DE19801664C1 - Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls in einer Rohbaukarosserie - Google Patents
Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls in einer RohbaukarosserieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage eines Cockpit
moduls, das eine Stirnwand enthält, in einer Rohbaukarosserie
eines Personenkraftwagens, wobei das Cockpitmodul auf Höhe einer
Fahrgastzelle in die Rohbaukarosserie eingeführt und in Fahr
zeuglängsrichtung nach vorne geführt und anschließend auf Höhe
von seitlichen A-Säulen im Bereich wenigstens eines sich in
Fahrzeugquerrichtung zur Fahrzeugmitte hin erstreckenden Träger
flansches mit der Rohbaukarosserie verbunden wird.
Ein solches Verfahren ist aus der DE 36 22 165 C2 bekannt. Dabei
wird ein vormontiertes Cockpitmodul, bei dem verschiedene Cock
piteinheiten und Funktionsaggregate an einer Stirnwand vormon
tiert sind, von einer Seite her in eine Fahrgastzelle einer Roh
baukarosserie eingebracht und anschließend in Fahrzeuglängsrich
tung bis auf Höhe eines die Fahrgastzelle von einem Motorraum
trennenden Trägerflansches in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne
geführt. Auf Höhe des Trägerflansches wird das Cockpitmodul ab
gesenkt und mit den seitlichen A-Säulen verschraubt. Alle Bewe
gungen des Cockpitmoduls werden durch einen an sich bekannten
Industrieroboter automatisch durchgeführt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genann
ten Art zu schaffen, das mit einfachen Mitteln eine verbesserte
Einbindung des Cockpitmoduls in die Rohbaukarosserie im Hinblick
auf Frontalaufpallbelastungen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Cockpitmodul zunächst
bei seiner Bewegung nach vorne an dem Trägerflansch vorbei und
anschließend in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten geführt wird,
an dem wenigstens einen Trägerflansch mit seinen Randbereichen
überlappend angelegt und mit dem wenigstens einen Trägerflansch
verbunden wird. Dadurch wird zwischen dem wenigstens einen Trä
gerflansch, d. h. der Rohbaukarosserie, und dem Cockpitmodul ein
in Fahrzeuglängsrichtung wirksamer Formschluß geschaffen, der
bezüglich Frontalaufprallbelastungen eine erheblich erhöhte
Steifigkeit bewirkt. Gleichzeitig schränkt das Montageverfahren
die Gestaltungsfreiheit des Cockpitmoduls nicht ein. Dadurch,
daß das Cockpitmodul vor dem wenigstens einen Trägerflansch an
geordnet ist, kann sich das Cockpitmodul bei einem Fahrzeugauf
prall am Trägerflansch abstützen. Die Verbindung zwischen Trä
gerflansch und Cockpitmodul wird dadurch entlastet. Durch das
erfindungsgemäße Verfahren kann das Cockpitmodul nahezu voll
ständig vormontiert werden und in diesem vormontierten Zustand
in die Rohbaukarosserie eingebracht werden.
In Ausgestaltung der Erfindung wird das Cockpitmodul bei seiner
Bewegung in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne zusätzlich mit ei
ner Bewegungskomponente in Fahrzeughochrichtung über den wenig
stens einen Trägerflansch hinweggeführt und anschließend vor dem
Trägerflansch wieder auf seine Montagehöhe abgesenkt. Durch das
Anheben des Cockpitmoduls im Bereich des Trägerflansches ist es
möglich, das Cockpitmodul in seiner Form relativ frei zu gestal
ten, und dennoch die formschlüssige Anlage am Trägerflansch zu
ermöglichen. Vorteilhaft ist der wenigstens eine Trägerflansch
dabei mit schräg nach innen und nach unten verlaufenden Randab
schnitten versehen, so daß das Cockpitmodul nicht über die ge
samte Höhe des Trägerflansches hinweggehoben werden muß. Auch
die entsprechenden Randflansche des Cockpitmoduls, insbesondere
im Bereich der Stirnwand, verlaufen entsprechend geneigt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Cockpitmodul
aus einer Horizontalposition auf Höhe der Fahrgastzelle oberhalb
des Trägerflansches, in der die Stirnwand zumindest teilweise
horizontal ausgerichtet ist, mit Bewegungskomponenten in Fahr
zeuglängsrichtung nach vorne sowie in Fahrzeughochrichtung nach
unten bogenförmig unter allmählichem Kippen des Cockpitmodules
in die Montageposition geführt. Dies ist eine weitere einfache
Variante, um den Hinterschnitt zwischen Cockpitmodul und Träger
flanschen zu erzielen. Der Begriff "bogenförmig" umschließt da
bei sowohl konstant gekrümmte Kurvenbahnen als auch mehrere
winklig aneinander gefügte geradlinige Streckenabschnitte, die
einander zu einer bogenartigen Form ergänzen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Cockpitmodul
innerhalb der Fahrgastzelle um eine in Fahrzeughochrichtung ver
laufende Achse schräggestellt und anschließend in dieser Schräg
stellung in Fahrzeuglängsrichtung so weit nach vorne geführt,
bis das Cockpitmodul sich vollständig vor dem wenigstens einen
Trägerflansch befindet, und anschließend wird das Cockpitmodul
wieder in Fahrzeugquerrichtung zurückgeschwenkt und an den Trä
gerflansch angelegt. Dies ist eine vorteilhafte Ausgestaltung,
falls in Fahrzeughochrichtung kein ausreichender Raum zum Anhe
ben des Cockpitmoduls zur Verfügung steht. Ergänzend wird das
Cockpitmodul um die Flanschbreite abgesenkt, um bei schräg ver
laufenden Flanschen umlaufend den notwendigen Hinterschnitt zu
erzielen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Cockpitmodul
mittels einer im Bereich einer Stirnwand umlaufenden Verklebung
mit der Rohbaukarosserie, insbesondere mit dem wenigstens einen
Trägerflansch, verbunden. Diese Verklebung schafft die notwendi
ge Verbindung zwischen Rohbaukarosserie und Cockpitmodul und
dichtet zusätzlich die Rohbaukarosserie ab.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben und anhand der Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht von oben einen
Teilabschnitt einer Ausführungsform einer Rohbaukarosse
rie für einen Personenkraftwagen auf Höhe von zwei A-
Säulen, zwischen denen ein Cockpitmodul in seiner mon
tierten Funktionsposition angeordnet ist,
Fig. 2 in schematischer perspektivischer Darstellung das Cock
pitmodul vor seiner Montage zwischen den A-Säulen, wobei
der Montageweg des Cockpitmoduls erkennbar ist,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung die Positionierung des
Cockpitmoduls zwischen den A-Säulen in einem weiteren,
der Darstellung nach Fig. 2 nachfolgenden Zwischen
schritt,
Fig. 4 das Cockpitmodul nach den Fig. 2 und 3 in seiner montier
ten Funktionsposition entsprechend Fig. 1,
Fig. 5 den gemäß Fig. 3 dargestellten Zwischenschritt in einer
Frontansicht,
Fig. 6 die montierte Funktionsposition des Cockpitmoduls gemäß
Fig. 4 in einer Frontansicht,
Fig. 7 in einer Draufsicht von oben analog Fig. 1 verschiedene
Verfahrensschritte eines weiteren Montageverfahrens für
ein Cockpitmodul zwischen zwei A-Säulen, und
Fig. 8 in einer schematischen Seitenansicht eine weitere Monta
gevariante zum Einbau eines Cockpitmoduls zwischen zwei
A-Säulen und einer Rohbaukarosserie eines Personenkraft
wagens.
Eine selbsttragende Rohbaukarosserie 1, 2, 6 für einen Personen
kraftwagen weist in an sich bekannter Weise in einem Übergangs
bereich zwischen einer Fahrgastzelle und einer Vorbaustruktur
zwei seitliche A-Säulen 1 auf, an die in Fahrzeuglängsrichtung F
nach vorne auf jeder Seite jeweils ein Radeinbau 6 anschließt.
Zwischen den beiden A-Säulen 1 erstreckt sich in Fahrzeugquer
richtung ein Trägerflansch 2, der in einem unteren Abschnitt
Teil einer Bodenstruktur der Rohbaukarosserie ist und sich in
diesem Abschnitt stegartig über die Fahrzeugbreite erstreckt. Im
Bereich der beiden A-Säulen 1 ist ihr Trägerflansch 2 in einer
im wesentlichen vertikalen Fahrzeugquerebene nach oben gezogen
und schließt bündig an die jeweilige A-Säule 1 an. Der Träger
flansch 2 endet im Bereich jeder A-Säule 1 unterhalb einer nicht
dargestellten Fahrzeugbordkante der Rohbaukarosserie. Der Trä
gerflansch 2 ist Teil der Rohbaukarosserie und kraftübertragend
in die Bodenstruktur sowie die seitliche Tragstruktur der Roh
baukarosserie eingebunden, wodurch er auch kraftübertragend mit
den A-Säulen 1 verbunden ist. Zur Fahrzeugmitte hin weist der
Trägerflansch 2 Flanschränder auf, wobei die seitlichen Flansch
ränder, wie den Darstellungen nach den Fig. 2 bis 6 zu entnehmen
ist, schräg nach innen und nach unten verlaufen. Die Flanschrän
der begrenzen somit einen Freiraum, der etwa trapezförmigen
Querschnitt aufweist.
Anstelle eines einzelnen Trägerflansches ist es auch möglich,
mehrere Trägerflansche vorzusehen, wobei zwei Trägerflansche auf
Höhe der der A-Säulen ähnlich der Darstellung nach den Fig. 2
bis 6 vorgesehen sein müssen. Ein weiterer Trägerflansch kann
von der Bodenstruktur aus nach oben abragen.
Ein Cockpitmodul 3 weist eine Stirnwand 4 auf, die sich in einer
montierten Funktionsposition gemäß den Fig. 1, 4 und 6 zwischen
den beiden A-Säulen 1 erstreckt und sich in nachfolgend näher
beschriebener Weise vom Motorraum her in Fahrzeuglängsrichtung
an dem Trägerflansch 2 abstützt. An der Stirnwand 4 sind ver
schiedene Cockpiteinheiten und Funktionsaggregate wie Armaturen
tafel, Mittelkonsole, Lenkung, Bremskraftverstärker einschließ
lich Pedalanordnung, Heizungs- und/oder Klimaanlage und ähnli
ches bereits vormontierbar. Diese gesamte Baueinheit wird außer
halb der Rohbaukarosserie vormontiert und im vormontierten Zu
stand als Cockpitmodul 3 vorzugsweise von einer Fahrzeugseite
her in die Fahrgastzelle eingebracht. Alternativ kann die gesam
te Baueinheit auch durch eine Windschutzscheibenöffnung in die
Fahrgastzelle eingesetzt werden. Die Fig. 2 bis 6 verdeutlichen
die verschiedenen Montageschritte zur Überführung des Cockpitmo
duls 3 in seine Funktionsposition gemäß Fig. 1, 4 und 6, wobei
aus Übersichtlichkeitsgründen von dem Cockpitmodul 3 lediglich
die Stirnwand 4 dargestellt ist. Alle Bewegungsschritte zur Po
sitionierung des Cockpitmoduls 3 erfolgen dabei automatisiert in
an sich bekannter Weise durch einen Industrieroboter.
Der Montageweg des Cockpitmoduls 3 aus seiner in die Fahrgast
zelle eingebrachten Zwischenposition bis in seine Funktionsposi
tion ist anhand des Pfeiles M in Fig. 2 dargestellt. Dabei wird
das Cockpitmodul 3 zunächst innerhalb der Fahrgastzelle exakt in
Fahrzeugquerrichtung sowie mittig zu einer vertikalen Fahrzeug
mittellängsebene ausgerichtet. Anschließend wird das Cockpitmo
dul 3 so weit in Fahrzeughochrichtung angehoben, daß Randab
schnitte 5 der Stirnwand 4, die analog zu den Flanschrändern des
Trägerflansches 2 abgeschrägt sind, sich nicht mehr in der
Flucht dieser Flanschränder, sondern vielmehr oberhalb der
Flanschränder des Trägerflansches 2 befinden. Aus dieser Zwi
schenposition wird das Cockpitmodul 3 nun in Fahrzeuglängsrich
tung F nach vorne verfahren, bis die Stirnwand 4 sich in Abstand
vor dem Trägerflansch 2 befindet. Anschließend wird das Cockpit
modul 3 so weit in Fahrzeughochrichtung nach unten abgesenkt,
bis umlaufende Randabschnitte 5 der Stirnwand 4 die Flanschrän
der des Trägerflansches 2 umlaufend um einen bestimmten Betrag
überdecken. In dieser Position wird das Cockpitmodul 3 nun in
Fahrzeuglängsrichtung nach hinten so weit zurückgezogen, bis die
Randabschnitte 5 an den Flanschrändern des Trägerflansches 2 zur
Anlage gelangen. Falls eine umlaufende Verklebung der Stirnwand
4 mit dem Trägerflansch 2 vorgesehen ist, so ist zwischen den
Flanschrändern und den Randabschnitten 5 der Stirnwand 4 noch
eine umlaufende Kleberaupe eingebracht, bevor die Stirnwand 4
mit Druck gegen die Flanschränder des Trägerflansches 2 gezogen
wird. Ergänzend kann es aus Festigkeitsgründen noch vorgesehen
sein, die Stirnwand 4 mit dem Trägerflansch 2 zu verschrauben.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist ein Cockpitmodul 3a,
das schematisch lediglich durch die Stirnwand 4a dargestellt
ist, mittels geänderter Montageschritte zwischen den A-Säulen 1a
positionierbar. Der Trägerflansch 2a wie auch die A-Säulen 1a
entsprechen den Darstellungen nach den Fig. 1 bis 6. Auch die
Stirnwand 4a entspricht in ihren Abmessungen der Stirnwand 4
nach den Fig. 1 bis 6. Zur Montage des Cockpitmoduls 3a wird das
Cockpitmodul 3a von seiner Ausgangslage analog Fig. 2 um eine
vertikale Mittelhochachse so weit schräggestellt, daß ein auf
die Darstellung nach Fig. 7 bezogen rechter Rand der Stirnwand
4a in Fahrzeugquerrichtung derart in geringem Abstand zum rech
ten Trägerflanschabschnitt 2a positioniert ist, daß er bei einer
Bewegung des Cockpitmoduls 3a in Fahrzeuglängsrichtung nach vor
ne (von der Position M1 ausgehend) an dem Trägerflanschabschnitt
2a vorbei bewegt werden kann. Nach dem Passieren des rechten
Trägerflanschabschnittes 2a wird das Cockpitmodul 3a in der Ebe
ne der Stirnwand 4a so weit schräg nach rechts verlagert, bis
der linke Rand der Stirnwand 4a bei einer Schwenkbewegung in
Pfeilrichtung zurück in die Querlage an dem linken Träger
flanschabschnitt 2a berührungslos vorbeigeführt werden kann
(Übergang von Position M2 zu Position M3). Von der Position M3
wird das Cockpitmodul 3a nun in Fahrzeuglängsrichtung nach hin
ten zurückgezogen, wobei zusätzlich die nach rechts erfolgte
Versetzung zur Fahrzeugmittellängsachse wieder ausgeglichen
wird, indem das Cockpitmodul 3a nach links verschoben wird.
Gleichzeitig erfolgt eine Absenkung des Cockpitmodules so weit,
bis sich die cockpit- und rohbauseitigen Flansche überdecken, um
einen entsprechenden, einen Formschluß bildenden Hinterschnitt
zu erzielen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 wird ein Cockpitmodul 3b
derart vor entsprechende Trägerflanschabschnitte von A-Säulen 1b
bewegt, daß das Cockpitmodul 3b zunächst innerhalb der Fahrgast
zelle in eine etwa horizontale Position gebracht wird. Anschlie
ßend wird das Cockpitmodul 3b mit seiner Stirnwand 4b in Pfeil
richtung Mb unter gleichzeitigem Schwenken bzw. Kippen derart
nach vorne verlagert, daß die beschriebene Kurvenbahn oberhalb
der Trägerflanschabschnitte verläuft. Bei dieser Kurvenbewegung
wird zudem das Cockpitmodul 3b einschließlich der Stirnwand 4b
wieder in die Funktionsposition zurückgekippt. Durch ein an
schließendes, nicht näher dargestelltes Zurückziehen des Cock
pitmoduls 3b in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten analog den zu
vor beschriebenen Ausführungsbeispielen erfolgt die formschlüs
sige Anlage an den Trägerflanschabschnitten.
Claims (7)
1. Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls, das eine Stirn
wand enthält, in einer Rohbaukarosserle eines Personenkraftwa
gens, wobei das Cockpitmodul auf Höhe einer Fahrgastzelle in die
Rohbaukarosserle eingeführt und in Fahrzeuglängsrichtung nach
vorne geführt und anschließend auf Höhe von seitlichen A-Säulen
im Bereich wenigstens eines sich in Fahrzeugquerrichtung zur
Fahrzeugmitte hin erstreckenden Trägerflansches mit der Rohbau
karosserie verbunden wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul (3, 3a, 3b) zunächst bei seiner Bewegung
nach vorne an dem Trägerflansch (2, 2a) vorbei und anschließend
in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten geführt wird, an den wenig
stens einen Trägerflansch (2, 2a) mit seinen Randbereichen (5)
überlappend angelegt und mit dem wenigstens einen Trägerflansch
(2, 2a) verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul (3) bei seiner Bewegung in Fahrzeuglängs
richtung nach vorne zusätzlich mit einer Bewegungskomponente in
Fahrzeughochrichtung über den wenigstens einen Trägerflansch (2)
hinweggeführt und anschließend vor dem Trägerflansch (2) wieder
auf seine Montagehöhe abgesenkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul (3b) aus einer Horizontalposition auf Höhe
der Fahrgastzelle oberhalb des Trägerflansches, in der die
Stirnwand (4b) zumindest teilweise horizontal ausgerichtet ist,
mit Bewegungskomponenten in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne so
wie in Fahrzeughochrichtung nach unten bogenförmig unter allmäh
lichem Kippen des Cockpitmoduls (3b) in die Montageposition ge
führt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bogenförmige Führung auf einer Kreisbahn erfolgt, deren
Radius dem Krümmungsradius der Stirnwand (4b) des Cockpitmoduls
(3b) entspricht.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul (3a) innerhalb der Fahrgastzelle um eine in
Fahrzeughochrichtung verlaufende Achse schräggestellt und an
schließend in dieser Schrägstellung in Fahrzeuglängsrichtung so
weit nach vorne geführt wird, bis das Cockpitmodul (3a) sich zu
mindest teilweise vor dem wenigenstens einen Trägerflansch (2a)
befindet, und daß anschließend das Cockpitmodul (3a) wieder in
Fahrzeugquerrichtung zurückgeschwenkt und an den Trägerflansch
(2a) angelegt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul (3a) neben dem Schrägstellen zusätzlich vor
dem Trägerflansch (2a) in Fahrzeugquerrichtung so weit versetzt
wird, daß ein hinterer Seitenrand des Cockpitmoduls (3a) den
korrespondierenden Randbereich des Trägerflansches (2a) in Fahr
zeuglängsrichtung nach vorne passieren kann, und daß nach dem
Passieren des vorderen Seitenrandes (2a) das Cockpitmodul (3a)
in Fahrzeugquerrichtung zurückgeschwenkt wird, wobei der gegen
überliegende Seitenrand des Cockpitmoduls (3a) den korrespondie
renden Randbereich des Trägerflansches (2a) passiert, und daß
anschließend das Cockpitmodul (3a) wieder in Fahrzeugquerrich
tung konzentrisch zu dem Trägerflansch (2a) ausgerichtet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Cockpitmodul mittels einer im Bereich einer Stirnwand
verlaufenden Verklebung mit der Rohbaukarosserie, insbesondere
mit dem wenigstens einen Trägerflansch, verbunden wird.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801664A DE19801664C1 (de) | 1998-01-17 | 1998-01-17 | Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls in einer Rohbaukarosserie |
| GB9900923A GB2333271B (en) | 1998-01-17 | 1999-01-15 | Method for installing a cockpit module in a body shell |
| FR9900374A FR2773764A1 (fr) | 1998-01-17 | 1999-01-15 | Procede pour le montage d'un module de cockpit dans une coque de carrosserie |
| IT1999RM000027A IT1306582B1 (it) | 1998-01-17 | 1999-01-15 | Procedimento per il montaggio di un modulo di abitacolo in unacarrozzeria grezza. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801664A DE19801664C1 (de) | 1998-01-17 | 1998-01-17 | Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls in einer Rohbaukarosserie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19801664C1 true DE19801664C1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7854928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19801664A Expired - Lifetime DE19801664C1 (de) | 1998-01-17 | 1998-01-17 | Verfahren zur Montage eines Cockpitmoduls in einer Rohbaukarosserie |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19801664C1 (de) |
| FR (1) | FR2773764A1 (de) |
| GB (1) | GB2333271B (de) |
| IT (1) | IT1306582B1 (de) |
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Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3315646C2 (de) * | 1983-04-29 | 1989-06-08 | Adam Opel AG, 6090 Rüsselsheim | Vormontierte Baueinheit für den Spritzwand-Bereich von Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen, und Verfahren zum Einbau einer solchen vormontierten Baueinheit |
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1998
- 1998-01-17 DE DE19801664A patent/DE19801664C1/de not_active Expired - Lifetime
-
1999
- 1999-01-15 GB GB9900923A patent/GB2333271B/en not_active Expired - Fee Related
- 1999-01-15 IT IT1999RM000027A patent/IT1306582B1/it active
- 1999-01-15 FR FR9900374A patent/FR2773764A1/fr not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITRM990027A1 (it) | 2000-07-15 |
| GB2333271A (en) | 1999-07-21 |
| IT1306582B1 (it) | 2001-06-18 |
| GB2333271B (en) | 2000-02-16 |
| FR2773764A1 (fr) | 1999-07-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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