DE19800165A1 - Automatische Selbstschutzeinrichtung insbesondere für Feuerwehr-Sonderlöschfahrzeuge - Google Patents
Automatische Selbstschutzeinrichtung insbesondere für Feuerwehr-SonderlöschfahrzeugeInfo
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Description
Feuerwehr-Sonderlöschfahrzeuge, insbesondere für Flughäfen, Industrie- Raffinerie
anlagen, Waldbrandeinsätze und Ordnungskräfte, aber auch andere gefährdete LKWs
und PKWs müssen gegen Bodenbrände in unteren Fahrzeugbereichen - Kraftstofftank,
Reifen usw. - sowie gegen hohe Abstrahlwärme an Windschutz- und Seitenfensterscheiben
durch Wasserstrahldüsen (sog. Selbstschutzdüsen) vor Beschädigungen geschützt werden.
Die Selbstschutzdüsen werden an den entsprechenden Stellen des Fahrzeugs angebaut
und werden herkömmlich im Fahrerhaus vom Fahrer oder Beifahrer über Druckschal
ter- oder -tasten ein- und ausgeschaltet.
Da Fahrer und Beifahrer während der Zufahrt und Bewegung am Einsatzort neben
fahrtechnischen Aufgaben auch löschtechnische und Vorbereitungsaufgaben vorneh
men müssen, kann nicht sofort auf alle Vorkommnisse optimal reagiert werden.
Dazu kommt, daß die Sichtverhältnisse durch Rauchbildung, verschiedene Dämpfe,
Nebel usw. oft erheblich beeinträchtigt werden. Ebenso kann in abgebrannten Wald
stücken, auch bei guter Sicht, die Bodenwärme nicht ohne weiteres eingeschätzt werden.
Auch Abstrahlwärme vor brennenden Objekten ist nicht sofort vom Fahrerhaus aus
wahrnehmbar.
Aus diesen Gründen hat die Praxis des öfteren gezeigt, daß Windschutz- und Fenster
scheiben von Fahrzeugen durch Abstrahlwärme beschädigt wurden oder Reifen und
Bremsluftleitungen soweit abgebrannt sind, daß eine Weiterfahrt z. B. aus einem brennen
den Wald nicht mehr möglich war und das Fahrzeug zurückgelassen werden mußte.
Dies bedeutet auch eine Gefährdung der Besatzung.
Verschiedene Steuerungen sind aus den Patentschriften EP 0 424 200, GB 2 106 385,
US 4 821 805 sowie DE 35 46 298 bekanntgeworden, die jedoch nicht geeignet sind,
die hier gestellten Aufgaben zu lösen.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, eine Selbstschutzeinrichtung zu schaffen, die
Feuer und Wärme erkennt und einen Teil oder die Gesamtanlage automatisch aktiviert
und anschließend abstellt.
Hierzu werden nach Fig. 1 IR-Sensoren 20 unterhalb der Stoßstange- und Schlußtraverse
des Fahrzeugs, im Motorraum, in den Radkästen und Windschutz- sowie seitlichen
Fensterscheiben angebracht.
Die IR-Sensoren 20 sind mit dem SPS System 18 verbunden, das die Gesamtpumpen
anlage steuert.
Im Gesamtsteuersystem ist auch ein Bedientableau 19 für Fahrer und Beifahrer vorge
sehen, um von hier aus die automatische Selbstschutzanlage manuell nach ihrem
Ermessen zusätzlich ein- und ausschalten zu können.
Registrieren die IR-Sensoren 20 an einer Stelle des Fahrzeugs, z. B. vorderer Reifen
bereich unerwünschte Wärmeentwicklung, so wird ein Signal an das SPS System 18
geleitet, wodurch das Löschprogramm für die Reifenschutzdüsen 12 aktiviert wird und
am Bedientableau eine Kontrollampe als Rückmeldung für Fahrer und Beifahrer aufleuchtet.
Dabei wird das Absperrorgan 2 am Wassertank 1 geöffnet, die Feuerlöschkreisel
pumpe (3) eingeschaltet und auf einen vorher bestimmten Arbeitsdruck hochgefahren.
Danach wird das Absperrorgan 11 für die Reifenschutzdüsen 12 geöffnet.
Dieser Lösch-/Kühlvorgang dauert solange, bis die IR-Sensoren 20 wieder die ent
sprechenden Signale an das SPS System 18 zurückmelden und der Vorgang
abgestellt wird.
Sollten während des Lösch-/Kühlvorgangs weitere IR-Sensoren weitere Absperrorgane 7
öffnen, z. B. Frontselbstschutzdüsen unter der Stoßstange Fig. 1-2, sorgt ein Drucksensor 4
in der Pumpenanlage über das SPS System 18 dafür, daß der entsprechende
Arbeitsdruck über Drehzahlerhöhung des Antriebsmotors der Feuerlöschkreiselpumpe 3
wieder automatisch hergestellt wird.
Dadurch können Fahrer und Beifahrer über das Bedientableau auch andere Verbraucher
5, 17 der Löschanlage z. B. den Wasserwerfer 6, Haspel usw. zu- oder abschalten; der
Arbeitsdruck bleibt unverändert.
Von diesem Bedientableau 19 aus ist es auch möglich, die Front- 8 sowie Heckdüse 10
auf Voll-, Sprüh- oder Flachstrahl umzuschalten oder bei Störungen oder Beschädigung
der IR-Sensoren 20, die automatische Selbstschutzanlage im Notbetrieb ein- und aus
zuschalten, bzw. die Selbstschutzanlage manuell zu bedienen. Die Rückmeldung von der
Feuerstelle zum Bedientableau in diesem Fall kann z. B. über Glasfaser erfolgen.
Claims (6)
1. Automatische Selbstschutzanlage für Fahrzeuge dadurch gekennzeichnet, daß
die Anlage bei Bodenfeuer oder großer Abstrahlwärme in der Lage ist, einen
Lösch-/Kühlvorgang automatisch einzuleiten bzw. automatisch wieder abzuschalten
2. Automatische Selbstschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrzeug an verschiedenen Stellen mit optischen Sensoren (z. B. Glasfaser)
und Wärmesensoren (z. B. IR) ausgestattet ist
3. Automatische Selbstschutzanlage nach Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs getrennt oder gesamt
automatisch aktiviert werden kann
4. Automatische Selbstschutzanlage nach Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sensoren mit einem SPS System, das die Gesamtpumpenanlage steuert,
verbunden sind
5. Automatische Selbstschutzanlage nach Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Löschanlage einen Druckgeber aufweist, der mit dem SPS System eine
automatische Druckregelung für die automatische Selbstschutz- und Gesamtan
lage bewirkt
6. Automatische Selbstschutzanlage nach Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage durch ein Bedientableau im Fahrerhaus oder im Mannschaftsraum
auch manuell durch das Bedienpersonal ein- und ausgeschaltet bzw. für die
Frontdüsen die Strahlform (Sprüh-, Voll-, Flachstrahl) verändert werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19800165A DE19800165A1 (de) | 1998-01-05 | 1998-01-05 | Automatische Selbstschutzeinrichtung insbesondere für Feuerwehr-Sonderlöschfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19800165A DE19800165A1 (de) | 1998-01-05 | 1998-01-05 | Automatische Selbstschutzeinrichtung insbesondere für Feuerwehr-Sonderlöschfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800165A1 true DE19800165A1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7854015
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19800165A Ceased DE19800165A1 (de) | 1998-01-05 | 1998-01-05 | Automatische Selbstschutzeinrichtung insbesondere für Feuerwehr-Sonderlöschfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19800165A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002020093A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-14 | Koopmann's Bush-Fire-Top-Line Gmbh | Feuerlöschanhänger |
| WO2002030515A1 (en) * | 2000-10-13 | 2002-04-18 | Beta Jsc | Fire-fighting system |
| DE10206815A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Pinnig Joerg | Vorrichtung und Verfahren zum Sprenglöschen von Bränden |
-
1998
- 1998-01-05 DE DE19800165A patent/DE19800165A1/de not_active Ceased
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002020093A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-14 | Koopmann's Bush-Fire-Top-Line Gmbh | Feuerlöschanhänger |
| WO2002030515A1 (en) * | 2000-10-13 | 2002-04-18 | Beta Jsc | Fire-fighting system |
| DE10206815A1 (de) * | 2002-02-19 | 2003-08-28 | Pinnig Joerg | Vorrichtung und Verfahren zum Sprenglöschen von Bränden |
| DE10206815B4 (de) * | 2002-02-19 | 2004-02-12 | Pinnig, Jörg | Vorrichtung und Verfahren zum Sprenglöschen von Bränden |
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