DE19800989A1 - Kurzbauender leistungsstarker Trommelmotor - Google Patents
Kurzbauender leistungsstarker TrommelmotorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/116—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with gears
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
In Trommelmotoren werden üblicherweise Getriebe mit mehrstufigen Stirnrad- oder
Planetengetrieben, bzw. Exzentergetrieben mit Cycloiden (499227) oder
Evolventenverzahnung (DE 196 18 248) angewendet.
Die der Anmeldung zu Grunde liegende Konstruktion (Fig. 1 und Fig. 2) zeigt ein
Exzentergetriebe mit hoher Untersetzung.
Der Schwachpunkt aller dieser Getriebe ist die Berührungslinie der Verzahnung.
Alle bisher bekannten Getriebe haben den Nachteil, daß die Kraftübertragung nur
durch Linienberührung erfolgt. Bei Stirnradgetrieben z. B. trägt nur ein Zahn in der
Abtriebsstufe mit maximaler Zahnbreite von ca. 10 mal Modul. Die Linienberührung
ist maximal ca. 0,1 mm breit (Hertzsche Pressung), so daß eine Übertragungsfläche
von ca. 0,1 mm × 10 mm = 1 mm2 vorliegt.
Bei Planetengetrieben gilt das Gleiche, jedoch tragen hierbei 3 bzw. 4 Planeten, so
daß ca. 0,1 mm × 10 mm × 4 Zähne = 4 mm2 tragen.
Bei Cyclo-Getrieben tragen ca. 4 bis 8 Zähne so daß gilt 0,1 mm × 8 Zähne × 10 mm =
8 mm2.
Bei Acbar- und Exzentergetrieben mit Evolventenverzahnung tragen bis zu 10
Zähne mit Linienberührung. Hierbei gilt 0,1 mm × 10 mm × 10 Zähne = 10 mm2.
Bei dem Exzentergetriebe mit Evolventenverzahnung ist eine Dimensionierung
gefunden worden, die gegenüber anderen Verzahnungsarten den Vorteil hat, daß
mehrere Zähne flächenförmig, wie aus Fig. 3+4 ersichtlich, tragen.
Bei der Evolventenverzahnung kommt es zu flächenförmigen, konvex auf konkav
mit gleicher Wölbung tragenden Zähnen. Hierbei wird eine elastische Dehnung
und ein Schmierstoffilm von einigen hundertstel Millimetern vorausgesetzt. Dieses
ist aus den Fig. 3a und 4a, aus den Maßen an Zahnkopf und Zahnfuß
ersichtlich. Dieses erlaubt wesentlich höhere Belastungen und geringeren
Verschleiß der Verzahnung.
Hierbei ist eine Übertragungsfläche von 1,5 mm Zahnhöhe × 10 mm Zahnbreite × 10
Zähne = 150 mm2 tragend. Das ermöglicht es, die Zahnräder schmaler zu gestalten,
z. B. 6 mm breit. Dann trägt die Verzahnung mit einer Fläche von 1,5 mm Zahnhöhe ×
6 mm Zahnbreite × 10 Zähne = 90 mm2. Die Verzahnung trägt nun, bei einer
Festigkeit des Polyamides von ca. 40 N/mm2 (bei maximaler Betriebstemperatur) ×
90 mm2 = 3600 N, so daß das maximale Trommelmotormoment übertragen werden
kann (siehe Beilage technische Daten).
Die Verzahnung wird so gestaltet, daß keine Veränderung des Eingriffswinkels
erforderlich ist. Das außenverzahnte Rad erhält einen Profilverschiebungsfaktor von
X = 0,2 × Modul. Die Innenverzahnung wird mit einem Profilverschiebungsfaktor von
x = -1 × Modul ausgeführt. Durch diese Auswahl der Profilverschiebungsfaktoren
wird ein biegestabiler Zahn erzeugt und eine große Überlappung der Zahnflanken
(ohne Kopfkürzung) erreicht. Es entsteht außerdem eine interferenzfreie
Verzahnung (siehe Fig. 1+2+3+4), selbst bei Zähnezahldifferenzen von eins, z. B.:
90-89. Das Eingriffsgebiet der Verzahnung teilt sich je nach Drehrichtung in ein
rechtstragendes oder ein linkstragendes auf.
Das aus einer Scheibe bestehende Innenzahnrad (Fig. 1+2) ist so schmal gestaltet,
daß es feingestanzt werden kann.
Da bei dem Getriebe im außen verzahnten Zahnrad (Fig. 5, Pos. 3+4) die Stiftlöcher
mit nur geringen Stegbreiten auszuführen sind, lassen sich diese nicht aus einem
Stanzteil (6 mm dick) fertigen. Deshalb wird dieses Teil aus mehreren Scheiben (1,5
mm dick) zusammengesetzt (Fig. 10). Da die Stahlverzahnung einen relativ hohen
Geräuschpegel erzeugt, wird eine aus Polyamid 6 bestehende Verzahnung in einer
zweckmäßigen Kunststoffspritzform mit auswechselbaren Verzahnungseinsätzen
angespritzt.
Die beiden inneren Stahlscheiben des Außenzahnrades sind größer gestaltet und
mit gegenüber den äußeren Stahlscheiben vorstehenden Löchern versehen. Hieran
verkrallt sich die Kunststoffverzahnung beim Anspritzen. Die Kunststoffverzahnung
legt sich wie eine gelenkige Kette um die Stahlscheiben. Die Stahlscheiben lassen
sich hierbei sehr genau und äußerst preisgünstig mit einem zweckmäßig gestalteten
Folgeschnittwerkzeug mit auswechselbaren Einsätzen herstellen (siehe Variationen
der Scheiben).
Durch Verwendung der Stützscheiben (Fig. 5+6, Pos. 2+5) tragen die Stifte an
beiden Seiten der Zahnscheiben. Ein Kantentragen der Stifte bzw. Rollen und eine
einseitige Durchbiegung wird durch diese Verbindung vermieden. Ein weiterer
Vorteil dieser Verbindung ist, daß alle 10 bzw. 14 Stifte abstützend wirken.
Der Achsenstumpf mit Flansch (Fig. 5+6, Pos. 1) ist mit der Scheibe aus einem
Feingußteil gestaltet. Die Scheibe ist so dünn (∅ des Stiftes gleich Wanddicke), daß
die Löcher mit dem gleichen zweckmäßig gestalteten Stanzwerkzeug wie die
Scheiben des Außenzahnrades in einem Hub eingebracht werden können.
Weiterhin können mit dem gleichen Stanzwerkzeug die Löcher in den Scheiben (Fig.
5+6, Pos. 2+5) sowie im Flansch (Fig. 5+6, Pos. 8) hergestellt werden.
Bei herkömmlichen Trommelmotoren wird der Stator des Elektromotors in ein Rohr
eingeschrumpft. Hierbei wird das Rohr erhitzt. Das Rohr besteht entweder aus
Halbzeug oder aus einem Aluminium-Druckgußrohling. Da der Stator außen nur
ungenau gefertigt werden kann, sind entweder exzentrische Lagen (schleifen des
Rotors) oder lose bzw. schlecht einzubringende Statore mit Montagestörungen
(Nachwärmen) die Folge. Beide Lösungen erfordern eine teure und
problembehaftete, genaue mechanische Fertigung. Bei der Anmeldung ist eine
Lösung gefunden worden, wobei das den Stator aufnehmende Rohr aus einem
Stranggußprofil gestaltet ist (Fig. 9). Die Nocken des Profils sind im entspannten,
stranggepreßten Zustand kleiner als der Statoraußendurchmesser. Durch eine
Vorrichtung läßt sich das Profil zusammendrücken (Fig. 8). Hierbei wird der
Innendurchmesser der Nocken größer, so daß sich der Stator einlegen läßt. Wird
die Vorrichtung entspannt so federt das Profil wieder zusammen und zentriert hierbei
den Stator des Elektromotors (Fig. 7). Anschließend wird das Profil mit den
Flanschen (Fig. 5+6, Pos. 8+11) verschraubt. Ein großes Motormoment läßt sich
übertragen, weil ein Wulst des Profils formschlüssig in eine Nut des Stators
einrastet.
Eine besonders leichte Kabelmontage wird möglich, wenn zuerst das Kabel durch
den Flansch (Fig. 5+6, Pos. 11) geführt wird und dann der Rotor mit dem Kugellager
montiert wird.
Da die Lagerung innerhalb des Wickelkopfes des Elektromotors gelegt wird und
zusätzlich das Kabel zwischen Flansch und Lager nach außen geführt wird, wird
eine kurze Ausführung von 150 mm Trommellänge (Fig. 5) bei gleichzeitig großen
Trommelmomenten möglich. Beim Verlängern des Elektromotors unter Beibehaltung
aller anderen Maße werden bei einer Trommellänge von 200 mm dieselben
Leistungen erzielt wie bei derzeitigen Motoren mit 300 mm Trommellänge (Fig. 6).
Die technischen Daten der Trommelmotore zeigt die beiliegende Tabelle für die
Längen 150 mm und 200 mm. Einen Vergleich mit den technischen Daten der
führenden Trommelmotorhersteller zeigen die beiliegenden Prospekte. Hier wird
deutlich, daß gleiche maximale Geschwindigkeiten und wesentlich kleinere
minimale Geschwindigkeiten möglich sind.
1
Achsenstumpf mit Flansch
2
Stützscheibe
3
Kunststoffverzahnung
4
Lochscheiben
5
Stützscheibe
6
Exzenterscheibe
7
Statorhülse
8
Zwischenflansch
9
Rotorkugellager
10
Kabel
11
Achsenstumpf mit Flansch
Claims (7)
1. Kurze Bauweise, dadurch gekennzeichnet, daß ein koaxiales,
einstufiges Exzenter-Räderkoppelgetriebe (Fig. 1) mit flächenförmig,
konvex auf konkav, mit gleicher Wölbung tragender
Evolventenverzahnung zur Untersetzung der Motordrehzahl
verwendet wird.
2. Besonders preiswerte und genaue Herstellung, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zahnrad (Fig. 5+6, Pos. 3+4) und die
Stützscheiben (Fig. 5+6, Pos. 2+5) des Räderkoppelgetriebes aus
Scheiben zusammen gesetzt sind, die mit einem Stanzwerkzeug im
Feinstanzverfahren hergestellt werden können.
3. Besonders preiswerte und genaue Herstellung der Flansche (Fig. 5+6,
Pos. 1+8), dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche so dünn
gestaltet sind (Loch ∅ = Dicke), daß die Löcher mit dem gleichen
Stanzwerkzeug wie unter Anspruch 2 aufgeführt, eingebracht werden
können.
4. Kurze Bauweise, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel zwischen
Flansch (Fig. 5+6, Pos. 11) und Rotorlager nach außen geführt wird.
5. Kurze Bauweise, dadurch gekennzeichnet, daß Flansch und
Achsstumpf (Fig. 5+6, Pos. 11) besonders raumsparend einteilig als
Feingußteil gestaltet sind.
6. Kostengünstige und geräuscharme Ausführung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoffverzahnung an die gestanzten
Scheiben des Kernes angespritzt wird und sich hierbei an den Löchern
der größeren, inneren Scheiben verkrallt.
7. Kostengünstige, ohne aufwendige mechanische Bearbeitung
herstellbare, leicht montierbare Statoraufnahmehülse, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Stator aufnehmende Hülse als
elastisches Strangpressprofil mit Nocken zur Aufnahme der
Schrauben ausgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998100989 DE19800989A1 (de) | 1998-01-14 | 1998-01-14 | Kurzbauender leistungsstarker Trommelmotor |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19800989A1 true DE19800989A1 (de) | 1999-07-22 |
Family
ID=7854486
Family Applications (1)
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| DE1998100989 Ceased DE19800989A1 (de) | 1998-01-14 | 1998-01-14 | Kurzbauender leistungsstarker Trommelmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19800989A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10024907B4 (de) * | 2000-05-16 | 2004-05-27 | Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kg, Coburg | Antriebseinheit |
| US7049718B2 (en) | 2002-12-16 | 2006-05-23 | Ebm-Papst St. Georgen Gmbh & Co. Kg | External-rotor motor having a stationary bearing shaft |
| DE102021003573A1 (de) | 2021-07-13 | 2023-01-19 | Bernhard Brehm | Konzentrischer Getriebe- Motor |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499227C (de) * | 1930-06-04 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Rollgangsrolle fuer Walzwerke | |
| DE19618248C1 (de) * | 1996-05-07 | 1997-10-16 | Maul Hans Erich | Trommelmotor |
-
1998
- 1998-01-14 DE DE1998100989 patent/DE19800989A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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| US7312546B2 (en) | 2000-05-16 | 2007-12-25 | Brose Gahrzeugteile Gmbh & Co. Kg, Coburg | Drive unit |
| US7049718B2 (en) | 2002-12-16 | 2006-05-23 | Ebm-Papst St. Georgen Gmbh & Co. Kg | External-rotor motor having a stationary bearing shaft |
| US7548003B2 (en) | 2002-12-16 | 2009-06-16 | Emb-Papst St.Georgen Gmbh & Co. Kg | External-rotor motor having a stationary bearing shaft |
| DE102021003573A1 (de) | 2021-07-13 | 2023-01-19 | Bernhard Brehm | Konzentrischer Getriebe- Motor |
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Legal Events
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