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DE19801199A1 - Verfahren zur Kopplung von Standard-Anwenderprogrammen - Google Patents

Verfahren zur Kopplung von Standard-Anwenderprogrammen

Info

Publication number
DE19801199A1
DE19801199A1 DE19801199A DE19801199A DE19801199A1 DE 19801199 A1 DE19801199 A1 DE 19801199A1 DE 19801199 A DE19801199 A DE 19801199A DE 19801199 A DE19801199 A DE 19801199A DE 19801199 A1 DE19801199 A1 DE 19801199A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
program
data
user
file
programs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19801199A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Dipl Ing Wietzke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Priority to DE19801199A priority Critical patent/DE19801199A1/de
Publication of DE19801199A1 publication Critical patent/DE19801199A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/46Multiprogramming arrangements
    • G06F9/54Interprogram communication
    • G06F9/541Interprogram communication via adapters, e.g. between incompatible applications
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F40/00Handling natural language data
    • G06F40/10Text processing
    • G06F40/103Formatting, i.e. changing of presentation of documents

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  • Theoretical Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Computer And Data Communications (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Übertragung von Daten eines schreibenden Anwenderprogramms zu einem lesenden Anwenderprogramm, wobei diese Programme unterschiedliche Dateiformate unterstützen.
Um Daten von einem Anwenderprogramm in ein anderes Anwenderprogramm zu übernehmen, wird in der Regel das Dateisystem des Rechners oder der Rechner verwendet. Da die unterschiedlichen Programme aber oftmals unterschiedliche Da­ teiformate verwenden, werden die Anwenderprogramme üblicherweise mit einer Reihe von Filtern für das Einlesen, wie auch für das Schreiben von Daten ausgestat­ tet, die den Datenaustausch ermöglichen.
Ein Problem besteht aber darin, daß die Zahl der benötigten Filter mit der Anzahl der Anwenderprogramme und unterschiedlicher Dateiformate exponentiell wächst. Hinzu kommt, daß es einem Anwender nicht möglich ist, bei zugekauften Anwender­ programmen vorhandene Filter zu ändern. Zur Integration unterschiedlicher Anwen­ dungen in einem Gesamtsystem ist daher ein erheblicher Aufwand zur Erstellung von Datenumsetzprogrammen erforderlich.
Fig. 1 zeigt eine typische Situation im Fall der Kopplung von Anwenderprogrammen.
In Fig. 1 ist ein Daten-lesendes Anwenderprogramm 1.1 mit einer ersten Filterreihe 1.3 und ein Daten-schreibendes Anwenderprogramm 1.2 mit einer zweiten Filterrei­ he 1.4 dargestellt. Es wird eine Dateiformat-Reihe 1.5 mit unterschiedlichen Datei­ formaten DF1 bis DF6 benutzt. Soweit bei schreibenden und lesenden Anwender­ programmen übereinstimmende Filterformate FF1 bis FF6 wählbar sind, besteht kei­ ne Notwendigkeit für eine Zusatzmaßnahme. Am gezeigten Beispiel ist u. a. eine notwendige Datenübertragung zwischen einem Anwenderprogramm 1.2 mit einem Filterformat FF5 und einem Dateiformat DF5 und einem lesenden Anwenderpro­ gramm mit einem Datenformat DF6 und einem Filterformat FF6 dargestellt. In die­ sem Fall ist ein Umsetzprogramm U erforderlich, dessen Erstellung Programmier­ kenntnisse des Anwenders erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Kopplung von Stan­ dard-Anwenderprogrammen mit beliebigen unterschiedlichen Dateiformaten anzu­ geben, wobei vom Anwender kein spezielles Umsetzprogramm zu erstellen ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Übertragung von Daten eines schrei­ benden Anwenderprogramms zu einem lesenden Anwenderprogramm mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Ausgestaltungen sind in weiteren An­ sprüchen angegeben.
Bei diesem Verfahren wird mittels eines generellen Schnittstellenprogramms durch eine Formatbeschreibungssprache gesteuert eine Formatkonvertierung durchge­ führt. Ein Anwender benötigt keine Programmierkenntnisse, um damit Anwenderpro­ gramme mit beliebigen Dateiformaten zu koppeln. Insbesondere muß er nicht in die Lage versetzt werden, auf seinem Rechner ein ablauffähiges Programm zu erzeu­ gen.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante verwendet ASCII-Filter der Anwenderpro­ gramme sowohl zum Lesen sowie auch zum Schreiben, da Anwenderprogramme sehr häufig über ASCII-Filter verfügen. Eine Datenkonvertierung mittels des Schnittstellenprogramms ist dabei jedoch trotzdem erforderlich, um beliebige Daten­ inhalte zwischen ASCII-Dateien mit unterschiedlicher Syntax zu konvertieren. Nachstehendes Beispiel verdeutlicht, wie sich Dateien unterschiedlicher Programme 1, 2, 3 in ihrer Struktur unterscheiden können:
  • - Programm 1 verwendet feste Spaltenbreiten, Programm 2 flexible;
  • - Programm 1 verwendet für die Fließkommadarstellung das IEEE-Format, Programm 2 dagegen eine variable Mantisse;
  • - Programm 1 erlaubt Kommentare, Programm 2 nicht, in Programm 3 wer­ den andere Marker verwendet.
Eine weitere Erläuterung der Erfindung erfolgt nachstehend anhand eines Ausfüh­ rungsbeispiels und den Zeichnungsfiguren.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Verfahren zur Kopplung von Anwenderprogrammen gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 2 ein Verfahren zur Kopplung von Anwenderprogrammen unter Verwen­ dung eines Schnittstellenprogramms zur Formatkonvertierung und
Fig. 3 eine Ausführungsvariante, bei der das Schnittstellenprogramm in ein Anwenderprogramm integriert ist.
Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Programmstruktur zur Übertragung von Daten eines schreibenden Anwenderprogramms 2.7 zu einem lesenden Anwenderpro­ gramm 2.5.
Das schreibende Anwenderprogramm 2.7 legt seine Daten in dem von ihm unter­ stützten Format in einer ersten Zwischenergebnisse-Datei 2.4, vorzugsweise in einer ASCII-Datei ab. Ein Schnittstellenprogramm 2.6 liest die Daten aus der ersten Zwi­ schenergebnisse-Datei 2.4 aus, konvertiert sie und legt sie in einer zweiten Zwi­ schenergebnisse-Datei 2.1 ab, vorzugsweise als ASCII-Datei. Das lesende Anwen­ derprogramm 2.5 liest dort die Daten aus.
Das Schnittstellenprogramm 2.6 ersetzt nicht wie herkömmliche Filterprogramme eine Zeichenkette durch eine andere, sondern ermöglicht eine Veränderung der lo­ gischen Struktur der Datei. Das bedeutet, daß die Syntax der ersten Datei in die Syntax der zweiten Datei überführt wird.
Um dies zu leisten, verfügt das Schnittstellenprogramm 2.6 über zwei Beschrei­ bungsdateien 2.2, 2.3. Die erste Beschreibungsdatei 2.2 enthält die syntaktische Beschreibung der zu lesenden Daten, die zweite Beschreibungsdatei 2.3 die Be­ schreibung der zu schreibenden Datei. Die Formatbeschreibungen sind ebenfalls vorzugsweise in ASCII-Dateien abgelegt. Zur Beschreibung der Formate wird eine Beschreibungssprache verwendet. Jeder Benutzer ist in der Lage, diese Dateien mit einem üblichen Editor zu erstellen. So ist es möglich schrittweise eine Bibliothek mit diversen Beschreibungsdateien aufzubauen. Diese können dann auf jeder Plattform verwendet werden, auf der eine lauffähige Version des Schnittstellenprogramms 2.6 existiert.
Nachstehend ist beispielhaft ein Auszug aus einer konkreten Umsetzung einer ge­ eigneten Formatbeschreibung dargestellt:
Neben diesem allgemeinen in Fig. 2 dargestellten Fall, kann das Programm auch in ein neues Anwenderprogramm 2.7 integriert werden, wie es Fig. 3 zeigt. Hierdurch wird das Anwenderprogramm 2.7 selbst in die Lage versetzt, z. B. ASCII-Dateien beliebigen Formats zu erzeugen.
Das Schnittstellenprogramm 2.6 kann auch weitere Aufgaben, wie beispielsweise das zyklische Lesen von Daten oder das Erzeugen mehrerer Ergebnisdateien unter­ schiedlicher Struktur erledigen.

Claims (4)

1. Verfahren zur Übertragung von Daten eines schreibenden Anwenderpro­ gramms (2.7) zu einem lesenden Anwenderprogramm (2.5), wobei diese Programme (2.5, 2.7) beliebige unterschiedliche Dateiformate unterstützen, und wobei
  • a) ein Schnittstellenprogramm (2.6) die Daten des schreibenden Anwenderpro­ gramms (2.7) liest,
  • b) das Schnittstellenprogramm (2.6) die Daten in das Dateiformat des lesenden Anwenderprogramms (2.5) konvertiert und sie an dieses übergibt, wobei die Formatkonvertierung durch eine Formatbeschreibungssprache gesteuert wird, die die Syntax sowohl des Eingabe-, wie auch des Ausgabeformats be­ schreibt, und
  • c) die konvertierten Daten an das lesende Anwenderprogramm (2.5) übergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnitt­ stellenprogramm (2.6) über eine erste Beschreibungsdatei (2.2) verfügt, die eine syntaktische Beschreibung der zu lesenden Daten enthält und über eine zweite Be­ schreibungsdatei (2.3), die eine syntaktische Beschreibung der zu schreibenden Datei enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lesen und Schreiben der Daten ASCII-Filter der Anwenderprogramme (2.5, 2.7) verwendet werden.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Schnittstellenprogramm (2.6) in einem Anwenderprogramm (2.5, 2.7) integriert ist.
DE19801199A 1998-01-15 1998-01-15 Verfahren zur Kopplung von Standard-Anwenderprogrammen Ceased DE19801199A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1014709A3 (nl) * 2002-03-18 2004-03-02 Acunia Nv Werkwijze en inrichting voor het geintegreerd gebruik van software.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5278978A (en) * 1990-03-26 1994-01-11 International Business Machines Corporation Method and system for describing and exchanging data between heterogeneous database systems with data converted by the receiving database system

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