DE19802643C2 - Verbrennungsmotor des Dieseltyps sowie Verfahren zur Versorgung eines derartigen Motors mit Brennstoff - Google Patents
Verbrennungsmotor des Dieseltyps sowie Verfahren zur Versorgung eines derartigen Motors mit BrennstoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor des Dieseltyps zur
Verbrennung von auf Gas basierendem Brennstoff sowie ein Verfahren zur
Versorgung eines derartigen Motors mit Brennstoff.
Dualkraftstoff-Zweitakt-Kreuzkopfmotoren dieses Typs sind bekannt, bei
welchen flüssiger Kraftstoff in Form von Kraftstofföl eingespritzt wird,
welches typischerweise als Zündungshilfe für das eingespritzte Gas wirkt.
Das Gas bei den bekannten Motoren mit Hochdruck-Einspritzung ist
Naturgas, welches bei seiner Einspritzung in die Verbrennungskammer
gasförmig ist. Ein Motor dieses Typs wird zum Beispiel beschrieben in der
Broschüre des Anmelders "Große Dieselmotoren, welche Hochdruck-
Gaseinspritzungs-Technologie verwenden" von 1991 und in dem
technischen Artikel "Entwicklung des weltweit ersten Gaseinspritzmotors
mit großer Bohrung" von T. Fukuda, P. Sunn Pedersen u. a., Papier D51,
CIMAC 1995 in Interlaken, CH. Bei diesen Motoren wird Naturgas über
ein Rohrsystem zugeführt, welches eine genau definierte Gasqualität,
normalerweise Methangas, liefert. Die Hochdruck-Einspritzung des
gasförmigen Naturgases bietet den Vorteil, daß der Motor verschiedene
Zusammensetzungen des Naturgases verwenden kann. Das Gas kann
daher aus reinem Methan, oder zum Beispiel aus Methan und Ethan sein,
wenn sie zusammen fraktioniert wurden.
Motoren des Dieseltyps mit Zufuhr von auf Gas basierendem Kraftstoff
sind ferner in einer Anzahl von verschiedenen Ausführungen bekannt, alle
mit dem gemeinsamen Merkmal, daß das Gas eingespritzt wird oder bei
einem niedrigen Druck von zum Beispiel ungefähr 1-5 bar der Ansaugluft
des Motors zugeführt wird, und daher einen Teil des Kraftstofföls ersetzt,
was Vorteile in Bezug auf die Umwelt haben kann in Form von niedrigeren
Feststoffausstössen im Abgas. Als Beispiele solcher Motoren kann auf die
EP 0049721 A1, welche die Zufuhr von verflüssigtem Erdölgas (LPG)
(Propan/Butan) in die Ansaugluft erwähnt, auf die EP 0102119 A1, welche
die Zufuhr von LPG oder Methan erwähnt, und auf die EP 0 133 777 A3
verwiesen werden, bei welcher komprimiertes Naturgas oder LPG der
Ansaugluft hinzugefügt wird. In den Fällen, wo das Gas dem Motor als ein
flüssiger Kraftstoff zugeführt wird, finden Verdampfung und Vermischung
des Gases mit der Ansaugluft vor der Einführung in den Zylinder statt,
während in den Fällen der Zufuhr von gasförmigem Gas nur eine
Vermischung stattfindet.
Das Verhältnis des Gases aus dem Gesamtvolumen des Kraftstoffes darf
nicht zu groß werden, wenn das Gas mit der Ansaugluft in einem Motor
des Dieseltyps gemischt wird, da sonst eine Selbstzündung des Gases
während des Kompressionshubes auftreten kann. Im bekannten Stand
der Technik wurde es als wichtig beschrieben, daß eine Gaszündung nur
in einer gesteuerten Art und Weise mit Hilfe von Kraftstofföl-Einspritzung
stattfinden kann. Die Einspritzung von Öl kann auf die übliche Weise
gesteuert werden mit einem geeigneten genauen Timing zur Erreichung
der gewünschten Betriebseigenschaften des Motors.
Bei den bekannten Motoren, welche, wie oben erwähnt, Hochdruck-
Einspritzung von gasförmigem Gas direkt in die Verbrennungskammer
verwenden können oder die Zufuhr von gasförmigem oder flüssigem Gas
in die Ansaugluft des Motors verwenden können, ist es eine Bedingung für
den Gasbetrieb, daß das Gas rafiniert wurde oder auf eine andere Weise
in einer vorherbestimmten und stabilisierten Zusammensetzung mit
einem vorhersagbaren Verhalten als Kraftstoff im Dieselmotor erhalten
wurde, so daß der tatsächliche Motor in seiner baulichen Ausführung an
den speziellen Kraftstoff angepaßt werden kann. Wenn einem der
bekannten Motoren, welcher für die Zufuhr von Gas mit einer speziellen
Zündempfindlichkeit ausgelegt ist, plötzlich Gas zugeführt wird, welches
beträchtlich zündfähiger ist, kann eine Selbstzündung während des
Kompressionshubes auftreten mit nachfolgenden schweren
Betriebsstörungen des Motors.
Der teilweise Gasbetrieb der bekannten Motoren kann zu einem
beträchtlichen Umweltvorteil führen, insofern, daß der Motor weniger Öl
verbrennt, welches bei der Verbrennung umweltschädliche Verbindungen
bildet, welche bei der Verbrennung von Gas nicht im gleichen Ausmaß
auftreten.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen Verbrennungsmotor oben genannter Art zu schaffen, bei dem eine
wesentlich geringere Emission von umweltschädlichen Verbindungen
erreicht wird, als dies bei den bekannten Zweistoffmotoren durch eine
Verbrennung von Gas anstelle von Öl erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst. Dieser enthält einen
Verbrennungsmotor des Dieseltyps zur Verbrennung von aus flüchtigen
organischen Verbindungen gewonnenem Brennstoff mit einem
Einspritzsystem, das zumindest Flüssigkeitsinjektoren zur
Hochdruckeinspritzung von komprimiertem, aus den flüchtigen
organischen Verbindungen gewonnenem Flüssiggas aufweist.
Diese Maßnahmen ermöglichen in vorteilhafter Weise die Verwendung von
unter anderem aus Rohöl abdampfenden, flüchtigen organischen
Verbindungen. Auf die Tatsache, dass diese organischen Verbindungen
Zündeigenschaften, Heizwert und/oder verdampfte Mengen haben, welche
über der Zeit variieren, braucht hier in vorteilhafter Weise keine Rücksicht
genommen zu werden.
Seit einigen Jahren wurde erkannt, daß die Verdampfung von flüchtigen
organischen Verbindungen (FOV) unter anderem aus Rohöl eine ernste
Umweltbelastung darstellt, aber trotz verschiedener Versuche dies zu
überwinden und Vereinbarungen zwischen den Regierungen zu ihrer
Reduzierung, nimmt die Emission flüchtiger organischer Verbindungen
(FOV) ständig zu. Die flüchtigen organischen Verbindungen, welche aus
Rohöl verdampfen, haben keine genau definierte Zusammensetzung,
sondern variieren bei Öl, welches aus einem speziellen Ölfeld gewonnen
wurde, ziemlich während eines Zeitraumes und variieren auch zwischen
Ölen, welche von verschiedenen Feldern gewonnen wurden.
Durch Verwendung flüchtiger organischer Verbindungen als Hochdruck-
Einspritzkraftstoff in einem Verbrennungsmotor des Dieseltyps wird die
FOV-Emission an die Atmosphäre vermieden, was zu einem beträchtlichen
Nutzen zugunsten der Umwelt führt, und zur gleichen Zeit wird die an
und für sich bekannte Wirkung erzielt, daß die Abgase reiner sind, wenn
Gas anstelle von Öl verbrannt wird. Es wird auch ein ökonomischer
Vorteil erzielt, indem daß gekaufter raffinierter Brennstoff zumindest
teilweise durch Gasverbindungen ersetzt wird, welche früher weggeworfen
wurden und für welche in den letzten Jahren bezahlt werden mußte, um
sie los zu werden. Die Verwendung von FOV als Kraftstoff in einem Motor
des Dieseltyps bedeutet jedoch, daß die Verbrennungseigenschaften des
Kraftstoffes innerhalb eines sehr kurzen Zeitintervalles variieren können.
Wenn das Rohöl beim Laden in einen Tank hinüberfließt, spritzt das Öl in
den Tank hinunter und wird starken Bewegungen und Umwälzungen
ausgesetzt, was zur Freisetzung von relativ großen Mengen flüchtiger
organischer Verbindungen (FOV) in der Form von verdampften Alkanen
einer sehr gemischten Zusammensetzung führt, welche vom Typ des
Rohöls abhängt. Diese Alkane enthalten typischerweise relativ große
Mengen jeder der Verbindungen Methan, Ethan, Propan und Butan in
normalen und verzweigten Verbindungen, sowie einige Mengen höherer
Alkane C5 und C6+. Bei der nachfolgenden Lagerung im Tank verdampfen
die flüchtigen organischen Verbindungen mit nicht ganz solch einer
Spanne bei den Alkanen, da diese Verdampfung hauptsächlich durch die
Teildrücke der Bestandteile des Rohöls im Tankraum über dem Öl
gesteuert werden. Die Flüssigkeitsphase jeder Komponente sucht daher
nach einem Gleichgewicht mit der zugehörigen Dampfphase, aber zur
gleichen Zeit neigen die Dämpfe im Tankraum auch dazu, höhere
Konzentrationen der schwereren Komponenten nahe der Oberfläche des
Rohöls zu erreichen, was die Verdampfung der höheren Alkane
verlangsamt. Wenn der Rohöltank sich auf einem Schiff befindet, können
die Bewegungen des Schiffes während Schlechtwetterreisen solch ein
Spritzen des Rohöls veranlassen, daß die Gase im Tankraum
gleichmäßiger verteilt werden, was zu einer höheren Verdampfung der
schweren Komponenten führt, als wenn das Schiff unter ruhigeren
Bedingungen fährt.
Daher können über einige Tage langsame Variationen in der
Alkanzusammensetzung der flüchtigen organischen Verbindungen (FOV)
auftreten und über einige Minuten oder Stunden schnelle Variationen,
welche radikal die Zündungseigenschaften etc. des Kraftstoffes ändern.
Diese Variationen machen die Verwendung des Kraftstoffes als einen
vorgemischten Zusatz zur Ansaugluft des Verbrennungsmotors
unmöglich. Bei Anwendung der Hochdruck-Einspritzung des Kraftstoffes
wird eine vorzeitige Zündung vermieden, und deshalb können die schnell
variierenden Kraftstoffeigenschaften nur die Geschwindigkeit
beeinflussen, mit welcher der Kraftstoff verbrannt wird.
Es ist auch ein wesentlicher Vorteil, daß der Kraftstoff bei der
Einspritzung in die Verbrennungskammer flüssig ist. Zuerst kann das
Flüssiggas auf einen Druck komprimiert werden, welcher für die
Einspritzung geeignet hoch ist, zum Beispiel im Bereich von 200 bis 1000 bar,
bei einem wesentlich geringeren Energieverbrauch als bei der
Kompression von gasförmigem Gas. Zweitens macht das Flüssiggas es
möglich, während eines kurzen Zeitraumes ein Gasvolumen mit einem
großen Energiegehalt einzuspritzen, und der ganze Ablauf der
Einspritzung mit Variationen in der Einspritzungsgeschwindigkeit, falls
vorhanden, kann mit Mitteln, welche von der Öleinspritzung bekannt
sind, gesteuert werden. Drittens kann der Hauptteil des Gesamt
energiegehaltes der flüchtigen organischen Verbindungen, welche aus dem
Rohöl verdampft sind, durch in vorteilhafter Weise einfache und energie
ökonomische Mittel verflüssigt werden, wie durch Kompression auf einen
höheren Druck als die Kondensationsgrenze der gewünschten Alkane
und/oder durch Kühlen. Vor der Einspritzung muß das Kondensat dann
nur auf den Druck der Einspritzung komprimiert werden.
Die Methan- und Ethan-Komponenten der FOV können in keiner
geeigneteren Weise verflüssigt werden. Es ist möglich, die Methan- und
Ethangase zeitweise durch Wiedereinführen dieser Gase in das Rohöl zu
speichern, aber dies ruft eine erhöhte Verdampfung der FOV zu einer
späteren Zeit hervor, so ist dies nur ein Verfahren, welches das Problem
verschiebt. Die Methan- und Ethangase können auch zur Atmosphäre
entlüftet werden, wie es früher mit allen FOV bewerkstelligt wurde. Unter
allen Umständen schließt die Verbrennung der flüssigen C3+-Alkane einen
beträchtlichen Gewinn im Vergleich zu früheren Zeiten ein.
Bei einer Ausführungsform enthält das Einspritzsystem des
Verbrennungsmotors sekundäre Injektoren zur Hochdruck-Einspritzung
von gasförmigen Gemischen, welche mindestens teilweise Gas enthalten,
welches aus Rohöltanks verdampft ist, sowie auch Inertgas, falls
vorhanden, welches als Detonationen verhinderndes Gas in die
Rohöltanks gefüllt wurde. Die sekundären Injektoren können die Methan-
und Ethangase etc., welche nicht durch Verarbeitung der verdampften
FOV verflüssigt wurden, einspritzen. Wenn Rohöltanks geleert werden, ist
es normal, dem Tank Inertgas hinzuzufügen, um Gasexplosionen im Tank
zu vermeiden. Dieses Inertgas ist eine sauerstoffarme Mischung von
Gasen, wie Stickstoff oder Kohlendioxid und bis zu ungefähr 7 Prozent
Sauerstoff. Wenn Rohöl in den Tank geladen wird, verdrängt das Öl das
Inertgas beim Laden schrittweise, aber gleichzeitig mischen sich die
freigesetzten FOV-Gase mit dem Inertgas. Die gasförmigen Mischungen,
welche den sekundären Injektoren zugeführt werden, enthalten deshalb
während und gleich nach einer Tankbeladung große Mengen Inertgas,
welches im Motor nicht verbrannt werden kann. Wenn nur das Verhältnis
der brennbaren Gase ausreichend hoch ist, um einen Energiegehalt zu
haben, welcher mehr als dem Doppelten der Kompressionsarbeit
entspricht, welche erforderlich ist, um die gasförmige Mischung in eine
Form umzuwandeln, welche zur Einspritzung geeignet ist, kann es sich
bezahlt machen, die gasförmige Mischung in die Verbrennungskammer
des Motors einzuspritzen. Umweltmäßig ist es ein Vorteil, die gasförmigen
Mischungen in die Verbrennungskammer des Motors einzuspritzen, selbst
wenn der Energiegehalt der brennbaren Gase nicht die
Kompressionsarbeit deckt.
Das Einspritzsystem enthält vorzugsweise Zünd-Injektoren zur
Einspritzung zündfähigen Zündkraftstoffes, welcher einen
Verbrennungsprozess bei der Einspritzung auslöst. Der Zündkraftstoff
kann Öl oder ein anderer sehr leicht zündfähiger Kraftstoff sein. Wenn das
komprimierte Flüssiggas eine Qualität hat, welche eine Zündungshilfe
unnötig macht, können Zünd-Injektoren bei den Zylindern, welche
Flüssigkeits-Injektoren aufweisen, weggelassen werden. Nichtsdestotrotz
kann es vorteilhaft sein, mindestens einen Zünd-Injektor an jedem
Zylinder anzubringen. Wenn die Produktion flüchtiger organischer
Verbindungen (FOV) unzureichend ist, das Gesamtkraftstoffbedürfnis des
Motors über einen langen Zeitraum zu decken, kann der Motor in
Intervallen nur durch Öl betrieben werden, welches über die Zünd-
Injektoren eingespritzt wird.
Bei einer Ausführungsform sind eine Anzahl der Flüssigkeits-Injektoren
und der sekundären Injektoren in einer entsprechenden Anzahl von Dual-
Kraftstoff-Injektoren kombiniert, welche in der Lage sind, das Flüssiggas
und die gasförmigen gashaltigen Mischungen einzuspritzen. Der
Dualkraftstoff-Injektor benötigt weniger Raum in der Zylinderdeckel als
ein Flüssigkeits-Injektor und ein sekundärer Injektor und ist deshalb
leichter zu positionieren, insbesondere wenn der gleiche Zylinder schon
mit Injektoren zur Einspritzung von Öl versehen ist.
Die Zuverlässigkeit der Gaseinspritzung kann durch das
Einspritzungssystem verbessert werden in Intervallen, in welchen der
sekundäre Injektor ausgelöst wird, auch wenn kein gasförmiger Kraftstoff
in den zugehörigen Zylinder eingespritzt werden muß. Die Betätigung
kann zum Beispiel mindestens einmal alle zehn Minuten stattfinden, und
bei der Betätigung werden die Düsenlöcher von jeglichen Ablagerungen
freigeblasen. Wenn bei der Betätigung keine gashaltige Mischung
verfügbar ist, kann stattdessen Druckluft oder jedes verfügbare Gas, wie
Inertgas, verwendet werden. Das Intervall zwischen jeder Sauberblas-
Betätigung braucht nicht zehn Minuten zu sein, sondern kann zwischen
einmal pro Motortakt und einmal pro Tag liegen. Das Intervall wird unter
Berücksichtigung des verbrannten Kraftstoffes ausgewählt, wenn kein Gas
eingespritzt wird. Wenn der Kraftstoff eine starke Bildung von Teilchen
und Ruß hervorruft, wird ein kurzes Intervall gewählt.
Wenn der Motor über einen langen Zeitraum mit gasförmigem und
Flüssiggas in bestimmten Verhältnissen versorgt wird, ist es möglich, eine
Vereinfachung des Einspritzsystems zu erhalten, indem nur einige der
Motorzylinder mit sekundären Injektoren versehen werden, während
andere der Zylinder mit Flüssigkeits-Injektoren versehen werden, wobei
alle der Zylinder wahlweise auch Zünd- und/oder Kraftstofföl-Injektoren
aufweisen. Die Vereinfachung liegt in der Tatsache, daß drei verschiedene
Arten von Kraftstoff nicht allen Zylindern des Motors zugeführt werden
müssen. Wenn zum Beispiel die FOV-Zusammensetzung so ist, daß nur
10-15 Prozent des Heizwertes der flüchtigen organischen Verbindungen
von Methan und Ethan stammt, können ein oder zwei der Zylinder des
Motors alles gasförmige Gas verbrennen, so daß es keinen Bedarf an
Verteilungs- und Einspritzsystemen für gasförmigen Kraftstoff bei den
anderen Zylindern gibt.
Der Motor ist vorzugsweise der Hauptmotor eines Schiffes mit Rohöltanks,
wie einem Pendeltanker oder einem Rohöl-Transporter, und flüchtige
organische Verbindungen, welche von diesen Tanks verdampfen, mit
Zündeigenschaften, Heizwerten und/oder verdampften Mengen, welche
über die Zeit variieren, stellen einen wesentlichen Anteil des
Kraftstoffverbrauchs des Hauptmotors dar. Eine sehr große Menge der
FOV, welche heute in die Atmosphäre entlüftet werden, werden beim
Laden von Rohöl an Offshore-Gewinnungsorten oder an Küstenölterminals
und während der anschließenden Reise zu Raffinerie- oder anderen
Abladeorten freigesetzt. Durch Verwendung der FOV als Kraftstoff im
Hauptmotor des Schiffes werden die flüchtigen Verbindungen in
geeigneter Weise schnell nach ihrer Freisetzung aus dem Rohöl entfernt.
Der Motor kann eine elektronische Steuereinheit haben, welche auf der
Basis der Überwachung der laufenden Zylinderdrücke mindestens den
Einspritzdruck für das gasförmige Kraftstoffgas steuert. Bei einer
ständigen Überwachung des Druckverlaufes eines Zylinders kann die
Verbrennung im Zylinder durch die elektronische Steuereinheit analysiert
werden, die Energieentwicklung bei der Verbrennung und die
Verbrennungsgeschwindigkeit kann bestimmt werden, und auf dieser
Basis kann die Steuereinheit Kraftstoffparameter definieren zur
Verwendung bei nachfolgenden Einspritzsequenzen. Wenn der Motor mit
gasförmigen Gasmischungen, welche aus Rohöltanks aufgefangen
wurden, versorgt wird, kann das Gas variierende Mengen Inertgas
enthalten. Das nicht-brennbare Inertgas beeinflußt die Verbrennung der
brennbaren FOV so, daß die Verbrennungsgeschwindigkeit höher ist,
wenn der Inertgasgehalt höher ist. Um eine homogenere Verbrennung zu
erzielen, stellt die Steuereinheit vorzugsweise den Einspritzdruck in einer
Abwärtsrichtung ein, wenn der Inertgasgehalt des Gases hoch ist. Dies
schafft auch den Vorteil, daß die Kompressionsarbeit für die Hochdruck-
Kompression des Gases verringert wird.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur Kraftstoffversorgung
eines Verbrennungsmotors oben genannter Art zu schaffen, bei dem eine
wesentlich geringere Emission umweltschädlicher Verbindungen
gewährleistet ist, als dies bei den bekannten Zweistoffmotoren durch eine
Verbrennung von Gas anstelle von Öl erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 10 gelöst. Dieser enthält ein
Verfahren zur Versorgung eines Verbrennungsmotors des Dieseltyps mit
auf Gas basierendem Brennstoff, wobei als Brennstoff aus flüchtigen
organischen Verbindungen, vorzugsweise aus aus Rohöltanks
verdampfenden, flüchtigen organischen Verbindungen, bestehendes Gas
verwendet wird, das auf einen hohen Druck von mindestens 60 bar
komprimiert und dem zumindest Flüssigkeitsinjektoren aufweisenden
Einspritzsystem des Verbrennungsmotors zugeführt wird.
Hierdurch wird erreicht, dass die Umwelt von der Entlüftung mindestens
eines Teils der FOV verschont wird und gleichzeitig der Motor einen
reineren Kraftstoff als Öl verwendet, und der Schiffseigentümer durch
Verwendung eines Abfallproduktes als Kraftstoff anstelle von gekauftem
Bunkeröl einen ökonomischen Nutzen erzielt.
Bei einer umweltmäßig optimalen weiteren Entwicklung des Verfahrens
enthalten die verdampften und komprimierten Verbindungen eine
gasförmige und eine flüssige Phase, welche im wesentlichen bei der
Zufuhr zum Motor voneinander getrennt sind. Indem die flüssige und
gasförmige Phase als Kraftstoff verwendet werden, kann weitgehend die
ganze verdampfte Menge der FOV verbrannt werden. Für den Motor ist es
wesentlich, daß die zwei Phasen bei der Zufuhr zum Motor gegenseitig
getrennt gehalten werden, da ungeeignet große Variationen im Heizwert
des Kraftstoffes, welcher zu einer Verbrennung zugeführt wird, auftreten
würden, wenn während der Einspritzung von zum Beispiel einer Gasphase
ein Tropfen einer Flüssigkeitsphase plötzlich durch den gleichen Injektor
käme.
Mit der Absicht, die Ausscheidung von Flüssigkeitsphase in der Gasphase
zu vermeiden, wird die Temperatur der gasförmigen Phase im Kraftstoff
und Einspritzsystem des Motors vorzugsweise höher gehalten als die
Temperatur der gasförmigen Phase nach der Kompression auf den Druck,
bei welchem sie dem Kraftstoffsystem des Motors zugeführt wurde. Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform wird die Temperatur der gasförmigen
Phase im Kraftstoffsystem so gesteuert, daß sie zum Motor hin steigt, so
daß jedes Risiko einer Kondensation ausgeschaltet wird. Als eine
Alternative dazu kann am Einlaß für die gasförmige Phase zum
Kraftstoffsystem des Motors eine Gefrierfalle zur Trennung von Kondensat
von der Gasphase sein.
Die flüssigen und die gasförmigen Phasen werden vorzugsweise allen
Zylindern des Motors zugeführt, wobei die Injektoren für die Gasphase so
bei allen Zylindern in Betrieb gehalten werden, ebenso wie die Zylinder
einheitlich gesteuert werden können.
Wenn der Motor der Hauptmotor eines Schiffes mit Rohöltanks ist, aus
welchen Verdampfung von flüchtigen organischen
Verbindungen stattfindet, wird der Motor vorzugsweise nur in dem
Ausmaß mit Kraftstofföl versorgt, wie als Zündungshilfe nötig oder
erforderlich ist, da das augenblickliche Kraftstoffbedürfnis des Motors die
Zufuhr von Kraftstoffgas zum Motor übersteigt. Dies liefert die optimale
Einsparung an gebunkertem Kraftstofföl. Die Steuerung der Zufuhr von
Kraftstoffgas zum Motor muß nicht durch das Kraftstoffbedürfnis des
Motors oder durch die augenblickliche FOV-Produktion diktiert werden,
sondern kann sehr wohl einem Gesamtsteuerziel unterworfen werden, um
so weit wie möglich, das umweltfreundliche Kraftstoffgas in den
Küstengebieten zu verbrennen, wo es erwünscht ist, umweltschädliche
Emissionsprodukte zu vermeiden. Die Zufuhr des gasförmigen und des
flüssigen Kraftstoffgases kann auch individuell gesteuert werden, zum
Beispiel so, daß das gasförmige Kraftstoffgas dem Motor schrittweise mit
seiner Produktion zugeführt wird, um eine Lagerung zu vermeiden,
während das flüssige Kraftstoffgas vorläufig, wenn nötig im Schiff gelagert
wird und zu den Zeiten zugeführt wird, wenn der Umweltnutzen am
größten ist.
Der Motor kann mit einem Wellengenerator in einem Pendeltanker oder in
einem Schiff zum Auffangen von Kohlenwasserstoffen aus einem Bohr-
oder Produktionsschacht verbunden sein, und in diesem Fall werden
mindestens ein Teil der flüchtigen organischen Verbindungen, welche
beim Ölladen verdampft sind, vorzugsweise im Motor, welcher den
Wellengenerator zur Energieerzeugung für die Antriebseinheiten im
dynamischen Positionierungssystem des Tankers oder Schiffes antreibt,
verbrannt. Da die größte Menge der FOV beim Laden des Rohöls gebildet
wird, ist es besonders vorteilhaft, den Motor mit einem Wellengenerator so
einer Dimension zu versehen, daß der Energiebedarf für die Bugpropeller
etc., welche bei der dynamischen Positionierung des Schiffes verwendet
werden, durch den Wellengenerator gedeckt werden kann, und dann den
Hauptmotor während des Beladens durch FOV zu betreiben.
Aus der oben bereits genannten Broschüre des Anmelders "Große
Dieselmotoren . . . ." ergibt sich ein Verbrennungsmotor des Dieseltyps zur
Verbrennung von Gas, welches auf einen hohen Druck von mindestens
200 bar komprimiert ist, wobei der Motor auf einen Ladungsdruck von
mindestens 3 bar absolut vorverdichtet wird und ein volumetrisches
Kompressionsverhältnis von mindestens 1 : 14 und einen mittleren
Wirkdruck von mindestens 15 bar sowie ein Einspritzsystem aufweist, das
zumindest Flüssigkeitsinjektoren enthält, wobei der flüssige Kraftstoff
wobei der flüssige Kraftstoff Zündöl ist, und das Gas gasförmiges Naturgas
ist, welches vorkomprimiert wurde auf einen Zufuhrdruck von ungefähr
250 bar, bevor es dem Motor zugeführt wird. Das Gas wird bei diesem
Druck eingespritzt, nachdem Steueröl den Injektor geöffnet hat. Das
verwendete Naturgas besteht hauptsächlich aus Methan.
Der Stand der Technik offenbart auch alte Viertaktmotoren, bei denen
verflüssigtes Erdölgas (LPG) als Kraftstoff verwendet wurde; siehe zum
Beispiel die oben genannten Veröffentlichungen, wo LPG in der Ansaugluft
des Motors verdampft wird. Diese alten Motoren waren relativ klein,
Hochgeschwindigkeitsmotoren mit Kompressionsverhältnissen von
maximal 1 : 13. Es ist auch bekannt, daß das Bedürfnis nach einer
geeignet hohen Methanzahl stark mit dem Kompressionsverhältnis des
Motors, seinem Zylinderdurchmesser, seinem mittleren Druck und mit
geringeren Geschwindigkeiten ansteigt.
Die Methanzahl ist ein Ausdruck der Zündungseigenschaften des Gases,
ungefähr wie die Oktanzahl für Benzin, und ein Gas mit einer Methanzahl
von 100 entzündet sich selbst wie reines Methan, während ein Gas mit
einer Methanzahl von 0 sich selbst entzündet wie reiner Wasserstoff. Die
Zündungseigenschaften sind wichtig, um eine gute Ausnutzung des
Heizwertes des Kraftstoffes zu erzielen. Es ist nicht wünschenswert, daß
die Zündung eine Detonation ist, da dies zu einem steilen Druckanstieg
und einem sehr hohen Verbrennungsdruck führt, was gewöhnlich zu
einem Schaden an den Verbrennungskammer-Komponenten führt mit
einem Risiko eines kompletten Ausfalls des Motors.
Es ist deshalb normalerweise ein Gas mit einer hohen Methanzahl
wünschenswert. Gewöhnliches weitverbreitetes Naturgas hat eine
Methanzahl von ungefähr 90, wenn das Gas rein ist, und wenn es mit
Kohlendioxid oder Stickstoff gemischt ist, kann die Methanzahl zwischen
90 und 130 variieren, d. h. die Methanzahl kann höher sein, was durch
den Motor als eine positive Variation wahrgenommen wird. Das hohe
volumetrische Kompressionsverhältnis von mindestens 1 : 14 in
Kombination mit den hohen mittleren Wirkdrücken von mindestens 16 bar
in den neuereren Dieselmotoren führt zu einer Annahme, daß der
Gasbetrieb bei einer vollen Beladung nur bei gasförmigem Naturgas
möglich ist, welches eine Methanzahl von mindestens 80 aufweist. Das
hohe Kompressionsverhältnis bringt den Nachteil, daß das Naturgas
hochdruck-komprimiert werden muß, um in der Lage zu sein, bei einem
geeignet hohen Druck in die Verbrennungskammer am Ende des
Kompressionshubes eingespritzt zu werden, was einen beträchtlichen
Energieverbrauch von ungefähr 5 Prozent der Wellenenergie des Motors
für die Gaskompressoren erfordert.
Hiervon ausgehend ist es eine zusätzliche, dem Umweltschutz und der
Wirtschaftlichkeit dienende Aufgabe, den Energieverbrauch für die
Hochdruck-Kompression des Gases möglichst gering zu halten.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 20 gelöst.
Es ist eine Bedingung für das Einspritzen von Flüssiggas, daß das Gas
Propan, Butan und/oder C5+-Kohlenwasserstoffe enthält. Reines Propan
hat eine Methanzahl von 35, Butan eine Methanzahl von nur 10, und die
höheren Kohlenwasserstoffe haben wesentlich niedrigere Methanzahlen.
Wenn trotz der Erwartung des Gegenteils es nichtsdestotrotz möglich ist,
Flüssiggas mit solch niedrigen Methanzahlen in einer gesteuerten Art und
Weise in einem hochkompressions-vorverdichteten Motor zu verbrennen,
dann geschieht dies wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, daß die
Verbrennung des Gases einen gewissen Sauerstoffgehalt erfordert. Das
eingespritzte Gas verdampft sofort nach der Einspritzung, aber obwohl die
Temperatur in der Verbrennungskammer sehr hoch ist, kann das Gas
nicht verbrennen bis es mit der Luft in der Verbrennungskammer in
geeigneter Weise vermischt wurde. Der entscheidende Schritt für die
Verbrennung ist daher die Vermischung und nicht die Methanzahl selbst,
wie bisher angenommen wurde.
Das Flüssiggas kann bei einem sehr kleinen Energieverbrauch auf sehr
hohe Drücke komprimiert werden. Die Kompression kann entweder
unabhängig von der Einspritzung selbst in Form eines common rail-
Systems stattfinden, wo die Injektoren durch Steueröl gesteuert werden,
oder die Kompression kann durch Kolbenpumpen auf die gleiche Weise
durchgeführt werden, wie es herkömmlicherweise bei Kraftstofföl für
Dieselmotoren durchgeführt wurde, nämlich wird der Kolben der Pumpe
betätigt und setzt das Flüssiggas unter Druck, wenn die Einspritzung
stattfinden soll. Im letzteren Fall wird der Gasinjektor durch den
Druckanstieg im Flüssiggas geöffnet, aus welchem Grund Steueröl
weggelassen werden kann.
Es werden nun unten Beispiele der Erfindung detaillierter mit Bezug auf
die sehr schematische Zeichnung beschrieben, in welcher
Fig. 1 eine Aufzeichnung eines Systems zur Aufnahme
von FOV aus Rohöltanks in einem Schiff zeigt,
Fig. 2 eine Aufzeichnung eines Einspritzsystems für
Gas und Flüssiggas bzw. Kraftstofföl für
einen Verbrennungsmotor eines Öltransporters
ist,
Fig. 3 eine Aufzeichnung eines Kraftstoff-Teilsystems
für Flüssiggas für einen Verbrennungsmotor
ist, und
Fig. 4 eine Aufzeichnung eines Kraftstoff-Teilsystems
für gasförmiges Gas für einen Verbrennungs
motor ist.
Hochdruck-Gaseinspritzmotoren des Dieseltyps und mit Vorverdichtung
können Viertaktmotoren des mittleren Geschwindigkeitstyps sein oder
große Zweitakt-Kreuzkopfmotoren, welche bei den heutigen Motoren des
Typs MC-GI des Anmelders eine Leistung pro Zylinder im Bereich von 250
bis 5800 kW bei Geschwindigkeiten im Bereich von 75 bis 250 U/min. mit
einem Hub/Bohrungs-Verhältnis im Bereich von 2,45 bis 4,20 haben
können, und mit volumetrischen Kompressionsverhältnissen von zum
Beispiel 1 : 14, 1 : 15, 1 : 16, 1 : 17, 1 : 18 oder höher. Volumetrisches
Kompressionsverhältnis bedeutet das klassische Kompressionsverhältnis
bezogen auf die Volumen über dem Kolben, wenn der letztere sich in
seinen oberen oder unteren Totlagen befindet.
Fig. 1 zeigt einen Rohöltank 1 in einem Schiff während der Beladung. Das
Schiff kann zum Beispiel ein Rohöl-Transportschiff oder ein Pendeltanker
sein. Durch eine Tankverbindung 2 wird Rohöl von einer
Festlandshafenanlage oder von einer Offshore-Anlage, wie einer
Beladungsboje an einer Produktionsplattform oder an einem
schwimmenden Produktionsspeicher-Entladungs-(FPSO)-Schiff
zugeführt. Das Schiff kann auch solch ein FPSO-Schiff sein, welches
Rohöl von einem Produktionsschacht am Meeresboden aufnimmt.
Wenn der Tank mit Rohöl 3 beladen wird, werden jegliches Inertgas im
Tank und flüchtige organische Verbindungen (FOV) 4, welche aus dem
Rohöl verdampft sind, durch ein Abzugsrohr 5 herausgedrückt, welches
zu einem Kompressor 6 führt, welcher über ein Zwischenrohr 7 mit einem
Kühler 8 FOV an einen Kondensator 9 liefert. Das kondensierte Gas wird
vom Kondensator abgezogen und durch ein Rohr 10 zu einem isolierten
Tank 11 geleitet, in welchem das Flüssiggas, welches typischerweise
Propan und höhere Alkane enthält, vorläufig bei Atmosphärendruck und
einer Temperatur von ungefähr -42°C gespeichert werden kann. Wenn das
Flüssiggas als Kraftstoff verwendet werden soll, wird es über ein Saugrohr
12 an einen Kompressor 13 geleitet, welcher in Fig. 3 dargestellt ist,
welcher das Gas auf einen Zufuhrdruck von typischerweise 400 bar in
einem common-rail-system und auf 20 bar komprimiert, wenn die
Schlußkompression auf den Einspritzdruck mit Hilfe von Kolbenpumpen
bei jedem Zylinder stattfindet.
Vom oberen Ende des Kondensators 9 leitet ein Rohr 14 die nicht
kondensierten Komponenten, Methan und Ethan, zu einem
Mehrstufenkompressor 15, welcher in Fig. 4 dargestellt ist, welcher die
gasförmige Gasphase auf einen Einspritzdruck von typischerweise
ungefähr 250 bar komprimiert, und von diesem Kompressor verteilt ein
common-rail-system das Gas zu den einzelnen Zylindern des Motors.
Während der Beladung des Schiffes ist das Kondensationssystem in
ständigem Betrieb, aber während der nachfolgenden Reise ist ein
periodischer Betrieb des Systems ausreichend, welcher auf der Basis von
Druckmessungen im Tank 1 gesteuert wird, so daß das
Kondensationssystem zum Beispiel gestartet wird, wenn die Gase im Tank
1 einen Hochdruck von 0,14 bar aufweisen, und gestoppt wird, wenn die
Gase einen Niederdruck von 0,05 bar aufweisen. Im Hinblick auf weitere
Einzelheiten wird auf die Beschreibung in der WO 98/33026, welche zur
gleichen Zeit eingereicht wurde wie die vorliegende Erfindung, verwiesen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Einspritzsystems für einen
einzelnen Motorzylinder, welcher einen sekundären Injektor 16 für die
Einspritzung von gasförmigem Gas und einen Flüssigkeits-Injektor 17 für
die Einspritzung von Flüssiggas und einen Zünd-Injektor 18 für die
Einspritzung von Öl aufweist. Die drei Injektoren können getrennt in
jeweiligen Gehäusen in der zugehörigen Zylinderabdeckung befestigt sein.
Es ist auch möglich, zwei der Injektoren in einem gemeinsamen Gehäuse
in einen sogenannten Dualkraftstoff-Injektor zu integrieren. Obwohl der
Zünd-Injektor natürlich einen Teil solch eines Dualkraftstoff-Injektors
bilden kann, wird es in den Fällen, wo alle drei Injektortypen bei einem
einzigen Zylinder vorgefunden werden, vorgezogen, daß der sekundäre
Injektor 16 und der Flüssigkeits-Injektor 17 in den Dualkraftstoff-Injektor
integriert werden, wobei die Gase so zum gleichen Injektorgehäuse geleitet
werden, was die Einkapselung des gasführenden Systems erleichtert.
Dualkraftstoff-Injektoren werden zum Beispiel in den dänischen Patenten
153240 und 155757 des Anmelders detailliert beschrieben, und die
Veröffentlichung WO 95/24551 des Anmelders enthält eine detaillierte
Beschreibung eines Injektors für gasförmiges Gas.
Einige Injektoren jedes Typs können an dem gleichen Zylinder befestigt
werden, um u. a. eine bessere Verteilung des Kraftstoffes im Zylinder zu
erhalten.
Die folgende Beschreibung erörtert die Einspritzung von Gas, egal ob es
flüssig oder gasförmig ist. Einspritzung bedeutet, daß das Gas entweder
eingespritzt und zerstäubt oder eingeblasen wird, und beide Handlungen
finden bei einem geeignet hohen Druck im Verhältnis zum
vorherrschenden Druck in der Verbrennungskammer statt.
Wenn der betreffende Zylinder Kraftstofföl benötigt, entweder als
Zündungshilfe oder weil die Gase nicht alleine den Kraftstoffbedarf decken
können, kann das Öl in Intervallen zu der gewünschten Zeit im Motortakt
dem Zünd-Injektor 18 von einer Kraftstoffölquelle 19 zugeführt werden,
welche verschiedene Ausgestaltungen haben kann. Die Kraftstoffölquelle
kann eine gewöhnliche Kraftstoffpumpe sein, welche mit Öl von einem
Niederdruck-Zufuhrrohr, welches allen Pumpen gemeinsam ist, versorgt
wird, und einen Pumpenkolben hat, welcher durch einen Nocken auf
einer Nockenwelle angetrieben wird. Ein Regler, nicht dargestellt, kann
den Pumpenkolben in der üblichen Weise zur Einstellung des Ölvolumens,
welches von der Pumpe bei einem Hochdruck von bis zu zum Beispiel 800 bar
zugeführt wird, drehen. Alternativ kann die Kraftstoffölquelle eine
elektronisch betätigte Kraftstoffpumpe sein, welche mit. Öl von einem
gemeinsamen Niederdruck-Zufuhrrohr versorgt und im Hinblick auf das
Volumen eingestellt wird und im Hinblick auf die Zeit mit Hilfe von
Stellsignalen einer elektronischen Steuereinheit gesteuert wird. Eine dritte
Möglichkeit ist das sogenannte common-rail-system, wo die
Kraftstoffölquelle ein Hochdruckreservoir für Öl enthält, welches mit einer
Einlaßöffnung eines elektronisch betätigten Steuerventils verbunden ist,
welches ferner mindestens zwei Öffnungen hat, nämlich eine
Ausgangsöffnung zu einem Rohr 20, welches zum Öleinlaß des Ventils 18
führt, und eine Öffnung, welche mit einem Abzug verbunden ist. Auf der
Basis von Steuersignalen, welche von einer elektronischen Steuereinheit
empfangen werden, kann das Steuerventil das Rohr 20 entweder zu der
Öleinlaßöffnung oder zu der Abzugsöffnung umschalten.
Wenn die Kraftstoffölquelle 19 die Zufuhr von Hochdrucköl zum Rohr 20
zu dem Zeitpunkt des Motortaktes beginnt, welcher in bezug auf das
Timing der Verbrennung gewünscht ist, steigt der Druck schnell über den
Öffnungsdruck des Ölventils 18, worauf Öl eingespritzt wird.
Das flüssige Kraftstoffgas wird von einer Kraftstoff-Gasquelle 25
zugeführt, welche auf die gleiche Weise gebildet sein kann, wie die
Kraftstoffölquelle 19. Um der Einfachheit willen, wird nur die
Ausführungsform des common-rail-typs beschrieben, gemäß welcher die
Quelle 25 die Niederdruck-Zufuhr vom Tank 11 und die Hochdruck-
Kompression im Kompressor 13 enthält, von wo ein Rohrsystem 26 die
Flüssigkeits-Injektoren 17 im Motor parallel miteinander verbindet. Als
Antwort auf Steuersignale, welche von einer elektronischen Steuereinheit
empfangen werden, kann ein Steuerventil 27 den Kraftstoffeinlaß des
Injektors 17 mit dem Hochdruck-Gasrohr 26 oder mit einem Abzug
verbinden. Wenn das Steuerventil 27 zur Zufuhr von Flüssiggas zu dem
Zeitpunkt des Motortaktes öffnet, welcher in bezug auf das Timing der
Verbrennung gewünscht ist, öffnet sich der Flüssigkeits-Injektor 17 zur
Einspritzung und Zerstäubung des Gases in der Verbrennungskammer.
Die Einspritzung von gasförmigem Gas durch den Injektor 16 kann nur
stattfinden, wenn flüssiger Kraftstoff für die gleiche Verbrennungssequenz
zur Auslösung der Verbrennung eingespritzt wurde. Dieser flüssige
Kraftstoff kann entweder Kraftstofföl vom Injektor 18 oder Kraftstoffgas
vom Injektor 17 sein. Unten ist eine Ausführungsform beschrieben, bei
welcher die Verbrennung mit Zündöl ausgelöst wird, aber es sollte
verstanden werden, daß der Flüssigkeits-Injektor 17 den Zünd-Injektor 18
im beschriebenen Sicherheitssystem ersetzen kann.
Wenn der Zünd-Injektor 18 öffnet, löst gleichzeitig der Öldruck eine
Sicherheitsvorrichtung 21 aus, um eine Anwendung des Steueröldrucks
am sekundären Injektor 16 zu ermöglichen. Die Sicherheitsvorrichtung 21
kann zum Beispiel eines bekannten mechanischen Typs sein, mit einem
Kolben, welcher eine Abzugsöffnung in einem Steuerölrohr 22 offen hält
bis der Kraftstofföldruck den Kolben zum Verschluß der Abzugsöffnung
durch Übersteigen des Öffnungsdruckes verschiebt. Die Abzugsöffnung ist
durch ein Rohr 23 mit einem Reservoir 24 für Steueröl verbunden.
Alternativ kann die Sicherheitsvorrichtung eines elektronischen Typs sein,
welcher in einer elektronischen Steuereinheit bestimmt, ob das
Kraftstofföl oder das flüssige Kraftstoffgas eingespritzt wird, und diese
Information als eine Bedingung zur Auslösung des sekundären Injektors
16 verwendet. In diesem Fall kann die Steuereinheit die Einspritzung auf
der Basis eines Drucksensors im Rohr 20 oder durch einen
Positionssensor im Ventil 18 zur Erfassung der tatsächlichen
Ventilöffnung feststellen.
Bei der dargestellten Ausführungsform kann der sekundäre Injektor 16 in
eine offene Position ausgelöst werden durch Anwendung des
Steueröldrucks an der Verbindung des Gasventils mit dem Rohr 22. Der
Injektor kann ferner eine Verbindung 28 für Dichtöl haben und eine
Verbindung 29, welche zu einer Hochdruck-Gasquelle führt. Der
Dichtöldruck kann zum Beispiel 40 bar höher sein als der Gasdruck in
der Verbindung 29. Alternativ kann der Injektor 16 durch den
Steueröldruck geschlossen gehalten werden und durch seine Beseitigung
geöffnet werden und beseitigt dadurch das Bedürfnis nach Dichtöl. Dies
ist im Detail in WO 95/24551 beschrieben.
Ein elektronisch betätigtes Steuerventil 30 hat eine Eingangsöffnung,
welche mit einem Rohr 31 mit Hochdrucköl verbunden ist, welches von
einer Pumpe 32 zugeführt wird, welche über ein Rohr 33 vom Reservoir 24
versorgt wird. Das Steuerventil 30 hat ferner mindestens zwei Öffnungen,
nämlich eine Auslaßöffnung zum Rohr 22 und eine Abzugsöffnung, welche
mit dem Reservoir 24 verbunden ist. Auf der Basis von Steuersignalen,
welche von einer elektronischen Steuereinheit 34 empfangen werden,
kann das Steuerventil das Rohr 22 entweder mit dem Öldruckrohr 31 oder
mit der Abzugsöffnung verbinden. Das Steuerventil kann zum Beispiel ein
Magnetventil sein, ein elektronisch gesteuertes hydraulisches Ventil oder
ein Magnetventil mit sogenanntem Magnetverschluß, was zu extrem
kurzen Schaltzeiten führen kann.
Die elektronische Steuereinheit 34 wird in bekannter Weise mit
Information über die gegenwärtige Winkelposition der Motorkurbelwelle
versorgt und steuert die drei Injektoren 16-18 zur Einspritzung der am
meisten erwünschten Kombination von Kraftstoffen für die in Frage
kommende Verbrennung.
Nun wird ein Beispiel des Gassystems in einem Rohöl-Transporter mit
einem Antriebsmotor gemäß der Erfindung detaillierter beschrieben mit
Bezug auf Fig. 3, welche das System für das Flüssiggas zeigt, und mit
Bezug auf Fig. 4 mit dem System für das gasförmige Gas. Die Zeichnung
zeigt nur zwei Zylinder 35, aber der Motor hat natürlich mehr.
Abblasventile 36, 36' können die Gassysteme des Zylinders von Gas durch
ein gemeinsames Abzugsrohr 37 entleeren, falls erforderlich. Ein
Entlüftungsventil 38 kann das Zweigrohr 26 entleeren, wenn der Motor
nicht mit Flüssiggas während eines Zeitraumes betrieben werden soll. Das
gesamte Zufuhrrohr 26 kann von Flüssiggas entleert werden durch
Verschließen des Hauptventils 39 und Öffnen der Abzugsventile und
eines Zufuhrventils 40, welches mit einer Inertgasquelle 41 verbunden ist.
In einer völlig entsprechenden Art und Weise kann ein Entlüftungsventil
38' (Fig. 4) ein Hochdruck-Gasreservoir 42 entleeren, dessen Volumen
gasförmiges Gas für zum Beispiel 20 Einspritzsequenzen enthalten kann,
und ein Abschaltventil 43 kann die Gaszufuhr schließen, wenn der Druck,
der sich bei einer Einspritzung absenkt, so groß ist, daß angenommen
werden muß, daß der sekundäre Injektor nicht richtig geschlossen ist
nach Beendigung der Einspritzung. Das gesamte Rohr 29 kann mit
Inertgas gespült werden durch Schließen eines Hauptventils 44 und
Öffnen eines Abschaltventils 45 in einem Abzugsrohr 46 gleichzeitig mit
der Öffnung des Ventils 40' zur Inertgasquelle 41.
Die gasführenden Elemente im Motorraum sind durch einen Mantel 47
eingekapselt, welcher mit Belüftungsluft am Auslaß des Abzugsrohres 37
versorgt wird, wie durch den Pfeil 48 gezeigt, wobei mindestens ein
Gebläse 49 Luft aus dem Mantel 47 am Durchgang des Zufuhrrohres in
den Motorraum absaugt. Gasdetektoren 50 sind an geeigneten Stellen im
System zur Überwachung von Gasverlusten angebracht.
Bevor das Flüssiggas in den Motorraum geleitet wird, kann es in einer
Einheit 51 auf zum Beispiel 45°C erwärmt werden, um jegliche
Eisbildungen innerhalb des Mantels 47 zu vermeiden.
Das gasförmige Gas, welches mit dem Rohr 14 zugeführt wird, wird in
dem allgemein mit 15 bezeichneten Kompressor komprimiert, zumindest
in einem Niederdruck-Kompressor 15a, welcher das Gas auf ungefähr 25 bar
komprimiert, und in einem Hochdruck-Kompressor 15b, welcher das
Gas bei einem Druck von zum Beispiel 250 bar an das Rohr 29 liefert,
welches in den Motorraum geleitet wurde. Die Antriebsmotoren für den
Kompressor sind in einer gasdichten Umhüllung angeordnet, und die
letztere und der Kompressorraum werden durch entsprechende Gebläse
belüftet.
Der Ausgangsdruck des Hochdruck-Kompressors 15b kann mit der
Zusammensetzung der gasförmigen Mischung, welche komprimiert wird,
variieren. Der Druck kann niedriger sein, als 175 bar, wenn der
Inertgasgehalt hoch ist, und höher, wenn das Gasgemisch hauptsächlich
aus brennbarem Gas besteht. Es wurde oben erwähnt, daß der Druck mit
Hilfe der elektronischen Steuereinheit des Motors auf der Basis von
Druckmessungen von Verbrennungssequenzen und zugehörige
Berechnung der Energieentwicklung bei der Verbrennung, welche durch
Vergleich mit der Dauer der Einspritzung ein Maß des Inertgasgehaltes
des Gasgemisches liefert, gesteuert werden kann. Daher können bei einer
Feedback-Steuerung Daten für eine Verbrennung regelmäßig zur
Einstellung des Ausgangsdruckes des Hochdruck-Kompressors für den
nachfolgenden Motorbetrieb verwendet werden. Es ist oft so, daß ein
Schiff mit Rohöltanks zwischen festgelegten Bestimmungsorten hin- und
herfährt und Rohöl einer einheitlichen Qualität in die Rohöltanks lädt.
Dies macht es möglich, bei der ersten Beladung aufzuzeichnen, wie der
Inertgasgehalt des Gasgemisches während und nach der Tankbeladung
variiert. Diese Daten können dann bei nachfolgenden Beladungen als eine
empirische Basis zur Einstellung des Ausgangsdruckes des Kompressors
bei einer Optimalwertsteuerung verwendet werden.
Wenn der Motor ein Hochkompressions-Dieselmotor ist, kann Flüssiggas
auch in Form von LPG oder eines LPG-Gemisches, welches raffiniert,
fraktioniert oder in irgendeiner anderen Weise zu einer stabileren
Zusammensetzung vorbearbeitet sein kann als Flüssiggas, welches durch
die Kondensation von FOV erzeugt wurde, zugeführt werden. Der
Hochkompressions-Dieselmotor gemäß der Erfindung kann ein
Viertaktmotor sein, welcher zum Beispiel eine maximale Geschwindigkeit
von 700 U/min aufweist. Der Motor ist vorzugsweise ein Zweitakt-
Kreuzkopf-Motor, welcher eine Zylinderbohrung von mindestens 200 mm,
geeigneterweise mindestens 250 mm, und eine Geschwindigkeit von
maximal 250 U/min aufweist. Der Motor kann einen mittleren Druck von
mindestens 16 bar haben und kann auf mindestens 3 bar absolut bei
voller Beladung vorverdichtet sein. Der mittlere Druck kann auch höher
sein, wie 17 oder 18 bar, und die Vorverdichtung kann auch höher sein.
Als Kraftstoff kann der Motor auch mit komprimiertem Flüssiggas mit
Methanzahlen von höchstens 15 versorgt werden, aber kann natürlich
auch Kraftstoff mit höherer Methanzahl verwenden.
Es kann günstig sein, den Hochkompressionsmotor mit Hilfe des
Dualkraftstoffsystems zu betreiben, welches Flüssiggas und Kraftstofföl
entweder separat oder zusammen verwendet. Das Öl kann wahlweise als
zündungsunterstützender Zündkraftstoff verwendet werden.
Das Flüssiggas wird bei einem Druck, welcher höher ist als der Druck in
der Verbrennungskammer, eingespritzt. Der Einspritzdruck liegt
gewöhnlich im Bereich von 200 bis 1200 bar, typischerweise im Bereich
von 350 bis 900 bar. Beim Einspritzen wird der Kraftstoff in Wolken von
Flüssigkeitströpfchen zerstäubt, welche sofort verdampfen, worauf eine
Vermischung mit den anderen Gasen in der Verbrennungskammer
stattfindet. Die Einspritzung von Flüssiggas geschieht während einer oder
mehrerer Perioden, welche möglicherweise unmittelbar bevor der Kolben
seinen oberen Totpunkt am Ende des Kompressionshubes erreicht, zum
Beispiel 6° CA vor dem oberen Totpunkt, beginnen, ansonsten geschieht
sie während des Expansionshubes. Das Gas kann verbrennen, wenn es in
geeigneter Weise mit der sauerstoffhaltigen Luft vermischt wurde.
Jeder Flüssigkeits-Injektor 17 zur Einspritzung von Flüssiggas ist mit dem
zugehörigen Gaszufuhrrohr 26 verbunden, welches von einer geeigneten
externen Gasquelle zugeführt wird, welche vom oben genannten Typ auf
einem Rohöltransporter sein kann, oder mit einer Dauerhauptleitung
verbunden sein kann, wenn der Motor ein stationärer Energieerzeuger ist.
Das Rohr 26 leitet das Flüssiggas an den Flüssigkeits-Injektor und wird
durch den Mantel 47 eingekapselt. Das Gebläse 49 hält einen Luftstrom
im Raum zwischen der inneren Oberfläche des Mantels und der äußeren
Oberfläche des Rohres aufrecht. Die Belüftungsluft wurde vorzugsweise
mit Hilfe frei verfügbarer Abwärme vorerwärmt bevor sie zwischen den
Mantel und das Rohr geleitet wird. Dies kann beispielsweise durch
Erwärmen der Luft in einem Wärmeaustauscher mit dem Kühlmittel des
Motors bewirkt werden. Die heiße Luft kann dem Mantel in einem
Gegenstrom mit dem einströmenden Gas zugeführt werden. Dies kann
zum Beispiel durch Anordnen des Lufteinlasses in der Nähe des Motors
bewirkt werden, aber dies macht es seinerseits bei zwei Gebläsen
notwendig. Das Ergebnis des Erhitzens ist, daß keine Eisbildungen in
oder an den Rohren im Falle von undichten Stellen und vollständiger oder
teilweiser Entlüftung des Gases an die Atmosphäre auftreten. Bei solch
einer Entlüftung wird der Druck zuerst auf Atmosphärendruck entlastet.
Dann verdampft das Flüssiggas durch stoßartiges Kochen innerhalb der
Rohre, welche so gekühlt werden. Die heiße Gebläseluft wirkt einer
völligen Abkühlung des gasführenden Systems entgegen. Die
gasführenden Rohre können auch in einer gesteuerten Weise ohne
irgendwelche wesentlichen Mengen an Gas, welches in den Rohren kocht,
entleert werden, indem das Flüssiggas durch ein anderes Fluid ersetzt
wird, welches auf die gasführenden Rohre bei einem geeignet hohen Druck
angewendet wird, zum Beispiel Kraftstofföl oder ein Gas, wie Inertgas.
Wenn der Motor ein Schiffsmotor ist, kann das Flüssiggas in einem unter
Druck stehenden und/oder gekühlten Tank gespeichert werden.
Claims (23)
1. Verbrennungsmotor des Dieseltyps zur Verbrennung von aus
flüchtigen organischen Verbindungen gewonnenem Brennstoff mit
einem Einspritzsystem, das zumindest Flüssigkeitsinjektoren (17)
zur Hochdruckeinspritzung von komprimiertem, aus den
flüchtigen organischen Verbindungen gewonnenem Flüssiggas
aufweist.
2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Einspritzsystem zumindest Flüssigkeitsinjektoren (17)
zur Hochdruckeinspritzung von komprimiertem, aus dem
Abdampf von Rohöltanks (1) gewonnenem Flüssiggas aufweist.
3. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennnzeichnet, dass das Einspritzsystem sekundäre
Injektoren (16) zur Hochdruck-Einspritzung von gasförmigen
Gemischen enthält, welche mindestens teilweise Gas enthalten,
welches aus Rohöltanks (1) verdampft ist sowie Inertgas, falls
vorhanden, welches als ein Detonation-verhinderndes Gas in die
Rohöltanks gefüllt wurde.
4. Verbrennungsmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzsystem Zünd-
Injektoren (18) zur Einspritzung von zündfähigem Zündkraftstoff
enthält, welcher bei der Einspritzung einen Verbrennungsprozess
auslöst.
5. Verbrennungsmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der Flüssigkeits-
Injektoren (17) und der sekundären Injektoren (16) in einer
entsprechenden Anzahl von Dualkraftstoff-Injektoren kombiniert
sind, welche in der Lage sind, das Flüssiggas und die gasförmigen
gashaltigen Gemische einzuspritzen.
6. Verbrennungsmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3
bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzsystem den
sekundären Injektor (16) in Intervallen auslöst, auch wenn kein
gasförmiger Kraftstoff in den zugehörigen Zylinder (35)
eingespritzt werden soll.
7. Verbrennungsmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das nur einige der Motorzylinder
(35) mit sekundären Injektoren (16) versehen sind, während
andere der Zylinder (35) mit Flüssigkeits-Injektoren (17) versehen
sind, wobei alle Zylinder auch wahlweise Zünd- und/oder
Kraftstofföl-Injektoren (18) aufweisen.
8. Verbrennungsmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das der Motor der Hauptmotor
eines Schiffes mit Rohöltanks (1) ist, wie eines Pendeltankers
oder ein Rohöltransporter, und dass flüchtige organische
Verbindungen, welche aus diesen Tanks verdampft sind, mit
Zündungseigenschaften, Heizwerten und/oder verdampften
Mengen, welche über die Zeit variieren, einen wesentlichen Anteil
des Kraftstoffverbrauches des Hauptmotors darstellen.
9. Verbrennungsmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das der Motor eine elektronische Steuereinheit (34) aufweist,
welche auf der Basis der Überwachung der gegenwärtigen
Zylinderdrücke mindestens den Einspritzdruck für das
gasförmige Kraftstoffgas steuert, vorzugsweise so, dass der
Einspritzdruck niedriger ist, wenn der Inertgasgehalt des Gases
höher ist.
10. Verfahren zur Versorgung eines Verbrennungsmotors des
Dieseltyps mit auf Gas basierendem Brennstoff, wobei als
Brennstoff aus flüchtigen organischen Verbindungen bestehendes
Gas verwendet wird, das auf einen hohen Druck von mindestens
60 bar komprimiert und dem zumindest Flüssigkeitsinjektoren
(17) aufweisenden Einspritzsystem des Verbrennungsmotors
zugeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als
Brennstoff aus flüchtigen organischen Verbindungen, die aus
Rohöltanks verdampfen, bestehendes Gas verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die verdampften und komprimierten Verbindungen eine
gasförmige und eine flüssige Phase enthalten, welche bei der
Zufuhr zum Motor im wesentlichen voneinander getrennt sind.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
der Einspritzdruck der gasförmigen Phase so gesteuert wird, dass
der Einspritzdruck verringert wird, wenn der Inertgasgehalt in der
gasförmigen Phase ansteigt.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Temperatur der gasförmigen Phase im Kraftstoff und
Einspritzsystem des Motors höher gehalten wird als die
Temperatur der gasförmigen Phase nach der Kompression auf den
Druck, bei welchem sie dem Kraftstoffsystem des Motors
zugeführt wurde.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
die Temperatur der gasförmigen Phase im Kraftstoffsystem so
gesteuert wird, dass sie zum Motor hin steigt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass die flüssigen und gasförmigen Phasen
allen Zylindern (35) des Motors zugeführt werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass die flüssige Phase einigen der
Motorzylinder (35) zugeführt wird, während die gasförmige Phase
den anderen der Motorzylinder (35) zugeführt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass der Motor ein Hauptmotor eines Schiffes
mit Rohöltanks (1) ist, aus welchen Verdampfung der flüchtigen
organischen Verbindungen auftritt, und dass der Motor nur mit
Kraftstofföl in dem Ausmaß versorgt wird, wie als Zündungshilfe
nötig ist oder wie erforderlich ist, weil der gegenwärtige
Kraftstoffbedarf des Motors die Zufuhr von Kraftstoffgas zum
Motor übersteigt.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass der Motor mit einem Wellengenerator in
einem Pendeltanker oder in einem Schiff zur Aufnahme von
Kohlenwasserstoffen aus einem Bohr- oder Produktionsschacht
verbunden ist, und dass mindestens ein Teil der flüchtigen
organischen Verbindungen, welche bei der Ölbeladung verdampft
sind, im Motor verbrannt werden und den Wellengenerator zur
Energieerzeugung für die Antriebseinheiten im dynamischen
Positionierungssystem des Tankers oder Schiffes antreiben.
20. Verbrennungsmotor des Dieseltyps zur Verbrennung von Gas,
welches auf einen hohen Druck von mindestens 200 bar
komprimiert ist, wobei der Motor auf einen Ladungsdruck von
mindestens 3 bar absolut vorverdichtet wird und ein
volumetrisches Kompressionsverhältnis von mindestens 1 : 14 und
einen mittleren Wirkdruck von mindestens 15 bar sowie ein
Einspritzsystem aufweist, das zumindest Flüssigkeitsinjektoren
(17) zur Hochdruckeinspritzung des komprimierten Gases als
Flüssiggas enthält.
21. Verbrennungsmotor nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Motor welcher vorzugsweise ein Zweitakt-
Kreuzkopf-Motor ist, eine Zylinderbohrung von mindestens 200 mm
und eine Geschwindigkeit von höchstens 700 U/min,
geeigneterweise eine Zylinderbohrung von mindestens 250 mm
und eine Geschwindigkeit von höchstens 250 U/min. aufweist.
22. Verbrennungsmotor nach Anspruch 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, dass das komprimierte Flüssiggas eine
Methanzahl von maximal 15 hat.
23. Verbrennungsmotor nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, dass jeder Flüssigkeits-Injektor zur
Einspritzung von Flüssiggas mit einem Gaszufuhrrohr verbunden
ist, welches das Flüssiggas von einer externen Gasquelle zum
Flüssigkeits-Injektor leitet, dass das Gaszufuhrrohr durch einen
Mantel eingekapselt ist, dass ein Gebläse einen Luftstrom in dem
Raum zwischen der inneren Oberfläche des Mantels und der
äußeren Oberfläche des Rohres aufrechterhält, und dass die
Gebläseluft vorerwärmt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK10597A DK173242B1 (da) | 1997-01-29 | 1997-01-29 | af en saedan motor af gas og en fremgangsmade til braendselsforsyningForbraendingsmotor af dieseltypen til forbraending |
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