DE1980034U - Platte aus kunststoff. - Google Patents
Platte aus kunststoff.Info
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Description
Patentanwalt
Hannover, Abbestr, 20
20. November 1967
Meine Akte 086 Dr.J./Hl
Ulrich Prodel, Bad Salzuflen, Akazienstraße 12 Dr. Karl Zöhrer, Bad Salzuflen, Hagenstraße 4-
Platte aus Kunststoff
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Platte aus Kunststoff,
welche als Zwischenstück an zwei Rohren zu befestigen ist, insbesondere_für_ die Verwendung als Seitenwandung von Transportwagen
mit Rohrgestell.
Von Hand zu schiebende Transportwagen weisen an beiden Enden
rohrförmige Bügel auf, welche die Seitenwände tragen und eine Verbindung zwischen der Seitenwand und dem Boden des
Transportwagens bilden. Bisher werden an diesen rohrförmigen Bügeln die Seitenwandungen mit Hilfe von Schrauben und
Schellen oder mit Hilfe von Schrauben befestigt, welche in Bohrungen des rohrförmigen Bügels eingesetzt sind. Diese
Seitenwandungen bestehen im allgemeinen aus Holz.
Der vorliegenden Neuerung liegt der Gedanke zugrunde, eine einfachere Befestigungsmöglichkeit zu schaffen, wenn man
als Seitenwandung eine Platte aus Kunststoff benutzt.
—2
Bei dieser besonderen Gestaltung soll die Befestigung der Platte gleichzeitig einer Stoßdämpfung dienen, wenn einmal
ein Transportwagen versehentlich gegen eine Wandung oder einen Gegenstand geschoben wird.
Die Platte der vorliegenden Neuerung weist es als wesentliches Merkmal auf, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten
der Platte jeweils ein U-förmig gestalteter, das Rohr umgreifender Ansatz vorgesehen ist, dessen Enden nach außen
fortgebogen sind.
Eine derartige Platte läßt sich im Spritzgußverfahren leicht herstellen. Sie ist leicht an dem Rohrgestell zu
montieren« Die beiden U-förmigen Ansätze sind zweckmäßig so an der Platte angeformt, daß die Grundfläche des Ansatzes
parallel zur Platte verläuft, während die Schenkel von der Platte fort verlaufen. Die U-Form ist hierbei nicht
die strenge Form eines lateinischen U, sondern die geschwungene Form einer Zierschrift, so daß durch den U-förmig gestalteten Ansatz das Rohr, an dem die Platte befestigt
werden soll, umgriffen wird.
In vielen Fällen hält der U-förmig gestaltete, das Rohr umgreifende Ansatz durch die elastischen Eigenschaften
des Kunststoffes, aus dem er hergestellt ist, von selbst. In anderen Fällen ist es zweckmäßig, wenn als Verschlußelement
für die Enden des Ansatzes der Platte ein
U-förmig gestaltetes Werkstück vorgesehen ist, dessen Schenkel einen spitzen Winkel mit der Grundfläche einschließen.
Dieses als Verschlußelement dienende Werkstück wird über die nach außen fortgebogenen Enden des
Ansatzes an der Platte geschoben. Hierdurch wird der U-förmig gestaltete Ansatz so stark an das Rohr angeklammert,
daß er sich nicht mehr von alleine lösen kann.
Zweckmäßig ist es, wenn die Grundfläche des Verschlußelementes trapezförmig ist. Dann läßt sich das Verschlußelement
anfangs sehr einfach über die beiden Enden des Ansatzes an der Platte schieben und zieht, je weiter ea?
auf die Enden des Ansatzes geschoben wird, diese. Enden umso fester zusammen.
Zur Verstärkung dieser Wirkung kann es zweckmäßig sein, wenn auch die Endlinien des Ansatzes der Platte, welcher
das Rohr umgreift, bzw. die Verlängerungen dieser Endlinien, einen spitzen Winkel zwischen sich einschließen.
Die Verfestigung dieses das Rohr umgreifenden Ansatzes wird noch stärker, wenn die Enden eines jeden Ansatzes in Porm
eines Keiles gestaltet sind, welcher mit seiner Spitze dem Ansatz zugekehrt ist,
Zweckmäßig ist es auch, wenn die Außenseiten der Enden des
Ansatzes und die Innenseiten der Schenkel des Verschlußelementes
Mittel auf v/eisen, die nur eine Bewegung dieser Teile aufeinander in einer Richtung zulassen. Diese Mittel
können beispielsweise eine sägezahnartige Gestaltung der einander berührenden Flächen sein. Die Anwendung dieser
Mittel hat den Vorteil, daß nach dem Aufschrumpfen des
Verschlußelementes bei der Herstellung des Wagens sich die Platte nur noch durch Zerstörung von dem Rohr lösen läßt.
Das Wesen der vorliegenden Neuerung ist an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Platte der vorliegenden
Neuerung«
Fig. 2 in Vergrößerung eine Ansicht eines Teiles einer
über ein Rohr geschobenen Platte.
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Platte der Fig. 1
Fig. 4- einen Querschnitt durch eine Platte ähnlich der
Fig. 1 mit andeis gestaltetem Querschnitt der Enden des Ansatzes.
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Fig. 4- mit übergeschobenem
Verschlußelement.
Fig. 6 das Verschlußelement in perspektivischer Ansicht
von hinten.
—5—
_ 5 —
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung ein Verschlußelement
der Pig. 6 in Ansicht von vorne.
Fig. 8 in perspektivischer Ansicht die Befestigung einer-Platte
gemäß Fig. 1 mit zwei Verschlußelementen gemäß Fig. 6 und 7·.
Die Platte 1 weist auf zwei gegenüberliegenden Seiten U-förmig gestaltete Ansätze. 2 auf. Diese U-förmig gestalteten
Ansätze sind so g.eformt, daß sie ein Rohr 3 zn umgreifen
vermögen. Sie haben also genähert die Form eines stark geschwungenen
U, man könnte vielleicht auch sagen, daß sie die Form eines geschlitzten Rohres aufweisen. Die Enden 4
dieser Ansätze 2 sind nach außen fortgebogen. Sie stehen in Form eines spitzen Winkels zueinander. Das hat den Vorteil,
daß sich der Ansatz leicht an einem Rohr anbringen läßt. Denn beim Heraufdrücken des Ansatzes auf ein Rohr bewirken
die beiden spitzwinklig zueinander stehenden Enden 4 ein Öffnen der U-Form des Ansatzes, so daß das Rohr in das Innere
dieses Ansatzes hineingleiten kann. Diese Stellung der Enden hat aber auch noch eine andere Bedeutung: Über diese
Enden 4 sind Verschlußelemente 5 herüberschiebbar, wie sie
in Fig. 6: und Fig. 7 gezeigt sind. Um einen möglichst festen
Verschluß mit Hilfe dieser Verschlußelemente herzustellen, ist es zweckmäßig, wenn die Enden des Ansatzes 2 in Form
eines Keiles 4a ausgebildet sind, welcher mit seiner Spitze
dem Ansatz 2 zugekehrt ist. Damit sich das Befestigungselement
5 nicht mehr von dem Ansatz 2 lösen kann, ist es zweckmäßig, die Außenseiten der Enden 4 des Ansatzes 2 und.
die Innenseiten der Schenkel 6 des Verschlußelementes 5 Mittel aufweisen zu lassen, die nur eine Bewegung dieser
Teile 5, 4- aufeinander in einer Richtung zulassen. Diese
Mittel sind zweckmäßig eine sägezahnartige Gestaltung 7 der einander berührenden Flächen des Verschlußelementes 5
und der Enden 4 des Ansatzes 2, wie es in der Ansicht der Pig, 7 zu sehen ist.
Das Verschlußelement J? weist, wie Fig. 6 und 7 zeigen,
eine trapezförmige Grundfläche 8 auf, an der die beiden
Schenkel 6 befestigt sind. Diese Trapezform bewirkt ein schnelles und leichtes Zusammenziehen der Enden 4 des Ansatzes
2 der Platte 1, Wie Fig. 8 zeigt, kann es in manchen Fällen zweckmäßig sein, die Verschlußelemente 5 von
zwei Seiten her auf die Enden 4 aufzuschieben. Dieses erleichtert das Aufschieben. Sind die Verschlußelemente 8
ebenfalls aus Kunststoff hergestellt, so können sie als Stoßdämpfer wirken, wenn einmal ein Transportwagen versehentlich
gegen eine Wandung oder gegen einen Gegenstandgefahren wird,
Claims (7)
1. Platte aus Kunststoff, welche als Zivischenstück an zwei Rohren zu befestigen ist, insbesondere für die
Verwendung als Seitenwandung von Transportwagen mit Eohrgestell,
dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Platte (1) Jeweils ein U-förmig gestalteter, das Rohr (3) umgreifender Ansatz (2) vorgesehen ist, dessen Enden (4-) nach außen fortgebogen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Platte (1) Jeweils ein U-förmig gestalteter, das Rohr (3) umgreifender Ansatz (2) vorgesehen ist, dessen Enden (4-) nach außen fortgebogen sind,
2«, Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußelement (5) für die Enden (4·) des
Ansatzes (2) der Platte (1) ein U-förmig gestaltetes Werkstück vorgesehen ist, dessen Schenkel (6) einen
spitzen Winkel mit der Grundfläche (8) einschließen.
3. Platte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche (8) des Verschlußelementes (5)
trapezförmig ist.
4. Platte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
-8-
daß die Endlinien des Ansatzes (2) bzw. ihre Verlängerungen einen spitzen Winkel zwischen sich einschließen.
5. Platte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden (4) eines jeden Ansatzes (2) an den Platten (1) in Form eines Keiles (4a) gestaltet
sind, welcher mit seiner Spitze dem Ansatz (2) zugekehrt ist.
6. Platte nach Anspruch 1 bis 5?
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenseiten der Enden (4) des Ansatzes (2) und die Innenseiten der Schenkel (6) des Verschlußelementes
(5) Mittel aufweisen, die nur eine Bewe-. gung dieser Teile (4, 5) aufeinander in einer Richtung
zulassen,
7. Platte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet 3
dadurch gekennzeichnet 3
daß die Mittel, die nur eine Bewegung der Außenseiten der Enden (4) des Ansatzes (2) auf den Innenseiten
der Schenkel (6) des Verschlußelementes (5)
aufeinander in einer Richtung zulassen, eine sägezahnartige Gestaltung der einander berührenden
Flächen sind»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967P0030443 DE1980034U (de) | 1967-11-23 | 1967-11-23 | Platte aus kunststoff. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967P0030443 DE1980034U (de) | 1967-11-23 | 1967-11-23 | Platte aus kunststoff. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1980034U true DE1980034U (de) | 1968-02-29 |
Family
ID=33367995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967P0030443 Expired DE1980034U (de) | 1967-11-23 | 1967-11-23 | Platte aus kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1980034U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3240549A1 (de) * | 1982-11-03 | 1984-05-03 | August 3500 Kassel Manss | Befestigung fuer gleitkufen an transportkarren |
-
1967
- 1967-11-23 DE DE1967P0030443 patent/DE1980034U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3240549A1 (de) * | 1982-11-03 | 1984-05-03 | August 3500 Kassel Manss | Befestigung fuer gleitkufen an transportkarren |
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