 0,4 bis
1,0 besitzen, nur eine sehr geringe Haftfestigkeit für eine
Haftung der Fasern aneinander aufweisen, ihre Dichte sehr
leicht sehr gering gemacht werden kann, weil ein großes Vo
lumen von Hohlräumen darin ausgebildet werden kann, und daß
die feinen Fasern, die einen Haftverstärkungsfaktor von min
destens 0,15 aufweisen, in hohem Maße dazu beitragen, daß
eine feste oder starke Bindung zwischen den Fasern herge
stellt wird. Daher kombinierten die Erfinder diese beiden
Materialarten, die jeweils charakteristische Merkmale auf
weisen. Wenn die erfindungsgemäß verwendeten feinen Fasern
durch eine wasserlösliche, hochmolekulare Substanz, z. B.
Stärke, CMC, PVA oder PAM, oder durch Styrol/Butadien oder
Vinylacetatlatex ersetzt wird, ist die Ausbeute oder Ergie
bigkeit gering, und es ist auch mit einer großen Menge einer
solchen Substanz schwierig, eine zufriedenstellende innere
Haftfestigkeit zu erhalten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Körper
mit geringer Dichte und mit einer hohen inneren Haftfestig
keit bereitzustellen, durch den nahezu kein Randstaub gebil
det wird, während seine Dichte gering gehalten wird.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte wird
hergestellt durch Entwässern eines Breis, der feine Fasern
mit einem Haftverstärkungsfaktor von mindestens 0,15 und ge
kräuselte Fasern mit einem Naßkräuselungsfaktor im Bereich
von 0,4 bis 1,0 als Ausgangsmaterialien enthält, und durch
Trocknen des erhaltenen Produkts, wobei der Körper eine
Dichte von 0,05 bis 0,45 g/cm3 aufweist.
Im erfindungsgemäßen Körper mit geringer Dichte sind
die feinen Fasern vorzugsweise Zellstoffasern.
Im erfindungsgemäßen Körper mit geringer Dichte weisen
die feinen Fasern vorzugsweise eine mittlere Faserlänge
(arithmetisches Mittel) im Bereich von 0,01 bis 0,80 mm und
noch bevorzugter in Bereich von 0,05 bis 0,60 mm auf.
Das Wasserrückhaltevermögen der erfindungsgemäßen fei
nen Fasern beträgt vorzugsweise 150 bis 500%.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte weist
vorzugsweise feine Fasern in einer Menge von 3 bis 65
Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 50 Gew.-%, basierend auf dem Ge
samtgewicht der feinen Fasern und der gekräuselten Fasern
auf. Daher weist der Körper gekräuselte Fasern in einer Men
ge von 35 bis 97 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 97 Gew.-%, ba
sierend auf dem Gesamtgewicht der feinen Fasern und der ge
kräuselten Fasern auf.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte hat
vorzugsweise die Form eines Blatts, einer Pappe bzw. eines
Kartons oder eines Formteils.
Die in der vorliegenden Erfindung verwendeten feinen
Fasern sind normalerweise natürliche oder Naturfasern,
hochmolekulare Synthese- oder Chemiefasern oder hochmoleku
lare halbsynthetische Fasern oder Fasern, die durch ein me
chanisches oder ein chemisches Verfahren geeignet behandelt
wurden. Es ist wichtig, daß diese feinen Fasern einen Haft
verstärkungsfaktor von mindestens 0,15 aufweisen.
Naturfasern sind beispielsweise ungebleichte oder ge
bleichte chemische Zellstoffasern, die aus Weich- oder
Hartholz durch Kraftzellstofferzeugungs-, Sulfit- oder Alka
liverfahren erhalten werden, mechanisch hergestellte Zell
stoffasern, z. B. GP (Bodenzellstoffasern), TMP (thermo
mechanisch hergestellte Zellstoffasern), RMP (refiner
mechanisch hergestellte Zellstoffasern) und CTMP (chemisch
thermomechanisch hergestellte Zellstoffasern); Zellstoffa
sern, wie beispielsweise Baumwollzellstoffasern, Linters
zellstoffasern und Sekundärpapierzellstoffasern; Cellulo
sefasern, wie beispielsweise bakteriologische Cellulose;
proteinfasern, wie beispielsweise Woll-, Seiden- und Kolla
genfasern, und Verbund-Polysaccharidkettenfasern, wie bei
spielsweise Chitin/Chitosanfasern und Alginsäurefasern. Die
hochmolekularen Synthese- oder Chemiefasern sind z. B. von
Monomeren synthetisierte Fasern, wie beispielsweise alipha
tische Polyesterfasern, Polyethylenfasern, Polypropylenfa
sern und Aramidfasern. Hochmolekulare halbsynthetische Fa
sern sind z. B. durch chemisches Modifizieren natürlicher
Produkte hergestellte Fasern, z. B. Acetylcellulosefasern.
Unter diesen feinen Fasern sind biologisch abbaubare
Fasern, z. B. Cellulosefasern, aliphatische Polyesterfasern
und Acetylcellulosefasern bevorzugt. Aus dem Gesichtspunkt
der stabilen Zufuhr der Ausgangsmaterialien und der Kosten,
sind bevorzugte Cellulosefasern ungebleichte oder gebleichte
chemische Zellstoffasern, die aus Weich- oder Hartholz
durch ein Kraftzellstofferzeugungs-, ein Sulfit- oder ein
Alkaliverfahren erhalten werden, mechanisch hergestellte
Zellstoffasern, wie beispielsweise GP, RMP, CTMP und TMP,
Zellstoffasern, wie beispielsweise Baumwollzellstoffasern,
Linterszellstoffasern und Altpapierzellstoffasern, und Fa
sern, die durch Weiterbehandlung der Fasern erhalten werden.
In der vorliegenden Beschreibung bezeichnet der Aus
druck "feine Fasern", daß die Fasern eine mittlere Breite
von 0,1 bis 100 µm, vorzugsweise 0,1 bis 50 µm aufweisen.
Die in der vorliegenden Erfindung bevorzugt verwendeten
feinen Fasern werden durch mechanische Behandlung erhalten.
Die in verschiedenen Formen vorliegenden Fasern haben eine
wesentliche Wirkung zum Verbessern der inneren Haftfestig
keit, und werden ohne Schwierigkeiten durch mechanische Be
handlung erhalten. Aus dem Gesichtspunkt der Erhöhung der
inneren Haftfestigkeit und der einfachen Herstellung, sind
besonders bevorzugte feine Fasern feine Zellstoffasern, die
durch mechanische Behandlung von Zellstoffasern unter be
stimmten Bedingungen erhalten werden.
Die vorstehend beschrieben feinen Fasern können alleine
oder in Kombination von zwei oder mehr Faserarten verwendet
werden.
Der Haftverstärkungsfaktor (BF) wird hierin gemäß der
Formel
(E2-E1)/E1
berechnet, wobei E1 einen Ultraschall-Elastizitätsmodul dar
stellt, der bestimmt wird nach Mischen von 50 Gew.-% ge
bleichter Hartholz-Kraftzellstoffasern mit 50 Gew.-% ge
bleichten Weichholz-Kraftzellstoffasern, um einen wässeri
gen Brei zu erhalten, Schlagen des Breis, um einen Mahlgrad
von 500 ml nach Kanadischem Standard (CSF) zu erhalten, Ent
wässern des Breis durch eine Handblattmaschine für einen
Zellstofftest, Lufttrocknen des erhaltenen Produktes, Wärme
behandeln des Produktes bei 130°C für 1 Minute, um ein
Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 zu erhalten, und
Einstellen des Feuchtigkeitsgehalts auf 65% relative Feuch
tigkeit bei 20°C; und E2 einen Ultraschall-Elastizitäts
modul darstellt, der auf die gleiche Weise bestimmt wird wie
E1, außer daß bei der Herstellung des wässerigen Breis 50
Gew.-% der vermischten, geschlagenen Zellstoffasern durch
feine Fasern ersetzt wurden.
Die mechanischen Behandlungen sind beispielsweise eine
Behandlung mit einer normalen Rührmühle (J.P. KOKAI Nr. Hei
4-18186), eine Behandlung mit einer Schwingmühle (J.P. KOKAI
Nr. Hei 6-10286), eine Behandlung mit einem Hochdruck-
Homogenisierapparat, eine Behandlung mit einer Kolloidmühle
und eine Behandlung mit Schlagmaschinen, die in der Zell
stoff- und Papierindustrie weit verbreitet verwendet werden.
Die für die Behandlung verwendete Vorrichtung ist bei der
vorliegenden Erfindung nicht besonders eingeschränkt.
Durch Verwendung der normalen Rührmühle oder der
Schwingmühle unter den vorstehend beschriebenen Maschinen
werden leicht Fasern erhalten, die weicher sind als durch
andere Vorrichtungen erhaltene Fasern, und die Fasern werden
nicht nur in Längsrichtung- sondern dreidimensional feiner.
Die so erhaltenen feinen Fasern sind besonders bevorzugt,
weil durch sie die in der vorliegenden Erfindung verwendeten
gekräuselten Fasern effizient und fest verbunden werden kön
nen.
In der normalen Rührmühle wird ein Rührer in einen mit
Glasperlen, Aluminiumperlen oder ähnlichen Elementen gefüll
ten Pulverisierungsbehälter eingesetzt und mit einer hohen
Geschwindigkeit gedreht, um die Fasern im Brei durch Scher
beanspruchung fein zu zerteilen. Normale Rührmühlen sind
beispielsweise säulen-, behälter-, röhren- und ringförmige
Vorrichtungen. In der Schwingmühle wird der Behälter mit ei
ner hohen Geschwindigkeit in Schwingung versetzt, um durch
Perlen, Kugeln, Stangen oder ähnliche Elemente im Behälter
Stoßkräfte, Scherkräfte oder ähnliche Kräfte auf die im Brei
dispergierten Fasern auszuüben. Im Hochdruck-Homogenisier
apparat wird der Brei unter Hochdruck durch eine Öffnung
oder Düse mit kleinem Durchmesser geleitet, um die Fasern im
Brei fein zu zerteilen.
Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch die
Verwendung feiner Fasern mit einem Haftverstärkungsfaktor
von mindestens 0,15. Durch Verwendung feiner Fasern mit ei
nem Haftverstärkungsfaktor von mindestens 0,15 können das
Abschälen oder Absplittern der Innenschichten und die Bil
dung von Randstaub erheblich reduziert werden, und kann der
gewünschte Körper mit geringer Dichte erhalten werden. Wenn
Fasern mit einem Haftverstärkungsfaktor von weniger als 0,15
verwendet werden, haften die gekräuselten Fasern nicht aus
reichend aneinander an, und im erhaltenen Körper mit gerin
ger Dichte kann nicht verhindert werden, daß innere Schich
ten sich abschälen oder absplittern, und daß sich Randstaub
bildet.
Feine Fasern mit einem Haftverstärkungsfaktor im Be
reich von 0,15 bis 1,5 sind bevorzugt, und solche mit einem
Haftverstärkungsfaktor im Bereich von 0,20 bis 1,5 sind be
sonders bevorzugt. Obwohl feine Fasern mit einem Haftver
stärkungsfaktor von mehr als 1,5 aus Qualitätsgesichtspunk
ten geeignet sind, können die Herstellungskosten der feinen
Fasern in diesem Fall erhöht sein.
Obwohl die Größe der durch die mechanische Behandlung
hergestellten Zellstoffasern und der erfindungsgemäß ver
wendeten feinen Fasern nicht besonders eingeschränkt ist,
sind solche mit einer mittleren Faserlänge im Bereich von
0,01 bis 0,80 mm bevorzugt. Aus dem Gesichtspunkt der Aus
beute und das Dispersionsvermögens sind mittlere Faserlängen
im Bereich von 0, 05 bis 0,60 mm besonders bevorzugt.
Die Fasern können verschiedene Formen besitzen. Die Fa
sern sind beispielsweise Fasern, von denen ein Hauptteil aus
dünnen Fasern besteht, und Fasern, die teilweise fibrilliert
sind, um darin dispergierte, teilweise dünne Fasern zu bil
den.
Daher beträgt die Faserbreite, die in Abhängigkeit von
der Faserart und dem Behandlungsverfahren variiert, norma
lerweise vorzugsweise 0,1 bis 30 µm. Die Faserbreite ist in
der vorliegenden Erfindung jedoch nicht besonders einge
schränkt.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten feinen
Fasern sind Fasern mit einem Wasserrückhaltevermögen, das
vorzugsweise 150 bis 500%, bevorzugter 165 bis 500% und noch
bevorzugter 210 bis 450% beträgt. Wenn das Wasserrückhalte
vermögen weniger als 150% beträgt, ist die Haftfestigkeit
oder -kraft möglicherweise unzureichend, um die gekräuselten
Fasern miteinander zu verbinden. Bei einem durch Kombinieren
von feinen Fasern mit einem solchen niedrigen Wasserrückhal
tevermögen und den gekräuselten Fasern hergestellten Körper
mit geringer Dichte besteht die Tendenz, daß die innere
Haftfestigkeit unzureichend ist und sich Randstaub bildet.
Insbesondere wenn der Körper mit geringer Dichte ein Blatt
ist, ist die Papierfestigkeit unzureichend, und das Blatt
ist in einigen Fällen sogar unbrauchbar. Wenn dagegen das
Wasserrückhaltevermögen größer ist als 500%, können die Her
stellungskosten der feinen Fasern zunehmen.
Das Wasserrückhaltevermögen (WRV) ist definiert als
Prozentanteil (%) von Wasser, das auf den Fasern zurückge
halten wird, basierend auf dem Trockengewicht (im knochen
trocknen Zustand) der Fasern nach einem Zentrifugenentwässe
rungsprozeß unter den Bedingungen einer für 15 Minuten aus
geübten Zentrifugalkraft von 3000 g, gemäß JAPAN TAPPI-Norm
Nr. 26-78. Das Wasserrückhaltevermögen steht in Zusammenhang
mit der relativen Menge der Hydroxylgruppen (-OH) in den
Cellulosefasern, d. h. auf die Wasserstoffbindungsfähigkeit
in den Fasern.
Die gekräuselten Fasern sind durch Kräuseln oder Ver
drillen verformte Fasern, deren Verformung durch eine durch
eine Vernetzungsreaktion gebildete chemische Bindung fixiert
ist. Die scheinbare Länge der gekräuselten Fasern ist kürzer
als die ursprüngliche oder Ausgangslänge. In der vorliegen
den Erfindung werden gekräuselte Fasern mit einem Naßkräuse
lungsfaktor im Bereich von 0,4 bis 1,0, vorzugsweise 0,5 bis
1,0, verwendet.
Wenn der Naßkräuselungsfaktor der gekräuselten Fasern
kleiner ist als 0,4, ist das Volumen gering, und die Dichte
des durch Kombinieren der gekräuselten Fasern mit feinen Fa
sern erhaltenen Materials mit geringer Dichte wird hoch.
Wenn dagegen der Naßkräuselungsfaktor der gekräuselten Fa
sern größer ist als 1,0, wird die Bildung von Randstaub sehr
nachteilig, weil die Faserfestigkeit durch die Beschädigung
oder Zerstörung der Zellstoffasern reduziert wird, die
durch Erhöhen der zum Verformen der Zellstoffasern erfor
derlichen mechanischen Kraft verursacht wird, obwohl das Vo
lumen vergrößert wird.
Der Naßkräuselungsfaktor ist eine Vergleichs- oder
Richtzahl zum Darstellen des Grads der Verformung der nassen
Fasern. Er wird bestimmt durch Eintauchen der gekräuselten
Fasern für 24 Stunden bei Raumtemperatur in Reinwasser und
anschließendes Messen der linearen Länge (LA) der Fasern und
der maximalen Vorsprung- oder Projektionslänge der Fasern
(die Länge der längsten Seite des die Faser umgebenden
Rechtecks; LB) durch ein Mikroskop und Berechnen des Wertes
gemäß der folgenden Formel:
(LA/LB)-1.
Dieser numerische Wert stellt den Kräuselungsgrad im
Vergleich zur ursprünglichen oder Ausgangslänge der geraden
Faser dar.
Ein Grund, warum der den Kräuselungszustand im nassen
Zustand darstellende Naßkräuselungsfaktor wichtig ist, ist,
daß, wenn der Naßkräuselungsfaktor klein ist, die gekräusel
te Faser im nassen Zustand auch dann ungekräuselt ist, wenn
der Kräuselungsfaktor der trockenen Faser sehr hoch ist, so
daß es schwierig ist, eine geringe Dichte zu erhalten. Die
gekräuselten Fasern mit einem Naßkräuselungsfaktor im Be
reich von 0,4 bis 1,0 werden durch starkes Verformen der
Zellstoffasern gebogen und in sich selbst vernetzt. Daher
sind die Fasern steif oder stabil, so daß ein durch Herstel
len eines nur diese Fasern enthaltenden Breis, Entwässern
des Breis und Trocknen des erhaltenen Materials hergestell
tes Produkt eine geringe Dichte aufweist. In einem nur aus
gekräuselten Fasern hergestellten Körper mit geringer Dichte
ist jedoch das Maß, in dem die Fasern ineinander verflochten
sind, gering. Außerdem wird in diesem Fall, weil die Anzahl
der Hydroxylgruppen (-OH) im Cellulosemolekül durch die Ver
netzungsbehandlung reduziert ist, die Bildung der Wasser
stoffbindungen durch die Hydroxylgruppen schwierig. Dadurch
stellt das Abschälen oder Absplittern innerer Schichten des
erhaltenen Produkts ein ernsthaftes Problem dar, so daß das
Produkt ungeeignet ist. Die gekräuselten Fasern werden daher
in der vorliegenden Erfindung mit den spezifizierten zu feinen
Fasern kombiniert.
Die gekräuselten Fasern sind vorzugsweise Fasern mit ei
nem Wasserrückhaltevermögen, d. h. einer Fähigkeit zum Rück
halten von Wasser, im Bereich von 10 bis 80% und vorzugswei
se im Bereich von 25 bis 60%. Wenn das Wasserrückhaltevermö
gen kleiner ist als 10%, ist die Anzahl der Hydroxylgruppen
(-OH) im Cellulosemolekül zu gering, um eine starke Faser-
Faser-Verbindung zu erhalten, so daß der erhaltene Körper
mit geringer Dichte möglicherweise ein minderwertiges Form
haltevermögen aufweist. Wenn die gekräuselten Fasern mit ei
nem Wasserrückhaltevermögen von mehr als 80% verwendet wer
den, werden die gekräuselten Fasern innerhalb einer kurzen
Zeitdauer im nassen Zustand gerade, wodurch eine stabile
Herstellung des Körpers mit niedriger Dichte unmöglich wird.
Der Wert des Wasserrückhaltevermögens der erfindungsgemäß
verwendeten gekräuselten Fasern ist jedoch nicht auf den an
gegebenen Bereich beschränkt, weil für einige Zwecke geeig
nete Produkte hergestellt werden können, auch wenn ihr Was
serrückhaltevermögen nicht innerhalb das angegebenen Be
reichs liegt.
Die Erfinder entwickelten die vorliegende Erfindung auf
der Basis des Ergebnisses, daß die Materialien mit ausgegli
chener niedriger Dichte und geeigneter Festigkeit, die durch
Kombinieren der gekräuselten Fasern mit einem anderen Binde
mittel nicht erhalten werden können, durch Kombinieren der
gekräuselten Fasern mit den spezifizierten feinen Fasern
hergestellt werden können.
Als gekräuselte Fasern sind in der vorliegenden Erfin
dung bekannte herkömmliche gekräuselte Fasern verwendbar.
Die Fasern sind beispielsweise vernetzte Fasern mit einem
mittleren Wasserrückhaltevermögen von 28 bis 50%, die durch
inneres Vernetzen von Cellulosefasern mit einem C2- bis C8-
Dialdehyd oder einem säurefunktionsgruppenhaltigen C2- bis
C8-Monoaldehyd erhalten werden (J.P. KOKOKU Nr. Hei
5-71702); vernetzte Fasern mit einem Wasserrückhaltevermögen
von 25 bis 60%, die durch inneres Vernetzen der Cellulosefa
sern mit einer C2- bis C9-Polycarboxylsäure erhalten werden
(J.P. KOKAI Nr. Hei 3-206174, 3-206175 und 3-206176); und
vernetzte Fasern die auf dem Markt erhältlich sind unter
der Handelsbezeichnung HBA-FF, NHB 405 und NHB 416 (von
Weyerhaeuser Co., USA). Die vernetzten Fasern werden daher
geeignet ausgewählt.
Nach Hinzufügen eines Vernetzungsmittels zu den Zell
stoffasern, wird das erhaltene Gemisch mechanisch gerührt,
flaumig oder flockig gemacht, erwärmt und gehalten, während
die Fasern im verformten Zustand gehalten werden, um gekräu
selte Fasern mit einem hohen Naßkräuselungsfaktor zu erhal
ten.
Das Mischungsverhältnis der gekräuselten Fasern zu den
feinen Fasern kann in Abhängigkeit vom Verwendungszweck ge
eignet ausgewählt werden, um in der vorliegenden Erfindung
das Gleichgewicht zwischen der Dichte und der inneren Haft
festigkeit zu steuern. D.h., wenn der inneren Haftfestigkeit
eine größere Bedeutung beigemessen wird als der geringen
Dichte, wird die relative Menge der feinen Fasern erhöht,
wenn dagegen der geringen Dichte eine größere Bedeutung bei
gemessen wird als der inneren Haftfestigkeit, wird die rela
tive Menge der gekräuselten Fasern erhöht. Das Gleichgewicht
zwischen der Dichte und der inneren Haftfestigkeit ist ins
besondere sehr gut und geeignet, wenn 3 bis 65 Gew.-%, vor
zugsweise 3 bis 50 Gew.-% der feinen Fasern basierend auf
dem Trockengewicht (knochentrockener Zustand) des Gesamtge
wichts der feinen Fasern und der gekräuselten Fasern mit 35
bis 97 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 97 Gew.-% der gekräusel
ten Fasern basierend auf dem gleichen Trockengewicht des Ge
samtgewichts vermischt werden. Obwohl ein anderes Mischungs
verhältnis des Fasergemischs für einige begrenzte Zwecke ge
eignet sein kann, ist die innere Haftfestigkeit des Körpers
mit geringer Dichte möglicherweise unzulänglich, und kann
sich leicht Papierstaub bilden, wenn die Menge der feinen
Fasern weniger als 3 Gew.-% beträgt. Wenn dagegen der Anteil
der feinen Fasern 65 Gew.-% überschreitet, wird die Dichte
leicht übermäßig hoch.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte kann
außer die vorstehend beschriebenen spezifizierten gekräusel
ten Fasern und feinen Fasern Additive oder Zusatzstoffe auf
weisen, die geeignet ausgewählt sind aus natürlichen Zell
stoffasern, organischen Synthese- oder Chemiefasern, anor
ganischen Fasern, Papierverfestigungsadditiven, Hydropho
biermittel, Wasserabweisungsmittel, schaumbildende Mikrokap
seln, Schlichtmittel, Farbstoffe, Pigmente, ausbeuteverbes
sernde Mittel, Füllstoffe, PH-Wert-steuernde Mittel, brei
steuernde Mittel, fließfähigkeitssteuernde Mittel, Antisep
tika, schimmelhemmende Mittel, Flammenhemmstoffe, antimikro
bielle Mittel, Rodentizide, Mottenschutzmittel, Feuchthalte
mittel, Frischhaltemittel, Sauerstoffentziehungsmittel, Mi
krokapseln, Schaumbildner, grenzflächenaktive Stoffe, elek
tromagnetisch abschirmende Mittel, Antistatikmittel, Korro
sionshemmstoffe, Duftstoffe und Desodorierungsmittel. Diese
Additive sind entweder alleine oder in Kombination von zwei
oder mehr Additiven verwendbar.
Natürliche Zellstoffasern sind beispielsweise chemi
sche Zellstoffasern, die aus Weichholz oder Hartholz erhal
ten werden, mechanische Zellstoffasern, z. B. GP, RMP, TMP
und CTMP, sekundäre Zellstoffasern, Baumwollzellstoffasern
und Linterszellstoffasern. Diese Zellstoffasern können
entweder gebleicht oder ungebleicht sein und entweder ge
schlagen oder nicht geschlagen sein. Die Steifigkeit dieser
Zellstoffasern kann durch eine chemische Behandlung erhöht
werden. Es können merzerisierte Zellstoffe und andere ge
quollene oder geschwollene Zellstoffe, z. B. mit Flüssigammo
niak behandelte Zellstoffe, verwendet werden. Die Wirkung
chemisch behandelter Fasern zum Reduzieren der Dichte ist
besser als bei nicht chemisch behandelten Fasern. Sie werden
entweder alleine oder in Form einer Kombination aus zwei
oder mehr geeignet ausgewählten Zellstoffen verwendet. Die
Menge der Zellstoffasern, die in Abhängigkeit vom Verwen
dungszweck des Körpers mit geringer Dichte variiert, beträgt
vorzugsweise 0 bis 60 Gew.-% basierend auf der Gesamtmenge
fester Komponenten.
Organische Synthese- oder Chemiefasern sind beispiels
weise Polyethylenfasern, Polypropylenfasern, Polyacrylni
trilfasern, Acrylfasern, Reyonfasern, Polyesterfasern und
Polyamidfasern. Darunter sind biologisch abbaubare Fasern,
z. B. aliphatische Polyesterfasern und Acetylcellulosefasern
besonders bevorzugt. Hinsichtlich der Form der Fasern sind
gekräuselte Fasern geraden Fasern vorzuziehen, weil erwartet
werden kann, daß die Wirkung gekräuselter Fasern zum Redu
zieren der Dichte größer ist als bei geraden Fasern. Sie
sind entweder einzeln oder in Kombination aus zwei oder mehr
geeignet ausgewählten Faserarten verwendbar. Die Menge der
organischen Synthese- oder Chemiefasern, die in Abhängigkeit
vom Verwendungszweck des Körpers mit geringer Dichte vari
iert, beträgt normalerweise 0 bis 30 Gew.-% basierend auf
der Gesamtmenge der besten Komponenten. Die so hinzugefügten
organischen Synthese- oder Chemiefasern sind geeignet zum
Verbessern der Festigkeit des mit Wasser befeuchteten Mate
rials mit geringer Dichte.
Anorganische Fasern sind beispielsweise Glasfasern,
Kohlenstoffasern, Aktivkohlefasern, Aluminiumoxidfasern,
Siliziumkarbidfasern, Silika/Aluminiumoxidsilikatfasern und
Steinwollefasern. Sie sind entweder einzeln oder in Kombina
tion aus zwei oder mehr davon geeignet ausgewählten Faserar
ten verwendbar. Die Menge der anorganischen Fasern, die in
Abhängigkeit vom Verwendungszweck des Materials mit geringer
Dichte variiert, beträgt normalerweise 0 bis 30 Gew.-% ba
sierend auf dem Gesamtgewicht der besten Komponenten. Die
derart hinzugefügten anorganischen Synthese- oder Chemiefa
sern sind wirksam, um dem Körper mit geringer Dichte eine
bestimmte Wärmebeständigkeit aufzuprägen und verschiedene
Funktionen zu verleihen, wie beispielsweise eine desodori
sierende Wirkung und eine gewisse Leitfähigkeit.
Papierverfestigungsadditive sind beispielsweise Stärke,
CMC, PVA, Urea/Formaldehydharz, Melamin/Formaldehydharz, Po
lyamid/Urea/Formaldehydharz, Ketoharz, Polyamid/Epichlorhy
drinharz, Polyamid/Polyamin/Epichlorhydrinharz, Glyzerin/Po
lyglyzidylätherharz und Polyethyleniminharz. Sie werden ent
weder einzeln oder in Kombination aus zwei oder mehr davon
geeignet ausgewählten Additiven verwendet. Die Beimischungs
menge des Papierverfestigungsmittels, die vom Verwendungs
zweck des Körpers mit geringer Dichte abhängt, beträgt nor
malerweise 0 bis 10 Gew.-% basierend auf dem Gesamtgewicht
der festen Komponenten. Durch das derart hinzugefügte Pa
pierverfestigungsmittel wird normalerweise die Festigkeit
verbessert. Insbesondere ist eine Mittel zum Verbessern der
Papier-Naßfestigkeit sehr wirksam, um die Naßfestigkeit des
Körpers mit geringer Dichte zu verbessern.
Hydrophobiermittel sind beispielsweise die vorstehend
beschriebenen Papierverfestigungsmittel, die auch als Hydro
phobiermittel verwendbar sind, sowie aldehydgruppenhaltiges
Formaldehyd, Glyoxal und Dialdehydstärke und Zirkoniumammo
niumcarbonat, das eine mehrwertige Metallverbindung ist. Die
wasserabeisenden oder Imprägniermittel schließen verschiede
ne Wachse ein (z. B. natürliches Wachs, Mineralölparaffin,
chloriniertes Paraffin und Wachsemulsion), höherwertigere
Fettsäurederivate, Kunstharze, Chromkomplexsalze, Zirkonium
salze und Silikonharze. Die Wasserabweisungsmittel sind
nicht auf diese Beispiele beschränkt. Sie sind entweder ein
zeln oder in Kombination von zwei oder mehr davon geeignet
ausgewählten Substanzen verwendbar. Das Hydrophobiermittel
und das Wasserabweisungsmittel dienen zum Verbessern der
Wasserbeständigkeit des Körpers mit geringer Dichte. Ihre
Menge variiert in Abhängigkeit vom Verwendungszweck des Kör
pers mit geringer Dichte und beträgt normalerweise 0 bis 10
Gew.-% basierend auf der Gesamtmenge fester Komponenten.
Die in der vorliegenden Erfindung verwendeten schaum
bildenden Mikrokapseln sind beispielsweise feine Harzparti
kel mit einem darin vorgesehenen Lösungsmittel mit niedrigem
Siedepunkt und mit einem mittleren Partikeldurchmesser von 5
bis 30 µm. Wenn die Partikel auf 70 bis 150°C erwärmt wer
den, schwellen sie auf ihren 3- bis 5-fachen Durchmesser und
ihr 30 bis 120-faches Volumen an. Die Harze sind normaler
weise thermoplastische Harze mit Copolymeren aus Vinyliden
chlorid, Acrylnitril, einem Acrylester oder einem Methacryl
säureester bzw. Methacrylat. Das Lösungsmittel mit niedrigem
Siedepunkt weist normalerweise Isobutan, Pentan, Pe
troläther, Hexan und Halogenkohlenwasserstoffe mit niedrigem
Siedepunkt auf. Sie sind entweder einzeln oder in Kombinati
on aus zwei oder mehr davon geeignet ausgewählten Lösungs
mitteln verwendbar. Die Menge der schaumbildenden Mikrokap
seln, die in Abhängigkeit vom Verwendungszweck des Körpers
mit geringer Dichte variiert, beträgt normalerweise 0 bis 30
Gew.-% basierend auf der Gesamtmenge der festen Komponenten.
Die schaumbildenden Mikrokapseln werden im Trocknungsschritt
durch Wärme geschäumt, um die Dichte weiter zu reduzieren.
Der zum Herstellen des erfindungsgemäßen Körpers mit
geringer Dichte verwendete Brei wird entweder diskontinuier
lich oder kontinuierlich mit Hilfe einer Vorrichtung mit ei
nem Rührer hergestellt. Vorzugsweise wird veranlaßt, daß die
gekräuselten Fasern nicht für eine lange Zeitdauer im nassen
oder feuchten Zustand gehalten werden. Sie werden aus den
folgenden Gründen vorzugsweise unmittelbar vor der Herstel
lung des Körpers mit geringer Dichte merzerisiert und mit
feinen Fasern vermischt: Obwohl die hydrophilen Eigenschaf
ten der gekräuselten Fasern schwächer sind als diejenigen
gewöhnlicher Zellstoffasern, absorbieren die gekräuselten
Fasern Wasser, so daß die Fasern selbst weich werden, wenn
sie für eine lange Zeitdauer in Wasser eingetaucht werden,
so daß die Dichte des Körpers mit geringer Dichte zunimmt
und es schwierig ist, ein großes Volumen des Körpers zu er
halten. Daher wird der Brei vorzugsweise nicht diskontinu
ierlich hergestellt, sondern durch ein kontinuierliches Ver
fahren, in dem die Breiherstellung für die Herstellung des
Körpers mit geringer Dichte geeignet gesteuert werden kann.
Das Medium zum Herstellen des Breis ist normalerweise Was
ser. Andere Medien, z. B. ein Gemisch aus Wasser und Alkohol
(z. B. Methanol oder Ethanol) und organische Lösungsmittel,
z. B. Alkohole, Aceton, Ethylacetat und Glycerol, sind eben
falls verwendbar. Die Konzentration des Breis, die in Abhäng
gigkeit von der Vorrichtung zum Herstellen des Körpers mit
geringer Dichte variiert, wird normalerweise so eingestellt,
daß sein Trockenfeststoffanteil 0,05 bis 10 Gew.-% beträgt.
Allgemein wird, wenn beispielsweise eine Papiermaschine ver
wendet wird, die Konzentration des Breis so eingestellt, daß
sein Trockenfeststoffanteil 0,05 bis 2 Gew.-% beträgt. Eine
übermäßig hohe Konzentration ist für das homogene Vermischen
der gekräuselten Fasern und der feinen Fasern mit anderen
Additiven ungeeignet.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte hat den
Vorteil, daß, anders als im Trockenverfahren, die Fasern ho
mogen vermischt werden können und die Faser-Faser-
Haftfestigkeit durch die Wasserstoffbindungen erhöht ist, so
daß die Menge des gebildeten Randstaubs extrem gering ist,
weil der Körper mit geringer Dichte durch das Schlämmungs
verfahren oder, mit anderen Worten, durch das sogenannte
Naßverfahren erhalten wird, in dem das Medium verwendet
wird.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte hat
beispielsweise die Form eines Blatts, eines Karton bzw. ei
ner Pappe oder eines Formteils. Das Blatt kann durch eine
gewöhnliche Papiermaschine, z. B. eine Zylinderpapiermaschi
ne, eine Langsiebmaschine, eine Schrägrahmenformungsmaschine
oder eine Doppelsiebmaschine hergestellt werden. Die Dicke
eines durch eine solche Papiermaschine hergestellten Blatts
beträgt normalerweise 30 µm bis 5 mm. Die Dichte des derart
erhaltenen Blatts variiert in Abhängigkeit von den Arten und
den relativen Mengen der gekräuselten Fasern und der feinen
Fasern und außerdem von den Arten und den relativen Mengen
der Additive. Ein anderer Faktor ist der auf das Blatt im
Verlauf seiner Herstellung ausgeübte Druck. Um eine mög
lichst geringe Dichte zu erhalten, sind verschiedene Techni
ken geeignet. Beispielsweise wird ein möglichst geringer Va
kuumgrad in der Absaugwalze hergestellt, um den Entwässe
rungsdruck im Siebteil zu reduzieren, der Druck der Abtropf-
oder Siebwalze so niedrig wie möglich eingestellt, der An
preßdruck im Pressenteil vermindert, die Spannung einer
Trocknungsleinwand und der Anpreßdruck der Leimpresse redu
ziert und ein innerhalb der Maschine angeordneter Kalander
bzw. eine Satiniermaschine nicht verwendet. Bei der vorlie
genden Erfindung kann der Körper, der eine Dichte im Bereich
von 0,05 bis 0,45 g/cm3, vorzugsweise 0,05 bis 0,25 g/cm3
aufweist, durch geeignetes Steuern der Zusammensetzung des
Breis und Auswählen der während des Herstellungsprozesses
verwendeten Verfahren gebildet werden.
Der derart hergestellte Körper mit geringer Dichte ist
so wie er ist, oder nach einer Nachbehandlung, wie bei
spielsweise einer Oberflächenbeschichtung oder einem Imprä
gnierprozeß, als holzfreies Papier, leichtgewichtige Be
schichtung, Kunstpapier, beschichtetes Papier, Basispapier
für ein thermosensitives Aufzeichnungspapier, Basispapier
für ein Wärmeübertragungsempfangspapier, Basispapier für ein
Sublimationswärmeübertragungsempfangspapier, Basispapier für
ein druckempfindliches Kopierpapier, Basispapier für einen
Papierbecher, Basispapier für ein Laminatpapier, Basispapier
zur Metallaufdampfung, elektrophotographisches Kopierpapier,
Pack- oder Einwickelpapier oder Dekorationspapier geeignet.
Wenn die Oberfläche des Basispapiers glatt sein muß, wird im
Trocknungsteil vorzugsweise ein Glättzylinder verwendet.
Wenn das beschichtete Papier eine geringe Dichte aufweisen
muß, wird das Papier vorzugsweise mit einer Farbbeschichtung
mit geringer Dichte beschichtet, z. B. einem Kunststoffpig
ment oder einer geschäumten Farbe mit feinen Schäumen. Eine
Nachbehandlung (einschließlich der innerhalb der Maschine
ausgeführten Behandlung) mit einer klebstoffhaltigen Farbbe
schichtung ist ebenfalls wirksam, um die Festigkeit des Pa
piers zu erhöhen.
Die erfindungsgemäßen Kartons oder Pappen mit geringer
Dichte weisen normalerweise eine Dicke von 5 mm bis mehrere
Zentimeter auf. Dieser Karton kann durch die vorstehend un
ter Bezug auf das Blatt mit geringer Dichte beschriebene Pa
piermaschine hergestellt werden. Durch Verwendung einer aus
gewählten Vorrichtung können nasse, dünne Papierlagen auf
einandergelegt werden, um ein dickes Laminat zu bilden. Die
Dichte des Kartons kann, wie die Dichte des Blatts, 0,05 bis
0,45 g/cm3 betragen, indem die Zusammensetzung des Breis
spezifisch gesteuert und das Herstellungsverfahren spezi
fisch ausgewählt wird. Bei einen anderen besonderen Herstel
lungsverfahren, z. B. bei einem sogenannten Einspritz- oder
Injektionsverfahren, wird der Brei mit einer hohen Tempera
tur und einem hohen Druck in einen aus einem Gitter oder
Sieb hergestellten, kastenähnlichen Behälter extrudiert, um
eine Karton herzustellen. Wenn dem Brei Stärke mit einem ho
hen Amylose- oder Stärkecelluloseanteil hinzugefügt wird,
weist das Produkt eine weiter reduzierte Dichte auf.
Das derart hergestellte Kartonmaterial mit geringer
Dichte ist in verschiedenen Anwendungsgebieten verwendbar,
in denen geschäumtes Styrol, geschäumtes Urethan oder ähnli
che Materialien verwendet wurden, z. B. als Baumaterial, Ver
packungsmaterial und Material für die Decke eines motorbe
triebenen Fahrzeugs, wobei vorteilhaft sein leichtes Ge
wicht, seine Wärmeisolationseigenschaften, seine Dämpfungs
wirkung, seine schallabsorbierenden Eigenschaften, seine
Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit, seine biologische Abbau
barkeit usw. ausgenutzt werden können.
Zwei oder mehr der gemäß dem vorstehenden Verfahren her
gestellte Lagen oder Kartons können aufeinander angeordnet
werden, um ein dickeres Blatt bzw. einen dickeren Karton
herzustellen.
Das erfindungsgemäße Formteil mit geringer Dichte kann
eine geeignete Form aufweisen und durch ein Zellstoffor
mungsverfahren oder ein Einspritz- oder Injektionsverfahren
hergestellt werden. Formteile mit geringer Dichte, die eine
Dichte im Bereich von 0,05 bis 0,45 g/cm3 aufweisen, können
durch geeignetes Auswählen der Zusammensetzung des Breis,
des Saugdrucks, des Extrudierdrucks usw. hergestellt werden.
Die Formteile gönnen auch durch Schneiden der Blätter oder
Kartons in eine geeignete Größe und Verleimen der Blätter
oder Kartons oder durch Schneiden eines Blocks hergestellt
werden, der durch Verleimen der Blätter oder Kartons mitein
ander hergestellt wird.
Die Verfahren zum Beimischen der Papierverfestigungsad
ditive, der Hydrophobiermittel, der Wasserabweisungsmittel,
der Antiseptika, der schimmelhemmenden Mittel, der Flammen
hemmstoffe, der antimikrobiellen Mittel, der Rodentizide,
der Mottenschutzmittel, der Feuchthaltemittel, der Frisch
haltemittel, der Sauerstoffentziehungsmittel, der elektroma
gnetisch abschirmenden Mittel, der Antistatikmittel, der
Korrosionshemmstoffe, der Duftstoffe, der Desodorierungsmit
tel usw. in den Körper mit geringer Dichte sind z. B. ein in
neres Beimischungsverfahren, bei dem sie, wie vorstehend be
schriebenen, mit dem Brei vermischt werden, und ein äußeres
Verfahren, gemäß dem die Oberfläche des Blatts, des Kartons
oder des Formteils damit beschichtet wird. Das äußere Ver
fahren kann durch Beschichten, Anstreichen, Aufsprühen oder
auf ähnliche Weise ausgeführt werden. Außerdem können das
innere Beimischungsverfahren und das äußere Verfahren kombi
niert werden.
Der derart hergestellte Körper mit geringer Dichte ist
in verschiedenen Anwendungsgebieten verwendbar, in denen ge
schäumtes Styrol, geschämtes Urethan oder ähnliche Materia
lien verwendet werden, z. B. als Verpackungsmaterial, stoßab
sorbierendes Material für Helme, Schallschutzmaterial und
Wärmeisolationsmaterial, wobei vorteilhaft sein leichtes Ge
wicht, seine wärmeisolierenden Eigenschaften, seine Dämp
fungswirkung, seine schalldämmenden Eigenschaften, seine
Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit, seine biologische Abbau
barkeit usw. ausgenutzt werden können. Der erfindungsgemäße
Körper mit geringer Dichte kann auch in Kombination mit ei
nem anderen Material verwendet werden, das zwischen oder auf
einer Wellpappe oder einem Karton angeordnet werden kann.
Der erfindungsgemäße Körper mit geringer Dichte, der
hochgradig gas- und flüssigkeitsdurchlässig ist, ist außer
dem als Filter verwendbar. Beispielsweise kann ein aus die
sem Körper hergestelltes Blatt bzw. eine Karton als Filter
für Automobile, Filter für Staubsauger, Luftfilter, Filter
für Klimaanlagen, Filter für Ventilatoren oder Papier für
Papierschiebetüren verwendet werden. Ein aus diesem Körper
hergestelltes Formteil ist geeignet als Zigarettenfilter.
Wenn den Fasern ein Funktionsmaterial, z. B. ein Katalysator,
Aktivkohle oder Aktivkohlefasern beigemischt wird, kann ein
Filter mit einer besonderen Funktion, z. B. einer deodorisie
renden Wirkung, erhalten werden.
Die zum Entwässern des Breis in einer Papiermaschine
oder einer Zellstofformungsmaschine verwendeten Siebe kön
nen gewöhnliche Siebe mit einer Siebgröße von 60 oder 80
Mesh sein. Wenn die feinen Fasern sehr fein sind, oder wenn
die Breikonzentration gering ist, kann geeignet auch ein
Feinsieb mit einer Siebgröße von 150 Mesh oder mehr verwen
det werden.
Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Herstel
lungsmaschinen sind nicht auf die vorstehend beschriebenen
Maschinen beschränkt, und die Verwendungsmöglichkeiten der
hergestellten Körper mit geringer Dichte sind ebenfalls
nicht eingeschränkt.
Durch die nachstehenden Beispiele, durch die der Umfang
der vorliegenden Erfindung nicht eingeschränkt werden soll,
wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Die Anteile
und Prozentangaben in den folgenden Beispielen und Ver
gleichsbeispielen sind, falls nicht anders angeführt, in
Gew.-% angegeben (Gewichtsanteil des Feststoffs bzw.
Gew.-%).
Eine Lösung aus 2 g Epichlorhydrin (ein Produkt von Wa
ko Pure Chemical Industries, Ltd.) in 20 ml Isopropanol und
20 ml einer 5%-igen Natriumhydroxidlösung und Wasser wurden
50 g (absolutes Trockengewicht) gebleichter Nadelbaum-
Kraftzellstoff beigemischt. Außerdem wurde dem erhaltenen
Gemisch Wasser beigemischt, um eine Gesamtmenge von 250 g zu
erhalten. Nach sorgfältigem Rühren wurde das Gemisch in ei
nen 1 Liter-Doppelarmkneter eingefüllt (Typ: S1-1, ein Pro
dukt von Moriyarna Seisakusho) und durch die Doppelarme für
20 Minuten bei einer Drehzahl von 60 Umin-1 bzw. 100 Umin-1
bei Raumtemperatur gerührt. Daraufhin wurde das Gemisch in
einen wärmebeständigen Kunststoffbeutel eingefüllt, worauf
hin der Beutel dicht verschlossen wurde und das Gemisch für
2 Stunden bei 80°C wärmebehandelt wurde, um eine Vernetzung
zu erreichen. Dann wurden die im Zellstoff verbleibenden Al
kalien sorgfältig mit Wasser ausgewaschen. Nachdem eine Kon
zentration auf einen Feststoffgehalt von 20% durch einen
Büchnertrichter erreicht war, wurden die Fasern sorgfältig
entwirrt und in einem Lufttrockner für 2 Stunden bei 150°C
getrocknet. Der getrocknete Zellstoff wurde aus dem Trockner
entnommen und abgekühlt. Die Zellstoffmassen wurden merzeri
siert und durch eine experimentelle Warburg-Mischpumpe floc
kig gemacht. Die so erhaltenen gekräuselten Fasern wiesen
einen Naßkräuselungsfaktor von 0,75 und ein Wasserrückhalte
vermögen von 30% auf.
350 ml/min eines wässerigen Breis eines gebleichten
Kraftzellstoffs eines Laubbaums mit einer Feststoffkonzen
tration von 1% wurden durch eine 1,5 Liter-DYNO-MÜHLE (Typ
KDL-PILOT, ein Produkt von Willy A. Bachofen) geleitet, die
80 Vol.-% Glasperlen mit einem mittleren Durchmesser von 2
mm enthielt, um feine Fasern mit einer mittleren Faserlänge
von 0,28 mm und einem Haftverstärkungsfaktor von 0,52 zu er
halten. Das Wasserrückhaltevermögen der feinen Fasern wurde
bestimmt und betrug 280%.
90 Teile der gekräuselten Fasern und 10 Teile der fei
nen Fasern, die wie vorstehend beschrieben hergestellt wur
den, wurden miteinander vermischt. Dem Gemisch wurde Wasser
beigemischt, um eine Feststoffkonzentration von 2% einzu
stellen. Nach sorgfältigen Rühren wurde ein Faserbrei erhal
ten. Der Brei wurde als Grund- oder Ausgangsmaterial verwen
det. Ein nasses Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2
wurde durch eine (250 mm × 250 mm)-Handblattmaschine mit ei
nem Bronzesieb mit der Siebgröße 80 Mesh auf einem Sieb her
gestellt. Nach dem Gautschvorgang wurde kein Naßpreßvorgang
ausgeführt, und das Blatt wurde in einem Rahmen fixiert und
in eine Heißlufttrockner bei 105°C getrocknet, um ein ge
trocknetes Blatt zu erhalten. Die Eigenschaften des Blattes
wurden bestimmt, und die Bildung von Randstaub wurde unter
sucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Nachstehend werden Verfahren zum Auswerten der charak
teristischen Eigenschaften der verwendeten feinen Fasern,
der gekräuselten Fasern und der hergestellten Blätter be
schrieben.
50 Teile des gebleichten Hartholz-Kraftzellstoffs wur
den mit 50 Teilen des gebleichten Weichholz-Kraftzellstoffs
vermischt. Die Konzentration des Gemischs wurde auf 2% ein
gestellt, und das Gemisch wurde durch eine experimentelle
Niagara-Schlagmaschine bzw. einen Mahlholländer (Kapazität:
23 l) geschlagen, bis ein Mahlgrad von 500 ml nach Kanadi
schem Standard (CSF) erreicht wurde. 3,7 g (absolutes Troc
kengewicht) des hergestellten Grund- oder Ausgangsmaterials
wurden entnommen und zum Herstellen eines Blatts durch eine
quadratische (250 mm × 250 mm)-Handblattmaschine mit einem
Sieb mit der Siebgröße 150 Mesh verwendet, ohne Chemikalien
hinzuzufügen. Nach dem Gautschen und einem anschließenden
Naßpreßvorgang (erster Preßvorgang), der durch ein herkömm
liches Verfahren für 5 Minuten mit einem Preßdruck von 3,5
kg/cm2 ausgeführt wurde, und einem anschließenden Preßvor
gang (zweiter Preßvorgang), der für 2 Minuten ausgeführt
wurde, wurde das Blatt in einem Rahmen fixiert und durch ei
nen Lufttrockner bei Umgebungstemperatur getrocknet. Nach
einer Wärmebehandlung für 2 Minuten bei 130°C wurde ein
Blatt 1 mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 erhalten. Die re
lative Feuchtigkeit des Blatts wurde auf 65% bei 20°C ein
gestellt.
Andererseits wurden 3,7 g (absolutes Trockengewicht)
des Grund- oder Ausgangsmaterials, das durch sorgfältiges
Mischen von 50 Teilen des geschlagenen Hartholz-Weichholz
zellstoffgemischs mit 50 Teilen der feinen Fasern herge
stellt wurde, entnommen, und es wurde ein Blatt 2 auf die
gleiche Weise wie vorstehend beschrieben hergestellt, und
die relative Feuchtigkeit des Blatts wurde auf 65% bei 20°C
eingestellt.
Die Dichte jedes der Blätter 1 und 2 wurde bestimmt,
und anschließend wurde der Elastizitätsmodul (GPa) jedes der
Blätter 1 und 2 durch Bestimmen der Ultraschall-Ausbrei
tungsgeschwindigkeit durch ein dynamisches Elastizitätsmo
dulmeßgerät bestimmt (SST-210 A, ein Produkt von Nomura Sho
ji Co., Ltd.). Der Elastizitätsmoduk (E) wurde gemäß folgen
der Formel berechnet:
E(Gpa) = ρ(g/cm3) × [S(km/s)]2
wobei ρ die Dichte (g/cm3) des Blattes mit der eingestellten
Feuchtigkeit und S die Ultraschall-Ausbreitungsgeschwindig
keit (km/s) darstellt.
Der Haftverstärkungsfaktor wird dargestellt durch
[(E2/E1)-1], wobei E1 (GPa) den Elastizitätsmodul des Blattes
1 und E2 (GPa) den Elastizitätsmodul des Blatts 2 darstellt.
Die mittlere Faserlänge (arithmetisches Mittel) wurde
durch ein KAJAANI-Faserlängenmeßgerät (Typ FS-200) bestimmt.
Das Wasserrückhaltevermögen wurde gemäß JAPAN TAPPI-Norm
Nr. 26-78 bestimmt.
Als die gekräuselten Fasern sich in einem trockenen Zu
stand befanden, wurde das Wasserrückhaltevermögen folgender
maßen bestimmt: 0,5 g (absolutes Trockengewicht) des Grund-
oder Ausgangsmaterials wurden vollständig in 100 ml destil
liertem Wasser dispergiert. Die Dispersion wurde bei Raum
temperatur für 24 Stunden stehengelassen, um die Fasern
sorgfältig mit Wasser zu durchfeuchten. Das Grund- oder Aus
gangsmaterial wurde auf einem Filter gesammelt und dann in
einen Behälter einer Zentrifuge (Typ H-103N, ein Produkt von
Kokusan Enshinki Co.) mit einem G2-Glasfilter eingefüllt und
für 15 Minuten zentrifugiert. Die Zentrifugalkraft betrug
3000 g.
Die zentrifugierte Probe wurde aus dem Behälter entnom
men, und die so erhaltene nasse Probe wurde gewogen. Darauf
hin wurde die Probe in einem Trockner bei 105°C getrocknet,
bis ihr Gewicht einen konstanten Wert annahm. Es wurde das
Trockengewicht bestimmt, und das Wasserrückhaltevermögen
wurde gemäß der folgenden Formel berechnet:
Wasserrückhaltevermögen (%) = [(W-D)/D]×100
wobei W das Gewicht (g) der nassen Probe nach dem Entwässern
durch Zentrifugieren und D das Gewicht (g) der knochentrock
nen Probe darstellt.
Das Wasserrückhaltevermögen der feinen Fasern wurde be
stimmt durch Einstellen ihrer Konzentration auf einen Be
reich von 6 bis 9%, Entnehmen von 0,7 g (absolutes Trocken
gewicht) der Probe, Einfüllen der Probe in einen Behälter
mit einem G3-Glasfilter, Entwässern der Probe durch Zentri
fugieren auf die gleiche Weise wie vorstehend beschrieben,
und Berechnen des Wasserrückhaltevermögens aus dem Naßge
wicht und dem Trockengewicht gemäß vorstehender Formel.
100 gekräuselte Fasern, die bei Raumtemperatur für 24
Stunden in destilliertes Wasser eingetaucht wurden, wurden
auf einem Objektträger eines Mikroskops angeordnet. Die tat
sächliche (lineare) Länge LA (µm) und die maximale Vor
sprunglänge LB (µm) (die der Länge der längsten Seite des
die Faser umgebenden Rechtecks gleich ist) jeder Faser wur
den durch einen Bildanalysator bestimmt, und der Naßkräuse
lungsfaktor wurde gemäß folgender Formel bestimmt und sein
Mittelwert berechnet.
Naßkräuselungsfaktor = (LA/LB)-1.
Das Basisgewicht des erhaltenen Blatts wurde gemäß der
Norm JIS P 8142 bestimmt; die Dicke und die Dichte des
Blatts wurden gemäß der Norm JIS P 8118 bestimmt, und die
Zug- oder Zerreißfestigkeit (Bruch- oder Zerreißlänge) des
Blatts wurde gemäß der Norm JIS P 8113 bestimmt.
Die innere Haftfestigkeit wurde gemäß der TAPPI-Norm
Nr. 541 bestimmt.
Das Blatt bzw. das Formteil wurde durch ein kommerziell
erhältliches Schneidmesser (Handelsbezeichnung NT Cutter
L-500) geschnitten, und der Grad der Ausbildung von Randstaub
wurde makroskopisch gemäß folgenden Kriterien bestimmt:
: Es bildete sich kaum Randstaub.
○: Es bildete sich Randstaub nur in geringer Menge, der in der Praxis keine Probleme verursacht.
Δ: Es bildete sich Randstaub in erheblicher Menge, wodurch in der Praxis Probleme entstehen.
X: Es bildete sich eine große Menge Randstaub, und das Blatt bzw. das Formteil war zur Verwendung ungeeignet.
: Es bildete sich kaum Randstaub.
○: Es bildete sich Randstaub nur in geringer Menge, der in der Praxis keine Probleme verursacht.
Δ: Es bildete sich Randstaub in erheblicher Menge, wodurch in der Praxis Probleme entstehen.
X: Es bildete sich eine große Menge Randstaub, und das Blatt bzw. das Formteil war zur Verwendung ungeeignet.
In Fällen, in denen keine Bestimmung möglich war, sind
die Ergebnisse durch "-" gekennzeichnet.
Ein wässeriger Brei aus gebleichtem Kraftzellstoff ei
nes Laubbaums mit einer Feststoffkonzentration von 1% wurde
durch eine 6-Zylinder-Sandmühle (Kapazität 300 ml, ein Pro
dukt von Aimex Co.), gefällt mit Glasperlen mit einem mitt
leren Durchmesser von 2 mm, behandelt, um feine Fasern mit
einer mittleren Faserlänge von 0,18 mm und einem Haftver
stärkungsfaktor von 1,15 zu erhalten. Die feinen Fasern wie
sen ein Wasserrückhaltevermögen von 400% auf.
10 Teile der feinen Fasern wurden mit 90 Teilen der auf
die gleiche Weise wie bei Beispiel 1 erhaltenen gekräuselten
Fasern vermischt, und das Gemisch wurde mit Wasser verdünnt,
um eine Feststoffkonzentration von 2% zu erhalten, und an
schließend gerührt, um einen vollständig dispergierten Fa
serbrei zu erhalten. Das gleiche Verfahren wie bei Beispiel
1 wurde wiederholt, außer daß der erhaltene Brei als Grund-
oder Ausgangsmaterial zum Herstellen eines Blatts mit einem
Basisgewicht von 60 g/m2 verwendet wurde. Die Ergebnisse der
Auswertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
Ein wässeriger Brei aus gebleichtem Kraftzellstoff aus
Hartholz mit einer Feststoffkonzentration von 3% wurde wie
derholt mit einem 12-Zoll-Einscheibenrefiner (ein Produkt
von Kumagai Riki Kogyo Co.) behandelt, um feine Fasern mit
einem CSF-Wert von 200 ml zu erhalten. Die feinen Fasern
hatten eine mittlere Faserlänge von 0,35 mm, einen Haftver
stärkungsfaktor von 0,17 und ein Wasserrückhaltevermögen von
160%.
10 Teile der feinen Fasern wurden mit 90 Teilen der auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellten gekräusel
ten Fasern vermischt, und das Gemisch wurde mit Wasser ver
dünnt, um eine Feststoffkonzentration von 2% zu erhalten,
und anschließend gerührt, um einen vollständig dispergierten
Faserbrei zu erhalten. Das gleiche Verfahren wie in Beispiel
1 wurde wiederholt, außer daß der erhaltene Brei als Grund-
oder Ausgangsmaterial zum Herstellen eines Blatts mit einem
Basisgewicht von 60 g/m2 verwendet wurde. Die Ergebnisse der
Auswertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer daß
ein durch Mischen von 75 Teilen der gekräuselten Fasern mit
25 Teilen der feinen Fasern erhaltenes Grund- oder Ausgangs
material verwendet wurde. Die Ergebnisse der Auswertung sind
in Tabelle 1 dargestellt.
Ein Blatt wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer daß die durch die Behandlung durch die
DYNO-Mühle erhaltenen feinen Fasern durch 10 Teile kommerzi
ell erhältliche feine Fasern (Handelsbezeichnung KY-400M,
ein Produkt von Daicel Chemical Industries, Ltd.) mit einer
mittleren Faserlänge von 0,15 mm und einem Haftverstärkungs
faktor von 0,25 ersetzt wurden. Die feinen Fasern wiesen ein
Wasserrückhaltevermögen von 288% auf. Die Ergebnisse der
Auswertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer daß
das durch die Handblattmaschine hergestellte nasse Blatt
durch ein herkömmliches Verfahren mit 3,5 kg/cm2 naßgepreßt
wurde. Die Ergebnisse der Auswertung sind in Tabelle 1 dar
gestellt.
450 ml/min eines wässerigen Breis aus Hartholz-
Kraftzellstoff mit einer Feststoffkonzentration von 1% wurde
durch einen 1,5 Liter-Behälter einer DYNO-Mühle mit 80
Vol.-% Glasperlen mit einem mittleren Durchmesser von 2 mm
geleitet, um feine Fasern mit einer mittleren Faserlänge von
0,31 mm, einem Haftverstärkungsfaktor von 0,43 und einem
Wasserrückhaltevermögen von 220% zu erhalten.
25 Teile der feinen Fasern wurden mit 75 Teilen kom
merziell erhältlichen gekräuselten Fasern (Handelsbezeich
nung NHB 416, ein Produkt von Weyerhaeuser Co., USA) ver
mischt. Das Gemisch wurde mit Wasser verdünnt, um eine Fest
stoffkonzentration von 2% zu erhalten, und sorgfältig ge
rührt, um einen vollständig dispergierten Faserbrei zu er
halten. Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde
auf die gleiche Weise hergestellt wie in Beispiel 6, außer
daß der derart hergestellte Brei als Grund- oder Ausgangsma
terial verwendet wurde. Die Ergebnisse der Auswertung sind
in Tabelle 1 dargestellt.
Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt, außer daß
0,5% (absolutes Trockengewicht basierend auf den Fasern) Po
lyacrylamidharz (Handelsbezeichnung AF-100, ein Produkt von
Arakawa Kagaku Kogyo) als Papierverfestigungsmittel dem
gleichen Grund- oder Ausgangsmaterial beigemischt wurde, das
in Beispiel 7 verwendet wurde. Die Ergebnisse der Auswertung
sind in Tabelle 1 dargestellt.
60 Teile kommerziell erhältliche gekräuselte Fasern
(Handelsbezeichnung NHB 416, ein Produkt von Weyerhaeuser
Co., USA) wurden mit 20 Teilen feinen Fasern mit einer mitt
leren Faserlänge von 0,28 mm, einem Haftverstärkungsfaktor
von 0,52 und einem Wasserrückhaltevermögen von 280%, die ge
mäß Beispiel 1 hergestellt wurden, und 20 Teilen gebleichtem
Weichholz-Kraftzellstoff vermischt, der durch eine experi
mentelle Niagara-Schlagmaschine (Kapazität 23 l) geschlagen
wurde, bis der CSF-Wert 650 ml erreichte. Das Gemisch wurde
mit Wasser verdünnt, bis eine Feststoffkonzentration von 2%
erreicht war, und sorgfältig gerührt, um einen vollständig
dispergierten Faserbrei zu erhalten. Ein Blatt mit einem Ba
sisgewicht von 60 g/m2 wurde auf die gleiche Weise herge
stellt wie in Beispiel 6, außer daß dieser Brei als Grund-
oder Ausgangsmaterial verwendet wurde. Die Ergebnisse der
Auswertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
Es wurde versucht, ein Blatt auf die gleiche Weise her
zustellen wie bei Beispiel 1, außer daß zum Herstellen des
Brei-Ausgangsmaterials ausschließlich gekräuselte Fasern und
keine feinen Fasern verwendet wurden. Das nasse Papierblatt
konnte jedoch nicht vom Sieb entfernt werden, so daß kein
Blatt hergestellt werden konnte.
90 Teile gekräuselte Fasern, die auf die gleiche Weise
hergestellt wurden wie in Beispiel 1, außer daß die Bearbei
tungszeit der Behandlung durch den Kneter auf 60 Minuten ge
ändert wurde, und einen Naßkräuselungsfaktor von 1,1 und ein
Wasserrückhaltevermögen von 30% aufweisen, wurden mit 10
Teilen der durch den in Beispiel 3 verwendeten Refiner ge
schlagenen feinen Fasern vermischt. Das Gemisch wurde mit
Wasser verdünnt, um eine Feststoffkonzentration von 2% zu
erhalten, und gerührt, um einen vollständig dispergierten
Faserbrei zu erhalten. Ein Blatt mit einem Basisgewicht von
60 g/m2 wurde auf die gleiche Weise hergestellt wie in Bei
spiel 1, außer daß dieser Brei als Grund- oder Ausgangsmate
rial verwendet wurde. Die Ergebnisse der Auswertung sind in
Tabelle 1 dargestellt.
Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde auf
die gleiche Weise hergestellt wie in Beispiel 6, außer daß
das verwendete Grund- oder Ausgangsmaterial ein Gemisch aus
75 Teilen gebleichten Weichholz-Kraftzellstoffasern, die
nicht behandelt oder verformt wurden und einen Naßkräuse
lungsfaktor von 0,33 und ein Wasserrückhaltevermögen von
135% aufwiesen, und 25 Teilen der gleichen feinen Fasern
war, die in Beispiel 1 verwendet wurden und die eine mittle
re Faserlänge von 0,28 mm, einen Haftverstärkungsfaktor von
0,52 und ein Wasserrückhaltevermögen von 280% aufwiesen. Die
Ergebnisse der Auswertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
Feine Fasern mit einer mittleren Länge von 0,45 mm, ei
nem Haftverstärkungsfaktor von 0,13 und einem Wasserrückhal
tevermögen von 130% wurden auf die gleiche Weise hergestellt
wie in Beispiel 3, außer daß gebleichte Hartholz-
Kraftzellstoffasern durch einen Einscheiben-Refiner wieder
holt geschlagen wurden, um einen CSF-Wert von 350 ml zu er
halten.
Ein Blatt mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 wurde auf
die gleiche Weise hergestellt wie in Beispiel 1, außer daß
an Stelle der durch die Behandlung mit einer DYNO-Mühle er
haltenen feinen Fasern 10 Teile der vorstehend beschriebenen
Fasern verwendet wurden. Die Ergebnisse der Auswertung sind
in Tabelle 1 dargestellt.
Ein vollständig dispergiertes Brei-Ausgangsmaterial
wurde hergestellt durch Mischen von 90 Teilen kommerziell
erhältlichen gekräuselten Fasern (Handelsbezeichnung NHB
416, ein Produkt von Weyerhaeuser Co., USA) mit einem Naß
kräuselungsfaktor von 0,65 und einem Wasserrückhaltevermögen
von 60% mit 10 Teilen der gleichen feinen Fasern, die in
Beispiel 1 verwendet werden und die eine mittlere Faserlänge
von 0,28 mm, einen Haftverstärkungsfaktor von 0,52 und ein
Wasserrückhaltevermögen von 280% aufweisen, und durch Ver
dünnen des erhaltenen Gemischs mit Wasser, um eine Fest
stoffkonzentration von 2% zu erhalten. 300 g (absolutes
Trockengewicht) des Ausgangsmaterials wurden aus dem Brei
entnommen und durch die gleiche quadratische Handblattma
schine gegautscht, die in Beispiel 1 verwendet wurde, um ei
ne nasse Pappe auf dem Sieb herzustellen. Die nasse Pappe
wurde vom Sieb auf ein Filterpapier übertragen, das auf ei
ner rostfreien Stahlplatte mit zahlreichen Poren mit einem
Durchmesser von 3 mm angeordnet war, und in einem Lufttrock
ner bei 105°C direkt getrocknet. Nach Abschluß des Trock
nungsvorgangs und anschließendem Einstellen der relativen
Feuchtigkeit auf 65% bei 20°C, hatte die Pappe bzw. der
Karton ein Gewicht von 310 g und eine Dicke von 55 mm.
Eine Lage mit einer Größe von 25 mm × 25 mm und einer
Dicke von 5 mm wurde durch ein Schneidmesser aus der
Siebseite des Kartons ausgeschnitten, und die Randstaubbil
dung und die innere Haftfestigkeit wurden untersucht. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.
Die Verdichtungs- oder Kompressionskenngrößen des er
haltenen Kartons wurden aus dem Elastizitätsmodul, der
Druckbeanspruchung und der Durchbiegung bzw. der bleibenden
Verformung ausgewertet. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Ta
belle 2 dargestellt. Die Bestimmungsverfahren sind nachste
hend dargestellt.
Würfel mit einer Größe von 20 mm × 20 mm × 20 mm wurden
aus dem erhaltenen Formteil, d. h. dem Karton, durch ein
Schneidmesser ausgeschnitten. Die Kompressionskenngrößen der
Würfel wurden durch ein Zerreiß- oder Zugfestigkeitsprüfge
rät (Typ M2, ein Produkt von Tokyo Seiki Seisakusho) be
stimmt. Bei dem Test wurde eine Meßdose mit einer Kapazität
von 100 kg verwendet, und die Kompressionsgeschwindigkeit
oder -rate betrug 20 mm/min.
Der Elastizitätsmodul wurde durch Erzeugen eines Dia
gramms, in dem die Verformung (%) als Abszisse und die
Druckbeanspruchung (kgf/cm2) als Ordinate dargestellt ist,
und durch Berechnen des Elastizitätsmoduls aus der Steigung
des geraden Abschnitts am Anfang der Kurve bestimmt.
Die bleibende Verformung wurde folgendermaßen berech
net: die durch eine Verformung von 60% (12 mm) verursachte
Druckbeanspruchung (kgf/cm2) wurde gemessen. Die bleibende
Verformung (%) wurde als Wert definiert, der erhalten wird
durch Verformen der Probe um 75% (15 mm), Stehenlassen der
Probe für 24 Stunden und Berechnen des Verhältnisses der
Verformung zur ursprünglichen oder Ausgangshöhe (20 mm). Die
bleibende Verformung wurde gemäß folgender Formel berechnet:
Permanente Verformung (%) = [Verformung (mm)/Ausgangs
höhe (mm)] × 100.
Ein Karton wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel
10 hergestellt, außer daß der Brei durch einen Brei ersetzt
wurde, der durch Vermischen von 40 Teilen feinen Fasern mit
einer mittleren Faserlänge von 0,33 mm, einem Haftverstär
kungsfaktor von 0,23 und einem Wasserrückhaltevermögen von
170%, die auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 herge
stellt wurden, außer daß die gebleichten Hartholz-
Kraftzellstoffasern durch den Refiner wiederholt geschlagen
wurden, bis der CSF-Wert 120 ml betrug, mit 60 Teilen der
kommerziell erhältlichen gekräuselten feinen Fasern herge
stellt wurde, die die gleichen waren wie die in Beispiel 10
verwendeten feinen Fasern. Nach dem Einstellen des Feuchtig
keitsgehalts hatte der Karton ein Gewicht von 315 g und eine
Dicke von 27 mm. Die Ergebnisse der Auswertung sind in Ta
belle 2 dargestellt.
Ein Karton wurde auf die gleiche Weise hergestellt wie
in Beispiel 10, außer daß das Brei-Ausgangsmaterial durch
einen Brei ersetzt wurde, der durch vermischen von 50 Teilen
der kommerziell erhältlichen, gekräuselten Fasern, die die
gleichen waren wie die in Beispiel 11 verwendeten gekräusel
ten Fasern, mit 25 Teilen feinen Fasern, die die gleichen
waren wie die in Beispiel 11 durch den Refiner geschlagenen
Fasern, und 25 Teilen der gebleichten Weichholz-Kraftzell
stoffasern hergestellt wurde, die geschlagen wurden, um ei
nen CSF-Wert von 650 ml zu erhalten und die gleichen waren,
wie die in Beispiel 9 verwendeten Fasern. Nach Einstellen
des Feuchtigkeitsgehalts hatte der Karton ein Gewicht von
318 g und eine Dicke von 20 mm. Die Ergebnisse der Auswer
tung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Es wurde versucht Beispiel 10 zu wiederholen, außer daß
100% gekräuselte Fasern verwendet wurden, um das Brei-
Ausgangsmaterial herzustellen, ohne feine Fasern zu verwen
den. Ein Teil der Fasern blieb jedoch auf dem Sieb, als der
nasse Karton vom Sieb abgetrennt wurde.
Der nasse Karton wurde auf die gleiche Weise wie in
Beispiel 10 getrocknet, um den Feuchtigkeitsgehalt einzu
stellen. Als die Fasern zusammengedrückt bzw. gequetscht
wurden, schälten oder trennten sie sich jedoch ab, so daß
durch ein Schneidmesser keine 5 mm dicke Lage ausgeschnitten
werden konnte.
Ein Karton wurde auf die gleiche Weise hergestellt wie
in Beispiel 10, außer daß das Brei-Ausgangsmaterial durch
einen Brei ersetzt wurde, der hergestellt wurde durch Vermi
schen von 60 Teilen gebleichten Weichholz-Kraftzellstof
fasern mit einem Naßkräuselungsfaktor von 0,33 und einem
Wasserrückhaltevermögen von 135%, die die gleichen waren wie
die in Vergleichsbeispiel 3 verwendeten Zellstoffasern, mit
40 Teilen Fasern, die die gleichen waren wie die in Beispiel
11 durch den Refiner geschlagenen Fasern mit einer mittleren
Faserlänge von 0,33 mm, einem Haftverstärkungsfaktor von
0,23 und einem Wasserrückhaltevermögen von 170%, und außer
daß 700 g (absolutes Trockengewicht) des Grund- oder Aus
gangsmaterials aus dem Brei entnommen wurden.
Nach Einstellen des Feuchtigkeitsgehalts hatte der Kar
ton ein Gewicht von 738 g und eine Dicke von 22 mm. Die Er
gebnisse der Auswertung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Ein Karton wurde auf die gleiche Weise hergestellt wie
in Beispiel 10, außer daß das Brei-Ausgangsmaterial durch
einen Brei ersetzt wurde, der durch Mischen von 10 Teilen
der gleichen feinen Fasern, die in Vergleichsbeispiel 4 ver
wendet werden, und die durch Schlagen durch einen Refiner
erhalten wurden und eine mittlere Faserlänge von 0,45 mm,
einen Haftverstärkungsfaktor von 0,13 und ein Wasserrückhal
tevermögen von 130% aufweisen, mit 90 Teilen der gleichen
kommerziell erhältlichen gekräuselten Fasern hergestellt
wurde, die in Beispiel 10 verwendet werden. Nach Einstellen
des Feuchtigkeitsgehalts hatte der Karton ein Gewicht von
324 g und eine Dicke von 58 mm. Die Ergebnisse der Auswer
tung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Es wurde das gleiche Brei-Ausgangsmaterial wie in Bei
spiel 10 hergestellt. Das Brei-Ausgangsmaterial wurde sorg
fältig gerührt und dann konzentriert und entwässert, um eine
Feststoffkonzentration von etwa 5 Gew.-% durch einen
Büchnertrichter mit einem Durchmesser von 12 cm zu erhalten.
Das Konzentrat wurde dann von Hand weich und gleichmäßig in
einen offenen Würfelbehälter gepreßt, der die Maße 50 mm ×
50 mm × 50 mm aufwies und aus rostfreiem Siebmaterial mit
einer Siebgröße von 80 Mesh hergestellt war. Der Behälter
wurde in einem Trockner mit einem Warmluftumlaufsystem bei
einer Temperatur von 105°C angeordnet und für 3 Stunden ge
trocknet, um ein Formteil zu erhalten. Nach Einstellen des
Feuchtigkeitsgehalts auf 65% relativer Feuchtigkeit bei
20°C, wurde ein Stück mit einer Dicke von 5 mm aus der
Siebseite des Formteils ausgeschnitten. Es wurden die innere
Haftfestigkeit und die Bildung von Randstaub des Stücks un
tersucht. Außerdem wurde durch ein Schneidmesser ein Würfel
der Größe 20 mm × 20 mm × 20 mm aus dem Formteil ausge
schnitten, und die Kompressionskenngrößen des Würfels wurden
auf die gleiche Weise ausgewertet wie bei der Auswertung des
Kartons. Die Ergebnisse der Auswertung sind in Tabelle 2
dargestellt.
Ein Formteil wurde auf die gleiche Weise hergestellt
wie in Beispiel 13, außer daß das gleiche Brei-Ausgangs
material wie in Beispiel 11 verwendet wurde. Die Ergebnisse
der Auswertung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Ein Formteil wurde auf die gleiche Weise hergestellt
wie in Beispiel 13, außer daß das gleiche Brei-Ausgangs
material wie in Beispiel 12 verwendet wurde. Die Ergebnisse
der Auswertung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Beispiel 13 wurde wiederholt, außer daß das gleiche
Brei-Ausgangsmaterial verwendet wurde wie in Vergleichsbei
spiel 5. Das erhaltene Formteil verlor leicht seine Form,
und es konnte durch Schneiden des Formteils durch ein
Schneidmesser keine Lage mit einer Dicke von 5 mm erhalten
werden.
Ein Formteil wurde auf die gleiche Weise hergestellt
wie in Beispiel 13, außer daß das gleiche Brei-Ausgangs
material wie in Vergleichsbeispiel 6 verwendet wurde. Die
Ergebnisse der Auswertung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Ein Formteil wurde auf die gleiche Weise hergestellt
wie in Beispiel 13, außer daß das gleiche Brei-Ausgangs
material wie in Vergleichsbeispiel 7 verwendet wurde. Die
Ergebnisse der Auswertung sind in Tabelle 2 dargestellt.
Herkömmliches geschäumtes Polystyrolmaterial (Dichte
0,02 g/cm3) wurde durch ein Schneidmesser in 20 mm × 20 mm ×
20 mm große Würfel geschnitten, und die Kompressionskenngrö
ßen der Würfel wurde ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Ta
belle 2 dargestellt.
Die Ergebnisse der Auswertung der in den Beispielen 1
bis 9 und in den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 erhaltenen
Blätter oder Lagen sind in Tabelle 1 dargestellt.
Tabelle 1
Die Ergebnisse der Auswertung der in den Beispielen 10
bis 15 und in dem Vergleichsbeispielen 5 bis 11 erhaltenen
Kartons und Formteile sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2
Gemäß Tabelle 1 wird deutlich, daß die in den Beispie
len 1 bis 9 erhaltenen Lagen oder Blätter mit geringer Dich
te eine sehr geringe, zufriedenstellende Dichte aufwiesen,
und daß sich bei ihnen kaum Randstaub bildete oder, auch
wenn sich Randstaub bildete, war seine Menge nur gering, und
die Lagen oder Blätter waren zur praktischen Verwendung ge
eignet. Im Vergleich zu Beispiel 1 kann die Dichte und die
innere Haftfestigkeit gesteuert werden durch Ändern des
Haftverstärkungsfaktors der feinen Fasern (Beispiele 2 und
3), durch Ändern der relativen Mengen der Komponenten
(Beispiel 4) oder durch Ändern des Naßpreßdrucks (Beispiel
6). Synthese- oder Chemiefasern, z. B. feine Aramidfasern,
sind ebenfalls als feine Fasern geeignet, und kommerziell
erhältliche gekräuselte Fasern sind ebenfalls verwendbar
(Beispiele 5 und 7). Der erfindungsgemäße Körper mit gerin
ger Dichte kann außerdem verschiedene Chemikalien aufweisen.
Durch Beimischen eines Papierverfestigungsmittels kann die
Festigkeit weiter verbessert werden, während die Dichte un
verändert bleibt (Beispiel 8). Das erfindungsgemäße Blatt
mit geringer Dichte kann eine vorgegebene Menge gewöhnlicher
Zellstoffasern aufweisen (Beispiel 9). Gemäß einem Ver
gleich der Beispiele 3 und 7 wird deutlich, daß, wenn feine
Fasern mit einem Wasserrückhaltevermögen von mindestens 210%
verwendet werden, sich kaum Randstaub bildet und vorteilhaft
eine große Reißlänge erhalten wird.
Wenn versucht wird, ein Blatt, einen Karton oder ein
Formteil unter Verwendung ausschließlich der erfindungsgemäß
verwendeten gekräuselten Fasern herzustellen, kann das ge
wünschte Blatt nicht erhalten werden, oder kann der Karton
seine Form nicht beibehalten und seine Form sehr leicht ver
lieren, weil die Faser-Faser-Haftkraft zu schwach ist
(Vergleichsbeispiel 1). Wenn die gekräuselten Fasern durch
gebleichte Weichholz-Zellstoffasern ersetzt werden, kann
der gewünschte Körper mit geringer Dichte nicht erhalten
werden (Vergleichsbeispiel 3). Gemäß einem Vergleich zwi
schen Vergleichsbeispiel 2 und Beispiel 3 wird außerdem
deutlich, daß, wenn gekräuselte Fasern mit einem übermäßig
hohen Naßkräuselungsfaktor verwendet werden, leicht Rand
staub gebildet wird, und daß die innere Haftfestigkeit ge
ring und die Reißlänge gering ist, weil die Fasern spröde
werden, obwohl die Dichte weiter reduziert werden kann. Au
ßerdem weist, wenn feine Fasern mit einem Haftverstärkungs
faktor von weniger als 0,15 verwendet werden, das erhaltene
Produkt eine geringe innere Haftfestigkeit auf, und bildet
sich aufgrund der unzureichenden Faser-Faser-Haftkraft
leicht Randstaub (Vergleichsbeispiel 4).
Außerdem wird gemäß Tabelle 2 deutlich, daß die erfin
dungsgemäßen Kartons und Formteile, die eine ausreichend ge
ringe Dichte aufweisen, und bei denen sich kaum Randstaub
bildet, erhalten werden können, weil die innere Haftfestig
keit hoch ist (Beispiele 10 bis 15). Gemäß den charakteri
stischen Eigenschaften, z. B. dem Elastizitätsmodul, der
Druckbeanspruchung und der bleibenden Verformung, kann fest
gestellt werden, daß diese Körper mit geringer Dicke als
Dämpfungsmaterialien geeignet verwendbar sind. Insbesondere
in den Beispielen 10 und 13 waren die Werte des Elastizi
tätsmoduls, der Druckbeanspruchung und der bleibenden Ver
formung der Produkte im wesentlichen die gleichen wie bei
geschäumtem Polystyrol (Vergleichsbeispiel 11), so daß sie
die für Dämpfungsmaterialien erforderlichen Bedingungen er
füllen. Außerdem können die Dichte und die Festigkeit durch
Verändern der Verhältnisse der gekräuselten Fasern zu den
feinen Fasern (Beispiele 11 und 14) oder durch Beimischen
gewöhnlicher Zellstoffasern (NBKP) (Beispiele 12 und 13)
gesteuert werden.
Wenn versucht wird, ein Blatt, Pappe bzw. Karton oder
ein Formteil unter Verwendung ausschließlich der erfindungs
gemäß verwendeten gekräuselten Fasern herzustellen, ist die
Faser-Faser-Haftkraft der Fasern wie im Fall des Blatts ge
ring, und das Formteil kann seine Form nicht beibehalten und
seine Form sehr leicht verlieren (Vergleichsbeispiele 5 und
8). Wenn die gekräuselten Fasern durch Weichholz-
Zellstoffasern ersetzt werden, kann der gewünschte Körper
mit geringer Dichte nicht erhalten werden, bildet sich
leicht Randstaub und tritt eine wesentliche bleibende Ver
formung auf, so daß der Körper in der Praxis nicht als Dämp
fungsmaterial verwendet werden kann (Vergleichsbeispiele 6
und 9). Außerdem weist, wenn feine Fasern mit einem Haftver
stärkungsfaktor von weniger als 0,15 verwendet werden, das
erhaltene Produkt eine geringe interlaminare oder Zwischen
schicht-Festigkeit auf, und bildet sich aufgrund des unzu
reichenden Faser-Faser-Haftvermögens leicht Randstaub
(Vergleichsbeispiele 7 und 10).
Wie vorstehend beschrieben wird durch die vorliegende
Erfindung ein Körper mit geringer Dichte und mit einer hohen
inneren Haftfestigkeit bereitgestellt, so daß sich kaum
Randstaub bildet, wobei der Körper als Dämpfungsmaterial,
Wärmeisolationsmaterial, schallabsorbierendes Material, Fil
ter, Basispapier mit geringer Dichte oder für ähnliche Zwec
ke verwendet werden kann. Außerdem werden als Fasern des
Körpers mit geringer Dichte biologisch abbaubare Fasern ver
wendet, so daß der Körper hinsichtlich Umweltschutzbetrach
tungen geeignet ist.
Claims (19)
1. Körper mit geringer Dichte mit einer Dichte von 0,05
bis 0,45 g/cm3 und mit feinen Fasern mit einem Bin
dungsverstärkungsfaktor von mindestens 0,15 und mit ge
kräuselten Fasern mit einem Naßkräuselungsfaktor von
0,4 bis 1,0.
2. Körper nach Anspruch 1, wobei die feinen Fasern einen
Bindungsverstärkungsfaktor von 0,15 bis 1,5 aufweisen.
3. Körper nach Anspruch 1, wobei die feinen Fasern einen
Bindungsverstärkungsfaktor von 0,20 bis 1,5 aufweisen.
4 Körper nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die gekräuselten Fasern
einen Naßkräuselungsfaktor von 0,5 bis 1,0 aufweisen.
5. Körper nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei die feinen Fasern eine
Breite von 0,1 bis 100 µm aufweisen.
6. Körper nach Anspruch 5, wobei die feinen Fasern eine
Breite von 0,1 bis 50 µm aufweisen.
7. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die feinen Fasern und die
gekräuselten Fasern biologisch abbaubare Fasern sind.
8. Körper nach Anspruch 7, wobei die biologisch abbaubaren
Fasern aus der Gruppe aus Cellulosefasern, aliphati
schen Polyesterfasern und Acetylcellulosefasern ausge
wählt sind.
9. Körper nach Anspruch 8, wobei die feinen Fasern Zell
stoffasern sind.
10. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Körper mit geringer
Dichte durch Entwässern eines Breis, der die feinen Fa
sern und die gekräuselten Fasern enthält, und durch
Trocknen des erhaltenen Produkts hergestellt wird.
11. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einer Dichte von 0,05 bis
0,25 g/cm3.
12. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die feinen Fasern in ei
ner Menge von 3 bis 65 Gew.-% basierend auf dem Ge
samtgewicht der feinen Fasern und der gekräuselten Fa
sern enthalten sind.
13. Körper nach Anspruch 12, wobei die feinen Fasern in ei
ner Menge von 3 bis 50 Gew.-% basierend auf dem Ge
samtgewicht der feinen Fasern und der gekräuselten Fa
sern enthalten sind.
14. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die feinen Fasern eine
mittlere Faserlänge von 0,01 bis 0,80 mm aufweisen.
15. Körper nach Anspruch 14, wobei die feinen Fasern eine
mittlere Faserlänge von 0,05 bis 0,60 mm aufweisen.
16. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die feinen Fasern ein
Wasserrückhaltevermögen von 150 bis 500% aufweisen.
17. Körper nach Anspruch 16, wobei die feinen Fasern ein
Wasserrückhaltevermögen von 165 bis 500% aufweisen.
18. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 17 in der Form eines Blatts, eines
Kartons oder eines Formteils.
19. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 18, ferner mit Fasern, die aus der
Gruppe aus natürlichen Zellstoffasern, organischen
Synthese- oder Chemiefasern und anorganischen Fasern
ausgewählt sind, wobei die Fasern von den feinen Fasern
und den gekräuselten Fasern verschiedene Fasern sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1034397A JPH10212690A (ja) | 1997-01-23 | 1997-01-23 | 低密度体 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19802383A1 true DE19802383A1 (de) | 1998-07-30 |
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ID=11747551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998102383 Withdrawn DE19802383A1 (de) | 1997-01-23 | 1998-01-22 | Körper mit geringer Dichte |
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| JP (1) | JPH10212690A (de) |
| DE (1) | DE19802383A1 (de) |
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