DE29808586U1 - Duschabtrennung - Google Patents
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Description
Titel: Duschabtrennung
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Duschabtrennung mit einer oberen Führungsschiene,
an der wenigstens ein feststehendes Seitenteil und mindestens ein verschiebbarer Schiebeflügel aufgehängt sind. Dabei ist der Schiebeflügel
mit einem die Führungsschiene übergreifenden Bügel versehen, wobei an dem Bügel ein zweiter Bügel vorhanden ist, um auf der Innenseite
der Duschabtrennung mit dem Schiebeflügel verbunden zu werden. Darüber hinaus ist das feststehende Seitenteil ebenfalls mit einem Bügel, der
jedoch auf der Außenseite der Duschabtrennung angebracht ist, versehen.
In der DE 41 06 235 C1 wird eine Duschabtrennung für eine Runddusche
beschrieben, die eine obere Führungsschiene, die als Rohr ausgeführt ist, wiedergibt. Hieran sind Führungsrollen mit einer auf der Innenseite der
Dusche übergreifenden Bügelkonstruktion aufgehängt, so daß an dem unteren Teil des Bügels der verschiebbare Flügel der Dusche angebracht
werden kann. Dabei bietet sich eine gewisse Angleichung dadurch, daß innerhalb der Aufnahmebohrung eine exzentrische Aufnahme vorhanden
ist. Während die übergreifenden Bügel für die Schiebeflügel auf der Innenseite plaziert sind, sind bei der Ausführung mit einem feststehenden Seitenteil
einer eckigen Dusche die Seitenteile seitlich durch Rohrelemente begrenzt, und im oberen Bereich durch abknickende Bügel im Außenbereich
der Dusche mit der Führungsschiene verbunden. Gleichzeitig ist hierbei eine Vorrichtung vorhanden, die eine Ausrichtung der Führungsschiene
zuläßt. Dadurch, daß die Schiebeflügel nur aufgehängt sind, werden sie durch die Schwerkraft zum Boden der Duschabtrennung gezogen,
dieses kann bedeuten, daß bei entsprechendem seitlichen Druck die Schiebeflügel aus ihrer Führung herausgedrückt werden.
Eine Duschkabine, bei der die Flügel sicher durch einen Anschlag gegen
unbeabsichtigtes Herausheben gesichert sind, wird in der DE 195 11 036 A1 offenbart. An einer Führungsschiene ist ein Flügel zum beweglichen
Verfahren in der Art aufgehängt worden, daß an der Führungsschiene im oberen Bereich eine Rolle innerhalb einer Nut läuft, und daß im unteren
Bereich der Führungsschiene ein Sicherungsbügel vorhanden ist, der ein
Aushebeln der unbeabsichtigten Art ausschließt.
In der DE 33 02 454 C1 wird eine Trennwand für eine Dusche mit wenigstens
einer feststehenden Abtrennwand sowie mindestens einer Schiebetür gezeigt, die in ihrem oberen Bereich von einer horizontalen Führungsschiene
gehalten und geführt ist. Dabei ist die Schiebetür über Aufhängungen mit der Führungsschiene verbunden und ihrerseits an der feststehenden
Abtrennwand mittels wenigstens einer oder zweier Bügel oder klauenartig umgreifender Halter befestigt. Durch diese Art der Anbringung wird
die Abtrennwand an der Führungsschiene gehalten. Dabei weist der Bügel nach unten hin eine Öffnung auf, die für den Durchtritt der Aufhängungen
geeignet ist, so daß diese in Längsrichtung der Schiebetür durch diese Halterung hindurch verschoben werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Duschabtrennung zu entwickeln,
die ein ästhetisches Erscheinungsbild aufweist und bei der sowohl der Schiebeflügel als auch das feststehende Seitenteil so an einer Führungsschiene
befestigt sind, daß sie nicht unbeabsichtigt herausgehebelt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Anspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche
geben eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.
Dabei weist die Duschabtrennung eine obere Führungsschiene auf, an der
sowohl die feststehenden Seitenteite als auch die Schiebeflügel angebracht sind. Die Führungsschiene ist dabei so ausgebildet, daß sie an ihrer
Oberseite eine Führungsnut aufweist, in die entsprechende Tragrollen für den Schiebeflügel eingreifen, und ferner auf der Unterseite der Führungsschiene
eine weitere Führungsnut vorhanden ist, in die entsprechende Führungsrollen eingreifen, um ein unbeabsichtigtes Heraushebeln des
Schiebeflügels zu unterbinden. Dabei sind die Führungsrollen und die Tragrollen durch einen die Führungsschiene übergreifenden Bügel miteinander
verbunden. In dem Innenbereich der Duschkabine ist ein weiterer
sich an den ersten Bügel anschließender Bügel vorhanden, der die Ver-
-3-
bindung zwischen der Tragrolle und dem unterhalb der Führungsschiene
befindlichen Schiebeflügel herstellt.
Die feststehenden Seitenteile sind ebenfalls an der Führungsschiene befestigt.
Dabei ist ein Bügel verwendet worden, der außerhalb der Duschkabine in der Art verläuft, daß zum einen das feststehende Seitenteil an
dem Bügel kraft- und formschlüssig verbunden wird und darüber hinaus der Bügel etwa U-förmig ausgestaltet ist und an dem noch freien vorstehenden
zweiten Schenkel ein Bügel vorhanden ist, an dem Gleitnasen angeformt sind, die in Führungsnuten, die sich innerhalb der Führungsschiene
auf der Außenseite der Duschkabine befinden, eingreifen. Die Ausgestaltung ist so vorgenommen worden, daß die Gleitnasen an einem
gebogenen Bügel, der die äußere Kontur der Führungsschiene aufweist, angeformt sind, daß sie von dem Bügel wegweisend auf den Mittelpunkt
der Führungsschiene gerichtet sind. Somit entsteht quasi ein Hinterschnitt,
der es erlaubt eine Verbindung zwischen dem vorstehenden Bügel zur Verbindung des Seitenteiles und der Führungsschiene zu schaffen, die
nicht herausgehebelt werden kann. Derartige Seitenteile werden durch ein entsprechendes Befestigungselement, nachdem sie ausgerichtet sind, an
der gewünschten Stelle festgesetzt.
Die Führungsschiene ist vorzugsweise als Rundmaterial ausgeführt worden.
Sowohl die Schiebeflügel als auch die feststehenden Seitenteile können
aus Glas oder einem äquivalenten Material hergestellt werden.
Die gesamte Duschabtrennung kann zum einen an der Führungsschiene aufgehängt werden, d.h. in einem solchen Fall wäre die Führungsschiene
an der Wand befestigt, es ist jedoch auch möglich, auf die Wandbefestigung der Führungsschiene zu verzichten, wobei in einem solchen Fall die
feststehenden Seitenteile wandseits befestigt werden müssen, um die Stabilität der Duschabtrennung zu gewährleisten.
Um bei der Fertigung flexibel zu sein, werden die Führungsschienen vorzugsweise
nur als gerade Stücke ausgeführt, und bei einer entsprechenden Eckdusche durch ein Verbindungsstück, welches die entsprechende
-4-
Abwinkelung aufweist, verbunden. Hierfür sind innerhalb der Führungsschiene
die Bohrungen notwendig, um das Verbindungsstück einsetzen zu können. Das Verbindungsstück wird hierbei über entsprechende Schraubelemente
festgesetzt. Es ist jedoch auch möglich, die Führungsschiene selbst abzuwinkein, wobei in einem solchen Fall die Verbindungsstücke
entfallen würden und gleichzeitig auf die Innenbohrung in der Führungsschiene
verzichtet werden könnte.
Die Erfindung wird anhand eines möglichen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles der Figur 1 näher erläutert.
Bei einer Duschabtrennung handelt es sich in der Regel um mindestens
ein feststehendes Seitenteil 1 und mindestens einen damit zusammenwirkenden Schiebeflügel 2. Es ist jedoch auch möglich, daß derartige
Duschabtrennungen in unterschiedlichen Winkeln und damit in einer mehrfachen Anzahl von Seitenteilen 1 und Schiebeflügeln 2 aufgebaut
werden.
Sowohl der Schiebeflügel 2 als auch das feststehende Seitenteil 1 sind an
einer Führungsschiene 50 aufgehängt. Die Befestigung der Führungsschiene
50 wird nach den üblicherweise vorzunehmenden Befestigungsarten vorgenommen. Der Schiebeflügel 2 ist durch eine Aufhängung 52,
die auf der Innenseite der Duschkabine verläuft, mit der Führungsschiene 50 verschiebbar aufgehängt. Die Aufhängung 52 besteht dabei im wesentlichen
aus einem U-förmig gestalteten Bügel 53, von dem ein Schenkel 56 an einer Lasche 17 durch eine Verbindung 39, die als Lot- oder Schweißverbindung
ausgeführt sein kann, verbunden. Die Lasche 17 ist winkelförmig ausgeführt und weist einen Schenkel 71 auf, der an der Oberkante
des Schiebeflügels 2 zur Anlage kommt. Durch eine Bohrung 74, die sich innerhalb des Schiebeflügels 2 befindet, greift eine Verbindungsschraube
18 durch, deren Kopf in einer Gegenplatte 20 zur Anlage kommt. Innerhalb
der Lasche 17 und dem Schenkel 56 befindet sich eine Gewindebohrung
37, in welche die Verbindungsschraube 18 eingreift. Somit ist der Schiebeflügel 2 an dem Schenkel 56 der Aufhängung 52 kraft- und formschlüssig
angeschlossen.
-5-
Von dem Schenkel 56 geht in einem Winkel von etwa 90° der Schenkel
ab, der in einem weiteren ebenfalls um 90° abgewinkelten Schenkel endet. Dieser Schenkel ist mit einem Bügel 51, der nahezu die Kontur der Führungsschiene
50 aufweist, durch eine Verbindung 55 kraft- und formschlüssig verbunden. Der Bügel 51 umgreift die Führungsschiene 50 dabei
teilweise, und seine Enden sind jeweils mit Achsen 15 versehen. An dem
oberen Ende ist auf einer der Achsen 15 eine Tragrolle 10 drehgelagert
angebracht. Auf der Unterseite, d.h. entgegengesetzt der Führungsschienenoberkante
ist eine Führungsrolle 11 ebenfalls auf einer weiteren Achse 15 angebracht. Die Tragrolle 10 läuft dabei in einer Führungsnut 31, die
sich an der Oberkante der Führungsschiene 50 befindet. Auf der Unterseite der Führungsschiene 50 befindet sich eine weitere Führungsnut 30,
in der die Führungsrolle 11 eingreift. Somit wird deutlich, daß der Schiebeflügel
2 auf der Führungsschiene 50 verschiebbar gelagert ist und nicht durch unbeabsichtigtes Anheben aus der Lagerung herausgebracht werden
kann, da stets als Gegenlager die Führungsrolle 11 in der Führungsnut
30 entgegenwirkt.
Das feststehende Seitenteil 1 ist ebenfalls an der Führungsschiene 50 angeschlossen.
Auch hierfür wird eine Aufhängung 57 verwendet, die jedoch im Außenbereich der Duschabtrennung verläuft. Die Aufhängung 57 ist
ebenfalls als U-förmiger Bügel ausgeführt worden und weist dabei Schenkel 59, 60 auf. Der Schenkel 59 ist dabei mit einer Lasche 25 kraft- und
formschlüssig verbunden. Die Lasche 25 ist als Winkellasche ausgeführt worden und hat einen Schenkel 73, der an der Oberkante des feststehenden
Seitenteiles 1 zur Anlage kommt. Innerhalb des Seitenteiles 1 ist eine Bohrung 75, durch welche eine eine Gegenplatte 24 durchdringende Verbindungsschraube
26 hindurchgreift. Die Verbindungsschraube 26 ist in einer Gewindebohrung 37, die sich in dem Schenkel 59 und der Lasche
befindet, eingebracht.
Der Schenkel 60 der Aufhängung 57 ist über eine kraft- und formschlüssige
Verbindung 67 mit einem Bügel 62 verbunden. Der Bügel 62 weist dabei die Form der Führungsschiene 50 auf, die vorzugsweise als Rundführungsschiene
ausgeführt wird. An den Enden des Bügels 62 befinden sich Gleitnasen 63, 65, die als Vorsprünge an dem Bügel 62 vorhanden
-6-
sind. Innerhalb der Führungsschiene 50 sind zwei weitere Führungsnuten
61, 64 vorhanden, in denen die Gleitnasen 63, 65 eingreifen. Ein solches Seitenteil wird seitlich auf die Führungsschiene 50 aufgeschoben und kann
so an der gewünschten Stelle durch die Befestigung 66 festgesetzt werden.
Innerhalb der Führungsschiene 50 befindet sich eine Bohrung 68, welche
dafür verwendet werden kann, um eine Ecklösung einer solchen Dusche und damit ein Aneinandersetzen einer weiteren Führungsschiene untereinander
zu ermöglichen.
Die Führungsschienen 50 und auch die Aufhängungen 52, 57 können aus
Aluminium, Edelstahl oder Messing hergestellt werden.
| • · » · · · · ··· · · | Bezugszeichen | Seitenteil | |
| 1 | Schiebeflügel | ||
| -7- | 2 | Tragrolle | |
| 10 | Führungsrolle | ||
| 11 | Achse | ||
| 15 | Lasche | ||
| 17 | Verbindungsschraube | ||
| 18 | Gegenplatte | ||
| 5 | 20 | Gegen platte | |
| 24 | Lasche | ||
| 25 | Verbindungsschraube | ||
| 26 | Führungsnut | ||
| 30 | Führungsnut | ||
| 10 | 31 | Gewindebohrung | |
| 37 | Verbindung | ||
| 39 | Führungsschiene | ||
| 50 | Bügel | ||
| 51 | Aufhängung | ||
| 15 | 52 | Schenkel | |
| 53 | Verbindung | ||
| 55 | Schenkel | ||
| 56 | Aufhängung | ||
| 57 | Schenkel | ||
| 20 | 59 | Schenkel | |
| 60 | Führungsnut | ||
| 61 | Bügel | ||
| 62 | Gleitnase | ||
| 63 | Führungsnut | ||
| 25 | 64 | Gleitnase | |
| 65 | Befestigung | ||
| 66 | Verbindung | ||
| 67 | Schenkel | ||
| 72 | Schenkel | ||
| 30 | 73 | ||
• «•at t 4·«
-8-
74 Bohrung
75 Bohrung
Claims (4)
1. Duschabtrennung mit einer oberen Führungsschiene (50), an der
wenigstens ein feststehendes Seitenteil (1) und mindestens ein Schiebeflügel (2) über eine Aufhängung (52), die einen übergreifenden
Bügel zur Führungsschiene (50) aufweist, wobei die Aufhängung (52) an einer Glasscheibe des Schiebeflügels (2) auf der
Innenseite der Duschabtrennung befestigt ist, verschiebbar ist und das feststehende Seitenteil (1) über eine Aufhängung (57), die auf
der Außenseite der Duschabtrennung an dem Seitenteil (1) über eine an der Führungsschiene (6) festsetzbare Vorrichtung festsetzbar
ist.
2. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsschiene an der Oberseite eine Führungsnut (31) aufweist, in die Tragrollen (10) eingreifen, die an dem Bügel (51)
drehgelagert angebracht sind und sich auf der Unterseite der Führungsschiene eine weitere Führungsnut (30) befindet, in der eine
Führungsrolle (11) eingreift, die ebenfalls an dem Bügel (51) drehgelagert
ist.
3. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Befestigung des Seitenteiles (1) aus einem
Bügel (62) besteht, an dessen Enden Gleitnasen (63, 65) vorhanden sind, die in in der Führungsschiene (50) vorhandene Führungsnuten
(61, 64) eingreifen und der Bügel (62) über eine Befestigung (66) an der Führungsschiene (50) festsetzbar ist.
4. Duschabtrennung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (50) rund ist.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Cited By (3)
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19980903 |
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| R079 | Amendment of ipc main class |
Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: A47K0003220000 Ipc: A47K0003340000 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010530 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040803 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20061201 |