DE19801525A1 - Organischer Photorezeptor für lichtelektrische Aufzeichnung und Verfahren zur Bestimmung von dessen Standzeit - Google Patents
Organischer Photorezeptor für lichtelektrische Aufzeichnung und Verfahren zur Bestimmung von dessen StandzeitInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Photorezeptor, der
auf dem Gebiet der Elektrophotographie (der lichtelektrischen
Aufzeichnung) nützlich ist, sowie ein Verfahren zur
Bestimmung der Standzeit des Photorezeptors. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung einen
elektrophotographischen organischen Photorezeptor, der ein
organisches, lichtleitendes Material verwendet, sowie ein
Verfahren zur Bestimmung von dessen Standzeit, die von der
differentiellen Härte einer lichtempfindlichen Schicht
abhängig ist, die als eines der Bauteile für den
Photorezeptor dient.
Bislang wurden anorganische Photorezeptoren als
elektrophotographische Photorezeptoren verwendet. Diese
weisen jeweils ein anorganisches lichtleitendes Material auf,
beispielsweise Selen, Kadmiumsulfid, amorphes Silizium, oder
Zinkoxid. In den vergangenen Jahren wurden allerdings einige
stark polymerisierte Verbindungen, beispielsweise Poly-N-
Vinylcarbazol, Polyvinylanthrazen, Phthalocyaninverbindungen,
sowie Bisazoverbindungen untersucht und zu organischen
Lichtleitern (OPCs) entwickelt, die jeweils eine eigene
elektrische Leitfähigkeit aufweisen, die sich in Reaktion auf
das empfangene Licht ändert. Photorezeptoren, die zumindest
einen dieser OPCs verwenden (nachstehend als OPC-
Photorezeptoren bezeichnet) wurden ebenfalls untersucht und
entwickelt, und daher wurden einige von ihnen in der Praxis
eingesetzt. In der nachstehenden Beschreibung wird jeder OPC,
der in dem OPC-Photorezeptor verwendet werden kann, ebenfalls
als organisches lichtleitendes Material bezeichnet.
Der OPC-Photorezeptor weist ein elektrisch leitfähiges
Substrat und eine darauf vorgesehene organische
lichtempfindliche Schicht auf. Die organische
lichtempfindliche Schicht enthält eines der voranstehend
erwähnten organischen lichtleitenden Materialien und besteht
aus zwei Schichten, einer Ladungserzeugungsschicht und einer
Ladungstransportschicht, die jeweils eigene Funktionen haben.
Eine Bilderzeugung kann durch den elektrophotographischen
Vorgang unter Verwendung eines derartigen OPC-Photorezeptors
durchgeführt werden. Im allgemeinen umfaßt der
Bilderzeugungsvorgang die Schritte der Entwicklung und der
Reinigung. Der Vorgang umfaßt nämlich folgende Schritte:
gleichförmige Aufladung einer Oberfläche des OPC- Photorezeptors in Abwesenheit von Licht durch Erzeugung einer Koronaentladung;
Erzeugung eines latenten Bildes aus Zeichen, Figuren und dergleichen eines Quellendokuments auf der aufgeladenen Oberfläche des OPC-Photorezeptors;
Entwickeln des latenten Bildes dadurch, daß man Tonerteilchen an dem latenten Bild anhaften läßt, infolge des elektrischen Feldes, welches durch die Aufladung auf dem Photorezeptor hervorgerufen wird;
Übertragen der entwickelten Tonerteilchen auf dem Photorezeptor auf Papier durch Koronaladung der Rückseite des Papiers mit einer Ladung entgegengesetzt jener der Tonerteilchen, und dauerndes Fixieren des Bildes an dem Papier durch Einschmelzen des Toners in die Papieroberfläche; und
Entladen und Reinigen des Photorezeptors von jeglichem überschüssigen Toner unter Verwendung von Koronaentladungsvorrichtungen, Lampen, Bürsten und/oder Abstreiferklingen, wobei der Photorezeptor für eine erneute Verwendung wiedergewonnen wird.
gleichförmige Aufladung einer Oberfläche des OPC- Photorezeptors in Abwesenheit von Licht durch Erzeugung einer Koronaentladung;
Erzeugung eines latenten Bildes aus Zeichen, Figuren und dergleichen eines Quellendokuments auf der aufgeladenen Oberfläche des OPC-Photorezeptors;
Entwickeln des latenten Bildes dadurch, daß man Tonerteilchen an dem latenten Bild anhaften läßt, infolge des elektrischen Feldes, welches durch die Aufladung auf dem Photorezeptor hervorgerufen wird;
Übertragen der entwickelten Tonerteilchen auf dem Photorezeptor auf Papier durch Koronaladung der Rückseite des Papiers mit einer Ladung entgegengesetzt jener der Tonerteilchen, und dauerndes Fixieren des Bildes an dem Papier durch Einschmelzen des Toners in die Papieroberfläche; und
Entladen und Reinigen des Photorezeptors von jeglichem überschüssigen Toner unter Verwendung von Koronaentladungsvorrichtungen, Lampen, Bürsten und/oder Abstreiferklingen, wobei der Photorezeptor für eine erneute Verwendung wiedergewonnen wird.
Im Vergleich mit dem anorganischen Photorezeptor stellt sich
heraus, daß der OPC-Photorezeptor erheblich bessere
Eigenschaften aufweist, in Bezug auf die Ausbildung von
Membranen, ein geringes Gewicht, einen hohen
Herstellungswirkungsgrad usw., jedoch eine schlechtere
Empfindlichkeit, Standzeit, und Stabilität bei Änderung der
Umgebungsbedingungen aufweist. Unter diesen
Unzuträglichkeiten betrifft beispielsweise das Problem der
Standzeit die differentielle Härte des OPC-Photorezeptors.
Die differentielle Härte der Oberfläche des OPC-
Photorezeptors ändert sich entsprechend der physikalischen
oder chemischen Bedingungen, einschließlich der
Zusammensetzung oder des Molekulargewichts eines
Harzbindemittels, welches als Bindemittel verwendet wird, und
des Verhältnisses des Harzbindemittels zum lichtleitenden
Material. Daher kann die Standzeit des OPC-Photorezeptors
dadurch erhöht werden, daß dessen differentielle Härte
verbessert wird, nämlich durch Auswahl geeigneter Materialien
zur Herstellung jeder der Schichten des OPC-Photorezeptors,
und durch geeignete Ausbildung der Anordnung dieser
Schichten.
Im allgemeinen wird die lichtempfindliche Schicht oben auf
dem OPC-Photorezeptor angeordnet, so daß die Oberfläche der
erstgenannten Schicht die Oberfläche der letztgenannten
Schicht bildet. Die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht
ist daher verschiedenen Belastungen von außen ausgesetzt.
Beispielsweise bei dem Entwicklungsschritt wird der OPC-
Photorezeptor mechanischen Belastungen ausgesetzt,
beispielsweise einer Reibung, die durch die Berührung mit
Papier, Toner, Träger und dergleichen hervorgerufen wird.
Weiterhin wird er während des Reinigungsschrittes
mechanischen Belastungen ausgesetzt, beispielsweise Druck
durch das Reinigungsmittel und Reibung infolge des Kontakts
mit kleinen Teilchen (beispielsweise Papierabrieb,
Resttonerteilchen, und Restträgerteilchen), die auf der
Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht verbleiben. Wenn
die differentielle Härte des OPC-Photorezeptors niedrig ist,
wogegen die Reinigungskraft hoch ist, wird die
lichtempfindliche Schicht leicht den Auswirkungen der
voranstehend erwähnten kleinen Teilchen auf die Oberfläche
des Photorezeptors ausgesetzt. Wenn die lichtempfindliche
Schicht aus einem brechbaren, festen Material besteht, führt
darüber hinaus die Auswirkung der Erzeugung einer Reibung mit
den kleinen Teilchen zu einem lokalen Sprödigkeitsbruch
(Mikrobruch) in der Oberfläche der lichtempfindlichen
Schicht. Diese Art von Störung führt zu einer fehlerhaften
Bilderzeugung zum Zeitpunkt der Entwicklung bei der nächsten
Umdrehung des OPC-Photorezeptors (in Form einer Trommel).
Wenn angenommen wird, daß der Reinigungsschritt vollständig
beendet ist, obwohl Tonerteilchen in einem fehlerhaften
(gebrochenen) Abschnitt der Trommeloberfläche übrigbleiben,
so wird ein Fehler in Form schwarzer Punkte in dem Bild
hervorgerufen.
Die herkömmlichen Reinigungsverfahren umfassen ein Klingen-
oder Abstreiferreinigungsverfahren und ein
Magnetbürstenreinigungsverfahren. Hierbei kann das
Abstreiferreinigungsverfahren hauptsächlich bei einer
lichtempfindlichen Schicht eingesetzt werden, die eine
geringe differentielle Härte aufweist. Um zu verhindern, daß
die lichtempfindliche Schicht den lokalen Sprödigkeitsbruch
hervorruft, verwendet ein Fachmann auf diesem Gebiet eine
Reinigungsklinge mit niedriger Härte, oder setzt Gleitpulver
(Absetzpulver) auf der Oberfläche der lichtempfindlichen
Schicht ein, um die Reibung zwischen dem Photorezeptor und
der Klinge (dem Abstreifer) zu verringern. Ein
Reinigungsabstreifer mit niedriger Härte erhöht allerdings
die Wahrscheinlichkeit dafür, daß Störungen wie
beispielsweise ein verschwommenes Bild hervorgerufen werden,
welches bei einer warmen und feuchten Umgebung hervorgerufen
wird. Obwohl das Schmiermittelpulver eingesetzt wird, kann
ein Bildfehler auftreten, da der lokale Sprödigkeitsbruch
hervorgerufen wird, wenn die Wirksamkeit des
Schmiermittelpulvers abgenommen hat, infolge einer häufigen
Wiederholung des Druckvorgangs.
Ein erster Vorteil der Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines organischen Photorezeptors für die
Elektrophotographie, welcher keinen lokalen Sprödigkeitsbruch
auf seiner Oberfläche hervorruft.
Ein zweiter Vorteil der Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines Verfahrens zur Bestimmung der Standzeit
eines organischen Photorezeptors für die Elektrophotographie,
welcher keinen lokalen Sprödigkeitsbruch in seiner Oberfläche
hervorruft.
Gemäß einer ersten Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird ein organischer Photorezeptor für die
Elektrophotographie zur Verfügung gestellt, dessen Oberfläche
eine differentielle Härte aufweist, und der ein elektrisch
leitfähiges Substrat aufweist, auf welchem eine organische
lichtempfindliche Schicht einschließlich eines lichtleitenden
Materials vorgesehen ist, wobei:
die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger in der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche bei jeweils einer Änderung von 10 g in der Vertikalbelastung zu einem Zeitpunkt erzeugt wird, an welchem die Oberfläche senkrecht mit einem Druck von 10 g oder mehr belastet wird, wenn ein Versuch zur Bestimmung der differentiellen Härte dadurch durchgeführt wird, daß der Photorezeptor in eine vorbestimmte Position bei einer konstanten Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter der Belastung in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche bewegt wird, durch einen konischen Eindruckstempel, der zur Erzeugung des Kratzers auf der Oberfläche dient, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamanteindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel aufweist, mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90°.
die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger in der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche bei jeweils einer Änderung von 10 g in der Vertikalbelastung zu einem Zeitpunkt erzeugt wird, an welchem die Oberfläche senkrecht mit einem Druck von 10 g oder mehr belastet wird, wenn ein Versuch zur Bestimmung der differentiellen Härte dadurch durchgeführt wird, daß der Photorezeptor in eine vorbestimmte Position bei einer konstanten Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter der Belastung in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche bewegt wird, durch einen konischen Eindruckstempel, der zur Erzeugung des Kratzers auf der Oberfläche dient, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamanteindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel aufweist, mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90°.
Hierbei kann das Ausmaß der Änderung der Breite des Kratzers,
der auf der Oberfläche hervorgerufen wird, im Bereich von 3
bis 15 µm liegen.
Gemäß einer zweiten Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zur Bestimmung der Standzeit eines
Photorezeptors zur Verfügung gestellt, welches folgende
Schritte aufweist:
Bereitstellung einer Oberfläche des Photorezeptors als Probe,
Bestimmung der differentiellen Härte der Probe durch Bewegung der Photorezeptors zu einer vorbestimmten Position unter konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter einer Belastung in Richtung senkrecht zur Oberfläche über einen konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer auf der Oberfläche zu erzeugen, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamanteindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel aufweist, mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90°; und
Durchführung der Feststellung, daß die Probe eine gute Standzeit aufweist, wenn die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger bezüglich der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche erzeugt wird, für jeweils eine Änderung von 10 g der Vertikalbelastung, wenn eine senkrechte Belastung von 10 g oder mehr Druck auf die Oberfläche einwirkt.
Bereitstellung einer Oberfläche des Photorezeptors als Probe,
Bestimmung der differentiellen Härte der Probe durch Bewegung der Photorezeptors zu einer vorbestimmten Position unter konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter einer Belastung in Richtung senkrecht zur Oberfläche über einen konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer auf der Oberfläche zu erzeugen, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamanteindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel aufweist, mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90°; und
Durchführung der Feststellung, daß die Probe eine gute Standzeit aufweist, wenn die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger bezüglich der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche erzeugt wird, für jeweils eine Änderung von 10 g der Vertikalbelastung, wenn eine senkrechte Belastung von 10 g oder mehr Druck auf die Oberfläche einwirkt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Ziele, Auswirkungen, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines OPC-Photorezeptors
als bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird nachstehend eine
Beschreibung konkreter Beispiele für die vorliegende
Erfindung durchgeführt.
Ein OPC-Photorezeptor 1 ist so ausgebildet, daß er von der
Funktion unterschiedliche Schichten aufweist, und ist mit
einem leitfähigen Substrat 2 und einer lichtempfindlichen
Schicht 3 versehen. Wie aus der Figur hervorgeht, ist die
Schicht 3 auf das leitfähige Substrat 2 auflaminiert, und
besteht aus zwei in der Funktion unterschiedlichen Schichten,
nämlich einer Ladungserzeugungsschicht 4 und einer
Ladungstransportschicht 5 (vorzugsweise ist die
letztgenannten Schicht auf der erstgenannten angeordnet, wie
in der Figur dargestellt). Weiterhin ist eine Unterschicht 6
zwischen dem leitfähigen Substrat und der lichtempfindlichen
Schicht 3 vorgesehen.
Das leitfähige Substrat 2 kann in Form einer dicken oder
dünnen Platte, eines Bandes, eines Zylinders oder dergleichen
ausgebildet sein. Darüber hinaus kann das leitfähige Substrat
2 aus einem Metallmaterial wie beispielsweise Aluminium,
einer Aluminiumlegierung oder Kupfer bestehen. Alternativ
hierzu kann es aus einem Metall oder einem Kunststoff
bestehen, der mit Aluminium, einer Aluminiumlegierung,
Zinnoxid oder dergleichen durch Vakuumablagerung beschichtet
ist. Weiterhin kann es aus einem Metall oder einem Kunststoff
bestehen, der mit einer Beschichtungszusammensetzung bedeckt
ist, die durch Mischung eines leitfähigen Materials mit einem
Bindemittelharz erzeugt wird, oder aus einem Kunststoff oder
dergleichen, welches aus einem leitfähigen Material besteht.
Die Unterschicht 6 kann dann vorgesehen sein, wenn es
erforderlich ist, die Haftung zwischen dem leitfähigen
Substrat 2 und der lichtempfindlichen Schicht 3 zu
verbessern, oder um das Einführen von Ladungsträgern von dem
leitfähigen Substrat 2 in die lichtempfindliche Schicht 3 zu
steuern. Die Unterschicht 6 besteht hauptsächlich aus einem
Harz, welches aus der Gruppe von Polyvinylalkohol,
Melaminharz, Phenolharz, Polyamidharz usw. ausgewählt ist.
Die Dicke der Unterschicht 6 beträgt vorzugsweise zwischen
0,05 bis 20 µm, und besonders bevorzugt zwischen 0,05 und 10
µm.
Die Ladungserzeugungsschicht 4 kann dadurch hergestellt
werden, daß eine Beschichtungsflüssigkeit auf die
Unterschicht 3 aufgebracht wird, oder direkt auf das
leitfähige Substrat 2. Die Beschichtungsflüssigkeit kann
dadurch hergestellt werden, daß ein Pulver eines organischen
lichtleitenden Materials, beispielsweise Phthalocyanin,
Perylen, oder ein Bisazo-Pigment in einer
Bindemittelharzflüssigkeit dispergiert wird, beispielsweise
einem Polyvinyl-Butyralharz oder einem Polyacrylatharz. Die
Dicke der Ladungserzeugungsschicht 4 liegt vorzugsweise im
Bereich 0,1 bis 1 µm.
Die Ladungstransportschicht 5 enthält hauptsächlich ein
Ladungstransportmaterial und ein Bindemittelharz. Das
Ladungstransportmaterial kann aus folgender Gruppe ausgewählt
werden:
eine Hydrazonverbindung (beispielsweise gemäß den nachstehenden Formeln I-1 oder I-2):
eine Hydrazonverbindung (beispielsweise gemäß den nachstehenden Formeln I-1 oder I-2):
eine Triarylaminverbindung (beispielsweise die
chemischen Formeln II-1 oder II-2);
eine Styrylaminverbindung (beispielsweise die chemischen
Formeln III-1 oder III-2)
Das Bindemittelharz für die Ladungstransportschicht 5 kann
aus den Harzen wie Polyvinylbutyral, Polykarbonat, Polyester
und dergleichen ausgewählt werden. Vorzugsweise beträgt der
Anteil des Ladungstransportmaterials in der
Ladungstransportschicht 5 zwischen 30 und 70 Gew.-%, auf der
Grundlage des Gesamtfeststoffanteils des Harzbindemittels.
Die Dicke der Ladungstransportschicht 5 beträgt vorzugsweise
10 bis 50 µm, und besonders bevorzugt 15 bis 40 µm.
Bei den OPC-Photorezeptoren gemäß den nachstehenden
Ausführungsformen wurde ein Bewertung der differentiellen
Härte ihrer jeweiligen lichtempfindlichen Schichten 3 durch
das folgende Meßverfahren durchgeführt, welches folgende
Schritte umfaßt:
Haltern eines Photorezeptors, bei welchem die Meßung, durchgeführt werden soll, auf einem Probenhalter eines Oberflächenmeßgerätes des Typs HEIDON 14 (hergestellt von Shinto Kagaku Co., Ltd.);
Aufbringen einer Belastung senkrecht zur oberen Oberfläche des Photorezeptors (also der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht), bei welchem die Messung stattfinden soll, durch einen konischen Saphir- Eindruckstempel, wobei der konische Eindruckstempel einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90° aufweist; und
Bewegung des Probenhalters in eine vorbestimmte Position bei konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min., wobei die Belastung in der Richtung senkrecht zur Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht einwirkt, durch den konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer mit dem konischen Eindruckstempel auf der lichtempfindlichen Schicht zu erzeugen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die lichtempfindliche Schicht Änderungen der voranstehend erwähnten Belastung während der Bewegung des Probenhalters ausgesetzt ist, was zu Anderungen der Tiefe führt, in welcher der konische Eindruckstempel auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht einwirkt.
Haltern eines Photorezeptors, bei welchem die Meßung, durchgeführt werden soll, auf einem Probenhalter eines Oberflächenmeßgerätes des Typs HEIDON 14 (hergestellt von Shinto Kagaku Co., Ltd.);
Aufbringen einer Belastung senkrecht zur oberen Oberfläche des Photorezeptors (also der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht), bei welchem die Messung stattfinden soll, durch einen konischen Saphir- Eindruckstempel, wobei der konische Eindruckstempel einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90° aufweist; und
Bewegung des Probenhalters in eine vorbestimmte Position bei konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min., wobei die Belastung in der Richtung senkrecht zur Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht einwirkt, durch den konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer mit dem konischen Eindruckstempel auf der lichtempfindlichen Schicht zu erzeugen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die lichtempfindliche Schicht Änderungen der voranstehend erwähnten Belastung während der Bewegung des Probenhalters ausgesetzt ist, was zu Anderungen der Tiefe führt, in welcher der konische Eindruckstempel auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht einwirkt.
Daher wurden Anderungen der Breite des Kratzers beurteilt,
statt die Anderungen der Tiefe zu beurteilen, in welcher der
konische Eindruckstempel in die Oberfläche der
lichtempfindlichen Schicht eindringt. Die Breite des Kratzers
wird unter Verwendung eines Lichtmikroskops gemessen (AFX-II,
im Handel von Nikon Co., Ltd. erhältlich).
Das Ausmaß der voranstehend geschilderten Änderung der
Belastung beträgt 10 g zu einem bestimmten Zeitpunkt,
beispielsweise von 50 g auf 40 g, 40 g auf 30 g, 30 g auf 20
g, und 20 g auf 10 g. Daher wird die differentielle Härte der
lichtempfindlichen Schicht dadurch bewertet, daß das Ausmaß
der Änderung der Breite des Kratzers zu dem Zeitpunkt
gemessen wird, zu welchem das Ausmaß der Änderung der
voranstehend geschilderten Belastung 10 g beträgt. Die
differentielle Härte der lichtempfindlichen Schicht wird
proportional zur Abnahme des Ausmaßes der Änderung der Breite
des Kratzers beurteilt, wenn die auf die lichtempfindliche
Schicht einwirkende Belastung geändert wird.
Wenn der OPC-Photorezeptor die Form einer Trommel aufweist,
sollte der Photorezeptor auf dem Probenhalter gehaltert
werden, damit Kratzer in der Richtung entlang der Achse der
Trommel erzeugt werden.
Vorzugsweise entspricht die differentielle Härte der
lichtempfindlichen Schicht des Photorezeptors für
photoelektrische Aufzeichnungen gemäß der vorliegenden
Erfindung einer Änderung der Breite des Kratzers von 20 µm
oder weniger, vorzugsweise 3 bis 15 µm Wenn die Änderung der
Breite des Kratzers kleiner als 3 µm ist, so wächst die
Neigung, daß ein Film aus Toner hervorgerufen wird.
Überschreitet sie andererseits 15 µm, so beginnt sich ein
Einfluß auf die Bilderzeugung abzuzeichnen.
Die nachstehende Beschreibung ist dazu gedacht, bestimmte
Ausführungsformen des Photorezeptors gemäß der vorliegenden
Erfindung zu erläutern. Allerdings ist die vorliegende
Erfindung nicht auf ihre spezifischen Ausführungsformen
beschränkt.
Es wurde ein Aluminiumzylinder mit einem Durchmesser von 30
mm und einer Länge von 250 mm als elektrisch leitfähiges
Substrat hergestellt.
Dann wurden 8 Gew.-% eines copolymerisierten Polyamidharzes
(DAIAMIDE T-170, im Handel erhältlich von Daicel-Hüls Co.,
Ltd.) in einer Lösungsmittelmischung gelöst, die aus 70
Gew.-% Methanol und 30 Gew.-% n-Butanol besteht, um eine
Beschichtungsflüssigkeit zur Herstellung einer Unterschicht
herzustellen.
Die Beschichtungsflüssigkeit zur Herstellung der Unterschicht
wurde auf das voranstehend geschilderte, elektrisch
leitfähige Substrat unter Verwendung eines
Eintauchbeschichtungsverfahrens aufgebracht, wodurch eine
Unterschicht mit einer Dicke von 0,5 µm nach einem
Trocknungsvorgang bei 90°C über 20 Minuten erhalten wurde.
Es wurde eine Dispersionsmischung dadurch hergestellt, daß 10
Gew.-% Disazopigment, 10 Gew.-% Polyvinylbutyralharz (S-LEC
BH-S, erhältlich von Sekisui Chemicals Co., Ltd.) und 100
Gew.-% Cyclohexanon gemischt wurden. Dann wurde diese
Dispersionsmischung durch 500 Gewichtsteile Tetrahydrofuran
verdünnt, wodurch man eine Beschichtungsflüssigkeit erhielt,
die zur Herstellung einer Ladungserzeugungsschicht eingesetzt
werden kann. Die so erhaltene Beschichtungsflüssigkeit wurde
unter Einsatz eines Eintauchbeschichtungsverfahrens auf die
Unterschicht aufgebracht, gefolgt von einem Trocknungsvorgang
über 20 Minuten bei 90°C. Hierdurch wurde eine
Ladungserzeugungsschicht mit einer Dicke von 0,3 µm erhalten.
Weiterhin wurden 10 Gew.-% einer Hydrazonverbindung, die
beispielhaft durch die chemische Formel I-1 dargestellt wird,
als Ladungstransportmaterial sowie 10 Gew.-% eines
Polykarbonatharzes (BPPC, im Handel erhältlich von Idemitu
Kosan Co., Ltd.) als Bindemittel miteinander vermischt, und
dann wurde ein Oxidationsverhinderungsmittel auf Phenolbasis
zusätzlich der Mischung hinzugefügt. Die Mischung wurde in 80
Gew.-% Tetrahydrofuran gelöst, um eine
Beschichtungsflüssigkeit zur Erzeugung einer
Ladungstransportschicht zu erzeugen. Die erhaltene
Beschichtungsflüssigkeit wurde dadurch auf die
Ladungserzeugungsschicht aufgebracht, daß ein
Tauchbeschichtungsverfahren verwendet wurde, und dann
erfolgte eine Trocknung über 30 Minuten bei 100°C, um eine
Ladungstransportschicht mit einer Dicke von 20 µm
herzustellen. Auf diese Weise wurde ein Photorezeptor
erhalten.
Zur Messung der differentiellen Härte bei der vorliegenden
Ausführungsform wurde das in dem voranstehenden Abschnitt
geschilderte Verfahren eingesetzt. Das Ausmaß der Änderung
der Last betrug zum jeweiligen Zeitpunkt 10 g. Die
differentielle Härte der lichtempfindlichen Schicht wurde
daher dadurch bewertet, daß das Ausmaß der Änderung der
Breite des Kratzers zu dem Zeitpunkt gemessen wurde, wenn die
Last, die senkrecht auf die lichtempfindliche Schicht
einwirkte, geändert wurde, und zwar von 50 g auf 40 g, von 40
g auf 30 g, von 30 g auf 20 g, und von 20 g auf 10 g. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
In dieser Tabelle ist daher die differentielle Härte als das
Ausmaß der Änderung der Breite des Kratzers angegeben.
Weiterhin wurde ein OPC-Photorezeptor, welcher jenem
entsprach, der den voranstehend geschilderten vertikalen
Laständerungen ausgesetzt wurde, in ein lichtelektrisches
Kopiergerät eingesetzt, welches ein Koronaentladungsgerät mit
-6 kV aufwies, ein optisches System für die Belichtung mit
Licht, ein Entwicklungsgerät, ein Übertragungs- und
Ladegerät, ein optisches System zur
Ladungslöschungsbelichtung, und eine
Abstreifklingenreinigungsvorrichtung. Dann wurde ein
Belastungsversuch dadurch durchgeführt, daß 20.000
Papierblätter unter Umgebungsbedingungen von einer Temperatur
von 26°C und einer Feuchte von 60% relativer Feuchte
bedruckt wurden. Nach der Beendigung des Dauerversuches wurde
die Erzeugung lokaler Sprödigkeitsbrüche in der Oberfläche
des Photorezeptors indirekt durch Bewertung der Qualität
gedruckter Bilder erfaßt. Hierbei ergab sich, daß in dem
gedruckten Bild (vergleiche Tabelle 1) keine durch
Lokalsprödigkeitsbruch erfolgte Bildstörungen beobachtet
wurden, so daß daraus geschlossen werden konnte, daß der
Photorezeptor während dieses Versuches normale Eigenschaften
aufwies.
Hierbei bestand die voranstehend geschilderte
Abstreifreinigungsvorrichtung aus einem Abstreifer aus
Silikongummi mit einer Gummihärte von 66°. Der Abstreifer war
so angeordnet, daß er einen Abstreiferdruck von 28 g/cm auf
eine mit ihm in Berührung stehende Oberfläche bei einem
Winkel von 25° ausübte. Weiterhin wurde ein Entwickler
eingesetzt, der 100 Gew.-% Styrol-Acryl-Basis Magnettoner mit
1,2 Gew.-% eines keramischen feinen Pulvers auf Oxidbasis
(SiO2) aufwies.
Tabelle 1
Es wurde ein OPC-Photorezeptor auf dieselbe Weise wie bei der
Ausführungsform 1 hergestellt, jedoch mit dem Unterschied,
daß das Ladungstransportmaterial in der
Beschichtungsflüssigkeit zur Herstellung der
Ladungstransportschicht geändert wurde, und zwar von der
Hydrazonverbindung auf die voranstehend erwähnte
Aminverbindung III-1. Darüber hinaus wurde die Messung der
differentiellen Härte der Oberfläche einer lichtempfindlichen
Schicht des OPC-Photorezeptors (durch die Feststellung des
Lokalsprödigkeitsbruches in der Oberfläche des Photorezeptors
bei Änderungen der Vertikalbelastung) auf dieselbe Weise wie
bei der Ausführungsform 1 durchgeführt, abgesehen davon,. daß
sich die Anzahl der gedruckten Blätter auf 15.000 änderte,
und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt. Es zeigt
sich, daß in dem gedruckten Bild keine Bildstörungen
festgestellt werden konnten, die durch lokalen
Sprödigkeitsbruch hervorgerufen werden, so daß man daraus
schließen konnte, daß sich der Photorezeptor während des
Belastungsversuches normal verhielt.
Tabelle 2
Es wurde ein Photorezeptor auf dieselbe Weise wie bei der
Ausführungsform 2 hergestellt, mit der Ausnahme, daß das
Bindemittelmaterial in der Beschichtungsflüssigkeit zur
Herstellung der Ladungstransportschicht von BPPC auf
Polykarbonat geändert wurde (PANLITE TS-2050, Teijin
Chemicals Co., Ltd.). Um in dieser Hinsicht einen Einfluß
festzustellen, wurde der Belastungsversuch auf dieselbe Weise
wie bei der Ausführungsform 1 durchgeführt, ohne die Anzahl
bedruckter Blätter zu ändern (also 20.000 Blätter). Die sich
ergebende differentielle Härte der lichtempfindlichen Schicht
ist in Tabelle 3 aufgeführt, woraus man den Einfluß auf die
Bildqualität erkennt. Hieraus ergibt sich, daß Bildstörungen,
die hervorgerufen werden, nicht in dem gedruckten Bild
festgestellt werden konnten, so daß man daraus schließen
kann, daß sich der Photorezeptor während des
Belastungsversuches normal verhielt.
Tabelle 3
Es wurde ein Photorezeptor auf dieselbe Art und Weise wie bei
der Ausführungsform 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme,
daß der Anteil an Ladungstransportmaterial und an Bindemittel
auf 14 Gew.-% Hydrazonverbindung und 6 Gew.-% Bindemittel
geändert wurde. Die Messung und der Lebensdauerversuch wurden
auf dieselbe Weise wie bei der Ausführungsform 1
durchgeführt, und die Ergebnisse sind in der Tabelle 4
angegeben.
Allerdings zeigten sich bei diesem Vergleichsbeispiel
Bildfehler (Fehler in Form schwarzer Punkte mit einem
Durchmesser von etwa 1,2 mm) auf dem gedruckten Bild nach dem
Druck von 1.170 Papierblättern. Weiterhin wurde die
Oberfläche des Photorezeptors unter einem Lichtmikroskop
untersucht (AFX-II, hergestellt von Nicon Co., Ltd.), und
hieraus wurde geschlossen, daß diese Fehler durch sehr kleine
Spalte hervorgerufen wurden, die einen Durchmesser von etwa
1,0 mm zeigten, und auf der Oberfläche des Photorezeptors
entstanden, wenn sich Toner in ihren zentralen Abschnitten
ablagerte.
Tabelle 4
Wie aus den Ausführungsformen 1, 2, 3 und dem
Vergleichsbeispiel hervorgeht, welche voranstehend
geschildert wurden, hängt die differentielle Härte einer
lichtempfindlichen Schicht des Photorezeptors von den in der
Ladungstransportschicht eingesetzten Materialien ab.
Anderungen der differentiellen Härte stehen in Beziehung zum
Ladungstransportmaterial, zum Bindemittelharz und dem
relativen Anteil des Bindemittelharzes und des
Ladungstransportmaterials. Gemäß der vorliegenden Erfindung
kann die Schwierigkeit der Hervorrufung eines
Lokalsprödigkeitsbruches durch eine Bilderzeugung überwunden
werden, bei welcher ein elektrophotographischer Photorezeptor
verwendet wird, bei welchem das Ausmaß der Änderung der
Breite eines Kratzers, der auf dem Photorezeptor
hervorgerufen wird, 20 µm oder weniger bei einer Änderung der
Vertikalbelastung von 10 g beträgt. Der Photorezeptor gemäß
der vorliegenden Erfindung sorgt daher für eine hervorragende
Bildqualität, obwohl Druckbilder auf eine hohe Anzahl an
Papierblättern gedruckt werden.
Die vorliegende Erfindung wurde im einzelnen unter Bezugnahme
auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben, und aus den
voranstehenden Ausführungen sollte nunmehr deutlich geworden
sein, jedenfalls für Fachleute auf diesem Gebiet, daß sich
Änderungen und Modifikationen vornehmen lassen, ohne von der
Erfindung in ihrem Gesamtaspekt abzuweichen, und daher sollen
die beigefügten Patentansprüche alle derartigen Anderungen
und Modifikationen umfassen, die sich aus dem Wesen und
Umfang der vorliegenden Erfindung ergeben, welche wiederum
von der Gesamtheit der vorliegenden Anmeldeunterlagen
bestimmt werden.
Claims (3)
1. Organischer Photorezeptor für lichtelektrische
Aufzeichnungen, der auf seiner Oberfläche eine
differentielle Härte aufweist, und ein elektrisch
leitfähiges Substrat aufweist, auf welchem eine
organische lichtempfindliche Schicht mit einem
lichtleitenden Material vorgesehen ist, wobei
die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder
weniger in der Breite eines Kratzers entspricht, der auf
der Oberfläche erzeugt wird, wenn jeweils eine Änderung
der Vertikalbelastung von 10 g bei der senkrechten
Belastung mit einem Druck von 10 g oder mehr der
Oberfläche erfolgt, wenn ein Versuch zur Ermittlung der
differentiellen Härte dadurch durchgeführt wird, daß der
Photorezeptor in eine vorbestimmte Position mit einer
konstanten Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter dieser
Belastung in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche
bewegt wird, über einen konischen Eindruckstempel, der
zur Erzeugung des Kratzers auf der Oberfläche dient,
wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir-
oder Diamant-Eindruckstempel ist, der einen Abschnitt
mit einer konischen Spitze aufweist, dessen Scheitel die
Form einer Halbkugel aufweist, mit einem Durchmesser von
0,01 mm und eine Konuswinkel von 90°.
2. Organischer Photorezeptor nach Anspruch 1,
bei welchem das Ausmaß der Änderung der Breite eines
Kratzers, der auf der Oberfläche hervorgerufen wird, im
Bereich von 3 bis 15 µm liegt.
3. Verfahren zur Bestimmung der Standzeit eines
Photorezeptors mit folgenden Schritten:
Bereitstellung einer Oberfläche des Photorezeptors als Probe,
Bestimmung der differentiellen Härte der Probe dadurch, daß der Photorezeptor in eine vorbestimmte Position mit konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter einer Belastung in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche gebracht wird, durch einen konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer auf der Oberfläche zu erzeugen, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamant-Eindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90° aufweist; und
Durchführung der Feststellung, daß die Probe eine gute Standzeit aufweist, wenn die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche bei jeweils einer Änderung der Vertikalbelastung von 10 g bei einer senkrechten Belastung mit einem Druck von 10 g oder mehr auf der Oberfläche entspricht.
Bereitstellung einer Oberfläche des Photorezeptors als Probe,
Bestimmung der differentiellen Härte der Probe dadurch, daß der Photorezeptor in eine vorbestimmte Position mit konstanter Geschwindigkeit von 30 mm/min. unter einer Belastung in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche gebracht wird, durch einen konischen Eindruckstempel, um einen Kratzer auf der Oberfläche zu erzeugen, wobei der konische Eindruckstempel ein konischer Saphir- oder Diamant-Eindruckstempel ist, der einen Abschnitt mit konischer Spitze mit einem Scheitel in Form einer Halbkugel mit einem Durchmesser von 0,01 mm und einem Konuswinkel von 90° aufweist; und
Durchführung der Feststellung, daß die Probe eine gute Standzeit aufweist, wenn die differentielle Härte einer Änderung von 20 µm oder weniger der Breite eines Kratzers entspricht, der auf der Oberfläche bei jeweils einer Änderung der Vertikalbelastung von 10 g bei einer senkrechten Belastung mit einem Druck von 10 g oder mehr auf der Oberfläche entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9006038A JPH10207099A (ja) | 1997-01-17 | 1997-01-17 | 電子写真用有機感光体およびその耐久性判別方法 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19801525A1 true DE19801525A1 (de) | 1998-07-23 |
Family
ID=11627483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19801525A Withdrawn DE19801525A1 (de) | 1997-01-17 | 1998-01-16 | Organischer Photorezeptor für lichtelektrische Aufzeichnung und Verfahren zur Bestimmung von dessen Standzeit |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| JP (1) | JPH10207099A (de) |
| DE (1) | DE19801525A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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| JP4502316B2 (ja) * | 2004-03-02 | 2010-07-14 | 株式会社リコー | 画像形成装置及び画像形成装置用プロセスカートリッジ |
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1997
- 1997-01-17 JP JP9006038A patent/JPH10207099A/ja active Pending
-
1998
- 1998-01-14 US US09/007,046 patent/US5994010A/en not_active Expired - Lifetime
- 1998-01-16 DE DE19801525A patent/DE19801525A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5994010A (en) | 1999-11-30 |
| JPH10207099A (ja) | 1998-08-07 |
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Legal Events
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