DE19802952C1 - Arbeitsbühne - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne mit einem Sockelge
stell sowie mit einem über Scherenarmanordnungen relativ zum
Sockelgestell höhenverlagerbaren Arbeitstisch, wobei die
Scherenarmanordnungen jeweils mit einem Endbereich an dem Ar
beitstisch oder am Sockelgestell schwenkbeweglich und mit dem
gegenüberliegenden Endbereich an dem Sockelgestell oder am
Arbeitstisch parallel zu einer Tischfläche des Arbeitstisches
linearbeweglich gelagert sind, und wobei Mittel zur Arretie
rung der jeweils eingestellten Höhenposition vorgesehen sind.
Eine solche Arbeitsbühne ist aus der US-PS 2 739 849 bekannt.
Die Arbeitsbühne weist ein Sockelgestell auf, an dem mit Hilfe
von Scherenarmanordnungen ein Arbeitstisch höhenverlagerbar
angeordnet ist. Die Scherenarmanordnungen sind mit einem End
bereich an dem Arbeitstisch schwenkbeweglich und mit dem je
weils gegenüberliegenden Endbereich an dem Sockelgestell par
allel zu der Tischfläche des Arbeitstisches linearbeweglich
gelagert. Außerdem ist eine Arretierungseinrichtung zur Fixie
rung der jeweils eingestellten Höhenposition des Arbeits
tisches vorgesehen.
Weitere Arbeitsbühnen sind auf Baustellen allgemein bekannt.
Die bekannten Arbeitsbühnen dienen als Mauerbühnen zum Er
stellen von Gebäudewänden. Eine solche bekannte Arbeitsbühne
ist als Scherentisch gestaltet, wobei die Scherenarmanordnun
gen über Hydraulikzylinder zur Höhenverlagerung eines Ar
beitstisches der Arbeitsbühne beweglich sind. Die Hydraulik
zylinder dienen auch zur Sicherung der jeweils eingestellten
Höhenposition.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Arbeitsbühne der eingangs
genannten Art zu schaffen, die einen wesentlich vereinfachten
Aufbau hat und eine wesentlich vereinfachte Handhabung ermög
licht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Mittel zur Arre
tierung für jeden linearbeweglich gelagerten Endbereich der
Scherenarmanordnungen jeweils eine lösbare mechanische Sperr
einheit aufweisen, die den jeweiligen Endbereich in unter
schiedlichen Sperrpositionen am Arbeitstisch oder am Sockel
gestell formschlüssig sichern, wobei die mechanischen Sperr
einheiten mit Hilfe von Übertragungsgliedern zum gleichzeiti
gen Lösen aller Sperreinheiten an eine einzelne, gemeinsame
Betätigungseinheit gekoppelt sind. Da die erfindungsgemäße
Lösung rein mechanisch gestaltet ist, weist sie einen äußerst
einfachen und robusten Aufbau auf. Eine besonders hohe Stabi
lität in den verschiedenen Sperrpositionen, die unterschied
lichen Höhenpositionen des Arbeitstisches entsprechen, wird
dadurch erzielt, daß jedem einzelnen, linearbeweglich ge
lagerten Endbereich der Scherenarmanordnungen jeweils eine
eigene Sperreinheit zugeordnet ist, die eine formschlüssige
Sicherung am Arbeitstisch bzw. am Sockelgestell ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht somit eine besonders
hohe Belastbarkeit. Die Höhenverstellung ist dennoch in be
sonders einfacher Weise möglich, da alle einzelnen Sperrein
heiten gemeinsam und gleichzeitig durch die Betätigungsein
heit lösbar sind. Die Höhenverlagerung des Arbeitstisches er
folgt bei der erfindungsgemäßen Lösung in einfacher Weise
durch ein Anheben des Arbeitstisches mittels eines geeigneten
Hebegerätes wie eines Gabelstaplers oder eines Hebekrans, wo
bei die Bedienperson des Hebegeräts gleichzeitig über die Be
tätigungseinheit manuell das Lösen der Sperreinheiten bewir
ken kann. Der einfache Aufbau und die hohe Robustheit schaf
fen eine besonders gute Eignung der Arbeitsbühne im Baustel
lenbereich. Die einfachen mechanischen Einheiten der Arbeits
bühne gewährleisten auch bei starker Verschmutzung der Ar
beitsbühne noch eine sichere Höhenverstell- und Arretier-,
d. h. Sperrfunktion. Als Übertragungsglieder sind inbesondere
starre Übertragungsglieder in Form von Hebelgestängen oder
ähnlichem vorgesehen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Arbeitstisch wenig
stens ein Halteelement für den Angriff eines Hebegerätes
kraftübertragend festgelegt. Dadurch wird das Anheben des Ar
beitstisches nach dem Lösen der Sperreinheiten weiter verbes
sert, wobei das wenigstens eine Halteelement insbesondere zum
Einhängen eines Kranhakens geeignet sein kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Betätigungs
einheit in einem Kreuzungsbereich der Scherenarmanordnungen
zentral angeordnet. Diese Anordnung der Betätigungseinheit
ermöglicht eine besonders vorteilhafte manuelle Bedienung
durch eine Bedienperson, da der Kreuzungsbereich der Scheren
armanordnungen unabhängig von der jeweils eingestellten Hö
henposition der Arbeitsbühne sich immer im Zugriffsbereich
einer Bedienperson befindet. Vorzugsweise ist der Arbeits
tisch zwischen einer Höhe von 50 cm und einer Höhe von 250 cm
mittels der Sperreinheiten stufenweise verstellbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Betäti
gungseinheit eine koaxial zu einer Gelenkachse des Kreuzungs
bereiches der Scherenarmanordnungen gelagerte Kurbelwelle
auf, mit der zur Kurbelwellenachse exzentrische Anlenkpunkte
für die Übertragungsglieder, die als flexible Zugmittel ge
staltet sind, drehschlüssig verbunden sind. Als flexible Zug
mittel sind insbesondere Zugseile vorgesehen. Es können je
doch auch Ketten oder Riemen vorgesehen sein. Die Zugseile
sind vorzugsweise als Drahtseile gestaltet. Eine einfache
Drehung der Kurbelwelle bewirkt durch diese Ausgestaltung
Zugbelastungen auf die flexiblen Zugmittel, wodurch die
Sperreinheiten gelöst werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jede Sperreinheit
als Rastvorrichtung mit mehreren, den Sperrpositionen ent
sprechenden Raststellen und jeweils einem Rastelement gestal
tet. Neben den nachfolgend beschriebenen Rastzapfen, die in
entsprechende Rastlöcher eingreifen, können als Rastvorrich
tungen auch Sperrklinkenanordnungen oder ähnliche Einrichtun
gen vorgesehen sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Zugmittel im
Bereich der Kurbelwelle an einem stabilen Ring gehalten, der
von einem exzentrisch relativ zur Kurbelwelle festgelegten
Mitnehmerbolzen in Umfangsrichtung der Kurbelwelle geführt
ist. Der Ring ist dabei frei auf dem Mitnehmerbolzen gehalten
und wird durch diesen bei einer Umdrehung der Kurbelwelle
entsprechend mitgenommen. Durch die freie Ausrichtbarkeit des
Ringes werden Abstandsdifferenzen zwischen den Umlenkführun
gen und den Führungsschlitten in unterschiedlichen Höhenposi
tionen des Arbeitstisches ausgeglichen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Kurbelwelle
wenigstens ein axial nach außen über den Kreuzungsbereich der
Scherenarmanordnungen hinausragendes Stirnende auf, das mit
einer Profilierung für das drehschlüssige Aufsetzen einer
Handkurbel oder eines anderen Bedienelementes versehen ist.
Dadurch wird eine besonders einfache Bedienbarkeit der Kur
belwelle erzielt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Arbeitstisch
mit wenigstens einem die Tischplatte bei Bedarf vergrößern
den, ausziehbaren Tischteil versehen. Dadurch wird auf dem
Arbeitstisch eine vergrößerte Stellfläche geschaffen, die
insbesondere beim Mauern auf einer Baustelle eine sichere La
gerung einer größeren Anzahl von Mauersteinen ermöglicht.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen. Nachfolgend ist ein bevorzugtes Ausführungs
beispiel der Erfindung beschrieben und anhand der Zeichnungen
dargestellt.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Ausführungsform ei
ner erfindungsgemäßen Arbeitsbühne, und
Fig. 2 eine Frontansicht der Arbeitsbühne nach Fig. 1 in
Richtung des Pfeiles II in Fig. 1.
Eine als Mauerbühne für Baustellen gestaltete Arbeitsbühne
nach den Fig. 1 und 2 weist einen Arbeitstisch 1 auf, der mit
Hilfe von Scherenarmanordnungen 3, 4 relativ zu einem Sockel
gestell 2 zwischen einer strichpunktiert dargestellten unte
ren Endposition und einer mit durchgezogenen Linien darge
stellen oberen Endposition höhenverlagerbar gehalten ist. Die
Scherentischfunktion wird durch zwei gekreuzte Scherenarm
anordnungen 3, 4 geschaffen, wobei eine innere Scherenarm
anordnung 4 (Fig. 2) durch ein über gekreuzte Versteifungs
streben verstärktes Scherenarmpaar und die äußere Scherenarm
anordnung 3 durch ein weiteres Scherenarmpaar gebildet sind.
Jede Scherenarmanordnung 3, 4 ist mit einem Endbereich 6, 7
(in Fig. 1 jeweils der rechte Endbereich) stationär am Ar
beitstisch 1 bzw. am Sockelgestell 2 um eine zu einer Kreu
zungsachse eines Kreuzungsbereiches 5 der Scherenarmanordnung
3, 4 parallele Achse schwenkbeweglich gelagert. Der jeweils
gegenüberliegende Endbereich 8, 9 beider Scherenarmanordnun
gen 3, 4 ist in Längsrichtung des Arbeitstisches 1 bzw. des
Sockelgestells 2 linearbeweglich gelagert. Dabei sind beide
Scherenarmanordnungen 3, 4 in den Endbereichen 8, 9 mit je
weils einem sich parallel zur Kreuzungsachse der Scherenarm
anordnungen 3, 4 zwischen den beiden Scherenarmen einer Sche
renarmanordnung 3; 4 erstreckenden Querträgerrohr 24, 25 ver
sehen, das jeweils starr mit den Scherenarmen jeder Scheren
armanordnung 3, 4 verbunden ist. Jedes Querträgerrohr 24 ist
an den gegenüberliegenden Stirnenden an U-förmigen Gleitpro
filen 11 um eine nicht näher bezeichnete Schwenkachse ver
drehbar gelagert. Die Gleitprofile 11 sind auf korrespondie
renden U-förmigen Führungsprofilen 10 linearverschiebbar ge
lagert, die starr mit dem Arbeitstisch 1 bzw. dem Sockelge
stell 2 verbunden sind. Die Gleitprofile 11 bilden gemeinsam
mit den Querträgerrohren 24, 25 Führungsschlitten für die
Scherenarmanordnungen 3, 4.
Jeder Scherenarm jeder Scherenarmanordnung 3, 4 weist somit
ein eigenes, benachbartes Gleitprofil 11 auf, das an jeweils
einem separaten Führungsprofil 10 außerhalb der jeweiligen
Scherenarmanordnung 3, 4 verschiebbar positioniert ist. Jedes
der vier Führungsprofile 10 ist auf seiner den Scherenarm
anordnungen 3, 4 zugewandten Innenseite mit mehreren längs
der Linearbeweglichkeit der Gleitprofile 11 verteilt angeord
neten Rastlöchern 12 versehen, die in der Darstellung nach
Fig. 1 sich von links nach rechts zueinander vergrößernde Ab
stände aufweisen. Die Rastlöcher 12 definieren mehrere unter
schiedliche, stufenweise Rastpositionen, die analog abgestuf
ten Höheneinstellpositionen des Arbeitstisches 1 relativ zum
Sockelgestell 2 entsprechen. Jedem Gleitprofil 11 ist korre
spondierend zu den Rastlöchern 12 ein als Rastelement dienen
der Rastzapfen 23 zugeordnet, der koaxial zur Schwenkachse
des jeweiligen Querträgerrohres 24, 25 in dem jeweiligen
Querträgerrohr 24, 25 linearbeweglich gehalten ist. Sowohl im
oberen Querträgerrohr 24 als auch im unteren Querträgerrohr
25 sind somit in den gegenüberliegenden, offenen Stirnberei
chen zwei jeweils koaxial und entgegengerichtet bewegliche
Rastzapfen 23 gelagert. Die Rastzapfen 23 sind durch nicht
dargestellte Druckfederanordnungen jeweils axial nach außen
federbelastet, so daß sie auf Höhe jeweils eines Rastloches
12 durch die Druckfederanordnungen selbsttätig in das jewei
lige Rastloch 12 nach außen gedrückt werden. Da jedem Gleit
profil 11 und jedem der vier Führungsprofile 10 somit jeweils
ein Rastbolzen 23 zugeordnet ist, wird in der in den Fig. 1
und 2 dargestellten Rastposition der Rastzapfen 23 eine äu
ßerst sichere und robuste Stützung des Arbeitstisches 1 durch
die Scherenarmanordnungen 3, 4 erzielt.
Das Lösen der Rastzapfen 23 aus den Rastlöchern 12 und damit
aus den Führungsprofilen 10 erfolgt durch eine mechanische
Betätigungseinheit 15 bis 18, die über Zugmittel in Form von
Zugseilen 13, 14 mit jedem Rastzapfen 23 in Verbindung steht.
An jedem der vier Rastzapfen 23 greift ein eigenes, als Über
tragungsglied dienendes Zugseil 13, 14 an, das über jeweils
eine eigene, unabhängig gelagerte zentrale Umlenkrolle 27,
die als Umlenkführung dient, geführt ist. Dabei sind jeweils
zwei zueinander koaxiale Umlenkrollen 27 über einen zentralen
Lagerbock an einer Unterseite des Arbeitstisches 1 sowie an
einer Oberseite des Sockelgestells 2 gelagert. Die jeweils
benachbarten Umlenkrollen 27 sind unabhängig voneinander
drehbeweglich gelagert. Die vier Zugseile 13, 14 sind auf
halber Breite der Arbeitsbühne (Fig. 2) zu der zentralen Be
tätigungseinheit 15 bis 18 geführt. Die Seilenden der Zug
seile 13, 14 sind im Bereich der Betätigungseinheit an einem
stabilen Ring 15 festgelegt, der exzentrisch zu einer Kurbel
welle 17 zwischen zwei axial zueinander beabstandeten Kurbel
wellenabschnitten 17 gehalten ist.
Die die beiden Kurbelwellenabschnitte aufweisende Kurbelwelle
17 ist koaxial zur Kreuzungsachse im Kreuzungsbereich 5 der
Scherenarmanordnungen 3, 4 innerhalb entsprechender Lager
buchsen der Scherenarmanordnungen 3, 4 drehbeweglich gela
gert. Die beiden Kurbelwellenabschnitte 17 sind etwa auf hal
ber Breite der Arbeitsbühne (Fig. 2) mit ihren Stirnenden
axial zueinander beabstandet und durch einen Mitnehmerbolzen
16 miteinander verbunden, der exzentrisch und achsparallel
zur Kreuzungsachse am Außenmantel jedes Kurbelwellenabschnit
tes 17 festgeschweißt ist. Dieser exzentrische Mitnehmerbol
zen 16 ist durch das Innere des Ringes 15 hindurchgeführt, so
daß dieser auf dem Mitnehmerbolzen 16 frei beweglich gehalten
ist. Die Zugseile 13, 14 sind jedoch so ausgelegt, daß der
Ring 15 am Mitnehmerbolzen 16 unter Spannung gehalten wird.
Eine Drehung der Kurbelwelle 17 bewirkt auch eine Drehung des
extentrischen Mitnehmerbolzens 16, wodurch der Ring 15 mitge
nommen wird. Hierdurch werden die Zugseile 13, 14 auf Zug be
lastet, wodurch die Rastzapfen 23 axial innerhalb jedes Quer
trägerrohres 24, 25 nach innen gezogen werden und die Rastlö
cher 12 freigeben. Eine halbe Umdrehung der Kurbelwelle 17
bewirkt dabei den Lösevorgang der Rastzapfen 23.
Um eine manuelle Bedienung der Kurbelwelle 17 zu ermöglichen,
weist jeder Kurbelwellenabschnitt 17 jeweils einen über den
Kreuzungsbereich 5 der Scherenarmanordnung 3, 4 axial nach
außen abragenden Stirnabschnitt auf, der mit jeweils einer
Steckprofilierung 18 für das drehschlüssige Aufstecken einer
Handkurbel versehen ist. Die Kurbelwelle 17 kann somit von
gegenüberliegenden Stirnseiten her manuell gedreht werden.
Ein Lösen der Rastzapfen 23 kann nur erfolgen, wenn zuvor
durch den Angriff eines Hebegerätes in Form eines Gabelstap
lers oder eines Krans der Arbeitstisch 1 angehoben und somit
entlastet worden ist. Die Rastzapfen weisen in nicht darge
stellter Weise hierzu eine Verjüngung in Form einer Ringnut
auf, die einen gewissen Formschluß in der Rastposition mit
dem Rand des zugehörigen Rastloches 12 erzielt. Durch das An
heben des Rastzapfens 23 aufgrund der Entlastung des Arbeits
tisches 1 wird dieser Hinterschnitt aufgehoben, wodurch der
Rastzapfen 23 gelöst werden kann. Ein entsprechendes Absenken
oder Anheben des Hebegerätes bewirkt somit nach dem Lösen der
Rastvorrichtung durch die Betätigungseinheit 15 bis 18 ein
entsprechendes Anheben oder Absenken des Arbeitstisches 1 in
die jeweils gewünschte Höhenposition. Durch die Federkräfte
der Druckfederanordnungen rasten die Rastzapfen 23 selbst
tätig wieder in die jeweilige Rastposition der Rastlöcher 12
ein, sobald die Kurbelwelle 17 wieder in die die Zugseile 13,
14 entspannende Ausgangsposition zurückgedreht ist und die
Rastzapfen 23 mit entsprechenden Rastlöchern 12 fluchten. Wie
bereits oben ausgeführt wurde, erfolgt dabei keine vollstän
dige Entspannung, sondern lediglich eine Reduzierung der Zug
spannung.
Der Arbeitstisch 1 ist mit insgesamt fünf Halteelementen in
Form von Haltebügeln 19, 20 versehen, in die entsprechende
Haken, Halteseile oder -ketten des jeweiligen Hebegerätes
eingeführt werden können, um ein Anheben oder Absenken des
Arbeitstisches 1 oder ein Anheben und Verlagern oder Trans
portieren der gesamten Arbeitsbühne zu erzielen.
Der Arbeitstisch 1 ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit
jeweils einem ausziehbaren Tischteil 21, 22 versehen, wodurch
die Tischfläche des Arbeitstisches 1 bei Bedarf vergrößerbar
ist. Jeder Tischteil 21, 22 ist im Arbeitstisch 1 jeweils zu
gegenüberliegenden Seiten hin linearverschiebbar gelagert.
Entsprechende Anschläge verhindern, daß die Tischteile 21, 22
zu weit herausgezogen werden.
Auf den Scherenarmanordnungen 3, 4 sind Anschläge zugeordnet,
die verhindern, daß die als Führungsschlitten dienenden
Gleitprofile 11 über die Führungsprofile 10 hinausgleiten
können. Diese Anschläge sind vorzugsweise der oberen und der
unteren Endposition des Arbeitstisches 1 zugeordnet.
Claims (12)
1. Arbeitsbühne mit einem Sockelgestell sowie mit einem
über Scherenarmanordnungen relativ zum Sockelgestell höhen
verlagerbaren Arbeitstisch, wobei die Scherenarmanordnungen
jeweils mit einem Endbereich an dem Arbeitstisch oder am Soc
kelgestell schwenkbeweglich und mit dem gegenüberliegenden
Endbereich an dem Sockelgestell oder am Arbeitstisch parallel
zu einer Tischfläche des Arbeitstisches linearbeweglich gela
gert sind, und wobei Mittel zur Arretierung der jeweils ein
gestellten Höhenposition vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Arretierung für jeden linearbeweglich ge
lagerten Endbereich (8, 9) der Scherenarmanordnungen (3, 4)
jeweils eine lösbare mechanische Sperreinheit (12, 23) auf
weisen, die den jeweiligen Endbereich (8, 9) in unterschied
lichen Sperrpositionen am Arbeitstisch (1) oder am Sockel
gestell (2) formschlüssig sichern, wobei die mechanischen
Sperreinheiten (12, 23) mit Hilfe von Übertragungsgliedern
(13, 14, 26, 27) zum gleichzeitigen Lösen aller Sperreinhei
ten (12, 23) an eine einzelne, gemeinsame mechanische Betäti
gungseinheit (15 bis 18) gekoppelt sind.
2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Arbeitstisch (1) wenigstens ein Halteelement (19,
20) für den Angriff eines Hebegerätes kraftübertragend fest
gelegt ist.
3. Arbeitsbühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Betätigungseinheit (15 bis 18) in einem
Kreuzungsbereich (5) der Scherenarmanordnungen zentral ange
ordnet ist.
4. Arbeitsbühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinheit eine koaxial zu einer Kreuzungs
achse des Kreuzungsbereiches der Scherenarmanordnungen (3, 4)
gelagerte Kurbelwelle (17) aufweist, mit der zur Kurbelwel
lenachse exzentrische Anlenkpunkte für die Übertragungsglie
der (13, 14), die als flexible Zugmittel gestaltet sind,
drehschlüssig verbunden sind.
5. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die linearbeweglichen Endbereiche (8, 9) der Scherenarm
anordnungen (3, 4) an Führungsschlitten (11) gelagert sind,
die korrespondierende, am Arbeitstisch (1) oder am Sockelge
stell (2) festgelegte Führungsprofile (10) übergreifen.
6. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Sperreinheit als Rastvorrichtung mit mehreren, den
Sperrpositionen entsprechenden Raststellen (12) und jeweils
einem Rastelement (23) gestaltet ist.
7. Arbeitsbühne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsprofile (10) mit mehreren, über ihre Länge
verteilt angeordneten Raststellen (12) versehen sind, in die
je nach vorgesehener Sperrposition an den Führungsschlitten
(11) quer zur Bewegungsrichtung der Führungsschlitten (11)
linearbeweglich angeordnete und als Rastelemente dienende
Rastzapfen (23) federbelastet eingreifen.
8. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Zugmittel (13, 14)
über am Arbeitstisch (1) oder am Sockelgestell (2) festgeleg
te Umlenkführungen (26, 27) an jeweils einem Rastzapfen (23)
angreifen.
9. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugmittel (13, 14) im Bereich
der Kurbelwelle (17) an einem stabilen Ring (15) gehalten
sind, der von einem exzentrisch relativ zur Kurbelwelle (17)
festgelegten Mitnehmerbolzen (16) in Umfangsrichtung der Kur
belwelle (17) geführt ist.
10. Arbeitsbühne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurbelwelle (17) aus zwei etwa auf halber Breite der
Arbeitsbühne voneinander getrennten und zueinander axial be
abstandeten Kurbelwellenabschnitten besteht, die durch den
achsparallel am Außenumfang der Kurbelwellenabschnitte im Be
reich ihrer benachbarten Stirnenden festgelegten Mitnehmer
bolzen (16) miteinander verbunden sind, wobei der Abstand
zwischen den benachbarten Stirnenden so groß gewählt ist, daß
der die Zugmittel (13, 14) aufnehmende Ring (15) zwischen
diesen Stirnenden in einer Radialebene hindurch drehbar ist.
11. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (17) wenigstens
ein axial nach außen über den Kreuzungsbereich (5) der Sche
renarmanordnungen (3, 4) hinausragendes Stirnende aufweist,
das mit einer Profilierung (18) für das drehschlüssige Auf
setzen einer Handkurbel oder eines anderen Bedienelementes
versehen ist.
12. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (1) mit wenig
stens einem die Tischfläche bei Bedarf vergrößernden, aus
ziehbaren Tischteil (21, 22) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998102952 DE19802952C1 (de) | 1998-01-27 | 1998-01-27 | Arbeitsbühne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998102952 DE19802952C1 (de) | 1998-01-27 | 1998-01-27 | Arbeitsbühne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19802952C1 true DE19802952C1 (de) | 1999-08-26 |
Family
ID=7855743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998102952 Expired - Lifetime DE19802952C1 (de) | 1998-01-27 | 1998-01-27 | Arbeitsbühne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19802952C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007023184A1 (de) * | 2007-05-18 | 2008-11-20 | Maha Maschinenbau Haldenwang Gmbh & Co. Kg | Scherenhebebühne |
| CN111071138A (zh) * | 2020-02-05 | 2020-04-28 | 谢志和 | 一种房车拓展用升降器 |
| CN113501463A (zh) * | 2021-05-27 | 2021-10-15 | 重庆望江工业有限公司 | 一种操作方便可靠性高的机械升降平台装置 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2739849A (en) * | 1950-09-01 | 1956-03-27 | Lynn John | Height adjustable stands |
-
1998
- 1998-01-27 DE DE1998102952 patent/DE19802952C1/de not_active Expired - Lifetime
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