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DE19802952C1 - Arbeitsbühne - Google Patents

Arbeitsbühne

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Publication number
DE19802952C1
DE19802952C1 DE1998102952 DE19802952A DE19802952C1 DE 19802952 C1 DE19802952 C1 DE 19802952C1 DE 1998102952 DE1998102952 DE 1998102952 DE 19802952 A DE19802952 A DE 19802952A DE 19802952 C1 DE19802952 C1 DE 19802952C1
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DE
Germany
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locking
work table
working platform
platform according
crankshaft
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1998102952
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfeil Bauunternehmung & C GmbH
Original Assignee
Pfeil Bauunternehmung & C GmbH
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Publication date
Application filed by Pfeil Bauunternehmung & C GmbH filed Critical Pfeil Bauunternehmung & C GmbH
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Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/06Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported by levers for vertical movement
    • B66F7/065Scissor linkages, i.e. X-configuration

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne mit einem Sockelge­ stell sowie mit einem über Scherenarmanordnungen relativ zum Sockelgestell höhenverlagerbaren Arbeitstisch, wobei die Scherenarmanordnungen jeweils mit einem Endbereich an dem Ar­ beitstisch oder am Sockelgestell schwenkbeweglich und mit dem gegenüberliegenden Endbereich an dem Sockelgestell oder am Arbeitstisch parallel zu einer Tischfläche des Arbeitstisches linearbeweglich gelagert sind, und wobei Mittel zur Arretie­ rung der jeweils eingestellten Höhenposition vorgesehen sind.
Eine solche Arbeitsbühne ist aus der US-PS 2 739 849 bekannt. Die Arbeitsbühne weist ein Sockelgestell auf, an dem mit Hilfe von Scherenarmanordnungen ein Arbeitstisch höhenverlagerbar angeordnet ist. Die Scherenarmanordnungen sind mit einem End­ bereich an dem Arbeitstisch schwenkbeweglich und mit dem je­ weils gegenüberliegenden Endbereich an dem Sockelgestell par­ allel zu der Tischfläche des Arbeitstisches linearbeweglich gelagert. Außerdem ist eine Arretierungseinrichtung zur Fixie­ rung der jeweils eingestellten Höhenposition des Arbeits­ tisches vorgesehen.
Weitere Arbeitsbühnen sind auf Baustellen allgemein bekannt. Die bekannten Arbeitsbühnen dienen als Mauerbühnen zum Er­ stellen von Gebäudewänden. Eine solche bekannte Arbeitsbühne ist als Scherentisch gestaltet, wobei die Scherenarmanordnun­ gen über Hydraulikzylinder zur Höhenverlagerung eines Ar­ beitstisches der Arbeitsbühne beweglich sind. Die Hydraulik­ zylinder dienen auch zur Sicherung der jeweils eingestellten Höhenposition.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Arbeitsbühne der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen wesentlich vereinfachten Aufbau hat und eine wesentlich vereinfachte Handhabung ermög­ licht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Mittel zur Arre­ tierung für jeden linearbeweglich gelagerten Endbereich der Scherenarmanordnungen jeweils eine lösbare mechanische Sperr­ einheit aufweisen, die den jeweiligen Endbereich in unter­ schiedlichen Sperrpositionen am Arbeitstisch oder am Sockel­ gestell formschlüssig sichern, wobei die mechanischen Sperr­ einheiten mit Hilfe von Übertragungsgliedern zum gleichzeiti­ gen Lösen aller Sperreinheiten an eine einzelne, gemeinsame Betätigungseinheit gekoppelt sind. Da die erfindungsgemäße Lösung rein mechanisch gestaltet ist, weist sie einen äußerst einfachen und robusten Aufbau auf. Eine besonders hohe Stabi­ lität in den verschiedenen Sperrpositionen, die unterschied­ lichen Höhenpositionen des Arbeitstisches entsprechen, wird dadurch erzielt, daß jedem einzelnen, linearbeweglich ge­ lagerten Endbereich der Scherenarmanordnungen jeweils eine eigene Sperreinheit zugeordnet ist, die eine formschlüssige Sicherung am Arbeitstisch bzw. am Sockelgestell ermöglicht. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht somit eine besonders hohe Belastbarkeit. Die Höhenverstellung ist dennoch in be­ sonders einfacher Weise möglich, da alle einzelnen Sperrein­ heiten gemeinsam und gleichzeitig durch die Betätigungsein­ heit lösbar sind. Die Höhenverlagerung des Arbeitstisches er­ folgt bei der erfindungsgemäßen Lösung in einfacher Weise durch ein Anheben des Arbeitstisches mittels eines geeigneten Hebegerätes wie eines Gabelstaplers oder eines Hebekrans, wo­ bei die Bedienperson des Hebegeräts gleichzeitig über die Be­ tätigungseinheit manuell das Lösen der Sperreinheiten bewir­ ken kann. Der einfache Aufbau und die hohe Robustheit schaf­ fen eine besonders gute Eignung der Arbeitsbühne im Baustel­ lenbereich. Die einfachen mechanischen Einheiten der Arbeits­ bühne gewährleisten auch bei starker Verschmutzung der Ar­ beitsbühne noch eine sichere Höhenverstell- und Arretier-, d. h. Sperrfunktion. Als Übertragungsglieder sind inbesondere starre Übertragungsglieder in Form von Hebelgestängen oder ähnlichem vorgesehen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Arbeitstisch wenig­ stens ein Halteelement für den Angriff eines Hebegerätes kraftübertragend festgelegt. Dadurch wird das Anheben des Ar­ beitstisches nach dem Lösen der Sperreinheiten weiter verbes­ sert, wobei das wenigstens eine Halteelement insbesondere zum Einhängen eines Kranhakens geeignet sein kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Betätigungs­ einheit in einem Kreuzungsbereich der Scherenarmanordnungen zentral angeordnet. Diese Anordnung der Betätigungseinheit ermöglicht eine besonders vorteilhafte manuelle Bedienung durch eine Bedienperson, da der Kreuzungsbereich der Scheren­ armanordnungen unabhängig von der jeweils eingestellten Hö­ henposition der Arbeitsbühne sich immer im Zugriffsbereich einer Bedienperson befindet. Vorzugsweise ist der Arbeits­ tisch zwischen einer Höhe von 50 cm und einer Höhe von 250 cm mittels der Sperreinheiten stufenweise verstellbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Betäti­ gungseinheit eine koaxial zu einer Gelenkachse des Kreuzungs­ bereiches der Scherenarmanordnungen gelagerte Kurbelwelle auf, mit der zur Kurbelwellenachse exzentrische Anlenkpunkte für die Übertragungsglieder, die als flexible Zugmittel ge­ staltet sind, drehschlüssig verbunden sind. Als flexible Zug­ mittel sind insbesondere Zugseile vorgesehen. Es können je­ doch auch Ketten oder Riemen vorgesehen sein. Die Zugseile sind vorzugsweise als Drahtseile gestaltet. Eine einfache Drehung der Kurbelwelle bewirkt durch diese Ausgestaltung Zugbelastungen auf die flexiblen Zugmittel, wodurch die Sperreinheiten gelöst werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist jede Sperreinheit als Rastvorrichtung mit mehreren, den Sperrpositionen ent­ sprechenden Raststellen und jeweils einem Rastelement gestal­ tet. Neben den nachfolgend beschriebenen Rastzapfen, die in entsprechende Rastlöcher eingreifen, können als Rastvorrich­ tungen auch Sperrklinkenanordnungen oder ähnliche Einrichtun­ gen vorgesehen sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Zugmittel im Bereich der Kurbelwelle an einem stabilen Ring gehalten, der von einem exzentrisch relativ zur Kurbelwelle festgelegten Mitnehmerbolzen in Umfangsrichtung der Kurbelwelle geführt ist. Der Ring ist dabei frei auf dem Mitnehmerbolzen gehalten und wird durch diesen bei einer Umdrehung der Kurbelwelle entsprechend mitgenommen. Durch die freie Ausrichtbarkeit des Ringes werden Abstandsdifferenzen zwischen den Umlenkführun­ gen und den Führungsschlitten in unterschiedlichen Höhenposi­ tionen des Arbeitstisches ausgeglichen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Kurbelwelle wenigstens ein axial nach außen über den Kreuzungsbereich der Scherenarmanordnungen hinausragendes Stirnende auf, das mit einer Profilierung für das drehschlüssige Aufsetzen einer Handkurbel oder eines anderen Bedienelementes versehen ist. Dadurch wird eine besonders einfache Bedienbarkeit der Kur­ belwelle erzielt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Arbeitstisch mit wenigstens einem die Tischplatte bei Bedarf vergrößern­ den, ausziehbaren Tischteil versehen. Dadurch wird auf dem Arbeitstisch eine vergrößerte Stellfläche geschaffen, die insbesondere beim Mauern auf einer Baustelle eine sichere La­ gerung einer größeren Anzahl von Mauersteinen ermöglicht.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. Nachfolgend ist ein bevorzugtes Ausführungs­ beispiel der Erfindung beschrieben und anhand der Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Ausführungsform ei­ ner erfindungsgemäßen Arbeitsbühne, und
Fig. 2 eine Frontansicht der Arbeitsbühne nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1.
Eine als Mauerbühne für Baustellen gestaltete Arbeitsbühne nach den Fig. 1 und 2 weist einen Arbeitstisch 1 auf, der mit Hilfe von Scherenarmanordnungen 3, 4 relativ zu einem Sockel­ gestell 2 zwischen einer strichpunktiert dargestellten unte­ ren Endposition und einer mit durchgezogenen Linien darge­ stellen oberen Endposition höhenverlagerbar gehalten ist. Die Scherentischfunktion wird durch zwei gekreuzte Scherenarm­ anordnungen 3, 4 geschaffen, wobei eine innere Scherenarm­ anordnung 4 (Fig. 2) durch ein über gekreuzte Versteifungs­ streben verstärktes Scherenarmpaar und die äußere Scherenarm­ anordnung 3 durch ein weiteres Scherenarmpaar gebildet sind. Jede Scherenarmanordnung 3, 4 ist mit einem Endbereich 6, 7 (in Fig. 1 jeweils der rechte Endbereich) stationär am Ar­ beitstisch 1 bzw. am Sockelgestell 2 um eine zu einer Kreu­ zungsachse eines Kreuzungsbereiches 5 der Scherenarmanordnung 3, 4 parallele Achse schwenkbeweglich gelagert. Der jeweils gegenüberliegende Endbereich 8, 9 beider Scherenarmanordnun­ gen 3, 4 ist in Längsrichtung des Arbeitstisches 1 bzw. des Sockelgestells 2 linearbeweglich gelagert. Dabei sind beide Scherenarmanordnungen 3, 4 in den Endbereichen 8, 9 mit je­ weils einem sich parallel zur Kreuzungsachse der Scherenarm­ anordnungen 3, 4 zwischen den beiden Scherenarmen einer Sche­ renarmanordnung 3; 4 erstreckenden Querträgerrohr 24, 25 ver­ sehen, das jeweils starr mit den Scherenarmen jeder Scheren­ armanordnung 3, 4 verbunden ist. Jedes Querträgerrohr 24 ist an den gegenüberliegenden Stirnenden an U-förmigen Gleitpro­ filen 11 um eine nicht näher bezeichnete Schwenkachse ver­ drehbar gelagert. Die Gleitprofile 11 sind auf korrespondie­ renden U-förmigen Führungsprofilen 10 linearverschiebbar ge­ lagert, die starr mit dem Arbeitstisch 1 bzw. dem Sockelge­ stell 2 verbunden sind. Die Gleitprofile 11 bilden gemeinsam mit den Querträgerrohren 24, 25 Führungsschlitten für die Scherenarmanordnungen 3, 4.
Jeder Scherenarm jeder Scherenarmanordnung 3, 4 weist somit ein eigenes, benachbartes Gleitprofil 11 auf, das an jeweils einem separaten Führungsprofil 10 außerhalb der jeweiligen Scherenarmanordnung 3, 4 verschiebbar positioniert ist. Jedes der vier Führungsprofile 10 ist auf seiner den Scherenarm­ anordnungen 3, 4 zugewandten Innenseite mit mehreren längs der Linearbeweglichkeit der Gleitprofile 11 verteilt angeord­ neten Rastlöchern 12 versehen, die in der Darstellung nach Fig. 1 sich von links nach rechts zueinander vergrößernde Ab­ stände aufweisen. Die Rastlöcher 12 definieren mehrere unter­ schiedliche, stufenweise Rastpositionen, die analog abgestuf­ ten Höheneinstellpositionen des Arbeitstisches 1 relativ zum Sockelgestell 2 entsprechen. Jedem Gleitprofil 11 ist korre­ spondierend zu den Rastlöchern 12 ein als Rastelement dienen­ der Rastzapfen 23 zugeordnet, der koaxial zur Schwenkachse des jeweiligen Querträgerrohres 24, 25 in dem jeweiligen Querträgerrohr 24, 25 linearbeweglich gehalten ist. Sowohl im oberen Querträgerrohr 24 als auch im unteren Querträgerrohr 25 sind somit in den gegenüberliegenden, offenen Stirnberei­ chen zwei jeweils koaxial und entgegengerichtet bewegliche Rastzapfen 23 gelagert. Die Rastzapfen 23 sind durch nicht dargestellte Druckfederanordnungen jeweils axial nach außen federbelastet, so daß sie auf Höhe jeweils eines Rastloches 12 durch die Druckfederanordnungen selbsttätig in das jewei­ lige Rastloch 12 nach außen gedrückt werden. Da jedem Gleit­ profil 11 und jedem der vier Führungsprofile 10 somit jeweils ein Rastbolzen 23 zugeordnet ist, wird in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rastposition der Rastzapfen 23 eine äu­ ßerst sichere und robuste Stützung des Arbeitstisches 1 durch die Scherenarmanordnungen 3, 4 erzielt.
Das Lösen der Rastzapfen 23 aus den Rastlöchern 12 und damit aus den Führungsprofilen 10 erfolgt durch eine mechanische Betätigungseinheit 15 bis 18, die über Zugmittel in Form von Zugseilen 13, 14 mit jedem Rastzapfen 23 in Verbindung steht. An jedem der vier Rastzapfen 23 greift ein eigenes, als Über­ tragungsglied dienendes Zugseil 13, 14 an, das über jeweils eine eigene, unabhängig gelagerte zentrale Umlenkrolle 27, die als Umlenkführung dient, geführt ist. Dabei sind jeweils zwei zueinander koaxiale Umlenkrollen 27 über einen zentralen Lagerbock an einer Unterseite des Arbeitstisches 1 sowie an einer Oberseite des Sockelgestells 2 gelagert. Die jeweils benachbarten Umlenkrollen 27 sind unabhängig voneinander drehbeweglich gelagert. Die vier Zugseile 13, 14 sind auf halber Breite der Arbeitsbühne (Fig. 2) zu der zentralen Be­ tätigungseinheit 15 bis 18 geführt. Die Seilenden der Zug­ seile 13, 14 sind im Bereich der Betätigungseinheit an einem stabilen Ring 15 festgelegt, der exzentrisch zu einer Kurbel­ welle 17 zwischen zwei axial zueinander beabstandeten Kurbel­ wellenabschnitten 17 gehalten ist.
Die die beiden Kurbelwellenabschnitte aufweisende Kurbelwelle 17 ist koaxial zur Kreuzungsachse im Kreuzungsbereich 5 der Scherenarmanordnungen 3, 4 innerhalb entsprechender Lager­ buchsen der Scherenarmanordnungen 3, 4 drehbeweglich gela­ gert. Die beiden Kurbelwellenabschnitte 17 sind etwa auf hal­ ber Breite der Arbeitsbühne (Fig. 2) mit ihren Stirnenden axial zueinander beabstandet und durch einen Mitnehmerbolzen 16 miteinander verbunden, der exzentrisch und achsparallel zur Kreuzungsachse am Außenmantel jedes Kurbelwellenabschnit­ tes 17 festgeschweißt ist. Dieser exzentrische Mitnehmerbol­ zen 16 ist durch das Innere des Ringes 15 hindurchgeführt, so daß dieser auf dem Mitnehmerbolzen 16 frei beweglich gehalten ist. Die Zugseile 13, 14 sind jedoch so ausgelegt, daß der Ring 15 am Mitnehmerbolzen 16 unter Spannung gehalten wird. Eine Drehung der Kurbelwelle 17 bewirkt auch eine Drehung des extentrischen Mitnehmerbolzens 16, wodurch der Ring 15 mitge­ nommen wird. Hierdurch werden die Zugseile 13, 14 auf Zug be­ lastet, wodurch die Rastzapfen 23 axial innerhalb jedes Quer­ trägerrohres 24, 25 nach innen gezogen werden und die Rastlö­ cher 12 freigeben. Eine halbe Umdrehung der Kurbelwelle 17 bewirkt dabei den Lösevorgang der Rastzapfen 23.
Um eine manuelle Bedienung der Kurbelwelle 17 zu ermöglichen, weist jeder Kurbelwellenabschnitt 17 jeweils einen über den Kreuzungsbereich 5 der Scherenarmanordnung 3, 4 axial nach außen abragenden Stirnabschnitt auf, der mit jeweils einer Steckprofilierung 18 für das drehschlüssige Aufstecken einer Handkurbel versehen ist. Die Kurbelwelle 17 kann somit von gegenüberliegenden Stirnseiten her manuell gedreht werden.
Ein Lösen der Rastzapfen 23 kann nur erfolgen, wenn zuvor durch den Angriff eines Hebegerätes in Form eines Gabelstap­ lers oder eines Krans der Arbeitstisch 1 angehoben und somit entlastet worden ist. Die Rastzapfen weisen in nicht darge­ stellter Weise hierzu eine Verjüngung in Form einer Ringnut auf, die einen gewissen Formschluß in der Rastposition mit dem Rand des zugehörigen Rastloches 12 erzielt. Durch das An­ heben des Rastzapfens 23 aufgrund der Entlastung des Arbeits­ tisches 1 wird dieser Hinterschnitt aufgehoben, wodurch der Rastzapfen 23 gelöst werden kann. Ein entsprechendes Absenken oder Anheben des Hebegerätes bewirkt somit nach dem Lösen der Rastvorrichtung durch die Betätigungseinheit 15 bis 18 ein entsprechendes Anheben oder Absenken des Arbeitstisches 1 in die jeweils gewünschte Höhenposition. Durch die Federkräfte der Druckfederanordnungen rasten die Rastzapfen 23 selbst­ tätig wieder in die jeweilige Rastposition der Rastlöcher 12 ein, sobald die Kurbelwelle 17 wieder in die die Zugseile 13, 14 entspannende Ausgangsposition zurückgedreht ist und die Rastzapfen 23 mit entsprechenden Rastlöchern 12 fluchten. Wie bereits oben ausgeführt wurde, erfolgt dabei keine vollstän­ dige Entspannung, sondern lediglich eine Reduzierung der Zug­ spannung.
Der Arbeitstisch 1 ist mit insgesamt fünf Halteelementen in Form von Haltebügeln 19, 20 versehen, in die entsprechende Haken, Halteseile oder -ketten des jeweiligen Hebegerätes eingeführt werden können, um ein Anheben oder Absenken des Arbeitstisches 1 oder ein Anheben und Verlagern oder Trans­ portieren der gesamten Arbeitsbühne zu erzielen.
Der Arbeitstisch 1 ist auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit jeweils einem ausziehbaren Tischteil 21, 22 versehen, wodurch die Tischfläche des Arbeitstisches 1 bei Bedarf vergrößerbar ist. Jeder Tischteil 21, 22 ist im Arbeitstisch 1 jeweils zu gegenüberliegenden Seiten hin linearverschiebbar gelagert. Entsprechende Anschläge verhindern, daß die Tischteile 21, 22 zu weit herausgezogen werden.
Auf den Scherenarmanordnungen 3, 4 sind Anschläge zugeordnet, die verhindern, daß die als Führungsschlitten dienenden Gleitprofile 11 über die Führungsprofile 10 hinausgleiten können. Diese Anschläge sind vorzugsweise der oberen und der unteren Endposition des Arbeitstisches 1 zugeordnet.

Claims (12)

1. Arbeitsbühne mit einem Sockelgestell sowie mit einem über Scherenarmanordnungen relativ zum Sockelgestell höhen­ verlagerbaren Arbeitstisch, wobei die Scherenarmanordnungen jeweils mit einem Endbereich an dem Arbeitstisch oder am Soc­ kelgestell schwenkbeweglich und mit dem gegenüberliegenden Endbereich an dem Sockelgestell oder am Arbeitstisch parallel zu einer Tischfläche des Arbeitstisches linearbeweglich gela­ gert sind, und wobei Mittel zur Arretierung der jeweils ein­ gestellten Höhenposition vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Arretierung für jeden linearbeweglich ge­ lagerten Endbereich (8, 9) der Scherenarmanordnungen (3, 4) jeweils eine lösbare mechanische Sperreinheit (12, 23) auf­ weisen, die den jeweiligen Endbereich (8, 9) in unterschied­ lichen Sperrpositionen am Arbeitstisch (1) oder am Sockel­ gestell (2) formschlüssig sichern, wobei die mechanischen Sperreinheiten (12, 23) mit Hilfe von Übertragungsgliedern (13, 14, 26, 27) zum gleichzeitigen Lösen aller Sperreinhei­ ten (12, 23) an eine einzelne, gemeinsame mechanische Betäti­ gungseinheit (15 bis 18) gekoppelt sind.
2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arbeitstisch (1) wenigstens ein Halteelement (19, 20) für den Angriff eines Hebegerätes kraftübertragend fest­ gelegt ist.
3. Arbeitsbühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Betätigungseinheit (15 bis 18) in einem Kreuzungsbereich (5) der Scherenarmanordnungen zentral ange­ ordnet ist.
4. Arbeitsbühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinheit eine koaxial zu einer Kreuzungs­ achse des Kreuzungsbereiches der Scherenarmanordnungen (3, 4) gelagerte Kurbelwelle (17) aufweist, mit der zur Kurbelwel­ lenachse exzentrische Anlenkpunkte für die Übertragungsglie­ der (13, 14), die als flexible Zugmittel gestaltet sind, drehschlüssig verbunden sind.
5. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die linearbeweglichen Endbereiche (8, 9) der Scherenarm­ anordnungen (3, 4) an Führungsschlitten (11) gelagert sind, die korrespondierende, am Arbeitstisch (1) oder am Sockelge­ stell (2) festgelegte Führungsprofile (10) übergreifen.
6. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sperreinheit als Rastvorrichtung mit mehreren, den Sperrpositionen entsprechenden Raststellen (12) und jeweils einem Rastelement (23) gestaltet ist.
7. Arbeitsbühne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (10) mit mehreren, über ihre Länge verteilt angeordneten Raststellen (12) versehen sind, in die je nach vorgesehener Sperrposition an den Führungsschlitten (11) quer zur Bewegungsrichtung der Führungsschlitten (11) linearbeweglich angeordnete und als Rastelemente dienende Rastzapfen (23) federbelastet eingreifen.
8. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Zugmittel (13, 14) über am Arbeitstisch (1) oder am Sockelgestell (2) festgeleg­ te Umlenkführungen (26, 27) an jeweils einem Rastzapfen (23) angreifen.
9. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugmittel (13, 14) im Bereich der Kurbelwelle (17) an einem stabilen Ring (15) gehalten sind, der von einem exzentrisch relativ zur Kurbelwelle (17) festgelegten Mitnehmerbolzen (16) in Umfangsrichtung der Kur­ belwelle (17) geführt ist.
10. Arbeitsbühne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (17) aus zwei etwa auf halber Breite der Arbeitsbühne voneinander getrennten und zueinander axial be­ abstandeten Kurbelwellenabschnitten besteht, die durch den achsparallel am Außenumfang der Kurbelwellenabschnitte im Be­ reich ihrer benachbarten Stirnenden festgelegten Mitnehmer­ bolzen (16) miteinander verbunden sind, wobei der Abstand zwischen den benachbarten Stirnenden so groß gewählt ist, daß der die Zugmittel (13, 14) aufnehmende Ring (15) zwischen diesen Stirnenden in einer Radialebene hindurch drehbar ist.
11. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (17) wenigstens ein axial nach außen über den Kreuzungsbereich (5) der Sche­ renarmanordnungen (3, 4) hinausragendes Stirnende aufweist, das mit einer Profilierung (18) für das drehschlüssige Auf­ setzen einer Handkurbel oder eines anderen Bedienelementes versehen ist.
12. Arbeitsbühne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (1) mit wenig­ stens einem die Tischfläche bei Bedarf vergrößernden, aus­ ziehbaren Tischteil (21, 22) versehen ist.
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DE102007023184A1 (de) * 2007-05-18 2008-11-20 Maha Maschinenbau Haldenwang Gmbh & Co. Kg Scherenhebebühne
CN111071138A (zh) * 2020-02-05 2020-04-28 谢志和 一种房车拓展用升降器
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