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Diese Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Gewinnen von mechanischer Arbeit aus der Verbrennung von Gas
in einem Verbrennungsmotor durch einen neuen thermodynamischen Arbeitszyklus
und Hubkolben-Verbrennungsmotoren zum Ausführen des Verfahrens.
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Sie betrifft noch mehr ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 und einen Verbrennungsmotor gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 17.
Ein solches Verfahren und ein solcher Motor sind aus
US 4 959 961 bekannt.
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Hintergrund
der Erfindung
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Es ist gut bekannt, daß, wenn
das Expansionsverhältnis
eines Verbrennungsmotors erhöht wird,
mehr Energie aus den Verbrennungsgasen gewonnen wird und in kinetische
Energie umgewandelt wird und der thermodynamische Wirkungsgrad des Motors
zunimmt. Es ist ferner selbstverständlich, daß das Erhöhen der Luftladungsdichte sowohl
die Leistung als auch die Kraftstoffwirtschaftlichkeit aufgrund weiterer
thermodynamischer Verbesserungen steigert. Die Ziele für einen
effizienten Motor bestehen darin, eine hochdichte Ladung bereitzustellen,
die Verbrennung bei maximaler Dichte zu beginnen und dann die Gase
so weit wie möglich
gegen einen Kolben zu expandieren.
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Herkömmliche Motoren weisen dieselben Kompressions-
und Expansionsverhältnisse
auf, wobei das erstere in funkengezündeten Motoren durch die Oktanzahl
des verwendeten Kraftstoffs begrenzt ist. Da in diesen Motoren die
zur Explosion gebrachten Gase nur in dem Ausmaß des Kompressionsverhältnisses
des Motors expandiert werden können, bestehen
ferner im allgemeinen beträchtliche
Wärme und
beträchtlicher
Druck im Explosionszylinder, die zum Zeitpunkt, zu dem sich das
Auslaßventil öffnet, in
die Atmosphäre
abgegeben werden, was zu einer Energieverschwendung führt und
unnötig
hohe umweltbelastende Emissionen erzeugt.
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Viele Versuche wurden durchgeführt, um
in Verbrennungsmotoren das Kompressionsverhältnis zu verringern und den
Expansionsprozeß zu
erweitern, um ihren thermodynamischen Wirkungsgrad zu erhöhen, wobei
der beachtlichste der "Miller"-Zyklus-Motor ist,
der 1947 entwickelt wurde.
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Im Gegensatz zu einem herkömmlichen 4-Takt-Zyklus-Motor,
bei dem das Kompressionsverhältnis
in einem beliebigen gegebenen Verbrennungszyklus gleich dem Expansionsverhältnis ist,
ist der Miller-Zyklus-Motor eine Variante, in der die Gleichheit
absichtlich verändert
ist. Der Miller-Zyklus verwendet einen Nebenkompressor, um eine
Luftladung zu liefern, wobei die Ladung beim Ansaughub des Kolbens
eingeleitet wird und dann das Ansaugventil geschlossen wird, bevor
der Kolben das Ende des Einlaßhubs
erreicht. Ab diesem Punkt werden die Gase im Zylinder auf das maximale
Zylindervolumen expandiert und dann ab diesem Punkt wie beim normalen
Zyklus komprimiert. Das Kompressionsverhältnis ist dann durch das Volumen
des Zylinders an dem Punkt, an dem das Einlaßventil geschlossen wird, dividiert
durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt. Beim Kompressionshub
beginnt keine tatsächliche
Kompression, bis der Kolben den Punkt erreicht, an dem das Ansaugventil
während des
Ansaughubs geschlossen wird, wobei folglich ein niedrigeres als
normales Kompressionsverhältnis
erzeugt wird. Das Expansionsverhältnis
wird durch Dividieren des bestrichenen Volumens des Zylinders durch
das Volumen der Verbrennungskammer berechnet, was zu einer vollständigeren
Expansion führt,
da das Expansionsverhältnis
größer ist
als das Kompressionsverhältnis
des Motors.
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In dem 2-Takt-Motor hält der Miller-Zyklus das
Auslaßventil über die
ersten 20% des Kompressionshubs oder so offen, um das Kompressionsverhältnis des
Motors zu verringern. In diesem Fall ist das Expansionsverhältnis wahrscheinlich
immer noch niedriger als das Kompressionsverhältnis, da das Expansionsverhältnis in
herkömmlichen 2-Takt-Motoren
niemals so groß ist
wie das Kompressionsverhältnis.
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Der Vorteil dieses Zyklus ist die
Möglichkeit des
Erhaltens eines Wirkungsgrades, der höher ist als er mit einem Expansionsverhältnis gleich
dem Kompressionsver hältnis
erhalten werden könnte.
Der Nachteil besteht darin, daß der
Millen-Zyklus einen mittleren effektiven Druck aufweist, der niedriger
ist als die herkömmliche
Anordnung mit demselben Maximaldruck, aber ohne merkliche Verbesserungen der
Emissionseigenschaften.
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Der Miller-Zyklus ist für Motoren
praktisch, die nicht häufig
mit Teillasten betrieben werden, da der mittlere Zylinderdruck während des
Expansionshubs bei einem Teillastbetrieb gewöhnlich nahe dem mittleren Reibungsdruck
liegt oder sogar niedriger ist als dieser. Unter solchen Umständen kann
der Teil der vollständigeren
Expansion des Zyklus vielmehr einen Nettoverlust als einen Gewinn
im Wirkungsgrad beinhalten.
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Diese Art Motor kann vorteilhaft
verwendet werden, wenn der maximale Zylinderdruck durch Detonations-
oder Spannungserwägungen
begrenzt ist und wenn ein Opfer einer speziellen Ausgangsleistung
zulässig
ist, um die bestmögliche
Kraftstoffwirtschaftlichkeit zu erzielen. Der Zyklus ist nur für Motoren
geeignet, die die meiste Zeit unter Bedingungen eines hohen mechanischen
Wirkungsgrades, das heißt
bei relativ niedrigen Kolbengeschwindigkeiten und fast voller Last,
arbeiten.
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EP
0 275 244 lehrt einen Verbrennungsmotor, der durch mindestens
einen abgasbetriebenen Turbokompressor aufgeladen wird. Der Turboladermotor
weist nur ein Ansaugventil, ein Auslaßventil und ein Drucksteuerventil
auf. Das Drucksteuerventil ist ein Auslaßventil.
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US
4 759 188 lehrt ein Verfahren zur synchronisierten Einleitung
von vorkomprimierter Luft in einen Motorzylinder.
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US
4 959 961 lehrt einen aufgeladenen Verbrennungsmotor, in
dem zwei Einlaßkanäle, deren Strömungen voneinander
getrennt sind, und zwei Auslaßkanäle, in einen
Verbrennungsraum eines Zylinders eintreten, wobei ein Einlaßkanal und
ein Auslaßkanal
einem Abgasturbolader zugeordnet ist. Die Einlaß- und die Auslaßseite,
die mit demselben Abgas-Turbolader verbunden sind, können durch
jeweils ein Absperrelement verschlossen werden. Der separate Einlaß- und Auslaßkanal können selektiv geschlossen
werden, um die Leistung des Motors zu verbessern.
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DE 43 08 354 A1 lehrt ein Ansaugsystem mit einem
Rückführungsdurchgang,
durch den Aufladungsluft, die aus einem Aufladen ausgelassen wird, in
den Aufladen zurückgeführt wird,
und einem Rückführungssteuerventil,
das im Rückführungsdurchgang
angeordnet ist, durch welches der Rückführungsdurchgang allmählich geöffnet und
geschlossen wird, wenn der Druck der Aufladungsluft, stromabwärts von
der Aufladung sich zwischen einem niedrigen festgelegten Druck unterhalb
des Atmosphärendrucks
und einem hohen spezifischen Druck oberhalb des Atmosphärendrucks ändert. Das Luftansaugsystem
weist ferner einen Umleitdurchgang auf, um Luft einen Ladeluftkühler umgehen
zu lassen, welcher durch ein Umleitsteuerventil an einem festgelegten Übergangsdruck
zwischen dem hohen und dem niedrigen festgelegten Druck geöffnet und
geschlossen wird.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, das vorstehend erwähnte
Verfahren und den vorstehend erwähnten
Verbrennungsmotor in einer solchen Weise weiterzuentwickeln, daß ein höherer Wirkungsgrad
erreicht wird.
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Diese Aufgaben wird durch ein Verfahren
mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 sowie einen Verbrennungsmotor
mit den Merkmalen von Patentanspruch 17 gelöst.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Kurz beschrieben, umfaßt die vorliegende Erfindung
ein Verbrennungsmotorsystem (einschließlich Verfahren und Vorrichtungen),
wie in den Ansprüchen
1 und 17 beschrieben, zum Verwalten von Verbrennungsladungsdichten,
-temperaturen, -drücken
und -turbulenz, um eine echte Beherrschung innerhalb des Arbeitszylinders
zu erzeugen, um die Kraftstoffwirtschaftlichkeit, der Leistung und das
Drehmoment zu erhöhen,
während
umweltbelastende Emissionen minimiert werden. In seinen bevorzugten
Ausführungsbeispielen
umfaßt
das Verfahren die Schritte (i) des Erzeugens einer Luftladung, (ii) des
Steuerns der Temperatur, der Dichte und des Drucks der Luftladung,
(iii) des Überführens der
Luftladung zu einem Arbeitszylinders des Motors, so daß eine Luftladung
mit einem Gewicht und einer Dichte, die aus einem Bereich von Gewichts-
und Dichtepegeln ausgewählt
werden, die von Atmosphärengewicht
und -dichte bis zu einem schwereren als Atmosphärengewicht und -dichte reichen,
in den Arbeitszylinder eingeleitet wird, und (iv) dann des Komprimierens
der Luftladung mit einem niedrigeren als normalen Kompressionsverhältnis, (v)
des Bewirkens, daß eine
vorbestimmte Menge an Luftladung und Kraftstoff ein brennbares Gemisch
erzeugen, (vi) des Bewirkens, daß das Gemisch innerhalb des
Arbeitszylinders gezündet
wird, und (vii) des Ermöglichens, daß das Verbrennungsgas
gegen einen im Arbeitszylinder betätigbaren Kolben expandiert,
wobei das Expansionsverhältnis
des Arbeitszylinders wesentlich größer ist als das Kompressionsverhältnis der
Arbeitszylinder des Motors. Zusätzlich
zu anderen Vorteilen ist das erfundene Verfahren in der Lage, mittlere
effektive [Zylinder] Drücke
("mep", mean effective pressure)
in einem Bereich zu erzeugen, der von niedriger als normal bis höher als
normal reicht. In den bevorzugten Ausführungsbeispielen ist der mittlere
effektive Zylinderdruck über
den gesamten erwähnten
Bereich während
des Betriebs des Motors selektiv variabel (und wird selektiv verändert).
In einem alternativen Ausführungsbeispiel,
das mit einem Betrieb mit konstanter Geschwindigkeit und konstanter
Last in Beziehung steht, wird der mittlere effektive Zylinderdruck
aus dem Bereich ausgewählt
und der Motor ist gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgelegt, so daß der
mittlere effektive Zylinderdruckbereich begrenzt ist, wobei er nur
in dem Ausmaß verändert wird,
das zum Erzeugen der Leistung, des Drehmoments und der Geschwindigkeit
des Arbeitszyklus, für
den der Motor ausgelegt ist, erforderlich ist.
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In ihren bevorzugten Ausführungsbeispielen stellt
die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung einen Hubkolben-Verbrennungsmotor
bereit mit mindestens einem Nebenkompressor zum Komprimieren einer
Luftladung, einem Ladeluftkühler,
durch den die komprimierte Luft zum Kühlen geleitet werden kann,
Arbeitszylindern, in denen das Verbrennungsgas gezündet und
expandiert wird, einem betätigbaren
Kolben in jedem Arbeitszylinder, welcher mit einer Kurbelwelle durch
ein Verbindungsgestänge zum
Drehen der Kurbelwelle als Reaktion auf die Hin- und Herbewegung
jedes Kolbens verbunden ist, einer Übertragungsleitung, die den
Kompressorauslaß mit
einem Steuerventil und mit dem Ladeluftkühler in Verbindung bringt,
einem Übertragungsrohrverteiler, der
den Ladeluftkühler
mit den Arbeitszylindern in Verbindung bringt, durch welchen Rohrverteiler
die komprimierte Ladung überführt wird,
um in die Arbeitszylinder einzutreten, einem Ansaugventil, das den
Einlaß der
komprimierten Ladung vom Übertragungsrohrverteiler
in die Arbeitszylinder steuert, und einem Auslaßventil, das den Auslaß der Abgase
aus den Arbeitszylindern steuert. Für den 4-Takt-Motor dieser Erfindung
werden die Ansaugventile der Arbeitszylinder so zeitgesteuert, daß sie derart
arbeiten, daß die
Ladeluft, die gleich oder schwerer als normal ist, innerhalb des Übertragungsrohrverteilers gehalten
werden kann, wenn es erforderlich ist, und während des Ansaughubs in die
Arbeitszylinder eingeleitet wird, wobei sich das Ansaugventil an
einem Punkt im wesentlichen vor der Position des unteren Totpunkts
des Kolbens schließt,
oder alternativ wobei sich das Ansaugventil an einem gewissen Punkt während des
Kompressionshubs schließt,
um ein niedriges Kompressionsverhältnis bereitzustellen. In einigen
Konstruktionen kann sich ein anderes Ansaugventil schnell öffnen und
schließen,
nachdem der Kolben den Punkt erreicht hat, an dem das erste Ansaugventil
geschlossen ist, um eine hinsichtlich der Temperatur eingestellte
sekundäre
Hochdruck-Luftladung noch zu einem solchen Zeitpunkt einzuleiten,
zu dem das Kompressionsverhältnis
des Motors geringer ist als das Expansionsverhältnis, und so daß das Zünden bei
im wesentlichen maximaler Ladungsdichte beginnen kann. Der 2-Takt-Motor dieser
Erfindung unterscheidet sich insofern, als die Ansaugventile der
Arbeitszylinder so zeitgesteuert werden, daß sie derart arbeiten, daß eine Luftladung innerhalb
des Übertragungsrohrverteilers
gehalten und in die Arbeitszylinder während des Spül-Kompressions-
( des 2.) Hubs zu einem solchen Zeitpunkt eingeleitet wird, zu dem
der Arbeitszylinder mit Niederdruckluft gespült wurde und sich das Auslaßventil geschlossen
hat, was festlegt, daß das
Kompressionsverhältnis
des Motors geringer ist als das Expansionsverhältnis der Arbeitszylinder.
Einrichtungen sind vorgesehen, um zu bewirken, daß Kraftstoff
mit der Luftladung vermischt wird, um ein brennbares Gas zu erzeugen,
die Verbrennungskammern der Arbeitszylinder sind bezüglich des
verdrängten
Volumens des Arbeitszylinders bemessen, so daß das zur Explosion gebrachte
Verbrennungsgas auf ein Volumen expandiert werden kann, das we sentlich
größer ist
als das Kompressionsverhältnis
des Arbeitszylinders des Motors.
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Die Hauptvorteile der vorliegenden
Erfindung gegenüber
existierenden Verbrennungsmotoren bestehen darin, daß sie ein
Kompressionsverhältnis
bereitstellt, das niedriger ist als das Expansionsverhältnis des
Motors, und selektiv einen mittleren effektiven Zylinderdruck bereitstellt,
der höher
ist als der herkömmlichen
Motoranordnung mit demselben oder niedrigeren maximalen Zylinderdruck
als jenem von Motoren des Standes der Technik.
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Dies ermöglicht eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit
und eine Erzeugung von größerer Leistung
und größerem Drehmoment
bei allen U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen. Da die
Ladungsdichten, -temperaturen und -drücke verwaltet werden, ist ein
Teillastbetrieb sogar für
ausgedehnte Zeiträume
ohne Opfern der Kraftstoffwirtschaftlichkeit praktisch. Der neue
Arbeitszyklus ist auf 2-Takt- oder
4-Takt-Motoren, die sowohl funkengezündet als auch kompressionsgezündet sind,
anwendbar. Für funkengezündete Motoren
kann das Gewicht der Ladung ohne die üblichen Probleme von hohen
Spitzentemperaturen und -drücken
mit dem üblichen
zugehörigen
Problem der Verbrennungsdetonation und Vorzündung erheblich erhöht werden.
Für kompressionsgezündete Motoren
sieht die schwerere, kühlere, turbulentere
Ladung einen niedrigen Spitzenzylinderdruck für ein gegebenes Expansionsverhältnis vor und
ermöglicht
ein reicheres, rauchbegrenztes Luft-Kraftstoff-Verhältnis, das
eine erhöhte
Leistung mit niedrigeren Teilchen- und NOx Emissionen
ergibt. Die Kompressionsarbeit wird aufgrund der verringerten Wärmeübertragung
während
des Kompressionsprozesses verringert. Die Motorhaltbarkeit wird
aufgrund eines insgesamt kühleren
Arbeitszyklus und eines kühleren
als normalen Abgases verbessert. Es stellt auch eine Einrichtung
zum regenerativen Bremsen zum Speichern von Energie für anschließende positive
Arbeitszyklen ohne Kompressionsarbeit und für eine vorübergehende oder "Stoß"-Leistung bereit, was
den Gesamtwirkungsgrad des Motors weiter erhöht.
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Alle Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung können
in dieser Zusammenfassung nicht kurz angegeben werden, sondern sind durch
Bezug nahme auf die folgenden Beschreibungen und die zugehörigen Zeichnungen
verständlich.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Verbrennungsmotoren
werden nun beispielhaft mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben,
in denen gilt:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
4-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein erstes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem ein
erstes Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben wird.
Es ist zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten einen Nebenkompressor, ein Kühlsystem
und Ventile zum Steuern der Ladungsdrücke, der Luftladungsdichte und
der Luftladungstemperatur aufweist.
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2 ist
eine schematische Zeichnung eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors ähnlich dem Motor von 1, welcher in einem 4-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein zweites Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem ein zweites
Betriebsverfahren durchgeführt werden
kann und beschrieben wird. Es ist zu sehen, daß dieses Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten zwei Kompressoren, drei Ladeluftkühler, vier
Steuerventile, doppelte Luftwege für sowohl den Primär- als auch
den Nebenkompressor, doppelte Rohrverteiler aufweist und eine Einrichtung zum
Steuern der Ladeluftdrücke,
der Ladeluftdichte und der Ladelufttemperaturen zeigt.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
4-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein drittes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem ein
drittes Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben wird.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
4-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein viertes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem ein
viertes Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben wird.
Es ist zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten einen Nebenkompressor mit zwei
Ladeluft-Ansaugkanälen und
doppelten Ansaugluftwegen, von welchen einer auf niedrigem Druck
und einer auf hohem Druck liegt, und die beide zum gleichen Arbeitszylinder
führen, ein
Kühlsystem
und Ventile zum Steuern der Ladeluftdrücke, der Ladeluftdichte und
der Ladelufttemperatur und ein Neben-Atmosphärenluft-Ansaugsystem aufweist.
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4–B ist eine perspektivische Ansicht (mit Teilen
im Querschnitt) eines Motors ähnlich
zum Motor von 4, mit
der Ausnahme, daß nur
eine Atmosphärenluftansaugung
vorhanden ist, die Ladeluft auf zwei verschiedenen Druckpegeln in
die Arbeitszylinder liefert.
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4–C ist eine schematische Ansicht eines Auslaß- und eines
Luftansaugsystems eines Motors, welche eine Einrichtung zum Nachbrennen
von Abgasen zeigt, um umweltbelastende Emissionen zu verringern.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
4-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein fünftes
Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem ein
fünftes
Betriebsverfahren durchgeführt
werden kann und beschrieben wird. Es ist zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten eine Atmosphärenluftansaugung, einen Nebenkompressor
mit zwei Ladeluftwegen, von welchen einer auf niedrigem Druck liegt
und zwei wahlweise Wege aufweist und von denen einer auf hohem Druck
liegt, die beide zum gleichen Arbeitszylinder führen, und eine Steuerventileinrichtung
und Luftkühler
zum Verändern
der Ladungsdichten, Ladungs drücke
und Ladungstemperaturen in der Verbrennungskammer des Motors aufweist.
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6 ist
eine Teilschnittansicht durch einen Arbeitszylinder des 4-Takt-Motors
von 4, 4–B, 5, 7 oder 33 an den Ansaugventilen, welche ein
alternatives Verfahren (an andere Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung anpaßbar)
zum Verhindern einer Ladeluft-Rückströmung und
zum automatischen Einstellen des Ladungsdruckverhältnisses
der Zylinder während
des Luftladeprozesses zeigt.
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7 ist
eine schematische Zeichnung eines Sechs-Zylinder-4-Takt-Motors,
die noch ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem noch
ein weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird, und die drei alternative Systeme (zwei in Durchsichtlinien)
zum Einleiten einer Niederdruck-Primärluftladung darstellt. Es ist
zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten drei Luftkühler und doppelte Rohrverteiler
und die Einrichtung zum Steuern der Temperatur, der Dichte und des
Drucks der Ladung durch ein Motorsteuergerät und durch Ventiländerungen
aufweist.
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8 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
2-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein erstes 2-Takt-Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem noch
ein weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird. Es ist zu sehen, daß dieses Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten einen Haupt- und einen Nebenkompressor, ein
Kühlsystem
und Leitungen und Ventile zum Einstellen der Ladungsdichte, der
Ladungstemperatur und des Ladungsdrucks gemäß der Erfindung aufweist.
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9 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
2-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein zweites 2-Takt-Ausführungsbeispiel
der Vorrich tung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit welchem
noch ein weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird. Es ist zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten eine Atmosphärenluftansaugung, einen Haupt-
und einen Nebenkompressor mit zwei Ladeluftwegen, von welchen einer
auf niedrigem Druck liegt, der alternative Wege aufweist, und von
denen einer auf hohem Druck liegt, die beide zum gleichen Arbeitszylinder
führen,
und eine Steuerventileinrichtung und Luftkühler zum Verändern der
Ladungsdichten, -drücke
und -temperaturen in der Verbrennungskammer des Motors aufweist.
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9–B ist eine schematische Zeichnung eines
Sechs-Zylinder-2-Takt-Motors, welche noch ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem noch
ein weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird, und welche zwei alternative Systeme (eines in Durchsichtlinien)
zum Einleiten einer Niederdruck-Primärluftladung darstellt. Es ist
zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten drei Luftkühler und doppelte Rohrverteiler
und die Einrichtung zum Steuern der Temperatur, der Dichte und des
Drucks der Ladung durch ein Motorsteuergerät und durch Ventilveränderungen
aufweist.
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10 ist
eine Teilschnittansicht durch einen Arbeitszylinder des 2-Takt-Motors
von 9 an den Ansaugventilen,
welche ein alternatives Verfahren (an andere Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung anpaßbar)
zum Verhindern einer Ladeluft-Rückströmung während einer
Hochdruck-Luftbeladung darstellt und ein Druckausgleichsventil mit
einem Pumpöl/Luftkühl-System
zeigt.
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11 ist
eine perspektivische Ansicht (mit Teilen im Querschnitt) des Zylinderblocks
und -kopfs eines Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem
2-Takt-Zyklus arbeitet,
welche ein drittes 2-Takt-Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem noch
ein weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird. Es ist zu sehen, daß dieses Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten einen Haupt- und einen Nebenkompressor, ein
Kühlsystem
und Leitungen und Ventile zum Einstel len der Ladungsdichte, der
Ladungstemperatur und des Ladungsdrucks aufweist und ein einzelnes Luftansaugrohr
für jeden
Arbeitszylinder mit mindestens zwei Ansaugventilen, die derart angeordnet sind,
daß ein
Ansaugventil mit einer vom anderen Ansaugventil unabhängigen Zeitsteuerung
arbeiten kann, aufweist.
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12 ist
ein Druck-Volumen-Diagramm, das den Zyklus des Motors dieser Erfindung
mit jenem eines Hochgeschwindigkeits-Dieselmotors vergleicht.
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13 ist
ein Diagramm, das Verbesserungen, die im Motor dieser Erfindung
in effektiven Kompressionsverhältnissen,
Spitzentemperaturen und -drücken,
Ladungsdichten und Expansionsverhältnissen möglich sind, im Vergleich zu
einem populären
Hochleistungs-2-Takt-Dieselmotor zeigt.
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14 ist
ein Diagramm, das Verbesserungen, die im Motor dieser Erfindung
in effektiven Kompressionsverhältnissen,
Spitzentemperaturen und -drücken,
Ladungsdichten und Expansionsverhältnissen möglich sind, im Vergleich zu
einem populären
Hochleistungs-4-Takt Dieselmotor zeigt.
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15 ist
eine schematische Zeichnung von vorgeschlagenen Betriebsparametern
für den
Betrieb der Motoren, sowohl 2-Takt als auch 4-Takt, von 5–7 und 9–10,
welche doppelte Ladeluftkühler
für den
Hauptkompressor, einen einzelnen Ladeluftkühler für einen sekundären Kompressor
und ein Steuersystem und Ventile zum Auswählen von verschiedenen Ladeluftwegen
für Teillastbetriebe zeigt
und zwei alternative Systeme (eines in Durchsichtlinien) zum Einleiten
einer Niederdruck-Primärluftladung
darstellt.
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16 zeigt
vorgeschlagene Ventilpositionen zum Versorgen von Rohverteilern 13 und 14 mit einer
Luftladung, die für
einen Betrieb mit mittlerer Last für die Motoren von 5–7 und 9–10 optimal
sind. Für
einen Betrieb mit mittlerer Last wäre das Absperrventil 5 des
Kompressors 2 geschlossen und das Luftumleitventil 6 wäre offen,
um die Luftladung ungekühlt
ohne Kompression zur Ansaugung des Kompressors 1 zu leiten,
wo das geschlossene Absperrventil 3 und das geschlossene
Luftumleitventil 4 die nun durch den Kompressor 1 komprimierte Luft ladung
an den Ladeluftkühlern
vorbei zu den Rohrverteilern 13 und 14 leitet,
wobei die Luft durch den Kompressor 1 komprimiert und erhitzt
wird, für einen
Betrieb mit mittlerer Last.
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17 zeigt
ein vorgeschlagenes Szenario zum Versehen der Motoren von 5– 7 und 9–10 mit einer hochdichten
Luftladung für
einen Hochleistungsbetrieb mit hoher Ausgangsleistung. 17 zeigt alle Absperrventile 5 und 3 und
alle Luftumleitventile 6 und 4 vollständig geschlossen,
so daß die
primäre
Kompressionsstufe wirksam ist und eine zweite Kompressionsstufe
wirksam ist und die gesamte Luftladung mit Ausnahme von irgendeiner, die
durch die Leitung 32 zum Ansaugventil 16–B strömt, durch
die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 hindurch
geleitet wird, um eine Luftladung mit sehr hoher Dichte für die Rohrverteiler 13 und 14 und
für die Motorarbeitszylinder
für einen
Betrieb mit schwerer Last zu erzeugen.
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18 zeigt
eine schematische Zeichnung, die einen beliebigen der Motoren von 3–11 darstellt,
welche eine alternative Art von Hilfskompressor 2' und ein System
zum Bereitstellen einer Einrichtung zum Deaktivieren oder Ausschalten
des Hilfskompressors, wenn ein Hochladungsdruck und eine Hochladungsdichte
nicht erforderlich sind, darstellt. Zum Entlasten des Kompressors 2' von Arbeit
wird das Absperrventil 5 geschlossen und das Luftumleitventil
wird geöffnet,
so daß durch
den Kompressor 2' gepumpte
Luft durch den Kompressor 2' umlaufen kann,
ohne eine Kompressionsarbeit zu erfordern.
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19 ist
eine schematische Zeichnung, die die in 5–7 und 9–10 gezeigten Motoren mit zwei
Kompressoren und einem Ladeluftkühler
für eine
Kompressionsstufe, doppelten Ladeluftkühlern für eine zweite Kompressionsstufe,
doppelten Rohrverteilern, vier Ventilen und einem Motorsteuergerät (ECM)
darstellt und eine Einrichtung zum Steuern der Ladeluftdichte, des
Ladeluftdrucks und der Ladelufttemperatur durch Verändern der
Richtungen und Mengen der Luftströmung durch die verschiedenen elektronischen
oder vakuumbetätigten
Ventile und ihre Leitungen darstellt.
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20 ist
eine schematische Zeichnung, die einen wahlweisen Elektromotorantrieb
der Luftkompressoren der Motoren von 1 bis 11 zeigt.
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21 ist
eine schematische Querschnittsansicht einer Vorverbrennungskammer,
einer Verbrennungskammer und von zugehörigen Kraftstoffeinlaßkanälen und
einer Ventilausrüstung,
die für
einen Betrieb mit gasförmigem
oder flüssigem
Kraftstoff für
die Motoren dieser Erfindung oder für irgendeinen anderen Verbrennungsmotor
vorgeschlagen werden.
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22 ist
eine Teilschnittansicht durch einen Zylinder eines Motors, welche
eine alternative Konstruktion zeigt, wobei zwei Arbeitshübe bei jeder
Umdrehung der Welle für
einen 2-Takt-Motor und ein Arbeitshub bei jeder Umdrehung der Welle
für einen 4-Takt-Motor
geliefert werden, welcher einen Balken, der sich an seinem unteren
Ende dreht, eine Verbindungsstange, die am Mittelpunkt des Balkens
verbunden ist und an die Kurbelwelle des Motors angefügt ist,
aufweist, und wobei eine Einrichtung zum Verändern des Kompressionsverhältnisses
des Motors nach Belieben vorgesehen ist.
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23 ist
eine Teilschnittansicht durch einen Zylinder eines Motors, welche
eine alternative Konstruktion zeigt, wobei zwei Arbeitshübe bei jeder
Kurbelwellenumdrehung für
einen 2-Takt-Motor und ein Arbeitshub bei jeder Umdrehung der Welle
für einen 4-Takt-Motor
geliefert werden, und wobei sich der die Verbindungsstange und den
Kolben verbindende Balken an einem Punkt zwischen dem Kolben und der
Kolbenverbindungsstange dreht, wobei die Verbindungsstange an der
Kurbelwelle des Motors befestigt ist, und eine alternative bevorzugte
Einrichtung zur Leistungsentnahme vom Kolben durch eine herkömmliche
Kolbenstange, einen Kreuzkopf und eine Verbindungsstangenanordnung.
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24 ist
eine Teilschnittansicht durch einen Zylinder eines Motors, welche
eine Einrichtung zum Vorsehen von zusätzlicher Brennzeit bei jedem
Arbeitshub in einem 2-Takt- oder 4-Takt-Motor zeigt.
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25 ist
eine perspektivische Ansicht des Zylinderblocks und -kopfs eines
Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotors, der in einem 2-Takt-Zyklus arbeitet,
welche noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt, mit dem noch ein
weiteres Betriebsverfahren durchgeführt werden kann und beschrieben
wird. Es ist zu sehen, daß dieses
Ausführungsbeispiel
unter seinen anderen Komponenten Spülschlitze in der Unterseite der
Kolbenhülsen
aufweist und einen Haupt- und einen Nebenkompressor, ein Kühlsystem,
Ventile und Leitungen zum Steuern des Drucks, der Dichte und der
Temperatur der Ladeluft und Ventile und Leitungen zum Liefern von
Spülluft
zu den Zylindern aufweist.
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26 ist
eine schematische Zeichnung eines Motors ähnlich zum Motor von 25, welche einen Ladeluftkühler für eine wahlweise
Kompressionsstufe, doppelte Ladeluftkühler für eine primäre Kompressionsstufe zeigt
und ein Steuersystem (einschließlich
eines Motorsteuergeräts
(ECM) und einer Ventilausrüstung)
zum Steuern der Ladeluftdichte, des Ladeluftgewichts, der Ladelufttemperatur
und des Ladeluftdrucks zum Steuern der Richtungen und Mengen der
Luftströmung
durch die verschiedenen Ventile, Leitungen und ein wahlweises Drosselventil zeigt
und zwei wahlweise Wege zum Liefern von Spülluft zu den Spülschlitzen
in der Unterseite der Zylinder und alternative Wege, damit die Abgase
den Motor verlassen, zeigt.
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27 bis 30 sind schematische Zeichnungen
des Motors von 25 und 26, die vier alternative
Verfahren zeigen, die zum effizienten Spülen der Motoren vorgeschlagen
werden, 27 und 28 zeigen auch eine schematische
Zeichnung für
ein Motorsteuergerät
(ECM) und eine Ventilausrüstung
zum Steuern der Ladeluft und Spülluft auf
einem Druck, einer Dichte und einer Temperatur, die für jedes
als geeignet erachtet werden.
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31 ist
eine schematische Zeichnung, die einen vorgeschlagenen wahlweisen
Elektromotorantrieb für
die Luftkompressoren des Motors zeigt.
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32 ist
eine schematische Zeichnung des 2-Takt-Motors von 25 und 26 mit
nur einem Kompressor zum Liefern von sowohl Ladeluft als auch Spülluft, welche
ein Steuersystem und eine Einrichtung zum Steuern der Lade- und
Spülluft
auf einen Druck, eine Dichte und eine Temperatur, die für jedes
als geeignet erachtet werden, zeigt und eine Einrichtung zum Leiten
der Luft über
verschiedene Wege für
denselben Zweck zeigt.
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33 ist
eine schematische Querschnittsansicht durch einen Sechs-Zylinder-Motor mit zwei Kompressorzylindern,
vier Arbeitszylindern, einem Auflader, fünf Regelventilen, welche ein
Motorsteuergerät
(ECM) zum Steuern der Ladungstemperaturen, der Ladungsdichte und
des Ladungsgewichts zeigt und zum Speichern von komprimierter Luft,
die durch regeneratives Bremsen komprimiert wird, oder zum Speichern
von Entlüftungsluft,
die in einigen industriellen Prozessen erzeugt wird, in einem beliebigen
der Motoren dieser Erfindung übernommen
wird.
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34 ist
eine schematische Zeichnung, die einen beliebigen der Motoren der
vorliegenden Erfindung darstellt und ein alternatives Ausführungsbeispiel
zeigt, das einen separaten elektrisch betriebenen Luftkompressor
und alternativ eine Eintrittsleitung, die von einer Zufuhr von komprimierter
Ab- oder "Entlüftungs"-Luft zum Zuführen von
Ladungsluft zum Motor (oder zu einer Vielzahl von Motoren) führt, umfaßt, wobei
der Bedarf für
motorbetriebene Kompressoren beseitigt wird.
-
35 ist
eine schematische Zeichnung, die einen beliebigen der Motoren der
vorliegenden Erfindung darstellt, welcher in einem alternativen
Ausführungsbeispiel
dargestellt ist, das dazu ausgelegt ist, als Motor mit konstanter
Last und konstanter Geschwindigkeit zu arbeiten. Dieses Motorausführungsbeispiel
mit konstanter Last und konstanter Geschwindigkeit der vorliegenden
Erfindung ist als sowohl einen Haupt- als auch einen Nebenkompressor mit
wahlweisen Ladeluftkühlern
zum Vorsehen von zwei Stufen von vorkomprimierter Ladeluft, die
entweder wahlweise ladeluftgekühlt
oder adiabatisch komprimiert wird, umfassend dargestellt.
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36 ist
eine schematische Zeichnung, die einen beliebigen der Motoren der
vorliegenden Erfindung darstellt und einen Motor mit konstanter
Last und konstanter Geschwindigkeit gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel
der vorliegen den Erfindung darstellt, wobei ein einzelner Kompressor
mit wahlweisen Ladeluftkühlern
zur Bereitstellung einer einzigen Stufe von vorkomprimierter Ladeluft,
die entweder wahlweise ladeluftgekühlt oder adiabatisch komprimiert
wird, bereitgestellt ist.
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Ausführliche
Beschreibung der Zeichnungen
-
Mit genauerem Bezug auf die Zeichnungen sind
eine Vielzahl von alternativen bevorzugten Ausführungsbeispielen der Vorrichtung
des verbesserten Verbrennungsmotors 100 der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Gleiche Komponenten werden in den gesamten
verschiedenen Ansichten durch gleiche Ziffern dargestellt; und unter
einigen, aber nicht allen Umständen,
wie es der Autor als erforderlich erachten könnte (aufgrund der großen Anzahl
von Ausführungsbeispielen),
werden ähnliche,
aber alternative Komponenten durch Ziffern mit hochgestelltem Index dargestellt
(z. B. 1001 ). Wenn eine Vielzahl
von ähnlichen
Komponenten vorhanden ist, wird auf die Vielzahl hierin häufig Bezug
genommen (z. B. sechs Zylinder 7a–7f), auch wenn weniger
als alle Komponenten in der Zeichnung sichtbar sind. Komponenten,
die unter mehreren Zylindern gemeinsam sind, werden auch manchmal
für die
leichte Zeichnung nur mit Bezug auf die gemeinsame Ziffer geschrieben – z. B. Kolben 22a–22f => Kolben 22.
Bei einer Bemühung, das
Verständnis
der Vielzahl von Ausführungsbeispielen
zu erleichtern (aber die Offenbarung nicht zu begrenzen), sind einige,
aber nicht alle Abschnitte dieser ausführlichen Beschreibung mit Untertiteln versehen,
um auf das System oder Untersystem, das im betreffenden Abschnitt
detailliert erläutert
wird, Bezug zu nehmen.
-
Das erfundene System der vorliegenden
Erfindung wird vielleicht am besten mit Bezug auf das (die) Verfahren
zum Verwalten von Verbrennungsladungsdichten, -temperaturen, -drücken und
der Verbrennungsladungsturbulenz dargestellt; und die folgende Beschreibung
versucht, die bevorzugten Verfahren der vorliegenden Erfindung in
Zusammenhang mit und in Verbindung mit Vorrichtungen zu beschreiben,
die für
die alternativen bevorzugten Verfahren ausgelegt sind und gemäß diesen
betrieben werden.
-
Einige, aber nicht notwendigerweise
alle der Systemkomponenten, die zwei oder mehr der hierin dargestellten
Ausführungsbeispiele
gemeinsam sind, umfassen eine Kurbelwelle 20, an der Verbindungsstangen 19a–19f montiert
sind, an jeder von welchen ein Kolben 22a–22f montiert
ist; wobei sich jeder Kolben innerhalb eines Arbeitszylinders 7a–7f bewegt; Luft
in die Zylinder durch Einlaßöffnungen
eingeleitet wird, die durch Ansaugventile 16 gesteuert
werden, und Luft aus den Zylindern durch Auslaßöffnungen ausgelassen wird,
die durch Auslaßventile 17 gesteuert
werden. Die Wechselwirkung, die Modifikation und der Betrieb dieser
und anderer solcher Komponenten, die als für ein Verständnis der verschiedenen Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung notwendig erachtet werden, werden nachstehend
ausgedrückt.
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Der Motor 1001 von 1
-
Mit Bezug auf 1 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 1001 gezeigt, in dem alle Zylinder 7a–7f (von
denen nur einer in einer Schnittansicht gezeigt ist) und zugehörigen Kolben 22a–22f in
einem 4-Takt-Zyklus arbeiten und alle Arbeitszylinder zum Erzeugen
von Kraft für
eine gemeinsame Kurbelwelle 20 jeweils über Verbindungsstangen 19a–19f verwendet
werden. Ein Nebenkompressor 2 (hierin als Lysholm-Kreiskolbenkompressor dargestellt)
liefert auswählbar
Luft, die komprimiert wurde, oder ermöglicht die Abgabe von Luft
durch diesen hindurch auf Atmosphärendruck an Rohrverteiler 13 und 14 und
an die Zylinder 7a–7f,
wobei die Zylinder in einem 4-Takt-Zyklus arbeiten. Ventile 3, 5 und 6 und
Ladeluftkühler 10, 11 und 12 werden
in den bevorzugten Ausführungsbeispielen
verwendet, um die Luftladungsdichte, das Luftladungsgewicht, die Luftladungstemperatur
und den Luftladungsdruck zu steuern. Die Ansaugventile 16a–16f, 16a'–16f' werden zeitgesteuert, um das Kompressionsverhältnis des
Motors 1001 zu steuern. Die Verbrennungskammern
sind bemessen, um das Expansionsverhältnis des Motors festzulegen.
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Die Motoren 1001 –1005 , 1007 von 1, 2, 3, 4, 5 bzw. 7 weisen
Nockenwellen 21 auf, die mit Nocken versehen sind und so
angeordnet sind, daß sie
mit einer Hälfte
der Geschwindigkeit der Kurbelwelle angetrieben werden, um einen
Arbeitshub für
alle zwei Umdrehungen der Kurbelwelle für jeden Arbeitskolben zu liefern.
Die Kreiskolbenkompressoren 2 von 1, 2, 3, 4, 4–B, 5, 7 und 33 können durch einen Rippenkeilriemen
angetrieben werden und würden
ein Übersetzungsgetriebe
zwischen dem Kegelscheibenpaar und der Kompressorantriebswelle aufweisen,
die Kreiskolbenkompressoren könnten
auch mit einem Übersetzungsgetriebe mit
variabler Geschwindigkeit wie in einigen Flugzeugmotoren versehen
sein. Der Hubkolbenkompressor 1 von 3 ist als mit doppeltwirkenden Zylindern
gezeigt, die durch eine Verbindungsstange 19g mit der Kurbelwelle 20 verbunden
sind; und die Kurbelwelle 20, mit der er durch die Verbindungsstange 19g verbunden
ist, würde
zwei Arbeitshübe
für jede Umdrehung
der Kurbelwelle 20 liefern. In einer alternativen Methode
wird der Hubkolbenkompressor 1 durch die Verbindungsstange 19g angetrieben,
die mit einer kurzen Kurbelwelle oberhalb der Hauptkurbelwelle 20 verbunden
ist, mit der die Nebenkurbelwelle (nicht dargestellt) durch ein Übersetzungsgetriebe
verzahnt wäre,
um mehr als zwei Arbeitshübe pro
Umdrehung der Hauptkurbelwelle 20 vorzusehen. Alternativ
kann das Kompressorsystem mehrere Kompressionsstufen für entweder
Kreis- oder Hubkolbenkompressoren aufweisen. Obwohl der Nebenkompressor 1 und
der zweite Nebenkompressor 2 der verschiedenen Ausführungsbeispiele
durchgehend als Hubkolbenkompressor oder als Kreiskolbenkompressor
dargestellt sind, wird angemerkt, daß die Erfindung nicht durch
die Art des für
jedes verwendeten Kompressors begrenzt ist; und die dargestellten
Kompressoren können
vertauscht werden oder können
die gleichen sein oder können
andere Arten von Kompressoren sein, die die hierin beschriebenen
Funktionen erfüllen.
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Der in 1 gezeigte Motor 1001 ist
durch einen ausgedehnteren Expansionsprozeß, ein niedriges Kompressionsverhältnis und
die Fähigkeit
zur Erzeugung einer Verbrennungsladung, die sich im Gewicht von
leichter als normal bis schwerer als normal ändert, gekennzeichnet und ist
in der Lage, selektiv einen höheren
mittleren effektiven Zylinderdruck vorzusehen als die herkömmliche
Anordnung von normalen Motoren kann, ist jedoch in der Lage, im
Vergleich zu herkömmlichen
Motoren einen niedrigeren maximalen Zylinderdruck aufzuweisen. Ein Motorsteuergerät (ECM)
(in 1 nicht dargestellt) und
variable Ventile 3, 5 und 6 an Lei tungen,
wie gezeigt, stellen ein System zum Steuern der Ladungsdichte, des
Ladungsdrucks, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Zylinders bereit, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
die Erzeugung eines größeren Drehmoments
und einer größeren Leistung
bei niedrigem U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete Motoren
ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein variables Ventilzeitsteuersystem verwendet werden und kann
mit einem Steuersystem wie z. B. einem ECM den Zeitpunkt des Öffnens und den
Zeitpunkt des Schließens
der Ansaugventile 16 und 16' steuern, um ferner eine verbesserte
Verwaltung von Bedingungen in den Verbrennungskammern der Zylinder 7a–7f des
Motors 1001 vorzusehen, um eine
flachere Drehmomentkurve und eine höhere Leistung, wenn es erforderlich
ist, und mit niedrigen Niveaus von sowohl Kraftstoffverbrauch als auch
umweltbelastenden Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibung des Betriebs
des in 1 gezeigten
Motors 100'
-
Der in 1 gezeigte Motor 1001 dieser
Erfindung ist ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe
Leistung als auch ein hohes Drehmoment mit niedrigem Kraftstoffverbrauch
und geringen umweltbelastenden Emissionen erreicht. Der neue Arbeitszyklus
ist ein Verbrennungszyklus vom Typ mit externer Kompression. In
diesem Zyklus wird ein Teil der Ansaugluft (die insgesamt in den
Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) selektiv durch mindestens einen Nebenkompressor 2 komprimiert.
Der Temperaturanstieg während
der Kompression kann durch die Verwendung von Luftkühlern 10, 11, 12,
die die Ansaugluft kühlen,
und durch einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt werden.
-
Ein vorgeschlagenes bevorzugtes Betriebsverfahren
des Motors 100' mit
neuem Zyklus ist somit:
- 1. In Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen des Motors (z. B. unterschiedliche
Lastanforderungen) wird entweder Ansaugluft auf Atmosphärendruck
oder Ansaugluft, die durch mindestens einen Nebenkompressor 2 komprimiert
wurde und deren Temperatur und Druck durch Umleitsysteme und Ladeluftkühler ge steuert
wurden, durch den Ansaughub des Kolbens 22 in den Arbeitszylinder 7 gesaugt.
- 2. (a) Nachdem der Ansaughub beendet ist, wird das Ansaugventil 16 (das
einfach oder mehrfach sein kann, 16, 16') für einen
Zeitraum, nachdem der Kolben 22 den unteren Totpunkt passiert
hat, offen gelassen, was einen Teil der Frischluftladung in den
Ansaugrohrverteiler 13, 14 zurückpumpt. Das Ansaugventil 16, 16' wird dann an
einem Punkt geschlossen, an dem eine Wirkung den Zylinder 7 abdichtet,
wobei folglich das Kompressionsverhältnis des Motors festgelegt
wird.
- (b) Alternativ wird das Ansaugventil 16, 16' früh während des
Ansaughubs geschlossen, bevor der Kolben 22 den unteren
Totpunkt erreicht hat. Die eingeschlossene Luftladung wird dann
auf das volle Volumen des Zylinders 7 expandiert und die Kompression
der Ladung beginnt, wenn der Kolben 22 zu dem Punkt im
Kompressionshub zurückkehrt,
an dem das Ansaugventil 16, 16' geschlossen wird.
- 3. (a) Während
des Kompressionshubs des Kolbens 22 an dem Punkt, an dem
das Ansaugventil 16 geschlossen wird, entweder beim Betrieb
2(a) oder 2(b), beginnt die Kompression, was ein kleines Kompressionsverhältnis erzeugt.
Dies macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs einzuschränken.
- (b) Während
eines Teillastbetriebs wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung wird das Absperrventil 5 geschlossen
und das Luftumleitventil (ABV) 6 am Kompressor wird vorzugsweise
geöffnet,
so daß die
Ansaugluft in die Ansaugleitung 8 des Kompressors 2 zurückgeführt wird,
ohne komprimiert zu werden. Das Absperrventil 3 kann dann
die Luftladung um oder durch die Ladeluftkühler 11 und 12 leiten.
Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a–22f natürlich angesaugte
Luft durch den Kompressor 2 ein. Dies verringert die Kompressorantriebsarbeit
und verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit.
- (c) Wenn mehr Leistung erforderlich ist, können die Ladungsdichte und
der Ladungsdruck durch Schließen
des Luftumleitventils (ABV) 6 erhöht werden, was bewirkt, daß der Kompressor 2 den Luftdruck
erhöht,
und alternativ kann dies entweder durch Einschalten einer zweiten
Kompressionsstufe durch den Kompressor 1, wie in 2 gezeigt, oder durch Erhöhen der
Geschwindigkeit des Kompressors 2 bewerkstelligt werden. Gleichzeitig
leiten die Steuerventile 5 und 3 vorzugsweise
einiges oder alles der Luftladung durch einen oder mehrere der Ladeluftkühler 10, 11 und 12,
um die Luftladungsdichte zu erhöhen.
- 4. Die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird hinzugefügt,
falls er nicht bereits vorhanden ist, die Ladung wird gezündet und
die Verbrennung erzeugt eine große Expansion der Gase gegen
den Kolben 22, was eine große Energie in entweder der
Betriebsart 3(a), (b) oder (c) erzeugt. Diese Energie erzeugt einen
hohen mittleren effektiven Zylinderdruck und wird insbesondere in
der Betriebsart (c) in ein hohes Drehmoment und eine hohe Leistung
umgewandelt.
-
Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 1001 von 1
-
Während
des Ansaug- (1.) Hubs des Kolbens 22 strömt Luft
durch Luftleitungen 15 von einem Luftrohrverteiler 13 oder 14,
wobei die Luft (in Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen) entweder auf dem Atmosphärendruck
liegt oder durch den Kompressor 2 auf einen höheren Druck
komprimiert wurde, durch das Ansaugventil 16 in den Zylinder 7. Während des
Ansaughubs des Kolbens 22 schließt sich das Ansaugventil 16 früh (am Punkt
x). Ab diesem Punkt wird der Inhalt des Zylinders 7 auf
das maximale Volumen des Zylinders expandiert. Dann findet während des
Kompressions- (2.) Hubs keine Kompression statt, bis der Kolben 22 zu
dem Punkt x zurückgekehrt
ist, wo das Ansaugventil 16 während des Ansaughubs geschlossen
wurde. (Am Punkt x wird das restliche verdrängte Volumen des Zylinders durch
das Volumen der Verbrennungskammer dividiert, um das Kompressionsverhältnis des
Motors festzulegen.) Alternativ wird während des Ansaug- (1.) Hubs
des Kolbens 22 das Ansaugventil 16 über den
Ansaughub und an der Kolbenposition des unteren Totpunkts vorbei
und über
einen Teil des Kompressions- (2.) Hubs für eine signifikante Distanz, 10%
oder bis vielleicht 50% oder mehr des Kompressionshubs, offen gehalten,
wobei folglich einiges der Ladeluft in den Ansaugrohrverteiler 13 oder 14 zurückgepumpt
wird, und das Ansaugventil 16 schließt sich dann, um ein niedriges
Kompressionsverhältnis in
den Zylindern des Motors festzulegen. Zum Zeitpunkt des Schließens des
Ansaugventils 16 liegen die Dichte, die Temperatur und
der Druck des Zylinders auf ungefähr Gleichheit mit dem Inhalt
des Rohrverteilers 13 oder 14.
-
Während
eines Teillastbetriebs, wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung, werden die Absperrventile 5 und 3 geschlossen
und das Luftumleitventil (ABV) 6 am Kompressor wird vorzugsweise
geöffnet,
so daß die Ansaugluft
zur Ansaugleitung 8 des Kompressors 2 zurückgeführt wird,
ohne komprimiert zu werden. Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a– 22f natürlich angesaugte
Luft durch den Kompressor 2 ein. Dies verringert die Kompressorantriebsarbeit und
verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit.
-
Wenn ein mittleres Drehmoment und
mittlere Leistung erforderlich sind, wie z. B. Autobahnfahren oder
Erzeugung von mittlerer elektrischer Leistung, wird vorzugsweise
das Absperrventil 5 zum Kompressor 2 geschlossen
und das Luftumleitventil (ABV) 6 wird ebenfalls geschlossen.
Dies bewirkt, daß die
Atmosphärendruck-Ansaugluft
aufhört,
durch den Kompressor 2 umzulaufen, und der Kompressor 2 beginnt,
die Ladeluft auf einen höheren
als Atmosphärendruck
zu komprimieren, während
die geschlossenen Absperrventile 5 und 3 die Ladeluft durch
die Leitungen 104, 110, 111 und 121/122 leiten, die
die Luftkühler 10, 11 und 12 umgehen,
wobei die Ladeluft direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 zu den
Arbeitszylindern 7a–7f strömt, wo die
dichtere, aber heiße
Ladung den mittleren effektiven Zylinderdruck des Motors erhöht, um ein
größeres Drehmoment
zu erzeugen.
-
Wenn mehr Leistung erforderlich ist,
wie z. B. wenn eine schnelle Beschleunigung erforderlich ist, oder
für eine
Erzeugung von elektrischer Leistung mit schwerer Last, wird vorzugsweise
das Luftumleitventil (ABV) 6 geschlossen und die Absperrventile 3 oder 5 oder
beide werden geöffnet.
Dies bewirkt, daß der Kompressor 2 die
gesamte Luftladung komprimiert. Die Absperrventile 3 oder 5 oder
beide liefern dann (in Abhängigkeit
von den jeweiligen geöffneten/geschlossenen
Zuständen
der Ventile 3 und 5) die aufbereitete Luftladung
durch die Leitungen 105 oder 104 zur Leitung 110 und
dann durch die Leitungen 111 oder 112 zu den Rohrverteilern 13, 14 und
zu den Zylindern 7a–7f über einen,
zwei oder alle drei der Ladungskühler 10, 11 und 12.
Die sehr dichte, gekühlte
Luftladung erzeugt, wenn sie mit Kraftstoff vermischt und gezündet und über das
Kompressionsverhältnis
des Motors hinaus expandiert wird, ein großes Drehmoment und große Leistung.
-
Wenn eine größere Leistung erforderlich
ist, können
die Ladeluftdichte und das Ladeluftgewicht durch Erhöhen der
Geschwindigkeit des Kompressors 2 oder durch Einschalten
eines zweiten Kompressors, wie in 2,
für eine
zweite Vorkompressionsstufe erhöht
werden. Das letztere kann durch das Motorsteuergerät 27 durchgeführt werden,
das dem Luftumleitventil (ABV) 6, 2, signalisiert, sich zu schließen, um
eine Rückführung eines
Teils der Ansaugluft in die Leitung 103 zu verhindern,
was selektiv irgendeine zweite Kompressionsstufe während des
Teillastbetriebs aufhebt. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Luftdichte
und der Luftdruck erhöht
werden, können
die Absperrventile 3 und 5 einen Teil oder alles
der Luftladung durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 leiten,
um die Ladung zu kondensieren und die Erhöhung der Ladungstemperatur
und des Ladungsdrucks zu verringern, was beides durch die Kühlung der
Ladung bewerkstelligt wird. Dies erhöht den mittleren effektiven
Zylinderdruck während
der Verbrennung für
ein hohes Drehmoment und hohe Leistung.
-
Je schwerer das Gewicht der Luftladung
ist und je dichter die Ladung ist, desto früher beim Ansaughub (oder desto
später
beim Kompressionshub) kann das Ansaugventil geschlossen werden,
um ein niedriges Kompressionsverhältnis festzulegen und Leistung
beizubehalten, und desto weniger Wärme und Druck werden während der
Kompression im Zylinder entwickelt. In diesem 4-Takt-Motor kann
die Ansaugladung im Druck um nicht weniger als 4–5 Atmosphären verstärkt werden,
und wenn das Kompressionsverhältnis
niedrig genug ist, beispielsweise 4 : 1 bis 8 : 1 (höher für Dieselkraftstoff),
selbst bei Funkenzündung,
bestünde
kein Problem mit der Detonation. Das Expansionsverhältnis sollte
immer noch groß sein,
14 : 1 wäre
ein bevorzugtes Expansionsverhältnis
für die
Funkenzündung,
vielleicht 19 : 1 für
einen Dieselbetrieb.
-
Das Kompressionsverhältnis ist
durch das verdrängte
Volumen des Zylinders 7, das verbleibt, nachdem der Punkt
x im Kompressionshub erreicht wurde (und das Ansaugventil 16 geschlossen
wird), dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt.
Das Expansionsverhältnis
ist in allen Fällen
größer als
das Kompressionsverhältnis.
Das Expansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten verdrängten Volumens des Zylinders
durch das Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.
-
Kraftstoff kann vergast werden oder
er kann in einen Drosselkörper 56 (in 16 zu sehen) eingespritzt
werden oder der Kraftstoff kann in den Einlaßstrom von Luft eingespritzt
werden, in eine Vorverbrennungskammer (21) eingespritzt werden oder durch das
Ansaugventil 16 eingespritzt werden oder er kann direkt
in die Verbrennungskammer eingespritzt werden. Falls er eingespritzt
wird, sollte er dies am Punkt x oder, nachdem der Kolben 22 diesen erreicht
hat und das Ansaugventil geschlossen wird. Der Kraftstoff kann auch
später
eingespritzt werden, ähnlich
dem Dieselbetrieb, und kann am gewöhnlichen Punkt für Dieselöleinspritzung
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden. Einiger Kraftstoff kann nach dem oberen Totpunkt
selbst kontinuierlich während
des ersten Teils des Expansionshubs für einen Verbrennungsprozeß mit vorwiegend
konstantem Druck eingespritzt werden.
-
Die Zündung kann durch Kompression
(die durch eine Glühkerze
unterstützt
werden kann) oder durch einen elektrischen Funken stattfinden. Die Funkenzündung kann
vor dem oberen Totpunkt, wie normalerweise durchgeführt, am
oberen Totpunkt oder nach dem oberen Totpunkt stattfinden.
-
Zu einer günstigen Zeit wird die Luft-Kraftstoff-Ladung
gezündet
und die Gase expandieren gegen den Kolben für den Arbeits- (3.) Hub. Nahe
dem unteren Totpunkt öffnet
(öffnen)
sich zur günstigen Zeit
das (die) Auslaßventil(e) 17 und
der Kolben 22 steigt in den Spül- (4.) Hub an, wobei der Zylinder durch
zwangsläufige
Verdrängung
effizient gespült wird,
wonach sich das (die) Auslaßventil(e) 17 schließt (schließen).
-
Dies beendet einen Zyklus des 4-Takt-Motors.
-
Der Motor 1002 von 2
-
Mit Bezug auf 2 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 1002 gezeigt, in dem alle Zylinder 7a–7f (von
denen nur zwei 7a, 7f in einer schematischen Zeichnung
dargestellt sind) und zugehörigen
Kolben 22a–22f in
einem 4-Takt-Zyklus arbeiten
und alle Arbeitszylinder zum Erzeugen von Leistung für eine gemeinsame
Kurbelwelle 20 über jeweils
Verbindungsstangen 19a–19f verwendet
werden. Ein Nebenkompressor 2 (hierin als Kreiskolbenkompressor)
dargestellt) liefert Luft, die komprimiert wurde, oder ermöglicht die
Abgabe von Luft durch diesen hindurch auf Atmosphärendruck
an Rohrverteiler 13 und 14 und an die Zylinder 7a–7f,
wobei die Zylinder in einem 4-Takt-Zyklus arbeiten. Ein zweiter Nebenkompressor 1 wird
verwendet, um selektiv den Luftdruck für den Kompressor 2 zu
verstärken.
Ventile 3, 4, 5 und 6 und Ladeluftkühler 10, 11 und 12 werden
in den bevorzugten Ausführungsbeispielen
verwendet, um die Luftladungsdichte, das Luftladungsgewicht, die
Luftladungstemperatur und den Luftladungsdruck zu steuern. Die Ansaugventile 16a–16f werden
zeitgesteuert, um das Kompressionsverhältnis des Motors 1002 zu steuern. Die Verbrennungskammern
sind bemessen, um das Expansionsverhältnis des Motors festzulegen.
-
Ein proportionales Ventil 201 ist
in der Ansaugleitung 8 angeordnet, um die durch die Ansaugleitung 8 strömende Luftströmung um
ein Ausmaß proportional
zu drosseln, um die Einleitung von Abgasen durch die Öffnung 204 in
der Wand des Ansaugkanals 8 zu bewirken. Diese Abgase kommen
vom Auslaßkanal 18 über die
Auslaßöffnung 206 und
den Kanal 202. Der Zweck dieses Merkmals besteht darin,
Abgase in die Frischluftansaugung mit der Frischluft, die durch
den Ansaugkanal 8 kommt, einzuleiten und zu vermischen,
um umweltbelastende Emis sinnen zu verringern. Die eingeleiteten
Abgase werden durch Kühlrippen 202b gekühlt, die
an der Leitung 202 angeordnet sind.
-
Der in 2 gezeigte Motor 1002 ist
durch einen ausgedehnteren Expansionsprozeß, ein niedriges Kompressionsverhältnis und
die Fähigkeit
zur Erzeugung einer Verbrennungsladung, die im Gewicht von leichter
als normal bis schwerer als normal variiert, gekennzeichnet und
ist in der Lage, selektiv einen höheren mittleren effektiven
Zylinderdruck bereitzustellen als die herkömmliche Anordnung von normalen
Motoren kann, weist jedoch einen ähnlichen oder niedrigeren maximalen
Zylinderdruck im Vergleich zu herkömmlichen Motoren auf. Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 und
variable Ventile 3, 4, 5 und 6 an
Leitungen, wie gezeigt, sehen ein System zum Steuern der Ladungsdichte,
des Ladungsdrucks, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Zylinders vor, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
die Erzeugung eines größeren Drehmoments
und einer größeren Leistung
bei niedrigem U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete
Motoren ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein System mit variabler Ventilzeitsteuerung verwendet werden
und kann mit einem Steuersystem wie z. B. Motorsteuergeräten (ECM) 27 den
Zeitpunkt des Öffnens
und den Zeitpunkt des Schließens
der Ansaugventile 16 steuern, um ferner eine verbesserte
Verwaltung der Bedingungen in den Verbrennungskammern der Zylinder 7a–7f des
Motors 1002 bereitzustellen, um
eine flachere Drehmomentkurve und eine höhere Leistung und mit niedrigen
Niveaus an sowohl Kraftstoffverbrauch als auch umweltbelastenden
Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibung des Betriebs
des Motors 1002 von 2
-
Der in 2 gezeigte Motor 1002 dieser
Erfindung ist ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe
Leistung als auch ein hohes Drehmoment mit niedrigem Kraftstoffverbrauch
und geringen umweltbelastenden Emissionen erreicht. Der neue Arbeitszyklus
ist ein Verbrennungszyklus vom Typ mit externer Kompression. In
diesem Zyklus wird ein Teil der Ansaugluft (die insgesamt in den
Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) selektiv durch mindes tens einen Nebenkompressor 1, 2 komprimiert.
Der Temperaturanstieg während
der Kompression kann durch die Verwendung von Luftkühlern 10, 11, 12,
die die Ansaugluft kühlen,
und durch einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt werden.
-
Ein vorgeschlagenes, bevorzugtes
Betriebsverfahren des Motors 1002 mit
neuem Zyklus ist folglich:
- 1. In Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen des Motors (z. B. unterschiedliche
Lastanforderungen) wird entweder Ansaugluft auf Atmosphärendruck
oder Ansaugluft, die durch mindestens einen Nebenkompressor komprimiert
wurde und deren Temperatur und Druck durch Umleitsysteme und Ladeluftkühler eingestellt
wurden, durch den Ansaughub des Kolbens 22 in den Arbeitszylinder 7 gesaugt.
- 2. (a) Nachdem der Ansaughub beendet ist, wird das Ansaugventil 16 (das
einfach oder mehrfach sein kann) für einen Zeitraum, nachdem der
Kolben 22 den unteren Totpunkt passiert hat, offen gelassen,
was einen Teil der Frischluftladung in den Ansaugrohrverteiler 13, 14 zurückpumpt.
Das Ansaugventil 16 wird dann an einem Punkt geschlossen,
an dem eine Wirkung den Zylinder 7 abdichtet, wobei folglich
das Kompressionsverhältnis
des Motors festgelegt wird.
- (b) Alternativ wird das Ansaugventil 16 früh während des
Ansaughubs geschlossen, bevor der Kolben 22 den unteren
Totpunkt erreicht hat. Die eingeschlossene Luftladung wird dann
auf das volle Volumen des Zylinders 7 expandiert und die Kompression
der Ladung beginnt, wenn der Kolben 22 den Punkt im Kompressionshub
erreicht, an dem das Ansaugventil 16 geschlossen wird.
- 3. (a) Während
des Kompressionshubs des Kolbens 22 an dem Punkt, an dem
das Ansaugventil 16 geschlossen wird, entweder beim Betrieb
2(a) oder 2(b), beginnt die Kompression, was ein kleines Kompressionsverhältnis erzeugt.
Dies macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs zu verringern.
- (b) Während
eines Teillastbetriebs wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung werden die Absperrventile 3 und 5 geschlossen
und die Lufumleitventile (ABV) 4 und 6 zu beiden
Kompressoren 1 und 2 werden vorzugsweise geöffnet, so
daß die
Ansaugluft in die Ansaugleitungen 110 und 103 der Kompressoren 2 und 1 zurückgeführt wird,
ohne komprimiert zu werden. Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a–22f natürlich angesaugte
Luft an dem (den) Kompressoren) vorbei ein. Dies verringert die
Kompressorantriebsarbeit und verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
weiter.
- (c) Wenn eine größere Leistung
erforderlich ist, können
die Ladungsdichte und der Ladungsdruck durch Schließen des
Luftumleitventils (ABV) 4, was bewirkt, daß der Kompressor 2 den
Ladeluftdruck erhöht,
und außerdem
durch entweder Einschalten der zweiten Kompressionsstufe durch den
Kompressor 1 in derselben Weise wie jener des Schließens des
Luftumleitventils ABV 6 oder durch Erhöhen der Geschwindigkeit des
Kompressors 2 oder beider Kompressoren erhöht werden.
Gleichzeitig würden
die Absperrventile 3 und 5 geöffnet werden, um einiges oder
alles der Luftladung durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 zu leiten,
um die Ladeluftdichte zu erhöhen.
- 4. Die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird hinzugefügt,
falls er nicht bereits vorhanden ist, die Ladung wird gezündet und
die Verbrennung erzeugt eine große Expansion der Gase gegen
den Kolben 22, was eine große Energie in entweder der
Betriebsart 3(a), (b) oder (c) erzeugt. Diese Energie erzeugt einen
hohen mittleren effektiven Zylinderdruck und wird insbesondere in
der Betriebsart (c) in ein hohes Drehmoment und eine hohe Leistung
umgewandelt.
-
Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 1002 von 2
-
Während
des Ansaug- (1.) Hubs des Kolbens 22 strömt Luft
durch Luftleitungen 15 vom Luftrohrverteiler 13 oder 14,
wobei die Luft (in Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen) entweder auf dem Atmosphärendruck
liegt oder durch den Kompressor 2 und/oder Kompressor 1 auf
einen höheren Druck
komprimiert wurde, durch das Ansaugventil 16 in den Zylinder 7.
Während
des Ansaughubs des Kolbens 22 schließt sich das Ansaugventil 16 am
Punkt x, was den Zylinder 7 abdichtet. Ab diesem Punkt wird
die Luftladung auf das maximale Volumen des Zylinders expandiert.
Dann findet während
des Kompressions- (2.) Hubs keine Kompression statt, bis der Kolben 22 zu
dem Punkt x zurückgekehrt
ist, wo das Ansaugventil 16 während des Ansaughubs geschlossen
wurde. (Am Punkt x wird das restliche verdrängte Volumen des Zylinders
durch das Volumen der Verbrennungskammer dividiert, um das Kompressionsverhältnis des
Motors festzulegen.) Alternativ wird während des Ansaug- (1.) Hubs
des Kolbens 22 das Ansaugventil 16 über den
Ansaughub und am unteren Totpunkt vorbei und über einen Teil des Kompressions-
(2.) Hubs für
eine signifikante Distanz, 10% oder bis vielleicht 50% oder mehr
des Kompressionshubs, offen gehalten, wobei folglich einiges der
Ladeluft in den Ansaugrohrverteiler 13 oder 14 zurückgepumpt
wird, und das Ansaugventil 16 schließt sich dann, was den Zylinder 7 abdichtet,
um ein niedriges Kompressionsverhältnis in den Zylindern des
Motors festzulegen. Zum Zeitpunkt des Schließens des Ansaugventils 16 sind
die Dichte, die Temperatur und der Druck des Inhalts des Zylinders 7 ungefähr dieselben
wie jene der Luftladung in den Ansaugrohrverteilern 13 und 14.
-
Während
eines Teillastbetriebs mit leichter Last, wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung, werden die Absperrventile 3 und 5 geschlossen
und die Luftumleitventile (ABV) 4 und 6 zu beiden
Kompressoren 1 und 2 werden vorzugsweise geöffnet, so
daß die
Ansaugluft zu den Ansaugleitungen 110 und 103 der
Kompressoren 2 und 1 zurückgeführt wird, ohne komprimiert
zu werden. Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a–22f natürlich angesaugte
Luft an dem (den) Kompressoren) vorbei ein. Dies verringert die
Kompressorantriebsarbeit und verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
weiter.
-
Wenn ein mittleres Drehmoment und
mittlere Leistung erforderlich sind, wie z. B. Autobahnfahren oder
Erzeugung von mittlerer elektrischer Leistung, werden vorzugsweise
die Absperrventile 3 und 5 geschlossen und die
Luftumleitventile (ABV) 4 und 6 werden geschlossen.
Dies bewirkt, daß die
Atmosphärendruck-Ansaugluft
aufhört,
durch den Kompressor 2 und 1 umzulaufen, und beide
Kompressoren beginnen, die Ladeluft auf einen höheren als Atmosphärendruck
zu komprimieren, während
die geschlossenen Absperrventile 3 und 5 die Ladeluft durch
die Leitungen 104, 110, 111 und 121/122 leiten, die
die Luftkühler 10, 11 und 12 in 2 umgehen, wobei die Ladeluft
direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 und zu
den Arbeitszylindern 7a–7f strömt, wo die
dichtere, aber heiße
Ladung den mittleren effektiven Zylinderdruck des Motors erhöht, um ein
größeres Drehmoment
und eine größere Leistung
zu erzeugen.
-
Wenn mehr Leistung erforderlich ist,
wie z. B. wenn eine schnelle Beschleunigung erforderlich ist, oder
für eine
Erzeugung von elektrischer Leistung mit schwerer Last, wird vorzugsweise
das Luftumleitventil (ABV) 4 geschlossen und das Absperrventil 3 wird geöffnet. Dies
bewirkt, daß der
Kompressor 2 die gesamte Luftladung komprimiert und das
Absperrventil 3 die Luftladung durch die Leitungen 112 und 113 leitet
und die komprimierte Ladeluft zu den Rohrverteilern 13 und 14 oder
zu den Zylindern 7a–7f über die Ladungskühler 11 und 12 geliefert
wird. Für
eine noch größere Leistung
wird das Absperrventil 5 geöffnet und das Luftumleitventil 6 wird
geschlossen und der Kompressor 1 beginnt eine zweite Kompressionsstufe
und die gesamte Luftladung wird nun durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 für eine hohe Ladungsdichte
geleitet. Die sehr dichte, gekühlte Luftladung
erzeugt, wenn sie mit Kraftstoff vermischt und gezündet und über das
Kompressionsverhältnis des
Motors hinaus expandiert wird, ein großes Drehmoment und große Leistung.
-
Je schwerer das Gewicht der Luftladung
ist und je dichter die Ladung ist, desto früher (oder später) kann
das Ansaugventil geschlossen werden, um ein niedriges Kompressionsverhältnis festzulegen und
Leistung beizubehalten, und desto weniger Wärme und Druck werden während der
Kompression im Zylinder entwickelt.
-
In diesem 4-Takt-Motor kann die Ansaugladung
im Druck um nicht weniger als 4–5
Atmosphären
verstärkt
werden, und wenn das Kompressionsverhältnis des Motors niedrig genug
ist, beispielsweise 4 : 1 bis 8 : 1 (höher für Dieselkraftstoff), selbst
bei Funkenzündung,
bestünde
kein Problem mit der Detonation. Das Expansionsverhältnis wäre immer
noch sehr groß,
14 : 1 wäre
ein bevorzugtes Expansionsverhältnis
für die
Funkenzündung,
vielleicht 19 : 1 für einen
Dieselbetrieb.
-
Das Kompressionsverhältnis wird
durch das verdrängte
Volumen des Zylinders 7, das verbleibt, nachdem der Punkt
x im Kompressionshub erreicht wurde (und das Ansaugventil 16 geschlossen
wird), dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt.
Das Expansionsverhältnis
ist in allen Fällen
größer als
das Kompressionsverhältnis.
Das Expansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten verdrängten Volumens des Zylinders
durch das Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.
-
Kraftstoff kann vergast werden oder
er kann in einen Drosselkörper 56 (in 16 zu sehen) eingespritzt
werden oder der Kraftstoff kann in den Einlaßstrom von Luft eingespritzt
werden, in eine Vorverbrennungskammer wie in 21 eingespritzt werden oder durch das
Ansaugventil 16 eingespritzt werden oder er kann direkt
in die Verbrennungskammer eingespritzt werden. Falls er eingespritzt
wird, sollte er dies am Punkt x oder, nachdem der Kolben 22 diesen erreicht
hat und das Ansaugventil geschlossen ist. Der Kraftstoff kann auch
später
eingespritzt werden und kann im Fall von Dieselbetrieb am gewöhnlichen Punkt
für Dieselöleinspritzung
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden.
-
Zu einer günstigen Zeit wird die Luft-Kraftstoff-Ladung
gezündet
und die Gase expandieren gegen den Kolben für den Arbeits- (3.) Hub. Nahe
dem unteren Totpunkt öffnet
(öffnen)
sich zur günstigen Zeit
das (die) Auslaßventil(e) 17 und
der Kolben 22 steigt in den Spül- (4.) Hub an, wobei der Zylinder durch
zwangsläufige
Verdrängung
effizient gespült wird,
wonach sich das (die) Auslaßventil(e)
schließt (schließen).
-
Dies beendet einen Zyklus des 4-Takt-Motors.
-
Der Motor 1003 von 3
-
Mit Bezug auf 3 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 1003 gezeigt, in dem alle Zylinder 7a–7f (von
denen nur einer in einer Schnittansicht gezeigt ist) und zugehörigen Kolben 22a–22f in
einem 4-Takt-Zyklus arbeiten und alle Arbeitszylinder zum Erzeugen
von Kraft für
eine gemeinsame Kurbelwelle 20 über jeweils Verbindungsstangen 19a–19f verwendet
werden. Ein Neben-Hubkolbenkompressor 1 und
ein Neben-Kreiskolbenkompressor 2 liefern eine Druckladeluft,
die komprimiert wurde, oder ermöglichen
die Abgabe von Luft durch diese hindurch auf Atmosphärendruck an
die Rohrverteiler 13, 14 und an die Zylinder 7a–7f, wobei
die Zylinder in einem 4-Takt-Zyklus arbeiten. Ventile 3, 4, 5 und 6 und
Ladeluftkühler 10, 11 und 12 werden
in den bevorzugten Ausführungsbeispielen verwendet,
um die Luftladungsdichte, das Luftladungsgewicht, die Luftladungstemperatur
und den Luftladungsdruck zu steuern. Die Ansaugventile 16 werden
zeitgesteuert, um das Kompressionsverhältnis des Motors 1003 zu steuern. Die Verbrennungskammern
sind bemessen, um das Expansionsverhältnis des Motors festzulegen.
-
Der in 3 gezeigte Motor 1003 ist
durch einen ausgedehnteren Expansionsprozeß, ein niedriges Kompressionsverhältnis und
die Fähigkeit
zur Erzeugung einer Verbrennungsladung, die im Gewicht von leichter
als normal bis schwerer als normal variiert, gekennzeichnet und
ist in der Lage, selektiv einen höheren mittleren effektiven
Zylinderdruck bereitzustellen als die herkömmliche Anordnung von normalen
Motoren kann, weist jedoch einen ähnlichen oder niedrigeren maximalen
Zylinderdruck im Vergleich zu herkömmlichen Motoren auf. Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 und
variable Ventile 3, 4, 5 und 6 an
Leitungen, wie gezeigt, sehen ein System zum Steuern der Ladungsdichte,
des Ladungsdrucks, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Arbeitszylinders 7 vor, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
ein größeres Drehmoment
und eine größere Leistung
bei niedrigem U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete
Motoren ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein System mit variabler Ventilzeitsteuerung verwendet werden
und kann mit einem Steuersystem wie z. B. einem Motorsteuergerät (ECM) 27 den
Zeitpunkt des Öffnens
und den Zeitpunkt des Schließens
der Ansaugventile 16 steuern, um ferner eine verbesserte
Verwaltung der Bedingungen in den Verbrennungskammern der Zylinder 7a–7f des
Motors 1003 bereitzustellen, um
eine flachere Drehmomentkurve und eine hohe Leis tung und mit niedrigen
Niveaus an sowohl Kraftstoffverbrauch als auch umweltbelastenden
Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibung des Betriebs
des Motors 1003 von 3
-
Der in 3 gezeigte Motor 1003 dieser
Erfindung ist ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe
Leistung als auch ein hohes Drehmoment mit niedrigem Kraftstoffverbrauch
und geringen umweltbelastenden Emissionen erreicht. Der neue Arbeitszyklus
ist ein Verbrennungszyklus vom Typ mit externer Kompression. In
diesem Zyklus wird ein Teil der Ansaugluft (die insgesamt in den
Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) selektiv durch mindestens einen Nebenkompressor 1, 2 komprimiert.
Der Temperaturanstieg während
der Kompression kann durch die Verwendung von Luftkühlern 10, 11, 12,
die die Ansaugluft kühlen,
und durch einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt werden.
-
Ein vorgeschlagenes, bevorzugtes
Betriebsverfahren des Motors 1003 mit
neuem Zyklus ist folglich:
- 1. In Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen des Motors (z. B. unterschiedliche
Lastanforderungen) wird entweder Ansaugluft auf Atmosphärendruck
oder Ansaugluft, die durch mindestens einen Nebenkompressor komprimiert
wurde und deren Temperatur und Druck durch Umleitsysteme und Ladeluftkühler eingestellt
wurden, durch den Ansaughub des Kolbens 22 in den Arbeitszylinder 7 gesaugt.
- 2. (a) Nachdem der Ansaughub beendet ist, wird das Ansaugventil 16 (das
einfach oder mehrfach sein kann, 16, 16') für einen
Zeitraum, nachdem der Kolben 22 den unteren Totpunkt passiert
hat, offen gelassen, was einen Teil der Frischluftladung in die
Ansaugrohrverteiler 13, 14 zurückpumpt. Das Ansaugventil 16 wird
dann an einem Punkt geschlossen, der den Zylinder 7 abdichtet, wobei
folglich das Kompressionsverhältnis
des Motors festgelegt wird.
- (b) Alternativ wird das Ansaugventil 16 früh während des
Ansaughubs geschlossen, bevor der Kolben 22 den unteren
Totpunkt erreicht hat. Die eingeschlossene Luftladung wird dann
auf das volle Volumen des Zylinders 7 expandiert und die Kompression
der Ladung beginnt, wenn der Kolben 22 den Punkt im Kompressionshub
erreicht, an dem das Ansaugventil 16 geschlossen wird.
- 3. (a) Während
des Kompressionshubs des Kolbens 22 an dem Punkt, an dem
das Ansaugventil 16 geschlossen wird, entweder beim Betrieb
2(a) oder 2(b), beginnt die Kompression, was ein kleines Kompressionsverhältnis erzeugt.
Dies macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs zu verringern.
- (b) Während
eines Teillastbetriebs wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung werden die Absperrventile 3 und 5 geschlossen
und die Luftumleitventile (ABV) 4 und 6 an beiden
Kompressoren 1 und 2 werden vorzugsweise geöffnet, so
daß die Ansaugluft
in die Ansaugleitungen 110 und 8 der Kompressoren 1 und 2 zurückgeführt wird,
ohne komprimiert zu werden. Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a–22f natürlich angesaugte
Luft an dem (den) Kompressoren) vorbei ein. Dies verringert die
Kompressorantriebsarbeit und verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
weiter.
- (c) Wenn eine größere Leistung
erforderlich ist, können
die Ladungsdichte und der Ladungsdruck durch Schließen des
Luftumleitventils (ABV) 4, was bewirkt, daß der Kompressor 1 den
Ladeluftdruck erhöht,
und außerdem
durch entweder Einschalten der zweiten Kompressionsstufe durch den
Kompressor 2, falls erforderlich, in derselben Weise wie
jener des Schließens
des ABV-Ventils 6 oder durch Erhöhen der Geschwindigkeit der Kompressoren 1 oder 2 oder
von beiden, erhöht werden.
Gleichzeitig würden
die Absperrventile 3 und 5 einiges oder alles
der Luftladung durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 leiten,
um die Ladeluftdichte zu erhöhen.
- 4. Die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird hinzugefügt,
falls er nicht bereits vorhanden ist, die Ladung wird gezündet und
die Verbrennung erzeugt eine große Expansion der Gase gegen
den Kolben 22, was eine große Energie in entweder der
Betriebsart 3(a), (b) oder (c) erzeugt. Diese Energie erzeugt einen
hohen mittleren effektiven Zylinderdruck und wird insbesondere in
der Betriebsart (c) in ein hohes Drehmoment und eine hohe Leistung
umgewandelt.
-
Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 1003 von 3
-
Während
des Ansaug- (1.) Hubs des Kolbens 22 strömt Luft
durch Luftleitungen 15 vom Luftrohrverteiler 13 oder 14,
wobei die Luft (in Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen) entweder auf dem Atmosphärendruck
liegt oder durch den Kompressor 1 oder 2 auf einen
höheren
Druck komprimiert wurde, durch das Ansaugventil 16 in den
Zylinder 7. Während
des Ansaughubs des Kolbens 22 schließt sich das Ansaugventil 16 (am
Punkt x). Ab diesem Punkt wird der Inhalt des Zylinders auf das maximale
Volumen des Zylinders expandiert. Dann findet während des Kompressions- (2.)
Hubs keine Kompression statt, bis der Kolben 22 zu dem
Punkt x zurückgekehrt
ist, wo das Ansaugventil 16 während des Ansaughubs geschlossen
wurde, was den Zylinder 7 abdichtet. (Am Punkt x wird das
restliche verdrängte
Volumen des Zylinders durch das Volumen der Verbrennungskammer geteilt,
um das Kompressionsverhältnis
des Motors festzulegen.) Alternativ kann während des Ansaug- (1.) Hubs
des Kolbens 22 das Ansaugventil 16 über den
Ansaughub am unteren Totpunkt vorbei und über einen Teil des Kompressions-
(2.) Hubs für
eine signifikante Distanz, 10% bis vielleicht 50% oder mehr des
Kompressionshubs, offen gehalten werden, wobei einiges der Ladeluft
in den Ansaugrohrverteiler zurückgepumpt
wird, und das Ansaugventil 16, 16' schließt sich dann, um ein niedriges
Kompressionsverhältnis
in den Zylindern des Motors festzulegen.
-
Während
eines Teillastbetriebs, wie z. B. bei einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung, werden die Absperrventile 3 und 5 geschlossen
und die Luftumleitventile (ABV) 4 und 6 an beiden
Kompressoren 1 und 2 werden vorzugsweise geöffnet, so
daß die
Ansaugluft zu den Ansaugleitungen 110 und 8 der
Kompressoren 1 und 2 zurückgeführt wird, ohne komprimiert
zu werden. Während
dieser Zeit saugen die Motorkolben 22a–22f natürlich ange saugte
Luft an dem (den) Kompressoren) vorbei ein. Dies verringert die
Kompressorantriebsarbeit und verbessert die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
weiter.
-
Wenn ein mittleres Drehmoment und
mittlere Leistung erforderlich sind, wie z. B. Autobahnfahren oder
mittlere Erzeugung von elektrischer Leistung, wird vorzugsweise
das Absperrventil 3 zum Kompressor 1 geöffnet, das
Luftumleitventil (ABV) 4 wird geschlossen und das ABV 6 bleibt
offen. Dies bewirkt, daß die
Atmosphärendruck-Ansaugluft
aufhört, durch
den Kompressor 1 umzulaufen; und der Kompressor 1 allein
beginnt, die Ladeluft auf einen höheren als Atmosphärendruck
zu komprimieren, während
die geschlossenen Absperrventile 3 und 5 die Ladeluft
durch die Leitungen 104, 110, 111 und 121/122 leiten,
die die Luftkühler 10, 11 und 12 in 3 umgehen, wobei die Ladeluft
direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 und zu
den Arbeitszylindern 7a–7f strömt, wo die
dichtere, erhitzte Ladung den mittleren effektiven Zylinderdruck
des Motors erhöht, um
ein größeres Drehmoment
und eine größere Leistung
zu erzeugen.
-
Wenn mehr Leistung erforderlich ist,
wie z. B. wenn eine schnelle Beschleunigung erforderlich ist, oder
für eine
Erzeugung von elektrischer Leistung mit schwerer Last, werden vorzugsweise
die Luftumleitventile (ABV) 4 und 6 geschlossen
und die Absperrventile 3 und 5 werden an beiden
Kompressoren geöffnet.
Dies bewirkt, daß die
Kompressoren 1 und 2 die gesamte Luftladung komprimieren
und die Absperrventile 3 und 5 die Luftladung
von der Leitung 8 weg und durch die Kompressoren 1 und 2 leiten,
und die komprimierte Ladeluft wird dann durch die Leitungen 105, 106, 110, 112, 113, 114 und 115 zu
den Rohrverteilern 13 und 14 und zu den Zylindern 7a–7f über die
Ladungskühler 10, 11 und 12 geliefert.
Die sehr dichte, gekühlte
Luftladung erzeugt, wenn sie mit Kraftstoff vermischt und gezündet und über das Kompressionsverhältnis des
Motors hinaus expandiert wird, ein großes Drehmoment und große Leistung.
-
Je schwerer das Gewicht der Luftladung
ist und je dichter die Ladung ist, desto früher beim Ansaughub (oder desto
später
beim Kompressionshub) kann das Ansaugventil geschlossen werden,
um ein niedriges Kompressionsverhältnis festzulegen und Leistung
beizubehalten, und desto weniger Wärme und Druck werden während der
Kompression im Zylinder entwickelt. In diesem 4-Takt-Motor kann
die Ansaugladung im Druck um nicht weniger als 4–5 Atmosphären verstärkt werden,
und wenn das Kompressionsverhältnis
niedrig genug ist, beispielsweise 4 : 1 bis 8 : 1 (höher für Dieselkrafstoff),
selbst bei Funkenzündung,
bestünde
kein Problem mit der Detonation. Das Expansionsverhältnis wäre immer
noch sehr groß,
14 : 1 wäre
ein bevorzugtes Expansionsverhältnis
für die
Funkenzündung,
vielleicht 19 : 1 für einen
Dieselbetrieb.
-
Das Kompressionsverhältnis ist
durch das verdrängte
Volumen des Zylinders 7, das verbleibt, nachdem der Punkt
x im Kompressionshub erreicht wurde (und das Ansaugventil 16 geschlossen
wird), dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt.
Die Expansion ist in allen Fällen
größer als
das Kompressionsverhältnis.
Das Expansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten verdrängten Volumens des Zylinders
durch das Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.
-
Kraftstoff kann vergast werden oder
er kann in einen Drosselkörper
eingespritzt werden oder der Kraftstoff kann in den Einlaßstrom von
Luft eingespritzt werden, in eine Vorverbrennungskammer, 21, eingespritzt werden
oder durch das Ansaugventil 16 eingespritzt werden oder
er kann direkt in die Verbrennungskammer eingespritzt werden. Falls er
eingespritzt wird, sollte er dies am Punkt x oder, nachdem der Kolben 22 diesen
erreicht hat und das Ansaugventil geschlossen ist. Der Kraftstoff
kann auch später
eingespritzt werden und kann im Fall von Dieselbetrieb am gewöhnlichen
Punkt für
Dieselöleinspritzung
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden.
-
Zu einer günstigen Zeit wird die Luft-Kraftstoff-Ladung
gezündet
und die Gase expandieren den Kolben 22 für den Arbeits-
(3.) Hub. Nahe dem unteren Totpunkt öffnet (öffnen) sich zur günstigen Zeit
das (die) Auslaßventil(e) 17 und
der Kolben 22 steigt in den Spül- (4.) Hub an, wobei der Zylinder durch
zwangsläufige
Verdrängung
effizient gespült wird,
wonach sich das (die) Auslaßventil(e) 17 schließt (schließen).
-
Dies beendet einen Zyklus des 4-Takt-Motors.
-
Der Motor 1004 von 4
-
Mit Bezug auf 4 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 1004 mit zwei Atmosphärenluft-Ansaugungen 8 und 9 und
entsprechenden Ansaugleitungen 15-A, 15-B gezeigt,
in dem alle Zylinder (von denen nur einer (7) in einer Schnittansicht
gezeigt ist) 7a–7f und
zugehörigen Kolben 22a–22f in
einem 4-Takt-Zyklus
arbeiten und alle Arbeitszylinder zum Erzeugen von Kraft für eine gemeinsame
Kurbelwelle 20 über
jeweils Verbindungsstangen 19a–19f verwendet werden.
Ein Kompressor 2, in dieser Figur ein Kreiskolbenkompressor vom
Lysholm-Typ, ist
gezeigt, der mit Luftleitungen, wie gezeigt, Druckluft zu einem
oder mehreren Zylinderansaugventilen 16-A liefert. Ein
Lufteinlaß 8 und ein
Nebenlufteinlaß 9 und
Einlaßleitungen 15-A, 15-B liefern
auswählbar
eine Luftladung auf Atmosphärendruck
oder Luft, die auf einen höheren
Druck komprimiert wurde, zu separaten Ansaugventilen 16-A und 16-B,
die in denselben Zylinder 7a–7f münden (beispielsweise
hier in den Zylinder 7f mündend gezeigt). Ladeluftkühler 10, 11 und 12 und
Steuerventile 3, 5 und 6 werden in den
bevorzugten Ausführungsbeispielen
verwendet, um die Luftladungsdichte, das Luftladungsgewicht, die
Luftladungstemperatur und den Luftladungsdruck zu steuern. Die Ansaugventile 16a-B – 16f-B,
die Luft über
den Rohrverteiler 14-B und die Ansaugleitungen 15a-B bis 15f-B empfangen,
werden zeitgesteuert, um das Kompressionsverhältnis des Motors 1004 zu steuern. Die Verbrennungskammern
sind bemessen, um das Expansionsverhältnis des Motors festzulegen.
Aufgrund von bemerkenswerten Ähnlichkeiten
zwischen dem Motor 1004 von 4 und jenem von 7 (in der das System des
Hilfslufteinlasses 9 wegen des Informationswerts in Durchsicht
gezeigt wurde) wird für
bestimmte gemeinsame Komponenten auf 7 Bezug
genommen, wie es als hilfreich erachtet wird.
-
Der in 4 gezeigte Motor 1004 ist
durch einen ausgedehnteren Expansionsprozeß, ein niedriges Kompressionsverhältnis gekennzeichnet
und ist in der Lage, eine Verbrennungsladung zu erzeugen, die im
Gewicht von leichter als normal bis schwerer als normal variiert,
und ist in der Lage, selektiv einen höheren mittleren effektiven
Zylinderdruck bereitzustellen als die herkömmliche Anordnung in normalen Motoren
kann, mit einem ähnlichen
oder niedrigeren maximalen Zylinderdruck im Vergleich zu herkömmlichen
Motoren. Ein Motorsteuergerät
(ECM) 27 (siehe beispielsweise 7) und variable Ventile 3, 5 und 6 an
Leitungen, wie gezeigt, sehen ein System zum Steuern des Ladungsdrucks,
der Ladungsdichte, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Zylinders vor, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
die Erzeugung einer größeren Leistung
und eines größeren Drehmoment
bei allen U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete
Motoren ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein System mit variabler Ventilzeitsteuerung mit dem ECM 27 auch
den Zeitpunkt des Öffnens
und des Schließens
der Ansaugventile 16-A und/oder 16-B steuern,
um ferner eine verbesserte Verwaltung der Bedingungen in den Verbrennungskammern
bereitzustellen, um eine flachere Drehmomentkurve und eine höhere Leistung
mit niedrigen Niveaus an sowohl Kraftstoffverbrauch als auch umweltbelastenden
Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibuna des Betriebs
des in 4 gezeigten
Motors 1004
-
Der Motor 1004 mit
neuem Zyklus von 4 ist
ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe Leistung als auch
ein hohes Drehmoment mit niedrigem Kraftstoffverbrauch und geringen
umweltbelastenden Emissionen erreicht. Der neue Zyklus ist ein Verbrennungszyklus
vom Typ mit externer Kompression. In diesem Zyklus wird ein Teil
der Ansaugluft (die insgesamt in den Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) selektiv durch einen Nebenkompressor 2 komprimiert.
Der Temperaturanstieg am Ende der Kompression kann durch die Verwendung
von Luftkühlern 10, 11, 12,
die die Ansaugluft kühlen,
durch die späte
Einleitung von hinsichtlich der Temperatur eingestellter Luft und durch
einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt werden.
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Während
des Betriebs wird eine Primärluftladung
durch das Ansaugventil 16-B mit Atmosphärendruck oder Luft, die um
vielleicht eine Hälfte
auf eine Atmosphäre erhöht wurde
durch einen Nebenlufteinlaß 9,
welche vergast werden kann, zum Zylinder 7 geliefert. Diese
Ladung kann komprimiert werden, Kraftstoff zugegeben werden, wenn
er nicht vorhanden ist, am geeigneten Punkt nahe dem oberen Totpunkt
für den
Arbeitshub gezündet
werden – was eine
hohe Kraftstoffwirtschaftlichkeit und geringe umweltbelastende Emissionen
bereitstellt.
-
Wenn mehr Leistung erwünscht ist,
wird eine Sekundärluftladung,
die vom Lufteinlaß 8 stammt, während des
Kompressionshubs durch ein zweites Ansaugventil 16-A vorzugsweise
in den Arbeitszylinder 7 eingeleitet, was eine Luftladung
mit höherem Druck
einleitet, nachdem sich das erste Ansaugventil 16-B geschlossen
hat, um die Ladungsdichte zu erhöhen,
wenn dies erforderlich ist. Nachdem die Sekundärluftladung eingeleitet wurde,
schließt
sich das Ansaugventil 16-A schnell. Die Primärluftladung kann
durch Einschalten eines zweiten Nebenkompressors in Reihe mit dem
Kompressor 2 zwischen dem Lufteinlaß 8 und dem Rohrverteiler 13, 14 auf
einen höheren
Druck verstärkt
werden (siehe beispielsweise Kompressor 1 in 1, wobei der im Motor von 4 zu verwendende Primärkompressor der
Kompressor 2 ist – der
in 4 und 7 beispielsweise als Lysholm-Kreiskolbentyp dargestellt ist)
und kann ladeluftgekühlt
werden. Die Temperatur, der Druck, die Menge und der Punkt der Einleitung der
Sekundärladung,
falls sie hinzugefügt
wird, wird eingestellt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzeugen.
Eine Ansaugventilsperre (es gibt verschiedene auf dem Markt, beispielsweise
Eaton Corp. und Cadillac) kann in bevorzugten Ausführungsbeispielen
verwendet werden, um das Ansaugventil 16-A zu sperren,
wenn ein Teillastbetrieb keinen hohen mittleren effektiven Zylinderdruck
erfordert. Alternativ wird das Luftumleitventil (ABV) 6 geöffnet, um
die Ladeluft durch den Kompressor 2 zurückzuführen, um den Kompressor von
der Kompressionsarbeit während des
Teillastbetriebs zu befreien.
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Alternativ kann ein Einwegeventil,
von welchem eine Art als 26 in 6 dargestellt ist, verwendet werden,
um ein konstantes oder variables "Druckverhältnis" im Zylinder 7 vorzusehen,
während die
Drallturbulenz verbessert wird. In diesem alternativen Betriebsverfahren
würde sich
das Ansaugventil 16-A sehr spät schließen und das Ventil 26 würde sich
nur schließen,
wenn der Druck im Zylinder 7 fast gleich dem Druck in der
Leitung 15-A ist oder diesen übersteigt. Somit würde der
Druck in der Leitung 15-A, der durch die Kompressorgeschwindigkeit
gesteuert wird, zusätzlich
mit den Ventilen 3, 5 und 6 (und Ventil 4 in 7) den Druck, die Dichte,
die Temperatur und die Turbulenz des Verbrennungsprozesses regulieren.
Ein Ventil vom Typ einer durch Feder zurückgezogenen Scheibe, ein Metall-
oder Keramiktyp oder ein beliebiger anderer Typ von automatischem
Ventil könnte
das Ventil 26 ersetzen.
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Ein anderes alternatives Verfahren
zur Bereitstellung eines niedrigen Kompressionsverhältnisses
mit einem großen
Expansionsverhältnis
und verringerten umweltbelastenden Emissionen ist somit:
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Der zur Ansaugrohrleitung 15-A gelieferte Luftdruck
wird mit einem äußerst hohen
Pegel erzeugt und das Ansaugventil 16-A ist in alternativen Ausführungsbeispielen
gegen ein schnell wirkendes, besser steuerbares Ventil ausgetauscht,
wie z. B., jedoch nicht begrenzt auf ein Magnetventil mit hoher Geschwindigkeit
(nicht dargestellt), wobei das Ventil vorzugsweise entweder mechanisch,
elektrisch oder vakuumbetätigt
ist unter der Steuerung eines Motorsteuergeräts (ECM). In einem solchen
Ausführungsbeispiel
kann eine kleinere, dichtere, hinsichtlich der Temperatur eingestellte
Hochdruckladung mit oder ohne begleitenden Kraftstoff selektiv,
tangential orientiert viel später
beim Kompressionshub oder sogar während des Verbrennungsprozesses
eingeleitet werden, um die Ladungsdichte zu erhöhen, um die Spitzen- und Gesamtverbrennungstemperaturen
zu verringern und um die gewünschte
Ladungsdrallturbulenz in der (den) Verbrennungskammer(n) zu erzeugen.
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Ein vorgeschlagenes, bevorzugtes
Betriebsverfahren des Motors 1004 mit
neuem Zyklus ist folglich:
- 1. In Abhängigkeit
von den Leistungsanforderungen des Motors (z. B. unterschiedliche
Lastanforderungen) wird entweder Ansaugluft auf Atmosphärendruck
oder Ansaugluft, die durch einen Kompressor (nicht dargestellt)
komprimiert wurde und deren Temperatur durch Umleitsysteme und Ladeluftkühler (nicht
dargestellt) ein gestellt wurde, durch den Ansaughub des Kolbens 22 durch den
Lufteinlaß 9,
den Rohrverteiler 14-B, die Ansaugleitungen 15-B und
die Ansaugventile 16a-B–16f-B in den Zylinder 7 (Ansaughub)
gesaugt.
- 2. (a) Nachdem der Ansaughub beendet ist, wird das Ansaugventil
16-B (das einfach oder mehrfach sein kann) für einen Zeitraum, nachdem der Kolben 22 den
unteren Totpunkt passiert hat, offen gelassen, was einen Teil der
Frischluftladung in den Ansaugrohrverteiler 14-B zurückpumpt.
- (b) Alternativ wird das Ansaugventil 16-B früh während des
Ansaughubs geschlossen, bevor der Kolben den unteren Totpunkt erreicht.
Die eingeschlossene Luftladung wird dann auf das volle Volumen des
Zylinders 7 expandiert.
- 3. (a) Der Kompressions- (2.) Hub beginnt nun und an dem Punkt,
an dem das Ansaugventil 16-B geschlossen wird, um den Zylinder 7 abzudichten, entweder
beim Betrieb 2(a) oder 2(b), beginnt die Kompression (für ein kleines
Kompressionsverhältnis).
Dies macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs zu verringern.
- (b) Wenn eine größere Leistung
erforderlich ist, wird eine komprimierte, hinsichtlich der Temperatur
eingestellte Sekundärluftladung
durch das Ansaugventil 16-A, das sich während des Kompressionshubs
schnell öffnet
und schließt,
in den Zylinder 7 an dem Punkt eingeleitet, an dem sich
das Ansaugventil 16-B, das die Primärluftladung eingeleitet hat,
schließt,
oder später
bei dem Hub, um eine dichtere, temperaturgesteuerte Ladung zu erzeugen,
um das Drehmoment und die Leistung bereitzustellen, die für den Motor
erwünscht sind.
- (c) Wenn eine größere Leistung
erforderlich ist, kann die Sekundärluftladung alternativ in der Dichte
und im Gewicht erhöht
werden, indem bewirkt wird, daß die
Absperrventile 5 und 3 alles oder einen Teil der
Luftladung durch einen oder mehrere der Ladeluftkühler 10, 11 und 12 leiten, um
die Ladungsdichte zu erhöhen,
und/oder indem die Kompressorgeschwindigkeit erhöht wird oder indem eine zweite
Stufe einer Hilfskompression eingeschaltet wird, wobei die letzteren
zwei
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Wirkungen dadurch mehr Luft auf der
Rückseite
einpumpen. Alternativ kann die Zeitsteuerung des Schließens des
Ansaugventils 16-B entweder beim Einlaß- oder Kompressionshub vorübergehend geändert werden,
um eine größere Ladung
beizubehalten, und gleichzeitig kann die Zeitsteuerung des Ansaugventils 16-A vorübergehend
geändert
werden, um es während
des Kompressionshubs früher zu öffnen und
zu schließen,
um eine größere, dichte, hinsichtlich
der Temperatur eingestellte Luftladung bereitzustellen.
- 4. Die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird hinzugefügt,
falls er nicht vorhanden ist, die Ladung wird gezündet und
die Verbrennung erzeugt eine große Expansion der verbrannten
Gase gegen den Kolben 22, was eine große Energie in entweder der
Betriebsart 3(a), (b) oder (c) erzeugt. Diese Energie wird aufgenommen
und insbesondere in der Betriebsart (c) in ein hohes Drehmoment und
hohe Leistung umgewandelt.
- 5. Nahe dem unteren Totpunkt des Kolbens öffnen sich die Auslaßventile 17a–17f, 17a'–17f' und der Zylinder 7 wird
durch den (4.) Hub des Kolbens 22 effizient gespült, wonach
sich das (die) Ventile) 17 schießt (schließen).
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Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 1004 von 4
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Während
des Ansaug- (1.) Hubs des Kolbens 22 strömt Niederdruckluft
durch die Luftleitung 15-B vom Atmosphärenlufteinlaß 9 durch
den Luftrohrverteiler 14-B auf Atmosphärendruck, oder die hinsichtlich
des Drucks verstärkt
wurde (oder alternativ kann die Niederdruckluft durch ein Druckreglerventil 25 und
die Leitung 15-B von der Druckluftleitung 15-A geliefert
werden, wie in 5 gezeigt), durch
ein Ansaugventil 16-B in den Zylinder 7. Während des
Ansaughubs des Kolbens 22 schließt sich das Ansaugventil 16-B (Punkt
x). Ab diesem Punkt wird die Luftladung im Zylinder auf das maximale
Volumen des Zylinders expandiert. Dann findet während des Kompressions- (2.)
Hubs keine Kompression der Ladung statt, bis der Kolben 22 zu
dem Punkt x zurückkehrt,
wo das Einlaßventil
geschlossen wurde. (Am Punkt x wird das restliche verdrängte Volumen
des Zylinders durch das Volumen der Verbrennungskammer geteilt,
was das Kompressionsverhältnis des
Motors festlegt.) An einem beliebigen Punkt im Kompressionshub des
Kolbens 22 zu dem Zeitpunkt, zu dem oder nachdem der Kolben 22 den Punkt
x erreicht, wird ein zweites Einlaßventil 16-A selektiv
geöffnet,
um eine sekundäre
Druckluftladung mit einer Temperatur, einer Dichte und einem Druck einzuleiten,
die als für
die Motorlast, die Drehmomentanforderung, die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
und die gewünschten
Emissionseigenschaften als vorteilhaft erachtet werden. Alternativ
wird während
des Ansaugens von Ladeluft durch das Ansaugventil 16-B das Ansaugventil 16-B am
unteren Totpunkt vorbei für eine
signifikante Distanz, 10% bis vielleicht 50% oder mehr des Kompressionshubs,
offen gehalten, wobei somit einiges der Ladeluft in den Ansaugrohrverteiler 14-B zurückgepumpt
wird, und dann geschlossen, um ein niedriges Kompressionsverhältnis im
Zylinder festzulegen. Während
des Kompressionshubs, zu oder nach dem Zeitpunkt, zu dem das Ansaugventil 16-B geschlossen
wird, wird eine Sekundärladung von
hinsichtlich der Temperatur eingestellter Hochdruckluft, die durch
den Kompressor 2 komprimiert wurde, selektiv durch ein
zweites Ansaugventil 16-A, das sich schnell öffnet und
schließt,
in denselben Zylinder 7 eingeleitet. Wenn ein größeres Drehmoment und
eine größere Leistung
erforderlich sind, wird die Dichte der Sekundärladeluft alternativ durch
Erhöhen der
Geschwindigkeit des Primärkompressors 2 oder durch
Einschalten einer weiteren Kompressionsstufe, wie bei Punkt 1, 7, und/oder durch Leiten
der Luftladung durch Ladeluftkühler
erheblich erhöht.
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Für
einen Teillastbetrieb drosselt ein Absperrventil oder eine Ventilsperre 31 (wie
z. B. in 7 gezeigt)
am Hochdruck-Ansaugventil 16-A vorzugsweise vorübergehend
die Ansaugluft oder hält
das Ventil geschlossen. Dies würde
zur Kraftstoffwirtschaftlichkeit des Motors beitragen. Alternativ
wird das Absperrventil 5 während des Teillastbetriebs
geschlossen und das Umleitventil ABV 6 wird geöffnet, so
daß ein
Teil oder alles der durch den Kompressor 2 gepumpten Luft
für eine
niedrige oder keine Druckverstärkung
zur Einlaßleitung
des Kompressors 2 zurückgeführt werden
würde.
Wenn sich das sekundäre
Ansaugventil 16-A öffnet,
ist der Druck der Luft in der Leitung 15-A folglich ungefähr der gleiche
wie oder nicht viel größer als
jener von der anfänglichen
Ladung. In einem alternativen Ausführungsbeispiel ist ein automatisches
Nebenventil 26, 6,
wie in 6 gezeigt, angeordnet,
um jegliche Rückströmung von
Ladeluft in die Leitung 15-A zu ver hindern, falls der Zylinderdruck
den Druck in der Leitung 15-A übersteigen sollte, bevor das
Ansaugventil 16-A während
des Kompressionshubs des Kolbens 22 geschlossen wird.
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Wenn ein Neben-Einwegeventil (siehe
Ventil 26 von 6)
vorhanden ist, kann das Druckverhältnis im Zylinder 7 durch
Einstellen des Drucks der durch das Ansaugventil 16-A strömenden Ladeluft vollständig gesteuert
werden. Das Druckverhältnis kann
dann durch die Ventile 3, 5, 6 und durch
die Kompressorgeschwindigkeit und irgendein Drosselventil, das vorhanden
sein kann, gesteuert werden. Bei der Verwendung des Ventils 26 muß das Ansaugventil 16-A bis
sehr spät
im Kompressionshub offen gehalten werden, vielleicht bis sich der
Kolben 22 dem oberen Totpunkt nähert oder diesen erreicht.
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Kraftstoff kann in 4, 4-B, 5, 7 und 33,
der in einen Drosselkörper 56 (in 16 zu sehen) eingespritzt
wird, vergast werden oder der Kraftstoff kann in den Einlaßluftstrom
eingespritzt werden, in eine Vorverbrennungskammer eingespritzt
werden oder durch die Ansaugventile 16-A, 16-B (nur 16-B,
wenn 16-B nicht über
den unteren Totpunkt hinaus offen bleibt) eingespritzt werden, oder
er kann direkt in die Verbrennungskammer am Punkt x während des
Ansaughubs (während
des Ansaughubs nur, wenn sich das Ansaugventil 16-B vor dem
unteren Totpunkt schließt),
oder zu dem Zeitpunkt, zu dem oder nach dem der Kolben 22 den Punkt
x im Kompressionshub erreicht hat, eingespritzt werden. Der Kraftstoff
kann mit oder ohne begleitende Luft eingespritzt werden. Im Fall
eines Dieselbetriebs kann Kraftstoff am gewöhnlichen Punkt für Dieselöleinspritzung
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden.
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Nachdem die Temperatur und Dichte
einstellende Luftladung eingeleitet wurde, falls sie verwendet wird,
fährt die
Kompression der Ladung fort und wird mit vorhandenem Kraftstoff
zur günstigen
Zeit für
den Expansions- (3. und Arbeits-) Hub gezündet. (Das Kompressionsverhältnis ist
durch das verdrängte
Volumen des Zylinders, das verbleibt, nachdem der Punkt x beim Kompressionshub
erreicht wurde, dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer
festgelegt. Das Ex pansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten Totraums der Zylinder durch das
Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.) Nun wird die Kraftstoff-Luft-Ladung gezündet und
der Arbeits- (3.) Hub des Kolbens 22 findet statt, wenn
die verbrannten Gase expandieren. Nahe dem unteren Totpunkt des
Arbeitshubs öffnet
(öffnen)
sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' und der Zylinder 7 wird
beim vierten Kolbenhub durch zwangsläufige Verdrängung effizient gespült, wonach
sich das (die) Auslaßventil(e) 17 schließt (schließen).
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Dies beendet einen Zyklus des 4-Takt-Motors.
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Es ist zu sehen, daß je später der
Punkt im Kompressionshub liegt, zu dem der Punkt x erreicht wird
(je früher
oder später
das Einlaßventil
geschlossen wird), desto niedriger das Kompressionsverhältnis des
Motors ist und desto weniger die Ladung während der Kompression erhitzt
wird. Es ist auch zu sehen, daß je
später
die Temperatur-Dichte-Einstelladung eingeleitet wird, desto weniger
Arbeit für
den Motor erforderlich ist, um die Ladung zu komprimieren, wobei
der spätere
Teil davon bereits eine gewisse Kompression durch einen Nebenkompressor 2 erhalten
hat.
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Der Motor 1004-B von 4–B
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Mit Bezug auf 4–B ist ein Sechs-Zylinder-4-Takt-Verbrennungsmotor
gezeigt, der in der Konstruktion dem Motor von 4 ähnlich
ist, mit der Ausnahme, daß der
Motor von 4–B so konstruiert und angeordnet ist, daß der Kompressor 2 eine Ladeluft
vom Rohrverteiler 14-B über
die Öffnung 8-B (in 7 gezeigt) und die Leitung 8 empfängt, wobei
die Luft durch den gemeinsamen Luftansaugkanal 9 eintritt.
Ansaugrohre 15a–15C bis 14f-C verteilen
die Atmosphärendruckluft
zu den Ansaugventilen 16-B von jedem Arbeitszylinder. Diese
Anordnung ermöglicht
das Liefern von Luft zu den Ansaugventilen 16-A und 16-B mit
unterschiedlichen Druckpegeln, da die Ladeluft von den Leitungen
15-A selektiv durch den Kompressor 2 unter Druck gesetzt wird.
Der Betrieb des Motors von 4–B ist derselbe wie jener des Motors von 4. Das von 4–C gezeigte Auslaß- und Luftansaugsystem ist
in der Numerierung und im Zweck zu den Ziffern und zum Zweck in
der Beschreibung für
dieselben Ziffern in bezug auf 2 identisch.
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Der Motor 1005 von 5
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Mit Bezug auf 5 ist ein Sechs-Zylinder-4-Takt-Verbrennungsmotor 1005 ähnlich
den Motoren 1004 von 4 und dem Motor 1004-B von 4–B gezeigt, mit der Ausnahme, daß alternative Wege
gezeigt sind, damit die doppelten Atmosphärenlufteinlässe beseitigt werden können, vorzugsweise
indem die Niederdruck-Ladeluft zu Ansaugventilen 16-B durch
Leitungen 15a-D bis 15f-D geliefert wird, die
alle von der gemeinsamen Lufteinlaßleitung 8 oder von
einem wahlweisen Luftrohrverteiler 35-M führen, der
zwischen der Einlaßleitung 8 und
dem Ein-laß der Leitungen 15a-D bis 15f-D liegt,
wobei der Rohverteiler auch über
die Leitung 8-A Luft zum Kompressor 2 liefen würde. Das
Liefern der Niederdruck-Ladeluft
zum Ansaugventil 16-B durch die Leitung 15-D oder
durch die Leitung 15-B (in Durchsicht gezeigt) würde einen
zweiten Luftfilter und ein Lufteinleitungssystem beseitigen und
würde entweder mit
dem ersten beschriebenen System, das das Schließen des primären Ansaugventils 16-B während des
Ansaughubs des Kolbens 22 beinhaltet, oder alternativ Schließen des
primären
Ansaugventils 16-B während
des 2. oder Kompressionshubs gut funktionieren. Wie gezeigt, kann
die Niederdruck-Ladeluft alternativ durch Anordnen eines Druckabfallventils 25 in
der Leitung 15-B, die zum Führen von der Druckluftleitung 15 (15-A)
zum Niederdruck-Zylindereinlaßventil 16-B geleitet
ist, geliefert werden, um den eingeführten Luftdruck bis auf den
Pegel zu senken, der durch das hierin beschriebene System der Kompressionsverhältniseinstellung
gesteuert werden könnte,
vorzugsweise bis auf 1,5 bis 2,0 Atmosphären (Absolutdruck, der eine
Verstärkung
von 0,5 bis 1,0 Atmosphären
ist) und vielleicht bis auf Atmosphärendruck.
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Der Betrieb des Motors 1005 von 5 wäre derselbe
wie der Betrieb des Motors 1004 von 4, obwohl die Niederdruck-Primärluftzufuhr
anders zugeführt
wird. Aufgrund von merklichen Ähnlichkeiten zwischen
dem Motor 1005 von 5 und jenem von 7, wird für gewisse gemeinsame Komponenten auf 7 Bezug genommen, wie es
als hilfreich erachtet wird.
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Während
eines Teillastbetriebs dieses 4-Takt-Zyklus-Motors (4, 4–B und 5), wie
z. B. Fahrzeugkonstantfahrt oder Teillast-Leistungserzeugung, wird
die Sekundärluftladung
alternativ beseitigt, indem das Hochdruck-Ansaugventil 16-A vorübergehend
gesperrt wird (es stehen mehrere Ventilsperrsysteme zur Verfügung, z.
B. Eton, Cadillac usw.), oder Luft kann zum Ansaugventil 16-A abgesperrt
werden und der Motor immer noch eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit
und Leistung erzeugen als herkömmliche
Motoren.
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Während
des Teillastbetriebs, wie z. B. Fahrzeugkonstantfahrt, kann der
Kompressor 2 alternativ und vorzugsweise von irgendeiner
Kompressionsarbeit befreit werden, indem das Absperrventil 5 geschlossen
wird und das Luftumleitventil 6 geöffnet wird, was die in den
Kompressor 2 zurückgepumpte Luft
umlaufen läßt, und
dann ist die Luft in den Ansaugleitungen 15-A und 15-B oder 15-D ungefähr gleich.
Daher findet während
dieser Zeit keine Aufladung statt. In einem Ausführungsbeispiel verhindert das
automatische Ventil 26, 6,
eine Rückströmung von
Luft während
des Kompressionshubs, wenn der Kompressionsdruck im Zylinder sich
dem Druck in der Leitung 15-A nähert oder diesen übersteigt,
bevor sich das Ansaugventil 16-A schließt.
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Für
erhöhte
Leistung kann die Sekundärluftladung
durch Absperrventile 3 und 5, die vorzugsweise
geöffnet
werden, um die Luftladung in Ladeluftkühler 10, 11 und 12 zu
leiten, was die Ladung dichter macht, und/oder durch Erhöhen der
Geschwindigkeit des Kompressors 2 oder durch Hinzufügen einer zweiten
Vorkompressionsstufe durch den Kompressor 1 in 7 erhöht werden, wobei die letzteren zwei
Wirkungen dadurch mehr Luft auf der Rückseite einpumpen. In 7 ist gezeigt, daß der Primärkompressor 2 ein
Lysholm-Kreiskolbentyp ist und ein Sekundärkompressor 1 ein
Kreiskolbenkompressor vom Turbotyp ist, obwohl eine beliebige Art
von Kompressoren in den Motoren dieser Erfindung verwendet werden
kann.
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Mit Bezug auf 6 ist derselbe 4-Takt-Motor und ein ähnliches
Betriebssystem, wie für
die Motoren von 4, 4–B, 5, 7 und 33 beschrieben, gezeigt,
außer
daß der
Motor von 6 insofern
ein hinzugefügtes
Merkmal aufweist, als das sekundäre
Ansaugventil 16-A ein Hilfsventil 26 aufweist,
das automatisch ist, um eine Ladeluft-Rückströmung vom Zylinder 7 zu
verhindern. Dieses Merkmal verhindert, daß irgendeine Rückströmung während des
Kompressionshubs des Motors dieser Erfindung auftritt. Dieses Merkmal
kann auch verwendet werden, um das Druckverhältnis des Motors entweder variabel
oder konstant festzulegen. Wenn Sekundärladeluft durch das Ansaugventil 16-A empfangen
wird, kann das Ansaugventil 16-A währen des Kompressionshubs bis
nahe dem oberen Totpunkt des Kolbens 22 offen gehalten
werden, da sich das automatische Ventil 26 zu einem solchen
Zeitpunkt schließt,
zu dem sich der Druck im Zylinder 7 dem Druck in der Ansaugrohrleitung 15-A nähert. Daher ermöglicht die
Druckdifferenz zwischen dem Zylinder 7 und dem Ansaugrohr 15-A das
Schließen
des automatischen Ventils 26, selbst wenn das Ansaugventil 16-A noch
offen sein kann, was ermöglicht,
daß das
Druckverhältnis
des Zylinders 7 durch den Druck von irgendeiner Ladeluft
gesteuert wird, die durch das Ansaugrohr 15-A kommt, welches
wiederum durch Ventile 3, 5 und 6 und
die Kompressorgeschwindigkeit und vielleicht ein Drosselventil,
falls vorhanden, für
Motoren mit einer einzigen Vorkompressionsstufe gesteuert wird.
Die Ventile 3, 4, 5 und 6 und
die Kompressorgeschwindigkeit und irgendein vorhandenes Drosselventil
würden
die Druckverhältnisse
für Motoren
mit zwei Vorkompressionsstufen steuern. Wenn keine Ladung vom Ansaugventil 16-A strömt, wird
das automatische Ventil 26 bereits geschlossen und das
Druckverhältnis
wird durch das Kompressionsverhältnis
des Motors und die Dichte und Temperatur der vom Zylinder 7 durch
das Ansaugventil 16-B empfangenen Ladung festgelegt. Das
Kompressionsverhältnis
wird immer noch durch den Punkt im Zylinder 7 festgelegt,
an dem das primäre
Ansaugventil 16-B geschlossen wird. Das Druckverhältnis wird
durch die Dichte und Temperatur der im Zylinder 7 vorhandenen
Luft, ob sie durch das Ventil 16-B, 16-A oder
beide einströmt,
und durch das Kompressionsverhältnis
festgelegt.
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Eine beliebige Art von automatischem
Ventil kann für
den Gegenstand 26 verwendet werden, vielleicht ein Typ
mit durch Feder zurückgezogener Scheibe,
der aus Metall oder Keramik bestehen kann.
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Der Motor 1007 von 7
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Mit Bezug auf 7 ist eine schematische Zeichnung eines
Sechs-Zylinder-Motors 100' gezeigt, der
in einem 4-Takt-Zyklus arbeitet. Der Motor ist in der Struktur und
im Betrieb zum 4-Takt-Motor von 4, 4-B und 5 ähnlich
und zeigt alternative Lufteinleitungssysteme, die eine Luftansaugung 9 (in
Durchsicht) oder eine Luftansaugung 8' oder beide verwenden. 7 zeigt auch drei Ladeluftkühler 10, 11 und 12 und
doppelte Rohrverteiler 13 und 14 plus einen alternativen
Ansaugrohrverteiler 14-B. Der Bedarf für eine doppelte Atmosphärenluftansaugung
(8' und 9 in 7) kann durch Liefern von
Luft von der Öffnung 8-B des
Rohrverteilers 14-B direkt zur Luftansaugleitung 8', die in 7 schematisch dargestellt
ist, beseitigt werden.
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Ein alternatives Lufteinleitsystem,
das in 7 gezeigt ist,
liefert nicht unter Druck gesetzte Ladeluft zum Ansaugventil 16-B des
Motors von 4-B und
von 7 durch Liefern
von Atmosphärendruckluft
zu den Ansaugrohren 15a-C bis 15f-C, die vom Rohrverteiler 14-B in 4–B und 7 führen, welcher Atmosphärenluft
durch die Einleitungsöffnung 9 empfängt, und
verteilt dann die nicht unter Druck gesetzte Luft zu den Ansaugventilen 16-B jedes
Arbeitszylinders. Dann tritt die Hochdruckluft durch das Ansaugventil 16-A ein,
nachdem der Kolben 22 den Punkt x während des Kompressionshubs
(den Punkt, an dem sich das Ansaugventil 16-B schließt und die
Kompression beginnt) erreicht hat. Das Ansaugventil 16-A schließt sich
dann, die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird zugegeben, falls er nicht vorhanden ist, und
die Ladung wird nahe dem oberen Totpunkt (TDC) gezündet und
der Arbeits- (3.) Hub findet statt.
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Ein zweites alternatives Lufteinleitungssystem,
das in 7 gezeigt ist,
liefert Niederdruck-Ansaugluft, wie auch in 5 gezeigt, zum alternativen Empfangen
von Luft von der Hochdruckleitung 15-A über die Leitung 15-B mit
dem wahlweisen Druckverminderungsventil 25 (in 5 und 7 in Durchsicht dargestellt). Die Hochdruck-Sekundärluftladung wird
durch das Ansaugventil 16-A zur gleichen Zeit wie oder
später
als der Kolben 22 den Punkt erreicht, an dem sich das Ansaugventil 16-B schließt und die Kompression
beginnt, eingeleitet. Das Ansaugventil
16-A schließt sich
dann schnell, die Kompression fährt
fort, Kraftstoff wird zugegeben, wenn er nicht vorhanden ist, und
die Ladung wird an der geeigneten Stelle für den Arbeits- (3.) Hub gezündet.
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Ein drittes alternatives und bevorzugtes
Lufteinleitungssystem, das in 7 gezeigt
ist, liefert die Primärluftladung
folgendermaßen
zum Ansaugventil 16-B: Ladeluft, die durch den Kompressor 1 vielleicht von
0,3 bar auf nicht weniger als 2 bar oder mehr auf einen
niedrigen Druck gebracht wurde, kann selektiv (und diskontinuierlich
oder kontinuierlich) zu den Niederdruck-Ansaugventilen 16-B des
Motors von 7 durch
die Leitung 32 geliefert werden, die von der Leitung 110 zu
den Ansaugventilen (16a-B bis 16f-B) führt, wobei
die Leitung Ladeluft auf Atmosphärendruck
oder eine, die unter Druck gesetzt wurde und deren Temperatur in
jedem Fall optimiert wurde, empfängt,
was alles durch den Kompressor 1 und den Ladeluftkühler 10 gesteuert
wird, wobei die Ladeluftwege durch die Ventile 5 und 6 mit
den entsprechenden Leitungen gesteuert werden. In diesem Fall. ist
das Ventil 33 wahlfrei. Nachdem der Zylinder 7 gefüllt wurde
und das Kompressionsverhältnis
durch Schließen
des Ansaugventils 16-B während des ersten oder des zweiten
Hubs des Kolbens 22 festgelegt wurde, öffnet sich das Hochdruck-Ansaugventil 16-A beim
Kompressionshub an dem Punkt, an dem sich das Ventil 16-B schließt, um die
dichte, hinsichtlich der Temperatur eingestellte Luftladung einzuleiten, und
dann schließt
es sich, wenn die Kompression fortfährt, und nahe dem oberen Totpunkt,
wobei Kraftstoff vorhanden ist, wird die Ladung gezündet und der
Arbeits- (3.) Hub findet statt. Die Verwendung dieses Systems beseitigt
auch den Bedarf für
doppelte Atmosphärenluftansaugungen.
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Ein viertes alternatives Lufteinleitungssystem,
das in 7 gezeigt ist,
liefert die Primärladeluft zu
den Niederdruck-Ansaugventilen 16-B, indem die Ladeluft
selektiv vom Ansaugsystem 9, Rohrverteiler 14-B und
von den Ansaugrohren 15-C (in Durchsicht gezeigt) oder
von der Leitung 32 kommt, die die Luft zum Arbeitszylinder 7 auf
einem beliebigen Pegel von Druck und Temperatur leiten würde, welcher auch
immer zu irgendeinem speziellen Zeitpunkt erforderlich wäre. Mit
dieser Anordnung hätte
das Öffnen
des Ventils 33 zu einem solchen Zeitpunkt, zu dem der Kompressor 1 die
durch diesen strömende Ladung
komprimiert, die Wirkung der Erhöhung
der Dichte der Primärladeluft,
deren Temperatur sowie Druck in diesem Fall auch durch den Kompressor 1 und
die Steuerventile 5 und 6 eingestellt werden könnte. Ein
Einwegeventil 34 würde
verhindern, daß die
Luft mit höherem
Druck durch die Leitung 15-C entweicht. Wenn weniger Leistung
erforderlich wäre, könnte der
Kompressor 1 durch teilweises oder vollständiges Öffnen des
Steuerventils 6 und Schließen des Absperrventils 5 "ladedruckbegrenzt" werden. Alternativ
könnte
das Ventil 33 durch das Motorsteuergerät (ECM) geschlossen werden
und die Primärladeluft
würde mit
Atmosphärendruck
durch den Ansaugkanal 9 (in Durchsicht gezeigt) in den
Zylinder 7 gesaugt werden. Der Kolben 22 beginnt
nun den zweiten Hub, das Ansaugventil 16-B schließt sich nun,
wenn es nicht beim Ansaughub geschlossen wird, um das Kompressionsverhältnis festzulegen, und
in allen Fällen
tritt die schwere Sekundärladung durch
das Ventil 16-A ein, das sich zu dem Zeitpunkt öffnet, zu
dem oder nachdem der Kolben 22 den Punkt erreicht hat,
an dem sich das Ansaugventil 16-B geschlossen hat, das
Ventil 16-A schließt
sich dann schnell, die Kompression fährt fort und die Ladung wird
nahe dem oberen Totpunkt gezündet
und der Arbeits- (3.) Hub findet statt.
-
Mit diesem vierten alternativen Lufteinleitungssystem
kann das Niederdruck-Ansaugventil 16-B (a)
Ladeluft auf Atmosphärendruck
empfangen oder (b) kann Ladeluft empfangen, die durch die Leitung 32 oder
Leitung 15-B komprimiert und gekühlt wurde. Das Hochdruck-Ansaugventil 16-A (das
sich zu dem Zeitpunkt oder später öffnet, zu
dem die Kompression beginnt) kann Ladeluft empfangen, die (a) in einer
einzelnen Stufe durch den Kompressor 1 oder Kompressor 2 komprimiert
und gekühlt
wurde, (b) in zwei Stufen oder mehr auf eine sehr hohe Dichte komprimiert
und gekühlt
wurde, oder (c) deren Temperatur und Druck durch die Steuerventile 5 und 6 eingestellt
wurden, alles um eine bessere Verwaltung der Verbrennungseigenschaften
hinsichtlich der Leistungs-, Drehmoment- und Kraftstoffwirtschaftlichkeitsanforderungen
und hinsichtlich der Emissionskontrolle bereitzustellen. Durch Integrieren
eines wahlweisen Einwegeventils (siehe in 6 gezeigtes Ventil 26) könnten die
Motoren von 4, 4–B, 5 und 7 entweder ein konstantes oder ein variables
Druckverhältnis
aufweisen, wobei die Ladungsdichte, der Ladungsdruck, die Ladungstemperatur
und die Ladungsturbulenz und der Zeitpunkt des Schließens des
Ventils 26 durch die Ventile 3, 5 und 6 und
durch die Kompressorgeschwindigkeit und durch irgendein vorliegendes
Drosselventil in Motoren mit einer Vorkompressionsstufe und durch das
Hinzufügen
des Ventils 4 in Motoren mit zwei Vorkompressionsstufen
gesteuert werden. In jedem Fall sollte das Ansaugventil 16-A sehr
spät im
Kompressionshub offen gehalten werden, vielleicht bis nahe dem oberen
Totpunkt des Kolbens 22.
-
Ein Vorteil für das Komprimieren der Ladeluft,
die zum Niederdruck-Ansaugventil 16-B strömt, zusätzlich zum
starken Komprimieren der Sekundärluftladung
besteht darin, daß während viel
des Arbeitszyklus solcher Motoren die Ladungsdichte drastisch erhöht werden
könnte,
während
die Spitzendrücke
und -temperaturen für
einen hohen mittleren effektiven Zylinderdruck niedrig gehalten
werden. Dieses System könnte
die gesamte Leistung bereitstellen, die für eine Fahrzeugfahrt in einem
hügeligen Gelände erforderlich
ist, wobei vielleicht die Hochdruck-Ansaugventile 16-A durch einen
durch 31 in 7 angegebenen
Ventildeaktivator, oder indem der Kompressor 2 und/oder
Kompressor 1 teilweise oder vollständig durch die Steuerventile 3 und 4 und/oder
Steuerventile 5 und 6 umgangen wird, deaktiviert
wird, um den Druck und die Temperatur, die in die Rohrverteiler 13 und 14 und
dann zu den Ansaugventilen 16-A gehen, zu verändern. Für äußerste Leistung
könnten
die Ventildeaktivatoren abgeschaltet oder beseitigt werden.
-
In 7 ist
auch ein vorgeschlagenes Motorsteuersystem, das aus einem Motorsteuergerät (ECM) 27,
zwei Absperrventilen 3 und 5, zwei Luftumleitventilen 4 und 6,
den wahlweisen Druckverminderungsventilen 25 (25a–25f)
an Luftleitungen 15-B (15a-B–15f-B) besteht, und
ein Schema zum Steuern des Drucks, der Temperatur und der Dichte durch
Steuern der Luftumleitventile 4 und 6 und der Absperrventile 3 und 5 gezeigt.
Wie dargestellt, wird das Luftumleitventil 4 geschlossen,
um zu ermöglichen,
daß der
Kompressor 2 die Ladung vollständig komprimiert, und das Absperrventil 3 ist
geringfügig offen,
was einen Teil der Luft ungekühlt
(hohle Pfeile) und einiges der Luft gekühlt (volle Pfeile) zu den Rohrverteilern 13 und 14 strömen läßt, was
alles durch das ECM 27 gesteuert werden könnte, um
eine Luftladung mit optimaler Dichte, Temperatur und optimalem Druck
bereitzustellen. Der hohle Pfeil 4-A in der Leitung 120 zeigt,
wie das ABV 4 teilweise geöffnet werden kann, um einiges
der Luft den Kompressor 2 umgehen und zu diesem zurückkehren
zu lassen, um den Druck der Sekundärluftladung fein einzustellen,
die eingeleitet wird, um die Ladungsdichte und -temperatur einzustellen.
Alternativ kann die gesamte Luftladung durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 oder
durch die Umgehungsleitungen 121 und 122 zu den
Rohrverteilern 13 und 14 geleitet werden.
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Für
hohe Leistung mit einem niedrigen Kompressionsverhältnis und
geringen umweltbelastenden Emissionen werden die Luftumleitventile
(ABV) 4 und 6 geschlossen und die Absperrventile 3 und 5 würden geöffnet werden,
so daß die
Kompressoren 2 und 1 den Druck der Luftladung,
die durch die Absperrventile 3 und 5 durch die
Ladeluftkühler
für maximale
Dichte geleitet wird, anheben. Während
des Ansaughubs öffnet
sich das Niederdruck-Ansaugventil 16-B, der Kolben 22 saugt
Niederdruckluft ein, das Ansaugventil 16-B schließt sich
vor dem unteren Totpunkt oder nach dem unteren Totpunkt während des
Kompressionshubs. Während
des Kompressionshubs, an dem Punkt, an dem sich das Ansaugventil 16-B geschlossen
hat, oder später, öffnet sich das
Ansaugventil 16-A, um die dichte, gekühlte Sekundärluftladung einzuleiten, und
schließt
sich dann. Die Kompression fährt
für ein
niedriges Kompressionsverhältnis
fort. Kraftstoff wird zugegeben, wenn er nicht vorhanden ist, und
die Ladung wird am geeigneten Punkt nahe dem oberen Totpunkt gezündet (die Zündung kann
vor, bei oder nach dem oberen Totpunkt stattfinden) für den Arbeits-
(3.) Hub mit einem großen
Expansionsverhältnis
mit hohem Drehmoment, dann öffnet
(öffnen)
sich das (die) Auslaßventil(e) 17 und
der Spül-
(4.) Hub findet statt, wonach sich das (die) Auslaßventil(e) 17 schließt (schließen).
-
Bei diesen Konstruktionen kann der
Kraftstoff vergast werden, durch den Drosselkörper eingespritzt werden, durch
die Öffnung
eingespritzt werden, in den Zylinder eingespritzt werden und kann
an einem beliebigen Punkt zwischen der Luftansaugung und dem Kolbenboden
eingeleitet werden. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch kann geschichtet
oder von einem stöchiometrischen
bis zu einem sehr mageren Gemisch für Funkenzündung, zu einem sehr reichen Gemisch
für Dieselbetrieb
sein. Die Motorleistung kann durch Kraftstoffdosierung allein gesteuert
werden oder die Luftzufuhr kann zweckmäßig auf das zweckmäßige Kraftstoff-Luft-Verhältnis durch
ein Drosselventil eingestellt werden oder kann durch die Steuerventile 4 und 6,
wenn zwei Vorkompressionsstufen verwendet werden, und durch das
Steuerventil 4, wenn eine einzelne Vorkompressionsstufe
verwendet wird, "dosiert" werden.
-
In irgendeinem der Motoren dieser
Erfindung wird das normalen Motoren gemeinsame Problem des unvollständigen Vermischens
von Kraftstoff, Luft und restlichem Gas mit folgender Veränderung
der Bedingungen am Zündpunkt
durch die späte
Luftladungseinleitung mit hoher Geschwindigkeit minimiert und in
einigen Fällen
beseitigt. Dieses Problem, das hiermit durch die vorliegende Erfindung
angegangen wird, ist in derzeitigen Motoren extrem, wenn gasförmiger Kraftstoff
direkt in den Zylinder eingeleitet wird, wo der Funke in Gemischen
mit veränderlichen
Kraftstoff-Luft-Verhältnissen,
daher mit verschiedenen Raten von Flammentwicklung, auftreten kann.
-
(Hinsichtlich der Bedeutung für das Finden einer
Lösung
für dieses
spezielle Problem geben die Motorforscher am Massachusetts Institute
of Technology an, daß "Die Beseitigung der
Variation im Verbrennungsprozeß von
Zyklus zu Zyklus ein wichtiger Beitrag zu einer verbesserten [Motor-]
Leistung wäre. Wenn
alle Zyklen ähnlich
und gleich dem durchschnittlichen Zyklus wären, wären die maximalen Zylinderdrücke niedriger,
der Wirkungsgrad wäre
größer und
vor allem wäre
die Detonationsgrenze höher, was
folglich eine erhebliche Steigerung des Wirkungsgrades und/oder
des mittleren effektiven Zylinderdrucks mit einem gegebenen Kraftstoff
ermöglichen
würde.")
-
Die angesprochene Zyklusvariation
wird in dem Motor von jedem der Ausführungsbeispiele (einschließlich Zwei-Takt-Ausführungsbeispielen
und Vier-Takt-Ausführungsbeispielen)
der vorliegenden Erfindung durch die signifikante Drallturbulenz,
die durch die Einleitung von Hochdruckluft erzeugt wird, minimiert
und potentiell beseitigt. Außerdem
kann in einem beliebigen der Motoren dieser Erfindung die Drallturbulenz
tangential zur Zylinderwand orientiert werden, indem das Einlaßventil 16 und
insbesondere das Ventil 16-A verkleidet wird, oder durch
die Verwendung eines Einwegeventils (wie z. B. des Ventils 26 in 6 und 10.) Selbst Motoren, die eine Luftladung
während
des Ansaughubs des Kolbens unter Verwendung eines verkleideten Ansaugventils empfangen,
haben eine Tendenz eine ungewollte Zyklusvariation zu verringern,
und weisen eine Verringerung der Oktananforderung und eine Steigerung des
klopfbegrenzten angegebenen mittleren effektiven (Zylinder-) Drucks
(klimep) auf. Der Motor der vorliegenden Erfindung erzeugt durch
Einleiten der Ladeluft insbesondere durch ein verkleidetes Ventil während des
Kompressionshubs eine viel größere Drallturbulenz,
um eine ungewollte Variation von Zyklus zu Zyklus für eine sauberere,
vollständigere
Verbrennung des Kraftstoffs weiter zu beseitigen.
-
Das Ansaugventil kann sich während des Betriebs
drehen und dennoch unter Verwendung eines herkömmlichen Tellerventils eine
zur Zylinderwand tangentiale Strömung
aufweisen, bei dem die Seite des Ventilkopfes, die zur gewünschten
Richtung der Luftströmung
entgegengesetzt ist, verkleidet ist, wenn es sich durch einen verdickten
Abschnitt der Fläche
des Kopfs des Motors öffnet,
welcher einen mondförmigen
Kragen oder einen Vorsprung bildet, um die Luftströmung in
der gewünschten
Richtung zu leiten, während
das Ventil offen ist.
-
Im Dieselverbrennungssystem ermöglicht der
bessere Mischprozeß der
vorliegenden Erfindung viel reichere Kraftstoff-Luft-Verhältnisse
für eine
größere rauchbegrenzte
Leistung und Rauch und Teilchen werden für ein extrem reiches Kraftstoff-Luft-Verhältnis theoretisch
beseitigt.
-
Die durch die Hochdruckladungs-Einleitung während des
Kompressionshubs erzeugte Drallturbulenz wird durch den Kompressionshub
nicht gedämpft
und je später
die Ladung eingeleitet wird, desto kleiner ist das Ladungsvolumen,
das erforderlich ist, um die gewünschte
Drallturbulenz zu erzeugen. In einem beliebigen Hubkolben-Verbrennungsmotor, der
gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung arbeitet, kann eine temperaturgesteuerte
Luftladung mit sehr hohem Druck selektiv tangential orientiert sehr
spät beim
Kompressionshub, beispielsweise direkt vor, während oder mit der Kraftstoffeinspritzung,
mit äußerst hohen
Drücken,
selbst während
des Verbrennungsprozesses eingeleitet werden.
-
Da die Sekundärluftladung im Motor von 4 bis 7, 9, 9–B und 15 bis 20 auf einen extrem hohen Druckpegel
komprimierbar ist, ist das Ansaugventil 16-A in alternativen Ausführungsbeispielen
gegen ein besser steuerbares und schnell wirkendes Ventil wie z.
B., jedoch nicht begrenzt auf ein Hochgeschwindigkeits-Magnetventil
(nicht dargestellt), ausgetauscht. Dieses Ventil wird vorzugsweise
entweder mechanisch, elektrisch oder durch Vakuum betätigt und
wird vorzugsweise durch ein Motorsteuergerät (ECM) gesteuert, wie in 7, 9–B, 15 bis 20 und 33 dargestellt. In diesem System kann
die Sekundärluftladung
selektiv sehr spät
beim Kompressionshub des Kolbens 22 eingeleitet werden,
um die Ladungsdichte und die Drallturbulenz zu erhöhen und
die Spitzen- und Gesamtverbrennungstemperaturen zu verringern und
die Erzeugung von umweltbelastenden Emissionen zu verringern. Die
Einleitung könnte
in einer tangential orientierten Weise durchgeführt werden. Dies würde die
Drallturbulenz erheblich erhöhen
und unerwünschte
Zyklusschwankungen verhindern, die in normalen Motoren üblich sind
und in gas- oder dieselbetankten Motoren am lästigsten sind.
-
Die Verwendung dieses Systems sollte
zu niedrigeren maximalen Zylinderdrücken und -temperaturen führen. Der
Wirkungsgrad sollte größer und die
Detonationsgrenze höher
sein, wobei folglich eine merkliche Steigerung des Wirkungsgrades
und des mittleren effektiven Zylinderdrucks mit einem gegebenen
Kraftstoff ermöglicht
wird. Alle Motoren dieser Erfindung arbeiten mit einem vollständigeren
Expansionsprozeß im
Vergleich zu den typischen Motoren des Standes der Technik, wodurch
weitere Verbesserungen des Wirkungsgrades und der Emissionseigenschaften
bereitgestellt werden.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
sind die 4-Takt-Motoren der vorliegenden Erfindung (beispielsweise 1, 2, 3, 4, 4–B, 5, 7 und 33) wie die 2-Takt-Motoren der vorliegenden
Erfindung (beispielsweise 8–11, 25 und 33)
konstruiert, um ein Expansionsverhältnis zu verwenden, das größer ist
als das Kompressionsverhältnis.
Um dieses Ergebnis zu bewerkstelligen, wird das Expansionsverhältnis durch
Auswählen
des geeigneten Verbrennungskammervo lumens festgelegt und das Kompressionsverhältnis wird
durch sehr frühes
oder sehr spätes
Schließen
des Einlaßventils
unter diesen Wert verringert.
-
Der Motor 1008 von 8
-
Mit Bezug auf 8 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 1008 für
Benzin-, Diesel-, Alkohol-, Erdgas-, Wasserstoff- oder Hybrid-Doppelkraftstoff-Betrieb und mit sechs
Zylindern 7a–7f (nur
einer, 7f, ist in einer Schnittansicht gezeigt) dargestellt,
in dem die Kolben 22a–22f so
angeordnet sind, daß sie
sich hinund herbewegen. Ein weiterer Zylinder ist nur durch die
Anwesenheit des unteren Endes der Zylinderlaufbüchse 7a angegeben.
Eine aufgeschnittene Ansicht zeigt einen doppeltwirkenden Kompressorzylinder 1.
Die Kolben 22a–22f sind
mit einer gemeinsamen Kurbelwelle 20 in einer herkömmlichen
Weise jeweils durch Verbindungsstangen 19a–19f verbunden.
Der Motor 1008 von 8 ist dazu ausgelegt, in einem 2-Takt-Zyklus zu
arbeiten, um sechs Arbeitshübe
pro Umdrehung der Kurbelwelle 20 zu erzeugen. Dazu nimmt
der Kompressor 1 eine Luftladung auf Atmosphärendruck
an (oder alternativ eine Luftladung, die vorher einer Kompression
auf einen höheren
Druck über
ein Einlaßsteuerventil 6 durch
eine Ansaugleitung 102 hindurch, die vom Kompressor 2 durch
das Umleitsteuerventil 6 und das Absperrventil 5 und
die Umgehungsleitung 104 oder durch den Ladeluftkühler 10 führt, unterzogen
wurde). Während
des Betriebs des Motors von 8 wird
die Luftladung innerhalb des Kompressors 1 durch seinen
zugehörigen
Kolben 131 komprimiert und die komprimierte Ladung wird durch
einen Auslaß in
eine Hochdruck-Übertragungsleitung 109 getrieben,
die zum Umleitventil 3 führt, das konstruiert und angeordnet
ist, um die komprimierte Ladung durch Ladeluftkühler 11 und 12 oder
durch die Umgehungsleitung 111 als Reaktion auf Signale
vom Motorsteuergerät
(ECM) 27 zu leiten. Dieses Modul leitet den Kompressionsgrad,
die Menge und die Richtung der Strömung der komprimierten Ladung
durch den Ladeluftkühler
und/oder die Umgehungsleitung in die Rohrverteiler 13 und 14. Die
Rohrverteiler 13 und 14 sind konstruiert und angeordnet,
um die komprimierte Ladung durch Zweigansaugleitungen 15a–15f und
zu Einlaßventilen 16 und 16' und zu den
restlichen fünf
Arbeitszylindern zu verteilen. Alternativ empfängt ein Nebenkompressor 2 Atmosphärenluft
durch die Einlaßöffnung 8,
vorkomprimiert die Luftladung in die Leitung 101, die zum
Steuerventil 5 führt,
welches als Reaktion auf Signale vom ECM 27 die komprimierte
Ladung durch den Ladeluftkühler 10 oder
die Umgehungsleitung 104 zum Kompressor 1 leitet.
Das ECM 27 kann auch die Ventile 4 und 6 steuern,
um einen Teil oder alles der durch die Kompressoren 1 und 2 strömenden Ladung
durch die Leitungen 120 und 103 zurückzuleiten,
um das Ausmaß der
Kompression der Kompressoren 1 und 2, das in einem
oder beiden Kompressoren von voller Kompression bis keiner Kompression reicht,
einzustellen, wobei somit während
eines Teillastbetriebs entweder der Kompressor 1 oder Kompressor 2 die
erforderliche komprimierte Luft zu den Zylindern liefern könnte.
-
Der Motor 1008 von 8 weist Nockenwellen 21 auf,
die so angeordnet sind, daß sie
mit derselben Geschwindigkeit angetrieben werden wie die Kurbelwelle,
um einen Arbeitshub pro Umdrehung für die Arbeitskolben zu liefern.
Der Hubkolbenkompressor kann einen oder mehr doppeltwirkende Zylinder aufweisen,
einer ist in 1 dargestellt, und kann mehr als eine Kompressionsstufe
aufweisen und die Kurbelwelle 20 würde zwei Arbeitshübe pro Umdrehung für einen
oder mehrere Kompressoren liefern, wie nachstehend beschrieben.
Der Hubkolbenkompressor könnte
alternativ durch eine kurze Kurbelwelle angetrieben werden, die
durch ein Übersetzungsgetriebe
an der Hauptkurbelwelle, die ein kleineres Getriebe an der Nebenkurbelwelle
antreibt, gedreht werden würde.
Der Neben-Kreiskolbenkompressor 2 könnte durch
ein Kegelscheibenpaar angetrieben werden, das durch einen Rippenkeilriemen
betrieben wird, und könnte
ein Übersetzungsgetriebe
zwischen dem Kegelscheibenpaar und der Kompressorantriebswelle aufweisen.
Der Kreiskolbenkompressor 2 könnte auch einen Antrieb mit
variabler Geschwindigkeit wie in einigen Flugzeugmotoren aufweisen.
-
Beschreibung des Betriebs
des Motors 1008 von 8
-
Ladeluft wird in die Einlaßöffnung 8 des Kompressors 2 eingeleitet,
von dort strömt
sie durch den Kompressor 2, wo die Ladung dann in die Leitung 101 zum
Absperrventil 5 eingeleitet wird, wo die Ladung entweder
durch den Ladeluftkühler 10 oder durch
das Luftumleitventil 6 geleitet wird, wo ein Teil oder
alles der La dung durch den Kompressor 2 zurückgeleitet
werden kann, wobei die Ladung ohne Kompression zurückgeführt wird,
oder das Ventil 6 kann die Luftladung in den Einlaß des Kompressors 1 leiten,
wo die Luftladung aus dem Auslaßkanal
des Kompressors 1 gepumpt wird, der zum Absperrventil 3 führt, wo
die Ladung entweder durch die Ladeluftkühler 11 und 12 oder
durch das Luftumleitventil 4 oder ein Teil durch beide
geleitet wird, welche zu den Rohrverteilern 13 und 14 führt, die
die Ladeluft zu den Ansaugventilen 16 und zum Ansaugventil
jedes Arbeitszylinders 7 des Motors 1008 verteilen.
(Das Umleitventil 4 kann einen Teil oder alles der Luftladung
zu den Rohrverteilern 13 und 14 leiten oder kann
einen Teil oder alles der Luftladung durch die Leitung 120 zur
Leitung 106 zurück
und in den Ein-laß des Kompressors 1 zurückführen.) Das
Motorsteuergerät
(ECM) 27 steuert die Ventile 3, 4, 5 und 6,
um den Druck, die Temperatur und die Dichte der Ladung einzustellen,
die in die Verbrennungskammern 130 des Motors eingeleitet
wird. Dasselbe ECM 27 kann ein Steuersystem mit variablem
Ventilereignis steuern, um den Zeitpunkt des Öffnens und Schließens der
Einlaßventile 16 und
Auslaßventile 17 der
Arbeitszylinder in bezug auf den Drehwinkel der Kurbelwelle 20 einzustellen,
um das Kompressionsverhältnis
und die Ladungsdichte des Motors für optimale Leistung hinsichtlich
Leistung, Drehmoment, Kraftstoffwirtschaftlichkeiten und den Eigenschaften
des gelieferten Kraftstoffs einzustellen.
-
Der Betrieb des Arbeitszylinders 7 ist
in dieser Weise:
-
Alternatives Verfahren
1:
-
Nahe dem Ende des Arbeitshubs im
Zylinder 7 öffnet
(öffnen)
sich das (die) Auslaßventile) 17, 17' und, wenn das
Auslaßventil
noch offen ist, beginnt der Kolben 22 den zweiten oder
Auslaßhub.
Während
des Auslaßhubs,
vielleicht nicht später
als 70° bis
60° vor
dem oberen Totpunkt, schließen
sich die Auslaßventile 17, 17'. An dem Punkt,
an dem die Auslaßventile
geschlossen werden, wird das Kompressionsverhältnis festgelegt, die Ansaugventile 16, 16' werden an diesem
Punkt oder später
beim Kompressionshub geöffnet,
die komprimierte Luft und/oder Luft-Kraftstoff-Ladung wird in die Verbrennungskammer 130 des
Arbeitszylinders 7 eingespritzt, das Ansaugventil 16, 16' schließt sich
bei vielleicht 60° vor
dem obe ren Totpunkt, wobei die Drall- und Quetschwirbelturbulenz
die Hochdruck-Lufteinleitung
begleitet, der Kolben 22 fährt fort in Richtung des Endes
seines Hubs, wobei folglich die Ladung komprimiert wird, was ein
sehr niedriges Kompressionsverhältnis
erzeugt, das nicht höher
als 2 : 1 sein kann. Wenn Kraftstoff noch nicht als Gemisch vorhanden
ist, wird Kraftstoff in den einströmenden Luftstrom eingespritzt
oder er wird in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
nach dem Schließen
des Ansaugventils eingespritzt. Der Kraftstoff kann mitten in den
Ladungswirbel für
einen geschichteten Ladungsverbrennungsprozeß eingespritzt werden oder
er kann auf eine Glühkerze
eingespritzt werden, wenn Dieselkraftstoff gezündet werden soll. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird durch
Kompression oder Funken gezündet,
wobei das letztere zur günstigen
Zeit für
den größten Wirkungsgrad
und/oder die größte Leistung
geschieht. Im allgemeinen würde
der Kraftstoff vor dem oberen Totpunkt des Kolbens eingespritzt
und gezündet
werden. Der Kraftstoff kann später
und vielleicht kontinuierlich während
des frühen
Teils des Expansionshubs für
einen Verbrennungsprozeß mit
hauptsächlich
konstantem Druck und insbesondere für Dieselkraftstoff eingespritzt
werden. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird vorzugsweise gezündet, bevor
der Kolben den oberen Totpunkt erreicht, und die verbrannte Ladung
expandiert gegen den Kolben, wenn er sich in Richtung des unteren
Totpunkts bewegt. Nahe dem unteren Totpunkt des Kolbenhubs wird
(werden) das (die) Auslaßventil(e)
geöffnet
und das ausgelassene Gemisch wird durch zwangsläufige Verdrängung durch den Kolben 22 während des Spülhubs gespült. Wenn
das Ansaugventil 16, 16' früher geöffnet wird, kann eine gewisse
Ventilüberlappung
mit dem Auslaßventil
zum Spülen
erforderlich sein. Wenn die Ansaugventile 16, 16' spät geöffnet werden,
wäre keine
Ventilüberlappung
erforderlich, wobei sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' ungefähr zur gleichen
Zeit schließt
(schließen)
wie sich das (die) Ansaugventile) 16, 16' öffnet (öffnen).
Das Expansionsverhältnis
des Motors könnte
etwa 19 : 1 für
Dieselkraftstoff, 14 : 1 für
gasförmigen
Kraftstoff oder Benzin betragen, wobei das Expansionsverhältnis durch
Dividieren des Zylinderverdrängungsvolumens
durch das Volumen der Verbrennungskammer festgelegt ist.
-
Alternatives Betriebsverfahren
2:
-
Nahe dem Ende des Arbeitshubs im
Zylinder 7 öffnet
(öffnen)
sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' und, wenn das
Auslaßventil 17, 17' noch offen
ist, beginnt er seinen zweiten oder Spül-Lade-Hub. An einem Punkt
nahe der Mitte des Hubs (z. B. etwa 90° vor dem oberen Totpunkt), wobei
das Auslaßventil 17, 17' noch offen
ist, öffnet
sich das Ansaugventil mit einer kleinen Ventilüberlappung, um Hochdruck-Spül- und -Ladeluft
einzulassen. Ein oder mehr Ansaugventile 16 können zurückgesetzt
sein, wie bei Punkt 30 in 11,
um die erste Einlaßluft
nach unten und entlang der Wand des Zylinders 7 zu leiten, um
den Zylinder während
der sehr kleinen Überlappung
der Ventile 16, 16' und 17, 17' umkehrzuspülen. Das
Auslaßventil 17, 17' bleibt bis
zu den Punkt offen, an dem die Kompression beginnen sollte, und empfängt dann
die Luftladung, wenn es sich schließt, wobei sich das (die) Ansaugventile) 16, 16' bald danach
schließt
(schließen),
wobei der Zylinder angemessen gespült und mit hinsichtlich der
Temperatur eingestellter Frischluft nun auf hohem Druck gefüllt wird.
Der Kolben 22 setzt seinen Hub fort, um die Ladung zu komprimieren,
was ein niedriges Kompressionsverhältnis, idealerweise 13 : 1
bis 4 : 1, in Abhängigkeit
von der Art von verwendetem Kraftstoff erzeugt. Das Kompressionsverhältnis wird
durch den Punkt im Hub des Kolbens 22 festgelegt, an dem
sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' schließt (schließen), und
wird berechnet, wenn das restliche verdrängte Volumen des Zylinders
durch das Volumen der Verbrennungskammer dividiert wird.
-
Wenn der Kolben 22 weiterhin
vom Punkt x ansteigt, wo sich das Auslaßventil schließt, was
das Kompressionsverhältnis
festlegt, und wo die Kompression der Ladung begann, beginnt der
Druck, am gleichen Punkt anzusteigen. Die dichte, gekühlte Luftladung
mit dem kurzen Kompressionshub erzeugt ein niedriges. Kompressionsverhältnis mit
einer sehr schweren Ladung mit einem niedrigen maximalen Zylinderdruck,
aber mit einem hohen effektiven mittleren Zylinderdruck für ein großes Drehmoment
und große
Leistung.
-
Das Druckverhältnis wird durch die Dichte, den
Druck und die Temperatur der einströmenden Ladung, die Länge der
Zeit, in der das (die) Einlaßventil(e) 16, 16' offen ist (sind),
und den Punkt, an dem sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' schließt (schließen), festgelegt.
Je später
sich die Auslaßventile 17, 17' schließen, desto
weniger expandiert die Ladeluft nach der Einleitung, desto weniger
Arbeit ist erforderlich, um die Ladung zu komprimieren, und desto
weniger Überlappung
des Einlaß-
und Auslaßventils
ist erforderlich, und desto niedriger ist das Kompressionsverhältnis.
-
An einem gewissen Punkt, vielleicht
nicht später
als 150–120 Grad
vor der Kolbenposition des oberen Totpunkts, würde der Zylinder 7 angemessen gespült werden
und das Auslaßventil 17, 17' könnte vor
dem oder nicht später
als zum Zeitpunkt, zu dem die Ansaugventile 16, 16' geöffnet werden,
geschlossen werden, um in diesem Fall die gesamte Luftladung einzulassen,
wobei das meiste der Abgase durch Spülen verdrängt wurde. (In einigen Fällen sind gewisse
restliche Abgase günstig
und Versuche zeigen, an welchem Punkt sowohl die Ansaug- als auch Auslaßventile
ohne irgendeine Überlappung
geschlossen werden können.)
In diesem Fall könnte das "effektive" Kompressionsverhältnis nicht
höher als
3 : 1 oder sogar 2 : 1 sein, was wieder einen niedrigen maximalen
Zylinderdruck und eine niedrige maximale Temperatur, jedoch mit
hohem mittleren effektiven Druck, erzeugt. Kraftstoff kann nicht
später
als an dem Punkt, an dem sich das Auslaßventil schließt, eingespritzt
werden und kann nicht später
als etwa 150°–120° vor dem
Ende des Kompressionshubs eingespritzt werden. Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird vor,
bei oder nach dem oberen Totpunkt gezündet und der Expansions- (2.)
Hub findet statt. Das Expansionsverhältnis ist durch Dividieren
des verdrängten
Volumens des Zylinders durch das Verbrennungskammervolumen festgelegt
und könnte
für Dieselanwendungen
etwa 19 : 1 und für
Benzin- oder gasförmige
Kraftstoffe 14 : 1 betragen.
-
Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 kann
die Temperaturen und Dichten der in den Zylinder 7 oder die
Verbrennungskammer 130 eingeleiteten Ladung und die Zeitsteuerung
des Einlasses in die Verbrennungskammer steuern und kann folglich
die Ladungsdichten, die Ladungsturbulenz, die Ladungstemperaturen
und -drücke
einstellen, was eine Einrichtung zum Einschränken der Spitzentemperaturen und
-drücke
und dennoch mit einem mittleren effektiven Zylinderdruck, der höher ist als
in einem normalen Motor, wenn es erforderlich ist, bereitstellt
und ferner für
niedrigere Niveaus an ungewollten umweltbelastenden Emissionen sorgt.
-
Ein vorgeschlagenes kraftstoffeffizientes
Betriebssystem für
leichte Last, wie in Linie B(bp) in 13 angegeben,
wäre somit:
Ein nominales Kompressionsverhältnis
von 13 : 1 könnte
bei einem Expansionsverhältnis
von 19 : 1 gewählt
werden. Das letztere würde
das Volumen der Verbrennungskammer festlegen, das erstere würde den
maximalen Ladedruck (nicht maximalen Zylinderdruck) auf etwa 530 psi
festlegen, wenn adiabatisch komprimiert wird. Das ECM 27 würde den
Absperrventilen 5 und dem Luftumleit-Steuerventil 6 signalisieren,
die durch den Kompressor 2 gepumpte Luft durch den Kompressor 2 zurückzuführen, ohne
daß sie
komprimiert wird, oder für
eine beliebige Art Kompressor ein Ladedruckregelventil öffnen, um
den Kompressor zu umgehen. Das Absperrventil 5 umgeht den
Ladeluftkühler 10 und
leitet die Ladung in den Einlaß des Kompressors 1.
Der Kompressor 1 würde
die Ladung adiabatisch auf ein Kompressionsverhältnis von beispielsweise 7
: 1 komprimieren. Die Steuerungen des ECM 27 würden die
Ladeluftkühler 11 und 12 umgehen
und die Ladung in die Rohrverteiler 13 und 14 einleiten,
wobei die Kompressionswärme
erhalten wird. Wenn die Auslaßventile 17, 17' geschlossen werden
und das Einlaßventil 16, 16' des Zylinders 7 nahe
dem Ende des Kompressionshubs des Kolbens 22 geöffnet wird,
kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht höher als
2 : 1 sein, was ein "nominales" Kompressionsverhältnis von
14 : 1 erzeugt. (Wenn die Auslaßventile 17, 17' geschlossen
werden und das Einlaßventil 16, 16' früher im Auslaßhub geöffnet wird,
sollte die eingeleitete Luftladung einen niedrigeren Druck aufweisen
und das "effektive" Kompressionsverhältnis, das
bei der Kompression im Zylinder Wärme erzeugt, wäre größer. Wenn
die Ansaugventile 16, 16' in der Mitte des Hubs geöffnet werden,
nachdem sich die Auslaßventile 17, 17' schließen, und
ein nominales Kompressionsverhältnis
von 13 : 1 mit einem effektiven Kompressionsverhältnis von 4 : 1 erwünscht wäre, dann
sollte die in den Zylinder in der Mitte des Hubs eingeleitete Ladung
4 : 1 komprimiert werden.) Die ungekühlte Ladung wird dann im Zylinder
mit einem effektiven Kompressionsverhältnis von 4 : 1 und in jedem
Fall mit einem Druck von etwa 530 psi und einer Temperatur oberhalb
900°F komprimiert.
Die Kraftstoff/Luft-Ladung wird dann gezündet und gegen den Kolben auf
das volle Volumen des Arbeitszylinders mit einem Expansionsverhältnis von
19 : 1 expandiert.
-
Zu einem solchen Zeitpunkt, zu dem
eine große
Leistung erforderlich wäre,
könnte
das ECM 27 dem Luftumleitventil 4 und 6 signalisieren,
sich zu schließen.
Der Kompressor 2 beginnt dann, die Luftladung auf einen
höheren
Druck zu komprimieren, gleichzeitig würde das ECM 27 die
Absperrventile 3 und 5 öffnen, um die Ladeluft durch
die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 zu
schicken. Wenn die Ladeluft gekühlt
wird und nicht höher
als 150–200°F sein könnte, wird
folglich nun mehr Luft in den Motor auf der Rückseite durch die zusätzliche
Kompressionsstufe 2 gepumpt, um einen beträchtlichen
Druckabfall in der Ladeluft aufgrund der Kühlung der Ladung vor der Verbrennung
zu verhindern. Die Luftladung in der Verbrennungskammer wird nun
2 : 1 komprimiert (Linie B(ic), 13)
und wird nahe dem Solldruck gehalten, in diesem Fall etwa 500–530 psi,
obwohl sie gekühlt ist,
um die Dichte der Ladung und das Drehmoment und die Leistung des
Motors signifikant zu erhöhen. Die
kühlere
Luftladung sieht eine niedrigere Spitzentemperatur und einen niedrigeren
Spitzendruck vor und verursacht gekoppelt mit der hohen Turbulenz eine
Produktion von weniger unverbrannten Kohlenwasserstoffen, NOx und anderen umweltbelastenden Emissionen,
und wobei der Rauch und die Teilchen theoretisch für ein sehr
reiches Kraftstoff-Luft-Gemisch beseitigt werden. Die Luft-Kraftstoff-Ladung wird
nun gezündet
und auf das volle Volumen des Zylinders mit einem Expansionsverhältnis von
19 : 1 expandiert, obwohl das effektive Kompressionsverhältnis nur
2 : 1 ist (siehe Linie B (ic) in 13).
-
Mit beiden Betriebsschemen kann der
Motor auf einen höheren
Zustand aufgeladen werden als herkömmliche Motoren, da in den
meisten Fällen
das Einlaßventil
zum Zeitpunkt der Verbrennungskammerfüllung geschlossen wird und
eine kühlere
Luftladung eine Detonation verhindert und umweltbelastende Emissionen
verringert. In den meisten Fällen ist
die Verweilzeit des Kraftstoffs auch geringer als diejenige, die
erforderlich ist, damit Vorklopfbedingungen auftreten.
-
Wenn weniger Leistung erforderlich
ist, wie während
einer Fahrzeugkonstantfahrt oder einer Teillast-Leistungserzeugung,
könnte
der Motorbetrieb auf einen Teil lastbetrieb umstellen, z. B. eine Kompressionsstufe
könnte
weggelassen werden und der erste Kühler 10 umgangen werden,
indem die Luftladung durch das Absperrventil 5 und durch
das Umleitventil 6 zurückgeführt wird.
Das Absperrventil 3 und das Luftumleitventil 4 könnten die
gesamte Ladung vom Kompressor 1 an den Ladeluftkühlern 11 und 12 vorbei,
wobei die Kompressionswärme
erhalten wird, in die Rohrverteiler 13 und 14 und
zum Zylinder für
die weniger dichte kraftstoffeffizientere Betriebsart leiten.
-
Immer noch mit Bezug auf 8 ist eine Ansicht eines
Zylinderkopfs des Motors von 8 bis 11 und 25 gezeigt, die wahlweise Druckausgleichs-Ansaugventile zeigt,
wobei die Kühlung durch
Leitungen mit der Ansaugleitung 29 und der Auslaßleitung 29', Einwegeventile
(nicht dargestellt), die die Expansionen 28 an den Ventilschäften ermöglichen,
wenn sie sich mit den Ansaugventilen 16 hin- und herbewegen,
um ein Kühl-
und Schmieröl
oder ein Öl-Luft-Gemisch
durch die Räume
oberhalb der Ventilschaftexpansionen zu pumpen, vorgesehen wird.
-
Die Druckausgleichs-Ansaugventile 16, 16' in 8, 11 und 25 und 16–A in 9 und 10 sorgen für ein schnelles Ansaugventilschließen und
ermöglichen
große
nicht-drosselnde Ansaugventile und kleinere als normale Ventilrückstellfedern.
(Wenn das Ansaugventil geöffnet
wird, findet fast sofort ein Druckausgleich unterhalb des Ventilkopfs
innerhalb der Verbrennungskammer und oberhalb des Ventilkopfs innerhalb
des Ansaugrohrs statt, dann verursacht der Druck im Ansaugrohr,
der auf die kolbenartige Anordnung am Ventilschaft wirkt, gewöhnlich, daß der Ventilschaft
der Abwärtsneigung
des Nockenprofils für
ein schnelles Ventilschließen
folgt. Ein neues druckbetätigtes "Rechteckwellen"-Ansaugventil "Magnavox" könnte auch
in den Motoren dieser Erfindung verwendet werden.) Der Betrieb der
Druckausgleich-Ansaugventile ist in dieser Weise: Die Druckausgleich-Ansaugventile
weisen Erweiterungen 28 an den Ventilschäften auf,
deren untere Oberfläche
Gasen in der Leitung 15A ausgesetzt ist. Wenn der Ventilschaft
durch eine Nocke 21 herabgedrückt wird und das (die) Ansaugventile) 16 sich
in 8 bis 11 oder 25 öffnet
(öffnen),
wird irgendein Druck in der Leitung 15A mit einem Druck
in der Verbrennungskammer ausgeglichen und zu diesem Zeitpunkt ist
die einzige Reaktionskraft durch irgendeinen Druck in der Leitung 15A,
der gegen die Unterseite der Ventilschafterweiterungen 28 wirkt, was
ein schnelles Schließen
des Ventils bewirkt. Einwegeventile (nicht dargestellt) an Einlaß- und Auslaßkanälen 29 und 29' sind vorzugsweise
für Öloder Öl-Luft-Einleitung
durch Räume
oberhalb der Ausdehnungen 28 und alternativ durch die Ventilschafterweiterungen 28 vorgesehen.
Der Öleinlaß könnte an
einem niedrigen Punkt im Zylinderkopf liegen, wo Öl sich ansammeln
würde,
um das Kühlsystem
zu versorgen. Alternativ könnte
die Öleinlaßleitung 29 mit
einer Öl-
oder Öl-Luft-Gemisch-Versorgungsleitung
verbunden sein. Die Einlaßleitung 29 und
die Austrittsleitung 29' vom
Kühlsystem
wären mit
Einwegeventilen ausgestattet und die Austrittsleitung 29' könnte höher sein
als die Einlassleitung 29 oder könnte mit einer Ölablaßleitung
verbunden sein, die zum Motorölbehälter führt. Die
Ventilschafterweiterungen 28 könnten auch einen Kanal durch
sich mit einem Einwegeventil auf jeder Seite aufweisen. Da historisch
Auslaßventile
schwierig zu kühlen
waren, würde
eben dieses System eine angemessene Kühlung für die Auslaßventile bereitstellen, selbst
wenn ein großer
Druck in der Auslaßleitung
herrscht. Dieses System würde
dann auf Auslaßventile 17,
von denen Auslaßöffnungen 18 entspringen,
oder auf Auslaßventile
irgendeines Motors angewendet werden, um eine lange Lebensdauer
für die
Auslaßventile
und die Ventilsitze bereitzustellen.
-
An großen Motoren können die
hier beschriebenen Leitungen von den Pumpen zu größeren Leitungen
zusammengeführt
werden und das von diesen bereitgestellte Ölpumpen könnte die herkömmliche Ölpumpe am
Motor ersetzen.
-
Der Motor 1009 von 9
-
Mit Bezug auf 9 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor
mit einer Atmosphärenluftansaugung
gezeigt, in dem alle Zylinder 7a–7f (nur einer (7f)
ist in einer Schnittansicht gezeigt) und zugehörigen Kolben 22a–22f in
einem 2-Takt-Zyklus arbeiten und alle Arbeitszylinder verwendet
werden, um sechs Arbeitshübe
pro Umdrehung der Kurbelwelle 20 zu erzeugen, um für eine gemein saure
Kurbelwelle 20 über
jeweils Verbindungsstangen 19a–19f Kraft zu erzeugen.
Ein primärer Kompressor 1,
in dieser Figur ein doppeltwirkender Hubkolbentyp, ist gezeigt,
der mit Luftleitungen, wie gezeigt, Druckluft zu einem oder mehreren
Zylinder-Ansaugventilen 16-A und 16-B (das letztere
nur, wenn eine Primärladung
zum Ventil 16-B von der Leitung 15 kommt) liefert.
Ein sekundärer
Kompressor 2 vom Lysholm-Typ ist in Reihe mit dem Kompressor 1 gezeigt.
Ein Lufteinlaß 8 und
zugehörige
Kompressoren 1 und/oder 2 mit Einlaßleitungen
und Rohrverteilern 13 und 14 liefern Ladeluft,
die auf einen höheren als
Atmosphärendruck
komprimiert wurde, zu dem Luftansaugrohr 15-A und Ansaugventil 16-A zum
Zylinder 7. Eine zweite Leitung 32 leitet eine
Luftladung von der Leitung 110 durch ein wahlweises Absperrventil 33 zum
Ansaugventil 16-B, um Niederdruckluft zum gleichen Zylinder
zu liefern. Alternativ kann eine zweite Leitung 15-B von
der Leitung 15-A mit einem Drucksteuerventil 25 (beides
in Durchsicht) ausgestattet sein und kann die Luftladung mit niedrigerem Druck
zum Ansaugventil 16-B leiten. Ladeluftkühler 10, 11 und 12 und
Steuerventile 3, 4, 5 und 6 werden verwendet,
um zu helfen, die Dichte, das Gewicht, die Temperatur und den Druck
der Ladeluft zu steuern. Die Ansaugventile werden zeitgesteuert,
um das Kompressionsverhältnis
des Motors festzulegen. Die Verbrennungskammern sind bemessen, um
das Expansionsverhältnis
des Motors festzulegen.
-
Der Motor von 9, 11 und 25 weist Nockenwellen 21 auf,
die mit Nocken ausgestattet sind und angeordnet sind, um sich mit
Motorkurbelwellengeschwindigkeit zu drehen, um einen Arbeitshub
für jeden
Arbeitskolben für
jede Kurbelwellendrehung zu liefern.
-
Der in 9 gezeigte Motor 1009 ist
durch einen vollständigeren
Expansionsprozeß und
ein niedrigeres Kompressionsverhältnis
als typische Motoren gekennzeichnet und ist in der Lage, eine Verbrennungsladung
zu erzeugen, die im Gewicht von leichter als normal bis schwerer
als normal variiert, und in der Lage, selektiv einen höheren mittleren
effektiven Zylinderdruck bereitzustellen als die herkömmliche Anordnung
in normalen Motoren kann, mit einem ähnlichen oder niedrigeren maximalen
Zylinderdruck. Das Motorsteuergerät (ECM) 27 und die
variablen Ventile 3, 4, 5 und 6 an
Leitungen, wie gezeigt, stellen ein System zum Steu ern des Ladungsdrucks,
der Ladungsdichte, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Zylinders bereit, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
die Erzeugung von größerer Leistung
und größerem Drehmoment
bei allen U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete
Motoren ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein System mit variabler Ventilsteuerung mit dem ECM 27 auch
den Zeitpunkt des Öffnens
und Schließens
der Ansaugventile 16-A oder 16-B oder beider steuern,
um ferner eine verbesserte Verwaltung der Bedingungen in der Verbrennungskammer
bereitzustellen, um eine flachere Drehmomentkurve, eine höhere Leistung
und mit niedrigen Niveaus an sowohl Kraftstoffverbrauch als auch
umweltbelastenden Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibung des Betriebs
des in 9 gezeigten
Motors 1009
-
Der Motor 1009 von 9 mit neuem Zyklus ist
ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe Leistung als auch
hohes Drehmoment bei niedrigem Kraftstoffverbrauch und geringen
umweltbelastenden Emissionen erreicht.
-
Der neue Zyklus ist ein Verbrennungszyklus vom
Typ mit externer Verbrennung. In diesem Zyklus wird ein Teil der
Ansaugluft (die insgesamt in den Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) durch mindestens einen Nebenkompressor
komprimiert. Der Temperaturanstieg am Ende der Kompression kann
durch die Verwendung von Luftkühlern,
die die komprimierte Luft kühlen,
und durch einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt
werden.
-
Während
des Betriebs wird Luft zu einem Ansaugventil 16-B des Arbeitszylinders 7,
die im Druck um vielleicht ein Drittel auf eine Atmosphäre oder mehr
erhöht
wurde, durch eine Luftansaugleitung 32, die vom Hilfskompressor 2 führt, geliefert,
oder die Luft tritt durch die Leitung 15-B und ein Drucksteuerventil 25 ein.
Eine zweite Luftleitung 15A liefert selektiv Ladeluft mit
einem höheren
Druck zu einem zweiten Ansaugventil 16-A, das zum gleichen
Arbeitszylinder 7 führt.
(In dieser Konstruktion läßt das Ansaugventil 16-B die
Niederdruckluft, nachdem sich die Auslaßventile 17 nahe dem
unteren Totpunkt im Arbeitshub öffnen,
ein und ein Auslaßabblasen
ist aufgetreten.) Das Auslaßabblasen
tritt auf, nachdem sich das (die) Auslaßventil(e) 17 öffnet (öffnen),
und nun öffnet
und schließt
sich das Ansaugventil 16-B schnell, um Niederdruck-Spülluft einzuleiten.
Der Zylinder 7 wird durch Umkehrspülen weiter gespült, wenn
der Kolben 22 seinen Kompressionshub beginnt. Das Ansaugventil 16-B wird
nun geschlossen und der Kolben 22 steigt im Kompressionshub
zu dem Punkt an, an dem die Kompression beginnen sollte, an welchem
Punkt das Auslaßventil 17 den Dichtungszylinder 7 schließt und das
Kompressionsverhältnis
festgelegt wird. Die Kompression fährt fort und nahe dem oberen
Totpunkt, an einem als geeignet erachteten Punkt, wobei Kraftstoff
vorhanden ist, wird die Ladung durch Funken oder Kompression gezündet und
der Arbeitshub findet statt.
-
Wenn mehr Leistung erwünscht ist,
kann eine Sekundärluftladung
von der Leitung 15-A in den Arbeitszylinder zum Zeitpunkt
des oder nach dem Schließen
des (der) Auslaßventil(e) 17a während des Kompressionshubs
durch das Ansaugventil 16-A eingeleitet werden, das eine
Luftladung mit höherem Druck
einleitet und sich schnell schließt, um die Ladungsdichte zu
erhöhen.
Alternativ kann die Primärluftladung
auf einen höheren
Druck verstärkt
werden, indem das Luftumleitventil 6 eingestellt wird,
um mehr Luft durch den Kompressor 2 zu schicken, indem
die Geschwindigkeit des Kompressors 2 erhöht wird
oder indem die Einstellung am Steuerventil 25 an der Leitung 15-B verändert wird,
was alternativ die Niederdruck-Primärluftladung zum Ansaugventil 16-B liefert.
Die Temperatur, der Druck, die Menge und der Punkt der Einleitung
einer Sekundärladung, falls
zugegeben, wird eingestellt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzeugen.
-
Für
einen Teillastbetrieb kann eine Ansaugventilsperre 31 (es
gibt verschiedene auf dem Markt, beispielsweise Eaton Corp. und
Cadillac) das Ansaugventil 16-A sperren, wenn ein Teillastbetrieb
keinen hohen mittleren effektiven Zylinderdruck erfordert. Alternativ
kann während
der Zeit, während
der die Niederdruckluft zum Ansaugventil 16-B durch die Leitung 15-B geliefert
wird, das Luftumleitventil (ABV) 6 geöffnet werden, um einiges der
Ladeluft zurück
durch den Kompressor 2 umlaufen zu lassen, um den Kompressor
von der Kompressionsarbeit während
des Teillastbetriebs zu befreien. Außerdem und vorzugsweise kann
das Luftumleitven til 4 einen Teil oder alles der durch
den Kompressor 1 gepumpten Luft auf Verlangen zurück zum Einlaß des Kompressors 1 zurückführen, um
den Druck und die Dichte der Sekundärladung, die durch das Ansaugventil 16-A strömt, zu verringern.
-
Ein vorgeschlagenes bevorzugtes Betriebsverfahren
des Motors 1009 mit neuem Zyklus
ist somit:
- 1. Ansaugluft mit mehr als Atmosphärendruck,
die durch mindestens einen Kompressor 2 komprimiert wurde
und deren Temperatur durch Umleitsysteme oder Ladeluftkühler 10 eingestellt
wurde, wird in den Zylinder 7 durch das Ansaugventil 16-B eingeleitet,
welches durch eine kleine Erhebung an der Nocke 21-B nahe
dem unteren Totpunkt am Ende des Arbeitshubs geöffnet wird (vielleicht am unteren
Totpunkt), nachdem sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' früher, beispielsweise
40° vor
dem unteren Totpunkt, zum Auslaßabblasen
geöffnet
hat (haben). Die Auslaßventile bleiben
nach dem unteren Totpunkt zum weiteren Spülen des Zylinders 7 offen.
Das Ansaugventil 16-B schließt sich nahe dem unteren Totpunkt.
- 2. Nachdem der Arbeitshub beendet ist und der Zylinder 7 mit
frischer Ladung gefüllt
ist, wird (werden) das (die) Auslaßventil(e) 17 für einen
Zeitraum, nachdem der Kolben den unteren Totpunkt passiert hat,
offen gelassen (wobei das Ansaugventil 16-B nun geschlossen
ist), um den Arbeitszylinder weiter mit der vorhandenen Frischluftladung
zu spülen,
und ferner um ein niedriges Kompressionsverhältnis des Motors festzulegen,
wobei das Kompressionsverhältnis
durch das verdrängte
Zylindervolumen, das am Punkt des Schließens des Auslaßventils 17 verbleibt,
dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt ist.
- 3. Wenn der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt ist,
fährt der
Kompressions- (2.) Hub fort und an einem gewissen Punkt wird das
Auslaßventil 17 geschlossen
und die Kompression beginnt für
ein kleines Kompressionsverhältnis.
Dies macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs zu verringern. Die Kompression fährt fort,
Kraftstoff wird zugegeben, falls er nicht vorhanden ist, und die
Ladung wird am geeigneten Punkt nahe dem oberen Totpunkt gezündet und
der Arbeitshub findet statt.
- 4. (a) Wenn eine größere Leistung
erforderlich ist, wird alternativ eine komprimierte, hinsichtlich
der Temperatur eingestellte Sekundärluftladung in den Zylinder 7 durch
das Öffnen
und schnelle Schließen
des Ansaugventils 16-A während des Kompressionshubs
an dem Punkt eingeleitet, an dem sich das Auslaßventil schließt, oder
später
in dem Hub, um eine dichtere Ladung zu erzeugen, um das Drehmoment
und die Leistung bereitzustellen, die für den Motor erwünscht sind.
- (b) Wenn eine noch größere Leistung
erforderlich ist, kann die Sekundärluftladung in der Dichte und im
Gewicht erhöht
werden, indem sie durch einen oder mehrere Ladeluftkühler 10, 11 und 12 geleitet
wird und indem die Kompressorgeschwindigkeit erhöht wird oder indem eine weitere
Hilfskompressionsstufe eingeschaltet wird oder indem mehr der Ladeluft
durch die Betriebskompressoren geleitet wird.
- 5. Nahe dem unteren Totpunkt der Kolbenposition öffnen sich
die Auslaßventile 17, 17' und der Zylinder
wird durch Abblasen und durch die durch das primäre Ansaugventil 16-B eingeleitete
Luft effizient gespült.
-
Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 1009 von 9
-
Nahe dem Ende des Arbeits- (1.) Hubs
des Kolbens 22, vielleicht bei etwa 40° vor der Position des Kolbens 22 des
unteren Totpunkts, öffnen
sich die Auslassventile 17 für Auslaßabblasen, kurz nachdem Niederdruckluft
durch die Luftleitung 32 von der Leitung 106 und
das wahlweise Absperrventil 33 und den Kompressor 2 oder
alternativ durch die Luftleitung 15-B, durch ein Druckreglerventil 25 von
der Druckluftleitung 15-A (wie in 9 und 10 gezeigt)
geliefert, durch ein Ansaugventil 16-B in den Zylinder 7 strömt. Das
Ansaugventil 16-B schließt sich kurz nach dem unteren
Totpunkt oder vielleicht am unteren Totpunkt. Die Auslaßventile 17 bleiben während des
ersten Teils des Kompressions- (2.) Hubs des Kolbens 22 offen.
Der Zylinder 7 wird nun durch Abblasen und durch Schleifenspülung effizient gespült und an
einem beliebigen Punkt während
des Kompressionshubs können sich,
wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt ist,
die Auslaßventile 17, 17' schließen. Da
jedoch ein niedriges Kompressionsverhältnis erwünscht ist, können die
Auslaßventile 17, 17' offen gehalten
werden, bis der Kolben den Punkt erreicht hat, der erwünscht ist,
um das Kompressionsverhältnis
festzulegen. Zu oder nach dem Zeitpunkt, zu dem die Auslaßventile 17a und 17a' geschlossen
werden, kann eine Sekundärladung
von hinsichtlich der Temperatur eingestellter Hochdruckluft, die
durch (einen) Kompressoren) komprimiert wurde, durch das Ansaugventil 16-A in
den gleichen Zylinder eingeleitet werden, wonach sich das Ansaugventil 16-A schließt. Wenn
ein sehr hohes Drehmoment und sehr hohe Leistung erforderlich sind, kann
die Dichte der Sekundärluftladung
außerdem durch
Einfügen
des Kompressors 2 oder durch Erhöhen der Geschwindigkeit des
Kompressors 2, wenn er bereits komprimiert, wie in 9, wobei mehr Luft durch
die Kompressoren 1 und/oder 2 durch die Ventile 4 und/oder 6 geleitet
wird, und durch Leiten der Ladung vollständig oder teilweise durch Ladeluftkühler 10, 11 und 12 erheblich
erhöht
werden.
-
Ungeachtet des Punkts, an dem das
Auslaßventil
geschlossen wird, um das Kompressionsverhältnis festzulegen, ist in diesem
System die primäre Frischluftladung,
die im Zylinder 7 eingeschlossen ist, leichter als normal
und das Kompressionsverhältnis
ist niedriger als normal, daher kann, falls erforderlich, eine stark
komprimierte, hinsichtlich der Temperatur eingestellte Luftladung
beim Auslaßventilschließen oder
später
im Hub eingeleitet werden, um eine schwerere als normale Ladung
bereitzustellen, wobei jedoch der Temperaturanstieg durch die gekühlte Ladung
und den kurzen Kompressionshub eingeschränkt wird. Dies erzeugt einen
größeren als
normalen mittleren effektiven Zylinderdruck, wenn für ein großes Drehmoment
und große
Leistung verbrannt wird, aber dennoch mit einem Expansionsverhältnis, das
größer ist
als das Kompressionsverhältnis.
-
Für
einen Teillastbetrieb könnte
ein Absperrventil oder eine Ventilsperre 31 (in Durchsicht)
am Hochdruck-Ansaugventil vorübergehend
die Ansaugluft drosseln oder das Ventil 16-A geschlossen
halten. Dies würde
zur Kraftstoffwirtschaftlichkeit des Motors beitragen. Wenn der
Kompressor 2 keine Luft zur Leitung 32 und zum
Ansaugventil 16-B liefert, könnte alternativ während des
Teillastbetriebs das Absperrventil 5 geschlossen werden
und das Luftumleitventil 6 kann geöffnet werden, so daß durch
den Kompressor 2 gepumpte Luft teilweise oder vollständig zur
Einlaßleitung
des Kompressors 2 zurückgeführt werden
würde,
wobei weniger oder keine Kompression dort stattfindet.
-
Ein automatisches Nebenansaugventil 26, 10, kann angeordnet werden,
wie in 10 gezeigt,
um irgendeine Rückströmung von
Ladeluft in die Leitung 15-A zu verhindern, wenn sich der
Druck des Zylinders 7 dem Druck in der Leitung 15-A während des
Kompressionshubs des Kolbens 22 vor dem Schließen des
Ansaugventils 16-A nähern
oder diesen übersteigen
sollte.
-
Alternativ könnte das automatische Nebenventil 26 von 10 verwendet werden, um
ein konstantes oder ein variables Druckverhältnis im Zylinder 7 bereitzustellen.
In diesem Fall würde
das Ventil 16-A bis nahe dem oberen Totpunkt offen gehalten werden
und der Schließzeitpunkt
des Ventils 26 würde
durch die Druckdifferenz im Zylinder 7 eingestellt werden,
welche durch die Ventile 3, 4, 5 und 6 durch die
Ausgabe des Kompressors (der Kompressoren) und durch irgendein vorhandenes
Drosselventil gesteuert wird. Das automatische Ventil 26 könnte vom Typ
einer durch Feder zurückgezogenen
Scheibe sein und könnte
aus Metall oder Keramik hergestellt sein.
-
Kraftstoff kann vergast werden, in
einen Drosselkörper 56,
der in 15 bis 17 und als Element 56 in 19 und 20 gezeigt ist, eingespritzt werden,
oder der Kraftstoff kann in den Einlaßluftstrom eingespritzt werden,
in eine Vorverbrennungskammer (ähnlich
der in 21 zu sehenden) eingespritzt
werden oder durch Ansaugventile 16-A eingespritzt werden
oder er kann direkt in die Verbrennungskammer am Punkt x während des
Auslaßkompressionshubs
zum Zeitpunkt, zu dem oder nach dem der Kolben 22 den Punkt
x im Kompressionshub passiert hat, eingespritzt werden. Der Kraftstoff
kann auch später
eingespritzt werden und kann im Fall von Dieselbetrieb am gewöhnlichen
Punkt für
Dieselöleinspritzung,
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer,
vielleicht wie 21,
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden. Nachdem die die Temperatur und Dichte einstellende
Luftladung eingeleitet wur de, falls sie verwendet wird, fährt die
Kompression der Ladung fort und wird bei vorhandenem Kraftstoff
zum günstigen
Zeitpunkt für
den Expansionshub gezündet.
(Das Kompressionsverhältnis
ist durch das verdrängte
Volumen des Zylinders, das verbleibt, nachdem der Punkt x erreicht
wurde, dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt.
Das Expansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten Zylinderraumvolumens durch das
Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.)
-
Nun wird die Kraftstoff-Luft-Ladung
gezündet und
der Arbeits- (2.) Hub des Kolbens 22 findet statt, wenn
die verbrannten Gase expandieren. Nahe dem unteren Totpunkt des
Arbeitshubs öffnet
(öffnen)
sich das (die) Auslaßventil(e) 17, 17' und der Zylinder 7 wird
durch Abblasen und durch Umkehrspülung am Ende des Arbeitshubs
und weitgehend während
der Umlaufzeit des Kolbens 22 effizient gespült.
-
Es ist zu sehen, daß, je später der
Punkt im Kompressionshub liegt, an dem der Punkt x erreicht wird
(je später
das Auslaßventil
geschlossen wird), desto niedriger das Kompressionsverhältnis des
Motors ist und desto weniger die Ladung während der Kompression erhitzt
wird.
-
Es ist auch zu sehen, daß, je später die
Temperatur-Dichte einstellende Ladung eingeleitet wird, desto weniger
Arbeit für
den Motor erforderlich ist, um die Ladung zu komprimieren, deren
späterer
Teil bereits vom Kompressor 1 und/oder durch einen Nebenkompressor 2 eine
gewisse Kompression empfangen hat. In einigen Fällen, in denen die Last leicht und
die Kraftstoffwirtschaftlichkeit bedeutend ist, könnte der
Hilfskompressor mit der Sekundärluftladung,
die vielleicht vorübergehend
beseitigt wird, umgangen werden, und das Ladungsgesamtgewicht könnte geringer
sein als jenes eines herkömmlichen Motors,
und wobei das erweiterte Expansionsverhältnis eine noch bessere Kraftstoffwirtschaftlichkeit
erzeugt.
-
Während
eines Teillastbetriebs dieses 2-Takt-Zyklus-Motors (9 und 9–B) wie z. B. einer Fahrzeugkonstantfahrt
oder einer Teillast-Leistungserzeugung kann die Sekundärluftladung
durch vorübergehendes
Sperren des Hochdruck- Ansaugventils 16-A beseitigt
werden (mehrere Ventilsperrsysteme Eton, Cadillac usw.) oder Luft
kann zum Ansaugventil 16-A gesperrt werden und der Motor
dennoch eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit
und Leistung erzeugen, wobei die Luftladung durch den Kompressor 2 oder 1 durch
Leitungen 15-A, 110, 32 und das Ansaugventil 16-B geliefert
wird.
-
Der Motor 1009-B von 9–B
-
9–B ist eine schematische Darstellung eines
Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotors 1009-B , der größtenteils zum Motor 1009 von 9 identisch
ist. Die Eigenschaften und der Betrieb und die Struktur des Motors 1009-B von 9–B sind im wesentlichen ähnlich zum Motor 1009 von 9 und
außer
wie zum Hervorheben von speziellen Unterscheidungspunkten werden
solche Eigenschaften, ein solcher Betrieb und eine solche Struktur hier
nicht wiederholt. Es sollte auf die Abschnitte über die Eigenschaften, die
Struktur und die Betriebsvorgänge
(sowohl kurz als auch detailliert) Bezug genommen werden, die vorher
mit Bezug auf den Motor 1009 von 9 dargestellt wurden.
-
Der Hauptunterscheidungspunkt zwischen dem
Motor 1009 und dem Motor 1009-B besteht darin, daß der Motor 1009-B ein Ausführungsbeispiel des Motors 1009 darstellt, in dem die Kompressoren 1, 2 von
alternativen Typen sind. Das heißt, bei 1009-B ist der
Primärkompressor 1 als
Lysholm-Kreiskolbenkompressor (im Gegensatz zum Hubkolbenkompressor
des Motors 1009 ) gezeigt und der
Sekundärkompressor 2 ist
vom Turbotyp (im Gegensatz zum Lysholmtyp von 1009 ).
Obwohl die Leitung 32 von der Leitung 110 (in 9 als 106 bezeichnet) und
das wahlweise Absperrventil 33 die Ansaugventile 16-B von
nur zwei Zylindern des Motors versorgend dargestellt sind, ist es
selbstverständlich,
daß andere
Ansaugrohre (nicht dargestellt) Luft von der Leitung 110 zum
Rest der Ansaugventile 16-B des Motors liefern oder daß die Leitung 32 eine "Lufthutze" oder Rohrverteiler
versorgt, die die Luft zu allen Ansaugventilen 16-B verteilen.
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Mit Bezug auf 10 sind derselbe Motor und dasselbe
Betriebssystem wie für
die Motoren von 9 und 9–B beschrieben
gezeigt, weist jedoch insofern ein wahlweises hinzugefügtes Merkmal
auf, als das sekundäre
Ansaugventil 16-A ein Nebenventil 26 aufweist, das automatisch
ist, um eine Luftladungsrückströmung vom
Zylinder 7 zu verhindern. Dieses Merkmal verhindert, daß irgendeine Rückströmung während des
Kompressionshubs des Motors dieser Erfindung auftritt, sollte sich
der Zylinderdruck dem Druck in der Leitung 15-A nähern oder diesen übersteigen,
bevor das Ansaugventil 16-A vollständig geschlossen war. (Dieses
wahlweise automatische Ventil 26 könnte vom Typ mit durch eine Feder
zurückgezogener
Schiebe sein oder könnte eine
beliebige Art von Einwegeventil sein.) Ein automatisches Ventil
an dieser Stelle könnte
verwendet werden, um das Druckverhältnis im Zylinder 7 während der
Kompression der Ladung zu regulieren. In diesem Fall könnte das
Ansaugventil 16-A bis nahe dem oberen Totpunkt offen gehalten
werden, wobei das Ventil 26 automatisch die Ansaugung unter
dem Ventil 16-A während
der Kompression, der Zündung und
des Arbeitshubs der Ladung schließt. Ferner würde die
Verwendung des automatischen Ventils 26 ermöglichen,
daß das
Druckverhältnis
des Motors durch einfaches Einstellen des Drucks in der Leitung 15-A eingestellt
wird, wobei das Ansaugventil 16-A bis nahe dem oberen Totpunkt
des Kolbens 22 offen gehalten wird. Das Nebenventil 26,
falls vorhanden, würde
auch der Verbrennungsladung eine tangential orientierte Drallturbulenz
verleihen ebenso wie eine Verkleidung des Ansaugventils 16-A.
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Der Motor 10011 von 11
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Mit Bezug auf 11 ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor 10011 mit einer Atmosphärenluftansaugung gezeigt, in
dem alle Zylinder 7a –7f (von
denen nur einer (7f) in einer Schnittansicht dargestellt
ist) und zugehörigen
Kolben 22a–22f in
einem 2-Takt-Zyklus arbeiten und alle Arbeitszylinder zum Erzeugen
von Leistung für
eine gemeinsame Kurbelwelle 20 über jeweils Verbindungsstangen 19a–19f verwendet
werden. Ein Primärkompressor 1,
in dieser Figur ein doppeltwirkender Hubkolbentyp, ist gezeigt,
der mit Luftleitungen, wie gezeigt, Druckluft zu einem oder mehreren
Zylinder-Ansaugventilen 16a und 16b liefert. Ein
Sekundärkompressor 2 vom
Lysholmtyp ist in Reihe mit dem Kompressor 1 gezeigt. Ein
Lufteinlaß 8 und
zugehörige Einlaßleitung
und Rohrverteiler 13 und 14 liefern eine Luftladung,
die auf einen höheren
als Atmosphärendruck
kompri miert wurde, zu einer Zylinder-Ansaugleitung 15,
die Ladeluft zu zwei Ansaugventilen liefert, wobei die Ansaugventile 16a und 16b unabhängig voneinander
arbeiten, aber in den gleichen Zylinder münden. Ladeluftkühler 10, 11 und 12 und
Steuerventile 3, 4, 5 und 6 werden
verwendet, um zu helfen, die Luftladungsdichte, das Luftladungsgewicht, die
Luftladungstemperatur und den Luftladungsdruck zu steuern. Die Ansaugventile
werden zeitgesteuert, um das Kompressionsverhältnis des Motors zu steuern.
Die Verbrennungskammern sind bemessen, um das Expansionsverhältnis des
Motors festzulegen.
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Der Motor 100 von 8, 9, 10 und 11 weist Nockenwellen 21 auf,
die mit Nocken versehen sind und angeordnet sind, um sich mit Motorkurbelwellengeschwindigkeit
zu drehen, um einen Arbeitshub für
jeden Arbeitskolben für
jede Kurbelwellendrehung zu liefern.
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Der in 11 gezeigte Motor 10011 ist
durch einen ausgedehnteren Expansionsprozeß, ein niedriges Kompressionsverhältnis gekennzeichnet
und in der Lage, eine Verbrennungsladung zu erzeugen, die im Gewicht
von leichter als normal bis schwerer als normal variiert, und in
der Lage, selektiv einen höheren
mittleren effektiven Zylinderdruck bereitzustellen als die herkömmliche
Anordnung in normalen Motoren kann, weist jedoch einen ähnlichen
oder niedrigeren maximalen Zylinderdruck auf. Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 und
variable Ventile 3, 4, 5 und 6 an
Leitungen, wie gezeigt, stellen ein System zum Steuern des Ladungsdrucks,
der Ladungsdichte, der Ladungstemperatur und des mittleren und Spitzendrucks
innerhalb des Zylinders bereit, was eine größere Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
die Erzeugung einer größeren Leistung
und eines größeren Drehmoments
bei allen U/min mit geringen umweltbelastenden Emissionen für sowohl
funken- als auch kompressionsgezündete
Motoren ermöglicht.
In alternativen Ausführungsbeispielen
kann ein System mit variabler Ventilzeitsteuerung mit dem ECM 27 auch
den Zeitpunkt des Öffnens
und Schließens
der Ansaugventile 16a oder 16b oder beider steuern,
um ferner eine verbesserte Verwaltung der Bedingungen in der Verbrennungskammer
bereitzustellen, um eine flachere Drehmomentkurve und eine höhere Leistung mit
niedrigen Niveaus an sowohl Kraftstoffverbrauch als auch umweltbelastenden
Emissionen zu ermöglichen.
-
Kurzbeschreibung des Betriebs
des in 11 gezeiaten
Motors 10011
-
Der Motor 10011 mit
neuem Zyklus von 11 ist
ein Motor mit hohem Wirkungsgrad, der sowohl hohe Leistung als auch
ein hohes Drehmoment mit geringem Kraftstoffverbrauch und geringen umweltbelastenden
Emissionen erreicht.
-
Der neue Zyklus ist ein Verbrennungszyklus vom
Typ mit externer Verbrennung. In diesem Zyklus wird ein Teil der
Ansaugluft (die insgesamt in den Arbeitszylindern in herkömmlichen
Motoren komprimiert wird) durch mindestens einen Nebenkompressor
komprimiert. Der Temperaturanstieg am Ende der Kompression kann
durch die Verwendung von Luftkühlern,
die die Ansaugluft kühlen,
und durch einen kürzeren
Kompressionshub unterdrückt
werden.
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Während
des Betriebs wird Luft zum Arbeitszylinder 7 mit einem
Druck geliefert, der vielleicht von einem Drittel auf mehrere Atmosphären oder
mehr erhöht
wurde, durch eine Luftansaugleitung 15 geliefert. Das Ventil 16b öffnet sich
durch Druck an der Oberseite des Ventilschafts von einer sehr kleinen Erhebung
an der Nocke 21-A für
einen kurzen Zeitraum nahe der Position des unteren Totpunkts des Kolbens 22,
um den Zylinder zu spülen
und eine frische Ladeluft zu liefern. Die Auslaßventile 17, 17' öffnen sich
zum Auslaßabblasen
geringfügig,
bevor sich das Ansaugventil 16b öffnet, um Spülluft einzulassen.
Der Zylinder 7 wird hauptsächlich während der Umlaufzeit des Kolbens 22 effizient
gespült. Während des
ersten Teils des Kompressionshubs, vielleicht nicht später als
10–20° nach dem
unteren Totpunkt der Position des Kolbens 22 schließt sich das
erste Ansaugventil 16b, zu einem späteren Zeitpunkt schließt sich
das Auslaßventil 17, 17', an welchem
Punkt die Kompression der Frischluftladung beginnt, was das Kompressionsverhältnis des
Motors festlegt. An dem Punkt, an dem sich die Auslaßventile 17, 17' schließen, oder
zu irgendeinem Punkt später
wird das zweite Ansaugventil 16a und vielleicht 16b durch
eine zweite Erhebung 21-C vorzugsweise geöffnet, um
mehr der hinsichtlich der Temperatur und Dichte eingestellten Ladung,
falls erforderlich, einzuleiten.
-
Eine Ansaugventilsperre 31 in 10 (es gibt verschiedene
auf dem Markt, beispielsweise Eaton Corp. und Cadillac) kann das
Ansaugventil 16a sperren, wenn ein Betrieb mit leichter
Last keinen hohen mittleren effektiven Zylinderdruck erfordert.
Alternativ wird das Luftumleitventil (ABV) 6 vollständig oder
teilweise geöffnet,
um einiges oder alles der Ladeluft durch den Kompressor 2 zurückzuführen, um den
Kompressor von der Kompressionsarbeit während des Teillastbetriebs
zu befreien. Außerdem kann
das Luftumleitventil 4 einen Teil oder alles der durch
den Kompressor 1 gepumpten Luft auf Verlangen zurückführen, um
den Ladungsdruck und die Ladungsdichte zu verringern.
-
Ein vorgeschlagenes bevorzugtes Betriebsverfahren
des Motors 10011 mit neuem Zyklus
ist somit:
- 1. Ansaugluft mit mehr als Atmosphärendruck,
die durch mindestens einen Kompressor komprimiert wurde und deren
Temperatur durch Umleitsysteme oder Ladeluftkühler eingestellt wurde, wird
in den Zylinder 7 durch das Ansaugventil 16b eingeleitet,
welches durch eine kleine Erhebung 21-D an der Nocke 21-A an
oder nahe dem unteren Totpunkt des Kolbens 22 am Ende des
Arbeitshubs geöffnet
wird, wenn sich das (die) Auslaßventil(e) 17a, 17a' ein wenig früher (vielleicht
40° vor
dem unteren Totpunkt) zum Auslaßabblasen
geöffnet hat
(haben). Das Auslaßventil 17 bleibt
bis zum unteren Totpunkt zum effizienten Spülen des Zylinders 7 durch
Abblasen und Umkehrspülung
offen. Das Ansaugventil 16b schließt sich, wenn die frische Hochdruckladung
den Zylinder 7 sehr schnell spült.
- 2. Nachdem der Arbeitshub beendet ist, werden die Auslaßventile 17 für einen
Zeitraum, nachdem der Kolben den unteren Totpunkt passiert hat,
offen gelassen (wobei das Ansaugventil 16b nun geschlossen
ist), um den Arbeitszylinder weiterhin mit der vorhandenen Frischluftladung
zu spülen, und
ferner um ein niedriges Kompressionsverhältnis des Motors festzulegen,
wobei das Kompressionsverhältnis
durch das verdrängte
Zylindervolumen, das am Punkt des Schließens des Auslaßventils 17 verbleibt,
dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt ist.
- 3. Wenn der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt ist,
die nahe Atmosphärendruck
liegt, fährt
der Kompressions- (2.) Hub fort und an dem Punkt, an dem das Auslaßventil
geschlossen wird, beginnt die Kompression für ein kleines Kompressionsverhältnis. Dies
macht es möglich,
den Temperaturanstieg während
des Kompressionshubs zu verringern. Die Kompression fährt fort,
Kraftstoff wird zugegeben, falls er nicht vorhanden ist, und die
Ladung wird am geeigneten Punkt nahe dem oberen Totpunkt gezündet und
der Arbeitshub findet statt.
- 4. (a) Alternativ kann an einem beliebigen als geeignet erachteten
Punkt zum Zeitpunkt, an dem oder nachdem sich das Auslaßventil
geschlossen hat und die Kompression der Ladung begonnen hat, eine
hinsichtlich Dichte und Temperatur eingestellte Sekundärluftladung
durch das Ansaugventil 16a und vielleicht durch eine zweite
Erhebung 21-C an der Nocke 21-A durch das Ansaugventil 16b eingeleitet
werden. Die Kompression fährt
mit der Sekundärluftladungs-Einleitung
fort, Kraftstoff wird zugegeben, falls er nicht vorhanden ist, die
Ladung wird gezündet
und die Verbrennung erzeugt eine große Expansion der verbrannten
Gase, was eine große
Energie erzeugt. Diese Energie wird durch den Motor in ein hohes
Drehmoment und hohe Leistung umgewandelt.
- (b) Wenn eine noch größere Leistung
erforderlich ist, kann die Luftladung in der Dichte und im Gewicht
erhöht
werden, indem sie durch einen oder mehrere Ladeluftkühler geleitet
wird und indem die Kompressorgeschwindigkeit erhöht wird oder indem eine weitere
Hilfskompressionsstufe 2 eingeschaltet wird, 11. Alternativ könnte die
Zeitsteuerung des Schließens
des Auslaßventils 17 und
der Betätigung
des Ansaugventils 16a vorübergehend verändert werden,
um für
eine größere Ladung
früher
zu schließen
bzw. früher
zu öffnen.
- 5. Nahe dem unteren Totpunkt des Kolbens öffnen sich die Auslaßventile 17, 17' und der Zylinder wird
durch Abblasen und durch die durch das primäre Ansaugventil 16b eingeleitete
Luft gespült.
-
Ausführliche Beschreibung des Betriebs
des Motors 10011 von 11
-
Nahe dem Ende des Arbeits- (1.) Hubs
des Kolbens 22, vielleicht bei etwa 40° vor der Position des Kolbens 22 des
unteren Totpunkts, öffnen
sich die Auslaßventile 17 für Auslaßabblasen,
kurz nachdem Niederdruckluft durch die Luftleitung 15 vom Rohrverteiler 13 und 14,
wie in 11 gezeigt,
durch das Ansaugventil 16b in den Zylinder 7 strömt, der Zylinder 7 wird
gespült,
das Ansaugventil 16b schließt sich. (Der Ansaugventilkopf 30 kann
zurückgesetzt
sein, wie in 11 gezeigt,
um eine rohrartige Öffnung
in den Zylinder 7 zu bilden, so daß, wenn die Ladeluft stark
komprimiert wird, und nicht weniger als 500–530 psi brauchbar ist, die
kleine Erhebung 21-D an der Nocke 21-A des Ansaugventils 16b einen
kleinen Strahl der Hochdruckluft einläßt, welche zum Umkehrspülen nach
unten gerichtet wird, während
oder direkt nach dem Umlauf des Kolbens 22 an der Kolbenposition
des unteren Totpunkts.) Die Auslaßventile 17 bleiben
während
des ersten Teils des Kompressions- (2.) Hubs des Kolbens 22 offen.
Der Zylinder 7 wird nun durch Abblasen und durch Umkehrspülung effizient
gespült
und an einem beliebigen Punkt während
des Kompressionshubs können sich,
wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt ist, die
Auslaßventile 17, 17' schließen. Da
jedoch ein niedriges Kompressionsverhältnis erwünscht ist, können die
Auslaßventile 17, 17' offen gehalten
werden, bis der Kolben den Punkt erreicht hat, der erwünscht ist,
um das Kompressionsverhältnis
festzulegen. Bei oder nach dem Zeitpunkt, zu dem das Auslaßventil 17 geschlossen
wird, kann eine Sekundärladung
von hinsichtlich der Temperatur eingestellter Hochdruckluft, die
durch den Kompressor 1 und/oder 2 komprimiert
wurde, durch das zweite Ansaugventil 16a und, falls erwünscht, durch
eine weitere Erhebung 21-C (in Durchsicht) am ersten Ventil 16b in
den gleichen Zylinder eingeleitet werden. (Wenn ein hohes Drehmoment
und hohe Leistung erforderlich sind, kann die Dichte der Ladeluft
durch Erhöhen
der Geschwindigkeit des Primärkompressors 1 oder durch
Einschalten einer weiteren Kompressionsstufe wie im Kompressor 2, 11, und Leiten der Ladung durch
Nachkühler 10, 11 und 12 erheblich
erhöht werden.
Die Geschwindigkeit des Kompressors 2 kann auch erhöht werden,
um mehr Ladung am hinteren Ende einzuschaufeln.) Die Kompression
würde für ein kleines
Kompressionsverhältnis
fortfahren, Kraftstoff würde
zugegeben werden, wenn er nicht vorhanden ist, die Ladung würde gezündet werden und
die Gase gegen den Kolben 22 für den Arbeitshub expandiert
werden.
-
Für
einen Teillastbetrieb könnte
ein Absperrventil (oder eine Ventilsperre 31, die in 10 gezeigt ist, am Ansaugventil 16-A)
vorübergehend
die Ansaugluft drosseln oder das Ventil 16a geschlossen halten.
Dies würde
zur Kraftstoffwirtschaftlichkeit des Motors beitragen. Alternativ
könnte
während
des Teillastbetriebs das Absperrventil 5 geschlossen werden
und das Luftumleitventil 6 geöffnet werden, so daß durch
den Kompressor 2 gepumpte Luft zur Einlaßleitung
des Kompressors 2 zurückgeführt werden würde, ohne
daß eine
Kompression stattfindet. In derselben Weise könnten die Ventile 3 und 4 einen Teil
der durch die Rückseite
gepumpten Luft zur Ansaugung 106 des Kompressors 1 zurückführen.
-
Das automatische Nebenansaugventil 26, 10, das vom Typ mit durch
eine Feder zurückgeführter Scheibe
sein kann, kann angeordnet werden, wie in 10 gezeigt, um irgendeine Rückströmung von
Ladeluft in die Leitung 15 zu verhindern, wenn der Zylinderdruck
gleich dem Druck in der Leitung 15 während des Kompressionshubs
des Kolbens 22 sein oder diesen übersteigen sollte, bevor sich
das Ansaugventil 16a vollständig geschlossen hat. (Wie bei
hierin dargestellten anderen Motorkonstruktionen kann das in 10 gezeigte wahlweise automatische
Ventil 26 verwendet werden, um das Druckverhältnis des
Motors zu steuern. Wenn das Ansaugventil 16a bis nahe dem
oberen Totpunkt offen gehalten wird, würden das Schließen des
Ventile 26 und das Druckverhältnis des Zylinders 7 durch
Steuerventile 3, 4, 5, und 6 und durch
die Kompressorgeschwindigkeit und durch irgendein vorhandenes Drosselventil gesteuert
werden.) Das automatische Ventil 26 würde die Ansaugung von der Leitung 15 während des letzten
Teils des Kompressionshubs, der Zündung der Ladung und während des
Arbeitshubs abdichten.
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Kraftstoff kann vergast werden, in
einen Drosselkörper 56,
der in 15 bis 17 und 56 in 19 und 20 eingespritzt werden, oder der Kraftstoff
kann in den Einlaßluftstrom
eingespritzt werden, oder in eine Vorverbrennungskammer eingespritzt
werden oder durch Ansaugventile 16a, 16b eingespritzt
werden (das letztere während
seines zweiten Öffnens
durch die Erhebung 21-C an der Npcke 21-A) oder
er kann direkt in die Verbrennungskammer am oder nach dem Punkt
x beim Auslaßkompressionshub
eingespritzt werden. Der Kraftstoff kann auch später eingespritzt werden und
kann im Fall von Dieselbetrieb am gewöhnlichen Punkt für Dieselöleinspritzung
vielleicht in eine Vorverbrennungskammer oder direkt in die Verbrennungskammer
oder direkt auf eine Glühkerze
eingespritzt werden. Nachdem die die Temperatur und Dichte einstellende
Luftladung eingeleitet wurde, falls sie verwendet wird, fährt die
Kompression der Ladung fort und wird bei vorhandenem Kraftstoff
zum günstigen
Zeitpunkt für
den Expansionshub gezündet.
(Das Kompressionsverhältnis
ist durch das verdrängte
Volumen des Zylinders, das verbleibt, nachdem der Punkt x (beim
Auslaßventilschließen) erreicht
wurde, dividiert durch das Volumen der Verbrennungskammer, festgelegt.
Das Expansionsverhältnis
ist durch Dividieren des gesamten Zylinderraumvolumens durch das
Volumen der Verbrennungskammer festgelegt.) Nun wurde die Kraftstoff-Luft-Ladung
gezündet
und der Arbeitshub des Kolbens 22 findet statt, wenn die verbrannten
Gase expandieren. Nahe dem unteren Totpunkt des Arbeitshubs öffnet (öffnen) sich
das (die) Auslaßventil(e) 17 und
der Zylinder 7 wird zuerst durch Abblasen, dann durch Umkehrspülung mit
Luft vom Ansaugventil 16b am Ende des Arbeitshubs oder
kurz danach effizient gespült.
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Es ist zu sehen, daß, je später der
Punkt im Kompressionshub liegt, an dem der Punkt x (je später das
Auslaßventil
geschlossen wird) erreicht wird, desto niedriger das Kompressionsverhältnis des
Motors ist und desto weniger die Ladung während der Kompression erhitzt
wird.
-
Es ist auch zu sehen, daß, je später die
Temperatur-Dichte einstellende Ladung eingeleitet wird, desto weniger
Arbeit für
den Motor erforderlich ist, um die Ladung zu komprimieren, deren
späterer
Teil bereits vom Kompressor 1 und/oder durch einen Nebenkompressor 2 eine
gewisse Kompression empfangen hat. In einigen Fällen, in denen die Last leicht und
die Kraftstoffwirtschaftlichkeit bedeutend ist, könnte der
Hilfskompressor mit der Sekundärluftladung,
die vielleicht vorübergehend
beseitigt wird, umgangen werden, und das Ladungsgesamtgewicht könnte geringer
sein als jenes eines herkömmlichen Motors.
-
Mit Bezug auf 12 ist ein Druck-Volumen-Diagramm für einen
Hochgeschwindigkeits-Dieselmotor im Vergleich zu den Motoren dieser
Erfindung gezeigt, welches drei Stufen von ladeluftgekühlter Kompression
und eine vierte Stufe von ungekühlter
Kompression darstellt, was auf ein Kompressionsverhältnis von
ungefähr
2 : 1 hinweist, wobei die Anordnung für optimale Leistung mit einem
Wirkungsgrad für
den Motor dieser Erfindung vorgeschlagen wird. (Die Diagramme von 13 und 14 zeigen einige der Verbesserungen
des Motors dieser Erfindung gegenüber derzeitigen 2-Takt- und 4-Takt-Hochleistungsmotoren.)
-
Es gibt mehrere Merkmale, die den
thermischen Wirkungsgrad des Motors dieser Erfindung verbessern.
Größere Leistungs-Gewicht-Verhältnisse
stellen einen kleineren Motor mit weniger Reibungsverlusten bereit.
Das ausgedehnte Expansionsverhältnis
führt zu
einem höheren
Wirkungsgrad des thermodynamischen Zyklus, was in theoretischen
Betrachtungen gezeigt ist. Es gibt auch definitive Wirkungsgradgewinne
in einem "abgestuften" Kompressionsprozeß selbst
mit externen Kompressoren mit einer zugehörigen Rohrleitung, Ladeluftkühleren und
Nachkühlern
usw. Es bestehen sehr signifikante Energieeinsparungen, wenn Luft
in ladeluftgekühlten
Stufen komprimiert wird. Weniger Energie wird beim Komprimieren
einer Ladung auf 500 psi in 2, 3 oder 4 ladeluftgekühlten Stufen
verwendet als zum Komprimieren der heißen Ladung auf dieselben 500
psi in einem herkömmlichen
Motor verwendet wird. Ein normaler Motor verwendet ungefähr 20% seiner
eigenen Energie, die zum Komprimieren seiner eigenen Luftladung
erzeugt wird. Berechnungen zeigen signifikante Energieeinsparungen
in einem Motor, wenn die Luft in nachgekühlten Stufen komprimiert wird.
Das Komprimieren einer Ladung in nur zwei Stufen auf 531 psi (ein
Kompressionsverhältnis von
13 : 1) verringert die verwendete Energie um 15,8% gegenüber der
Kompression auf denselben Pegel von 531 psi in einer einzigen Stufen,
wie es die Otto- und die Dieselzyklusmotoren durchführen. Drei Stufen
von ladeluftgekühlter
Kompression erhöhen die
Einsparungen auf 18%. Dies ist das Ideal. Eine Verschlechterung
vom Ideal sollte 25% nicht übersteigen,
was 13,5% Energieeinsparungen beläßt. Diese Energieeinsparungen
von 13,5% mal den 20% der Leistung eines normalen Motors, die zum
Komprimieren seiner eigenen Ladung verwendet wird, ist eine Wirkungsgradverbesserung
von 2,7% durch den Kompressionsprozeß allein. Dies ist einer der
Vor teile dieses Motors, der zu den anderen Wärmewirkungsgradverbesserungen
beiträgt.
Das niedrige Kompressionsverhältnis
zusammen mit dem großen Expansionsverhältnis stellt
Verbesserungen im Wirkungsgrad, im Drehmoment, in der Leistung und
in der Haltbarkeit bereit, während
umweltbelastende Emissionen verringert werden.
-
Anmerkung 1- In 12 gibt der Bewegungsabstand der Linie
für den
Motor B auf der horizontalen Koordinate das theoretische Volumen
bei der größeren Dichte
an. Die Dichte wird beim tatsächlichen
Verbrennungskammeivolumen (wie durch die gestrichelte Linie V gezeigt)
ungeachtet der Dichte durch Einpumpen von mehr Ladung an der Rückseite
auf diesem Niveau gehalten.
-
Mit Bezug auf 13 ist ein Diagramm gezeigt, das verschiedene
Betriebsparameter des Motors dieser Erfindung (B) mit den Betriebsparametern eines
populären
2-Takt-Hochleistungs-Dieselzyklusmotors (A) vergleicht.
-
Die für den Motor A gezeigten Parameter sind
die normalen Betriebsparameter für
diesen Motor, z. B. Kompressionsverhältnis, Verbrennungstemperaturen,
Ladungsdichte usw. Die zum Darstellen für den Motor (B) gewählten Parameter
sind bei zwei verschiedenen niedrigeren "nominalen" Kompressionsverhältnissen mit entsprechenden "effektiven" Kompressionsverhältnissen,
ladeluftgekühlt
und ungekühlt,
für zwei
verschiedene Pegel an Ausgangsleistung gegeben. Die Spalten, die
Ladungsdichten und Expansionsverhältnisse zeigen, geben die Verbesserungen
in stationären
Leistungsdichteverbesserungen für
den Motor B sogar bei einem wesentlich niedrigeren nominalen Kompressionsverhältnis und einem
effektiven Kompressionsverhältnis
von nicht höher
als 2 : 1 an, wie in 10 gezeigt.
Die Spalten, die niedrige Temperaturen am Ende der Verbrennung zeigen,
und die Spalte, die ausgedehnte Expansionsverhältnisse zeigt, geben viel geringere
umweltbelastende Emissionen an. Die angegebenen Leistungsverbesserungen
des Motors (B) gegenüber
dem Motor (A) selbst bei dem niedrigeren nominalen Kompressionsverhältnis sind
nicht geringer als 50%.
-
Mit Bezug auf 14 ist ein Diagramm gezeigt, das die
verschiedenen Betriebsparameter des Motors dieser Erfindung (B)
mit den Betriebsparametern eines populären 4-Takt-Hochleistungs-Dieselmotors
(A) vergleicht.
-
Wenn Vergleiche ähnlich jenen von 13 gemacht werden, sind
die Verbesserungen der stationären
Leistung und Dichte viel höher,
da der Motor (B) die dichtere Ladung zweimal so häufig zündet wie der
Motor A für
eine angegebene Verbesserung der stationären Dichte von 180% gegenüber dem
Motor (A).
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Mit Bezug auf 15 ist ein schematisches Diagramm eines
Motors gezeigt, welches die Motoren von 5–7 und 9–10 mit einem separaten Luftkühler 10 für den Nebenkompressor 2 darstellt, wobei
der Primärkompressor 1 zwei
Rohrverteiler 13 und 14 versorgt und separate
Luftkühler 11 und 12 und
Ladeluftleitungen 114 und 115 aufweist und wobei
jeder Rohrverteiler jeweils drei Zylinder-Luftansaugrohre 15a–15c, 15d–15f aufweist.
Der Motor von 15 arbeitet
genauso wie die Motoren von 5–7 und 9–10 und zeigt hier vorgeschlagene
Ventilpositionen für
das Absperrventil und die Luftumleitventile zum Versorgen der Rohrverteiler 13 und 14 mit
einer Luftladung, die für
einen Teillastbetrieb des Motors von 5–7 und 9–10 optimal ist. Für einen
Teillastbetrieb kann das Absperrventil 5 geschlossen werden
und das Luftumleitventil 6 des Kompressors 2 (wenn
der Kompressor 2 keine Primärluftladung direkt zur Leitung 32 und
zum Ansaugventil 15–B liefert)
kann vollständig
oder teilweise geöffnet
werden, so daß ein
Teil oder alles der Ansaugluft des Kompressors 2 zur Ansaugung
des Kompressors 2 zurückgeführt werden
kann, wobei wenig oder keine Kompression dort stattfindet. Das Absperrventil 3 des
Kompressors 1 kann auch geschlossen werden, wobei die Luftladung
von den Kühlern 11 und 12,
wegströmt,
das Luftumleitventil 4 würde geschlossen werden, um
eine Rückführung der
nun komprimierten und erhitzen Luft zurück durch den Kompressor 1 zu
verhindern, dessen Absperrventil 3 und Luftumleitventile
beide die Luftladung ungekühlt in
den Rohrverteiler 13 und 14 für eine erhitzte Ladung mit
niedriger Dichte für
einen Teillastbetrieb leiten. Vorzugsweise würde der Kompressor 2 in
Betrieb gehalten werden, um die Primärluftladung durch die Leitungen 110, 32 und
das Ansaugventil 16-B für ein
wirtschaftlicheres Spül-Lade-System
zu liefern.
-
Mit Bezug auf 16 sind vorgeschlagene Ventilpositionen
zum Versorgen der Rohrverteiler 13 und 14 mit
einer Luftladung, die für
einen Betrieb mit mittlerer Last für die Motoren von 16 oder für die Motoren
von 5–7 und 9–10 optimal sind, dargestellt.
Für einen
Betrieb mit mittlerer Last wird das Absperrventil 5 des
Kompressors 2 geschlossen und das Luftumleitventil 6 würde geöffnet werden,
um die Luftladung ungekühlt
und ohne Kompression zur Ansaugung des Kompressors 1 zu
leiten, wo das geschlossene Absperrventil 3 und das geschlossene Luftumleitventil 4 die
nun vom Kompressor 1 komprimierte Luftladung an den Ladeluftkühlern vorbei
zu den Rohrverteilern 13 und 14 leitet, wobei
die Luft durch den Kompressor 1 komprimiert und erhitzt wird,
für einen
Betrieb mit mittlerer Leistung.
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Mit Bezug auf 17 ist ein vorgeschlagenes Szenario
zum Versehen des Motors von 17 oder
für die
Motoren von 5–7 und 9–10 mit einer hochdichten
Luftladung für
einen Hochleistungsbetrieb mit hoher Ausgangsleistung gezeigt. 17 zeigt beide Absperrventile 3 und 5 offen
und beide Luftumleitventile 4 und 6 vollständig geschlossen,
so daß die
primäre
Kompressionsstufe wirksam ist und eine zweite Kompressionsstufe
für eine
maximale Kompression der Ladung wirksam gemacht wurde und die gesamte
Luftladung durch die Ladeluftkühler 10, 11 und 12 geleitet
wird, um eine gekühlte
Luftladung mit sehr hoher Dichte für die Rohrverteiler 13 und 14 und
für die
Motorarbeitszylinder für einen
Betrieb mit schwerer Last zu erzeugen. Dies erzeugt einen sehr hohen
mittleren effektiven Zylinderdruck für ein hohes Drehmoment und
hohe Leistung, wobei der maximale Zylinderdruck derselbe wie oder
niedriger als jener von normalen Motoren ist.
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Mit Bezug auf 18 ist eine schematische Zeichnung einer
alternativen Art von Hilfskompressor 2' für die Motoren von 5–7 und 9–10 oder
für irgendeinen
anderen Motor dieser Erfindung und ein System zum Bereitstellen
eines Systems zum Ausschalten des Hilfskompressors, wenn ein hoher
Ladungsdruck und eine hohe Ladungsdichte nicht erforderlich sind,
dargestellt. Zum Befreien des Kompressors 2' von Arbeit (wenn die durch den
Kompressor 2 komprimierte Luft nicht direkt zur Leitung 32 und
zum Ventil 16-B strömt,
um die Primärluftladung
zu lie fern), wird das Absperrventil 5 geschlossen und das Luftumleitventil 6 wird
geöffnet,
so daß durch
den Kompressor 2' gepumpte
Luft durch den Kompressor 2 umlaufen kann, wobei folglich
der Kompressor von Kompressionsarbeit befreit wird.
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Mit Bezug auf 19 ist eine schematische Zeichnung der
Motoren von 5–7 und 9–10 gezeigt, die eine Einrichtung
zum Steuern der Ladeluftdichte, der Ladelufttemperatur und des Ladeluftdrucks
durch Verändern
der Richtungen der Luftströmung
durch verschiedene elektronisch oder vakuumbetätigte Ventile und ihre Leitungen
darstellt.
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19 zeigt
auch die verschiedenen möglichen
Ladeluftwege unter Verwendung von hohlen Pfeilen, um Wege für erhitzte
Luft anzugeben, und von vollen Pfeilen, um die Wege für die dichtere
ladeluftgekühlte
Luft anzugeben, wodurch angegeben wird, wie die Ladelufttemperaturen
thermostatisch oder elektronisch durch Aufteilen der Luftladung
in zwei verschiedene Wege gesteuert werden können. Alternativ kann die gesamte
Luftladung an den Luftkühlern
vorbei geleitet werden oder kann ganz durch die Luftkühler geleitet
werden, wie in 19 gezeigt. 19 zeigt auch, wie der
Ausgangsdruck des Kompressors 1 und des Kompressors 2 durch
teilweises oder vollständiges Öffnen der
Umleitventile 4 und 6 oder durch vollständiges Schließen von
einem oder beiden dieser Steuerventile verändert werden kann. Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 wird
zum Steuern der verschiedenen Betriebsparameter der Motoren dieser
Erfindung vorgeschlagen.
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Mit Bezug auf 20 ist eine schematische Zeichnung gezeigt,
die eine alternative Anordnung darstellt, bei der ein Elektromotor 34 vorzugsweise den
(die) Kompressoren) von irgendeinem der Motoren der vorliegenden
Erfindung antreibt.
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Ladeluftkühler-Umleit-
(ACB) "Absperrventil"-Steuerung
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In diesem Abschnitt werden Aspekte
von bevorzugten Steuerkomponenten beschrieben, die in Verbindung
mit irgendeinem der Motoren (4-Takt und 2-Takt) der vorliegenden
Erfindung Anwendung finden.
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Umriß: Die Ventile 3 und 5 sind
Ladeluftkühler-Umleit-Magnetspulen-
(ACB) Ventile. Bei der Ladeluftkühler-Umleitsteuerung
wird die Ansaugluft zwischen zwei Wegen durch die Ventile 3 und 5 unabhängig voneinander
umgeschaltet: entweder (a) leitet das Ventil 5 die Strömung vom
Kompressor 2 direkt zur Ansaugleitung des Kompressors 1 oder
(b) durch den Ladeluftkühler 10 vor
dem Strömen
zur Ansaugleitung des Kompressors 1. Das Ventil 3 leitet die
Strömung
vom Kompressor 1 entweder (a) zur Leitung 111/121/122,
die direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 führt, oder
(b) es leitet die Luftladung durch die Ladeluftkühler 11 und 12,
bevor sie zu den Rohrverteilern 13 und 14 strömt.
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Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 kann
die Luftkühler-Umleitventile 3 und 5 steuern.
Die Umleitventile können
ein Ventil vom Absperrtyp sein, um die gesamte oder keine Luftladung
in einer Richtung zu leiten, oder die Ventile 3 und 5 können eine
schraubenförmige
Magnetspule oder eine andere Art Ventil sein, das einen Teil der
Luftladung durch die Umgehungsleitungen 121 und 122 und
einen Teil durch die Luftkühler 10, 11 und 12 für eine feine
Steuerung der Temperatur und Dichte der Luftladung leiten könne. Das
ECM könnte
Signale von Sensoren wie z. B. einem Motorkühlmittelsensor, einem Kurbelwellenpositionssensor,
einem Drosselpositionssensor, einem Nockenwellenpositionssensor,
einem Rohrverteiler-Absolutdrucksensor
und einem erhitzten Sauerstoffsensor empfangen.
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Luftumleitventil- (ABV)
Steuerung
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Umriß: Um einen optimalen Luftladungsdruck
für verschiedene
Motorbetriebsbedingungen bereitzustellen, kann das ECM 27 Signale
zum Steuern der Luftumleitventile 4 und 6 senden.
Diese Ventile könnten
Ein-Aus-Magnetspulenventile sein, die möglicherweise vakuumbetätigt sind,
oder sie könnten
schraubenförmige
Magnetventile oder eine andere Art von Ventil sein, die sich auf
einem Teilweg oder auf dem ganzen Weg öffnen könnten, um einen Teil oder alles
der Luftladung durch die Einlässe 110 und 8 der
Kompressoren 1 und 2 zurückzuführen, um den Pumpdruck entweder
vom Kompressor 1 oder Kompressor 2 oder von beiden
vollständig
zu beseitigen. Ähnliche
Anordnungen einer Luftdrucksteuerung könnten für zusätzliche Stufen von Luftkompression verwendet
werden, wenn zusätzliche
Stufen verwendet werden.
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Der Betrieb könnte folglich sein: Die ABV-Ventile 4 und 6 können durch
Signale vom ECM 27 gesteuert werden, um den Öffnungswinkel
der Ventile 4 und 6 zu steuern, um die optimalen
Luftladungsdrücke
für verschiedene
Motorlasten und Arbeitszyklen bereitzustellen. Wenn das ABV 6 teilweise
geöffnet
wird, wird einiges der Luft, die durch den Kompressor 2 gepumpt
wird, in die Ansaugung 8 des Kompressors 2 zurückgeleitet,
um den Kompressionsdruck zu verringern. Wenn das ABV 6 vollständig geöffnet wird,
wird die gesamte Ladung des Kompressors 2 durch den Kompressor 2 zurückgeleitet, somit
pumpt der Kompressor 2 folglich nur die Ladung ohne Druckerhöhung durch.
Das System kann für
das Ventil 4 genauso arbeiten, welches einiges der vom
Kompressor 1 gepumpten Luftladung in die Ansaugleitung 110 des
Kompressors 1 zurück
umleiten könnte,
um die Luftladungsdichte zu verringern.
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Mit dieser Anordnung in Kombination
mit der Anordnung des Steuerung des Ladeluftkühler-Umleitsystems durch das
ECM 27 für
die variablen Ventile 3 und 5 können die
Temperatur, die Dichte, der Druck und die Turbulenz der Ladeluft
verwaltet werden, um die gewünschten
Leistungs- und Drehmomentpegel und Emissionseigenschaften im Arbeitszylinder
des Motors zu erzeugen.
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Motorbedingungen, die durch das ECM 27 überwacht
werden könnten,
um zweckmäßige Motorbedingungen
hinsichtlich der Steuerung der ABV-Ventile 4 und 6 zu
bewirken, könnten
einen Drosselpositionssensor (oder Kraftstoffeinspritz-Aktivitätssensor),
einen Ansauglufttemperatur-Sensor an verschiedenen Punkten, einen
Rohrverteiler-Absolutdrucksensor, einen Nockenwellenpositionssensor,
einen Kurbelwellenpositionssensor, einen Auslaßtemperatursensor, einen erhitzten
Sauerstoffsensor und/oder andere Sensoreingangssignale, deren Verwendung
in Verbrennungsmotoren bekannt ist, umfassen.
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Das ECM 27 kann sowohl die
Absperrventile 3 und 5 als auch die Luftumleitventile 4 und 6 steuern,
um den optimalen Luftladungsdichtedruck und die optimale Luftladungstemperatur
bei allen Motorbetriebs-Arbeitszyklen aufrechtzuerhalten.
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Alternative
Verbrennunpssvsteme
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Mit Bezug auf 21 ist eine schematische Queransicht
einer Vorverbrennungskammer 38', einer Verbrennungskammer 38,
eines Kolbenbodens 22 und eines zugehörigen Kraftstoffeinlasses 36,
einer Zündkerze 37,
eines Kanals eines Luftoder Luft/Kraftstoff-Gemisch-Einlasses 8', eines Ansaugventils 16,
eines Auslaßkanals 18', eines Auslaßventils 17 gezeigt,
die für
den Betrieb mit flüssigem
oder gasförmigem
Kraftstoff für
die Motoren dieser Erfindung oder für irgendeinen anderen Verbrennungsmotor
vorgeschlagen sind.
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Es gibt viele Wahlmöglichkeiten
für Systeme für Kompressions-
oder Funkenzündverbrennung
für den
Motor dieser Erfindung, wie in 1 bis 33 gezeigt. Jeder Kraftstoff
von Flugbenzin bis zu schweren Dieselkraftstoffen, einschließlich der
Alkohole und gasförmigen
Kraftstoffe, kann in diesem Motor funkengezündet (SI) werden. Ein gutes
SI-System wäre
zu dem in 21 gezeigten
System für
komprimiertes Erdgas, Propan, Wasserstoff, Benzin, Alkohole oder
Dieselkraftstoff ähnlich.
In diesem System wird ein extrem kraftstoffreiches Gemisch, das
die gesamte Kraftstoffladung bildet, vorzugsweise in die Vonrerbrennungskammer 38' eingespritzt.
Der Kraftstoff könnte
durch den Kraftstoffkanal 36 mit oder ohne Luftstrahleinleitung
eingespritzt werden, die Luftladung, von welcher einiges die Kraftstoffladung begleiten
kann, würde
in die Vorverbrennungskammer 38' durch den Kolben 22 während des
Kompressionshubs komprimiert werden. Zusätzliche Luft mit oder ohne
zusätzlichen
Kraftstoff könnte
in den zweckmäßigen Zylinder
entweder beim Ansaughub oder beim Kompressionshub durch die Ansaugleitung 8' eingeleitet
werden. In beiden Fällen
würde die zweite
Verbrennungsstufe im zweckmäßigen Zylinder
mit einem mageren Gemisch stattfinden.
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Das in 21 gezeigte zweistufige Verbrennungssystem
arbeitet in dieser Weise:
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1. Vorverbrennung (erste
Stufe)
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Die Vorverbrennung geschieht in der
Vorverbrennungskammer 38',
wenn Kraftstoff in einer Menge weit oberhalb der Menge an vorhandenem
Sauerstoff eingespritzt und gezündet
wird (Einspritzdüse nicht
dargestellt). Dieser Sauerstoffmangel zusammen mit der kühleren,
turbulenten Ladung und niedrigeren Spitzentemperaturen und -drücken verringert die
Bildung von Stickoxiden erheblich. Die Kombination der heißen Vorverbrennungskammerwand
und der starken Turbulenz fördert
eine vollständigere
Verbrennung.
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2. Nachverbrennung (zweite
Stufe)
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Die Nachverbrennung findet bei einem
niedrigeren Druck und relativ niedrigen Temperaturbedingungen in
dem Raum oberhalb des Kolbens im Zylinder statt, wenn die Gase von
der Vorverbrennungskammer der ersten Stufe in den zweckmäßigen Zylinder
expandieren. Wenn zusätzlicher
Kraftstoff im zweckmäßigen Zylinder
vorhanden ist, wird das magerere Gemisch durch diesen plasmaartigen
Strahl von der Vorverbrennungskammer gezündet. Die niedrige Temperatur
und die Anmischung von verbrannten Gasen verhindern irgendeine weitere
Bildung von Stickoxiden. Überschüssige Luft,
eine starke Wirbelwirkung und der ausgedehnte Expansionsprozeß gewährleisten
eine vollständigere
Verbrennung von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und Kohlenstoff.
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Die Ergebnisse des Motors dieser
Erfindung unter Verwendung der Vorverbrennungskammer 38' von 21 sind: höhere thermische
Wirkungsgrade aufgrund der größeren Expansion
zusammen mit einem kühleren
Auslaß und
einem niedrigeren Niveau an umweltbelastenden Emissionen, einschließlich Stickoxiden,
und zusätzlich
für Dieselkraftstoffe
geringere aromatische Stoffe und Teilchen.
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Mit Bezug auf 22 ist eine schematische Querschnittsansicht
eines wahlweisen Zylinders des Motors dieser Erfindung gezeigt,
der den 2-Takt-Motor von 8 bis 33 in einen Ein-Takt-Zyklus-Motor umwandelt
und die 4-Takt-Motoren von 1 bis 7 und 33 umwandelt, damit sie in einem 2-Takt-Zyklus
arbeiten.
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Durch Konstruieren irgendeines 2-Takt-Motors,
bei dem alle Arbeitszylinder doppelt wirken, kann das Leistungs-Gewichts-Verhältnis gegenüber dem
Basismotor verdoppelt werden. Ein Ende des Zylinders zündet und
das andere Ende wird bei jedem Hub für einen nominalen Ein-Takt-Zyklus-Motor in
den Motoren von 8 bis 33 gespült. Die Verwendung von doppeltwirkenden
Arbeitszylindern in dem 4-Takt-Motor von 1 bis 7 und 33 wandelt den Motor in
einen 2-Takt-Motor
um, da während
jeder Kurbelwellenumdrehung ein Ende des Zylinders gespült wird
und ein Ende gezündet
wird.
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Bei der Konstruktion von 22 wird die erforderliche
Veränderung
der Länge
des Balkens 39 dadurch bewerkstelligt, daß das Balkenende
eine Kreuzschleife 40 bildet und über den Kolbenbolzen 41 des
Kolbens paßt.
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Der doppelendige Kolben 22'' kann mit dem Ende eines vertikalen
Balkens 39 verbunden werden, der sich am unteren Ende 42 dreht.
Eine Verbindungsstange 19' ist
zwischen dem Mittelpunkt des Balkens und der Kurbelwelle 20' verbunden.
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Da die Kurbelwelle 20' selbst nicht
mehr macht, als das Drehmoment zu übertragen, sind ihre Hauptlager
sehr leicht belastet. Folglich erreicht wenig Geräusch das
Stützgehäuse. Aufgrund
der Hebelwirkung hat die Kurbel (nicht dargestellt) die halbe Kröpfung des
Kolbenhubs und kann eine nockenartige Stummeleinheit mit großen, eng
beabstandeten Stiften mit einer beträchtlichen Überlappung für die Festigkeit
sein.
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Das Kompressionsverhältnis kann
durch geringfügiges
Verlängern
oder Verkürzen
der effektiven Länge
des Balkens 39 verändert
werden. Dies kann dadurch durchgeführt werden, daß die untere
Drehplatte 42 an einem Block 43 befestigt ist,
der in einem festen Block 44 verschiebbar montiert ist,
und in welchem Block 43 sie durch einen Servomotor 45 gleitend
bewegt werden kann. Das durch den Servomotor 45 gedrehte
Zahnrad 45a ist viel länger
als das Zahnrad 44a an der Schraube 43b, welche
drehbar am Block 43 befestigt ist und sich gegen Gewinde
im Block 44 dreht, was bewirkt, daß das Zahnrad 44a am
Zahnrad 45a hin- und hergleitet, wenn sich der Block 43 im
Block 44 hin- und herbewegt. Als Diesel könnte er
somit mit einem Verhältnis
von 20 : 1 gestartet werden und dann zu einem Verhältnis von
13 : 1 für
weniger Reibung und Spannung an den Teilen verschoben werden. Dies
könnte
auch wichtig sein, um die Verwendung von alternativen Kraftstoffen
zu ermöglichen.
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Nun mit Bezug auf 23: Dieselben Vorteile gelten für die alternative
Konstruktion (23),
in der der Drehpunkt 47' zwischen
der Verbindungsstange 19 und dem Kolben 22'' liegt.
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Die erforderliche Veränderung
der Länge des
Balkens 39 (in Durchsicht gezeigt), der den Kolben 22'' mit der Verbindungsstange 19 verbindet, kann
durch Ausbilden einer Kreuzschleife 40 am Balkenende, das über den
Kolbenstift 41 des Kolbens 22'' paßt, oder
durch Anordnen eines doppelten Drehgelenks 42' zwischen dem
Drehpunkt 47' am Drehpunkt
des Balkens 39' durchgeführt werden,
wobei der Drehpunkt 42'' an einem nicht-beweglichen Teil 46 des
Motors befestigt ist und das Abschlußende des Balkens 39' mit der Verbindungsstange 19 durch
einen Stift 47 verbunden ist.
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Alternativ und vorzugsweise könnte für Hochleistungsmotoren
(Schiffsantrieb, Leistungserzeugung usw.) die Leistungsabnahme des
Kolbens 22'' mit einer herkömmlichen
Kolbenstange 39' stattfinden,
die zwischen dem Kolben 22'' und einem Kreuzkopf 20' mit einer Verbindungsstange 19' zwischen dem
Kreuzkopf 20' und
der Kurbelwelle (nicht dargestellt) angeordnet ist.
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Doppeltwirkende Arbeitszylinder sind,
wenn sie im Motor dieser Erfindung verwendet werden, insbesondere
von Bedeutung, wenn eine große
Leistung erwünscht
ist und Kühlwasser
leicht verfügbar ist,
z. B. zur Seeverwendung oder zur Leistungserzeugung.
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Diese doppelendigen, doppeltwirkenden
Zylinder können
in allen Konstruktionen dieser Erfindung verwendet werden.
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Mit Bezug auf 24: Dort ist eine schematische Querschnittsansicht
einer Kurbelwelle, von zwei Verbindungsstangen 19' und 19'' und eines Balkens 39 gezeigt,
welche eine Einrichtung zur Bereitstellung von zusätzlicher
Brennzeit eines herkömmlichen
2-Takt- oder 4-Takt-Motors zeigt.
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Diese Anordnung für irgendeinen Motor sorgt für die doppelte
Umlaufzeit des Kolbens 22' eines
normalen Motors während
der kritischen Brennperiode. Dies liegt daran, daß der obere
Totpunkt (TDC) des Kolbens 22' am unteren Totpunkt (BDC) der
Kurbel 48 vorkommt. An diesem Punkt wird die Kurbelstiftbewegung
um den oberen Totpunkt des Kolbens 22' von der Geradeausbewegung der
Verbindungsstange 19' subtrahiert
anstatt zu dieser addiert zu werden, wie in herkömmlichen Motoren. Die Umkehr
der üblichen
Wirkung verlangsamt die Kolbenbewegung um diesen Punkt, was zu einer
vollständigeren
Verbrennung führt
und ferner die Emissionen verringert.
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Die durch die Konstruktion von 24 bereitgestellte zusätzliche
Brennzeit kann in den Motoren dieser Erfindung und für irgendwelche
Otto- oder Diesel-Zyklus-Motoren
wichtig sein.
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Der Betrieb des Motors, der mit der
zusätzlichen
Brennzeit konstruiert und angeordnet ist, wäre derselbe wie jener der anderen
Motoren dieser Erfindung, die hohe Ladungsdichte, niedrige Kompressionsverhältnisse
mit einem mittleren effektiven Druck, der höher ist als herkömmliche
Motoren, jedoch mit mehr Verbrennungszeit als andere Motoren bereitstellen,
während
noch weniger umweltbelastende Emissionen erzeugt werden.
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Da die Kurbelwelle 48 in 24 selbst nicht mehr macht,
als das Drehmoment zu übertragen, sind
ihre Hauptlager sehr leicht belastet. Folglich erreicht weniger
Geräusch
das Stützgehäuse. Aufgrund
der Hebelwirkung kann die Kurbel nicht mehr als die Hälfte der
Kröpfung
des Kolbenhubs haben (in Abhängigkeit
von dem Punkt des Drehpunkts) und kann eine nockenartige Stummeleinheit
mit großen, eng
beabstandeten Stiften mit einer beträchtlichen Überlappung für Festigkeit
sein.
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Diese Anordnung sorgt auch für fast zweimal die
Verbrennungszeit eines herkömmlichen
Motors während
der kritischen Brennperiode. Dies liegt daran, daß der obere
Totpunkt des Kolbens am unteren Totpunkt (BDC) der Kurbel vorkommt.
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Der Motor 10025 von 25
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Mit Bezug auf 25 der Zeichnungen ist ein Sechs-Zylinder-Hubkolben-Verbrennungsmotor gezeigt,
in dem alle Zylinder 7a–7f (von denen nur
einer (7f) in einer Schnittansicht gezeigt ist) und zugehörigen Kolben 22a – 22f dazu
ausgelegt sind, in einem 2-Takt-Zyklus zu arbeiten, und alle Zylinder
zum Erzeugen von Kraft für
eine gemeinsame Kurbelwelle 20 über jeweils Verbindungsstangen 19a – 19f verwendet
werden. Ein Kompressor 2 liefert Luft zu Spülschlitzen 52 durch
ein wahlweises Absperrventil 33-M und eine Leitung 32 und
zu Zylinderladungseinlaßventil(en) 16 und 16' durch Leitungen 15.
Der Motor von 25 ist
dazu ausgelegt, in einem 2-Takt-Zyklus zu arbeiten, um sechs Arbeitshübe pro Umdrehung
der Kurbelwelle 20 zu erzeugen. Dazu nimmt der Kompressor 1 eine
Luftladung, die vorher einer Kompression auf einen höheren Druck
unterzogen worden sein kann, über
Einlaßsteuerventile 5 und 6 durch
eine Ansaugleitung 110 auf, die vom Kompressor 2 durch
einen Ladeluftkühler 10 oder eine
Umgehungsleitung 104 und ein Absperrventil 5 führt. Während des
Betriebs des Motors von 25 empfängt der
Kompressor 2 Atmosphärenluft
durch die Einlaßöffnung 8,
komprimiert die Luftladung in die Leitung 101 vor, die
zum Steuerabsperrventil 5 führt, welches als Reaktion auf
Signale vom ECM 27 zum Absperrventil 5 und Luftumleitventil 6 die
komprimierte Ladung durch den Ladeluftkühler 10 oder durch Kühlerumgehungsleitungen 104 zum
Kompressor 1 leitet. Die Luftladung wird innerhalb des
Kompressors 1 durch seinen zugehörigen Kolben 131 komprimiert
und die komprimierte Luftladung wird durch einen Auslaß in eine
Hochdruck-Übertragungsleitung 109 getrieben,
die zum Steuerabspernventil 3 führt, das, wenn es offen ist,
die Luft durch den Ladeluftkühler 11 und 12 zu
Rohrverteilern 13 und 14 leitet, oder, wenn es
geschlossen ist, durch eine Leitung und ein Luftumleitventil 4,
das einen Teil der Luftladung zurück durch die Einlaßleitung 104 des
Kompressors 1 leiten kann, oder das Ventil 4,
wenn es vollständig
geschlossen ist, leitet die gesamte Ladung vom Kompressor 1 als
Reaktion auf Signale vom Motorsteuergerät (ECM) 27 durch die
Ladeluftkühler 11 und 12 oder
durch die Umgehungsleitung 111/121/122 in
die Rohrverteiler 13 und 14. Die Rohrverteiler 13 und 14 sind
konstruiert und angeordnet, um die komprimierte Luftladung durch
Zweigleitungen 15a–15f zu
den Einlaßventilen 16 und 16' des Zylinders 7a und
zu den restlichen fünf
Arbeitszylindern 7b–7f zu
verteilen. In einem alternativen Ausführungsbeispiel wird anstelle
des Lieferns von Spülluft
durch die Leitung 32' Spülluft durch
das Absperrventil 49 und die Leitung 50 und das
Druckverminderungsventil 25 zur Lufthutze 51,
durch die Leitungen 125a–125f zu Spülschlitzen 52a–52f geliefert.
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Der in 25 gezeigte Motor 10025 wiest eine
Nockenwelle auf, die so angeordnet ist, daß sie mit derselben Geschwindigkeit
angetrieben wird wie die Kurbelwelle, um einen Arbeitshub pro Umdrehung
für die
Arbeitskolben zu liefern. Der Kompressor kann vom Hubkolbentyp sein,
wobei er aus einer oder mehreren Kompressionsstufen mit einem oder mehreren
doppeltwirkenden Zylindern besteht, einer, 1, ist in 25 gezeigt. Der Kompressor
kann durch zugehörige
Verbindungsstangen 19g für die Kurbelwelle 20 angetrieben
werden, welche Kröpfungen
mit verschiedenen Längen
für Kolbenhübe mit anderen Längen für den (die)
Luftkompressoren) als jene der Arbeitskolben aufweist. Außerdem kann
der Kompressor 1 durch eine zweite Kurbelwelle (nicht dargestellt)
angetrieben werden, die durch ein Zahnrad angetrieben wird, das
mit einem Übersetzungsgetriebe in
Eingriff steht, welches an der gemeinsamen Kurbelwelle montiert
ist. Der Neben-Kreiskolbenkompressor,
ein Lysholm-Typ ist als 2 gezeigt, kann durch ein Kegelscheibenpaar
angetrieben werden, das durch einen Rippenkeilriemen gedreht wird
und ein Übersetzungsgetriebe
aufweist, das zwischen dem Kegelscheibenpaar und der Kompressorantriebswelle
angeordnet ist. Der Kreiskolbenkompressor 2 könnte auch
eine variable Geschwindigkeit oder einen Zwei-Geschwindigkeits-Antrieb aufweisen,
wie in einigen Flugzeugmotoren.
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Der Betrieb des in 25 gezeigten Motors 10025 ist
folglich: Ladeluft wird in die Einlaßöffnung 8 des Kompressors 2 eingeleitet.
Von dort wird sie durch den Kom pressor 2 gepumpt, wo sie
durch das Absperrventil 5 durch den Ladeluftkühler 10 oder durch
eine Leitung zum Luftumleitventil 6 geleitet wird, wo sie
zum Einlaß des
Kompressors 1 geleitet wird. Die Ladung wird dann durch
den Kompressor 1 durch das Auslaßventil zum Absperrventil 3 gepumpt,
das die Luftladung entweder durch die Ladeluftkühler 11 und 12 zu
Rohrverteilern 13 und 14 oder in eine Leitung
leitet, die zum Luftumleitventil 4 führt, welches einen Teil der
Ladung durch den Einlaß des Kompressors
1 zum Luftumleitventil 4 zurückleiten kann, oder das Ventil 4 leitet
die Ladung vollständig oder
teilweise zum Absperrventil 3, das die Ladung vollständig oder
teilweise durch die Ladeluftkühler 13 und 14 oder
direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 leitet,
die die hinsichtlich der Temperatur eingestellte Ladeluft zu den
Einlaßventilen 16 und 16' des Zylinders 7 zu
jedem Arbeitszylinder des Motors verteilt. Ein Ein-und-Aus-Steuerventil
(nicht dargestellt) und die Leitung 32' leiten die Luft zur Lufthutze 51 und
zu Spülschlitzen 52a–52f im
Boden der Zylinder 7a–7f. Im
alternativen Ausführungsbeispiel
(in 25 in Durchsicht
gezeigt) wird die Spülluft
durch das Druckverminderungsventil 25, das an der Leitung 50 angeordnet
ist, geleitet, um den Spülluftdruck
von der Kompression 1 zu liefern und einzustellen. Eine
weitere Option zum Verringern des Rohrverteilerluftdrucks zum Spülen der
Zylinder 7a–7f besteht
darin, die Rohrverteilerluft durch die Leitung 50, die
Lufthutze 51 und die Ansaugöffnungen 52a– 52f ohne
Verringerung des Drucks von den Rohrverteilern 13 und 14 zu
verwenden. Die Luft würde
mit vollem Druck zum Spülen
durch die Spülschlitze 52a–52f in 25 und durch die Einlaßöffnung 52'' und Auslaßöffnung 52' in 30 verwendet werden, wobei
die Öffnungen 52a–52f, 52' und 52'' viel kleiner konstruiert wären als
normal. In diesem Fall wäre,
obwohl die Spülschlitze
kleiner als normal wären,
eine Spülluft mit
höherem
als normalem Druck sehr effizient. Verschiedene Einrichtungen zum
Spülen
der Zylinder werden hierin vorgeschlagen. 26 stellt das bevorzugte System zum
Liefern von Niederdruck-Spülluft
deutlicher (obwohl in Durchsicht) dar. Die Leitung 32' und das Ventil 33 (in
Durchsicht in 26 dargestellt)
leiten Luft von der Leitung 110 vom Kompressor 2 zur
Leitung 50, die Spülluft
zur Lufthutze 51 liefert.
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Das Motorsteuergerät (ECM) 27 (siehe
beispielsweise 26)
steuert die Ventile 3, 4, 5 und 6, um
den Druck, die Temperatur und die Dichte der Ladung, die zu den
Verbrennungskammern und zum Ventil 25 strömt, einzustellen,
und kann selektiv einen Teil, einen Teil mit einem verringerten
Druck der Luftladung zu Spülschlitzen 52 leiten
und kann das Ventil 53 und die Ventile 49' zum Öffnen oder
Schließen steuern,
um die gewünschte
Art der Spülung
auszuwählen.
Das ECM kann auch ein Steuersystem mit variablem Ventilereignis
steuern, um den Ventilöffnungszeitpunkt
und die Dauer der Öffnungszeit
der Einlaßventile 16 und
Auslaßventile 17 in
Beziehung zum Grad oder Winkel der Drehung der Kurbelwelle 20 einzustellen,
um das Kompressionsverhältnis
des Motors für
optimale Leistung hinsichtlich Leistung, Drehmoment, Kraftstoffwirtschaftlichkeit,
Kraftstoffeigenschaften und erwünschter
Spülart
einzustellen.
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Der bevorzugte Betrieb der in 25 gezeigten Arbeitszylinder
ist in dieser Weise:
-
Nachdem das Abblasen und Spülen des
Zylinders 7 stattgefunden hat, wird der Zylinder nun mit frischer
Luft gefüllt
und der Kolben 22 hat die Auslaßöffnungen 52 geschlossen
und der Kolben 22 befindet sich in seinem Spül-Lade-Hub
und steigt an, während
das Auslaßventil 17 noch
offen ist, an irgendeinem Punkt, vielleicht nicht später als
120 bis 90 Grad vor dem oberen Totpunkt, wird das Auslaßventil 17 geschlossen,
um das Kompressionsverhältnis
festzulegen und die Kompression zu beginnen, das Ansaugventil 16, 16' wird zu dem
Zeitpunkt oder später geöffnet, um
die gewünschte
Ladungsdichte und das gewünschte
Ladungsgewicht zu erzeugen, die komprimierte Luftladung oder das
Kraftstoff-Luft-Gemisch wird durch das Ansaugventil 16, 16' eingespritzt,
das Ansaugventil 16, 16' wird dann geschlossen. Die Kompression
der Ladung, die am Punkt X begann, dem Punkt, an dem das Auslaßventil 17 geschlossen
wurde, fährt
fort, wobei das Kompressionsverhältnis
durch den Zylindertotraum, der am Punkt x verbleibt, dividiert durch
das Verbrennungskammervolumen festgelegt ist. Kraftstoff kann in
den komprimierten Sekundärluftstrom
eingespritzt werden, der in die Verbrennungskammer eingespritzt wird,
oder in eine Vorverbrennungskammer (eine ist in 21 gezeigt) eingespritzt werden, oder
kann direkt in die Verbrennungskammer eingespritzt werden. Nach
dem Schließen
des Ansaugventils 16, 16' kann der Kraftstoff oder mehr
Kraftstoff mitten in den Ladungswirbel für einen geschichteten Ladungsverbrennungsprozeß eingespritzt
werden, oder wie in kompressions gezündeten Motoren kann der Kraftstoff
direkt in die Verbrennungskammer, vielleicht direkt auf eine Glühkerze,
wenn die vorgeschlagene Vorverbrennungskammer verwendet wird oder
nicht, eingespritzt werden und kann kontinuierlich während eines
Teils des Expansionshubs für
einen Verbrennungsprozeß mit
vorwiegend konstantem Druck eingespritzt werden.
-
Das Kraftstoff-Luft-Gemisch wird
durch eine Zündkerze,
durch Kompressionszündung
oder durch eine Glühkerze
an dem Punkt, der als am effizientesten erachtet wird, vorzugsweise
vor dem oberen Totpunkt des Kompressionshubs des Kolbens 22 gezündet. Der
Expansionshub des Kolbens 22 findet statt, wenn die expandierenden
Gase den Kolben in Richtung des unteren Totpunkts treiben. Nahe
dem Ende des Arbeitshubs, vielleicht etwa 40° vor dem unteren Totpunkt, werden
die Spülschlitze 52 freigelegt,
fast gleichzeitig wird (werden) das (die) Auslaßventil(e) 17 im Motorkopf
geöffnet
und ein schnelles Abblasen und Spülen findet in einer beliebigen
von vier Weisen statt, wie in 27, 28, 29 und 30 gezeigt.
In jedem Fall bleiben die Auslaßventile 17, 17' nach dem unteren
Totpunkt und für
einen signifikanten Teil des Spül-Ladungs-Einstellhubs
offen, um das Kompressionsverhältnis
des Motors festzulegen.
-
Mit Bezug auf 26 ist eine schematische Zeichnung gezeigt,
die einen Motor darstellt, der in der Struktur und im Betrieb zum
Motor 10025 von 25 ähnlich
ist, welcher zwei Kompressoren aufweist, sich jedoch insofern unterscheidet,
als der Kompressor 1 als Lysholm-Kreiskolbenkompressor dargestellt
ist und der Kompressor 2 als Turbokompressor dargestellt
ist, und welcher einen Luftkühler
für den
sekundären
Kompressor, zwei Luftkühler
für den primären Kompressor,
doppelte Rohrverteiler mit Absperrsteuerungen, Luftumleitsteuerungen
und Leitungen für
verschiedene Luftwege aufweist. Es ist auch ein Motorsteuergerät (ECM) 27 gezeigt,
das die Ladungs- und Spülluftdrücke, die
Dichte und Temperaturen steuern kann, um die gewünschte Ausgangsleistung und
Emissionseigenschaften des Motors zu bewirken. Alternative Quellen
für Spülluft sind
gezeigt, wobei die bevorzugte von der Leitung 110 durch
die Leitung 32' kommt.
Luftwege sind durch Pfeile gezeigt, hohle Pfeile für ungekühlte komprimierte
Luft und volle Pfeile für
gekühlte
dichtere Luft. Es sind auch Luftumleitventile (in diesem Fall beide geschlossen)
gezeigt, die mit den Absperrventilen (von denen eines geschlossen
ist und von denen eines teilweise offen ist, das letztere, um die
Kühlung eines
Teils der Ladung zu ermöglichen)
die Ladungstemperatur, das Ladungsgewicht und die Ladungsdichte
steuern können,
wie für
die beste Motorleistung erforderlich.
-
Mit Bezug auf 27 ist ein System zum effizienten Spülen der
ausgelassenen Produkte des Motors von 25 gezeigt.
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Spülsystem A (27)
-
Das Abblasen des Abgases geschieht
von etwa 40° vor
dem unteren Totpunkt bis etwa 40–50° nach dem unteren Totpunkt,
wobei sich die Auslaßventile 17 ungefähr zur gleichen
Zeit öffnen
wie die Öffnungen 52 geöffnet werden,
und offen bleiben, nachdem die unteren Öffnungen durch den Kolben 22 geschlossen
werden, und sich später
schließen, was
ein niedriges Kompressionsverhältnis
verursacht.
-
Spülluft kann von einem Rohrverteiler
mit vielleicht einem Druckverminderungsventil 25 an der Leitung 50 geliefert
werden oder vorzugsweise kann Spülluft
von der Leitung 32' vom
Nebenkompressor 2 (in Durchsicht gezeigt) geliefert werden.
In diesem Fall öffnen
sich die unteren Öffnungen 52 kurz
bevor sich die Auslaßventile 17 öffnen. Das
Abblasen geschieht durch die unteren Öffnungen 52 nach außen durch
die untere Auslaßleitung
und das Ventil 53 zum Hauptauslaßrohr 18 zur gleichen
Zeit wie oder kurz nachdem sich die Auslaßventile 17 öffnen, und
das Abblasen des Auslasses geschieht sowohl an der Oberseite des
Zylinders durch die Auslaßventile 53 und 17 als
auch durch den Auslaßrohverteiler 18' und das Rohr 18 an
die Atmosphäre.
Das Auslaßventil 17 bleibt
dann über
einen signifikanten Teil des 2. oder Auslaßladungshubs für zusätzliches
Spülen
offen, wobei dieser Teil durch zwangsläufige Verdrängung geschieht. Während des
Spül-Lade-Hubs kann das Auslaßventil 17 an
irgendeinem Punkt nach den ersten 20 Prozent der Bewegung
des Kolbens 22 geschlossen werden. Nun kann sich das Auslaßventil 17 an
irgendeinem Punkt, wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft
gefüllt
ist, schließen
und das Ansaugventil 16' sich öffnen, um
Druckluft einzulassen, deren Temperatur auf das, was als zweckmäßig erachtet
wird, eingestellt wurde. Je später
im Auslaß-Lade-Hub
das Auslaßventil 17 geschlossen
wird, desto niedriger wird das Kompressionsverhältnis des Motors festgelegt.
Wenn es früh
genug geschlossen wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht
höher als 13 oder 16 zu 1 sein,
wenn es später geschlossen
wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht höher als
2 : 1 sein. An irgendeinem Punkt, nachdem sich das Auslaßventil 17 geschlossen
hat und das Kompressionsverhältnis
festgelegt wurde, und bevor der Kolben 22 den oberen Totpunkt erreicht
hat, kann die Luftladung, wobei die Temperatur, die Dichte und der
Druck eingestellt sind, durch Öffnen
und dann Schließen
des Ansaugventils 16 eingeleitet werden. Alle vorgeschlagenen
Betriebsparameter würden
von der Einschaltdauer der Motoren abhängen, z. B. Leistungsanforderungen,
Wirkungsgrad, Emissionsbetrachtungen und der verwendete Kraftstoff.
-
Ein Motorsteuergerät (ECM) 27 ist
mit Verbindungen mit den kritischen Steuerventilen des Motors gezeigt,
die gemäß den Bedingungen
eingestellt werden können,
die dem ECM 27 von verschiedenen Sensoren im Motor signalisiert
werden.
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Mit Bezug auf 28 ist ein zweites System zum effizienten
Spülen
des Motors von 25 gezeigt.
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Spülsystem B (28)
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Das Abgasabblasen geschieht nur durch
die Auslaßventile 17,
wobei Spülluft
durch den Kompressor 2 durch die Leitung 32' oder alternativ
von den Rohrverteilern 13 und 14 durch die Leitungen 50 am Steuerventil 49 vorbei
und die wahlweise Drucksteuerung 25 in die Lufthutze 51 und
durch die Spülschlitze 52 im
Boden der Zylinder 7 nach oben durch den Zylinder 7 aus
den Auslaßventilen 17 und
durch das Auslaßrohr 18 geliefert
wird, wobei das Ventil 53 geschlossen ist. In diesem System
würden
die Öffnungen 52,
wenn sich der Kolben 22 dem unteren Totpunkt im Arbeitsexpansionshub
nähert,
durch den Kolben 22 freigelegt werden, und wenn das Abblasen geschieht,
würde Druckluft
durch alle unteren Öffnungen
52 eingeleitet
werden und würde
verbrannte Produkte durch die Auslaßventile 17 spülen, die
sich vielleicht vor den Öffnungen 52 für das Abgasabblasen öffnen. Die
unteren Öffnungen
können
so konstruiert sein, daß sie
sich vielleicht 40° vor
dem unteren Totpunkt öffnen,
und könnten
sich am gleichen Punkt schließen,
nachdem der Kolben seinen zweiten Hub beginnt. Die Auslaßventile 17 könnten offen
bleiben, nachdem die unteren Öffnungen 52 geschlossen sind,
um das Spülen
durch zwangsläufige
Verdrängung
durch den Kolben 22 zu unterstützen und das gewünschte Kompressionsverhältnis festzulegen, das
durch den Punkt festgelegt wird, an dem sich die Auslaßventile 17 schließen.
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Während
dieses Spül-Lade-Hubs
des Kolbens 22, wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft
gefüllt
ist, kann das Auslaßventil 17 an
irgendeinem Punkt nach den ersten 20 Prozent der Bewegung
des Kolbens 22 oder so geschlossen werden. An irgendeinem
Punkt kann sich das Auslaßventil 17 nun schließen und
das Ansaugventil 16 kann sich öffnen, um stark unter Druck
gesetzte Luft einzulassen, deren Temperatur und Dichte auf das eingestellt
wurden, was als zweckmäßig erachtet
wird. Je später
im Auslaß-Lade-Hub
das Auslaßventil 17 geschlossen wird,
desto niedriger wird das effektive Kompressionsverhältnis des
Motors festgelegt. Wenn es früh genug
geschlossen wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht
höher als 13 oder 19 zu 1 sein,
wenn es später
geschlossen wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht
höher als
2 : 1 sein. Alle vorgeschlagenen Betriebsparameter würden von
der Einschaltdauer der Motoren abhängen, z. B. Leistungsanforderungen,
Wirkungsgrad und Emissionsbetrachtungen und der verwendete Kraftstoff.
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Ein Motorsteuergerät 27 wird
zur Verwendung wie gezeigt zum Steuern der verschiedenen erwünschten
Betriebsbedingungen, und wie von den verschiedenen Sensoren des
Motors signalisiert, vorgeschlagen.
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Mit Bezug auf 29 ist ein drittes effizientes System
zum Spülen
des Motors von 25 gezeigt.
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Spülsystem C (29)
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Dieses Spülsystem bestünde darin,
daß die Absperrventile 49' geschlossen
werden würden
(oder die Ventile 25 und 49 könnten beseitigt werden), wobei
die unteren Öffnungen
durch das Ventil 53 zur Atmosphäre geöffnet werden, ein Einlaßventil 16,
das von den Rohrverteilern 13 und 14 zum Zylinder 7 führt, könnte für einen
sehr kurzen Zeitraum durch eine Nocke, vielleicht durch eine kleine
Erhebung an einer Nocke, die eine große Erhebung aufweist, um dasselbe
Ventil bei einem anderen Kurbelwinkel zu öffnen (wie 21-C in 11), geöffnet werden, gleichzeitig
würden
die Öffnungen 52 durch
den Kolben 22 freigelegt werden und die Auslaßventile 17 würden geöffnet werden.
Die Hochdruckluft würde
schnell verbrannte Gase durch die Öffnungen 52 und die Auslaßventile 17 durch
ihre jeweiligen Auslaßrohre 17 und 17' zur Atmosphäre spülen. Das
Ansaugventil 16 würde
sich schnell schließen,
nicht später
als zu dem Zeitpunkt, zu dem die Auslaßöffnungen 52 geschlossen
werden. Das Auslaßventil
würde für weiteres
Spülen
und für
die Verringerung des Kompressionsverhältnisses des Motors offen bleiben.
Alternativ würden
die unteren Auslaßventile 53 geschlossen werden
und, wenn die unteren Öffnungen 52 durch den
Kolben 22 freigelegt werden würden, würden sich die Auslaßventile 17 zum
Abblasen auch früher öffnen, Luft
von der Lufthutze 51, die durch die Leitung 32 geliefert
wird, würde
in die Öffnungen 52 blasen
und den Zylinder 7 durch die Auslaßventile 17 spülen.
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Während
dieses Spül-Lade-Hubs
wird das Auslaßventil 17 an
einem Punkt nach den ersten 20 Prozent der Bewegung des
Kolbens 22 oder so geschlossen. An irgendeinem Punkt, nachdem
sich das Auslaßventil 17 geschlossen
hat; wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt ist,
und das Kompressionsverhältnis
festgelegt wurde, und bevor der Kolben 22 den oberen Totpunkt
erreicht hat, wird eine zusätzliche
(sekundäre)
Luftladung, deren Temperatur, Dichte und Druck eingestellt werden,
wenn erforderlich, durch Öffnen
eines zweiten Ansaugventils 16 und/oder durch eine andere
Erhebung 21-C an derselben Nocke (siehe 21-C, 11), die dasselbe Ansaugventil
wieder öffnet,
eingeleitet. Alle vorgeschlagenen Betriebsparameter würden vom
Arbeitszyklus der Motoren abhängen,
z. B. Leistungsanforderungen, Wirkungsgrad und Emissionsbetrachtungen
und der verwendete Kraftstoff. Je später im Auslaß-Lade-Hub
das Auslaßventil 17 geschlossen
wird, desto niedriger wird das Kompressionsverhältnis des Motors festgelegt.
Wenn es früh
genug geschlossen wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht
geringer als 13 : 1 oder 22 : 1 sein, wenn es später geschlossen wird, kann
das effektive Kompressionsverhältnis
nicht höher
als 2 : 1 sein.
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Ein Motorsteuergerät könnte alle
für den
Motor erforderlichen Bedingungen steuern.
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Mit Bezug auf 30 ist ein viertes System zum effizienten
Spülen
des Motors von 25 gezeigt.
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Spülsystem D (30)
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In diesem System geschieht das Abblasen durch
die oberen Auslaßventile 17 und
durch einen Teil der unteren Spülschlitze 52', die sich direkt
vor dem unteren Totpunkt, vielleicht 40°, und gleichzeitig mit oder
direkt nachdem sich die oberen Auslaßventile öffnen, öffnen. Zu dem Zeitpunkt, zu
dem die unteren Öffnungen 52' geöffnet werden,
oder kurz danach, werden die Auslaßventile 17 ebenfalls
geöffnet oder
das Ventil 53, das zur unteren Auslaßleitung 18 führt, ist
bereits offen, und das Abgasabblasen geschieht über die nächsten 40° oder so nach dem unteren Totpunkt,
wobei Spülluft
durch mindestens eine der unteren Öffnungen 52'' eingeleitet wird, die konstruiert
wurde, um Druckluft von der Lufthutze 55 zu empfangen,
die von der Leitung 32' oder 50 zu
einem solchen Zeitpunkt geliefert wird, zu dem die Öffnungen 52' durch den Kolben 22 geöffnet werden
und der Druck im Zylinder 7 unter den Druck in der Lufthutze 55 abgefallen
ist. Nachdem die Öffnungen 52' geschlossen
sind, bleiben die Auslaßventile über einen
signifikanten Teil des zweiten oder Auslaß-Lade-Hubs des Kolbens 22 für zusätzliches
Spülen durch
zwangsläufige
Verdrängung
offen, und um ein niedriges Kompressionsverhältnis herzustellen.
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Während
dieses Spül-Lade-Hubs,
wobei der Zylinder 7 nun mit Frischluft gefüllt wird,
kann das Auslaßventil 17 an
irgendeinem Punkt nach den ersten 20 Prozent der Bewegung
des Kolbens 22 oder so geschlossen werden. Nun kann sich
das Auslaßventil 17 an
irgendeinem Punkt schließen,
um das Kompressionsverhältnis
festzulegen, und das Einlaßventil 16 kann
sich öffnen,
um eine sekundäre Druckluftladung
einzulassen, deren Temperatur und Druck auf das eingestellt wurden,
was als zweckmäßig erachtet
wird. Je später
im Auslaß-Lade-Hub
das Auslaßventil 17 geschlossen
wird, desto niedriger wird das Kompressionsverhältnis des Motors festgelegt.
Wenn es früh
genug geschlossen wird, kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht
niedriger als 13 : 1 oder 22 : 1 sein, wenn es später geschlossen wird,
kann das effektive Kompressionsverhältnis nicht höher als
2 : 1 sein. Alle vorgeschlagenen Betriebsparameter würden vom
Arbeitszyklus der Motoren abhängen,
z. B. Leistungsanforderungen, Wirkungsgrad und Emissionsbetrachtungen
und die Art des verwendeten Kraftstoffs, und können durch ein Motorsteuergerät gesteuert
werden, das Signale hinsichtlich Bedingungen in bestimmten Motorbereichen empfängt, die
an das ECM 27 weitergeleitet werden.
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Mit Bezug auf 31 ist eine schematische Zeichnung gezeigt,
die eine alternative Anordnung darstellt, in der ein Elektromotor 34 vorzugsweise
die Luftkompressoren eines Motors ähnlich zu jenem von 25 antreibt.
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Mit Bezug auf 32 ist eine schematische Zeichnung gezeigt,
die den 2-Takt-Motor
von 25 und 26 zeigt, welcher nur einen
Kompressor 1 zum Liefern von sowohl Spül- als auch Ladeluft aufweist.
Es sind auch ein Absperrventil 3 und ein Luftumleitventil 4,
Ventile 16 und 17, die die Lade- und Spülluft steuern,
und Ventile 53 und 53' zum Freigeben des Abgasabblasens
aus den unteren Öffnungen 52 des
Zylinders durch die Auslaßöffnung 18 an die
Atmosphäre
gezeigt. Somit kann der Motor von 32 alle
für den
Motor von 25 beschriebenen und
für den
Motor von 25, 26, 27, 28, 29, 30 und 32 beschriebenen Merkmale
durchführen.
Es ist auch ein Motorsteuergerät
(ECM) 27 und Verbindungen mit verschiedenen Ventilen gezeigt,
um die Temperatur, die Dichte, das Gewicht und den Druck der Lade-
und Spülluft
und den Druck und den Weg der Spülluft
zu steuern, um die gewünschten
Ergebnisse vom Motor zu erzielen. Pfeile zeigen die möglichen
Wege für
die erhitzte (hohle Pfeile) Luft und die gekühlte (volle Pfeile) Luft und
für die
Ladeluft zum Durchströmen
durch das Luftumleitventil 4, alles um den Luftdruck, die
Dichte, das Gewicht und die Temperatur für eine optimale Motorleistung
einzustellen.
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Das System des Motors 10033 von 33
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Mit Bezug auf 33 ist ein Sechs-Zylinder-Verbrennungsmotor
dargestellt, in dem ein Teil der Zylinder 62 bis 65 zum
Erzeugen von Leistung verwendet wird und zwei der Zylinder, Zylinder 66 und 67,
zum Komprimieren der zum Betreiben des Motors erforderlichen Luft
verwendet werden. Ein Auflader 57, in diesem Fall vorzugsweise
vom Lysholm-Typ, wird verwendet, um die Atmosphärendruckluft, die durch die
Luftansaugung 8' empfangen wird,
zu verstärken,
bevor die Luft in die Kompressorzylinder 66 und 67 eintritt.
Ein Absperrventil 3' und ein
Luftumleitventil 4' führen die
Luftladung durch den Kompressor 57 zurück, wenn beide offen sind, um
die Kompressorarbeit zu verringern und die Ladungsdichten für einen
Teillastbetrieb zu verringern. Wenn das Luftumleitventil 4' geschlossen
wird, kann sich das Absperrventil 3' öffnen oder schließen, um die
Luftladung zu den Zylindern gekühlt
bzw. ungekühlt
zu senden, um die Verbrennungstemperaturen und die Temperaturen
für optimale
Leistung zu verwalten.
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Die zweite Kompressionsstufe wird
von den Kompressionszylindern 66 und 67 durch
die Leitungen 201, 202 zum Absperrventil 4'' übertragen, das, wenn es geschlossen
ist, die komprimierte Ladung durch die Leitung 204 und
den Ladeluftkühler 11 und die
Leitung 205 zum Motorrohrverteiler 58' in einem gekühlten Zustand
sendet. Wenn es geöffnet
ist, leitet das Absperrventil 4'' die
Ladung vom Kühler 11 weg
durch die Leitung 203 und 205 ohne Kühlung zu den
Arbeitszylindern.
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Indem seine Nockenwelle so angeordnet
ist, daß sie
sich mit der halben Kurbelwellengeschwindigkeit dreht, arbeitet
der Motor 10033 in einem 4-Takt-Zyklus
mit einem niedrigen Kompressionsverhältnis, einem erweiterten Expansionsverhältnis und einem
hohen mittleren effektiven Zylinderdruck, wenn er in einer Weise,
wie gerade hierin für
den Motor von 3 beschrieben,
betrieben wird.
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Alternativ arbeitet der Motor von 33, wobei einer oder mehrere
seiner Zylinder als Kompressorzylinder arbeiten und seine Nockenwelle
so angeordnet ist, daß sie
sich mit Kurbelwellengeschwindigkeit dreht, in einem 2-Takt-Zyklus
mit dem niedrigen Kompressionsverhältnis, dem hohen mittleren
effektiven Zylinderdruck und einem ausgedehnten Expansionsverhältnis, wenn
er in der hierin für
die Motoren von 8, 9 und 11 beschriebenen Weise betrieben wird.
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Immer noch mit Bezug auf 33 der Zeichnungen können zusätzliche
Kraftstoffeinsparungen in irgendeinem der Motoren der vorliegenden
Erfindung, die vorher beschrieben wurden, durch die Verwendung einer
Sparvorrichtung, die als Luftkompressor-Retarderbremse konstruiert
ist, erzielt werden. Für
die Erörterung
der offenbarten Retarderbremse stellt dieser Sechs-Zylinder-Motor 100 irgendeinen der
Motoren dieser Erfindung dar, die extern komprimierte Luft verwenden
(1 bis 33), um entweder Ladeluft vollständig zu
liefern oder die sie verwenden, um die Motorleistung zu verbessern.
Die dargestellte Luftretarderbremse weist einen Kompressor 57A auf,
der wirksam mit der Antriebswelle des Fahrzeugs (nicht dargestellt)
verbunden ist oder mit der Motorkurbelwelle 20 verzahnt
ist und Energie speichert, die während
des Bremsens oder einer Bergabfahrt erzeugt wird, welche zum Liefern
von komprimierter Luft zu den Motorarbeitszylindern über den Übertragungsrohrverteiler 58 verwendet
wird. Eine solche Sparvorrichtung ist mit einem Luftbehälter 59 gekoppelt
und während
der Zeit, in der der Sparvorrichtungs-Behälterluftdruck ausreichend hoch
zur Verwendung in den Arbeitszylindern des Motors wäre, kann
der Motorkompressor durch kuppelbar ausgekuppelt werden oder durch
den (die) Kompressoren) gepumpte Luft kann zum Einlaß des (der)
Kompressors (Kompressoren) zurück
umgeleitet werden, so daß keine
Kompressionsarbeit für
den Kompressor erforderlich wäre.
Ein Entlastungsventil 60 verhindert einen übermäßigen Druckaufbau
im Luftbehälter.
Ein Ventil 61 (das in dieser Anordnung ein reversibles
Einwegeventil ist) ermöglicht,
daß Luft vom
Behälter
zum Rohrverteiler übertragen
wird, wenn der Druck im Behälter 59 höher ist
als im Übertragungsrohrverteiler 58,
wenn die Luft erforderlich ist. Im Fall von Motorkonstruktionen
mit Kompressionszylindern kann jeder Kompressionszylinder des Motors
auch während
dieser Reserveluft-Betätigungszeit
durch Sperren des Einlaßventils
deaktiviert werden, so daß keine
Nettoarbeit vom (von den) Kom pressor(en) durchgeführt werden
würde,
bis der Rohrverteilerbehälterdruck
unterhalb Betriebspegel gefallen ist. Mehrere Systeme zum Deaktivieren
der Zylinderventile sind auf dem Fachgebiet beschrieben und/oder
wurden vorher erwähnt.
-
In einer alternativen Anordnung ist
der Kompressor 57A beseitigt und der Luftspeichertank 59 wird
verwendet, um überschüssige Luft
zu speichern, die durch die Kompressorzylinder des Motors während des
Bremsens und der Bergabfahrt komprimiert wird. In diesem Fall ist
das Ventil 61 ein Zweiwegeventil und ein Sperrventil 70 ist
im Rohrverteiler 58 zwischen dem (den) Kompressorzylinder(n) 66, 67 und
den Arbeitszylindern 62–65 angeordnet. Während der
Bergabfahrt oder während
des Bremsens wird das Sperrventil 70 zwischen dem Kompressor und
den Arbeitszylindern vorzugsweise geschlossen, die Arbeitszylinder 62–65 werden
deaktiviert und das Zweiwegeventil 61 wird verwendet, um
die durch den (die) Kompressorzylinder komprimierte Luft in den Speichertank 59 umzuleiten.
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Wenn es erwünscht ist, den Motor normal
zu betreiben, wird das Sperrventil 70 zwischen dem Kompressor
und den Expanderzylindern geöffnet und
das Zweiwegeventil 61 wird geschlossen. Während eines
Reserveluftbetriebs werden sowohl das Sperrventil 70 als
auch das Zweiwegeventil 61 geöffnet. Falls erwünscht, wird
(werden) der (die) Kompressorzylinder 66, 67 deaktiviert,
während
er sich in der Reserveluft-Betriebsart befindet, wie vorher beschrieben.
Eine Jacob-Bremse (eine Retarderbremse des Standes der Technik)
könnte
komprimierte Luft zum Luftbehältertank
liefern.
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Das Betreiben des Motors auf Reserveluftzufuhr
würde den
mittleren effektiven Druck (mep) des Motors für 20 Prozent Verbesserung
in der Leistung und im Wirkungsgrad verbessern, während umweltbelastende
Emissionen verringert werden, während der
Zeit, in der der Motor auf Reserveluft arbeiten würde.
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Dieses Merkmal würde zusätzliche Energieeinsparungen
insbesondere bei schwerem Verkehr oder in hügeligem Gelände erzeugen. Ein Motor, der beispielsweise 100 Pferdestärken erzeugt,
verwendet 12,7 Pfund Luft pro Minute. Wenn die Energie des Bremsens
in der komprimierten Luft im Sparvorrichtungsbehälter 59 gespeichert
werden würde,
kann daher eine Zufuhr von komprimierter Luft von zehn oder fünfzehn Minuten
während
Stopps und einer Bergabfahrt angesammelt werden und gespeichert werden.
Wenn der Behälterdruck
unterhalb den gewünschten
Pegel für
einen effizienten Betrieb fällt, wird
eine Magnetspule (nicht dargestellt) verwendet, um die Kompressionszylinderventile
zu reaktivieren, und sie beginnen (falls erforderlich, mit dem Auflader),
die für
den Motor erforderliche Luftladung zu komprimieren.
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Unter Verwendung des Luftbehälters 59 benötigt der
Motor keinen Kompressionsaufbau zum Starten, und sobald die Welle
weit genug gedreht werden würde,
um das Ansaugventil zu öffnen,
würden
die komprimierte Luft und der Kraftstoff eintreten und zum "Sofort"-Start gezündet werden.
Ferner könnte
die komprimierte Luft verwendet werden, um den Motor für diese
Starteinrichtung zu drehen, indem die Ansaugventile früher als üblich zu
den Expanderzylindern geöffnet
werden, um die Drehung und Zündung
zu beginnen, wie es in großen
Dieselmotoren üblich
ist, wobei folglich der Bedarf für
einen Startermotor beseitigt wird. Alternativ könnte die komprimierte Luft
verwendet werden, um einen "Hydrostarter" zu laden, um den
Motor zu kurbeln, wie es bei einigen Hochleistungs-Dieselmotoren üblich ist.
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In einem alternativen und dennoch
bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird die Reserveluft im Behälter 59 zusätzlich verwendet,
um den Motor "anzutreiben", um zu ermöglichen,
daß ein
Fahrzeug wie z. B. ein Bus von einem Stopp wegzieht und kraftstofflos
für 30–60 Sekunden
oder mehr arbeitet, welches die Zeit ist, in der die größte Umweltverschmutzung
in einem Bus- oder Stop-and-Go-Lieferfahrzeugbetrieb
auftritt.
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Ausführungsbeispiele
mit entfernt komprimierter Luft
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Mit Bezug auf 34 ist eine schematische Darstellung
eines Motors 100 gemäß einem
alternativen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung für
externes Liefern von Ladeluft für
Schiffs-, Lokomotiven-, stationäre
oder elektrische Leistung erzeugende Motoren oder beliebige Motoranwendungen
dieser Erfindung mit konstanter oder variabler Last und Geschwindigkeit,
die angemessene elektrische Leistung oder Abfall- oder "Entlüftungs"-Luft zur Verfügung haben,
zu sehen. In 34 liefert
ein entfernter elektrischer Luftkompressor 35 vorzugsweise
mit einer oder mehreren ladeluftgekühlten Kompressionsstufen vorzugsweise
klimatisierte Ladeluft (sowohl hoher als auch niedriger Druck, falls
erforderlich) für
einen oder mehrere Motoren dieser Erfindung. Die Ladeluft, die hinsichtlich Temperatur
und Druck aufbereitet ist, wird direkt zu den Rohrverteilern 13 und 14 durch
eine Leitung 15AE vom Kompressor 35 geliefert.
Die Motoransaugleitung 9 von beispielsweise 4 oder Niederdruckleitungen 32 anderer
Motoren dieser Erfindung empfangen Luft von der Atmosphäre oder
empfangen alternativ Niederdruckluft von einer Niederdruckleitung 15BE vom
Kompressor 35.
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Eine alternative Anordnung, die auch
in 34 dargestellt ist,
zur Bereitstellung von Verbrennungsladeluft für irgendeinen der Motoren 100 der vorliegenden
Erfindung soll Ladeluft von der Leitung 15AR liefern, die
Abfall- oder "Entlüftungs"-Luft liefert, die in industriellen Prozessen
erzeugt wird. Die Luft wird entweder auf 1 oder 2 Druckpegeln geliefert. Der
niedrigere Druck, falls erforderlich, wird vorzugsweise durch Senken
des Drucks von der eingehenden Haupt-Abluftleitung 15AR mit
einem Druckreglerventil (25a, das zur Niederdruckleitung 15BR führt) geliefert.
Die Anordnung ist ähnlich
zur Anordnung der Leitungen 15-A, 15-B und zum
Ventil 25 in beispielsweise 5,
wobei die Leitung 15-A die Versorgungsleitung 15AR von
der Abluftversorgung darstellt und wobei die Leitung 15-B die
Leitung 15BR in 34 darstellt.
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Die Verwendung von entfernt komprimierter Luft,
entweder Abluft oder vom Kompressor 35, beseitigt die Motorkompressoren 1, 2,
die Ladeluftkühler 10, 11, 12,
bestimmte Leitungen und Ventile 3, 4, 5, 6 der
Ladeluft-Versorgungsanlage, vorausgesetzt, daß die Luft während oder
nach dem Kompressionsprozeß (und
vor der Einleitung in die Rohrverteiler 13, 14)
aufbereitet wurde. Somit wird die Anlage des Motors 100 der
verschiedenen Ausführungsbeispiele, die
in den verschiedenen Zeichnungsfiguren der Ausführungsbeispiele des Motors 100 dieser
Erfindung gezeigt sind, vorzugsweise bis zu jenen Punkten beseitigt,
die durch gestrichelte Linien A, B und C in den gesamten verschiedenen
Zeichnungen bezeichnet sind. Die Ladeluft von einer der vorstehend ennrähnten entfernten
Quellen wird vor zugsweise in die Motoren nahe der Rohrverteiler 13 und 14 eingeleitet
und in den geeigneten Ausführungsbeispielen wird
der niedrige Luftdruck von den entfernten Quellen an der Leitung 32 eingeleitet,
wie in 34 gezeigt.
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In den entfernt geladenen Motoren
kann der Kraftstoff vor der Kompression vergast werden, kann durch
einen Drosselkörper
eingespritzt werden, durch eine Öffnung
eingespritzt werden oder direkt in den Zylinder eingespritzt werden.
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Betrachtung
der Umweltverschmutzungssteuerung
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Mit Bezug auf 2 und 4–C ist ein Verfahren zum weiteren Verringern
von umweltbelastenden Emissionen in irgendeinem der Motorausführungsbeispiele
dieser Erfindung gezeigt, welches das Nachbrennen eines Teils der
Abgase, wenn und falls erforderlich, umfaßt. In den 4-Takt-Motoren von 1 – 3 und in den 2-Takt-Motoren, die hierin dargestellt
sind, mit einer einzelnen Luftansaugung weist (weisen) die Auslaßleitung(en) 18 eine
Parallelleitung 202 (siehe 2)
auf, die von einer Öffnung 206 in
der Seite der Auslaßleitung 18 zu
einer Öffnung 204 in
der Seite der Ansaugleitung 8 führt. Ein Dosierventil 201 befindet
sich an der Ansaugöffnung 204 und
ist angeordnet, um selektiv die Strömung von Frischluft in die
Leitung 8 zu drosseln, während gleichzeitig sich die Öffnung 204 zur
Auslaßleitung öffnet, um
selektiv den Eintritt von Abgasen in die Ansaugleitung 8 zu
ermöglichen.
Dieses Ventil ist variabel und mechanisch, elektrisch oder durch
Vakuum durch eine Magnetspule betätigt und wird vorzugsweise
durch ein Motorsteuergerät
(ECM) oder eine Steuerung 144 in 35 und 36 gesteuert.
Dies ermöglicht
das Nachbrennen eines Teils der Abgase, wobei deren Menge an Prozentsätzen durch
das Motorsteuergerät
als Reaktion auf verschiedene Sensoren, wie z. B. einen Sauerstoffsensor,
die in strategischen Positionen im Motor angeordnet sind, eingestellt
wird. Abgase, die durch die Leitung 202 strömen, können entweder
durch wahlweise Kühlrippen 202a oder
durch Strömen
durch einen wahlweisen Ladeluftkühler
(nicht dargestellt), bevor sie die Luftansaugleitung 8 erreichen,
gekühlt
werden.
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Mit Bezug auf 4C ist in Motoren mit nur einer Atmosphärenansaugleitung,
jedoch mit verschiedenen Luftwegen und Leitungen wie z.B. Leitungen 15-A und 15-C von 4B eine Nebenleitung 202', die von der
Auslaßleitung 18 führt, in
zwei Nebenleitungsteile 203a, 203b jeweils mit
einem Dosierventil 209a, 209b unterteilt, die
so arbeiten, daß sie
selektiv Abgase zu einem oder beiden des Ansaugventils 16-B (durch
die Leitung 9 und eventuell die Leitung 15-C)
oder zum Ansaugventil 16-A (durch die Leitung 8 und
die Leitung 15-A) einlassen. Jedes Dosierventil 209a, 209b würde entweder
einen Teil oder keine der Abgase in seine jeweilige Öffnung einlassen,
während
der Eintritt von Frischluft, falls erforderlich, eingeschränkt wird.
Die Abgase können durch
wahlweises Anordnen von Rippen 202a an der Leitung 202' und/oder 203a,
203b und 203c oder durch Leiten des Auslasses durch einen wahlweisen Ladeluftkühler (nicht
dargestellt), bevor die Gase in die Luftansaugung(en) des Motors
eingeleitet werden, gekühlt
werden.
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Alternativ, wie in 4C in Durchsicht gezeigt, wird ein Nebenteil 203a (als 203c gezeigt)
direkt zur Leitung 15-C geleitet und dort mit einem Dosierventil 209c versehen.
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In den Motoren von 4 und 7 mit doppelten
Atmosphärenluftansaugungen 8, 9 wird eine
Anordnung ähnlich
zu der in 4C gezeigten verwendet,
wobei es jedoch selbstverständlich
ist, daß die
Leitung 8 zur Atmosphäre
offen ist.
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In irgendwelchen Motoren mit doppelten Luftansaugleitungen
oder doppelten Luftwegen kann ein Teil von Abgasen in einer beliebigen
erforderlichen Menge in einen bis drei Punkte eingeleitet werden
und vorzugsweise durch ein Motorsteuergerät (ECM) für eine bessere Verwaltung der
Verbrennungs- und Emissionseigenschaften gesteuert werden.
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Dieses Nachbrennmerkmal ist von besonderer
Bedeutung beim Dieselkraftstoffbetrieb.
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Motoren mit konstanter
Last und Geschwindigkeit
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Obwohl der überwiegende Teil der vorangehenden
Beschreibung Ausführungsbeispiele
und repräsentative
Motoren der vorliegenden Erfindung beschreibt, die für Fahrzeug-
(Schift, Lastkraftwagen, Bus, Kraftfahrzeug, Panzer, Zug und Flugzeug)
Arbeitszyklen optimiert sind, und Systeme und Verfahren zum Verändern der
Leistung, des Drehmoments und der Geschwindigkeit beschreibt, findet
die vorliegende Erfindung nützliche
Anwendung zum Erhalten von hoher Leistung und hohem Drehmoment,
während
eine optimale Kraftstoffwirtschaftlichkeit und geringe umweltbelastende
Emissionen in weniger komplexen Motoren wie beispielsweise Motoren
mit konstanter Last und Geschwindigkeit aufrechterhalten werden. 35 und 36 stellen alternative Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung dar, wobei die Ausführungsbeispiele Motoren mit
konstanter Last und Geschwindigkeit (z. B. für die Erzeugung von elektrischer
Leistung und in anderen stationären
oder industriellen Motoranwendungen, z. B. für Pumpen und Kompressoren)
darstellen, die gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung ausgestattet sind.
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Das Svstem des Motors 100 von 35
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Mit Bezug auf 35 ist eine schematische Darstellung
eines Motors gezeigt, der irgendeinen der 4-Takt- oder 2-Takt-Motoren
der vorliegenden Erfindung darstellt, die für einen Betrieb mit konstanter Last
und Geschwindigkeit ausgestattet sind. Die Basiskomponenten des
Motors 100, wie z. B. Kompressoren 1, 2 und
wahlweise Ladeluftkühler 10, 11, 12 (in
Durchsicht gezeigt), und ihre erforderlichen zugehörigen Leitungen
sind vorzugsweise für
optimale Betriebsparameter mit nur den Basiskomponenten ausgelegt.
Die verschiedenen Steuerungen, Absperrventile, Luftumleitventile
und ihre zugehörigen Umgehungsleitungen
wie z. B. jene in den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen werden vorzugsweise
beseitigt, um das Gewicht, die Kosten und die Komplexität des Betriebs
zu verringern. In 35 ist
der Motor 100 als mit einem ersten Nebenkompressor 1 und
einem zweiten Nebenkompressor 2, wahlweisen Ladeluftkühlern 10, 11, 12 (in
Durchsicht gezeigt) und Verbindungsleitungen ausgestattet dargestellt,
die alle arbeiten, wie es mit Bezug auf die vorher ausführlich dargestellten
Beschreibungen ver ständlich
wäre, und
die mit zwei Stufen zur Vorkompression der Ladeluft, die ladeluftgekühlt oder
adiabatisch komprimiert wird, arbeiten.
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35 zeigt
eine bevorzugte Einrichtung für Leistungserzeugung
mit irgendeinem der Motoren dieser Erfindung. Die Kraftabtriebswelle 20 des
Motors 100 ist schematisch durch die Leitung 140 mit der
Kraftantriebswelle 20'' des Generators 141 gekoppelt,
der elektrische Leistungsausgangsleitungen 142 aufweist.
Wenn die Welle 20 des Motors 100 die Welle 20'' des Generators 141 dreht,
wird die Menge an elektrischer Leistung, die vom Generator 141 erzeugt
wird, vom Sensor 143 erfaßt und an die Steuereinheit
und den Regler 144 weitergeleitet, der verschiedene Relais
und integrierte Schaltungen enthält,
um die Ausgangsleistung zu quantifizieren und durch die Leitung 145 Meldungen
zur Kraftstoff/Luft-Steuerung (nicht dargestellt) auf der Kraftstoffleitung 148 und
an der Drossel 56 und/oder durch die Leitung 149 zur
Funkensteuerung zu senden, um den Funken in funkengezündeten Motoren vorzuverlegen
oder zu verzögern,
und/oder um Meldungen über
Leitungen 146 und 146b für Motoren mit Kraftstoffeinspritzsystemen,
z. B. für
Erdgas, Benzin, oder Dieselkraftstoff, oder zu Kraftstoff/Luft-Steuerungen
zu senden, alles um die Kraftstoffeingabe, Geschwindigkeit und Ausgangsleistung
des Motors 100 und daher die Ausgangsleistung des Generators 141 zu
steuern. Die Steuereinheit 144 sendet auch Signale zum
Steuern des Dosierventils 201, das in 4 gezeigt ist, und zu den Dosierventilen 209a, 209b, 209c,
die in 2 gezeigt sind,
um die Menge, falls überhaupt,
an Abgas zu steuern, das durch diese Ventile zum Nachbrennen in
irgendeinem Motor dieser Erfindung unter Verwendung dieses Merkmals zurückgeführt wird.
Eine weitere Erläuterung
der Komponenten und des Betriebs mit dem Motor 100 der
vorliegenden Erfindung wird als unnötig erachtet, da es für Fachleute,
die zur vorliegenden Offenbarung Bezug haben, selbstverständlich ist.
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Die wahlweisen Ladeluftkühler 10, 11, 12 (in Durchsicht
gezeigt) werden vorzugsweise für
mit Gas oder Benzin betankte Motoren verwendet und werden vorzugsweise
beseitigt oder in der Anzahl oder der Kühlkapazität im kompressionsgezündeten Motor
verringert, wobei dies durch niedrige Spitzendrücke und -temperaturen in den
Motoren dieser Erfindung möglich
gemacht wird.
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Mit Bezug auf 36 ist ein Motor gezeigt, der als 2-Takt-Motor
dargestellt ist, aber irgendeinen der Motoren der vorliegenden Erfindung,
2-Takt oder 4-Takt, darstellt, welcher durch die Leitung 140 schematisch
mit einem elektrischen Generator 141 gekoppelt ist. Der
Motor und die Anordnungen sind in der Struktur und im Betrieb ähnlich wie
die für
den Motor von 35 gezeigten
und beschriebenen, mit der Ausnahme, daß der Motor von 36, der entweder als 2-Takt-
oder als 4-Takt-Zyklus-Motor 100 arbeitet, nur eine einzelne
Vorkompressionsstufe, die wahlweise durch Ladeluftkühler 11, 12 (in
Durchsicht gezeigt) ladeluftgekühlt
wird, für
die Ladeluft aufweist. Wie bei dem Motor von 35 sind die Ladeluftkühler 11, 12 vorzugsweise
beseitigt oder hinsichtlich der Kühlkapazität in kompressionsgezündeten Versionen
des Motors 100 dieser Erfindung verringert. Wie mit dem
Motor 100 von 35 wäre für Fachleute,
die zur vorliegenden Offenbarung Bezug haben, der Regler und andere
Steuerungen und der Betrieb und Generator verständlich.
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Durch die vorangehende Beschreibung
einer Vielzahl von Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung ist zu sehen, daß die mit der vorliegenden Erfindung
angestrebten Vorteile allen Ausführungsbeispielen
gemeinsam sind.
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Obwohl hierin anerkannte Ausführungsbeispiele
dieser Erfindung beschrieben wurden, ist es selbstverständlich,
daß viele
und verschiedene Änderungen
und Modifikationen in deren Form, Anordnung von Teilen und deren
Einzelheiten der Konstruktion vorgenommen werden können, ohne
vom Gedanken der Erfindung abzuweichen, und daß alle derartigen Änderungen
und Modifikationen, die innerhalb den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen,
als Teil dieser Erfindung betrachtet werden.
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Obwohl die Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung, die hierin offenbart wurden, die bevorzugten Formen sind,
bieten sich andere Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung Fachleuten angesichts dieser Offenbarung
an. Daher ist es selbstverständlich,
daß Veränderungen
und Modifikationen innerhalb des Gedankens und Schutzbereichs der
Erfindung durchgeführt
werden können und daß der Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung nur durch die nachstehenden Ansprüche begrenzt
werden sollte. Ferner sollen die Äquivalente aller Mittel-oder
Stufen-Plus-Funktions-Elemente in den nachstehenden Ansprüchen eine
beliebige Struktur, ein beliebiges Material oder Handlungen zum
Erfüllen
der Funktion umfassen, wie speziell beansprucht und wie es für Fachleute
dieser Offenbarung selbstverständlich
wäre, ohne
vorzuschlagen, daß irgendeines
der Struktur, des Materials oder der Handlungen durch ihren Zusammenhang
mit anderen Elementen offensichtlicher sind.