DE19801632A1 - Reflexlichtschranke, insbesondere zur Erkennung transparenter, polarisierender Materialien, sowie ein Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von Reflexlichtschranken - Google Patents
Reflexlichtschranke, insbesondere zur Erkennung transparenter, polarisierender Materialien, sowie ein Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von ReflexlichtschrankenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Reflexlichtschranke, insbesondere zur Erkennung
transparenter, polarisierender Materialien, gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von
Reflexlichtschranken gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 19.
Zur Erkennung von Objekten sind Reflexlichtschranken bekannt, die einen
Sender und einen Empfänger elektromagnetischer Wellen sowie einen davon
beabstandeten Reflektor aufweisen. Im Idealfall erzeugt die Reflexlicht
schranke dann und nur dann ein Signal, wenn sich ein Objekt im Erfas
sungsbereich zwischen Sender und Reflektor befindet. Das vom Sender
emittierte Licht wird unter nahezu senkrechtem Einfall am Reflektor durch
Reflexion über einen geringfügig beabstandeten Strahlengang auf den
Empfänger abgebildet. Bei Reflexlichtschranken befindet sich der Empfänger
meist in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Sender der elektromag
netischen Wellen, ist beispielsweise in ein- und dasselbe Bauteil, z. B. einen
optischen Sensor, integriert. Da bei Reflexlichtschranken der Erfassungs
bereich, d. h. etwa der Bereich zwischen Sender bzw. Empfänger und
Reflektor, in der Regel groß ist, beispielsweise einige Meter beträgt, muß als
Sender eine Lichtquelle möglichst wenig divergenten Lichts verwendet
werden. Besonders geeignet dazu sind Laser, aus Platz- und Kostengründen
insbesondere Diodenlaser oder Leuchtdioden, meist in Kombination mit
Linsen bzw. Linsensystemen, um das von einer divergenten Lichtquelle
emittierte Licht zu kollimieren. Die verwendeten Wellenlängen liegen im
sichtbaren oder infraroten Bereich des Spektrums.
Während des Betriebs der Reflexlichtschranke mißt der Empfänger die
Intensität des einfallenden Lichts, welches in der Regel das vom Reflektor
zurückreflektierte Licht ist. Dabei erzeugt die Reflexlichtschranke ein
Schaltsignal, wenn der aktuelle Intensitätswert um mehr als einen
vorgegebenen Betrag vom Intensitätswert im Ruhezustand, d. h. ohne Objekt
im Erfassungsbereich, abweicht. Durch Einbringen eines Objektes in den
Erfassungsbereich wird in der Regel die im Ruhezustand empfangene
Intensität reduziert, weshalb Lichtschranken so ausgelegt sind, daß die
Ruheintensität um einen vorgegebenen Betrag unterschritten werden muß,
um zu einem Ausgangssignal zu führen. Das Erkennen von Objekten, deren
Einbringen in den Strahlengang nicht zu einer nennenswerten Reduzierung
der vom Empfänger gemessenen Intensität führt, ist jedoch problematisch.
Das Erkennen von Objekten, die nicht oder nur diffus reflektieren und wenig
Intensität transmittieren, kann mit derartigen Lichtschranken relativ
unproblematisch und störsicher vorgenommen werden. Befindet sich ein
derartiges Objekt im Strahlengang, wird in jedem Fall die vom Empfänger
gemessene Lichtintensität gegenüber dem Ruhewert reduziert, wobei die
Schaltschwelle so gewählt wurde, daß sie in diesem Fall unterschritten wird.
Die Erkennung von Objekten mit spiegelnder Oberfläche kann allerdings
durch Oberflächenreflexe verfälscht werden. Befindet sich ein derartiges
Objekt im Erfassungsbereich, kann im ungünstigsten Fall das vom Sender
gesendete Licht durch Reflexion an der Objektoberfläche direkt und ohne den
Reflektor zu erreichen auf den Empfänger reflektiert werden. In diesem Fall
wird eine Intensität gemessen, welche nicht ausreichend geringer als die
Ruheintensität ist oder diese sogar übersteigt, so daß die Lichtschranke trotz
Objekt kein Ausgangssignal erzeugt. Damit kann das Einbringen eines
Objektes in den Erfassungsbereich nicht zuverlässig erkannt werden, da es
nicht notwendigerweise mit einer ausreichenden Reduzierung der
gemessenen Intensität einhergeht.
Um derartige Störungen durch Oberflächenreflexe zu vermindern, ist es
bekannt, Licht einer definierten Sendepolarisation in den Erfassungsbereich
einzukoppeln, sowie sicherzustellen, daß nur Licht einer definierten
Empfangspolarisation detektiert wird. Sende- und Empfangspolarisation
sind dabei entweder linear und senkrecht zueinander, so daß das an einer
spiegelnden Oberfläche polarisationserhaltend reflektierte Licht vom
Empfänger nicht detektiert wird oder zirkular, wobei das polarisations
erhaltende reflektierte Licht ein zweites Mal in einer Richtung durch die
doppelbrechende Schicht des Polarisators um λ/4 verzögert wird und deshalb
durch die zum Zirkularpolarisator gehörende linearpolarisierende Schicht
dieses Licht nicht transmittieren läßt. Um dennoch eine Ruheintensität
messen zu können, werden als Reflektoren vorzugsweise nichtideale, d. h.
nicht polarisationserhaltende, Retroreflektoren eingesetzt. Dies sind
beispielsweise herkömmliche Retroreflektoren aus Kunststoff. In definiertem
Sendepolarisationszustand eingestrahltes Licht wird daher durch diese
Reflektoren derart mit gemischter Polarisation reflektiert, daß wenigstens
ein Teil des Lichts die Empfangspolarisation aufweist. So können Kontrast
änderungen durch das Einbringen von Objekten in den Erfassungsbereich
detektiert werden, ohne daß Oberflächenreflexe die Messung verfälschen.
Besondere Probleme ergeben sich, wenn die zu erkennenden Objekte stets
oder in Abhängigkeit von der Sendepolarisation nur einen geringen opti
schen Kontrast für die Reflexlichtschranke darstellen, also voll transmit
tieren. Dies ist beispielsweise bei transparenten Objekten, insbesondere Glas
platten oder klarsichtigen Kunststoffolien, der Fall. Bei einigen Materialien
kommt noch das Problem der Polarisation hinzu; beispielsweise haben
Klarsichtfolien durch ihre Zusammensetzung aus langkettigen organischen
Molekülen, welche während des Herstellungsprozesses durch das Ziehen der
Folie ausgerichtet wurden, polarisierende Eigenschaften, die von Ort zu Ort
auf der Folie deutlich variieren können und nicht vorherbestimmbar sind.
Beim Durchlaufen dieser Folien innerhalb der Reflexlichtschranke wird das
Licht mit definierter Sendepolarisation daher in einen unbestimmbaren
Polarisationszustand bzw. in eine Überlagerung daraus gebracht, wobei vom
Empfänger nur diejenige Komponente mit der Empfangspolarisation
detektiert wird. Es liegt auf der Hand, daß damit aus der vom Empfänger
gemessenen Intensität kaum zuverlässig auf das Vorhandensein eines
Objektes im Erfassungsbereich geschlossen werden kann und Licht
schranken zur Erkennung derartiger Folien störanfällig sind.
Eine Verbesserung der Störsicherheit bei der Erkennung transparenter,
polarisierender Folien kann gegenwärtig mit autokollimierten Systemen
erreicht werden. Dabei liegen Sende- und Empfangsstrahl im Erfassungs
bereich auf einer Achse, was durch Einkopplung des vom Sender emittierten
Lichts bzw. Auskopplung des rückreflektierten Lichts zum Empfänger mit
tels eines Strahlteilers bzw. teildurchlässigen Spiegels erreicht wird. Damit
tritt das schließlich auf den Detektor fallende Licht sowohl auf dem Weg zum
Reflektor als auch auf dem Rückweg zum Empfänger an jeweils derselben
Stelle durch die Folie und erfährt eine zweimalige Polarisierung mit jeweils
derselben unbekannten Polarisation. Dies bringt gegenüber den nicht auto
kollimierten Systemen, bei denen der Sende- und Empfangsstrahl die Folie
an unterschiedlichen Stellen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften
durchtritt, verbesserte Ergebnisse, da im letzteren Fall zwei unbekannte
Polarisationen auftreten können und die detektierte Intensität beeinflussen.
Jedoch arbeiten auch die autokollimierten Systeme nicht fehlerfrei.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lichtschranke zur
Verfügung zu stellen, mit welcher transparente, polarisierende Kunststoffe
und Materialien mit ähnlichen optischen Eigenschaften zuverlässiger und
störsicherer erkannt werden können.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß bei einer Reflexlicht
schranke gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 mit folgenden Merkmalen:
Vor dem Ausgang des Senders befindet sich ein Polarisator, der einen
definierten Polarisationszustand PS herstellt, oder der Sender emittiert
bereits polarisiertes Licht der Polarisation PS; vor dem Empfänger befindet
sich ein Polarisator, der Licht einer definierten Polarisation PE zum
Empfänger durchläßt, und vor dem Reflektor befindet sich ein Polarisator,
der vom reflektierten Licht den Polarisationszustand PR durchläßt.
Verfahrensmäßig ist die Lösung der Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß
das zu erkennende Objekt mit polarisiertem Licht der Polarisation PS
beleuchtet, nach Reflexion am Reflektor vor dem erneuten Einfall auf das
Objekt ein Polarisationszustand PR hergestellt sowie Licht einer definierten
Polarisation PE vom Empfanger detektiert wird.
Unter der Polarisation PR wird in diesem Zusammenhang derjenige
Polarisationszustand verstanden, welchen das Licht nach Reflexion am
Reflektor sowie nach Durchlaufen des Polarisators PR vor dem erneuten
Einfall auf das zu detektierende Objekt hat. Die Empfangspolarisation PE ist
diejenige Polarisation vor dem bzw. beim Auftreffen auf den Empfangs
polarisator, die vom Empfangspolarisator maximal transmittiert wird. Die
Polarisation des Lichts nach Transmission durch den Empfangspolarisator
kann davon verschieden sein, insbesondere im Falle eines Zirkular
polarisators.
Vorzugsweise sind die Sende- und Empfangspolarisation PS und PE lineare
Polarisationen, welche senkrecht zueinander gerichtet sind. Sie werden
mittels Linearpolarisatoren, die vor dem Ausgang des Senders bzw. Eingang
des Empfängers angeordnet sind, hergestellt. Auf den Sendepolarisator kann
verzichtet werden, falls der Sender bereits polarisiertes Licht emittiert.
Durch diese Maßnahme können Oberflächenreflexe durch Spiegelungen an
der Objektoberfläche zuverlässig unterdrückt werden.
Die Störanfälligkeit der Lichtschranke in diesem Fall kann wesentlich
verringert werden, wenn vor dem Reflektor ein Linearpolarisator mit einer
Durchlaßrichtung, die um etwa 30 bis 60°, vorzugsweise um etwa 45°,
gegenüber der linearen Sendepolarisation gedreht ist, aufgestellt wird. Die
Zuverlässigkeit beliebiger Reflexlichtschranken mit Sende- und Empfangs
polarisatoren zur Unterdrückung von Lichtreflexen des zu detektierenden
Objekts kann auf diese Weise durch den zusätzlichen Polarisator unabhängig
von der Ausführung und dem Aufbau der Reflexlichtschranke verbessert
werden.
Der Polarisationszustand PR kann jedoch auch eine beliebige elliptische,
vorzugsweise zirkulare Polarisation sein. Ein derartiger Polarisator kann
durch die Kombination eines doppelbrechenden Elements mit einem
Linearpolarisator erreicht werden, wobei der Linearpolarisator zwischen
dem doppelbrechenden Element und dem Reflektor angeordnet ist. Zur
Herstellung einer zirkularen Polarisation ist das doppelbrechende Element
ein an die Wellenlänge der Lichtquelle angepaßtes λ/4-Plättchen. Hat der
Zirkularpolarisator die linear polarisierende Schicht auf der dem Reflektor
abgewandten Seite, so verhält er sich in der vorliegenden Erfindung
vergleichbar wie ein einfacher linearer Polarisator und ist deshalb in diesem
Fall durch einen solchen ersetzbar. Die Ausrichtung des zum Aufbau des
Zirkularpolarisators verwendeten Linearpolarisators ist bei linearer Sende- und
Empfangspolarisation grundsätzlich beliebig.
Als Alternative können Sende- und Empfangspolarisation zirkulare
Polarisationen mit gleichem Drehsinn sein. Dies wird mechanisch erreicht
durch Anordnung von zirkular polarisierenden Elementen, also
Linearpolarisator und λ/4-Plättchen, vor Sender und Empfänger mit gleicher
Einbaulage, gleicher Schichtanordnung und gleicher Ausrichtung des
Linearpolarisators. Ein derartiger Zirkularpolarisator stellt beim Beleuchten
der mit dem Linearpolarisator abschließenden Seite her aus unpolarisiertem
Licht zirkular, z. B. rechtsdrehend, polarisiertes Licht her. Beim Beleuchten
von der anderen Seite wird mit demselben Drehsinn polarisiertes Licht
maximal transmittiert, befindet sich jedoch nach der Transmission in einem
linear polarisierten Zustand. Vom Empfänger wird also die Intensität der
rechtszirkularen Komponente gemessen, wobei die linkszirkulare
Komponente, die Oberflächenreflexen entspricht, unterdrückt wird.
Bei zirkularer Sende- und Empfangspolarisation kann die
Reflektorpolarisation PR linear mit beliebiger Ausrichtung der
Polarisationsrichtung oder zirkular sein.
Um mechanisch leicht zu montierende Einheiten zu schaffen, ist der Polari
sator vorzugsweise direkt auf dem Reflektor aufgebracht, aufgesetzt, aufge
klebt oder sonstwie in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Reflektor
befestigt. Dabei kann der Polarisator eine linearpolarisierende Folie sein,
welche auf den Reflektor aufgeklebt ist. Derartige Bauelemente lassen sich
besonders kostengünstig realisieren. Bei der Montage ist nicht mehr als der
übliche Justieraufwand sowie die Ausrichtung bzw. Drehung des Polarisa
tors bezüglich der Sende- bzw. Empfangspolarisationsrichtung, PS bzw. PE,
notwendig.
Als Reflektor dient im Prinzip jedes beliebige reflektierende Element, bei
spielsweise einfache Kunststoffretroreflektoren. Weiterhin kann der Reflek
tor auch durch Verspiegelung und/oder der geometrischen Veränderung der
Oberflächenstruktur der Rückseite des Polarisators gebildet sein. Ebenso
können Zirkularpolarisatoren vor Sender und Empfänger zum Einsatz
gelangen, wobei die Zirkularpolarisatoren identisch in der Ausrichtung und
Schichtanordnung sein müssen und deren linear polarisierende Schicht auf
der Sender und Empfänger zugewandten Seite liegt, um Objektreflexe sicher
zu unterdrücken.
Zur Herstellung zirkularer Sende- und Empfangspolarisation mit
entgegengesetztem Drehsinn kann vorteilhaft ein gemeinsamer
Zirkularpolarisator vor Sender und Empfänger verwendet werden. Die linear
polarisierende Schicht ist dabei Sender und Empfänger zugewandt, während
sich die doppelbrechende λ/4-Schicht auf der dem Reflektor zugewandten
Seite befindet.
Erfindungsgemäß kann die Störsicherheit herkömmlicher Reflexlicht
schranken in vorteilhafter Weise dadurch verbessert werden, daß vor dem
Reflektor ein Polarisator installiert wird. Dabei wird zum Betrieb der Licht
schranke in bekannter Weise ein optischer Sensor verwendet, in welchen
Sender und Empfänger integriert sind. Der Sender ist beispielsweise ein
Laser, eine Laserdiode oder eine Leuchtdiode im gewünschten Wellenlängen
bereich. Als Empfänger/Detektor dient beispielsweise ein Fototransistor oder
eine Fotodiode. In den optischen Sensor ist weiterhin eine Auswerte
elektronik integriert, welche das Ausgangssignal des Empfängers mit einer
vorbestimmten Schaltschwelle vergleicht und dementsprechend ein binäres
Ausgangssignal des Sensors erzeugt.
Es sind optische Sensoren bekannt, bei welchen Sender und Empfänger bzw.
die entsprechenden Austrittsfenster in unmittelbarer räumlicher Nähe
zueinander an einer Frontfläche des Sensors angeordnet sind. Weiterhin
sind bei derartigen Sensoren bereits Sende- und Empfangspolarisation senk
recht zueinander, z. B. durch entsprechende Anordnung von polarisierenden
Folien an den Austrittsfenstern und/oder durch Verwendung einer
polarisiertes Licht emittierenden Lichtquelle. Derartige optische Sensoren
können vorteilhaft zum Aufbau einer erfindungsgemäßen Reflexlicht
schranke unter Beibehaltung der Störsicherheit bei der Detektion von
teilweise stark selbstreflektierenden Objekten verwendet werden.
Weiterhin können auch bekannte autokollimierte Systeme mit einer definier
ten Sende- bzw. Empfangspolarisation zur Unterdrückung beispielsweise
spiegelnder Reflexe der zu detektierenden Objekte vorteilhaft in ihrer
Störsicherheit erhöht werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnung, in der zeigen:
Fig. 1 eine Reflexlichtschranke mit jeweils einem Linearpolarisator als
Sende- bzw. Empfangspolarisator,
Fig. 2 eine weitere Reflexlichtschranke als autokollimiertes System,
Fig. 3 eine Reflexlichtschranke mit jeweils einem Zirkularpolarisator
als Sende- bzw. Empfangspolarisator,
Fig. 4 eine Reflexlichtschranke mit einem gemeinsamen Zirkular
polarisator als Sende- und Empfangspolarisator.
In Fig. 1 ist schematisch eine erfindungsgemäße Reflexlichtschranke
dargestellt, die aus den Komponenten Sender 1 und Empfanger 2 für elektro
magnetische Wellen, Reflektor 3 sowie einem davor angeordneten Polarisator
4 besteht. Sender 1 und Empfänger 2 sind in einen handelsüblichen optischen
Sensor 9 integriert, welcher zur Anwendung im sichtbaren und/oder
infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums ausgelegt ist. Fig. 1
zeigt eine Reflexlichtschranke, bei welcher sich ein Objekt 14 im
Erfassungsbereich 10 zwischen dem optischen Sensor 9 und dem Polarisator
4 mit Reflektor 3 befindet. Das Objekt 14 ist zur Abgrenzung von den
Komponenten der Lichtschranke gestrichelt dargestellt.
Sender 1 und Empfänger 2 sind in den optischen Sensor 9 derart eingebaut,
daß das vom Sender 1 emittierte Licht das Sensorgehäuse über ein Fenster in
der Frontfläche 12 verlassen kann. Es wird im wesentlichen senkrecht zur
Frontfläche 12 abgestrahlt und trifft auf den parallel zur Frontfläche 12
beabstandet angeordneten Reflektor 3. Durch Verwendung einer wenig
divergenten Lichtquelle als Sender 1, insbesondere eines Lasers, bzw. einer
geeigneten in den Sensor 9 integrierten Optik zur Kollimation des von einer
divergenten Lichtquelle abgestrahlten Lichts gelingt, wie in Fig. 1
angedeutet, die Herstellung eines nahezu parallelen, nicht divergenten
Sendestrahls 7, der durch Reflexion am Reflektor 3 in den Empfangsstrahl 8
überführt wird. Die Reflexlichtschranke ist so justiert, d. h. Strahlrichtung
des Sendestrahls 7 und Abstand von Sensor 9 und Reflektor 3 so aneinander
angepaßt, daß der Empfangsstrahl 8 auf den Empfänger 2 trifft.
Der Empfänger 2 erzeugt ein Ausgangssignal, welches von der Intensität des
einfallenden Lichts, d. h. in der Regel des vom Reflektor 3 zurückreflektierten
Lichts, abhängt. Unterschreitet das Ausgangssignal eine vorbestimmte
Schaltschwelle, so gibt der Sensor 9 ein Schaltsignal ab, welches im Idealfall
die Gegenwart eines Objekts 14 im Erfassungsbereich 10 der Lichtschranke
anzeigt. Dazu wird das gemessene Ausgangssignal von einer Auswerte
elektronik mit dieser Schaltschwelle verglichen und ein binäres Schaltsignal
erzeugt.
Um Störungen des Lichtschrankenbetriebs durch Oberflächenreflexe an
spiegelnden Objekten 14 zu vermeiden, die zu einer Nichterkennung des
Objekts führen können, befindet sich vor dem Sender 1 ein Sendepolarisator
5, welcher nur Licht in einem Polarisationszustand PS durchläßt. Somit ist
der Sendestrahl mit der Polarisation PS polarisiert. Vor dem Empfänger 2
befindet sich ein weiterer Polarisator 6, welcher nur die Polarisation PE
durchläßt, so daß aus dem Empfangsstrahl 8 nur diese Polarisations
komponente PE zur detektierten Intensität beiträgt. Eine Möglichkeit zur
Unterdrückung von Oberflächenreflexen besteht darin, den Sendepolarisator
5 und den Empfangspolarisator 6 aus einem einzigen gemeinsam genutzten
Zirkularpolarisator aufzubauen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zwei
getrennte lineare Polarisatoren für Sender und Empfänger zu verwenden. In
diesem Fall stehen die Linearpolarisationsrichtungen senkrecht zueinander.
In beiden Fällen wird an einem spiegelnden Objekt polarisationserhaltend
reflektiertes Licht der Polarisation PS durch den Empfangspolarisator 6
vollständig unterdrückt.
Der Kern der erfindungsgemäßen Reflexlichtschranke, mit welchem die
Reduzierung der Störanfälligkeit bei der Erkennung von polarisierenden
Materialien gelingt, liegt in dem zusätzlichen Polarisator 4, der im Bereich
des Reflektors 3 angeordnet ist. Dieser Polarisator 4 filtert aus dem vom
Reflektor 3 reflektierten Empfangsstrahl 8 die Komponente mit der Pola
risation PR heraus, welche dann erneut auf das zu erkennende mit unbe
kannter Polarisation polarisierende Objekt 14 und wegen dessen Transpa
renz auf den Empfänger 2 fällt. Der Polarisator 4 ist parallel zum Reflektor 3
sowie zur Frontfläche 12 des Sensors 9 angeordnet, d. h. Sende- und
Empfangsstrahl 7 bzw. 8 treffen etwa senkrecht auf den Polarisator 4 auf.
Die Polarisatoren 4, 5 und 6 können Linearpolarisatoren, z. B. polarisierende
Folien, die direkt auf die Austrittsfenster von Sender 1 bzw. Empfänger 2 oder
auf den Reflektor 3 geklebt sind, oder auch Zirkularpolarisatoren sein. Die
Polarisationen PS, PE und PR sind linear, wobei PS und PE senkrecht
zueinander sind und PR um etwa 45° demgegenüber gedreht ist. Mit dieser
Anordnung gelingt eine zuverlässige Erkennung von transparenten
polarisierenden Materialien, wie polarisierenden Folien.
Fig. 2 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Reflexlichtschranke, die als
autokollimiertes System ausgebildet ist. Der Darstellung aus Fig. 1
entsprechend, sind Sender 1' und Empfänger 2' in einen optischen Sensor 9'
integriert, wobei der Sendestrahl 7' durch ein Fenster in der Frontfläche 12'
des Sensors 9' aus- sowie der Empfangsstrahl 8' durch dasselbe Fenster
wieder eintritt. Der Sendestrahl 7' tritt senkrecht zur Frontfläche aus, trifft
senkrecht auf den Reflektor 3', wodurch der Empfangsstrahl 8' in den
Sendestrahl 7' abgebildet wird und außerhalb des Sensors dieselbe Strahl
achse hat. Innerhalb des Sensors werden Sende- und Empfangsstrahl 7' bzw.
8' mittels eines teildurchlässigen Spiegels 13 getrennt, der unter 45° relativ
zur Strahlrichtung des Sendestrahls 7' in den Strahlengang eingebracht ist
Im Erfassungsbereich 10' der Lichtschranke liegen Sende- und Empfangs
strahl daher übereinander und haben eine gemeinsame Strahlachse. Das
Licht durchläuft daher das zu erkennende transparente Objekt 14' an etwa
der gleichen Stelle und erfährt auf dem Hin- und Rückweg eine
Polarisierung etwa gleichen Grades und gleicher Richtung, wodurch auch
polarisierende Objekte 14' zuverlässiger erkannt werden können.
Zur Reflexunterdrückung werden auch bei diesem Beispiel Sende- und
Empfangsstrahl 7' bzw. 8' durch jeweils einen vor dem Sender 1' bzw. dem
Empfänger 2' angeordneten Polarisator 5' bzw. 6' senkrecht zueinander
polarisiert. Alternativ kann statt eines gewöhnlichen Strahlteilers 13 ein
polarisierender Strahlteilers verwendet werden, welcher jeweils eine Polari
sationskomponente transmittiert und die dazu senkrechte reflektiert. Alter
nativ dazu können die Polarisatoren 5' und 6' aus einem einzigen gleicher
maßen in den Sende- und Empfangsstrahl eingebrachten Zirkularpolarisator
bestehen.
Die Verbesserung der Erkennungssicherheit derartiger autokollimierter
Systeme wird ebenfalls durch einen vor dem Reflektor 3' angeordneten
Polarisator 4' erreicht. Die Ausrichtung des Polarisators 4' relativ zu den
Polarisatoren 5' und 6' ist so gewählt, daß er einen Polarisationszustand PR
herstellt, der um etwa 45° gegenüber PS und PE gedreht ist. Auch hier
können alternativ dazu die Polarisatoren aus einem einzigen gleichermaßen
in den Sende- und Empfangsstrahl eingebrachten Zirkularpolarisator
bestehen.
Mit einer derartigen Anordnung gelingt einerseits eine Unterdrückung von
Oberflächenreflexen, andererseits eine zuverlässige Detektion transparenter
Materialien mit unbestimmten optischen Eigenschaften, insbesondere mit
unbekanntem, örtlich variierendem Polarisationsverhalten.
Fig. 3 zeigt eine weitere Reflexlichtschranke, bei welcher die Polarisatoren
5'' und 6'' vor Sender 1'' bzw. Empfänger 2'' Zirkularpolarisatoren gleicher
Bauart und Ausrichtung sind. Sende- und Empfangspolarisator 5'' und 6''
bestehen jeweils aus einem Linearpolarisator 15 bzw. 15', der Sender 1'' bzw.
Empfänger 2'' zugewandt ist, sowie einer dem Reflektor 3'' zugewandten λ/4-
Plättchen 16 bzw. 16'. Die Polarisationsrichtung des Linearpolarisators 15 bzw.
15' ist relativ zur langsamen und schnellen Achse der doppelbrechenden λ/4-
Schicht 16 bzw. 16' um etwa 45° gedreht, um eine zirkulare Polarisation beim
Lichteinfall auf die Seite des Linearpolarisators herzustellen. Die
Ausrichtung der beiden Linearpolarisatoren 15 und 15' vor Sender 1'' und
Empfänger 2'' stimmt miteinander überein.
Das vom Sender 1'' emittierte Licht gelangt daher als Sendestrahl 7'' mit
einer zirkularen Sendepolarisation PS in den Erfassungsbereich 10''
zwischen Sender 1'' bzw. Empfänger 2'' und Reflektor 3''. Vom
Empfangspolarisator 6'' wird Licht aus dem Empfangsstrahl 8'', das eine mit
dieser Sendepolarisation PS übereinstimmende Empfangspolarisation PE
aufweist, maximal transmittiert, befindet sich allerdings nach Durchlaufen
des Empfangspolarisators 6'' in einem linear polarisierten Zustand. Durch
Reflexion an Oberflächen wird aus rechtszirkular einfallendem Licht
linkszirkular auslaufendes Licht und umgekehrt; derartige Reflexe werden
damit durch den Empfangspolarisator unterdrückt.
Direkt vor dem Reflektor 3'', der ein Retroreflektor ist, befindet sich
erfindungsgemäß ein weiterer Polarisator 4''. Dieser ist ein Linearpolarisator
mit beliebiger Ausrichtung oder ebenfalls ein Zirkularpolarisator, bestehend
aus einem dem Reflektor zugewandten Linearpolarisator sowie einem λ/4-
Plättchen. Im Falle eines Zirkularpolarisators als Reflektorpolarisator 4'' ist
dessen Drehsinn vorzugsweise dem Drehsinn des Sende- bzw.
Empfangspolarisators 5'' bzw. 6'' entgegengesetzt.
Fig. 4 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Ausgestaltung, bei welcher sich
vor Sender 1''' und Empfänger 2''' einen gemeinsamer Zirkularpolarisator
17, bestehend aus einer linearen Schicht 15'' sowie einer λ/4-Schicht 16'',
befindet, der als Sende- bzw. Empfangspolarisator dient. Im übrigen
entspricht die Lichtschranke aus Fig. 4 der aus Fig. 3.
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,
1
',
1
'',
1
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2
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2
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2
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2
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3
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3
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3
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3
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4
,
4
',
4
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4
''' Polarisator vor Reflektor
5
,
5
',
5
'' Sendepolarisator
6
,
6
',
6
'' Empfangspolarisator
7
,
7
',
7
'',
7
''' Sendestrahl
8
,
8
',
8
'',
8
''' Empfangsstrahl
9
,
9
' optischer Sensor
10
,
10
',
10
Erfassungsbereich
12
,
12
' Frontfläche
13
Strahlteiler
14
,
14
' Objekt
15
,
15
',
15
'' linearpolarisierende Schicht/ Linearpolarisator
16
,
16
',
16
'' λ/4-Plättchen
17
Zirkularpolarisator
Claims (21)
1. Reflexlichtschranke, insbesondere zum Erkennen transparenter, polari
sierender Materialien, bestehend aus einem Sender (1, 1', 1'', 1''') und
Empfänger (2, 2', 2'', 2''') elektromagnetischer Wellen, welche sich in
räumlicher Nähe voneinander befinden, und einem davon beabstandeten
Reflektor (3, 3', 3'', 3'''), wobei die vom Sender (1, 1', 1'', 1''') emittierten
elektromagnetischen Wellen mittels des Reflektors (3, 3', 3'', 3''') auf den
Empfänger (2, 2', 2'', 2''') reflektiert werden, der ein von der Intensität des
empfangenen Lichts abhängiges Ausgangssignal abgibt, das zur Erkennung
von in den Bereich zwischen Sender (1, 1', 1'', 1''') bzw. Empfänger (2, 2', 2'',
2''') und Reflektor (3, 3', 3'', 3'''), den Erfassungsbereich (10, 10', 10'', 10'''),
eingebrachten Objekten (14, 14') dient, dadurch gekennzeichnet,
daß sich vor dem Ausgang des Senders (1, 1', 1'', 1''') ein Polarisator (5, 5', 5'')
befindet, der einen definierten Polarisationszustand PS herstellt, oder der
Sender (1, 1', 1'', 1''') polarisiertes Licht der Polarisation PS emittiert, daß sich
vor dem Empfänger (2, 2', 2'', 2''') ein Polarisator (6, 6', 6'') befindet, der Licht
einer definierten Polarisation PE zum Empfänger durchläßt, und daß sich
vor dem Reflektor (3, 3', 3'', 3''') ein Polarisator (4, 4', 4'', 4''') befindet, der vom
reflektierten Licht den Polarisationszustand PR durchläßt.
2. Reflexlichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß PS und PE lineare Polarisationen sind, welche senkrecht zueinander
gerichtet sind.
3. Reflexlichtschranke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß PR eine lineare Polarisation ist, welche um etwa 30 bis 60°, vorzugsweise
um etwa 45° gegenüber der Sendepolarisation PS gedreht ist.
4. Reflexlichtschranke nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß PR eine elliptische, vorzugsweise zirkulare, Polarisation ist.
5. Reflexlichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß PS und PE zirkulare Polarisationen sind, welche den gleichen Drehsinn
haben.
6. Reflexlichtschranke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß PR eine zirkulare Polarisation ist.
7. Reflexlichtschranke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß PR eine beliebige lineare Polarisation ist.
8. Reflexlichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Polarisator (4, 4', 4'', 4''') direkt auf dem Reflektor (3, 3', 3'', 3''')
angeordnet, insbesondere aufgesetzt, aufgeklebt oder in unmittelbarer
räumlicher Nähe zum Reflektor (3, 3', 3'', 3''') befestigt ist.
9. Reflexlichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sender (1, 1', 1'', 1''') und Empfänger (2, 2', 2'', 2''') abgewandte Seite
des Polarisators (4, 4', 4'', 4'''), die Rückseite, verspiegelt ist und den Reflektor
(3, 3', 3'', 3''') darstellt.
10. Reflexlichtschranke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Polarisator (4, 4', 4'', 4''') ein Linearpolarisator oder
Zirkularpolarisator, insbesondere eine Folie, ist, der auf den Reflektor (3, 3',
3'', 3''') aufgeklebt ist.
11. Reflexlichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß weitere doppelbrechende Elemente in räumlicher Nähe zum Polarisator
(4, 4', 4'', 4''') in den Strahlengang eingebracht sind.
12. Reflexlichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sender (1, 1', 1'', 1''') und Empfänger (2, 2', 2'', 2''') in einen optischen
Sensor (9, 9') integriert sind.
13. Reflexlichtschranke nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet,
daß Sende- und rückreflektierter Empfangsstrahl (7, 7', 7'', 7''' bzw. 8, 8', 8'',
8''') im Erfassungsbereich (10, 10', 10'', 10''') auf einer gemeinsamen
Strahlachse liegen und es sich somit um ein autokollimiertes System
handelt.
14. Reflexlichtschranke nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Aufbau des autokollimierten Systems ein polarisierender
Strahlteiler (13) verwendet ist, welcher vom gesendeten, ggfs. unpolarisierten
Licht den Polarisationszustand PS in den Erfassungsbereich (10, 10')
einkoppelt und von dem vom Reflektor (3, 3', 3'', 3''') kommenden Licht den
Polarisationszustand PE in den Empfänger (2, 2', 2'', 2''') überführt, wobei PS
und PE lineare, senkrecht zueinander gerichtete Polarisationen sind.
15. Reflexlichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (3, 3', 3'', 3''') ein Retroreflektor ist.
16. Reflexlichtschranke nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Unterdrückung von Oberflächenreflexen der Sendepolarisator (5, 5',
5'') und der Empfangspolarisator (6, 6', 6'') zwei der Einbaulage, der
Einbaurichtung und den optischen Eigenschaften nach identische
Zirkularpolarisatoren sind.
17. Reflexlichtschranke nach Anspruch 1, 5 oder 16, dadurch
gekennzeichnet,
daß zur Unterdrückung von Oberflächenreflexen der Sendepolarisator und
der Empfangspolarisator aus einem einzigen gemeinsam genutzten
Zirkularpolarisator (17) aufgebaut sind.
18. Reflexlichtschranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Unterdrückung von Oberflächenreflexen zwei getrennte lineare
Polarisatoren (5, 5' bzw. 6, 6') für Sender und Empfänger Verwendung
finden, wobei die Linearpolarisationsrichtungen senkrecht zueinander
stehen.
19. Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von Reflexlicht
schranken, bestehend aus Sender (1, 1', 1'', 1'''), Reflektor (3, 3', 3'', 3''') und
Empfänger (2, 2', 2'', 2'''), insbesondere zur Erkennung transparenter,
polarisierender Materialien, dadurch gekennzeichnet,
daß das zu erkennende Objekt (14, 14') mit polarisiertem Licht der Polari
sation PS beleuchtet, nach Reflexion am Reflektor (3, 3', 3'', 3''') vor dem
erneuten Einfall auf das Objekt (14, 14') ein Polarisationszustand PR
hergestellt sowie Licht einer definierten Polarisation PE vom Empfänger (2,
2', 2'', 2''') detektiert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß PS und PE lineare Polarisationen sind, welche senkrecht zueinander
gerichtet sind und PR eine lineare Polarisation ist, welche vorzugsweise um
etwa 45°, gegebenenfalls in einem Bereich von etwa 30 bis 60°, gegenüber der
Sendepolarisation PS gedreht ist, oder PR eine zirkulare Polarisation ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß PS und PE zirkulare Polarisationen mit gleichem Drehsinn sind und PR
eine lineare Polarisation oder eine zirkulare Polarisation ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19801632A DE19801632C2 (de) | 1997-10-24 | 1998-01-17 | Reflexlichtschranke, insbesondere zur Erkennung transparenter, polarisierender Materialien, sowie ein Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von Reflexlichtschranken |
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| DE19801632C2 DE19801632C2 (de) | 2003-05-08 |
Family
ID=7846609
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| DE19801632A Expired - Lifetime DE19801632C2 (de) | 1997-10-24 | 1998-01-17 | Reflexlichtschranke, insbesondere zur Erkennung transparenter, polarisierender Materialien, sowie ein Verfahren zur Verbesserung der Störsicherheit von Reflexlichtschranken |
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| Country | Link |
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