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DE19800895B4 - Kühlgebläse - Google Patents

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DE19800895B4
DE19800895B4 DE1998100895 DE19800895A DE19800895B4 DE 19800895 B4 DE19800895 B4 DE 19800895B4 DE 1998100895 DE1998100895 DE 1998100895 DE 19800895 A DE19800895 A DE 19800895A DE 19800895 B4 DE19800895 B4 DE 19800895B4
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DE
Germany
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control unit
cooling fan
fan
electric motor
frame
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1998100895
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English (en)
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DE19800895A1 (de
Inventor
Thomas Mohr
Juergen Prestel
Jens Ulrich
Jochen Goehre
Joachim Makowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE19800895A1 publication Critical patent/DE19800895A1/de
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Publication of DE19800895B4 publication Critical patent/DE19800895B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D19/00Axial-flow pumps
    • F04D19/002Axial flow fans
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P2050/00Applications
    • F01P2050/30Circuit boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Abstract

Kühlgebläse (10) mit einer Zarge (12) und einem Leitapparat (14), an dem ein Elektromotor (16) befestigt ist, der durch ein Steuergerät (20) angesteuert ist und ein Lüfterrad (18) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (20) am Leitapparat (14) im Luftstrom des Lüfterrads (18) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung geht aus von einem Kühlgebläse nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Brennkraftmaschinen werden häufig durch elektrisch angetriebene Kühlgebläse auf eine gewünschte Betriebstemperatur gekühlt. Bekannte Kühlgebläse mit zweistufigen Elektromotoren oder mit Elektromotoren mit Vorwiderständen müssen relativ häufig ein- und ausgeschaltet werden, um eine genaue Betriebstemperatur einzuregeln. Sie werden zeitweise mit einer unnötig hohen Drehzahl betrieben und anschließend ab einer bestimmten Temperatur wieder abgeschaltet, wodurch für den Kühlvorgang mehr Energie aufgewendet wird als erforderlich ist und sich die Temperatur der Brennkraftmaschine um die optimale Temperatur bewegt, meist knapp darüber oder darunter. Beides führt zu einem erhöhten Energiebedarf und damit zu einem erhöhten Benzinverbrauch. Ferner treten unnötig hohe Lüftergeräusche auf.
  • Um dies zu vermeiden, wird ein Kühlgebläse bei modernen Kraftfahrzeugen über ein Steuergerät geregelt, das die Dreh zahl des Kühlgebläses stufenlos auf entsprechende Betriebszustände einstellt. Das Steuergerät ist ein zusätzliches Bauteil, das getrennt vom Kühlgebläse im Brennkraftmaschinenraum, vorzugsweise in einem kühlen Bereich befestigt wird, damit die Elektronik durch hohe Temperaturen nicht gestört oder zerstört wird, wie beispielsweise in der Nähe eines Frontscheinwerfers. Der Befestigungsort des Steuergeräts kann je nach der Aufteilung des Brennkraftmaschinenraums bei verschiedenen Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und auch anderen durch Verbrennungsmaschinen angetriebene Maschinen variieren und unterschiedlich weit vom Kühlgebläse entfernt sein. Mit der Entfernung steigen der Materialaufwand an Kabel und Befestigungsteilen und der Montageaufwand an. Ferner können längere Verkabelungen zu elektromagnetischen Störungen führen, beispielsweise zu Störungen der Brennkraftmaschinensteuerung oder eines Rundfunkgeräts.
  • Aus der US 5 660 149 A ist ein Kühlgebläse mit einem Gehäuse bzw. einer Zarge bekannt, die einen Leitapparat mit einem daran befestigten Elektromotor aufweist. Dieser treibt ein Lüfterrad an. Der Elektromotor und eine Kühlmittelpumpe werden von einem Steuergerät geregelt, das an der Zarge befestigt außerhalb des Kühlluftstroms angeordnet ist.
  • Ferner ist aus der JP 62-251 418 (A) ein Kühlgebläse ohne Leitapparat mit einem Gehäuse bzw. einer Zarge bekannt, die nach innen gerichtete Verbindungsarme aufweist, von denen ein Elektromotor gehalten ist. Dieser treibt ein Lüfterrad an. An den Verbindungsarmen ist ein Steuergerät in Strömungsrichtung der Luft hinter einer berippten Kühlplatte befestigt, so dass es nicht unmittelbar dem Kühlluftstrom ausgesetzt ist, sondern nur über die Wärmeleitung der berippten Platte gekühlt wird.
  • Schließlich ist aus der DE 196 12 679 A1 ein Kühlgebläse ohne Leitapparat bekannt, bei dem ein Elektromotor über Verbindungsarme in einem Gehäuse bzw. einer Zarge gehalten ist. Ein Steuergerät zum Regeln des Elektromotors ist am Umfang der Zarge angebracht, wobei nur Kühlrippen des Gehäuses in den Luftstrom hineinragen, während das Steuergerät im übrigen außerhalb des von der Zarge umschlossenen Raums liegt.
  • Vorteile der Erfindung
  • Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, das Steuergerät an dem Leitapparat im Luftstrom eines Lüfterrads und damit meist auch im Fahrtwind des Kraftfahrzeugs zu befestigen. Das Steuergerät ist unmittelbar dem Luftstrom ausgesetzt, wird besonders günstig durch eine hohe Konvektion gekühlt und ist damit auch bei höheren Temperaturen im Brennkraftmaschinenraum vor Überhitzung geschützt. Dabei ist es möglich und meist aus Platzgründen auch vorteilhaft, das Steuergerät an der zur Brennkraftmaschine gerichteten Seite des Leitapparats zu befestigen. Zusätzliche Kühlvorrichtungen oder Isoliervorrichtungen für das Steuergerät werden eingespart. Vorzugsweise ersetzt und/oder unterstützt das Steuergerät eine oder mehrere Streben der Zarge, wodurch diese schwächer dimensioniert und damit Gewicht und Bauraum eingespart werden können. Darüber hinaus ist das Kühlmodul, auf dem der Regler angebracht ist, schwingungsisoliert. Eine separate Entkoppelung, z.B. durch Gummidämpfer, von der Karosserie ist nicht notwendig.
  • Sämtliche Kabel können vorteilhaft zu einer Schnittstelle bzw. einem Stecker in der Zarge zusammengeführt werden, wodurch das Kühlgebläse besonders einfach und schnell angeschlossen werden kann. Stecker sind im allgemeinen kostenin tensive Bauteile, und stellen häufig die Schwachstellen im System dar. Mit nur einem Stecker bzw. einer Schnittstelle werden die Schwachstellen, die Anzahl der Bauteile und die Kosten reduziert.
  • Die Entfernung vom Steuergerät zum Elektromotor des Kühlgebläses ist besonders kurz, wodurch eine kurze Ansprechzeit des Kühlgebläses erreicht werden kann und in einer kleinen und begrenzten Strecke keine oder nur wenig Störgrößen, wie beispielsweise elektromagnetische Wellen, vom Steuergerät und/oder vom Elektromotor nach außen treten und möglicherweise auch von außen auf das Steuergerät wirken können. Durch die geringe Entfernung werden Kabellänge und Befestigungsbauteile eingespart, wie beispielsweise Klammern usw.. In der Endmontage müssen weniger Bauteile montiert werden. Die Montage wird insgesamt vereinfacht und der Aufwand reduziert.
  • Als Regelgröße für das Steuergerät dient in erster Linie die Temperatur der Brennkraftmaschine, die meist über die Kühlmitteltemperatur erfaßt wird, wobei weitere Größen des Betriebszustands, z.B. Stillstand des Kraftfahrzeugs, Drehzahl der Brennkraftmaschine usw., zusätzlich vom Steuergerät genutzt werden können, um möglichst frühzeitig auf Temperaturänderungen zu reagieren. Ferner kann das Steuergerät dazu dienen Defekte zu erkennen, wie beispielsweise einen defekten Elektromotor, ein verklemmtes Lüfterrad usw., und auch Sicherungsfunktionen wahrnehmen. Es übernimmt ferner die Sicherungsfunktion, den Elektromotor in seiner Leistung zu begrenzen. Das Kühlgebläse stellt damit ein in sich selbständig und gesichertes System dar, wodurch zusätzliche Sicherungen außerhalb des Kühlgebläses entfallen. Es fängt Schaltspitzen ab, die den Elektromotor beschädigen können, läßt den Elektromotor sanft hochfahren und begrenzt den maximalen Strom.
  • Zeichnung
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Kühlgebläse mit einem Steuergerät von der der Brennkraftmaschine zugewandten Seite und
  • 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in 1.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt ein Kühlgebläse 10 mit einer Zarge 12, mit der das Kühlgebläse 10 im Brennkraftmaschinenraum über zwei Befestigungsstellen 50, 52 befestigt wird. Die Zarge 12 enthält einen Leitapparat 14, der zwei Umfangsstreben 26, 28 und mehrere radiale Streben 22, 24 aufweist, die nach außen an einem Umfangskreis 32 und zur Mitte des Leitapparats 14 an einem Haltering 34 münden. Am Haltering 34 ist ein Elektromotor 16 über drei Winkelbleche 72 mit drei Schrauben 54, 56, 58 befestigt, der über eine Antriebswelle 36 ein Lüfterrad 18 antreibt. Das Lüfterrad 18 besteht aus einer Nabe 38 und daran befestigten Lüfterflügeln 40 (2). Das vom Elektromotor 16 erzeugte Drehmoment und die vom Lüfterrad 18 erzeugten Kräfte werden vom feststehenden Haltering 34, von dem Leitap parat 14 und insgesamt von der Zarge 12 und deren Befestigung an dem Kraftfahrzeug aufgenommen.
  • Die Drehzahl des Elektromotors 16 wird von einem besonders kleinen Steuergerät 20 gesteuert, das am Leitapparat 14 zwischen zwei Streben 22, 24 im Luftstrom des Lüfterrads 18 mit vier Schrauben 42, 44, 46, 48 befestigt und damit leicht montierbar und demontierbar ist. Das Steuergerät 20 ist mit einem Gehäuse nach außen verschlossen, wodurch die Elektronik und Kontaktstellen vor Umwelteinflüssen geschützt sind, beispielsweise vor Salzbrückenbildung usw. Es ist flach zwischen den Streben 22, 24 angeordnet und ersetzt dabei die Umfangsstreben 26, 28 zwischen den Streben 22, 24, wodurch Gewicht eingespart wird. Das Steuergerät führt zu einer höheren Steifigkeit des Leitapparats 14, so daß dieser zumindest im Bereich des Steuergeräts schwächer dimensioniert werden kann, wodurch weiteres Gewicht eingespart wird. Schließlich verhindert die asymmetrische Masseverteilung das Steuergerät am Leitapparat 14, daß dieser zu harmonischen Schwingungen angeregt wird.
  • Das Steuergerät 20 ragt mit seiner Höhe möglichst weit zwischen die Streben 22, 24, wodurch der Raum zwischen den Streben 22, 24 in der Tiefe und der Breite gut ausgenutzt und kein oder nur wenig zusätzlicher Bauraum für das Steuergerät 20 erforderlich ist. Ferner wird das Steuergerät 20 auf einer großen Fläche frontal von dem Luftstrom angeströmt und damit besonders gut gekühlt. Grundsätzlich kann jedoch das Steuergerät 20 an jeder geeigneten Stelle und in jeder Ausrichtung, beispielsweise hochkant und nur an einer Strebe, wodurch der Strömungsquerschnitt der Luft nur wenig verringert wird.
  • Das Steuergerät 20 und der Elektromotor 16 werden nur über einen Stecker 30 von außen elektrisch versorgt, wodurch das Kühlgebläse 10 besonders einfach und schnell angeschlossen werden kann. Ausgehend vom Stecker 30 sind die Kabel 60, 62, 64 gebündelt entlang dem Umfangskreis 32 geführt und laufen anschließend ins Steuergerät 20, von dem aus zwei Versorgungskabel 66, 68 im Elektromotor 16 münden und von einem Deckel 70 abgeschirmt werden.
  • Obwohl das Kühlgebläse 10 insbesondere für Brennkraftmaschinen verwendet wird, ist es auch zur Kühlung anderer Antriebsaggregate gut geeignet.

Claims (5)

  1. Kühlgebläse (10) mit einer Zarge (12) und einem Leitapparat (14), an dem ein Elektromotor (16) befestigt ist, der durch ein Steuergerät (20) angesteuert ist und ein Lüfterrad (18) antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (20) am Leitapparat (14) im Luftstrom des Lüfterrads (18) befestigt ist.
  2. Kühlgebläse (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (20) eine oder mehrere Streben (22, 24, 26, 28) der Zarge (12) in ihrer Funktion unterstützt und/oder ersetzt.
  3. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (16) und das Steuergerät (20) über nur eine Schnittstelle (30) mit dem Kraftfahrzeug verbunden sind.
  4. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (20) den Elektromotor (16) in seiner Leistung begrenzt.
  5. Kühlgebläse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Kabel (60, 62, 64) für das Steuergerät (20) gebündelt entlang eines Umfangskreises (32) geführt sind.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS62251418A (ja) * 1986-04-24 1987-11-02 Nippon Denso Co Ltd 車両用電動フアン制御装置
EP0445804A1 (de) * 1990-03-07 1991-09-11 Nippondenso Co., Ltd. Lüftervorrichtung
DE4408798A1 (de) * 1993-03-17 1994-09-22 Weber Srl Steuersystem einer Vorrichtung zur Kühlung eines Verbrennungsmotors
US5660149A (en) * 1995-12-21 1997-08-26 Siemens Electric Limited Total cooling assembly for I.C. engine-powered vehicles
DE19612679A1 (de) * 1996-03-29 1997-10-09 Temic Auto Electr Motors Gmbh Kühlerventilator für Kraftfahrzeuge

Patent Citations (5)

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