DE19801962C2 - Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend angeordneten Schiebe- oder Schiebefalttüren - Google Patents
Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend angeordneten Schiebe- oder SchiebefalttürenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen von hängend
angeordneten Schiebe- oder Schiebefalttüren und Führen derselben
entlang einer Stellachse, mit einem zur Befestigung nahe der
Oberkante der Tür bestimmten Tragelement, dem mindestens eine um
eine Drehachse frei drehbare Tragrolle zugehörig ist, mit einer
Führungsschiene zur Befestigung an einer Decke eines Schrankes,
welche eine als Rollbahn für die Tragrolle dienende und sich
parallel zur Stellachse erstreckende Fläche aufweist und welche
ferner zwei senkrecht zur Rollbahn wirksame und sich parallel
zur Stellachse erstreckende Führungsflächen umfaßt, welche als
Stützbasis für die Führung des Tragelementes quer zur Stellachse
dienen, wobei die Drehachse der Tragrolle parallel zu den Füh
rungsflächen und zwischen diesen verläuft und die Rollbahn Teil
eines Steges ist, welcher rechtwinklig zu einem ersten Schenkel
der Führungsschiene, der die erste Führungsfläche besitzt, an
geordnet ist.
Eine solche Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend an
geordneten Schiebetüren wird in der GB 1 213 829 beschrieben. An
der Oberkante einer Schiebetür ist ein Tragelement vorgesehen,
welches einen nach oben gerichteten vertikalen Gewindebolzen
aufweist. Auf diesen ist eine Hülse aufgeschraubt, welche zwei
vertikal übereinander angeordnete Rollen trägt, wobei die Rollen
um eine vertikale Achse drehbar angeordnet sind. Die Rollen
laufen in einer annäherungsweise U-förmigen Führungsschiene, die
an einer Decke eines Schranks befestigt werden kann. Die zwei
freien Schenkel der Fühungsschiene weisen vertikal nach unten
und erstrecken sich parallel zu Verschieberichtung der Schiebe
tür. Ein erster Schenkel ist in vertikaler Richtung länger aus
geführt als der andere zweite Schenkel und weist einen nach
innen zum zweiten Schenkel gerichteten Abschnitt auf. Die obere
Rolle ist im Durchmesser kleiner ausgeführt als die untere Rolle
und rollt auf der Innenfläche des zweiten Schenkels ab. Die
untere Rolle weist eine untere Seitenfläche auf, welche in Form
eines Kegelstumpfes ausgebildet ist. Die Seitenfläche ist so
ausgebildet, daß sie plan auf der Innenfläche des nach innen
gerichteten Abschnitts des ersten Schenkels aufliegt. Der nach
innen gerichtete Abschnitt nimmt somit über die untere Rolle die
Gewichtskräfte der Schiebetür auf. Durch die kegelstumpfförmige
Ausbildung der Seitenfläche der unteren Rolle wird die Anordnung
der beiden Rollen in Richtung zum zweiten Schenkel der Führungs
schiene beaufschlagt, so daß die obere Rolle gegen die Innen
fläche des zweiten Schenkels gedrückt wird. Beim Verschieben der
Schiebetür rotieren die beiden Rollen gegensinning. Die Anord
nung zweier Rollen übereinander ist jedoch aufwendig zu fertigen
und zu montieren und weist eine große Bauhöhe auf. Ferner glei
tet die untere Rolle beim Abrollen auf der Innenfläche des nach
innen gerichteten Abschnitts des ersten Schenkels der Führungs
schiene ab, da zwischen der Rolle und dem nach innen gerichteten
Abschnitt ein Linienkontakt vorliegt. Ein reines Abrollen tritt
lediglich bei der oberen Rolle auf. Jedoch ist die untere Rolle
die höher belastete Rolle, da die auftretenden Gewichtskräfte
der Schiebetür von der unteren Rolle aufgenommen werden und
diese Kräfte größer sind als mögliche Seitenkräfte quer zur
Verschieberichtung. Hierdurch treten hohe Verschleißerscheinun
gen an der unteren Rolle auf.
Die DE 39 03 700 A1 beschreibt eine an der Decke eines Schrankes
befestigbare Führungsschiene, welche im Querschnitt als recht
eckiges Hohlprofil mit einem sich längs erstreckenden Schlitz
gestaltet ist, der durch zwei Stege begrenzt ist. Dem Tragelement
sind zwei Tragrollen zugehörig, die im Abstand zueinander
angeordnet sind und deren Drehachsen rechtwinklig zu den Füh
rungsflächen an den beiden Stegen verlaufen. Die Tragrollen
weisen eine im Querschnitt gerundete Stirnfläche auf, mit der
sie an der ebenen Rollbahn eines der beiden Stege abgestützt
sind. Zur Führung des Tragelementes quer zur Stellachse dienen
zwei weitere, daran angepaßte Führungsrollen, die zwischen den
Führungsflächen der beiden Stege gehalten sind. Zur Anbringung
des Tragelementes an der Führungsschiene müssen die Tragrollen
und die Führungsrollen von der Stirnseite her in die Öffnung der
Führungsschiene bzw. zwischen die beiden Stege eingeführt wer
den. Neben der Anordnung einer solchen Führungsschiene und Trag
elementes zur Anbringung im Bereich der Oberkante einer Schiebe-
oder Faltschiebetür, sind der Unterkante solcher Türen noch
Führungselemente zur Halterung der Tür quer zur Türfläche bzw.
Stellachse zugeordnet, welche in eine im Bereich des Bodens des
Schrankes angebrachte Führungsschiene eingreifen und damit ein
Kippen der Tür verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Vorrichtung mit einer Führungsschiene und einem Tragelement so
weiterzuentwickeln, daß ein Anbringen des Tragelementes an jeder
beliebigen Stelle der Führungsschiene erfolgen kann. Ferner soll
der Bauaufwand hinsichtlich der Führung des Tragelementes quer
zur Stellachse verringert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trag
rolle mit ihrer Stirnfläche zwischen den beiden Führungsflächen
und mit einer ersten Seitenfläche auf der Rollbahn abgestützt
ist, daß die Stirnfläche und teilweise die zur Abstützung an der
Rollbahn dienende erste Seitenfläche der Tragrolle ineinander
übergehen, und im Querschnitt gesehen, durch einen Kreisbogen
dargestellt sind und daß die Rollbahn des Steges, im Querschnitt
der Führungsschiene gesehen, konvex kurvenförmig verläuft.
Durch die nach Erfindung vorgesehene einseitige Anordnung eines
Steges ist eine Einfädelung der Tragrolle des Tragelementes in
den umschlossenen Innenraum der Führungsschiene an jeder Stelle
derselben durch den Zwischenraum zwischen dem Steg und dem die
zweite Führungsfläche aufweisenden Schenkel der Führungsschiene
möglich. Dies wird durch die Anordnung der Tragrolle mit einer
Drehachse, die parallel zu den beiden Führungsflächen verläuft,
unterstützt. Ferner vereinfacht sich der Aufbau wesentlich, da
die Tragrolle durch die vorgesehene Anordnung auch gleichzeitig
zur Führung zwischen den Führungsflächen dient. Auf separate
Führungsrollen kann daher verzichtet werden. Schließlich wird
auch die Bauhöhe verringert, da die Tragrolle quer angeordnet
ist.
Zur Lagerung der Tragrolle umfaßt das Tragelement einen Lager
zapfen mit einer zylindrischen Lagerfläche. Zur Halterung der
Tragrolle besitzt der Lagerzapfen im Anschluß an die Lagerfläche
einen zur Lagerfläche im Durchmesser vergrößerten Bund.
Zur Befestigung der Tragrolle auf dem Lagerzapfen ist diese zur
ersten Seitenfläche hin mit einer zylindrischen Lagerbohrung zur
Lagerung auf der Lagerfläche des Lagerzapfens und zur zweiten
Lagerfläche hin mit einer zur Lagerbohrung mit einer Stufenflä
che im Durchmesser vergrößerten Stufenbohrung versehen. In diese
Stufenbohrung taucht der Bund des Lagerzapfens im montierten Zu
stand ein. Die Stufenfläche dient zur Abstützung einer Stützflä
che des Bundes zur Halterung der Tragrolle in Richtung der Dreh
achse.
Um die Montage der Tragrolle am Tragelement zu vereinfachen, ist
diese zu ihrer ersten Seitenfläche hin mit einer der Lagerboh
rung vorgeschalteten konischen Montagefläche versehen. Desglei
chen weist der Bund des Lagerzapfens eine konische Montagefläche
auf. Darüberhinaus kann der Lagerzapfen zur Erleichterung der
Montage noch in Richtung der Drehachse mittig mit einem Schlitz
versehen sein. Die sich daraus bildenden beiden Abschnitte des
Lagerzapfens können aufeinanderzu federn, so daß die Tragrolle
aufgeschoben werden kann.
Vorzugsweise sind dem Tragelement zwei Tragrollen zugeordnet.
Diese sind daran mit Abstand zueinander befestigt. Das Tragele
ment weist somit zwei im Abstand angeordnete Lagerzapfen auf.
Zusätzlich ist es möglich, dem Tragelement ein Gleitelement zur
Abstützung an der Rollbahn und zur seitlichen Führung zwischen
den beiden Führungsflächen zuzuordnen. Dieses kann dem Tragele
ment angeformt sein und dient zur Sicherung dahingehend, daß bei
Ausübung einer unzulässig hohen Last, die die Haltekraft des La
gerzapfens in der Rolle überwinden könnte, ein Auseinanderfallen
von Tragrolle und Lagerzapfen verhindert, da es sich an der
Rollbahn abstützt. Bei einer Anordnung mit zwei Tragrollen je
Tragelement ist das Gleitelement zwischen den beiden Tragrollen
und dem Tragelement angebracht.
In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Er
findung dargestellt und anhand derselben nachfolgend erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Abschnitt einer Decke und einer Schiebetür
eines Schrankes im Schnitt sowie einer die Tür
hängend haltenden und führenden Anordnung einer
Führungsschiene im befestigten Zustand an der
Decke im Querschnitt und ein Tragelement, das
mittels eines Befestigungselementes an der Tür
befestigt ist, in Ansicht,
Fig. 2 das in Fig. 1 umkreiste Detail im vergrößerten
Maßstab, wobei auch die Tragrolle des Tragelemen
tes geschnitten dargestellt ist, und
Fig. 3 einen Teil des Tragelementes mit Tragrollen in
Seitenansicht.
Aus Fig. 1 ist der zur Tür 2 hinweisende Abschnitt der Decke 1
eines Schrankes ersichtlich. Ferner ist der zur Oberkante lie
gende Bereich der Tür 2 des Schrankes dargestellt. Es handelt
sich um eine Schiebefalttür. Zur hängenden Halterung der Tür 2
an der Decke 1 ist an der Decke 1 eine Führungsschiene 3 fest
angebracht. Ein an der Tür 2 mittels eines Befestigungselementes
5 in Form eines Topfscharnieres und an diesem über eine Steck
verbindung 6 festgelegtes Tragelement 4 ist mittels Tragrollen
7 an der Führungsschiene 3 in die Ebene der Zeichnung hinein
bzw. aus dieser heraus entlang einer Stellachse verstellbar. Da
bei faltet sich die Tür 2 gleichzeitig auf oder nähert sich der
Vorderkante der Decke 1 beim Schließvorgang an.
Die Erfindung betrifft die besondere Anordnung und Ausbildung
des Tragelementes 4 und der Führungsschiene 3 und der zur Lage
rung des Tragelementes an der Führungsschiene 3 vorgesehenen
Tragrolle 7. Deren Ausbildung wird anhand der Zeichnungsfiguren
2 und 3 nachfolgend näher erläutert.
Fig. 2 zeigt das in Fig. 1 umkreiste Detail im vergrößerten
Maßstab. Die Führungsschiene 3 besteht aus einem Flansch 8 zur
Befestigung an der Decke des Schrankes. Sie kann hierzu mit Be
festigungslöchern, die im Abstand angeordnet sind, zum Hindurch
führen von Schrauben versehen sein. Der Flansch 8 kann jedoch
auch mit einem Befestigungssteg versehen sein, der zum Eingriff
in eine Befestigungsnut der Decke gedacht ist.
In dem dargestellten Querschnitt sind vom Flansch 8 ausgehend
zwei rechtwinklig dazu und parallel zur Achse 15 verlaufende
Schenkel 9, 13 vorgesehen. Der erste Schenkel 9 besitzt innen
liegend die erste Führungsfläche 10. Am unteren Ende des ersten
Schenkels 9 ist ein nach innen auf die Achse 15 vorstehender
Steg 11 angeformt. Der Übergang zwischen dessen auf den Flansch
8 weisenden Fläche und der Endfläche des Steges 11 vorgesehene
Übergang in Form eines Kreisbogens dient als Rollbahn 12 für die
Tragrolle 7. Parallel zum ersten Schenkel 9 ist ein zweiter
Schenkel 13 vorgesehen, dessen der ersten Führungsfläche 10 gegenüberliegende
Innenfläche als zweite Führungsfläche 14 vorge
sehen ist. Der Steg 11 verläuft im wesentlichen parallel zum
Flansch 8. Der zweite Schenkel 13 steht mit einem Maß über die
Anschlußfläche des Flansches 8 über, welches dem Überstand des
ersten Schenkels 9 einschließlich der Abmaße des Steges 11 ent
spricht. An die beiden Schenkel 9, 13 sind schräg verlaufende
Zusatzschenkel 21 angeschlossen. Der zwischen der zweiten Füh
rungsfläche 14 und der dieser gegenüberliegenden Endfläche des
Steges 11 gebildete Schlitz dient zum Einführen der Tragrolle 7
durch Hineinkippen in den Innenraum der Führungsschiene 3. Zur
Lagerung der Tragrolle 7 ist dem Tragelement 4 ein Lagerzapfen
16 angeformt, der eine zylindrische Lagerfläche 17 besitzt. Die
ser ist ein Bund 18 vorgeschaltet. Der Bund 18 weist ausgehend
von seiner der Innenfläche des Flansches 8 gegenüberliegenden
Stirnfläche eine Montagefläche 19 auf, die konisch verläuft. An
dem zur zylindrischen Lagerfläche 17 hinweisenden Ende des Bun
des 18 ist eine Stützfläche 20 vorgesehen, auf der die Achse 15
senkrecht steht. Der Bund 18 ist zur Bildung der Stützfläche 20
im Durchmesser größer ausgebildet als die zylindrische Lagerflä
che 17.
Die zum Korpus des Tragelementes 4 hinweisende erste Seitenflä
che 23, 23' und die Stirnfläche 22 der Tragrolle 7 gehen inein
ander über. Die erste Seitenfläche weist einen ersten Abschnitt
23 auf, der zusammen mit der Stirnfläche 22 durch einen Kreisbo
gen 24, im Querschnitt der Tragrolle 7 gesehen, dargestellt ist.
Der erste Abschnitt 23 der ersten Seitenfläche geht in eine quer
zur Achse 15, die die Drehachse der Tragrolle 7 bildet, verlau
fenden zweiten Flächenabschnitt 23 über. Der Kreisbogen 24 läuft
in dem Abschnitt 23' der ersten Seitenfläche aus. Die zweite
Seitenfläche 25 verläuft parallel zum Abschnitt 23' der ersten
Seitenfläche. Ausgehend von dem Abschnitt 23' ist zunächst eine
konisch sich verengende Montagefläche 26 in Form einer konischen
Bohrung vorgesehen, die in die zylindrische Lagerbohrung 27
übergeht, mit der der die Tragrolle 7 auf der zylindrischen La
gerfläche 17 des Lagerzapfens 16 gelagert ist. Die Lagerbohrung
27 ist stufenförmig mit einer Stufenfläche 29 erweitert, auf der
die Achse 15 senkrecht steht und die Bestandteil der im Durch
messer gegenüber der Lagerbohrung 27 vergrößerten Stufenbohrung
28 ist. Der im Durchmesser gegenüber der Lagerfläche 17 vergrö
ßerte Bund 18 liegt mit seiner Stützfläche 20 gegen die Stufen
fläche 29 der Tragrolle 7 an. Zusätzlich kann, wie aus Fig. 3
ersichtlich, der Lagerzapfen 16 mit einem von seiner dem Flansch
8 gegenüberliegenden Stirnfläche ausgehenden und sich parallel
zur Achse 15 erstreckenden Schlitz versehen sein, der das Auf
federn der Tragrolle 14 auf den Lagerzapfen 16 beim Aufeinander
treffen der Montageflächen 26, 19 erleichtert. Die Tragrolle 7
stützt sich mit dem Kreisbogen 24 an der konvex gewölbten Roll
bahn 12 ab, so daß eine begrenzte Berührung zwischen diesen ge
geben ist, wodurch die Abrollverhältnisse zwischen der Tragrolle
7 auf der Rollbahn 12 günstig gestaltet werden. Das Tragelement
4 kann mit der auf dem Lagerzapfen 16 frei drehenden Tragrolle
7 in Richtung der Stellachse 30 in die Blattebene hinein oder
aus dieser heraus verstellt werden. Die Stirnfläche 22 der Trag
rolle 7 übernimmt zusätzlich die seitliche Führung des Tragele
mentes 4 zwischen den beiden Führungsflächen 10, 14 der Füh
rungsschiene 3.
Aus Fig. 3 ist erkennbar, daß zwei im Abstand zueinander ange
ordnete Tragrollen 7 dem Tragelement 4 zugeordnet sind. Ferner
ist der Schlitz 33 im Lagerzapfen 16 zur Erleichterung der Mon
tage der Tragrolle 7 erkennbar. Zwischen den beiden Tragrollen
7 ist ein Gleitelement 31 dem Tragelement 4 angeformt, das seit
lich, daß heißt in die Blattebene der Zeichnung hinein bzw. aus
dieser heraus vorstehende Abschnitte aufweist, die zur Untersei
te mit einer Gleitfläche 32 versehen sind und von denen eine
dann in Kontakt zur Rollbahn 12 kommt, wenn eine hohe Kraft auf
das Tragelement 4 ausgeübt wird. Das Gleitelement 31 dient als
zusätzliche Sicherung und Halterung des Tragelementes 4 an der
Führungsschiene 3.
1
Decke
2
Tür
3
Führungsschiene
4
Tragelement
5
Befestigungselement
6
Steckverbindung
7
Tragrolle
8
Flansch
9
erster Schenkel
10
erste Führungsfläche
11
Steg
12
Rollbahn
13
zweiter Schenkel
14
zweite Führungsfläche
15
Achse/Drehachse
16
Lagerzapfen
17
Lagerfläche
18
Bund
19
Montagefläche
20
Stützfläche
21
,
21
' Zusatzschenkel
22
Stirnfläche
23
,
23
' Abschnitte der ersten Seitenfläche
24
Kreisbogen
25
zweite Seitenfläche
26
Montagefläche
27
Lagerbohrung
28
Stufenbohrung
29
Stufenfläche
30
Stellachse
31
Gleitelement
32
Gleitfläche
33
Schlitz
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Tragen von hängend angeordneten Schiebe-
oder Schiebefalttüren (2) und Führen derselben entlang ei
ner Stellachse (30), mit einem zur Befestigung nahe der
Oberkante der Tür (2) bestimmten Tragelement (4), dem min
destens eine um eine Drehachse (15) frei drehbare Tragrolle
(7) zugehörig ist, mit einer Führungsschiene (3) zur Be
festigung an einer Decke (1) eines Schrankes, welche eine
als Rollbahn (12) für die Tragrolle (7) dienende und sich
parallel zur Stellachse (30) erstreckende Fläche aufweist
und welche ferner zwei senkrecht zur Rollbahn (12) wirksame
und sich parallel zur Stellachse (30) erstreckende Füh
rungsflächen (10, 14) umfaßt, welche als Stützbasis für die
Führung des Tragelementes (4) quer zur Stellachse (30)
dienen,
wobei die Drehachse (15) der Tragrolle (7) parallel zu den Führungsflächen (10, 14) und zwischen diesen verläuft und die Rollbahn (12) Teil eines Steges (11) ist, welcher rechtwinklig zu einem ersten Schenkel (9) der Führungs schiene (3), der die erste Führungsfläche (10) besitzt, an geordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragrolle (7) mit ihrer Stirnfläche (22) zwischen den beiden Führungsflächen (10, 14) und mit einer ersten Seitenfläche (23, 23') auf der Rollbahn abgestützt ist,
daß die Stirnfläche (22) und teilweise die zur Abstützung an der Rollbahn (12) dienende erste Seitenfläche (23) der Tragrolle (7) ineinander übergehen und, im Querschnitt ge sehen, durch einen Kreisbogen (24) dargestellt sind und
daß die Rollbahn (12) des Steges (11), im Querschnitt der Führungsschiene (3) gesehen, konvex kurvenförmig verläuft.
wobei die Drehachse (15) der Tragrolle (7) parallel zu den Führungsflächen (10, 14) und zwischen diesen verläuft und die Rollbahn (12) Teil eines Steges (11) ist, welcher rechtwinklig zu einem ersten Schenkel (9) der Führungs schiene (3), der die erste Führungsfläche (10) besitzt, an geordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragrolle (7) mit ihrer Stirnfläche (22) zwischen den beiden Führungsflächen (10, 14) und mit einer ersten Seitenfläche (23, 23') auf der Rollbahn abgestützt ist,
daß die Stirnfläche (22) und teilweise die zur Abstützung an der Rollbahn (12) dienende erste Seitenfläche (23) der Tragrolle (7) ineinander übergehen und, im Querschnitt ge sehen, durch einen Kreisbogen (24) dargestellt sind und
daß die Rollbahn (12) des Steges (11), im Querschnitt der Führungsschiene (3) gesehen, konvex kurvenförmig verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragelement (4) einen Lagerzapfen (16) umfaßt, der
zur Lagerung der Tragrolle (7) eine zylindrische Lagerflä
che (17) und zu deren Halterung einen zur Lagerfläche (17)
vergrößerten Bund (18) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragrolle (7) zur ersten Seitenfläche (23, 23') hin
mit einer zylindrischen Lagerbohrung (27) zur Lagerung auf
der Lagerfläche (17) des Lagerzapfens (16) und zur zweiten
Seitenfläche (25) hin mit einer Lagerbohrung (27) mit einer
durch eine Stufenfläche (29) im Durchmesser vergrößerten
Stufenbohrung (28), in die der Bund (18) des Lagerzapfens
(16) eintaucht, versehen ist und daß die Stufenfläche (29)
mit einer Stützfläche (20) des Bundes (18) zur Halterung
der Tragrolle (7) in Anlage ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragrolle (7) zur ersten Seitenfläche (23, 23')
hin, der Lagerbohrung (27) vorgeschaltet, und der Bund (18)
des Lagerzapfens (16) je mit einer konischen Montagefläche
(19, 26) versehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Tragelement (4) zwei Tragrollen (7) zugeordnet
sind, die mit Abstand zueinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Tragelement (4) ein Gleitelement (31) zur Abstüt
zung an der Rollbahn (12) und zur seitlichen Führung zwi
schen den beiden Führungsflächen (10, 14) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitelement (31) zwischen den beiden Tragrollen
(7) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998101962 DE19801962C2 (de) | 1998-01-21 | 1998-01-21 | Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend angeordneten Schiebe- oder Schiebefalttüren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998101962 DE19801962C2 (de) | 1998-01-21 | 1998-01-21 | Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend angeordneten Schiebe- oder Schiebefalttüren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19801962A1 DE19801962A1 (de) | 1999-07-22 |
| DE19801962C2 true DE19801962C2 (de) | 2002-04-18 |
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ID=7855136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998101962 Expired - Fee Related DE19801962C2 (de) | 1998-01-21 | 1998-01-21 | Vorrichtung zum Tragen und Führen von hängend angeordneten Schiebe- oder Schiebefalttüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19801962C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011002012A1 (de) * | 2011-04-13 | 2012-10-18 | Zf Lenksysteme Gmbh | Verfahren zum Betreiben einer Servolenkung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US1213829A (en) * | 1916-10-09 | 1917-01-30 | Ralph Boehne | Apparatus for facilitating the burning of stumps. |
| DE3903700A1 (de) * | 1989-02-08 | 1990-08-09 | Yoshiji Tutikawa | Lagerung fuer falttueren |
-
1998
- 1998-01-21 DE DE1998101962 patent/DE19801962C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19801962A1 (de) | 1999-07-22 |
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