DE1980147U - Dosier- und mischvorrichtung zur herstellung von baustoffen. - Google Patents
Dosier- und mischvorrichtung zur herstellung von baustoffen.Info
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Description
RA. 725 93 2*21.12.6?
10 170 Λ
ELBA-WERK
Ettlinger Baumaschinen* und Hebezeugfabrik GmbH. Ettlingen/Baden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dosier* und Mischvorrichtung zur
Herstellung von Beton o. dgl. f insbesondere in Verbindung mit einem
Aufzugsmischer.
Bei der Herstellung von Beton und anderen Baustoffmischungen besteht
das Problem der Zusammenstellung einzelner Mischgutchargen« also
des Dosier ens, der Zuteilung der dosierten Charge an den Mischen
des Mischens und des Abgebend der fertigen Mischung aus dem Mischer
an Förder· oder Transportmittel,
Seitdem die sogenannten Aufzugsmischer eingeführt sind, kann das
Einzelproblem des Mischens und des Übergebens der fertigen Mischung
als gelöst angesehen werden. Beim Aufzugsmischer 1st bekanntlich
'■"·■■ -2-
der in einer Aufzugsbahn laufende und durch Seilzug betätigte Aufzugs*
behälter mit einem Mischwerk auegerüstet und gleichzeitig als Misch*
behälter ausgebildet. Dadurch* daß die Aufzugsmischer ein besonder· leistungsfähiges Zwangsmischwerk aufweisen, welches während des
Aufzugsvorganges betrieben wird, und dadurch, daß dieser Mischer zur Übergabe der fertigen Mischung über Kopf gekippt werden kann,
lassen sich Misch·* und Übergabezeiten erreichen, die kaum noch zu
unterbieten sind.
Um diesen Vorteil des Aufzugsmischers im praktischen Einsatz voll nutzbar werden zu lassen, hat man auch Vorschläge zur Verbesserung
des Dosier« und Zuteilvorganges für das Zusammenstellen und Übergeben
der Mischgutcharge gemacht. Es ist eine Dosiervorrichtung bekannt·*
geworden, bei der als Dosierbehälter eine zylinderförmige Trommel
mit waagerechter Mittelachse und einer Einfüllöffnung dient, wobei
die Trommel in einer als Aufzugsbahn ausgebildeten Führungsbahn läuft,
welche mit einer waagerechten Schwenkachse in einem Wiegebalken aufgehängt ist. In der Führungsbahn läuft die Trommel unter gleichzeitigem Drehen um ihre Mittelachse von einer unteren Füllstellung
in eine obere Entleerungsstellung und wird dabei von einem Seilzug bewegt. Diese Dosiervorrichtung hat sich in der Praxis, vor allem in
Verbindung mit Aufzugsmiacherti, schnell durchgesetzt und sehr gut |
bewährt. j
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, aufbauend auf den Erfahrungen,
die mit der bekannten Vorrichtung gewonnen wurden, eine vereinfachte
Dosier· und Mischvorrichtung zu schaffen, die vor allem auch in kleineren
Anlagen mit geringerer Leistung, vorzugsweise in Verbindung mit Auf' zugsmlschern, wirtschaftlich eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer Dosler* und Mischvorrichtung mit einem Aufzugsmischer und einem
aus einer unteren Füllstellung in eine obere Entleerungsstellung mittels
Seilzuges in einer Führungsbahn bewegbaren Dosierbehälter sowohl der
Dosierbehälter als auch der Aufzugsmischer zum Verfahren aus ihrer
unteren Füllstellung in ihre obere Entleerungestellung durch ein einziges Seil gemeinsam verbunden sind, und zum Antrieb des Seiles eine einzige
Winde vorgesehen ist. V
Das gemeinsame Seil läuft dabei in einem Zuge von einer Antriebewinde
über eine am Dosierbehälter vorgesehene Umlenkrolle weiter zu einer
Umlenkrolle im Oberteil des Mischergestelles und von dort zu einem
Festpunkt am Aufzugsmischer. Der Dosierbehälter läuft in seiner
unteren Füllstellung auf den Wiegebalken einer Waage auf, so daß in
dieser Stellung die Zuführung der einzelnen Komponenten der Mischgut*
charge und deren Verwiegung erfolgen kann. In seiner unteren Füllstellung
ist der Dosierbehält er fest mit seiner Führungsbahn verriegeln
bar. Dadurch kann während des Dosiervorganges, also während der
Zusammenstellung der Mischgut char ge, bei Betätigung der Antriebs-
.4
winde der Aufzugsmischer aus seiner unteren Stellung, in der er die
letzte Mischgutcharge übernommen hat« nach oben in die Stellung
laufen« in der er die fertige Mischung abgibt. In der Ve r r ie ge lungs stellung
dient die Umlenkrolle am Dosierbehälter dann lediglich zur Seilführung« solange der Aufzugsmischer auf« und abläuft.
Die Steuerung der Seilwinde für den gesamten Bewegungsablauf des Dosierbehälters und des Aufzugsmischers geschieht selbsttätig über
Endschalter sowie Verzögerungsrelais« die in der Führungsbahn des Doslerbehälters und in der Aufzugsbahn des Mischers in deren unteren
und oberen Endpunkten angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht auf einfachste Weise
mit nur einem Antriebsmotor und einem Seilzug die gemeinsame Betätigung
eines Dosierbehälters und eines Aufzugemischers« und zwar so,
daß praktisch ein ununterbrochenes Arbeitsspiel ablaufen kann. Während
des Auffahrens des Mischers, der Übergabe der fertigen Mischung und
der Rückführung des Mischers in seine untere Stellung, also während
der Dosierbehälter in seiner Füllsteilung verriegelt ist, erfolgt die
Zusammenstellung der nächsten Mischgutchargefl die über die Waage
gesteuert wird. *to^»»w«taiw»*eggagagtot^
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung, die als Aue*
führungsbeispiel eine Dosier* und Mischvorrichtung in echematischer
Darstellung zeigt, erläutert«
In der Aufzugsbahn 1 läuft der Aufzugsmischer 2 auf Rollen 3,4
aus seiner unteren Stellung I „ in der er die jeweilige, fertig dosierte
Mischgutcharge übernimmt, zur oberen Übergabestelle II , in der er
die fertige Mischung abgibt. Annähernd par&llel zur Mischer-Aufzugs*
bahn liegt die Führungsbahn 5, in der auf Rollen 6, 7 der Dosierbehälter
8 aus einer unteren Füllstellung ΠΙ in eine obere Entleerungsstellung IV bewegbar ist. Sowohl der Dosierbehälter 8 als auch
der Aufzugsmischer 2 sind durch das Seil 9 gemeinsam verbunden, welches von der einzigen Antriebswinde 10 betätigt wird. Das Seil
9 verläuft dazu, von der Winde 10 kommend, über eine am Dosier* behälter 8 befindliche Umlenkrolle 11 , von dort über eine weitere
Umlenkrolle 12 , die Im Oberteil 13 des Mischergestells 14 an*
geordnet ist, bis zum Festpunkt 16 am Aufzugsmischer 2.
In seiner unteren Füllstellung III setzt sich der Dosierbehälter 8
auf Lager stellen 16 des Balkens 17 einer Waage auf, der mit
Übertragungselementen 18 auf das Anzeigegerät 19 wirkt. Der j
■ j Fahrrahmen des Dosierbehältere 8 kann in der unteren Füllstellung [
• ■" ' '
III über den Hebel 20 und die Klaue 21 fest mit der Führungsbahn i
5 verriegelt werden. Zur Steuerung des Bewegungsablaufes von Dosierbehälter und Aufzugsmischer dienen Endschalter bzw. Verzögerungsrelais,
die auch einen selbsttätigen Ablauf des gesamten Dosierungs-, Misch· und Übergabevorganges ermöglichen,* So befindet sich am Verriegelungshebel 20 der Schalter 22 „ der die
Seilwinde 10 in Gang setzt. Über den Endschalter 23 an der
Führungsbahn 5 wird die Aufwärtsbewegung und über den Endschalter 24 die Abwärtsbewegung des Dosierbehälters 8 beendet. Der
Schalter 25 an der Übergabestelle des Aufzugsmischers steuert wiederum die Drehrichtungsumkehr der Winde 10 9 und der End*
schalter 26 am unteren Ende der Aufzugebahn schaltet sie ab.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung funktioniert wie folgt: Nachdem in der Stellung ΠΙ eine Mischgutcharge fertig in den
Dosierbehälter 8 eingewogen worden ist» wird der Hebel 20 betätigt
und durch Anheben der Klaue 21 die Verriegelung des Dosierbehälters
8 mit der Führungsbahn 8 gelöst. Dabei wird über den
Schalter. 22 die Winde 10 eingeschaltet, die nunmehr das Seil 9 j aufzuwickeln beginnt. Der Dosierbehälter fährt in seiner Führungsbahn (
5 nach oben« bis er seine obere Stellung IV erreicht und über den '
Endschalter 23 die Seilwinde abschaltet. In diesem Moment erfolgt '
die Übergabe der Mischgutcharge aus dem Dosierbehälter 8 in den j
Aufzugsmischer 2 , der sich in seiner unteren Füllstellung I befindet
und dessen Mischwerk jetzt bereits läuft. Nach dem anschließen- ;
■ f
- 7 -■
den automatischen Zurückfahren des Dosierbehälters aus seiner
oberen Stellung IV in seine untere Stellung III und in die Lager-
stellen 16 des Waagebalkens 17 sowie nach der Verriegelung mit der Führungsbahn 5 wird die Winde 10 über den Schalter
24 wieder umgeschaltet. Die Umlenkrolle 11 am Dosierbehälter 8 dient nunmehr als fester Seilumlenkpunkt und der Aufzugsmischer
bewegt sich Wmtoaapp^amOmmtomtesiuglmfrBXiB seiner unteren Stellung
I in seine obere Stellung II . Durch den Schalter 25 wird die Winde 10 stillgesetzt und Über ein Eelais nach der Entleerung des
Mischers auf entgegengesetzte Drehrichtung umgeschaltet. Der Auf* zugsmischer läuft wieder in seine untere Stellung I und bewirkt dort
über den Endschalter 26 die endgültige Abschaltung der Winde 10 Unterdessen ist in den Dosierbehälter 8 über die Waage 17, 18,
eine neue Mischgutcharge eingewogen worden. Durch Entriegelung des
Dosierbehälters über den Hebel 20, 21 oder, durch einen Impuls von
der Waage kann ein neues Arbeitsspiel beginnen ,
26.8,65
•8-
Claims (4)
- RA. 725 932*21«Schutzansprüche:1» Dosier^ und Mischvorrichtung zur Herstellung von Beton o. dgl., insbesondere in Verbindung mit einem Aufzugsmischer und einem aus einer unteren Füllstellung in eine obere Entleerungsstellung mittels Seilzuges in einer Führungsbahn bewegbaren Dosierbehälter s« dadurch gekennzeichnet« daß sowohl der Dosierbehälter (8) als auch der Aufzugsmischer (2) zum Verfahren aus ihrer unteren Füllstellung , (I, HI) in ihre obere Entleerungsstellung (U, IV) durch ein einziges Seil (9) gemeinsam verbunden sind« und zum Antrieb de« Seiles eine einzige Winde (10) vorgesehen ist.
- 2. Dosier« und Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß das gemeinsame Seil (9) in einem Zuge von der Antriebswinde (10) über eine am Dosierbehälter vorgesehene Umlenkrolle (11) zu einer UmlenkroUe (12) imOberteil des Mischergestelles (14) und von dort zum Aufzugsmischer (2) verläuft.
- 3. Dosier- und Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und Z, dadurchgekennzeichnet« daß der Dosierbehälter (8) in seiner unteren Füll« stellung (IH)- auf den Wiegebalken (17) einer Waage aufläuft.-9--0-
- 4. Dosier· und Mischvorrichtung nach: den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet« daß der Dosierbehälter (8) während des Aufzugsvorganges des Aufzugsmisehers (2) in seiner unteren Füllstellung (JH ) fest mit seiner Führungsbahn (5) verriegelbar 1st.5« Dosier· und Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet* daß die Steuerung der Seilwinde (10) für den gesamten Bewegungsablauf des Dosierbehälters und des Aufzugsmiechers über Endschalter bzw. Verzögerungsrelais, die in der Führungsbahn (5)
des Dosierbehältere und in der Aufzugsbahn (1) des Mischers angeordnet sind« selbsttätig erfolgt.10 170
26,8.65
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965E0022155 DE1980147U (de) | 1965-08-27 | 1965-08-27 | Dosier- und mischvorrichtung zur herstellung von baustoffen. |
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| DE1965E0022155 DE1980147U (de) | 1965-08-27 | 1965-08-27 | Dosier- und mischvorrichtung zur herstellung von baustoffen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1980147U true DE1980147U (de) | 1968-02-29 |
Family
ID=33331045
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1965E0022155 Expired DE1980147U (de) | 1965-08-27 | 1965-08-27 | Dosier- und mischvorrichtung zur herstellung von baustoffen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1980147U (de) |
-
1965
- 1965-08-27 DE DE1965E0022155 patent/DE1980147U/de not_active Expired
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